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  • vor 2 Tagen

Kategorie

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Spaß
Transkript
00:00Musik
00:41Musik
00:42Musik
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00:42Musik
00:43Musik
00:44Musik
00:59Frühstück ist fertig
01:02Wieso hast du mich nicht geweckt?
01:05Ich wollte dich mal ausschlafen lassen
01:07Da hast du ewig über deine Bücher gehockt
01:09Ich habe eine riesen Literaturliste zu bewältigen
01:13Als Bettlektüre
01:14Musik
01:21Guten Morgen
01:22Morgen
01:25Was ist ein Defizit?
01:29Etwas, was man gerne haben möchte, aber nicht hat es
01:31und deshalb fehlt es einem
01:32Wer hat dir denn den Wirtschaftsteil gegeben?
01:34Murphy, ehrlich ist lieber den Sport
01:39Hier, Papa, unterschreib mal nicht
01:43Wieso hast du es denn so eilig?
01:44Ich muss los
01:47Halt, Stopp
01:47Hast du 6 in Bio?
01:49Ja, mein Ausrutscher
01:51Das ist doch dein Lieblingsfach
01:53Kommt doch nicht mehr vor, ich bin halt ein bisschen im Stress
01:56Stress
01:56Mit 15
01:58Kochan das wohl liegen mag
01:59Ich bin im Astronaut
02:01An wen?
02:03An der immer mit dir in die Sterne guckt
02:05Das nennt man Astronomen
02:08Du kannst mir sagen, was du willst
02:09Ich traue dem Typen nicht über den Weg
02:13Du bist doch nur eifersüchtig
02:15Ja, hast du das gesehen?
02:17Ja, das war doch nicht das erste Mal
02:20Ich glaube, Christoph hat ein Defizit
02:22Stimmt, zu wenig Zeit
02:27So, komm, jetzt geht's raus ins Gelände
02:48Na komm, meine Max
02:51Ja, drei
03:01Ich würde Ihnen gerne ein Junges zeigen, das ist völlig abgemagert
03:04Seine Mutter kümmert sich nicht mehr darum
03:06Wie alt ist es jetzt?
03:09Knapp sechs Wochen
03:09Es ist also noch ein gutes halbes Jahr auf die Muttermilch angewiesen
03:13Ist das Muttertier krank?
03:16Nein, das geht ihr bestens
03:19Offensichtlich hat sie ja Gründe, weshalb sie das Junge nicht mehr säugt
03:23Möglicherweise stimmt mit ihm was nicht und deshalb lehnt sie es ab
03:26Ich denke, dass die Vernachlässigung einen ganz anderen Grund hat
03:30Sie hat offenbar ein Auge auf ein Männchen auf der Anlage geworfen
03:32und dabei ihr Kleines völlig vergessen
03:34Das kann nicht sein
03:35Während der Stillzeit ist sie doch überhaupt nicht fruchtbar
03:38Also auch nicht sexuell aktiv
03:41Außerdem widerspricht das völlig dem natürlichen Mutterinstinkt
03:43Ja, es gibt eben auch Ausnahmen
03:45Bei Ihnen gibt es immer Ausnahmen
03:48Sprechen wir jetzt über uns oder über die Affen?
03:51Über Affen, Frau Dr. Mertens
03:53Jedenfalls dürfen wir kein Risiko eingehen
03:55Wir holen das Jungtier von der Anlage, ehe es verhungert
03:58Vielleicht ist es ja doch krank
03:59Ich sehe es mir gerne an
04:01Aber ich warne vor einer Handaufzucht
04:03Ich würde viel lieber das Männchen eine gewisse Zeit lang von der Anlage nehmen
04:06Nein, nein, die Mutter lehnt ihr Junges eindeutig ab
04:09Also müssen wir uns darum kümmern
04:11Finden Sie heraus warum?
04:12Ja, aber mein Gefühl sagt mir
04:14Hier geht es nicht um Gefühle, sondern um Tatsachen
04:17Was macht eigentlich Ihr Studium?
04:19Wie ich höre ist ausgerechnet unser Dr. Berghoff Ihr Dozent
04:22Ja, das stimmt
04:25Klingt ja wahnsinnig begeistert
04:29Fachlich ist nichts gegen ihn einzuwenden
04:33Also gut, dann lasse ich das Tier jetzt von der Anlage holen
04:36Also gut, dann schauen wir uns mal an
04:50Erstmal wieder
04:50Es wird eins auf der Anlage gelöst
04:52Bis heute Nacht mit dem
04:53Tschau
04:55Tschau
04:59Tschau
05:06Komm her.
05:09Komm her.
05:10Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
05:11Wir tun dir ja nichts.
05:13Halten Sie mal da mal.
05:14So, komm her.
05:17Die Größe ist ja ganz in Ordnung.
05:20Hey, hey, hey, hey.
05:21Wir wollen nur mal wissen, wie schwer du bist. Hörst du?
05:23Komm her.
05:24So. Alles gut.
05:27Ups. Ne, ne, ne. Hey, das tut mir weh.
05:31Ah.
05:32Der wiegt für sein Alter einfach zu wenig.
05:34Naja.
05:35So.
05:38Wenn er nicht genug zu trinken kriegt,
05:41was geben wir ihm denn jetzt?
05:43Am liebsten würde ich ihn wieder zurück in die Anlage geben.
05:46Wenn wir ihn länger als drei bis vier Tage mit der Flasche füttern,
05:48ist er auf den Menschen geprägt.
05:50Dann kriegen wir ihn kaum noch zurück in die Horde.
05:53Na? Na, komm mal hier.
05:55Komm mal. So.
05:57Reden Sie doch mal mit dem neuen Kurator.
05:59Vielleicht überzeugt der ja, Dr. Fehrmann.
06:01Er vermutet ja gleich eine Verschwörung.
06:05Scheint trotzdem ein netter Typ zu sein.
06:07Und Dr. Berghoff sieht richtig gut aus.
06:10Wir geben ihm einen ganz normalen Muttermilchersatz
06:12mit einem Calcium- und Vitaminpräparat.
06:15Ich gehe davon aus, dass er das verträgt.
06:17Kommst du mal zu mir?
06:18Na, komm mal höher.
06:19Ist ja gut, hm.
06:21Bei deiner Mama ging's dir natürlich viel, viel besser.
06:24Aber die hat im Moment leider andere Interessen.
06:27Was machen wir denn da mit dir, hm?
06:29Ach so, okay.
06:30Nee, so. Schluck wieder rein.
06:33Hopp, hopp, hopp, hopp.
06:34Ja.
06:35Hast du das zum Kuscheln hin?
06:37Da.
06:46Was machen Sie denn da, Herr Weidner?
06:49Herr Dr. Berghoff hat ein Loch im Zaun entdeckt.
06:53Das Loch finde ich etwas übertrieben.
06:55Der Draht war etwas locker.
06:58Dr. Berghoff entgeht offenbar gar nichts.
07:00Der hat seine Augen und Ohren überall.
07:03Sehr, sehr aufmerksam, der neue Kurator.
07:06Wie meinen Sie das?
07:08Er hört sich bei den Kollegen um und fragt nach Sachen,
07:11die ihn überhaupt nichts angeben.
07:13Zum Beispiel?
07:14Wie die Stimmung ist, ob es Beschwerden gibt,
07:16ob jemand öfters krank feiert?
07:18Das geht Ihnen wirklich nichts an.
07:21Was ist denn da los?
07:22Kommen Sie.
07:26Was ist denn in die Erdmännchen gefahren?
07:28Es geht bestimmt um die beiden Neuen.
07:30Wie? Was denn für Leute?
07:31Der Dr. Berghoff eingesetzt hat.
07:32Ich hab gesagt, das ist zu früh.
07:34Ach Gott, den hat's ja ziemlich erwischt.
07:36Das Tier muss sofort zu Dr. Mertens.
07:39Dr. Berghoff wollte ja alle beide unbedingt auf der Anlage haben.
07:42Warum denn so einig?
07:43Hupala, bleibst du hier?
07:46Ja, er meinte, die Sippe bräuchte dringend eine Blutaufrischung.
07:49Aber ihr habt sie doch hoffentlich eingewöhnt.
07:51Aber natürlich.
07:51Die beiden waren ja zwei Tage im Innengehege.
07:54Na, das reicht natürlich nicht.
07:56Das Rudel akzeptiert die beiden einfach nicht.
08:00Wir behalten sie erstmal hier, bis die Wunden verheilt sind.
08:03Und Sie informieren Dr. Berghoff.
08:07Kennen Sie nicht auch, dass Dr. Berghoff einen ziemlichen Wirbel macht?
08:12Neue Biesenkirchen, gut.
08:13Ja, aber eben nicht immer an der richtigen Stelle.
08:15Das ist allerdings wahr.
08:28Ein Schreiben vom Weltzooverband.
08:31Ja.
08:32Und zwei Besucheranfragen.
08:34Und Dr. Berghoff wartet draußen.
08:36Soll reinkommen.
08:39Chef, er hat mich gefragt, ob ich ihm die Protokolle der letzten Personalratssitzungen raussuchen kann.
08:46Geht das in Ordnung?
08:48Hat er gesagt, was er damit will?
08:52Schicken Sie ihn rein.
09:01Bitte, Dr. Berghoff.
09:03Danke, Frau Weber.
09:04Herr Dr. Fehrmann, Sie wollten mich sprechen?
09:06Bitte.
09:09Dieser Zwischenfall an der Erdmannchenanlage.
09:12Sie haben angeordnet, dass zwei neue Tiere eingesetzt werden.
09:16Wieso wusste ich nichts davon?
09:17Ich bin der zuständige Kurator.
09:20Es liegt in meiner Kompetenz, Tiere zu beschaffen und einzusetzen.
09:22Die Anlage ist doch jetzt schon voll besetzt.
09:24Ja, aber teilweise überaltert.
09:26Sehen Sie, die Geburtenrate lässt nach.
09:29Die Königin des Rudels interessiert sich kaum mehr für die Männchen, weil das durchwegs ihre eigenen Nachkommen sind.
09:34Inzucht nennt man das.
09:36Und woher haben Sie diese Erkenntnisse?
09:38Die Tierpfleger fragen.
09:41Sie unterhalten sich offenbar sehr gerne mit den Kollegen und nicht nur über Tiere.
09:47Ich interessiere mich für den Zoo als Ganzes.
09:50Das ehrt Sie.
09:52Aber Sie interessieren sich offenbar auch für Mängel und Beschwerden.
09:57Ob Sie nun welche sind oder nicht.
09:59Es gibt nichts, was man nicht noch besser machen könnte.
10:02Nicht wahr?
10:02Vorsicht, Dr. Berghoff.
10:04Das ist Ihre subjektive Meinung.
10:06Das nächste Mal, wenn Sie neue Tiere beschaffen, will ich vorher informiert werden.
10:12Und falls Sie irgendwelche vertraulichen Unterlagen einsehen wollen, fragen Sie mich.
10:18Und nicht meine Sekretärin.
10:21Aye, aye, Sir.
10:22Guten Tag, Herr Dr. Berghoff.
10:24Guten Tag, Herr Dr. Fehrmann.
10:41PENNY
10:42Herr Dr. Ringwald.
10:44Ja.
10:44Wie geht es unserem Ton?
10:46Gut.
10:46Die Operation war nicht ganz einfach, aber es gab keine Komplikationen.
10:50Andy ging es heute früh schon nicht gut.
10:52Ich hätte ihn gar nicht erst zur Schule gehen lassen sollen.
10:54Es ist ja noch mal gut gegangen.
10:56Und im Blinddarm ist er jetzt los.
10:57Morgen kann er wieder lachen.
10:59Sie können jetzt gerne zu ihm.
11:06Komm her, nur ein paar Tropfen.
11:08Das schmeckt dir, ich weiß es.
11:10Komm her, das schmeckt dir.
11:13Oh.
11:16Na, na, na, na, komm, noch ein bisschen.
11:18Hey, lass es uns noch mal versuchen.
11:21Komm, komm, komm.
11:22Au, nicht mich beißen, sag mal.
11:23Hey.
11:25Autsch.
11:26Ja.
11:27Nimm das.
11:28Nimm das mal.
11:29Okay.
11:31Und jetzt trinkt noch ein.
11:33Ja.
11:49Hallo.
11:51Wartest du schon lange?
11:52Nein.
11:53Ich bin gerade erst gekommen.
11:55Sind deine Eltern schon da?
11:56Das Auto steht da.
11:58Was meinst du?
11:59Wo gehen wir hin?
12:01Wir fragen da mal.
12:11Hallo, ihr beiden.
12:13Na, was sagt ihr?
12:17Also, ich bin sprachlos.
12:19Wie seid ihr denn darauf gekommen?
12:22War relativ einfach.
12:23Ich war beim Makler.
12:24Das war lieber auf den ersten Blick.
12:26Ihr müsst euch das alles natürlich ganz anders vorstellen.
12:28Ja, viel moderner.
12:31Ja, viel moderner.
12:31Und sauberer, ja.
12:32Die Wände lassen wir unverputzt.
12:34Wir strahlen sie nur ab, damit die Backsteine besser zur Geltung kommen.
12:38Und dann machen wir noch eine ganz raffinierte Beleuchtung.
12:41Indirektional.
12:42Ja.
12:42Und vielleicht, da hinten, ein schönes kleines Café.
12:47Aha.
12:49Also, was ist?
12:51Ja.
12:51Gefällt's euch?
12:53Na ja, ich bin etwas überrascht.
12:56Es ist riesig.
12:57Es muss schon noch eine Menge gemacht werden.
13:00Ihr haltet uns für total durchgeknallt, stimmt's?
13:05Ich finde die Idee richtig gut.
13:08Wir haben uns eine kleine Ladengalerie vorgestellt, mehr in der Innenstadt.
13:12Ihr meint wohl, wir sollten die Finger davon lassen, hm?
13:14Ja, das sind schon Dimensionen.
13:16Ihr habt sowas noch nie gemacht.
13:18Was würdest du damit sagen?
13:20Dass wir in unserem Alter nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind, oder was?
13:24Um Himmels Willen, so war das doch gar nicht gemeint.
13:26Na, trotzdem muss es irgendwie bezahlt werden.
13:29Ja, wir haben uns natürlich mit unserem Bankberater besprochen.
13:32Wir kennen ihn ja lange genug, nicht?
13:34Ihr meint, ein Kredit sei überhaupt gar kein Problem.
13:36Mich hat deine Mutter jedenfalls überzeugt.
13:38Na, ich sag ja, die Idee finde ich gut.
13:42Wenn das ordentlich durchkalkuliert ist...
13:45Natürlich haben wir.
13:47Und so eine Gelegenheit gibt's ihm nur einmal im Leben.
13:50Na ja, wenn ihr meint, dann legt mal los.
14:00Bist du weg?
14:01Ja.
14:02Hausaufgaben gemacht?
14:03Kann ich dich nicht nachher machen?
14:04Ich hab auch auf Luisa aufgepasst.
14:06Du, ich wollt mit dir auch die verpatzte Bioarbeit durchgehen.
14:08Na, Tiefel warte auf mich.
14:10Ja, dann ruf ihn an, er soll herkommen, dann kann er noch was lernen.
14:12Ja, sonst wäre klar eine Übung hier, dann ist doch alles schon ab.
14:14Ich hab euch einen Brief geschrieben.
14:17Ich hab euch lieb.
14:18Mir haben dich auch ganz lieb.
14:20Rebecca hat mir dabei geholfen.
14:21Rebecca, es ist nur zu deinem Besten.
14:23Kannst du mal so nerven?
14:25Du bist so ein Idiot.
14:26Das hätt ich ja auch später machen können.
14:28Sie soll sich nicht ärgern.
14:32Wenn du nachher mit Rebecca lernst, würde ich gerne auch mal wegfahren.
14:35Wieso haben wir was vergessen?
14:37Ich würde mir gerne die Kletterhalle ansehen.
14:38Die was?
14:39Die Kletterhalle.
14:41Ich hab dir da von dem Vogelschutzprojekt in der Sächsischen Schweiz erzählt.
14:44Rebecca, was hat das mit dir zu tun?
14:45Wieso musst du da klettern können?
14:48Berkhoff hat mir den Leistungskatalog für die Weiterbildung überreicht.
14:51Noch einmal eine ellenlange Liste mit Fachbüchern und wissenschaftlichen Vorträgen.
14:56Aber du liest ja schon Tag und Nacht.
14:57Er muss natürlich den Dozenten raushängen lassen.
15:01Sieh mal.
15:03Ich hab mir auch gleich aufgeschrieben, was an praktischer Arbeit einfach auf mich zukommt.
15:07Zehn Schnabelerkrankungen, fünf sind chirurgische Erkrankungen.
15:1115 Augenkrankheiten, 15 Frakturbehandlungen.
15:13Und ich muss auch noch spezielle Kenntnisse über die natürlichen Lebensbedingungen nachweisen.
15:18Und dafür muss ich Wildvögel beobachten.
15:20Und klettern können.
15:22Na klar, du kennst doch das Elbseandsteingebirge.
15:26Pass auf, ich mach jetzt Bio mit Rebecca.
15:28Du packst unsere Turnschuhe ein und ich komm dann mit.
15:31Wirklich?
15:32Ja, wenn's dir wichtig ist.
15:33Ich will so viel Zeit wie möglich mit dir verbringen.
15:36Ja, das freut mich.
15:37Na, ich mach das.
15:39Okay.
15:42Bist du ganz hoch?
15:43Bist du zu steil für einen Anfänger?
15:45Das schaffst du.
15:46Ja?
15:47Ja.
15:47Okay.
15:48Danke.
15:59Das gibt's doch nicht.
16:02Was macht der denn hier?
16:03Wer?
16:04Berghoff.
16:05Über der Verfolgten.
16:06Oh, Frau Dr. Mertens.
16:08Wie ich sehe, nehmen Sie Ihr Studium sehr ernst.
16:11Darf ich vorstellen?
16:12Tom Berghoff.
16:13Christoph Lenz.
16:14Freut mich, ich hab schon viel vor Ihnen gehört.
16:16Sicher nur Gutes.
16:18Was machen Sie denn hier?
16:19Klettern.
16:20Wenn gerade kein richtiger Bergen dann hier ist.
16:23Hals und Bein drauf.
16:25Ich weiß gar nicht, was du hast.
16:26Der ist ja ganz in Ordnung.
16:28Pff, du musst ja nicht mit ihm arbeiten.
16:30Ja, aber deswegen fahren wir jetzt nicht nach Hause, oder?
16:33Wer ist erst, dass oben ist?
16:35Ja.
16:53See ya.
16:55Mano.
16:57Okay.
16:58Und tschüss.
16:59Komm her.
17:00Hui.
17:01Und?
17:06Ich konnte einfach nicht mehr.
17:34Das ist ja blöd.
17:35Kein Gramm mehr.
17:36Er trinkt auch ganz wenig und spuckt alles wieder aus.
17:39Ja, vielleicht liegt es an der Nahrungsumstellung oder an der neuen Umgebung.
17:43Ja, das ist schon möglich.
17:44Aber wenn das nicht besser wird, braucht er auf jeden Fall eine Infusion mit Elektrolyten.
17:48Sonst trocknet er uns aus.
17:50Ja, wenn es anders nicht geht?
17:52Es geht anders.
17:53Ah.
17:54Sie meinen zurück auf die Anlage?
17:56Ja, genau.
17:58Ich habe doch Nein gesagt.
17:59Außerdem kann es ein mangelhafter Schluckreflex oder ein Defekt in der Speiseröhre sein.
18:03Ich habe ihn gründlich untersucht.
18:05Er hat rein gar nichts.
18:07Es fehlt ihm nur seine Mutter.
18:08So geschwächt, wie das Kleine ist, kümmert sie sich doch erst recht nicht drum.
18:12Also versuchen Sie es weiter.
18:13Er soll also hierbleiben.
18:15Ist das Ihr letztes Wort?
18:16Mein allerletztes.
18:18Und ich hoffe sehr, dass Sie sich diesmal dran halten.
18:24Steh ich?
18:26Nein.
18:30Na, Muskelkater von gestern?
18:32Es geht so.
18:34Wenn Sie deshalb hier sind, ich habe zur Kenntnis genommen und akzeptiere.
18:38Wie?
18:38Keine Fragen.
18:40Die werden sicher nicht ausbleiben.
18:42Das ist ein gewaltiges Pensum.
18:44Entweder ganz oder gar nicht.
18:46Das entspricht ganz meinem Charakter.
18:50Merken Sie nicht, dass Sie hier stören?
18:57Danke.
18:58Tut es noch weh?
18:59Es zieht ein bisschen.
19:01Das ist völlig normal.
19:02Du hast gar keinen Vergleich zu vorher, oder?
19:04Du musst doch heilische Schmerzen gehabt haben.
19:06Naja, ziemlich.
19:07Warum bist du nicht gleich zum Arzt?
19:09Weil er nicht gern krank ist.
19:12Wer ist das schon?
19:13Wann kann ich wieder nach Hause?
19:14Wenn die Laborwerte gut aussehen, in zwei bis drei Tagen.
19:18Und bitte nicht wundern.
19:19Die Operationsnabe ist recht groß.
19:21Da der Blinddarm schon geplatzt war, mussten wir den Bauchraum gründlich ausspülen.
19:24Aber machen Sie sich keine Sorgen.
19:26Es wird jetzt alles gut.
19:28Das war ein ziemlicher Schock.
19:31Vielen Dank.
19:32Nichts zu danken.
19:33Bald bist du wieder fit.
19:35Aber du musst dich noch ein bisschen schonen.
19:37Schönes Wochenende.
19:38Ihnen auch.
19:39Tschüss.
19:40Tschüss.
19:41Komm hier hoch, hier raus.
19:43Ihr Mäuschen.
19:44Da ist nichts drin.
19:46Ja.
19:47So.
19:48Ja.
19:49Dann guckt er wieder.
19:51Ja.
19:53So.
19:54Ja.
19:55Alles okay?
19:57Gut.
20:01Guck mal.
20:02Ja, guck.
20:02Ja.
20:04So.
20:06Jetzt wird er gleich sehen, was passiert.
20:10Na, komm her, mein Kleiner.
20:12So.
20:16Ihre Idee mit dem Urin war nicht schlecht.
20:18Hätte auch klappen können.
20:20Aber in hartnäckigen Fällen braucht man was Hochprozentiges.
20:23Treuers der Höhle.
20:25Und der Gemeinschaftsturleife.
20:27Darin hat sich die ganze Sippe verewigt.
20:29Ja, fertig ist die Geruchsbombe.
20:31Besonders wichtig ist das Hinterteil.
20:33Aber das wissen Sie ja sicher auch alleine.
20:37Wollen Sie kontrollieren?
20:39Besser, dann hätte ich es auch durchgekotzt.
20:41Guck mal her, meine gute Hand.
20:43Ja, das ist schön.
20:46Komm meine Mann.
20:47So ist gut, so ist schön.
20:48Fein.
20:49So.
20:50Die Klapsreise.
20:52So ist gut.
20:53Jo.
20:55So.
20:57Jo.
20:58So ist doch fein.
21:00So ist doch gut.
21:02Ja, ganz schön.
21:31Gute Idee.
21:32Nein, das hätte ja auch klappen können.
21:38War irgendwas?
21:40Nichts Besonderes, Chef.
21:42Nur.
21:44Es geht um Dr. Berghoff.
21:46Ja.
21:47Eine Freundin von mir arbeitet im Rathaus.
21:50Sie vertritt die Sekretärin vom Oberbürgermeister,
21:53weil die schwanger ist.
21:54Ja, und?
21:56Dr. Berghoff hat Montag einen Termin beim OB.
21:59Wissen Sie davon?
22:00Nein.
22:02Ich weiß nur, dass die beiden sich kennen.
22:04Sie hatten völlig recht.
22:07Ich meine, es geht mich zwar nichts an,
22:08aber irgendwie ein eigenartiger Typ
22:10ist der schon unser neuer Kurator.
22:18Danke, Frau Weber.
22:19Ist doch immer gut, dass man jemanden kennt,
22:22der jemand kennt, der an der Quelle sitzt.
22:32Guten Morgen.
22:33Hallo, Annette.
22:34Ich bin ja schon bei den Ziegen, ja?
22:35Annette, schön, Sie zu sehen.
22:37Sie haben noch eine Einladung bei mir gut.
22:39Das wissen Sie, oder?
22:40Ach, das haben Sie ernst gemeint?
22:42Ja, nach Dienstschluss im Haupteingang.
22:44Aha.
22:45Ich warte auf Sie.
22:49Und was ist mit dem Café?
22:51Ah, das will er freitragend in den Raum installieren.
22:55So als Galerie in der Galerie.
22:57Wahnsinn, ne?
22:58Ich brauche doch manchmal von da.
22:58Wo ist der Kostenvoranschlag?
23:01Oh, ich habe mich gar nicht gepackt.
23:05Tot.
23:09Oh.
23:10Viel.
23:11Zu viel?
23:14Oh.
23:16Hm.
23:17Erst die müffelnde Erdmännchen
23:18und jetzt auch noch ein stinkender Ziegenbock.
23:21Das ist nur Ethylheptansäure
23:23und abgebautes Testosteron.
23:25Mhm.
23:25Typisch in der Paarungszeit.
23:27Gut zu wissen, wonach man riecht.
23:28Das geht wieder weg.
23:29Na, hoffentlich.
23:30Ich habe heute nämlich noch eine Verabredung.
23:33Ja?
23:34Was ernst ist?
23:35Dr. Berghoff hat mich zum Essen eingeladen.
23:38Ah, na dann viel Vergnügen.
23:41Ich finde ihn so richtig toll.
23:43Ja, ich fürchte er sich selber auch.
23:45Na, ich denke,
23:47der kann wieder zu seiner Sippe,
23:48er hat keine Milken.
23:49Na, los.
23:51Hm.
23:58Sagen Sie, Frau Weber,
23:59könnten Sie wohl herausfinden,
24:01wann genau Dr. Berghoff den Termin beim OB hat?
24:04Punkt 10.
24:05Dann, äh,
24:06tragen Sie doch bitte in meinen Terminkalender ein,
24:08dass ich gegen 10 außer Haus bin.
24:10Keine Anrufe, keine Besucher.
24:12Mach ich.
24:14Sie sind ein Schatz.
24:18Na, komm.
24:21Ja, sehr gut.
24:24Hier.
24:26Jetzt trink noch ein paar Schlötchen.
24:27Na, komm her.
24:29Okay.
24:31Ich muss noch meine Unterlagen studieren.
24:34Hörst du?
24:34Komm dann, ich muss studieren.
24:35Die Erdmännchen wollen auch noch was fressen.
24:38Ob, ob, ob, ob.
24:39So.
24:40Alles gut.
24:49Na, ihr beide?
24:50Ihr habt bestimmt Hunger.
25:02Hübsch sehen Sie aus.
25:04Jetzt habe ich eine halbe Stunde so geschrubbt,
25:06dass die Haut fast abgeht,
25:07aber der Gestank ist immer noch da.
25:08Darf ich mal?
25:11Na, so schlimm ist es nicht.
25:13Ich stinke.
25:14Vielleicht haben nur wir den Geruch in der Nase
25:16und andere riechen den gar nicht.
25:17Ja, meinen Sie?
25:18Ich bilde mir das nur ein.
25:20Nein.
25:20Nein, ich fürchte nein.
25:22Aber wenn Sie sich so unwohl fühlen,
25:24dann gehen Sie doch noch mal duschen.
25:27Nein, dann komme ich zu spät.
25:30Parfum?
25:38Helfen.
25:39Besser?
25:41Herr Dr. Berghoff wird Ihnen ohnmacht fallen.
25:44Da haben Sie aber auch nichts von ihm.
25:45Ja, dann machen wir noch besser als Sieger.
25:49Ich muss los.
25:50Viel Spaß.
25:51Danke.
25:52Tschüss.
25:58Flör dich schon.
26:02Hallo.
26:03Da sind Sie ja.
26:03Wow.
26:04Schön sehen Sie aus.
26:05Danke.
26:06Danke.
26:22Tschüssi.
26:24Conny?
26:26Alles okay?
26:28Ich weiß, Sie haben gleich Feierabend, aber ich könnte Ihre Hilfe brauchen.
26:32Aber ja, ich hab Zeit.
26:34Dann flirre dich schon direkt aus Paris, ihr Lieben.
26:38Kommt mal her.
26:39So, jetzt riecht ihr dann wirklich alle gleich.
26:43Komm her, Mäuse.
26:44Ja, na komm, hier gibt's was Feines.
26:46Hier, komm her.
26:48Kommt her, komm, hier gibt's was Feines.
26:50So, zwei, na, das macht's doch gut.
26:53So, eins.
26:53Hier, komm her.
26:56Na, so ist rein.
26:58Hier, guck, hier reinguck.
27:00So, ist kleine Arschlein hier.
27:01Eins, zwei, wunderbar.
27:23Das Problem ist gelöst.
27:26Das Rudel akzeptiert die beiden endlich.
27:33Man muss sich eben riechen können.
27:37Können Sie mich noch riechen?
27:39Ganz ehrlich, im Moment überhaupt nicht.
27:42Na, danke, schön.
27:44Bis Wochenende.
27:46Ebenfalls.
27:48So leicht lasst ihr euch täuschen.
27:51Ein bisschen Flair und schon werdet ihr schwach.
27:55Und wenn er dann noch ein gepflegtes Hochdeutsch spricht und ein Doktor ist, dann ist alles zu spät.
28:04Wie sieht's denn bei dir aus?
28:05Hast du Lust, ins Kino zu gehen?
28:06Ja, gut.
28:07Gerne.
28:08Ich brauch noch eine halbe Stunde.
28:10Was machen wir mit den Kindern?
28:12Wir könnten Rebeccas Freund einladen.
28:14Sag mal, bist du früher mit deinen Eltern und Freund ins Kino gegangen?
28:17Wir nehmen Luisa mit und suchen was Jugendfreies raus.
28:20Na gut, was Romantisches.
28:22Es kann ein bisschen traurig sein, aber es muss gut ausgehen, okay?
28:24Na klar, mit Happy End, wie im richtigen Leben.
28:27Also ich hole Luisa ab und wir treffen uns im Kino.
28:32Zwei Erwachsene, ein Kind für Kino 4, bitte.
28:35Zwei Erwachsene, ein Kind für Kino 4, bitte.
28:39Ja, die Schuhe, ich spiele es auch keine.
29:02Auf geht's, Kinder.
29:03Keine Möglichkeit, zwei drei Schuhe und kleine Wochen.
29:05Ein Werkwart für die ganze Familie.
29:07Hey, ihr seid ja noch gar nicht umgezogen.
29:09Du hast doch gesagt, ich soll lernen.
29:11Ja, und du?
29:13Oma, hol mich einfach.
29:14Wir gehen shoppen.
29:15Na, ihr seid mir vielleicht eine faule Bande.
29:17Wir hatten ja auch eine schwere Woche.
29:19Genau.
29:19Ja, ich jetzt, wenn nicht.
29:22Christoph, hast du auch keine Lust?
29:23Ja, ganz im Gegenteil, der Berg lupft.
29:27Tschüss.
29:28Passt auf euch auf.
29:29Fall nicht runter.
29:30Und ihr fallt mal nicht von der Couch.
29:37Traust du dich drauf?
29:43Ja, Lenz?
29:45Ich verstehe, ich komme sofort.
29:49Notfall, tut mir leid.
29:50Ich muss sofort weg.
29:51Ach, gut.
29:53Dann gehen wir.
29:54Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
29:54Du bleibst.
29:55Ich komme so schnell nach, wie ich kann.
29:57Das ist unser Tag.
29:59Ich warte auf dich.
30:00Ja.
30:22Was ist passiert?
30:23Die Stationsschwester hat ihn bewusstlos auf der Toilette gefunden.
30:26Er war nicht ansprechbar.
30:27Wir haben sofort intubiert.
30:29Kaviar keine Auffälligkeiten, aber trotz Adrenalin weiter komatös.
30:33Werte?
30:35Der Ultraschall zeigt freie Flüssigkeit im Bauchraum.
30:56Was denken Sie?
30:57Das kann alles Mögliche sein.
30:58Eine Nachhinein, so wie es jetzt eine Sepsis, selbst die Milzkammer zu einem Streich spielt.
31:09Beim Klettern einfach den Körperschwerpunkt nah an der Wand lassen und viel mit den Beinen arbeiten.
31:14Okay.
31:29Genau so.
31:30Sehr gut.
31:32Jetzt mal bitte ins Seil setzen.
31:34Einfach ins Seil setzen.
31:35Hände weg von der Wand.
31:39Sehr schön.
31:40Sehr schön.
31:44Und jetzt wieder ran an die Wand und weiter klettern.
32:10Was ist mit Binnen?
32:11Wie geht's Ihnen?
32:12Ich hab Ihren Sohn nochmal operiert.
32:14Sein Zustand ist soweit befriedigend, aber wir halten ihn vorläufig im künstlichen Kummer.
32:18Sie haben gesagt, es ist alles in Ordnung.
32:20Es gab offenbar postoperative Komplikationen.
32:23Was soll denn das heißen?
32:25Die Ursache ist noch unklar.
32:26Möglicherweise sind Darmbakterien ins Blutgefäßsystem geraten.
32:30Ich hab die interne Naht überprüft.
32:31Sie ist geschlossen.
32:33Es tut mir leid, ich kann Ihnen im Moment nicht mehr sagen.
32:36Wir müssen abwarten.
32:41Können wir den wenigstens zu ihm?
32:43Ja, natürlich.
32:45Herr Schwester, bringen Sie bitte Herrn und Frau Ringwald zur Intensivstation.
32:49Mache ich.
32:50Bitte folgen Sie mir.
32:52Mache ich.
32:53Oh, oh, oh.
33:29Was ist los?
33:32Es hat sich was verklemmt.
33:34Ganz ruhig bleiben. Ihnen kann nichts passieren.
33:37Ich bin ruhig.
33:48Bleiben Sie, wo Sie sind. Ich schicke jemanden rauf.
34:05Alles klar, das habe ich gleich.
34:10So, alles klar, Sie können loslassen.
34:13Lassen Sie los.
34:15Dann falle ich runter.
34:16Ab.
34:22Ab.
34:24So, alles gut.
34:26Alles gut.
34:27So, gucken Sie, Sie sind gesichert.
34:30Draunaden loslassen.
34:32Okay.
34:33Gut. Und ab.
34:37Nochmal straff.
34:40So, jetzt lassen Sie einfach los.
34:42Ganz reinsetzen.
34:44Ganz reinsetzen.
34:45Gut.
34:45Ja, mit Vertrauen.
34:47Gut, sind Sie drin?
34:48Super.
34:49Und ab.
34:52Einfach loslassen.
34:53Einfach loslassen.
34:54Sehr schön.
34:56Hier.
34:57Sehr schön.
34:58Sie brauchen gar nichts tun.
35:02Zwei Meter.
35:05So, sehr gut.
35:07Alles okay?
35:08Ja, es geht schon.
35:09Danke.
35:11Danke.
35:12Jetzt sofort wieder hoch, bevor Sie noch Höhenangst kriegen.
35:15Ach, für heute reicht es mir.
35:18Ein gestürzter Cowboy steigt sofort wieder aufs Pferd.
35:20Das ist Ihr Lebensmotto.
35:22Nein.
35:22Mein Lebensmotto ist gar nicht erst runterfallen.
35:25An mangelndem Selbstbewusstsein leiden Sie jedenfalls nicht.
35:28Nicht zu vergessen, meinen umwerfenden Charme.
35:51Matthias, kannst du bitte in die Klinik kommen?
35:54Ich habe hier einen Fall, bei dem ich absolut nicht weiter weiß.
35:58Danke.
36:07Wenn Sie so weitermachen, können Sie bald in die echten Felsen.
36:12Ich bin demnächst im Elbsahnsteingebirge mit ein paar Studenten.
36:15Eine vogelkundliche Exkursion.
36:17Wenn Sie sich das zutrauen, können Sie gerne mitkommen.
36:21Dafür müsste ich mir extra frei nehmen.
36:24Falls Ihr Lebensgefährte nichts dagegen hat.
36:28Wieso sollte er?
36:30Aber Dr. Fehrmann vielleicht.
36:33Wenn Sie Hilfe brauchen, sagen Sie Bescheid.
36:36Nein, danke.
36:37Ich denke, das schaffe ich alleine.
36:39Obwohl, mit Ihrem Charme?
36:47Ich habe mir den Ultraschall angesehen, den OP-Bericht, die ganze Krankenakte.
36:51Ich finde absolut keinen Grund, warum der Junge jetzt im Koma liegt.
36:54Wie du das beschreibst, würde ich als erstes an eine Nahtinsuffizienz denken.
36:59Dass ich nach der ersten OP eine neue Entzündung gebegelt habe.
37:02Ja, das war auch mein erster Gedanke. Ein toxischer Schock aufgrund der Endotoxine.
37:06Hatte er denn freie Flüssigkeit im Parkraum?
37:09Ja, aber die war klar.
37:11Ich habe trotzdem mal eine Antibiose gegeben.
37:14Vielleicht eine allergische Reaktion?
37:16Ja, ich schaue mir den Jungen mal an.
37:23Ich dürfte Sie bitten, einen Moment draußen zu warten.
37:52Hallo?
37:57Hallo?
38:01Du bist ja schon da. Ich dachte, du kommst nach.
38:05Das war so toll.
38:07Dieses Klettern macht so viel Spaß.
38:09Ich habe auf dich gewartet.
38:11Tut mir leid.
38:13Es hat länger gedauert, als ich dachte.
38:15Es gab Komplikationen.
38:16Willst du was trinken?
38:18Nein, danke.
38:22Was ist denn los?
38:26Ich musste den Jungen mit dem Blinddarmdurchbruch nochmal operieren.
38:29Irgendwas ist nicht so gelaufen, wie es hätte laufen sollen.
38:32Ich weiß nur nicht was.
38:34Bei der OP?
38:35Ja, bei der OP. Danach, davor. Keine Ahnung.
38:38Mein Vater war auch schon da. Er kann sich das auch nicht erklären.
38:44Ich muss jetzt warten, bis ich den Jungen gründlich untersuchen kann.
38:50Ja, tut mir leid. Ich habe mir das Wochenende auch anders vorgestellt.
38:55Ja, ich auch.
39:06In jedem Laden geht was schief.
39:08Gibt es Unregelmäßigkeiten.
39:11Selbst in meinem.
39:13Das wird doch wohl im Zoo nicht anders sein.
39:16Nun, der Dr. Fehrmann ist als Chef nicht gerade beliebt.
39:19Aber er wird akzeptiert.
39:21Auch wenn er mit der Tierärztin ab und an Reibereien hat.
39:23Ja, das ist bekannt.
39:25Das ist zum Beispiel mit seiner Personalpolitik.
39:28In anderen Zoos kommt man mit einem Viertel weniger an Beschäftigten aus.
39:32Das wird doch auch in Leipzig möglich sein.
39:35Einsparen kann man immer.
39:36Aber sicher nur bedingt.
39:38Darf ich Sie daran erinnern, dass Sie im Tierpark Kreulitz
39:4050 Prozent des Personals abgeschafft haben?
39:43Darf ich Sie daran erinnern, dass das schon ein paar Jahre zurückliegt?
39:46Und dass die Personalpolitik in den Zoos eine ganz andere war?
39:51Was ist mit den Tierpflegern?
39:52Da gibt es doch sicher die eine oder andere Schwachstelle.
39:54So wie ich das sehe, wird in diesem Zoo hervorragende Arbeit geleistet.
39:58Und soweit ich das beurteilen kann von allen.
40:02Allerdings schnüffle ich auch nicht in Personalakten.
40:05Vielleicht ist ja gerade das ein Fehler.
40:12Herr Dr. Herrenbrück, kann es sein, dass es sich bei all dem um eine persönliche Fede
40:16zwischen Ihnen und Dr. Fehrmann handelt und dass Sie versuchen, mich zu instrumentalisieren?
40:21Es geht darum, sachlich abzuwägen, was für das Wohl der Stadt am besten ist.
40:29Der Zoo ist ein Wirtschaftsfaktor und ich brauche jemanden, der das versteht.
40:34Aber wenn Sie sich da bei Ihren Charakter verbiegen, muss ich mich vielleicht nach jemand anderem mutigen.
40:40Bitte?
40:42Wenn Sie meinen?
40:50Herr Dr. Fehrmann.
40:51Dr. Bernkopf.
40:53Das ist ja ein Zufall.
40:54Da will man nur rasch die Einladung für die nächste Aufsichtsratssitzung loswerden und dann...
41:00Naja, dann will ich mal nicht länger stören.
41:02Der Herr...
41:06Ja, wollen Sie was trinken?
41:08Können Sie doch rein.
41:09Tut mir leid, Herr Oberbürgermeister.
41:10Ich bin etwas in Eile.
41:12Einen schönen Tag noch.
41:25Guten Morgen.
41:27Morgen.
41:28Ich habe eine Überraschung für Sie.
41:31Ich ahne schon was.
41:33Ja?
41:33Hat Conny was erzählt?
41:35Hat es was damit zu tun, dass die Erdmännchen besonders gut riechen und sich mittlerweile vertragen?
41:40Wir haben die ganze Flasche verbraucht.
41:42Naja, wenn es geholfen hat...
41:44Danke.
41:45Ich habe jetzt eine neue.
41:46Und bei Ihnen?
41:47Hat es bei Ihnen gewirkt?
41:48So nah sind wir uns gar nicht gekommen.
41:51Kommen Sie.
41:52Machen wir uns in die Arbeit.
41:54Wie geht es denn unserem kleinen Rehsäffchen?
41:56Sie hat immer noch nicht getrunken und noch weiter abgenommen.
41:59Dann beenden wir die ganze Sache.
42:04Da.
42:05Hat doch wunderbar geklappt.
42:06Jetzt haben wir dich.
42:08Jo.
42:17Sieht sie ihr Junge es nicht oder will sie es nicht sehen?
42:20Tja, vielleicht hat sie schon vergessen, dass sie Mama ist.
42:22Darf ich erfahren, was hier vorgeht?
42:24Ich glaube, ich habe noch was zu tun.
42:27Ich habe das Männchen nun doch von der Anlage genommen.
42:29Ich hoffe, dass sich die Mutter jetzt um ihr Kleines kümmert.
42:32Ich hatte doch eine klare Ansage gemacht.
42:34An die habe ich mich auch gehalten.
42:36Aber es geht um das Leben des Kleinen.
42:37Wir haben gar keine andere Wahl.
42:39Haben Sie denn wirklich alles versucht?
42:40Sie wollten ihm doch eine Infusion geben.
42:42Das habe ich auch.
42:43Aber das ist keine Lösung.
42:44Nicht auf die Dauer.
42:45Ihn da drin hocken zu lassen, schon.
42:47Ich habe jetzt wirklich keine Lust, mit Ihnen zu streiten.
42:50Die Situation ist viel zu ernst.
42:52Wenn das schief geht.
42:56Warten Sie es doch erst mal ab.
43:18Wir haben jetzt alle sedierenden Medikamente abgesetzt und versuchen, ihren Sohn aus dem Koma zu holen.
43:24Leider wacht er bisher nicht so richtig auf.
43:26Seine Reaktionen sind auch sehr verhalten.
43:30Ich befürchte, dass weitreichendere Komplikationen aufgetreten sind.
43:34Was sind denn für Komplikationen?
43:35Er wacht doch wieder auf.
43:37Was ist denn alles schiefgelaufen?
43:40Es sind Dinge eingetreten, die ich bisher nicht einschätzen kann.
43:43Als Benni gefunden wurde, haben wir alles für ihn getan.
43:46Aber wann er ohnmächtig wurde und warum, wir suchen nach den Ursachen.
43:51Jetzt reden Sie sich doch nicht raus.
43:53Sie haben gesagt, es ist alles gut.
43:55Gar nichts ist gut.
43:57Sie haben unser Kind falsch operiert.
43:59Und dafür werden Sie sich verantworten müssen.
44:18Das ist ja schrecklich.
44:23Kann es sein, dass du irgendwas übersehen hast?
44:26Das war ein Routine-Eingriff.
44:28Ich habe einen Blinddarm entfernt.
44:32Und was ist jetzt?
44:34Ich suche nach einer Erklärung für den jetzigen Zustand des Jungen.
44:38Ich finde keine.
44:40Die Eltern behaupten, ich hatte ihn falsch behandelt.
44:44Kann ich irgendwas für dich tun?
44:47Darum geht es auch gar nicht.
44:49Ich wollte es einfach mal loswerden.
44:51Frau Dr. Mertens!
44:53Ja?
44:54Kommen Sie schnell!
44:56Wartest du auf mich?
44:57Ja.
44:59Bei den Rhesusaffen ist was im Gange.
45:03Ja.
45:37Was wollen Sie denn gesehen haben, Herr Waldner?
45:39Dann warten Sie es doch mal ab.
45:48Tja, ich fürchte, das wird nichts mehr.
45:51Sie waren wohl doch zu lange voneinander getrennt.
45:54Akzeptieren wir einfach, dass ich von dem Kleinen nichts mehr wissen will.
45:57Schauen Sie dort.
45:58Na, guck doch mal hin zu deinem Kleinen.
46:05Tja, sieht ganz so aus, als wäre es noch mal gut gegangen.
46:12Was will man mehr?
46:14Oh, im Aquarium.
46:15Ein Mississippi-Alligator hat wahrscheinlich Schnupfen.
46:20Ich bin unterwegs.
46:22Schönen Feierabend.
46:38Schönen Feierabend.
46:42Komm.
46:44Lass uns nach Hause gehen.
46:48Ja.
47:16Ja.
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