- vor 5 Wochen
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KurzfilmeTranskript
00:01Mutter?
00:02Du weißt ja, wer ich bin?
00:03Ja, ich bin glücklich, meine eigene Mutter wiederzuerkennen.
00:08Clemens von Ahrensberg war nie dein Vater, sondern Fritz Schubert, der hier gerade aufgetaucht ist.
00:13Eben. Und ich habe nicht vor, diesem Fritz das Haus zu überlassen.
00:24Bei zwei von den Bildern stimmt was nicht.
00:27Ausländisches Kennzeichen.
00:28Das ist ein Beweis.
00:33Warte, warte.
00:34Nein! Mach weiter, nicht auf, Vanja.
00:37Aber?
00:38Ich nehme die Pelle. Ich bin schwanger.
00:40Was?
00:41Ich bin schwanger von dir, David.
00:51Ich versuche dir gerade zu sagen, dass ich einen großen Fehler gemacht habe.
00:54Ja, aber du kannst doch nicht leugnen, was passiert ist.
00:59Ich will, dass du weißt, bevor du dich für mich entscheidest,
01:02dass ich bei dem Unfall ein Bein verloren habe.
01:08Das ist ein Beweis.
01:09Das ist ein Beweis.
01:11Das ist ein Beweis.
01:13Das ist ein Beweis.
01:14Das ist ein Beweis.
01:14Das ist ein Beweis.
01:15Das ist ein Beweis.
01:16Das ist ein Beweis.
01:17Das ist ein Beweis.
01:18Das ist ein Beweis.
01:19Das ist ein Beweis.
01:19Ich würde wahrscheinlich genauso reagieren.
01:49Nein, nein.
01:52Ich weiß, ich hätte es dir schon viel früher sagen sollen, aber ich habe mich einfach nicht getraut.
02:00Felicitas.
02:03Du musst dich jetzt nicht rechtfertigen.
02:05Ich weiß, aber ich bin noch nicht in deine Beine oder deine Arme oder deine Nase verliebt, sondern in dich, weil du so bist, wie du bist.
02:19Du bist eine wundervolle Frau.
02:34Toni, geh doch nicht weg, ohne abzuschließen.
02:38Vielleicht ist er im Bad. Ich guck mal nach.
02:40Toni?
02:42Hey.
02:44Was macht ihr denn hier?
02:44Ähm, Janka und ich wollten mit dir über Luca reden.
02:50Hier seid ihr. Ich habe doch gewusst, dass ihr zu Papa gegangen seid.
02:54Luca.
02:55Papa.
02:58Luca hat dich sehr vermisst.
03:00Stimmt, das ist mein Großer.
03:01Warum hast du mir immer gesagt, dass Mama tot sei?
03:07Ich habe damals nicht gewusst, ob sie wiederkommt.
03:09Und da habe ich gedacht, es wäre besser für dich.
03:12Es war aber nicht besser für mich.
03:14Ich habe einen Fehler gemacht.
03:17Es tut mir leid.
03:19Können die ihren Familientag nicht verschieben?
03:23Das ist okay.
03:31Ich habe dich so vermisst.
03:33Werden wir jetzt eine Familie?
03:36Oh.
03:37Ja, also...
03:39Das, äh...
03:40Das weiß ich nicht.
03:41Du hast es doch schon geschafft, uns alle hierher zu bringen.
03:44Ich finde, es ist eine ganze Menge für den Anfang.
03:47Ja.
03:47Ich will jetzt ganz genau sagen.
04:07Fehlt nur noch eine Kleinigkeit.
04:09Hm, was denn?
04:11Wasser.
04:12Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
04:15Du bleibst hier.
04:16Ich mache das schon.
04:26Hier.
04:27Danke.
04:32Was?
04:34Hey, was ist los?
04:36David, ich habe jahrelang alleine gelebt.
04:38Ich komme wirklich wunderbar alleine zurecht.
04:40Ja, ich weiß.
04:44Ach, du meinst wegen dem Wasser?
04:48Nein, ich fürchte, ich bin einfach nur ein bisschen zu gut erzogen.
04:51Dann war das nicht wegen meines Beines.
04:54Nein, natürlich nicht.
04:56Was denkst du denn?
05:01Was ist jetzt?
05:02Trinkst du nichts?
05:03Doch.
05:03Jetzt komm her.
05:11Jetzt komm her.
05:11Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
05:41Bist du irre?
05:46Du hast mich so toter erschreckt.
05:48Willst du auch ein Stück Pizza?
05:50Ey, jetzt sag nicht, dass ihr da draußen Pizza esst.
05:54Mach endlich Schluss mit der Party.
05:55Ich muss los, Toni.
05:57Dann geh doch.
05:59Klar.
06:00Ich spazier einfach bei den Damen vorbei und sag,
06:02Hallo, ihr auch hier?
06:03Sehr witzig.
06:05Ich habe mich gerade mit meinem Sohn versöhnt.
06:07Da kann ich nicht gleich wieder rauswerfen.
06:08Das muss jetzt erst mal gefeiert werden.
06:09Und was ist mit mir?
06:12Warte halt kurz, dann bekommst du.
06:14Lass das.
06:16Wenn die alle weg sind, dann feiern wir beide.
06:19Aber jetzt muss ich erst mal zu meinem Sohn.
06:20Toni, bring mich jetzt hier raus.
06:22Raphael wartet.
06:23Der Arme.
06:25Soll ich dir ein Stück Pizza rüber?
06:26Das war noch nicht mal ein Regentag.
06:37Es war eigentlich genau das richtige Wetter,
06:41um mit dem Motorrad die Cote d'Azur entlang zu fahren.
06:44Oh, ein Helm.
06:45Nein, mit Helm.
06:47Es hat mir vermutlich auch das Leben gerettet.
06:51Es hätte mich gerade in die Kurve reingelegt,
06:54aber ich habe den Örflag einfach zu spät gesehen.
06:56Wenn das Motorrad nicht auf mich draufgefallen wäre, dann...
07:01Hey, du hättest tot sein können.
07:03Ja, ich hatte wahnsinniges Glück.
07:09Aber das Bein war einfach nicht zu retten.
07:11Die Zeit danach im Krankenhaus.
07:18Ich hatte wahnsinnig viel Zeit, um über alles nachzudenken.
07:22Es hat wahnsinnig lange gedauert, bis ich begriffen habe,
07:25dass sich mein Leben von einer Sekunde auf die andere einfach schlagartig verändert hat.
07:30Die Bühne.
07:32Der Tanz.
07:35Das war mein Leben und auf einmal war alles vorbei.
07:38Wenn ich mir vorstelle, dass ich nie wieder Klavier spielen könnte, das...
07:43Und dann?
07:56Und dann?
07:59Ich musste ganz neu laufen lernen.
08:02Auch im Leben.
08:05Meine Karriere war vorbei.
08:08Mein damaliger Freund, der hat versucht, das sich nicht anmerken zu lassen,
08:13aber er kam mit meiner Behinderung einfach nicht klar.
08:17Und deine anderen Freunde?
08:20Die haben sich zurückgezogen.
08:23Einer nach dem anderen.
08:25Aber ich kann es ihnen gar nicht verdenken.
08:26Ich war wahnsinnig verbittert.
08:30Sie haben versucht, nett zu mir zu sein.
08:32Weißt du, genau das war das Schlimme.
08:33Sie wollten mir helfen und ich brauchte Hilfe.
08:39Boah, plötzlich war ich abhängig.
08:40Das wollte ich nie sein.
08:41Nie.
08:44Tja, und so ist mir dann die Musik geblieben.
08:51Und dann bin ich Musikproduzentin geworden.
08:53Und privat?
08:57Nichts.
08:58Nichts?
08:59Nichts.
09:03Habe ich hier richtig Glück gehabt?
09:11Hey.
09:12Was schaust du mich so an?
09:24Ich war lange nicht da.
09:25Da werde ich doch wohl meine Mutter ansehen dürfen.
09:28Und was denkst du über deine Mutter?
09:30Wie wir wohl zueinander gestanden haben.
09:33Als du ein kleiner Junge warst, da erinnere ich mich,
09:36da warst du sehr eigensinnig.
09:38Daran erinnerst du dich also?
09:40Ja, und als du studiert hast,
09:42da wolltest du von deinem Vater Geld,
09:44um ein Geschäft aufzuziehen.
09:45Ja, und du hast es ihm ausgeredet.
09:47Du meintest, ich solle erst mal eigenes Geld verdienen,
09:49bevor ich eures ausgebe.
09:51Nein, nein, so habe ich...
09:52Raphael, deine Erinnerung scheint ja zurückzukommen.
09:58Ja, manchmal.
09:59Wenige Momente.
10:01Schön, nicht?
10:02Und auch ein bisschen komisch,
10:04wie wir beide hier so sitzen,
10:06Mutter und Sohn,
10:06mit ihren Paarbröckchen Vergangenheit.
10:08Ja, die Ärzte meinen,
10:11der Schock über den Flugzeugabsturz
10:13und dein Tod hat mich in diese fürchterliche Amnesie gestürzt.
10:17Ja, ich weiß, und es tut mir auch aufrichtig leid.
10:20Weißt du, wenn eine Mutter ihr Kind verliert,
10:22das ist überhaupt das Schlimmste,
10:24was ihr passieren kann.
10:26Naja, wir beide,
10:27wir hatten es nicht immer leicht miteinander.
10:30Aber weißt du,
10:32vielleicht ist es ja sogar gut,
10:33dass wir uns beide nicht mehr so gut erinnern können.
10:37Was vergangen ist,
10:38das ist vergangen.
10:39Wir zwei, wir können wieder ganz neu anfangen.
10:42Guten Abend.
10:44Ich hoffe, ich störe nicht.
10:45Aber nein.
10:48Wo ist denn Ihre reizende Verlobte?
10:50Sie ist mit einer Freundin unterwegs.
10:54Ach, ich dachte,
10:55du weißt gar nicht, wo sie ist.
10:57Nur Geduld.
11:00Ihre Erinnerung wird mit der Zeit ganz bestimmt wiederkommen.
11:03Ja, und
11:03es hat auch nichts mit meiner Amnesie zu tun.
11:07Vanessa hat in der Zwischenzeit angerufen.
11:17Ich kann ja jetzt immer eine Nacht bei Papa
11:19und den nächsten Nacht bei Janka schlafen.
11:22Ja, dazu muss Janka noch eine Wohnung finden.
11:25Jetzt bleiben die beiden erst mal bei uns.
11:26Ich glaube, das geht ganz gut.
11:29Ja, das stimmt.
11:31Und morgen erst mit einer Beuliner Pizza.
11:33Dein Leben fängt morgen erst mal genauso an wie immer.
11:36Mit Schule.
11:37Och nö.
11:38Und dafür solltest du ausgeschlafen sein.
11:41Ja, ist wirklich spät geworden.
11:43Dann komm, mein Großer.
11:48Danke.
11:50Dann musst du dich bei Janka bedanken.
11:56Danke.
12:00Hab ich für Luca getan.
12:03Er braucht uns beide.
12:06Ich würde morgen gerne was mit ihm unternommen.
12:08Okay.
12:21Mann, das hat ja ewig gedauert.
12:25Und jetzt machen wir es uns nett.
12:27Ach, nachdem ich mich stundenlang verstecken musste?
12:30Glaubst du etwa, das turnt mich an oder was?
12:32Das Warten erhält doch die Lust.
12:34Nicht bei mir.
12:39Lena.
12:39Hey.
12:40Hast du was vergessen?
12:41Ja, mein Handy auf dem Tisch.
12:43Ich hol's dir.
12:45Hab ich dich bei irgendwas gestört?
12:46Nein.
12:48Wieso?
12:49Du wirkst so gestresst.
12:50Ja, die ganze Geschichte mit Luca und so.
12:54Klar.
12:56Na, gute Nacht.
12:58Schlaf gut, Lena.
12:59Mhm.
13:06Du willst sie immer noch.
13:08Unsinn!
13:09Lüge nicht, Toni.
13:11Wir hatten eine Abmachung.
13:12Und an die werde ich mich halten.
13:14Vor allem nach heute Abend.
13:16Lena ist auf Jankas Seite.
13:18Ich glaub den beiden kein Wort.
13:18Am Ende wollen wir nur Luca wegnehmen.
13:21Aber nicht mit mir.
13:22Ja.
13:48Herzlichen Glückwunsch zur Wiederauferstehung.
14:02Karl, welche Überraschung?
14:05Finden Sie.
14:06Ich nicht.
14:08Schließlich schulden Sie mir noch was.
14:10Warum sind Sie nicht zu dem Treffen mit einer Verlobten gekommen?
14:12Das klären wir besser von Mann zu Mann.
14:14Ich will mein Geld.
14:17Jetzt.
14:18Da werden Sie sich wohl noch ein wenig gedulden müssen.
14:20Sie wissen doch, die Lebensversicherung zahlt nicht, da ich offensichtlich nicht tot bin.
14:26Da müsste Sie sich eben die Millionen anders beschaffen.
14:29Meine Geschäfte haben geruht, solange ich tot war.
14:31Das ist ein Problem.
14:33Aber es ist nicht mein Problem.
14:35Ich bin leider nicht zahlungsfähig.
14:37Kurzfristig.
14:38Sie wollen in diesem Schloss und wollen mir weismachen, dass Sie blank sind.
14:42Das gehört meiner Mutter.
14:44Lassen Sie sich das Schloss überschreiben.
14:46Nehmen Sie eine Hypothek auf, was weiß ich.
14:48Da wird meine Mutter nicht mitspielen.
14:52Soll ich etwas nachhelfen?
14:54Ich warne Sie.
14:57Lassen Sie die Finger von meiner Mutter.
14:59Sonst.
14:59Was sonst?
15:03Jemanden könnte etwas zustoßen.
15:06Jemanden aus Ihrer feinen Familie.
15:08Es muss ja nicht unbedingt Ihre Mutter sein.
15:11Vielleicht Ihre Verlobte.
15:12Vanessa.
15:39Vanessa.
15:40David.
15:41Wo warst du denn?
15:41Mein Vater hat sich ernsthaft Sorgen um dich gemacht.
15:44Und du hast dir keine Sorgen gemacht?
15:47Was solltest du aber?
15:49Schließlich bin ich schwanger von dir.
15:51Ich glaub dir nicht, dass ich mit dir geschlafen habe.
15:53Es gibt Fotos.
15:54Ja.
15:55Aber die kann man manipulieren.
15:56Warum sollte ich das tun?
15:58Ich liebe dich.
15:59Weil deine Art von Liebe einfach ein bisschen speziell ist.
16:01Wie oft hast du mich schon angelogen?
16:03Was unterstellst du mir da?
16:07Okay, lassen wir das.
16:08Mal angenommen, ich wäre tatsächlich der Vater deines Kindes.
16:11Unseres Kindes.
16:13Was würde er dann aus der Verlobung mit meinem Vater?
16:17Raphael ist mega.
16:19Warum hast du dich dann überhaupt erst auf ihn eingelassen?
16:21David, ein Wort von dir.
16:23Und ich hätte mich doch schon längst von ihm getrennt.
16:25Vanessa, bitte.
16:27Aber warum denn nicht?
16:28Wir sind doch ein perfektes Paar.
16:30Wir haben zwei, drei Mal miteinander geschlafen und das war eine Ewigkeit her.
16:34Das ist alles, okay?
16:37Liebling, endlich, wo warst du?
16:41Ich musste ein paar Stunden im Krankenhaus verbringen.
16:44Oh Gott.
16:44Was war denn?
16:46Ich hatte nur ein bisschen kreisse Probleme.
16:50War das wieder in Ordnung?
16:52Oh ja.
17:00Okay.
17:17Morgen.
17:18Hallo.
17:18Hast du Kaffee gemacht?
17:23Möchtest du auch noch einen?
17:24Nein.
17:31Bist du immer noch sauer wegen Peter?
17:38Frank!
17:38Mensch, Frank, ich hab dir doch schon gesagt, dass ich Peter nicht beauftragt habe, die hinterher zu spionieren.
17:50Kann man ja nicht mal in Rurits Zeitung lesen.
17:52Nicht, wenn etwas zwischen uns steht.
17:54Was steht denn zwischen uns?
17:55Du vertraust mir nicht.
17:56Und ich habe dir keinen Grund dafür gegeben.
17:58Also, was willst du?
18:00Also gut.
18:02Wen hast du neulich am Telefon abgewirkt?
18:05Was meinst du?
18:07Na, im Büro.
18:07Ich meine, es war doch offensichtlich, dass du mit dem Anrufer nicht sprechen wolltest in meiner Anwesenheit.
18:15Wer ist sie?
18:16Es war keine sie, es war ein er.
18:19Ein alter Kollege.
18:20Dann hättest du mit ihm gesprochen.
18:23Wenn dieser Mann anfängt zu reden, hört er überhaupt nicht mehr auf.
18:26Aber warum erzähle ich dir das eigentlich?
18:27Weil vielleicht doch eine Frau dahinter steckt.
18:29Die andere Frau in meinem Leben habe ich verlassen, um mit dir zusammen zu sein.
18:33Was soll denn diese bescheuerte Eifersucht?
18:35Du stehst plötzlich auf und gehst und sagst mir nicht, wohin.
18:38Ich habe irgendwie das Gefühl, du hast Geheimnisse vor mir.
18:40Und dieser Anruf und dein Freund, ich...
18:43Mir wird das jetzt so langsam zu blöd.
18:45Gut, dann sag mir doch einfach mal, was los ist.
18:47Du vertraust mir nicht.
18:49Und wenn du mir nicht vertrauen kannst, dann lass es.
18:51Aber nerv mich nicht mit irgendwelchen Geschichten, die nur und ausschließlich in deinem Kopf stattfinden.
18:54Sie haben bereits gefrühstückt?
19:11Raphael, guten Morgen.
19:12Ja, ich bin fertig.
19:14Im Kaminzimmer liest es sich übrigens sehr viel entspannter.
19:17Ich warte lieber hier auf Amelie.
19:19Ich sage Ihnen Bescheid, wenn sie kommt.
19:21Oh, Verzeihung.
19:23Möchten Sie vielleicht lieber alleine frühstücken?
19:25Ehrlich gesagt, ja.
19:27So früh am Morgen schätze ich meine Privatsphäre.
19:31Und am Abend wohl auch.
19:34Tut mir leid, dass ich gestern Abend das Gespräch mit Ihrer Mutter gestört habe.
19:39Unser Verhältnis ist eng.
19:41Und seit meiner Rückkehr enger denn je.
19:43Ein Wunder, dass Sie den Absturz überlebt haben.
19:50Ihre Mutter und David haben sehr darunter gelitten.
19:55Und nicht nur die beiden.
19:57Ja, so ist das mit einer Familie.
19:59Fehlt einer, so wird er gleich von allen vermisst.
20:02Mein lieber Tristan,
20:04ich bin Ihnen wirklich sehr verbunden für alles, was Sie für meine Familie getan haben.
20:09Das habe ich gerne getan.
20:10Aber meiner Mutter geht es besser.
20:12Sie braucht Ihre Hilfe nicht mehr.
20:16Sie wollen mich rauswerfen?
20:20Sie, Sie waren unser Gast.
20:24Und auch von lieben Gästen muss man sich leider irgendwann verabschieden.
20:31Ob Ihre Mutter das auch so sieht?
20:33Aber sicher.
20:35In entscheidenden Dingen sind wir immer einer Meinung.
20:37Schon so spät.
20:49Ich muss noch zwei Kleider fertig machen.
20:50Lassen Sie ihn, ich mach das schon.
20:52Wie lief es eigentlich gestern bei Toni?
20:54Besser als ich dachte.
21:00Kein Streit?
21:01Keine Tränen?
21:03Toni hat sich bei Luca entschuldigt.
21:05Sie haben sich also richtig versöhnt.
21:07Ich freue mich so.
21:09Es war eine schwere Zeit für Sie und Toni und ganz besonders für Luca.
21:13Ja, es war wirklich nicht leicht.
21:16Ich traue Toni immer noch nicht.
21:19Aber gestern habe ich gesehen, was er für ein guter Vater sein kann.
21:23Ja.
21:24Er liebt seinen Sohn über alles.
21:26Glauben Sie, dass es eine gute Idee ist, dass wir uns das Sorgerecht teilen?
21:29Ich glaube, dass es gut ist, wenn Luca beide Eltern hat.
21:34Das habe ich ihm auch vorgeschlagen.
21:36Ich finde es ganz großartig, wie Sie versuchen, sich selbst zurückzunehmen und nur das Wohl von Luca im Auge haben.
21:41Ja, aber das ist ja selbstverständlich.
21:43Nein, Janka, das ist es nicht.
21:44Als Frank und ich, als wir uns getrennt haben, da war ich so verletzt.
21:50Ich wollte gar keine Einigung mit ihm.
21:52Ich wollte ihm genauso wehtun, wie er mir wehgetan hat.
21:56Ja, das kenne ich gut.
22:01Aber Sie haben gestern genau das Gegenteil getan.
22:03Finden Sie.
22:04Ja.
22:06Sie und Toni, Sie versuchen gemeinsam den Weg zu finden, der für Luca der Beste ist.
22:12Und dieser Weg wird automatisch auch der Beste für Sie beide sein.
22:16Und Sie und Ihr Mann?
22:19Ja.
22:20Wir kommen wieder einigermaßen miteinander aus.
22:23Das haben Sie ja bei mich als Geburtstag gesehen.
22:27Vielleicht können Toni und ich ja auch eines Tages wieder zusammen feiern.
22:33Wir würden uns alle darüber freuen.
22:35So, ich muss mich um meine Kleider kümmern.
22:39Hey!
22:41Wie?
22:42Frühstück-Großmutter gar nicht mit uns.
22:43Ich wollte dich noch ein bisschen ausruhen.
22:46Doch noch ein Tässchen Tee?
22:48Nein, ich muss wirklich los.
22:49Ah, warum denn?
22:50Weil ich so viel Arbeit noch im Studio habe.
22:53Okay.
22:55Okay.
22:56Tschüss, Tristan.
23:02Sie liegt dir sehr am Herzen, was?
23:04Dir offenbar auch.
23:06Ich freue mich über euch beide.
23:08Mit Felicitas ist alles so leicht.
23:11Sei vorsichtig mit ihr.
23:13Das bin ich.
23:14Langsam kommt alles ins Lot.
23:18Aber ich mache mir Sorgen um Amelie.
23:25Fritz, ich bin so froh, dass du für sie da bist.
23:29Tja, das ist nun leider vorbei.
23:32Dein Vater hat mich gebeten, die Koffer zu packen.
23:34Das hat er.
23:39Ich kann ihn ja irgendwo verstehen.
23:40Ich bin für ihn ein Fremder.
23:42Warum sollte er mich also auf dem Schloss dulden?
23:44Wegen Amelie?
23:45Immerhin habt ihr über 50 Jahre lang aufeinander gewartet.
23:47Und jetzt kennt sie mich nicht mehr.
23:51Aber trotzdem, oder gerade deswegen, musst du jetzt bei ihr bleiben.
23:55Lass sie nicht alleine.
23:58Gegen den Willen deines Vaters?
23:59Hey, bekomme ich hier schon einen Kaffee?
24:14Mann, nicht?
24:15Du schon.
24:16Hey, Süße.
24:19Musst du nicht arbeiten?
24:21Doch, ich bin auf dem Weg.
24:22Ich wollte hier einen Zwischenstopp einlegen.
24:24Ich fühle mich geehrt.
24:26Hast du es getan?
24:27Was?
24:28D-A-V-I-D.
24:30Hast du mit ihm geredet?
24:31Ich habe mich für mein Misstrauen wegen der Fotos bei ihm entschuldigt.
24:34Das klingt doch gut.
24:35Nicht gut genug.
24:36Moment.
24:38Du gehst zu ihm, obwohl du die Fotos von ihm und Vanessa beim Sex gesehen hast.
24:41Du verzeihst ihm.
24:42Und das ist ihm nicht gut genug.
24:44David meinte, ich vertraue ihm nicht.
24:45Und das stimmt ja auch.
24:46Ich habe ihm wirklich nicht vertraut.
24:48Kunststück.
24:48Wenn du solche Fotos von Vanessa und Tom finden würdest, rein theoretisch, würdest du ihm dann vertrauen?
24:54Ich würde Tom umbringen und Vanessa gleich mit.
24:56Das kommt leider nicht in Betracht.
25:00Lena.
25:01David und du, das ist wirklich nicht leicht.
25:04Irgendwie gehört ihr zusammen, aber ihr findet keinen Weg, miteinander glücklich zu sein.
25:09Und warum nicht?
25:10Bei dir und Tom funktioniert das doch auch.
25:11Es gibt zwei Möglichkeiten.
25:14Also entweder du machst dir aus irgendwelchen Gründen dein Liebesleben selbst so schwer, wie es nur irgendwie geht.
25:21Wie?
25:22Na ja, wie eine Blockade im Kopf.
25:24Du denkst, du hättest es nicht verdient, glücklich zu sein oder so?
25:27Und wenn es das nicht ist?
25:28Hast du einfach Pech mit dem Mann, den du liebst?
25:33Und Felicitas Glück.
25:36Sie war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
25:38Die beiden sind jetzt wohl zusammen.
25:41Kannst du das akzeptieren?
25:42Du, ich muss ins Tonstudio.
25:51Ciao.
25:53Mensch, ich habe gedacht, ich komme zu spät.
25:56Es tut mir leid.
25:57Aber ich habe die Fahrt vom Schloss ins Studio einfach unterschätzt.
26:00Ach, sie war in einem Schloss.
26:01Verstehe, verstehe.
26:05Was ist?
26:06Sie strahlen.
26:08Sie wollten mich sprechen.
26:09Was ist los?
26:10Ja.
26:11Es geht um Lena.
26:12Jetzt, wo sie abgesprungen ist, da brauche ich ganz schnell Ersatz für die Aufnahmen.
26:15Morgen.
26:15Guten Morgen.
26:16Für die Aufnahmen des Titelsongs meines Films.
26:18Und ich würde sehr gerne Probeaufnahmen mit einer jungen Sängerin machen.
26:21Und hat die Neue die Noten schon?
26:23Ja, den Song hat sie drauf.
26:24Also wir könnten heute schon loslegen.
26:27Wollen Sie mal einen Rat?
26:28Gerne.
26:29Probieren Sie Ihre neue Sängerin aus, aber entscheiden Sie nichts, bevor Lena wieder fit ist.
26:33Das ist mein Lied.
26:35Die sprechen über meinen Song.
26:36Moment.
26:37Ich dachte, Lena muss das Singen aufgeben.
26:39Nein, das muss sie nicht.
26:40Mit einer Stimmtherapie und der richtigen Technik kann von Aufgeben noch lange nicht die Rede sein.
26:44Und wann wäre Lena dann wieder einsatzbereit?
26:47Das kann ich leider nicht genau sagen.
26:49Erstmal müssen sich ihre Stimmbänder wieder erholen.
26:50Und das ist eine Sache von, naja, sagen wir, ein paar Tagen.
26:54Ach was.
26:55Und dann könnte Lena Gesangsunterricht nehmen, um zu lernen, ihre Stimme nicht mehr zu beeinflussen?
26:59Anstrengen, richtig?
27:00So ungefähr.
27:01Mensch, dann warte ich doch einfach zwei Jahre mit meinem Film.
27:04Tom, ich werde Lena Gesangsunterricht geben.
27:08Wieso macht sich Felicitas so stark für mich?
27:11Ach komm, Lena Sander.
27:12Hör auf, so misstrauisch zu sein.
27:14Wenn du wirklich Sängerin werden willst, dann ist das eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt.
27:18Und das heißt konkret?
27:21Dass Lena singen wird, wenn sie sie brauchen.
27:23Also wenn sie es sagen?
27:25Das meint sie nicht ernst.
27:27Das kann sie nicht ernst meinen.
27:29Sie wollen doch Lena als Sängerin, oder nicht?
27:30Ja, natürlich.
27:32Ja.
27:32Schön.
27:33Morgen, Tom.
27:34Ich wusste gar nicht, dass du da bist.
27:35Ach Mensch, Lena, hallo.
27:36Ja, ich wollte mal schauen, was ihr so treibt.
27:40Vielen Dank.
27:41Gerne.
27:41Dann geht es dir also wieder gut.
27:58Deine Amnesie ist vorüber.
28:00Das nicht, aber stell dir vor, ich kann mich wieder daran erinnern, dass ich früher begeistert Pritsch gespielt habe.
28:05Ja, du warst eine Meisterin.
28:07Hallo ihr beiden.
28:08Das trifft sich gut.
28:09Ich wollte noch was mit euch besprechen.
28:10Eine Familienangelegenheit?
28:14Tristan, möchten Sie sich im Park so lange die Beine vertreten?
28:18Entschuldige, Vater, aber die Angelegenheit geht Ihnen sehr wohl auch was an.
28:22Wovon redest du?
28:23Du möchtest, dass Tristan seine Koffer packt, nur weil dich seine Anwesenheit hier auf dem Schloss stört.
28:27Moment mal, habe ich das richtig verstanden? Tristan soll aus dem Schloss ausziehen? Warum denn?
28:33Ich will einfach nur verhindern, dass sich deine Amnesie wieder verschlimmert.
28:37Das ist lieb von dir, aber was hat denn Tristan damit zu tun?
28:40Du brauchst jetzt vor allem deine Familie, um die Krise zu überwinden. Und die ständige Anwesenheit eines Fremden überfordert dich.
28:47Aber Tristan ist doch kein Fremder. Er ist ein guter Freund. Ich wüsste ja gar nicht, was ich ohne ihn machen soll.
28:53Aber er gehört nun mal nicht zur Familie.
28:56Aber ich mag ihn und ich möchte, dass er hier bleibt. Und jetzt ist Schluss mit dem Blödsinn.
29:02Tristan bleibt. Komm.
29:04Auf frische Luft.
29:06Aber sicher, mein Lieber.
29:07Was soll das? Warum stellst du dich hinter diesen Fremden?
29:16Ich mag Tristan.
29:17Ich will diesen Mann in meinem Schloss nicht mehr sehen.
29:21Ich verstehe deinen Ärger ehrlich gesagt nicht. Und ich finde auch, wir sollten Amelie die Entscheidung überlassen.
29:26Sie verbringt die meiste Zeit mit ihm.
29:28Wie kann man nur so stur sein?
29:29Aber das warst du ja schon immer.
29:31Ah.
29:32Daran kannst du dich erinnern?
29:38Dich rauswerfen.
29:40Was denkt sich Raphael eigentlich? Das ist doch kein Benehmen.
29:44Bitte entschuldige sein Verhalten.
29:47Ich nehme es ihm nicht übel. Der Schock über den Flugzeugabsturz sitzt tief. Er ist verwirrt.
29:52Ach was. Ich habe ihn wahrscheinlich schlecht erzogen. Sonst hätte er bessere Manieren.
29:57Vielleicht hat er Angst. Ich will dich ausnutzen.
30:01Ach. Lächerlich.
30:03Er kann doch so etwas nicht einfach über meinen Kopf hinweg entscheiden.
30:07Nein, nein. Da steckt noch was anderes dahinter.
30:10Er toleriert einfach keinen anderen als meinen verstorbenen Mann neben mir.
30:15Du glaubst, er ist eifersüchtig.
30:18Ja. Aber du, da ist noch was anderes dahinter.
30:22Ich hatte schon mal einen Streit mit ihm deswegen.
30:25Aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, worum es ging.
30:29Ach, mein Gedächtnis.
30:31Hab Geduld mit dir.
30:33Ja, es ist schwer.
30:35Die Bilder, die kommen und gehen.
30:37Sie rauschen durch meinen Kopf und verschwinden auch wieder, ohne dass ich sie erkenne.
30:41Nur manchmal kann ich kurz einen Blick in die Vergangenheit werfen.
30:45Ein Spaziergang mit Clemens und Raphael, als er noch ganz klein war.
30:50Oder ein Weihnachtsabend. Raphael reißt die Verpackung eines Geschenkes auf.
30:56Aber ich weiß nicht, was in dem Geschenk drin ist.
31:01Es wird alles wiederkommen. Die Bilder, die Erinnerung.
31:06Ja, hoffentlich. Es dauert schon so lange.
31:09Geduld war noch nie einer deiner größten Stärken.
31:14Also daran kann ich mich nicht erinnern.
31:18Und was macht mein Sohn?
31:26Erlaubt diesem Gärtner hier zu wohnen.
31:28Fritz liebt deine Mutter.
31:30Und er tut ihr gut.
31:31Und ich muss mich wenigstens nicht ständig um sie kümmern.
31:36Ich mag es nicht, wenn du so über meine Mutter sprichst.
31:38Du hast schon selbst von ihr so gesprochen.
31:40Das ist etwas anderes.
31:43Ich hätte niemals von hier weggehen und diesen Absturz vortäuschen dürfen.
31:46Es ist alles ein einziges Durcheinander hier.
31:49Das war es vorher auch schon.
31:51Und Fakt ist, du kannst, wenn Karl das Geld nicht zurückzahlen.
31:54Nicht so lange dir das Schloss nicht gehört.
31:56Aber vielleicht hast du ja Glück.
31:58Ja, vielleicht taucht er einfach nicht wieder auf.
32:00Zu unserem Treffen ist er zumindest nicht erschienen.
32:03Ja, aber gestern Abend stand er plötzlich hier vorm Schloss.
32:06Und er macht Druck.
32:07Warum musstest du auch lebend zurückkehren?
32:10Ja, wir hätten längst das Geld von der Lebensversicherung kassiert.
32:13Sechs Millionen.
32:15Ja, Karl wäre zufrieden und wir außer Lande.
32:19Kann man nur so blöd sein.
32:26Du findest also, ich bin blöd.
32:30Ja, dann sag mir, wie du aus der Sache wieder rauskommen willst.
32:36Als erstes muss das Problem Karl aus der Welt geschafft werden.
32:39Und zwar endgültig.
32:42Was meinst du damit?
32:43Was wohl?
32:45Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt.
32:47Du willst mich auf den Arm nehmen.
32:51Siehe ich so aus?
32:52Das ist doch eine Option.
32:55Und was wäre die andere Option?
32:57Du hast Angst.
33:01Ich werde noch verrückt.
33:02Ja, wenn dir das schon so viel Angst macht, ich weiß nicht.
33:09Für meine anderen Pläne braucht man auch Stahler und Ernährung.
33:12Was soll denn das jetzt schon wieder heißen?
33:14Was für Pläne?
33:21Hier.
33:23Willst du verreisen?
33:25Nein, ich muss Frau Karmert ein paar Musterkleider für ihre Kollektion vorbeibringen.
33:28Na, dann viel Glück.
33:44Ich finde es sehr schön, dass du dich mit Luca versöhnt hast.
33:47Was habe ich jener zu verleiten?
33:49Es ist großartig, dass ihr Frieden schließt nach allem, was war.
33:52Das ist dir bestimmt nicht leicht gefallen.
33:56Was soll ich denn machen?
33:58Du hast das alleinige Sorgerecht.
34:00Du hättest dich querstellen können, dass Luca jetzt bei Janka lebt.
34:05Pia.
34:08Ich liebe meinen Sohn.
34:10Und ich würde alles für ihn tun.
34:13Das weiß ich, Toni.
34:14Und genau so kenne ich dich auch.
34:17Luca hat seine Mutter wieder.
34:21Es wird am Anfang vielleicht nicht leicht, für dich damit umzugehen.
34:23Ich werde mich bemühen.
34:28Mit der Zeit wirst du dich daran gewöhnen.
34:32Ich glaube auch.
34:38Ich denke, ihr solltet euch das Sorgerecht teilen.
34:40Pia.
34:46Danke für den Tipp, aber du musst weiterarbeiten.
34:50Okay.
35:00Jetzt sag schon.
35:01Was ist dein Plan?
35:05Heute Morgen habe ich Prospekte für ein großes Projekt in Südspanien in Auftrag gegeben.
35:10Für Immobilien?
35:11Viele Immobilien.
35:13Ich suche Investoren und präsentiere denen Urkunden und Genehmigungen.
35:18Ja, und woher bekommst du die?
35:19Aus meinem Drucker.
35:21Alle gefälscht.
35:22Und das merkt niemand?
35:24Nein, jedenfalls nicht sofort.
35:26Dazu müsste man die Urkunden überprüfen und sowas dauert Wochen.
35:29Na gut.
35:30Aber was ist, wenn jemand das Grundstück besichtigen will?
35:33Über Internet habe ich für kurze Zeit ein hübsches Stück Land gepachtet.
35:36Da lasse ich ein paar Werbeschilder aufstellen und die Optik stimmt.
35:40Du wirst auflegen.
35:41Ich weiß, aber bis dahin ist Karl ausbezahlt und wir beide, wir schlürfen Cocktails am Strand.
35:49Es ist verrückt und riskant.
35:52Aber gut.
35:55Ich hätte nie gedacht, dass ich mal auf dieses Niveau herabsenke.
35:59Aber im Moment brauche ich schnelles Geld.
36:02Hoffentlich bleibt Karl so lange ruhig.
36:05Das mache ich ihm schon klar.
36:08Wenn er seine Kohle will, hat er gar keine andere Chance.
36:22Ich habe ihn schon klar.
36:23Es war für wen, warum er ein paar Jahre alt in der Nähe Was war.
36:24Dieser cotton herf начинается.
36:25Der stieg ist vor allem, warum ich nicht ganz fertig.
36:28Ich werde auf jeden Fall verabschlag da sein.
36:28Und ich habe mich schon klar.
36:30Ich habe ihn schon mal auf dem Handel gewinniert.
36:31Ich habe ihn schon mal aus.
36:32Ich habe ihn schluchen.
36:33Ich habe ihn schon mal gemacht, ich habe ihn schluchen.
36:35Musik
37:05Ahrensberg?
37:15Hast du Lust, mit mir ins Ballett zu gehen?
37:18Ins Ballett?
37:21Okay, okay.
37:22Mit dir gehe ich sogar ins Ballett.
37:24Aber nur, wenn das ein Date ist.
37:28Warte mal ganz kurz.
37:30Da will jemand was von mir.
37:30Einen Moment.
37:35Äh, Felicitas.
37:38Ich muss leider Schluss machen.
37:40Warum?
37:41Ja, weil vor meiner Tür steht
37:42eine sehr attraktive, atemberaubende junge Frau
37:45und die kann ich ja nicht einfach so stehen lassen.
37:48Nein, das kannst du wirklich nicht.
37:49Nee, das kann ich nicht.
37:51Also dann, ciao.
37:52Ciao.
37:54Hey.
37:57Was machst du hier?
37:58Ich hatte Sehnsucht.
37:59Ich finde, du solltest in Zukunft
38:01viel öfter auf deine Sehnsucht hören.
38:03Papert.
38:05Ich muss sowieso die ganze Zeit
38:06an unsere letzte Nacht denken.
38:07Ich auch.
38:08Und das einzig Schreckliche daran ist,
38:09dass sie wieder vorbei ist.
38:11Oh, wenn wir sie aber jetzt fortsetzen würden,
38:14dann würden wir unser erstes Date vermassen.
38:17Ach ja, unser erstes Date.
38:20Wann und wo?
38:23Viertel vor vier vor der Oper.
38:25Okay, ich werde da sein.
38:28Warte mal kurz.
38:30Okay.
38:30Was machst du hier?
38:39Lausch du.
38:40Das ist nicht meine Art.
38:41Du solltest mich besser kennen.
38:43Nein, ich habe hier irgendwo
38:44einen sehr wertvollen Anhänger verloren.
38:46Der muss hier irgendwo sein.
38:48Ist das zufällig so ein
38:50so ein geschliffener Stein an der Silberkette?
38:54Ja, genau.
38:54Weil der hängt um deinen Hals.
39:00Ja.
39:01So war es aber auch.
39:03Ja, Sachen passieren.
39:11Wir haben doch nicht mal angefangen
39:13und du kleckerst schon mit der Soße.
39:15Gott sei Dank ist der Fleck rausgegangen.
39:17Hast du was zum Anziehen für mich?
39:18Ich such dir gleich was raus.
39:21Habe ich das vorhin richtig verstanden?
39:22Deine neue Chefin hat ein gutes Wort
39:24für dich bei Tom eingelegt
39:25und du sollst wieder
39:25Love of my life singen.
39:27Wahnsinn, oder?
39:28Na ja, eher seltsam.
39:29Ich meine, sie ist die neue Freundin von David.
39:31Warum sollte ausgerechnet sie dich unterstützen?
39:34Weil sie nett ist.
39:37Weil sie mich mag.
39:39Weil sie findet, dass ich gut singe.
39:41Ja, vielleicht will sie sich aber auch für dich einnehmen,
39:43damit du ihr bei David nicht in die Quere kommst.
39:45Nein, das glaube ich nicht.
39:47Dafür ist sie viel zu souverän.
39:48Ja, und das mit David und mir,
39:51das ist endgültig vorbei.
39:52Das hat überhaupt nichts zu befürchten.
39:54Na ja, David und Tom sind übrigens im Tonstudio,
39:56um am Soundtrack zu arbeiten.
39:59Dass ich da heute nicht mehr hin muss.
40:02Wenn ich David sehe, dann...
40:05Ist schon klar.
40:09Hast du nicht gesagt,
40:10dass David und Tom im Tonstudio sind?
40:12Also Tom klingelt normalerweise nicht,
40:14bevor er in unsere Wohnung kommt.
40:15Das ist bestimmt der Postbote.
40:16Hey, nicht aufmachen.
40:18Ich bin fast nackt.
40:19Der Postbote kommt nicht in die Wohnung.
40:22Hey, Conny, ich habe den Schlüssel vergessen.
40:26Von Lena, na?
40:27Also wenn man sich jemandem so zeigen kann.
40:38So, so ganz.
40:41Also ich meine jetzt nicht nur mein Bein,
40:42sondern ich meine,
40:43ich meine mich,
40:44so wie ich wirklich bin.
40:46Und wenn der andere das annehmen kann,
40:48dann...
40:48Ist man einfach nur unendlich glücklich.
40:50Das ist schon sehr lange her,
40:54dass ich dich so gesehen habe.
40:58Du bist sehr lieb.
41:01Bist über beide Ohren.
41:05Schön.
41:06Weißt du,
41:08bei David,
41:08da fühle ich mich einfach unglaublich vollkommen.
41:14Mir fehlt es an nichts.
41:15Felicitas?
41:21Entschuldige.
41:22Da gibt es nichts zu entschuldigen.
41:25Ich freue mich so sehr,
41:28dass du glücklich bist.
41:33Diese Felicitas muss weg.
41:35Ich muss mir irgendwas einfallen lassen.
41:37Hast du doch schon die Schwangerschaft.
41:39Wie hat David eigentlich reagiert?
41:40Nicht besonders begeistert.
41:44Aber das wird sich bald ändern.
41:45Wenn er aber doch kein Kind will.
41:48Isabelle, ob er will oder nicht,
41:49er wird es akzeptieren müssen.
41:50Und was ist mit der Liebe?
41:52Die kommt von ganz allein.
41:54Eine Schwangerschaft verbindet zwei Menschen.
41:59Schwanger.
42:05Ich will endlich Klarheit über deine Schwangerschaft.
42:07Deine angebliche Schwangerschaft.
42:08Du sagst, dass ich das Kind abtreibe.
42:10Nein, auf keinen Fall.
42:12Aber ich finde,
42:13Raphael hat die Wahrheit verdient.
42:15Bist du ein Felicitas verlobt?
42:19Lena, also ich...
42:20Ich weiß nicht, ob das das richtig ist,
42:22dass wir beide darüber sprechen.
42:24Sieh mal an.
42:27Harnsberg Junior ist immer noch
42:28auf einer kleinen Sander dran.
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