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  • vor 16 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:41Musik
01:03ARD Text im Auftrag von Funk
01:13Gibt es da neuerdings Äffchen?
01:14Lade, los, Bruder.
01:16Die Alternative wäre ein Obstwein gewesen.
01:18Oh, lecker.
01:19Das könnte gut zur Omelette-Konfitüre passen.
01:22Machst du jetzt welche?
01:24Nee, ich könnte schon, aber ich dachte, du machst welche.
01:26Wir halten ja jeder schon ein Würstchen und ein Eis.
01:29Ach so, dann werden die Kinder wohl schon satt sein.
01:31Entschuldigung, aber es war nicht ausgemacht,
01:33wo die Kinder essen und mit wem.
01:35Ja, ist doch kein Problem.
01:36Ich freue mich doch, wenn ihr gemeinsam was unternehmen.
01:37Ich trage mal die Gartenstühle rein.
01:40Also, ob ihr es glaubt oder nicht.
01:41Heute Nacht soll es regnen.
01:44Ich habe den Kindern versprochen,
01:45dass wir morgen zum Go-Kart gehen.
01:47Oder hattest du schon was vor?
01:49Nein, ist gut.
01:51Was rechnest du da?
01:52Ich will einen Kredit beantragen.
01:54Ich will nicht, dass meine Eltern das Haus verkaufen müssen.
01:57Also, wenn du irgendwie Hilfe brauchst?
01:59Ich will dich nicht belasten.
02:01Gut, weil du meinst.
02:10Mach's gut, mein Lieber.
02:14Hey, morgen nach der Schule.
02:18Tschüss.
02:19Tschüss.
02:24Ist er weg?
02:27Ich hab ihn.
02:28Hallo, das ist meiner.
02:32Mach auf.
02:33Nein, doch.
02:40Christoph.
02:42Komm doch bitte zurück.
02:44Ich ziehe auch ins Gästezimmer.
02:50Ich brauche noch Zeit.
02:56Okay.
03:09Die Magenfestimmung ist überstanden.
03:11Er hat schon wieder tüchtig was auf den Rücken.
03:14Dann können Sie wieder raus?
03:15Ja, ich denke schon.
03:16Es sollte kein Problem sein.
03:18Hey.
03:19Was ist denn da?
03:22Er hat sich eine Zecke festgebissen.
03:25Oh.
03:28In diesem Jahr ist es besonders schlimm.
03:30Ja, eine Klage.
03:31Meine Eltern können die Katze noch nicht mal mehr in den Garten lassen.
03:34So, Otto.
03:36Jetzt bist du den Quälgeist wieder los.
03:39Schauen Sie sich das andere auch noch an.
03:42Ich gehe inzwischen rüber zu den Kronenkarnichen.
03:43Ich gehe inzwischen rüber zu den Kronenkarnichen.
03:44Ja, klar.
03:49Entschuldigung.
03:51Meine Frau hat schon.
03:52Kann man die auch streicheln?
03:54Ja, klar.
03:56Bitte schön.
04:05Wie heißen die?
04:07Das sind Minischweine.
04:09Ja, so mini finde ich die gar nicht.
04:11Aber niedlich sind sie trotzdem.
04:13Mhm.
04:14Guck mal.
04:15Sie mögen das, wenn sie gekrault werden.
04:17Hier, füllen wir.
04:20Du auch?
04:21Mhm.
04:22Keine Sorge, die sind sauber.
04:25Ich hole uns mal ein Eis.
04:27Aber renn nicht weg.
04:28Ich bin gleich wieder da.
04:33Stopp.
04:33Hey.
04:35Der Ballen ist immer noch ziemlich geschwollen.
04:38Trotz der Salbe und der Antibiotika.
04:40Mhm.
04:41Der Entzündungsherz sitzt ziemlich tief im Gewebe.
04:44Das werde ich aufschneiden müssen.
04:46Müssen wir die beiden wohl trennen.
04:47Schade.
04:48Wir sind gerade in der Balz.
04:49Das geht leider nicht anders.
04:52Würden Sie ihn bitte noch festhalten?
04:53Ach so.
04:55Ja.
04:55Du schuldest mir übrigens noch was.
04:58Ach so.
04:59Die restlichen Fallberichte für die Weiterbildung.
05:02Ach so.
05:03Ja, die kriegst du.
05:05Ah, Conny.
05:07Würden Sie das Weibchen bitte rüber in meine Praxis bringen?
05:10Aber gerne, Frau Dr. Mertens.
05:12Ich müsste natürlich noch den Kollegen bitten, mir zur Hand zu gehen.
05:19Die Vögel sind nämlich hochsensibel.
05:22Was ist denn mit Ihnen los?
05:24Ja, ich übe schon mal etwas Hochdeutsch.
05:26Wir Tierpfleger sollen uns ja in Zukunft etwas gewählter ausdrücken.
05:32Hast du was gegen Connys Dialekt?
05:34Nein, überhaupt nicht.
05:35Ich habe nur ein paar Neuerungen angekündigt.
05:37Neuerungen?
05:38Ja, ja.
05:38Kommentierte Tierfütterungen zum Beispiel.
05:40Und Conny will mir damit sagen, was er davon hält.
05:42Schade.
05:43Das ist ein absolutes Showtalent.
05:46Allerdings.
05:46Mir geht es wohl eher um eine kleine Kraftprobe mit dem neuen Direktor.
06:04Entschuldige, Tobias.
06:05Das hat ein bisschen länger gedauert.
06:06Aber da war so eine lange Schlange beim Eismann.
06:09Was hast du denn passiert?
06:12Er ist hingefallen.
06:15Das Wein hat mich gesuppt.
06:16Meine Hand tut weh.
06:18Wieso haben Sie denn nicht auf ihn aufgepasst?
06:20Ich hatte zu tun.
06:22Und man hat sehr gestolpert.
06:23Das Wein hat mich gesuppt.
06:26Aber das hat Otto nicht mit Absicht gemacht.
06:28Jetzt hören Sie auf, hier rum zu diskutieren.
06:30Rufen Sie lieber einen Arzt.
06:35Ich werde schon wieder heißen.
06:36Und mal schön still halten.
06:41Sind Sie allein, Frau Weber?
06:43Kann ich reinkommen?
06:44Chef, ist das schön, Sie zu sehen.
06:49Dann muss man sich in sein eigenes Büro schleichen.
06:53Haben Sie die Spendenquittung gefunden?
06:55Leider nicht.
06:56Ich habe mir von der Buchhaltung sämtliche Belege kommen lassen.
06:58Aber vielleicht gucken Sie selbst noch mal.
07:00Ja, das wäre wohl ein Wunder.
07:04Und das hier sind die Kontobücher.
07:07Mit allen Einnahmen und Ausgaben.
07:11Und sonst? Wie läuft's?
07:14Tja, die Kollegen hoffen, dass sie bald wiederkommen.
07:17Und was macht meine Vertretung?
07:19Sehr ehrgeizig.
07:21Die Tierpfleger sind schon ganz begeistert.
07:23Besonders Conny.
07:24Das schreiben wir ihr.
07:26Ging heute raus.
07:30Revierübergreifendes Pflegemanagement.
07:31Flexible Arbeitsstrukturen.
07:32Na, da hat er sich ja was vorgenommen.
07:34Tja, gerade noch an der Abmahnung vorbeigeschrammt.
07:37Und nun der große Macher.
07:38So was darf nun wirklich nicht passieren.
07:39Haben Sie nicht aufgepasst?
07:40Ich kann doch nichts dafür.
07:42Ist schon gut.
07:44Dass das Konsequenzen haben wird, können Sie sich wohl vorstellen.
07:46Ich mache Sie für die Folgen haftbar.
07:47Ihr stellt das Ehrenfall von vernachlässigter Aufsichtspflicht zu sein.
07:50Wo waren Sie denn, als Ihr Sohn gefallen ist?
07:52Jetzt kommen Sie mir doch nicht so.
07:53Es geht ganz allein auf Ihre Kappe.
07:55Sie lassen hier wilde Tiere frei rumlaufen.
07:57Also entschuldige Sie.
07:58Das war ein kleines Schwein im Streichel zu.
08:00Und Sie hatten noch nichts dagegen, dass er es streichelt.
08:03Aber Sie hätten uns wenigstens warnen müssen, nicht noch animieren.
08:06Sie hören von mir, beziehungsweise von meinem Anwalt.
08:08Möchten Sie mit, Frau?
08:09Gerne.
08:13Dina, super, was Sie uns da eingebockt haben.
08:16Er ist wirklich nur gestolpert.
08:18Das ist zwar traurig, aber die erste Verantwortung liegt trotzdem bei den Eltern.
08:21Gut, dann wollen wir mal kein Drama draus machen.
08:25Alles gut.
08:26Und wir gehen jetzt zum Kramig.
08:28Hier, da ist es.
08:32Spendenbareinzahlung 9000 Euro.
08:343. August.
08:34Schuster hat mir den Umschlag mit dem Geld in die Hand gedrückt und ich bin damit gleich zur Kasse.
08:39Ich mache Ihnen eine Kopie.
08:40Wir wollen doch mal sehen, was die Staatsanwältin dazu sagt.
08:43Wenn ich schon 90.000 Euro unterschlage, warum soll ich dann 9.000 einzahlen?
08:48Dann behalte ich doch lieber alles und hinterlasse keine Spuren.
08:51Die Spendenquittung wäre natürlich trotzdem besser.
08:53Wäre es nicht überhaupt das Beste, die Arbeit einfach der Staatsanwaltschaft zu überlassen?
08:57Äh, ich...
08:58Ist schon gut.
08:59Ich wäre nur froh, wenn ich wüsste, was in meinem Vorzimmer abläuft.
09:02Oh ja, ja, ja, Ihr Vorzimmer.
09:03Ja, bis auf weiteres jedenfalls.
09:06Sie halten mich für schuldig.
09:07Die Staatsanwaltschaft wird das sich erklären.
09:09Das wird sie.
09:11Auf Wiedersehen.
09:14Ach, und äh...
09:16Bringen Sie die Unterlagen bitte zurück in die Buchhaltung.
09:18Ich möchte nicht, dass Sie als Komplizen verhaftet werden.
09:25Das ist der Arm, mit dem du dich aufgestützt hast, als du hingefallen bist?
09:29Da gibt es ein paar gute Tricks, wie man das richtig macht.
09:31Hast du schon mal was von Judo gehört?
09:33Dein Papa kennt sich bestimmt damit aus.
09:35Achtung!
09:36Au!
09:37Alles okay mit dir?
09:39Hib mal den Arm, ganz vorsichtig.
09:43Super!
09:44So, jetzt mache ich die Wunde noch ein bisschen sauber und klebe ein Pflaster drauf.
09:47Gegen Tetanus ist er geimpft.
09:48Ja.
09:49Ich bräuchte noch einen Attest von Ihnen.
09:51Wofür?
09:52Ich will den Zoo verklagen.
09:53Das ist zwar wirklich nur ein ausgekugelter Arm.
09:56Nur ein ausgekugelter Arm, ich bitte Sie.
09:58Na, ich werde drüber nachdenken.
09:59Vielen Dank, jedenfalls.
10:02Oh, guck mal, das sieht toll aus.
10:11Frau Dr. Winter, da kann ich mir den Weg zu Ihnen ja sparen.
10:15Wollen Sie ein Geständnis ablegen?
10:17Das ist der Nachweis über eine Bareinzahlung in Höhe von 9.000 Euro.
10:21An dem Tag, an dem ich angeblich 90.000 unterschlagen haben soll.
10:26Sehr schön.
10:27Und was soll das beweisen?
10:28Dass ich unschuldig bin.
10:30Dass alle Behauptungen gegen mich aus der Luft gegriffen sind.
10:33Sie können Ihre Ermittlungen einstellen.
10:35Und ich lade Sie gerne auf eine Tasse Kaffee ein.
10:38Das ist ein reizendes Angebot, aber das wäre dann auch noch Bestechung.
10:42Ich habe hier einen Durchsuchungsbeschluss für Ihre Wohnung.
10:45Leider habe ich Sie dort nicht angetroffen, aber die Tür wollte ich deshalb auch nicht gleich aufbrechen lassen.
10:49Das geht zu weit.
10:50Wir haben Hinweise erhalten, dass Ihre Verbindungen zum Inhaber der Schusterbau AG
10:55wesentlich intensiver sind als von Ihnen bislang zugegeben.
10:57Was denn für Hinweise? Von wem?
11:00Über die Quellen kann ich mich nicht äußern.
11:02Aber es ist doch wohl so, dass Sie im letzten Jahr in der Schweiz Urlaub gemacht haben.
11:06Das war kein Urlaub.
11:08Das waren zwei Tage im Anschluss an eine Zoodirektorenkonferenz.
11:11Ich habe mir den Züricher Zoo angesehen.
11:13Und sind zur selben Zeit und im selben Nobelhotel abgestiegen wie Herr Schuster.
11:18Davon habe ich keine Ahnung. Reiner Zufall.
11:22Dr. Fehrmann, das wäre wirklich die letzte Chance für ein umfassendes Geständnis.
11:26Damit der Richter wenigstens Ihren Willen zur Einsicht zieht.
11:29Ich habe nichts zu gestehen.
11:31Das ist alles eine riesige Verleumdung.
11:33Jemand will mich fertig machen.
11:35Tja, wenn Sie das so sehen, kann ich Ihnen leider nicht helfen.
11:39Die Beamten warten vor Ihrem Haus.
11:52Tupfer?
11:56Ah, nee.
11:58Tupfer, bitte.
12:00Entschuldigung.
12:02Machen Sie sich keine Gedanken.
12:04Wir können ja nachher mal im Krankenhaus anrufen und uns erkundigen, wie es dem Jungen geht.
12:08Ach, der lacht bestimmt schon wieder.
12:12Ich ärgere mich über Dr. Berghoff.
12:16Weil er Ihnen Vorwürfe gemacht hat.
12:19Kaum ist der Direktor schon, lässt er den Chef raushängen.
12:23Er muss sich auch erst mit seiner Position zurechtfinden.
12:27Soll ich mit ihm reden?
12:30Ach, Quatsch, nein.
12:32Das riecht auch nichts.
12:34Ich stehe einfach drüber.
12:43Was gibt's denn?
12:45Was gibt's denn?
13:06Das können die doch gar nicht.
13:08Das können die doch gar nicht.
13:08Wir wollen doch verkaufen.
13:09Wir müssen sogar verkaufen.
13:10Und zwar schnellstens, wie der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.
13:14Wenn das Haus unter den Hammer kommt, geht das weg für ein Appel und ein Ei.
13:17Und wir können unsere Schulden überhaupt nicht mehr bezahlen.
13:22Was sollen wir denn jetzt um Himmels Willen machen?
13:25Alles zusammenkratzen, was wir haben.
13:26Damit wir wenigstens einen Aufschub bei der Bank erreichen.
13:29Ist alles meine Schuld.
13:31Komm, wir lassen uns jetzt nicht verrückt machen.
13:39So.
13:42Was meinst du, was das alles bringt?
13:45War noch nie beim Pfandleier.
13:47Außerdem sind das alles Erinnerungsstücke.
13:50Was nützen die schönsten Erinnerungen?
13:52Wenn wir sowieso ausziehen, dann können auch die alten Möbel weg.
13:55Die Gläser, das Porzellan.
13:56Dafür haben wir sowieso keinen Platz mehr.
14:02Ist er das schon?
14:03Wer?
14:04Der Gerichtsvollzieher.
14:05Vielleicht auch unsere Käuferin.
14:07Ich mach auf.
14:12Georg, wenn sie den Vertrag dabei hat, wir unterschreiben sofort.
14:21Hallo Georg, ich hoffe, es kommt nicht umgelegen.
14:23Nein, nein, komm rein.
14:25Ja, es ist doch nur eine Kleinigkeit.
14:26Also nichts Besonderes.
14:28Ich wollte euch eigentlich ein Angebot machen.
14:30Wenn du uns nichts verkaufen willst.
14:32Eher im Gegenteil.
14:36Wie gesagt, rechts Gas, links Bremse.
14:38Nicht verwechseln.
14:39Viel Spaß.
14:50Wie sieht das aus?
14:54Viel Spaß.
15:08Hey Rebecca, komm, schnapp dir einen Helden, komm.
15:11Ich hab keine Lust.
15:13Bis später.
15:21Na, bist du wieder wach?
15:24Sieht aber ziemlich mitgenommen aus.
15:27Naja, es war ja auch eine tiefe entlange Narkose.
15:30Na komm her.
15:31Trink doch mal.
15:33Wie wirst du denn?
15:33Dann wird es dir gleich besser gehen.
15:37Ich muss leider schon los.
15:38Würden Sie bitte bei ihr bleiben und dafür sorgen, dass sie was trinkt und was frisst?
15:41Klar, mach ich.
15:42Ich bin am Telefon erreichbar.
15:49Na komm.
15:49Ich bin am Telefon.
16:19Hey, das macht so'n Spaß.
16:21Wieso ist eigentlich Theo nicht mitgekommen?
16:23Weil ich keine Lust hatte, ihn zu sehen.
16:25Wieso das?
16:27Er findet mich so spießig.
16:29Seit wann bist du denn spießig?
16:30Ich find's einfach nicht so toll, wenn jemand fremd geht.
16:32Und er findet das total normal.
16:34Ist doch bescheuert.
16:36Darüber redet ihr.
16:37Wenn ihr es nicht tut, Susanne und du,
16:40dann nimmst du dir lieber eine Auszeit.
17:05Frau Dr. Mertens.
17:08Was ist denn mit dem Kornig los?
17:11Er ist einsam.
17:12Wir mussten ihm sein Weibchen wegnehmen.
17:14Was hat Gutes?
17:16Eine Fußverletzung.
17:17Ich musste sie operieren.
17:20Und?
17:20Dürft sie wieder?
17:22Sie muss sich noch ein bisschen erholen.
17:25Wie geht's Ihnen denn?
17:27Das können Sie sich ja vorstellen.
17:32Ich weiß, dass Sie nichts Unrechtes getan haben.
17:35Die Wahrheit wird Sie schon herausstellen.
17:38Eigentlich müssten Sie doch froh sein,
17:39dass wir nicht endlich los sind.
17:42Weil wir immer wieder unterschiedlicher Meinung waren.
17:45Das ist doch die Würze im Leben.
17:49Sie wissen genau, dass ich Sie sehr schätze, Herr Dr. Firmer.
17:52Oh, danke.
17:54Aber Ihnen kann doch nichts Besseres passieren,
17:56als dass Dr. Berkhoff jetzt auf meinem Posten bleibt.
18:00Nein, nein.
18:01Da täuschen Sie sich.
18:03Obwohl ich sicher bin,
18:04dass er Sie vorübergehend ganz gut vertreten wird.
18:08Wenn Sie das sagen.
18:24Susanne!
18:24Hey!
18:25Was wollten die von euch?
18:27Na ja, wir haben unsere fälligen Hypothekenraten bezahlt.
18:30Ihnen in den gierigen Rachen geschleudert.
18:33Ihr habt aber nicht das Haus verkauft, oder?
18:34Wir haben noch mal eine geilen Frist erhalten.
18:38Wir haben das Geld von Christophs Vater netterweise geliehen bekommen.
18:41Wir können es dann später an ihn zurückzahlen.
18:43Und was willst du hier?
18:45Ich wollte die Bank um einen Kredit für euch bitten.
18:47Oh, Süße.
18:49So lieb, dass du uns helfen wolltest.
18:52Ist auch nur ein Aufschub.
18:53Ja.
18:54Wir haben vielleicht ein paar Wochen gewonnen
18:56und müssen nicht gleich auf das erstbeste Angebot eingehen.
18:58Ja.
18:59Wir haben noch mal alle Möglichkeiten überprüft,
19:01aber es sieht nicht gut aus.
19:04Habt ihr noch kurz Zeit für einen Kaffee?
19:06Ja.
19:06Wenn du beteiligt.
19:08Gerne.
19:13Ja?
19:16Theo hat schon wieder angerufen.
19:18Also mir fallen langsam keine Ausreden mehr ein.
19:20Sag ihm, dass ich ihn nicht sehen will.
19:22Glaubst du wirklich, damit lässt er sich abspeisen?
19:24Ist doch nicht mein Problem.
19:25Okay.
19:31Hey.
19:32Muss man denn gleich Schluss machen?
19:36Herr Becker, was da zwischen Susanne und mir läuft,
19:39besser gesagt, was da gerade nicht so läuft,
19:42das hat mit dem, was sich zwischen dir und Theo entwickelt hat,
19:44überhaupt nichts zu tun.
19:46Du magst ihn, er mag dich.
19:48Alles andere ist doch völlig unwichtig.
19:51Das höre ich ja zum ersten Mal.
19:53Was?
19:54Dass du das mit Theo und mir so richtig ernst nimmst.
19:57Ja, ich mag den Kerl.
19:59Ich auch.
20:00Na also.
20:02Dann ruf ihn verdammt noch mal an und sag ihm,
20:04dass du ihm nicht mehr böse bist.
20:06Los.
20:20Weißt du, was ich heute gemacht habe?
20:21Ich habe Christoph beim Gurkatfahren überholt.
20:24Wirklich?
20:24Das ist ja krassartig.
20:25Das hatte ich.
20:27Hallo.
20:27Du hast jetzt also einen schönen Nachmittag.
20:29Ja.
20:29Und wie?
20:30Weißt du, erst hat es mir Christoph beigebracht
20:32und dann bin ich ganz alleine gefahren.
20:34Ganz alleine?
20:35Ja.
20:36Gratuliere.
20:37Danke, Christoph.
20:38Wofür?
20:39Na ja, dass du dich so schön um die Kinder kümmerst.
20:42Das ist doch klar.
20:46Willst du nicht zum Essen bleiben?
20:47Nein.
20:48Ich wollte nur die Kinder abliefern und was Frisches zum Anziehen holen.
20:51Dann sag mir bitte, was ich tun kann, damit du wieder nach Hause kommst.
20:54Das weiß ich nicht.
20:56Momentan ist es besser für mich, wenn wir nicht unter einem Dach wohnen.
20:58Susanne, Christoph, kann ich euch mal was fragen?
21:03Ja, sicher.
21:04Wann darf ich euch denn endlich Mama und Papa nennen?
21:07Möchtest du das denn?
21:09Ja.
21:12Ja.
21:13Wir würden uns darüber freuen.
21:15Ja, sicher.
21:16Mama und Papa!
21:19Hey, bist du berühmt?
21:21Sag mal.
21:22Was ist hier los?
21:24Danke, Lisa.
21:25Will Mama und Papa zu uns sagen.
21:27Ist doch toll.
21:28Ja, das finden wir auch.
21:30Aber hey, wenn ihr euch trotzdem trennt, dann gehe ich nach Amerika.
21:41Ein kleines...
21:46Oh, hallo.
21:47Ich wollte mich bei dir bedanken, Matthias, dass du meine Eltern so großzügig unterstützt.
21:52Ich werde dir das Geld so schnell wie möglich überweisen.
21:55Das lässt du schön bleiben.
21:56Das ist sowieso nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
22:00Willst du was trinken?
22:02Ja, in der Weißweinschorle, bitte.
22:05Ich werde das gleich online überweisen.
22:13Das Geld ist nicht von mir.
22:15Von Christoph.
22:17Ja.
22:21Was wird denn jetzt mit euch beiden?
22:25Irgendwie muss ich es schaffen, dass er mir glaubt, dass es nur ihn für mich gibt.
22:29Ach, das weiß er doch.
22:30Er kann das nur nicht zulassen.
22:46Hat sie gefressen?
22:48Sie hat ihr Futter nicht angerührt.
22:50Vielleicht hat sie noch Schmerzen.
22:52Na ja, davon gehe ich aus.
22:54Deshalb haben wir ja den Boden mit Rindenmulch bedeckt.
22:57Ich denke eher, es liegt am OP-Stress.
23:00Aber das ist ja jetzt auch schon 24 Stunden her.
23:03Mhm.
23:04Ich habe auch das Gefühl, sie kann sich zwischendurch gar nicht auf den Beinen halten.
23:08Das ist ein schlechtes Zeichen.
23:11Kraniche schlafen sogar hauptsächlich im Stehen.
23:13Wenn die sich erst mal hinlegen, dann wird es ernst.
23:16Dann stehen sie meist nicht wieder auf.
23:18Ich denke eher, es liegt am Kreislauf.
23:21Bei Wildtieren kommt es häufiger vor, dass die Blutzirkulation ins Stocken gerät,
23:24wenn man sie länger ruhig hält.
23:27Ach, möglicherweise ist sie deshalb so schwach auf den Beinen.
23:31Und wie kriegen wir den Kreislauf wieder in Gang?
23:35Cortison, Vitamin B, Elektrolyte.
23:39Ne?
23:42Unser kleines Bennet, ne?
23:43Wenigstens geht es dir gut.
23:49Seit wann hat er den Fieber?
23:51Heute Nacht ist er zu uns ins Bett gekommen.
23:53Hat über Kopfschmerzen geklagt.
23:55Er war schon ganz warm.
23:56Heute Morgen hatte er da 39.
23:58Und außer den Kopfschmerzen hat er gehustet, erbrochen?
24:01Nur gesagt, dass er sich schlapp fühlt und dass ihm alles wehtut.
24:05Machst du mal den Mund auf, Tobias?
24:07Ganz weit.
24:08Ah.
24:11Gut.
24:12Ja, das sieht nach einer Infektion aus.
24:15Mumps, Masern, Rödeln hat er ja schon.
24:17Ja, aber im Zoo haben die was von Zecken erzählt.
24:19Und die Minischweine danach abgesucht.
24:21Ich meine, diese Zecken übertragen noch irgendeine Krankheit.
24:23Herr Borreliose.
24:25Komm mal kurz zu.
24:26Haben Sie bei ihm irgendwie so einen roten Fleck gesehen?
24:29So groß wie eine 2-Euro-Münze?
24:30Ist mir nicht aufgefallen.
24:34Tobias, kannst du dich erinnern, dass du von so einem kleinen Tierchen gebissen wurdest?
24:38Schwarz.
24:39Manchmal sieht das aus wie so ein Leberfleck.
24:41Vielleicht hat das Minischwein Borreliose.
24:43Ja, ist eher unwahrscheinlich.
24:45Der normale Übertragungsweg ist durch ein Zeckenbissen.
24:47Aber es könnte sein, oder?
24:49Naja, wir machen einfach noch mal einen Test.
24:52Dazu brauche ich noch ein bisschen Blut von dir.
24:53Das ist nur ein ganz kleiner Pieks.
24:55Ja?
24:57Tapfer.
25:02Herr Weidner, ich verstehe echt nicht, was diese Unterschriften sammeln sollen.
25:06Wir möchten nur, dass Sie sich einen Tarifvertrag halten.
25:09In dem steht exakt drin, was wir Tierpfleger zu tun und zu lassen haben.
25:12Und nichts von Fremden führe und Revierwechsel nach Bedarf.
25:15Ist doch wohl klar, dass ich das nicht einfach durchdrücke.
25:17Dass ich das jetzt mit dem Personalrat, mit der Belegschaft, vor allem mit Ihnen bespreche.
25:21Ich glaube nicht, dass es da viel zu diskutieren gibt.
25:24Unser Standpunkt steht fest.
25:26Ich habe den Eindruck, dass Sie und Ihre Kollegen nicht ganz verstanden haben, worum es mir geht.
25:30Mehr Arbeit, mehr Verantwortung und im Endeffekt Stellenabbau.
25:34Davon steht nichts in diesem Papier.
25:36Aber das ist doch der nächste Schritt.
25:39Hätten Sie Herrn Dr. Fehrmann sowas auch überreicht?
25:41Herr Dr. Fehrmann ist im Moment nicht unser Ansprechpartner, sondern Sie.
25:46Und jetzt muss ich los.
25:47Die Tiere warten.
25:58Zu Leipzig, Büro, Dr. Fehrmann.
26:00Dr. Berghoff, was kann ich für Sie tun?
26:02Einen Augenblick bitte, ich verbinde.
26:05Dr. Berghoff, da ist ein Herr Gerrard am Apparat.
26:08Er sagt, sein Junge hatte gestern einen Unfall mit einem Minischwein.
26:12Bitte.
26:23Ich bin bei Frau Dr. Mertens in der Tierklinik.
26:35Ich hatte gerade einen sehr unaufwahrlichen Anruf, wegen diesem Jungen mit dem ausgekugelten Arm.
26:40Dein Chefarzt hat seinem Vater eingeredet.
26:42Der Kleine hätte sich bei unserem Minischwein mit Borreliose angesteckt.
26:45Mein Chefarzt.
26:47Das kann ich mir nicht vorstellen, dass Christoph so etwas tun würde.
26:50Ich hatte den Mann gerade am Apparat.
26:51Kurz, auf dem ich mich mit unserem Cheftierpfleger in der Wolle hatte.
26:55Immer noch wegen der Führungen.
26:58Ja, er macht Stimmung unter den Kollegen.
27:00Außerdem haben sich die Nachbarn beschwert, weil ihr Liebhaber hier die ganze Nacht durchgeschrien hat.
27:03Muss ein Heidenlärm gewesen sein.
27:05Ja, aber ich kann sie noch nicht zurückbringen.
27:08Sie ist immer noch sehr schwach.
27:09Und frisst auch noch nicht.
27:11Wenn wir Pech haben, verlieren wir sie ganz.
27:13Das fehlt gerade noch.
27:15Glaubst du, die Infusion schlägt an?
27:17Das werden wir sehen.
27:19Ich hätte mit der OP wohl noch warten sollen.
27:22Es wird wohl kein Humusblatt in meiner Falsammlung.
27:26Naja.
27:28Werden die Nachbarn noch ein paar schlaflose Nächte ertragen müssen.
27:30Ich muss mich jetzt noch um diesen Gerard kümmern, bevor der zum Anwalt rennt.
27:33Sag mal, hat eins unserer Minischweine tatsächlich Borreliose?
27:37Otto ist gestern von einer Zecke gebissen worden.
27:40Aber selbst wenn er ein paar Erregungen abbekommen hat, kann er die kaum übertragen haben.
27:44Habe ich diesem Mann auch gesagt.
27:46Ich sehe mir das Minischwein nochmal an.
27:48Danke.
27:50Hast das Gute bestanden.
27:52Alles Gute, Tapfer.
28:03Ich hätte doch ins Büro kommen können.
28:05Nein, nein, es ist besser so.
28:07Ich glaube, ich habe die Lösung.
28:14Die Kopie der Spendenbescheinigung?
28:16Wo haben Sie die denn plötzlich her?
28:19Mir ist eingefallen, dass ich die Quittung ausgestellt habe.
28:22Ich hatte sie, die Kopie, die ganze Zeit in meiner Schreibtischschublade.
28:26Glauben Sie wirklich, die Staatsanwältin fällt auf sowas rein?
28:30Nein, nein, Frau Weber.
28:31Das vergessen wir mal ganz schnell wieder.
28:34Ich weiß ja, dass Sie es gut gemeint haben.
28:37Aber Sie bringen sich mit so etwas in Teufels Küche.
28:41Also keine weiteren Rettungsversuche.
28:46Sie sind wirklich ein Schatz.
28:59Hier ist ja tatsächlich ein großer roter Fleck.
29:02Also tatsächlich infiziert.
29:04Naja, die Wahrscheinlichkeit ist groß.
29:07Das heißt, dieser Gerhard kann uns allen Ernstes verklagen.
29:10Ja, Christoph, wir haben bei dem Jungen bestimmt auch nur einen Verdacht gehabt.
29:13Das hat sich bei dem Mann ganz anders angehört.
29:15Hat sich dauernd auf Dr. Lenz berufen.
29:17Das ist eindeutig der Zoo schuld sein.
29:18Die Labortests dauern eine Weile, aber wir sollten auf jeden Fall die im freien Gehalt in den Tieren nach Zecken
29:23untersuchen.
29:24Super.
29:25Die Tierpfleger werden sich freuen.
29:27Noch mehr Arbeit von mir.
29:28Ach, das wird schon.
29:30Na?
29:31Und du kommst mit zur Untersuchung und wenn ich was finde, kriegst du eine Spritze.
29:34Ist das klar?
29:48Herr Rhein?
29:51Susanne?
29:52Was für dich denn hierher?
29:55Hast du einen Moment?
29:57Ja, komm rein.
30:00Bei uns hat sich der Vater eines deiner Patienten gemeldet.
30:03Herr Gerhard.
30:04Er will den Zoo verklagen.
30:07Hast du ihm dazu geraten?
30:08Wie kommst du denn darauf?
30:10Aber du hältst es für möglich, dass der Junge sich an dem Schwein angesteckt hat.
30:13Möglich, aber höchst unwahrscheinlich.
30:16Wie unwahrscheinlich?
30:18Eins zu einer Million.
30:21Die Wahrscheinlichkeit, dass der Junge sich bei dem Minischwein angesteckt hat, ist eins zu einer Million.
30:26Und mit dieser vage Vermutung verunsicherst du den Vater des Jungen?
30:29Worauf willst du eigentlich hinaus?
30:31Der Vater hat mich gefragt, ob die Möglichkeit besteht. Ich habe geantwortet.
30:34Aber damit hast du ihm Munition gegen den Zoo geliefert?
30:37Du meinst gegen deinen Herrn Berghoff.
30:40Als Direktor trägt im Moment die Verantwortung, ja. Aber darum geht es jetzt wirklich nicht.
30:45Ja, vielleicht ist er auf seiner Position ein bisschen überfordert.
30:50Und dass ich als Tierärztin genauso dafür gerade zu stehen habe, wenn jemand durch ein krankes Tier zu Schaden kommt,
30:55das ist dir doch hoffentlich klar.
30:56Ja, sicher, aber ich bin Arzt. Und ich muss jede Möglichkeit in Betracht ziehen, auch die unwahrscheinlichste.
31:01Und dass es mir hier nicht um billige Rache geht, sondern einzig und allein um die Gesundheit meines Patienten, das
31:06müsste dir klar sein.
31:07Soweit müsstest du mich kennen.
31:08Ja, alles andere würde mich auch sehr enttäuschen.
31:13Ja, komm jetzt nicht mit Enttäuschung.
31:20Okay.
31:25Entschuldige, ich...
31:27Ich wollte dir nichts unterstellen.
31:29Ich bin einfach selbst ein bisschen durcheinander.
31:35Sagst du mir bitte Bescheid, wenn du weißt, was mit dem Jungen ist?
31:40Ja, selbstverständlich.
31:57Trink mal einen Schluck, mein Schatz.
31:59Hast du selber?
32:07Tobias, kannst du mir ein paar Fragen beantworten?
32:12Du magst doch Tiere sehr gerne, hm?
32:15Hast du vielleicht in der letzten Zeit auch mit anderen Tieren gespielt?
32:18Also nicht nur mit den Schweinchen im Zoo.
32:21Haben vielleicht Freunde oder Nachbarn ein Haustier?
32:23Warum wollen sie das wissen?
32:25Wir müssen einfach jede Möglichkeit in Betracht ziehen.
32:27Unsere Nachbarin, die hat eine Katze.
32:29Ja, aber die ist kerngesund.
32:31Hat die dich irgendwann mal gebissen oder gekratzt?
32:35Ja.
32:36Das hast du mir gar nicht erzählt, Tobias.
32:38Das Komische ist, ich habe gar keinen Kratzer gesehen.
32:41Na hier, wo ich gestern raufgefallen bin.
32:44Achso.
32:53Schwester Barbara, rufen Sie sich bitte im Labor an.
32:55Ich brauche die Blutprobe von Tobias Gerhardt für den Waldrundtest.
32:58Ruf ich dich an.
32:59Danke.
33:05Frau Dr. Winter.
33:13Kein Bestechungsversuch.
33:15Nur ein Ortstempel.
33:16Bitte.
33:20Ein Kaffee?
33:21Nein, danke.
33:24Haben Sie sich hier auch mit Herrn Schuster getroffen?
33:27Zur Geldübergabe?
33:28Nein.
33:30Aber von hier aus haben Sie die beste Aussicht auf ein Indiz, das gegen Ihre Verdächtigung spricht.
33:36Unsere Hacienda.
33:39Renoviert und vor zwei Monaten eingeweiht.
33:42Hübsch.
33:44Und was wollen Sie mir damit sagen?
33:45Dass ich mich weder habe schmieren lassen, noch sonst wie die Hand aufgehalten habe.
33:49Das müssen Sie mir erklären.
33:51Die Schuster Bau AG hatte sich an der Ausschreibung für das Bauprojekt beteiligt.
33:55Den Zuschlag habe ich am Tag nach der Spende erteilt.
33:59Aber nicht Schuster hat gebaut, sondern die Konkurrenz.
34:03Meinen Sie nicht, dass Schuster für die 90.000 auch eine Gegenleistung verlangt hätte?
34:08Als Indiz stichhaltig.
34:10Aber dann müssen Sie mir auch erklären, warum Sie Ihren nicht gerade billigen Wagen ausgerechnet bei Schusters Bruder gekauft haben.
34:17Schusters Bruder?
34:18Autohaus Schuster.
34:20Es besteht der Verdacht, dass der Kauf nur fingiert war.
34:23Irgendwie mussten Sie das Geld ja wieder unter die Leute bringen und unter Ihrem Kopfpissen haben Sie ja nichts davon.
34:27Außer vielleicht schlaflosen Nächten.
34:33Autohaus Schuster.
34:36Das ist dann wohl ein Zufall zu viel.
34:40Wenigstens versuchen Sie diesmal nicht, sich rauszureden.
34:43Und jetzt muss ich Sie leider um Ihre Fahrzeugschlüssel bitten.
34:46Ihr Wagen wird als Beweismittel beschlagnahmt.
34:52Ich gebe Ihnen auch eine Quittung.
34:54Nicht nötig.
35:09Ich brauche einen Schnaps.
35:12Und zwar einen doppelten.
35:16Christoph hat mit der Klage nichts zu tun.
35:18Er wollte nur alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.
35:19Weiter nichts.
35:20Trotzdem, ausbaden müssen wir das Ganze.
35:22Er hat versprochen, sofort anzurufen, sobald die gesamte Diagnose da ist.
35:26Solange kann ich mich mit nächtlicher Ruhestörung rumschlagen.
35:28Mit Tierpflegern, die auf die Barrikade gehen wollen.
35:31Meine Güte.
35:34Für Fährmann muss das ein Festzeichen, wenn er davon hört.
35:36Der hat genug eigene Sorgen.
35:39Außerdem schätzt er dich, auch wenn er das nicht immer zeigt.
35:42Ach.
35:45Ich will doch nur, dass das hier ein bisschen besser läuft.
35:47Ein bisschen runder.
35:48Ein bisschen effektiver.
35:51Wenn Fährmann nicht wiederkommt, dann will ich den Job behalten.
35:53Naja.
35:55Vielleicht willst du ein bisschen viel auf einmal.
35:57Ich habe diesen Posten auch deinetwegen angenommen.
35:59Weil du ein Mann bist, der verlässlich ist.
36:01Nicht so ein Abenteurer.
36:02Weil dir das wichtig ist.
36:05Wir sprechen heute Abend darüber, ja?
36:07Der geht dann hier auf, ja.
36:11Er hat einfach Sehnsucht nach ihr.
36:15Weißt du, was helfen könnte?
36:18Was, damit er den Schnabel hält?
36:21Und damit ihre Lebensgeister neu geweckt werden.
36:25Conny?
36:26Ich brauche Sie mal drüben bei dem Kranichmännchen, bitte.
36:30Jetzt ist es gleich vorbei mit dem Liebeskummer.
36:33Besuch am Krankenbett.
36:35Hoffentlich ist es kein Abschiedsbesuch.
36:37Na dann mal festhalten.
36:59Da wird sich aber jemand freuen, hm?
37:10Na, so gefällt es dir mir schon wieder viel besser.
37:14Wenn wir den Verband abnehmen, dann können die beiden wieder zusammen.
37:16Dann ist das Glück wieder vollkommen.
37:21Ja, es geht dir nichts Schöneres, als mit jemandem zusammen zu sein, den man wirklich liebt.
37:36Schwester Barbara, sehen Sie nachher nochmal nach Tobias?
37:38Ja, natürlich.
37:39Ah ja, und das hier ist vom Labor gekommen.
37:55Falls unser Amtierender Sie schickt, um mir gut Wetter zu machen, vergessen Sie es.
38:00Natürlich schickt er mich nicht.
38:02Aber es macht mich einfach traurig zu sehen, wie zwei Menschen sich so grundlegend missverstehen.
38:07Haben Sie mal sein Pamphlet gelesen?
38:10Ja.
38:11Aber ich glaube, dass was ganz anderes dahinter steckt.
38:15Ich glaube, Sie finden es ungerecht, dass Dr. Fehrmann beurlaubt wurde und es gefällt Ihnen Dr. Berghoffs Art nicht, richtig?
38:20Ja.
38:21Da könnten Sie recht haben.
38:24Korne.
38:26Ja, es stimmt, Dr. Berghoff ist nicht wirklich ein Teamspieler, aber Sie können sicher sein, er gibt sein Bestes.
38:32Kann ja sein.
38:33Aber wenn er hier Direktor bleibt, bin ich hier die längste Zeit gewesen.
38:36Das würde ich niemals zulassen.
38:38Ach komm, diese ganze Spendengeschichte, das ist doch nur ein Vorwand.
38:42Jemand wollte Dr. Fehrmann loswerden.
38:44Aber doch nicht Dr. Berghoff.
38:46Ach, und?
38:48Wer hat den größten Nutzen davon?
39:03Auf Ihr Wohl, Herr Weidner.
39:04Und auf Brems Tierleben.
39:08Noch ein, bitte.
39:11Wissen Sie übrigens, dass der alte Brem geschrieben hat, dass dreifarbige Katzen vor Feuer und anderem Unglück schützen?
39:20Ach.
39:20Warum haben wir eigentlich keine dreifarbigen Katzen im Zoo?
39:25Vielleicht, weil wir nicht abergläubig sind?
39:28Weil dreifarbige Katzen Haustiere sind.
39:32Und weil man gegen Pech sowieso nichts machen kann.
39:35Sieht wohl nicht so gut aus, in Ihrem Fall.
39:38Ich mache hier gerade meine Abschiedsrunde.
39:41Auch ein?
39:42Äh, Sie sind ja noch im Dienst.
39:50Soeben beendet.
39:59Das nenne ich mal ein glückliches Paar.
40:01Konne will kündigen für den Fall, dass Fehrmann nicht mehr zurückkommt und du Direktor bleibst.
40:05Bitte?
40:07Verlange ich wirklich zu viel?
40:09Er denkt, dass du hinter Fehrmanns Beurlaubung steckst.
40:12Ist doch Quatsch.
40:13Wie kommt er da drauf?
40:15Oberbürgermeister Herrnbrück hat Fehrmann beurlaubt.
40:17Und dich als amtierenden Direktor eingesetzt.
40:20Ja, weil er keinen anderen hatte.
40:21Das weißt du doch.
40:22Naja, er ist es auch, der immer mehr Effizienz fordert.
40:25Und Personalabbau.
40:26Genau.
40:27Er.
40:27Er will Leute entlassen, aber ich doch nicht.
40:30Vielleicht solltest du das den Kollegen erklären.
40:32Ja, du hast recht.
40:33Ich, ja.
40:34Ich trommle den Personalrat zusammen.
40:36Heute noch.
40:37Mach das.
40:38Schade, ich wollte eigentlich den Abend mit dir verbringen.
40:40Wenn die Tierpfleger dich boykottieren,
40:43dann läuft hier überhaupt nichts mehr.
40:47Hallo.
40:47Hallo.
40:48Hallo, Sie wollen bestimmt zu Susanne.
40:49Ja, aber was Sie hier zu sagen,
40:50aber dürfte auch Sie interessieren.
40:52Geht's um den Jungen?
40:53Ja, wir haben in seinem Blut ein Bakterium gefunden.
40:55Bartonella ensele.
40:57Auslöser der Katzenkratzkrankheit.
40:59Relativ harmlose Infektion, leicht zu behandeln.
41:01Also Sie können beruhigt sein.
41:02Keine Borreliose.
41:03Und das wird auch keine Anzeige geben.
41:04Deswegen haben Sie sich extra hier bemüht?
41:08Ohne dich wäre ich vielleicht gar nicht drauf gekommen.
41:10Danke, dass du mich locker gelassen hast.
41:12Ja?
41:13Ja, ich komme sofort.
41:16Sie entschuldigen.
41:21Und du bist wirklich nur deshalb gekommen,
41:24um mir das mit dem Jungen zu sagen?
41:26Ja, mir hat der Verdacht keine Ruhe gelassen.
41:28Und ich will auch nicht,
41:29dass jemand zu Unrecht beschuldigt wird.
41:31Ich will, dass wir trotz allem fair zueinander sind.
41:34Hm.
41:36Ich weiß jetzt auch, woher das Geld für meine Eltern stammt.
41:39Danke, dass du das gemacht hast.
41:41Na ja, schon gut.
41:44Wir könnten noch...
41:45Tun alle mal gerne.
41:48Ja.
42:07Hallo, Theo.
42:08Hallo.
42:08Wartest du schon lange?
42:10Soll ich Rebekke Bescheid geben,
42:12dass du hier bist?
42:13Nee, das weiß ich schon.
42:15Hm.
42:16Hm.
42:21Hallo, Susanne.
42:22Hallo.
42:23Kann später werden heute.
42:24Was habt ihr denn vor?
42:25Hm.
42:26Wir wollen noch ins Kino.
42:27Müsst nicht auf mich warten.
42:28Hm.
42:29Darf ich fahren?
42:30Okay.
42:35Amüsiert seid ich?
42:36Ja.
42:51Hey, Möfi.
42:52Hallo.
42:55Haben Sie beiden nicht ein Problem?
42:57Ja, die beiden hatten ein Problem.
42:58Aber Christoph hatte ich das daran.
43:00Ja, das ist so.
43:01Rebecca darf sich ab sofort, so oft und so lange mit Theo treffen, wie sie will.
43:05Das ist ja ganz das Neues.
43:06Ja, mein Sohn hat dazugelernt.
43:08Das Abendbrot ist fertig.
43:10Ich hab mich mal an Omelette-Konfitur gewagt.
43:13Darf ich mal probieren?
43:14Es ist leider nur Omelette mit Marmelade geworden.
43:18Schau mal.
43:19Wir werden kämpfen.
43:21Wie die Löwen.
43:23Ha.
43:23Und du nimmst dir den besten Anwalt, den es gibt.
43:27Und du lässt den Laden hier gefälligst nicht im Stich.
43:30Das kann ich dir nicht versprechen.
43:33Denk doch mal an die Tiere.
43:35Denen ist doch scheißegal, wer hier der Rektor ist.
43:38Na ja, wenn du meinst.
44:00Poreliose ist eine schleichende Krankheit.
44:02Die wird nur gefährlich, wenn man nicht sofort etwas unternimmt.
44:05Aber die Antibiotika wirken ganz schnell.
44:07Und da hat mir ja richtig Glück, dass der Junge über unser Dickerchen gestolpert ist.
44:11Ich würde sagen, unser Schweinchen hatte Glück.
44:13Glück im Unglück.
44:15Na, wollt ihr rein?
44:16Ja.
44:18Dr. Berghoff hat sich übrigens bei mir entschuldigt.
44:22Und dem Otto eine dicke Möhre spendiert.
44:25Sehen Sie.
44:26Was ist denn eigentlich bei der Personalratssitzung rausgekommen?
44:28Hat Conny was erzählt?
44:30Es ist nicht wirklich was aus ihm rauszubekommen.
44:32Ihm geht's heute auch nicht besonders gut.
44:35Hat ihn eine Zecke erwischt.
44:37Nein, eher ein Kater.
45:04Nein, eher ein Kater.
45:07Ich bin schon fröhlicher wach geworden.
45:09Und Sie?
45:10Ja.
45:12Tut's sehr weh?
45:13Ja.
45:15Und was sagt der Anwalt?
45:18Kämpfen.
45:21Na dann mal zu.
45:27Ab sofort verhandle ich nur noch über meinen Anwalt.
45:30Soll ich dem auch Ihre Autoschlüssel geben?
45:33Wie bitte?
45:34Wir haben Ihren Wagen routinemäßig durchsucht.
45:36Unter dem Sitz haben wir etwas gefunden.
45:39Es sieht ganz so aus, als ob es sich um die Kopie der Spendenquittung handeln könnte.
45:42Das gibt's doch nicht.
45:44Nun, die Kriminaltechniker sind noch am Werk, aber der Hauptverdacht richtet sich inzwischen gegen die Schusterbau AG.
45:50Wollen Sie den Schlüssel nun?
45:52Ja, gern.
45:55Kann ich Sie nach Hause fahren?
45:56Äh, ich meine, in Ihr Büro fahren.
45:59Wenn der Fall abgeschlossen ist, komme ich möglicherweise darauf zurück.
46:03Aber freuen Sie sich nicht zu früh?
46:12Ich hoffe, er kann mir irgendwann verzeihen.
46:20Gib ihm die Zeit, die er braucht.
46:26Auf jeden Fall ist er ein Mann, auf den du dich verlassen kannst.
46:31Ich liebe ihn, Mama.
46:34Wie leicht kann man alles verspielen, wenn man die Liebe zu selbstverständlich nimmt.
46:44Danke.
47:04Danke.
47:06Danke.
47:15Untertitelung des ZDF, 2020
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