- vor 4 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Es war unfassbar für mich, dass Richard sie vorzog.
00:07Das konnte ich einfach nicht aushalten.
00:12Er wollte sie sogar heiraten.
00:14Das konnte ich doch nicht zulassen.
00:16Ich wollte einfach nur, dass sie verschwindet.
00:19Deshalb habe ich den Auftrag erteilt, sie umbringen zu lassen.
00:31Sagen Sie, Frau Krabbenberg, wusste Herr von Weyden, wie sehr Frau Bernstein und Sie sich gehasst haben?
00:41Das war kein Geheimnis.
00:45Er hat Ihre Erzfeindin über alles geliebt und lässt Sie trotzdem hier wohnen?
00:53Das hat mich auch gewundert.
00:57Wahrscheinlich war es wegen meines Gesundheitszuständes.
01:03Das war unfassbar für mich.
01:05Das war mein Verdacht, also richtig.
01:07Was tun Sie hier?
01:09Das Weichgeheimnis gilt überall und für jeden.
01:11Das konnte ich einfach nicht.
01:12Selbst für eine Mörderin.
01:14Entschuldigung, Herr Badriss.
01:18Geben Sie mir das Karate zurück.
01:21Ich werde das für Sie löschen.
01:34Geben Sie mir das Karate zurück.
01:52I'll be the first day of my life.
02:00Hören Sie, Herr Pfarrer.
02:02Sie decken da einen Mord.
02:04Auf diesem Gerät hat Annabelle gestanden, den Mord an meiner Frau in Auftrag gegeben zu haben.
02:10Können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, dieser Frau zu helfen?
02:13Ich helfe ihr nicht. Ich mache mein weiches Geheimnis.
02:18Moment.
02:22In der Bibel steht, du sollst nicht töten.
02:25Es steht ebenso geschrieben, du sollst nicht lügen.
02:29Sie haben mich unter völlig falschen Voraussetzungen in Ihr Haus geholt.
02:34Weil Sie eine Lüge mit einem Mord gleichsetzen?
02:37Nein, ganz und gar nicht.
02:39Aber wenn ich Ihnen das Gerät überlasse, damit Sie Ihre Ex-Frau überführen,
02:44würde ich billigen, dass Sie einen Mann Gottes instrumentalisieren, um Rache zu üben.
02:49Und das kann ich nicht.
02:51Und lassen eine Mörderin davonkommen?
02:54Aus Prinzip?
02:55Sie wird nicht davonkommen.
02:57Sie ist sich der Schwere ihrer Schuld bewusst und sie wird erkennen,
03:00dass sie sich der Polizei stellen muss,
03:03um zurück zu Gott zu finden.
03:08Das wird sie niemals tun.
03:12Ich lasse es sich erst besser allein.
03:15Sie wissen, wo Sie mich finden,
03:17wenn Sie mit mir reden wollen.
03:37Ich bringe Ihnen Ihren Tee.
03:43Danke, Adam.
03:56Haben Sie sich bei Ihren Übungen überanstrengt?
03:58Ja, ja, das wird es sein.
04:02Soll ich den Therapeuten kommen lassen?
04:05Nein, nicht im Moment.
04:07Danke, ich brauche Sie nicht mehr.
04:08Sie können gehen.
04:09Sehr wohl.
04:14Helena und ich, wir waren Rivalinnen.
04:17Wir konnten uns nicht ausstehen.
04:20Ich wollte einfach nur, dass Sie verschwindet.
04:23Deshalb habe ich den Auftrag erteilt,
04:27Sie umbringen zu lassen.
04:33Herr Pfarrer!
04:51Sophie, ich muss dich doch entsprechen.
04:53Ja, danke, es ist wichtig.
04:56Im Luft?
04:57Okay, bis gleich.
05:25Wo ist denn jetzt meine Überraschung?
05:29Voila.
05:31Was ist das denn?
05:36Ein Urlaubsantrag?
05:37Genau.
05:38Ich möchte mit dir verreisen.
05:39Ganz weit weg.
05:41Weg von dem Stress mit deinem Vater.
05:43Weg von dem Stress mit meinem Job.
05:45Kriegst du so einfach frei?
05:47So einfach nicht, aber für dich mache ich es möglich.
05:50Ach, Schatz, das ist eine tolle Idee.
05:52Das würde mir richtig gut tun,
05:53hier wegzukommen aus diesem Kaffee.
05:55Ich weiß, und darum machen wir das auch,
05:57damit du endlich mal wieder zur Ruhe kommst.
06:00Und wo fangen wir hin?
06:02Mir egal, such dir was aus.
06:05Dann nach Frankreich.
06:07Nein, zu der Jahreszeit lieber Sizilien.
06:10Mein Favorit sind die Malediven.
06:13Feuerland.
06:14Hawaii.
06:15Ich zahle.
06:16Nein, ich zahle.
06:18Hm.
06:45Ein kleiner Ausgleich für den Verpacker.
06:49Postenabschiedsabend.
06:50Das ist lieb von dir, aber ich muss gleich los.
06:52Ich habe keine Zeit für ein Picknick.
06:54Das ist nicht für jetzt gedacht.
06:55Das ist euer Abendessen.
06:57Für dich und Henning.
06:58Du machst uns ein romantisches Picknick.
06:59Das ist kein romantisches Picknick.
07:01Das sind nüchterne Sandwich,
07:02rationale Schnitzel und ein bisschen sachliches Obst.
07:05Alles total leidenschaftslos.
07:08Ich verstehe.
07:10Ich finde es schade, dass ich nicht mitkann.
07:13Aber ich will nicht, dass ihr hungern müsst.
07:14Denn der Zimmerservice in dem Hotel ist, naja, nicht existent.
07:18Danke.
07:19Das ist...
07:23Meine Art, dir eine gute Zeit zu wünschen.
07:25Ich hoffe, ihr habt viel Erfolg.
07:27Ich will, dass du dich voll und ganz auf das Projekt konzentrieren kannst
07:30und weißt, dass zwischen uns alles gut ist.
07:33Keine Eifersucht.
07:34Natürlich bin ich eifersüchtig.
07:36Aber ich habe lange drüber nachgedacht
07:37und bin zu einem Schluss gekommen, dass...
07:39Das was?
07:40Dass du viel zu alt für Theo bist.
07:42Das hat er mir auch schon gesagt.
07:44Aus uns wird leider nie ein Paar.
07:45Kommst du drüber hinweg?
07:46Wenn du mich tröstest.
07:52Ein paar Tropfen reichen.
07:54Aber ich würde auf Nummer sicher gehen
07:55und nicht allzu zimperlich sein.
07:57Was ist das?
07:58Ein Schlafmittel. Völlig harmlos.
08:00Das ist ein Barbiturat.
08:02Harmlos ist das Ganze und gar nicht.
08:03Bei einmaliger Einnahme schon.
08:07Du bist sicher, dass dein Plan aufgeht?
08:09Unser Plan wird ganz sicher aufgehen,
08:11wenn du alles richtig machst.
08:16Was ist denn jetzt?
08:17Wir waren uns doch einig.
08:20Ich habe keine Lust, Luisa zu vergiften.
08:22Zu betäuben?
08:23Meinetwegen zu betäuben.
08:24Das ist ein kleiner Unterschied.
08:26Findest du.
08:27Du kannst sie natürlich auch fragen,
08:28ob sie sich mit dir ins Bett legt,
08:29damit Simon denkt, ihr hättet eine Affäre.
08:31Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache.
08:33Spiel doch nicht den Moralisten.
08:35Es war deine Idee, dass wir uns zusammentun,
08:37um die beiden zu trennen.
08:39Im Gegensatz zu dir habe ich aber meine Grenzen,
08:41was Lügen und Intrigen angeht.
08:44Ich habe Simon nicht ins Gefängnis gebracht
08:46und ihm die Hand zertrümmert,
08:47um Luisa zu einer Ehe zu zwingen.
08:49Und ich habe ihr nicht vorgelogen,
08:51dass ich ihr Hotel verspielt habe
08:52und jetzt pleite bin.
08:55Ich habe diese Lügen so satt.
08:56Ich will das nicht mehr.
08:57Wir haben ja gesehen,
08:58wie erfolgreich du Luisa alles gestanden hast.
09:04Also gut.
09:07Gut.
09:09Sobald Simon euch im Bett erwischt hat,
09:11gehen die beide getrennte Wege.
09:13Und wir auch.
09:14Dann ist alles vorbei.
09:28Unterschiede zwischen europäischer
09:30und amerikanischer Tischordnung.
09:33Der Tisch ist die Visitenkarte des Butlers.
09:36Nein, der Tisch ist die Visitenkarte des Butlers.
09:41Nein, der Tisch ist die Visitenkarte des Butlers.
09:46Diskretion, Loyalität...
09:47Nein, nein.
09:50Diskretion, Loyalität und Ordnungsliebe
09:52sind die drei Eigenschaften...
09:54...die man braucht,
09:55um mit Annabelle Grafenberg auszukommen.
09:58Frau Landmann,
09:58es ist nicht sehr höflich,
09:59andere Menschen zu bemauschen.
10:01Das habe ich gar nicht.
10:02Sie sitzen hier in meiner Küche und reden laut.
10:04Sagen Sie mal, haben Sie eine Rede geübt?
10:06Ich werde gleich diese Okkupation aufgeben
10:09und so Frau Grafenberg.
10:10Ui, ui, ui, ui, ui.
10:12Warten Sie, warten Sie, warten Sie.
10:14Kommen Sie, ich helfe Ihnen.
10:15Ich mache den Fleck weg, ja.
10:16Kommen Sie.
10:18Vielen Dank.
10:19Ja, gern geschehen.
10:31Ein Vortrag an der internationalen
10:34Butler-Schule in Wiesbaden.
10:36Redner Ludwig Adam.
10:38Das ist ja sehr interessant.
10:39Ich vergaß in meinem Sack.
10:43Ich wusste gar nicht,
10:44dass Sie einen Vortrag
10:45an Ihrer Butler-Schule halten werden.
10:47Ich meine, Sie haben in Wiesbaden studiert?
10:49Das ist meine Privatsache.
10:50Bitte geben Sie her.
10:52Dass der Tisch die Visitenkarte
10:54eines guten Butler ist,
10:55wusste ich auch nicht.
10:56Ich würde mir nie erlauben,
10:58Schriftstücke zu lesen,
10:59die sich in fremden Taschen befinden.
11:02Frau Landmann.
11:08Und grüß mir das Hotel.
11:13Bist du soweit?
11:16Schau mal, was jemand für uns gemacht hat.
11:18Ja.
11:19Danke.
11:20Dann müssen wir keine Pizza bestellen.
11:22Ja, das wäre auch schwierig geworden.
11:23Dann hast du uns
11:24einen noch größeren Gefallen getan.
11:25Ich freue mich, wenn ich helfen kann.
11:27Schade, dass du nicht mitkommen kannst.
11:30Ich schwöre dir,
11:31an mir hat es nicht gelegen.
11:32Ich weiß.
11:33Viel Erfolg.
11:34Danke.
11:39Wir rufen dich an,
11:40sobald wir das Gespräch
11:41mit der Heimleiterin hatten, ja?
11:43Ja.
11:43Ich freue mich.
11:45Bis später.
11:46Hab eine gute Fahrt.
11:47Danke.
11:57Mit Weichgeheimnis hin oder her,
11:59dieser Parra will Annabelle
12:00einfach durchkommen lassen.
12:01Obwohl er genau gehört hat,
12:03dass sie einen Mord
12:04in Auftrag gegeben hat.
12:07Wir waren so kurz davor,
12:08so kurz.
12:11Wie ist er denn
12:12überhaupt dahinter gekommen?
12:13Das weiß ich.
12:14Wahrscheinlich ist er misstrauisch geworden,
12:16weil ich ihn so gedrängt habe,
12:17mit Annabelle zu reden.
12:19Glaubst du, er bleibt dabei?
12:21Absolut.
12:23Gut.
12:24Dann müssen wir uns eben
12:26etwas anderes überlegen.
12:28Ja,
12:28nur bin ich mit meinem Latein
12:29langsam am Ende.
12:30Ich weiß nur,
12:31dass wir Annabelle
12:32und Delbrück
12:33überführen müssen,
12:34um Lissi zu schützen
12:35und meinem Bruder zu entlasten.
12:37Delbrück hat ihn unschuldig
12:38ins Gefängnis gebracht.
12:39Wir hatten doch
12:40einen Plan, Richard.
12:41Ja,
12:42ich fürchte nur,
12:42unser Plan ist gescheitert, Sophie.
12:45Und das bedeutet,
12:46dass mir nur noch
12:46eins übrig bleibt,
12:48Lissi die Wahrheit zu sagen.
12:51Bist du dir sicher?
12:52Hab ich eine Wahl?
12:55Ich meine,
12:55ich kann dich ja verstehen,
12:56aber...
12:57Ich weiß,
12:57das könnte das Ende
12:58unseres Plans bedeuten,
13:00aber hier geht es
13:00um meine Tochter.
13:03Was ist,
13:04wenn sie dir nicht glaubt?
13:06Ich muss es
13:06wenigstens versuchen.
13:08Ich kann nur nicht
13:09einfach zusehen,
13:10wenn sie sich
13:10in einen Mörder verliebt.
13:13Ich fürchte,
13:14das ist längst passiert.
13:19Ja.
13:31Wer war das?
13:32Mein Vater.
13:33Ich habe keine Lust,
13:34mit ihm zu reden.
13:35Magst du ihm nicht sagen,
13:36dass wir verreisen?
13:37Was soll das bringen?
13:38Er würde es mir
13:38eh nur ausreden wollen.
13:39Ich habe keine Lust
13:40mehr auf diesen Streit.
13:41Wollen wir los?
13:42Lissi,
13:42wo willst du hin?
13:44Das geht dich
13:44aber gar nichts an.
13:46Sag meinem Vater,
13:46dass ich in ein paar Tagen
13:47zurück bin.
13:48Tu das nicht.
13:49Du hast keine Ahnung,
13:50worauf du dich einlässt.
13:52Annabelle,
13:52was willst du von mir?
13:54Ich weiß Dinge.
13:56Vertrau mir einfach.
13:57Ich soll dir vertrauen?
13:59Ist ja wohl lächerlich.
14:01Dann warte wenigstens
14:02auf deinen Vater.
14:06Weißt du, Annabelle,
14:08von mir aus warst du
14:09in diesem Haus nie willkommen.
14:11Und mein Leben
14:11geht dich gar nichts an.
14:13Können wir los,
14:14wir verpassen den Flieger.
14:15Du machst einen Fehler.
14:18Sie sehen nicht gut aus.
14:20Sie sollten sich
14:21besser ausruhen,
14:22statt sich jetzt
14:22mit Sachen zu belasten,
14:23die sie überhaupt
14:24gar nichts angehen.
14:25Kleiner Tipp.
14:26Das Gesünde.
14:43Die Heimleiterin müsste in etwa
14:45einer Viertelstunde kommen.
14:46Noch genug Zeit,
14:47um unser Zimmer zu beziehen.
14:50Moment.
14:56So, bitte.
15:01Hast du einen besonderen Gansch?
15:03Die Hochzeitswiese, bitte.
15:06Sehr gerne.
15:07Solange Simon nichts erinnert.
15:09Sehr lustig.
15:10Dir empfehle ich
15:11Zimmer Nummer drei.
15:13Ist sie schön?
15:15Keine Ahnung.
15:17Herr Adam hat erzählt,
15:17dass dort eine alterne
15:18Schauspielerin gestorben ist
15:19und seitdem spuckt es da.
15:21Wie leid's denn von dir?
15:22Ich dachte nur,
15:22falls du Nora vermisst.
15:24Eigentlich schade,
15:25dass die beiden arbeiten müssen.
15:27Es hätte ja ein schöner
15:28Aufenthalt zu viert werden können.
15:30Also ehrlich gesagt,
15:30hätte ich nie viel
15:31für diese Pärchentreffen über.
15:33Aber dass Simon nicht dabei ist,
15:34ist wirklich schade.
15:36Schließlich ist das unser Hotel.
15:39Es hat auch einmal uns gehört.
15:40Erinnerst du dich?
15:41Ja.
15:43Aber nicht so wie Simon und mir.
15:45Bevor ich es verspielt habe.
15:48Alles haben wir ausreichend thematisiert.
15:50Jetzt will ich einen Workshop
15:51für talentierte Kinder organisieren.
15:54Hilfst du mir?
15:55Natürlich.
16:01Simon,
16:02hier ist was komplett schief gelaufen.
16:03Hast du die Farben
16:03an die Euroskala angepasst?
16:05Oh nein.
16:06Ich hab's vergessen.
16:07Entschuldige.
16:08Das müssen wir alles nochmal machen.
16:10Nein, Fehler.
16:10Ich passe das sofort an.
16:11Simon,
16:12wenn du das nicht machen willst,
16:13dann sag das bitte.
16:14Aber die Mappe,
16:15die muss noch morgen in den Druck.
16:16Und wenn die Farben nicht fertig sind,
16:18dann dann...
16:18Es tut mir leid,
16:18ich hab Mist gebaut.
16:19Ich weiß,
16:20dass du eine Menge Stress bekommst,
16:21wenn das schief geht.
16:22Aber wir schaffen das bis morgen.
16:24Ich bin ja jetzt da.
16:25Ja, dann...
16:26Dann lass uns loslegen.
16:27Das wird die beste Produktpräsentation,
16:29die Falkenteu Porzellan je herausgegeben hat.
16:31Versprochen.
16:49Herr Adam,
16:56Hätten Sie mal einen Moment,
16:58ich habe Ihr Sakko...
17:01Ich hoffe,
17:03Sie nehmen es mir nicht mehr übel wegen vorhin.
17:05Weil Sie in meinen privaten Unterlagen herumgeschnüffelt haben?
17:09Ich habe nur Ihr Sakko in Ordnung bringen wollen
17:11und da sind mir die Papiere quasi in die Hand gefallen.
17:14So, so.
17:16Ich wollte mich nicht über Ihren Vortrag lustig machen.
17:19Wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen.
17:21Ich meine, bei Ihrem Vortrag...
17:22Danke Ihnen, das wird nicht nötig sein.
17:23Na so, so habe ich es auch gar nicht gemeint.
17:26Für mich sind Sie der Beste,
17:27der diesen Vortrag halten kann.
17:29Oh, da gibt es sehr versierte Kollegen.
17:30Und ich kann leider nicht von mir sagen,
17:32dass ich ein großer Redner bin.
17:34Für mich sind Sie der beste Butler der Welt,
17:37den ich kenne.
17:38Weil ich der Einzige bin, den Sie kennen.
17:39Mitnichten.
17:40Während meiner ganzen Arbeitszeit bei den Grafenbergs,
17:43durch deren großen Freundeskreis,
17:45habe ich einige Ihrer Kollegen kennengelernt.
17:47Ja?
17:48Ja, die meisten Butler waren eigentlich nur arrogant.
17:51Aber Sie sind loyal, diskret
17:54und haben eine außerordentliche Ordnungsliebe.
17:58Ich nehme Ihr Kompliment gern an
18:00und Ihre Entschuldigung auch.
18:03Dann darf ich Ihnen also bei den Vorbereitungen
18:05zu Ihrem Vortrag helfen?
18:07Ich fürchte, ich werde den Vortrag nicht halten können.
18:09Aber Sie wollen doch jetzt nicht etwa kneifen.
18:12Lampenfieber ist keine Entschuldigung.
18:13Frau Grafenberg, geht es schlechter.
18:15Ich muss mich um Sie kümmern.
18:17Sie entschuldigen mich.
18:24Jedes Kind macht es so gut es kann.
18:25Und am Schluss wollen wir die Einzelnenbilder
18:27zu einem großen Gesamtbild zusammenfügen.
18:29Das ist aber eine sehr schöne Idee.
18:31Und das Thema soll Afrika sein?
18:32Ja, jedes Kind sucht sich ein Tier aus,
18:34das es dann malen soll.
18:35Ach, großartig.
18:36Das wird unseren Kindern sicher sehr gefallen.
18:38Und die wollen nicht halten, die sind auch so schön.
18:40Wie sind Sie denn auf das Hotel gekommen?
18:42Ich war einmal die Besitzerin.
18:44Ach, wirklich?
18:45Ja, mein Verlobter und ich, wir wollten es neu eröffnen.
18:49Aber dann ist uns was dazwischen gekommen.
18:51Sie sind verlobt?
18:53Wir?
18:54Nein, wir sind...
18:55Verheiratet.
18:57Nur ein Scherz, wir sind Kollegen.
19:00Simon Becker ist mein Verlobter.
19:02Den haben Sie doch kennengelernt.
19:03Und er sollte eigentlich auch den Workshop leiten,
19:05aber ihm ist in der Manufaktur was dazwischengekommen.
19:07Was wir alle sehr bedauern.
19:08Er hätte den Kindern einiges beibringen können.
19:11Aber morgen klappt es.
19:12Ganz bestimmt.
19:19Herein.
19:23Herr Adam sagte mir, du willst nicht sprechen.
19:25Ich habe versucht, dich zu erreichen.
19:26Wo warst du?
19:28Ich hatte einen Termin.
19:30Sag mal, weißt du, wo Lissi ist?
19:31Ja, darüber wollte ich mit dir sprechen.
19:34Sie ist weggefahren.
19:37Sie ist was?
19:38Sie lässt dir ausrichten, dass sie in ein paar Tagen wieder da sein wird.
19:42Ist sie allein weggefahren?
19:44Mit Delbrück?
19:47Wie konntest du das zulassen?
19:50Was hätte ich denn tun sollen?
19:51Du hättest...
19:57Ich weiß es auch nicht.
19:58Du hättest dir sagen können, dass sie auf mich warten soll.
20:01Das habe ich getan, aber sie wollte nicht auf mich hören.
20:05Entschuldigt, dass ich so laut geworden bin.
20:06Ich...
20:07Ich mache mir einfach Sorgen um Lissi.
20:24Na, hat Luisa zu tun?
20:27Ja, sie haben ein Treffen mit der Heimleiterin.
20:29Sie wollte sich danach melden.
20:31Dann wird sie das sicher machen.
20:33Ja.
20:34Wenn ich den Job in der Manufaktur nicht angenommen hätte, könnte ich jetzt dabei sein.
20:38Ironie des Schicksals.
20:39Was hat das mit Schicksal zu tun, dass ein Kunde seine Produktmappe haben will?
20:42Na, entschuldige mal.
20:43Du nimmst einen Job an, für den du im Übrigen komplett überqualifiziert bist, nur um in der Nähe von Luisa
20:48zu sein.
20:48Und dann geht sie weg und du kannst nicht mit, weil du arbeiten musst.
20:51Das hat doch was mit Ironie zu tun.
20:53Ja, schön bescheuert von mir.
20:55Menschlich, würde ich sagen.
20:56Ich vertraue Luisa.
20:58Wirklich.
20:59Aber dass sie ausgerechnet mit dem Ex-Freund in unser Hotel fahren muss, da wäre doch jeder eifersüchtig.
21:03Hast du dir das gesagt?
21:04Natürlich nicht.
21:05Im Gegenteil, ich habe ihnen sogar noch ein Abendessen spendiert.
21:08Also vielleicht bin ich da altmodisch, aber ich glaube, mit der Wahrheit wärst du besser gefahren.
21:11Nein, dann hätte es nur wieder Streit gegeben.
21:13Das wird schon.
21:15Hast du noch eine Auflage?
21:16Eine was?
21:16Noch eine von den Plattetüden?
21:17Nein.
21:18Tut mir leid.
21:19Doch, warte mal.
21:20Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche.
21:23Und was willst du mir damit sagen?
21:24Dass du ein Idiot bist.
21:25Danke.
21:25Luisa liebt dich.
21:26Und die Probleme, die du hast, die machst du dir nur selbst.
21:28Also freu dich oder reg dich auf, sie geht ganz bei dir.
21:43Danke, dass du mir Gelegenheit gegeben, mich zu entschuldigen.
21:46Ich hoffe, Sie verstehen, in welcher Notlage ich mich befinde.
21:48Ich kann Ihnen nur raten, sich aus dieser Situation zu befreien.
21:51Ja, ich wünschte, das wäre noch möglich.
21:54Dann könnte ich meiner Tochter sagen, dass ihr neuer Freund ein Mörder ist und verhindern, dass sie mit ihm verreist.
21:59Vielleicht lag das nie in Ihrer Macht, das zu verhindern.
22:03Aber Sie mir raten, mich damit abzufinden.
22:05Ich rate Ihnen, Vertrauen zu haben.
22:08In was?
22:10Darauf, dass es höhere Mächte gibt als Ihren Willen.
22:13Sprechen Sie von Gott?
22:14Ja, ich spreche von Gott.
22:15Und von seiner Gnade zu vergeben.
22:18Denn Vergebung ist es, wonach Frau Grafenberg strebt.
22:21Und die wird sie auch erfahren, wenn sie bereit ist, sich für ihre Taten zu verantworten.
22:27Ich wünschte, ich hätte ihr Glauben.
22:29Ich kann Ihnen zwar nicht auf die Weise helfen, die Sie verlangen.
22:34Aber ich kann Ihnen versprechen, dass ich mich auch weiterhin um Frau Grafenberg kümmern werde.
22:39Ich werde ihr helfen, das Richtige zu tun.
22:45Das ist meins.
22:50Äh, ja?
22:51Ja, selbstverständlich kann ich zu Ihnen kommen.
22:59Gut, bis später.
23:01Ja, also ich will Sie nicht länger aufhalten.
23:03Das war Ihre Ex-Frau.
23:05Sie hat mich gebeten, zu ihr zu kommen.
23:07Es geht ihr sehr schlecht.
23:10Was werden Sie tun?
23:12Ihr Beistehen.
23:24So, das war's.
23:29Es reicht, um der Sixtinischen Kapelle ein Neuerndsschicht zu verpassen.
23:33Auch ein schönes Projekt.
23:35Können Sie mal bei Vatikan nachfragen.
23:51Was ist das?
23:52Das gehört mir.
23:54Schlafmittel.
23:58Gott, ist das öde.
24:04Oh nein, das ist spießig.
24:10Also es ist wirklich die langweiligste Produktmappe der Welt.
24:18Ich wusste nicht, dass du Schlafmittel brauchst.
24:20Du weißt eben nicht alles.
24:21Und jetzt sei so gut und gib es mir wieder.
24:24Ich wollte dir nicht zu nahe treten.
24:30Hallo, Liebes.
24:32Verstehe.
24:32Dann ist Luisa also in deiner Nähe.
24:34Und immer noch bei Bewusstsein.
24:36Wie geht es dir?
24:38Ich frage mich, ob bei euch alles läuft.
24:40Natürlich tut es das.
24:41Wir haben ja die Farben eingebracht
24:43und kümmern uns gleich noch um den genauen Ablauf.
24:46Oh bitte, langweile mich nicht mit Details.
24:50Wann gibst du ihr das Schlafmittel?
24:54Hallo, Henning, redest du noch mit mir?
24:56Wir werden jetzt noch etwas arbeiten und später wohl zusammen essen.
25:01Obwohl, jetzt wäre es auch ein bisschen früh.
25:02Andererseits könnte ich sie mir noch direkt losschicken.
25:05Geh mir nicht auf die Nerven.
25:07Wir waren uns einig, dass ich es auf meine Weise mache.
25:10Solange du es überhaupt machst.
25:12Ich muss erst mal sehen, wie ich es am besten anstelle.
25:15Ich rufe dich an, wenn ich es weiß.
25:17Ja, aber Henning, hör zu.
25:18Ja, Schatz.
25:19Ich dich auch.
25:20Bis dann.
25:22Was bildet der sich eigentlich ein?
25:26Was bildet der sich eigentlich ein?
25:28Wenn er nicht alles selber macht.
25:33Danke für deinen Anruf.
25:34Keine Sekunde zu früh, aber auch nicht zu spät.
25:37Weißt du ja, sobald du weg bist, passiert immer irgendetwas mit der Zeit.
25:41Sie verlangsamt sich enorm.
25:44Was?
25:45Hier.
25:48Ich muss Schluss machen.
25:49Bis später.
25:51Und?
25:52Gefällt sie Ihnen?
25:55Das kann man so nicht sagen.
25:59Ich finde sie fantastisch.
26:01Danke.
26:02Ihr habt wirklich gut zusammengearbeitet.
26:04Auch in der neuen Konstellation.
26:06Ja, dann würde ich sagen, dass die Mappe bis zum Kundentermin fertig wird, oder?
26:09Ja, wenn Sie keine Änderungen mehr vornehmen wollen, dann können wir die Daten konvertieren
26:14und an die Druckrei sein.
26:15Aber das schaffen Sie doch heute noch allein, oder?
26:18Ja, natürlich.
26:20Ich dachte eigentlich, ich sollte das morgen machen.
26:23Das kannst du natürlich gerne tun, aber ich dachte, dass du morgen viel lieber mit
26:27Luisa zusammen bist.
26:29Das wäre natürlich großartig.
26:31Ja, dann machen wir es doch so.
26:32Na los, ich wünsche dir viel Spaß, Mo.
26:34Danke.
26:37Na dann, nichts wie ran an die Arbeit.
26:38Willst du Luisa nicht Bescheid sagen?
26:40Und ihr die Überraschung verderben?
26:41Niemals.
26:46Ich habe doch schon so gute Fortschritte gemacht, aber jetzt geht es mir schlechter und
26:50schlechter.
26:52Ich erlebe es oft, dass eine seelische Last sich körperlich äußert.
26:56Aber ich bin doch Ihrem Rat gefolgt und habe gebeichtet.
26:58Was soll ich denn noch tun?
26:59Ich kann Ihnen kein Rezept verraten, das Ihre Beschwerden sofort lindert.
27:04Warum nicht ich?
27:06Seelisches Leid ist individuell, genauso wie Schuld.
27:11Ich habe Sie hierher gebeten, damit Sie mir helfen.
27:14Das versuche ich.
27:25Zuallererst müssen Sie sich beruhigen.
27:27Können Sie dir gar nichts tun?
27:29Sie müssen sich selber helfen, indem Sie Ihr Gewissen erleichtern.
27:33Aber ich habe doch gebeichtet.
27:36Vielleicht müssen Sie sich vor einer anderen Instanz als der Kirche offenbaren.
27:42Wollen Sie mir sagen, ich werde nur wieder gesund, wenn ich mich selbst anzeige?
27:48Ich kann Ihnen nichts garantieren, aber die Last, die Sie tragen, wird immer schwerer.
27:54Ein Geständnis wäre ein Weg, Sie zu verringern.
28:39Ein Geständnis wäre ein Weg, Sie zu verringern.
29:09Ein Geständnis wäre ein Weg, Sie zu verringern.
29:33Das fertige Bild von den Kindern kann man hervorragend als Referenz für Sponsoren verwenden.
29:38Wir könnten es zum Beispiel kalt und tief versteigern.
29:40Wir können es aber auch im Kinderheim aufhängen.
29:43Das ist auch eine schöne Idee.
29:46Rechte aber wegen der Publicity.
29:48Das sollen die Kinder entscheiden, wenn das Bild noch nicht fertig ist, oder?
29:54Abgemacht.
29:55Und darauf müssen wir anstoßen.
29:57Mit Sekt?
29:58Du weißt doch, dass ich keinen Alkohol trinke.
30:00Es ist Kindersekt.
30:02Was soll das sein?
30:03100% alkoholfrei und mit Kaugummigeschmack.
30:06Den habe ich an der Tankstelle gesehen.
30:07Und da es hier um Kinder geht.
30:11Also gut, worauf stoßen wir an?
30:14Darauf, dass alles so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben.
30:18Und darauf, dass wir die Kinder morgen glücklich machen.
30:24Ich habe noch was vergessen.
30:26Was denn?
30:27Also, ich bin sehr froh, dass wir so gut zusammenarbeiten.
30:31Das ist fast wie in alten Zeiten.
30:34Ja, fast.
30:36Ohne deine Hilfe hätte das alles hier nicht stattgefunden.
30:41Danke für deine Unterstützung.
30:45Also, dann auf dich und auf die gute Zusammenarbeit.
30:50Warte, jetzt hinkt das nicht.
30:52Warum?
30:53Der Sekt ist scheußlich, stell hinweg.
30:55Ich glaube nicht so.
30:56Du solltest mir vertrauen.
30:58Hm.
31:00Also, ich finde, das schmeckt ganz gut.
31:12Es geht um meinen Ex-Mann.
31:14Er will Helena heiraten.
31:16Dazu wird es aber nicht kommen.
31:18Warum nicht?
31:19Weil Sie, Helena Bernstein, töten werden.
31:23Du musst mir helfen.
31:25Und wie stellst du dir das vor?
31:26Es gibt einen Gegengift.
31:30Warum sollte ausgerechnet ich dir diesen Gefallen tun?
31:33Annabelle.
31:34Heilen Sie Ihre Sorgen mit mir, bevor Sie daran zerbrechen.
31:37Ich soll Helena Bernstein töten.
31:39Allein, dass du darüber redest.
31:40Annabelle, bitte.
31:42Du musst mir helfen.
31:44Gott, der Herr ist uns gnädig.
31:45Lass du mir helfen.
31:46Aber deine Reue kommt ein bisschen zu mir.
31:48Er vergibt uns, wenn wir bereit sind zu wach.
31:51Ich will, dass es aufnimmt.
31:52Gott, der Herr ist uns gnädig.
31:56Bitte, mach das auf.
31:58Ich wollte einfach nur, dass sie verschwindet.
32:00Also, Herr Gott, ich hätte den Auftrag geteilt.
32:03Du musst mir helfen.
32:05Wenn wir bereit sind zu wach.
32:08Du musst mir helfen.
32:14Es tut mir leid, Luisa.
32:19Dann hast du unsere kleine Prinzessin also schon ins Land der Träume geschickt.
32:23Noah, was machst du hier?
32:25Ich muss mit ihr reden.
32:27Ich werde die Sache abbrechen.
32:29Dann kannst du dich ja freuen.
32:31Weiß ich, verstehe ich.
32:32Simon wird nicht kommen.
32:34Wirklich?
32:34Warum nicht?
32:35Er will seinen freien Tag lieber dazu nutzen, sich einen neuen Job zu suchen machen.
32:39Wahrscheinlich will er Luisa einfach nur nicht einhängen oder was weiß ich.
32:42Toll.
32:43Damit ist unser ganzer Plan gescheitert.
32:45Na, Gott sei Dank.
32:47Das habe ich mir schon gedacht, dass du dich freust.
32:49Es ist besser so, glaub mir.
32:52Damit ist aber auch unser Gastspiel als Paar beendet.
32:56Na ja, habe ich wieder mein eigenes Zimmer und dieses ganze Schatzi hier, Hasi da, das hat ja auch nur
33:02genervt.
33:04Obwohl, so als Paar waren wir gar nicht schlecht, oder?
33:07Tja, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.
33:12Habt ihr nur diesen Kindersekt hier?
33:15Da muss noch eine Flasche Apfelsaft stehen.
33:18Wo denn?
33:20Tja.
33:21Ach ja.
33:26Schau mal, dann werden wir ein schönes Trennungsfinale inszenieren.
33:31Und dann ist alles vorbei.
33:34Ja.
33:35Ja.
33:38Na los.
33:42Dann lass uns wenigstens nochmal anstoßen auf unsere Trennung.
33:50Auf unsere Trennung.
33:52Ich bin froh, dass es vorbei ist.
33:54Ich weiß.
34:18Was machen Sie denn noch hier?
34:19Frau Grafenberg geht es gar nicht gut.
34:22Sie hat mich um eine heiße Brühe gebeten.
34:24Um diese Zeit?
34:26Sagen Sie, müssen Sie morgen nicht früh raus, wenn Sie nach Wiesbaden fahren wollen?
34:30Ich fürchte, daraus wird nichts werden.
34:32Sagen Sie bloß, Sie wollen wegen Annabelle hierbleiben.
34:37Sie sind in einem sehr schlechten Zustand.
34:42Haben Sie denn nicht gesagt, dass Sie da einen wichtigen Vortrag haben?
34:45Ich bin noch nicht dazu gekommen.
34:48Wie oft ist denn eigentlich so ein Vortragstag an Ihrer alten Schule?
34:53Erstmal ist eine Veranstaltung zum 100-jährigen Jubiläum geplant.
34:57Erstmal?
34:57Eventuell hätte ich ab und zu als Gastdozent arbeiten können.
35:03Ja, und wie viele Redner gibt es da an dieser Jubiläumsfeier?
35:08Drei.
35:09Drei?
35:11Aus 100 Jahren?
35:12Dann sind Sie doch einer der drei besten Butler.
35:16Na, einige sind schon gestorben.
35:19Also für mich hört es sich das so an, dass man dort sehr viel von Ihnen hält.
35:24Ja, und jetzt erwartet man doch auch, dass Sie dort hinkommen.
35:31Na, ich muss Ihnen alle früh anrufen und mich entschuldigen.
35:34Haben Sie nicht gesagt, dass Zuverlässigkeit eine der wichtigsten Eigenschaften eines Buttlers ist?
35:39Das stimmt.
35:40Ja, und die jungen Leute, die haben nur eine Gelegenheit,
35:44aus ihren Erfahrungen und ihrem Wissen zu lernen.
35:48Und die wollen Sie jetzt im Stich lassen?
35:51Aber ich kann ebenso wenig Frau Grafenberg im Stich lassen.
35:54Ja, das ist doch aber nur ein Tag und irgendwer wird sich schon um Sie kümmern.
35:59Aber wer denn?
36:01Ich werde es tun.
36:03Sie?
36:05Aber Sie verabscheuen doch Frau Grafenberg.
36:09Ja.
36:10Aber bevor Sie Ihren Vortrag verpassen,
36:13da werde ich mich einen Tag lang vorbildlich um Annabelle kümmern.
36:18Das würden Sie für mich tun?
36:21Na ja, mehr für die jungen Kollegen.
36:25Ja, ja.
36:26Annabelle wird sich niemals freiwillig stellen.
36:29Und Lissi hat sich nicht gemeldet.
36:32Wenn ich wenigstens wüsste, wo sie ist und ob es ihr gut geht.
36:36Hast du ihr denn eine Nachricht hinterlassen?
36:38Ja, mehrere.
36:40Aber offenbar weigert sie sich, mit mir zu reden.
36:43Oder mir wenigstens zu sagen, wo sie ist.
36:47Gib ihr einfach ein bisschen Zeit.
36:49Sie wird sich ganz sicher melden.
36:51Warum habe ich ihr nicht von Anfang an die Wahrheit gesagt?
36:54Weil du sie schützen wolltest.
36:56Ja.
36:57Aber mit welchem Ergebnis?
36:59Der Elbrück vernebelt ihr weiter das Hirn und Annabelle lacht sich ins Fäustchen.
37:04Annabelle, bitte.
37:05Hör sie allein.
37:06Du musst mir helfen.
37:07Du musst mir helfen.
37:08Hörst du mir leiden.
37:10Ach ja, deine Reue kommt ein bisschen spät.
37:18Ich bringe Ihnen Ihre Brühe.
37:25Ich halte es sicher, also es muss aufhören.
37:27Es muss aufhören.
37:29Frau Grafenbeck, es ist alles in Ordnung.
37:32Sie hatten einen bösen Traum.
37:36Frau Grafenbeck, was ist mit Ihnen?
37:40Ich würde wirklich alles tun, damit es aufhören.
37:46Wenn wir bereit sind, so barriere ich.
37:49Meinst du nicht, dass der Pfarrer recht gehabt haben könnte?
37:52Und Annabelle von alleine gesteht?
37:55Sophie, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als daran glauben zu können, aber...
38:00...dazu reicht mein Vertrauen nicht aus.
38:04Ich habe einfach Angst, verstehst du?
38:06Angst um meine Tochter.
38:09Ich möchte nicht noch ein Kind verlieren.
38:17Wir sollten gehen.
38:19Warum?
38:20Ich glaube nicht, dass es Luisa stört.
38:22Du hast noch einen weiten Weg bis nach Falkenthal.
38:25Du willst mich aber schnell loswerden.
38:28Hm?
38:30Findest du es nicht aufregend?
38:32Hier in diesem Zimmer?
38:33Was?
38:34Ach komm, du weißt schon.
38:36Du hast es noch immer nicht begriffen, oder?
38:38Ich bin mit dir fertig, Noah.
38:41Ach ja?
38:42Bist du dir da ganz sicher?
38:44Ganz sicher.
38:46Ach komm schon.
38:48Unsere letzte gemeinsame Nacht, hm?
38:51Auf gar keinen Fall.
38:53Wenn dir Luisa dieses Angebot machen würde, dann würdest du nicht Nein sagen.
38:59Bist du müde?
39:00Ich weiß nicht mehr.
39:01Ja?
39:03Ja?
39:04Das ist immer so komisch.
39:05Oh.
39:08Dann ruh dich doch aus.
39:10Wenn es dir nicht gut geht.
39:13Verdammt, Noah.
39:14Was hast du getan?
39:16Warum denn?
39:18Ich hab dir deinen sehnlichsten Wunsch erfüllt.
39:21Eine gemeinsame Nacht mit Luisa.
39:24Du Mist, Chuck.
39:26Das nimm ich immer als Kompliment.
39:39So, mein lieber Simon.
39:41Jetzt kannst du kommen.
40:13Ich bin tot müde.
40:16Ich bin ins Bett gefallen.
40:19Viel Spaß noch bei der Arbeit.
40:21Ich liebe dich, deine Luisa.
40:29So, ich hab den Umschlag jetzt in den Postausgang gelegt.
40:33Er geht noch morgen an die Druckerei.
40:35Dann sind wir jetzt also fertig?
40:36Sieht ganz danach aus.
40:39Das war wirklich sehr gute Arbeit, Simon Wecker.
40:41Vielen Dank.
40:42Das kann ich nur zurückgeben.
40:44Du machst deine Sache sehr gut, Chef.
40:46Ach nein, nenn mich bitte nicht, Chef.
40:48Warum nicht?
40:50Boss wäre mir lieber.
40:52Also dann, Boss, wollen wir?
40:56Und?
40:57Überraschest du Luisa noch heute Abend oder doch erst morgen?
41:00Sie schläft schon.
41:01Ich werde Sie morgen mit einem Frühstück überraschen.
41:29Ich werde Sie morgen mit einem Frühstück überraschen.
41:31Überraschung.
41:41Kommen Sie bitte sofort ins Gutshaus. Wir fahren ins Polizeipräsidium.
41:46Vielleicht war es ja doch ein Missverständnis.
41:48Ja, natürlich. Es ist aber kalt und da ist er zu Henning ins Bett gekrochen.
41:51Ja, zum Beispiel.
41:54Und wenn ich erst mal erzähle, wer mich zu diesen ganzen scheußlichen Taten angestiftet hat.
41:59Du hast doch am meisten von der ganzen Erpressung profitiert.
42:02Bitte sag nicht, dass jemand uns heute gesehen hat.
42:04Es tut mir leid.
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