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Transkript
00:20Love Is Enough
00:38Love Is Enough
00:44Tim schlÀft immer noch.
00:46Du weißt halt, was ich gehört.
00:50Es war schön, heute Morgen mit dir so aufzulachen.
00:53Ja, deshalb bin ich jetzt auch so spÀt dran.
00:55Heute Nachmittag guckst du dann aber auch so genau auf die Uhr.
00:57Oh, noch genauer, wenn ich wĂŒsste, was du mit mir vorhast.
01:00Das ist eine Überraschung.
01:01Du weißt, was ich von Überraschungen halte.
01:03Ja, aber die wird dir wirklich gefallen.
01:05Geheimnisse sind nicht gut fĂŒr eine Beziehung.
01:08Ich glaube, du musst jetzt los.
01:09FĂŒr den Babysitter habe ich dir alles aufgeschrieben.
01:13Ich muss.
01:35Morgen.
01:36Hey, Morgen.
01:37Oh, war da gestern jemand feiern?
01:40Ja, ein bisschen.
01:41Es hat sich so ergeben.
01:42Du hast doch morgen deine schriftliche PrĂŒfung, oder?
01:44Ich habe genug gelernt, das ist kein Problem.
01:46Guten Morgen.
01:47Frau Schirmer aus der 19 muss zum Ultraschall.
01:49Danach geben sie mit Schwester Miriam das FrĂŒhstĂŒck aus.
01:52Bei Herrn Wegemann aus der 24 muss der Verband gewechselt werden.
01:55Bitte nicht zu fest, sonst gibt es wieder Beschwerden.
01:57Das klingt ja so, als ob heute schon die PrĂŒfung wĂ€re.
01:59Ist nicht jeder Tag eine PrĂŒfung?
02:00Ab an die Arbeit.
02:01Du kannst mir auch noch einen Kaffee machen.
02:12Alles in Ordnung?
02:13Ja.
02:15Wir ziehen das jetzt durch.
02:25Guten Morgen.
02:27Kleinschmidt.
02:28Wir möchten gern zur Frau Dr. Peters.
02:36Frau Dr. Peters, Frau Dr. Peters, wir hatten eine Verabredung.
02:40Dann mĂŒssten Sie mir jetzt mal helfen.
02:43Mein Mann?
02:45Ja, die Bandbombzyste.
02:48Und wir?
02:49Ja, wir waren verabredet.
02:50Eigentlich schon vor gut einem Jahr.
02:53Wir haben uns ein wenig verspÀtet.
02:58Guten Morgen.
02:59Entschuldigung, ich wusste nicht, dass Sie noch...
03:00Kein Problem, wir sind hier durch, oder?
03:02Abgesehen von unseren Dauerthemen.
03:08Herr Kleinschmidt hat sich eben bei mir gemeldet.
03:10Wir hatten ihn hier vor fast zwei Jahren, eine Echinokokose.
03:13Eine Bandbombzyste.
03:15In der Leber?
03:16Nein, im Gehirn.
03:18Eine Neurozyste-Zerkose.
03:21Was haben Sie damals gemacht?
03:23Der Patient konnte sich zu der von uns angeregten operativen Entfernung nicht entschließen.
03:27Er wollte abwarten.
03:28Die Zyste war schwer zugÀnglich.
03:30Hohes Risiko fĂŒr operativ bedingte FolgeschĂ€den.
03:33Wollten seine Frau und er nicht eine Weltreise machen?
03:36Nehmen wir den Fall doch in die Morgenkonferenz.
03:39Ich hab ihn gleich im CT.
03:40Dann kann ich mehr sagen.
03:41Ich seh mir das mit an.
03:42Gut.
03:47Ah, passen Sie doch auf!
03:49Entschuldigung, ich hab Sie nicht gesehen.
03:50Sie können doch hier nicht das Personalblatt machen.
03:53Bei Ihnen alles Gutes?
03:54Ja?
03:55Ja.
04:02Bei Anatomie, hast du noch Probleme?
04:03Ach ja, ich wollte es mir einfach nur nochmal anschauen.
04:06Wie viele Halswirbel hast du?
04:08FĂŒnf.
04:10FĂŒnf Lendenwirbel und sieben Halswirbel.
04:12Und wo ist dein fasziales Nerv?
04:15Im Hals.
04:16Im Gesicht.
04:17Wie gesagt, ich muss es mir nochmal anschauen.
04:19Darf ich?
04:20Ich glaub, du hast hier zu tun.
04:21Aber ich hör dich nachher in der Pause ab.
04:26Weiter geht's.
04:28Lutz hatte die Idee, aus unseren Erlebnissen ein Buch zu machen.
04:31Klingt spannend.
04:32Na ja, zwei Verlage sind schon dran interessiert.
04:34Und ein Sportsender.
04:36Wir haben nÀmlich auch mit Helmkameras gearbeitet.
04:38FĂŒr unseren...
04:41unseren Blog im Internet.
04:43Und Ihre Erkrankung, wie sind Sie damit umgegangen?
04:46Das war zuerst schon schwierig fĂŒr uns.
04:48Aber dann gab's Tage, da haben wir das Ding in deinem Kopf total vergessen.
04:52Das war die richtige Entscheidung.
04:54Sie haben nie mit dem Gedanken gespielt, aufzugehen.
04:58Jeder vielleicht mal so fĂŒr sich?
05:00Ja, aber das hat der andere immer gleich gespĂŒrt.
05:03Und dann...
05:03dann haben wir uns gegenseitig mitgerissen.
05:05Kommen Sie deshalb erst jetzt?
05:06Wir haben...
05:10Wir sind an manchen Orten einfach lÀnger geblieben.
05:13Uns war schon nach ein paar Wochen klar,
05:14dass wir nicht mehr nur unser altes Leben zurĂŒckwollen.
05:17Dann haben wir uns einfach die Zeit genommen.
05:21Gut, dann wollen wir mal sehen.
05:22Sie warten hier draußen.
05:38Eine Radtour um die Welt.
05:40Mit so einem Befund.
05:42Ihre Erlebnisse waren so stark,
05:44dass Sie alles ausgeblendet haben.
05:46Kennen Sie das nicht?
05:48Nein, Sie?
05:50Ich habe Frau Kleinspin nicht so dominant in Erinnerung.
05:53Ihnen ist auch aufgefallen, dass sie fĂŒr ihn spricht.
05:55Und die springt ein, wenn er verlangsamt und beendet seine SĂ€tze.
05:58So eingespielt, als ginge das schon eine Weile so.
06:11Der Patient spricht bereits leicht verzögert
06:14und tritt weniger bestimmt auf, als vor zwei Jahren.
06:17Man kann sehr gut sehen,
06:18dass sich die zystische Abkapselung
06:20im Vergleich zum Diagnosezeitpunkt stark vergrĂ¶ĂŸert hat.
06:23Trotz der wachstumshemmenden Medikamente,
06:26die er nach Angaben seiner Frau regelmĂ€ĂŸig eingenommen hat.
06:29So etwas habe ich noch nie gesehen.
06:30Kommt auch selten genug vor.
06:32Durch die Raumforderung kommt es,
06:33meiner Wahrnehmung nach, bereits zur BeeintrÀchtigung.
06:37Ideen?
06:39Vor zwei Jahren war die Ausgangslage schon schwierig.
06:42Jetzt, zu diesem Zeitpunkt,
06:43halte ich die Zyste fĂŒr inoperabel.
06:46Ich wĂŒrde den ansteigenden Hirndruck bei Bedarf senken,
06:48dazu schmerzlindernde Medikamente.
06:50Etwas anderes kommt nicht mehr in Betracht.
06:53Das Risiko, wichtige Gehirnstrukturen zu verletzen,
06:56ist nicht kleiner geworden.
06:57Dazu besteht nach wie vor die Gefahr,
06:59dass die Zyste intraoperativ platzt.
07:01Das kann tödlich sein.
07:02Hm, das hieße aufgeben.
07:05Im Grunde analgetisch betreutes Sterben.
07:08Welche Alternative haben wir?
07:10Der Patient ist nach der OP schwerstbehindert
07:13oder stirbt uns gleich auf dem Tisch?
07:14So wĂŒrde ich das nicht sehen.
07:18Was schlagen Sie also vor?
07:20Im Gegensatz zum Patienten habe ich schon vor anderthalb Jahren
07:23einen sicheren Zugang zur Zyste fĂŒr möglich gehalten.
07:26Ich könnte ĂŒber eine CSF-Linie gehen.
07:28Ja, das klingt toll, aber das Risiko ist zu hoch.
07:31Wie soll das funktionieren?
07:34Es ist so, als wĂŒrden wir den Kleinschmidt
07:36sein Todesurteil ĂŒberbringen.
07:38Sie konnte ich also auch nicht ĂŒberzeugen.
07:41Wir wissen beide, wie riskant die OP wÀre.
07:43Ganz sicher ist dagegen nur der letale Verlauf.
07:45Und zwar, wenn wir nicht operieren.
07:50Wenn der Kleinschmidt einwilligt, wÀren Sie dabei?
07:52Sie sind heute wieder mit großem Nachdruck unterwegs.
07:55Ist bekannt, und?
07:57Einverstanden.
07:58Bieten Sie dem Patienten die OP als Alternative an,
08:01mit allen Risiken.
08:02Danke.
08:07Was hat Ihre Meinung geÀndert?
08:09Weil ich mit so starkem Nachdruck unterwegs bin?
08:11Nein, weil ich vorhin so spontan dagegen war.
08:15Sie misstrauen sich.
08:17Sie sich nicht?
08:22Es ist heute wie damals eine schwere Entscheidung.
08:24Ich weiß, Sie hĂ€tten dafĂŒr Ihre Reise abbrechen mĂŒssen.
08:29Aber hatten Sie nicht schon erhebliche Beschwerden?
08:33Ich habe seit lĂ€ngerer Zeit Kopfschmerzen, Übelkeit.
08:37Ja, es wird schlimmer.
08:38Wenn wir von den Befunden ausgehen,
08:40mĂŒssten Sie bereits motorische Störungen haben.
08:44Zweimal bisher.
08:45Etwa so, wie ich mir epileptische AnfÀlle vorstelle.
08:48Was bedeutet das jetzt fĂŒr uns?
08:51Die Zyste hat eine kritische GrĂ¶ĂŸe erreicht und wĂ€chst weiter.
08:56Wir kommen um die Operation nicht herum.
08:58Was wir Ihnen vor zwei Jahren gesagt haben, gilt leider nach wie vor.
09:02Es besteht ein hohes Risiko fĂŒr Verletzungen des umliegenden Gewebes.
09:06Wir mĂŒssen mit kognitiven oder motorischen EinschrĂ€nkungen rechnen.
09:10Und nicht zu operieren, reduziert die Risiken nicht.
09:12Im Gegenteil, wenn wir nicht operieren, steigt der Druck in Ihrem SchÀdel immer weiter.
09:16Bald wird das erheblichen Einfluss auf Ihre Körperfunktion und auf Ihren Bewusstseinszustand haben.
09:22Das heißt?
09:23Schmerzen, AusfĂ€lle, LĂ€hmungen, EintrĂŒbung.
09:27Irgendwann verlieren Sie das Bewusstsein ganz.
09:30Oder es kommt zur AtemlÀhmung.
09:34Tut mir leid, ich muss Ihnen sagen, wie es ist.
09:37Dann ist es jetzt also soweit.
09:44Ich habe den Vorschlag in der Konferenz heute Mittag nicht von ungefÀhr gemacht.
09:47Ist schon klar.
09:49Ich traue mir den Eingriff zu.
09:51Wann wollen Sie operieren?
09:52Sobald wie möglich, am besten auch heute.
09:54Gut, dann assistiere ich Ihnen.
09:56Ich habe heute Abend nichts vor.
09:57Außerdem, wann hat man schon mal Gelegenheit, einem solchen Eingriff beizuwohnen?
10:01Dann werde ich alles vorbereiten lassen.
10:05Ich muss nur noch einen anderen Termin verschieben.
10:08Sie waren selbst der Meinung, dass der Eingriff unverantwortlich ist.
10:11Der Patient ist umfassend aufgeklÀrt und bereit, alle Risiken zu tragen.
10:15Ist er bei den Auswirkungen, die er aufgrund der GrĂ¶ĂŸe der Zyste haben muss, ĂŒberhaupt in der Lage, seine Situation
10:20kritisch zu betrachten?
10:21Den Eindruck hatte ich, Frau Dr. Peters.
10:22Es hat ein ausgeprÀgtes Talent, Ihre PlÀne als alternativlos darzustellen.
10:28Beim geringsten Fehler kann die Zyste platzen und Herr Kleinschmidt stirbt.
10:31Das weiß ich.
10:32Sie kann aber auch jederzeit spontan platzen.
10:33Heute, morgen, nÀchsten Monat.
10:36Wenn wir etwas unternehmen, hat Herr Kleinschmidt eine Chance.
10:38Wenn wir nicht operieren, hat er gar keine.
10:40Warum kommt mir das so bekannt vor?
10:43Weil man sich in einem Meinungsaustausch manchmal bewegt.
10:46Ich jedenfalls.
10:47Es ist koreos, dass ich Ihnen das sage.
10:50Das ist unfair.
10:51Ich Ă€ußere fachliche Bedenken und Sie moralisieren.
10:54Ich hatte gehofft, Sie als Assistenten fĂŒr Dr. Peters gewinnen zu können.
10:57Ich ĂŒberlege mir was anderes.
11:04Na, Sie sind ja ein ganz scharfer Dialektiker.
11:07Glauben Sie, als Klinikleiter schÀtzt man einen solchen Diskurs?
11:11Corem Publico.
11:12Sie denken, wenn er mich zur OP bittet, mĂŒsste ich dabei sein.
11:17Es war keine Anweisung.
11:22Wer redet von Ausfallen?
11:24Ich will nur, dass wir uns etwas spÀter treffen.
11:27Drei Stunden.
11:27Ja, das kenne ich schon.
11:30Dann machen wir dich lieber ein andermal.
11:32Jetzt hör mal, gib mir einfach drei Stunden.
11:35Wir haben da noch die ganze Nacht.
11:36Du weißt, wie lange wir gerödelt haben, um diesen Abend hinzukriegen.
11:39Ich will einfach nicht, dass uns wieder was dazwischen kommt.
11:41Ich komme, versprochen.
11:43Ja, das hast du schon das letzte Mal gesagt.
11:46Also gut, drei Stunden.
11:48Danke.
11:50Ein Espresso, bitte.
11:53Okay, das waren jetzt acht Symptome, du brauchst aber zwölf.
11:56Ja, warte.
11:58Und vorbei.
12:00Lass uns lieber aufhören.
12:01Du bist auch so schon nervös genug.
12:02Du kannst den so richtig gut aufbauen.
12:04Ich hÀtte darum gebeten, dass einer von Ihnen Schwestern zu nagelagt.
12:07Jetzt sind Sie beide hier.
12:08Frau Wolf aus der 15 muss zum Ring.
12:10Ja, ich gehe schon.
12:12Ich könnte auch fĂŒr ihn einspringen.
12:13Professor Miriam, hier koordiniere ich die Arbeit.
12:16Hatten Sie einen Schonplatz, als Sie in der Ausbildung waren?
12:18Wie bitte?
12:21Hey, essen wir zusammen?
12:23Keine Zeit, wir sind mal wieder unterbesetzt.
12:24Ja, und?
12:25Seid ihr doch immer.
12:26Wir kochen uns was Schönes heute Abend.
12:28Es kann aber spÀt werden.
12:46Ich hÀtte irgendwie gehofft, es gÀbe noch einen anderen Weg.
12:50Hey, die wissen ja, was sie tun.
12:55Weil die Reise abbrechen mĂŒssen?
12:57Nein.
13:00Ich habe einmal daran gedacht, als wir in Cabo da Roca waren.
13:07Erinnerst du dich an den Leuchtturm und den Markt mit den Oliven?
13:12Ich hÀtte Feuer spucken können, die waren so scharf.
13:15Feuer hÀtten wir brauchen können.
13:17Der Wind an den Klippen war heisig.
13:22Das ist alles abgespeichert.
13:26Und nichts in der Welt hÀtte ich die Reise abgebrochen.
13:32Ich danke dir fĂŒr jeden Tag.
13:34FĂŒr jede einzelne Erinnerung.
13:38Und wir werden noch viel, viel mehr Erinnerungen sammeln.
13:44Aber du weißt schon, wie das hier ausgehen kann.
13:51Ich habe Angst.
13:59So, Herr Kleinschmidt, wir sind dann soweit.
14:07Ich liebe dich.
14:19SchÀdel ist eröffnet.
14:21Wie geht es dem Patienten?
14:23Alles stabil.
14:24Hier nochmal kautorisieren.
14:28Es geht los.
14:37Lea Peters, bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
14:42Entschuldigung, konnten Sie mir sagen, wann Frau Dr. Peters auf die OP kommt?
14:45Das dauert lÀnger als geplant.
14:46Das ist eine ziemlich aufwendige Sache.
14:48Aha.
15:01Na gut, Tupfer.
15:04WĂ€re besser gewesen, er hat sich damals zur OP entschieden.
15:08Was hat es Ihnen jetzt gebracht?
15:09Ein Jahr mit gemeinsamen Erlebnissen und großen Emotionen.
15:13So etwas schweißt zusammen.
15:14Wer redet den Leuten bloß immer ein, Sie mĂŒssten ein ganz besonderes, anderes Leben fĂŒhren.
15:21Und dafĂŒr resgeht der Mann seine Gesundheit.
15:22Sind Sie jetzt hier der Ältere?
15:25Dr. Brantano hat recht.
15:27Mir ist mein Leben hier aufregend genug.
15:30Pinzette.
15:41Sind Sie mit Frau Dr. Peters verabredet?
15:44Ja, ich mit ihr, aber sie anscheinend nicht mit mir.
15:48Sie variiert gerade meinen Mann.
15:51Das hat sich vorhin erst entschieden.
15:54Ja, so ist das meist.
15:59Entschuldigung, das war nicht wirklich nett von mir.
16:01Die zittern ja richtig vor uns im Glas Wasser.
16:03Danke.
16:10Gerade haben wir uns noch darĂŒber unterhalten,
16:13wie wir zusammen die Angst besiegen wollen.
16:17Jetzt hat sie mich wieder im Griff.
16:20Was hat denn Ihr Mann?
16:23Eine Ziste.
16:25Im Kopf.
16:27Die wollten ihn schon vor zwei Jahren operieren.
16:32Wir haben uns fĂŒr eine Weltreise entschieden.
16:35Ja, dann haben Sie doch eine tolle Beziehung.
16:37Genau das, was sich alle wĂŒnschen.
16:45Wir sind vor Ort.
16:48Ging besser als ich dachte.
16:54Man sieht einen deutlichen ödematösen Saum.
16:57Mhm.
16:59Gut.
16:59Gehen wir es an.
17:01Sky Pay?
17:07Ich war auch mal in so einer Situation.
17:09Nur meine Reise, die ging woanders hin.
17:12Ich hĂ€tte mich gerade hammermĂ€ĂŸig verliebt.
17:16Wissen Sie, wie das ist?
17:17Ja.
17:18Es hat einige Zeit gedauert,
17:19aber ich habe mich dann fĂŒr die Operation entschieden.
17:22Ich war mittlerweile richtig verknallt.
17:24Und?
17:25Ja, was soll ich Ihnen sagen?
17:27Ich habe es ĂŒberlebt.
17:29Aber die Frau meines Lebens,
17:30die hat mich dann erst mal verlassen.
17:31Und dann, dann sind wir wieder zusammengekommen.
17:34Ja, das war meine Reise.
17:39Ja.
17:41Ja.
17:44Ja.
17:44Ja.
17:45Ja.
17:47Ja.
17:48Ja.
17:51Ja.
17:57Frau Dr. Peters ist eine tolle Ärztin.
18:02Danke.
18:03Alles Gute.
18:17Alles Gute.
18:17Schale.
18:28Dr. Hallmann?
18:29Ja.
18:40Eine zweite Zyste.
18:42Wieso haben wir die im CT nicht gesehen?
18:44Weil die grĂ¶ĂŸere sie ĂŒberlagert hat.
18:46Sie zieht weit in die Hirnstrukturen hinein.
18:49Wie weit ist ohne weitere Diagnostik unmöglich zu sagen?
18:52Was schlagen Sie vor?
18:54Die große Zyste ließ sich komplikationslos entfernen.
18:57Wir haben kein Gewebe verletzt.
19:00Bei dieser hier ist das Risiko schwer einzuschÀtzen.
19:03Sie sind dafĂŒr abzubrechen?
19:06Das wÀre eine Möglichkeit.
19:08Dann wĂ€re ich dafĂŒr.
19:10Der Patient ist dann wieder in derselben Situation wie vor zwei Jahren.
19:13Eine Situation, die er damals gut annehmen konnte.
19:16Nur ist die Chance, dass wir uns in zwei Jahren wiedersehen, diesmal weitaus geringer.
19:20Dr. Hallmann.
19:23Das muss der Patient entscheiden.
19:25Gemeinsam mit seiner Frau.
19:28Gut.
19:29Dann beenden wir das fĂŒrs Erste und machen zu.
19:34Ein Zettel.
19:52Eine zweite Zyste?
19:56Hat man die denn vorher nicht gesehen?
19:58Sie war durch die grĂ¶ĂŸere Zyste und von FlĂŒssigkeitsansammlungen im Gewebe verdeckt.
20:04Das kann trotz perfekter Planung leider vorkommen.
20:07Das heißt, wir stehen im Grunde genau da, wo wir schon vor zwei Jahren waren.
20:10Nicht ganz.
20:12Wir wissen nicht, in welchem Zeitfenster wir uns diesmal bewegen.
20:16Und ob der Eingriff so komplikationslos verlÀuft, wie der heute Nachmittag.
20:21Es kann zu Narbenbildungen kommen, die eine weitere Operation in dem Bereich erschweren oder unmöglich machen.
20:27Moment, Moment.
20:28Und was ist, wenn Sie jetzt gleich nochmal operieren?
20:32Das postoperative CT hat gezeigt, dass diese Zyste viel tiefer in kritische Bereiche zieht.
20:40Das Risiko fĂŒr Verletzungen und damit fĂŒr schwere FolgeschĂ€den ist ungleich höher.
20:46Wenn Sie sich fĂŒr die OP entscheiden und es kommt zur BeeintrĂ€chtigung, wĂ€re es nicht das Ende.
20:51Viele Patienten fĂŒhren trotzdem ein lebenswertes Leben.
20:54Außerdem gibt es inzwischen moderne TherapieansĂ€tze, um Funktionsverluste auszugleichen.
20:59Aber auch da gibt es keine Garantien.
21:04Haben wir Zeit, das unter uns zu besprechen?
21:08NatĂŒrlich.
21:26Ich denke wirklich, dass er auch diesmal eine Chance hat.
21:30Sie hatten es fĂŒr unverantwortlich, dass ich den beiden Hoffnung mache?
21:34Sie waren im Team mit Dr. Brentano, das war schon ausgewogen.
21:38Es geht ja nicht darum, dass jemand seine Meinung durchsetzt.
21:41Die Kleinschmitz bekommen alle Informationen, um ĂŒber ihre Situation nachzudenken.
21:46Das muss er sich nicht unbedingt leichter machen.
21:48Wir sind auch nicht die Abteilung fĂŒr leichtere Angelegenheiten.
21:52Wollen Sie nicht rangehen?
21:53Das könnte wichtig sein.
21:56Geben Sie ihm Bescheid, wenn die Kleinschmitz sich entschieden haben?
21:58Mach ich.
22:00Entschuldigung, ich hatte eine Verabredung verschoben.
22:08Es tut mir echt leid, wenn ich mich jetzt hier so auffĂŒhre.
22:15Warum?
22:18Wir mĂŒssen uns doch gegenseitig nichts vormachen.
22:21Wir werden nicht so weiterleben können wie bisher.
22:23Ja, du hast es gehört.
22:27Diesmal ist es anders.
22:32Wir haben doch noch so viel vor.
22:36Unser Buch.
22:40Der Film.
22:42Aber das kannst du doch alles noch machen.
22:45Aber doch nicht ohne dich.
22:47Weißt du, Ärzte raten einem doch immer zu einer Operation.
22:56Und weißt du es, wenn du aufwachst und dann weißt du nicht mehr, wer ich bin?
23:03Wer du bist?
23:07Bist du das riskiert?
23:09Ich muss.
23:12Ich will endlich ohne Angst leben.
23:15Und die beste Chance dafĂŒr ist jetzt.
23:26Ich bin in den letzten Monaten oft vor dir wach gewesen oder auch dir eingeschlafen.
23:37Und wenn ich dich dann atmen hörte,
23:41habe ich manchmal gedacht,
23:43wenn jetzt Schluss wÀre,
23:48dann hÀtte ich ein tolles Leben mit dir gehabt.
23:52mit mehr GlĂŒck, als ich mir je erhofft hatte.
23:57Wir haben alles gemacht, was wir vorhatten.
24:01Wir haben mehr gesehen als andere in 100 Jahren.
24:12Was auch immer geschieht.
24:16Was auch immer geschieht.
24:25Peters, ich kann Herrn Derbert nicht auf dem Handy erreichen.
24:27Ist er zu Hause?
24:32Und Tim?
24:33Kommen Sie zurecht?
24:38Schön.
24:39Ja, danke.
24:42Ja?
24:46Wir haben uns entschieden.
24:48Wir möchten, dass Sie meinen Mann operieren.
24:50So schnell wie möglich.
24:52Sie haben sich entschieden.
24:53Heißt?
24:56Lutz geht lieber ins Risiko.
24:58Vor zwei Jahren, da hat er seine Stellung als Lehrer aufgegeben.
25:01Er wollte sein Leben Àndern,
25:02aber er wusste ja nicht mal, ob das ĂŒberhaupt geht.
25:04Wir reden aber hier von etwas anderem.
25:09Ja, aber nur da liegen und abwarten,
25:11das ist nicht seins.
25:12Glauben Sie mir.
25:14Er hat Sie ĂŒberzeugt
25:15und Sie
25:17tragen
25:17seine Entscheidung mit.
25:23Die Folgen,
25:24die die Operation
25:25auch fĂŒr Ihr Leben haben könnte,
25:27sind Ihnen bewusst?
25:29Ja.
25:31Und ich weiß,
25:32dass mein Mann im umgekehrten Fall
25:33auch fĂŒr mich da wĂ€re.
25:37Bitte operieren Sie.
25:40Gut.
25:42Ich werde alles veranlassen.
25:48Vorhin
25:48habe ich Ihren Mann kennengelernt.
25:52Ich glaube,
25:52er wollte Sie abholen.
26:07Dr. Hallmann?
26:08Ich hÀtte absolut nicht sagen können,
26:09wie die beiden sich entscheiden wĂŒrden.
26:11Sie haben eine Weile ĂŒberlegt.
26:13Ich weiß nicht,
26:14was ich getan hÀtte.
26:15Herr Kleinschmidt
26:15will nicht weiter so leben,
26:17abwarten und Angst haben.
26:20Er ist immer fĂŒr das Risiko.
26:21Nur, dass das hier keine Fahrradtour ist
26:23und wir sind keine Reparaturwerkstatt.
26:29Was ist,
26:30warum machen Sie nicht weiter?
26:32Ich stecke fest.
26:34Ich komme nicht an die Basis der Zyste.
26:37Wenn ich hier schneide,
26:38verletze ich Gewebe.
26:40Wenn ich von lateral rangehe,
26:41ebenso.
26:45Jeder von uns wusste,
26:46dass das passieren kann.
26:48Auch der Patient.
26:50Konzentrieren Sie sich.
26:55Dr. Peters.
27:04Skalpell?
27:25Ich hoffe, es hat gereicht.
27:27Jetzt mĂŒssen wir abwarten.
27:29Wenn was ist,
27:30ich habe Bereitschaft.
27:32Danke.
27:33Schönen Abend.
27:37Waren Sie nicht verabredet?
27:39Ja, am Augustusplatz.
27:41Zum romantischen Dinner?
27:43Keine Ahnung.
27:44Sollte eine Überraschung werden.
27:46Ich weiß auch gar nicht,
27:47ob er da ist.
27:48Ich war Sie.
27:49Ich kann jetzt aber nicht.
27:50Sie mĂŒssen sogar.
27:52Ich war oft in der Situation.
27:54Immer sind wir fĂŒr unsere Patienten da,
27:56aber manchmal muss man
27:57den Beruf hinter sich lassen.
27:59Sie glauben,
28:00ich tue das nicht?
28:01Sagen wir,
28:02ich sehe Handlungsbedarf.
28:14Lateral hÀtte ich die Naht
28:15vielleicht noch besser hingekriegt.
28:16Die OP ist vorbei.
28:17Sie haben Feierabend.
28:19Da ist kein Knopf zum Umschalten.
28:22Ich weiß wirklich nicht,
28:23ob sich das noch lohnt.
28:24Am besten,
28:25Sie fahren da vorne die zweite links
28:26und bringen mich gleich nach Hause.
28:27Auch wenn Sie sich etwas verspÀten.
28:29Nur zweieinhalb Stunden.
28:31Sie kommen zum Treffpunkt
28:32und dann ist die Sachsenklinik weit weg.
28:34Ist doch sowieso nicht mehr da.
28:36Das sehen wir nur,
28:37wenn wir hinfahren.
28:52Rendezvous auf dem Eis.
28:53Das ist originell.
28:55Ich weiß nicht,
28:56ob ich das kann.
28:57Ihr Freund wartet auf Sie.
28:59Glauben Sie mir,
29:00es wird immer die Welt der Klinik geben
29:02und die Welt hier draußen.
29:03Meistens bewegen sich beide unterschiedlich.
29:07Wie hat er das rausbekommen?
29:09Als Kind habe ich Eiskunstlauf trainiert.
29:11Warum haben Sie aufgehört?
29:14Entweder man macht es ganz oder gar nicht.
29:16Wenn Sie es ganz gemacht hÀtten,
29:18wÀren Sie heute wahrscheinlich
29:19dreifache Olympiasieger.
29:22Ihren Komplimenten
29:23mĂŒssten Sie aber noch arbeiten.
29:26Geben Sie schon.
29:30Danke fĂŒrs Fahren.
29:32Dann fallen Sie nicht.
29:35Ich bin doch die,
29:36die immer wieder aufsteht.
29:42Jene!
29:43Jene!
29:45Jene!
29:57Sie sind ja noch hier.
29:59Ja, es gibt so Erfahrungswerte.
30:02Steigen Sie ein.
30:07Ich will noch nicht nach Hause.
30:09Wie wÀre es?
30:10Schlittschuh,
30:10können wir ausleihen.
30:13Sie haben damit gerechnet,
30:14dass er schon weg ist.
30:15Tja,
30:16Beziehungen findet man nur selber einzigartig.
30:19In Wirklichkeit ist alles
30:21schon hundertmal passiert.
30:22Was hÀtte ich denn machen sollen?
30:23Es ging um den Patienten.
30:24Als Partner einer Ärztin
30:26wird Ihr Freund
30:27bei dieser AbwÀgung
30:28immer verlieren.
30:30War das oft Thema
30:31in Ihrer Ehe?
30:32Das war der Sound
30:33unseres Familienalltags.
30:36Und was haben Sie gemacht?
30:38Wir haben es einfach
30:38immer wieder miteinander versucht.
30:44Kommen Sie.
30:48Mal sehen, ob es geht.
30:52Können Sie mir assistieren?
30:53Ja.
30:55Wenn das hier wieder ĂŒberwacht wird,
30:57dann stelle ich das heute Nacht ins Netz.
30:58Und tschĂŒss.
31:03Oh, oh, oh.
31:30Mmh, du bist ja eiskalt.
31:34Ich bin ja auch die Eisprinzessin.
31:37Ja, das hÀtte ich gerne selbst gesehen.
31:40Stattdessen habe ich stundenlang knutschenden Teenies zugeguckt
31:43und Ă€rgert sie MĂŒttern, wie sie ihre Kinder ĂŒbers Eis zerren.
31:47Ich muss dann noch mal in den OP.
31:52Also, manchmal glaube ich, du könntest da gleich einziehen.
31:59Kann ich dich morgen aufs Glatterstuhl?
32:01Ja, morgen. Und dann?
32:04Wir frĂŒhstĂŒcken, schnappen uns Tim und los geht's.
32:06Dr. Heimann hat mir freigegeben.
32:08Nein?
32:10Verordnet.
32:10Ach, verordnet?
32:12Mmh.
32:15Gehst du dem Entwoch auch so auf die Nerven mit mir?
32:28Nehmen Sie Schwesterfrauke mit.
32:30Und wenn sich die Situation entspannt, gehen Sie wieder zurĂŒck in die Notaufnahme.
32:34Bis dann.
32:35Chris, heute ist Ihre PrĂŒfung.
32:37Da brauchen Sie wirklich nicht herzukommen.
32:42Ich geh nicht hin.
32:46Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und lernt irgendwie auch nicht.
32:49Und was soll ich da heute mit Ihnen?
32:51Wir sind doch unterbesetzt.
32:54Ich mache am nĂ€chsten Jahr meine PrĂŒfung.
32:56Ja, oder am ĂŒberĂŒbernĂ€chsten.
32:57Bringen Sie die PrĂŒfung hinter sich.
32:59Ich brauche Sie hier.
33:00Als vollwertigen Pfleger und nicht als Azubi in Dauerschleife.
33:10Hey.
33:15Hey.
33:18Hey, mein Schatz.
33:21Lutz.
33:24Er reagiert ĂŒberhaupt nicht.
33:29Peters?
33:33Ist er ansprechbar?
33:38Sagen Sie, Dr. Heilmann, ich bin gleich da.
33:45PlanÀnderung nehme ich an.
33:48Die OP gestern ist...
33:49gibt Komplikationen.
33:52Mhm.
33:54Ich habe den beiden zu der Operation geraten.
33:58Naja, so wie ich dich kenne, wirst du dir das gut ĂŒberlegt haben.
34:08Das Eis wird schon noch eine Weile halten.
34:12Danke.
34:24Ist was?
34:25Du gehst heute zu deiner PrĂŒfung, verstanden?
34:28Ich habe dir gestern schon gesagt, du kannst gerne fĂŒr mich hingehen.
34:32Klar fÀllt auch gar nicht auf, weil wir beide uns so unglaublich Àhnlich sehen.
34:36Los, setz dich hin.
34:40Warum?
34:41Setz dich und mach die Augen zu.
34:45Das klingt ein bisschen komisch.
34:47Du sollst sie zumachen, ich tue dir schon nichts.
34:51So.
34:53Versuch ab jetzt, an nichts zu denken.
34:55Das kann ich nicht.
34:59Du wirst ganz ruhig.
35:04Ich werde gleich verschiedene Druckpunkte an deinem Kopf berĂŒhren.
35:08Warum?
35:09Pst.
35:11Lass dich einfach fallen.
35:16Du atmest tief ein.
35:21Und wieder aus.
35:25Und wenn ich gleich jetzt sage, machst du die Augen wieder auf.
35:33Jetzt.
35:39Kreative Osteopathie nach Andrew Taylor Still.
35:41Die haben in den USA echt gute Erfahrungen gemacht im Lösen von Blockaden.
35:45Und du meinst, es hilft wirklich?
35:48Es gibt Statistiken.
35:49Und wenn du doch durchfÀllst, gebe ich eine aus.
35:52Na dann mal los, ne?
35:57Danke.
36:15Ja, es geht um den Patienten Kleinschmidt.
36:17Kleinen Moment, die Bilder habe ich mir aufgerufen.
36:20Ja.
36:20Ach, Sie können mir weiterhelfen.
36:21Das ist interessant.
36:23Aha.
36:23Ich bin den ganzen Tag in der Klinik.
36:26Gerne.
36:27Gerne.
36:27Schicken Sie mir die Sachen zu.
36:42Was wir befĂŒrchtet haben, ist eingetreten.
36:45Wir können nur hoffen, dass Herr Kleinschmidt wieder zu Bewusstsein kommt.
36:49Wir mĂŒssen einige eigene Torea-Klinik fĂŒr ihn finden.
36:51Wie beurteilt sich seine Chancen?
36:54Das Gehirn verfĂŒgt ĂŒber ein sehr hohes Regenerationspotenzial.
36:57Die Verbesserung ist immer möglich.
36:58Selbst nach Jahren.
37:00Aber man kann es nicht vorhersehen.
37:04Ich hoffe, die zweite OP war die richtige Entscheidung.
37:09Sie haben gemeinsam mit dem Patienten und seiner Ehefrau Chancen und Risiken seriös abgewogen.
37:15Sie haben nichts falsch gemacht.
37:22Und zwar danach, wie Sie Ihr bisheriges Leben gefĂŒhrt haben und wie es weiter fĂŒr Sie aussehen sollte.
37:30Und daraus wird jetzt nichts.
37:36Ich, ich muss es ihr sagen.
37:38Noch ist nichts verloren.
37:40Danke, Frau Kollegin.
37:51Ich kann was wissen.
38:05Meine liebe Nora, jetzt wo du das liest, kann ich doch nicht mitkommen auf unsere nÀchste Reise.
38:12Und spÀter vielleicht auch nicht.
38:14Wir haben den Eos Rock gesehen, die Sahara und den Pazifik.
38:19Du kannst die Erinnerungen daran hĂŒten wie ein Schatz.
38:23Aber wir können nicht in der Vergangenheit leben.
38:26Sieh nach vorn.
38:27Irgendwie ist es ja immer wie bei unserer Tour.
38:31Jedes Mal, wenn du um eine Kurve biegst, erwartet dich eine neue Welt.
38:35In Liebe.
38:37Dein Lutz.
39:03Ich will Ihnen nur sagen, wie leid es mir tut.
39:05Ich will Ihnen nur sagen, wie leid es mir tut.
39:08Stellen Sie sich vor, Lutz hat mir geschrieben.
39:12Schon vor der ersten OP.
39:17Wir dĂŒrfen die Hoffnung nicht aufgeben.
39:21Wir denken jetzt ĂŒber die Rehabilitation nach.
39:24In welche Richtung denken Sie da?
39:27Ich habe Ihnen gesagt, dass es viele neue AnsÀtze gibt.
39:30Wir finden fĂŒr Ihren Mann eine gute Rehaklinik.
39:35Mit sehr, sehr viel Geduld und etwas GlĂŒck bekommen Sie Ihren Mann wieder.
39:53Ich habe Sie bei dem Hof gesehen.
39:56Sie nehmen den Rest des Tages frei, wie wir das besprochen haben.
39:59Ich kann hier jetzt nicht einfach rausgehen und auf glĂŒckliche Familie machen.
40:02Doch, weil Sie das hier sonst nicht ertragen könnten.
40:04Ja, aber...
40:05Schieben Sie die Dinge nicht auf.
40:06Wie aufschieben?
40:09Geben Sie Ihrer Beziehung eine Chance, immer wenn es möglich ist.
40:14Ihr Freund macht auf dem Eis bestimmt eine noch bessere Figur als ich.
40:18Bis morgen.
40:19Bis morgen.
40:23Bis morgen.
40:42Bis morgen.
40:51Bis morgen.
40:53Bis morgen.
41:02Bis morgen.
41:35Untertitelung des ZDF, 2020
41:52Untertitelung des ZDF, 2020
42:33Untertitelung des ZDF, 2020
42:53Untertitelung des ZDF, 2020
43:10Untertitelung des ZDF, 2020
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