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ReisenTranskript
00:00Musik
00:00Der Spitzingsee ist der größte Hochgebirg See Bayerns.
00:21Zwei Millionen Kubikmeter Wasser schwappen da in tausend Meter Höhe.
00:24Die alte Wurzhütte am Ufer bekam ihren Namen einst als Enzianbrennerei.
00:35Zum Wasser greift man in diesem urigen Berggasthof deshalb nur im Notfall.
00:44Sondern lieber zum Weißbier oder einem Glaserl Roten, wenn die Wendelsturner Buam, der Hanse, der Andreas und der Markus aufspielen.
00:52Und eine zünftige Brotseil gibt es natürlich auch dazu.
00:55Schmeißt du das als drei Meter hin?
01:01Das macht Appetit, wenn die Musi vom Essen singt.
01:14Was die Wirtin Margot Niedermüller alles zu bieten hat?
01:17Ein herzliches Willkommen auf der alten Wurzhütte am Spitzingsee.
01:25Wir bereiten euch heute die Spezialität unseres Hauses zu, der Zwiebelrostbraten.
01:29Speziell daran ist bei uns, dass er von der Lände geschnitten wird und unsere Zwiebeln nicht gekauft, sondern auch selbst gemacht sind mit einem Spezialsalz.
01:38Das heißt eine spezielle Würzung von uns, die aber nicht verraten wird.
01:41Wie es genau gemacht wird, zeigt euch jetzt der André.
01:50Die wunderbare Rinderlände von André Kritzahn wird an diesem Abend wohl ein gutes Stück kürzer.
01:55Doch erst einmal macht sich der Koch an die Bratkartoffeln, denn die dauern, wenn sie etwas Gescheites werden wollen.
02:03Erst anrösten, dann salzen und pfeffern und schließlich gut durchschwinken.
02:08Im heißen Öl brutzeln schon die Zwiebelringe.
02:30Eine dicke Scheibe schneidet uns André von der Lände ab.
02:38Sie wird leicht geklopft, so wie es das Wiener Originalrezept fordert.
02:52Dann brät André das Fleisch in wenig Öl.
02:56Die Bratkartoffeln brauchen Bewegung.
03:00Die Lände wird umgedreht.
03:01Mit Kümmel bräunen sich die Erdämpfe.
03:16Grunde auch die Zwiebeln sind schon goldgelb gebacken.
03:19Es ist Zeit, dass nun alle zueinander finden.
03:29Die mit etwas Petersilie und Butter abgeschmelzten Kartoffeln.
03:38Der Rostbraten mit seinem saftigen Fleisch.
03:40Und die knusprigen Zwiebelringe.
03:50Mit etwas Salz und Paprika gebürzt.
03:52Eine Etage tiefer als der Spitzing liegen der Schliersee und der Marktflecken an seinem Ufer.
04:10Schon für die Münchner Maler des 19. Jahrhunderts waren See und Dorf der Inbegriff ländlicher Idylle.
04:15Zum Ruf dagegen trug nicht wenig ein bayerischer Mythos bei.
04:28Die Geschichte vom Wildschütz Jennerwein, der hier am Peißenberg hinterrücks erschossen wurde.
04:33Ein anderer Volksheld ist der Lehrer Josef Vogel, der am 25. August 1883 im nahen Bayerisch Zell den ersten Gebirgstrachtenverein ins Leben rief.
04:53An dieser historischen Stätte näht die Trachtenschneiderin Magdalena Simmel ihre Dirndl und jedes Maß geschneidert nach mehreren Anproben.
05:03Denn alles muss beim Schalk, dem Festtagsgewand, zusammenpassen.
05:08Vom Schmiesel, dem Brusttuch bis zum engen plisierten Jankerärmel, vom Mieder mit seinen Silberketten bis zur gefälkelten Schürze.
05:19Die Schneiderin steckt hier etwas fest und zupft dort etwas zurecht.
05:22Die Katte kann zufrieden sein.
05:30Blitz sauber schaut sie aus in ihrem Schalk mit dem flachen Niesbacher Hüttl.
05:34Den Burschen möchten wir sehen, dem sie damit beim Kirter nicht den Kopf vertreten.
05:39Zum Schlierseher Kirchtag gehört eine Ruderfahrt übers Wasser.
05:46Denn die Fischhauser vom Südufer wollen gemeinsam mit den Nachbarn das Fest des Pfarrpatrons Sixtus feiern.
05:53Stopselhüte und einen halblangen Frack tragen die Herren, wie auf den alten Bildern.
05:57Am Steg werden die Fischhauser in Empfang genommen.
06:12Dieses Fäschemannsbild kennen wir doch.
06:14Genau, es ist Schiass Markus Wasmeier, der nach dem Jännerwein berühmteste Schlierseher.
06:20Ehrlich gesagt, das Wetter könnte besser sein.
06:28Warum hat man nicht St. Petrus zum Kirchenpatron?
06:31Aber wer ein rechter Trachtler ist, der hat schon viele verregnete Gaufeste erlebt.
06:42Und die Damen schützen mit einem reizend geblühten Schirm ihr kostbares Gewand.
06:50Wäre auch schade um den prächtigen Kopfputz, den sie stolz zeigen.
06:59Er passt zu dieser Kirche, die eine der schönsten im Oberland ist.
07:03Dieses Licht leuchtet. Wir haben also eine Zuversicht, die uns übergründet, dieses Werkbein.
07:10Der Festgottesdienst geht zu Ende. Die Gläubigen empfangen die Heilige Kommunion.
07:25Nach der Messe scheint dann doch noch die Sonne über dem Schliersee.
07:36Leider nur auf dem Bühnenvorhang des berühmten Schlierseher-Bauernteaters.
07:45Schön warm ist es hier. Die Musi spielt. Prost, liebe Leute, bis zum nächsten Kirter.
07:50Hunderte von Blumen sprengeln die Bergwiese des Hennerer-Hofs.
07:59Die Bäuerin Angelika Prenn ist diplomierte Kräuterpädagogin und weiß, was da alles grünt und blüht.
08:06In ihren Korb pflückt sie Klee und Margeriten.
08:08Im 19. Jahrhundert war hier der Jennerwein auf der Pirsch.
08:25Der Hennerer-Bauer handelte damals mit Hühnern und Eiern und betrieb eine Gastwirtschaft.
08:29Der Wildschutz kehrte gern bei ihm ein, schon der Kellnerin Roselwein.
08:35Angelika Prenns Gäste locken dagegen kulinarische Genüsse.
08:39Köstlich mundet ihr Wildkräutersalat mit den selbstgepflückten Blüten.
08:44Pikant schmeckt die Schichttorte aus Schinken, Eiern und Sellerie, gewürzt mit Salbei und Sauerampfer.
08:50Vom Wildfrüchte-Tiramisu mit Holunder, Kornelkirsche, Schlehen und Hagebutten ganz zu schweigen.
08:59Für Freunde der Fleischesslust gibt es aber auch hausgemachte Wurst.
09:04Und ganz Süße verwöhnt man im Bauernhofcafé der Sennerer mit frischgebackenen Kuchen.
09:17Auch Hochprozentiges kann man mit Kräutlein in geschmackvollen Genuss verwandeln.
09:21Man nehme zum Beispiel Giersch, Brennnesselspitzen, das alte Zauberkraut Gundermann und drei Waldmeisterzweiglein.
09:41Hinzu füge man zehn Blätter vom Löwenzahn und drei von der Zitronenmelisse.
09:45Mit einem Schüsselchen Kandiszucker fülle man das Glas und gieße eine Flasche klaren Schnapses auf.
10:03Dann heißt es noch sechs Wochen auf den Kräuterlikör warten, aber das lohnt sich.
10:19Im Vorratsschrank der Bäuerin leuchten noch andere Schätze.
10:22Bei ihr gibt es Labkraut und Waldmeistergelee oder mit Kräutern aromatisierte Fruchtmarmeladen.
10:28Pferdenarrisch wie Peter Sprenger ist zu mancher Bauer am Schliersee.
10:44Wenn er gerade keine Feriengäste um den See oder nach Hausham kutschiert, lädt er die Familie und Freunde in die Schäse.
10:51Der Picknickkorb wird gepackt und los geht's.
10:58Sprengers Lieblingsstrecke ist das Westufer des Schliersees.
11:06Da muss er den Feldweg nur mit den Wandern und Radlern teilen.
11:10Die freuen sich, wenn er vorbeikommt, genauso wie die Rösser auf der Koppel.
11:14Das wäre doch ein schöner Platz zum Rasten.
11:29Gesagt, getan.
11:30Die Decke wird ausgebreitet und jetzt schauen wir mal, was die Mama alles eingebaut hat.
11:34Magst du eine Wurst oder einen Kass? Magst du einen Kass oder Wurst? Was magst du denn Kass oder immer?
11:40Was auch nichts.
11:41Gar nichts. Ein Stück Wurst?
11:42Ja.
11:46Magst du Butter rauf auf den Brot, oder?
11:49Ja.
11:53Frisches Bauernbrot, ein paar Äpfel, ein Radwurst und ein Stück Käse.
11:57Mehr braucht man nicht, um hier glücklich zu sein.
11:59Schagafi Sepp, der Wendelstor, ist wie ein Zuckerhurt.
12:09So dichtete 1912 der Lateinlehrer Eduard Stemplinger eine berühmte Horaz-Ode ins Bayerische Hund.
12:16Die Zugspitze mag 1000 Meter höher sein, aber der Wendelstein bleibt der am meisten besungene Berg Bayerns.
12:24Im Kirchlein wird während des Sommers jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert.
12:29Von der Aussichtsplattform schaut man bis zum Großglockner.
12:39Die Münchner Uni betreibt hier ein Observatorium.
12:47Zu Füßen des Wendelstein liegt Elbach mit dem markanten Turm von St. Andreas.
12:52Zusammen mit der Kapelle Heiligblut und dem Herrgottsacker bildet die Pfarrkirche die friedvolle Mitte des Dorfes.
13:09Ein Schmuckstück ist auch der Gasthof, in dem uns Thomas Storr begrüßt.
13:12Herzlich Willkommen beim Schmiedwirt in Elbach im schönen Leitsachtal.
13:18Ich habe heute für Ihnen ein schönes Viergangmenü gemacht.
13:22Bestehend aus einem grünen Spargel, gebraten mit einer feinen Vinaigrette.
13:28Als Suppe gibt es dann eine Karotten-Ingwer-Suppe.
13:30Als Hauptgang haben wir ein gebratenes Kalbsfilet von Milchkalb auf Austernpilzen mit Kartoffelplätzchen.
13:39Und zum Dessert haben wir Erdbeeren mit grünen Pfeffer und Mascarpone.
13:45Und wenn Ihnen das schmeckt und wenn Ihnen das gefällt, schauen Sie einfach bei uns einmal vorbei.
13:49Ein gutes Pundschwer ist das Kalbsfilet, das der junge Wirt von allen Seiten scharf anbrät.
14:01Die Austernpilze hat Thomas grob geteilt und schmort sie in Butter an.
14:10Dann gilt seine Aufmerksamkeit wieder ganz dem Fleisch.
14:13Sorgfältig wird es versiegelt, ehe das gute Stück für 10 Minuten in das 150 Grad warme Bratrohr wandert.
14:24Mit Schalottenwürfeln werden die Schwammerl durchgeschwenkt.
14:33Die herzhaft mit Schinken und Zwiebeln abgeschmeckten Kartoffelplätzchen bräunen sich im Butterschmalz.
14:39Dann ist es auch schon Zeit, dass das zarte Filet aus dem Ofen kommt.
14:55Vor dem Aufschneiden soll es noch einige Minuten rasten.
15:02Genug geschüttelt.
15:05Die Austernpilze können jetzt schon angerichtet werden.
15:09Schön goldgelb glänzen die Kartoffelplätzchen.
15:23Wunderbar hat sich der Saft im rosigen Fleisch des Milchkalbs verteilt.
15:39Dazu gibt es eine sämige Soße aus geröstetem Kalbsknochen und Wurzelwerk.
15:56Und eine Petersilien-Garnitur als Gruß des Kochs.
16:14Uraltes bayerisches Kulturland sind die Ufer des Tegernsees.
16:17Im Jahr 746 gründeten hier Adalbert und Ottka aus dem Geschlecht der Huosee ein Kloster.
16:26Im 19. Jahrhundert übernahmen die Wittelsbacher von den Mönchen die Gebäude und die Kunst des Brauns.
16:31Tegernseer wir, da leuchten die Augen des Kenners.
16:34Mit dem Geruch von Hopfen und Malz ist auch der Chocolatier Johann Wolf aufgewachsen.
16:47Der Strich ihm um die Nase, bis er in der Rottach-Egener-Konfisserie Criollo die Bierpraline erfand.
17:02Der Grundstoff schäumt schon einmal im Kessel.
17:06Nun macht sich der Meister an die Komposition.
17:07Und ich tue das jetzt einkochen.
17:14Das mache ich nach meinem eigenen Guss.
17:16Also ich sehe das dann mit den Augen, wie lange das kochen muss.
17:19Und wenn ich sehe, dass das ein richtiger Punkt ist,
17:21dann tue ich das weg und mache die Praline praktisch fertig.
17:24Also ich tue das in einer Pralinenmasse verarbeiten und dann in einer Praline abfüllen.
17:29Das zeige ich euch jetzt dann.
17:34Nur weiße Chocolade verträgt sich mit dem herben Bier.
17:37Beide schließen jetzt Bekanntschaft.
17:46Also ich habe jetzt den fertigen Biersud, wie er da war,
17:51habe jetzt auf eine weiße Koffertür gegossen und habe jetzt da eine wunderschöne Biermasse angerührt.
17:56So wie man es jetzt da sieht.
17:57Und diese wird jetzt kühl gerührt und dann kommt die in den Hohlkörper hinein.
18:04In langen Reihen warten schon die Zwergerlmaßgrüge.
18:06Ruckzuck geht das Füllen, wie beim Schankkellner auf dem Oktoberfest.
18:10So, jetzt habe ich die Pralinengedecke, die schaut dann so aus, also da kommt der Schokolade mit drauf.
18:27Und jetzt drehe ich es in der Schokolade wunderschön ab.
18:30Jetzt habe ich meine Koffertür temperiert.
18:32Und das ist pure Leidenschaft.
18:38Als Kind hätte man das immer gewünscht.
18:41Eigentlich sollte eine Bierpraline aber nicht nur weiß, sondern weiß-blau sein.
18:45So, jetzt werden die wunderschönen Bierpralinen, die sind jetzt gedeckelt und in weißer Koffertür abgedreht.
18:54Und jetzt do ich es filieren mit blauer Koffertür.
18:59Die habe ich mir selber gemacht.
19:04Und da muss ich natürlich eine genießen.
19:07Und da nehme ich mir die aus.
19:08Jetzt wollen natürlich auch wir Wolfsbayernpraline probieren.
19:19Doch diese Schwarzwälder Kirschkugel schaut genauso verführerisch aus.
19:23Ganz zu schweigen von der feurigen Chili-Trüffel.
19:27In ihr steckt die kostbare Kakaobohne, die der Konfisserie den Namen gab.
19:31Kriolo.
19:36Bis über 2700 Meter steigt das Kavendel auf.
19:40Mit die beeindruckendste Gebirgskette der Ostalpen.
19:44Von Mittenwald führt die einzige Seilbahn auf diesen Kalkstein-Dom.
19:49Auf gesichertem Steig erreicht man von der Bergstation aus in einer halben Stunde die westliche Kavendelspitze.
20:01Grandios wie die Fernsicht ist der Blick hinunter ins Tal zum Dorf der Geigenbauer.
20:06Der Übergang nach Tirol machte Mittenwald schon im Mittelalter zum wohlhabenden Handelsplatz.
20:14Im 18. Jahrhundert schmückten die Bürger ihre Häuser mit barocker Lüftelmalerei.
20:19Auch der Kirchturm von St. Peter und Paul wurde farbig marmoriert.
20:23Am Obermarkt und am Gries traten die besten Freskanten ihrer Zeit in einen edlen Wettstreit.
20:28Der einheimische Maler Franz Karner und der Oberammergauer Franz Zwink.
20:43Das alteingesessene Hotel Riga verbindet Gemütlichkeit mit modernem Komfort.
20:49Küchenchef Roland Gallrach sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.
20:52Ich heiße Sie herzlich willkommen im Hotel Riga.
20:55Der Saison entsprechend habe ich für Sie ein Menü zusammengestellt.
21:02Etwas leicht luftig, dem Wetter entsprechend, einen kleinen Spargelcocktail vorweg mit einem Weißboot dazu.
21:10Eine hausgemachte Ochsenschwanzsuppe mit einem Käse-Stangerl.
21:13Und als Hauptgang unsere Spezialität des Hauses gefülltes Schweinefilet mit einer Bärlauchfass,
21:19einen Schwammerl-Ragout, kleinen Semmelknödel und feine Bandnudeln.
21:23Und als Dessert oben drauf, leicht luftig, wie es dem Wetter auch entspricht, entopfen muss an Erdbeer-Ragout.
21:31Und den Hauptgang, den möchte ich Ihnen unten nachher in der Küche zeigen, wie er gemacht wird. Danke.
21:35Mit einem langen, dünnen Filetiermesser ist es gar nicht so schwierig, eine Tasche in das Schweinefilet zu schneiden.
21:48Für die Füllung mischt Gallrach ein Pesto aus püriertem Bärlauch, Pinienkernen und Olivenöl mit feinem Kalbsbrett.
21:56Die Farst zieht nun aus der Rührschüssel in eine Spritztüte um.
22:18Mit ihrer Hilfe lässt sich das Fleisch bequem von beiden Seiten füllen.
22:21Nach einer halben Stunde im Kühlfach wird das Filet gesalzen, gepfeffert und bei mäßiger Hitze von allen Seiten angebraten.
22:40Im 180 Grad warmen Ofen gart das Fleisch 20 Minuten fertig.
22:55Austernpilze hat der Koch in dicke Streifen geschnitten.
23:06Mit Zwiebeln und zerdrücktem Knoblauch werden die Schwammerl in Butter gedünstet,
23:09mit gehackter Petersilie abgeschmeckt und mit Sahne aufgegossen.
23:13Bissfest gekochte Fettuccine schwenkt der Chef in Butter mit Muskat und Salz.
23:30Auf der Gabel rollt er sie zu einem appetitlichen Nest.
23:32Eine Augenweide ist die sommerfrische Füllung des Filets.
23:49Es bildet mit den Rahmschwammern, den Nudeln und einem kleinen Semmelknödel ein delikates Quartett.
23:56Einen Löffel Schweinebratensauce gibt der Meister noch dazu.
24:03Vor der Pfarrkirche ist Matthias Klotz verewigt, der den Geigenbau aus Cremona nach Mittenwald gebracht hat.
24:33Die langsam wachsenden Bergwälder lieferten gutes Klangholz.
24:40Geschickte Handwerker und Kaufleute waren die Mittenwalder auch.
24:44Der Ruf ihrer Instrumente verbreitete sich schnell in ganz Europa.
24:53Um 1800 gab es in dem Gebirgsdorf an die 100 Geigenbaufamilien, deren Geschichte das Museum dokumentiert.
25:00Seit 150 Jahren wird an der staatlichen Geigenbauschule der Nachwuchs ausgebildet.
25:06Internationale Wettbewerbe führen die besten Instrumentenbauer zusammen.
25:14Heute sind noch sechs Meister in Mittenwald am Werk, wie Rainer Leonhardt.
25:19Aus Bergahorn schnitzt er den Boden.
25:23Mit Schleifpapier wird das Holz geglättet.
25:25Nach vielen Arbeitsschritten stimmt Leonhardt die fertige Violine.
25:30Der Himmel hängt hier voller Geigen.
25:49Und Rainer Leonhardt empfängt den Lohn aller Mühe, wenn im Probierzimmer die Musiker seine Instrumente zum Klingen bringen.
25:55Einer der schönsten Aussichtspunkte ist der Berggasthof Gröbelalm, hoch über Mittenwald.
26:05Ob auf der Terrasse oder am Balkon, Wetterstein, Arlenspitze und Karwendel, ständig hat man ein Dutzend Gipfel zur Gesellschaft.
26:12Kein Wunder, dass das auf den Wirt Josef Leutner abfärbt.
26:20Seine Windbeutel ähneln zum Verwechseln diesen Bergwiesen.
26:23Vor allem, wenn man sie auch noch dick mit Puderzucker bestäubt.
26:39Erst einmal rückt der Meister den Berg mit dem Messer zur Leibe und schneidet ihn durch.
26:44Dann macht er sich daran, uns den Genuss zu versüßen.
26:53Zucker, Sahne und Vanille verwandeln sich in der Schüssel zu lockerem Schnee.
27:04Der wandert in die Spritztüte und macht sich dort breit.
27:14Pflaumiger Pulver bedeckt nun die Flanke, während unten im Tal schon die köstlichen Erdbeeren locken.
27:27Ein Bächlein von Fruchtsauce fließt.
27:35Der Berg bekommt wieder seine Spitze.
27:37Es sprießt und grünt ein Minzeblättchen.
27:50Auch auf der Terrasse der Gröbelalm ist der Bergsommer eingezogen.
28:00Welch ein Glück, auf diese Weise einen Gipfel zu bezwingen.
28:07Doch der See lockt, der Berg ruft, drum frischt die Glieder gereckt.
28:13Wer rastet, der sollte nicht rosten.
28:15Nur der Berg fügler, der soll die Leiden.
28:17Wer rastet, der sich, auf …
28:17in der Ferne fangt, der immer noch ein Sch pounden und der Alte zu trinken.
28:19Für keine必 bar, dass die Vorhafen von frisch getötet wird.
28:20Elektronische Läcke ist ein Schatten und eine Kürstense.
28:21Über die Stärkung.
28:22Wenn ihr seid, dann sind's Schatten.
28:22Auch mal die Zange entdeckt, ein Schatten.
28:23Die Zange betont, ein Schatten.
28:24Oax.
28:25Ein Schatten ist ein Schatten.
28:25Der riesiger Verhalt.
28:25Schuldig zum Schatten.
28:26Mit Verstattet.
28:27Und zwar den Gel.
28:28Fürst.
28:29Da ist keine Zange.
28:31Die Zange.
28:31Dannballs kann.
28:38Unsere gerade rauskutter.