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KurzfilmeTranskript
00:07Das sind schöne Streichhölzer, die du da hast.
00:10Ist dir aufgefallen?
00:13Die habe ich extra zur Eröffnung anfertigen lassen.
00:18Das ist ein gutes Stichwort, die Eröffnung.
00:22War Daniel an dem Abend hier?
00:30Ich verstehe.
00:33Das ist also der Grund, warum du hier bist.
00:35Du willst wissen, ob deine große Liebe hier war.
00:39Und? War er hier?
00:42Kann sein.
00:46Kann auch nicht sein.
00:48Jörg, bitte.
00:50Ja.
00:52Es sieht so aus, als ob vielleicht eins wieder dir helfen kann.
01:04Ja.
01:06Ja.
01:06Ja.
01:06Ja.
01:10Ja.
01:11Ja.
01:38Es war verdammt viel los und nicht.
01:41Es war verdammt. Lass mich nachdenken.
01:44Vielleicht.
01:45Ja?
01:45Ja, ich glaube.
01:48Nein, doch nicht.
01:52Es ist reine Zeitverschwendung.
01:55Wenn du mir nichts zu sagen hast, dann habe ich hier auch nichts mehr verloren.
01:58Du willst Daniel im Gefängnis versauern lassen, nur um mir uns auszuwischen?
02:01Jörg, wenn du mir was sagen möchtest, dann tue es jetzt, bitte.
02:07Ist ungemütlich, wenn du stehst.
02:34Es ist wie in alten Zeiten, weißt du noch?
02:40Wir haben hier schon mal zusammengesessen.
02:43Jörg, was soll das? Ich bin nicht zum Vergnügen hier.
02:45Schade.
02:49Dabei könnten wir so gute Freunde sein, Julia.
02:51Wenn du mir nur eine Chance gibst.
02:53Ich bin wegen Daniel hier.
02:57Warum denn immer nur Daniel ist? Entspann dich mal ein bisschen.
03:03Wie habt ihr euch das eigentlich vorgestellt?
03:05Was?
03:06Wenn Daniel wieder freikommt, ziehst du dann einfach von Frederiks Zimmer in Daniels?
03:10Denn dass du ihn immer noch lebst, ist doch offensichtlich.
03:14Wirst du mir jetzt wieder sagen, dass ich widerlich bin?
03:16Nein.
03:17Denn das weißt du selbst im Allerbesten.
03:24Bis bald.
03:27Das weißt du ja, das Essen war mal wieder...
03:44Unser Probewohnen, das läuft ja geschmiert.
03:48Oder bereust du es?
03:49Überhaupt nicht, ehrlich.
03:52Noch Nachtisch?
03:53Ja, gerne.
03:56Das heißt also, wenn ich nicht der Einzige...
03:58Nein, nein, ich esse auch welche.
04:00Ich esse ja schließlich für zwei.
04:05Irgendwie hat man trotzdem die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen dabei.
04:09Wegen Daniel?
04:10Ach, du kannst dir doch nicht ständig den Spaß verbieten,
04:13nur weil dein bester Freund im Knast sitzt.
04:18Genau.
04:19Noch Wein?
04:20Ja.
04:22Ihr habt ja recht.
04:24Ich bin jedenfalls froh, heute Abend hier bei euch zu sein.
04:30Ja, wir bringen dich schon auf andere Gedanken.
04:33Ich hab wirklich genug, danke.
04:35Äh, daran sollst du nicht scheitern.
04:37Ich geh gerne noch mal ins Kosi und hol eine Flasche.
04:39Für dich einen Kusch Bananensaft?
04:40Ja, gerne.
04:42Jan, ich brauch wirklich nichts mehr.
04:44Ach komm, ich möchte mich wenigstens für den netten Abend drauf engagieren.
04:46Das ist kein Problem von mir.
04:47Ich mach das gerne.
04:48Ich bin gleich wieder da.
04:50Aber beeil dich, weil sonst ist dein Pudding gleich weg.
04:52Pass auf, sieh auf.
04:53Mach ich.
04:54So, wie ist dein Pudding?
04:56So, wie ist dein Pudding?
04:57Nee, nee, nee, nee, nee.
05:01So, wie ist dein P amis?
05:02Ah, ich bin noch eine Talie!
05:03Ja, ich bin noch einer.
05:24Hallo, Schatz!
05:26Mama!
05:27Na?
05:29Hast du noch einen Schlüssel?
05:30Nein, keine Angst!
05:33Ich, ähm...
05:34Hab dir jemand mitgebracht?
05:39Hey!
05:41Wie geht's, Marie?
05:44Sie machen bei ihr wieder eine Computertomographie
05:48Sie sagen, sie ist stabil, die ganzen Gehirnfunktionen und so, und...
05:53Deshalb muss sie jetzt auch nicht mehr unter Beobachtung stehen
05:56Das ist doch ein gutes Zeichen, oder?
05:59Ja, wie man's nimmt
06:01Ja, sie ist jetzt offiziell Kummerpatient
06:05Das heißt, dass sie nicht damit rechnen, dass sie in nächster Zeit wieder aus dem Kummer aufwacht?
06:14Ja, Charlie...
06:16Du hast getan, was du konntest
06:18Du warst die ganze Zeit bei ihr
06:24Deswegen musst du bei ihr bleiben
06:26Ja, natürlich
06:28Ich hatte nur Angst, dass du dich aufreibst, doch...
06:36Wirst du noch sagen, dass ich dich weggeschickt habe?
06:39Nein, nein, überhaupt nicht
06:40Ich hab einfach zu empfindlich reagiert
06:59Ich kann Julia verstehen
07:03Ich fand es auch falsch, dass Daniel das Geständnis unterschreibt, obwohl er sich an nichts erinnern kann
07:13Ich glaube, Julia verrennt sich in die Idee, Daniel retten zu müssen
07:18Julia will Daniel helfen, weil sie an seine Unschuld glaubt
07:24Du glaubst
07:25Du glaubst doch auch, dass Daniel Marie so etwas nicht antun konnte, oder?
07:31Ich weiß es nicht
07:35Wer soll es denn sonst gewesen sein?
07:37Es gibt keine anderen Verdächtigen
07:40Ich hoffe, dass das nicht war, aber...
07:43Ganz ehrlich...
07:46Im Endeffekt ist das doch die einfachste Erklärung für alles
07:50So etwas solltest du nicht sagen
07:51Ich konnte ihn ja sogar verstehen
07:54Stell dir vor, du verlierst dein Kind und...
07:58gehst völlig vor die Hunde und dann musst du plötzlich feststellen, dass es dieses Kind überhaupt nie gab
08:01Da musst du doch durchdrehen
08:04Auch sind wir übertrunken
08:06Also ich wäre durchgedreht
08:14Ich will einfach nicht, dass Daniel mehr leidet als nötig
08:18Wenn er dieses Geständnis unterschreibt, dann...
08:20Dann bekommt er mildernde Umstände, vielleicht sogar Bewährung
08:23Aber so oder so
08:25Er wäre ein Vorbestrafter
08:27Ein Krimineller
08:29Und was, wenn er unschuldig ist?
08:32Und was, wenn Julia nichts findet?
08:34Dann kann es Daniel passieren, dass er zehn Jahre oder länger ins Gefängnis muss
08:40Ziemlich hoher Preis
08:41Für das bisschen Hoffnung
08:51Hey, das war jetzt schon das zehnte Mal
08:54Ich bin eben müde
08:56Ich weiß, wie ich dich wieder wach kriege
08:59Aber ich will nicht wach gemacht werden, ich will ins Bett
09:03Extra für dich
09:05Na komm
09:06Schwing die Hüften
09:08Wir sehen, wie du in deinen Clubs tanzt
09:10Komm
09:11Mach doch bitte die Musik ein bisschen leise
09:13Sonst steigen uns die Nachbarn noch aufs Kommen
09:15Ich muss da
09:15Mann
09:16Jan ist unser Nachbar und der ist auf dem Weg hierher
09:19Tut mir leid, aber die Musik ist mir jetzt ein bisschen zu stressig
09:21Das ist deine CD
09:22Ja, die höre ich gern, wenn ich in den Club gehen möchte, aber nicht, wenn ich ins Bett gehen will
09:28Komm, gibst du
09:30Wir sind dir zu langweilig
09:31Nein, ich will einfach nur ins Bett
09:34Aber wenn du die Nacht durchtanzt
09:36Dann bist du auch die ganze Nacht unterwegs und bist überhaupt nicht müde
09:39Da bin ich wieder
09:41Klingt ja so, als wolltet ihr noch ausgehen
09:45Obwohl eher nicht
09:48Als ich hier unten war, dachte ich
09:49Das ist echt der erste nette Abend
09:51Seit Daniel
09:53Keine Angst, ich fang mich wieder von vorne an
09:56Komm, lass uns doch trinken
09:57Auf die Freundschaft, auf die Freunde
10:01Wo auch immer sie gerade sind
10:03Danke
10:04Dir nur einen kleinen Schluck, ich muss morgen früh raus
10:07Wir doch auch
10:08Ja, aber ich muss zwei Stunden früher aufstehen, ich muss auch zum Großmarkt
10:13Also dann
10:14Ja
10:20So, entschulde dich bitte, aber
10:22Ich werde mich jetzt abseilen, ich bin durch
10:27Gute Nacht
10:28Gute Nacht
10:31Willst du aufschlafen gern?
10:33Ich?
10:36Nein, es wird doch jetzt gerade erst durch dich gemütlich
10:39Gut
10:40Du wolltest mir doch schon immer erzählen von deiner Reise nach
10:43Mexiko
10:44Genau
11:14Hallo
11:17Ja, vielleicht
11:21Warum gehst du nicht zur Polizei?
11:23Die kann doch Jörg verhören
11:25Das bringt doch gar nichts, du glaubst doch nicht, dass Jörg der Polizei irgendwas sagen würde
11:30Ich warte einfach meinen Besuch bei Daniel morgen ab
11:32Dann sehe ich weiter
11:34Was hast du davon?
11:35Ich weiß noch nicht
11:37Vielleicht bringt ihn ja das Streichholzbriefchen dazu, dass er sich an irgendwas erinnert
11:42Was ist denn, wir hatten das doch geklärt
11:46Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein
11:48Ich bin gar nicht eifersüchtig
11:51Ich hoffe nur, dass du dir nicht zu viel davon versprichst
11:54Damit du dann nicht enttäuscht bist
11:56Hoffnung ist doch das einzige, was ich hab
12:01Und dich natürlich
12:07Glaubst du, du hast morgen auch ein bisschen Zeit für die Manufaktur?
12:10Du meinst wegen der Änderung am Miller-Auftrag ja keine Angst, damit bin ich fast fertig
12:20Wir schaffen das, oder?
12:22Ja
12:24Ja, wir schaffen das
12:25Ja
12:27Ja
12:28Ja
12:36Ja
12:37Ja
12:38Ja
12:40Ja
12:44Ja
12:59Guten Morgen.
13:00Kann ich den haben?
13:02Der ist für Frau Grafenberg.
13:04Ich brauche jetzt trinkend einen Kaffee.
13:10Sieht ein bisschen verschlafen aus, ne?
13:13Und zu spät bist du auch.
13:14Ach, schön, dass du das auch bemerkst.
13:17Du hättest mich ja wecken können.
13:19Du hast doch gewusst, dass ich heute Morgen ganz früh zum Großmarkt gehen muss.
13:23Außerdem möchte ich nicht wissen, wie du reagiert hättest,
13:25wenn ich dich um sechs aus dem Bett geschmissen hätte.
13:28Du hättest mich anrufen können?
13:30Jetzt pass mal auf.
13:32Ich bin dein Mitbewohner und nicht dein Wecker.
13:35Wenn du nicht verschlafen willst, dann leg dich früher ins Bett.
13:55Hallo, Birgit.
13:56Ah, hallo, Tobias.
13:59Du, ähm, stell dir vor, ich war dir so ein Abend noch bei Charlotte.
14:03Es ging ja nicht gut.
14:06Ja, wegen Marie.
14:08Die Ärzte meinen, dass sie jetzt keine 24-Stunden-Überwachung mehr braucht.
14:12Ja, ist doch gut.
14:13Oder nicht?
14:15Charlotte befürchtet eben, dass die Ärzte sie vielleicht aufgegeben haben.
14:20Hm.
14:21Das ist schlimm für sie sein.
14:24Aber viele Komopatienten wachen doch plötzlich auf.
14:27Frummelig auch Marie.
14:28Hm.
14:29Und dann wird sich die ganze Sache aufklären.
14:33Tja, man kann nur hoffen.
14:36Du denkst an Julia?
14:39Ich wünsche mir nur, dass alles gut ausgeht.
14:42Für alle Beteiligten.
14:45Ja, ich denke aber auch an Julia.
14:47Sie glaubt so fest daran, dass Daniel unschuldig ist.
14:50Was glaubst du?
14:51Ich weiß es nicht.
14:53Ich will nur nicht, dass Julia sich in Schwierigkeiten bringt.
14:57Aber wir können nichts machen.
14:59Außer warten.
15:00Und hoffen.
15:07Hast du Lust auf ein spätes Frühstück?
15:09Oder musst du gleich zur Arbeit?
15:12Nein, ich hab frei heute.
15:14Was soll der denn hier?
15:15Ach, du, den hab ich im Gartenhaus gefunden.
15:17Brauchst du den noch?
15:19Also, ich würde sagen, der ist hin.
15:22Wenn du noch Stühle brauchst.
15:23Nein, das ist es nicht.
15:25Ich fand ihn nur einfach hübsch und hatte Lust, ihn wieder auf Vordermann zu bringen.
15:28Vielleicht kannst du mir ja Werkzeug leihen.
15:32Na gut.
15:34Wenn du willst, kann ich dir auch ein paar Tipps geben.
15:36Auch wenn ich nicht glaube, dass da noch was zu retten ist.
15:40Was meinst du denn?
15:41Bei mir oder bei dem Stuhl?
15:43Nochmal sehen.
15:54Nein, bedauere sehr.
15:56Aber Sie bekommen doch sicherlich auch sehr viel mit in einer solch wichtigen Position.
16:01Naja.
16:02Nein.
16:02Ist es eigentlich nur ein Gerücht, dass Daniel Gravenberg sich an der Hand verletzt hat,
16:07als er bei einer Mitarbeiterin handgreiflich wurde?
16:10Ja, aber das war doch keine Absicht.
16:11Er wollte Frau Schilling gar nicht wehtun.
16:13Ist er immer schon so aggressiv gewesen?
16:15Aber nein.
16:17Er hatte einfach nur eine schlimme Zeit.
16:19Es ist nervlich angespannt.
16:20Weil Marie Wermond eine Schwangerschaft und im Anschluss eine Fehlgeburt vorgetäuscht hat?
16:26Woher wissen Sie das denn?
16:27Dann stimmt es also?
16:29Nein.
16:30Darf ich Ihren Namen als Quelle angeben, Frau Mertens?
16:34Jetzt hören Sie mir mal zu.
16:35So war das doch alles gar nicht.
16:37Daniel Gravenberg wusste doch zu dem Zeitpunkt gar nicht,
16:39dass Marie Wermond nie schwanger war.
16:42Wer ist da?
16:43Wer ist da?
16:44Ich habe keine Zeit für diesen Unsinn.
16:46Mit wem spreche ich?
16:48Reden Sie.
16:49Kleinschmidt, ich bin Reporter für den Falkenthaler Boden.
16:52Wir wollen eine Hintergrundstory über die Verhaftung von Daniel Gravenberg bringen.
16:58Frau Gravenberg, ich wollte...
16:59Ich wollte mit diesem Reporter gar nicht sprechen.
17:01Er hat mich richtig bedrängt.
17:02Sie hätten doch bloß auflegen müssen.
17:04Auflegen!
17:05Ist das denn so schwer?
17:07Wenn der Ruf der Firma durch Ihre Dummheit jetzt Schaden erleidet,
17:10dann...
17:11dann müssen wir uns leider von ihm trennen.
17:22Hören Sie, Schwester Anneliese.
17:23Ich bin Frau Wermonds Schwester und ich würde gerne wissen, wie es ihr geht.
17:30Ja, okay.
17:30Denn ich...
17:31Ich möchte bitte Frau Professor Wittorff sprechen.
17:35Ja, mein Gott, dann holen Sie sie ans Telefon.
17:39Ja, toll.
17:41Und wie lange wird die OP noch dauern?
17:44Was?
17:45Ist das eine Gehirnverpflanzung oder was?
17:48Ja, danke schön.
17:50Toll.
17:52Gibt's was Neues?
17:53Ja, die Schwester hat vorhin empfangen, hat keine Ahnung.
17:55Die Wittorff ist noch in irgendeiner OP, die noch zwei Stunden dauern wird.
17:58Ich fahre jetzt hin, ist mir zu blöd.
18:00Charlotte, ich denke, es wäre besser, wenn du nicht hinfährst und erst mal abwartest.
18:03Ich möchte aber da sein, falls sie aufwacht.
18:07Ja, aber die haben dir doch gesagt und versprochen, dass sie sich bei dir melden, wenn irgendwas ist.
18:10Ja, du hast ja gesehen, wie kompetent die sind.
18:12Auf die verlasse ich mich auf jeden Fall nicht.
18:14Ich will nicht, dass du da alleine rumhängst und drehst du noch durch.
18:17Ach, Quatsch.
18:18Sprich das mit Jan ab.
18:19Er hat schon signalisiert, dass er dich im Cozy braucht.
18:23Weißt du, wie egal mir gerade der Barjob ist?
18:26Ja, aber Marie wäre es nicht egal, wenn du hier einfach alles hinschmeißt.
18:37Hast du schon was gegessen?
18:39Nein.
18:41Ich müsste auf dich achtgeben.
18:42Wenn du zusammenklappst, dann hilft das Marie herzlich wenig.
18:47Ich weiß.
18:50Aber wenn was ist, dann bin ich sofort wieder weg.
18:52Dann liefere ich dich da persönlich ab.
18:59Hast du was?
19:00Mhm.
19:06Das ist eine Unverschämtheit, meine Angestellten telefonisch zu belästigen.
19:10Wenn Sie einen Bericht über meinen Sohn bringen wollen, dann vereinbaren Sie ein Interview mit mir.
19:17Ach, das ist mir egal.
19:19Ich verlange, dass dieser Reporter entlassen wird.
19:22Du hast doch schon mal gekonter Druck ausgeübt.
19:24Was ist los mit dir?
19:26Lächerlich.
19:27Jetzt kommen Sie mir doch nicht mit Pressefreiheit.
19:30Dafür müssen sich Ihre Reporter erst mal an die guten Sitten halten.
19:36Ist Ihnen dieser Bericht tatsächlich so wichtig, dass Sie auf das geplante Mediavolumen für das nächste Quartal verzichten wollen?
19:45Nein, nein.
19:46Ich versuche, Ihnen überhaupt nicht zu drohen.
19:48Ich sage nur, wie es ist.
19:52Wir können unsere Anzeigen auch in anderen Blättern schalten.
19:58Tun Sie das?
20:01Ja, ich habe keine Zweifel, dass Sie da etwas unternehmen können.
20:06Gut.
20:06Vielen Dank.
20:08Glaubst du, dass du damit durchkommst?
20:10Der Verleger wird den Bericht nicht drucken.
20:13Sie brauchen unsere Anzeigen.
20:15Wenn dieser Reporter entlassen wird, dann wird ein anderer kommen.
20:18Sie werden Daniel in der Presse schon verurteilt haben, bevor es überhaupt zum Prozess kommt.
20:24Das werden Sie nicht machen.
20:25Doch, das werden Sie. Und das weißt du ganz genau.
20:30Warum sagst du nicht einfach die Wahrheit?
20:32Dann ist alles vorbei.
20:35Sieh dich an.
20:37Du bist am Ende.
20:39Ich bin noch lange nicht am Ende.
20:45Ich hätte nur auflegen müssen.
20:47Aber der Reporter hat mich ja richtig überrumpelt.
20:51Trotzdem hätte Frau Grabenberg dich nicht so fertig machen müssen.
20:54Diese Reporter sind doch darauf spezialisiert, Leute auszuhorchen.
21:01Komm, Wertens.
21:04Jetzt nehmen Sie sich die ganze Sache doch nicht so zu Herzen.
21:08Ich war vorhin etwas harsch zu Ihnen.
21:10Ich habe gerade mit dem Verleger gesprochen.
21:12Er hat mir versichert, dass der Reporter die Geschichte nicht bringt.
21:15Oh, das ist ja wunderbar.
21:16Gott sei Dank.
21:18Nur, wir müssen darauf achten, dass sowas nicht noch einmal passiert.
21:21Das kann meinem Sohn enorm schaden.
21:23Auf keinen Fall. Sie haben recht.
21:25Entschuldigung.
21:26Schon gut.
21:28Kommt Sie doch bitte mal alle her.
21:30Ich habe etwas zu sagen.
21:36Eine Rede, wie interessant.
21:43Seit der Verhaftung meines Sohnes herrscht hier große Verunsicherung.
21:47Er hat mir die Leitung der Manufaktur anvertraut, solange er nicht da ist.
21:54Es ist sehr wichtig, dass wir darauf achten, was wir anderen Personen erzählen.
21:59Jede kleine Bemerkung kann enorme Auswirkungen haben.
22:03Und wir wissen doch alle, dass Daniel Gravenberg unschuldig ist.
22:08Du musst es ja wissen, Annabelle.
22:10Du hast nicht nur Marie, sondern auch mich auf dem Gewissen.
22:13Möchtest du das nicht auch erwähnen?
22:15Wir sollten uns auf unseren Teamgeist besinnen und Stärke zeigen.
22:18Ich weiß, wir haben keine leichte Zeit vor uns,
22:21aber mit vereinten Kräften werden wir sie meistern.
22:25Das würde meinem Sohn jetzt am meisten helfen.
22:27Also eigentlich würde ihm dein Geständnis am meisten helfen.
22:35Vielen Dank. Sie können jetzt wieder an Ihre Arbeit gehen.
22:53Vielen Dank.
23:19Julia.
23:30Wie geht's dir?
23:32Ganz okay.
23:34Das Essen könnte besser sein.
23:36Es geht eben nichts über Evas Küche.
23:40Du kommst bald hier raus.
23:43Da glaubst du doch selbst nicht dran.
23:45Natürlich glaube ich daran.
23:46Ich weiß es.
23:50Vielleicht komme ich hier nie wieder raus.
23:53Und vielleicht habe ich es auch nicht anders verdient.
23:54Das darfst du nicht sagen, Daniel.
23:57Du hast Marie gar nichts angetan.
24:00Wie geht es ihr?
24:05Marie liegt immer noch im Koma.
24:09Aber ihr Zustand ist stabil.
24:12Und du kommst bald hier raus.
24:13Dafür will ich sorgen.
24:15Ich kann mich einfach nicht erinnern, was ich in dieser Nacht gemacht habe.
24:18An gar nichts?
24:20Nein, ich weiß nicht mal, wo mein Handy hingekommen ist.
24:23Ich muss meine Sachen irgendwo abgelegt haben.
24:26Was war alles los mit mir?
24:28Du warst verzweifelt daneben.
24:29Eben.
24:30Und deshalb ist alles möglich.
24:33Julia, ich hätte es tun können.
24:35Aber du hast es nicht getan.
24:37Hör auf.
24:40Du könntest sowas gar nicht tun.
24:42Selbst wenn du es vorhättest.
24:43Du wärst gar nicht in der Lage dazu.
24:44Wie kannst du dir da so sicher sein?
24:46Weil ich dich kenne.
24:49Ich weiß es.
24:54Das hier.
24:56Habe ich im Bootshaus gefunden.
24:58Was ist damit?
25:00Ich dachte, es ist vielleicht von dir.
25:06Aus dem Verziehenhahn?
25:07Warst du dort?
25:08Ich weiß nicht, ja.
25:09Ich war x-mal im Verziehenhahn.
25:10Nein, dieses Streichelsbriefchen gibt es dort erst seit dem Tag,
25:13an dem Marie niedergeschlagen wurde.
25:15Kannst du dich erinnern, ob du es mitgenommen hast?
25:19Nein, tut mir leid.
25:21Es ist, als ob alles, was in dieser Nacht passiert ist,
25:23aus meinem Kopf gelöscht wurde.
25:43Ich habe von deiner spontanen Ansprache gehört.
25:46Ich finde, es ist gut.
25:48Den Mitarbeitern bedeutet es viel.
25:50So war das auch gedacht.
25:52Du hast bei deiner Ansprache keine Sekunde an die Mitarbeiter gedacht,
25:56sondern nur an dich und dein quälend schlechtes Gewissen.
25:59Die Presse hat Ärger gemacht.
26:02Sie wollten einen Hintergrundbericht über Daniels...
26:05Du meinst, dein Mordversuch?
26:08Sie wollten über diese Nacht berichten.
26:10Das können wir natürlich überhaupt nicht gebrauchen.
26:12Genauso wenig wie Julia Schillings eigenmächtige Versuche,
26:15Daniel zu beeinflussen.
26:17Das hier ist von unserem Anwalt.
26:22Er hat Daniels Widerruf zur Kenntnis genommen
26:24und hält es für einen großen Fehler.
26:27Die Strafmeldung ist natürlich hinfällig,
26:28wenn es zum Prozess kommt.
26:30Verstehst du jetzt,
26:31wie dumm es von deiner Freundin war,
26:33sich einzumischen?
26:35Das sehe ich leider auch so.
26:38So wie die Dinge liegen,
26:39wird Daniel angeklagt.
26:41Und dann geht es nur darum,
26:42das geringste Übel zu wählen.
26:44Ihr seid einer Meinung.
26:49Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
27:14Das ist jetzt ein gutes Zeichen.
27:14Glaub mir, es lohnt sich nichts.
27:16Ach, nun warte doch mal ab.
27:17Ich habe ein ganz gutes Gefühl.
27:20Also, wenn du mit dem Papier so weiterschmiergelst,
27:22dann ist von dem Stuhl bald nichts mehr übrig.
27:25Ich würde ein feineres Papier nehmen.
27:27Das nehme ich doch nur für die groben Farbreste.
27:29Ich würde es dann anschließend
27:31mit einer feineren Körnung nachbearbeiten.
27:35Tja, dann machst du das wohl nicht zum ersten Mal.
27:38Im Jahr ist schon der erste Stuhl,
27:40den ich bearbeite,
27:41aber ansonsten kenne ich mich
27:42in Holzangelegenheiten ganz gut aus.
27:45Also, beim ersten Anstrich würde ich darauf achten,
27:47dass keine Staubrückstände bleiben.
27:49Ja, ja.
27:50Das würde ich auch.
27:52Entschuldigung, ich wollte dir nur helfen.
27:54Obwohl ich glaube, dass mit dem Stuhl...
27:56Naja.
27:58Du wirst schon sehen.
27:59Und sterben.
28:01Außerdem soll es nämlich wackeln.
28:03Ja, dann würde ich dich jetzt mal
28:06um ein bisschen Leid bitten.
28:08Tja, dann würde ich mal sehen,
28:09ob sich da was machen lässt.
28:11Das würde ich aber ganz zauberhaft finden.
28:21Das hätte ich von Frau Gravenberg
28:23wirklich nicht erwartet.
28:24Ja, sie wirkte irgendwie mitgenommen.
28:28Fast sympathisch.
28:29Daniel ist ihr Sohn.
28:30Und ich glaube, sie leidet mehr darunter,
28:32dass er jetzt im Gefängnis sitzt,
28:33als sie zugibt.
28:34Auch wenn er es vielleicht verdient hat.
28:36Frau Gravenberg hat doch selbst gesagt,
28:37dass Daniel unschuldig ist.
28:46Warum guckt ihr so ertappt?
28:48Wir haben über unsere Gesellenstücke geredet.
28:51Gut.
28:52Zu dem Thema wollte ich euch auch noch was sagen.
28:54Herr Leimann hat gerade noch mal angerufen.
28:56Wieso denn?
28:58Ich soll euch ausrichten,
28:59dass die Sozialkundeklausur
29:00um eine Woche vorverlegt wird.
29:02Was?
29:03Ja, er hat mir gesagt,
29:04dass du dich im theoretischen Teil
29:05noch ein bisschen verbessern musst,
29:06aber das kriegst du nicht.
29:08Dann kommst du schon hin.
29:10Aber das bedeutet,
29:11dass wir nur noch drei Tage zum Lernen haben.
29:15Das ist doch kein Problem.
29:16Das haben wir doch sowieso schon
29:17alles in der Schule durchgekaut.
29:23Herr Gravenberg?
29:26Ich muss gehen.
29:28Nimm es mit.
29:29Versuch weiter, dich zu erinnern.
29:34Geben Sie es mir.
29:36Was denn?
29:37Was Sie da gerade eingesteckt haben.
29:41Das muss ich vermerken.
29:42Es ist nicht gestattet,
29:43Insassen, Gegenstände dazu zu stecken.
29:45Aber das ist ein leeres Streichhölzbriefchen.
29:46Was soll er damit anstellen?
29:47Sie bewerfen?
29:50Wir müssen jetzt trotzdem gehen.
29:51Danke.
29:52Danke.
30:09Alles in Ordnung?
30:13Ich weiß nicht.
30:14Erinnerst du dich?
30:17Ich habe es eingesteckt.
30:19Da ist noch Jörg im Lanzino.
30:21Das stimmt.
30:21Jörg war an dem Abend im Lanzino.
30:23Was noch?
30:24Das ist alles für den Moment.
30:26Das ist ein guter Anfang.
30:27Ein sehr guter Anfang, Daniel.
30:28Ja.
30:29Bitte.
30:30Versuch weiter, dich zu erinnern.
30:32Egal, was es ist.
30:34Versprich es mir.
30:34Okay.
30:53Hi.
30:54Ja.
30:55Bier bitte.
30:57Gibt es im Lanzino kein Bier?
30:59Doch.
31:00Aber ich bin gerne hier.
31:02Die Bedienung ist so freundlich.
31:06Ah.
31:06Wie ich sehe, hast du meinen Rat beherzigt.
31:08Ich habe das Schild nur für Silke besorgt.
31:11Du bist ein Frauenversteher, wie ihr im Buch steht, was?
31:13Ich wette, du hast auch für Julian ein offenes Ohr.
31:16Na, mit dir redet sie jedenfalls nicht.
31:17Und darum beneide ich sie irgendwie im Moment besonders.
31:21Da liegst du aber vollkommen daneben.
31:23Im Moment quatschst du doch mit jedem, um rauszufinden,
31:25was in der Nacht passiert ist, als Daniel seiner Verlobten ans Übergezogen hat.
31:29Er war es nicht.
31:31Das hört sich so an, als wäre Julia bei dir auch schon gewesen.
31:34Und wenn schon.
31:35Es gibt eben Menschen, die würden alles tun, um Daniels Unschuld zu beweisen.
31:39Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es keinen interessieren würde,
31:41wenn du in den Knast kommst.
31:45Julia würde also alles tun.
31:54Oh Mist, ich habe Bleistifte vergessen.
31:56Lilly, du hast tausend Bleistifte zu Hause.
31:59Warte mal ganz kurz.
32:04Wo ist...
32:05Oh Mann, wo ist...
32:07So, Gott sei Dank.
32:12Meinst du, ich habe genügend Karteikarten besorgt?
32:13Das sind 500 Stück.
32:15Ich hätte ja noch zwei mehr mitnehmen können.
32:17Ach Lilly, wenn du so einen Schlitz vor der Klausur hast,
32:18dann solltest du dich lieber mit dem Stoff beschäftigen,
32:20anstatt mit irgendwelchen Büroartikeln.
32:22Ich brauche das zum Lernen.
32:25Meinst du, die wollen irgendwas von diesem freien Marktdings mit uns wissen?
32:28Die Regeln darüber?
32:29Du meinst die Wirtschaftsordnung?
32:31Ja, genau.
32:31Wie war die nochmal?
32:32Also hier in Deutschland haben wir eine soziale Marktwirtschaft.
32:35Und das Grundgesetz lädt die freie Marktwirtschaft ebenso ab wie die Zentralverwaltungswirtschaft.
32:39Gott, das können wir ja nie merken.
32:41Das hasst du schon.
32:41Ich weiß sowieso, ehrlich gesagt, nicht, warum wir uns mit Sozialkunde und Wirtschaft auskennen müssen.
32:47Ich bin Porzellanmalerin.
32:51Kolja, hilfst du mir?
32:52Ja, na klar.
32:54Okay, heute Abend bei mir?
32:55Ich backe auch Kekse und dann kannst du mir diesen ganzen Wirtschafts-Prablaum nochmal erklären.
32:59Ich kann heute Abend nicht.
33:02Was?
33:03Wegen Charlotte.
33:05Wegen Charlotte.
33:05Ach.
33:15Hey.
33:16Hi.
33:17Du hast versucht, mich auf dem Handy zu erreichen?
33:19Ja.
33:21Ich habe mich gewundert, wo du bleibst.
33:22Du wolltest doch die Änderungen für die Miller-Entwürfe fertig machen.
33:26Ja, da setze ich mich gleich ran.
33:28Ich war doch bei Daniel.
33:30Und seine Erinnerung an den Abend kommt zurück.
33:33Großartig.
33:34Ja.
33:35Er erinnert sich an Jörg und an Stanzino.
33:37Das heißt, er war wirklich dort?
33:39Habt ihr das zu Protokoll nehmen lassen?
33:41Noch nicht.
33:42Er erinnert sich nicht genau an den Zeitpunkt.
33:44Aber an Jörgs Gesicht und an Stanzino.
33:48Das ist doch ein Fortschritt.
33:49Ich bin auf dem richtigen Weg.
33:52Hast du Daniel gesagt, dass du mit Jörg gesprochen hast, bevor ihm das wieder eingefallen ist?
33:57Ich habe ihm die Streicher-Schachtel gezeigt.
34:00Auf der Stanzino steht.
34:02Er hat sich erinnert.
34:05Du hast ihn beeinflusst.
34:07Solange er sich nur an ein Gesicht und ein Lokal erinnert, in dem er seit Jahren aus und
34:10ein geht, wird ihm das nicht helfen.
34:15Daniels Anwalt hat ein Fax geschickt, in dem es um das zu erwartende Strafmaß geht.
34:21Dadurch, dass Daniel sein Geständnis zurückgenommen hat, kann es passieren, dass ihm die Höchststrafe
34:26bildet.
34:28Julia, ich weiß, dass du ihm helfen willst, aber es kann sein, dass seine Erinnerung nicht
34:32zurückkommt.
34:33Und wenn es zum Prozess kommt, dann ist wirklich nur entscheidend, ob die Strafe gering bleibt.
34:39Entschuldigung.
34:42Entschuldigung.
34:43Nein, nein.
34:44Ich komme gleich.
34:45Warten Sie.
34:47Entschuldigung.
34:47Moment.
34:50Ich verstehe nicht, warum Frederik mir nicht glauben will.
34:54Warum will niemand um Daniel kämpfen?
34:56Nein.
34:59Alle finden sich so unglaublich schnell damit ab, dass Daniel Marie niedergeschlagen haben
35:02soll.
35:04Ich kann das nicht.
35:07Ich werde beweisen, dass er unschuldig ist.
35:09Und wenn mir niemand helfen will, dann muss ich es eben alleine machen.
35:33Andreas, warte mal.
35:34Du, ich habe es eilig.
35:35Ich muss noch einkaufen.
35:36Wenn ich nicht in einer halben Stunde dort bin, dann gibt es morgen keinen Kaffee.
35:39Aber das weiß ich doch.
35:41Dein Verrechnungsgeld, das hast du vergessen.
35:42Oh, gut.
35:43Ohne das gibt es morgen auch keinen Kaffee.
35:45Danke.
35:46Andreas, ich wollte dir noch was sagen.
35:50Ich war heute morgen einfach verschlafen und deswegen schlecht gelaunt.
35:53Ich weiß.
35:57Freunde, ich kaufe mir auch einen zweiten Wecker.
35:59Versprochen.
36:01Aber darum geht es doch gar nicht.
36:04Es funktioniert einfach nicht.
36:10Doch, ich, ich war doch nur...
36:13Ich, ich lass dich in Ruhe, ja?
36:16Herzog, wir werden nie ein Paar werden.
36:18Aber das will ich doch auch gar nicht.
36:20Ich meine ja nicht, dass du mich unbedingt ändern möchtest.
36:23Aber du, du hast eben Ansprüche.
36:27Die sind auch ganz normal, aber die werde ich nie erfüllen können.
36:31Ich weiß, dass ich besonders an mir arbeiten muss, damit es zwischen uns funktioniert.
36:35Aber ich will es hinkriegen.
36:40Ich weiß, du musst jetzt los.
36:43Sonst gibt es keinen Kaffee.
36:44Aber überleg es dir, ja?
36:53Zicke!
37:00Ich will es ja auch hinkriegen.
37:19Was für eine Überraschung.
37:21Unsere gute Küche scheint es dir angetan zu haben.
37:25Leider ist kein Tisch mehr frei.
37:26Ich würde gern mit dir reden.
37:28Wirklich?
37:28Mhm.
37:30Ja.
37:30Du.
37:42Gut siehst du aus.
37:43Danke.
37:46Was kann ich für dich tun?
37:48Ich war heute bei Daniel.
37:49Ist aber lieb von dir.
37:50Wie geht es hin?
37:52Er hat sich erinnert.
37:53An dich.
37:55Und an das Land Sinod.
37:59Bring uns bitte eine Flasche von dem 92er Chateau.
38:03Oder willst du lieber was anderes?
38:05Ein Wasser bitte.
38:07Und ich würde gern von dir wissen, woran du dich erinnerst.
38:29Und ich würde gern von dir wissen, woran du dich erinnerst.
38:36Ich würde gern mit dir sorgen.
38:38Schwester Amelie ist noch da?
38:40Gut.
38:41Ich habe die Frage nochmal.
38:46Mach das vorhin?
38:48Tisch 4.
38:57Charlotte, ich habe nichts dagegen, dass du zwischendurch telefonierst.
39:00Du machst grad echt viel los.
39:03Ich weiß.
39:04Ich habe im Krankenhaus einen.
39:06Das dritte Mal in einer Stunde.
39:08Ich mache mir jetzt Sorgen um Marie.
39:11Und ich wollte dich auch noch fragen, ob ich vielleicht frei bekommen kann.
39:15Du hast doch schon die ganzen letzten Tage gefehlt.
39:18Ja.
39:19Also gut, dann lass uns mal einen Niedienstplan schauen.
39:23Gut.
39:25Mensch, Paulus, er ist übernächst, du war auch wieder da.
39:28Was? Was macht der denn?
39:30Er macht seine Abschlussprüfung.
39:33Ach, das kann er natürlich.
39:35Du tust schlecht verschieben.
39:37Sieht nicht gut aus.
39:38Ich könnte dir erst nächste Woche zwei Schichten freischocken.
39:41Ich habe sonst keinen.
39:50Daniel hat sich also an mich erinnert.
39:53Aber was denn genau?
39:55Ich will dich nicht beeinflussen.
39:58Immerhin geht es um ein Verbrechen.
40:03Ich glaube dir nicht.
40:04Obwohl du so ein entzückendes ehrliches Gesicht machst.
40:07Lenk mich ab.
40:08Wenn Daniel sich konkret erinnern würde, wärst du doch kaum hier, oder?
40:12Du wirst nicht drum herum kommen, zu sagen, was du weißt.
40:16Spätestens wenn Daniels Erinnerungen komplett zurückgekehrt sind und du von der Polizei befragt wirst.
40:20Aber so weit ist es noch nicht.
40:28Der Wein ist hervorragend.
40:30Sicher, dass du nicht kosten wirst?
40:36Julia, es ist doch so.
40:38Ich habe Zeit zu warten, bis Daniel sich erinnert.
40:41Wenn es jeder so kommt.
40:42Aber Daniel hat keine Zeit.
40:46Was hast du denn davon, wenn Daniel eine Tat im Gefängnis sitzt, die er gar nicht begangen hat?
40:50Da sprichst du einen entscheidenden Punkt an.
40:52Was habe ich davon?
40:56Im Moment habe ich gar nichts davon.
40:59Habe ich aber auch nichts davon, wenn er freikommt.
41:02Du willst einen Handel?
41:04Einen Handel?
41:06Nein.
41:09Aber du willst doch was von mir.
41:13Vielleicht solltest du dir vorüberlegen, was du für mich tun kannst.
41:20Was willst du?
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