- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Du kannst Luca nicht ewig versteckt halten.
00:02Er hat ein Recht, seinen Vater zu sehen.
00:04Und er muss in die Schule.
00:06Ich bin's dein Papa.
00:07Hau ab! Ich will dich nie wieder sehen!
00:09Das kann nicht mein Verlobter sein. Er ist mit deinem Flugzeug abgestürzt.
00:13Aber Vaters Leichnam wurde nie gefunden.
00:15David hatte gefragt, ob ich hier einziehen will.
00:17In Schloss?
00:18Nur, wenn du nichts dagegen hast, natürlich.
00:20Das ist wunderbar. Und weißt du, was mich am meisten freut?
00:24Dass ich dir Raphael vorstellen kann.
00:26Erst macht sich dieser Tristan in der Seniorenresidenz an meine Mutter ran.
00:29Und jetzt behauptet er auch noch, mein Vater zu sein.
00:31Wahrscheinlich hofft er, dass meine Mutter ihn als Erben einsetzt.
00:34Glaubst du wirklich, dass wir Freunde werden können nach alledem, was passiert ist?
00:38Wir müssen reden.
00:39Also wenn du Lena meinst, wir sind schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen.
00:43Da gibt's keine Geheimnisse.
00:45Aber ich hab dir was verschwiegen.
00:52Felicitas!
00:53Ich hab meinen Schlüssel vergessen.
00:54Ich muss nochmal rein.
00:57Entschuldigung.
00:59Ja, ich hab auch nochmal mit Philipp gesprochen.
01:07Also, er gibt dir eine zweite Chance.
01:09Das ist ja wundervoll.
01:11Auf ihren Stimmbändern haben sich Knötchen gebildet.
01:12Und das bedeutet?
01:14Ich rate ihn zu einer operativen Entfernung.
01:17Was ist mit meiner Karriere als Sängerin?
01:19Ist mir leid, aber da kann ich Ihnen wenig Hoffnung machen.
01:21Das ist ja wundervoll.
01:51Aber das kann doch nicht sein.
02:07Ich muss singen.
02:09Musik ist mein Leben.
02:11Es tut mir leid, aber die Diagnose ist eindeutig.
02:14Und diese OP?
02:14Die können wir überhaupt erst in Angriff nehmen, wenn Ihre Stimmbänder sich wieder etwas beruhigt haben.
02:21Ich schreibe Ihnen etwas gegen die Heiserkeit auf.
02:24Aber auch wenn das Mittel die Beschwerden lindert, ich muss Ihnen dringend raten, Ihre Stimme zu schonen.
02:30Also auf keinen Fall singen.
02:34Warten Sie.
02:34Wie lange wird es dauern, bis ich operiert werden kann?
02:40Es kommt auf den Heilungsprozess der akuten Entzündung an.
02:43Am besten kommen Sie vorbei, wenn die Heiserkeit etwas abgeklungen ist.
02:46Dann kann ich mehr sagen.
02:47Dann reden wir auch über die Risiken der OP.
02:49Risiken?
02:51Theoretisch besteht die Gefahr, dass Ihre Stimmbänder dauerhaft geschädigt werden.
02:54Dauerhaft? Das heißt, dass ich nie wieder singen kann?
02:58Machen Sie sich nicht so viele Sorgen.
02:59Meistens verläuft die OP völlig problemlos.
03:02Was hat das zu bedeuten?
03:04Wie hoch sind meine Chancen?
03:06Frau Sander, ich muss wirklich los.
03:08Bitte lassen Sie sich einen neuen Termin geben.
03:09Was hat das zu bedeuten?
03:39Was hat das zu bedeuten?
04:09Das teilst du ja nicht gerade.
04:12Aber es war nicht schlecht.
04:15Ja, aber mit dir kommt auch keine Langeweile auf.
04:18Und das sage ich nicht jedem.
04:20Aber nicht, dass du jetzt daraus falsche Schlüsse ziehst.
04:22Ich weiß genau, dass das...
04:24dass wir beide...
04:25Es gibt keinen wir beide, Toni.
04:27Jetzt lass mich doch mal ausreden.
04:29Ich weiß, dass das hier nirgends hinführt.
04:35Ich meine, für dich bin ich ja nur ein einfacher Autoschrauber.
04:38Frau Gräfe den Späh.
04:39Ja, genau.
04:42Aber einfach und animalisch.
04:44Und das ist alles.
04:47Ich will auch keine Beziehung.
04:49Nach der ganzen Geschichte mit Lena,
04:51da reicht's mir.
04:53Dass ein Mann wie du
04:55sich von einer Frau wie Lena so fertig machen lässt.
04:58Das tue ich doch noch nicht.
04:59Inzwischen lässt sie mich kalt.
05:04Aber wenn sie denkt,
05:05dass sie mit David glücklich werden kann,
05:06hat sie sich geehrt.
05:08Das werde ich schon noch verändern.
05:11Deine Einstellung gefällt mir.
05:15Raphael, ganz ruhig.
05:18Ich will dir doch nichts tun.
05:20Warum duzen Sie mich?
05:22Ich kenne Sie nicht!
05:23Bitte hör mir zu!
05:24Lassen Sie mich los!
05:26Raphael,
05:29deine Mutter
05:30nennt mich zwar Tristan,
05:32aber mein Name ist
05:33Fritz.
05:34Fritz Schubert.
05:36Das interessiert dich vielleicht nicht,
05:37aber ich bin dein...
05:38Hören Sie auf!
05:40Es interessiert mich nicht,
05:41wie Sie heißen.
05:43Andauernd kommen hier
05:43irgendwelche Leute rein
05:44und sagen mir,
05:44wer Sie sind,
05:45aber ich erkenne niemanden.
05:46Verstehen Sie niemanden?
05:48Bitte beruhige dich.
05:49Es ist wirklich wichtig,
05:50dass du mir jetzt...
05:50Nein, ich will nichts hören
05:52und ich will auch niemanden sehen!
05:54Doktor!
05:54Los, gehen Sie!
05:56Sagen Sie ihm,
05:57dass er gehen soll!
05:58Er macht mir Angst,
05:59er soll gehen!
06:00Ruhig, ganz ruhig.
06:02Ich glaube,
06:03es ist besser,
06:03wenn Sie gehen.
06:05Und kommen Sie nie wieder.
06:07Hören Sie!
06:11Und ich weiß noch ganz genau,
06:12wie die Scheinwerfer
06:13auf mich zugereist sind.
06:15Ich habe noch versucht,
06:16auszuweichen,
06:17aber mir ist das Hinterrad
06:18weggerutscht.
06:20Das Letzte,
06:21woran ich mich noch erinnern kann,
06:22ist dieser unglaubliche Knall.
06:24Zwei Tage später
06:28bin ich in einem Krankenhaus
06:29wieder zu mir gekommen.
06:33Ich habe unglaublich lange gebraucht,
06:36bis ich endlich mal begriffen hatte,
06:37was für ein unglaubliches Glück
06:38ich eigentlich hatte.
06:43Ich weiß noch genau,
06:44wie der Schiff hat es auf mich zukommen.
06:46Und von einem Tag auf den anderen
06:50hat die Frau,
06:50die ich immer war,
06:51einfach aufgeht zu existieren.
06:54Hey, aber mir gefällt die Frau,
06:56die du jetzt bist.
06:57Du bist wunderbar.
06:58Und du liebst die Musik genauso.
06:59Der Unfall hat mein Leben verändert.
07:05Und ich will, dass du weißt...
07:06Ich weiß.
07:07Es gibt Ereignisse im Leben,
07:08die verändern dein ganzes Leben.
07:10Vor du nicht weißt,
07:11was mir wirklich passiert,
07:12das könnte es keine gemeinsame Zukunft geben.
07:18Entschuldige.
07:18Hallo?
07:24Ja.
07:29Verstehe.
07:32Natürlich.
07:35Ich komme sofort vorbei.
07:39Vielen Dank,
07:39dass Sie Bescheid gesagt haben.
07:41Ja.
07:43Wiedersehen.
07:45Das war das Krankenhaus.
07:46Mein Vater hatte einen Nervenzusammenbruch.
07:49Oh, das tut mir leid.
07:51Entschuldige, aber ich...
07:52Nein, klar, du musst jetzt gehen.
07:54Es tut mir nur so leid,
07:55weil ich will dich jetzt hier
07:56einfach nicht so sitzen lassen.
07:56Das ist schon in Ordnung.
08:00Wir reden weit über alles, ja?
08:03Versprochen.
08:04Versprochen.
08:12Jetzt gehen.
08:13Ja.
08:16Das Schlimmste ist,
08:32ich bin sogar selbst schuld da dran.
08:36Ich habe die falsche Technik benutzt
08:38und meine Stimme damit überstrapaziert.
08:40Süße, jetzt warte doch erst mal ab.
08:41Vielleicht ist nach der OP
08:42ja auch alles wieder in Ordnung.
08:44Und wenn nicht?
08:47Es kann sein,
08:48dass ich meine Stimme
08:48dadurch ganz verliere.
08:50Aber der Arzt hat doch gesagt,
08:52die Chancen stehen gut.
08:54Ja, schon, aber...
08:56Philipp Schneider ist in knapp
08:58zwei Wochen wieder in Köln.
09:00Das ist meine zweite Chance.
09:02Bis dahin bin ich auf keinen Fall fit.
09:04Ich weiß,
09:11das hilft dir im Moment
09:12jetzt vielleicht nicht weiter,
09:13aber Qualität setzt sich durch.
09:17Und wenn es dieses Mal
09:18nicht sein soll,
09:19dann kommt auch eine nächste Chance.
09:22Wer weiß,
09:22vielleicht singst du ja
09:23den Titelsong
09:24in Toms nächsten Film.
09:28Im Moment geht eigentlich
09:29ist alles hier.
09:31David?
09:35Ich habe ihn gesehen,
09:36als ich bei Amelie war.
09:38Und?
09:40Wir haben uns geküsst.
09:43Also, ich habe ihn geküsst,
09:44aber das ist doch toll.
09:49David hat total dicht gemacht.
09:54Er hat mich vergessen.
09:56Alles, was war.
10:02Ich habe zuerst gedacht,
10:03dass er ein schlechtes Gewissen hätte,
10:04wegen der Sache mit Vanessa.
10:10Aber er wirkte so verletzt.
10:12So habe ich ihm Unrecht getan.
10:16Vielleicht hast du das ja.
10:19Er möchte einfach nur,
10:21dass ich ihn in Ruhe lasse.
10:22Ja, damit er frei ist für eine andere.
10:24Süße, du musst deine Stimme schonen.
10:26Das ist doch jetzt auch egal.
10:30David hat schon längst
10:30für Ersatz gesorgt.
10:33Als ich da war,
10:33da habe ich ihn gesehen,
10:34wie er mit Felicitas Klavier gespielt hat.
10:38So wie wir,
10:39als wir uns ineinander verliebt haben.
10:44Mann, ich hätte das wissen müssen.
10:46Er ist und bleibt ein Frauenheld.
10:48Was ändert sich?
10:49Lena.
10:49Es ist doch wahr.
10:52Irgendjemand sollte
10:52dieses Felicitas warnen.
10:54Sonst bricht er ja auch noch das Herz
10:56und sucht sich eine neue.
10:57Ich glaube,
10:58das ist keine gute Idee.
11:00Warum?
11:01Ich, Vanessa,
11:03Felicitas,
11:05David sind Frauen austauschbar.
11:09Ich muss dir was sagen, Lena.
11:10Was?
11:11Erst habe ich gedacht,
11:14dass es vielleicht gar nicht nötig ist,
11:15dass du das erfährst,
11:17aber...
11:19Sag schon.
11:23Ich fürchte,
11:25Felicitas ist nicht irgendeine Affäre für David.
11:28Wie geht's dir?
11:43Er hat ein Beruhigungsmittel bekommen
11:45und schläft jetzt erst mal.
11:47Es tut mir furchtbar leid,
11:48dass er sich meinetwegen so aufgeregt hat.
11:50Das war nicht meine Absicht.
11:52Ich hatte einfach das Bedürfnis,
11:53meinen Sohn zu sehen.
11:54Du konntest ja nicht wissen,
11:55dass er so hoch auf die Nachricht reagieren würde.
11:57Er weiß es noch nicht.
11:59Zu weit ist es gar nicht gekommen.
12:01Kaum hatte ich meinen Namen genannt,
12:03da ist er schon völlig panisch geworden.
12:05Hoffentlich hat sich durch mich
12:07sein Zustand nicht verschlechtert.
12:09Keine Sorge.
12:09Der Arzt meint,
12:11Panikreaktionen sind ganz typisch
12:12für Amnesie-Patienten.
12:15Das ist genau wie bei Amélie.
12:18Er braucht jetzt erst mal Ruhe
12:19und wir sollten ihn nicht
12:20mit neuen Informationen konfrontieren.
12:23Aber je mehr vertraute Gesichter er um sich hat,
12:25desto eher kann es sein,
12:26dass er sich wieder erinnert.
12:27Aber wenn schon das bloße Erscheinen
12:29eines Fremden ihn derartig schockiert,
12:33wie wird er dann auf die Nachricht reagieren,
12:36dass ich sein Vater bin?
12:37Ja, es ist wohl besser.
12:39Ich halte mich erst mal von ihm fern.
12:44Meinst du nicht?
12:46Doch, doch, doch.
12:48Aber das, was der Arzt
12:50über vertraute Menschen gesagt hat,
12:52das geht doch auch für Amélie.
13:04Hier.
13:04Was machst du denn hier?
13:09Ich hab dir doch angeboten,
13:10bei den Dienstplänen zu helfen.
13:12Frank, das hatten wir schon.
13:13Ich schaff das alleine.
13:18Lass mich doch wenigstens
13:19einen Blick darauf werfen.
13:21Du sparst Zeit
13:22und mir fällt zu Hause
13:24die Decke auf den Kopf.
13:25Wer in dem Baby?
13:27Wo ist Benjamin überhaupt?
13:29Der Babysitter ist da.
13:30Ich lass ihn doch nicht allein.
13:31Ich bin ja kein Rahmenvater.
13:32Das hab ich auch nicht gesagt,
13:34aber
13:34gehst du nicht ran?
13:40Ist nichts Wichtiges.
13:44Ja, ich muss dann wieder.
13:45sind heute Abend fertig.
13:53Tschüss.
13:54Tschüss.
13:59Was will denn Frank
14:00mit den Dienstplänen?
14:01Planen, wann ihr einen Babysitter braucht
14:03und wann ihr frei habt?
14:03Ich hab keine Ahnung.
14:06Frank ist in letzter Zeit
14:07total gestresst und genervt.
14:08Die Elternzeit ist wohl doch
14:10nichts für echte Männer wie ihn.
14:12Naja, ich dachte schon,
14:13er will vor uns nicht telefonieren.
14:15Nicht, dass da eine andere Frau
14:16am Telefon war.
14:17Haha, sehr witzig.
14:19Sorry, schlechter Scherz.
14:27Eigentlich sollte mir David egal sein.
14:30Ich wollte mit ihm abschließen.
14:31Wenn es tut so weh, Conny.
14:37Hey.
14:48Na?
14:49Ich hoffe,
14:50ich unterbreche euch nicht
14:51in einem konspirativen Frauengespräch.
14:54Hallo.
14:55Alles so auch nicht bei euch beiden?
14:56Nein, aber dafür geht's David
14:59umso besser.
15:01Also, ich weiß jetzt nicht,
15:02was du meinst.
15:05Es hat ihn zumindest
15:07ziemlich getroffen,
15:08dass du ihm unterstellt hast,
15:09was mit Vanessa zu haben.
15:10Und dass du mit ihm
15:11Schluss gemacht hast,
15:12darüber soll immer noch
15:13nicht hinweg.
15:13Ach, wirklich?
15:15Den Grenz ist an ein Wunder,
15:16dass er schon wieder
15:17Melodien hört, hm?
15:18Hat sich ja schnell getröstet.
15:21Sekunde mal.
15:22David hat dir tausendmal
15:23versichert,
15:23dass du ihm vertrauen kannst,
15:25aber du wolltest ihm nicht glauben.
15:26Im Gegenteil,
15:26du hast ihm gesagt,
15:27dass er dich in Ruhe lassen soll,
15:28dass er machen soll,
15:29was er will.
15:30Tom!
15:30Nein!
15:32Ich finde das gerade
15:32ganz schön unfair,
15:33dass du ihm jetzt
15:34genau das vorwirfst.
15:35Was soll das eigentlich?
15:36Weißt du, was unfair ist?
15:38Wenn man alles verliert,
15:39was einem was bedeutet hat.
15:42Ich hab David so sehr geliebt.
15:46Als es aus war,
15:49da hab ich gedacht,
15:50ich konzentrier mich jetzt
15:51nur noch auf die Musik.
15:52ich komme gerade aus dem Krankenhaus.
16:20Machst du dir auch solche Sorgen
16:24um Raphael?
16:27David,
16:27du kannst mit mir
16:28über alles reden.
16:29Ich will für dich da sein, hm?
16:32Gut, dann
16:33erzähl doch mal,
16:35warum hab ich dich gerade
16:36nicht am Krankenbett
16:36meines Vaters getroffen?
16:37Also ich war da.
16:38Ach ja?
16:40Ja,
16:40ich hab wahrscheinlich gerade
16:40mit dem Arzt gesprochen,
16:41als du bei ihm warst.
16:43Hm.
16:43Und?
16:46Gibt's was Neues?
16:47Nein,
16:48leider nicht.
16:49Der Arzt meint,
16:50wir müssen abwarten.
16:52Das ist jetzt echt verblüffend,
16:54weil mich hat der Arzt angerufen,
16:55um mir zu sagen,
16:56dass Vater einen Nervenzusammenbruch hatte.
17:01Aber ich geh davon aus,
17:02er wollte dich einfach
17:02nur nicht beunruhigen
17:03und deswegen hat das
17:04dir nicht gesagt.
17:06Also gut,
17:07meinetwegen.
17:08Ich war bei einer Freundin
17:09und ich hab die Zeit vergessen,
17:10aber ich wollte wirklich zu Raphael.
17:11Tu doch nicht so,
17:13als würde mein Vater
17:13dir auch nur das Geringste bedeuten.
17:15Das ist Unsinn.
17:17Ich liebe Raphael,
17:18aber auf meine Art.
17:20Hör endlich auf,
17:21mit den Gefühlen
17:21meines Vaters zu spielen.
17:26Hallo?
17:30Hallo Felicitas.
17:32Gut, dass du anrufst.
17:33Ich brauch unbedingt jemand zum Sprechen.
17:35Ich kann dir leider nicht weg,
17:36aber ich hör dir gerne zu.
17:37Pass auf.
17:38Meinst du,
17:39ich soll Amelie sagen,
17:40dass mein Vater lebt?
17:41Ich weiß es nicht.
17:43Weil,
17:44das könnte auch eine Chance sein.
17:45Wenn meine Großmutter erfährt,
17:47dass ihr eigener Sohn lebt,
17:48dass das wäre ihr größtes Glück.
17:50Und vielleicht bringt sie das
17:51ja auch wieder zurück
17:52in die Gegenwart.
17:53Versuch wäre es wert, ja.
17:56Das hat Fritz auch gesagt.
17:59Wozu brauchst du denn meinen Rat?
18:01Ich meine,
18:03Fritz kennt Amelie besser als ich.
18:04Ich weiß.
18:06Aber ich wollte einfach
18:07deine Stimme hören
18:07und außerdem ist mir
18:09deine Meinung sehr wichtig.
18:11Der K�atto für mich war der
18:13Super.
18:14Willst du da mal etwas
18:29?
18:30Ich könnte
18:31nicht.
18:32Ich holidays.
18:33Kann es sein, dass sich da ein Zwerg anschleicht?
18:45Zwerg? Ich bin schon groß.
18:47Stimmt. Riesig.
18:51Bist du deswegen traurig?
18:53Weshalb?
18:55Naja, weil ich jetzt schon so groß bin und meine richtige Mauer wieder da ist.
18:59Nein, so ein Unsinn. Ich freue mich, dass ihr zwei euch gefunden habt. Ehrlich.
19:05Also ist ihr das jetzt so? Ich habe jetzt zwei mal was.
19:08Nee, da werden deine Freunde in der Schule aber ganz schön neidisch sein.
19:12Verspricht ihr beide mir was?
19:15Klar.
19:16Was denn?
19:18Ich möchte nicht, dass ihr euch irgendwann wegen bestreitet.
19:21Weil ich möchte mich nicht zwischen allen von euch entscheiden müssen.
19:25Das musst du nicht.
19:26Niemals.
19:27Weil ich habe euch beide gleich lieb.
19:37Und, hast du mittlerweile eine plausible Erklärung gefunden?
19:41Ich wüsste nicht, dass ich dir irgendwas erklären muss.
19:44Entschuldigung.
19:46David hat mir das mit Felicitas im Vertrauen gesagt.
19:49Und dir fällt nichts Besseres ein, als zu lauschen und es weiter zu tratschen.
19:53Na, wenn es ein so großes Problem ist, dann darf David es halt nicht rumposaunen, obwohl ich da bin.
19:58Na, wer hat sich denn hier reingeschlichen?
20:00Muss ich denn jetzt klingeln, bevor ich nach Hause kommen darf, oder was?
20:06Außerdem.
20:07Du tust ja gerade so, als würde ich eine Zeitungsannonce schalten oder so.
20:11Lena ist meine beste Freundin.
20:13Soll ich ihr verschweigen, dass David sein Herz an eine andere verloren hat?
20:16David ist mein bester Freund.
20:17Der denkt doch jetzt, dass er mir nie mehr vertrauen kann.
20:20Und ich bin die Verräterin, oder was?
20:22Alles klar.
20:24Weißt du, wenn das so ist, dann ist es besser, wenn wir nicht in einem Bett zusammen schlafen,
20:26weil ich könnte ja sonst rumposaunen, was du nachts so sagst.
20:29Und das ist nämlich auch ganz schön viel.
20:30Ja, tu, was du nicht lassen kannst.
20:34Mach ich auch.
20:36Was ist das denn?
20:44Mann, ey, das ist ein Geschenk für dich.
20:48Habe ich was verpasst?
20:51Ein Jubiläum oder so?
20:52Klar.
20:53Wir sind jetzt 137 Tage zusammen.
20:56137 Tage?
20:57Und das weißt du so genau?
20:59Ja.
20:59Auf den Tag.
21:01Auch wenn ich in der Buchhaltung eine Niete bin.
21:10Ich wollte dich damit überraschen.
21:12Das Dankeschön, weil du mir so toll mit der Filmpräsentation geholfen hast.
21:17Die ist wunderschön.
21:21Kommt nur leider von einem herzlosen Monster.
21:25Das habe ich nie gesagt.
21:26Aber gedacht.
21:29Du bist wunderbar.
21:34Und die Kette auch.
21:35Und wir, wir...
21:36Wir sollten diesen Streit, der wirklich dumm war, ganz schnell vergessen.
21:41Genau.
21:42Ganz schnell.
21:43Na, wie geht's dir, mein Schatz?
22:01Ganz okay.
22:04Wirklich.
22:07Dankeschön.
22:08David hat sich für eine andere Frau entschieden.
22:13Daran kann ich nichts ändern.
22:16Auch nicht, dass meine Stimme verrückt spielt.
22:17Es kommen auch wieder bessere Zeiten.
22:25Ja, und bis dahin suche ich mir erst mal einen neuen Job.
22:29Guck mal, hier habe ich von angerufen.
22:32Musiklabel sucht Assistentin für Geschäftsführung.
22:36Hey, ist das nicht das Studio...
22:37Ja, in dem ich den Titelsong aufnehmen sollte.
22:40Ich weiß.
22:42Ausgerechnet da willst du dich bewerben?
22:46Warum denn nicht?
22:49Nimm's mir nicht übel, aber muss es ausgerechnet diese Branche und dieses Studio sein?
22:53Ich habe eine Chance auf einen guten Job.
22:56Ich finde, du solltest mich unterstützen.
22:58Aber das tue ich doch, mein Engel.
23:01Ich weiß, Musik ist dein Leben, aber...
23:04Du wirst eine ganze Zeit lang nicht singen können.
23:06Wer weiß, wie lange.
23:08Und da willst du jeden Tag anderen Menschen dabei zusehen, wie sie deinen...
23:14Den Traumverwirklichen meinst du?
23:17Ja.
23:21Mach dir keine Sorgen.
23:22Ich habe mir das gut überlegt.
23:25Ja, und ich glaube, dass der Job mir echt Spaß machen wird.
23:29Bats ab, Mama.
23:31Vielleicht beginnt jetzt erst meine Glückssträhne.
23:34Ich habe heute Mittag ein Vorstellungsgespräch.
23:37Heute schon?
23:39Großartig.
23:41Also, erzähl mal.
23:42Was sind denn da deine Aufgaben?
23:45Das Disponieren von Studioterminen.
23:48Das Planen und Organisieren der Reisen der Band.
23:51Und, ja, ich darf die Demotapes sichten.
23:55Und ich darf eine erste Vorauswahl für die Künstler treffen.
23:58Klingt nach einer sehr interessanten Arbeit.
24:01Siehst du?
24:01Ich drück dir die Daumen.
24:04Guten Morgen.
24:06Hey.
24:08Halt mal.
24:11Alles Liebe zu deinem Geburtstag, Fulda.
24:15Danke.
24:17Geschenke nehme ich aber erst nach dem Duschen entgegen.
24:19Geschenke? Welche Geschenke?
24:20Sag mal, bist du heute Abend da?
24:28Mhm.
24:29Ich plane nämlich eine Geburtstagsparty für Micha.
24:33Klar, ich bin dabei.
24:35Gut.
24:35Ja?
24:55Setz dich doch, Großmutter.
24:57Habe ich wieder was vergessen?
24:59Nein, nein, ganz im Gegenteil.
25:00Es gibt gute Neuigkeiten.
25:05Es geht um Vater.
25:07Was ist mit ihm?
25:09Sag, was ist los?
25:12Er hat den Flugzeugabsturz überlebt.
25:15Er lebt?
25:15Ich habe es immer gewusst.
25:22Ist alles in Ordnung?
25:27Mein Sohn lebt.
25:30David, weißt du, was das bedeutet?
25:34Ich bin nicht verrückt.
25:37Ich habe ihn gesehen.
25:38Ich hatte keine Halluzination.
25:43Er lebt.
25:44Was ist das?
25:45Großmutter, aber...
25:47Ja?
25:50Wie geht's ihm?
25:51Was ist los?
25:52Es geht ihm gut.
25:52Ja?
25:54Aber lass mich dir doch erstmal alles von Anfang an erklären.
25:56Ja.
25:57Komm.
26:02Ich mache den Kartoffelsalat schon mal an, dann kann er bis zur Party schon durchziehen.
26:06Und dass ich die Würstchen nicht vergesse.
26:11Oh, das ist Toni.
26:13Könnten Sie bitte Luca holen?
26:14Ich möchte, dass er mit seinem Vater spricht.
26:20Toni?
26:21Du hast mich angerufen.
26:24Was gibt's?
26:26Ich möchte, dass du und Luca...
26:28Dass er miteinander redet.
26:30Ehrlich?
26:31Toni, du hast sechs Jahre lang verschwiegen, dass seine Mutter noch lebt.
26:35Ich bin nicht diejenige, die Spielchen spielt.
26:37Da hast du gedacht.
26:38Du entführst einfach mal meinen Sohn, ja?
26:40Du hast mir keine andere Wahl gelassen.
26:43Aber jetzt sind wir wieder hier.
26:44Möchtest du mit ihm reden oder nicht?
26:45Ja, klar.
26:48Bitte gib ihn mir.
26:49Was ist?
26:50Luca will nicht mit Toni reden.
26:52Tut mir leid.
26:55Toni, es gibt da ein Problem.
26:56Ich hab's gehört.
26:59Danke für den Versuch.
27:00Schon gut.
27:02Ich will mich nicht weiter mit dir streiten.
27:05Das geht alles auf Kosten von Luca.
27:07Ich will nur,
27:09dass mein Sohn wieder mit mir redet.
27:12Ja.
27:13Ich melde mich dann.
27:14Danke.
27:15Danke.
27:15Danke.
27:15Danke.
27:15Danke.
27:17Danke.
27:17Danke.
27:19Danke.
27:19Danke.
27:20Danke.
27:21Danke.
27:22Danke.
27:23Danke.
27:24Danke.
27:25Danke.
27:26Komisch.
27:30Ich hatte schon so viele Vorstellungsgespräche in meinem Leben.
27:34Aber dieses Mal bin ich wirklich nervös.
27:37Okay, es ist ein anspruchsvoller Job.
27:39Aber ich weiß, dass ich es schaffen kann.
27:44Ausgerechnet hier soll mein Vorstellungsgespräch stattfinden,
27:48wo mein großer Traum geplatzt ist.
27:51Ob das ein gutes Zeichen ist?
27:56Was hat Luca's Lehrerin gesagt?
28:06Zuerst war sie natürlich sehr irritiert, dass Luca doch eine Mutter hat.
28:10Aber dann sehr verständnisvoll.
28:12Ich habe ihr gesagt, dass wir das mit den familiären Problemen klären werden.
28:17Und dass ab sofort Luca wieder in die Schule kommt.
28:20Das wird ihm gut tun, wenn sein Leben wieder in geregelte Bahnen kommt.
28:23Ja.
28:24Auch, dass sie versuchen wollen, zwischen Toni und Luca zu vermitteln.
28:27Das finde ich sehr gut.
28:28Ja, es geht mir dabei nur um Luca.
28:32Er braucht seine Eltern.
28:33Beide.
28:34Und egal, was zwischen mir und Toni vorgefallen ist.
28:38Toni war immer ein guter Vater.
28:41Trotzdem bleibt es Lukas Entscheidung, wann er mit seinem Vater spricht.
28:48Brauchen Sie sonst noch meine Hilfe, sonst kümmere ich mich jetzt um die Wohnungssuche?
28:51Oh nein, Janka.
28:54Machen Sie sich doch keinen Stress.
28:56Sie können mit Luca hierbleiben, solange Sie wollen.
28:58Sie sind wirklich absolut willkommen.
29:01Danke, Frau Sander.
29:13Guten Tag.
29:17Oh, Sie?
29:18Ich bin die Chefin von Gold Rocket Records.
29:20Ich hatte keine Ahnung, sonst wäre ich...
29:22Vielleicht wären Sie nicht gekommen.
29:23Aber warum denn nicht?
29:25Wenn Sie als Assistentin qualifiziert sind, dann...
29:28Dann sind Sie auf jeden Fall herzlich willkommen.
29:31Ich bin eigentlich gelernte Bürokauffrau.
29:33Aber ich habe schon vieles gemacht.
29:35Zuletzt war ich Gesellschafterin bei Davids Großmutter.
29:38Ich weiß.
29:40Ja, natürlich wissen Sie.
29:43Ich bin flexibel, ich bin belastbar und kann mich in neue Zusammenhänge einarbeiten.
29:48Und ich liebe die Musik.
29:50Das weiß ich auch.
29:51Ich war neulich mit dabei, als Sie...
29:55Wissen Sie, prinzipiell habe ich nichts gegen Quereinsteiger.
29:58Aber ein paar Fragen hätte ich trotzdem noch.
30:00Wollen wir uns setzen?
30:00Pia?
30:16Was gibt's?
30:17Was kann ich für dich tun?
30:18Frank, heute ist doch Michas 17. Geburtstag.
30:23Habe ich nicht vergessen.
30:24Ich habe ihm schon gratuliert.
30:25Ich weiß.
30:26Und naja, ich plane eine Überraschungsparty für ihn.
30:29Und da dachte ich vielleicht, magst du auch kommen?
30:32Dass du mich überhaupt einlädst.
30:34Damit hätte ich gar nicht gerechnet.
30:36Bring doch einfach Gabi und Benjamin auch mit.
30:39Wirklich?
30:39Ja, immerhin ist Benjamin doch Michas Halbbruder.
30:44Also, was ist jetzt?
30:45Ich muss natürlich erst noch mit Gabi reden, aber die freut sich sicher, genauso wie ich.
30:50Ich danke dir.
30:53Tschüss, Pia.
31:11Mein Junge.
31:13Bitte sei nicht zu enttäuscht, falls er dich nicht erkennt.
31:16Guten Tag.
31:18Wer sind Sie?
31:20Es ist wahr.
31:25Du lebst.
31:29Mutter?
31:32Du weißt ja, wer ich bin?
31:34Ja.
31:35Ich bin glücklich, meine eigene Mutter wiederzuerkennen.
31:40Entschuldige, dass ich dich nicht auch gleich...
31:41Nein, nein, Vater.
31:44Hauptsache, du erkennst uns jetzt wieder.
31:47Wir freuen uns so, dass du wieder da bist.
31:49Herzlich willkommen zurück.
31:50Es ist so schön, dass du lebst.
31:54Weißt du, alle haben behauptet, du bist tot.
31:57Aber ich habe immer gewusst, dass du noch lebst.
32:00Ich habe dich sogar gesehen.
32:02Wir haben uns gesehen?
32:05Davon weiß ich nichts.
32:06Ich erinnere mich an fast gar nichts mehr, Mutter.
32:09Aber das ist doch egal.
32:10Aber das ist doch egal.
32:10Hauptsache, du lebst.
32:12Alles andere wird sich finden.
32:14Genau.
32:16Wir sind ja eine Familie, Liebling.
32:17Wir gehören zusammen.
32:20Entschuldigung, und wer sind Sie?
32:21Ich bin es doch, Vanessa.
32:31Tut mir leid, ich...
32:33Ja.
32:34Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen, dass du deine Mutter wiedererkannt hast.
32:37Dann werden deine anderen Erinnerungen bestimmt auch bald zurückkehren.
32:41Meinst du wirklich, dass das so gut für dich ist?
32:45Mein Junge.
32:46Ist es schön.
32:56Ich denke, die organisatorischen Aufgaben, wie Terminplanung, Hotel- und Flugbuchungen,
33:01sind unproblematisch, oder?
33:03Das habe ich alles in der Ausbildung gelernt.
33:06Allerdings müssten Sie auch den Kontakt zu unseren Künstlern halten.
33:09Und Sie auch betreuen, wenn Sie bei uns im Studio sind.
33:11Und dann muss ich Ihnen sagen, das sind zum Teil, naja, etwas sensible Persönlichkeiten.
33:15Glauben Sie, Sie kommen damit klar?
33:17Warum nicht?
33:18Ja, also ich habe noch nie mit Künstlern zusammengearbeitet.
33:21Ah ja, mit einem schon.
33:26Ja, aber ich würde...
33:29Also ich war ja Gesellschafterin bei der Griffin von Ahrensberg,
33:31und ich würde sagen, dass sie auch eine sensible Persönlichkeit ist.
33:36Da haben Sie recht.
33:37Wie sind Sie eigentlich zur Musik gekommen und hier zum Plattenlabel?
33:45Ich war mal Musical-Sängerin.
33:49Und nach dem Ende meiner Laufbahn habe ich dann dieses Label hier gegründet
33:51und zu dem gemacht, was es jetzt ist.
33:54Und das ist jetzt meine Welt.
33:57Wollen Sie nicht fragen?
33:59Warum Sie aufgehört haben?
34:00Nein.
34:01Ob Sie den Job haben.
34:02Habe ich den Job?
34:05Ja, Sie haben den Job.
34:07Ich könnte mir keine bessere Assistentin als Sie vorstellen.
34:09Danke schön.
34:11Herzlich willkommen.
34:15Na dann, an die Arbeit.
34:17Okay.
34:19Doch, Tom, das war genau das Richtige meiner Großmutter, die Wahrheit zu sagen.
34:23Sie war so glücklich, so voller Lebensfreude.
34:25Ich habe sie einfach schon lange nicht mehr so erlebt.
34:26Du, David, dieser Besucher am Krankenbett, der hätte aber auch leicht nach hinten losgehen können.
34:30Hätte.
34:32Aber vielleicht erinnert sich dein Vater jetzt auch wieder an andere Dinge.
34:35Hoffentlich.
34:37Wenn sie jetzt auch noch Lena erholt, dann wären wir beide bald unsere Sorgen los.
34:42Was hat sie denn?
34:44Wie, das weißt du nicht?
34:46Sie hat sich total überanstrengt, kann jetzt länger erstmal nicht singen.
34:49Was?
34:50Ja.
34:50Es wird endlich Zeit, dass ich...
35:01Naja, und was ist jetzt mit der Aufnahme von Love of My Life?
35:03Konntet ihr einen Ausweichtermin finden?
35:05Du hast meinen Produzent doch kennengelernt.
35:07Keine Chance.
35:09Ja, aber Tom, das kann doch nicht...
35:10Ich meine, das darf nicht sein.
35:12Lenas Karriere kann doch nicht beendet sein, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
35:16Sie hat so für ihre Chance gekämpft.
35:17Ja, ich weiß.
35:19Und ich sitze hier, wenn ich nur irgendwas für sie tun könnte.
35:24Kannst du aber leider nicht.
35:26Ja, und du musst jetzt eine neue Sängerin suchen.
35:28Wird nicht leicht, einen Ersatz für Lena zu finden.
35:31Hey.
35:32Moment.
35:35Wie wär's denn mit deiner Felicitas?
35:37Sie war doch mal ein Musicalstar.
35:39Ach, du meinst, ich soll sie fragen, dass...
35:41Ach, nee.
35:43Das ist eine ganz schlechte Idee.
35:44Komm, warum?
35:45Ich meine, wenn ihr euch gut versteht, dann wird sie deinem besten Freund ja wohl mal einen
35:48Gefallen tun.
35:49Ja, das mag sein, aber das können wir Lena nicht antun.
35:54Ausgerechnet mit Felicitas, ihr ein Paar zu besetzen.
35:56Stimmt, das wär mies.
35:57Ja.
35:58Übrigens, Lena weiß schon Bescheid.
35:59War ein ziemlicher Hammer für sie.
36:02Was denn?
36:03Na, das mit Felicitas und dir.
36:05Also, dass du ihre Melodie kennst und so.
36:07Tom, das sollte unter uns bleiben.
36:08Ich weiß, aber Conny hat sich reingeschlichen, gelauscht und es einfach weitererzählt.
36:11Mann, ich wollte dir das selber sagen.
36:13Ja.
36:14Lena, wolltest du es selber sagen?
36:16Moment.
36:17Dann scheint das ja doch was Ernstes zu sein zwischen Felicitas und dir.
36:21Eben noch nicht.
36:22Nicht?
36:24Noch nicht.
36:29Hallo.
36:35Hallo, Jasmin.
36:38Na, du Süß.
36:40Was ist denn hier los?
36:42Wollt ihr für eine ganze Kompanie kochen?
36:44Oh Mann.
36:46Ausgerechnet dir habe ich vergessen Bescheid zu sagen.
36:49Was?
36:50Mia plant eine Überraschungsparty.
36:52Für Micha.
36:53Bitte?
36:55Oh Gott, ich hoffe, du hast jetzt nichts anderes geplant.
36:57Ich habe auch Frank eingeladen, mit Anrang.
36:59Da wird Micha sich bestimmt freuen.
37:01Verdammt großzügige Geste.
37:04Ist dir bestimmt nicht leicht gefallen.
37:06Heute ist Michas Tag.
37:08Ich hoffe, ich habe dir jetzt nichts verdorben.
37:11Also eigentlich...
37:13Nein, nein.
37:13Das mit der Party ist eine tolle Idee.
37:15Prima.
37:17Also, könntest du mir bitte einen Gefallen tun?
37:19Ich habe Micha unter einem Vorwand in die Stadt geschickt,
37:22damit er nicht mitbekommt, was wir hier planen.
37:24Kannst du ihn noch ein bisschen ablenken?
37:25Wäre doch schade, wenn jetzt alles ins Wasser fällt.
37:28Ich passe auch so lange auf Emma auf.
37:30Ja klar, ich lasse mir was einfallen.
37:32Ist kein Problem.
37:44I felt alone, I was afraid.
37:48Also, there is no guarantee.
37:52Peace and security.
37:55Probably one look at you and I can't read your mind.
38:01You're not the same you...
38:06Denkst du, ich kann so gehen?
38:22Sicher, warum nicht?
38:23Naja, ist irgendwie komisch, aber ich habe das Gefühl,
38:25ich möchte bei deiner Familie einen besonders guten Eindruck machen.
38:28Oder vielleicht doch besser das?
38:30Es ist perfekt.
38:31Du könntest wenigstens so höflich sein und so tun, als würdest du hinsehen.
38:38Es ist hübsch.
38:39Bist du nun zufrieden?
38:41Nein.
38:43Was ist eigentlich los mit dir in den letzten Tagen?
38:47Wieso?
38:47Was soll denn sein?
38:48Du bist so komisch.
38:49Entweder beachtest du mich nicht oder du bist total gereizt.
38:51Das bildest du dir ein.
38:52Nein, ich bilde mir das nicht ein.
38:55Frank.
38:58Wir haben doch vereinbart, dass wir immer sagen, wenn was ist.
39:01Gut.
39:03Ich habe es versprochen, aber das gilt doch auch für dich.
39:05Es ist aber nichts.
39:08Liegt es an Benjamin?
39:09Bin ich und Benjamin einfach zu viel für dich?
39:13Unsinn.
39:15Wenn hier jemand gestresst und überarbeitet ist, dann bist du das.
39:17Das stimmt doch nicht.
39:18Dann hör auf, mir Vorhaltungen zu machen.
39:21Ich will einfach nur den Abend mit meinem Sohn genießen
39:23und mich nicht über irgendetwas ärgern.
39:25Wo willst du denn jetzt hin?
39:27Benjamin fertig machen.
39:29Oder hast du auch da was dagegen?
39:39Da bist du ja endlich.
39:58Hey, sorry.
39:59Mama hat mich noch zum Schuster gescheucht.
40:00Ich weiß, aber jetzt hast du frei.
40:02Ich habe eine tolle Überraschung für dich.
40:04Komm, wir fahren gleich los.
40:05Ich muss zu Mama die Schuhe bringen.
40:06Das können wir aber später machen.
40:08Komm, wir fahren jetzt los.
40:09Hey, ich gehe nur kurz hoch, bring Mama die Schuhe
40:11und dann bin ich für dich da, okay?
40:14Nein, wir legen jetzt sofort los.
40:16Ich habe mich schon den ganzen Tag darauf gefreut.
40:17Okay, und was machen wir?
40:20Ein Geburtstagsfotoshooting.
40:23Aha.
40:24Ja, das wird super.
40:26Wenn du das sagst.
40:28Mach mal eine Grimasse.
40:30Du bist sicher, dass du mich nicht auf den Arm nehmen willst, oder?
40:32Jetzt sei kein Spielverderber.
40:34Eine Grimasse, ja.
40:35Das war gut, lass das.
40:41Jetzt spring mal ein bisschen.
40:43Okay, gehen wir hoch?
40:45Nein, es war doch erst der Anfang.
40:46Ey.
40:47Hier ist der Hintergrund auch nicht so schön.
40:48Wir machen jetzt eine richtige Fotosafari quer durch Köln.
40:51Ich weiß nicht, dass wir...
40:52Doch, das wird super.
40:53Komm.
40:54Na gut.
40:56Und dann los.
40:56Hoppah.
41:21Hallo.
41:22Hey.
41:23Na?
41:23Ich hätte nicht damit gerechnet, dass du noch kommst.
41:27Warum?
41:29Na ja, nachdem ich gestern so lange um den heißen Brei gesprochen habe,
41:32hätte es mich nicht gewundert, wenn du keine Lust auf den nächsten langweiligen Abend mitmeldest.
41:36Eine Frau wie du kann mich gar nicht langweilen.
41:38Aber vielleicht erschrecken.
41:40Ja.
41:41Das glaube ich kaum.
41:43Hör dir bitte an, was ich dir zu sagen habe.
41:44Es ist nicht so einfach mit Frank.
41:58Habt ihr Probleme?
41:59Ich habe manchmal das Gefühl, dass Frank eine andere Frau hat.
42:02Du vermisst das hier, stimmt's?
42:03Ja.
42:05Aber vor allem die Gespräche mit dir.
42:07Was hast du vor?
42:07Am Ende wird David gar nichts anderes übrig bleiben, als immer mit mir verbunden zu sein.
42:11Sag mal, bist du jetzt völlig verrückt geworden?
42:13Nicht, dass ich wüsste, was ist denn los?
42:15Du lässt mich durch Peter beschatten.
42:16Und wenn's ihm wieder besser geht, dann könnte ich ihm anbieten, dass ich ihm Gesangsunterricht gebe.
42:20Warum tun Sie das alles?
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