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Kurzfilme
Transkript
00:00Danke, dass ich mein Gepäck bei dir lagern darf.
00:03Ich lasse es abholen, sobald ich weiß, wo ich lande.
00:07Willst du wirklich einfach so ins Blaue hinein losziehen?
00:13Ich muss den anderen die Möglichkeit geben, sich zu beruhigen.
00:17So ist es am besten.
00:20Pass auf dich auf.
00:22Mach ich.
00:24Pass du auch auf dich auf.
00:27Und auf alle anderen.
00:32Versprochen.
00:38Danke.
00:46Als Mama und ich vor einem Jahr in Falkenthal ankamen,
00:49da hatte ich sofort das Gefühl, dieser Ort könnte meine Heimat werden.
00:53Und jetzt muss ich wieder gehen.
00:56Noch nie fiel es mir so schwer, etwas zu verlassen.
01:01Egal, wo ich hinkomme,
01:03ein Teil von mir wird immer hier sein.
01:07Bei den Menschen, die ich lieb gewonnen habe.
01:12Eva sagt, ich soll meinem Herzen folgen.
01:16Aber wohin führt es mich?
01:20Es gibt eigentlich nur einen Ort, wo mein Herz sein will.
01:30Hey, what you looking for?
01:33Hey, what you looking for?
01:35No one has the answer.
01:38They just want more.
01:43Hey, who's gonna make it back?
01:49This could be the first day of my life.
02:05Eva, ist Julia da?
02:07Ich muss mit ihr reden.
02:09Julia ist nicht da, Tobias.
02:13Alles in Ordnung bei dir?
02:15Bei mir schon.
02:17Aber Julia ist weg.
02:19Sie konnte hier nicht bleiben.
02:24Sie hat dich doch Wiedersehen gesagt.
02:35Ich kann es ja nicht übel nehmen,
02:36nach dem, was ich ihr vorgeworfen habe.
02:41Hat sie gesagt, wo sie ihn ist?
02:44Sie wusste es noch nicht.
02:50Ich hatte solche Angst,
02:51dass sie sich so verhält wie Christa.
02:56Dadurch habe ich sie dazu gebracht,
02:58dass ihr gar nichts anderes mehr übrig blieb,
02:59als genau das Gleiche zu tun.
03:02Julia hat nicht das Gleiche getan wie Christa.
03:07Als Christa damals wegging,
03:08hat es 25 Jahre gedauert,
03:10bis sie wiedergekommen ist.
03:10Julia ist nicht Christa.
03:12Sie wird sich nicht 25 Jahre Zeit lassen.
03:18Ich will nicht, dass sie denkt,
03:19sie wäre nicht willkommen.
03:20Das weiß sie.
03:22Sie will nur,
03:23dass sich ihr alles beruhigt.
03:25Und deshalb war es besser,
03:27etwas Abstand zu suchen.
03:33Es sollte ein glücklicher Tag werden.
03:37Ich war ihm in der Manufaktur bei Frederik,
03:39um ihm Mut zu machen,
03:40um Julia zu kämpfen.
03:43Frederik braucht Zeit.
03:46Wir alle brauchen etwas Zeit.
03:50Dann wird es schon wieder besser.
03:56Ich hoffe, du hast recht.
04:01Das hoffe ich auch.
04:08Er ist völlig durch den Wind,
04:09nur weil seine Hochzeit mit dieser kleinen Blondine geplatzt ist.
04:12Ich muss zusehen,
04:13dass er auf der Spur bleibt.
04:15Und wie willst du das anstellen?
04:17Wie schon, Hagen?
04:19Ich werde ihn im Auge behalten,
04:20bis er den Vertrag unterschrieben hat
04:21und wir auf der sicheren Seite sind.
04:24Und wie genau beabsichtigst du,
04:25ihn im Auge zu behalten, Liebes?
04:27So genau wie eben nötig.
04:28Was will dein Vater überhaupt mit dieser Klitsche?
04:30Das ist eigentlich nicht unser Niveau.
04:34Er hat eben schon ein paar Prozente
04:35und er hat es sich angeboten.
04:37Wir können bei einer Zerschlagung
04:38schon einen ganz guten Preis rausholen.
04:41Und wo hat er die Anteile her?
04:43Das hat er mir nicht gesagt.
04:45Aber er will die Manufaktur
04:46und deshalb soll er sie auch bekommen.
04:48Du, ich muss ins Meeting.
04:50Sprechen wir uns nachher nochmal?
04:52Keine Ahnung.
04:54Ich gehe jetzt mit Frederik Grafenberg essen.
04:58Vielen Dank, Herr Franke.
04:59Ich melde mich später wieder.
05:01Entschuldigung, aber das konnte nicht warten.
05:04Kein Problem.
05:07Sind Sie auch hungrig?
05:09Nein.
05:12Ich wollte mich den Bilanzen widmen.
05:14Die Bilanzen laufen Ihnen doch nicht weg.
05:19Ich weiß es zu schätzen,
05:20dass Sie versuchen, mich aufzuhalten,
05:21aber ich gebe heute sicher
05:24keine gute Gesellschaft ab.
05:25Es wird nicht besser,
05:26wenn Sie sich hier in der Arbeit verkriechen.
05:28Kommen Sie, essen wir was zusammen.
05:31Ich verspreche Ihnen auch,
05:32dass ich nicht versuchen werde,
05:33Sie aufzuheitern.
05:37Okay.
05:39Ich habe mich überredet.
05:59Wenn Jan drei Tage dicht macht,
06:01bekommt der Laden Probleme.
06:04Und dabei solltest nur Kaya und Lily treffen.
06:06Die machen sich wahrscheinlich einen Spaß draus
06:08und spielen jetzt über Leben in der Wüste.
06:10Ja, toll.
06:11Und Silke, die kann sich nicht mal
06:12eine Kiste Wasser besorgen,
06:13so hochschwanger, wie sie ist.
06:16Warum machen wir das nicht für Sie?
06:20Das ist der erste gute Satz,
06:22den du heute gebracht hast, Tim.
06:24Danke.
06:25Jetzt beim Ersten ist das die Idee.
06:31Da unten sieht es aus
06:32wie auf dem Oktoberfest nach der Sintflut.
06:35Überall schwimmen durchgeweichte
06:36Pappservierten und Pappdeckel rum.
06:38Zum Glück sind die Lebensmittel nicht verdorben.
06:40Die standen ganz oben.
06:42Und was ist mit den Wasserkisten?
06:44Die stehen in meinem anderen Raum.
06:47Verkaufst du sie uns?
06:49Wie, was?
06:50Alle?
06:50Was wollt ihr denn damit?
06:52Na ja, da unten stehen die Kisten halt nur rum
06:54und das ganze Haus braucht Wasser.
06:56Moment mal.
06:57Ihr wollt das ganze Wasser kaufen,
06:59um es dann an die Leute zu verschenken?
07:01Ist ja nobel.
07:04Ja.
07:05Man hilft, wo man kann.
07:10Sag mal, du warst doch gestern
07:12Abend im Keller, oder?
07:16Kurz, ja.
07:19Wann wart ihr das also?
07:23Es war keine Absicht.
07:26Ja, das wäre ja auch noch schöner.
07:28Habt ihr euch irgendwas dabei gedacht, oder?
07:30Gar nichts.
07:30Wir wollten einfach,
07:31das war eigentlich so geplant, das...
07:34Ja, lass mal, du.
07:35Will ich gar nicht wissen.
07:58Was, und sie ist weggegangen, ohne eine Nachricht zu hinterlassen?
08:04Vielleicht wäre sie geblieben, wenn ich ihr nicht solche Vorwürfe gemacht hätte.
08:07Ach, was?
08:08Sie ist doch nicht gegangen, weil ihr euch gestritten habt.
08:11Na, aber ich hätte ja zuhören sollen,
08:12statt ihr nur Vorhaltungen zu machen.
08:15Gar nicht mehr Julia gesehen,
08:17sondern nur noch Christa.
08:19Na ja,
08:21die hat ihr auch sehr wehgetan.
08:23Ja.
08:24Aber es war nicht Julias Schuld,
08:25und ich hab's an ihr ausgelassen.
08:29Nun, warte mal.
08:30Sie wird sich erholen,
08:31und dann wird sie sich ganz bestimmt wieder bei dir melden.
08:36Morgen fliege ich nach Südafrika.
08:40Das ist vielleicht albern,
08:41aber ich denke die ganze Zeit daran,
08:44ja, dass sie vielleicht dort ist.
08:47Hat sie Daniel kennengelernt?
08:51Aber es ist wahrscheinlich bloß das Wunschdenken.
08:52Er weiß, wo sie jetzt ist,
08:53wo es ihr geht.
08:55Vielleicht hast du ja recht,
08:56und ihr trefft euch wirklich in Afrika.
08:58Guck mal, das wäre doch schön.
08:59Ihr könntet euch dann aussprechen.
09:03Herr Unger, du wolltest doch Paula
09:04Gute Nacht sagen.
09:05Ich halte dich hier die ganze Zeit auf.
09:09Kann ich dich denn alleine lassen?
09:14Ja, aber sicher.
09:25Das wird schon wieder gut.
09:27Kopf hoch.
09:58Bis später.
10:22Wir könnten das Amuse-Göll-Menü versuchen.
10:24Was meinen Sie?
10:26Wie Sie wollen.
10:31Wir nehmen das Amuse-Göll-Menü mit begleitendem Wein.
10:33Gerne.
10:34Möchten Sie vorab ein Aperitif?
10:36Aber gern.
10:36Was würden Sie empfehlen?
10:37Ihnen?
10:38Eine Bloody Mary.
10:39Schöne Idee, aber eine Bloody Mary ist kein Aperitif.
10:41Ich nehme den Quiroial.
10:44Ich auch.
10:45Gerne.
10:52Ich habe Sie gewarnt.
10:54Ich bin heute nicht sehr gesprächig.
10:56Es tut mir leid.
10:56Sie denken an Sie, oder?
10:59Ja, ich will nicht drüber reden.
11:01Dann lassen Sie uns von der Zukunft reden.
11:08Mein Vater ist schon so gespannt, Sie endlich kennenzulernen und sich Falkenthal anzuschauen.
11:12Wann plant er denn zu kommen?
11:13In zwei Tagen.
11:15Dann sollten wir vielleicht gleich für übermorgen einen Tisch hier reservieren.
11:18Ich glaube nicht, dass er Zeit für ein Essen hatte.
11:20Er kommt nur zur Vertragsunterzeichnung und fliegt dann wieder.
11:26Aber jetzt lassen Sie uns erst mal anstoßen.
11:29Auf eine gute Zusammenarbeit.
11:31Wenn alles perfekt ist, dann werden Sie gar keine Zeit mehr haben, an etwas anderes zu denken als an die
11:34Firma.
11:35Das hoffe ich.
11:36Ich verspreche es Ihnen.
11:38Aber was soll das förmliche Sie?
11:40Ich bin Viktoria.
11:43Frederik.
11:56Frederik kann doch nicht die ganze Nacht über in der Firma bleiben.
12:00Als ich gegangen bin, hat er sich noch einen Stapel Akten von mir abgeholt.
12:05Ich habe ihm gesagt, dass Julia weg ist.
12:10Und, wie hat er das aufgenommen?
12:13Er meinte, das wäre das Beste.
12:17Wie ich ihn kenne, wird er jetzt bis morgen früh durcharbeiten.
12:21Was meinst du?
12:24Sollen wir sie verschwinden lassen, bevor er nach Hause kommt?
12:28Gute Idee.
12:46Oder wolltest du das aufbewahren?
12:50Ich hoffe nur, Frederik kommt irgendwann drüber hinweg.
12:55Zu einem Überfluss müssen wir auch noch ausziehen.
12:59Ja.
13:00Da kommt wirklich alles auf einmal.
13:03Er verliert seine große Liebe.
13:06Und dann noch sein Zuhause.
13:08Ja.
13:10Wir sollten ihn mit dem Thema verschonen und ihm den Rücken freihalten.
13:15Das ist das Einzige, was wir für ihn tun können.
13:19Komm.
13:21Wir vernichten die Torte.
13:35So ganz ohne Abschied.
13:39Vielleicht meldet sie sich, wenn sie angekommen ist.
13:42Wann auch immer das sein wird.
13:46Meinst du, sie ist Daniel suchen gegangen?
13:50Ich weiß es nicht.
13:51Aber du hast auch schon dran gedacht.
13:54Ja, schon.
13:58Vielleicht triffst du sie ja unten in Südafrika.
14:01Wann geht's denn los?
14:03Morgen früh.
14:05Wenn du sie triffst, dann sage ja, dass wir nicht böse sind und dass wir uns freuen, wenn sie wiederkommt.
14:12Ja.
14:12Ja, das werde ich.
14:14Obwohl ich mache mir keine großen Hoffnungen.
14:18Ich kann nur verstehen, dass sie erstmal für sich sein will.
14:21Ich muss dich fürchterlich fühlen.
14:24Ja, wir haben alle gedacht, dass wenigstens das klappte.
14:28Ich meine, jetzt wo die Vela verkauft ist, das ist irgendwie schon...
14:31Und deine Werkstatt.
14:33Na ja, aber das war doch ein super Geschäft.
14:36Von den 50.000 Euro kann ich mir ein Ladenlokal in der Innenstadt leisten.
14:41Willst du das denn machen?
14:43Ich weiß es nicht.
14:45Ist doch auch egal.
14:45Ich meine, momentan sind doch ganz andere Sachen wichtig.
14:53Das macht dir doch nicht so einen Kopf.
14:56Entschuldigung, was hast du gesagt?
15:00Julia ist bestimmt nicht so hau auf dich.
15:02Das glaube ich auch nicht.
15:03Sie weiß bestimmt, dass du das nicht böse gemeint hast, Papa.
15:06Ich weiß.
15:09Woran hast du gerade gedacht?
15:11Äh, nichts.
15:14Seid ihr fertig?
15:16Ja.
15:19Danke.
15:25Was machen wir hiermit?
15:28Die nehme ich.
15:32Papa, ich gehe noch mal zu Koya in die WG.
15:34Sehen wir uns noch, bevor du abreißt?
15:35Na klar.
15:36Okay.
15:37Tschüss.
15:49Die Blutzirkulation wird aufgrund der hyperamüsierenden Wirkung des Öls angeregt
15:55und belebt beansprucht strapazierte Beine.
15:59Ja.
16:01Was immer das heißt, das brauche ich jetzt.
16:08Na ja, du, mit der Pfütze
16:10kriegst du nicht mal deine Zehen gebadet.
16:15Hoffentlich tut das Wasser bald wieder.
16:17Mein Improvisations-Torrent ist wirklich am Ende.
16:20Ja, und ich stand im Kosi schon in den Startlöchern
16:23und wollte mit dem Catering anfangen.
16:24Dann macht Jan den Laden dicht.
16:26Ja, aber doch nur für ein paar Tage.
16:29Ein paar Tage, in denen wir nichts verdienen, Silke.
16:33Ich gehe mal Wasser holen.
16:37Hat es nicht bis morgen Zeit?
16:39Du bekommst dein Fußbad.
16:42Es kommt mal was wolle.
16:46Hey.
16:46Hallo.
16:48Wie dachten, das könnt ihr gut gebrauchen?
16:52Wasser.
16:53Was soll denn der Spaß kosten?
16:55Gar nichts.
16:56Was ist denn sonst?
16:57Ja, wir haben da nämlich was gut zu machen.
17:02Stimmt, ihr müsst nicht.
17:04Quatsch.
17:05Wir wollten euch nur eine Freude machen.
17:08Aber sie ist doch immer noch deine Schwester.
17:11Ja.
17:12Aber ich kann irgendwie immer noch nicht glauben,
17:14dass sie wirklich weg ist.
17:16Ja, aber was hättest du denn an ihrer Stelle gemacht?
17:18Hättest du dich höflich von allen verabschiedet?
17:21Nein, ich verstehe ja, dass sie weg muss.
17:25Aber es ist trotzdem merkwürdig.
17:27Gestern haben mir noch alle gedacht,
17:28dass wir heute Hochzeit feiern.
17:32Meinst du, wir haben morgen trotzdem frei?
17:36Sehr, sehr, sehr viel von dir.
17:38Entschuldige, aber es wäre doch wirklich ganz interessant zu wissen, oder?
17:42Ich glaube, wir haben frei.
17:44Zumindest hat keiner Bescheid gesagt.
17:46Hm.
17:51Und was meinst du, hat Julia jetzt vor?
17:54Ich glaube, sie geht zu Daniel.
17:56Meinst du?
17:58Sie liebt ihn.
18:03Friedrich tut mir total leid.
18:06Aber ich wünsche mir für Julia, dass sie glücklich wird.
18:13Bereust du es, mit mir essen gegangen zu sein?
18:14Nein.
18:16Es war wirklich besser, als mich in der Firma zu vergraben.
18:19Sie haben es tatsächlich...
18:21Du hast es tatsächlich geschafft, mich abzulenken.
18:24Oh, das war nicht meine Absicht.
18:26Ich verzeihe dir.
18:29Sieht aus, als wollten sie schließen.
18:32Wir sollten zahlen.
18:37Möchtest du noch irgendwas trinken?
18:38Nein, danke.
18:44Das war ganz vorzüglich.
18:46Das freut mich.
18:46Sollten wir uns wieder erwarten, entschließen, unser Geschäftsessen hier abzuhalten, werde ich Sie wissen lassen.
18:51Vielen Dank.
18:52Danke.
18:53Danke Ihnen.
18:55Das war ein wunderschöner Abend, Frederik.
18:58Das finde ich auch.
19:04Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich würde jetzt gerne ins Hotel fahren.
19:09Eine gute Idee.
19:11Ich meine, ich fahre in mein Hotel.
19:14Natürlich.
19:15Ich werde ich dort absetzen.
19:16Aber wir sollten das unbedingt wiederholen.
19:19Unbedingt.
19:21Ja.
19:26Ja.
19:30Oh.
19:31Schläft Paula?
19:33Ja, ja, wie ein Moment hier.
19:34Du brauchst nicht flüstern.
19:36Ich wollte mich noch verabschieden.
19:38Es geht morgen ganz früh los.
19:40Mhm.
19:41Ja.
19:42Und ich dachte, wir trinken noch was zusammen.
19:44Gute Idee.
19:46Hört sich Julia gemeldet?
19:50Nein, aber ich habe mich beruhigt und du hast vollkommen recht.
19:55Sie braucht jetzt ihre Zeit und sie wird sich schon wieder melden.
19:59Ja, und vielleicht seht ihr euch ja sowieso früher.
20:03Tja, wer weiß.
20:07Ich, ähm, finde es schön, dass es dir wieder besser geht.
20:12Ja, ich auch.
20:13Ja.
20:16Ich bin froh, dass du hier wohnst.
20:20Ja, ich, ähm, wohn auch sehr gerne hier.
20:28Schön.
20:28Also, ich hoffe, dass es auch so bleibt.
20:34Ähm, Birgit, ich...
20:38...wollte dir noch was sagen, bevor ich nach Südafrika fahre.
20:43Ja, ich, ähm, bin ich froh, dass du da bist.
21:28Was ich sagen möchte, ist, dass du mir sehr wichtig bist.
21:33Das Wichtigste überhaupt.
21:36Ich habe das Gefühl, dass wir zusammen gehören.
21:40Und...
21:41...deswegen frage ich dich, Frederik Grafenberg.
21:45Willst du mich zur Frau holen?
22:07Ich kann dich nicht helfen.
22:09Ich kann dich nicht helfen.
22:09Was kannst du denn jetzt sagen?
22:13Ich kann dich nicht helfen.
22:25Ich kann dich nicht machen, wenn ich einen Geist schütztierst mich zu ersch idiots machen kann.
22:29Okay, ey.
22:30Nummer mal.
22:32Du bist das los standing...her
22:32Weiheer stand der Ruflüocker in der Ruflü Puls, Du
22:33bist der Ruflüggeann und von Brixen von Brixen zu 155 Oh,
22:35Jan, du bist. Was genauso
22:35wichtig zu erleben? Du bist
22:36das für eine Ruflüge. You bist
22:38ganz sicher. Ihr lasst
22:39euch auf jeden Fall her.
22:54Und er hat richtig versucht, dich zu küssen, ja?
22:56Äh, ja, nicht direkt.
22:59Also, wenn es so war, wie du es erzählst, dann war es ziemlich direkt.
23:04Ich bin noch völlig aus der Übung.
23:07Und ich meine,
23:10Tobias ist jetzt wirklich ein bisschen durcheinander, also wegen Julia.
23:13Und da kann ich jetzt nicht den Kopf verlieren.
23:16Naja, wenn es passiert, dann passiert es eh. Da kann man ja nichts machen.
23:21Ja, vielen Dank.
23:23Sag mal, was grinst denn du eigentlich so?
23:25Deine Augen leuchten heute irgendwie so.
23:29Steht ja übrigens gut.
23:32Ach du, ich muss los.
23:33Was? Wo willst du denn hin?
23:35Ich denke, du hast erst heute Abend.
23:36Ach, ich musste meine Schicht im Lanzino tauschen.
23:39Paulas Großvater kommt morgen nach Falkenthal und da will ich auf keinen Fall im Lanzino sein.
23:44Ach, hat dich, äh, Viktoria gewarnt?
23:47Hm.
23:48Na, dann meint sie es ja ernst damit, dass sie dich decken will.
23:51Zumindest vorläufig, ja.
23:54Mach dir doch nicht so viele Gedanken.
23:57Wir helfen dir alle, dass dein Schwiegervater dich hier nicht entdecken wird.
24:03Ach, Birgit, ich frage dich ja nicht gerne, aber kann Paula vielleicht bei dir bleiben, solange ich arbeiten muss?
24:08Na gerne, aber ich muss heute selber zur Arbeit.
24:10Ach so, kein Problem. Sie kann sich sicher auch im Lanzino beschäftigen.
24:13Du, warte mal. Vielleicht kann ja Kolja auf Paula aufpassen.
24:16Der ist heute mit Lilly zu Hause.
24:20Ich frage ihn mal.
24:21Ach, ich fand das gestern total bescheuert von Charlotte, dass sie uns kein Wasser abgeben wollte.
24:25Langsam werden ihre Eifersuchtsaktionen richtig krank.
24:28Ich brauche hier Wasser nicht. Ich kann mir selber welches kaufen.
24:32Tja, aber die sollen auch endlich mal aufhören, ihr alles vollzustellen.
24:38Oh, Wetten, das ist Charlotte. Will dir guten Morgen sagen?
24:43Den Telefonterror kannst du dir sparen. Wir sind nicht zu Hause.
24:48Oh.
24:50Ähm, doch, klar ist er da. Ich...
24:52Das war ein Missverständnis. Entschuldigung.
24:55Ja, tschüss.
24:57Deine Mutter.
24:58Hm. Hallo?
25:00Kolja, ich bin's Mama.
25:01Du, Kolja, ich wollte dich was fragen. Könntest du heute eine kurze Zeit auf Paula aufpassen?
25:07Also, ich meine, ein paar Stunden?
25:09Paula.
25:10Ähm, eigentlich wollten wir eine Radtour gerade machen.
25:13Nein, lass uns auf Paula aufpassen.
25:15Aber so wie es aussieht, hat Lilly keine Lust mehr.
25:18Oh. Dann können wir sie also vorbeibringen?
25:21Ja, das heißt es dann wohl.
25:24Danke. Du bist ein Schatz.
25:26Schönen Tag für euch.
25:27Ja, bitte, dir auch. Ciao.
25:31Äh.
25:32Cool.
25:33Ich hätte viel lieber eine Radtour gemacht, als jetzt den Babysitter zu spielen.
25:36Komm, so gehen mir wenigstens Tim auf die Nerven, wenn er kommt.
25:40Mhm.
25:40Mhm.
25:46Du, das hat geklappt.
25:47Nein.
25:48Super, danke.
25:50Mach ich doch gerne.
25:51Bringt mich ein bisschen auf andere Gedanken.
25:54Hat er eigentlich gesagt, dass er anruft, wenn er gelandet ist?
25:58Äh, wer?
26:12Wie geht's dir?
26:16Blendend.
26:17Danke.
26:23Wenn wir irgendwas für dich tun können, dann...
26:28Das ist ganz lieb.
26:38Du warst gestern Abend spät zu Hause.
26:41Ich hatte noch einen Termin mit Frau von beiden.
26:45Geschäftlich.
26:46Natürlich.
26:50Das Brot ist noch warm.
26:52Ich war die Erste beim Bäcker.
26:57Ich glaube, mir reicht der Tier heute.
27:02Das war gestern kein einfacher Tag für Sie.
27:07Nicht für Sie und...
27:09...bestimmt auch nicht für Julia.
27:11Sag mal, würde es euch was ausmachen, wenn wir einfach nicht mehr über Julia reden?
27:14Entschuldigen Sie.
27:23Schon gut.
27:26Okay.
27:27Was gibst du zu tun für mich?
27:29Wie zu tun?
27:31Naja, der Umzug.
27:33Ich...
27:33... ist doch jede Menge noch zu tun.
27:35Ich wollte ja nicht gestern schon helfen.
27:36Komm, Frederik.
27:37Es ist bestimmt nicht nötig, dass du jetzt in deiner Verfassung...
27:40Worauf bist du denn hinaus, glaubst du?
27:41Ich kann nicht mal mehr ein paar Kisten packen.
27:44Ich denke, Patricia meinte es nur gut mit Ihnen.
27:48Außerdem haben wir genug Leute bestellt, die uns helfen.
27:52Wir schaffen das schon.
27:54Und es ist ja auch noch ein bisschen Zeit.
27:58Tja, wenn ich nicht gebraucht hätte...
28:02Musst du denn nicht in die Firma?
28:05Ja, natürlich muss ich in die Firma.
28:09Also dann.
28:14Hallo, Frederik.
28:17Hallo.
28:18Darf ich vorstellen, Eva, unsere Haushälterin, Frau von Weiden.
28:24Störe ich?
28:26Was machen Sie denn schon so früh hier?
28:28Waren wir nicht schon bei Viktoria?
28:30Ich dachte, wir könnten da weitermachen, wo wir gestern aufgehört haben.
28:39Nämlich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
28:41Es gibt noch so viel zu tun.
28:43Und ich dachte, wir halten unsere nächste Besprechung draußen, im Grünen ab.
28:49Warum nicht?
28:50Es ist schönes Wetter.
28:51Und ich lerne Falkenthal mal von einer ganz anderen Seite kennen.
28:55Ja, dann hoffen wir mal, dass unser hübsches Städtchen einen guten Eindruck auf Sie macht.
29:00Davon bin ich überzeugt.
29:16Sag mal, was machst du da?
29:23Rötten, was zu rötten ist?
29:25Hör auf damit, das Zeug kannst du wegschmeißen.
29:30Jetzt, wo du es sagst.
29:36Und ich dachte, ich könnte das Cosy mit einem Hawaii-Fest wiedereröffnen.
29:43Also weißt du, wenn es so weitergeht, dann wird sich sowieso keiner mehr an das Cosy erinnern.
29:48Das tut gut, so optimistische Freunde zu haben.
29:51Mir leid, aber ich bin gefrustet.
29:54Ich kann dich ja verstehen.
29:55Du machst ja auch miese.
29:59Na ja.
30:01Zumindest haben wir wieder Wasser.
30:02Ja, du meinst die Kästen von Tim und Charlotte, oder was?
30:06Das war ja auch das Mindeste.
30:09Na ja, die beiden hatten ein bisschen was gut zu machen, ne?
30:13Ach so, wegen dem Kleinkrieg, den sie da ständig führen?
30:16Na ja, das auch, ja.
30:18Und dass wir kein Wasser hatten, verdanken wir schließlich auch der Holdenjugend, ne?
30:23Wie bitte?
30:38Wie wär's da vorne?
30:40Warum nicht?
30:42Ich komm mir vor, als würde ich schwänzen.
30:45Schöne Vorstellung.
30:47Ich glaub, das hab ich das letzte Mal mit 17 gemacht.
30:50Danach nicht mehr?
30:52So früh schon, so ehrgeizig?
30:54Sagen wir mal so, ich wusste schon immer, was ich will.
31:00Mir war meine Freiheit immer besonders wichtig.
31:04Bis vor kurzem jedenfalls.
31:06Du sprichst von deiner Zeit in Südafrika?
31:10Ja.
31:16Entschuldige, ich wollte nicht...
31:18schon gut.
31:20Jetzt bin ich hier.
31:24Ich liebe diesen Fleckenland.
31:27Die Landschaft gibt mir irgendwie Kraft.
31:34Ja, es ist wirklich ganz hübsch hier.
31:47Ich hoffe, du hast den Rest deiner Hochzeitsnacht noch gut überstanden.
31:53Die Zweithälfte war nicht so schön wie die erste.
31:55Und die wäre ohne dich auch zum Albturm geworden.
31:58Danke für die Blumen.
32:00Die jederzeit wieder.
32:02Jederzeit?
32:08Entschuldige, ich...
32:09Was ist?
32:11Das ist mein Vater.
32:15So.
32:17Das dürfte aber für ein Vollbad reichen.
32:20Ihr seid wirklich wahre Schätze.
32:23Ich hab gehört, dass Schwangere gerne baden.
32:25Oh ja, vor allen Dingen, weil man da nicht das Gefühl hat, 100 Kilo zu wiegen.
32:29Was?
32:30Ach, doch so viel.
32:32Das war ein Scherz, du blöd, Mann.
32:34Ach nee.
32:35Ja, aber allein schon so ein Fußbad ist Erholung pur.
32:40Vielen Dank, ihr zwei.
32:41Dankeschön.
32:43Bitte.
32:44Du, Herr, ist ja falsch.
32:48Ein paar Wasserkisten machen die Sache auch noch nicht besser.
32:52Ziemlich klug, sich als Samariter auszugeben, wo man doch für den ganzen Schlamassel zuständig ist, hm?
32:58Wovon sprichst du?
33:00Ach, die beiden wissen schon, wovon ich spreche.
33:04Das war aber keine Absicht.
33:07Nein?
33:08Na ja, Charlotte, das war schon Absicht, aber es sollte auf keinen Fall euch treffen.
33:12Also, ihr solltet nicht...
33:14Was sollten wir nicht?
33:19Kann mir mal irgendjemand sagen, worum es hier gerade geht?
33:30Hübsch, dieses Fakten-Tal.
33:36Daddy!
33:37Hallo, meine Damen.
33:38Wie hast du uns hier gefunden?
33:41Der reine Zufall, ich war eigentlich auf dem Weg in die Manefaktur.
33:44Lass dich mal anschauen.
33:46Gut, schaust du aus.
33:47Ist das neu?
33:48Aus meiner Lieblingsboutique.
33:49Sehr schön.
33:50Schön.
33:51Sie müssen Frederik Rabenberg sein.
33:54Wie nicht alles zu erwarten, sind Sie bestens informiert.
33:56Gut informiert zu sein, ist die Grundlage eines guten Geschäfts.
33:59Sag mal, wolltest du nicht erst morgen kommen?
34:00Ich dachte, du wärst noch auf Reisen.
34:02Ja, wir sind früher zurückgekommen.
34:04Wir?
34:05Ja, und außerdem wollte ich Falkenthal endlich kennenlernen.
34:08Und wie ist der erste Eindruck?
34:11Gut.
34:12Und der erste Eindruck ist ja bekanntlich der wichtigste.
34:17Ich will ja nicht unhöflich erscheinen, aber es wäre schön, wenn du eine wenig Zeit für mich hättest.
34:21Natürlich, Dad.
34:22Wir wollten sowieso gerade gehen.
34:24Wir könnten uns die Manefaktur gleich mal ansehen.
34:26Perfekt.
34:28Ja, meine Lisa.
34:30Läuft alles, wie es laufen soll?
34:32Ich arbeite dran.
34:33Gut.
34:35Ich habe auch nichts anderes von dir erwartet.
34:40Frau Hertel, Gravenberg hier.
34:43Bereiten Sie mein Büro alles für ein Meeting vor.
34:45Ich komme gleich mit Richard von Weiden und seiner Tochter ins Büro.
34:48Ach ja, und wir brauchen für heute Mittag noch einen Tisch im Land.
34:52Ja, natürlich, Herr Gravenberg, gerne.
34:55Entschuldigen Sie bitte, aber war dieser Termin nicht eigentlich für morgen angesetzt?
35:00Oh ja, ich kümmere mich drum.
35:02Gut.
35:04Gott verdammt, was mache ich denn jetzt?
35:07Ähm.
35:17Restaurant, Lassino?
35:18Nina!
35:20Dein Schwiegervater ist im Anmarsch.
35:22Was?
35:23Richard, der wollte doch erst morgen kommen.
35:25Ja, Überraschungsbesuch.
35:27Oh, Victoria hat mich reingelegt.
35:29Nein?
35:30Glaube ich nicht.
35:31Du, ähm, Herr Gravenberg war selber ganz überrascht.
35:34Ich soll einen Tisch im Lanzino bestellen.
35:37Und wann?
35:3814 Uhr.
35:40Ich fahre sofort zu Kolja und hole Paula ab.
35:42Ich verspreche dir, die nächsten zwei Tage werde ich Tobias Haus nicht mehr verlassen.
35:46Danke, Birgit.
35:52Und das ist also die Seele der Firma.
35:54Ich freue mich, Sie kennenzulernen, Frau Hertel.
35:56Sehr angenehm.
35:57Der Empfang ist das Aushängeschild deiner Firma.
36:00Wenn der richtig besetzt ist, kann in einem Unternehmen eigentlich nichts mehr schief gehen.
36:04Ah, darf ich Ihnen meine Nichte vorstellen?
36:07Patricia Gravenberg.
36:09Richard von Weiden, sehr erfreut.
36:10Sie leitet unsere Marketingabteilung.
36:13Auf diesen jungen Schultern lastet viel Verantwortung.
36:16Ich dachte, Sie wollten erst morgen kommen.
36:18Meine Reisepläne haben sich geändert.
36:20Mein Vater liebt Überraschungen.
36:22Tja, das kommt doch immer auf die Art der Überraschung an, oder?
36:27In meinem Büro ist ein kleiner Imbiss vorbereitet.
36:30Er hat mich sehr gefreut.
36:32Hier entlang, Daddy.
36:37Toller Auftritt.
36:37Er hat sich noch nicht mal angemeldet.
36:39Will er uns kontrollieren, oder was soll das?
36:41Und wenn schon, wir haben nichts zu verbergen.
36:44Kreis dich zusammen.
36:45Du weißt genau, dass wir diese Leute brauchen.
36:47Gut, dass du mich so früh informiert hast.
36:49Denn Herr van Weiden wird gleich einen großartigen Eindruck bekommen,
36:51wenn er feststellt, dass einige Abteilungen heute überhaupt nicht besetzt sind.
36:55Zum Beispiel die Designabteilung.
36:57Dann wäre es toll, wie man das ganz schnell enden kann.
37:06Du scheinst ja mächtig Schiss vor Charlotte zu haben.
37:09Sie wollte nicht, dass ihr das Wasser trinkt.
37:13Nach allem, was du angerichtet hast, könntest du wenigstens eine Kiste springen lassen.
37:17Das sind Charlottes Kästen.
37:18Sie hat sie bezahlt.
37:20Ja, aber trotzdem ist die WG kein Getränkelager.
37:23Koya wohnt auch noch hier.
37:26Ich bring Paul noch mal das Brot.
37:29Es hat keinen Zweck, mit Charlotte zu reden,
37:31bevor sie sich nicht von selbst beruhigt hat.
37:38Herdl, hallo?
37:42Der neue Chef?
37:44Ja?
37:47Ja, machen wir.
37:49Okay, tschüss.
37:52Was ist los?
37:53Das war Patricia.
37:55Der neue Teilhaber möchte die Firma besichtigen.
37:58Auch die Designabteilung.
38:00Da ist doch heute gar keiner.
38:02Eben.
38:03Deswegen müssen wir da jetzt hin.
38:05Oh, nee.
38:06Was ist mit Paula?
38:09Also, ich kann mich nicht um Paula kümmern.
38:13Schade.
38:14Eine echte Chance für dich gewesen.
38:19Was machen wir jetzt?
38:23Hervorragend, der Gebäck.
38:25Freut mich, dass es Ihnen schmeckt.
38:27Tja, Herr Grafenberg hat unseren Vertrag zwar gelesen,
38:30aber mit der Unterzeichnung haben wir natürlich auf dich gewartet.
38:35Es war nicht leicht.
38:36Ihre Tochter ist eine C-Verhandlungspartnerin.
38:38Ich weiß.
38:40Das hat sie von mir.
38:43Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.
38:45Sie haben ja schließlich bekommen, was Sie wollten.
38:46Ja.
38:47Wir haben die Mehrheit behalten, das ist richtig.
38:49Aber Falkenthal Porzellan ist ein Familienbetrieb.
38:52Und das soll auch bleiben.
38:54Ich verstehe Sie sehr gut.
38:56Falkenthal Porzellan hat seinen Ruf über Jahrzehnte aufgebaut.
38:59Und dazu gehört Leidenschaft.
39:01Und ein langer Atem.
39:04Ihre Familie scheint beides zu besitzen.
39:06Das tut sie.
39:08Mein Vater hat dieses Unternehmen groß gemacht.
39:10Und ich bin sehr froh, dass er die heutigen Schwierigkeiten nicht miterleben muss.
39:14Es tut mir leid, dass Ihr Vater gestorben ist.
39:16Er hat ihn gern näher kennengelernt.
39:19Aber das gilt natürlich auch für den Rest Ihrer Familie.
39:22Das wird Sie sich einrichten lassen.
39:24Allerdings...
39:25Hast du nicht gesagt, du musst nach der Vertragsunterzeichnung gleich wieder weg?
39:29Man soll sich Zeit für die Dinge nehmen, die einem wichtig sind.
39:33Oder?
39:48Hallo.
39:49Ich wollte Paula abholen.
39:52Also ich bin allein.
39:54Ja, aber Kolja und Lilly sollten doch auf Sie aufpassen.
39:56Ja, da kam ein Anrufer aus der Firma, dass irgend so ein Mac einfliegen wollte.
39:59Und deswegen mussten die los.
40:01Ach ja, und Paula?
40:02Keine Ahnung, ich war in meinem Zimmer.
40:04Wahrscheinlich haben Sie sie mitgenommen.
40:06Mit in die Firma?
40:07Mhm.
40:08Ja, danke.
40:16Wow, bei deinem Talent kannst du glatt unseren Job übernehmen.
40:27Schau mal, Kolja.
40:30Sehr schön.
40:31Hübsche Farben.
40:33Was ist tiefer?
40:34Teller oder Tasse?
40:36Eine Tasse?
40:38Quatsch.
40:39Die Oda ist tiefer.
40:40Das ist nämlich ein Fluss.
40:43Aber wenn jemand reinkommt, musst du ganz leise sein.
40:45Okay, Paula?
40:45Ich tue so, als ob ich nicht da wäre.
40:49Oder wir sagen einfach, das ist unser Kind.
40:51Ich bin er.
40:53Aber das geht nicht.
40:55Ich gehöre nicht zu meiner Mama.
40:59Natürlich gehörst du zu deiner Mama, Paula.
41:01Koi hat nur einen Witz gemacht.
41:06Das ist meine Mama.
41:07Und das bin ich.
41:09Wow.
41:13Wo ist Paula?
41:15Wieso?
41:16Du wolltest sie doch von Kolja abholen.
41:17Ja, aber Tim sagt, Kolja und Lily sind in die Firma und haben sie mitgenommen.
41:20Was?
41:20Ich habe hier niemanden gesehen.
41:22Aber ich war auch die ganze Zeit im Schiffzimmer.
41:24Ja, und ist er hier?
41:26Die machen gerade eine Besichtigung.
41:28Komm, wenn Richard, Paula oder mich hier sieht, dann ist alles vorbei.
41:30Als nächstes zeige ich Ihnen vorbei.
41:32Der Fertig ist der.
41:33Ich bin gespannt.
41:39Wo er hat denn Kolja ab, Lily?
41:40In der Designabteilung.
41:42In der hierbleiben.
41:43Und was befindet sich hier?
41:44Die Designabteilung.
41:46Designabteilung?
41:46Die interessiert mich.
41:47Darf ich?
41:48Sicher.
41:53Paula.
41:58Und er glaubt immer noch, dass er die Mehrheit hat?
42:00Soweit er den Vertrag unterschrieben hat, regle ich das mit der Abwicklung.
42:03Was ist das?
42:04Ich bin zwar kein Experte, aber für mich sieht es aus wie ein Masterplan zur Abwicklung der Manokultur.
42:09Das glaube ich jetzt nicht.
42:10Is this girl?
42:11Yes, that's her.
42:14Beautiful girl.
42:15This is no place.
42:17Thank you so much.
42:18Pleasure.
42:19Good luck for your car.
42:21And good luck for love.
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