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00:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Ich mich auch
00:35Er hat mir gesagt, ich kann ihm vertrauen
00:37Jahre, haben wir unser Geheimnis für uns behalten?
00:39Du hast mich beschworen, dass Leo nicht zu erzählen und was machst du?
00:42Mann, ich kann, ich kann nicht die ganze Zeit stark sein
00:48Dann werde ich Leo jetzt auch erzählen
00:50Also, was wolltest du mir sagen?
00:53Olivia und Elias Jakobi
00:54Richtig?
00:56Ja
00:56Sie sind vorläufig festgenommen wegen des Verdacht des Mordes an ihrem Vater
01:10Sie sind vor, wo du der演, werden sie festgestellt werden
01:19Je hattende erne
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
02:29Untertitelung des ZDF, 2020
02:58Untertitelung des ZDF, 2020
03:02Ja, es war doof, dass sie vor dir damit rausgeplatzt ist
03:06Wenn du willst, kann ich die Rezepte auch alleine zu Ende bringen
03:09Sie müssen ja nur noch verfeinert werden
03:12Christoph Saalfeld?
03:14Ich überlege mir was
03:16Nein, wir können schon gemeinsam durchziehen
03:21Aber klar, ich hätte nicht unbedingt mit dir gemeinsam erfahren müssen, dass du Vater wirst
03:27Ja, das ist blut gelaufen
03:35Weißt du
03:37Bis vor kurzem, na
03:39Patinoa auf dem Papier verheiratet
03:42Und
03:42jetzt gründet ihr eine Familie
03:46Das ist seltsam für mich
03:49Ja, für mich auch
03:59Ich wünsche euch alles Gute
04:03Das ist lieb von dir
04:04Danke
04:08Bei mir gibt's übrigens auch Neuigkeiten
04:11Ich gehe für eine Weile nach Kalifornien
04:14Und
04:15Was ist mit Marlon?
04:17Der kommt mit
04:18Wow
04:19Ja, das
04:20Das klingt toll
04:21Wann geht's denn los?
04:23So bald wie möglich
04:23Ich muss nur ein paar Sachen erledigen
04:27Ja, das
04:29Ist doch gut
04:30Ja
04:32Na dann
04:33Na dann
04:34Dann bis später
04:35Bis dann
04:45Herr Sonnbichler?
04:46Fritz
04:48Servus
04:49Hallo
04:49Die Tür war offen
04:50Ja, ja
04:51Haben Sie es schon gehört?
04:52Was denn?
04:54Die Jakobis wurden abgeführt
04:55In der Lobby
04:56Vor allen Leuten
04:57Das ganze Hotel spricht davon
04:59Wissen Sie auch warum?
05:00Es soll anscheinend um den toten Vater von den beiden gehen
05:03Oh mein Gott
05:04Was müssen die zwei denn noch alles mitmachen?
05:07Ja, ich frage mich aber auch
05:09Warum die Polizei zwei Beamte schickt, die die beiden abführen
05:11Ja, das wüsste ich auch gern
05:13Aber ich weiß, dass das jetzt wieder ein Fest für den Flurfunk wird
05:17Ja
05:22Die zwei hätten jemanden gebracht, mit dem sie offen reden können
05:25Genau
05:26Wie die Vertrauensperson, die jetzt gewählt werden soll
05:30Ach
05:31Dann hat mein Gespräch mit der Katja doch was bewirkt
05:35Ja
05:36Sie lassen sich schon zur Wahl stellen, oder?
05:39Würden Sie mich wählen?
05:41Natürlich sofort
05:42Keiner kennt die Sorgen der Belegschaft so wie Sie
05:43Ja, das stimmt schon, aber
05:46Sie sind auch im Betriebsrat, also
05:48Ach, hallo Fritz
05:49Hallo
05:51Ich muss gleich wieder in den Fürstenhof, ich bin nur kurz vorbeigekommen
05:54Da können wir zusammen gehen, ich muss da nämlich auch hin
05:57Okay, gerne
05:59Jetzt muss ich euch mal was sagen
06:01Ich freue mich, dass ihr euch wieder vertragen habt
06:03Ja, so wie sich das unter guten Kollegen heute auch gehört, oder?
06:08Der Fritz hat sogar vorgeschlagen, dass ich mich zur Wahl der Vertrauensperson aufstellen lassen soll
06:14Du? Du bist doch schon im Betriebsrat
06:16Ja, das hat ja damit nichts zu tun
06:18Aber wir wollten doch mehr Zeit miteinander verbringen
06:21Naja, also mehr Arbeit habe ich dadurch nicht, Hildegard
06:24Die Leute kommen sowieso mit ihren Sorgen zu mir
06:27Was macht eigentlich so eine Vertrauensperson?
06:30Da geht es ja auch um Zuhören bei beruflichen Problemen
06:32Und Unterstützung bei Konflikten am Arbeitsplatz
06:36Ich finde dem Draht wichtig
06:38Von ganz unten nach ganz oben
06:40Naja, Mediation bei Krisengesprächen
06:43Naja, Mediation, das ist ein ganz heikles Thema
06:45Da brauchst du Fingerspitzengefühl, da kann ich dir ein Liedchen pfeifen
06:48Sollte man auf jeden Fall eine gewisse Offenheit mitbringen
06:50Ja
06:52Aber Kompetenz
06:53Einfühlungsfunde
06:54Ja, wichtig ist der Draht
06:57Von ganz unten bis nach ganz oben
06:58Den hatten wir schon
07:01Die Teamfähigkeit
07:02Und der Person sollte natürlich das gute Betriebsklima am Fürstenhof wirklich am Herzen liegen
07:08Und wie lange geht jetzt deine Wahl?
07:10Wir haben jetzt noch zwei Tage, bis sich alle Personen eingetragen haben
07:14Und dann wollten wir einfach eine Wahluhre im Büro aufstellen
07:17Damit jeder seinen Stimmzettel abgeben kann
07:21Du willst dich aufstellen lassen?
07:23Nicht wollen, Katja
07:26Müssen
07:27Ihr kennt es den Besseren?
07:28Ich bin hier extrem geliebt
07:30Die Leute vertrauen mir
07:32Blind
07:33Und das kennt sich keines gut aus im Fürstenhof wie ich
07:36Na dann viel Glück
07:37Danke
07:43Deine Stimme habe ich, oder?
07:46Dr. Rüpploff
07:48Ich habe mich von Ihnen inspirieren lassen
07:50Es wird jetzt auch am Fürstenhof eine Wahl zur Vertrauensperson geben
07:54Richtige Entscheidung
07:54Absolut
07:56Was machen die Kopfschmerzen?
07:57Viel besser
07:58Freut mich, dass ich helfen konnte
07:59Ja, und das gleich in zwei Dingen
08:18Ja, genau
08:20Ja, das ist richtig
08:24Ja, ich bin noch am Anfang der Schwangerschaft
08:28Ihre Praxis wurde mir empfohlen
08:31Sehr gut
08:32Dann sehen wir uns ja morgen
08:34Auf Wiederhören
08:41Herr Ständler
08:43Hallo
08:43Ich habe Sie überhaupt nicht bemerkt
08:46Äh, sorry
08:46Ich wollte Sie nicht belauschen oder so
08:49Ach, das ist schon okay
08:50Försterregel Nummer eins
08:52Er kann schweigen wie
08:54eine Eiche bei Windstille
08:57Das haben Sie sich jetzt aber ausgedacht
08:59Nee, steht so im Försterregelbuch
09:02Es ist eigentlich gar kein Geheimnis, dass ich schwanger bin
09:05Fanny weiß es auch schon
09:08Achso
09:10Dann, äh, herzlichen Glückwunsch
09:12Auch an Kilian
09:13Danke
09:14Das werde ich ausrichten
09:21Aber Ihnen kann ich ja auch gratulieren
09:23It's to Kalifornien
09:25Also wie ich gehört habe, setzen Sie Ihren Plan um
09:28Ja, wir freuen uns drauf
09:32Dann haben wir ja beide bekommen, was wir wollten
09:35Wie meinen Sie das?
09:38Eine Beziehung ohne Altlast
09:59Peter
10:00Haben Sie mal eine Sekunde für mich?
10:01Ich will jetzt Pause nehmen
10:02Für ein ordentliches Betriebsklima werden Sie sich jetzt mal fünf Minuten Zeit nehmen
10:05Worum geht's denn, Herr Klee?
10:08Ähm, mit der Wahl zur Vertrauensperson, das haben Sie doch mitbekommen, oder?
10:12Ja, natürlich
10:12Ja, und da fände ich es einfach schön, wenn wir jemanden fänden, der hier diesen Laden aus dem FF kennt
10:19Und den jeder mag und der beliebt ist
10:21Ja, sehe ich auch so
10:22Kann ich da mit Ihrer Unterstützung rechnen?
10:25Wie?
10:28Ob Sie mich wählen?
10:29Wer kandidiert denn noch?
10:31Das sind doch jetzt Detailfragen
10:34Mensch, wie lang sind wir zwei jetzt hier schon am Fürstenhof, hm?
10:37Schon ewig
10:38Also ich länger als Sie, aber ich bin einer der Dienstältesten im Service
10:41Aber ich würde ja diesen treuen Mitarbeitern gerne mal ein paar Privilegien einräumen
10:46Mal so einen verfrügenden Blick in die Dienstpläne
10:49Mal ein bisschen Geschichten durcheinander würfeln, ein bisschen mauscheln
10:52Hm, das klingt interessant
10:54Ja, und Sie haben doch gerade Ihr Elternhaus, oder?
10:57Nö, Hanno
10:59Aber da braucht man doch jede Stunde
11:00Und die würde ich Ihnen auch gerne geben, weil ich Ihnen die gönne
11:04Und zwar von Herzen, wenn Sie mich wählen
11:07Ich überlege es mir
11:09Aber sagen Sie, was war eigentlich vorhin mit den Jakobis los?
11:12Ja, das ist ja auch eine ganz schlimme Geschichte, ne?
11:14Das ist wirklich unter jedem Dach ein Ach
11:16Da wird natürlich jetzt auch viel gequatscht
11:19Da muss man jetzt die Ermittlungen abwarten
11:20Aber wenn die abgeschlossen sind, dann muss sich der Fürstenhof positionieren
11:24Und ich als Vertrauensperson
11:26Oder aber es geht ums Erbe, meinte zumindest ein Kollege
11:29Jetzt hört auf!
11:32Die beiden sind unschuldig, okay?
11:34Glaubt er das, oder weiß er das?
11:36Das klärt sich bestimmt bald auf
11:40Sie können doch die Kollegen nicht einfach vorverurteilen
11:43Kennen Sie nicht den Satz?
11:45Im Zweifel für den Angeklagten?
11:48Doch
12:10Also
12:10Na, ihr seht ja ein bisschen traurig aus
12:15Hey!
12:17Was machst du denn hier?
12:19Ich wollte nur schauen, ob hier ordentlich gearbeitet wird
12:21Ah, so ist das
12:23Warst du im Wald?
12:25Mhm
12:26Ich habe Larissa Marke getroffen
12:28Die hat erzählt, dass sie schwanger ist
12:31Warum schreibt sie es nicht gleich in die Zeitung?
12:36Ich war dabei, als ich es Kilian erzählt hat
12:39Okay
12:42Findest du es doof, dass ich dir das nicht erzählt habe?
12:46Nee, Quatsch
12:48Die lassen echt nichts anbrennen, oder?
12:50Ja, die müssen wissen, was sie tun
12:55Übrigens habe ich mit Florian telefoniert
12:57Und er hat gesagt, wir können schon die Tickets buchen
13:00Sehr gut
13:01Ich bin echt froh, dass er das mit den ganzen Papierdokumenten erledigt
13:05Ich auch
13:08Ich freue mich
13:10Ich freue mich auch
13:18Leider nur die Mailbox von Leo Neubach
13:19Nachrichten nach dem Piep
13:21Hey Leo, ich bin's nochmal
13:23Du, ich wollte dir nur sagen, dass ich für dich da bin
13:26Und ich kann hier auch jederzeit weg und nach Hause kommen, wenn du mich brauchst
13:30Und sag mir doch auch Bescheid, wenn du was von Elias hörst, ja?
13:33Okay, tschüss
13:36Ja, bitte
13:39Hey
13:39Hey
13:42Hast du es schon gehört?
13:44Na klar
13:45Reden ja alle drüber
13:47Und was sagt Leo?
13:49Ich weiß es nicht
13:50Ich erreiche ihn nicht
13:53Vielleicht braucht er einfach ein bisschen Zeit für sich
13:57Ja, aber
14:00So eine große Sache, einfach mit sich selber ausmachen
14:03Das war ja ein Riesenschock
14:06Und was denkst du?
14:07Von uns allen kennst du die beiden am längsten
14:09Die sind unschuldig
14:12Aber irgendeinen Grund muss es ja geben, warum die Polizei die beiden vorläufig festgenommen hat
14:16Du, egal was da damals passiert ist
14:18Die sind doch keine Mörder
14:19Olivia hat bei mir gearbeitet, als ihr Papa plötzlich verschwunden ist
14:23Die musste sich von heute auf morgen um ihre kleinen Geschwister kümmern
14:26Die ist ein guter Mensch
14:27Und Elias auch
14:51Hey
14:52Hey
14:53Hey
14:54Hast du Hunger?
14:56Wenn du so fragst
14:58Ich hab nämlich ein paar Leckereien aus der Küche mitgebracht
15:02Also
15:02Es gibt einmal meine Spezial-Ravioli
15:05Dann Parmesan-Flan auf Tomatenkompott
15:09Und Roquefort
15:11Den gab's als Soße zum Hirschbraten
15:15Du wirst ein Schatz
15:16Ich glaube, wir müssten noch ein bisschen Baguette in der Küche haben
15:18Den Roquefort freue ich mich richtig
15:22Sag mal
15:23Wird Roquefort eigentlich aus Rohmilch gemacht?
15:26Ja, wieso?
15:28Dann kann ich den gar nicht essen
15:31Oh, daran hab ich gar nicht gedacht
15:34Ähm
15:34Wir müssen uns doch erstmal dran gewöhnen, dass wir jetzt ein Baby bekommen
15:39Sowas kommt nicht nochmal vor
15:41Ich werde mich schlau machen, was Schwangerschaft und Ernährung betrifft
15:43Du opferst dein Talent jetzt nicht für eine Schwangere mit Diabetes
15:47Für mich heißt es jetzt erstmal Kartoffeln, Gemüse, Vollkorn
15:52Du hast keine Ahnung, was ich daraus alles zaubern kann
15:58Jetzt bin ich aber gespannt
16:00Ja, lass dich überraschen
16:20Fanny, siehste, zu mir wollte ich sowieso mal, weil demnächst
16:23Ja, setz dich
16:25Hast du das mitbekommen mit der Wahl zur Vertrauensperson?
16:29Das wird ja jetzt ein ganz knappes Rennen
16:31Zwischen zwei Titanen, jemand Sonnenbichler und mir
16:35Du kandidierst
16:37Warum betonen da alle das Du? Ist das so absurd?
16:41Naja, als Geschäftsführer stehst du auf der Seite der Chefs
16:43Da ist der Interessenskonflikt schon vorprogrammiert
16:47Willst du Kaffee?
16:48Ja, gerne
16:49Schau mal, Fanny
16:50Ich war doch auch jahrelang ganz unten
16:54Bei euch, an der Theke, im Restaurant, an der Bar
16:58Ich weiß doch, was ihr braucht
17:00Ja, schon
17:01Naja, und wenn es jetzt einer macht aus der Geschäftsführung
17:04Das ist doch das richtige Signal
17:06Für den da unten, für den, für den Arbeiter
17:08Das ist der Draht von ganz unten bis nach ganz oben
17:13Ja, könnte man so sehen
17:15Habe ich dich überzeugt? Ja, habe ich deine Stimme?
17:17Nicht unbedingt
17:18Vielleicht will ich auch Herrn Sonnenbichler
17:21Bitte, also Fanny, den Herrn Sonnenbichler
17:24Da machen wir doch einen Fehler
17:26Wieso?
17:27Stichwort Korruption, der ist im Betriebsrat, der ist komplett parteiisch
17:29Du auch als Geschäftsführer?
17:31Nee, weil ich, der Herr Sonnenbichler, der ist schon ganz alt
17:35Wollen wir das wirklich zumuten? Diese Doppelbelastung?
17:37Naja, also so alt ist er jetzt auch wieder nicht
17:40So, Fanny, du hörst mir jetzt mal zu
17:43Du und ich
17:44Wir beide, wir sind Familie
17:45Und wir werden zusammenhalten
17:48Abgesehen davon, du schuldest mir auch was
17:50Ach ja?
17:51Ja, du warst ein ganz garstiges kleines Kind
17:53Und das kannst du jetzt wieder gut machen
17:54Sehe ich so aus, als könnte man mich emotional erpressen?
17:57Nein, Alter, irgendwann nur Spaß
17:59Sei doch nicht gleich
18:02Mir ist es einfach wichtig, Fanny
18:04Bitte, denk nochmal drüber nach
18:07Für Florian
18:10Also
18:50Wo bleibst du?
18:51Ich will noch was fertig machen
18:54Und was ist das?
18:57Kleine Überraschung
18:59Das zeige ich dir morgen
19:01Mach nicht mehr zu lange, okay?
19:07Vielleicht bin ich ja noch wach, wenn du kommst
19:09Ja
19:14Ja, ich beeil mich
19:15Ich freue mich
19:22Hey
19:24Ich bin's wieder
19:25Melde dich mal, wenn du das hörst, okay?
19:26Ich mach mir nichts Sorgen
19:28Bis dann
19:32Leo, da bist du ja
19:33Hey
19:35Wie geht's dir denn?
19:35Hast du was von Elias gehört?
19:37Ich versuche ihn schon die ganze Zeit zu erreichen
19:38Aber ich gehe da einfach nicht ran
19:39Na ja, vielleicht wird er noch vernommen
19:41Und kann nicht telefonieren
19:43Ich hab vorhin auch probiert, dich anzurufen
19:44Ja, ich hab's gesehen, sorry, aber
19:47Ich wollte, dass er mich erreichen kann
19:48Falls er's probiert
19:50Willst du ein bisschen Wasser?
19:51Gerne, ja
19:54Ich mein
19:56Erik und Peter reden auch schon darüber
19:58Sie glauben wirklich, dass Elias und Olivia schuldig sind
20:01Du darfst jetzt nicht auf das hören, was die anderen reden
20:04Grundlos hat die Polizei sie bestimmt nicht mitgenommen
20:08Ich mein, was wenn es stimmt
20:11Ich dachte, ich kenn Elias, aber
20:14Jetzt bin ich mir da gar nicht so sicher
20:17Hat er mal was von seinem Vater erzählt?
20:22Ja, dass er aggressiv und cholerisch war
20:26Jetzt hat Elias Angst, dass er auch so wird
20:29Ich mein
20:30Wenn sein Vater ihn misshandelt hat
20:31Dann hat er doch ein Motiv, oder nicht?
20:34Ja
20:35Das ist schon möglich, aber natürlich reine Spekulation
20:39Was glaubst du?
20:43Also
20:43Bis nicht das Gegenteil bewiesen ist
20:46Glaube ich ganz fest daran
20:48Dass Elias und Olivia unschuldig sind
20:50Und das solltest du auch tun
21:12Ich kann es immer noch nicht glauben
21:18Unser Baby
21:22Wante?
21:28Okay
21:30Ja
21:31Ja
21:32Ja
21:35Aber
22:05Untertitelung. BR 2018
22:35Untertitelung. BR 2018
22:39Was ist los?
22:42Nichts, alles gut. Schlaf weiter.
22:46Okay. Du auch?
22:52Der Traum war so real.
22:57Natürlich beschäftigt es mich, dass Kilian jetzt mit einer anderen Frau ein Kind bekommt.
23:04Aber das geht bald vorbei.
23:06Okay.
23:20Okay.
23:21Okay.
23:27Okay.
23:29Okay.
23:37Verdächtige im Hamburger Moorleichenfall. Dramatischer Polizeieinsatz im Bayerischen Nobelhotel Fürstenhof.
23:44Das ist jetzt aber wahslos übertrieben.
23:47Als ob das die Presse interessiert. Was steht denn da noch?
23:51Zwei Angestellte des Fürstenhofs wurden gestern Nachmittag im Zusammenhang mit dem Fund einer Moorleiche festgenommen.
23:57Es handelt sich mutmaßlich um zwei Kinder des vor Jahren unter mysteriösen Umständen verschwundenen Jürgen J.
24:05Untersuchungshaft wird wegen Fluchtgefahr nicht ausgeschlossen.
24:09Schlechte Presse können wir jetzt nicht gebrauchen.
24:11Es gibt schon genug Gerede wegen des Gasprojekts.
24:14Ja, wir sollten so schnell wie möglich ein Statement rausgeben.
24:17Werner sieht das sicher ganz genauso.
24:19Ich gebe ihm mal Bescheid.
24:20Tun Sie das.
24:22Oh, da muss ich kurz rangehen. Das ist Frau Marins vom Bund Bayerischer Agrarhöfe.
24:32Frau Marins, was kann ich für Sie tun?
24:35Als hätten wir nicht genug Probleme.
24:36Ja, wahrscheinlich wimmelt es hier bald von Reportern.
24:40Ja, aber das sind ja nur reine Spekulationen.
24:44Natürlich bleibt zum Ende Ihre Entscheidung.
24:47Aber wir würden es sehr bedauern.
24:52Ja, gut.
24:54Wir haben ja nichts gemacht.
24:57Alles Gute für Sie. Wiederhören.
25:01Geht schon los.
25:02Was?
25:02Frau Marins hat mir gerade mitgeteilt, dass Sie Ihre Jahrestagung in ein anderes Hotel verlegen.
25:07Wegen einer lächerlichen Schlagzeile?
25:09Und wenn sich jetzt die Sammelklage der Ex-Eigentümer noch herumspricht,
25:13dann rauschen die Buchungszahlen in den Keller.
25:16Ja, höchstwahrscheinlich.
25:18Kier, man sucht sich die Krisen nicht aus.
25:22Aber die Art und Weise, wie man damit umgeht.
25:24Das stimmt natürlich.
25:27Ich lasse mir was einfallen.
25:29Schlechte Presse sollte nie das letzte Wort haben.
25:32Ich kann Ihnen aber versichern,
25:34die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Gäste
25:37haben für uns allerhöchste Priorität.
25:40Wenn Sie meinen.
25:41Ja.
25:43Ich wurde auch schon von den Gästen angesprochen,
25:46wer da verhaftet wurde und warum.
25:47Ja, aber Diskretion, Peter.
25:49Daran muss ich Sie hoffentlich nicht erinnern.
25:51Natürlich erst an mich.
25:54Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich schon überlegt,
25:58wem Sie Ihre Stimme für den Posten der Vertrauensperson geben wollen?
26:03Das hat mich der Herr Klier auch schon gefragt.
26:05Ja, und?
26:06Er hatte gute Argumente.
26:07So, hat er die?
26:09Ja, wieso?
26:11Na so.
26:12Sie halten ihn für ungeeignet.
26:16Wir kennen ihn ja alle, er steht gerne im Mittelpunkt
26:18und die Interessen der Belegschaft interessieren ihn weniger.
26:21Ja, ja.
26:21Ich würde sagen, denken Sie einfach nur noch mal in Ruhe drüber nach.
26:25Aber Herr Soermichler, was hätten Sie denn so anzubieten?
26:28Wie meinen Sie das?
26:30Äh, nichts.
26:31Nein, nein, nein, nein, jetzt raus mit der Sprache.
26:34Was hat Ihnen unser Herr Geschäftsführer für Ihre Stimme angeboten?
26:39Einen Vorabblick in den Schichtplan.
26:42Puh, und so billig wollten Sie sich bestechen lassen.
26:45Peter, so kenne ich Sie überhaupt nicht.
26:47Ich muss raus, Herr Soermichler, die Gäste.
26:49Also, Katja, hast du bitte einen Moment?
26:52Gerade ist ganz schlecht.
26:53Aber es ist wichtig, der Herr Klee gehört ja zur Geschäftsleitung.
26:57Und er bietet den Angestellten kleine Gefälligkeiten für ihre Stimme,
27:03für ihn als Vertrauensperson.
27:05So was könnte man als Wahlbetrug bezeichnen.
27:07Alphons, ich habe gerade wirklich ganz andere Probleme.
27:10Es tut mir leid.
27:22Markus Bauer.
27:24Naja, der will sich wahrscheinlich selbst.
27:29Naja.
27:34Ah, für Klee.
27:34Ja, die von Sonnenbüchler.
27:38Wollen Sie einen Kaffee haben?
27:40Ja, gerne.
27:42Dankeschön.
27:44Obwohl, Sie brauche ich wahrscheinlich gar nicht fragen,
27:46wen Sie wählen, oder?
27:49Ha, Volltreffer.
27:50Ja.
27:52Mit Ihrer Stelle wäre ich wahrscheinlich auch parteiisch.
27:54Ich bin gar nicht parteiisch.
27:56Ich wähle nur den, den ich für geeignet halte.
28:03Haben Sie die schon durch?
28:05Nee, nur so überflogen.
28:06Ja?
28:07Äh, vorwegen schnelle Vorverurteilung haben Sie uns ja vorgeworfen, ne?
28:12Hier, jetzt kommen Sie im Knast, die zwei.
28:14Ja, Moment.
28:15Äh, den Artikel habe ich natürlich gelesen.
28:17Aber da steht ja nur drin, dass die Untersuchungshaft nicht ausgeschlossen werden kann.
28:22Äh, ja.
28:23Äh, aber die Presse, ne?
28:25Sie ist schon wieder schön eine Meinung gebildet.
28:28Wundert Sie das?
28:29Die wollen ja nur Ihre Auflage steigern.
28:31Naja, klar.
28:32Aber so ein bisschen was wird schon dran sein, ne?
28:37Sagen Sie mal, Herr Klee, Sie müssen sich doch da eigentlich auskennen.
28:40Worin?
28:41Waren Sie nicht auch schon mal unschuldig in Untersuchungshaft?
28:45Ja, aber doch nicht wegen Mord.
28:50Hallo, Frau Sonnenbichler.
28:51Ich wollte nur kurz meine Schlüssel holen.
28:53Das ist aber schön.
28:54Wir haben uns nämlich alle schon große Sorgen gemacht.
28:58Ja, da müssen wir dann auch nochmal ein Gespräch anberaumen, ne?
29:01Mit der Geschäftsleitung.
29:06Uns geht's gut.
29:07Danke.
29:08Das muss eine sehr, sehr lange Nacht gewesen sein.
29:11Jetzt müsst ihr erst mal zur Ruhe kommen.
29:14Hier ist Kaffee in der Kanne.
29:16Und da haben wir Apfelkuchen im Kühlschrank.
29:20Und jetzt, setzt euch erst mal hin.
29:23Danke, Frau Sonnenbichler.
29:25Gerne.
29:28Ja.
29:40Wir hätten, dass die Kollegen alle denken, dass wir Vater umgebracht haben.
29:44Ja.
29:47Wahrscheinlich.
29:48Alle aus der Frisongenbichler.
29:50Ja, aber alle anderen.
29:52Genau davor hatten wir immer Angst.
29:55Hey.
29:58Wir beide wissen, dass wir unschuldig sind, ja?
30:03Wir schaffen das.
30:04Wir sind, dass wir unschuldig sind.
30:33Hey!
30:34Hey! Frühstück!
30:37Wo warst du eigentlich heute Morgen so früh?
30:39Ach, die Wildkamera auf der Biberburg hat mich gesendet.
30:42Speicher voll.
30:43Du hättest mich auch wecken können, dann hätte ich dir einen Kaffee gemacht.
30:46Nee, du hattest eh so eine unruhige Nacht. Was war denn los?
30:50Äh, ich hab nur schlecht geträumt. Nichts Schlimmes.
30:58Ich hab übrigens eine Überraschung.
31:02Ich auch? Tada!
31:05Florian hat heute Morgen nochmal angerufen.
31:07Und er hat gesagt, er braucht unbedingt unsere Hilfe.
31:10Und da hab ich nochmal nach Flügen geschaut und gebucht.
31:15Wie jetzt?
31:16Da gab es so ein günstiges Angebot, da konnte ich nicht Nein sagen.
31:20Für wann?
31:20In drei Wochen. Aber also, falls was dazwischen kommt, können wir auch umbuchen.
31:25Oder geht dir das jetzt so schnell?
31:26Nein, ich find's mega. Ich find's wirklich mega.
31:34California, here we come.
31:42Danke, dass ihr so schnell gekommen seid.
31:45Gibt dir doch einiges zu klären.
31:47Ich werd natürlich meine Schicht am Gestüt nachholen.
31:49Mach dir darüber mal keine Sorgen.
31:51Setzt euch doch.
32:00Also, ich wünsch euch beiden einfach, dass dieser Albtraum so schnell wie möglich vorbei geht.
32:07Aber hier muss ich den Fürstenhof vertreten.
32:11Und wie geht's für uns weiter?
32:14Ja, das werden wir sehen.
32:15Wie ist denn der Stand der Ermittlungen?
32:17Also, wir wurden ihm Haftrichter vorgeführt und der sieht keine Flucht- oder Verdunkungsgefahr.
32:23Wir müssen uns regelmäßig bei der Polizei melden, aber ansonsten können wir uns frei bewegen.
32:27Und ist es schon sicher, dass es ein Verfahren geben wird?
32:29Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch.
32:31Das war kein Mord.
32:33Es war Not für einen Unfall.
32:36Bitte, Frau Seinfeld.
32:38Bitte glauben Sie uns.
32:39Wir wollen einfach unser normales Leben zurück und unsere Jobs machen.
32:42Was ich da glaube, spielt leider keine Rolle.
32:47Ich schätze euch beide sehr.
32:50Aber so wie es aussieht, habt ihr eine Leiche verschwinden lassen.
32:54Und die Hotelleitung, die kann das natürlich nicht einfach ignorieren, dass ihr aktuell Hauptverdächtige in einem Mordfall seid.
33:03Deswegen haben wir auch beschlossen, euch vorerst zu beurlauben.
33:08Weißt was genau?
33:10Das gilt jetzt erstmal, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.
33:14Eure Gehälter werden weiter bezahlt.
33:16Und du kannst auch in deinem Personalzimmer bleiben.
33:19Mehr kann ich leider gerade nicht für euch tun.
33:23Okay, danke.
33:28Wie geht's, Leo?
33:30Er macht sich große Sorgen. Er hat auch schon ein paar Mal versucht, dich anzurufen.
33:34Ich weiß.
33:35Er hat viele Fragen.
33:38Ich rede mit ihm.
33:39три
34:01Tja
34:02Mama!
34:02Schon mal, klar.
34:04Ča.
34:24Guten Morgen. Hier bist du.
34:27Konntest du gar nicht schlafen?
34:29Doch. Ich war nur schon etwas früher wach.
34:34Gibt es Probleme? Machst du dir Sorgen?
34:37Nein. Ich musste nur an unser Baby denken.
34:44Hier. Für dich.
34:52Was ist das?
34:53Dein Speiseplan für die nächsten vier Wochen. Und danach bekommst du einen neuen.
34:57Ach. Es sind ja alle Speisen mit Nährstoffangaben drin.
35:03Ja. Die Bedürfnisse der werdenden Mutter ändern sich im Laufe der Schwangerschaft. Das müssen wir alle paar Wochen anpassen.
35:10Ach. Du hast dich extra informiert.
35:12Hm. Die Ernährung muss ausgewogen, nährstoffreich und bewusst gestaltet werden.
35:18Es geht nämlich nicht darum, einfach für zwei zu essen, sondern man muss gut für zwei essen.
35:24Das ist wirklich ein tolles Geschenk. Danke.
35:30Du machst mir das schönste Geschenk.
35:33Ja, ich werde auch sehr gut auf unser Baby aufpassen.
35:36Ich habe tatsächlich gleich meinen ersten Termin beim Gynäkologen.
35:40Oh, ich muss heute später zur Arbeit.
35:42Also ich würde voll gerne mitkommen, wenn es in Ordnung ist für dich.
35:45Vielleicht machen die sogar schon einen ersten Ultraschall.
35:48Natürlich. Ich würde mich total freuen, wenn du mitkommst.
36:03Nackenverspannung.
36:05Ja. Ich sitze einfach zu viel am Computer.
36:09Und die Kopfschmerzen helfen die Tabletten, die ich Ihnen verschrieben habe?
36:12Ja. Die helfen schon, aber irgendwie kommen die Kopfschmerzen schneller zurück, als ich gedacht hätte.
36:19Okay. Darf ich?
36:35Ja, das tut richtig gut.
36:37Wie gesagt, Kopfschmerzen und Verspannungen können Anzeichen von Erschöpfung sein.
36:43Ja.
36:44Aber wenn ich meinen Job gut machen will, dann muss ich an meine Grenzen gehen.
36:49Dafür müssen Sie Ihre Grenzen kennen.
36:57Das ist schon echt eine Herausforderung, so ein Hotel wie den Fürstenhof zu leiten.
37:01Ich weiß gar nicht, wie Werner das die ganzen Jahre geschafft hat.
37:04Vielleicht, weil er gut delegieren kann?
37:06Ja, wahrscheinlich. Aber alles kann man ja auch nicht wegdelegieren.
37:11Naja.
37:13Die neue Vertrauensperson ist ja zumindest schon mal ein Anfang für manche Probleme.
37:17Das stimmt.
37:21Aber alles kann die natürlich auch nicht übernehmen.
37:26Verstehe. Das heißt aber nicht, dass Sie krank werden dürfen.
37:29Ich passe schon auf mich auf.
37:31Hören Sie auf Ihren Körper. Der meldet sich, wenn er was braucht.
37:34Ja. Er hat sich gemeldet und hat gesagt, ich brauche eine Massage.
37:40Besser?
37:41Ja, viel besser. Danke sehr.
37:44Gerne.
37:44Ich glaube sogar, dass ich mir die zweite Tablette sparen kann.
37:48Gut.
37:49Vielen Dank auch für die Massage.
37:51Immer wieder gerne.
38:14Olivia, warte.
38:18Wie geht's dir?
38:22Ja, die hast du nicht vorhin gerade beurlaubt.
38:25Ja.
38:26Aber bezahlter Urlaub ist doch vielleicht gar nicht so schlecht, bis das Ganze ausgestanden ist.
38:31Ja, aber ich glaube, die Kollegen haben ihr Urteil schon gefällt.
38:36Das kommt dir nur so vor. Du hattest eine super lange, anstrengende Nacht.
38:40Ich habe den Blick von den anderen gesehen, okay?
38:44Außer Frau Sonnenbichler. Die war ganz nett.
38:47Wieso hat die Polizei euch eigentlich so lange festgehalten?
38:53Wir wurden heute Morgen dem Haftrichter vorgeführt.
38:55Was?
38:57Sowas passiert nur, wenn die Polizei wirklich was Konkretes gegen euch in der Hand hat.
39:05In der Nähe des Fundorts stand ein Funkmast.
39:08Und in der Nacht, als wir den Wagen im Moor versenkt haben, waren unsere Handys in der Funktion eingeloggt.
39:20Und dann noch der Anruf beim Jugendamt.
39:24Wir mussten einfach alles gestehen.
39:27Ich hoffe einfach, dass die Polizei uns glaubt, dass es notwendig war.
39:31Hey, ihr habt einen super guten Anwalt.
39:36Solange ihr nicht verurteilt seid, gilt die Unschuldsvermutung.
39:40Ja, aber wie gesagt, die meisten Kollegen haben ihr Urteil ja schon gefällt.
39:48Das ist für Frau von Wittgenstein in der Magnolie. Holt sich später ab.
39:51Gebe ich erst, ob er sie wieder im Haus ist.
39:53Danke Ihnen.
39:54Ich habe gesehen, Sie kandidieren.
39:56Ja, schon.
39:59Aber, ja, es geht ja hier um Vertrauen und trotzdem spielen nicht alle fair.
40:04Da hat wohl jemand der Ehrgeiz gepackt.
40:07Typisch Erika will den Posten wahrscheinlich unbedingt.
40:09Schaut so aus.
40:11Wahrscheinlich hat er damit sogar Erfolg.
40:14Okay, seine Methoden sind nicht ganz korrekt.
40:17In der Politik wäre es Wahlbetrug.
40:19Aber ich habe das Gefühl, Sie nehmen das beide ein bisschen zu ernst.
40:23Und wie kommen Sie darauf?
40:25Na ja, die Vertrauensperson, die soll beraten, schlichten, bei Konflikten helfen.
40:31Die hat keine Entscheidungsgewalt.
40:34Sie meinen, anders als ich im Betriebsrat zum Beispiel.
40:38Aber sie bringt das in einen Interessenskonflikt.
40:41Stellen Sie sich vor, es gibt Stress mit der Chefetage.
40:44Vermutlich sind Sie gar nicht objektiv.
40:47Denken Sie mal drüber nach.
40:51Herr Sombichler.
41:01Herr Sombichler.
41:01Herr Sombichler.
41:30Untertitelung des ZDF, 2020
41:33Danke, dass du gekommen bist.
41:40Warum hast du dich nicht gemeldet? Ich hab mich schon Sorgen gemacht.
41:44Konnte ich nicht. Die haben mir das Handy abgenommen.
41:53Warum hast du mir das mit deinem Vater nie gesagt?
41:56Ich wollte es, wirklich.
42:00Aber es...
42:02ging nicht.
42:05Warum?
42:08Ich hatte Angst.
42:11Außerdem wärst du dein Mitwisser gewesen.
42:14Wäre vielleicht besser gewesen.
42:18Dann hätte ich dir nämlich gesagt, dass du zur Polizei gehen musst.
42:20Bitte.
42:21Hör doch auf.
42:23Die denken doch sowieso, dass wir schuldig sind.
42:25Ja, jetzt.
42:28Weil du alle angelogen hast, Elias.
42:31Auch mich.
42:33Leo, ich wollte es dir gestern sagen, wirklich.
42:36Aber dann ist die Polizei reingekommen und hat uns mitgenommen.
42:40Das mit uns hat mir so viel bedeutet. Weißt du das eigentlich?
42:44Ich hab mich dafür geoutet. Ich hätte mit Fußball aufgehört.
42:47Leo.
42:51Nur um dann zu erfahren, dass du mir gar nicht vertraust.
42:54Bitte.
42:56Leo, bitte.
42:59Ich sag dir alles.
43:01Was willst du wissen?
43:07Ja, diese Zeitungsartikel, die sind wirklich geschäftsschädigend.
43:11Da kann man nicht irgendwie rechtlich gegen den Verlag vorgehen?
43:15Ach so.
43:17Ja, das wäre auf jeden Fall gut.
43:21In Ordnung.
43:23Danke Ihnen.
43:24Und einen schönen Tag noch, Dr. Schaffer.
43:26Ja, bitte.
43:29Auf uns.
43:31Die aktuellen Dienstpläne fürs Hauskippen.
43:34Danke dir.
43:36Warten wir noch kurz.
43:37Ja.
43:37Was war das genau mit Eric Lee?
43:39Du hast irgendwas von Wahlbetrug gesagt.
43:41Ach du, das war im Affekt.
43:44Es ist nicht so wichtig.
43:46Für nicht so wichtig warst du aber ganz schön aufgebracht.
43:48Ja, und es tut mir jetzt auch schon leid, dass ich dich damit belästigt habe.
43:53Wenn es mit Eric Lee was zu klären gibt, dann mache ich das schon.
43:57Woher kommt der plötzliche Sinneswandel?
43:59Du, ich hatte ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit dem Dr. Rutloff.
44:04Und das hat mich zum Nachdenken gebracht.
44:07Worüber?
44:08Über den Posten der Vertrauenspersonen und meine Kandidatur.
44:11Ich werde sie wohl zurückziehen.
44:13Hat er dich da draufgebracht?
44:15In gewisser Weise, ja.
44:18Äh, mei, du, er hat mir seine Meinung gesagt und hat mir zugehört und es war ein gutes Gespräch.
44:26Ja.
44:27Was anderes hätte ich von ihm, ehrlich gesagt, auch gar nicht erwartet.
44:30Ja.
44:30Ja, man muss ja sagen, der Dr. Rutloff ist nicht nur ein guter Arzt, sondern auch wirklich ein offener und
44:35ehrlicher Mensch.
44:36Ähm, ich schätze seine Meinung sehr.
44:39Ja.
44:39Ja, da geht es mir ganz genau so.
44:41Ich will.
44:42Bis dann.
44:51Vater war wie immer betrunken.
44:53Aber statt vom Fernseher einzuschlafen, wie sonst, ist er zu Olivia.
44:57Er war so wütend.
45:00Warum?
45:02Ihr Anruf beim Jugendamt.
45:04Er hatte sofort gewusst, dass die anonyme Beschwerde von ihr kamen.
45:10Und hat das Amt was unternommen?
45:14Ein paar Tage vom Unfall gab es einen Termin für ein Gespräch.
45:17Mehr war nicht.
45:20Und dann?
45:24Olivia hat angefangen zu schreien vor Angst.
45:26Ich bin zu ihr.
45:28Er hatte sie aus dem Zimmer gezehrt.
45:30Er war so brutal.
45:31Und dann habe ich ihn geschubst und er ist hingefallen.
45:37Und dann ist er nicht wieder aufgestanden.
45:41Als uns klar war, dass er tot ist, da hat Olivia das Kommando übernommen.
45:48Wir haben ihn ins Auto gepackt und sind losgefahren.
45:53In Small.
45:57Olivia meinte, dass es am besten ist, wenn er einfach verschwindet.
46:02Sie wollte mich beschützen.
46:04Sie wollte nicht, dass mich das für den Rest meines Lebens verfolgt.
46:08Wir haben einfach gedacht, dass alles gut wird, wenn er nicht wieder auftaucht.
46:14Leo, es war Not, wer verstehst du?
46:18Ich schwöre dir, ich wollte meinen Vater nicht umbringen.
46:30Ah, Dr. Ruttloff.
46:32Sie habe ich gerade gesucht.
46:33Nicht, dass es da Missverständnisse gibt.
46:35Ich bin Arzt und kein Masseur.
46:37Dankeschön.
46:37Ich kann Ihnen aber eine gute Praxis und ein Krauting empfehlen.
46:39Das ist gar nicht mehr nötig.
46:41Mein Nacken fühlt sich ehrlich gesagt an wie Neudeborn.
46:44Danke nochmal für die Massage.
46:46Gerne doch.
46:46Was kann ich für Sie tun?
46:48Ich hatte da vorhin so eine Idee.
46:50Aha.
46:51Aber die verrate ich Ihnen nur, wenn Sie mir versprechen, dass Sie nicht gleich Nein sagen,
46:55sondern wirklich drüber nachdenken.
46:56Das klingt spannend. Sie wollen mit mir eine Bank ausrauben.
46:59Schlimmer.
47:00Okay, jetzt machen Sie mir Angst.
47:02Herr Sonnbichler war vorhin bei mir und hat mir von Ihrem Gespräch erzählt.
47:06Ich hoffe, ich bin ihm nicht auf die Füße getreten. Ich halte ihn.
47:09Nein, ganz im Gegenteil.
47:10Er hat mir versichert, wie sehr er Ihren Rat schätzt.
47:13Das freut mich.
47:14Und er ist ja nicht der Einzige, dem Sie mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind.
47:18Mir haben Sie ja auch geholfen.
47:19Für den Tag werde ich mir rot im Kalender anstreichen. So viel Lob bekomme ich selten.
47:23Das dürfen Sie auch.
47:25Ich finde nämlich, Sie sind die perfekte Vertrauensperson.
47:39Warum sagst du nichts?
47:44Was soll ich denn sagen?
47:46Keine Ahnung. Irgendwas.
47:54Der Vermieter in München erlaubt uns einen Hund.
47:59Nein, ich wollte er nicht, aber ich konnte ihn überzeugen.
48:05Wolltest du desfüllen Gäste mit mir sprechen?
48:09Ja.
48:10Jetzt weiß ich überhaupt nicht, ob wir noch zusammenziehen.
48:13Leo, sag sowas bitte nicht, ja?
48:16Wer weiß, was die Polizei alles noch herausfindet.
48:18Wer weiß, vielleicht kommst du im Knast, wo er solltest...
48:19Das ist doch egal.
48:21Wichtig ist, dass du mir glaubst.
48:23Nach allem, was war.
48:27Nenn mir einen guten Grund, warum ich dir noch glauben sollte.
48:32Weil ich dich liebe.
48:34Ich bin kein Mörder, Leo.
48:40Ja, bitte?
48:44Hey.
48:45Vincent.
48:46Vincent.
48:46Er wünscht sich wirklich eine Zukunft mit mir.
48:51Aber wenn seine Gefühle für dich echt sind,
48:55dann war es vielleicht ein Fehler, ihn an die Falle zu locken.
49:00Ich hab mir nämlich ihren Vorschlag durch den Kopf gehen lassen
49:03und wäre bereit zu kandidieren.
49:04Das ist ja super.
49:06Das ist ja...
49:08Wofür jetzt genau kandidieren?
49:09Ja, als Vertrauensperson natürlich.
49:11Ja.
49:12Sie wollen gegen mich antreten?
49:14Na, gegen alle Kandidaten.
49:17Alles in Ordnung?
49:19Es geht gleich wieder.
49:21Ja.
49:22Kann ich irgendwie helfen?
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