- vor 4 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah
00:30In meinem Leben
00:30Hallo
00:36Alisa
00:37Christian
00:38Was glaubst du wie schwer es mir gefallen ist
00:41Christian nicht zu sagen
00:42Aber genau da hat Oskar Castello erfahren
00:44Dass mein Vater im Pflegeheim sitzt
00:46Und ich für die Praxis gar keine Zulassung hab
00:47Von mir fehlt ein Moment was
00:49Du kannst dich drauf verlassen
00:50Liliana ist also die Mutter von
00:51Alisa und Jonas
00:53Ihre Kinder haben eine Familie und sind glücklich
00:56Und darum
00:57Werden Sie beide und ich dafür sorgen
01:02Dass niemand
01:04Jemals etwas von diesem Kind
01:06Das erfährt
01:07To walk these streets without you
01:17I hate being on my own
01:20So many souls around you
01:23But it never feels like calm
01:26Home is where there's no mistaking
01:31And I'm a million miles from you
01:36But if we stay strong
01:40I know we'll make it through
01:45Haben Sie verstanden?
01:55Nein, Herr Castelloff
01:57Ob Sie Ihre Frau weiter belügen
01:59Das ist natürlich ganz allein Ihre Sache
02:01Wir müssen unseren Kindern die Wahrheit sagen
02:04Was glauben Sie damit zu erreichen, Herr Linz?
02:10Alisa und Jonas haben ein Recht darauf zu erfahren
02:12Dass Ihre Frau Ihre leibliche Mutter ist
02:14Dieser Gentest beweist es
02:16Es ist interessant, dass Sie von Recht sprechen
02:18Sie hätten diesen Gentest
02:21Niemals ohne die Zustimmung der Betroffenen
02:24In Auftrag geben dürfen
02:25Damit haben Sie sich strafbar gemacht
02:28Ich glaube kaum, dass das der rechte Zeitpunkt ist
02:33Und zu drohen
02:34Wir haben nur die Wahrheit herausgefunden
02:36Nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, Herr Linz
02:39Und ich werde es nicht zulassen
02:41Dass Sie mit Ihrer falschen Wahrheitsliebe
02:43Die Gesundheit meiner Frau riskieren
02:45Sie könnten dadurch Ihre Kinder verlieren
02:51Ist Ihnen das eigentlich klar?
02:56Sie sind doch eine glückliche Familie
02:58Warum wollen Sie das aufs Spiel setzen?
03:02Karl
03:02Vielleicht hat Herr Castelloff recht
03:05Wir entscheiden hier über das Schicksal zweier intakter Familien
03:13Es war nie in unserem Sinne Ihre oder unsere Familie zu zerstören
03:21Gut
03:23Dann bleibt also alles wie gehabt und bis morgen, Frau Linz
03:32Ich bin nicht gekündigt
03:36Ich bitte Sie, ich weiß doch, dass Sie nicht vorhatten, mich zu bestehlen
03:40Was den Ohrring betrifft
03:43Was dem Umschlag gefallen ist
03:45Vielleicht war es eine Fügung, dass Sie ihn gefunden haben
03:49Und nicht Ihre eigene Frau
03:50Dann sind wir uns also alle einig, dass alles beim Atmen bleibt
03:55Herr Linz
03:56Das ist genau das, was dem Kleid noch gefehlt hat
04:12Ja, Sie und Dana hatten recht
04:13Das wäre das perfekte Hochzeitskleid für Ellen
04:15Ich sehe Sie schon vor mir
04:16Alisa
04:19Sind Sie wirklich sicher, dass Sie an Ellens Hochzeitskleid arbeiten wollen?
04:26Ihre Trennung von Christian ist noch nicht so lange her
04:28Ich würde es ja nicht für Ellen tun
04:31Sondern für uns und unsere Firma
04:33Das wäre unser erster großer Auftrag
04:35Wow
04:36Unser kleines Unternehmen wäre auf einen Schlag bekannt
04:39Christian und Ellens Hochzeit wird ein großes gesellschaftliches Ereignis
04:42Das Kleid wäre in allen möglichen Zeitschriften abgebildet
04:45Die perfekte Werbung
04:46Und ich würde natürlich dafür sorgen, dass unser Firmenname so oft wie möglich genannt wird
04:50Hoffentlich haben wir bis dahin einen
04:52Trotzdem
04:56Ich könnte verstehen, wenn Sie sich das Ganze nochmal in Ruhe überlegen wollen
05:00Das muss ich nicht
05:01Die Frage ist eher, ob Ellen sich darauf einlässt
05:04Immerhin ist unser Verhältnis nicht gerade das Beste
05:07Und es ist Ihre Hochzeit und Ihr Kleid
05:09Naja, ich kann Ihnen doch den Entwurf einfach zeigen
05:12Und Sie fragen, was Sie davon hält
05:14Eben noch im Standesamt das Aufgeburt bestellt
05:20Und schon wieder bei der Arbeit
05:21Feiert man so seine Verlobung
05:23Verlobt sind wir doch, seit ich den Antrag gemacht habe
05:27Ja, aber jetzt ist es amtlich
05:29Christian
05:31Du weißt, ich bin die Letzte, die dich von deiner Arbeit abhalten will
05:34Aber ein bisschen mehr Leidenschaft hatte ich schon erwartet
05:37Dann möchtest du, dass ich mich mehr an den Vorbereitungen beteilige?
05:40Nein
05:40Lass das mal Danas und meine Sorge sein
05:42Wir organisieren das perfekte Fest im Haus deiner Eltern
05:46Ich rede eher von den schönen Dingen
05:48Der Vorfreude
05:50Dem Abschied vom Junggesellen-Dasein
05:53Das heißt, du willst, dass ich immer richtig die Sau rauslasse?
05:57Ich will, dass du einen schönen Abend verbringst
05:58Wir können ja auch einfach ein paar Freunde einladen
06:00Bevor du dann Abend für Abend neben mir auf dem Sofa hockst
06:03Ich sitze aber gerne Abend für Abend neben dir auf dem Sofa
06:06Und einen schönen Abend mit ein paar Freunden glaube ich gerade nicht
06:11Hast du Streit mit Paul?
06:14Nicht direkt, aber ich habe einfach gerade überhaupt keinen Kopf
06:18Für einen feuchtfröhlichen Abend, an dem schlimmstenfalls noch eine Stripperin auftaucht
06:22Na gut, in dem Punkt stimme ich dir zu
06:25Siehst du?
06:27Und genau deshalb kümmere ich mich lieber um Castellow-Optik und um unseren See
06:32Heute Morgen hat Oskar mal wieder keinen Zweifel daran gelassen, dass er gegen die Renaturierung ist
06:40Und deshalb möchte ich den See zum Naturschutzgebiet erklären lassen
06:44Da kann nicht mal ein Oskar Castellow sich gegen die Wasserschutzprogramme wehren
06:47Dein Onkel wird hoben, wenn er davon hört
06:49Deshalb soll er ja auch erstmal nichts davon hören, okay?
06:56Von mir erfährt er nichts
06:58Gut, danke
07:01Und heute Abend stoßen wir dann mal richtig auf unsere Verlobung an, auf die Amtliche
07:05Wie immer, ein Cappuccino ohne Kakao
07:11Danke dir, Mona
07:12Roberto, ich habe mir immer einen Mann für meine Mona gewünscht, der sie so anschaut
07:21So wie du gerade, mit so viel Liebe
07:24Mona ist auch eine tolle Frau
07:26Mama, Robert will hier nur sein Cappuccino trinken
07:30Gönnen wir ihm doch einfach ein bisschen Ruhe, ey?
07:37Apropos Ruhe, ich kriege nachts kein Auge mehr zu
07:39Ja, vielleicht vermisst du ja dein eigenes Bett
07:42Willst du mich loswerden?
07:44Nein, aber, also ich persönlich schlafe ja am liebsten in meinem eigenen Bett
07:48Nein, das glaube ich nicht
07:50Nachts ist es hier unten, im Café nämlich sehr laut
07:53Du meinst laut aus bei dir in Niapel?
07:56Anders, es raschelt und poltert
07:59Der Lärm kommt von hier, als würde sich hier jemand herumschleichen
08:03Ich habe mich schon gefragt, ob er Lisa schlaff wandert
08:06Das wüsste ich
08:07Nach das nächste Mal schaue ich einfach nachher
08:11Und als Waffe nehme ich eine Bratpfanne mit
08:13Tu das nicht, Mama
08:14Das sind bestimmte...
08:16Mäuse
08:17Ja, kürzlich hatten wir am Lager Mäuse
08:20Mäuse
08:21Unheimlich viele
08:22Vielleicht hat der Kammer ja gar nicht alle erwischt
08:24Topolini
08:26Alisa Ohring, tatsächlich aus dem Umschlag gefallen, den ihnen der Detektiv damals gegeben hat
08:35Wir haben beschlossen, die Sache für uns zu behalten
08:37Alisa Lenz und Liliana werden nicht erfahren, dass sie Mutter und Tochter sind
08:41Ich weiß, dass ich meiner Frau die Wahrheit vorenthalte
08:44Aber glaubens mir, es ist besser so
08:47Wenn Sie meinen
08:49Es hat lange gedauert, bis Liliana ihre Vergangenheit hinter sich lassen konnte
08:53Jetzt führt sie ein glückliches Leben
08:56Und das soll auch so bleiben
08:57Sie fürchten, wenn sie erfährt, dass Alisa und Jonas ihre leiblichen Kinder sind
09:02Würde das alte Wunden aufreißen
09:05Sie würde außerdem erfahren, dass ich ihr 20 Jahre lang die Wahrheit vorenthalten habe
09:10Das würde sie mir nie verzeihen
09:13Wie konnten Sie Herrn und Frau Lenz überzeugen?
09:18Sie haben allen gesehen, dass diese Information auch Folgen für Ihre Familie haben würde
09:25Diese Wahrheit würde zwei Familien zerstören
09:30Glauben Sie mir, Horst
09:33Es ist wie mit der Büchse der Pandora
09:37Man ist besser beraten, sie nicht zu erinnern
09:40Gudrun, es ist wirklich richtig, was wir tun
10:04Ich meine, waren wir es nicht, die Alisa und Jonas von Anfang an beigebracht haben
10:09Wie wichtig Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind
10:11Ja, Karl, das stimmt, aber vielleicht würde alles kaputt gehen
10:14Du hast doch Herrn Kastellow gehört
10:16Vielleicht würde Frau Kastellow diese Nachricht überhaupt nicht verkraften
10:19Ja, vielleicht
10:21Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, Karl
10:24Warum sie sich nicht Alisa und Jonas zu erkennen gibt
10:27Aber offenbar weiß sie gar nicht, dass sie die Mutter ist
10:29Und sag mir bitte, was ist mit Alisa und Jonas?
10:33Wie würden Sie reagieren?
10:34Vielleicht würden alte Wunden aufbrechen
10:36Die nach dem Verschwinden ihrer Mutter und dem plötzlichen Tod ihres Vaters so mühsam wieder verheilt sind
10:41Es fällt mir trotzdem schwer
10:45Karl, bitte
10:47Sag ihnen nichts von dem Gentest
10:50Ich stehe zu meinem Wort, Gudrun
10:53Solange ihr es nicht wollt, Herr Kastellow und du
10:57Solange sage ich auch nichts
10:59Danke
11:01Danke
11:02Ich verstehe echt nicht, wieso du den Schmuck für Ellens Brautkleid machen musst
11:07Christian und Ellen heiraten bald schon vergessen?
11:10Wie willst du eigentlich beweisen, dass dir die Hochzeit nichts ausmacht?
11:13Dir, mir oder jemand anderem?
11:16Das ist kein Beweis für irgendwas
11:17Ich versuche lediglich einen Auftrag zu bekommen, das ist doch ganz normal
11:20Ellen ist keine ganz normale Kunde
11:22Ich weiß, aber es nützt der Firma und das ist im Augenblick alles, was zählt
11:27Ich wünsche, ich könnte es so pragmatisch sehen wie du
11:29Was meinst du?
11:32Ich überlege, Christian zu sagen, dass er sich einen anderen Trauzeugen suchen soll
11:35Ich glaube einfach nicht, dass Ellen, dass diese Ehe das Richtige ist
11:40Paul, Christian hat sich für Ellen entschieden
11:42Ja, deswegen muss ich diese Ehe noch lange nicht bezeugen
11:45Ich kann auch nicht so tun, als wüsste ich nicht, dass Ellen Christian mit seinem Onkel betrogen hat
11:48Aber du bist Christians bester Freund
11:51Ich zum Beispiel wäre tot unglücklich, wenn Mona nicht meine Trauzeugin sein wollte
11:54Habst du es zwar eine gute Idee, ihr zu erzählen, dass es ihr Mäuse gibt?
12:01Wenn sich das hier rumspricht
12:02Was hätte ich denn sagen sollen?
12:03Dass ich seit Tagen auf der Eckbank schlafe, damit sie denkt, ich übernachte bei dir?
12:07Das wäre auch nicht so gut gewesen
12:09Sag mal, gibt ihr von Monas Mutter immer noch das Traumpaar?
12:16Ein paar Tage noch, dann reißt sie wieder ab
12:18Und? Merkst du schon, wie sie anfängt, dich mit anderen Augen zu sehen?
12:25Sie sieht mich überhaupt nicht
12:26Weder mit ihren, noch mit anderen Augen
12:28Dann wird es Zeit für den nächsten Liebesbrief
12:32Hast du ihn schon geschrieben?
12:38Ah
12:38Verstehe du, lässt sie noch ein bisschen zappeln?
12:41Nein
12:42Ich überlege die ganze Zeit, ob ich hier nicht die Wahrheit sagen soll
12:45Was willst du, Mona, jetzt sagen, dass du der geheimnisvolle Verehrer bist und die Briefe schreibst?
12:48Du laut
12:49Ich schaffe es einfach nicht, Mona, weiter anzulügen
12:52Ja, aber mit deinen Briefen lügst du ja nicht
12:55Mit, gib ihr den Brief
12:58Du weißt doch genau, wie schlecht sie drauf war, als die Briefe längere Zeit ausblieben
13:01So wie es jetzt läuft, so kannst du nicht weitergeben
13:04Dann baust du ihm in einen deiner nächsten Brief einen Hinweis auf dich ein
13:08Und dann noch einen und noch einen
13:10Und irgendwann kapiert es, Mona, und wird um deine Arme singen
13:12Ich werde das Gefühl nicht los, dass du die Situation schön redest
13:19Oh, Blödsinn
13:20Jetzt aufzugeben wäre ein kapitaler Fehler
13:22Eigentlich wollte ich dir nur was sagen
13:27Dass du echt für der Klasse aussiehst
13:31Im Badeanzug
13:33Im Badeanzug?
13:35Ja, ohne natürlich auch
13:36Also in der Schule auch und so
13:41Danke trotzdem
13:43Wollen wir?
13:46Ja
13:47Es war ganz schön kalt heute
13:57Es ist genauso warm wie immer
14:02Komm, wir springen zusammen rein
14:07Geteiltes Leid
14:07Okay
14:09Also
14:13Auf drei
14:15Eins
14:17Zwei
14:18Warte, drei
14:20Was war denn?
14:26Wicht, ich wollte nur noch kurz atmen
14:28Oh Mist
14:29Das tut mir leid
14:30Das macht nichts
14:31Ich hab sowieso nie das Gefühl, dass mir was passieren kann bei dir
14:35Tamara
14:38Ich
14:39Also
14:41Ich
14:42Ich dich doch auch, der Idiot
14:45Montgomery
15:07Tealand war sehr zufrieden
15:09Ich denke, von Tealand Medical werden wir in Zukunft noch viele große Aufträge erwarten
15:13Sehr schön
15:14Dann hat sich die Reise nach London ja gelohnt
15:16Ja
15:16Wie du weißt, stehe ich ein für eine lukrative Zukunft der Werke
15:20Das tun wir alle, Oskar
15:22Ist das so?
15:25Wie kommt es dann, dass du Christian plötzlich in seinen wilden Umweltfantasien unterstützt?
15:30Das Wasserqualitätsprogramm, das Christian vorschlägt, ist eine wichtige Investition in die Umwelt und wird zudem das Image von Castell of Optik aufpolieren
15:37Garantiert dir wer?
15:39Mein Geschäftssinn, Oskar
15:41Ich glaube, dass Christians Pläne sich für uns lohnen werden
15:44Entschuldige, bitte
15:45Castell of
15:50Ja, Paul, was gibt's?
15:56Ja, das ist eine Fahnenwahrt Idee
15:58Ja, du kannst dich auf mich verlassen
16:00Ich werde einen Termin mit Christian machen und er wird vollkommen ahnungslos sein
16:05Ja, fein, bis später
16:07Ein weiteres konspiratives Treffen zwischen dir und Christian
16:11Worum geht es diesmal in Weltfrieden? Das tut's wohl noch?
16:15Möglicherweise, mein lieber Bruder, ist es dir entgangen
16:17Dein Neffe heiratet in drei Tagen
16:20Dana redet vor nichts anderem mehr
16:21Schön, dass sich noch jemand aus der Familie für Ellen und Christian freut
16:24Ich jedenfalls werde den Junggesellenabschied nicht verpassen
16:27Ich denke, Christian würde sich freuen, wenn du heute Abend auch kommst
16:30Natürlich
16:31Du weißt ja, wie wichtig mir die Familie ist
16:34Gut
16:35Oh, du hast dir professionelle Schminkberatung geholt
16:43Sehr beeindruckend
16:44Man tut, was man kann
16:45Ich hab dir auch einen Vorschlag zu machen
16:48Was das Kleid betrifft
16:52Kristallapplikationen
17:01Von Alisa
17:02Also, mir hat der Entwurf gefallen
17:05Ich wollte ihn dir wenigstens zeigen
17:07Das ist der Glamour-Faktor, den du brauchst
17:10Davon hab ich gesprochen
17:11Ja, Dana
17:13Ich geb zu, deine Idee war wirklich gut
17:16Ich meine, immerhin heirate ich an einer Glas-Dynastie ein
17:19Ich weiß nur nicht, ob ich dafür ausgerechnet
17:22Die Hilfe von Alisa Lenz in Anspruch nehmen sollte
17:25Ja, schweifen kann sie ja offensichtlich
17:27Und dann kleiden wir dadurch was ganz Besonderes
17:30Denk darüber nach
17:31Vielleicht ist deine und Christians Hochzeit ja eine Gelegenheit
17:35Alte Ressentiments hinter euch zu lassen
17:37Ja, du hast recht
17:38Vielleicht ist es dann der Zeit, ein Zeichen zu setzen
17:42Oh, das ist eine sehr gute Idee
17:56Ich ruf sie an
17:57Hallo Vater
18:00Christian
18:00Ich nehme an, es geht um das Renaturierungsprojekt
18:03Oskar, mit dir gesprochen
18:05Ja, es hat keine fünf Minuten gedauert
18:06Bis dein Onkel sich über unsere Pläne echauffiert hat
18:08Aber komm, komm jetzt bestell dir erstmal was zu trinken
18:10Hallo Jonas
18:12Ich wusste gar nicht, dass du hier arbeitest
18:14Hallo, es sind erst ein paar Tage
18:16Guten Abend
18:17Herr Lenz, schön Sie wieder zu sehen
18:20Ja, freut mich auch
18:22Guten Abend, was wünschen Sie?
18:25Guten Abend, ich habe kein Glas von dem Bordeaux
18:26Ja, und für mich bitte
18:28Ja, ein stilles Wasser
18:30Und, hast du dich denn schon im Detail erkundigt
18:35Was es für Kostanow Optik bedeutet
18:36Wenn der See zum Naturschutzgebiet würde
18:39Ja, wir werden die Abwassersysteme erneuern müssen
18:41Und großzügig um das Naturschutzgebiet herumleiten
18:44Das ist eine Maßnahme
18:45Wir kommen ja nach Arbeit aus als nach einem
18:47Hallo Horst, da sind Sie ja
18:48Ja, wir können uns ja nicht zurücklehnen und abwarten
18:50Wenn wir uns gegenüber der Konkurrenz behaupten wollen
18:53Ja, ja, wohl wahr
18:54Hey
18:54Arbeitstier, schon mal zum Feierabend gehört?
18:59Naja, ein Termin mit meinem Vater ist ja keine Arbeit
19:01Oh, hört, hört
19:02Nein, Paul hat recht
19:04Irgendwann muss auch mal Feierabend sein
19:06Hey
19:07Hey
19:09Timo, Paul
19:11Was macht ihr denn hier?
19:15Erinnerst du dich, das sind Timo und Paul, zwei alte Studienfreunde von mir?
19:18Ich grüße Sie, hallo
19:18Mensch, wir haben uns ja Ewigkeiten nicht gesehen
19:21Ihr seid doch alle nicht zufällig hier
19:25Vater
19:27Hast du tatsächlich geglaubt, wir würden dich so still und leise in den Hafen der Ehe entfliehen lassen?
19:32Wie es aussieht, wollt ihr dann noch ein Wörtchen mitreden?
19:38Ich verspreche, dass ich mir auch ganz schnell ein eigenes Werkzeug anschaffe
19:41Das ist ja schon gut
19:42Ist doch ganz normal, dass dein Atelier noch nicht perfekt ausgestattet ist
19:46Außerdem helfen wir dir gern
19:48Karl
19:48Ich bin froh, dass du das sagst
19:50Immerhin warst du am Anfang jetzt ziemlich skeptisch
19:52Ach, du kennst mich ja
19:53Ich mache mir einfach immer viel zu viele Gedanken
19:56Ich weiß
19:57Und genau dafür habe ich dich auch so lieb
19:59Ist die Zange gut?
20:01Ja, die ist perfekt
20:02Danke
20:02Jetzt sag doch mal, woran arbeitest du?
20:06An Applikation für ein Brautkleid
20:07Also, um genau zu sein, Ellen Burks Hochzeitskleid
20:10Was?
20:12Ja, ihr seid nicht die Ersten, die mich so angucken
20:13Aber es ist ein guter Auftrag und ich bin Profi
20:16Natürlich
20:17Und wenn du das für eine gute Idee hältst
20:20Ja, das tue ich, danke schön
20:22Bitte schön
20:22Sag mal, willst du uns nicht bald mal deinen neuen Freund vorstellen?
20:26Ihr kennt doch Paul Hartmann
20:27Ja, als Arzt, aber nicht als deinen Freund
20:30Ah, verstehe
20:31Ihr wolltet es richtig offiziell
20:33Und mal ganz viel Zeit haben, um ihn unter die Lupe zu nehmen
20:36Zu fragen, ob er eine Familie ernährt und solche Sachen
20:38Das gehört ja dazu
20:39Oder schämst du dich etwa für deine Familie?
20:42Wieso denn?
20:43Ihr seid die besten Eltern, die ich mir vorstellen kann
20:45So, jetzt kannst du die Augen aufmachen
20:53Oh
20:58Gefällt es dir nicht?
21:01Doch, es ist nur...
21:02Es ist ja zu bunt, wir können auch Erdtöne nehmen
21:04Nein, nein, ich...
21:06Ich dachte nur, dass sich die Narben noch besser abdecken lassen
21:08Das schaffe ich leider mit normaler Schminke nicht
21:11Dafür brauchen wir schon diese spezielle Camouflage-Schminke, die die Profis benutzen
21:15Aber du kennst doch so viele Visagisten
21:18Was ist denn mit diesem...
21:20Ötzi
21:20Der arbeitet schon lange nicht mehr
21:22Aber ich kenn doch jede Menge Leute
21:24Gleich morgen früh telefonier ich mal rum und schau, wenn ich bekommen kann
21:27Das wär toll
21:29Vielen Dank
21:30Das mach ich doch gern
21:31Wirklich, Dana
21:33Ich wüsste nicht, was ich ohne dich täte
21:36Wie lange kennen Sie Ellen eigentlich jetzt schon, Christian?
21:44Schon fast zehn Jahre
21:45Wovon nur zwei Jahre, in Kanada warst
21:47Und ich muss sagen, ich fand das von Ellen sehr, sehr, sehr großzügig
21:49Dass sie nicht so lange weggelassen hat
21:51Ja, ich rechne ihr das auch immer noch sehr hoch an
21:53Und jetzt wollt ihr endlich den nächsten großen Schritt in euer gemeinsames Leben tun
21:57Auf das glückliche Paar
21:58Ja, auf euch
22:01Auf uns
22:01Zum Woll
22:04Ist ja auch so lange
22:05Ich dachte, du bist jetzt hier irgendwie in Asien unterwegs
22:08Ja, ich hab's gemacht
22:10Aber mit uns
22:11Hätte er dich auch gerne hier
22:27Aber dein Freund braucht dich jetzt
22:30Kuss
22:32Alisa
22:34Schlechte Nachrichten?
22:39Nö
22:40Alles okay
22:41In der Feierstimmung scheinst du nicht gerade zu sein
22:44Ja, ich hatte immer einen anstrengenden Tag in der Praxis
22:46Das kommt schon nach
22:48Verstehe
22:49Christian
22:49Darf man mitfeiern?
22:52Solange wir nicht über Wasserproben diskutieren müssen
22:54Solange du nicht davon anfängst
22:55Aber mein Junge
22:56Lass uns auf dich anstoßen
22:58Eine Flasche schau
22:59So, jetzt bist du wieder ganz die Alte
23:05Ja
23:06Schlimm genug
23:07Okay
23:10Das Make-up lassen wir ein Profi machen
23:13Jetzt bleibt nur noch die Frage nach dem Schmuck
23:15Was hast du denn bei eurer Hochzeit getragen?
23:19Irgendwelche Goldstücke der Kastelle von Arne?
23:24Nee, die alten Klunker, die passen nicht zu deinem schönen Kleid
23:26Was ist denn mit Erbstücken aus deiner Familie?
23:31Ah, vergiss es
23:32Na gut, dann schau mal, was du hast
23:35Du bist doch immer super ausgestattet
23:37Ah, schön
23:43Moment mal, das ist ja fast gleich wie
23:50Wie meins? Sogar der Verschluss?
23:54Nur, dass die Brillanten von deinem viel größer sind als meine
23:58Ja, aber deins ist ja viel filigraner
24:02Ich könnte schwören, das ist vom selben Juwelier aus Genf
24:06Wann hast du das Armband bekommen?
24:14Oskar hat es mir aus Genf mitgebracht
24:16Offenbar war er zusammen mit Montgomery Thielen beim Juwelier
24:20Das Armband ist einfach nur ein kleines Dankeschön für meine Arbeit
24:23Kleines Dankeschön?
24:26Das ist viel mehr wert als meins
24:27Dana, du weißt doch, Amerikaner lieben es ein bisschen protzig
24:32In Wirklichkeit ist deins doch viel wertvoller
24:35Ich meine, du hast es nicht für ein erfolgreiches Geschäft bekommen, sondern
24:40als Geschenk von dem Mann, der dich liebt
24:42Ja, stimmt
24:46Auf den Abschied vom Junggesellen-Dasein
24:50Ja, auf den Abschied
24:52Ja, man soll gehen, wenn's am schönsten ist, Horst
25:00Ja dann, vielen Dank für alles, Vater
25:03Oh, ich war nur der Lockvogel
25:05Bedankt dich bei Paul
25:06Amüsiert euch noch gut
25:08Ja, schönen Abend noch
25:10Es sieht ja...
25:26Es ist von Alisa
25:27Es ist schon ziemlich lange her, dass sie's mir geschenkt hat
25:32Und deshalb trägst du's in deiner Jackentasche spazieren
25:35Es hat keine Bedeutung mehr für mich
25:37Bist du ja sicher, dass du Ellen wirklich heiraten wirst?
25:48Hetzt sich hier jemand am leeren Glas fest?
25:50Wenn ich die Herrschaften bitten dürfte, mir zu folgen, es gibt noch eine Überraschung
25:53Herr Hartmann
26:05Wieso sollte dieser T-Land Ellen ein so teures Geschenk machen?
26:19Sie hat doch nur die Verträge gemacht
26:20Für wie dumm halten die beiden mich eigentlich?
26:25Ein Beweis seiner Liebe
26:32Dass ich nicht lache
26:33Und ich, blöde Kuh, hab auch noch geglaubt, dass er nichts mehr von Ellen will
26:38Ich hatte mit Frau Lorenz vereinbart, dass du das neue Gesicht von Sampec Photographics wirst
26:54Selbst wenn Sampec Photographics ein Model suchen würde
26:58Na, sie kämen bestimmt nicht in Frage
27:00Glaubst du wirklich, Oskar, bedrückt dich?
27:02Ach was, das ist nur Gerede
27:04Wer endest du in so hübscher Affäre
27:06Oder mit Christian nichts mitbekommt
27:08Und dann verlässt er dich trotzdem
27:09Ich muss Ihnen wohl nicht erst sagen, wie wertvoll dieses Kleid ist
27:34Keine Sorge
27:36Sie bekommen es unbeschadet zurück
27:40Gut, dann hätten wir alles erklärt
27:43Ehrlich gesagt, würde ich den Auftrag gerne mit Ihnen im Detail besprechen
27:47Ich schlage zwei Varianten vor
27:49Wissen Sie, Frau Lorenz, ich schlage vor
27:50Sie verlassen sich einfach ganz auf Ihr künstlerisches Geschick
27:54Und wenn es mir nicht gefällt, müssen Sie es eben nochmal machen
27:57Ich weiß, die Situation ist merkwürdig
28:02Aber Sie sind meine erste Kundin
28:04Und ich möchte den Auftrag gerne zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen
28:06Oh, das klingt ja ausgesprochen professionell
28:12Ich habe zwei Varianten entwickelt
28:15In dieser hier werden größere, aber dafür weniger Kristalle appliziert
28:18Und hier verhält es sich genau andersrum
28:20Das führt zu mehr Reflexion, wirkt dadurch aber filigraner
28:24Ja, ich überlege gerade, welche Variante Christian am besten gefallen würde
28:29Sie kennen seinen Geschmack ja auch ein bisschen
28:33Was meinen Sie?
28:37Sie müssen sich in dem Kleid wohlfühlen, Ellen
28:38Dann gefällt es auch Christian
28:40Ja, sicher
28:43Und letzten Endes kommt es ja auch gar nicht so sehr auf das Kleid an
28:48Sondern vielmehr auf die Frau, die es trägt
28:51Nicht wahr?
28:52Das stimmt
28:54Können Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden?
28:58Ich denke...
29:02Ich hätte gern das mit den vielen kleinen Steinen
29:04Schön
29:06Ich melde mich dann, wenn das Kleid zur Anprobe fertig ist
29:09Auf Wiedersehen
29:13Guten Abend, Frau Kasselhoff
29:32Hallo
29:33Ich wusste gar nicht, dass du jetzt auch hier in der Bar arbeitest
29:37Naja, ich puliere die Gläser
29:38Aber ich bin trotzdem froh, dass ich den Job bekommen habe
29:41Danke, dass Sie sich für mich eingesetzt haben
29:43Das habe ich gar nicht
29:45Ach, nicht?
29:50Und wie geht es Ihnen? So?
29:53Ganz gut, danke
29:54Sie brauchen sich keine Sorgen machen
29:56Ich werde in Zukunft darauf aufpassen, dass Sie nicht nochmal so ein Typ wie neulich auf dem Parkplatz belästigt
30:00Sag mal, ist vielleicht noch eine Schiazo-Massage frei?
30:07Ich frag mal
30:08Möchten Sie was trinken bis dahin?
30:10Ähm, einen frisch gepressten Orangensaft, bitte
30:13Kommt sofort
30:13Danke
30:25So, David hätte gleich Zeit für Sie
30:29Na endlich
30:33Was denn?
30:36Sie haben gelächelt
30:36Hallo, wir möchten zu Oskar Kasselhoff
30:45Oskar ist hier?
30:48Also was ist jetzt?
30:49Herr Kasselhoff erwartet uns
30:51Hey
30:55Dein letzter Tag, Mona Lisa
30:57Ist schon aufgeregt?
30:58Naja
30:59Weil ich morgen in den großen Kasselhoff-Werkenschuft
31:01Das geht so
31:02Deine Ausbildung zum Bürokauf war bestimmt spannend
31:05Na ja
31:06Na, am Anfang hast du das Kellnern auch gehasst
31:08Ja, aber dafür macht's mir jetzt umso mehr Spaß
31:10Das sieht man
31:12Ich werd' dich vermissen
31:14Ich dich auch
31:15Naja, dann geh' ich jetzt nochmal auf Trinkgeldjagd
31:19Tut dir leid, dass Caro aufhört, oder?
31:23Ja, irgendwie schon, wer hätte das gedacht, he?
31:26Ich lieg' bestimmt mit meiner momentanen Grundstimmung zu tun
31:29Wieso, was ist passiert?
31:31Noch nix ist passiert
31:32Es ist es ja
31:33Kein Brief, kein Gedicht, Nuller
31:35Es tut mir leid
31:36Ach, da kannst du doch nichts dafür
31:38Ich hab' das Gefühl, ich habe meinen heimlichen Verehrer irgendwie verärgert
31:42Das glaub' ich nicht
31:43Wer weiß, vielleicht hat er uns ja gesehen, wie wir der Mama vorspielen, ein Paar zu sein
31:47Oh, sorry, Mona
31:50Dabei hab' ich bis eben wirklich geglaubt, ich könnt kellnern
31:53Ach, typisch, Mama
31:54Sie hört das Wort Mäuse
31:56Und pflastert ihre nähere Umgebung mit Mäusefallen zu
31:59Was? Wir haben hier Mäuse, Mona Lisa
32:01Das war aber nur eine kleine Notlüge
32:03Nicht der Rede wert
32:05Robert!
32:12Was ist passiert?
32:18Nichts, nichts ist passiert
32:19Das seh' ich, deine, deine Finger stecken in einer Mausefalle fest
32:23Halb so wild
32:24Die Hand, die muss gekühlt werden, dann ist es wieder gut
32:27Vielleicht sollten wir die mal da rausnehmen, hm?
32:28Nein
32:29Doch
32:29Jetzt wird, tut schrei
32:31Du musst für niemanden hier den Helden spielen
32:33Das gelingt mir sowieso nicht
32:35So, jetzt
32:36Jetzt haben wir's
32:38So, jetzt kannst du ans Kühlen decken
32:40Komm rein, komm, schnell
32:41Oh Gott, schnell
32:43Ich hab's immer schon geahnt, dieser Mistkerl
32:53Was, hält auf, bitte beruhigen Sie sich
32:54Die Gäste, die, die schauen schon
32:56Na und, dann sollen sie doch glotzen
32:58Wäre es nicht besser, wenn ich in ein Taxi rufe?
33:02Ein Champagner
33:02Ich hasse ihn
33:05Was ist los?
33:10Erklär du mir, was los ist, Oskar
33:12Wer sind diese Frauen?
33:14Antana, bitte nicht schau wieder eine Eifersuchtsattacke
33:16Meinst du, ich sitze hier und schaue zu, während du dich mit anderen Frauen amisierst?
33:19Du machst dich lächerlich
33:20Und leider nicht nur dich
33:21Findest du?
33:23Und warum schenkst du Ellen dann ein Armband mit Brillanten, die dreimal so groß sind wie meine?
33:29Glaubst du nicht allen Ernstes, ich hätte ein Verhältnis mit Ellen?
33:31Ich weiß, dass du mich mit ihr betrogen hast
33:32Und dieses Armband beweist, dass es noch nicht vorbei ist
33:35Gar nichts beweist es
33:36Hab doch endlich den Mumm, es mir zu sagen
33:39Und erzähl mir nicht, dass es ein Geschenk ist von T-Land
33:42Aber genau so ist es
33:43T-Land und ich waren in Genf beim Juwelier
33:46Weil er sich bei Ellen für die gute Arbeit bedanken wollte
33:48Und bei der Gelegenheit habe ich dir deinen Armband gleich mitgekauft
33:51Schön, dass es dir gefallen hat
33:52Jetzt beruhig dich und geh nach Hause
33:54Also lass dir meinetwegen eine Gurkenmaske auftragen
33:57Hauptsache du lässt mich in Ruhe
33:58ittäin
34:00Untertitelung將
34:06Vielen Dank.
34:36Komm, Paul, lass uns anstoßen.
34:43Bei uns beiden lief es in letzter Zeit nicht immer so gut.
34:44Das sollten wir anders machen, oder?
34:53Komm, Paul, wen vorhin?
34:55Ja, ich bin mir sicher, ich will Ellen heiraten.
34:58Nach allem, was passiert ist.
35:01Stört dich daran?
35:02Dass es nicht ehrlich ist.
35:04Kommst du da rauf?
35:06Ich weiß es.
35:10Lassen Sie in Ruhe darüber reden.
35:14Mein Gott, Paul, ich war kurz mit Alisa zusammen.
35:16Okay.
35:18Aber ich habe eine Entscheidung getroffen, und die werde ich nicht rückgängig machen.
35:20Und deshalb trägst du immer noch die Glasschatz in deiner Tasche spazieren.
35:25Kannst du es haben.
35:26Hey.
35:26Paul, was stört dich daran, dass ich Ellen heiraten will?
35:36Immerhin komme ich der Super Alisa nicht mehr in die Quere.
35:38Lass deine Finger von ihm.
35:44Was, spinnst du?
35:45Pack deine Sachen und verschwinde.
35:48Dana.
35:49Das gilt auch für dich.
35:51Na, wird's bald.
35:53Wann kapiert ihr Männer endlich, dass ihr eure Frauen auf Junggesellenabschied zu Hause zu lassen habt?
36:02Junggesellenabschied?
36:02Das hat man nun davon, wenn man die Variante viele kleine Steine vorschlägt.
36:20Als Ellen sich dafür entschieden hat, war ihr klar, dass ich so mehr zu tun habe.
36:25Was soll's.
36:26Mir macht meine Arbeit Spaß.
36:28Und vor allem sollte ich nicht so viel über Ellen Burg nachdenken.
36:31Es gibt schönere Dinge.
36:37Nein, Alisa, das heißt aber nicht an Christian denken.
36:41Du bist gerade dabei, das Kleid für seine zukünftige Ehefrau zu bearbeiten.
36:45Geht es noch deutlicher?
36:47Der Mann hat in deinen Gedanken nichts mehr zu suchen.
36:51Und genau darum geht es bei diesem Kleid.
36:54Ich schließe damit endgültig mit Christian ab.
36:57Und konzentriere mich ganz auf meine neue Firma.
36:59Das Kleid ist ein Auftrag.
37:02Und gleichzeitig eine riesige Chance für mich.
37:03Das hast du ja super hingekriegt. Bravo, bravo!
37:21Warum hast du mir nicht gesagt, dass Christian seinen Junggesellenabschied feiert?
37:24Das hast du doch eben selbst gehört.
37:25Ehefrauen haben auf diesen Veranstaltungen nichts zu suchen.
37:28Allerdings hätte ich geahnt, dass du dich derartig blamierst.
37:30Ich hätte dich gewarnt.
37:31Du hast mich glauben lassen, dass diese Tänzerinnen für dich da sind.
37:34Ich war verletzt!
37:35Du warst verletzt?
37:37Pass mal auf, Dana, es geht hier nicht um dich.
37:39Christians Party ist vorbei. Deinetwegen.
37:42Das wollte ich nicht.
37:42Das bringt die gute Stimmung auch nicht zurück.
37:44Ich gehe mich jetzt entschuldigen.
37:45Das wirst du nicht tun.
37:47Ich weiß, was du noch anstellst.
37:48Du gehst jetzt brav nach Hause, mein Schatz.
37:51Ich rede mit Christian.
37:51Ich rede mit Christian.
37:52Es tut mir so leid, Roberto.
38:05Also, du kannst auch nichts dafür.
38:09Willst du was sagen, Mama?
38:10Na ja, Emilia hat mir geholfen, die Fallen aufzustellen.
38:16Und da habe ich sie wohl kurz aus den Augen gelassen.
38:20Du hättest aufpassen müssen.
38:23Tut gut, ich habe sie überlebt.
38:27Warte, Emilia.
38:28Mariana, tut es dir noch sehr weh?
38:31Nein, eigentlich kaum noch.
38:32Aber ich verstehe immer noch nicht, was du an meinem Briefkasten zu suchen hattest.
38:41Robert, bevor ich es vergesse, den Brief hier, der ist dir vorhin aus der Tasche gefallen.
38:46Danke.
38:47Darf ich mal?
38:50Er hat wieder geschrieben.
38:54Aber warum lag der nicht unter meinem Stein?
38:58Warum hattest du ihn?
39:01Ich wollte ihn hinlegen.
39:02Hinlegen?
39:05Ja.
39:06Er lag auf der Erde.
39:07Dann muss er heruntergefallen sein.
39:12Du schreibst die Briefe.
39:17Dann bist du...
39:19...mein heimlicher Verehrer?
39:30Sie hatten doch vorhin die Massage gebucht.
39:32Und, ähm, David hätte jetzt Zeit für Sie.
39:37Sag ihm bitte, dass ich nicht komme.
39:40Kann man sonst vielleicht irgendwas Gutes für Sie tun?
39:43In den letzten Stunden ungeschehen machen?
39:46Damit kann ich leider nicht dienen.
39:48Ich dachte eher an ein Getränk.
39:49Ich dachte, du polierst nur Gläser.
39:53Also wenn Sie mich persönlich darum bitten, dann wird Frau Hamel sicherlich nichts dagegen haben.
39:58Ich könnte Ihnen einen Fruchtcocktail machen.
40:00Da kann man ja nicht allzu viel falsch machen.
40:01Das ist mir nicht übel, aber ich glaube, ich fahre jetzt besser nach Hause.
40:06Wenn Sie keine Lust auf einen Fruchtcocktail haben, dann sage ich meinem Kollegen eben, dass er Ihnen was anderes bringen soll.
40:11Mir ist aber nicht wirklich nach Gesellschaft.
40:13Das meint Sie.
40:14Aber was ist, wenn ich ab jetzt verspreche, meine Klappe zu halten?
40:16Vielleicht ein anderes Mal.
40:20Aber danke für die Mühe.
40:31Dicker.
40:32Alle.
40:32Geil, überrascht.
40:34Frag auf dich auch mal.
40:35Du auch.
40:36Ciao.
40:37Kommt gut nach Hause und liebe Grüße.
40:38Ja, mach's gut.
40:39Tschüss.
40:41Bist du beneid, Christian?
40:42Ich habe keine Ahnung, was in Dana gefahren ist.
40:44Schon okay, Oskar.
40:44Und vielen Dank für alles.
40:47Keine Ursache.
40:48Schönen Abend.
40:49Ich auch.
41:05Ganz ehrlich, Paul.
41:08Dein Verhalten kotzt mich an.
41:09Warum?
41:10Weil ich euer verlogenes Spiel nicht mehr mitspiele.
41:12Wovon redest du denn, verdammt doch mal?
41:14Davon, dass du nicht ehrlich bist.
41:17Ganz zu schweigen von Ellen, die sich betrügt und belügt.
41:19Ach, daher wird er hin.
41:21Aber du jetzt mit Alisa zusammen bist, glaubst du ja alles, ja?
41:24So ist das nicht.
41:26Ich kann mir durchaus selbst ein Bild von der Realität machen.
41:30Bist du mir etwa auch sagen, dass Ellen mit Osler geschlafen hat?
41:32Nicht nur das.
41:38Sie war schwanger von ihm.
41:40Das Kind, um das du so getrauert hast, war nicht von dir.
41:44Es war von Oskar.
41:50Ich liebe dich.
41:51Hast du immer noch nicht mit Caro gesprochen?
41:54Es wird dir wehtun mit uns, Papi.
41:55Du wusstest ganz genau, dass ich was verlassen.
41:57Was heißt das?
41:58Das heißt sowas mit dich.
41:59Das brauche ich als Freundin nicht mehr.
42:02Ich habe mich bei den Kastellers für dich eingesetzt.
42:04Mach mir bloß keine Schande.
42:05Weißt du, ich habe gedacht, die Sache mit Christian ist gegessen.
42:08Und dieses Kleid sollte so eine Art Zeichen dafür sein.
42:10Was unterstellst du mir eigentlich die ganze Zeit?
42:12Ich will nur nicht, dass Alisa was mit unserer Hochzeit zu tun hat.
42:14Ich will nur nicht, dass Alisa was mit unserer Hochzeit zu tun hat.
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