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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah.
00:03Ich wollte mal Model werden.
00:06Und jetzt soll ich eine Ausbildung zur Tipps machen.
00:09Herr Stellhoff, äh, Caroline, hallo?
00:13Ach, sehe ich schon wieder.
00:16Hallo, nicht in dem Ton, ja?
00:18So ein Job am Empfang ist mit viel Verantwortung verbunden.
00:21Wenn Sie den Typen meinen, der vorhin Telefon-Terror gemacht hat.
00:24Das war Montgomery Tealand, unser wichtigster Kunde.
00:27Carol, was hast du denn gemacht?
00:28Du bist gefeuert.
00:30Aufgrund der errechneten Wahrscheinlichkeit von 99,9999 Prozent
00:40gilt die biologische Mutterschaft als praktisch erwiesen.
00:47Überhaupt solltest du gar nicht hier sein und das gleich sehen,
00:49weil sowas bringt nämlich um...
00:50Ich weiß.
00:56Du standst in Ellens Hochzeitsgeist vor mir.
00:58Da war ich vollkommen aus dem Konzept.
01:00Und deswegen musstest du mich gleich küssen, ja?
01:02Zwei Tage vor deiner Hochzeit?
01:04Bist du dir sicher, dass du noch weißt, was du eigentlich willst?
01:06To walk these streets without you
01:13I hate being on my own
01:16So many souls around you, but it never feels like home
01:22Home is where there's no mistaking
01:26And I'm a million miles from you
01:32But if we stay strong
01:36I know we'll make it through
01:41Natürlich weiß ich, was ich will
01:48Das mit dem Kuss, das...
01:52Das kann ich dir erklären
01:53Dann erklär's mir
01:54Es gibt bestimmt einen guten Grund, warum du zwei Tage vor deiner Hochzeit eine andere küsst
01:58Ich...
01:59Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte
02:02Das...
02:03Das war ein Fehler
02:04Den Satz höre ich von dir auch nicht zum ersten Mal
02:07Aber du hast recht
02:08Es war ein Fehler
02:09Es wird nicht wieder vorkommen
02:12Ganz genau
02:13Weil wir uns in Zukunft nämlich aus dem Weg gehen werden
02:15Ja
02:18Das ist vielleicht am besten so
02:45Der Kassel und meine Tochter hatte heute ihren ersten Tag...
02:59Und es war ihr letzter nach dem, was sie sich heute geleistet hat
03:02Wissen Sie, diese...
03:04Diese Telefonanlage, die ist sehr kompliziert
03:06Wahrscheinlich war Caro gestresst
03:08Und als dann auch noch Mr. Thieland anrief...
03:09Hat sie sich vollkommen im Ton vergriffen
03:11Sie können mich mal
03:12Und das ist Montgomery Thieland, einem unserer wichtigsten Kunden
03:14Dann geben Sie mir die Schuld
03:16Dafür, dass ich Caroline alleine am Empfang gelassen habe
03:18Bitte
03:18Es ehrt Sie, dass Sie Ihre Tochter in Schutz nehmen
03:21Aber ein so unprofessionelles Verhalten
03:23Kann sich Kasselhoff-Optik nicht leisten
03:24Wenn Thielands Medical uns keine Aufträge mehr gibt
03:27Sind 600 Arbeitsplätze in Gefahr
03:29Unter anderem Ihr eigener und der Ihres Mannes
03:31Vergessen Sie das nicht
03:32Herr Kasselhoff, ich gebe Ihnen mal ein Wort
03:35Dass so etwas nie wieder vorkommt
03:36Richtig
03:37Weil die Probezeit Ihrer Tochter beendet ist
03:39Und ich habe weder Zeit noch Lust
03:41Das lang und breit mit Ihnen zu diskutieren
03:42So ein Wichtigtuer
03:52Der fühlt sich hier auf, als wäre er sonst wer
03:54Er ist einer der beiden Geschäftsführer
03:56Und er hat dich gerade gefeuert
03:59Ich habe die Ausbildung eh nur Papa zuliebe gemacht
04:03Bürokauffrau, wie das schon klingt
04:06Bin ganz froh, dass das vorbei ist
04:08Dein Vater hat sich große Mühe gemacht
04:11Dass du diesen Ausbildungsplatz bekommst
04:12Also lass ihn das besser nicht wissen
04:14Jetzt komm
04:18Das kann doch nicht wahr sein
04:39Gerade mal einen Tag im Betrieb
04:41Und schon mit Caroline rausgeworfen
04:42Ich habe alles versucht
04:43Aber Herr Kasselhoff ließ nicht mit sich reden
04:45Ich weiß wirklich nicht, was du mit unserer Tochter noch machen soll
04:47Vielleicht sollte ich mich mehr um sie kümmern
04:50Am besten, ich sage den Besuch bei meiner Schwester ab
04:53Wieso denn das?
04:55Natürlich fährst du nächste Woche nach Wien
04:56Ich kümmere mich um Caro
04:58Caro?
05:01Komm mal her
05:02Wie konnte das passieren?
05:06Mama hat dir doch wahrscheinlich eh schon alles erzählt
05:09Allerdings hat sie das
05:10Du schaffst es schon am ersten Tag gekündigt zu werden
05:13Weil du einen wichtigen Kunden stundenlang in der Warteschleife hängen lässt
05:17Aber ich, ich, ich wollte doch diesen Job von Anfang an nicht
05:22Nachdem du die Schule geschmissen hast
05:24Haben du und ich eine Abmachung vereinbart
05:27Weißt du das noch?
05:29Schon, aber das...
05:30Ja, nichts aber
05:31Wir haben gesagt
05:34Dass du dir innerhalb von vier Wochen entweder einen Job suchst
05:38Oder du fliegst raus
05:39Aber ich bin noch nicht schuld daran, dass ich nichts gefunden habe
05:43Ja, wer ist denn schuld denn sonst?
05:45Unsere etwa?
05:48Ich habe meine Kontakte spielen lassen
05:50Damit du eine Leerstelle bekommst
05:52In einer renommierten Firma
05:54Mit Zukunft
05:55Das war eine große Chance
05:57Und die trittst du einfach so mit Füßen
06:00Ich habe es nicht darauf angelegt, rausgeschmissen zu werden
06:03Aber jetzt ist es nun mal passiert
06:05Und damit gibst du dich zufrieden?
06:07Was soll ich denn sonst machen?
06:13Ich sage dir, was du tun wirst
06:14Du gehst morgen zu den Kestell auf
06:16Und entschuldigst dich
06:17Haben wir es verstanden?
06:19Kann ich jetzt gehen?
06:29Ja
06:30Ich sage dir, was du tun wirst
07:00Ich habe kurz gedurcht, dann habe ich dich nicht gehört
07:02Achso, genau
07:03Das Kleid ist gerade geliefert worden
07:05Wer hat es denn gebracht?
07:08Was?
07:10Irgendein Boot
07:12Wieso?
07:14Nur so
07:14Ich muss nochmal in die Firma
07:16Okay
07:18Das könnte etwas länger dauern
07:21Also wahrscheinlich schläfst du schon, wenn ich wieder nach Hause komme
07:23Wahrscheinlich
07:25Grüß'nacht
07:27Nacht
07:28Diesmal bist du zu weit gegangen, Alisa Lenz
07:48Was war das jetzt wieder?
07:58Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte
08:00Wer soll es denn sonst wissen?
08:02Inzwischen glaube ich fast, Christian hat sie nicht mehr alle
08:04Erst macht er mir Vorwürfe, dann küsst er mich einfach
08:07Und dann war doch alles nur ein Fehler
08:08Aber was zerbreche ich mir eigentlich den Kopf über Christian?
08:12Es ist sein Problem
08:13Sein Gewissen
08:14Seine Hochzeit
08:15Wichtig ist, dass ich es geschafft habe, das Brautkleid rechtzeitig fertig zu kriegen
08:20Ellen ist immerhin eine reichlich schwierige Kundin
08:23Ich finde, ich kann stolz auf mich sein
08:26Hallo Paul
08:29Hallo Alisa
08:30Was machst du gerade?
08:31Ich bin gerade auf dem Heimweg
08:33Ich habe Ellenburg das Hochzeitskleid vorbeigebracht
08:35Dann hast du Feierabend
08:36Und was hältst du davon, wenn wir uns noch treffen?
08:39Ich weiß nicht
08:40Ich muss noch ziemliche Vorbereiten für die Eröffnung
08:42Dann helfe ich dir
08:43Ich glaube nicht, dass du mir dabei so richtig helfen kannst
08:46Verstehe
08:47Du brauchst ein bisschen Zeit für dich?
08:49Ehrlich gesagt, ja
08:50Dann sehen wir uns morgen?
08:52Na klar, unbedingt
08:53Du kommst doch zu unserer Einbau
08:54Klar, bis morgen
08:56Schlaf gut
08:57Gute Nacht
08:58Warum habe ich Paul eigentlich gerade abgesagt?
09:04Paul tut mir gut
09:05Auf ihn kann ich mich immer verlassen
09:07Wir sind glücklich
09:09Und deshalb
09:10Offenbar ist Christian nicht der Einzige, der manchmal Dinge tut, die er hinterher nicht erklären kann
09:16Für mich wird jetzt ein Traum Realität
09:21Darauf will ich mich konzentrieren
09:22Ich entwerfe meinen eigenen Kristallschmuck
09:25Schleife ihn selbst
09:26Leite zusammen mit Liliane Castello auf eine eigene Firma
09:30Und habe gerade meinen ersten Auftrag erfolgreich abgeschlossen
09:33Ich bin ein Traum Realität
10:03Und...
10:33Ellen...
10:54Lest du schon?
11:03Lest du schon?
11:31Ah, Horst, da sind Sie ja. Bitte, bitte bleiben Sie sitzen.
11:35Herr Castellhoff, ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht weiter übel, dass ich Herrn Hartmann ohne freige Absprache gerufen habe, aber Sie hätten sich ja sonst nie untersuchen lassen.
11:43Nein, nein, ich bin froh, dass Sie Paul gerufen haben. Meine Frau hat es sehr beruhigt. Und das ist ja das Wichtigste.
11:51Ja, ich bin auch froh, dass die Untersuchung nichts ergeben hat.
11:55Ja, Paul hat nichts finden können, was meine ständigen Kopfschmerzen erklären würde. Deshalb will er mich zum Spezialisten schicken. Zur Computertomographie.
12:07Ja, nur zur Sicherheit.
12:09Naja, es ist bestimmt besser, alle Möglichkeiten auszuschließen.
12:13Ja, das denke ich auch.
12:17Fahren Sie mich morgen Nachmittag nach Goslar in die Klinik?
12:21Natürlich, keine Frage.
12:23Danke.
12:25Ich möchte nicht, dass meine Familie sich Sorgen macht, besonders meine Frau.
12:31Selbstverständlich. Sie können sich auf mich verlassen. Ich werde mit niemandem darüber reden.
12:41Danke, Horst.
13:01Jede Sorge, die man hat, trifft man Stein ins Wasser.
13:16Das hilft?
13:17Mach's doch mal auf.
13:28Du lächelst schon wieder.
13:31Bist du dir sicher, dass du noch weißt, was du eigentlich willst?
13:47Hallo.
13:49Das ist ja eine Überraschung.
13:51Hallo, mein Schatz.
13:52Hast du schon gefrühstückt? Machst du einen Kaffee?
13:53Nein, danke du.
13:54Ich wollte dich auch gar nicht lange aufhalten.
13:55Das tust du nicht. Ich freue mich doch.
13:56Du hast doch sicher viel zu tun an deinem großen Tag heute.
13:57Ja, aber zwischendurch muss ich ja auch mal eine Pause machen.
13:59Alisa, ich möchte dir kurz was sagen.
14:01Du willst doch nicht etwa absagen, oder?
14:03Ach, nein.
14:04Im Gegenteil.
14:05Ich wollte nur fragen, ob ich was zu essen machen kann.
14:07Das wäre wunderbar.
14:08Das wäre wunderbar.
14:09Aber schaffst du das denn überhaupt?
14:10Du hast doch bestimmt wahnsinnig viel zu tun.
14:11Hast du schon gefrühstückt?
14:12Machst du einen Kaffee?
14:13Nein, danke du. Ich wollte dich auch gar nicht lange aufhalten.
14:14Das tust du nicht. Ich freue mich doch.
14:16Ach, du hast doch sicher viel zu tun an deinem großen Tag heute.
14:19Ja, aber zwischendurch muss ich ja auch mal eine Pause machen.
14:21Alisa, ich möchte dir kurz was sagen.
14:24Du willst doch nicht etwa absagen, oder?
14:26Ach, nein. Im Gegenteil. Ich wollte nur fragen, ob ich was zu essen machen kann.
14:35Das wäre wunderbar. Aber schaffst du das denn überhaupt?
14:38Du hast doch bestimmt wahnsinnig viel zu tun wegen der Auszeit morgen.
14:41Ach, das kriege ich schon hin. Und so kann ich wenigstens ein bisschen zu deiner großen Eröffnung beitragen.
14:47Das ist lieb von dir, Mama.
14:49Du, ich freue mich, dass dein Traum in Erfüllung geht und ich bin wahnsinnig stolz auf dich.
14:55Das bedeutet mir wirklich viel.
14:57Und es tut mir wirklich furchtbar leid, dass ich am Anfang so skeptisch war, was deine Zusammenarbeit mit Frau Kastelhoff angeht.
15:06Aber ich glaube, ich war eifersüchtig.
15:09Eifersüchtig? Aber warum denn?
15:11Naja, sie war von Anfang an an deiner Seite und hat dir geholfen, dich selbstständig zu machen.
15:17Und das hätte ich auch gern getan. Aber unsere finanziellen Möglichkeiten sind...
15:23Mama, ihr habt für mich eure Lebensversicherung aufgelöst.
15:25Und ihr habt noch so viel mehr für mich getan, als mir Geld zu geben.
15:29Ihr wart immer für mich da. Und das ist doch viel, viel wichtiger.
15:33Danke.
15:35Schön zu sehen. Ich dachte, du bist bestimmt schon in deiner neuen Firma.
15:47Ich bin auf dem Weg ins Atelier.
15:49Sag mal, Alisa hat gesagt, sie hat dir das Brautkleid vorbeigebracht?
15:53Ja, stimmt.
15:55Und? Bist du zufrieden?
15:57Also, ich finde es wunderschön.
15:59Ja, wunderschön.
16:01Könnte ich mir das Kleid vielleicht heute mal ausleihen?
16:05Nicht, um darin zu heiraten, natürlich.
16:09Isabel Wünsch kommt zu unserer Eröffnungsfeier und...
16:11Die Modedesignerin aus Hamburg?
16:13Und die kommt extra euretwegen in den Harz?
16:15Sie hat in der Nähe zu tun und ich konnte sie überreden, bei uns vorbeizuschauen.
16:19Ich würde ihr sehr gerne die Kristallapplikation von Alisa zeigen und alles, was man damit machen kann.
16:25Nun ja, ähm...
16:27Ich habe das Kleid heute früh schon der Schneiderin zum Aufbügeln gegeben.
16:31Tut mir leid.
16:33Ja, aber du bekommst es doch heute wieder.
16:37Wahrscheinlich, ja. Heute Nachmittag?
16:39Dann bring es doch einfach zu unserer Eröffnungsfeier vorbei.
16:45Das würde ich gern, Liliana.
16:49Ist es nur...
16:55Ich weiß nicht, ob ich das schon kann.
16:57Die alte Halle, da kommen diese ganzen Erinnerungen wieder hoch.
17:01Das tut mir leid.
17:03Ist schon in Ordnung.
17:05Aber vielleicht kannst du es ja Christian mitgeben.
17:07Er hat mir gesagt, dass er auf jeden Fall kommen wird.
17:11Natürlich, das kann ich machen.
17:14Schön.
17:16Wir sehen uns auf jeden Fall morgen, hm?
17:18Ja, bis morgen.
17:30Und aufgeregt?
17:32Morgen ist eins und ein großer Tag.
17:34Ist vielleicht ganz gut, wenn ich mir ein bisschen Arbeit ablenke.
17:36Ja, so würde ich das wahrscheinlich genauso.
17:44Ich habe gerade mit einem befreundeten Bauunternehmer gesprochen.
17:46Unser Bürgermeister Pelters hat ihm erzählt, dass er Schönroda zum Kurbad machen will.
17:52Dafür könnte in der Nähe des Sees eine Hotel- und Kuranlage gebaut werden.
17:56Ja, also ich persönlich hätte nichts gegen eine solche Anlage.
18:00Ich auch nicht.
18:02Das Besondere an Pelters Vision ist aber, dass dieses Kurhotel am Rande eines Naturschutzgebietes stehen soll.
18:08Sobald nämlich, und jetzt kommt's, Castellow Optik den See auf eigene Kosten renaturiert hat.
18:13Was?
18:15Das ist genau das, was ich vermeiden wollte.
18:18Egal, ob wir für die Verunreinigung der Sees verantwortlich sind oder nicht für die Öffentlichkeit,
18:22muss das wie ein Schuldeingeständnis aussehen.
18:24Wie konnte denn das passieren?
18:26Ja, das frage ich mich auch.
18:27Ich hatte Pelters ausdrücklich um Diskretion gebeten.
18:29Da habt ihr euch wohl irgendwie missverstanden.
18:32Also, wenn das Projekt durch die Medien geht und wir dafür auch noch eine schlechte Presse kassieren,
18:37gebe ich keine 1,2 Millionen für die Renaturierung des Sees.
18:40Aber du hast dem Ganzen doch schon zugestimmt.
18:41Ja, unter der ausdrücklichen Bedingung absoluter Diskretion.
18:44Also, ich weiß auch nicht, was in Pelters gefahren ist.
18:47Ich werde mal mit ihm reden.
18:49Ja, tu das.
18:50Und sorge dafür, dass er kein weiteres Wort über das Projekt verliert.
18:54Ansonsten zahle ich keinen Cent.
19:06Mein Atelier. Es wird ein voller Erfolg.
19:09Ich werde in die Fußstapfe meines Vaters treten und wunderschönen Glas- und Kristallschmuck herstellen.
19:13Und irgendwann werde ich Vaters Schleiftechnik beherrschen und auch die richtige Quarzsandmischung finden.
19:20Und dann werde ich, wie er, diesen Kristall machen.
19:23Meinen eigenen Regenbogenkristall.
19:25Hallo, Alisa.
19:26Guten Morgen.
19:27Der ist für Sie.
19:28Die sind ja wunderschön.
19:29Auf gute Zusammenarbeit.
19:30Danke.
19:31Es ist kaum zu glauben, was Sie aus diesem Ort hier gemacht haben.
19:32Wenn man mir denkt, wie die Halle nach dem Brand aussah.
19:33Ja.
19:34Daran erinnert Gott sei Dank gar nichts mehr.
19:35Ich habe übrigens mit Frau Wunsch telefoniert.
19:36Sie kommt definitiv.
19:37Es ist ja großartig.
19:38Und Ellen habe ich gebeten, Christian das Kleid mitzugeben.
19:40Dann kann Frau Wünsche sich gleich anschauen.
19:42Ist alles in Ordnung?
19:43Ja.
19:44Ja, ich habe nur nicht daran gedacht, dass Christian auch zur Eröffnung kommt.
19:45Aber das ist ja klar, er ist schließlich ihr Stiefsohn.
19:46Ich hoffe, es macht Ihnen nicht allzu viel aus.
19:47Überhaupt nicht.
19:48Wovor sonst niemand kommt?
19:49Ach, ich denke es wird ziemlich voll werden.
19:52Von unseren Freunden und Bekannten kommen etliche.
20:08Bürgermeister Pelters, ein paar Honorationen, die erlösenen, die die schlösenen sind.
20:15Pelters, ein paar Honorationen, die örtliche Presse und vielleicht sogar ein paar Vertreter der überregionalen Zeitungen.
20:22Ich bin danach verwünscht, dass es alles ganz schön aufregend war.
20:25Sie schaffen das schon, solange Sie Ihre Werke mit demselben Enthusiasmus präsentieren wie immer.
20:29Um den Rest kümmere ich mich.
20:31Das scheint mir ein gutes Modell für unsere Zusammenarbeit.
20:34Sie kümmern sich um die richtige Form und ich um den Inhalt.
20:37Die perfekte Ergänzung.
20:38Natürlich sind die Absichten deines Sohnes edel, aber gut gemeint heißt eben noch nicht gut gemacht.
20:46Ich hoffe, dass Christian den Schaden auch begrenzen kann.
20:49Entschuldige bitte.
20:51Da ist der Kastellow.
20:52Kastellow?
20:53Na los, los.
20:54Ja, ja, ja.
20:57Caroline, was machst du denn noch hier?
21:00Ja, Kastellow, ich wollte mich entschuldigen.
21:04Dafür, dass ich am Telefon so unfreundlich zu Herrn Thieland war.
21:08Unfreundlich.
21:09Unfreundlich ist gut.
21:11Ob es dir leid tut oder nicht, das spielt keine Rolle.
21:13Das Thema ist erledigt.
21:16Die Personalabteilung müsste dann Papiere schon fertig gemacht haben.
21:19Welche Papiere? Was ist hier los?
21:21Ich musste vor deinen Hund gestern kündigen.
21:24Warum würde ich fragen dann?
21:26Sie hat Herrn Thieland am Telefon abgewirkt.
21:29Der war stinksauer.
21:30Ich war total überfordert mit dieser Telefonanlage.
21:33Und dann hat er auch noch...
21:35Das hat mich alles so frustriert, dass ich...
21:37Wir bringen unseren Auszubildenden hier eine Menge bei,
21:39aber gutes Benehmen gehört nicht dazu.
21:40Das setzen wir voraus.
21:41Wie gesagt, ich übernehme die volle Verantwortung dafür.
21:43Ich hätte meine Tochter nicht allein am Empfang lassen dürfen,
21:46bevor sie richtig eingearbeitet ist.
21:47Das tut mir leid, aber die Angelegenheit ist erledigt.
21:50Oskar, kann ich dich bitte einen Moment unter vier Augen sprechen?
22:03Ich werde eine kleine Ansprache halten und es wäre schön,
22:13wenn Sie auch ein paar Worte sagen könnten.
22:14Ich?
22:15Natürlich, Sie sind doch die Hauptakteurin.
22:17Aber ich habe gar nichts vorbereitet.
22:19Ihnen fällt schon was ein.
22:21Da bin ich mir ganz sicher.
22:24Mama!
22:25Hallo, mein Schatz.
22:27Hallo.
22:30Das sollen also ein paar Schnittchen sein.
22:32Guten Tag, Frau Lenz.
22:34Schön, dass Sie doch noch kommen konnten.
22:36Danke, Frau Castelloff.
22:38Aber das war doch gar nicht geplant.
22:40Soll ich es wieder mitnehmen?
22:41Unterstehe ich.
22:43Oh, ich glaube, es wird nicht reichen.
22:45Nie.
22:45Und?
22:45Nimmer.
22:50Mona!
22:51Ciao.
22:52Hallo.
22:52Wo ist denn Robert?
22:55Ach, ich habe ihn gefragt, ob wir zusammenfahren, aber er wollte nicht.
22:58Kann ich auch verstehen.
22:59Der Ernst, der ist verliebt, er sich unglücklich in dich.
23:01Und dann bitte ich ihn noch, meinen Freund zu spielen von meiner Mutter.
23:04Mensch, ich hatte doch keine Ahnung.
23:07Robert!
23:08Hallo.
23:08Morgen, ihr Damen.
23:10Herzlichen Dank für die Einladung.
23:11Mhm.
23:12Hier, den solltest du denn gestern nicht vorenthalten.
23:14Das ist eine schöne Idee, Herr Brinkmann.
23:17Also, schön, dass du willkommen konntest.
23:18Gerne.
23:19So, gibt es noch irgendwas vorzubereiten?
23:22Ach, Mona, wenn du mal eine Minute lang nichts zu tun hast, sag.
23:25Ich helfe deiner Mutter beim Befehl.
23:27Mhm.
23:29Mona hat mir alles erzählt.
23:31Ist nicht leicht für dich, immer wieder über den Weg zu laufen?
23:34Der beste Weg, sich daran zu gewöhnen, dass zwischen uns nie etwas sein wird.
23:41Ja.
23:43Hallo.
23:44Paul.
23:44Paul.
23:45Ach, der ist ja ein Traum.
23:48Danke.
23:49Und Schokolade.
23:50Soll die Nerven berühren.
23:51Wo ich euch doch schon alle hier habe.
23:54Was soll mir denn da groß passieren?
23:56Hallo.
23:57Hallo.
23:59Was hast du dir nur dabei gedacht, Caroline Hundleit wieder vor die Tür zu setzen?
24:03Du hättest den Tiel entmal hören sollen.
24:05Mein Gott, das Mädchen hatte ihren ersten Tag in der Firma.
24:07Ist das eine Entschuldigung, so mit unserem wichtigsten Kunden umzugehen?
24:10Ja, bitte, dann hast du dafür zu sorgen, dass Caroline erst einmal ordentlich eingearbeitet wird.
24:14Ludwig, sie arbeitet nicht mehr für uns.
24:16Doch, das wird sie.
24:18Weil du die Kündigung rückgängig machst.
24:21Bitte?
24:21Wir haben diese Stelle extra für sie geschaffen und dann leistet sie sich sowas gleich an ihrem ersten Tag.
24:27Und ich lasse nicht zu, dass du dem Mädchen wegen eines Fehlers gleich die ganze Zukunft verbaust.
24:32Warum setzt du dich eigentlich so für die Kleine ein?
24:39Nur weil ihre Eltern bei uns in der Firma arbeiten?
24:41Nein, weil jeder von uns mal Fehler macht und auch Caroline Hundleit eine zweite Chance verdient hat.
24:46Gibt es noch etwas zu besprechen?
24:48Gut.
24:50Dann weißt du, was du zu tun hast.
24:51Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich meinen Vater davon überzeugt hätte, dass wir uns um den See kümmern müssen.
25:07Aber kaum läuft einmal was nicht nach Plan, überlegt er es sich wieder anders.
25:11Oder wir müssen gleich los.
25:13Die Eröffnung des Ateliers beginnt.
25:16Christian, ich hatte Liliana schon gesagt, dass ich nicht komme.
25:21Ich hatte mir gewünscht, dass wir zusammen hingehen.
25:51Kannst du nicht hierbleiben?
25:55Für Liliana bedeutet die Eröffnung ziemlich viel.
25:57Da kann ich nicht fehlen.
25:59Außerdem haben Tamara und Dana schon abgesagt.
26:02Ja, verstehe.
26:04Ich bleib nicht lange.
26:05Okay.
26:10Bis später.
26:12Bis später.
26:14Grüß Liliana noch mal von mir.
26:16Mach ich.
26:16Oskar Kesterloff.
26:32Bernhard hier.
26:33Ich wollte nur sagen, die Kisten, die gestern auf dem Weg nach Hannover waren, sind wieder zurück.
26:37Was soll ich damit machen?
26:38Sehr gut.
26:39Wo sind sie jetzt?
26:40Hier bei mir.
26:40Pass mal auf, Bernhard.
26:44Du reißt jetzt die Postaufkleber ab und verstoßt die erstmal in dem Lager.
26:47Oder bitte so, dass nicht gleich jeder rankommt.
26:49Wieso, was ist denn mit den Kisten?
26:51Na mein Gott, sie sind wertvoll, ja?
26:52Ich komme später bei dir vorbei.
26:54Ja, ist gut.
26:55Karoline.
27:12Mal zu.
27:15Deine Eltern haben sich um Kesterloff Optics herverdient gemacht.
27:19Du bekommst ja eine zweite Chance.
27:21Echt?
27:21Echt, ja, echt.
27:22Aber ich warne dich.
27:24Noch ein Fehltritt und deine Probezeit ist beendet und zwar für immer.
27:28Natürlich.
27:30Deine Mutter wird dich in Zukunft angemessen anweisen.
27:33Das werde ich, Herr Kesterloff.
27:35Vielen Dank.
27:35Oh, da haben wir nochmal richtig Glück gehabt.
27:46Sag mal, freust du dich?
27:48Na, immerhin muss ich jetzt nicht auf der Parkbank schlafen.
27:51Wenn du erstmal eingearbeitet bist, dann wird dir das hier richtig Spaß machen.
27:54Ich erkläre dir nachher nochmal die Telefonanlage.
27:57Ich muss schnell diese Abrechnungen in die Buchhaltung bringen.
27:59Und du?
28:01Du fängst schon mal an, hier die Gebrauchsanweisung zu lesen, ja?
28:03Wichtig ist für dich, guck mal, nur dieser eine Knopf, ja?
28:07Mit diesem Knopf verbindest du die Gespräche.
28:10Und speziell bei Mr. Tieland.
28:11Da bist du jetzt besonders freundlich.
28:13Du fragst ihn, how are you, Mr. Tieland?
28:16Nice to here, you Mr.
28:17Ja, ja, ja.
28:18Caro, reiß dich zusammen.
28:22Ja.
28:23Gut.
28:24Wir werden uns auf die Herstellung von Kristallschmuck konzentrieren,
28:45weil wir damit ein wenig Schönheit und Glanz in den Alltag bringen möchten.
28:48Abschließend möchte ich mich bei Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen bedanken,
28:54insbesondere unserem Herrn Bürgermeister.
28:57Schön, dass Sie die Zeit gefunden haben.
29:04Außerdem gilt mein Dank allen Menschen, die mir und Alisa beim Aufbau des Ateliers geholfen haben.
29:11Vor allem meinem Mann Ludwig.
29:21Ich übergebe jetzt das Wort an meine Partnerin Alisa Lenz.
29:25Ja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
29:28Es wurde ja eigentlich auch schon alles gesagt.
29:31Außer vielleicht, für mich geht mit der Eröffnung dieses Ateliers ein Traum in Erfüllung.
29:36Und ohne Ihre Unterstützung, Eliana, hätte ich das nicht geschafft.
29:39Dankeschön.
29:41Ganz besonders möchte ich mich aber bei jemand anderem bedanken.
29:44Bei meiner Mutter, Gudrun Lenz.
29:48Mama, ohne dich würde ich heute nicht hier stehen.
29:51Du hast all die Jahre an mich geglaubt und mich ermutigt,
29:54immer weiterzumachen und nicht aufzugeben.
29:56Danke für alles.
29:57Gut gemacht.
30:10Danke.
30:10Danke.
30:21Okay.
30:23Mal angenommen, es kommt ein Anruf rein und ich muss verbinden.
30:27Ach, ich probiere das einfach mal.
30:33Ja, natürlich verbinde ich sie.
30:36Kein Problem.
30:36Einen kleinen Moment, bitte.
30:37Mr. T-Land.
30:55Ja, natürlich.
30:56Iris, I will put you right through.
31:01Yes.
31:03Just a moment, please.
31:10Und?
31:11Papa.
31:12Caroline, deine Mutter war gerade hier.
31:15Ja, das sind ja mal gute Nachrichten.
31:17Ich hab dir ja gleich gesagt, du musst dich bei Herrn Kasteloff entschuldigen.
31:19Ja, da hast du recht gehabt.
31:22Jetzt musst du aber wirklich aufpassen, dass dir sowas nicht normal passiert.
31:24Ich hab zwar einen guten Draht zu Herrn Kasteloff, aber nochmal kann er kein Auge zu tun.
31:29Ja, ja, natürlich.
31:30Stimmt.
31:31Okay.
31:32Bis später, ja?
31:33Ja.
31:36Tschüss.
31:37Was ist los?
31:59Ach, nichts.
32:00Ich frag mich nur, ob Ludwig auf seine alten Tage nicht viel zu weich wird.
32:03Aber deshalb bin ich nicht hier gekommen.
32:06Aha.
32:07Sondern?
32:09Die Kisten sind wieder da.
32:11Hund hat sie sicher im Lager vor Stau.
32:13Gott sei Dank.
32:14Stell dir vor, die wäre nach Nord-Ovambo gelangt und niemand wäre da gewesen, um sie abzuholen.
32:18Ganga ist tot.
32:19Ziemlich bald hätte irgendjemand die Kisten geöffnet und darin 5000 Linsen für Präzisionsgewehre gefunden.
32:24Ja.
32:26Und außerdem ein Hinweis auf unser Londoner Zwischenlager.
32:29Von wo aus der Weg direkt nach Schönroda und damit auch zu Kasteloff-Optik führt.
32:33Und du würdest deine Flitterwochen bestimmt nicht auf den Seychellen verbringen in einem weichen Hotelbett,
32:38sondern in Untersuchungshaft auf einer harten Pritsche in einer Zelle.
32:42Direkt neben deiner.
32:45Gehst du auch zur Eröffnung von Lilianas neuer Firma?
32:49Ich kann darauf verzichten, zuzusehen, wie Alisa Lenz sich feiern lässt.
32:52Ich auch, glaub mir.
32:53Tja, was tut man nicht alles für die Familie?
32:56Für Lilianas ist das ein wichtiges Ereignis.
32:59Der Bürgermeister kommt, die Presse.
33:02Presse?
33:03Ja klar, du kennst doch Liliana.
33:05Wenn die so etwas aufzieht, dann auch richtig.
33:08Und so ein kleiner Betrieb braucht eine Menge Öffentlichkeit.
33:10Was machst du?
33:12Ich hab's mir anders überlegt.
33:14So eine große Veranstaltung, da sollte ich doch nicht fehlen.
33:17Warum beschleicht mich das merkwürdige Gefühl, dass da noch mehr dahinter steckt?
33:22Lass dich überraschen.
33:23Aber ich sag dir eins.
33:25Wenn ich mit Alisa Lenz fertig bin, ist ihr Ruf derart ruiniert, dass sie hier noch nicht mal mehr als gewöhnliche Messerschleiferin anfangen könnte.
33:33Diese Feier verspricht da doch noch interessant zu werden.
33:36Wir waren uns doch einig, dass wir das Thema Renaturierung nicht an die große Glocke hängen.
33:42Ja, natürlich. Wir wollten das alles ganz diskret behandeln.
33:45Mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie bereits für ein Kurhotel werben mit dem Hinweis darauf, dass um den See herum ein Naturschutzgebiet entsteht.
33:50Ich weiß jetzt gar nicht, was Sie meinen.
33:53Herr Bürgermeister, wir hatten eine klare Verabredung.
33:56Ja, sicher. Und ich habe...
33:58Hören Sie, wollen wir das nicht mal ganz in Ruhe bei einem Glas Wein besprechen?
34:02Entschuldigung, ich muss da mal eben jemand begrüßen.
34:04Ich ruf Sie an.
34:08Frau Blüft.
34:10Guten Tag.
34:11Hallo, Jonas.
34:12Hallo.
34:12Ich darf doch Jonas sagen, oder?
34:13Ja, natürlich.
34:14Ich wollte mich noch mal bei Ihnen bedanken für die tatkräftige Unterstützung bei der Renovierung.
34:18Ist doch klar.
34:19Und wenn ich mich hier so umschaue, dann finde ich, dass das ganz großartig geworden ist.
34:24Ja, das finde ich auch.
34:27Was machst du denn für ein Gesicht?
34:31Lässt dich das völlig kalt, die beiden so miteinander zu sehen, ja.
34:35Sie wechseln einfach ein paar Worte miteinander ganz höflich.
34:38Schließlich ist sie die neue Geschäftspartnerin seiner Schwester.
34:42Sie ist mehr als das, das weißt du auch.
34:43Karl, ich habe jetzt begriffen, dass uns mehr verbindet mit Alisa und Jonas und dass uns niemand es nehmen kann.
34:52Ich glaube, ich habe mir einfach zu viel Sorgen gemacht.
34:55Meine Damen und Herren, darf ich Sie noch mal um Ihre Aufmerksamkeit bitten?
35:00Unsere kleine Firma braucht natürlich auch einen Namen.
35:03Wir haben lange überlegt und ich glaube, mir ist der perfekte Name eingefallen.
35:09Selbst meine Partnerin kennt ihn noch nicht, weil ich Sie damit überraschen wollte.
35:13Alisa, dürfte ich Sie bitten, das Namensschild zu enthüllen?
35:16Ich möchte unser Atelier nach Ihrem Vater Hans Himmelreich benennen, von dem Sie mir so viel erzählt haben und der heute sehr stolz auf Sie wäre.
35:37Dankeschön.
35:37Na, Caro? Hast du das mit der Telefonanlage jetzt verstanden?
35:49Natürlich, ist ja auch gar kein Problem.
35:51Gut, dann kann ich Sie noch mal kurz alleine lassen?
35:55Klar, klar, natürlich. Ich schmeiße den Laden schon.
35:58Gut, bis dann. Tschüss.
35:59Tschüss.
36:07Herr Kastelhoff!
36:17Nein, der ist leider nicht im Haus.
36:21Kann ich ihm vielleicht etwas ausrichten?
36:25Ja, natürlich. Mach ich.
36:27Klar.
36:28Mein Name?
36:30Caroline Hund.
36:34Dankeschön. Sie haben auch eine sehr sympathische Stimme.
36:37Wissen Sie, wie oft ich das höre?
36:42Scheiße!
36:51Das Buffet ist himmlisch.
36:53Ist ja auch von meiner Mutter.
36:59Alisa, ich möchte Ihnen Isabel Wünsch vorstellen.
37:03Sie führt von Hamburg aus eines der führendsten Modeateliers in Europa.
37:06Freut mich, dass Sie die Zeit gefunden haben, um herzukommen.
37:08Freut mich auch.
37:10Und es hat sich absolut gelohnt.
37:12Ich hätte nie gedacht, dass man aus einfachem Glas derart beeindruckende Stücke zaubern kann.
37:19Wie Sie dieses Funkeln und innere Leuchten hinbekommen haben.
37:25Kompliment.
37:25Ich kann noch nicht ewig von meiner Erinnerung weglaufen.
37:30Und du hast recht.
37:31Liliana bedeutet dieser Abend viel.
37:34Außerdem.
37:35Ellen!
37:37Hallo.
37:38Guten Abend.
37:39Hallo.
37:40Darf ich vorstellen, das ist meine zukünftige Schwiegertochter Ellen Burg?
37:43Isabel Wünsch.
37:44Freut mich.
37:45Angenehm.
37:46Schön, dass du es doch noch einrichten konntest.
37:48Ja, ich bin auch froh.
37:49Nur das Kleid habe ich jetzt leider nicht dabei.
37:52Wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für hoffnungslos abergläubisch, aber...
37:56Ich wollte nicht, dass Christian das Kleid vor der Hochzeit sieht.
37:59Ein Hochzeitskleid?
38:00Ja, natürlich.
38:02Das bringt auch Unglück, wenn der Bräutigam es vorher sieht.
38:04Eben.
38:05Daran habe ich gar nicht gedacht.
38:07Obwohl mich das sehr interessiert hätte.
38:08Zu meinen aktuellen Kollektionen könnten diese Kristalle sehr gut passen.
38:15Also, ich bin mir sicher, wir finden noch eine Gelegenheit, Ihnen das Kleid zu präsentieren.
38:19Da bin ich mir sicher.
38:23Herr Kastellow?
38:25Ja, Frau Lenz, was ist passiert?
38:27Hätten Sie einen Moment Zeit, bitte.
38:29Ja, natürlich.
38:32Ja, natürlich. Wir machen das wie besprochen.
38:34Ja, gerne.
38:38Was ist denn jetzt, Frau Lenz?
38:51Was gibt's?
38:52Mein Mann ist nicht davon abzubringen, Alisa und Jonas die Wahrheit über ihre leibliche Mutter zu sagen.
38:58Das darf nicht passieren.
38:59Ja, das weiß ich. Aber Karl wird es irgendwann tun.
39:03Ich spreche mit ihr, Mann.
39:05Danke.
39:06Entschuldigung, Herr Kastellow, darf ich Sie kurz sprechen?
39:08Ja, natürlich.
39:12Ludwig?
39:14Ludwig, was ist denn?
39:21Nichts ist...
39:22Es geht schon.
39:24Du wolltest mich sprechen.
39:26Ja, ich wollte mich bei dir bedanken.
39:29Dafür, dass du dich so für Caro eingesetzt hast.
39:31Mir liegt ein Bach für die Fantasie.
39:34Wer ihre Ausbildung in unserer Firma macht.
39:36Ja, dein Bruder hätte die Kündigung nicht zurückgezogen.
39:39Nein, aber mach dir keine Sorgen.
39:44Ich passe gut auf Caro auf.
39:47Danke, Ludwig.
39:51Was, Junge, Leine?
39:53Ludwig und Conny Holt.
39:54Und Sie wollen wirklich eine ganze Kollektion mit Glasstein besticken?
40:00Eine Brautmode-Kollektion, um genau zu sein, ja.
40:04Es ist zumindest eine Idee.
40:06Meine Kundinnen sind immer auf der Suche nach dem Besonder.
40:09Die Stücke, die wir für Sie anfertigen würden, wären alles Unikate.
40:12Das ist ganz wichtig.
40:15Welche Frau möchte schon am schönsten Tag ihres Lebens neben einer Frau sitzen, die das
40:20gleiche oder zumindest ein ähnliches Kleid anhandt hat?
40:23Und es wäre alles Handarbeit.
40:24Von mir höchstpersönlich geschliffen.
40:26Haben Sie eigentlich die Entwürfe für unsere Schmucklinge schon gesehen?
40:30Diese Ketten hier sind nur der Anfang.
40:32Kommen Sie, ich zeige sie Ihnen.
40:33Haben Sie einen Augenblick?
40:37Ja, worum geht es?
40:39Ich wollte Ihnen nur sagen, dass sich die ausgestellten Stücke wirklich schön finden.
40:44Freut mich, dass sie Ihnen gefallen.
40:46Ja.
40:47Sieht so aus, als hätte ich sie die ganze Zeit unterschätzt.
40:50Die Kette hier drüben zum Beispiel ist wirklich wunderschön.
40:53Dürfte ich sie mal annehmen?
40:55Aber sicher.
40:57Helfen Sie mir?
40:59Ja, natürlich.
41:00Augenblick.
41:03So.
41:07Sind Sie verrückt, mit den Schall runterzureißen?
41:10Warum machen Sie das?
41:11Ich habe Ihnen noch nichts getan.
41:14Oh Gott, das ist so peinlich.
41:15Aber ich habe doch gar nichts gemacht.
41:18Weil Sie sich jetzt an mir rächen, weil Sie Christian nicht bekommen haben.
41:22Sie schrecken wirklich vor nichts zurück, oder?
41:25Das ist so niederträchtig.
41:30Aber es gibt eine Verbindung zwischen Alisa und mir.
41:33Dich einfach nicht erklären können.
41:35Wir haben aus einer Vera Himmelreich
41:36eine Liliana Kastellow gemacht.
41:40Ja.
41:41Dass Frau Kastellow an einer Amnesie leidet,
41:43entbindet uns nicht von der Pflicht, unseren Kindern die Wahrheit zu sein.
41:45Ellen wollte eine Kette anprobieren.
41:46Ich habe ihr geholfen und plötzlich verrutscht ihr Schaden.
41:49Sie schreibt mich an.
41:50Ich besorge Ihnen das Wort.
41:53Ich bin sehr gespannt, wie Sie das anstellen wollen.
41:55Ich bin sehr gespannt, wie Sie es shit bekommen.
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