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Transkript
00:00Halt! Halt!
00:02Was?
00:03Und?
00:04Luisa, runter!
00:05Luisa, hey! Luisa!
00:06Komm schon!
00:09Wow!
00:11Das war Rettung in letzter Sekunde.
00:13Hast du dir einmal Gedanken darüber gemacht, was diese Gissen da draußen für mich bedeuten?
00:17Mal eine Sekunde darüber nachgedacht, wie ich mich fühle, wenn du mit dieser Brosche durch die Gegend rennst?
00:21Diese Brosche erinnert mich an den größten Fehlern meines Lebens.
00:24Ich war mit einem Verbrecher verheiratet, verstehst du?
00:27Sie haben Glück gehabt.
00:28Sie ist etwas verkühlt, aber keine inneren Verletzungen.
00:31Okay.
00:32Um sie mache ich mir mehr Sorgen.
00:34Was willst du mit dem ganzen Zeug jetzt machen?
00:37Es erst mal beiseite schaffen und es dann durchwühlen?
00:39Quatsch, du hast doch gesagt, dass du die Sachen nicht mehr sehen willst.
00:41Und da dachte ich, deshalb reißt du sie dir unter den Nagel.
00:44Nein, ich wollte...
00:48Dass du so gierig bist.
00:51Entschuldigen Sie, die Tür war offen.
00:54Ich will auch gar nicht lange stören.
00:55Ich wollte nur sagen, dass ich gestern, glaube ich, doch etwas vorschnell geurteilt habe.
01:00Ich denke, ich sollte mir jedenfalls noch mal in aller Ruhe anschauen.
01:05Das ist doch komisch.
01:07Ich werde mit dem Krankenwagen hierher gebracht und am Ende bist du derjenige, der krank ist.
01:13Mir geht es gut.
01:14Wirklich.
01:36Das ist doch komisch.
01:44Hey, who's gonna make it right?
01:51This could be the first day of my life.
02:06Okay, wir schaffen es erst mal.
02:10Wir schaffen es erst mal.
02:14Oh, wir schaffen es.
02:32Und ihr seid sicher, dass ihr keinen Kaffee mehr mögt?
02:34Danke, wir hatten bei Elsa schon welchen.
02:36Was hat denn der Mensch vom Jugendamt nun gesagt?
02:39Können Elsa und Konrad die Pflegschaft von Theo übernehmen?
02:41Sie wollen die Sachlage jetzt noch mal prüfen.
02:44Nachdem der Beamte begriffen hat, dass Konrad alles andere als unzuverlässig ist.
02:48Naja, er hat doch den Termin mit dem Jugendamt nicht mit Absicht verpasst.
02:53Also ohne Konrads Hilfe wäre ich jetzt nicht hier.
02:56Hat er mir das Leben gerettet?
02:59Tja, ich bin sehr froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
03:03Ich frage mich nur, warum ihr unbedingt auf meterhohen Bäumen rumkriechen musstet.
03:07Ja, um Elstern zu bestehlen.
03:09Moment mal, die Elster hat angefangen.
03:10Also wenn man genau ist, hat die Elster den Ring überhaupt gefunden.
03:14Also man lässt ja auch keine Verlobungsringe aus einem Heißluftballon fallen.
03:18Glaubt mir, ich habe mir den Tag auch anders vorgestellt.
03:21Also ich möchte keine Sekunde missen.
03:24Na gut, die Sache mit dem Baumstamm vielleicht.
03:27Und dem Wassergraben.
03:29Aber sonst war es toll.
03:30Also ich frage mich ganz ehrlich, warum muss das unbedingt eine Ballonfahrt sein?
03:34Wenn man sich verloben will, dann kann man das doch auch auf der Erde tun, oder?
03:37Ich fand es sehr romantisch.
03:40Es gibt doch Leute, die machen sowas unter Wasser oder beim Fallschlärmspringen.
03:45Na, da bin ich ja froh, dass ihr darauf verzichtet habt.
03:47Immerhin wirst du jetzt Vater und du solltest auf dich Acht geben.
03:50Du hast recht.
03:51Ich werde in Zukunft besser auf ihn aufpassen.
03:54Ich bin froh, dass Nora sich für das Kind entschieden hat.
04:05Hallo.
04:07Hallo, hör mich.
04:09Hallo.
04:33Guten Tag, Herr Siebert. Schön, Sie zu sehen.
04:35Guten Tag, Herr Reichenbach.
04:36Wenn Sie wollen.
04:41Bitte entschuldigen Sie mich kurz.
04:44Frau Grafenberg?
04:47Ich dachte, Sie wären für meinen Onkel auf Geschäftszahls in Dubai.
04:50Ja, war ich auch.
04:52Sie sind früher zurückgekommen.
04:54Da wird sich sicher freuen.
04:55Na ja, schauen wir mal.
04:58Ja, also ich setze gerade mit dem Werbeschef von Triebmann und Partner zusammen.
05:02Sie wollen Ihre Luxusleine mit Falkentalporzellan ausstatten.
05:04Na ja, Sie machen das schon, Herr Reichenbach.
05:07Das heißt, Sie wollen nicht dabei sein?
05:10Ich dachte, dieser Auftrag wäre so wichtig, dass Sie vielleicht...
05:13Na ja, Sie vertreten mich schon seit Monaten, Herr Manufaktur.
05:16Ja, aber...
05:18Ja, aber...
05:18Ich verlasse mich ganz auf Sie.
05:22Außerdem...
05:24Ja?
05:27Wie bitte?
05:29Sie sagten...
05:31Ja, ich...
05:34Ich...
05:35Imelo.
05:36Ach, danke, Herr. Bitte.
05:41Es sei es in Ordnung bei Ihnen.
05:43Ja, ja, natürlich.
05:47Also gut, dann rede ich allein mit Herrn Siebert.
05:50Tun Sie das.
06:16Also, in Noras Büro geht keiner ran.
06:19Vielleicht ist sie ja mit Henning bei diesem Redmann-und-Partner-Termin.
06:22Und Ihre Bauchschmerzen sind vielleicht gar nicht so schlimm.
06:25Also, wenn sie tatsächlich die Kisten alleine rausgeschafft hat.
06:28Die waren ziemlich schwer.
06:30Vielleicht wollte sie dir zeigen, dass sie es ernst meint.
06:33Womit?
06:34Mich in den Wahnsinn zu treiben?
06:36Nein, dass sie jetzt ein anderer Mensch geworden ist.
06:39Außerdem ist sie schwanger.
06:41Das macht sie noch lange nicht zu einem besseren Menschen.
06:43Ja, das stimmt natürlich auch wieder.
06:45Also, ich schreibe ihr jetzt einfach einen Zettel.
06:47Und wenn sie zurückkommt, kann sie sich ja bei mir melden.
06:49Was willst du denn da draufschreiben?
06:52Geh dahin, wo du hergekommen bist und lass mich und meinen Vater in Zukunft in Ruhe.
06:56Grüße, Lissi.
06:57Das ist natürlich nett.
06:58Finde ich auch.
07:00Ich bedanke mich bei dir für deine Mühe.
07:05Dafür, dass du die Kisten rausgeschafft hast.
07:10Ich hoffe, deine Bauchschmerzen haben sich inzwischen gebessert.
07:17Grüße, Lissi.
07:19Ist doch nett.
07:21Ja, wenn man bedenkt, dass sie mit deinem kriminellen Ex-Ehebann gemeinsame Sache gemacht hat,
07:26da kann man fast sagen, dass das eine Liebeserklärung ist.
07:29Ich bin halt so gut für diese Welt.
07:40Du hast dir viel Mühe mit der Grabbepflanzung gemacht.
07:44Harald hätten die bunten Rabatten gefallen.
07:48Ja, wahrscheinlich.
07:51Ich frage mich gerade, was er wohl dazu sagen würde, wenn er wüsste,
07:54dass Nora van Weiden die Mutter seines ersten Enkelkindes wäre.
07:59Ich weiß es nicht.
08:06Ausgerechnet die Frau, die an seinem Tod schuld ist.
08:14Wenn das Kind auf der Welt ist, wirst du Nora öfter begegnen.
08:17Du bist immerhin die Großmutter.
08:19Ja.
08:20Ich weiß, ich muss einen Weg finden.
08:24Das Kind darf nicht unter der Beziehung zwischen Nora und mir leiden.
08:28Für Simon wird es auch nicht einfach.
08:30Er hat sich sicher gewünscht, dass Luise die Mutter seines ersten Kindes ist.
08:33Er hat sich auf Nora eingelassen, also wird er auch die Verantwortung dafür tragen müssen.
08:37Immer wenn ich Nora sehe, muss ich an Haralds Unfall denken.
08:43Ich frage mich, wie Simon damit umgeht.
08:46Tja.
08:49Harald würde noch leben, wenn sie ihn nicht auf der Straße liegen gelassen hätte.
08:54Annabelle hat sie wohl dazu gezwungen.
08:57Sonst hätte Nora vielleicht ganz anders gehandelt.
08:59Vielleicht, vielleicht.
09:01Sie hat es getan.
09:03Ganz egal, ob Annabelle ihr dabei geholfen hat oder nicht.
09:07Mariana,
09:09wenn wir in Zukunft gemeinsam mit Simon für das Kind da sein wollen,
09:13dann müssen wir uns damit abfinden, fürchte ich.
09:17Tja, ich weiß.
09:19Aber ich weiß leider nicht, ob ich das schaffe.
09:33Oh Gott.
09:34Nora, was ist denn passiert?
09:40Was ist denn los?
09:41Mein Bauch tut so weh.
09:51Hier rein.
09:52Danke.
09:55Ist das dann nicht Frau Grafenberg?
09:57Ja, aber sie hat gerade eine lange Reise hinter sich.
10:00Eine sehr anstrengende Reise.
10:03Jetlag, Sie verstehen?
10:10Nein, danke.
10:11Sie sehen doch, dass ich nichts essen will.
10:13Sehr wohl.
10:28Annabelle, du bist schon zurück.
10:31Ja.
10:32Die Geschäfte in Dubai
10:34ließen sich schneller abschließen als gedacht.
10:38Wie schön.
10:42Ja, ich hoffe, das wirft deine Pläne nicht durcheinander.
10:45Nein, im Gegenteil.
10:47Ich freue mich doch, wenn ich dich sehe.
10:50Wie ist es gelaufen?
10:52Haben sich meine Vermutungen bestätigt?
10:57Annabelle?
10:59Nein.
11:01Gut.
11:03Dann arbeitet Vavari also doch nicht gegen mich.
11:06Deine Leute vor Ort sind absolut zuverlässig.
11:09Da bin ich aber erleichtert.
11:11Ja.
11:12Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
11:16Du könntest Danke sagen.
11:20Ja, natürlich.
11:21Ich bin dir sogar sehr dankbar.
11:23Aber das weißt du doch.
11:38Das wird Simon gefallen.
11:40Dieser Tag soll nur für uns beide da sein.
11:43Er hat so viel durchmachen müssen in der letzten Zeit.
11:46Zuerst die Sorge um Nora und ihre Schwangerschaft.
11:49Und dann unser Abenteuer im Wald.
11:55Was ist denn das?
11:57Wollten wir nicht eigentlich zusammen kochen?
12:00Reingelegt.
12:00Ich habe schon gekocht.
12:02Nur für dich.
12:04Naja, also für uns beide.
12:05Deshalb hast du mich in den entlegendsten Winkel der Stadt geschickt.
12:08Und das mit deiner leichten Gehirnerschütterung.
12:10Ich hoffe, du kannst mir verzeihen.
12:11Ja, ich muss darüber nachdenken.
12:13Ein echtes Wohnzimmerpicknick.
12:16Ich dachte, den Wald meiden wir erst mal.
12:20Es sieht fantastisch aus.
12:24Womit habe ich das verdient?
12:27Ich möchte mich bei dir bedanken.
12:29Dafür, dass meine Überraschungen immer schief gehen?
12:31Nein, im Ernst.
12:33Diese Ballonfahrt, dein Heiratsantrag.
12:36Die Ringe.
12:37Und die typische Elster.
12:39Simon, du hast mir das Leben gerettet.
12:41Ohne dich wäre ich jetzt nicht hier.
12:45Das ist das schönste Picknick, das ich je gesehen habe.
12:49Hoffentlich schmeckt es auch so.
12:50Ich komme um vor Hunger.
12:51Ich auch.
13:04Die Welt ist doch ein Dorf.
13:06In Bezug auf Falkenthal haben Sie da sicherlich recht.
13:09Wenn ich gewusst hätte, dass ich Sie hier treffen würde,
13:12dann hätte ich mir garantiert ein anderes Restaurant ausgesucht.
13:15Natürlich.
13:18Ich habe Annabelle wieder in mein Haus aufgenommen
13:20und ihr vorgestiehlt, dass ich noch Gefühle für sie habe.
13:23Ich habe gelogen und mich erniedrigt,
13:26weil ich wollte, dass sie mir vertraut.
13:29Ja, ich weiß, und bisher war alles umsonst.
13:31Wir haben noch immer keine Beweise dafür,
13:33dass Annabelle hinter der Ermordung von Helena steckt.
13:38Frau Norag, wollen Sie schon wieder anfangen,
13:40meine Ex-Frau zu beleidigen?
13:41Keine Sorge.
13:42Ich habe nur Hunger.
13:44Und meinen Appetit werde ich mir von Ihnen beiden garantiert
13:47nicht verderben lassen.
13:48Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag.
13:55Es tut mir leid.
13:56Diese Frau ist wirklich unmöglich.
13:58Ja, das ist sie.
14:00Sie hält mich tatsächlich immer noch für eine Verbrecherin.
14:04Wenn du willst, können wir woanders hingehen.
14:08Nein, danke.
14:09Okay.
14:10Ich bin sowieso ziemlich müde.
14:14Diese Jetlag macht mir immer so zu schaffen.
14:17Oh, Annabelle, lass bitte.
14:21Schon gut.
14:27Danke.
14:27Okay, ich...
14:28Komm schon zu weit.
14:56Fast wie auf unsere Wunschliste.
14:58Auf einer Wiese liegen, in die Sterne sehen.
15:01Schokolade und ein Tag am Meer. Wir haben noch sehr viel vor.
15:04Und ein Leben lang Zeit dafür.
15:06Irgendwie habe ich noch Hunger.
15:09Warum wundert mich das?
15:13Was ist denn? Hast du Kopfschmerzen?
15:15Nein.
15:17Von wegen leichte Gehirnerschütterung. Du hättest im Krankenhaus bleiben sollen.
15:21Aber dann hätte ich doch dein wunderschönes Wohnzimmerpicknick verpasst.
15:24Simon, du musst dich jetzt wirklich schonen.
15:27Das sagte die Frau, die mich quer durch Falkenthal gehetzt hat.
15:31Irgendwie musste ich dich doch loswerden.
15:33Das sind genau die Sätze, die wir Männer von der Frau unseres Herzens hören wollen.
15:40Ich kann doch gar nicht glauben, dass wir bald verheiratet sind.
15:43Wer hat was von heiraten gesagt?
15:46Du?
15:47Ich?
15:48Ich habe Zeugen.
15:49Wen? Eine diebische Elster?
15:50Zum Beispiel. Und den Ballonfahrer?
15:52Den habe ich bestochen. Der kann sich an nichts erinnern.
15:56Ich wusste es.
15:58Du bist ein Heiratsschwingler.
16:00Ja, aber einer mit den besten Absichten.
16:03Pö.
16:23Nora, was ist denn passiert?
16:25Sie ist in ihrem Büro umgekippt.
16:26Um Gottes willen. Und was ist mit dem Kind?
16:28Weiß ich nicht. Sie hatte starke Schmerzen.
16:29Ja, sie hat Krämpfe bekommen und dann können Sie Simon Bescheid geben.
16:33Ja, das mache ich. Danke.
16:37Kommt jetzt von Ihnen nur jemand mit ins Krankenhaus oder nicht?
16:41Also gut, ich sage Ihnen Bescheid, wenn wir was wissen.
16:44Ja.
16:55Das war knapp, würde ich sagen.
16:57Glaubst du, sie hat gemerkt, dass wir verabredet waren?
16:59Ja, nein, das glaube ich nicht. Außerdem...
17:01Was?
17:02Naja, sie wirkte irgendwie anders als sonst.
17:06Vielleicht ein bisschen zu viel Rotwein?
17:07Ja, das auch.
17:09Angeblich, um den Jetlag zu bekämpfen.
17:11Aber sie wirkte irgendwie so fahrig und durcheinander.
17:14Das war nicht die Annabelle, die ich kenne.
17:16Naja, sie glaubt, dass du eine Freundin hast vielleicht.
17:20Nein, nein, nein, nein, nein.
17:22Irgendwie denke ich, dass das nicht damit zu tun hat.
17:28Entschuldige.
17:32Henning?
17:34Ja, ja, ich weiß, sie ist da.
17:36Dank dir.
17:37Ja, bis später.
17:40So oder so, wir müssen zusehen, dass wir bald etwas gegen sie in die Hand bekommen.
17:45Ich fürchte, lange können wir dieses Spiel nicht mehr durchziehen.
17:47Und was ist, wenn sie längst ahnt, dass wir versuchen, sie zu überführen?
17:51Warum sollte sie?
17:53Ich weiß es nicht.
17:55Vielleicht hat sie auf der Fahrt, auf der Reise irgendetwas erfahren.
17:58Was soll sie denn erfahren haben, Richard?
18:00Bitte macht dir keine Sorgen.
18:02Sie weiß nicht, dass wir ihr auf der Spur sind.
18:04Und damit das so bleibt, müssen wir in Zukunft einfach wieder vorsichtiger sein.
18:14Das ist sehr, sehr, sehr lecker.
18:18Ich glaube, ich platze gleich.
18:20Einen Moment noch, ja?
18:22Auf dich und deine wunderschöne Idee.
18:25Jetzt haben wir genug Vorräte für mindestens drei Wochen.
18:28Und ich schlage vor, genauso lange schließen wir uns auch ab jetzt hier ein.
18:31Das ist eine sehr gute Idee.
18:33Die könnte ja fast von mir sein.
18:37Oh, entschuldigt, ich hätte warten müssen.
18:39Was ist denn los?
18:40Ist das in Ordnung?
18:41Nora, sie...
18:42Was ist mit ihr?
18:44Sie ist zusammengebrochen.
18:45Was?
18:46Ja, sie ist in der Manufaktur zusammengebrochen.
18:48Sie hatte Bauchschmerzen.
18:50Und wo ist sie jetzt?
18:51In Gutshaus?
18:52Nein, man hat sie ins Krankenhaus gebracht.
19:02Dankeschön.
19:04Du hast kaum was gegessen.
19:06Ja.
19:07Ja, entschuldige, ich habe keine Hunger.
19:10Na komm schon, rede mit mir.
19:11Was ist los?
19:12Was los ist?
19:14Annabelle ist wieder da.
19:17Können wir gar nicht sagen, wie ich die letzten Tage ohne sie genossen habe.
19:20Verstehe.
19:21Es geht das ganze Theater im Gutshaus wieder von vorne los.
19:25Ich muss lügen, meine Töchter, mein Personal muss lügen.
19:28Trotzdem, wir sollten so knapp vor dem Ziel nicht aufgeben, Richard.
19:33Sind wir denn kurz vor dem Ziel?
19:34Ja.
19:36Annabelle fühlt sich sicher, weil sie glaubt, dass du sie liebst.
19:40Ja, genau das ist das Problem.
19:43Ich weiß nicht, wie lange ich das noch kann.
19:45Verstehst du?
19:47Wir sind knapp vor der Vollendung unseres Plans.
19:49Und glaub mir, Annabelle wird für alles büßen, was sie dir und deiner Familie angetan hat.
19:53Ich kann einfach nicht länger so tun, als würde ich etwas für Annabelle empfinden.
19:57Ich hasse sie, verstehst du?
20:00Aber jetzt nicht bald, was passierte.
20:03Entschuldige.
20:08Es war Wari.
20:10Dein Geschäftspartner ist Dubai?
20:12Ja.
20:12Hallo, Herr Bavari.
20:16Was ist passiert?
20:19Okay.
20:23Was?
20:26Okay.
20:29Okay.
20:31Thanks a lot.
20:32Bye.
20:34Was ist denn passiert?
20:38Die Übernahmeverhandlungen.
20:40Da ist was schief gelaufen.
20:42Ich verstehe nicht ganz.
20:43Ich meine, Annabelle war doch vor Ort und sie hat recherchiert.
20:45Ich dachte, deine Leute haben ordentlich gearbeitet.
20:47Ja, meine Leute schon.
20:49Aber die Vertragspartner sind in der letzten Sekunde abgesprungen.
20:53Warum?
20:55Weil Annabelle sich vor Ort unmöglich aufgeführt hat.
20:59Sie hat das Geschäft platzen lassen.
21:09Was hat die Schwester gesagt?
21:11Du wirst gleich zu weiteren Untersuchungen gebracht, dann wissen wir mehr.
21:18Danke.
21:20Kein Problem.
21:21Ich meine, dass du mitgekommen bist.
21:24Das mache ich aus Eigennutz.
21:25Die ganzen Kissen stehen noch im Garten.
21:27Ja.
21:29Aber räume mich weg, wenn ich wieder da bin, okay?
21:30Hoffe ich doch.
21:33Du hättest die schweren Dinger lieber stehen lassen sollen.
21:36Ach.
21:37Ich hätte dir auch sagen können, dass der Brücken Verbrecher ist.
21:40So bin ich um eine Erfahrung reicher.
21:43Es tut mir aber leid.
21:46Ich hätte dir wirklich was Besseres gewünscht.
21:47Das ist schon gut.
21:54Ich sag Papa mal Bescheid.
21:55Er macht sich bestimmt schon Sorgen.
21:57Ja.
21:57Simon und Lisa werden bestimmt auch bald hier sein.
22:00Ich drück dir die Daumen.
22:03Lissi?
22:04Ja.
22:08Glaubst du, dass ich mein Kind verlieren werde?
22:10Oder?
22:12Nein.
22:15So schnell geht das nicht.
22:17Aber Angst um mein Baby.
22:20Ich hab Angst, dass ich vielleicht doch ins Gefängnis muss.
22:25Es wird alles gut bestimmt.
22:28Wenn nicht.
22:34Weißt du was?
22:36Ich, ich bleib einfach hier bei dir, bis die Untersuchungen vorbei sind.
22:40Ja?
22:54Frau Grafenberg, Sie.
22:56Ja, ich.
22:58Ist das ein Problem für Sie?
23:00Überhaupt nicht.
23:00Ich hatte aber erst in ein paar Tagen mit Ihnen gerechnet.
23:02Überraschung.
23:03Mein Gepäck ist im Wagen.
23:04Ich kümmere mich sofort darum.
23:06Ist alles in Ordnung?
23:08Ja, natürlich ist alles in Ordnung.
23:11Haben Sie Nora gesehen?
23:12Ich vermute, sie ist in der Manufaktur.
23:15Sollte ich Sie benachrichtigen, dass Sie wieder da sind?
23:17Nein, nein.
23:17Danke, das wird nicht nötig sein.
23:22Wo hast du das her?
23:24Das Geständnis lag offen in deinem Zimmer herum.
23:27Warum hast du es geschrieben?
23:28Ich wollte die Aussage bei einem Notar hinterlegen.
23:30In einem versiegelten Umschlag.
23:32Und es dir dann erzählt.
23:33So als Art Rückversicherung.
23:34Weiß irgendjemand von diesem Geständnis?
23:36Nein, keiner weiß davon.
23:38Ich schwör es dir.
23:40Von wegen.
23:41Sagten Sie noch etwas?
23:43Nichts.
23:44Gar nichts.
23:44Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
24:13Hier.
24:14Danke.
24:15Ja?
24:17Ach, Nora.
24:18Schön, dass Sie da sind.
24:19Lissi war so lieb und ist die ganze Zeit hier geblieben.
24:22Was ist denn eigentlich passiert?
24:24Sie hat Kisten geschleppt.
24:26Was?
24:28Das ist jetzt nicht dein Ernst.
24:29Das ist eine längere Geschichte.
24:30Bitte.
24:33So.
24:35Die Untersuchungsergebnisse sind da.
24:37Äh, wir gehen dann mal raus, ne?
24:39Nein, warum wollt ihr denn jetzt gehen?
24:41Ihr seid doch meine Familie.
24:45Na schön.
24:47Ich habe sowieso nur gute Nachrichten zu verwenden.
24:49Mit Ihrem Baby ist alles in Ordnung.
24:51Machen Sie sich keine Sorgen.
24:54Allerdings sollten Sie in Zukunft vermeiden, sich übermäßig anzustrehen.
24:58Ja.
24:59Also, keine schweren Kisten mehr oder sonstige Abenteuer.
25:04Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt.
25:06Ganz klar.
25:08Danke.
25:08Ich komme nachher nochmal wieder.
25:13Oh Gott, bin ich erleichtert.
25:16Und ich erst.
25:17Schließlich waren es meine Kisten oder die von Jan.
25:20Ich dachte, der ist nicht meine...
25:21Das ist auch eine längere Geschichte.
25:23Ich konnte es einfach nicht ertragen, dass das Zeug im Gutshaus rumsteht.
25:25Und darum musste Noah die Kisten wegräumen.
25:27Nein, ich wollte.
25:28Wie auch immer.
25:29So etwas kommt in Zukunft nicht mehr vor.
25:32Sonst gibt es Ärger.
25:34Ärger?
25:34Mit wem?
25:37Mit uns.
25:52Ich hätte mit ins Krankenhaus fahren sollen.
25:55Simon und Luisa sind beide.
25:58Trotzdem.
26:00Wie sie mich vorhin in der Manufaktur angesehen hat, da...
26:03Was war da?
26:07Ich weiß auch nicht.
26:08Da hat sie mir irgendwie leid getan.
26:10Ich habe Angst in ihren Augen gesehen und...
26:13Da habe ich mir vorgestellt, was wäre, wenn...
26:16Wenn was?
26:18Wenn sie das Kind verliert.
26:22Marian, ich verstehe, dass du dir Sorgen machst.
26:23Aber glaub mir, es ist im Krankenhaus gut aufgehoben und...
26:31Becker?
26:33Simon!
26:34Wie geht es, Nora?
26:37Ach, das ist ja wunderbar.
26:39Ja, danke.
26:41Bis dann.
26:45Ihr geht es gut, ihr und dem Kind.
26:48Oh Gott, bin ich erleichtert.
26:52Ich habe mir solche Sorgen gemacht, dass sie das Kind verlieren könnte.
26:57Und natürlich habe ich mir auch Sorgen um sie gemacht.
27:13Annabelle ist wieder zurück?
27:14Ja, seit eben.
27:16Wie weit muss man dann die Frau noch wegschicken, damit sie nicht wieder zurückkommt?
27:21Ich glaube, Herr van Weiden hat sehr genau gewusst, dass sie nicht ewig in Dubai bleiben wird.
27:26Na prima.
27:27Und wie lange soll das noch dauern?
27:29Ich meine, dass diese Person hier im Gutshaus wohnt und wir so tun müssen, als wäre sie ein Unschuldslamm.
27:35So lange, bis sie all ihrer Verbrechen überführt worden ist.
27:39Na, das kann dauern.
27:40Die Liste ist so lang wie die Milchstraße.
27:43Es geht ihr aber gar nicht gut.
27:45Sie wirkt ziemlich angeschlagen, um nicht zu sagen angetrunken.
27:49Sie meinen, sie hat Alkoholprobleme?
27:51Ich habe sie noch nie so erlebt, so durcheinander.
27:54Ach, da kommt ja richtig Mitleid auf.
27:58Sollten Sie ihr nicht eine kleine Freude machen, um sie aufzumuntern?
28:03Im Moment würde mir schon eine neue Flasche Wein genügen.
28:05Herr Adam, ich habe bereits dreimal nach Ihnen gerufen.
28:09Das wird mir dadurch aber nichts gesagt.
28:11Ja, wahrscheinlich war die Spülmaschine zu laut.
28:14Oder Sie beide wären langsam taub.
28:17Also, was ist jetzt?
28:18Bekomme ich nur eine neue Flasche oder nicht?
28:21Herr Van Weyden gestattet uns leider nicht mehr, den Weinkeller zu betreten.
28:25Ja, es freut mich auch, Sie zu sehen, Frau Landmann.
28:27Wo ist er?
28:28Wer, Herr Van Weyden?
28:30Der Schlüssel zum Weinkeller.
29:05Ich bin's.
29:07Ich hatte schon kurz den Verdacht Brad Pitt.
29:11Hat sich schon jemand vom Jugendamt gemeldet?
29:17Naja, wäre wahrscheinlich ein bisschen früh, ne?
29:19Konrad, Sie haben uns doch gesagt, dass Sie unseren Fall nochmal überdenken.
29:22Und solange die Entscheidung positiv ausfällt, pass auf, ist doch egal, wie lange Sie Zeit brauchen.
29:28Naja, meine Mutter kann sehr überzeugend sein.
29:33Ja, sie hat den Leiter vom Jugendamt glatt mit ihren Kochkünsten bestochen.
29:38Immerhin.
29:39Dadurch ist er bereit, sich unsere Sachen nochmal persönlich anzunehmen.
29:43Konrad, wir werden die Pflegschaft für Theo bekommen.
29:45Ja?
29:46Und dann wird er für immer bei uns bleiben.
29:48Ich wünschte nur, es wäre jetzt schon soweit.
29:50Für Theo ist die Ungewissheit doch am schlimmsten.
29:55Die jungen Füchse sind heute zum ersten Mal ohne ihre Mutter aus dem Bau gekommen.
29:59Haben mir die ganze Zeit gedacht, das muss ich unbedingt Theo zeigen.
30:03Ich stelle mir mal vor, wie wir zusammen die Füchse beobachten,
30:06wie wir Feuer machen, wie wir im Waldsee baden
30:09und wie ich ihm zeige, wie man die Blutegel hinterher wieder abbekommt.
30:12Ja, so geht's mir auch. Also bis auf die Blutegel.
30:20Ich denke, wir sollten jede Sekunde mit Theo verbringen. Pflegschaft hin oder her.
30:26Hast du recht.
30:28Ich rufe gleich mal im Heim an.
30:40Ja, jetzt setz dich erst mal hin. Komm.
30:45Willst du was trinken?
30:47Lissi, willst du was trinken?
30:49Danke.
30:50Wow, ein romantisches Picknick im Wohnzimmer?
30:52Er hattet schon was Besseres vor, oder?
30:55Wie was Besseres?
30:56Ja, was Besseres als eine schwangere Kranke zu pflegen.
30:59Nein, hatten wir nicht. Also, wenn jemand Hunger hat, dann...
31:02Im Moment könnten wir eine ganze Kompanie versorgen.
31:04Also, ich hätte schon ein bisschen Hunger.
31:05Nee, Lissi.
31:07Lissi.
31:08Ich glaube, wir plündern noch besser Frau Landmanns Kühlschrank, oder?
31:11Okay.
31:12Aber wieso? Also, ihr könnt wirklich...
31:14Aua.
31:15Ihr könnt natürlich gerne hierbleiben.
31:17Danke, das ist lieb, aber...
31:18Ihr könnt uns ja zu eurer offiziellen Verlobungsfeier einladen, ja?
31:24Und, ähm...
31:24Dankeschön, dass ihr für mich da wart.
31:26Bis im Krankenhaus, meine ich.
31:28Und, ähm...
31:29Ja, viel Spaß.
31:31Pass auf dich auf.
31:38Findest du, wir waren irgendwie unhöflich?
31:40Ich nicht.
31:41Du schon.
31:42Ja, aber immerhin sind wir sie jetzt los.
31:44Du bist unmöglich.
31:45Ja, und endlich wieder allein mit dir.
31:47Nora geht es gut.
31:48Und das hier sollte unser Tag werden.
31:49Schon vergessen?
31:50Du hast recht.
31:51Aber ist es nicht schön, dass Nora und Lisse sich auf einmal so gut verstehen?
31:54Hm, fast ein Wunder.
31:57Wenn man denkt, dass sie sich gestern auch die Augen auskratzen wollten.
32:00Mhm.
32:01Und jetzt wirken sie fast wie Schwester.
32:04Hörst du mir überhaupt zu?
32:05Mhm.
32:13Ja, stimmt.
32:16Simon und Luisa geben sich wirklich sehr viel Mühe.
32:18Ich find's wahnsinnig nett, wie sie versuchen, dich mit einzubeziehen, obwohl du ihn so übel mitgesch...
32:23Was?
32:25Entschuldige.
32:26Schließlich ist es ja Simons Baby, was du da...
32:31...ausbrütest.
32:36Ich muss mich damit abfinden, dass die Liebe meines Lebens nicht mehr zu mir zurückkommen wird.
32:41Was dann?
32:42Mit manchen Dingen muss man einfach abschließen.
32:44Ja, ist aber gar nicht so leicht.
32:47Aber vielleicht sind die beiden auch gar nicht die Prinzen, für die wir sie gehalten haben.
32:50Meiner hat sich als Frosch entpuppt, definitiv.
32:53Sag mal, hast du Delwood eigentlich richtig geliebt?
33:00Bevor ich wusste, dass er ein Verbrecher ist und mit Annabelle gemeinsame Sache macht, schon.
33:04Er war einfach völlig anders als die anderen Männer.
33:07Jetzt weiß ich auch warum.
33:09Wahrscheinlich war es seine kriminelle Energie.
33:11Ich wünschte, ich könnte die ganze Erinnerung an ihn einfach auslöschen.
33:15Ja, warum tust du das denn nicht?
33:17Findest du nicht auch, dass es gerade so ein bisschen frisch ist?
33:20Wie wär's mit einem kleinen Feuerchen?
33:23Wie wär's mit einem kleinen Feuerchen?
33:37Untertitelung. BR 2018
34:10Ich schwöre Ihnen, es ist etwas im Busch.
34:13Wenn Sie es sagen.
34:14Wenn Sie mich fragen.
34:16Ich frage Sie aber nicht.
34:18Ich habe noch nie gesehen, dass sie so viel getrunken hat.
34:21Und das tagsüber.
34:24Seien Sie mir nicht böse, Herr Adam.
34:26Aber die Gemütsverfassung von Frau Grafenberg ist für mich genauso wichtig wie der Falkenthaler Dackelzuchtverein.
34:33Und was haben Sie gegen Dackel?
34:34Gar nichts. Sie interessieren mich bloß nicht.
34:37Aber es ist doch merkwürdig, dass Sie schon am frühen Nachmittag nach der zweiten Flasche Wein verlangen.
34:43Also es gab Zeiten in diesem Haus. Da war ich kurz davor.
34:47Es ist irgendwas vorgefallen.
34:50Vorgefallen?
34:51Ja, zwischen Herrn van Weyden und Frau Grafenberg.
34:53Also Sie meinen die beiden?
34:55Genau.
34:57Na, Sie wissen doch gar nicht, was ich sagen wollte.
34:59Ich weiß, was Sie sagen wollen. Auch wenn Sie mir unterstellen, ich hätte keine Menschen kennen.
35:02Aber Sie wissen doch gar nicht, was...
35:03Ich weiß, dass Sie mir unterstellen wollen, was Sie jetzt sagen wollen.
35:07Also...
35:08Meistens, leider, aber immer.
35:10Also, wenn es Frau Grafenberg zu Lebzeiten nicht schafft, mich ins Grab zu bringen...
35:18Dann schaffe ich es. Ich weiß.
35:22Tee?
35:24Gerne.
35:30Wissen Sie, ob Annabelle schon im Gutshaus ist?
35:33Sie ist früher zurückgekommen als geplant.
35:35Also, vor kurzem wollte sie noch in den Weinkeller.
35:38In den Weinkeller?
35:42Alles klar.
35:44Vielen Dank.
35:50Ich sage doch, es ist etwas im Busch.
35:55Im Weinkeller.
36:03Richard.
36:04Wie schön, dass du mich besuchen kommst.
36:07Trink ein Glas mit mir.
36:10Kein Durst?
36:12Ich darf hier umso mehr.
36:17Hör auf damit.
36:21Wenn du dich in Dubai auch so aufgeführt hast, dann wird mir langsam klar, warum das Geschäft geplatzt ist.
36:26Mach dir keine Sorgen.
36:27Es wird ein anderes Geschäft geben.
36:30Dir gehört nicht nur die Van Weyden Group.
36:32Dir gehört die ganze Welt.
36:34Zuerst lass mich in Ruhe.
36:38Wie soll das hier werden, Annabelle?
36:40Ist das deine Art, Danke zu sagen?
36:44Danke.
36:46Wofür?
36:48Dafür, dass ich dich wieder an mein Haus aufgenommen habe.
36:50Als niemand mehr in Falkenthal in deine Unschuld geglaubt hat.
36:54Außer dir.
36:56Richtig.
36:57Ich war der Einzige, der dir noch vertraut hat.
37:03Vertrauen?
37:06Du sprichst von Vertrauen?
37:10Du belügst mich seit Wochen und Monaten.
37:19So, jetzt kann es losgehen.
37:21Ich liebe Lagerfeuer.
37:23Ja, ich wünschte, nur Jan würde mitkriegen, wie wir hier sein ganzes Zeug abbrennen.
37:27Warte mal.
37:29Sag mal, findest du es nicht ein bisschen schade, die ganzen Sachen einfach so zu verbrennen?
37:33Schade?
37:35Um was?
37:37Einen Angeberfernsehsessel oder eine Schlafzimmereinrichtung in Schweinchen Las Vegas Rosa?
37:42Oder geht es dir schon wieder um die Brosche?
37:44Ach, guck mal, jetzt lass mich doch mal in Ruhe mit dieser Brosche.
37:47Ich finde Lagerfeuer auch super, aber erstens habe ich Angst, dass uns hier das Haus mit abbrennt.
37:53Und das muss nicht auch noch sein?
37:55Und zweitens, glaubst du nicht, dass es irgendjemanden gibt, der sich über so ein, wie sagst du, Schweinchen Las Vegas
38:02Rosa Schlafzimmer freut?
38:05Du meinst, irgendeine bedürftige Familie könnte sich über das hier freuen?
38:10Ja, na klar.
38:14Gut, dann versuche ich mal eine Wohltätigkeitsorganisation zu finden.
38:21Und wenn nicht, nehme ich die Axt.
38:29Ich weiß nicht, wovon du redest.
38:33Ich kann nicht nur glauben, dass du wieder etwas für mich empfindest und mir vergeben hast.
38:39Annabelle, hör zu mir.
38:40Bitte, Richard, lass mir doch noch das kleine bisschen Würde, was noch geblieben ist.
38:44Wenn du mich weiter belügst, dann müsste ich denken, du wirst mich in den Wahnsinn treiben.
38:49Ich weiß, dass du mich zusammen mit der kleinen Anwältin seit Monaten ausspionierst.
38:56Sehr beeindruckend.
38:58Ich hätte nicht gedacht, dass du so viel Talent zum Lügen hast.
39:04Sagst du, die Frau, die einen Mord in Auftrag gegeben hat und sich kurz darauf schon nicht mehr daran erinnern
39:08konnte?
39:13Ich wollte mich ändern.
39:16Ich wollte ein neuer Mensch werden.
39:19Weißt du auch warum?
39:22Deinetwegen.
39:28Okay.
39:33Du hast Helena getötet.
39:35Oder besser, du hast Delbrück die Drecksarbeit machen lassen, aber alle in Falkenthal wissen, dass du ihn, dass du ihn
39:40dazu angestiftet hast.
39:44Was die Leute von mir denken, das weiß ich aber.
39:49Ich dachte, du wüsstest es besser.
39:54Ich habe dein Geständnis gehört.
39:57Du hast diesem Pfarrer all deine Sünden gebeichtet.
39:59Mir machst du nichts mehr vor.
40:03Du hast die Frau umbringen lassen, die ich über alles geliebt habe.
40:07Und du hast mir Victoria genommen.
40:18Ich denke, wir beide haben uns nichts mehr zu sagen.
40:24Das sehe ich anders.
40:30Jetzt setzen Sie sich doch bitte hin, Frau Landmann.
40:34Die beiden sind schon ziemlich lange da unten.
40:37Ich denke, der Gemütszustand von Frau Grafenberg interessiert Sie nicht.
40:40Stimmt, aber der von Herrn van Weyden.
40:43Und ich hoffe nur, dass er nichts Unüberlegtes tut.
40:47Ich hoffe, er sagt dir mal ordentlich seine Meinung.
40:50Herr Adam und das von Ihnen, das bin ich ja gar nicht gewöhnt.
40:54Das Katz-und-Maus-Spiel muss endlich ein Ende haben.
40:57Ich bin es leid zu lügen.
40:59Wir sind ja schon wieder mal einer Meinung.
41:03Darf ich Ihnen einen Tee einschenken?
41:06Wein wäre mir lieber.
41:12Von mir hast du kein Geständnis bekommen.
41:14Niemals.
41:15Und jetzt will ich hier raus.
41:18Ich habe nichts mehr zu verlieren.
41:21Du hast mir alles genommen.
41:22Ach, jetzt mach mich nicht auch noch verantwortlich für dein Versagen als Ehemann und Vater.
41:26Du bist eben kein Familienmensch.
41:29Zum Glück muss Helena das nicht mehr miterleben.
41:32Bist du wahnsinnig?
41:34Nimm diesen Namen nie wieder in den Mund.
41:37Richard.
41:38Hör auf.
41:41Lass mich los.
41:43Richard.
41:48Ich weiß jedenfalls, was ich tue.
41:51Ich werde kündigen.
41:53Und ihr werdet mich nicht vergessen?
41:55Nein.
41:56Niemals.
41:57Uns wird was einfallen, ganz bestimmt.
41:59Ich weiß, was ich Ihnen angetan habe.
42:02Aber glauben Sie mir.
42:04Ich verzahle mir selbst am wenigsten.
42:06Und deshalb denke ich, sollte ich auch nicht hier sein.
42:17.
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