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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Wir könnten einfach durchbrennen.
00:02Du meinst nach Dänemark oder Las Vegas?
00:04Oh, Las Vegas? Ich weiß nicht, denke mal an Lissys Hochzeit, aber Dänemark.
00:07Und wenn wir zurückkommen, sind wir verheiratet einfach so über Nacht.
00:11Das können wir nicht machen.
00:13Ja, ich weiß.
00:15Aber wenn wir schon hier heiraten.
00:17Dann so wie wir es wollen.
00:18Ja, es ist schließlich auch unsere Hochzeit.
00:20Eben.
00:22Jetzt muss es einer Ihnen sagen.
00:24Okay, wir machen es morgen.
00:25Du gehst zu Nora und ich rede mit allen anderen.
00:27Ist das fair von mir oder ist das fair?
00:30Das ist sehr fair.
01:04Hey, what you looking for?
01:10No one has the answer.
01:13They just want more.
01:18Hey, who's gonna make it right?
01:24This could be the first day of my life.
01:35Shit.
01:38Shh.
02:08Untertitelung des ZDF, 2020
02:38Untertitelung des ZDF, 2020
02:46Irgendwie tut sie mir fast leid
02:49Nach allem, was sie dir angetan hat?
02:53Nora, diese Frau hat dich monatelang ausgenutzt, belogen und betrogen
02:57Sie hat wahrscheinlich Helena und Viktoria auf dem Gewissen
03:02Glaub mir, du tust genau das Richtige, wenn du dich endlich von ihr lossagst
03:07Ich weiß nicht
03:10Jetzt wo sie so am Boden ist
03:13Sie ist doch immer noch meine Mutter
03:16Das ist ihr aber ziemlich spät eingefallen, findest du nicht?
03:20Sie hat dich als Baby weggegeben
03:23Erst als du hier nach Falkenthal gekommen bist und sie zur Rede gestellt hast, konnte sie dich nicht mehr verleugnen
03:28Was ist denn das für eine Mutter?
03:29Ja, das stimmt
03:30Du hast recht
03:32Aber du hättest sie eben mal hören sollen
03:34Das war nicht die Annabelle, wie wir sie kennen
03:36Sie hat sich so anders angehört
03:38So, so verletzt, so komisch
03:41Es ist doch auch kein Wunder
03:42Kein Mensch will mehr was mit ihr zu tun haben
03:44Aber es hat sie sich alles selbst zuzuschreiben
03:52Nora, bitte
03:55Mach dir keine Gedanken mehr um sie
03:59Sie hat dein Mitleid nicht verdient
04:05Sie hat überhaupt kein Mitleid verdient
04:24Stadthotel Falkenthal, guten Tag
04:26Ja, guten Tag
04:27Ich würde gerne mit Annabelle Gravenberg sprechen
04:29Sie hat mich gerade eben von dieser Nummer aus angerufen
04:32Einen Augenblick bitte, ich verbinde
04:33Danke
04:37Hören Sie?
04:37Ja
04:38Leider kann ich Frau Gravenberg nicht erreichen
04:41Ich würde aber gerne mit ihr sprechen
04:43Ich fürchte, da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen
04:45Aber das kann doch nicht wahr sein
04:46Ich bin Ihre Tochter
04:47Sie hat mich gerade eben angerufen
04:49Sie wollte mit mir sprechen
04:50Das mag ja sein, aber nun will sie scheinbar nicht gestört werden
04:53Es tut mir sehr leid
04:54Wiederhören
05:02Das gibt's doch nicht
05:14Hallo
05:15Hallo
05:16Was ist denn hier los?
05:18Ich wurde genauso hier bestellt wie du
05:20Hast du Nora schon erreicht?
05:21Das dauernd besetzt
05:23Dann stoßen wir eben später mit dir an
05:24Na gut
05:27Darf ich?
05:28Nein
05:30Sie sind hier Gast und sollen überrascht werden
05:32Genau wie du, Eva
05:35Danke
05:36Danke
05:38Es gibt sogar Sekt
05:40Na jetzt bin ich aber gespannt
05:42Na vielleicht haben die beiden ja im Lotto gewonnen
05:44Oder heimlich in Vegas geheiratet
05:46Keine Angst Mutter, wir haben noch nicht geheiratet
05:48Aber es ist nur noch eine Frage der Zeit
05:50Jetzt kapiere ich
05:52Ihr wollt abhauen
05:55Was?
05:56Vegas bietet sich an, wenn man keine große Party will
05:59Was erledest du denn da?
06:00So ein Unsinn
06:00Natürlich wollen die beiden eine große Party
06:03Luisa, sag doch mal was
06:05Also ehrlich gesagt haben wir wirklich kurzfristig mit dem Gedanken gespielt abzuhauen
06:09Na so weit kommt es noch
06:11Das könnt ihr doch nicht machen
06:13Ja ich hab's gewusst
06:13Ich hab sowas schon befürchtet
06:16Ach ja und warum hast du nichts gesagt?
06:18Ich hab's ja versucht, aber dann kamen die servietten Schwäne und die vierstöckige Hochzeitstorte
06:23Was, ihr wollt meine Torte nicht?
06:25Und meine Schwäne gefallen euch auch nicht?
06:27Doch
06:27Wir lieben ihre Torte
06:28Und die Schwäne sind auch toll
06:31Aber?
06:32Na wir haben uns am Anfang ein wenig überrumpelt gefühlt
06:34Weil ihr die Planung so entschlossen übernommen habt
06:39Aber dann ist uns klar geworden
06:40Dass es ohne euch gar keine richtige Hochzeit wäre
06:44Ihr seid unsere Familie
06:45Und ihr habt uns in der letzten Zeit durch so viele Höhen und Tiefen begleitet
06:50Dafür wollen wir euch nochmal danken
06:51Und gemeinsam mit euch feiern
06:53Denn der Termin für unsere Hochzeit steht jetzt fest
06:56Heute in fünf Wochen
06:57Hey
06:58Hey
06:58Auf euch
06:59Auf euch
07:02Auf euch
07:03Auf euch
07:35Oh Gott, bitte.
07:38Laura, tu es nicht, bitte.
07:39Stell das Glas wieder hin, bitte.
07:43Ich kann nicht.
07:44Zieh doch mal.
07:46Wie kann ich?
07:49Doch, doch, du kannst.
07:52Bitte, stell mir das hin.
07:57Du willst es doch gar nicht wirklich, sonst hättest du mich nicht angerufen.
08:02Es ist zu spät.
08:04Lass mich.
08:07Was soll ich deinem Enkelkind sagen, wenn es nur seine Oma fragt?
08:12Na, seine Familie?
08:14Ich habe keine Familie mehr.
08:17Doch, ich bin deine Familie.
08:32Mann, dem Herrn Grabowski hast du sehr gegeben.
08:34Ich bin richtig stolz auf dich.
08:36Weißt du, was ich für eine Gänsehaut hatte, als du vorhin die ganzen Sachen gesagt hast?
08:40Ich habe einfach nur die Wahrheit gesagt.
08:42Ihr seid doch die besten Eltern, die man sich wünschen kann.
08:44Oh, und du bist der cleverste und tollste Junge, die man sich als eigenen Sohn wünschen kann.
08:51Weißt du was?
08:52Ich schmeiß eine Runde Eis.
08:57Ich schmeiß eine Runde Eis.
08:59Hallo, das ist das sahnige, klebrige Zeug, das Löcher in die Zähne macht.
09:03Also ich nehme eins, du auch?
09:04Wollen wir nicht erst mal meine Sachen aus dem Heim holen?
09:07Schließlich wohne ich doch ab jetzt bei euch.
09:12Oder nicht?
09:14Doch.
09:16Aber?
09:17Aber noch nicht sofort.
09:19Was heißt denn das?
09:21Na ja, also das Jugendamt, also Herr Grabowski hat zwar zugestimmt, dass wir die Pflegschaft für dich übernehmen, aber...
09:27Aber bis dahin dauert es eben noch eine kleine Weile.
09:31Was heißt denn eine kleine Weile?
09:32Na ja, also ein paar Tage wird es schon noch dauern.
09:34Wir müssen noch mal mit dem Amt telefonieren und...
09:37Aber ich dachte, ich könne sofort bei euch bleiben.
09:40Hey, die paar Tage kriegen wir jetzt auch noch rum.
09:41Jetzt haben wir so lange gewartet, bis wir in der Familie sind, das schaffen wir auch noch.
09:45Na gut.
09:46Ich gehe meine Jacke holen.
09:48Hey, und was ist mit dem Eis?
09:50Lieber, wenn ich wieder da bin.
09:51Ich meine, für immer.
09:54Theo.
09:57Wir sind bald zusammen, wir drei.
10:00Aber dafür dürfen wir jetzt keinen Blödsinn mehr machen.
10:02Du hast nicht zufällig irgendwelche Reisepläne in Zukunft mit Bus oder per Anhalter oder so?
10:07Keine Angst, ich hau nicht mehr ab.
10:09Nie wieder.
10:10Großes Indianerloses Ehrenboot.
10:22Gib mir das Glas.
10:27Gib mir das Glas.
10:28Gib's mal.
10:32Ja.
10:35Komm mal her.
10:38Komm her.
10:42Alles ist gut.
10:44Alles wird gut.
10:45Ich bin ja da.
10:50Ich glaube, Sie haben sich gefreut.
10:53Glaubst du wirklich?
10:54Und soll ich dir mal was sagen?
10:56Du hast dich auch gefreut.
10:57Mhm.
10:58Das wird eine großartige Hochzeit.
11:00Ich in einem weißen Kleid.
11:01Überall Blumen.
11:02Eine riesige Hochzeitstorte.
11:04Und ein Bräutigam, der mich über die Schwelle trägt.
11:06Na ja, schauen wir mal.
11:08Wonach?
11:09Danach, wie viel Torte du am Tag unserer Hochzeit verdrücken wirst.
11:13Auf jeden Fall.
11:14Gibt es ab jetzt eine Menge zu tun.
11:16Das werden wir schon schaffen.
11:17Außerdem reißen Sie sich doch trotz Warnung immer noch darum, uns zu helfen.
11:21Selbst der Adam war kaum aus dem Atelier zu bekommen.
11:23Stimmt.
11:24Wir hätten ihn nicht zwingen sollen zu gehen.
11:26Na ja, der hätte er hier noch aufgeräumt.
11:27Ja, eben.
11:30Er scheint im Moment irgendwie gelangweilt zu sein.
11:32Kein Wunder.
11:34Seine Arbeitgeberin ist weg.
11:36Aber keine Sorge.
11:37Eva hält ihn schon auf Trab.
11:39Da bin ich mir sicher.
11:40So.
11:41Fertig.
11:50Was machst du da?
11:51Einen Schlagplan.
11:52Für Ludwig?
11:54Für unsere Hochzeit, du Schlaumeier.
11:56Also wenn wir nicht bald anfangen...
11:58Werden Eva und meine Mutter das wieder übernehmen.
12:00Und, willst du das?
12:01Nein.
12:03Also, womit beginnen wir?
12:04Torte oder Menü?
12:05Also ich würde vorschlagen, am besten hiermit.
12:09Also genau für solche Dinge werden wir in Zukunft überhaupt keine Zeit mehr haben.
12:15Gar keine Zeit?
12:16Gar keine.
12:26Ich weiß gar nicht, wie es so weit kommen konnte.
12:33Irgendwann ist mein Leben in eine völlig falsche Richtung gelaufen.
12:36Die wollte ich gar nicht.
12:39Das Gefühl kenne ich.
12:43Du bist nur jung.
12:45Du hast deinen Weg nur vor dir.
12:48Aber meine...
12:49Meine ist irgendwie zähnend.
12:52Es ist so ein Unsinn.
12:54Du kannst genauso gut neu anfangen wie ich.
12:57Kann ich das?
12:58Ja.
12:59Natürlich.
13:01Und ich...
13:04Dein Enkelkind und ich...
13:06Wir werden dir dabei helfen.
13:10Wir können niemandem mehr helfen.
13:14Was?
13:15Wie meinst du das denn jetzt?
13:19Ich werde zur Polizei gehen.
13:22Und dein Geständnis ablegen.
13:25Was?
13:27Der Pfarrer hatte Recht.
13:30Ich werde erst meinen Frieden finden.
13:34Wenn ich mit der Vergangenheit abgeschlossen habe.
13:40Was willst du der Polizei denn sagen?
13:43Alles.
13:47Okay, ich nehme an.
13:49Die Sache mit Helena ist tot.
13:53Die auch.
13:55Die auch?
13:57Hör zu.
13:58Die Sache mit Harald Becker.
14:01Um die werde ich auch nicht rumkommen.
14:04Aber wenn du der Polizei sagst, dass ich Harald Becker angefahren habe und nicht Ruisa, dann...
14:09Keine Angst.
14:11Ich werde dich aus allem raushalten.
14:14Dich wie mein Enkelkind.
14:17Es tut ihm nicht gut, wenn wir beide im Gefängnis sitzen.
14:23Gott, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
14:28Wenn du das wirklich...
14:30tust, dann wäre ich sehr stolz auf dich.
14:39Und ich wünsche dich, ich hätte irgendwann auch so viel Mut wie du.
14:43Das war sehr, sehr, sehr, sehr mutig von dir hier hinzukommen.
14:47Ich danke dir dafür.
14:53Aber jetzt kannst du mich wieder allein lassen.
14:57Alleine lassen?
14:58Wieso dann?
15:00Ich gehe morgen zur Polizei und lege ein Geständnis ab.
15:03Aber ich bin jetzt einfach zu schwach dazu.
15:10Verstehe.
15:11Keine Angst, ich laufe nicht davon und...
15:14Ich brauche keine Dummheit mehr.
15:17Aber ich kann doch heute Nacht hierbleiben.
15:19Ich will einfach nur ein paar Stunden schlafen.
15:24Okay.
15:25Dann lasse ich dich jetzt allein.
15:27Gleich morgen früh komme ich wieder.
15:29Du musst nicht allein zur Polizei gehen, hörst du?
15:32Ich werde dich begleiten.
15:35Hättest du das wirklich tun?
15:36Ja.
15:37Ich will.
15:39Ich danke dir.
15:44Hör dich aus.
15:46Ich danke dir.
16:18Ich finde es gut, dass die beiden ernst machen und heiraten.
16:21Oh.
16:22Ich denke, wenn es nach Luisa und Simon gegangen wäre, hätten sie es längst getan.
16:26Leider kam ja in Luisas Hochzeit mit Henning dazwischen.
16:28Ja, und so einige andere Streiche von Annabelle Grafenberg.
16:32Streiche ist gut.
16:33Ja, ja.
16:34Zum Glück ist er jetzt aus dem Gutshaus verschwunden.
16:36Ja, und ich hoffe, sie kommt auch nie mehr zurück.
16:40Noch Tee?
16:40Nee, danke.
16:41Für mich nicht mehr.
16:42Danke.
16:43Wir sind müde.
16:44Ich glaube, wir gehen dann schlafen.
16:47Ja, vielen Dank für den Tee, Frau Landmann.
16:49Na dann, gute Nacht und schlaf schön.
16:51Gute Nacht.
16:52Ja, schlaf gut.
16:53Bitte, ja.
16:56Schlaf schön.
16:57Von wegen.
16:58Die beiden wollten endlich mal allein sein.
17:01Ja, jetzt, wo ihr es sagt, ich bin eigentlich auch ziemlich müde.
17:04Ach ja?
17:05Ja, es ist schon spät.
17:06Stimmt, und du musst morgen früh raus.
17:08Ja, und du auch.
17:11Aber wir haben noch so viel zu tun.
17:14Der Menüplan muss fertig werden.
17:16Und wir müssen die Blumenarrangements vorbereiten.
17:19Dann habt ihr nicht Luisa und Simon was versprochen?
17:21Haben wir.
17:22Haben wir?
17:23Habt ihr.
17:24Und übrigens, Versprechen sollte man halten.
17:31Ja, sollte man vielleicht.
17:32Muss man aber nicht.
17:44Sie wollte sich umbringen?
17:46Ja.
17:47Ich kam gerade noch rechtzeitig, sonst hätte sie die Tabletten geschluckt.
17:52Danke.
17:52Oh Mann.
17:53Ich wusste nicht, dass es so ernst ist.
17:55Es tut mir leid, Nora.
18:00Nora, ich kann ja verstehen, dass du jetzt für deine Mutter da sein willst, aber...
18:03Das muss ich.
18:04Sie hat sonst niemanden mehr.
18:06Ich möchte aber trotzdem, dass du dich nicht überforderst.
18:08Du bist schwanger und Annabelle ist eine Frau, die...
18:10Die bald im Gefängnis sitzt.
18:12Was?
18:13Wieso das denn?
18:13Ja.
18:14Sie will zur Polizei gehen und ein Geständnis ablegen.
18:18Wie bitte?
18:31Festliche Dekoration für besondere Anlässe.
18:33Verstehe.
18:35Dieses Gesteck ist für die Manufaktur.
18:37Also falls es Luisa und dir gefallen sollte, könnte ich natürlich auch noch eins für euch machen.
18:42Also wir könnten tatsächlich etwas Hilfe für die Hochzeitsvorbereitung gebrauchen.
18:46Ich wusste es doch.
18:48Mutter.
18:49Ist ja gut, ich hab's ja schon verstanden.
18:53Aber so ein großes Fest vorzubereiten ist doch ziemlich anstrengend, oder?
18:57Ja, aber wir haben alles im Griff.
18:59Also Luisa hat alles im Griff.
19:01Dann ist es ja gut.
19:04Wir werden uns die nächsten Tage bestimmt kaum sehen.
19:06Von ein paar romantischen Kuschelstunden ganz zu schweigen.
19:09Ein bisschen Romantik kann man immer zaubern.
19:12Ach ja?
19:13Mhm.
19:15So.
19:16Voilà.
19:17Die Blumen sind wirklich sehr schön.
19:20Ein kleines Stückchen Natur.
19:22Und weißt du, was das Schönste ist?
19:24Ich kenne keine Frau, die sich über ein kleines Stückchen Natur nicht freuen würde.
19:39Glaubst du ihr das etwa?
19:40Wem?
19:41Nora?
19:42Annabelle.
19:43Warum sollte sie jetzt plötzlich ein Geständnis ablegen?
19:45Vielleicht, weil sie sonst keinen Ausweg mehr sieht?
19:47Ach, dass du ihr schon wieder glaubst.
19:50Das tue ich nicht.
19:52Nicht bevor ich ihr Geständnis schwarz auf weiß gesehen habe.
19:55Guten Morgen zusammen.
19:56Guten Morgen.
19:56Guten Morgen.
19:57Spricht ruhig weiter.
19:58Du warst gerade an der Stelle nicht, bevor ich ihr Geständnis irgendwas...
20:01Nora, du musst doch zugeben, dass diese ganze Sache mit der Polizei völlig unglaubwürdig ist.
20:06Annabelle hat ihr ganzes Leben lang nur gelogen.
20:08Ja, deshalb will sie auch endlich damit aufhören.
20:10Also, das finde ich schon bemerkenswert.
20:13Diese Frau hat dich für ihre Zwecke benutzt.
20:15Sie hat dich manipuliert.
20:16Sie hat dich im Stich gelassen, das nicht nur einmal.
20:19Und du willst ihr tatsächlich noch eine Chance geben.
20:21Ja, genauso wie ihr mir.
20:23Ich habe meiner Schwester einen Unfall in die Schuhe geschoben.
20:26Ich habe sie erpresst.
20:27Ich habe sie belogen.
20:28Ich habe euch alle belogen.
20:30Und ihr?
20:31Ihr habt mich nicht weggeschickt.
20:33Ja.
20:34Weil du eingesehen hast, dass du einen Fehler gemacht hast.
20:36Einen ist gut.
20:38Ich finde, du kannst das, was du getan hast, nicht mit der Schuld von Annabelle vergleichen.
20:41Also, das finde ich auch.
20:42Und schließlich war sie es, die dich in ihre Intrigen hineingezogen hat.
20:45Also, zum Hineinziehen gehören immer zwei, ja?
20:48Und wir wissen ja wohl alle, dass ich alles andere als ein Engel war.
20:53Aber ihr habt mir die Kraft gegeben, neu anzufangen.
20:56Ein anderer Mensch zu werden.
20:58Ohne euch wäre ich jetzt nicht an diesem Punkt.
21:01Hätte ich genau da weitergemacht, wo ich aufgehört habe.
21:05Na, dann können wir nur hoffen, dass sich Annabelle an dir ein Beispiel nennt.
21:11Was machen Sie denn da?
21:12Ich räume den Geschirrspüler ein.
21:15Na, das sehe ich.
21:16Das gehört zwar nicht zu meinen Aufgaben als Butler.
21:19Ja, das pflegten Sie früher immer zu sagen.
21:21Aber man kann seine Meinung ja ändern.
21:23Man kann sie nicht.
21:25Stört es Sie etwa, wenn ich Ihnen etwas zur Hand gehe?
21:28Ist das eine Fangfrage?
21:31Ach, Sie werden doch etwas Spaß verstehen, oder?
21:34Sie wollen doch nicht schon wieder das Silber putzen, oder?
21:37Ein gut poliertes Tafelsilber ist das Aushängeschild eines gut geführten Hauses, wie Sie sagen.
21:45Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie sich doch gestern schon die Seele aus dem Leib poliert.
21:49Ach, wie Sie meinen.
21:51Na, von mir aus können Sie doch so lange polieren, wie Sie wollen.
21:55Wenn jemand nach mir fragt, ich bin im Garten.
21:58Im Garten?
21:59Es geht mich zwar nichts an.
22:01Wie Sie schon sagen.
22:02Aber was wollen Sie denn im Garten?
22:05Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.
22:08Ich sage es Ihnen trotzdem.
22:09Die Rosen müssen dringend beschnitten werden.
22:13Die Rosen?
22:17Da wird sich Tobias aber freuen.
22:28Und Maike ist doch schon lange weg.
22:31Das ist nicht für Maike.
22:33Aha, und für wen?
22:36Ich dachte, wir gucken uns das einfach mal an, wie das in Zukunft aussieht, wenn wir hier zu dritt frühstücken.
22:40Ah.
22:43Das wird ein ganz schön wildes Leben.
22:45Wahrscheinlich.
22:47Wild und voller Abenteuer.
22:49Ja.
22:51Dann wird alles ganz, ganz anders.
22:53Nix mehr mit.
22:54Och, Schatz, lass uns noch eine halbe Stunde im Bett liegen bleiben.
22:57Wir kuscheln doch so selten.
22:58Naja, wir kuscheln ja wirklich selten.
22:59Liegt das an mir?
23:01Du musst doch immer beim ersten Harnschrei raus in den Wald und die Eichhörnchen jagen.
23:05Ich habe noch nie Eichhörnchen gejagt.
23:08Ist ja auch egal.
23:09Auf jeden Fall ändert sich alles.
23:12Wir müssen einfach einen Plan machen.
23:14Einen Plan?
23:15Mhm.
23:17An den geraden Tagen wird gekuschelt.
23:19Und an den ungeradenen gibt es halt eine Kissenschlacht.
23:22Und wir bestimmen, welche die ungeradenen Tage sind.
23:25Ah.
23:26Und welches sind die ungeraden?
23:31Sonntag und Sonntag.
23:33Das erklärst du aber, Theo.
23:35Kaffee?
23:37Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wird, wenn wir dann eine richtige Familie sind.
23:41Machst du dir Sorgen?
23:42Sorgen?
23:43Naja, ob wir alles richtig machen und weil Theo doch jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit braucht.
23:48Naja, die wird er aber auch bekommen.
23:50Die ganze?
23:53Einen kleinen Prozentsatz werde ich dir noch aufbewahren.
23:56Einen kleinen Prozentsatz.
24:00Einen kleinen Prozentsatz.
24:00Wir werden schon alles richtig machen.
24:04Und wenn nicht?
24:05Dann fragen wir am besten Theo, weil er einen ganz bestimmten Tipp für uns hat.
24:10Genau.
24:11Noch zwei Tage?
24:13Mhm.
24:14Und sind diese zwei Tage jetzt vielleicht gerade oder ungerade?
24:20Bestimmt gerade.
24:21Oh, dann sollten wir sie unbedingt nutzen.
24:25Unbedingt.
24:48Frau Grafentag.
24:49Herr Pfarrer, schön, dass Sie kommen konnten.
24:52Freue mich, dass Sie mich angerufen haben.
24:54Danke.
24:55Ihnen glaube ich das.
24:57Sie wollen verreisen?
25:00So kann man das nicht gerade nennen.
25:02Bitte.
25:03Danke.
25:05Ich hoffe, Sie erwarten nicht irgendeine Art Fluchthilfe von mir.
25:10Nun, so weit würde ich dann doch nicht gehen.
25:14Ich habe noch einmal über unser letztes Gespräch nachgedacht.
25:18Ich bin froh, das zu hören.
25:21Sie wissen sehr viel von mir.
25:24So ehrlich war ich noch nie zu einem Menschen.
25:27Das hat mir sehr gut getan.
25:31Obwohl ich natürlich weiß, dass mein Geständnis Sie in ziemliche Gewissensnöte gebracht hat.
25:38Als Pfarrer ist man es gewohnt, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen.
25:42Die Frage ist nur, welchen Weg die Menschen, die sich uns anvertrauen, am Ende einschlagen.
25:50Sie haben mir klargemacht, dass es für mich nur einen Weg geben kann.
25:57Ich habe beschlossen, mich den Behörden zu stellen und ein Geständnis abzulegen.
26:11Ja, um halb eins.
26:13Ich werde auf jeden Fall da sein.
26:15Großartig.
26:16Ja, danke.
26:17Den werden wir haben.
26:18Bis dann.
26:19Tschüss.
26:21Dieses war der erste Streich und der zweite folgt zugleich.
26:24In jedem Manne steckt auch ein Dichter.
26:26So, jetzt erst mal schauen, wo müssen wir denn hin.
26:28Dann hier und dann links.
26:31Okay.
26:33Geh den Weg, den ich bin.
26:36Quatsch.
26:39Sieh den Himmel, folg dem Licht.
26:42Aber benutze Messer und Schere nicht.
26:44Sage ich Theo auch immer.
26:45Konrad.
26:47Na, übst du schon?
26:48Eben, wofür?
26:50Weiß schon, für später.
26:51Wann ist es denn bei euch soweit?
26:52Wenn du meinst, wann ich Vater werde, bis dann ist noch ein bisschen Zeit.
26:56Bei uns dauert es noch zwei Tage.
26:58Ja, das geht ja jetzt viel schneller als erwartet.
27:00Ja, hey, herzlichen Glückwunsch.
27:02Danke.
27:04Elsa und ich, wir sind schon richtig aufgeregt.
27:05Wir haben überlegt, ob wir das kleine Zimmer anders streichen.
27:07Du, pass auf, ich habe es jetzt wirklich eilig.
27:10Wir können ja ein andermal drüber quatschen, okay?
27:13Okay.
27:16Was ist mit dem los?
27:21Entdecken Sie das romantische Falkental.
27:29Es tut mir leid, dass ich Ihnen so viele Umstände mache.
27:31Ich bin mit der Schere einfach abgerutscht.
27:34Schon gut, Herr Adam.
27:36Aber wenn Sie das nächste Mal die Rosen beschneiden,
27:38dann fragen Sie mich besser vorher.
27:40Natürlich.
27:42Außerdem sollten wir damit bis zum nächsten Frühjahr.
27:44Was? Im Frühjahr?
27:45Ja.
27:46Dann vertragen Sie es nämlich besser.
27:48Entschuldige, ich weiß überhaupt nicht, was ich mir dabei gedacht habe.
27:50Naja.
27:51So viel ist ja auch nicht dabei passiert.
27:53Und einige der Rosenstücke haben, glaube ich, ganz gute Überlebenschancen.
27:57Ich werde Herrn van Weyden alles erklären.
28:00Ich glaube, das ist nicht weiter nötig.
28:03Es wird mich schon nicht den Job kosten.
28:05Danke für Ihr Verständnis.
28:06Nichts zu danken.
28:08Ist noch irgendwas?
28:09Ich habe Ihnen schon genügend Schere reingemacht, im wahrsten Sinne des Wortes.
28:13Aber könnte ich Sie vielleicht noch...
28:15Ja, natürlich.
28:16Also, wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann...
28:17In der Tat.
28:19Ich würde gern noch mal Ihr Internet benutzen.
28:22Natürlich.
28:25Ich nehme an, Sie wollen sich noch mal mit Ihrer Internetbekanntschaft...
28:28Wie heißt sie noch mal?
28:29Andrea Martelli.
28:30Genau.
28:31Mit ihr über Rosenzucht unterhalten.
28:34Nein, es ist etwas anderes.
28:36Ich will mich nach einer neuen Stelle umsehen.
28:43Ja.
28:44Ah, wunderbar.
28:45Alles klar.
28:46Gut, dann bis dann.
28:47Danke.
28:47Wiederhören.
28:48Hi.
28:48Ich habe mir zwei Sekunden.
28:5021, 22.
28:51Eine Kohle, bitte.
28:52Jetzt warte kurz.
28:53Ich bin aber durstig.
28:55Es gibt aber Wichtigeres als Durst und Hunger.
28:57Zum Beispiel?
29:00Liebe, Romantik, Gleichklang der Seelen.
29:03So das.
29:03Ja, ich hätte trotzdem gerne eine Kohle.
29:07Ein Liebesbrief?
29:08Für mich?
29:11Ja, und was soll ich damit?
29:13Elsas Schicht beginnt gleich.
29:15Ja, und?
29:16Dann werde ich nicht mehr hier sein.
29:17Macht Sinn, ist ja auch Elsas Schicht.
29:18Ja, aber du wirst hier sein.
29:19Stimmt, weil ich eine kalte, prickelnde, erfrischende Kohle trinken werde.
29:22Nein.
29:23Ich werde keine kalte, prickelnde, erfrischende Kohle trinken?
29:26Nein, du wirst Elsas Schicht übernehmen.
29:28Sagt wer?
29:28Ich.
29:29Und du schuldest mir gefallen.
29:30Seit wann?
29:34Seit gerade.
29:44Ich bin sehr froh über Ihre Entscheidung, Frau Grafenberg.
29:47Und ich werde Ihnen selbstverständlich in der kommenden, schweren Zeit mit Gottes Hilfe beistehen, so gut ich kann.
29:55Das hätte ich gehofft.
29:58Sie werden sehen.
30:00Es ist eine Entscheidung, die Ihr Leben in jeder Hinsicht verändern wird.
30:06Ja, aber es wird wohl ein Leben hinter Gefängnismauern sein.
30:10Obwohl ich weiß, dass dieser Weg der richtige ist.
30:15Meine Tochter erwartet ein Kind.
30:19Oh, herzlichen Glückwunsch.
30:22Das freut mich sehr für Sie.
30:24Danke.
30:26Die beiden sind das Einzige, was mir noch geblieben ist.
30:29Und ich möchte die Beziehung zu meinem Enkelkind nicht auf einer Lüge aufbauen.
30:37Sie sind sehr mutig, Frau Grafenberg.
30:41Auch wenn die Zeit, die Sie mit Ihrem Enkel verbringen werden, sehr begrenzt sein wird, bei einer lebenslänglichen Haftstrafe,
30:51so wird es sich doch lohnen, dass Sie sich durch Buße entschlossen haben.
30:56Sie werden Ihrem Enkel frei in die Augen sehen können.
30:59Das ist sehr viel wert.
31:05Alles, alles Gute für Sie.
31:07Gott möge Sie beschützen und Ihnen die Kraft und Geduld geben, die Sie brauchen werden.
31:17Auf Wiedersehen.
31:21Ich werde mich sehr bald bei Ihnen melden.
31:25Auf Wiedersehen, Herr Pfarrer.
31:34lebenslänglich.
31:52Sag mal, soll ich nicht doch lieber mitkommen?
31:56Gut, dann nicht.
31:57Das ist wahrscheinlich eh schon schwierig genug für Annabelle.
32:01Aber du rufst mich an, falls irgendwas ist, ja?
32:04Ja, Schwesterherz.
32:06Klingt komisch.
32:09Findest du?
32:10Ja, da muss ich mich noch dran gewöhnen, glaube ich.
32:14Ja, ich mich auch.
32:17Ich muss dann.
32:18Tschüss.
32:25Tschüss.
32:31Hallo, Luisa.
32:32Hallo.
32:35Oh, sind das alles Sachen für Eure Hochzeit?
32:38Ich konnte mich einfach nicht zurückhalten.
32:40Ich fürchte, nur für meine Bank wird es keine Entschuldigung sein.
32:43Das kann ich gut verstehen, wenn man einmal angefangen hat.
32:46Sag mal, hast du Simon gesehen?
32:48Wir wollten ja zusammen in die Stadt gehen und er ist wie vom Erdboden verschwunden.
32:51Ich glaube, so weit ist er gar nicht weg.
32:55Bitte.
33:02Folge dem Himmel und dem Licht, vergiss dabei die Ehren nicht.
33:07Vergiss dabei die Ehren nicht?
33:10Marianne, sag mal.
33:15Doch vorher musst du ihn befragen, nur er wird dir die Wahrheit sagen.
33:20Schau ihn an und du siehst dich.
33:22Wenn du ihn liest, findest du mich.
33:25Ach so, das ist ein Rätsel.
33:27Schau ihn an und du siehst dich.
33:30Ach ja, natürlich.
33:32Das ist der Spiegel.
33:49Der Weg, den du erst finden musst, beginnt nicht weit von hier.
33:53Gehst du hinaus, dann schau nach links und mach der Schritte vier.
33:57Mach der Schritte vier.
33:58Simon Becker, du spinnst.
33:59Aber genau deshalb liebe ich dich.
34:11Bitte?
34:15Sebastian, was machst du denn hier?
34:17Kellnern?
34:19Freiwillig? Ich dachte, du hättest den Kurier dient.
34:21Hab ich auch.
34:23Aha.
34:24Ja, ich verdiene mir ein bisschen was dazu.
34:27Sebastian, was hat der Schufte denn gezahlt?
34:31Ein Glas Cola.
34:32Na, du lässt dich ja leicht einkaufen.
34:34Stimmt.
34:35Und hat der Typ, der dich bestochen hat, irgendwas davon gesagt, dass er in den Wald wollte?
34:40Oder zu den Eichhörnchen?
34:42Gesagt hat er nichts, aber er hat dir was geschrieben.
34:46Aha.
34:54Der ist irre.
34:57Aber er scheint kohle Liebesbriefe zu schreiben.
35:06Hallo?
35:12Mutter?
35:14Bist du da?
35:30Oh nein, bitte nicht.
35:42Keine Angst, ich lauf nicht davon und ich brauche auch keine Dummheiten mehr.
36:16Eigentlich wollten wir heute unsere Hochzeit vorbereiten.
36:18Und jetzt befinde ich mich mitten in einer romantischen Schnitzeljagd.
36:23Ich bin mal gespannt, wohin er mich jetzt führen will.
36:28So gut.
36:29So gut.
36:38Und auch der stärkste Wanderer muss rasten und sich laben.
36:43So nimm, sonst tut's ein anderer, die dir geschenkten Garten.
36:50Fast wie im richtigen Leben.
36:52Es gibt so viele verschiedene Stationen, die am Ende nur einen einzigen Zweck erfüllen.
36:57Nämlich den, dass Simon und ich immer wieder zueinander finden.
37:06Und? Schon irgendwas gefunden?
37:08Leider nein.
37:09Für einen Herrn in meinem Alter.
37:11Ich wusste, dass es schwierig werden würde.
37:15Ja, dann darf ich Sie mal was Persönliches fragen?
37:18Gerne.
37:20Ich hatte vorhin den Eindruck, dass Sie lieber nicht darüber sprechen wollen.
37:23Ich würde Sie gern fragen.
37:26Also, ich verstehe nicht ganz, warum Sie das Gutshaus verlassen wollen.
37:28Davon wollen kann nicht die Rede sein.
37:31Das verstehe ich nicht.
37:32Wissen Sie, seit Frau Grafenberg das Gutshaus verlassen hat, habe ich hier nichts mehr zu tun.
37:39Daher also die plötzliche Liebe zur Gartenarbeit.
37:43Na, zum Beispiel.
37:44Ich fühle mich wie das fünfte Rad am Wagen.
37:47Egal wobei, in der Küche von Frau Landmann oder im Garten von den Van Weyns.
37:54Haben Sie denn mit Herrn van Weyn darüber mal gesprochen?
37:56Nein, aber ich möchte mich auf keinen Fall aufdringen.
38:04Ach, Sie frischen Ihre E-Mail-Kontakte auf.
38:10Ich hoffe nur, dass diese Frau, äh, wie war denn gleich der Name, äh, ich glaube, Materazzi oder...
38:16Ich hoffe nur, dass die wenigstens etwas von Gartenarbeit versteht.
38:21Sie sagen ja gar nichts.
38:23Sie sind den ganzen Tag über schon so, so...
38:26Wehrlos.
38:27Sie werden doch hoffentlich nicht krank.
38:30Hm.
38:32Tja.
38:33War nett, mit Ihnen zu plaudern.
38:36Ich muss dann wieder.
38:38Ja.
38:41Sie müssen Eva verzeihen.
38:44Glauben Sie mir, das habe ich längst.
38:46Ich fürchte, Sie ahnt nicht, wie es Ihnen gerade wirklich geht.
38:50Und das ist auch gut so.
38:52Aber bitte versprechen Sie mir, dass Sie ihr nichts davon sagen, dass ich mir eine neue Stelle suche.
39:09Hier muss es eigentlich sein.
39:13Hallo.
39:15Guten Tag.
39:16Ich bin auf der Suche nach meinem Verlobten.
39:19Tja, die gehen manchmal verloren.
39:21Nein, Sie machen mir Mut.
39:23Und, haben Sie ihn gesehen?
39:25Wen bitte?
39:26Na, meinen Verlobten, Simon Becker.
39:28Also, wir haben uns ja verabredet.
39:29Nicht direkt verabredet.
39:31Wir...
39:31Also, wenn Sie hier geradeaus ins Feld gehen,
39:35sollten Sie Ihren Verlobten eigentlich finden.
39:37Vielen Dank.
39:39Gern geschehen.
39:44Becker.
39:56So, eine Anzeigenseite speziell für den Faltenthaler Raum.
40:00Vielleicht werden Sie da ja fündig.
40:02Hallo.
40:03Guten Tag, Becker.
40:04Ich dachte, du wärst im Garten.
40:06War ich auch.
40:07Ach, dann bist du also für das Attentat auf die Rosen verantwortlich.
40:12Nun, dann werde ich wohl besser gehen.
40:15Aber warum denn?
40:16Ich finde den Weg nach draußen.
40:19Recht vielen Dank und auf Wiedersehen.
40:22Auf Wiedersehen.
40:24Was hat er denn?
40:25Man hat ja fast den Eindruck,
40:26das Rosenmassaker wäre ihm peinlich.
40:29Ja, das ist eine längere Geschichte.
40:32Aha, gut.
40:33Ja, das ist eine Geschichte.
40:33Also dafür habe ich keine Zeit.
40:35Ich muss los.
40:35Du willst Ihnen eine Manufaktur?
40:37Von wollen kann keine Rede sein.
40:39Ich würde viel lieber eine Schnitzeljagd machen.
40:42Wie so eine Schnitzeljagd?
40:43Das ist auch eine längere Geschichte.
40:45Aber sehr romantisch.
40:46Ach, romantisch.
40:48Mhm.
40:49Überraschungen sind immer romantisch.
40:51Dann überrasch mich doch und bleib heute einfach hier.
40:54Hier bei mir.
40:56Aber das geht doch nicht.
40:58In der Firma, die warten auf mich.
41:00Ich überrasch dich ein anderes Mal.
41:01Einverstanden?
41:20Der macht's aber spannend.
41:29Der macht's aber nicht.
41:59Woher nehmen Sie so viel Kraft, Frau Becker?
42:02Ihr Mann könnte noch leben, wenn ich nicht wäre.
42:04Immerhin sind Sie die Mutter meines ersten Enkelkindes, Noah.
42:07Und damit gehören Sie jetzt auch zu unserer Familie.
42:11Es schimmert durch das Fenster dort.
42:14Es ist der Ost.
42:16Und Julia die Sonne.
42:18Wenn es für Glück noch keinen Namen gäbe,
42:22ich hätte ihn jetzt erfunden.
42:25Bis zum nächsten Mal.
42:25Bis zum nächsten Mal.
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