- vor 1 Tag
Kategorie
📺
TVTranskript
00:04Die übertreibt total.
00:06Naja, dann kamen Eheprüfer und sie haben sich gestritten.
00:09Also, wenn es ganz dumm läuft, dann hat sie bald alles verloren.
00:15Das ist mir völlig egal, was die beiden machen oder was sie nicht machen.
00:19Nein, das darfst du auf gar keinen Fall machen.
00:21Leo behält das für sich.
00:22Woher willst du das eigentlich wissen?
00:23Na, weil ich ihm vertraue.
00:25Glaubst du, er geht zur Polizei oder was?
00:26Keine Ahnung, aber wir wissen nicht, was er dann macht.
00:29Leo, steh zu mir.
00:33Wer war das?
00:34Das Familiengericht.
00:36Und?
00:37Der Prüfer hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit unserer Ehe.
00:48Du kannst mir alles sagen, das weißt du doch, oder?
00:54Also, was ist los?
01:09So, was ist es?
01:27Okay.
01:28Stay through the rainbow-coloured night.
01:35Stay, stay.
01:39Why don't you stay?
01:43Stay, stay.
01:47Why don't you stay?
01:52Stay, stay.
01:55Vertraust du mir nicht?
01:57Doch.
01:59Natürlich.
02:04Es gibt was Neues von den Ermittlungen zu deinem Vater.
02:09Ermittlungsergebnisse? Nee.
02:13Okay, was ist dann los?
02:21Es ist ...
02:28Ich habe manchmal Angst, dass ich so werde wie mein Vater.
02:33Inwiefern?
02:33Ich bin so cholerisch und gewalttätig.
02:39Was?
02:43Wo bist du denn bitte cholerisch und gewalttätig?
02:46Fass Olivia nicht an!
02:49Fass sie nicht an!
02:50Fass sie nicht an, hab ich gesagt!
03:25Fass sie nicht an!
03:27Fass sie nicht an!
03:37Fass sie nicht an!
03:40Fass sie nicht an!
03:40Ja, vielleicht der Kafka!
03:42Das ist doch kein Deutscher!
03:44Ja.
03:44Aber du denkst schon dran, dass wir zusammen einkaufen wollten, oder?
03:49Ja, wenn du mir hilfst, geht's schneller.
03:51Sag mal, hast du gar nichts zu tun?
03:53Doch, ich hätte schon was zu tun.
03:56Und warten ist nicht gerade eine meiner Stärken.
03:59Nein.
04:01Ich hab den Brecht probiert, der geht nicht.
04:04Und der Thomas Mann.
04:06Ich werd noch wahnsinnig.
04:08Ja, ich auch langsam.
04:11Sag mal, wer klingelt denn da Sturm?
04:16Sturm.
04:16Danke, Alfons, danke.
04:21Sturm, Theodor, Sturm.
04:27Kommen Sie erst einmal rein.
04:29Illigat, ich weiß nicht, kennst du an Michi Raubach?
04:31Sein Vertrag als Stahlbursche ist nicht verlängert worden.
04:34Ach, das tut mir aber leid.
04:36Ich wollte Sie als Betriebsrat fragen, was man dagegen machen kann.
04:40Ja.
04:40Aber du sag mal, das nimmt ja jetzt wirklich überhand.
04:42In der Küche gibt's auch zwei Mitarbeiter weniger.
04:45Und das ganz ohne Vorwarnung.
04:46Ja, dann müssen wir jetzt wohl was unternehmen.
04:49Jetzt nehmen Sie doch erst einmal Platz.
04:51Möchtest du was trinken?
04:53Ein Wasser, bitte.
04:54Ach so.
04:56Äh, wissen Sie was?
04:57Jetzt erzählen Sie mir einfach erst einmal von vorn, was passiert ist.
05:01Und dann finden wir da schon eine Lösung.
05:08Und?
05:09Was macht das Bad?
05:10Hab's gleich.
05:12So, Pi, dann kannst du direkt hier weitermachen.
05:15Den Teppich hab ich schon mal weggeräumt.
05:17Das ist aber lieb.
05:19Ähm, du musst dich aber beeilen, weil wir müssen ja gleich zum Lauftraining.
05:23Das auch noch.
05:25Hast du's vergessen?
05:27Ja.
05:28Nee.
05:29Ähm.
05:29Ach.
05:32Ich dachte, du freust dich, dass ich doch mitmache.
05:35Jetzt sag bloß, du hast keine Lust mehr.
05:38Doch.
05:39Ich hab nur eben noch ganz viel anderes im Kopf.
05:44Allein das mit dem Staunenknüterich und den Raupen und dann arbeiten wir beide Vollzeit
05:49und die Reparatur von meiner Hütte, das sind alles Zeitfresser.
05:53Wir wollen ja auch noch ein bisschen Zeit für uns haben.
05:57Ähm, also du hast mich beim Staffellauf angemeldet.
06:02Ja, ich weiß.
06:03Ich überleg gerade eben nur, ob's nicht doch eine Schnapsidee war.
06:06Also, willst du wirklich aussteigen?
06:08Es ist ja auch nicht cool für die anderen, wenn wir mal absagen müssen, weißt du.
06:13Ja, aber dann sollten wir Leo direkt Bescheid geben.
06:16Wir brauchen ja noch Ersatz.
06:18Ja, auf jeden Fall.
06:18Machst du das?
06:19Klar.
06:20Okay.
06:24Also, wenn das mal nicht vorgeschoben war,
06:27will Marlon etwa nur verhindern, dass ich Kilian regelmäßig sehe?
06:32Wenn ich ehrlich bin, ist es mir sehr recht, wenn wir aus dem Laufteam aussteigen.
06:36Ich möchte Kilian auch nicht mehr als nötig sehen.
07:01Danke, dann warte ich auf Ihren Rückruf.
07:04Wiederhören.
07:07Hey.
07:10Was machst du denn für ein Gesicht?
07:11Ich hab grad mit meiner Bank telefoniert.
07:15Nachdem ich 15 Prozent meiner Anteile wegen meiner Schäden in Spanien beleihen musste,
07:19haben sie plötzlich Bedenken wegen meiner Sicherheit für die Gasförderung.
07:23Das ist völlig absurd.
07:25Denen sollte doch klar sein, dass wir ein Vielfaches von dem reinnehmen, als wir rausgeben.
07:29Na ja, bin mir nicht sicher, ob Ihnen diese Prognose reicht.
07:34Also mir schon.
07:38Ich hätte einen Vorschlag.
07:42Anstatt die Summe zu teilen, investier du doch in zwei Drittel des Projekts.
07:49Dann gehören dir auch zwei Drittel des Gewinns.
07:55Warum solltest du das tun?
07:59Nimm's als Vertrauensbeweis.
08:04Außerdem tut es mir aufrichtig leid, dass sich die Versicherung wegen höherer Gewalt querstellt.
08:11So hast du die Instandsetzungskosten deines Hotels in Spanien ganz schnell wieder drin.
08:17Ja, ist schon richtig.
08:19Aber ob das die Bank überzeugt?
08:22In jeder Firma werden Gewinne geschätzt und anschließend Kredite aufgenommen.
08:27Ja gut, in diesem Fall ist die Summe etwas höher, aber trotzdem.
08:31Naja, stimmt schon.
08:36Aber, dass du freiwillig auf einen Teil deiner Gewinne verzichtest,
08:44sieht dir gar nicht ähnlich.
08:48Stimmt.
08:50Irgendwie liegt's an dir.
08:55Außerdem wird mir die Bank sicherlich nicht so einen hohen Kredit geben,
08:59wegen meiner Vorstrafe.
09:02So ist das also?
09:06Ja, du hast schon recht.
09:10Normalerweise würde ich auf einen so hohen Gewinn
09:14ganz bestimmt nicht verzichten.
09:37Ich hab's Leo nicht gesagt.
09:40Oh Gott.
09:40Ich konnt's einfach nicht.
09:43Dankeschön, das war das Richtige.
09:48Warte kurz.
09:51Jakobi, hallo?
09:56Ähm, ja?
09:57Haben Sie denn schon irgendwas herausgefunden?
10:03Klar.
10:04Ja, ja, ähm, kein Problem.
10:07Keine.
10:08Ähm, ja, ich werd da sein.
10:11Wiederhören.
10:14Ähm, das war die Polizei, sie wollen mit uns sprechen.
10:20Getrennt voneinander.
10:23Was?
10:24Ja, wir sind aufs Revier.
10:26Also verdächtigen wir uns doch?
10:28Nee, das war, war ja klar, dass Sie mit uns persönlich reden.
10:31Olivia, das ist ein Verhör.
10:33Elias.
10:35Keiner außer Larissas Cousin weiß, was wirklich an diesem Abend passiert ist.
10:38Und er hat keinen Grund, uns zu verraten.
10:41Nee.
10:42Wir bleiben bei unserer Geschichte.
10:44Wir waren alleine zu Hause.
10:46Nur du und ich.
10:48Papa war betrunken und ist nochmal raus.
10:50Wir sind schlafen gegangen.
10:52Und erst am nächsten Morgen haben wir bemerkt, dass er nicht nach Hause gekommen ist.
10:55Und dann haben wir ihn als vermisst gemeldet.
10:58Ende.
10:59Ende.
10:59Wenn wir das erzählen, dann kann uns nichts passieren, okay?
11:11Hallo, grüße Sie.
11:15Katja, zu dir wollte ich gerade.
11:17Ah ja.
11:19Der Michi Raubach hat mich in meiner Funktion als Betriebsrat um Hilfe gebeten.
11:24Ja, ich weiß.
11:25Sein Vertrag und auch der eines weiteren Stallburschen sind ausgelaufen und wir konnten ihn leider nicht verlängern.
11:31Ja. Und die gekündigten Mitarbeiter...
11:33Wir haben niemanden gekündigt.
11:35Gut. Verstehe. Aber dann stellt sich natürlich die Frage, ob so eine Aneinanderreihung befristeter Verträge überhaupt rechtens ist.
11:44Bei uns werden die Stallburschen ja nur saisonal angestellt oder nach Auftragslage. Und daher hat die Befristung einen Sachgrund und
11:51ist rechtens.
11:52Mhm. Aber dir ist schon klar, dass die Mitarbeiter damit keinerlei Planungssicherheit haben.
11:58Planungssicherheit. Wer hat die denn heute noch?
12:00Na ja, schau. Der junge Mann wird jetzt bald Vater und hat kein festes Einkommen.
12:06Ja, das ist bedauerlich.
12:09Bedauerlich?
12:10Alfons, mir sind hier wirklich die Hände gebunden. Aus betrieblichen Gründen.
12:15Katja, ich bin's. Also, ich verstehe ja wirklich vieles.
12:19Aber hier geht's um menschliche Schicksale und denen ist doch nicht mit irgendwelchen Floskeln beizukommen.
12:26Du bist doch ein sozialer Mensch. Du siehst es bestimmt genauso.
12:30In solchen Härtefällen, da muss es andere Lösungen geben.
12:35Also, wenigstens müssen wir diesen Leuten eine Art Abfindung zahlen.
12:42Ja. Du hast ja recht. Das ist ein guter Kompromiss. Ich kümmere mich drum.
12:50Okay. Dann sage ich das an Michi Raubach schon einmal.
12:53Nee. Sagen. Aber nicht versprechen, ja?
12:58Okay.
13:07Hey, Kilian. Wann bist du da?
13:10Tut mir leid, aber ich schaff's nicht mehr.
13:13Okay.
13:13Ähm, schade. Dann sehen wir uns beim nächsten Training.
13:16Ich fürchte, ich krieg das nicht unter einem Hut.
13:19In der Küche fehlen mir zwei Hilfen. Das ist alles gerade viel zu viel.
13:24War es immer heiß, dass du bist komplett raus?
13:27Leider ja.
13:29Okay. Ähm, das ist schade. Aber wenn's nicht geht, ich möchte dir ja keine Schwierigkeiten durch den Staffelauf bereiten.
13:36Eben. Und sorry nochmal. Viel Erfolg euch.
13:40Danke. Schönen Tag dir noch.
13:42Dir auch.
13:45Hey.
13:45Hey.
13:46Hey.
13:47Ähm, wollt ihr so laufen?
13:50Nee, wir müssen dir was sagen.
13:53Wir machen Schluss.
13:55Mit dem Lauftraining?
13:56Ja.
13:58Witzig.
13:59Das ist kein Witz. Wir schaffen das einfach nicht neben der Arbeit.
14:02Ja, wir können da einfach nicht zuverlässig sein, deswegen.
14:06Habt ihr euch mit Kilian abgesprochen?
14:09Äh, nee, warum?
14:11Na ja, er hat mich gerade angerufen und ist auch raus.
14:15Ach so.
14:16Ja, wenn das so ist, dann könnten wir...
14:21...
14:22...
14:22...
14:22doch nicht mitmachen, es ist... es ist kompliziert.
14:28Oder hat euch Lale irgendwas versprochen, damit sie keine Konkurrenz mehr hat?
14:31Nein, auch nicht.
14:33Ich hoffe, du bist uns nicht böse.
14:35Nein, schon okay.
14:36Ist zwar schade, aber...
14:39Ähm...
14:40Sorry.
14:42Ja.
14:43Äh, viel Erfolg.
14:46Danke.
14:46Ja.
14:47Mach's gut.
15:12Wenn wir ehrlich sind, hat Alfons total recht.
15:14Bei der Reihe an befristeten Verträgen, die wir mit den Mitarbeitern geschlossen hatten,
15:19wäre es nur fair, ihn zumindest eine geringe Abfindung zu zahlen.
15:22Das waren alles auslaufende Verträge, da müssen wir gar nicht zahlen.
15:25Ja, müssen nicht.
15:26Aber wird es uns nicht gut zu Gesicht stehen, ihn zumindest einen Monatsgehalt zu zahlen?
15:31Ja, natürlich würde es das.
15:33Aber können wir uns das leisten, das ist die Frage.
15:35Herr Raubach wird bald Vater.
15:37Hier geht's um eine Familie, Werner.
15:38Und hier geht's um unser Hotel.
15:40Wir müssen sparen.
15:42Ja, schon.
15:42Na also, meine Antwort kennst du.
15:47Und als meine Vertretung wird dir sicher eine Lösung einfallen, die uns trotzdem gut zu Gesicht steht.
15:52Super.
15:53Das hilft mir jetzt auch nicht weiter.
15:55Katja, wie ich gestern schon sagte, als Führungskraft muss man manchmal auch Entscheidungen treffen, die unpopulär sind.
16:04Am Ende muss es nur um eines gehen.
16:08Um das Wohl des Fürstenhofes.
16:16Frau Jakobi.
16:18Hallo, Herr Fagetti.
16:19Hey.
16:20Ich wollte Ihnen nur ganz kurz erzählen.
16:22Ich habe meinem Kumpel bei der Polizei kurz darum gebeten, in der Datenbank den Fall ihres Vaters zu recherchieren.
16:29Ja, äh.
16:30Okay.
16:31Und?
16:32Ganz diskret.
16:33Also, so wie es aussieht, hat die Polizei noch keine konkrete Spur.
16:38Okay.
16:40Aber Elias und ich sind trotzdem zum Verhör eingeladen.
16:43Ja, das ist üblich, wenn der Fall neu aufgenommen wird.
16:47Quasi Protokoll.
16:49Ich habe denen aber damals doch schon alles gesagt, was ich wusste.
16:53Ja, jetzt sitzen eben neue Leute an dem Fall.
16:55Und die wollen von Ihnen persönlich nochmal genau erfahren, was passiert ist.
16:59Okay.
17:03Aber Sie haben doch mal gesagt, dass die Verwandten meistens verdächtigt werden, oder?
17:10Einfach nur, weil die Statistiken das hergeben.
17:13Bei Ihnen handelt es sich um eine Routinebefragung.
17:15Mehr nicht.
17:18Also kein Verhör?
17:20Nein.
17:20Die werden einfach nur mit Ihnen plaudern wollen.
17:22Weil Sie und Ihr Bruder die Letzten waren, die Ihren Vater lebend gesehen haben.
17:26Abgesehen vom Täter natürlich.
17:29Ich kann gut darauf verzichten.
17:32Ja.
17:33Es kann auch sein, dass der Täter nie gefunden wird.
17:39Hm.
17:42Ich will einfach, dass das alles vorbei ist.
17:46Das verstehe ich.
17:52Ja, die Katja wollte mich mit ein paar Floskeln abschweißen.
17:55Aber dafür bin ich ja nicht im Betriebsrat.
17:58Stimmt.
18:00Hoffentlich hast du Sie nicht so sehr unter Druck gesetzt.
18:03Ich habe mich halt nicht abbimmeln lassen.
18:06Ich meine, schließlich muss es ja trotz allem menschlich und gerecht zugehen.
18:10Ja, ja, das stimmt.
18:11Aber die Katja, die sitzt im Moment zwischen allen Stühlen.
18:14Ja, jedenfalls will sie sich jetzt wenigstens für eine Abfindung einsetzen.
18:18Und das würde mich für Michi natürlich freuen.
18:21Ja.
18:22Das hast du gut gemacht.
18:24Oh, das schaue ich.
18:28Hallo, Katja.
18:29Na, wie schaut's aus?
18:30Hast du schon was erreicht?
18:34Was?
18:35Ja, aber du hattest doch...
18:39Na, also gut finde ich das nicht.
18:43Ja, wenn du das so siehst, ich sehe es nicht so.
18:48Ja, servus.
18:49Was hat sie denn gesagt?
18:51Sie möchte jetzt doch keine Abfindung zahlen.
18:54Ja, und warum nicht?
18:55Ja, das, wenn ich wüsste.
18:56Vorhin fand sie die Idee noch gut.
18:59Ja, vielleicht war die Chefetage dagegen.
19:00Na, ja, kann schon sein.
19:13Äh, was wird denn das jetzt?
19:15Danke.
19:16Ja, ich muss jetzt einen Weg finden, wie ich vielleicht doch noch was erreichen kann.
19:21Ja, ja, das ist ja schön.
19:22Aber wir sind zum Schafkupfen verabredet.
19:25Ja, Hildegard, dann geh halt schon einmal voraus, wenn du magst.
19:30Ich komm dann gleich nach.
19:32Mei.
19:56Ich verstehe aber immer noch nicht so ganz, warum du jetzt aufgeregt bist.
19:58Ich meine, ihr müsst der Polizei doch nun die Wahrheit sagen.
20:03Also sagt ihr doch einfach, was da passiert ist an dem Abend, wo ihr Vater verschwunden ist.
20:06Ja, schon klar, Leo, aber was ist, wenn die mich ins Kreuzverhör nehmen und ich erzähle einfach irgendeinen Unsinn?
20:14Naja, aber das ist ja kein Kreuzverhör.
20:16Ihr werdet ja nicht verdächtigt.
20:18Was weiß ich.
20:20Auf jeden Fall wird es unangenehm.
20:32Dann erzählen Sie mal, Herr Jakobi.
20:37Wie war das an dem Abend, wo ihr Vater die Wohnung verlassen hat?
20:44Du, Leo, bitte verschonen mich, ja?
20:49Naja, ob wir Sie verschonen können, das werden wir sehen.
20:56Also, Sie haben gesagt, Ihr Vater war alkoholisiert.
21:00Ja.
21:02Ja.
21:05Ja, er war betrunken.
21:10Und das wissen Sie so genau?
21:12Ja, klar.
21:13Okay, weil er es Ihnen gesagt hat, oder was?
21:15Nein, ja, nee, ich hab's gerochen.
21:19Ich hab's an seinem Atem gerochen, wie schon so oft auch.
21:23Außerdem ist er auch über leere Flaschen im Wohnzimmer geschleubert.
21:27Mhm.
21:28Und was ist dann passiert?
21:33Dann hat er gesagt, dass er noch an die frische Luft will, weil wir ihm so auf die Nerven gehen.
21:38Und weiter?
21:43Was ist dann passiert, Herr Jakobi?
21:49Hallo.
21:52Sie müssen mit uns reden.
21:56Dann ist er zur Tür raus und hat Olivia und mich allein gelassen.
22:01Die ganze Nacht.
22:02Und das wissen Sie?
22:04Ja, also er war morgens nicht da.
22:06Okay, und wenn er nachts zurückgekommen ist?
22:10Oder hätten Sie das gemerkt?
22:11Nein, natürlich nicht, aber was spielt das für eine Rolle?
22:14Also Olivia und ich haben gehört, wie er weggefahren ist.
22:16Und dann sind wir beide schlafen gegangen.
22:18Am nächsten Morgen sind wir aufgewacht und haben gesehen, dass er nicht zu Hause gepennt hat.
22:22Mhm.
22:24Na ja.
22:27Klingt doch einigermaßen plausibel.
22:30Herr Jakobi.
22:33Siehst du?
22:34Geht doch.
22:37War doch gar nicht schlecht.
22:39Und die beiden sind bestimmt nicht so streng wie ich.
22:42Also.
22:44Auf das, dass das alles schnell vorbei ist.
22:46Danke.
22:48Cheers.
22:53Natürlich ist Sophias Angebot verlockend.
22:56Und wo ist der Haken?
22:58Dass Sophia so großzügig ist.
23:01Ja.
23:03Ja.
23:03Da wäre ich auch misstrauisch.
23:05Vor allem, was wir mit dieser Frau am Fürstenhof durchgemacht haben.
23:10Aber ihr seid doch inzwischen ein Paar, oder?
23:16Ja, und was weiter?
23:17Naja, sie ist praktisch die Frau an deiner Seite.
23:21Deine Freundin, deine Lebensgefährtin.
23:24Sie ist doch an dich verliebt.
23:27Sie hat dich in letzter Zeit doch immer nur unterstützt.
23:33Hat sie.
23:35Seitdem sie in den Fürstenhof zurückgekommen ist.
23:38Hat sie dich da irgendwie enttäuscht?
23:39Beruflich oder privat?
23:42Siehst du?
23:43Dann hat sie sich offenbar geändert.
23:46Das machen Menschen manchmal, wenn sie die große Liebe gefunden haben.
23:50Wenn du diese Frau liebst, dann musst du ihr mehr vertrauen.
23:57Du sprichst offenbar aus Erfahrung.
24:00Ja, bei Erik und mir läuft es jetzt wieder viel besser.
24:02Trotz allem.
24:04Ja, das freut mich für euch.
24:05Das war aber auch, weil Gerry da war.
24:07Und weil wir zum Mediator gegangen sind.
24:09Und weißt du, was dieser Mediator immer sagt?
24:11Was ist das Wichtigste in einer Beziehung?
24:14Christoph, was ist das Wichtigste?
24:17Ja, Vertrauen.
24:18Vertrauen ist das A und O.
24:19Da hat Misstrauen wirklich gar nichts zu suchen.
24:22Und da musst du dich jetzt einfach auch mal entscheiden.
24:23Ja, Yvonne, ich hab's ja verstanden.
24:26Dann ist ja gut.
24:34Danke fürs Kochen.
24:37Kein Problem.
24:38Bei solchen Neuigkeiten sollte es ein besonderer Abend werden.
24:42Für mich nicht mehr.
24:43Danke.
24:44Na komm schon.
24:45Wir haben allen Grund zu feiern.
24:47Du bekommst dein Erbe.
24:50Alles, wofür du bekämpft hast, ist aufgegangen.
24:55Freust du dich gar nicht?
24:57Doch, schon.
24:58Ich bin einfach nur müde.
25:02Ich bin übrigens aus dem Laufteam ausgestiegen.
25:05Wir haben ohnehin schon so wenig Zeit füreinander.
25:08Und da wollte ich mir nicht noch extra Termine aufheißen.
25:11Schön.
25:13Ich geh dann auch mal ins Bett.
25:17Ja.
25:18Ich räum hier einfach noch schnell auf.
25:20Und dann komm ich auch gleich.
25:21Ich würde lieber alleine schlafen.
25:28Larissa.
25:28Lass mir bitte einfach die Zeit, okay?
25:33Gut, ich schlafe im Gästezimmer.
25:39Gute Nacht.
25:41Schlaf schön.
26:08Hey.
26:10Hey.
26:12Na?
26:13Wie war dein Tag?
26:14Ach, frag lieber nicht.
26:19Hatte auch noch Stress mit Alfons.
26:22Oh je, warum das?
26:24Michi Raubach hat sich an ihn gewendet, als Betriebsrat.
26:27Wegen den Kündigungen.
26:29Und?
26:30Ja, Alfons fordert, dass wir den Mitarbeitern entgegenkommen und ihm zumindest eine kleine
26:34Abfindung zahlen.
26:37Kann ich verstehen.
26:38Ich sehe das ja prinzipiell genauso, aber...
26:41Aber Werner nicht.
26:44Er hat gesagt, das ist meine Entscheidung.
26:46Aber ich muss in erster Linie das Wohl des Fürstenhofs im Auge behalten.
26:49Ganz toll.
26:50Hm.
26:51Keine leichte Entscheidung.
26:53Ich sitze da die ganze Zeit zwischen den Stühlen.
26:55Ich weiß überhaupt nicht, was ich machen soll.
26:57Und was würdest du da an meiner Stelle tun?
27:01Ich kann dir das nicht beantworten.
27:03Ich bin dafür zu parteiisch.
27:06Ich kenne die Leute ja zu gut.
27:08Entschuldigung.
27:10Ich wollte ja eigentlich Berufliches und Privates trennen.
27:14Genau.
27:15Und was ich dir zeigen wollte...
27:18Aber ich kann ja nicht nur einem eine Abfindung zahlen.
27:21Wenn, dann müssen ja alle eine Abfindung bekommen.
27:26Ich denke, was solche Entscheidungen anbelangt, wirst du deinen eigenen Weg finden, Marcel.
27:30Vor allem musst du eine Entscheidung treffen, hinter der du wirklich stehen kannst.
27:34Meine Meinung kennst du.
27:36Es wäre auch schön, wenn das Thema dann nicht mehr zwischen uns steht.
27:41Es tut mir leid.
27:42Ich...
27:45Ich...
27:45Ich...
27:46Ich lasse in Zukunft die Probleme im Hotel.
27:48Okay?
27:49Okay.
27:50Ich freue mich so auf unseren Urlaub.
27:52Ich auch.
27:53Pass auf, was ich dir zeigen wollte.
27:55Das ist ein Restaurant, genau da, wo Noah uns untergebracht hat.
27:58Wow.
27:59Genießen Sie unsere hausgemachte Paella mit Blick aufs Meer und dazu einen Verderro von unserem Weingut in Nevada.
28:06Klingt gut, oder?
28:09Klingt super.
28:36Guten Morgen.
28:38Morgen.
28:39Wo ist denn Marlon?
28:41Der ist schon im Wald.
28:42Das Pad sieht aus wie neu.
28:44Er kann ruhig länger hier wohnen bleiben.
28:47Ja, aber er wird schon wieder ausziehen, wenn das Dach dann repariert ist.
28:50Schade eigentlich.
28:52Sag mal, ihr habt jetzt beide Leos Laufteam verlassen?
28:55Ja, also meine Begeisterung hielt sich ja eh in Grenzen und wir beide haben so viel zu tun und es
29:01passt nicht so gut.
29:03Oder passt so die Kombi nicht?
29:05Marlon, Kilian und du?
29:08Ja, das war jetzt auch nicht optimal.
29:11Aber du hast schon mit Kilian abgeschlossen, oder?
29:13Also, ich möchte, aber es klappt nicht.
29:26Ich hatte letztens so einen ganz komischen Traum.
29:31Da hat mir Larissa Kilian zurückgegeben.
29:35Und er war verschnürt wie ein Paket.
29:39Das ist interessant.
29:41Du wusstest dann nicht, ob du dieses Paket annehmen solltest.
29:46Ja, manche Dinge brauchen einfach Zeit, bis man sie hinter sich lassen kann.
29:56Aber für mich ist das ja jetzt super, dass du nicht mitmachst.
29:59Meine Freundin ist nicht mehr die Konkurrenz beim Staffellauch.
30:09Hey, was machst denn du hier?
30:12Der Fürstenhof ist da.
30:14Ja, aber ich möchte in die Richtung.
30:16Ich habe am Fürstenhof gekündigt.
30:18Ich muss nie wieder als Zimmermädchen arbeiten und den Dreck von anderen wegmachen.
30:23Ich freue mich so.
30:26Also, Zimmermädchen ist ein schöner Job.
30:28Ich habe einfach nur mein Erbe wiederbekommen und meine eigene Firma.
30:32Hey, alles gut, Larissa.
30:34Ich freue mich richtig für dich.
30:36Danke.
30:37Ich bin mir auch sicher, dass du auch was Erfüllenderes finden wirst.
30:41Alles gut.
30:42Das ist gerade mein kleinstes Problem.
30:46Was ist denn los?
30:54Man hat die Leiche von meinem Papa gefunden.
30:58Was?
31:00Das ist ja schrecklich.
31:02Was haben die denn gesagt?
31:05Anscheinend ist er einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.
31:09Das ist ja furchtbar.
31:12Wie geht es jetzt weiter?
31:15Keine Ahnung.
31:16Die Ermittlungen werden hier aufgenommen.
31:18Und mein Bruder und ich werden auch vorgeladen.
31:21Aber ihr beiden, ihr werdet doch nicht verdächtigt, oder?
31:25Ich weiß es nicht.
31:26Auf jeden Fall müssen wir eine Aussage machen.
31:28Aber ihr habt einen guten Anwalt, oder?
31:31Nee.
31:35Ich habe gar nicht daran gedacht.
31:36Aber das wäre auf jeden Fall besser.
31:39Ich habe aber kein Geld.
31:41Es passt schon.
31:42Das wird schon.
31:43Weißt du was?
31:45Ich kümmere mich da drum.
31:47Quatsch.
31:48Danke.
31:49Das passt schon.
31:49Doch.
31:50Ich habe mein Erbe wieder.
31:52Das heißt, ich habe meine finanziellen Mittel.
31:54Und ich möchte euch gerne helfen.
31:55Larissa, das ist wirklich nett von dir.
31:58Aber ich kann es nicht annehmen.
32:00Ich bestehe darauf.
32:02Du hast mir doch bei Stefan geholfen.
32:05Also kann ich mich doch jetzt revanchieren.
32:07Ich rufe den Anwalt gleich mal.
32:14Es ist ein nahezu risikofreies Investment.
32:18Ja.
32:19Bei einer Laufzeit von maximal fünf Jahren.
32:23Wir reden hier von einer sehr großen Gewinnmarge.
32:27Ich hatte Ihnen die Zahlen zukommen lassen.
32:30Ja, dann prüfen Sie das gerne nochmal intern.
32:33Aber warten Sie nicht zu lange.
32:36Ich bin in Gesprächen mit zwei anderen Häusern.
32:39Ja.
32:40Gut.
32:41Ich freue mich dann auf Ihre Rückmeldung.
32:44Wiederhören.
32:47Herr Sonnbichler.
32:48Was kann ich für Sie tun?
32:50Es geht um einen Stallburschen,
32:52dessen Vertrag unerwartet nicht verlängert wurde.
32:55Und?
32:56Der Herr Raubach verklaut den Fürstenhof
32:59auf Entfristung seines Vertrages.
33:17Hey.
33:18Hallo.
33:21Ich muss gleich los.
33:23Das hier habe ich vor der Tür gefunden.
33:26Komisch.
33:27Der Paketbote hat gar nicht geklingelt.
33:29Oder als ich duschen war.
33:32Ich habe aber überhaupt nichts bestellt.
33:35Tja.
33:36Du vielleicht nicht.
33:55Und?
33:57Gefällt es dir?
34:01Danke.
34:04Ich dachte, das könnten wir vielleicht zusammen machen.
34:11Du weißt ja, wie lange man an so einem Puzzle sitzt.
34:19Und ja, dass es wirklich lange dauert, bis sich alle Teile zusammenfügen.
34:27Eine Ehe braucht auch ihre Zeit.
34:31Bis man sich sortiert hat und alle Teile gedreht und gewendet hat.
34:37Doch am Ende passt dann doch alles irgendwie zusammen.
34:47ist in Ordnung.
34:50Lass uns zusammenpuzzeln.
34:59Sie wollten mich sprechen?
35:00Ja, allerdings.
35:01Was ist denn plötzlich in diesem Haus los?
35:05Wir werden verklagt von einem Stallburschen.
35:12Herr Raubach lotet einfach nur seine rechtlichen Möglichkeiten aus.
35:15Ich glaube jetzt nicht, dass er damit durchkommt.
35:17Aber darum geht es doch gar nicht.
35:19Wir wollten ein paar Einsparungen machen, Verträge nicht verlängern.
35:22Und das kommt dabei raus?
35:23Ja, er hat sich an den Betriebsrat gebracht.
35:25Ja, aber dann, Herr Sonnbichler war doch bei Ihnen.
35:27Dann hätten Sie gleich einfangen müssen.
35:29Das habe ich versucht.
35:30Ja, sonderlich ergeblich war das Gespräch ja wohl nicht.
35:34Man, hätten Sie diesem Stallburschen gleich eine Abfindung zugesprochen,
35:39eine kleine Abfindung, dann hätten wir jetzt nicht den Salat.
35:43Davon wurde mir abgeraten.
35:44Ja, dann waren Sie schlecht beraten.
35:46Haben Sie eigentlich keine eigene Meinung?
35:48Sie haben das hier alles nicht im Griff.
35:50Für diesen Job braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl.
35:53Und vor allen Dingen Führungsstärke.
35:55Sind Sie jetzt fertig?
35:57Ja.
35:58Aber diese Klage werden Sie abweisen.
36:00Ich habe wirklich Besseres zu tun.
36:02Danke.
36:16Und?
36:18Alles gut.
36:19Ganz harmlos.
36:20Komm.
36:22Was haben Sie dich gefragt?
36:25Hey.
36:29Genau das, was wir vermutet haben, ja?
36:32Woran ich mich an dem Abend des Letztes erinnern kann.
36:35Und das habe ich Ihnen gesagt, so wie wir es besprochen haben.
36:38Was haben Sie dir geglaubt?
36:39Ja, ich denke schon.
36:40Wer wohl willst du es wissen?
36:42Na ja, weil sie keine Nachfragen gestellt haben.
36:46Sie haben überhaupt nur allgemeine Fragen gestellt.
36:49Also, mit wem Papa Kontakt hatte, solche Sachen.
36:52Ja?
36:52Es war eine reine Routinebefragung.
36:55Hey.
36:56Die machen nur ihren Job und spannen dich.
36:59Ja, aber was ist, wenn es bei mir anders läuft?
37:01Nein.
37:01Ich glaube, die haben eher Mitleid mit uns.
37:04Weißt du, in deren Augen sind wir die armen Kinder des Mordopfers.
37:07Ja, oder sie tun nur so und wiegen uns in Sicherheit.
37:09Nein, das glaube ich nicht.
37:12Mir haben sie sogar gesagt, dass sie gerade keine heiße Spur haben.
37:16Ich hatte eher das Gefühl, dass sie uns gegenüber ein schlechtes Gewissen haben,
37:20weil sie sich verantwortlich fühlen, den Fall zu lösen.
37:23Okay?
37:24Okay.
37:25Hey, du müsst wirklich keine Panik vor deinem Termin haben.
37:31Außerdem misperrt er Clarissa nicht alleine durch.
37:33Der Anwalt ist richtig gut.
37:37Der würde dich auch aufs Gehirn begleiten.
37:59Mit diesem Ballett werden Sie einen großen Kunstgenuss erleben.
38:03Die Romanova muss sensationell sein, habe ich schon von einigen Gästen gehört.
38:07Und für die Pause habe ich Häppchen und ein Glas Champagner für Sie organisiert.
38:11Oh, schön.
38:11Also ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Abend.
38:14Vielen Dank, Herr Sonnenbichler.
38:22Was ist eigentlich in Sie gefahren?
38:24Sie können die Kollegen doch nicht dazu ermutigen, den Fürstenhof zu verklagen.
38:29Moment einmal, der Herr Raubach ist zu mir gekommen.
38:32Ich bin...
38:32Der Herr Betriebsrat, ich weiß.
38:35Der Mann wird auf seinen Anwaltskosten sitzen bleiben.
38:38Darüber schon mal nachgedacht?
38:39Wenn der Fürstenhof respektvoller mit seinen Mitarbeitern umgehen würde, dann hätte er auch nicht geklagt.
38:45Wir gehen immer respektvoll mit unseren Mitarbeitern um.
38:48Aber wir sind auch keine Sozialstation.
38:51Sozialstation?
38:52Wenn wegen diesen Gasbohrungen die Bugungsanfragen nicht so eingebrochen wären, dann müsste man auch nicht so sparen.
38:59Herr Sonnenbichler, Sie überschreiten gerade jegliche Ihrer Kompetenzen.
39:03sowohl als Betriebsrat als auch als Teilzeitportier.
39:07Ja?
39:08Wir geben Ihnen die Möglichkeit, in Altersteilzeit zu gehen.
39:11Und wie danken Sie es uns?
39:12Indem Sie das Personal zu klagen anstacheln.
39:16Also, Herr Solfeld, bei allem Reson...
39:17Wenn es nach mir gegangen wäre, wären Sie schon längst in Vollzeitrente.
39:36Hey.
39:36Hey, na?
39:38Nimmst du jetzt alleine am Staffelnlauf teil?
39:40Sehr witzig.
39:42Hast du deine Laufgruppe nicht so im Griff gehabt, was?
39:44Ich habe das Team eh noch aufgelöst, damit ihr euch beim Wettbewerb nicht so blamiert.
39:48Ach so, ja klar, ihr wart ja auch die Top-Favoriten.
39:51Ja, wäre doch langweilig gewesen, ihr hättet eh keine Chance gehabt.
39:53Hast du dein Team deshalb weggelaufen?
39:55Schön wär's.
39:57Ja, ich meine, dann wären Sie wenigstens mal gelaufen.
40:00Hier ist einfach gute Laune, oder was?
40:02Hey.
40:03Also, ich habe gute Laune, ich habe ja auch noch einen Team.
40:07Mach dir keine Sorgen, Leo.
40:08Ich kann nächste Woche auch nicht mit trainieren.
40:12Wie bitte?
40:13Ja, ich fahre spontan in den Urlaub eine Woche.
40:16Nicht dein Ernst?
40:18Doch, leider schon.
40:19Warte mal, löst sich da gerade das nächste Team?
40:22Du kannst doch im Urlaub trainieren.
40:24Das ist eher schlecht, das sind Segeltören.
40:27Ja, toll.
40:28Ja.
40:28Ach ja, und wenn ich wieder da bin, dann habe ich direkt zwei Stallburschen weniger.
40:31Das heißt, ich werde viel weniger Zeit haben und dann wäre es wahrscheinlich das Beste,
40:35wenn ich einfach direkt aus dem Team aussteige.
40:37Dann kannst du direkt jemanden Neuen suchen.
40:40Habt ihr euch abgesprochen?
40:42Ihr nehmt mich gerade auf den Arm, oder?
40:43Das ist total lustig.
40:45Haha.
40:45Leider nein.
40:46Tut mir leid.
40:48Mir auch.
40:50Ja, naja.
40:51Einen schönen Tag noch.
40:53Der auch.
40:54War schön, dich zu sehen.
40:59Sag jetzt nicht.
41:02Hatte ich auch nicht vor.
41:05Der auch so zu grinsen.
41:08Tue ich gar nicht.
41:18Dein Angebot, dass ich zwei Drittel der Anschubfinanzierung übernehme und dafür auch zwei Drittel des Gewinns.
41:25Ja, das hast du richtig verstanden.
41:29Ich finde das sehr großzügig.
41:34Und ich würde das Angebot gern annehmen.
41:40Christoph.
41:44Das ist eine großartige Entscheidung.
41:48Du wirst es nicht bereuen.
41:51Wir beide werden es nicht bereuen.
41:54Ich habe schon alles in die Wege geleitet.
41:56Meine Hausbank zögert zwar noch wie erwartet, aber ich bin mir sicher, ich kann sie überzeugen.
42:02Und wenn nicht, kann ich bei meiner Bank ein gutes Wort für dich einlegen.
42:06Ja, die sind sehr zuverlässig.
42:08Ich könnte schon mal ganz unverbindlich vorfühlen.
42:14Vorfühlen ist immer gut.
42:17Guten Tag, die Herrschaften.
42:20Herr Fogetti.
42:23Ich habe sie gar nicht gesehen.
42:25Bei der Arbeit?
42:26Ja, jede Menge zu tun.
42:28Und Sie haben auch geschäftliche Besprechungen?
42:30Ja, und wir sind leider noch nicht fertig.
42:32Vielen Dank, Herr Fogetti.
42:34Dass Sie sich mit einem Drittel des Gewinns zufrieden geben, ist ja ganz schön großzügig und auch irgendwie ein bisschen
42:41ungewöhnlich für Geschäftspartner, oder?
42:43Sorry, ich wollte nicht lauschen.
42:45Ich kam vorbei und das eine oder andere war nicht zu überwärmen.
42:49Kein Problem.
42:50Wir haben ja keine Geheimnisse besprochen.
42:51Nein, haben wir nicht.
42:53Umso besser.
42:54Ich wünsche Ihnen frohes Schaffen.
42:56Ebenso.
43:19Ich wünsche Ihnen frohes Schaffen.
43:31Sag mal, was macht denn das Club-Sanfisch für den kleinen Pränzner-Tisch drei?
43:34Einen Moment noch.
43:35Gut.
43:39Eigentlich der Seeteufel schon geliefert worden?
43:41Ja, den hat der Andreas gerade in die Kühlung gebracht.
43:44Sehr gut.
43:46Frau Säumlichler, ganz kurz, sagen Sie, welchen Kühlerfisch kann man essen?
43:50Fogo?
43:51Ja, klar.
43:52Das ist so.
43:53Danke.
43:53Komm.
43:55Wir haben noch eine kleine Gesellschaft ins Rosenzimmer bekommen.
43:59Ja, viel zu tun und das mit weniger Hilfe.
44:02Ja.
44:04Ach, warum wurden die Verträge eigentlich nicht verlängert?
44:08Wir sind ja nicht die Einzigen, die es getroffen hat.
44:11Wir schaffen das schon.
44:11Mhm.
44:12So, Handy weg.
44:14Sandwiches fertig.
44:16Super.
44:17Und übrigens, ich habe gewonnen.
44:20Hoffentlich leidet es nicht langfristig die Arbeit darunter.
44:23Im Gestüt haben Sie auch zwei Stallbuschen weniger.
44:26Ich habe es gehört.
44:28Mein Mann will sich jetzt darum kümmern, dass Sie wenigstens eine Abfindung kriegen.
44:32Der ist im Betriebsrat.
44:33Das ist wirklich toll, dass er sich da so einsetzt.
44:35Ja, eigentlich könnte er seine Alters Teilzeit genießen, aber Gerechtigkeit, das hatte bei ihm immer schon Priorität.
44:42Fertig.
44:43Was steht denn jetzt als nächstes an?
44:44Äh, Moment mal hier.
44:45Dieser Aufkleber, der muss weg.
44:47Äh, nimm bitte also Propanol, das steht da unten, das ist das Beste.
44:51Gut gemacht.
44:54Das müssen wir aber mal loslegen hier.
44:56Ja, übernehmen Sie die Rinderkonsommee, ich kümmere mich um den Seeteufel.
45:00Ja, mache ich.
45:09Ich sag's dir, ich kann platzen vor Wut.
45:11Hey.
45:12Dieser blöde Saalfeld.
45:13Ich nehme nicht an, dass du Werner meinst.
45:15Nee, Christoph, der hat mich total rund gemacht.
45:17Oh je.
45:19Gab's Ärger wegen der Verträge, die nicht verlängert wurden?
45:21Ja, wir haben jetzt eine Klage am Tisch.
45:24Aber das ist doch nicht das erste Mal, dass du mit sowas dealen musst, oder?
45:27Musstest du früher in eurem Hotel keine Leute entlassen?
45:29Tja, doch schon.
45:32Aber Christoph, der wartet nur drauf, dass ich einen Fehler mache.
45:35Und dann mache ich natürlich auch welche.
45:37Und dann reibt es mir so richtig rein, als wäre ich eine Idiotin, die vollkommen überfordert wäre.
45:42Naja, damit hat er ja nicht so ganz Unrecht.
45:44Mit der Überforderung.
45:47Das ist zu viel gerade, Katja.
45:49Du vertrittst Werner, du arbeitest immer noch im Restaurant, du hast das Weingut.
45:54Hm?
45:57Ja.
45:58Hast du ja recht.
46:03Ich fühl mich noch manchmal so allein.
46:05Hey, das bist du nicht.
46:12Erzähl mal ganz in Ruhe und von vorne, hm?
46:14Hm.
46:26Frau Jakobi.
46:27Hallo.
46:28Hey.
46:29Hatten Sie heute nicht Ihren Termin bei der Polizei?
46:31Ja, genau.
46:32Na, so wie Sie aussehen, kann ja nicht so schlimm gewesen sein.
46:35Naja.
46:36Äh, eigentlich hatten Sie nur ein paar Fragen an mich.
46:38Vor allem wollten Sie wissen, woran ich mich erinnern kann, als ich meinen Vater das letzte Mal gesehen habe.
46:44Also genauso, wie Sie gesagt haben.
46:47Also reine Routine.
46:48Danke nochmal für Ihre Unterstützung.
46:50Und danke, dass Sie Ihren Freund bei der Polizei kontaktiert haben.
46:53Das hat mich wirklich sehr beruhigt.
46:55Das habe ich gern gemacht.
47:01Ich helfe gern Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.
47:06Ja.
47:08Es war ja alles gar nicht so schlimm.
47:11Ich, ähm, ich mach dann drinnen weiter.
47:14Alles klar.
47:15Okay.
47:16Ciao.
47:27Finja, holst du mal die Maracujas aus der Kühlung?
47:31Servus.
47:32Heiligart, hast du einen Moment?
47:34Ist was passiert?
47:35Ja, der Christoph Saalfeld ist passiert.
47:38Der will mir Druck machen, aber ich lasse mich nicht einschüchtern.
47:42Du bist ja ganz außer dir.
47:43Ja, das kannst du dir vorstellen.
47:45So was ist mir in meinem Leben noch nicht passiert, Hildegard.
47:50Stell dir vor, sagt der zu mir, wenn es nach ihm ginge, dann wäre ich schon längst in Vollzeitrente.
47:56Das ist eine Frechheit.
47:58Ja, das ist es allerdings.
47:59Aber um mich geht es gar nicht.
48:00Weißt du, was wir jetzt machen müssen?
48:02Wir müssen eine Sammelklage aller gekündigter Mitarbeiter initiieren.
48:06Das ist doch eine Unverschämtheit ohne Gleichen so.
48:13Alfons, das ist Reiniger.
48:17Ich hoffe, dass Sie den Weg mit der Post überstehen.
48:21Ja, natürlich.
48:22Raupen sind zäh.
48:22Und wenn die hier komplett ausgehungert ankommen, dann umso besser.
48:26Dann haben Sie noch mehr Appetit auf unseren Staunenknüterich.
48:28Ja, wenn Sie ihn überhaupt fressen.
48:30Ja, dann sorgen Sie dafür, dass er diese Kritik aus dem Netz nimmt.
48:34Wie stellen Sie sich das denn vor?
48:35Kontaktieren Sie ihn.
48:36Lassen Sie sich irgendwas einfallen, wenn Sie Vanas Vertretung sein wollen.
48:40Das Gleiche gilt übrigens auch für die Klage.
48:52Das Gleiche gilt für die Klage.
48:58Das Gleiche gilt für die Klage.
49:00Ja, das ist ein wenig.
49:02Das Gleiche gilt für die Klage.
49:02Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare