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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:58Untertitelung. BR 2018
01:24Hey, bist du schon wach?
01:26Ich kann nicht mehr schlafen. Ich muss immer an den Wunsch für Amandai denken.
01:31Amandai?
01:32Ja, die Wunsch für dich, die ich im Theaterstück spiele, was wir am Klassenfest aufführen.
01:37Ich bin die Wunsch für Amandai. Einen Wunsch hast bei mir frei.
01:42Komm mal zu mir. Wieso denn nur einen? Ich dachte, das sind immer drei.
01:46Sie hat nicht richtig in der Fehlenschule aufgepasst. Deswegen kann sie nur einen erfüllen.
01:50Ah, verstehe. Okay.
01:53Warum schläft Christoph nicht bei dir?
01:55Ah. Wir haben uns gestritten.
01:59Und worüber?
02:02Unsinn eigentlich.
02:04Komm, lass uns frühstücken gehen.
02:11Guten Morgen.
02:12Oh, guten Morgen, Susanne.
02:15Ist Christoph schon weg?
02:17Ja, er hat gesagt, er hat frühstückt.
02:21Heute? Das kann doch gar nicht sein.
02:26Kommen wir also zu unserem letzten Tagesordnungspunkt, dem Therapie-Zoo.
02:32Nach München, Frankfurt und Hannover wären wir der vierte Zoo in Deutschland,
02:36der eine derartige Kooperation mit den humanmedizinischen Einrichtungen eingeht.
02:42Wir wären national und...
02:44Ja, ja, ja. Und international. Das natürlich auch.
02:47Ich habe hier einmal ganz unverbindlich einen Kostenvoranschlag erstellen lassen.
02:53Wir haben sie schwarz auf weiß, was es uns kosten würde,
02:57als Zoo in der Öffentlichkeit ein wenig netter dazustehen.
03:05Die Kosten sind zu hoch angesetzt. Wie sieht denn Ihre Schätzung aus?
03:10Ich rechne mit der Hälfte.
03:12Das ist immer noch zu viel. Wir müssen sparen, wie alle.
03:15Dann können wir nicht in Neues investieren.
03:16Es ist ja nicht neu. Wir haben die Tiere. Wir haben die Kontakte aufgebaut.
03:22Ja, ja. Ich bin gegen den Therapie-Zoo.
03:27Ich stelle Zustimmung fest. Ich danke Ihnen.
03:31Damit erkläre ich die heutige Sitzung für Berndt.
03:34Tut mir leid. Die Idee ist ja nicht schlecht.
03:37Vielleicht kamen wir die in ein paar Jahren wieder aus.
03:39Und wenn nicht wir, dann eben unsere Nachfolgerung.
03:41Meine Damen und Herren, wenn Sie vielleicht noch einmal Platz nehmen könnten,
03:45ich hätte da noch einen Vorschlag zu machen.
03:48Bitte. Es dauert nur fünf Minuten.
04:05Ich könnte mir vorstellen, dass sie heute soweit ist.
04:08Ja, sie ist auffallend unruhig.
04:10Sie hat heute Morgen auch nichts gefressen.
04:12Hm. Vielleicht haben Sie recht.
04:14Es wäre aber ein paar Wochen zu früh.
04:20Hallo.
04:21Hallo.
04:24Na, ist die Dame soweit?
04:27Morgen wissen wir mehr.
04:33Könnte ich Sie vielleicht kurz sprechen für Dr. Mertens?
04:37Worum geht es denn?
04:39Es geht um die Orangs.
04:43Moment.
04:46Ich wollte dich sowieso auch was fragen.
04:49Was denn?
04:50Ich sage zuerst.
04:54Das Männchen, das wir aus Halle bekommen haben, das würde ich gerne in die Gruppe integrieren.
04:59Das ist noch in Quarantäne.
05:00Ja, wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, dann wäre jetzt ein super Zeitpunkt.
05:05Naja, ich kann die Abschlussuntersuchung machen. Dann kann er morgen aufs Gelände.
05:08Super, danke.
05:10Mochtest du die Rosen?
05:13Ich habe sie weggeworfen.
05:14Frau Dr. Mertens, was machen wir denn nun mit ihr?
05:18Ja, sofort. Die Arbeit haben Sie gelesen bezüglich der Wanderfalken im Elbsansteingebild, oder?
05:24Ja, klar. Sie brauchen Ihren Schein. Morgen? Okay.
05:28Danke.
05:31Ja, wir trennen Sie für alles vom Bullen. Zur Sicherheit.
05:35Okay, und dann wollten wir uns beide doch nochmal rosa anschauen.
05:38Ja.
05:39Aber Frau Dr. Mertens, da geht es hier lang.
05:43Ja.
05:44Danke.
05:48Also bis vor ein paar Wochen, da war sie noch fröhlich.
05:50Ständig Bewegung. Und immer rumgehuppt und neugierig auf alles.
05:54Aber in letzter Zeit ist das weniger geworden.
05:58Sie hat ja auch schon ein stattliches Alte.
06:01Frisst sie denn noch?
06:02Nicht mal so richtig. Hat keinen Appetit.
06:04Ich glaube, sie hat auch abgenommen.
06:07Na?
06:08Na, komm mal her.
06:11Wirst du dich mal ansehen von mir?
06:14Jupp, jupp, jupp, jupp, jupp, jupp.
06:15Alles gut.
06:16Komm her.
06:17Geht mal her.
06:19Na, nein, nein, nein, bleib schön da.
06:21Bleib da.
06:22Bleib da.
06:24Lass mich mal sehen.
06:25Ist gleich vorbei, ist gleich vorbei.
06:26Hey.
06:27Es ist kein Wunder, dass sie nichts frisst.
06:29Das Ganze entzündet.
06:31Denken Sie, sie hat dasselbe wie damals Spidi?
06:33Eine Necropacillose.
06:34Ist schon möglich, ja.
06:36Komm, lass mich nochmal schauen.
06:39Na, ist gut, Sie können sie loslassen.
06:50Wie nicht anders zu erwarten, habe ich erst mal eine Absage vom Aufsichtsrat bekommen.
06:55Es gibt kein Geld für den Therapie-Zoo.
06:58Aber das ist typisch.
07:00Alles, was neu ist, wagen Sie nicht anzufassen.
07:03Ja, dann muss man das auf eigene Faust versuchen.
07:05Sie reden mir aus der Seele, Dr. Lenz.
07:07Aber ich habe schon eine Idee.
07:09Wir gründen einen Verein in unabhängiger Trägerschaft.
07:13Ich habe das dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, der grünes Licht gegeben hat.
07:17Das heißt, der Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge.
07:20Und über Spenden.
07:22Aber sind Sie denn überhaupt weiterhin dabei?
07:25Ich meine, auch wenn die Finanzierung nicht sicher ist.
07:28Ja, natürlich.
07:29Das habe ich von Ihnen noch nicht anders erwartet, Dr. Lenz.
07:32Ich habe allerdings eine Bedingung.
07:35Ich möchte nicht mit Dr. Berghoff zusammenarbeiten.
07:38Ich denke, das lässt sich einrichten.
07:41Gut.
07:43Frau Dr. Mertens, Ihr Mann und ich kämpfen weiter für den Therapie-Zoo.
07:48Das freut mich. Hallo, Christoph.
07:52Ein bisschen mehr Begeisterung?
07:55Naja, jedenfalls hoffe ich weiter auf gute Zusammenarbeit zwischen Zoo und Klinik und zwischen Ihnen beiden.
08:00Oder müsste ich da Bedenken haben?
08:03Natürlich nicht.
08:05Wieso?
08:06Naja, dann sollten wir jetzt einen Rundgang zu den geeigneten Tieren machen.
08:10Ja.
08:10Christoph, trinkst du anschließend bei mir noch ein Café? Du warst heute Morgen so schnell weg.
08:13Meine Zeit ist wirklich knapp bemessen.
08:15Ach cool.
08:16Ich würde jetzt wirklich gern die Tiere sehen.
08:19Aber jetzt...
08:23Das kann doch nicht wahr sein.
08:26Kann doch einfach nicht wahr sein.
08:30Ich bin...
08:31Ich habe ja damit gerechnet, dass das irgendwas kostet, aber so viel...
08:37Der Fabrikboden muss doch vollkommen kontaminiert sein.
08:39Vor hundert Jahren hat man es eben mit dem Umweltschutz noch nicht so genau genommen.
08:43Die haben das Öl von den Maschinen einfach in den Boden laufen lassen.
08:46Warum haben wir denn bloß dauernd nicht gedacht?
08:48Wir hätten das wissen können, wissen müssen.
08:49Wir haben uns...
08:51Wir haben uns benommen wie die...
08:53Wie blöde Anfänger.
08:55Wir sind Anfänger, Charlotte.
08:56Und ich...
08:57Ich bin daran schuld.
08:58Ich habe dich zu dieser...
09:00Scheißblöden Fabrik überredet.
09:02Charlotte.
09:03Ja, Gott.
09:04Du bist jetzt nicht die Märtyrerin.
09:08Bisher ist unser gemeinsames Problem.
09:12Lassen wir ihn auch gemeinsam lösen.
09:14Ja.
09:19Hallo.
09:28Rebecca.
09:29Hallo, Papa.
09:31Was machst du denn hier?
09:32Ich wollte mit dir reden.
09:34Fehlt dir was?
09:35Ich wollte mit dir über dich und Susanne reden.
09:38Ah.
09:47Also, Susanne hat sich in jemand anders verknallt.
09:51Aber du kommst damit nicht klar.
09:54Hat dir das Susanne gesagt?
09:56Nein, aber ich kann doch eins in eins zusammenzählen.
10:00Ich finde, du stellst dich ganz schön an.
10:01Ach so.
10:02Ich bin auch in Mehrheit verknallt und Theo stört das nicht.
10:05Wer ist bitte Mehrheit?
10:06Ein Rapper.
10:07Ach, Rebecca.
10:07Das ist doch was ganz anderes.
10:08Das ist eine Schwärmerei.
10:10Bei Susanne doch vielleicht auch.
10:12Sie würde uns doch niemals im Stich lassen.
10:16Du liebst Susanne doch, oder?
10:17Ja.
10:18Warum zeigst du ihr das dann nicht?
10:20Rebecca, das ist im Moment nicht so einfach.
10:21Ach, also ich an Susannes Stelle, ich würde denken, ich bin dir nicht mehr wichtig.
10:30Danke für den Zimmel.
10:32Gern geschehen.
10:41Na, jetzt hast du es bald überstanden.
10:47Conny, ich bleib heute Nacht hier.
10:50Das kann ich doch für Sie übernehmen.
10:52Nein, nein, das mach ich lieber selber.
10:54Es kann bald losgehen.
10:56Und Sie sind nicht nur die Jüngste.
10:58Ja, bitte.
10:59Aber Sie rufen mich an, wenn irgendwas passiert.
11:01Ja, klar.
11:02Na dann, gute Nacht.
11:03Gute Nacht.
11:07Wie schreibt man in Ochse?
11:10Oh.
11:12Ich bin's.
11:13Hallo, Papa.
11:14Hallo, Christoph.
11:15Ich habe Walnusseis mitgebracht.
11:17Susannes Lieblingseis.
11:20Was riecht ihr an der Küche so angebrannt?
11:23Opa hat versucht, Pfannkuchen zu backen.
11:26Susanne war gar nicht da?
11:27Nein, sie ist noch im Zoo.
11:28Sie hat angerufen, muss sich um eins ihrer Viecher kümmern.
11:31Sie bleibt vielleicht die ganze Nacht.
11:34Ich kann mir schon denken, wie das Viech heißt.
11:38Als ein Junge wird Johnny.
11:40Bei einem Mädchen Sissi.
11:41Es ist ein schwangeres Nashorn, Christoph.
11:44Ja, wer es glaubt.
11:46Warum ist Christoph denn so böse geworden?
11:48Ach, er ist nicht böse, er ist nur traurig.
11:51Ja, kommt ihr mit in die Küche?
11:52Dann könnt ihr sehen, wie die Pfannkuchen an der Decke kleben.
11:56Mhm.
11:56whereby machst du sie?
12:13Ja, ich weiß nicht.
12:46Untertitelung des ZDF, 2020
12:51Ich glaube, das wird heute nichts mehr.
12:55Mitten?
12:58Ich wette nicht auf Damen.
13:01Sie sind mir zu launisch.
13:03Wenn wollen sie, dann wollen sie wieder nicht.
13:07Ich will nicht.
13:12Wolltest du mir das vorhin sagen?
13:17Ich will keine Rosen mehr von dir.
13:21Dann tut es mir leid, dass ich...
13:24dass ich deine Signale so missverstanden habe.
13:32Ja.
13:45Gute Nacht, Susanne.
13:47Gute Nacht.
13:53Gute Nacht.
14:00Gute Nacht.
14:32Untertitelung des ZDF, 2020
15:01Untertitelung des ZDF, 2020
15:03Hallo Mama
15:06Oh, Susanne
15:09Was, wieso bist du denn nicht im Zoo?
15:12Ach, die können auch mal eine Stunde ohne mich sein
15:16Äh, ist was passiert?
15:19Christoph ist ins Gästezimmer gezogen
15:21Naja, er nimmt deine Verliebtheit eben sehr ernst
15:24Ach, ich bin nicht verliebt
15:25Du willst es nicht sein, das ist der Unterschied
15:28Aber Christoph fühlt sich eben sehr verletzt
15:30Ich wollte nur ehrlich sein, aber genau das war mein Fehler
15:32Er tut, als wäre, weiß Gott, was passiert
15:36Ach, Susanne
15:40Schlafende Hunde soll man nie wecken
15:45Wie soll es denn jetzt weitergehen mit diesem Tom Berghoff?
15:48Da geht nichts weiter, das habe ich ihm auch ganz klar gesagt
15:53Ich glaube, du machst dir da was vor
15:56Ach
15:59Georg
15:59Hallo Susanne
16:00Hallo Papa
16:01Na, wie geht's?
16:03Kommst du von der Baustelle?
16:04Nein, äh, von der Bank
16:07Ach
16:08Wann wird denn jetzt die Galerieeröffnung sein?
16:10Ach, das verzögert sich noch etwas
16:12Hm
16:13Gibt's Probleme?
16:15Hm
16:15Nein
16:17Ja, ich muss jetzt sowieso los
16:19Tschüss
16:20Ja, mach's gut
16:20Tschüss
16:23Tschüss
16:24Hat sie was?
16:25Nein, was sagt denn die Bank?
16:27Einen lauwarnen Kaffee und einen trockenen Keks
16:29Mehr war von denen nicht zu bekommen
16:31Ja
16:51Kommen Sie mal mit, Conny
16:52Ich muss Ihnen was zeigen
16:54Ha, Frau Dr. Mertens
16:55Das heute Nacht war aber ein falscher Alarm
16:58Das mit den Nachwuchsen würde ja ewig dauern
17:00Es sieht so aus, als würde überhaupt nichts mehr kommen
17:03Wie meinen Sie das denn?
17:05Na, sehen Sie mal
17:06Sehen Sie sich mal den Bauchumfang an
17:08Ja, sie hat etwas abgenommen
17:11Eine Scheinschwangerschaft
17:12Ich nehme noch Blut ab und teste den Hormonspiegel
17:15Aber jetzt, ja, jetzt muss ich ins Restaurant
17:18Ich habe einen Termin
17:19Bis später
17:23Ach, Frau Mertens
17:24Waren Sie noch mal bei dem Insel loben?
17:26Ich komme später hin
17:27Bis dann
17:28Sane
17:29Ist es eine kurze Zeit?
17:31Zwei Minuten
17:32Na, ich weiß
17:33Dann beginnt die Infoveranstaltung für eine Therapie zu
17:36Mhm
17:37Da bin ich ja leider ausgebotet worden
17:41Hast du eine Ahnung, warum?
17:43Wolltest du darüber mit mir sprechen?
17:46Ich kann es mir auch so denken
17:48Nein, es geht um deine Arbeit
17:49Ich habe sie gelesen, ich finde sie eigentlich gut
17:51Nur, es gibt einen Punkt
17:52Den kann ich so nicht akzeptieren
17:55Ja, bitte?
17:57Du hast für die Auswertung des Blutverhaltens
17:59Die 70er Jahre nicht in Betracht gezogen
18:01Ja, aber für diese Zeit gibt es keine Erhebungen
18:03Was macht man da?
18:06Was soll ich da machen?
18:07Du hast die Zahlen davor und du hast die Zahlen danach
18:09Du erstellst eine Schätzung
18:11Das ist doch unser, Herr Ernest
18:13Das ist gängige Praxis
18:14Natürlich musst du eine Fußnote machen, wo du das erwähnst
18:34Ah, Dr. Lenz, wir können gleich anfangen
18:38Wir warten noch auf ihre Frauen
18:40Gut
18:43Ich finde, das ist wie eine Schikane
18:45Absolut, eine Schikane
18:46Wirklich, ich will einfach ein bisschen gute Note schreiben
18:50Ich dachte, ich sage erst ein paar Worte
18:52Und dann können Sie die medizinische Seite klären
18:54Ja, gut
19:19Guten Tag, meine Damen und Herren
19:21Ich heiße Sie herzlich willkommen im Zoo Leipzig
19:25Wir stellen Ihnen heute ein außerordentliches Gesundheitsprojekt vor
19:29In einer gemeinsamen Initiative etablieren Zoo und Klinikum Leipzig
19:34ein neues Therapieangebot für Reha-Patienten
19:38Von der Zoo-Seite aus wird das Projekt von unserer Tierarztin Frau Dr. Mertens betreut
19:45Dr. Lenz vom Klinikum Leipzig wird Ihnen die medizinische Sicht erläutern
19:49Ich danke Ihnen
19:52Ja, erst einmal vielen Dank, dass Sie sich für diese gute Sache interessieren
19:56Der Kontakt mit Tieren tut dem Menschen gut
19:59Es sei denn, es handelt sich um eine Begegnung mit einem hungrigen Löwen in einer Savanne
20:05Gerade bei jungen Menschen mit körperlichen und seelischen Traumata
20:08unterstützt die Begegnung mit Tieren nachweislich
20:11Ich habe ja ein Jahr lang für den Therapie-Zo gekämpft, aber Dr. Fehrmann war schwer zu überzeugen
20:22Er ist, was Neuerungen betrifft, ein wenig schwerfällig
20:30Lass doch, bleib doch
20:35Wie schläft es sich so im Gästezimmer?
20:37Müssen wir das jetzt besprechen?
20:40Sag mir wann, heute Abend?
20:42Ich habe Nachtdienst
20:43Christoph, bitte
20:44Bis auf Weiteres
20:45Das ist aber nicht dein Ernst, oder?
20:51Entschuldigung, Sie sind doch die Tierärztin
20:53Können Sie denn garantieren, dass von den Tieren keine Gefahr ausgeht?
20:56Kann ich nicht
20:57Herr Dr. Fehrmann, nochmal ganz lieben Dank für Ihre Unterstützung
20:59Ich danke Ihnen, Dr. Leipzig
21:01Das bravste Tier kann ziemlich bissig werden, wenn man es reizt
21:03Bitte
21:06Entschuldigen Sie bitte
21:06Natürlich werden die Tiere sorgfältig ausgewählt
21:09und jeder Kontakt wird auch von erfahrenen Tierpflegern mitbetreut
21:12Wir kennen Ihre Tiere ganz genau
21:13Entschuldigen Sie mich jetzt bitte
21:42Hallo
21:43Was machst denn du hier?
21:45Es war so still zu Hause
21:48Wieso? Wo sind denn die Kinder?
21:50Rebecca ist nervös schon
21:52Und Luisa ist bei ihrer Freundin alle
21:55Nasiproben für das Theaterstück
21:57Krach im Zauberwald
22:01Das passt doch irgendwie, oder?
22:05Ich habe leider gar keine Zeit
22:07Eine dringende OP
22:12Ich kann dir gerne einen Kaffee anbieten, der ist allerdings schon Stunden alt
22:20Christoph
22:22Es gibt überhaupt keinen Grund, eifersüchtig zu sein
22:25Ich will doch nichts von dem Tom Berghoff
22:28Du bist mein Mann
22:30Wenn auch nicht auf dem Papier, aber wir gehören zusammen
22:57Ich habe mal in einem Buch von einer Liebe gelesen
22:59Die war wie ein alter Koffer
23:00Auf einem Dachboden
23:01Verstaubt und unscheinbar
23:03Aber in Wirklichkeit voller Schätze
23:06So ähnlich kommt mir das jetzt bei uns vor
23:13Christoph, wir müssen unsere Beziehung wieder ins Licht holen
23:17Entstauben
23:18Es ist nur nichts, wenn der Koffer leer ist
23:22Siehst du das so?
23:26Glaubst du wirklich, dass wir mit unserer Beziehung am Ende sind?
23:29Susanne, ich will nicht jede Nacht neben einer Frau liegen, die sich nach einem anderen Mann sehnt
23:33Aber ich liebe dich, Christoph
23:35Ich will mich doch nicht nach einem anderen Mann sehnen
23:38Aber genau das ist der Punkt
23:39Du willst es nicht, aber du tust es
23:43Weißt du, was ich glaube?
23:44Dein ganzes Gerede hier
23:44Von geheimen Schätzen, Liebe entstauben und so
23:47Das ist alles nur ein Vorwand
23:48Du versuchst, dein Gewissen zu beruhigen
23:50Nach dem Motto, ich habe es ja versucht, aber er wollte ja nicht
23:53Du bist echt unfair
23:54Ja, aber das darf ich vielleicht auch mal
24:00Geh zu ihm, Susanne, geh zu ihm
24:03Das ist doch genau das, was du willst
24:09Diesen Anstandsbesuch hier
24:11Den hätten wir zu mir sparen können
24:18Was ist echt nicht für dich?
24:20Das war's.
25:06Das war's.
25:20Das ist nicht dein Ernst, oder?
25:23Doch, das ist...
25:24Was soll das heißen?
25:27Du willst nicht mehr mit mir arbeiten.
25:29Willst du was trinken?
25:30Nein, danke.
25:32Ich...
25:33Thomas kann einfach nicht mehr so weitergehen.
25:36Nein, ich werde mit dem Studium aufhören.
25:40Und wenn's sein muss, würde ich auch ihm zukündigen.
25:43So sehr liebst du mich.
25:46Ich...
25:48Nein.
25:52Tom.
25:54Ich...
25:55Bitte verstehe doch einfach, ich hab...
25:57Ich hab eine Familie, ich hab wunderbare Kinder,
25:59ich hab einen Mann, ich hab...
26:00Ich hab alles, was ich...
26:01Was ich mir immer erträumt und gewünscht habe.
26:04Verstehst du?
26:06Ich...
26:07Bis...
26:08Bis du gekommen bist, war ja alles in Ordnung.
26:11Ich will mein altes Leben wiederhaben.
26:38Ich will mein altes Leben wiederhaben.
27:07Ich will mein altes Leben wiederhaben.
27:10Ich will mein altes Leben wiederhaben.
28:04Ich will mein altes Leben wiederhaben.
28:07Ich will mein altri Leben weiterhaben.
28:08Ich will mein altes Leben wiederhaben.
28:08Ich will mein altes Leben' tight.
28:09Datstorm ist ein bisschen wichtig.
28:10Komm, scheint aber zu wirken. Die Entzündung geht zurück.
28:13Komm, komm, komm, komm, komm.
28:14Sag noch.
28:16Na ja.
28:18Wie es aussieht,
28:20ist der Gaumenknochen in Mitleidenschaft gezogen.
28:23Ich würde sie gern röntgen.
28:35Ist alles in Ordnung?
28:38Natürlich.
28:40Conny soll uns helfen, Rose in die Tierarztpraxis zu bringen.
28:44Das sind die Beitrittserklärungen zum Therapie-Zoo.
28:48Und das hier
28:50sind die ersten Spendeneingänge.
28:55Das ist ja großartig.
28:57So viel.
28:58Das hätte ich ja gar nicht zu hoffen gewagt.
29:01Frau Weber, verbinden Sie mich doch gleich mal mit Dr. Lenz.
29:03Der wird sich freuen.
29:04Mach ich.
29:06Herr Dr. Fährmann?
29:07Ja?
29:08Kann ich Sie kurz sprechen?
29:09Ja, kommen Sie rein.
29:10Es geht um Rose, unsere Känguru-Dame.
29:12Die Necrobacillose.
29:14Bekommen Sie die nicht in den Griff?
29:15Doch, aber die Necrobacillose ist auch nicht das Problem.
29:19Nur sie hat das Gaumendach zerstört.
29:24Ja, das ist traurig.
29:27Da kann man wohl nichts mehr machen.
29:30Es gibt die Möglichkeit, ein künstliches Gaumendach einzusetzen.
29:33Aber das ist doch eine hochkomplizierte Operation.
29:35Das können Sie doch gar nicht.
29:37Ich habe bereits mit Professor Hartmann telefoniert.
29:39Er ist Kieferchirurg und Spezialist auf diesem Gebiet.
29:41Ein Humanmediziner?
29:43Er würde mir bei der Operation assistieren.
29:46Aber das macht er doch sicher nicht umsonst, oder?
29:48Er käme uns ein Stück weit entgegen.
29:50Also gut, 6000 Euro, damit müssten wir schon rechnen.
29:55Und das Tier ist ziemlich alt.
29:57Damit sinken die Chancen für die OP.
29:59Da haben Sie natürlich recht, ja?
30:03Also so leid es mir tut, Frau Dr. Mertens,
30:05aber 6000 Euro, das müssen Sie einsehen.
30:11Ja.
30:13Entschuldigung, ich habe Dr. Lenz am Apparat.
30:16Soll ich durchstellen?
30:17Ja, wir sind doch fertig, oder?
30:20Ja.
30:22Dr. Lenz?
30:24Ja, ich habe sehr gute Neuigkeiten.
30:26Unsere Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden.
30:29Ja.
30:58Ja, ich habe sehr gute Neuigkeiten.
31:11Das Gesicht hat hoffentlich nichts mit mir zu tun.
31:14Nein, nein.
31:15Was ist denn passiert?
31:18Rosa, unser Känguru-Weibchen.
31:20Ich wollte sie operieren, aber...
31:21Und Fehrmann ist dagegen.
31:23Und soll ich mit ihm reden?
31:26Das ist keine so gute Idee.
31:28Warum?
31:29Ach, dann glaub, wir hätten uns gegen ihn verschworen.
31:31Das haben wir doch.
31:35Ich habe den ganzen Morgen nur an dich gedacht.
31:37Ja, ich auch an dich.
31:40Dr. Bergkopf?
31:43Ich komme.
31:46Ach, Frau Dr. Mertens?
31:49Ich habe gerade gesehen, Othello hat irgendein Problem mit seiner Kralle.
31:52Vielleicht können Sie sich das mal anschauen.
31:53Ja, danke.
31:54Ich sehe es mir an.
31:56Danke.
32:01Es geht um die Zebra-Population.
32:04Wir müssen Krefeld ja noch einen Hengst liefern.
32:06Ich habe schon ein Tier ausgesucht.
32:07Gut, dann bereiten Sie den Transport vor.
32:09Mach ich.
32:10Eine Frage noch.
32:12Frau Dr. Mertens hat mir gerade von den Känguru-Weibchen erzählt.
32:15Ja.
32:15Ich denke, wir sollten in diesem Fall abwägen.
32:18Rosa ist ein Publikumsliebling.
32:20Ich habe das bereits ausführlich mit Frau Dr. Mertens besprochen.
32:23Kann es sein, dass Sie hier versuchen, ein Exempel zu statuieren?
32:28Wie meinen Sie das?
32:30Ich habe den Eindruck, Sie wollen auf Kosten dieses Tieres Ihre Macht demonstrieren.
32:33Das ist ein starkes Stück, Dr. Bergkopf.
32:37Passen Sie in Zukunft auf, was Sie sagen.
32:48Na, Othello, was ist denn schon wieder mit dir?
32:54Zeig mal her.
32:58Ach, verstehe.
32:59Komm mal her.
33:03Na, komm her.
33:16Ich liebe dich.
33:20Othello, was hängst du denn zu?
33:30Liebe Fee, der Krieg zwischen Trollen und Elfen dauert nun schon viele hundert Jahre.
33:35Kannst du uns helfen, den Frieden im Wald wiederherzustellen?
33:39Setzt mich.
33:42Ich bin die Wunschfee, Amanda.
33:45Und ihr habt ein Wunsch bei mir frei.
33:49Aber.
33:49Susanne, komm, kannst auch mal spielen.
33:52Du bist deine Zuckerelfe.
33:54Sag mal, habt ihr mal auf die Uhr gesehen?
33:57Es ist kurz vor halb zehn.
33:59Ab mit dir ins Bett, Lisa.
34:33Guten Morgen, Herr Oberbürgermeister.
34:36Da wir nun vollzählig sind, können wir ja anfangen.
34:40Erster Tagesordnungspunkt der Therapie-Zoo, von dem es nur Gutes zu berichten gibt.
34:45Auch die Presse hat sich positiv geäußert.
34:47Ich beantrage eine Änderung der Tagesordnung aus aktuellem Anlass.
34:50Sie hat ja schon Zeitung gelesen?
34:52Ich bevorzuge eine andere Tageszeitung.
34:54Aber die hier hat die höchste Auflage.
34:57Oder nennen Sie das etwa positive Presse?
35:04Aber das ist nicht, Rosa.
35:06Das ist überhaupt kein Tier aus unserem Zoo.
35:08Ja.
35:09Und die Geschichte dazu vom hartherzigen Zoodirektor,
35:13der lieber ein krankes Tier einschläfern lässt,
35:15als die notwendige Operation zu bezahlen,
35:18wird sich wahrscheinlich auch in einem anderen Zoo zugetragen.
35:21Aber das wird doch völlig überspitzt dargestellt.
35:23Diese Operation kostet 6000 Euro.
35:26Da kann man doch wohl mal drüber nachdenken, ob man nicht abwartet.
35:32Aber Geld spielt doch überhaupt keine Rolle,
35:35wenn es um das Leben eines Tieres geht.
35:40Und das aus Ihrem Munde.
35:42Bringen Sie das in Ordnung.
35:44Aber möglichst schnell.
35:46Ich kann mir nicht vorstellen,
35:47dass ich ein Zoodirektor mit Abdecker-Image
35:50noch lange halten kann.
35:58Mal sehen, ob ihr der Brei schmeckt.
36:02Vielleicht gewöhnt Sie sich ja daran.
36:05Das ist trotzdem eine Qual.
36:07Ein Tier, das nicht mehr selbstständig fressen kann,
36:09hat eigentlich keine Überlebenschance mehr.
36:11Ist das auf Ihrem Mist gewachsen?
36:19Das ist aber keins von unseren Tieren.
36:21Ein geschickter Schachzug jedenfalls.
36:23Glückwunsch, Sie haben Ihre OP.
36:24Herr Dr. Fehrmann, ich habe damit nichts zu tun.
36:26Worauf warten Sie noch?
36:28Rufen Sie Professor Hartmann an.
36:29Operieren Sie.
36:30Aber dann rufen Sie bitte hinterher auch die Zeitung an, ja?
36:34Herr Dr. Fehrmann!
36:40Dass Dr. Fehrmann Ihnen so etwas überhaupt zutraut.
36:45Frauke Langer.
36:46Die muss mit jemandem von uns gesprochen haben.
36:49Verstehen Sie das?
36:52Aber ein Gutes hat es ja.
36:55Jetzt kannst du bald wieder alleine fressen.
36:57Na, hoffentlich.
37:00Komm mal her, Rosa.
37:01Ich ruf gleich mal Professor Hartmann an.
37:03Er kann den Gaumenabdruck für die Prothesen nehmen.
37:15Tja, also was Sie hier geschafft haben in den letzten Monaten, beeindruckend.
37:20Sie haben also Hoffnung, dass wir einen Käufer finden?
37:23Ja, muss ich Sie enttäuschen.
37:24So schön das hier ist, aber im Moment besteht einfach keine Nachfrage nach solchen Gebäuden.
37:29Und die Sanierungskosten hier, das bindet sich niemand ans Bein.
37:32Ja, so blöd wie wir ist eben keiner.
37:34Aber vielleicht kommen wir ja auf eine andere Weise ins Geschäft.
37:38Und die wäre?
37:39Ich habe eine Kundin, hochsolvent, die sucht händeringend nach einem Objekt, aus dem sie ein Ausflugslokal machen kann.
37:48Aber das hier ist doch gar nicht für ein Ausflugslokal geeignet.
37:51Ich spreche hier auch nicht von der Fabrik.
37:53Sie meinen unser Haus?
37:55Meine Kundin würde für Ihr Haus und das Grundstück sicher einen guten Preis zahlen.
38:00Damit wäre Ihre Hypothek abbezahlt und Sie hätten noch genügend Geld, die Fabrik zu...
38:04Nein, nein, nein.
38:06Damit kann ich meiner Frau überhaupt nicht kommen.
38:08Sie liebt dieses Haus.
38:09Sie ist mit diesem Haus verwachsen.
38:11Verstehen Sie, dass dieses Haus...
38:12Denken Sie es übernach, Professor Baumgart.
38:13Damit wären Ihre Probleme auf einen Schlag gelöst.
38:21Interessant.
38:23Herr Professor Hartmann, darf ich Ihnen Annette vorstellen, meine Assistentin?
38:26Sie wird die Narkose überwachen.
38:28Ich grüße Sie.
38:29Hallo.
38:29Sie können anfangen.
38:35So.
38:36Darf ich?
38:37Ja.
38:52Ich wäre dann soweit.
38:54Dann entferne ich jetzt das nekrotische Gewebe.
38:56Ja.
38:56Wollen Sie noch mal schauen?
39:04Ja, das ist jetzt schon so.
39:07Jetzt können wir die Gaumenplatte einsetzen.
39:09Okay.
39:10Komm, fuhre, bitte.
39:13Ich glaube, sie wacht auf.
39:14Ich spreche hier noch Narkotikum nach.
39:17Ich muss ihn abbrechen.
39:18Nein.
39:23Wie sieht's aus?
39:25Ich schläft tief und fest.
39:29Herr Professor Hartmann, vielen Dank.
39:31Es war mir eine Ehre.
39:32Ich hoffe, Rosa geht's bald besser.
39:34Ja, danke.
39:35Wiedersehen.
39:35Wiedersehen.
39:36Ich hoffe, es war mir eine Ehre.
40:19Na, da die Mineralien brauchst du noch.
40:26Und, wie ist es gelaufen?
40:28Rosa hat ganz gut mitgemacht, aber ob die Operation wirklich erfolgreich ist, das wissen wir erst in ein paar Tagen.
40:33Natürlich ist sie das, mit deiner geballten Fachkompetenz.
40:37Weißt du was? Ich habe eine Idee. Wir feiern das, wir fahren raus an See und machen ein kleines Picknick.
40:42Sag mal, kennst du eine Frauke Lange?
40:48Ja, wir waren mal zusammen, kurz vor ein paar Jahren.
40:52Bist du eifersüchtig?
40:56Du hättest das nicht tun sollen.
40:58Ich habe das für dich getan.
41:00Ich weiß.
41:01Und für Rosa.
41:04Ferman denkt, ich hätte mich an die Presse gewandt.
41:07Dann gehe ich zu ihm und sage ihm die Wahrheit, dass ich das war.
41:09Dann schmeißt er dich raus.
41:10Das ist sowieso, was du wolltest, oder? Dass einer von uns geht.
41:14Willst du das immer noch?
41:17Ich weiß nicht.
41:19Hey, soll er mich rausschmeißen?
41:21Ist mir doch egal. Ich finde überall einen Job.
41:23Irgendwo auf der Welt.
41:24Und du auch, so gut wie du bist.
41:26Ich will nicht überall auf der Welt sein.
41:29Ich will hier sein.
41:32Weißt du was?
41:34Ich gehe jetzt duschen und dann fahren wir zu mir und dann reden wir drüber.
41:39Ich kann nicht. Ich muss nach Hause.
41:43Warum?
41:44Warum?
41:45Ja, warum? Nenn mir einen triftigen Grund.
41:48Weil ich für Luise ein Feenkostüm nähen muss?
41:51Was?
41:52Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
41:55Doch.
41:57Das ist mein Ernst.
42:05Das ist mein Ernst.
42:29Ach, hier bist du.
42:31Kannst du auch nicht schlafen.
42:35Ich will mir eine heiße Milch machen.
42:37Du sagst doch immer, das hilft gegen Schlafstörungen.
42:40Ja, aber nur, wenn man mit der Milch eine ordentliche Schlaftablette runterspült.
42:44Du nimmst Schlaftabletten?
42:47Kleiner Scherz.
42:49Die Milch in dem Krug ist übrigens noch warm, aber bring dir Honig mit.
42:54Ein Glück, dass du noch Scherze machen kannst.
42:57Ja, Geilhumor nennt man sowas.
43:07Und, was tun wir?
43:09Naja, ich hab hier gesessen und dann ist mir klar geworden, dass wir eigentlich gar keine Wahl haben.
43:15Wir müssen verkaufen, bevor die Bank unser Haus verkauft.
43:20Das ist wohl leider so.
43:24War eine schöne Zeit hier in dem Haus.
43:26Es war eine schöne Zeit mit dir, Charlotte. Nicht wegen des Hauses.
43:31Ein netter Versuch.
43:33Nein, nein, da ist schon was dran.
43:35Charlotte, wir beide können überall glücklich sein.
43:40Prost.
43:43Ich ruf morgen früh den Makler an.
43:46Ich bin die Bundfee Amanda und ihr habt einen Wunschbeine frei.
43:51Die Trolle sollen den Wald verlassen.
43:53Die Elfen sollen den Wald verlassen.
43:55Ihr müsst euch gemeinsam dasselbe wünschen, sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.
44:00Ihr habt bis morgen früh Zeit, euch etwas zu überlegen.
44:03Aber überlegt gut.
44:04Überlegt genau.
44:05Morgen früh komm ich wieder.
44:07Wenn einer sagt, ich mag dich, du, ich find dich ehrlich gut, dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein
44:23bisschen Mut.
44:24Nun, was wünscht ihr euch, ihr Elfen und Trolle?
44:29Dass die Elfen und Trolle für immer Freunde werden.
44:42Ups, was bin ich jetzt?
44:43Ein Frosch.
44:46Jetzt erlöst, oder wie?
44:52Meine kleine Fähne.
44:55Wie wird es denn jetzt weitergehen?
44:59Er sagt, er liebt mich.
45:01Das hat mir Christoph schon lange nicht mehr gesagt.
45:03Ja, und du?
45:04Hast du es ihm dann gesagt?
45:06Ja, doch.
45:08Natürlich, aber er glaubt mir ja nicht.
45:20Will noch jemand sich?
45:23Ja, dein Vater.
45:24Das weißt du doch.
45:29Wieso bist du denn zu spät gekommen?
45:34Ich hatte einen Notfall in der Klinik.
45:37Es gab einen größeren Unfall.
45:39Merkst du eigentlich, wie du Luisa wegen meines Verhaltens bestrafst?
45:42Das ist Quatsch.
45:44Es gibt genug andere Ärzte bei euch im Krankenhaus.
45:46Du bist nicht der einzige Chirurg.
45:48Du weißt doch, wie wichtig ihr dieses Fest war.
45:50Ja, das weiß ich.
45:52Du bist den Großteil ihres Auftritts verpasst.
45:55Alle Eltern sind zusammengekommen, haben sich zusammengesetzt.
46:00Das ist aber dein schlechtes Gewissen.
46:02Das ziehe ich mir nicht rein.
46:07Ja.
46:08Vielleicht hast du recht.
46:10Susanne, wir brauchen eine Auszeit.
46:13Wir müssen zur Besinnung kommen.
46:15Wie stellst du dir das vor?
46:17Es gibt im Krankenhaus ein Zimmer für Ärzte.
46:19Das kann ich nutzen.
46:21Und die Kinder?
46:23Wir sind erwachsen.
46:24Das kriegen wir geregelt.
46:26Ach, Christoph, bitte.
46:28Ich will das nicht.
46:29Bitte nicht.
46:30Ich bin die Wunschfee Amandai.
46:33Und ihr habt einen Wunsch bei mir frei.
46:36Aber ihr müsst euch dasselbe wünschen.
46:38Also, was wünscht ihr euch?
46:44Ich wünsche mir, dass wir die Zeit zurückdrehen können.
46:50Wünschst du dir das auch, Christoph?
46:52Bleibt denn der Kuchen?
47:04Die Operation scheint ja geglückt zu sein.
47:06Ja.
47:07Sie ist wie ausgewechselt.
47:09Das gibt's doch nicht.
47:12Sie frisst ja auch schon wieder.
47:15Sie scheinen sich aber nicht besonders darüber zu freuen.
47:19Ach.
47:20Die Umstände, wie es dazu kam, das...
47:22Ich weiß.
47:24Dr. Berghoff hat mir erzählt, wie es war.
47:27Das ist ein Vertrauensmissbrauch, den ich zu tolerieren ist.
47:31Was wollen Sie jetzt machen?
47:32Ihn entlassen?
47:33Das klingt ja fast so, als ob Sie das befürworten.
47:38Also manchmal werde ich nicht schlau aus Ihnen.
47:41Da geht's Ihnen wie mir.
47:44Das klingt ja fast so, als ob Sie das befürworten.
48:14Das klingt ja fast so, als ob Sie das befürworten.
48:18Das klingt ja fast so, als ob Sie das befürworten.
48:35Bis zum nächsten Mal.
48:35Bis zum nächsten Mal.
48:43Vielen Dank.
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