Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 4 Monaten

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:01Was bisher geschah.
00:03Christian hat mir gesagt, dass er bald heiraten wird.
00:06Ich dachte mir, das ist das zu wissen.
00:08Danke, aber das geht mich sowieso nichts mehr an.
00:12Danke, ich brauch deine Hilfe nicht.
00:15Aber ich will doch nur...
00:15Schlaf gut.
00:19Ja, du auch, Elisa.
00:22Sag mal, kann es sein, dass du heute Nacht noch telefoniert hast?
00:26Ich hab auf den Rückruf eines Gutachters gewartet.
00:28Liliana Kastellow kann nicht die Mutter von Elisa und Jonas sein.
00:32Vera Himmelreich war ihre Mutter und die ist tot.
00:34Aber wie ist dann dieser O-Ring in den Safe von den Kastellows gekommen, Karl?
00:39Mein Gott, sie sind tatsächlich identisch.
00:41Was?
00:43Eich!
00:44Ich hab nur gerade mal wieder deinen Anhänger bewundert.
00:46Wissen Sie was?
00:48Mir kommt es vor, als ob ich sie schon ewig kennen würde.
00:51Dabei sind sie erst ein paar Monate in Schönroda.
00:53Und sie haben mir von Anfang an geholfen.
00:54Ich hatte anschließend ein Gespräch mit meiner Mutter und das lief nicht so gut.
00:57Hat sie ein Problem damit, dass du dich selbstständig machst?
01:00Oder hast du Hilfe von Frau Kastellow anerst?
01:02Beides.
01:03Aber sie stören doch nicht.
01:04Kommen Sie.
01:07Mama, ist alles in Ordnung?
01:09Nein.
01:11Nichts ist in Ordnung.
01:12Ich bin ein Problem damit, dass du dich selbstständig machst.
01:14Und sie sind in Ordnung.
01:15Und sie sind in Ordnung.
01:16Und sie sind in Ordnung.
01:17Ich bin ein Problem damit, dass du dich selbstständig machst.
01:20Ich bin ein Problem damit, dass du dich selbstständig machst.
01:22Mama, was ist denn los?
01:50Was soll denn das heißen?
01:51Nichts ist in Ordnung.
01:52Ich möchte gerne mit dir sprechen.
01:55Allein.
01:57Ich hole Ihnen mal ein Glas Wasser.
02:00Mama, du hättest zu Hause bleiben und dich ins Bett legen sollen.
02:04Ich habe solche Angst, dich zu verlieren.
02:07Wie kommst du denn darauf?
02:09Frau Kastellow und ich gründen eine Firma.
02:10Wir werden Geschäftspartnerinnen.
02:12Aber deswegen verlierst du mich doch nicht.
02:14Versprich mir, dass du dich vor ihr in Acht nimmst.
02:17Sag mal, was ist denn mit euch los?
02:18Das hat Papa auch schon gesagt.
02:19Ihr tut ja so, als wollte sie mich betrügen.
02:21Du kennst sie kaum.
02:22Ich vertraue ihr.
02:24Und wir werden gleichberechtigte Geschäftspartner
02:26und legen das in einem Gesellschaftsvertrag fest.
02:28Ich werde also auch die volle Kontrolle über die Bilanzen haben.
02:31Nicht so wie damals bei Oliver.
02:33Frau Lenz, ich mache mir wirklich Sorgen um Sie.
02:35Vielleicht sollten Sie mal zum Arzt gehen
02:37und sich krankschreiben lassen für ein paar Tage.
02:39Danke.
02:40Frau Kastellow, es geht schon.
02:41Denk daran, was ich gesagt habe, ja?
02:50Also ich habe das Gefühl, Ihre Mutter sieht es nicht gerne,
02:53dass wir zusammen ein Schmuckatelier aufbauen wollen.
02:55Ach, nehmen Sie das nicht persönlich.
02:56Sie hat einfach Angst, dass ich mich finanziell übernehme.
02:59So wie damals in Berlin.
03:00Aber das war doch nicht Ihre Schuld.
03:02Ihr Ex-Freund hat Sie ausgetrickst, oder?
03:04Ja.
03:04Aber das kann ich ihr hundertmal sagen.
03:06Wenn Sie es nicht hören will,
03:07Ihre Mutter will Sie nur beschützen.
03:09So wie ich es auch tun würde, wenn Sie meine Tochter wären.
03:13Glauben Sie mir.
03:14Wenn unser Geschäft erst läuft,
03:16dann wird sie sehr stolz auf Sie sein.
03:21Weiß Sie mir ja Bescheid, dass wir kein echtes Paar sind?
03:24Sie hat sofort gemerkt, dass ich das nur mache,
03:27damit mir die Mama keine weiteren Heiratskandidaten mehr zuschanzt.
03:31Dabei waren wir so überzeugend.
03:33Ja, ich habe eben meine clevere Tochter unterschätzt.
03:36Sie hat gesagt, wenn du tatsächlich in Robert verliebt wärst,
03:39dann wärt ihr doch schon längst ein Paar.
03:42Ich habe ihr natürlich gesagt,
03:43man darf seine Mutter nicht anlügen.
03:47Wenigstens muss Emilia nicht weiter anschwindeln,
03:49solange deine Mutter hier ist.
03:51Ja.
03:52Aber für dich heißt das noch ein bisschen länger,
03:54den perfekten Schwiegersohn zu spielen.
03:56Geht das?
03:57Natürlich.
03:58Das mache ich doch gerne für dich.
04:00Und ich werde noch ein bisschen länger
04:01in Mona Lisa auf der Eckbauch schlafen.
04:04Oh, das geschieht mir ganz recht.
04:08Ach du, wenn deine Mutter sowieso glaubt,
04:10du schläfst bei mir, also
04:11das Schlafsofa wäre schnell aufgebaut.
04:14Danke, das ist lieb von dir,
04:16aber ich will Emilia nicht so lange alleine lassen.
04:22Ganz so einfach ohne Mann.
04:24Wenn sich mein heimlicher Verehrer doch melden würde,
04:27dann hätte ich einen
04:28einen Vater für Emilia,
04:30einen Mann und ich müsste nicht mehr meine Mutter anlügen.
04:33Hm, ein heimlicher Verehrer.
04:37Hat sich so lange nicht gemeldet.
04:40Meinst du, das ist ein schlechtes Zeichen?
04:41Nein, das glaube ich nicht.
04:45Braucht einfach noch ein bisschen Zeit
04:46für sein neues Gedicht?
04:49Hoffentlich.
04:58Wenn die Verträge von Holstein und Dürer da sind,
05:00bitte sofort auf meinen Schreibtisch
05:02und eine Kopie an Frau Burg.
05:04Nein, vielleicht doch lieber an einen anderen
05:05aus der Rechtsabteilung.
05:06Wir wollen Frau Burg an dem ersten Tag
05:08nicht überlassen.
05:08Gerne, Herr Castello.
05:10Christian.
05:11Hi.
05:11Das Umweltamt hat uns eine Auflistung
05:13der Auflagen geschickt,
05:14die wir einhalten müssen,
05:15wenn wir für die Rettung des Sees
05:16staatliche Zuschüsse haben wollen.
05:18Sag mal, weiß Oskar denn,
05:19dass wir die Renaturierung
05:20jetzt schon angehen wollen?
05:21Nein, der ist ja heute Partiland in London,
05:22aber ich werde ihn sofort
05:23auf den Stand bringen,
05:24wenn er zurück ist.
05:26Ach übrigens,
05:27ich habe mich nun doch entschieden,
05:30Liliana und Frau Lenz
05:31unsere alte Halle
05:32für das Schmuckatelier zu überlassen.
05:34Was?
05:35Jetzt doch?
05:36Was hat hier umgestimmt?
05:37Na, Liliana
05:39nimmt das Projekt sehr am Herzen
05:41und du weißt ja,
05:42wenn sich einmal etwas
05:43in den Kopf gesetzt wird.
05:44Ich bin froh,
05:44dass du dich so entschieden hast.
05:46Alisa hat eine zweite Chance verdient,
05:47nachdem wir ihr hier gekündigt haben.
05:48Bitte vergiss nicht,
05:49dass sie versucht hat,
05:50dich und Ellen...
05:50Fang jetzt nicht wieder damit an, bitte.
05:52Egal, was passiert ist,
05:53jeder Mensch verdient
05:54eine zweite Chance.
05:55Das gilt hoffentlich nicht
05:56für eine zweite Chance
05:57für Frau Lenz bei dir.
06:00Nein,
06:00ich habe mich für Ellen entschieden.
06:02Und Alisa ist jetzt
06:03mit Paul zusammen.
06:05Ach ja.
06:06Dann will ich mal hoffen,
06:08dass Frau Lenz ihre Chance nutzt
06:10und sich nicht weiter
06:11in unsere Familienangelegenheiten einmischt.
06:14Also.
06:28Eine zweite Chance.
06:29Ellen, ich finde,
06:41du setzt dich zu sehr unter Druck.
06:42Musst du heute schon
06:43in die Firma gehen?
06:44Ich kann mich doch nicht
06:45ewig verkriechen, Dana.
06:47Hier, nimm das.
06:48Das betont deine Augen
06:49und lenkt ein bisschen ab von...
06:51Von den Narben.
06:53Ja.
06:54Danke.
06:55Sehr nett.
06:56Also, ich finde es perfekt.
06:58Du siehst großartig aus.
07:02Aber es sieht nicht nach mir aus.
07:05Nichts davon sieht nach mir aus.
07:07Wir schaffen das schon, Ellen.
07:09Gib nicht auf.
07:10Aufgeben?
07:11Bestimmt nicht.
07:14Ich war gestern Abend
07:14sogar in einer alten Fabrik,
07:15um mich meinen Ängsten
07:16und Albträumen zu stellen.
07:17Was?
07:21Wieso machst du sowas?
07:23Ja, ich kann ja nicht ewig
07:23von meiner Erinnerung wegrennen.
07:41Und?
07:43Wie?
07:43Wie war's?
07:48Hast du dich an etwas erinnert?
07:53Nein.
07:57Ich sehe nur immer wieder,
07:58wie die Tür zugeschlagen wird.
08:01Und dann den Rauch.
08:04Wieso tust du sowas?
08:05Das tut dir nicht gut.
08:07Genauso wenig,
08:08wie es dir gut tut,
08:08wieder arbeiten zu gehen
08:09in deinem Zustand.
08:10Mein Zustand, Dana,
08:11wird sich nicht mehr ändern.
08:12Der einzige Weg zurück
08:19in mein altes Leben
08:19ist, die Frau
08:20an Christians Seite zu werden.
08:24Und zwar nicht
08:25im stillen Kämmerlein,
08:26sondern da,
08:26wo mich alle sehen.
08:27Gudrun,
08:43wo bist du gewesen?
08:44In Mona Lisa.
08:46Ich habe Lisa getroffen.
08:47Du hättest diese beiden sehen sollen,
08:49wie,
08:49wie ein Herz
08:50und eine Seele.
08:51Wer?
08:52Frau Kastellow
08:53und an Lisa.
08:53Meinst du,
08:56sie weiß,
08:56dass Frau Kastellow
08:57ihre Mutter sein könnte?
08:59Ich weiß es nicht.
09:03Ich verstehe das nicht.
09:05Wenn sie wirklich
09:06die Mutter von
09:07Alisa und Jonas ist,
09:08warum sagt sie dann nichts?
09:10Vielleicht
09:11ist sie sich noch nicht sicher.
09:13Sie muss doch
09:14Alisas Anhänger
09:14erkannt haben.
09:15Es ist doch eindeutig,
09:16dass er zu dem Ohrring gehört,
09:17den du bei den Kastellows
09:18gefunden hast.
09:20Es sei denn,
09:21sie weiß gar nicht,
09:22dass dieser Ohrring existiert.
09:23Gudrun,
09:26ist es nicht viel wahrscheinlicher,
09:27dass Alisas Mutter
09:28Vera
09:28damals wirklich ertrunken ist?
09:31Was hat Hans uns damals
09:32über das Verschwinden
09:33seiner Frau erzählt?
09:35Erinnerst du dich
09:36an diesen Nachmittag,
09:37kurz vor seinem Unfall?
09:38Das muss
09:39vor 19 Jahren gewesen sein.
09:43Vera war plötzlich verschwunden.
09:44Ich habe tagelang
09:45auf ein Lebenszeichen gehofft.
09:47Doch als die Ohr
09:47gefunden wurde,
09:49ich trieb Frau Teneriffa.
09:51Von Vera
09:52keine Spur.
09:52Aber das heißt doch nicht,
09:54dass sie ertrunken ist.
09:56Das habe ich mir auch gesagt
09:57und überall nach ihr
09:58oder wenigstens
09:59ein Lebenszeichen gesucht.
10:01Nichts.
10:03Das macht es fast noch schwerer.
10:05Besonders für die Kinder.
10:08Je weniger Alisa
10:08und Jonas davon wissen,
10:09umso besser.
10:11Jonas war noch ein Baby
10:12und auch Alisa
10:13erinnert sich nicht mehr
10:14an Vera.
10:14Ich bin froh,
10:16dass sie aufgehört hat,
10:17Fragen zu stellen.
10:20Vielleicht ist sie auch
10:21weggelaufen.
10:22Das ist doch Unsinn, Hans.
10:24Manchmal wünsche ich mir,
10:25dass es so wäre.
10:26Dann wäre sie wenigstens noch
10:27im Leben.
10:29Sag mal,
10:30wieso bist du dir eigentlich
10:31so sicher,
10:31dass sie in dem Boot saß?
10:32Weil das hier im Boot
10:38gefunden wurde,
10:39die hatte ich für sie gemacht.
10:42Und der andere?
10:45Das ist das Einzige,
10:46was mir von Vera geblieben ist.
10:53Und jetzt
10:54ist der zweite Ohrring
10:56wieder aufgetaucht
10:56im Haus der Kastellows.
10:59Hast du dafür eine Erklärung?
11:00Liliana Kastellows
11:05ist die leibliche Mutter
11:06von Alisa.
11:09Ich spüre das.
11:16Früher konnte ich
11:17mit schlafwandlerischer Sicherheit
11:18in den Kleiderschrank greifen
11:19und war perfekt angezogen.
11:21Und jetzt?
11:23Ich hab mal gelesen,
11:24dass nur Entspannung hilft,
11:26wenn man Probleme hat,
11:27sich zu entscheiden.
11:28Bitte, Dana,
11:29verschwunden mich jetzt
11:29mit irgendwelchen Lifestyle-Tipps
11:30aus dem Modemagazin hier.
11:32Aber du hast doch mal
11:33Tai Chi gemacht.
11:33Vielleicht hilft dir das.
11:34Dana,
11:35irgendwelche Entspannungsübungen
11:36lassen meine Narben
11:37auch nicht verschwinden.
11:42Entschuldige.
11:43Ich weiß,
11:44du willst nur helfen.
11:47Aber den Weg zurück
11:48in mein Leben,
11:49den muss ich selbst gehen.
11:50Ich weiß,
11:51du willst nur helfen.
11:51Sieh es doch mal so.
11:55Aus deinem alten Leben
11:57wartet wenigstens jemand
11:58auf dich.
12:00Auf mich hingegen.
12:03Wieso?
12:05Ist irgendwas passiert?
12:07Ja,
12:07mein Comeback
12:07ist auf ganzer Linie
12:08gescheitert.
12:10Niemand will mich
12:11mehr für Shootings buchen,
12:11weil ich zu alt bin
12:12und Oskar.
12:14Naja,
12:14du weißt ja,
12:14er hat so viel zu tun
12:15und ist gerade in London.
12:17Dana,
12:17das ist wirklich nicht schön.
12:19Aber ehrlich gesagt,
12:20willst du lieber allein sein?
12:24Gut.
12:28Ruf mich an,
12:29wenn ich was für dich tun kann,
12:30ja?
12:30Ja.
12:39Tai Chi.
12:45Warum eigentlich nicht?
12:50Lars hat doch auch Ungereimtheiten
13:19in der Vergangenheit
13:20von Frau Kastelhoff entdeckt.
13:21Ach,
13:22nur weil in einem Zeitungsartikel
13:24von vor über 20 Jahren
13:25ein paar falsche Altersangaben standen.
13:27Die Herrn Kastelhoff
13:28ganz nervös gemacht haben sollen,
13:29als die beiden nämlich
13:30er und Tamara
13:31nachgefragt haben.
13:32Fakt ist,
13:34Liliana Kastelhoff
13:35hatte einen Sehgebotunfall
13:37mit ihren Eltern.
13:38Das hat nichts mit dem
13:39Verschwinden von Vera Himmelreich
13:40zu tun.
13:40Karl,
13:41dieser Segelunfall
13:42war vor Teneriffa.
13:44Zu der Zeit
13:45lebten die Himmelreichs
13:46auf Gomera,
13:47also in unmittelbarer Nähe.
13:49Ist das nicht
13:49ein merkwürdiger Zufall?
13:51Ja,
13:52ja gut,
13:53dass Ludwig Kastelhoff
13:54seine Frau
13:55in der Gegend
13:56kennengelernt hat,
13:57wo Hans seine verloren hat,
13:58das ist merkwürdig.
13:59Also,
13:59wie sonst sollte der Ohrring
14:01in den Besitz
14:01der Kastelhoffs gekommen sein?
14:03Ach gut,
14:03und jetzt quere mich doch nicht.
14:04Was weiß denn ich?
14:07Vielleicht hat sich
14:08dieser Ohrring
14:09eines Tages
14:10im Netz
14:10eines Fischers verfangen
14:11und
14:12der hat ihn dann
14:13an einen Trödler verkauft
14:14und dort haben ihn
14:15die Kastelhoffs entdeckt.
14:16Ich weiß es nicht.
14:17Warum machen Sie
14:18dann so ein Geheimnis
14:19da raus?
14:23Wir kommen so nicht weiter.
14:24Auch wenn ich nach wie vor
14:29überzeugt bin,
14:30dass du die verrannt hast
14:31in deiner Angst,
14:32Alisa zu verlieren.
14:34Was gebe ich drum,
14:34wenn es so wäre?
14:37Du gibst dir keine Ruhe,
14:38bevor du nicht
14:38Gewissheit hast.
14:40Ja,
14:40was soll ich auch tun?
14:42Ich kann doch nicht
14:42Frau Kastelhoff fragen.
14:44Noch dazu,
14:44wo ich diesen Ohrring
14:45mitgenommen habe.
14:47Es gibt eine Möglichkeit.
14:51Pass auf.
14:52Frau Bohr,
15:19guten Tag.
15:20Keine Sorge,
15:22ich bin kein Gespenst.
15:23Sie sehen schon richtig.
15:24Soll ich Bescheid sagen,
15:25dass Sie...
15:25Danke.
15:26Den Weg zu meinem Schreibtisch
15:27bin ich mal noch selbst.
15:29Bringen Sie mir bitte
15:30meine Post.
15:31Außerdem brauche ich
15:32die Protokolle
15:33sämtlicher Geschäftsführersitzungen
15:34der letzten Woche.
15:35Hä?
15:37Das ist ja eine Überraschung.
15:40Was für dich hier?
15:42Christian hat mich gebeten,
15:43ihn bei der Renaturierung
15:44des Sees-Juristisch zu beraten.
15:46Na ja,
15:46und ich dachte,
15:47das ist ein guter Anlass,
15:48endlich zurückzukommen.
15:48Mutest du dir da nicht
15:50ein bisschen viel zu jetzt
15:50schon wieder zu arbeiten?
15:52Danke.
15:53Mir geht es schon wieder
15:53viel besser.
15:55Außerdem scheine ich
15:56hier eine ganz schöne Menge
15:56zu verpassen.
15:58Die neue Brille
15:58steht dir sehr gut.
16:00Ja,
16:00aber wird dann nötig.
16:02Schatz,
16:03ich wollte dich schon anrufen.
16:05Toll, dass du hier bist.
16:07Die Unterlagen des Umweltamts
16:08sind da, die fehlen.
16:09Würde ich dir gerne zeigen.
16:10Ja, siehe schon.
16:11Es gibt eine Menge
16:12zu besprechen.
16:13Wir kommen zurück.
16:14Ich habe eine Menge Fragen,
16:17die mir nur eine Top-Juristin
16:19beantworten kann.
16:20Deswegen bin ich hier.
16:25Ein Gentest.
16:27Hinter Alisas Rücken.
16:30Karl, ich weiß nicht.
16:32Ist ganz einfach, siehst du?
16:34Es werden Buben
16:35jeder Person eingeschickt,
16:36also Haare, Speicher
16:37oder ähnliches.
16:38Und schon am nächsten Tag
16:40ist das Ergebnis da.
16:42Ich habe Angst davor.
16:44Aber gut,
16:44und es ist nicht besser,
16:45endlich Klarheit zu haben
16:46und weiter im Dunkeln
16:47zu tappen,
16:48zu spekulieren
16:49und sich selbst verrückt
16:50zu machen.
16:52Hallo.
16:53Hallo, mein Schatz.
16:55Ist das stört?
16:57Nein, wir haben gerade...
16:58Wir haben alte
16:59Kinderfotos angeschaut.
17:01Hallo, hallo.
17:03Ich wollte eigentlich
17:03auch nur fragen,
17:04ob ich mir ein Fahrrad
17:05von Fahrrad bauen kann.
17:05Ja klar, ist doch kein Problem.
17:07Komm.
17:07Und dann,
17:08wollte ich wissen,
17:09wie es dir jetzt geht.
17:10Du sahst vorhin
17:10in Mona Lisa
17:11gar nicht gut aus.
17:12Danke.
17:13Es geht mir viel besser.
17:14Danke, Alisa.
17:15Mama, ich weiß,
17:15warum du dir Sorgen machst.
17:18Und das musst du wirklich nicht.
17:21Ich werde mich
17:21mit diesem Schmuckatelier
17:22nicht nochmal finanziell übernehmen
17:23wie mit dem Laden
17:24in Berlin damals.
17:25Und mit Frau Kastellhoff
17:26an meiner Seite,
17:27da kann mir praktisch
17:28gar nichts passieren.
17:29Ihr könnt also wirklich aufhören,
17:30euch Sorgen zu machen.
17:32Alisa, es tut mir so leid,
17:33dass ich so unhöflich war
17:33und ich wollte dir gerne sagen,
17:37deine Mutter,
17:38der geht's heute nicht so gut.
17:39Es ist dir einfach peinlich,
17:40nachdem sie sich krank gemeldet hat,
17:42ausgerechnet Frau Kastellhoff
17:43über den Weg zu laufen.
17:46Dann nimmst du es mir
17:47also nicht mehr übel,
17:47dass ich mit ihr
17:48das Atelier öffnen will.
17:50Du wirst schon wissen,
17:51was für dich das Beste ist,
17:52mein Schatz.
17:52Ach, Mama, ich bin froh,
17:54dass wir das geklärt haben.
17:55Es gibt nämlich noch
17:56was viel Wichtigeres,
17:57was ich dir erzählen muss.
17:59Ich habe einen neuen Freund,
18:01Paul Hartmann.
18:02Ach, wie schön, seit wann denn?
18:04Ach, erst ein paar Tage,
18:05aber ganz offiziell ist es doch erst,
18:07wenn du deinen Segen gegeben hast.
18:08Schließlich bist du meine Mama.
18:10Ach, Alisa,
18:11du weißt gar nicht,
18:12was mir das bedeutet.
18:13Besser, sie erfährt nicht,
18:37dass die Briefe vor mir sind.
18:39Roberto.
18:40Mama.
18:41Hat Mona dich allein gelassen?
18:42Ja, sie schaut in Mona Lisa
18:43nach dem Rechten.
18:45Mona arbeitet einfach zu viel.
18:47Dabei sollte sie sich
18:48lieber um dich kümmern.
18:49Ja, ich wollte nur das Buch holen.
18:52Alisa hat es gebraucht für...
18:53Sind da etwa Briefe von dir?
18:56Briefe?
18:57Also, nein, nicht von mir.
18:59Nicht?
19:01Hör dir das an.
19:02Ein Wind auch ungeahmter Kraft,
19:05der helle Stern in dunkler Nacht,
19:08bist du ein Schatten voller Licht,
19:10die Welle, die sich niemals bricht,
19:12also von Marco ist das ganz bestimmt nicht.
19:15Ich bin das Schiff,
19:17das bei dir strandelt,
19:19du Engel,
19:20der auf Erden wandelt.
19:22Bist du mein Göst aller Schätze,
19:25ein Lied der tausend Gegenstände.
19:29Gegensätze.
19:29Roberto,
19:33du kannst mich nicht belügen.
19:36Das sind deine Worte,
19:37so voller Wärme und Liebe.
19:41Sie sind nur so hingeschrieben,
19:42also,
19:43es ist nichts anderer als perfekt.
19:45Ach, Unsinn,
19:46das ist das Schönste,
19:47was ich je gelesen habe,
19:48mein Lieber.
19:49Also, wenn ich an Mona denke,
19:50kommen mir solche Stichte
19:51wie von selbst.
19:52Ach, Mona ist wirklich zu beneiden,
19:53dass sie dich hat.
19:54Ach, wirklich?
19:58Mama,
19:59das ist privat.
20:00Aber, Karina.
20:02Und du?
20:03Du weißt genau,
20:04was die Briefe mir bedeuten.
20:05Schämst du dich nicht?
20:06Mona.
20:09Ach so,
20:09man versteht sie wirklich nicht.
20:12Sie tut gerade so,
20:13als hättest du was Böses getan.
20:14Ich bin froh,
20:27dass der Streit mit Mama
20:28endlich vorbei ist.
20:31Wobei ich ihr nicht abnehme,
20:32dass sie keine Probleme mehr
20:33mit Lilianas Geschäftsbeteiligung hat.
20:36Aus irgendeinem Grund
20:38hat sie Angst,
20:39dass Liliana mich ihr wegnehmen will.
20:41Wie kommt sie nur darauf?
20:42Es gibt nur einen Weg,
20:45ihr das Gegenteil zu beweisen.
20:47So schnell wie möglich
20:48mit der Arbeit anfangen.
20:50Als erstes muss die Halle
20:51auf Vordermann gebracht werden.
20:55Wenn Mama erst mal sieht,
20:56dass der Laden läuft,
20:58wird sie sich sicher
20:58weniger Sorgen machen.
21:00Und ich mir auch.
21:01Kastellow?
21:15Liliana?
21:16Ich bin's, Alisa.
21:17Ich bin gerade auf dem Weg
21:18in die alte Fabrik.
21:19Ich dachte,
21:20Sie wollten erst morgen loslegen.
21:22Ja, wollte ich auch,
21:23aber ich kann es nicht mehr abwarten.
21:24Ich will schon mal anfangen,
21:24die Halle umzuräumen.
21:25Ist es okay?
21:27Alisa,
21:28Sie müssen mich nicht
21:28um Erlaubnis fragen.
21:30Wir sind Partner.
21:30So war das nicht gemeint.
21:32Ich habe keinen Schlüssel.
21:35Natürlich.
21:35Ich schicke gleich jemanden vorbei,
21:36der einen den Schlüssel bringt.
21:37Altverstanden?
21:39Danke, Liliana.
21:40Gern geschehen, Alisa.
21:41So, den Auftrag an das Labor
21:55habe ich fertig gemacht.
21:56Und hier
21:57ist Jonas Zahndurste.
22:01Jetzt fehlen uns nur noch
22:02die Proben von Alisa
22:03und Frau Kastellow.
22:05Du willst diesen Gentest
22:06wirklich machen?
22:07Je mehr ich darüber nachdenke,
22:11desto sicherer bin ich mir,
22:12dass an der ganzen Sache
22:13überhaupt nichts dran ist.
22:14Ich wünschte,
22:15ich könnte das auch so sehen.
22:17Für das Auftauchen des Ohrrings,
22:18da gibt es bestimmt
22:19eine Erklärung.
22:21Alisa und Jonas
22:22sind nicht die Kinder
22:23von Frau Kastellow,
22:24weil Liliana Kastellow
22:25nicht wehre Himmelreich ist.
22:27Aber um das zu beweisen,
22:28brauchst du eine Probe.
22:30Wie willst du das anstellen?
22:32Ich statte erst mal
22:33Alisa im Besuch in der Halle ab
22:34und was Frau Kastellow angeht,
22:37da lasse ich mir schon
22:40irgendwas einfallen.
22:42Vielleicht könnte ich morgen
22:44bei der Arbeit...
22:45Nein, so lange will ich nicht warten.
22:49Du sollst endlich
22:49wieder ruhig schlafen können.
22:54Wir haben es bald überstanden.
22:56Und dann war das Ganze
22:57nichts weiter als ein böser Traum.
22:58Hm?
23:01Eine Führung brauchen Sie ja wohl nicht.
23:12Sie kennen sich ja zur Genüge aus.
23:14Können es sein,
23:14dass Sie ein Problem damit haben,
23:16Herr Hund?
23:16Ich?
23:17Nein.
23:18Aber ich werde ab jetzt
23:18besonders darauf aufpassen,
23:20dass bei uns nichts gestohlen wird.
23:22Der Schlüssel?
23:27Passen Sie gefährlichst darauf auf.
23:29Der ist für ein Magentum,
23:30wie alles hier.
23:30Das ganze Gerümpel hier
23:32ist Firmen-Eigentum.
23:34Als Eigentümer
23:35ist es ja wohl unsere Sache,
23:36was wir mit den Räumen machen.
23:37Ja, das muss alles raus.
23:38Schließlich haben wir
23:39eine Halle gemietet
23:40und keine Abstellkammer.
23:41Wo kann ich das Zeug hinstellen?
23:42Sie können alles,
23:43was Sie nicht brauchen,
23:44auf den Hof stellen.
23:45Aber bilden Sie sich bloß nicht ein,
23:46Sie können Kollegen
23:47aus der Produktion abziehen,
23:48die Ihnen helfen.
23:48Keine Sorge,
23:49ich schaffe das schon alleine.
23:51Na dann für Erfolg.
23:53Allein die Werkbank
23:53wiegt von so um die 80 Kilo.
23:55Ja, dann fange ich am besten damit an,
23:57zum Warnwerden.
23:59Ich werde die Maure behalten, Frau Lenz.
24:01Verlassen Sie sich drauf.
24:01Ohne, was hätte ich
24:15deiner Mutter sagen sollen?
24:17Dass du doch
24:17einen heimlichen Wehr hast?
24:18Du hättest bei der Wahrheit bleiben können,
24:20dass du nicht weißt,
24:21von wem die Briefe sind.
24:22Stattdessen tust du so,
24:23als hättest du die Gedichte verpasst
24:24und schmückst dich
24:25mit fremden Norbeerblättern.
24:27Federn, fremden Federn.
24:28Was?
24:29Egal.
24:30Ich tauge ihm nicht
24:31zum Scheinverlob.
24:31Und zum heimlichen Liebhaber
24:33auch nicht.
24:36Das tut mir leid.
24:40Du gibst dir hier so viel Mühe
24:42und ich mach dir auch noch die Hölle heiß.
24:44Bedeutend in diesen Briefe so viel.
24:48Das ist völlig wahnsinnig,
24:49dass er sich nicht meldet.
24:50Das kann doch tausend Gründe haben.
24:52Vielleicht,
24:53vielleicht hat er auch Besuch bekommen
24:54und hat dir deshalb nicht geschrieben.
24:58Aber ich glaube,
24:59er sitzt irgendwo,
24:59denkt an dich und wünscht,
25:00er hätte dir längst geantwortet.
25:07Was, wenn er uns zusammen gesehen hat?
25:10Ich meine,
25:10der kann doch nicht wissen,
25:11dass wir ihn nur Theater spielen
25:12für die Mama.
25:14Also, das löst sich bestimmt bald auf.
25:16Ja.
25:16Und wenn ich es ihm irgendwann erkläre,
25:18dann glaubt er,
25:18ich bin völlig
25:19Baller, Baller.
25:20Robert,
25:22wir müssen vorsichtig sein.
25:24Ich kann es mir nicht leisten,
25:25dass er so,
25:26uns so,
25:26so eng zusammensieht.
25:27noch herrscht Chaos,
25:53aber bald schon mache ich hier
25:54meinen eigenen Schmuck.
25:55wenn mein Vater mich jetzt sehen könnte.
25:58Mein eigenes Atelier.
26:01Ich glaube,
26:01er wäre stolz auf mich.
26:03Er hatte den Mut,
26:04sich selbstständig zu machen
26:05und ich schaffe das hier auch.
26:07Du hast recht, Vater.
26:34nur nicht unterkriegen lassen.
26:37Schon gar nicht von so einer störrischen Kiste.
26:39Ich glaube,
27:09Untertitelung. BR 2018
27:39Untertitelung. BR 2018
28:09Und ist es okay, Ma?
28:19Ja, ja, es ist alles in Ordnung.
28:22Schau mal, da hast du mal reingepasst.
28:25Ist wohl schon ein paar Tage her.
28:28Papa hat erzählt, dass du dich heute krank gemeldet hast.
28:30Ach, es geht schon viel besser. Wahrscheinlich ein Infekt.
28:35Lars? Was ist eigentlich mit dir und Tamara Kastelhoff? Ich habe gehört, du gibst ihr Schwimmunterricht.
28:44Ja, sie ist schon ziemlich gut. Krass nur, dass ihre Mutter die ganze Zeit das verboten hat.
28:50Sag mal, du hast doch mal erzählt, dass es in der Vergangenheit von Frau Kastelhoff einen Bootsunfall gab.
28:56Ja, Frau Teneriffa. Ihre Eltern sind dabei ertrunken. Aber wenn du mich fragst, irgendwas stimmt an der Sache nicht.
29:09Wow.
29:10Alle Achtung, Schwesterherz. Du scheinst es ja wirklich ernst zu meinen.
29:13Jonas, was treibt dich denn hierher?
29:15Ach, ich dachte, vielleicht gibt es hier so eine kleine Beihungsparty.
29:19Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Hilfst du mir ein bisschen?
29:23Na klar.
29:25Sag mal, wo ist eigentlich deine Partnerin?
29:27Ich dachte, jetzt halte ich das Business hier.
29:29Liliana ist mehr so für den geschäftlichen Teil verantwortlich, während die handwerklichen Sachen mein Revier sind.
29:36Ich finde es übrigens klasse, dass das jetzt geklappt hat.
29:38Wenigstens eine, die in Papas Fußstapfen.
29:41Sollte dich jemals das Bedürfnis bekommen, mitzumachen?
29:43Ach du, danke, danke. Ich glaube, der Job im Country Club ist eher was für dich.
29:49Hier wird ja schon kräftig gearbeitet.
29:52Liliana, wollen Sie etwa auch mit anpacken?
29:55Warum denn nicht?
29:57Wenn wir unser Geschäft schon gemeinsam führen wollen, dann müssen wir uns nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten teilen.
30:02Da kann ich mich doch jetzt nicht vor schmutziger Arbeit rücken, oder?
30:05Also, was steht an?
30:08Naja, wenn wir schon mal zu dritt sind, dann könnten wir gleich dieses Monstrum da rausschaffen.
30:12Einverstanden?
30:13Klar.
30:14Eins, zwei, drei.
30:21Also, ich habe es Papa auch schon erzählt.
30:24Und dann habe ich eine Internetrecherche gemacht.
30:26Es hat in der Gegend Mitte der 80er nur einen Unfall mit einem Paar aus Deutschland gegeben.
30:31Naja, in dem ein elfjähriges Kind überlebt hat.
30:34Und das kann nicht Frau Kastelow gewesen sein.
30:37Warum nicht?
30:38Weil sie älter ist?
30:39Kann ja auch ein Druckfehler gewesen sein.
30:41Und warum haben die Kastelows zu Hause den identischen Zeitungsartikel, in dem das Alter des Kindes auf einmal stimmt?
30:48Ach, sie heben die Zeitungsartikel von damals auf?
30:51Mhm.
30:52In einer Kiste.
30:53In einer Kiste?
30:55Mhm.
30:55Im Wohnzimmer.
30:56Mhm.
30:59Aber Herr Kastelow will nicht, dass Tamara da weiter nachforscht.
31:03Weil sich seine Frau sonst an Dinge erinnern könnte, die sie eigentlich vergessen wollte.
31:08Ja, genau.
31:08Woher war es denn das?
31:12Was?
31:15Lars, ich muss noch ganz schnell einkaufen.
31:17Bis gleich, ja?
31:19Ja, das kann ich doch aber erledigen.
31:20Ich meine, ich muss sowieso gleich in den Country Club.
31:24Ohne eure Hilfe hätte ich das nicht geschafft.
31:26Kein Problem.
31:27Hauptsache es gibt noch die Eröffnungsparty.
31:28Das ist eine tolle Idee, Jonas.
31:30So könnten wir gleich publik machen, dass hier ein Schmuckatelier eröffnet wird.
31:33Mhm.
31:34Hallo.
31:36Papa.
31:37Hey.
31:37Tag, Herr Lenz.
31:38Störe ich?
31:39Nein, überhaupt nicht.
31:40Bist du auch gekommen, um zu helfen?
31:42Ja.
31:43Eigentlich ja, aber ihr scheint ja das Gröbste schon erledigt zu haben.
31:47Da hilft sogar ein Faulpelz wie ich seiner Schwester auf dem Weg zur eigenen Firma.
31:51Ja, aber für heute haben wir genug geäumt.
31:53Das ist auch gut so.
31:54Ich werde nämlich morgen den Muskelkater meines Lebens haben.
31:56Ach, kommt schon.
31:59Die Sachen da hinten, die schaffen wir doch jetzt auch noch, oder?
32:01Hast recht.
32:02Was weg ist, ist weg.
32:03Auf geht's.
32:03Ich warte, ich helfe euch.
32:05Papa, hast du ein Fotoapparat dabei, um das historische Ereignis festzuhalten?
32:09Ja, leider nein.
32:11Ich bin das hin.
32:12Ich bin das hin.
32:41Ich bin krankgeschrieben, Gudrun.
32:43Ja, das bin ich auch, aber ich konnte einfach nicht abschalten und konnte meine Notizen
32:50für das Wochenmenü nicht finden und deshalb bin ich hier.
32:54Sind Sie sicherlich noch in der Küche?
32:55Ach, das könnte sein, Teresa.
32:59Ich glaube, ich muss mich ganz kurz mal setzen.
33:03Sag mal, kann ich dir irgendwie helfen?
33:04Nein, nein, danke, Teresa, es geht gleich.
33:07Ach, dann schaue ich mal in der Küche, ob die Notizen da sind.
33:09Ach, danke.
33:11Wo könnte diese Kiste sein?
33:27Ich kann mir das schon alles ganz genau vorstellen.
33:33Ich dachte mir, da drüben kommt der Schleif- und Polierplatz hin und hier würde ich mir
33:37vielleicht ein kleines Büro einrichten und da drüben dann eine Sitzecke für Kunden
33:41und Besucher und hier vorne dachte ich mir ein paar Vitrinen und der Verkaufsdeißen.
33:44Sie wollen, dass die Kunden hier in die Halle kommen?
33:47Ja.
33:48Dann können Sie direkt sehen, wie unsere Sachen produziert werden.
33:50Wie in einem Restaurant mit offener Küche.
33:53Das ist eine gute Idee.
33:55Dann sollten wir das Ganze vielleicht ein bisschen heller gestalten.
33:58Gerne.
33:59Also ich denke, der Charakter der Halle sollte natürlich erhalten bleiben, aber mit einem
34:04bisschen Farbe lässt sich das bestimmt etwas freundlicher gestalten.
34:07Und die hier, was machen Sie damit?
34:09Ich würde sie gerne stehen lassen.
34:11Ich finde, sie hat irgendwie sowas wie Charakter.
34:16Immerhin hat mit der Maschine alles angefangen.
34:19Und sind Sie sicher, dass man sie nicht mehr reparieren lassen kann?
34:22Ja.
34:22Ich muss mich erstmal mit der kleinen Maschine behelfen, die Sie mir geschenkt haben.
34:26Das kommt nicht in Frage.
34:28Ein Atelier für Kristallschmuck muss eine anständige Maschine haben.
34:32Ich fürchte, da werden wir investieren müssen.
34:33Aber dann können wir uns doch erstmal nach einer Gebrauchten umschauen.
34:37Einverstanden.
34:38Eine Frage bleibt allerdings immer noch unbeantwortet.
34:41Wie wollen wir unsere Firma denn eigentlich nennen?
34:44Ja, da denke ich auch schon die ganze Zeit drüber nach.
34:46Also Liliana und Alisas Schmuckatelier ist es jedenfalls nicht.
34:50Dann schon eher Alisa-Design.
34:53Oder sowas wie die funkelnde Schatztruhe.
34:57Oder der Glanz des Regenbogens.
34:59Oder das glitzernde Atelier.
35:01Also das gefällt mir eigentlich alles ganz gut.
35:03Ich weiß nicht.
35:04Ich glaube, sowas muss einem ganz spontan einfallen.
35:07Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr verkrampft man auch.
35:10Sie haben recht.
35:11Kommen Sie.
35:11Lassen Sie uns erstmal anstoßen.
35:13Na du?
35:14Wo sind denn unsere Gläser?
35:15Ach, die hat Papa bestimmt zum Spülen mitgenommen.
35:18Bei ihm muss immer alles seine Ordnung.
35:21Na gut.
35:22Dann zu.
35:24Gut.
35:28Auf unsere Firma.
35:30Auf unsere noch namenlose Firma.
35:33Gut runten.
35:46Gut runten.
35:48Horst, haben Sie mich aber erschreckt.
35:50Haben Sie etwas verloren?
35:52Nein.
35:52Ich dachte nur, mir wäre was runtergefallen.
35:56Gut runten.
35:58Wo bist du denn?
35:59Ah, hier, Theresa.
36:02Ach, hier bist du.
36:04Tut mir leid, die Notizen sind nicht in der Küche.
36:06Nicht?
36:07Ach, dann muss ich doch nochmal zu Hause nachsehen.
36:10Danke.
36:11Tschüss.
36:11Entschuldigen Sie einen Moment bitte, ich...
36:19Sie haben nach etwas anderem gesucht, habe ich recht?
36:21Nein.
36:23Wie kommen Sie denn darauf aus?
36:27In letzter Zeit geschehen hier eine Menge merkwürdiger Dinge.
36:31Ich glaube, sogar ihr Sohn Lars hat das auch schon gemerkt.
36:33Ich wünschte, ich wüsste nur, worum es genau geht, aber...
36:38Keiner sagt etwas.
36:42Also...
36:43Also es gibt da ein paar Ungereimtheiten in der Vergangenheit von Frau Kastelhoff.
36:49Ungereimtheiten?
36:50Ich glaube, fast Sie wissen noch mehr als ich.
36:55Erzählen Sie doch.
36:57Sie wissen doch, dass Frau Kastelhoff panische Angst vor Wasser hat.
37:00Ja, ja, natürlich.
37:01Ja, und das hängt mit einem schrecklichen Bootsunfall zusammen, den sie vor vielen Jahren erlebt hat.
37:08Interessant.
37:10Ja, das...
37:11Das klingt interessant.
37:13Wenn wir öffentliche Mittel in Anspruch nehmen wollen, dann müssen wir auch zugeben, dass wir allein für die Verschmutzung des Sees verantwortlich sind.
37:23Christian, so ein Schuldeingeständnis hat unabsehbare Folgen.
37:27Abgesehen vom Imageverlust werden wir regresspflichtig.
37:30Und zwar für alle, die der Meinung sind, dass der See ihrer Gesundheit schadet oder in der Vergangenheit geschadet hat.
37:35Wenn Oskar das hört, dann hat er wieder ein schönes Argument gegen meine Pläne.
37:37Mach dir keine Sorgen gegen Oskar.
37:40Wenn der erstmal das Geschäft mit T-Land hinter sich hat, lässt er sich schon überzeugen.
37:43Die Unterlagen, die Sie haben wollen.
37:48Ja, danke.
37:53Wenn das dann alles wäre.
37:54Was ist das?
37:58Wenn wir heute Schluss machen möchten.
38:00Nein.
38:01Auf keinen Fall.
38:03Die Mitarbeiter müssen sich jetzt an meinen Anblick gewöhnen.
38:06Machen wir weiter.
38:08Wie sieht es mit der alten Fabrik aus?
38:10Ludwig hat sich jetzt doch Annalisa und Liliana verbrachtet.
38:14Wieso?
38:16Könnte es nicht sein, dass die Halle durch den Bahnen kontaminiert wurde?
38:19Nein, es ist alles untersucht worden.
38:21Die alte Fabrik ist komplett schadstofffrei.
38:24Ah.
38:24Ja?
38:30Alles klar, ja.
38:31Ich komme sofort.
38:33Ich muss kurz runter in die Produktion.
38:35Ja, ja.
38:36Geh nur.
38:36Ich habe Ihren Gutachten noch genug zu tun.
38:38Ja.
38:38Erinnern Sie sich, als ich Frau Castello vor einigen Wochen beim Schlafwandeln am See entdeckt habe?
38:50Naja, natürlich.
38:52Sie hatte offensichtlich große Angst um jemanden.
38:55Vielleicht hatte sie einen Albtraum.
38:56Nein, für mich sah es so aus, als ob sie diese Situation schon einmal erlebt hätte.
39:03Naja, Sie sagten doch gerade, Frau Castellvs Eltern sind bei einem Seeunglück ums Leben gekommen.
39:08Nur sie hat überlebt.
39:10Ein traumatisches Ereignis für einen jungen Menschen.
39:12Ja, das ist richtig.
39:14Aber was, wenn das nur die halbe Wahrheit ist?
39:16Ja, aber ich verstehe immer noch nicht ganz, wieso Sie die Geschichte so interessiert.
39:25Das kann ich Ihnen im Moment nicht sagen, Horst.
39:28Aber wenn Sie mir helfen wollen, es soll hier eine Kiste geben mit den Erinnerungsstücken aus der Vergangenheit von Frau Castelloff.
39:39Haben Sie die vielleicht...
39:41Ich glaube, ich weiß, welche Kiste Sie meinen.
39:44Tatsächlich.
39:44Wenn Sie mich in einen Augenblick entschuldigen möchten.
40:12Alisa.
40:14Entschuldige.
40:16Hat doch ein bisschen länger gedauert.
40:22Hinten.
40:22Ist das in Ordnung?
40:23Ja.
40:24Alles in bester Ordnung.
40:26Komm.
40:27Du hast einen super Start hingelegt.
40:29Lass uns wohl heute Feierabend machen.
40:34Christian.
40:35Christian.
40:35Du würdest es mir doch sagen, wenn du Zweifel an unserer Hochzeit hättest, oder?
40:41Was?
40:42Wieso sollte ich...
40:43Ich kenne keine Frau, die so stark genug bin für die Wahrheit.
40:53Ellen.
40:53Ich kenne keine Frau, die so stark ist wie du.
40:56Wie souverän du heute reagiert hast, als dein Mitarbeiter dich so angestarrt hat.
41:01Das war großartig.
41:03Wenn das die Wahrheit ist, dann habe ich einen Wunsch an dich.
41:09Und der wäre?
41:09Ich will nicht noch länger warten.
41:13Lass uns so schnell wie möglich heiraten.
41:17Karl, ich bin's.
41:19Wo bist du denn?
41:19Da in der Villa bei den Kastellows.
41:21Lars hat mir von einer Kiste erzählt.
41:23Mit den Erinnerungsstücken aus der Vergangenheit von Frau Kastellow.
41:26Und da soll auch ein Zeitungsartikel drin sein.
41:29Du hast doch nicht etwa...
41:30Nein, ich habe diese Kiste noch nicht gefunden.
41:33Aber ich habe mit Horst gesprochen.
41:34Horst Spielker.
41:35Und der will sie mir holen.
41:36Gudrun.
41:37Warum warten wir nicht einfach das Ergebnis des Gentests?
41:40Vielleicht brauchen wir diesen Gentest ja gar nicht.
41:43Ich muss Schluss machen.
41:44Bis später.
41:45Tschüss.
41:46Und?
41:47Herr Kastellow.
41:50Und jetzt erzählen Sie mir bitte mal ganz genau, warum Sie in der Vergangenheit meiner Frau herumschnüffelt.
41:59Christian und ich haben den Hochzeitstermin vorgezogen.
42:02Du lässt ja wirklich nichts anbrennen.
42:03Glaub ja nicht, dass du mich herausdrängen kannst mit deiner rauschenden Hochzeit oder deinem grünen Umweltbewusstsein.
42:08Kristallsteiner.
42:09Könnte das nicht dein erster Auftrag für unser Schmuckatil hier sein?
42:12Deine Mutter ist eifersüchtig auf Frau Kastellow.
42:14Sie denkt jetzt, das Ende unserer Mutter-Tochter-Beziehung ist gekommen, weil ich mich mit Frau Kastellows Hilfe selbstständig mache.
42:20Alice und Jonas werden immer unsere Kinder bleiben.
42:22Ich hatte das Gefühl nicht los, dass dieser Ohrring der Schlüssel zu allem ist.
42:29Vielen Dank.
Kommentare

Empfohlen