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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:40Musik
01:00Was machst du denn da in aller Herrgott früh?
01:03Ich hab schon Kaffee getrunkelt
01:05Denk an die Nachbarn
01:07Was?
01:09Psst
01:09Zu laut?
01:12Dann schneide ich erstmal die Büsche
01:14Bitte nicht, komm frühstücken, okay?
01:17Bitte
01:17Musik
01:20Musik
01:22Musik
01:23Musik
01:24Musik
01:24Musik
01:24Musik
01:24Musik
01:27Julissa, mein Schatz, würdest du mir einen Gefallen tun?
01:29Ja, was denn für einen?
01:31Dann nimm doch mal was mit Ufer Matthias
01:33Frag ihn, ob er mit dir in den Zoo kommt
01:34Wir haben so viele tolle neue Tiere
01:36Was denn für welche?
01:37Zum Beispiel eine kleine bulgarische Langradziege
01:41Wie klein ist die?
01:43Die geht dir so bis zur Hüfte ungefähr
01:45So eine Scheiße
01:48Ufer hat mir die Jacke mitgewaschen
01:49Die war mal weiß
01:50Rosa ist doch auch hübsch
01:51Gib mal herzig
01:52Vielleicht kann ich sie entfärben
01:54Sag ihm doch einfach, dass er das lassen soll
01:56Was ist denn los?
01:58Dein Vater versucht sich nützlich zu machen
02:00Er hat meine Jacke versaut
02:02Aber doch nicht mit Absicht
02:03Vielleicht sollten wir ihn doch ein bisschen einbremsen
02:05Jetzt hakt doch nicht alle auf meinem Vater rum
02:07Er meint es doch nur gut
02:14Guten Tag
02:15Tag schön
02:15Bei Lenz?
02:16Ja
02:16Dann eine Unterschrift bitte
02:18Wofür denn?
02:23Wie, der Traktor soll für uns sein?
02:25Das müssen Sie doch wissen
02:26Sie haben ihn doch bestellt
02:28Weißt du was davon?
02:29Da ist er ja endlich
02:30Das hat ja mal ziemlich lange gedauert, junger Mann
02:32Beschweren Sie sich nicht bei mir
02:35Euer neuer Gartentraktor
02:37Kein mühsames Rasenmähen mehr
02:39Und im Winter kann man Schnee damit schieben
02:42Ich glaube, du hast doch recht
02:44Ja, red mal mit ihm
02:47Ich gucke mir das mal an
02:49So, jetzt noch eine kleine Impfung
03:01Dann hast du es geschafft
03:03Meine Tochter ist auch schon ganz neugierig auf dich
03:06Die kommt dich bestimmt bald besuchen
03:08Annett fürs Aufzuchtbuch und die Tierdatei
03:11Äußere Erscheinung normal
03:13Hufstellung normal
03:14Und DNA und Blutgruppe reichen wir nach
03:16Soll ich das gleich Dr. Berghoff geben
03:18Damit er es einträgt?
03:20Achso, oder wollen Sie ihn?
03:23Nein
03:24Und Dr. Berghoff ist soweit
03:26Ich weiß auch noch auf der Konferenz in Bern
03:27Ach ja
03:29Na, sie hat sich ja ganz gut rausgemacht
03:32Nach der schweren Geburt
03:34Naja, ist noch sehr zierlich
03:36Na, Dr. Mertens
03:42Das ist ja Rudi
03:44Mit Rudi ist irgendwas nicht in Ordnung
03:47Jetzt war er noch topfit
03:48Und heute Frühlager auf der Anlage
03:49Wie ein Häufchen Unglück
03:50Statt in seiner Höhle
03:52Ist er verletzt?
03:53Äußerlich nicht
03:54Ich denke mal, das ist mir innerlich
03:57Wir fahren gleich mal mit in die Tierarztpraxis
04:00Na los
04:01Ja, dann mal gut festhalten
04:16Die Speiseröhre ist gerötet
04:19Jetzt werden wir mal schauen, was du verschluckt hast
04:22Sieht nach etwas scharfkantigem aus
04:25Also auf dem Röntgenbild sieht es ja aus wie eine Münze
04:27Ein Cent oder sowas
04:29Ja, die Größe hat's
04:30Das ist aber auch ein neugieriger Fresssack
04:36Hab ich ihn doch neulich erwischt, wie er auf so einem Kabel rumgekaut hat
04:39Was?
04:40Wie ist das denn ins Gehege gekommen?
04:42Hobbybastler?
04:43Na, unsere Handwerker waren es jedenfalls nicht
04:45Jetzt bin ich im Magen
04:48Na, ach, da ist es
04:51Hier war die Biopsie-Zange rein
04:53So
04:55Moment, ich hab's gleich
04:58So
05:00Ich hab's
05:04Eine Batterie?
05:06Das ist eine Knopfzelle
05:07Mhm
05:09Sie ist ausgelaufen
05:10Von daher die Rötung
05:12Sowas wie eine Armbanduhr, ne?
05:14Genau
05:15Die Schleimhäute sind deshalb verätzt
05:17Das ist doch eine Riesenschweinerei
05:19Unser Zoo ist doch keine Mülldeponie
05:21Ich werde auf jeden Fall Dr. Fährmann informieren
05:23Sie machen eine Magenspülung
05:25Und geben ihm abvorsorgliche Antibiotika
05:27Mhm
05:32Ja, komm mal hoch
05:35Da ist es ja fein geschafft
05:37Ja, alles gesund
05:38Ja, fein
05:51Na
05:54Ja
05:55Schon ganz schön weit
05:57Dafür brauchst du sonst Stunden
05:59Ich wollte ja nur Tschüss sagen
06:00Ja, ich dachte, du wirst längst weg
06:02Nein, ich hab nochmal die Krankenakte und Bennys Laborberichte rausgesucht
06:06Ich hoffe, dass die Eltern die Klage noch zurückziehen
06:07Und ich die Klinikleitung überzeugen kann
06:09Ja, ja, also toi, toi, toi, mein Junge
06:11Tschüss
06:12Äh, Papa
06:14Ja?
06:16Du langweilst dich doch nicht bei uns, oder?
06:18Nein, das
06:19Das macht mir Spaß, euch ein wenig Arbeit abzunehmen
06:23Das ist schon
06:24Tolles Gefühl, gebraucht zu werden
06:26Aber du sollst dich doch nicht übernehmen
06:29Ja, wir haben schon ein richtig schlechtes Gewissen
06:30Das braucht ihr nicht
06:33In der Seniorenresidenz, da habe ich mich gelangweilt
06:35Ja, aber du sollst jetzt nicht alles machen
06:37Haushalt, die Wäsche, den Garten
06:41Wir wollen auch, dass du dich einfach wohlfühlst
06:43Das mache ich, mein Junge
06:45Und wie
06:47Gut
06:52Ciao
07:08Guten Morgen
07:17Beobachten Sie die Störche?
07:19Es ist nur noch einer
07:20Er ist gerade unterwegs
07:22Der andere hatte wohl einen Unfall
07:24Und wo sind die Jungen?
07:26Sieht so aus, als ob er sie noch füttert
07:28Sobald Dr. Berghoff aus Bern zurück ist, soll er sich darum kümmern
07:32Und?
07:33Was haben Sie auf dem Herzen?
07:36Offensichtlich lädt jemand Abfälle in unsere Gehege
07:38Ah, Sie meinen Plastiktüten-Essensreste
07:41Das ist ja leider Gottes normal
07:43Aber inzwischen sind das wirklich gefährliche Dinge
07:45Ich habe gerade eben einem Nasenbären eine Batterie aus dem Magen entfernt
07:49Eine Knopfzelle
07:51Da hat er auch ein Stück Kabel entwickelt
07:53Und vor ein paar Tagen hat Horst, unser Lama
07:56Auf einer halbleeren Tugenkraftkleber rumgekaut
07:59Oh
08:00Ja, ich werde mit Herrn Weidner reden, dass die Tierpfleger die Augen aufhalten
08:06Das sieht ja fast so aus, als wolle man uns gezielt schaden
08:09Wer sollte so etwas tun?
08:11Keine Ahnung
08:12Ich werde jedenfalls sofort veranlassen, dass sämtliche Gehege nach dem Sondermüll abgesucht werden
08:18Sollte sich herausstellen, dass jemand systematisch das Zeug hier bei uns ablehnt
08:22Und jetzt schalte ich die Kripo ein
08:51Ach Dr. Lenz
08:53Dr. Lenz, ich freue mich, dass die Eltern doch noch so einsichtig waren.
08:58Ja, dem Junge hätte es jedenfalls nichts genützt, wenn wir uns noch vor Gericht gestritten hätten.
09:01Ja, aber irgendwie ist es doch auch nachvollziehbar, dass Sie einen Schuldigen gesucht haben.
09:05Ich hätte mir vor allem von Ihnen mehr Rückhalt erwartet. Seien Sie froh, dass ich mir keinen Anwalt genommen habe.
09:09Das rechne ich Ihnen auch hoch an. Aber nun sind Sie ja wieder da, wo Sie hingehören und wo wir
09:13Sie am dringendsten brauchen.
09:14Ja, vor allem brauchen mich jetzt meine Patienten.
09:17Dr. Lenz, Sie sind gesteckt.
09:18Danke.
09:19Ich bin jedenfalls froh, dass die ganze Sache vom Tisch ist.
09:22Ja, ich auch.
09:31Fertig, Dr. Lenz.
09:32Danke.
09:44Hallo.
10:16Ja, willkommen in unserer Galerie.
10:20Ja, das ist ja eine Überraschung.
10:23Na ja, das sieht ja schon richtig toll aus, ja.
10:28Na ja, ist schon noch eine Menge Arbeit, nicht?
10:32Ja, Ruhm wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut, nicht?
10:35Nicht von zwei größenwahnsinnigen Rentnern.
10:37Ähm, äh, und dachte, das ist für die Elektroleitung?
10:40Ja.
10:40Ja.
10:41Sag mal.
10:41Hast du noch so eine zweite, so eine...
10:44Fräse?
10:46Fräse?
10:46Ja.
10:46Hast du das schon mal gemacht?
10:47Hör mal, ich war Chirurg.
10:49Ich werde doch noch einen geraden Schnitt hinkriegen.
10:50Ja, du, das lasst man besser.
10:52Du hast es mit dem Kreuz.
10:53Ja, Bewegung ist dabei das Allerbeste.
10:57Ja, du, das ist ja wirklich sehr nett, dass du uns helfen willst, aber...
11:04Matthias!
11:05Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt.
11:08Und wie geht's dem Jungen?
11:09Ja, Benni ist aus dem Koma erwacht.
11:11Er wird morgen hierher verlegt.
11:12Die Eltern bestehen darauf, dass wir die Reha übernehmen.
11:15Damit ist die Sache wenigstens endgültig aus der Welt.
11:18Jetzt kannst du wieder normal arbeiten.
11:20Ja, und ich finde, das muss gefeiert werden.
11:22Was hältst du davon, wenn ich uns heute Abend einen Tisch reserviere?
11:24Wir haben schon so lange nichts mehr zusammen unternommen.
11:26Das wäre doch ein guter Anlass.
11:27Das ist eine wunderbare Idee.
11:29Ich freue mich.
11:31Bis dann.
11:32Bis dann.
11:47Unglaublich.
11:48Man könnte meinen, unser Zoo ist wirklich eine Müllkippe.
11:51Ja, das ist doch wohl hier noch ein Zacken schärfer.
11:54Das heißt, hier wohl giftig.
11:56Wahrscheinlich von einer Frasche mit einer Chemikalie.
11:58Und keine, die man im eigenen Haus haben möchte.
12:00Was schweige denn hier am Zoo?
12:02Das ist unsere Ausbeute.
12:04Wahrscheinlich stammt ein Teil von irgendwelchen Baustellen.
12:07Wer schleppt denn sowas mit sich rum und lädt das dann ausgerechnet bei uns im Zoo ab?
12:11Vielleicht hat es der Wind hergeweht.
12:13Das fimmliche Kind.
12:15Ja, die Polizei wird wahrscheinlich mit dem ganzen Plunder auch nichts anfangen können.
12:20Na ja, wenn er heiß ist, Spur ist es jedenfalls nicht.
12:22Ja, trotzdem sollten wir die Kontrollen verschärfen.
12:24Also kann jetzt das ganze Zeug in eine Tonne?
12:26Oder kann ja irgendjemand noch was davon gebrauchen?
12:28Nee, weg damit.
12:30Kann in dem Sonnenblumen.
12:35Mertens?
12:36Frau Dr. Mertens?
12:36Ich glaube, Rudi stirbt.
12:38Ja, er atmet ganz flach und er scheint stark Schmerzen zu haben.
12:41Herr Dr. Fehrmann?
12:43Ja?
12:53Ich habe versucht, ihm was zu trinken zu geben, aber es ist alles wieder hochgekommen.
12:56Dann ist die Verätzung schlimmer, als ich dachte.
12:59Es ist bestimmt schon der Magen betroffen.
13:03Ich hoffe nur, es ist noch kein Riss in der Speiseröhre oder ein Magendurchbruch.
13:07Können Sie ihn noch retten?
13:08Wenn ich sofort operiere, ja.
13:12Also, vielleicht...
13:12Eine Riesensauerei.
13:14Wer einem Tier so etwas antut.
13:17Oh, komm.
13:28Hilfe!
13:35Hilfe! Hilfe!
13:39Hilfe, Matthias!
13:40Ja?
13:41Was soll das?
13:42Du musst das Wasser anziehen!
13:43Ja, wo ist er?
13:43Im Keller!
13:44Im Keller!
13:46Entschuldigung.
13:50Bist du endlich im Keller?
13:52Ich bin wieder voll auf!
13:54Mach reich!
13:55Na ja, hier, ich sehe es.
13:58Wo die Speiseröhre in den Magen übergeht, hier ist eine Verletzung.
14:01Deshalb kann er nicht schlucken.
14:03Ja.
14:04Es kann auch zu einem Krampf am Mageneingang kommen.
14:07Wir müssen die Stelle aufweiten.
14:08Das machen wir am besten mit dieser Sonde hier.
14:12Sehen Sie mal, Annette?
14:14Mit diesem Ballonkatheter.
14:18Obwohl das noch nicht vereilt ist.
14:20Wird es ja nicht noch schlimmer?
14:21Na, wenn sich erst Namen gebildet haben, dann zieht sich die Speiseröhre noch weiter zusammen.
14:26Gut.
14:26Was brauchen Sie?
14:28Wir müssen das so früh wie möglich aufdehnen.
14:32Eine ruhige Hand brauche ich.
14:34Und vor allem keine Hektik.
14:36Sehen Sie.
14:42Könnt ihr euch nicht die Schuhe ausziehen?
14:45Wir waren das nicht.
14:46Ja klar, ihr wart ja nie was.
14:48Opa hatte einen Unfall.
14:49Was?
14:50Ja, der war fast ertrunken.
14:52Wie?
14:52Er war klitschnass und hat gefroren.
14:54Die Wasserleitung ist explodiert.
14:56Wo, im Keller?
14:57Nein, auf der Baustelle von Oma's Galerie.
15:06Hier, Opa, deine Schuhe.
15:09Oh, danke.
15:11Danke, danke sehr.
15:13Ganz kalte Füße.
15:14So, okay.
15:18Was ist passiert?
15:19Ein kleines Menü hat ein Loch in die Wand gebohrt.
15:23Da bist du auf eine Wasserader gestoßen.
15:25Hat mir ja keiner gesagt, dass da eine ist.
15:27Ja, aber Georg und Charlotte waren sicher sehr dankbar für deinen Einsatz.
15:30Nicht wirklich.
15:32Oh.
15:34Bist du wieder in Amt und Würden?
15:35Ja, das werde ich heute mit Susanne feiern.
15:38Das ist ein schöner Anlass.
15:40Sollen noch was mit in die Maschine?
15:42Nein, ich habe nichts.
15:43Ich habe nichts.
15:43Ich übrigens auch nicht.
15:44Und es sind auch genug gute Taten heute.
15:48Bis gleich.
15:50Bis, ja.
15:51Werde das sicher noch ein paar Mal wiederholen müssen.
15:54Es hängt davon ab, wie schnell die verätzte Stelle verheilt.
15:57Aber zumindest kann er wieder ordentlich schlucken.
15:59Und es tut ihm nicht mehr so weh.
16:00Gute Arbeit.
16:01Schönen Feierabend.
16:03Ja.
16:04Wieder schon.
16:05Frau Merkel, Merkens, Rudi wacht langsam wieder auf.
16:08Zuvor ab.
16:13Merkens?
16:15Hallo, Mama.
16:17Einen Moment bitte, ja?
16:19Annette, ich will Ihnen ja nicht Ihren Feierabend verderben, aber würden Sie bitte so lange hierbleiben, bis er richtig aufgewacht
16:25ist und ihm noch mal was zu trinken geben?
16:27Ja, klar.
16:28Ich habe eh nichts weiter vor.
16:30Danke.
16:31So, da bin ich wieder.
16:34Ja.
16:36Ja.
16:38Ich komme auf dem Heimweh kurz vorbei, aber ich habe nicht viel Zeit.
16:50Annette, tschüss.
16:51Danke.
16:52Danke.
16:53Danke.
16:54Danke.
16:56Danke.
16:56Danke.
16:56Frau Dr. Merkens?
16:59Ist die Konferenz schon zu Ende? Ich dachte, Sie kommen erst morgen aus Bern zurück.
17:03Ich wollte Sie so schnell wie möglich wiedersehen. Dafür habe ich sogar auf das Abschlussbankett verzichtet.
17:07Das glaube ich Ihnen nicht. Das passt gar nicht zu Ihnen.
17:10Feinste Schweizer Schokolade. Die Schokoküsse mochten Sie ja nicht.
17:14Danke.
17:16Wollen Sie gar nicht wissen, was die Kollegen zu Ihrer Zebra-OP gesagt haben?
17:19Haben Sie davon erzählt?
17:20Natürlich habe ich das. Zu einer OP gibt es alle zehn Jahre mal. Ich habe den Kollegen
17:26geraten, Sie das nächste Mal persönlich einzuladen, damit Sie nicht mehr kneifen können.
17:30Sie wissen genau, warum ich nicht mitfahren konnte.
17:33Warum Sie nicht mitfahren wollen?
17:36Interpretieren Sie es, wie Sie wollen. Obwohl, bei einer persönlichen Einladung würde ich
17:41tatsächlich mitkommen.
17:43Bitte sehr.
17:45Die gebe ich übrigens meinen Kindern.
17:47Nicht wegen der Figur, oder?
17:50Was Sie alles wissen wollen?
17:52Können Sie mich ein Stück mitnehmen?
17:54Nein.
18:12Hallo Mama.
18:13Oh, Susanne.
18:14Bravo, Franz.
18:15Ich habe leider nicht viel Zeit.
18:17Ja, ist schon gut.
18:19Es geht, es geht um Christophs Vater.
18:26Ich meine, wir wollen uns nicht beschweren, aber...
18:30Er hat euch seine Hilfe angeboten.
18:32Ja, allerdings mit verheerenden Folgen. Er hat die halbe Galerie geflutet.
18:37Papa, ist immer noch dabei aufzuräumen.
18:39Ist natürlich alles ganz reizend gemeint, aber eigentlich hält er nur auf.
18:44Er langweilt sich. Er will sich eben nützlich machen.
18:46Ja, das verstehe ich ja.
18:48Auch, dass er Anschluss sucht. Er wollte auch noch unseren Rasen mähen.
18:51Ist ja im neuen Traktor.
18:52Ja.
18:54Hast du Angst um deine Rosen?
18:55Na klar.
18:57Na ja, er will eben nicht zurück ins Seniorenheim, das verstehe ich ja auch.
19:01Da fühlt er sich wie auf dem Abstellgleis.
19:02Weißt du, wenn wir nicht diese Baustelle am Hals hätten, aber...
19:06Ich meine, es gibt doch genügend Treffs für Leute in unserem Alter.
19:09Vereine, Cafés, Kurse.
19:11Was sagt dann Christoph dazu?
19:13Wenn ich ihn auf seinen Vater anspreche, dann fasst er das gleich als Kritik auf.
19:17Ach so?
19:19Ich konnte doch sonst immer so gut miteinander reden.
19:21Ja, schon, aber im Moment ist das ein bisschen...
19:26Na ja.
19:26Was?
19:27Es war schon mal leichter.
19:29Wieso?
19:30Was ist denn los?
19:32Er ist eifersüchtig auf Tom Berghoff.
19:35Hat er denn Grund dazu?
19:40Na, wir können da sonst erst mal Kaffee nehmen, ne?
19:47Ah, hier bist du.
19:50Ja.
19:51Jetzt kannst du ja langsam kommen.
19:53Ja.
19:57Jawohl, wir würden es schon mal ein Stückchen genehmigen.
19:59Ja, warum nicht?
20:02Sag mal, lass uns doch mal offen miteinander reden.
20:06Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber noch nicht verkalkt.
20:12Da läuft doch irgendwas nicht so richtig zwischen dir und Susanne.
20:15Ach, das ist nur nach der Geschichte mit dem Jungen.
20:18Susannes Studium ist einfach ein bisschen viel.
20:21Da knirscht es eben manchmal.
20:24Ist das alles?
20:32Da ist Susannes neuer Kollege Berghoff.
20:35Was?
20:36Du glaubst doch nicht etwa, dass die beiden, nein.
20:39Aber es könnte ja was draus werden.
20:42Christoph ist in Bad Schandau in eine Situation geplatzt, die er einfach völlig falsch interpretiert hat.
20:47Ich weiß zwar nicht einmal genau, was er da gesehen hat, aber er ist auf jeden Fall umgedreht, wieder nach
20:52Hause gefahren und hat sich nicht einmal bemerkbar gemacht.
20:57Dabei war das ein ganz normales, kollegiales Gespräch mit Tom Berghoff.
21:01Wir haben einfach nur die Demo geplant.
21:04Du weißt schon, das war ja auch im Fernsehen.
21:07Eigentlich warst du ja auf diesen Tom Berghoff nie besonders gut zu sprechen.
21:12Das kenne ich ihn ein bisschen besser.
21:14Er ist ganz in Ordnung.
21:16Außerdem ist er ein wunderbarer Ornithologe.
21:19Ich glaube, er ist ein bisschen verliebt in mich.
21:24Und du auch in ihm?
21:27Was denn für eine Frage? Natürlich nicht.
21:33Tja, mein Junge, da kann ich dir nur einen Rat geben.
21:36Kämpf um Susanne.
21:37Zeig ihr, dass du der einzig Richtige bist für sie.
21:40Und dass es nichts Wichtigeres in deinem Leben gibt, als sie und die Kinder.
21:44Du hast ja recht.
21:46Vielleicht sehe ich auch Gespenster.
21:49Susanne ist eine wunderbare Frau.
21:51Es ist ganz klar, dass sich auch andere Männer für sie interessieren.
21:54Im Grunde finde ich das ja gut.
21:56Ja, dann streng dich an und nerv sie nicht mit einer Eifersucht.
21:59Also, sie hat dir bisher keinen Anlass gegeben.
22:05Hallo!
22:12Habe ich schon was verpasst?
22:13Na, du kommst genau zum richtigen Zeitpunkt.
22:19Hallo!
22:28Oh, warte, ich helfe dir.
22:30Ja, bitte.
22:33Das ist wunderschön.
22:35Hattest du eigentlich Gelegenheit, mit deinem Vater zu sprechen?
22:38Ja.
22:40Wegen seiner Hilfsbereitschaft, meine ich.
22:42Ja.
22:42Und?
22:44Ich wollte es jetzt eigentlich mit dir feiern.
22:47Naja, wir müssen das Problem trotzdem irgendwie klären.
22:50Heute hat er meine Eltern beglückt.
22:51Es kommt nicht wieder vor.
22:53Ja, ist ja gut.
22:56Übrigens, der Tisch ist für halb neun reserviert.
22:58Wir sind ein bisschen spät dran.
23:00Ich komme ja schon.
23:06Sieh, 60, 163.
23:09Schlau.
23:10Charmantes Wesen sucht die wohlvollen Herren.
23:13Meine Interessen sind Wandern und Konzertbesuche.
23:17Bin gesellig und lebensfroh.
23:20Wie findest du die?
23:22Schill heißt nicht schlau, sondern schlank.
23:25Ich glaube nicht, dass Opa so auf Wandern steht.
23:27Aber schau mal, das Wesen klingt doch gut.
23:30Die ist bestimmt voll zickig.
23:31Eine Vegetarierin oder so.
23:33Wir müssen auch ein bisschen an uns denken.
23:36Wir gehen jetzt.
23:37Macht nicht mehr so lange, ja?
23:38Wir lesen nur noch Zeitungen.
23:40Was gibt es denn Spannendes?
23:42Es gibt immer mehr dicke Kinder.
23:45Und schl heißt schlank.
23:49Und schl heißt auch schlafen.
23:51Also schlaft schön, ja?
23:53Viel Spaß.
23:57Weißt du, die Zeitung ist doch blöd.
23:59Lass uns ins Internet gehen.
24:01Ja.
24:07Verliebte den Bergkopf.
24:08Och, Charlotte, du fantasierst.
24:11Ich müsste mich sehr täuschen, wenn es nicht so wäre.
24:14Dazu ist der Susanne viel zu vernünftig.
24:16Ach, das würde ja nicht viel nützen, diese Vernunft.
24:19Richtig so.
24:20Aber Susanne hat sich sehr verändert.
24:22Sie ist viel fordernder geworden, viel anspruchsvoller.
24:26Sie zieht ihr Studium durch, trotz Arbeit und Familie.
24:30Und was ist daran falsch?
24:32Andere Arme.
24:34Nichts.
24:34Nichts ist daran falsch.
24:36Aber irgendetwas scheint ihr doch noch zu fehlen,
24:38was ihr dieser Tom Bergkopf vielleicht geben kann.
24:40Was kann denn der Bergkopf anders haben als Christoph hat?
24:44Ja, das Neue hat eben immer seinen Reiz.
24:50Und hoch.
25:00Danke.
25:06Zimmer.
25:11Es ist so schade, dass du damals aus dem Elbsandsteingebirge
25:14so schnell wieder weggefahren bist.
25:19Für mich ist damals was passiert, was...
25:25Ich meine damit nicht, dass ich mit Bergkopf den Uhu gerettet habe
25:28oder dass ich es geschafft habe, allein den Berg hochzuklettern.
25:30Das war toll.
25:32Es war auch toll, die Demo zu organisieren.
25:34Das war wie in alten Studentenzeiten.
25:36Aber für mich ist da was passiert.
25:39Es war...
25:41Ich fühlte mich plötzlich so lebendig, so frei.
25:45Ich...
25:46Es ist etwas hochgekommen, was lange verschüttet war, das...
25:50Wohldurch?
25:54Wie, wodurch?
25:55Ja, wodurch kam es wieder zum Vorschein.
25:57Ich...
25:58Darum gehst du doch gar nicht.
25:59Ich wollte dir gerade sagen, was...
26:00Was...
26:01Dass etwas mit mir passiert ist, dass ich es gerne mit dir geteilt hätte.
26:05Ja, aber das haben wir nicht.
26:06Das konnten wir nicht.
26:09Nein, das konnten wir nicht.
26:37Es geht ihm ja schon viel besser.
26:39Hm, er ist viel lebendiger.
26:41Und er frisst auch wieder richtig gut.
26:43Ja, wenn der Zustand so bleibt, müssen wir die Speiseröhre vielleicht gar nicht noch
26:46mal aufdehnen.
26:47Ja, das würde Rudi freuen.
26:50Und mich auch.
26:51Wir werden auf jeden Fall das Antibiotikum beibehalten.
26:53Was hat denn unser Stinktier?
26:55Stinkt nicht mehr.
26:58Na, komm mal raus.
27:02Frau Dr. Mertens.
27:03Ja.
27:03Ich habe Ihren Patienten für Sie.
27:05Was ist denn passiert?
27:06Kommt hin.
27:08Zwei Arbeiter haben hier auf der Baustelle auf dem Tropenhaus gefunden.
27:12Hey, hey.
27:12Sieht aus, als wäre er in den Kran geflogen.
27:14Oder vielleicht wäre eine Hochspannungsleitung.
27:16Komm mal hier.
27:17Ich glaube, das Bein ist gebrochen.
27:20Ja, tatsächlich.
27:21Das Bein ist wirklich gebrochen.
27:23Das müssen wir nicht einmal röntgen.
27:25Annett!
27:25Ach, ich helfe Ihnen schon.
27:27Schließlich bin ich Ihr Weiterbildungsbeauftragter.
27:30Ich gebe ihm erstmal was gegen die Schmerzen.
27:32Das ist eine gute Gelegenheit für mich, Ihre praktische Arbeit zu beurteilen.
27:37Wem muss ich denn da jetzt dankbar sein?
27:39Ihnen oder dem Storch?
27:41Beiden.
27:45Na, komm her.
27:49Brauchen Sie mich jetzt?
27:51Ah, es hat sich eigentlich erledigt, Annett.
27:53Danke.
27:54Aber bleiben Sie bitte in der Nähe.
27:58Danke.
28:00Hast du überstanden?
28:01Ja.
28:02Hm?
28:03Noch mal die Knie fest zusammenspannen.
28:06Bauchgesäß festhalten.
28:08Und jetzt versuch mal, dein Becken hochzuheben.
28:10Ein kleines Stückchen.
28:12Noch ein kleines Stückchen.
28:13Und wieder langsam runter.
28:16Toll, Benni.
28:17Super.
28:18Kann ich dann auch wieder Handball spielen?
28:29Ja, sicher.
28:30Davon bin ich überzeugt.
28:32Aber du musst regelmäßig deine Übungen machen.
28:34Und dafür ist ja Frau Hansen da.
28:35Hm?
28:36Bis später, Benni.
28:39Danke.
28:41Ja, Benni ist auf einem guten Weg.
28:43Aber er hat natürlich noch ein Stück vor sich.
28:45Wir müssen jetzt weiter seine Wahrnehmung und Motorik in Gang bringen.
28:49Mit Ergotherapie und Krankengymnastik lässt sich das doch sicherlich in den Griff kriegen.
28:53Ja, sicher.
28:54Aber mir wäre es lieber, wenn er noch mehr Eindrücke und Reize aufnehmen würde,
28:57als nur die in der Klinik.
28:59Wir könnten ihn in sein häusliches Umfeld entlassen.
29:02Das ist für ihn noch ein bisschen früh.
29:04Ich habe da eine andere Idee im Kopf.
29:05Darüber würde ich gerne mal mit Ihnen reden.
29:07Bitte.
29:10Und lösen.
29:11Na, bis zum Herbst ist er wieder fit.
29:15Und kann mit den anderen Störchen in den Süden fliegen.
29:18So lange soll er da trinken?
29:20Wenn das Bein nicht belastet wird, halte der Bruch sowieso viel schneller.
29:25Sicher schneller als ein gebrochenes Herz.
29:28Welche ihrer vielen Verehrerinnen hat Ihnen denn Ihr Herz gebrochen?
29:32Bis jetzt ist es nur ein ganz kleiner Riss.
29:36Tja, ich denke, da sollten Sie zum Internisten gehen.
29:39Bei mir sind Sie da völlig falsch.
29:40Das grenzt an Unterlassung der Hilfeleistung.
29:43Auch.
29:47Ach, haben Sie sich das Storchenmess angesehen?
29:51Herr Dr. Fährmann vermutet, dass da noch Jungtiere drinnen sind.
29:53Wollte ich gerade tun.
29:55Vielleicht kann ich Ihnen dann als Lebensretter imponieren.
29:59Wir, Sie fallen absichtlich rum.
30:06Wir, Sie fallen absichtlich.
30:32Hey, Kleiner.
30:34Du bist ja ganz alleine.
30:37Ganz ruhig.
30:39Ganz ruhig, Kleiner.
30:42Komm mal her.
30:44Komm hier.
30:46So, ganz ruhig.
30:48Alles gut.
30:51Okay.
30:52Okay.
31:05War das das einzige Junge im Nest?
31:07Es waren bestimmt mal mehr.
31:08Wahrscheinlich waren Raubvogel am Nest.
31:10Kleine sind nicht nur ausreichend geschützt bei nur einem Elternteil.
31:17Der ist ziemlich geschwächt.
31:21Der braucht dringend Futter.
31:23Das kann kompliziert werden.
31:24Es ist ja keine Handfütterung gewöhnt.
31:26Ja.
31:26Wenn wir erst mal damit anfangen, dann gewöhnt es sich zu sehr an den Menschen.
31:29Aber bevor das Alt hier gesund ist, ist das hier sowieso schon flüge.
31:33Das heißt aber nicht, dass es sich dann automatisch seinen A-Genossen anschließt.
31:37Sie haben doch gesagt, der Beinbruch ist bald verheilt.
31:40Wir könnten es ja...
31:42Bitte.
31:44Wir könnten es ja mit einer Attrappe versuchen, die so ähnlich aussieht wie ein Storch,
31:49so eine Art Handpuppe.
31:51Versuchen Sie es.
31:52Ja, so bleibt die Prägung aus Elternschema erhalten.
31:55Mhm.
31:56Ach ja, und da oben sollte mal jemand aufräumen.
31:58Unser Altstorch scheint ein ziemlicher Messie zu sein.
32:00Schauen Sie mal.
32:01Das hat er alles für den Nestbau verwendet.
32:03Habe ich da oben gefunden.
32:04Dann ist er unser Umweltsünder.
32:06Dann stammt der ganze Abfall von ihm.
32:09Sie glauben wirklich, der Storch hat das ganze Zeug hier angeschleppt?
32:13Möglich wäre es.
32:15Er hat es auf einer Müllkippe gefunden, auf der Suche nach Nistmaterial
32:17und beim Anflug aufs der Nest ein paar Sachen verloren.
32:21Das würde das ganze Sammelsurium erklären.
32:24Wo gibt es denn hier eine Müllkippe?
32:27Na, es gibt auch illegale Deponien.
32:28In Leipzig gibt es keine illegalen Mülldeponien.
32:31Für die Müllabfuhr ist unsere Stadt verantwortlich.
32:34Sehr gut, Herr Weidner.
32:36Na ja, dann werde ich mal das Nest säubern.
32:38Ja, machen Sie das.
32:39Und wir bringen den Kleinen in die Krankenstation.
32:44Hey, ihr zwei.
32:45Hallo.
32:46Deine Mädchen haben ihr Hausarbeitsverbot erteilt.
32:50Und Luisa hat mir von einer kleinen Langbarziege vorgeschwärmt.
32:55Langhaar.
32:56Langhaar.
32:57Darf ich vorstellen, Dr. Berghoff, Dr. Lenz?
32:59Unser Kurator hat einen jungen Storch gerettet.
33:02Ah ja.
33:02Wollt ihr mal sehen?
33:07Oh, ist das süß.
33:09Ich bin der Opa.
33:11Freut mich.
33:12Ich bringe den Storch schon mal weg, dann können Sie mir noch das Zicklein zeigen.
33:16Ja, danke.
33:17Toll.
33:20Das also ist der Herr Dr. Bergmann.
33:25Berghoff.
33:26Hoff.
33:41Das ist so nötig.
33:43Und so klein.
33:44Können wir es mitnehmen?
33:46Und bei uns im Garten wohnen lassen?
33:49Ich glaube, da hat seine Mutter was dagegen.
33:51Na, dann nehmen wir die eben auch mit.
33:53Ja, ich glaube, da habe ich was dagegen.
33:57Darf ich es dann wenigstens noch füttern?
34:00Es hat gerade gefressen.
34:03Komm, ich zeige dir was.
34:04Ja, gleich.
34:06Na, komm.
34:07Na, komm her.
34:09Na, komm.
34:22Was hat dir Christoph eigentlich von Dr. Berghoff erzählt?
34:25Äh, ja, also, nichts.
34:30Naja, er macht sich halt Gedanken, dass er sich in letzter Zeit nicht so richtig um dich hat kümmern können.
34:34Nicht so, wie es eigentlich sein soll.
34:40Matthias, du weißt, ich schätze dich sehr, auch, dass du dir Sorgen um uns machst.
34:43Aber hat dich Christoph hierher geschickt?
34:46Nein.
34:47Gottes Willen, nein.
34:53Oh, sieh mal da, die Ziege.
34:56Sie sind doch gerade noch im Gehege.
35:05Luisa, hast du das Ziegeln aus dem Gehege gelassen?
35:08Nein, wieso?
35:09Ja, wie ist es dann herausgekommen?
35:11Ich weiß nicht.
35:17Alles klar?
35:18Okay.
35:20Ui, Jungs, ich glaube, wir haben ja ein kleines Problem.
35:23Kommt mal mit.
35:30Ich weiß nicht, ich war es doch nicht.
35:32Ich weiß nicht, ich will, ich weiß nicht.
35:47Untertitelung. BR 2018
36:16Alles in Ordnung?
36:17Ach ja, dem Kleen ist nichts passiert.
36:20Darf ich mal sehen? Sie haben sich ja verlässt.
36:23Ja, ein Indianer kennt keinen Schmerz.
36:26Okay.
36:34So, rein mit dir.
36:39Und du weißt wirklich nicht, wie in der Tisch ist?
36:41Nein, ich habe so gesprächelt und dann bin ich zu dem abgehend.
36:47Das war meine Schuld. Ich hätte sie nicht alleine lassen dürfen.
36:50Ich glaube nicht.
36:53Kann mir mal einer erklären, wie das passieren konnte?
36:56Sie ist mir selbst ein Rätsel.
36:58Und du?
36:59Na, na, na, na.
36:59Luisa kann nichts dafür.
37:02Herr Weidner.
37:03Sehr gut. Niemand macht dir einen Vorwurf. Hörst du?
37:05Nein.
37:06Würdest du sie bitte nach Hause bringen?
37:08Ja, natürlich. Na komm.
37:09Bis später, ja?
37:10Alles gut.
37:11Bis später.
37:11Tschüss.
37:12Dann war ihre Tochter also rein zufällig in der Nähe?
37:14Nein, zufällig nicht. Sie liebt Tiere.
37:16Und wie konnte die Ziege dann rauskommen?
37:19Der Zaun ist in Ordnung. Die Tür war zu und rübergehüpft wurde ja wohl nicht sein.
37:23Also ein unerklärbares Phänomen.
37:27Das muss irgendwo eine Lücke sein.
37:28Conny, kontrollieren Sie das doch bitte nochmal.
37:30Und hängen Sie ein Extraschloss dran?
37:32Ja, und ich teile auch noch eine Stallwache ein.
37:35Machen Sie das.
37:36Herr Dr. Fehrmann, ich kenne die Luisa. Die macht sowas nicht.
37:41Frau Dr. Mertens, machen Sie sich mal keinen Kopf.
37:44Danke, Conny.
37:46Jetzt müssen wir noch desinfizieren. Ich hole Ihnen mal was.
37:50So, sieht doch schon mal täuschend echt aus.
37:55Naja, ich weiß nicht.
37:57Wenn ich ein Storch wäre, würde ich mich davon nicht täuschen lassen.
38:00Lassen Sie sich eben nichts vormachen, oder nicht?
38:02Naja, ich wem doch.
38:06Ich dachte halt, als Sie mich zum Essen eingeladen haben, das hätte was zu bedeuten.
38:12Aber da habe ich mich offensichtlich geirrt.
38:14Es tut mir leid, wenn ich Sie enttäuscht haben sollte.
38:16Ich wollte Sie als Mitarbeiterin kennenlernen.
38:18Schmeckt.
38:20Du bist eben eine dumme, dumme Gans.
38:23Quatsch.
38:24Glauben Sie ihm kein Wort.
38:25Er ist nur eine Attrappe.
38:33Habe ich sehr geklappt, die Zusammenarbeit.
38:37Ja, alles gut.
38:39Und bei Ihnen?
38:41Alles bestens.
38:44Haben Sie das Futter vorbereitet?
38:47Ja.
38:50Bestes Bier in der Fleisch.
39:03Ja.
39:03Ja.
39:12Das war's.
39:37Das war's.
40:08Das war's.
40:34Du hast mir doch auch schon Dinge unterstellt, an denen ja nichts dran war.
40:37Ah, ich dachte, das hätten wir geklärt.
40:43Könnten wir uns vielleicht auf eine Sache einigen?
40:45Wenn du ein Problem mit mir hast, dann komm doch bitte direkt zu mir und schick mich deinen Vater vor.
40:51Wie bitte? Das ist doch Unsinn.
40:53Dieses ewige Misstrauen, das ist so verletzend.
40:55Wovon redest du eigentlich?
40:57Ihn kann ich ja noch verstehen.
40:59Er hat einfach Angst, dass wir nicht weiterhin so harmonisch und schön zusammenleben, wie er sich das wünscht.
41:04Aber du rennst zu ihm und sagst dann irgendwelche Dinge, die er unweicherlich in den falschen Hals kriegen muss.
41:08Ja, selbst wenn er ist mein Vater, redest du nie mit deinen Eltern.
41:11Was hat er dir denn eigentlich erzählt?
41:13Ja, dass du unglücklich bist.
41:15Ich bin genauso glücklich wie du.
41:41Du rumpelst.
41:43Ich kann nicht schlafen.
41:44Oh, das tut mir leid.
41:47Ich werde jetzt ganz leise sein.
41:49Geh wieder schlafen, ja?
41:52Fällst du etwa weg?
41:55Ja, ich glaube, ich war jetzt lange genug bei euch.
42:01Fällst du etwa nicht mehr bei uns?
42:04Doch.
42:06Doch, doch.
42:08Mir gefällt es richtig gut bei euch.
42:11Ist es wegen heute Nachmittag?
42:14Nein, das hat nichts mit dir zu tun.
42:18Eigentlich mit niemand.
42:19Aber weißt du, ihr seid schon zu viert.
42:23Und da ist es schwer genug, dass alles zusammenpasst.
42:27Und zu fünft ist das natürlich noch schwieriger.
42:29Aber du gehörst doch zu uns.
42:31Wir sind deine Familie.
42:32Und außerdem suchen wir doch eine...
42:36Was?
42:37Wir suchen eine Frau für dich.
42:41Wir haben dich schon ein paar ausgesucht, aber entscheiden musst du dich natürlich selbst.
42:44Was?
42:46Hier?
42:47Hier.
42:48Hier.
42:48Ja.
42:51Luisa, zieh dir wenigstens mal ein paar Latschen an.
42:53Hier werde ich aber trotzdem alleine.
42:55Hey!
42:56Alleine.
43:00Optimistisch.
43:00Und ja.
43:02Na?
43:04Na ja.
43:16Frieden?
43:20Frieden?
43:22Ich habe vorhin blöd reagiert.
43:25Ja.
43:26Ich auch.
43:27Ja, das stimmt.
43:28Und ich schwöre dir nochmal, ich habe meinen Vater nicht auf dich...
43:37Ich wollte dir eigentlich ein Projekt vorschlagen.
43:39Ja?
43:40Was denn?
43:41Du hattest doch mal die Idee, Zootiere für die Therapie zum Beispiel verhaltsgestörter Kinder einzusetzen.
43:46Ja, das ist leider wieder eingeschlafen.
43:48Was mich sehr gewundert hat, weil Fehmann wirklich begeistert davon war.
43:51Also ich habe den Benni untersucht und der hat natürlich durch das Koma ein starkes Defizit.
43:55Er hat Konzentrationsstörungen, kann sich nicht orientieren.
43:59Der braucht Anreize, um das alles wieder zu mobilisieren.
44:02Und das willst du über den Kontakt mit Tieren erreichen?
44:04Ja.
44:05Und dazu brauche ich dich.
44:06Ich will, dass das auch anderen zugutekommt.
44:08Als anerkanntes Therapieprogramm.
44:10Dazu brauchen wir Partner auf geregelter Basis.
44:12Mhm.
44:13Also einen Vertrag zwischen Klinik und Zoo, oder?
44:16Ja.
44:16Ja?
44:17Wie findest du das?
44:18Das finde ich großartig.
44:20Kuss?
44:23Noch einen.
44:24Nein.
44:26Entschuldigung.
44:26Ähm.
44:27Ich will nicht stören.
44:29Aber ich brauche euren Rat.
44:31Na komm rein.
44:34Also, was passt nun besser zu mir?
44:38Rot?
44:40Blond?
44:41Oder hier noch braun?
44:44Rebecca und Luisa haben im Internet nach einer Frau für mich gesucht.
44:49Und ich soll jetzt entscheiden, wer in die Endauswahl kommt.
44:54Ja, blond natürlich.
44:55Ja.
44:55Das ist doch nicht braun.
44:56Ja, weil braun meine Farbe ist.
44:58Also deine.
45:00Ne?
45:00Also ich finde die rote da, das ist nicht schlecht.
45:11Was wir damals nicht bedacht haben, war, dass Therapie so zwar gut klingt, aber dass wir
45:15keine medizinische Einrichtung sind.
45:17Verordnen muss so etwas ein Arzt.
45:19Und dann stellen sie ihn natürlich andere Fragen wie, was sagt die Krankenkasse dazu
45:22und tausend solcher Dinge.
45:24Und ihr Christoph könnte das bringen?
45:26Ja, er könnte die Leitung seiner Klinik dazu bringen, dass das eine Art Standardangebot
45:30wird.
45:33Sagen Sie ihm, ich würde mich über einen Besuch freuen.
45:35Dann können wir darüber reden.
45:37Ja?
45:38Hallo!
45:41Kommen Sie schnell, ich muss Ihnen was zeigen.
45:43Wer?
45:44Na, alle beide.
45:47Sie wissen jetzt also, wie die Ziege aus dem Gehege entwischt ist?
45:50Ja, auf frischer Tat ertappt.
45:52Nun machen Sie es doch nicht so spannend.
45:54Das müssen Sie mit eigenen Augen gesehen haben.
46:07Achtung!
46:09Jetzt!
46:10Und?
46:12Was sagen Sie nun?
46:15Sie hört ab.
46:16Das heißt, ihr gedacht, du kleiner Hund!
46:19Nein!
46:22Jetzt geht's zurück zur Mama!
46:24Mein Freund, da unterhalten wir uns noch mal drüber, hm?
46:28Na, drauf gar nicht so zu stramm bin.
46:30Da werden wir uns noch etwas einfallen lassen müssen.
46:34Na ja, solange seine Knochen so beweglich sind, dass er sich da durchquetschen kann.
46:38Aber es dauert auch nicht mehr lange, vielleicht noch zwei, drei Wochen.
46:41Dann suchen wir mal ein Ausweichquartier für Mutter und Kind.
46:44Ich wüsste auch schon wo.
46:47Organisieren Sie den Umzug.
46:52Ihre Tochter ist jedenfalls unschuldig.
46:55Bitte sagen Sie ihr, wie leid es mir tut.
46:58Für sie ist vor allem wichtig, dass sie weiß, dass sie jederzeit willkommen im Zoo ist.
47:02Mindestens so willkommen wie die Mutter.
47:26Ich bin schon nicht gern, dann wenigstens ein Afterworkdrink.
47:37Ich bin schon herzlicher.
47:38Ich bin schon bald.
47:39Dann können wir uns nochmals ins ZD-Proあの Bereich.
47:45Ich bin schon bald.
47:45Und wir haben, wie viele Kinder und Kinder Menschen.
47:45Ich bin auch immer noch und nicht mehr.
47:52Überancy.
47:55Ame.
48:01Ich bin auch immer.
48:03Ich bin super.
48:03Ich bin fünf.
48:09Untertitelung des ZDF, 2020
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