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ReisenTranskript
00:00Musik
00:00In Plattling treffen sich Isa und Donau.
00:20Der Dichter des Nibelungenliedes ließ in Plädelingen seine Recken rasten.
00:26Sie wurden gastfreundlich empfangen, so schreibt er.
00:28Für dieses Lob bedanken sich die Plattlinger mit ihren Nibelungen-Festspielen.
00:34Sie haben sich ausgemalt, was damals alles los gewesen sein könnte.
00:39Fröhlich lassen sie König Gunters Mannen zechen und schmausen.
00:42Später, so weiß man, ging es ihnen gar nicht mehr so gut.
00:49Denn Krimhild hatte ein Süppchen gekocht, das den Nibelungen verderben brachte.
00:54In Ungarn wurden sie von den Hunden allesamt niedergemetzelt.
01:03Doch noch gibt es Flammkuchen aus dem Ofen und Grillfleisch vom Rost.
01:08Die Rütter sind so guter Dinge wie die Besucher des Festspiels.
01:11Fanfarenstöße kündigen Gunter und seine Schwester Krimhild an.
01:24Die muss sich einiges gefallen lassen.
01:25Solche Misstöne können die Festeslaune nicht trüben.
01:42Das Fußvolk feiert, während die Herrschaft sich kracht.
01:45Und dann sorgt auch die Etikette wieder für Ordnung.
02:13Die Kinder der Stadt werden der Nibelungenkönigin vorgestellt.
02:25Viele kleine Dörfer säumen die Donau zwischen Straubing und Plattling
02:29mit blitzsauberen Landgasthöfen wie dem Buchner in Welchenberg.
02:33Die Wirtsfamilie besitzt eine eigene Jagd.
02:39Ingrid Achatz kann da aus dem Vollen schöpfen.
02:42Die beiden Rehrückenfilets würzt sie mit Pfeffer und Salz
02:45und brät sie dann in einer schweren Eisenpfanne.
02:48Das Fleisch wird gewendet.
02:56Im Topf daneben blanchiert die Chefin zu rauten geschnittene Wirsingblätter.
03:07Für fünf Minuten kommt der Rehrücken in den vorgeheizten Ofen.
03:11Derweil bräunen sich die Kartoffelschupfnudeln.
03:13Der abgetropfte Wirsing wird in Butter angedünstet.
03:33Das Fleisch ruht noch einige Minuten auf dem Brett.
03:40Süße Sahne verfeinert das Gemüse.
03:43Und der Rehrücken wird in fingerdicke Scheiben geschnitten.
03:55Gut, dass der Wirsing wieder entdeckt wird.
03:58Sein herbnussiger Geschmack passt wunderbar zu Wild oder Lamm.
04:05Und Schupfnudeln könnten wir zu jeder Gelegenheit essen.
04:08Zum Sauerkraut so gut wie zu diesem zarten Reh.
04:13Der Rosmarin-Zweig schickt einen Duftgruß dazu.
04:27Und angedünstete Preiselbeeren liefern eine fruchtige Note.
04:30Das stattliche Anwesen stammt aus dem 17. Jahrhundert.
04:43Wie in der Küche versteht es die Familie Achatz auch in den Gaststuben,
04:47bayerische Tradition mit neuem Geist zu beleben.
04:50In dieser Umgebung fühlt man sich einfach wohl.
04:52Klosterwinkel nennt sich die Landschaft südwestlich von Passau.
05:00Aldersbach ist eine Zisterzienser-Kirche.
05:03Der Graubündner-Baumeister Giovanni Magazzini sorgte für die klare Form des Gotteshauses.
05:08Doch schon die Marienfigur am Eingang verrät, dass sich unter der schlichten Hülle ein Juwel des Rokoko verbirgt.
05:18Abt Theobald beauftragte die Brüder Asam mit der Ausstattung.
05:23Egid Quirin schuf den Stuck, Kosmas Damian die Fresken von Aldersbach.
05:27Bedeutende Künstler arbeiteten ihnen zu.
05:31Der Passauer Josef Götz am Hauptaltar, Josef Deutschmann mit Chorgestühl und Kanzel.
05:42Aldersbach ist eines der schönsten Beispiele des frühen Rokoko,
05:46als Figuren und Ornamente auf einmal ihre barocken Fesseln sprengten.
05:49Seit einigen Jahren hat die Kirche auch wieder eine Orgel,
05:57die mit über 3000 Pfeifen der Pracht des Gotteshauses würdig ist.
06:01Wenn Siegfried Elstner alle Register zieht, dann erwacht dieses Gotteslob erst richtig zum Leben.
06:06Das ist doch, genau, das ist ein Feigenbaum.
06:20Nicht einer, sondern ein ganzer Wald.
06:23Der Gärtner Anton Plattner hat ihn gepflanzt und jetzt erntet er den Lohn seiner Mühen.
06:28Wir sind jetzt gerade bei der Feigenernte.
06:31Wie Sie sehen, geerntet werden die Feigen, wenn sie weich sind.
06:37Manche sind noch etwas grüner, die in der Sonne gehangen haben, sind natürlich etwas roter.
06:43Am besten Tagen haben wir schon 155 Kilogramm geerntet.
06:51So sehen die Feigen aus, wenn sie reif sind.
06:56Ich mag es nicht überreif zum Frischessen.
07:00Aber saftig müssen sie sein.
07:09Zum Essen und zum Verarbeiten, zum Marmelade oder vor allen Dingen zum Feigengeisten können sie natürlich noch saftiger, noch reifer sein.
07:16Violetta heißen Plattners süße Früchtchen.
07:25In der einzigen Altersbacher Klostertaverne schätzt sie Peter Mayrhofer sehr zum Nachtisch.
07:30Wir heißen Sie recht herzlich bei uns im Flair Hotel Mayrhofer in Altersbach herzlich willkommen.
07:39Zum heutigen Anlass haben wir für Sie ein Menü vorbereitet mit regionalen Produkten.
07:43Zur Vorspeise servieren wir ein Weißwurstgröstl auf marinierten Brezenknödel.
07:50Zum Hauptgericht ein Böffler Mott mit Apfelblaukraut und hausgemachten Spätzle.
07:55Und als Dessert haben wir ein weißer Schokoladenmus mit karamellisierten Mandelstückchen und der heimischen Violetta-Feige, der Bayern-Feige.
08:06Das Böffler Mott ist ein Klassiker, der zu Napoleons Zeiten die bayerische Küche eroberte.
08:12Französische Soldaten brachten dieses Böff à la Mott mit.
08:16Ein Stück Rinderschulter wird dazu mit Wurzelgemüse in Essig gebeizt.
08:21In einem Schmortopf wird das Fleisch kräftig angerüstet.
08:25Dann macht der Braten eine kleine Pause.
08:46Karotten bräunen sich im Fett.
08:52Dann Zwiebeln.
08:55Und schließlich noch Petersilie mit etwas Tomatenmark.
09:05Mit Beize und Rotwein wird aufgegossen.
09:16Jetzt darf auch das Rindfleisch wieder in den Topf.
09:19Da bleibt es zweieinhalb Stunden.
09:20Zwischendurch beschöpft es der Wirt und dreht es einmal um.
09:28Zum Böffler Mott gehört eine sämige braune Soße.
09:32Eine dunkle Einbrenne aus Mehl und Zucker löscht Meierhofer dazu mit Beize und Schmorsaft ab.
09:37Für das Blaukraut wird eine Apfelscheibe karamellisiert.
09:53Dem Rinderbraten ist das lange Schmoren gut bekommen.
09:56Der Knorpel dieses Fauxfilet schmilzt dabei und hält das Fleisch saftig.
10:06Zwei besonders schöne Scheiben davon legt uns der Chef auf den Teller.
10:13Dazu die in Butter abgeschmelzten Spätzle.
10:15Soßfleisch sagt man auch zum Böffler Mott.
10:34Deshalb Geiz der Wirt mit dem Schöpflöffel nicht.
10:37Das Herz geht ihm auf, wenn er solche Traditionsgerichte kocht, die schon sein Urgroßvater liebte.
10:42Wie Sie vorher in der Küche gesehen haben, haben wir das Böffler Mott aus einem alten Kochbuch,
10:58Familienkochbuch von 1853 zubereitet.
11:04Und auch in diesem Buch ist das Böffler Mott mit abgedruckt.
11:08Und wir kochen noch sehr viele Rezepte aus diesem Kochbuch.
11:12Schauen Sie doch einfach vorbei und probieren Sie diese Spezialitäten bei uns im Restaurant.
11:20Sankta Maria kommt einem Niederbayern schwer über die Lippen.
11:24Und so heißt die Wallfahrtskirche bei Ortenburg seit undenklichen Zeiten Samarai.
11:31Als bayerisches Assisi oder deutsches Loreto wird das Gotteshaus auch gerühmt.
11:36Nach Altötting ist es das bedeutendste Pilgerziel.
11:42Hoch- und Seitenaltäre sind hier zu einem monumentalen Schnittswerk zusammengewachsen.
11:48Über 100 Figuren umgeben das Bild mit der Himmelfahrt Marins.
11:53Das frühbarocke Kirchenschiff umwölbt eine ehrwürdige Kapelle aus dem Mittelalter.
11:57Sie ist der älteste sakrale Holzbau in Mitteleuropa.
12:06Über und über ist diese frühe Stätte der Marienverehrung mit Votivtafeln bedeckt.
12:111200 Bilder aus vier Jahrhunderten zeigen Schicksalsfälle und Krankheiten,
12:16bei denen die Anrufung der Gottesmutter half.
12:19Oft sind es aber auch ganz alltägliche Bitten,
12:27die dem Gnadenbild in der uralten Kapelle vorgetragen werden.
12:31Auf einer Votivtafel aus dem Jahr 1770 findet sich eine Kritzelei neuesten Datums.
12:37O Maria, hilft, dass ich einen passenden Freund finde.
12:39Bei Föhn hat man von den Hügeln des Klosterwinkels eine fantastische Aussicht.
12:51Im Norden grüßen die dunkelgrünen Berge des Bayerischen Waldes,
12:55im Süden glänzt das Panorama der Alpen.
12:58Vor 800 Jahren gründete der Ortenburger Graf am Zusammenfluss von Vils und Donau Vilshofen.
13:09Der langgestreckte Marktplatz führt zum Wahrzeichen,
13:13dem Stadtturm hin, den 1647 der italienische Baumeister Viscardi errichtet hat.
13:24Eine Tafel erinnert an den Vilshofener Josef Groll,
13:28der 1842 den Pilsnern das Bierbrauen beibrachte.
13:33Wieder heimgekehrt hatte er mit 74 Jahren einen schönen Tod.
13:36Er starb am Stammtisch bei einer frischen Mass.
13:40Der Gasthof Schmalzl im nahen Hunsöd ist das Ziel von Schlemmern,
13:45die in Niederbayern das Besondere suchen.
13:47Ein im Heubett gegartes Rinderfilet zum Beispiel.
13:53Filets vom Jungstier umwickelt Gerhard Schmalzl mit Bauernspeck.
13:58Ein Küchenspagat hält die Pakete ordentlich zusammen.
14:02Mit Pfeffer und frisch gehackten Kräutern,
14:05Petersilie, Kerbel, Liebstöckel, Rosmarin und Salbei,
14:07werden die Steaks nun fünf Stunden mariniert.
14:18Erst dann geht es ab in die Pfanne.
14:20Mit Butter wird das Fleisch kurz und scharf angebraten.
14:22Jetzt kommt das Dampfbad.
14:29Bio-Heu gießt der Meister mit Rinderbrühe an.
14:38Die Filets werden gewendet und mit der heißen Butter beschöpft.
14:42Dann setzt sie Schmalzl auf das Heubett.
14:52Gut eingehüllt wandert das Fleisch in den Ofen und wird auf dem Punkt gegart.
14:56Nicht mehr blutig, aber mit einem rosigen Kern.
14:59Junges Gemüse wird inzwischen blanchiert.
15:15Das ist eine fantasievolle Abwandlung des Brezenknödels.
15:19Die Knödelmasse wird auf einen Strudelteig gestrichen
15:22und zu großen Bonbons zusammengerollt.
15:24Für die Soße hat der Wirt Rotwein und Rinderfond eingekocht
15:38und montiert sie mit Butter und etwas Stärke zu einem glänzenden Lack.
15:43Die bayerischen Frühlingsrollen entsteigen goldbraun gebacken im Ofen.
15:52Der Mäterer stutzt sie zurecht und teilt sie schräg.
15:59Wie zwei Turmspitzen zieren sie den Teller.
16:08Auch die Filets dürfen jetzt aus der Heusauna.
16:13Appetitlich duften sie nach Blumenwiese.
16:29Dunkel lockt die Rotweinessenz zu ihren Füßen.
16:31Das bunte Gemüse zaubert Sommerfrische auf dem Teller.
16:52Das alles genießt man auf Schmalzels Schlemmerhof in stilvoller Umgebung.
16:57Ein festlich gedeckter Tisch, geschmackvolle Blumenarrangements, ein aufmerksamer Service.
17:02Da wird das Tafeln zum Vergnügen.
17:04Manchmal dröhnt ein kehliges Töff-Töff-Töff durch das stille Bauernland zwischen Finz und Rott.
17:25Dann führt Leo Speer, genannt Lanz-Leo, seine Bulldogs aus.
17:28Lanz-Traktoren sind Kult bei den Landwirten in Niederbayern.
17:34Sie lösen nach dem Krieg Ochs und Gaul als Zugpferd ab.
17:38Der robuste Dieselmotor ähnelt dem Kopf einer Bulldogge.
17:42Deshalb sagt heute noch jeder Bauer Bulldog zu seinem Hightech-Schlepper.
17:45Der Lanz-Leo ist eine Legende in der Oldtimer-Szene.
17:54In Mitterrohrbach hat er eine ganze Scheune voll dieser urigen Gefährte.
17:58Alle blitzblank und tipptopp in Schuss.
18:05Neben den Traktoren zeigt sein Museum auch eine Reihe von Dampfmaschinen,
18:09mit denen die Mechanisierung der Landwirtschaft begann.
18:13Mit ihrer Hilfe wurde Gedroschen und Futter gehäckselt.
18:15Es ist noch nicht allzu lange her, dass die sanften Hügel Niederbayerns
18:28von den Münchnern als Erholungslandschaft entdeckt wurden.
18:31Heute findet man rund um das Landhotel Zur Post in Prienbach-Stubenberg
18:36Golfplätze, Reitpferde, Thermalbäder und vieles andere, was das Leben angenehm macht.
18:45Dazu zählt auch die Küche der Post, um die sich Hans Hinterecker persönlich kümmert.
18:53Ein Lamm-Carré in der Kräuterkoste serviert er seinen Gästen.
18:56Der mit Salz, Pfeffer und gehacktem Rosmarin gewürzte Lammrücken
19:11wird angebraten und gart eine Viertelstunde bei mäßiger Hitze im Ofen.
19:15Ein feines Gemüse bereitet der Wirt dazu.
19:35Schalotten werden in Öl angeschwitzt, zu Schiffchen geschnittene Zucchini wandern in die Pfanne.
19:39Mit Tomatenwürfeln werden sie kräftig durchgeschwenkt.
19:50Das Lamm-Carré bekommt nun seine würzige Kruste.
20:06Dijon-Senf streicht der Meister drauf.
20:08Petersilie, Rosmarin und eine zerdrückte Knoblauchzehe
20:18hat Hinterecker mit Semmelbröseln und Butter zu einem geschmeidigen Teig verrührt.
20:22Mit einer Folie wird er in Form gebracht und auf das Fleisch gesetzt.
20:43Gut andrücken und jetzt rasch unter den Grill.
20:52Nach zwei Minuten ist die Kruste schön knusprig.
21:06Im Lamm wird ein grün-roter Gemüseteppich ausgerollt.
21:09Rosig glänzt unter dem Kräutermantel das saftige Fleisch.
21:24Dazu gibt es goldgelb gebackene Maiskücherl und eine Soße,
21:40die der Chef aus den gerösteten Lamm-Parühen, Wurzelgemüse und Kalbsfond gewonnen hat.
21:54Das Lob der Damen hat sich Hans Hinterecker mit seinem Meisterwerk wahrlich verdient.
22:10Hummelfiguren sind in aller Welt bekannt und beliebt.
22:13Ihre Sammler stört es wenig, wenn man diese Püppchen als Kitsch abtut.
22:17Auf jeden Fall sind die Geschöpfe der Klosterschwester Bertha Hummel unverwechselbar.
22:24In Massing im Rottal wurde die Malerin 1909 geboren.
22:29Die Kunstschule absolvierte sie mit Auszeichnung, ehe sie in den Orden der Franziskanerinnen eintrat.
22:37Ihre frühen Zeichnungen im Hummelhaus zu Massing zeigen, wie genau Bertha hinschauen konnte.
22:43Stets mit einem liebevollen Blick.
22:46Ob Bub oder Greis.
22:47Oder ein anmutiges junges Mädchen vor dem Spiegel.
22:59Landshut, die Hauptstadt Niederbayerns, wurde 1204 von Herzog Ludwig gegründet.
23:04Später wuchsen die Martinskirche und ihr 130 Meter hoher Turm empor,
23:09der ihr das stolze Bürgertum auf Augenhöhe mit der Herzogburg draußen insbrachte.
23:13Als Herzog Wilhelm V. und seine Frau Renata hier die ersten Ehejahre verbrachten,
23:19erhielt die Burg Laugen im Renaissance-Stil.
23:22Aber auch unten blühte mit dem Wohlstand die Baulust.
23:28Die Altstadt mit St. Martin als Mittelpunkt ist ein Ensemble von der Gotik bis zum Rokoko,
23:33das in Deutschland seinesgleichen sucht.
23:40Kühn und doch zierlich strebt das Wahrzeichen Landshuts zum Himmel.
23:44Der höchste Backsteinturm der Welt.
23:45Vor dem Lentor ankerten die Flöße der Isarschiffer.
23:59Das gotische Rathaus zeugt heute noch vom Reichtum der Stadt.
24:04Seinen Höhepunkt erreichte er, als Herzog Georg mit der polnischen Königstochter Hedwig 1475 die Landshuter Hochzeit feierte.
24:12Die Bilder im Prunksaal zeigen den Fürstbischof von Salzburg, der das Hohepaar traute,
24:19und den goldenen Brautwagen von schneeweißen Schimmeln gezogen.
24:27Königlich bewirtet wird man in der barocken Neustadt,
24:31in der Karl Bayer ein traditionsreiches Gasthaus führt.
24:34Grüß Gott liebe Zuschauer, herzlich willkommen im Hotelrestaurant Goldene Sonne in Landshut.
24:39Wir haben Ihnen heute ein Menü vorbereitet, bestehend aus einem heißgeräucherten Wolfsparsch
24:46mit gemischter Brunnengrässe und einer Meerrettich-Vinaigrette.
24:51Als Hauptgang einen Spanferkelrücken mit heimischen Gemüse- und Bratkartoffeln
24:56und als Dessert ein Rhabarbermus auf Erdbeer-Carpaccio.
25:01Die Zubereitungen zeigt Ihnen jetzt mein Koch Dirk Adolf in der Küche.
25:06Viel Spaß und guten Appetit!
25:08Frisch aus der Mühle kommt der Pfeffer, mit dem der Küchenchef das Spanferkel wölzt.
25:16In heißem Schweineschmalz wird erst die Schwarte angebraten.
25:19Dann dreht der Koch das Fleisch auf die Rippenknochen.
25:33Mit dunklem Bier wird der Rücken abgelöscht.
25:35Auf Wurzelgemüse schmort der Braten eine Stunde im Ofen.
25:47Gekochte Kartoffeln werden in Butter geschwenkt.
25:56Frisches Marktgemüse hat Dirk Adolf einzeln bissfest lanchiert und überglänzt es ebenfalls mit Butter.
26:11Das Spanferkel wurde zwischendurch fleißig mit Bier begossen.
26:24Es bedankt sich mit einer sämigen dunklen Soße und dieser Röschenkruste.
26:28Zart ist darunter das saftige Fleisch.
26:34Auf dem Gemüsebett wird das Spanferkel angerichtet.
26:47Würzig nach Hopfen und Malz duftet die Dunkelbiersoße.
27:09In der Residenz erklangen einst die Madrigale Orlando di Lassos, der mit einer Landshuterin verheiratet war.
27:15Die Tradition setzen die Hofmusiktage fort.
27:20Diesmal sind sie der Musik Andalusiens gewidmet.
27:30Die Klänge Arabiens mischen sich mit den Liedern der sephardischen Juden und dem Flamenco-Rhythmus der Zigeuner.
27:37An diesem Abend steigen Märchen aus Tausend und einer Nacht wieder auf.
28:00Ein Lied aus dem 13. Jahrhundert fängt diesen Zauber ein.
28:04Nächte, Nächte, schöne Nächte.
28:11Nächte sind da für die Liebe.
28:13Nächte, Nächte, Nächte, Nächte.
28:30Bis zum nächsten Mal.
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