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SpaßTranskript
00:01Ah!
00:05Ah!
00:07Ah!
00:07Ah!
00:08Nein!
00:09Ah!
00:11No!
00:12Ah!
00:17Ah!
00:19Ah!
00:19Ah!
00:20Ah!
00:20Ah!
00:21Ah!
00:32Ah!
00:32Ah, da bist du ja endlich, hm?
00:34So!
00:36Wo schaust du denn heute schon so grantig?
00:39Mein Onkel Corbinian!
00:40Ich hab nichts zum Anziehen!
00:42Na ja, nackert, bist du nicht gerade?
00:43Wer aus meiner Klasse zögt denn sowas noch an?
00:46Die Scherze haben dir doch immer so gut gefallen!
00:47Das war vor fünf Jahren!
00:49Nein, ich möchte eine Lederjacke!
00:52Eine Lederjacke?
00:53Eine Lederjacke!
00:54Alle haben sie eine!
00:56Nur ich nicht!
00:57In deinem Alter kommt überhaupt nicht in Frage!
01:00Bitte!
01:03Da reden wir heute Abend noch einmal drüber!
01:05Also gut, jetzt war, ich muss los!
01:07Bis später!
01:07Moment!
01:08Seit Tagen rede ich an dich hin!
01:11Und jetzt nimmst du die Altkleidersäcke endlich mit!
01:13Ich muss ins Präsidium, ich bin eh schon spät dran!
01:15Wirst du halt unterwegs irgendwo ein!
01:17Ich hab keine Zeit!
01:19Geh, heute ist der Jahrestag von Leo und mir!
01:23Da soll's doch schön ausschauen bei uns!
01:25Gut, weiß, dass du bist!
01:27Warte!
01:29So!
01:29Ein Jahr ist das schon wieder her!
01:31Mhm!
01:31Dass der so lange mit dir aushält!
01:33Du, geil!
01:34Mach den da auf!
01:35Und vergiss nicht, heute Abend merkst du die Kühe, gell?
01:38Hast du das auch noch?
01:39Ja!
01:40Mach ich schon!
01:41Bitte!
01:50Guten Morgen!
01:52Was machen Sie da?
01:53Meditieren?
01:55Regel Nummer 1, gönn dir etwas Zeit am Morgen!
01:58Zeitmanagement leicht gemacht!
02:00Lukas Konradi!
02:03Haben Sie sowas nötig?
02:05Moderne Polizeiarbeit, Herr Hofer!
02:06Bedeutet auch, dass man sich neuen Methoden und Hilfsmitteln gegenüber nicht verschließt!
02:10Ich leise ihn gern mal aus!
02:12Sehr freundlich!
02:13Nein, danke!
02:14Gut!
02:15Dann fahren wir!
02:15Aber sind Sie nett, dann machen Sie mal den Kofferraum auf!
02:19Der ist voll!
02:21Na gut!
02:23Moment, Sie wollen jetzt nicht mit dem Zeug herfahren einsteigen!
02:25Der soll es vielleicht hinten dran binden!
02:28Wann reparieren Sie endlich Ihren Auspuff, Herr Hofer?
02:31Sobald wenn die moderne Polizeiarbeit Zeit dazu lässt!
02:35Die Tür bitte!
02:37Aber sitzen können Sie selber, oder?
02:39Ich werde mich bemühen!
02:41Danke!
02:42Nee!
02:44Straftäter zahlen Sie!
02:46Abfahrt!
02:52Ja, Hippi herrscht auf Zeiten! Wo ist denn der Kleidercontainer?
02:56Ja, wo ist er denn?
02:57Vielleicht haben Sie ihn weggebeamt!
02:59Ja, und schon der Fünfte!
03:01Herr Hofer!
03:02Können Sie sich nicht vorher erkundigen, wo Sie Klump loswerden können?
03:06Jetzt suchen wir schon seit einer Stunde rum!
03:07Ja, was kann ich dafür, wenn die die alle wegstellen?
03:09Außerdem ist das kein Klump, sondern lauter Pfennigurtszeug!
03:13Das sind super Stoffe!
03:14Quasi wertvolle Rohstoffe!
03:15Warum schmeißen Sie es dann weg?
03:17Ja, das hat mir die Marientan gedruckt!
03:18Warum tut es nicht einfach in die Mülltonne rein?
03:20Haben Sie noch nie was von Recycling gehört?
03:22Da leistet man einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz!
03:27Das stimmt allerdings!
03:29Jetzt fahren wir, weil sonst kommen wir vor Dienstschluss nicht mehr ins Kommissariat!
03:32In Punzenhausen müsste noch einer sein!
03:34Jetzt fahren wir!
03:35Auto fahren wir uns nicht vorbei!
03:36Nichts!
03:37Doch!
03:37Nein!
03:38Doch!
03:38Nein!
03:39Doch!
03:39Nein!
03:40Doch!
03:40In Punzenhausen
03:57Voll!
03:59Oh!
04:12Guten Morgen.
04:13Na endlich.
04:14Guten Morgen.
04:15Stellen Sie einer vor, heute in der Früh ruft jemand aus Frankfurt an.
04:18Ein gewisser Herr Konradi.
04:19Der macht sich solche Sorgen, weil seine Frau sich nicht bei ihm gemeldet hat.
04:23Konradi?
04:24Lukas Konradi.
04:25So ein Zufall.
04:27Ja, genau das ist er.
04:29Und jetzt haben seine Frau tot in der Nähe vom Rosenheimer Forst aufgefunden.
04:33Ja, dann machen wir es gleich wieder auf den Weg, Herr Kollege.
04:35Aber das Zeug bleibt da.
04:36Sowieso.
04:37Frau Stockel, damit können Sie machen, was Sie wollen.
04:40Sie, entschuldigen Sie, das Klump können Sie schon wieder mitnehmen.
04:43Ich bin für keine Kleidersammlung.
04:44Das ist kein Klump.
04:46Wertvolle Rohstoffe, Frau Stockel.
04:48Rohstoffe.
04:49Wertvolle Rohstoffe.
04:55Das schaut eigentlich noch ganz zubig aus.
05:01Man soll nur 50% des Tages fest verplanen.
05:0440% soll man für Unerwartetes reservieren.
05:07Und mindestens 10% soll man für kreative Pausen freilassen.
05:10Dann fehlt das jetzt unter Unerwartetes.
05:12Alles Gute Ehren.
05:14Morgen, Herr Moin.
05:15Morgen.
05:16Die Tote heißt Verena Konradi.
05:18Wisst man schon.
05:19Wo ist der Ehemann?
05:20Der, der heute in der Früh bei der Stockel angerufen hat.
05:22Genau.
05:23Der ist nur am Weg nach Rosenheim.
05:26Todesursache?
05:28Vermutlich Herzversagen.
05:29Der Tochter sagt, dass sie schon ein bisschen länger tot ist.
05:32Wahrscheinlich schon seit gestern Nachmittag.
05:34Aber genau kann ich es noch nicht sagen, sagt er.
05:36Herzversagen?
05:36Ja.
05:37Und was ruft es da uns an?
05:38Weil sie Kratzspuren im Gesicht hat.
05:40Und außerdem noch Abschürfungen an den Händen und an den Knien.
05:45Also ich glaube ja, dass sie vor irgendjemandem geflohen ist und dabei immer wieder hingefallen hat.
05:50Sie ist wahrscheinlich von dort hinten gekommen, da sind die Äste niedergedrückt und auf einem Zweig, da habe ich sogar,
05:55schaut, da habe ich ein Stück Stoff von ihrem Kleid gefunden.
05:59Was soll das Ganze eigentlich?
06:01Wieso?
06:02Also ich verstehe.
06:05Fortbildungskurs Spurensicherung.
06:06Ah, genau.
06:07Du hast gleich mal den halben Wald eingesammelt.
06:09Unauffällige Details haben schon oft die Wände in so einem Fall gebracht.
06:11Und furcht damit der Spurensicherung ins Handwerk. Das bringt es ganz schnell rüber zu den Kollegen, gell?
06:16Heißt einmal, wenn man sich ein bisschen engagiert.
06:19Ja, ja.
06:21Wer hat es denn gefunden?
06:22Wen?
06:23Na, die Leiche.
06:24Eine Wandergruppe.
06:26Verwertbare Spuren?
06:27Nein.
06:28Also ein Haufen Rindviecher hätte genau dieselbe Wirkung gehabt.
06:31Und aufgefallen ist ihnen auch nichts.
06:33Und da habe ich den Herrschaften gesagt, sie sollen sich ein bisschen bereithalten, damit wir sie später noch befragen können.
06:37Ein bisschen bereithalten?
06:39Ja.
06:40Was ist das eigentlich?
06:41Den habe ich auch gefunden. In der Tasche von der Toten.
06:44Dr. Anton Probst.
06:46Haben Sie schon festgestellt, wer das ist?
06:48Nein. Ich kann nicht alles gleichzeitig machen.
06:50Nicht?
06:51Nein.
06:52Das liegt nur im richtigen Zeitmanagement-Wiege.
06:54Genau.
06:56Was soll ich jetzt mit dem Brief?
06:58Soll ich den einwerfen?
06:59Ja. Bei der Spurensicherung.
07:01Jawohl.
07:02Tschüssi, Wiege.
07:03Ja, aber sie ist da...
07:05Ja, wunderbar, dass ich Sie noch treffe.
07:08Ich habe hier die Akte Moser.
07:11Wieso Moser? Wir ermitteln im Fall Konradi.
07:13Das weiß ich schon selber, Herr Hofer.
07:15Ja.
07:15Deswegen bin ich schon ausreden lassen wollen. Ja? Dankeschön.
07:17Also, der Herr Hofer, der Herr Moser, der saß bis vor zwei Wochen im Gefängnis wegen Körperverletzung.
07:24Sagen Sie es auch, warum?
07:26Ja, der hat den Pelzmantel von der Frau Konradi angesprüht.
07:29Das ist doch keine Körperverletzung.
07:31Während des Sprühvorgangs hatte Frau Konradi den Mantel an und Gesicht und Haare wurden dabei gelb eingefärbt.
07:38Ja, das ist dann Körperverletzung.
07:40Ja, jedenfalls ist der Herr Moser auf freiem Fuß. Und es ist ja nicht auszuschließen...
07:46...dass er sich an der Frau Konradi rächen wollte. Wir kümmern uns drum.
07:50Ich wusste, dass Sie mich verstehen, Herr Sartori.
07:53Ich wusste, dass Sie mich verstehen. Zeitung haben Sie verstehen, wie es wir männern.
07:57Und unter 1,60 sind.
08:00Übrigens, der Konradi hat angerufen. Der ist inzwischen zu Hause. Also.
08:06Also.
08:06Also.
08:07Ja.
08:08Abmarsch!
08:09Gehen wir.
08:10Fahren wir.
08:16Jetzt gehen wir doch, Oma!
08:34Die Schreiberei.
08:34Scheint sich zu rentieren, die Schreiberei, ne?
08:36So eine Bücher verkaufen sich wie warme Semmeln.
08:39Kauft ja auch jeder Depp.
08:40Was?
08:41Die Semmeln.
08:43So.
08:48Und normalerweise telefonieren wir aber doch mal, bevor sie abends schlafen geht.
08:52Ja, und als er sich am Morgen immer noch nicht gemeldet hat, da haben sie sich Sorgen gemacht.
08:57Wann sind Sie dann zurückgefahren?
08:59So gegen neun.
09:02Ich habe bis zuletzt gehofft, dass Sie anrufen.
09:09Entschuldigen Sie, Herr Konradi, ich wollte nur im Namen aller Mitarbeiter...
09:13Das ist sehr lieb von Ihnen. Dankeschön.
09:15Wenn ich irgendetwas tun kann...
09:16Danke, nein.
09:18Ich weiß, dass Sie schätzen.
09:20Herr Brandstätter, mein Sekretär.
09:22Grüß Gott.
09:22Grüß Gott.
09:24Legen Sie es doch auf den Tisch.
09:29Ihre Frau?
09:30Mit der haben Sie sich gut verstanden, oder?
09:32Natürlich.
09:34Ich meine, schauen Sie, in einer Ehe gibt es immer ein Auf und Ab.
09:37Ich sage Ihnen, meine Ehe ist wie eine Berg- und Talfahrt.
09:39Oh Gott.
09:40Sagen Sie, Herr Konradi, hat Ihre Frau Feinde?
09:44Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Nicht, dass ich wüsste.
09:46Sagt denn der Name Moser was?
09:48Moser.
09:50Ja, Moser sagt mir was.
09:52Das ist ein Verrückter.
09:54Der saß ein paar Mal mit einem Transparent bei uns vor unserem Haus.
09:59Verena hat sich gar nicht mehr vor die Tür getraut.
10:01Und wogegen hat er protestiert?
10:02Gegen die Feid.
10:04Das ist ein Hobby von mir.
10:06Ich heilte und trainiere Falken.
10:09Und Leute wie der Moser haben überhaupt gar keine Ahnung.
10:11Ohne unsere Nachzuchten wären Bründerfalken längst ausgestorben.
10:14Eins noch.
10:15Wir haben bei Ihrer Frau einen Brief gefunden, adressiert an Herrn Dr. Probst.
10:21Dr. Probst war der Hausarzt von Verena.
10:24Die beiden haben sich sehr gut verstanden.
10:31Eine Ehe ist eine Berge-Grund-Tal-Falk.
10:34Schreibt er in seine Bücher auch so geschwollen, der Herr.
10:37Das ist ja nicht so streng.
10:38Immerhin hat er gerade erfahren, dass seine Frau tot ist.
10:40Ah ja.
10:44Angenommen, wir fahren jetzt in Rosenbräu, fällt das dann unter Kategorie kreative Pausen?
10:50Exakt.
10:51Und jetzt wie hin?
10:55Wo bleibt sie denn die ganze Zeit?
10:57Die Rosenbräu waren mal kreative Pausen.
11:00Und ich habe in der Zwischenzeit diesen Herrn Dr. Probst ausfindig gemacht.
11:04Also, er hat eine Arztpraxis in der Innenstadt und die Frau Conradi war seine Patientin.
11:09Er sagt, sie hätte vor ein paar Jahren eine Virus-Mirus-Kart...
11:12Nein, eine Virus-Mio-Kartitis gehört.
11:15Was für ein Ding?
11:16Herr Sartori, das ist eine Entzündung des Herzmuskels.
11:19Sie hat seitdem Medikamente nehmen müssen und war nicht mehr ganz, also nicht mehr voll belastbar.
11:24Hat also nicht allzu viel gebraucht, damit sie stirbt.
11:26Fragt sie nur, wer das gewusst und ausgenutzt hat.
11:28Wissen wir schon, was in dem Brief steht?
11:30Was für ein Brief?
11:32Ach so.
11:34Ist aber eine Kopie.
11:37Lieber Toni, meine Entscheidung steht fest, ich werde weggehen von hier.
11:40Bitte versuche nicht mehr, mich daran zu hindern.
11:42In meinem Herzen wirst du immer einen besonderen Platz haben.
11:45Nein, anscheinend war im Herzen von der Frau Conradi eine ganze Menge Platz.
11:48Trotz Virus-Mio-Kartitis.
11:51Auf geht's.
11:52Gehen wir.
11:53Na wie jetzt, noch eine kreative Pause oder was?
12:13Entschuldigen Sie, Herr Doktor, aber das sind zwei Herren...
12:15Grüß Gott, Kriminalpolizei, mein Name ist der Toris, mein Kollege Hofer.
12:18Herr Doktor.
12:19Wir hätten ein paar Fragen an Sie.
12:20Das geht schon in Ordnung, Frau Wimmer.
12:22Bringt uns bitte einen Kaffee.
12:24Die Herren möchten auch sicherlich auch hören.
12:26Gern.
12:27Ja.
12:29Ja, dann nehmen Sie doch Platz.
12:31Danke.
12:32Herr Doktor Probst, Sie kennen eine gewisse Frau Conradi, ja?
12:37Sie war meine Patientin.
12:38War.
12:39Also wissen Sie bereits, dass sie tot ist?
12:41Ja.
12:44Wie war Ihr Verhältnis zur Frau Conradi?
12:46Was wollen Sie denn von mir hören?
12:48Sie war meine Patientin.
12:50Herr Doktor Probst, reden wir nicht lang rum.
12:52In der Tasche von der Frau Conradi ist ein Brief gefunden worden.
12:55Der war an Sie adressiert.
12:57Und in dem Brief kündigt sie, an Rosenheim verlassen zu wollen.
13:01In diesem Brief hat sie sich auf sehr persönliche Weise von Ihnen verabschiedet.
13:04Sehr persönlich.
13:05Sagen Sie ihm.
13:08Worauf wollen Sie denn eigentlich hinaus?
13:11Sie hatten ein Verhältnis mit Frau Conradi.
13:13Habe ich recht?
13:14Meinen Sie, ja?
13:16Ich glaube nicht, dass Sie das verstehen.
13:22Verena und mich...
13:24hat viel verwunden.
13:26Sie war völlig verzweifelt.
13:27Zuerst diese Herzkrankheit.
13:29Und dann dieser Mann.
13:30Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass er sie nur ausnutzt.
13:32Und so war es dann schließlich auch.
13:34Am Ende hat er sich kaum noch um Sie gekümmert.
13:37Und da sind Sie als alter Jugendfreund eingesprungen.
13:40Ich war für Sie da, wenn Sie mich gebraucht hat.
13:42Ja.
13:43Das hat sich in letzter Zeit wohl etwas geändert, Herr Doktor Probst.
13:46Wo waren Sie gestern Nachmittag?
13:49Sie glauben doch nicht etwa, dass ich Verena...
13:51Verena, die Fragen stellen wir.
13:52Ja.
13:58Oh, Verzeihung, das tut mir aber leid.
13:59Warte, ist es schon in Ordnung?
14:01Ich...
14:01Ich nehme Sie in Ordnung.
14:02Ich...
14:02Ich wollte Ihnen nur einen Kaffee bringen.
14:07Ja, Herr Doktor Probst.
14:09Ich war gestern Nachmittag hier in der Praxis.
14:11Kann das jemand bezeugen?
14:12Ja, ich.
14:14So.
14:16Ja, Frau Wimmer und ich haben gestern Nachmittag unsere Quartalsabrechnungen gemacht.
14:20Sie sind sich da beide sicher, ja?
14:22Das hat sie Ihnen doch gerade gesagt, oder?
14:26Ja, also gegen fünf hat die Frau von einem Patienten angerufen.
14:30Ein Notfall.
14:30Der Herr Doktor Probst ist dann gleich hin.
14:33Dann ist er wiedergekommen und wir haben bis etwa gegen halb acht die Quartalsabrechnungen gemacht.
14:39Ja, gut.
14:40Wenn dem so ist, dann bedanken wir uns einstweilen.
14:44Wiedersehen.
14:45Einen Spitzenkaffee ist das.
14:46Danke.
14:46Danke.
14:47Tut es noch weh?
14:48Ach, es geht schon wieder.
14:50Es wird schon wieder.
14:51Wiederschauen.
14:52Aha.
14:55So ist er.
14:56Wiederschauen.
14:57Wiedersinn.
14:58Ich glaube, denen kein Wort.
15:00Sogar wird er über den Konrad gesprochen.
15:02Vielleicht wird es doch sehr groß die Liebe.
15:04Jedenfalls hat es mit Sicherheit Folgen für die Ehe der Konradis gehabt.
15:10Schau.
15:11Schluss mit der Massentierhaltung.
15:12Freiheit für die Hühner.
15:13Schluss mit der Massentierhaltung.
15:15Freiheit für die Hühner.
15:17So, nehmen Sie mal.
15:18Was ist er doch?
15:19So, Schluss mit der Massentierhaltung.
15:22Freiheit für die Hühner.
15:24Informieren Sie sich mal.
15:25Schluss mit der Massentierhaltung.
15:27Freiheit, frei.
15:27Der Moser.
15:29Scheiße.
15:30Freiheit für die Hühner.
15:31Bleib stehen.
15:34Moser, stehenbleiben.
15:39Buddy, komm.
15:40Buddy, komm.
15:43Der Moser.
15:44Buddy, komm.
15:45Hoppa.
15:46Buddy, komm.
15:47Hoppa.
15:52Komm, Buddy, komm.
15:53Komm, komm.
15:56Verlaubt die Hühner.
15:58Herr Moser.
15:59Scheiß Hühnerkost.
16:00Besser den Bull.
16:01Freiheit für die Hühner.
16:03Besser den Bull.
16:05Freiheit für die Hühner.
16:06Besser den Bull.
16:12So, du leid.
16:13Sauber.
16:15Herr Moser.
16:21Kaschballkostüm wird besser zu ihm passen.
16:23Tri, tra, tra, la, la, la.
16:25Was wollen Sie eigentlich von mir?
16:26Ich bin ein unbescholtener Bürger.
16:31Komm, Buddy, wir gehen.
16:33Und zwar mit uns.
16:34Die sind vorläufig festgenommen im Haus.
16:35Auf geht's.
16:36Ja, Herr Schaffzeit, noch mal was.
16:38Was soll denn das?
16:44Mei, die Frau Konradi, die habe ich das letzte Mal vor Gericht gesehen.
16:48Wir schwören.
16:50Mhm, aber, Herr Mohr, jetzt wird's aber langsam Zeit.
16:55Jetzt ist es mir gelungen, äußerst interessantes Beweismaterial sicherzustellen.
17:01Was ist denn da wieder dabei?
17:02Schauen Sie mal her.
17:06So, was fällt Ihnen ein?
17:08Ich zeig Sie an, das ist Tierquälerei.
17:10Da bleibst du.
17:11Ich weiß gar nicht, was Sie haben.
17:14Freiheit für alle Hühner, haben Sie das selber gesagt?
17:16Borg, borg.
17:18Ja.
17:19So, jetzt rauchen wir Sie.
17:20Ich muss als Frage Sie noch mal, wo waren Sie gestern Nachmittag?
17:23Also gut.
17:24Diese süßen kleinen Schicken da, die habe ich aus einer Geflügelfarm in Oberfranken befreit.
17:29Und zwar gestern Nachmittag.
17:31Somit dürfte sich Ihre Frage nach meinem Alibi wohl auch erledigt haben.
17:35Gibt's für diese Befreiungsaktion Zeugen?
17:37Und zwar der Gattung Homo sapiens.
17:39Jede Menge.
17:40Gott sei Dank stehe ich in meinem Einsatz für die Tiere, nicht allein.
17:43Schön, da bleibst du.
17:45Das ist schön für Sie.
17:46Und es gibt dann für Sie und Ihre Zeugen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.
17:51Können Sie mal mitwarten.
17:54Hopp.
17:56Pass auf.
18:00Das ist eine Frechheit.
18:01Ich zeige Sie an, das ist Tierquälerei.
18:03Ach und, dass wir diese Chicken nirgendwo hinkacken.
18:06Das sind Stubenküken, die sind Stuben rein.
18:08Das schaffst du, das ist die Polizei.
18:11Guten Tag.
18:13Ja, da hast du schon recht.
18:15Was machen Sie eigentlich da, Frau Stockl?
18:17Ich versteigere gerade Ihre Sachen im Internet.
18:20Das heißt, Sie verkaufen meine Sachen?
18:22Erstens sollten Sie mir dankbar sein.
18:25Zweitens haben Sie gesagt, ich kann damit machen, was ich will.
18:27Und drittens ist das bestimmt nicht Ihr Hosen.
18:33Apropos Hosen.
18:34Ihr Bankerfreund der Lohmeier hat gerade angerufen.
18:37Der Börsengang von diesem Konradi ging extrem in die Hosen.
18:40Das steckt in immensen finanziellen Schwierigkeiten.
18:43So, so.
18:44Das kann Ihnen kaum passieren.
18:45Geschäftssüchtig, wie Sie sagen.
18:48Herr Konradi.
18:52Herr Konradi.
18:58Herr Braunstetter, Sie sind doch der engste Mitarbeiter von Herrn Konradi, gell?
19:05Also quasi seine rechte Hand.
19:07Wie läuft denn das Unternehmen von Herrn Konradi so?
19:12Da fragen Sie ihn am besten selbst.
19:16Da draußen ist er.
19:19Ja.
19:20Kommen Sie.
19:39Der Kollege kommt bestimmt gleich.
19:43Entschuldigung?
19:45Schuhbandl ist aufgewiesen.
19:47Ich habe es zugemacht.
19:48Wo haben Sie gesagt,
19:49wartet der Herr Konradi auf uns?
19:51Draußen.
19:51Draußen.
19:52Danke.
19:53Nichts mehr raus.
19:58Wissen Sie inzwischen,
19:59ob meine Frau ermordet worden ist?
20:02Wir warten noch auf den Objektionsbericht.
20:04Was genau haben Sie in Frankfurt gemacht, Herr Konradi?
20:07Ich habe ein Seminar gehalten
20:09vor Führungskräften der Automobilindustrie.
20:11Den ganzen Tag?
20:14Nachmittags war ich in meinem Hotel
20:15und habe ihn für den nächsten Tag vorbereitet.
20:19Kann es jemand bezeugen?
20:22Ja.
20:24Einige Hotelgäste werden mich schon gesehen haben.
20:26Außerdem habe ich meinen Zimmerschlüssel
20:28an der Rezeption abgeholt.
20:29So ist brav.
20:31Ist leer.
20:32Dankeschön.
20:33Herr Konradi, wir wissen,
20:34dass Sie so in einiger Zeit
20:35in finanzielle Schwierigkeiten stecken.
20:40Die Zeiten sind schlecht, ja.
20:42Ja.
20:43Ist das ein möglicher Grund,
20:45dass Ihre Frau Sie verlassen wollte?
20:48Wer hat Ihnen das gesagt, Dr. Probst?
20:51Nein, den Brief,
20:51den Ihre Frau kurz für den Tod
20:53an den Dr. Probst geschrieben hat,
20:54hört sich das so an.
20:57Wissen Sie,
20:58aufgrund des labilen Gesundheitszuschirmes
20:59meiner Frau war sie in letzter Zeit
21:01so häufig depressiv.
21:03Und da hat sie manches Mal
21:06irgendwelche Dinge gesagt.
21:08Und das hat Dr. Probst ausgenutzt.
21:11Er hat von Anfang an gehofft,
21:12dass es zwischen Verena und mir nicht klappt.
21:15An diesen Strohhalmer,
21:16der sich jahrelang geklammert.
21:18Und dass er so sein Weg quen hat?
21:22Weg?
21:22Wohin?
21:23In Ihrem Gesundheitszustand?
21:25Und schauen Sie sich um.
21:27Glauben Sie ernstlich,
21:27meine Frau hat das alles hinter sich gelassen?
21:29Ganz freiwillig?
21:31Und können Sie sich vorstellen,
21:32dass der Dr. Probst
21:33etwas, was mit dem Tod Ihrer Frau zu tun hat?
21:37Wenn einer jahrelang
21:39in seiner Liebe enttäuscht wird,
21:42kann er manchmal unberechenbar werden.
21:45Ja, gut, ähm,
21:46Herr Konrad,
21:48wir müssen es leider gehen,
21:48wir haben noch einen Termin.
21:49Vielen Dank, Herr Freilen.
21:51Wir sehen uns wieder.
21:53Was ist denn jetzt schon wieder?
21:55Die Kühe.
21:56Herr Hofer,
21:57wollen Sie nicht mal einen Knecht anstellen?
21:58Mh, mh, mh, mh.
22:09Du kommst keine Minute zu früh,
22:11Karbinian.
22:12Das nenne ich eben
22:13ein perfektes Zeitmanagement.
22:14Ja, ja, ja, ja.
22:18Tja.
22:18Super.
22:20Danke.
22:20Allerdings.
22:22Wo soll es denn hingehen halt?
22:23Da bin ich auch einmal gespannt.
22:26Erstmal in ein schönes Restaurant
22:29und der Rest will ich nicht verraten.
22:31Oh, mein.
22:32Sauber bleiben, gell.
22:33Was ist denn bei meiner Lehre?
22:36Frag doch mal deinen Onkel Karbinian.
22:38Der hat erstens null Ahnung
22:40und zweitens kein Geld.
22:42Du Bürscherl, pass auf, gell.
22:43Also, 40.
22:44Und denk an die Kühe, ha?
22:46Ich glaube,
22:47ich leih'n doch mal mein Buch aus.
22:48Danke.
22:49Schönen Abend noch.
22:49Auf geht's, wenn's dir in Trivage.
22:51Okay.
23:11Oh, mein Gott.
23:17Oh, mein Gott.
23:20Oh, mein Gott.
23:48Du, wenn das nicht wieder so ein pubertierendes Liebespärchen ist, hä?
23:51Schauen wir mal.
23:53Schauen wir mal.
24:09Hey, ihr Spanner, verschwind's!
24:12Hier gibt's nichts zum Schauen!
24:13Ich hol gleich die volle Zeit!
24:15Ja, sind wir schon da, wertes Fräulein.
24:19So, und wenn's jetzt bitte schon so freundlich sind und rauskommen,
24:22sich langsam anziehen
24:24und dann mitkommen.
24:26Ja, ich komm schon, hier ist Polizeiabmeister Niederhuber.
24:33Hier ist Polizeiabmeister Niederhuber.
24:37Was?
24:38Entschuldigen Sie die späte Störung, aber wir haben ja da zwei verdächtige Personen festgenommen.
24:45Gehört's doch auf, so ein Schmarrn.
24:47Was macht denn meine Schwester um die Zeit im Freibad?
24:50Das glaub ich nicht.
24:52Sie beleidigt?
24:54Ja, was hat's dazu Ihnen gesagt?
25:00Ja, das ist meine Schwester.
25:02Oh mein, da seid ihr ja schön baden gegangen mit eurem Jahrestag, Christoph.
25:08Nachts ins Freibad einsteigen.
25:10So was deppert's.
25:11Was habt ihr euch dabei gedacht?
25:12Das war halt so eine spontane Aktion.
25:14Ja, weil wir uns doch genau vor einem Jahr dort kennengelernt haben.
25:18Ich hab sie damals dort liegen sehen.
25:20Auf ihrem Handtuch.
25:22Eine richtige Badeschönheit.
25:24Tja, das liegt halt bei uns in der Familie.
25:27Bloß blöd, dass ausgerechnet gestern ganz spontan ein Streifenwagen vorbeikommen ist.
25:32Mei, ich hab gedacht, mit 100 Euro ist die Sache aus der Welt.
25:35Denk, denk, denk, was?
25:38Beamtenbestechung auch noch.
25:40Na, hat's euch den von Borbeck oder was?
25:43Hausfriedensflucht, Ruhestörung, Beleidigung, Bestechung.
25:46Wisst ihr überhaupt, dass das so Konsequenzen haben kann, he?
25:48Mein sauberes Fräulein, Schwester und der Herr Großmiergarten wichtig wird.
25:54Ja, sag ich mal, Herr Hofer, bin ich da korrekt informiert?
26:06Jemand aus Ihrer Verwandtschaft soll bei einer nächtlichen Ruhestörung beteiligt gewesen sein?
26:10Äh, äh, das ist halb so wild, das erkläre ich Ihnen bei Gelegenheit.
26:15Quasi eine Familienangelegenheit.
26:16Haben Sie Vertrauen?
26:17Ich regle das alles.
26:18Das hoffe ich doch.
26:21Was ist das für eine Familienangelegenheit?
26:22Eine Familienangelegenheit.
26:24Zähne ich.
26:30Au!
26:31Entschuldigung.
26:32Dr. Wedel.
26:32Nein, aber ich habe das Alibi von dem Dr. Probst überprüft.
26:36Und es stimmt.
26:38Er ist tatsächlich gegen 17 Uhr zu einem Notfall gerufen worden und der Patient hat das bestätigt.
26:43Aber, und jetzt kommt's, die Frau von diesem Notfall hat bereits gegen 15 Uhr in der Praxis angerufen
26:49und die Wimmerin, das ist die Sprechstundenhilfe, die hat gesagt, der Doktor ist nicht da.
26:54Ich habe es ja gleich gesagt.
26:55Ich greife mich hin und weiter so.
26:57Danke.
26:59Gehen wir.
27:00Fahren wir.
27:04Habt ihr?
27:05Nein.
27:21Was ist jetzt?
27:22Grundschuh.
27:24Frau Wimmer, die feine englische Art, das ist aber nicht die Polizei zu lieben.
27:30Wie lange arbeiten Sie denn schon hier bei Herrn Dr. Probst?
27:33Seit über zehn Jahren.
27:35Jule Loyer, empfehle ich Ihnen Ehren, Frau Wimmer.
27:38Es ist an der Zeit, dass Sie uns wirklich sagen, wo der Herr Doktor vorgestern wirklich war.
27:42Sie wollen ihm doch bloß helfen.
27:44Der Herr Dr. Probst ist kein Mörder.
27:47Glauben Sie mir, Sie können sich gar keinen besseren Chef vorstellen als den Dr. Probst.
27:54Aber diese Frau, die hat ihn ja ganz verrückt gemacht, seitdem ich ihn kenne, ist er vernarrt.
28:01Und die gibt genug Frauen, die hätten ein Interesse an ihm gehabt.
28:07Aber er hat ja nie ein anderer angeschaut.
28:10Der hätte bloß Rufen brauchen und schon ist er geflitzt.
28:13Ja, Frau Wimmer, jetzt sagen Sie uns doch bitte, wo der Herr Doktor am Mittwoch war.
28:16Der Herr Dr. Probst hat mittags noch mit der Frau Konradi telefoniert und dann ist er weg, wie jeden Mittwoch.
28:23Gegen halb fünf war er dann wieder da.
28:25Gibt es da einen Ort, an dem die beiden sich immer getroffen haben?
28:29Ich, ähm, ich habe keine Ahnung.
28:32Ist der Herr Doktor jetzt zu sprechen?
28:33Ach, tut mir leid, aber der ist gerade zum Jagdhaus gekommen.
28:38Ins Jagdhaus. Wo ist denn dieses Jagdhaus, Frau Wimmer?
28:41Das weiß ich nicht genau.
28:44Geh, Frau Wimmer.
28:48Am Hechtweiher.
28:50Na, ist er.
28:51Das ist ganz nahe von der Stelle, wo wir die tote Frau Konradi gefunden haben.
28:55Ja, genau.
29:05Wenn, dass wir die brauchen.
29:07Und wenn wir sie brauchen.
29:08Dann haben wir nichts und sie eigentlich.
29:11Geht's?
29:23Herr Probst.
29:23Herr Probst, Sie sind vorläufig festgeblieben.
29:27Für Sie immer noch Herr Doktor Probst.
29:30Wenn Sie meinen.
29:32Sie haben doch überhaupt nichts in der Hand gegen mich.
29:34Sie haben uns angelogen.
29:35Das Alibi Ihrer Sprechstundenhilfe war falsch.
29:38Aber wir wissen jetzt, wo Sie an dem Nachmittag wirklich waren.
29:40Jetzt sagen Sie, kommen jetzt besser mit, ne?
29:50Ja.
29:51Ja.
29:52Ja.
29:53Moment mal.
29:55Du bringst daheim nichts zum Essen.
29:58Komm schon.
30:03Das muss dann ziemlicher Schock für Sie gewesen sein, als Ihnen die Frau Konradi von Ihren Plänen erzählt hat.
30:09Im Jagdhaus.
30:10Kurz vor dem Tod.
30:12Sie hat sich eingebildet, dass woanders alles besser wird.
30:16Auch, dass man Ihren Herzkrank hat.
30:18Entschuldigen Sie die Störung, aber der Obduktionsbericht wäre jetzt da.
30:21Das ist fein, Frau Stockl.
30:22Vielen Dank.
30:23Wünschen Sie dir ja noch irgendwas?
30:25Kaffee?
30:25Tee?
30:26Nein, Frau Stockl, jetzt nicht später vielleicht.
30:28Danke.
30:31Und bei dem Versuch, Sie davon abzubringen, da sind Sie vielleicht ein bisschen grob geworden.
30:35Kann das sein?
30:35Ja.
30:36Wir hatten eine Auseinandersetzung, verdammt nochmal.
30:39Aber deswegen habe ich Sie noch lange nicht umgebracht.
30:42Jedenfalls, als ich Sie verlassen habe, da hat Sie noch gelebt.
30:44Wann waren Sie noch einmal in Ihrer Praxis?
30:47Um Viertel vor fünf.
30:48Aber das wissen Sie doch schon längst.
30:50Ja.
30:51Dann dürfen Sie jetzt heimgehen.
30:53Was?
30:56Ja, Gott sei Dank glauben Sie mir endlich.
31:02Falls Sie nur irgendwelche Fragen haben, dann...
31:04Dann wenden wir uns an Sie natürlich.
31:06Auf Wiederschauen.
31:09Was steht denn da drin?
31:10Da steht drin, wann es genau passiert ist.
31:12Zwischen 18 und 19 Uhr.
31:14Da war unser Herr Doktor längst wieder in seiner Praxis.
31:16Stehen wir wieder ganz am Anfang.
31:20Allerdings, da steht auch, dass die Krautspuren höchstwahrscheinlich von einem Tier stammen,
31:24vermutlich von einem Vogel.
31:26Wenn ich zu diesem Thema vielleicht auch noch etwas sagen dürfte...
31:29Bitte?
31:29In meinem halben Wald, wie du dich ja ausgedrückt hast, hat sich auch eine Feder gefunden.
31:34Und diese Feder habe ich von einem Ornithologen untersuchen lassen.
31:38Sie stammt von einem sogenannten Wanderfalten, lateinisch falco peregrinus.
31:43Alles klar, Herr Kommissar.
31:45Und die Spuse hat auf diesem Korpusdelikt die Blutspuren entdeckt.
31:48Von der Frau Konradi.
31:50Konradi trainiert Wanderfalten.
31:52Und einer Kuhu.
31:54Danke, Emma.
31:55Gute.
31:55Habt ihr übrigens gewusst, dass Wanderfalt hier in der Rumpfzeit besonders schön singen?
31:59Ja, das ist wahr.
32:03Servus.
32:04Servus, Leo.
32:05Hast du mal einen Moment Zeit?
32:06Servus, Leo.
32:07Servus.
32:08Ich komme gleich nach.
32:11Hast du schon was erreicht, Kabinian?
32:13Wegen einem nächtlichen Abenteuer.
32:14Ich bin leider jetzt gerade furchtbar in Eile.
32:16Ähm, kriegst du auch ein Freibier?
32:19Eins.
32:20Also gut, Freibier für die ganze Woche.
32:23Übernehm die nicht, gell.
32:25Naja, schauen wir mal.
32:29Dann sehen wir schon.
32:30Ja.
32:31Und wir schauen auch mal.
32:33Servus.
32:34Servus.
32:38Na, Konradi.
32:41Konradi.
32:43Hier habe ich Düsseldorf.
33:00Herr Hofer.
33:01Ja?
33:02Kann man nicht irgendwas vergessen?
33:04Was denn?
33:05Durchsuchungsbeschluss.
33:06Das weiß ich auch.
33:07Schauen Sie mal, das ist doch merkwürdig.
33:09Wozu braucht der Konradi ein Federspiel mit Kunsthahn?
33:14Na, zur Faschung wird aber nicht gegangen sein mit seinen Folgen.
33:16Kann ich Ihnen weiterhelfen?
33:20Suchen Sie was Bestindes?
33:21Nein, nicht wirklich.
33:22Wir wollten zum Herrn Konradi, aber da hat niemand aufgemacht.
33:26Aha.
33:27Herr Konradi hält einen Vortrag in der Stadt.
33:29Also.
33:30Ich erwarte ihn gegen 16 Uhr zurück, wenn die Herren dann nochmal wiederkommen wollen.
33:35Ja, dann sagen Sie dem Chef doch bitte, dass wir noch ein paar Fragen haben und so gegen...
33:39so gegen fünf nochmal wiederkommen.
33:40Aha.
33:41Hübsche für Warte, Herr Amstor.
33:42Wiedersehen.
33:43Ja.
33:45Also, Sie haben ja wirklich überhaupt keinen Geschmack, Herr Hofer.
33:56Servus.
33:56Servus.
33:58War es alles schon verkauft, oder?
34:00Ja, bis auf die alten Hosen vom Hofer.
34:04Für die habe ich leider keinen Abnehmer gefunden.
34:06Na, dann haben Sie nicht gescheit gesucht.
34:09Ich kenne da einen Zeltverleih, vielleicht haben die ja Interesse.
34:13Die Hände hat geschafft ja noch ganz gut aus, oder?
34:15Könnte ich von Winzen wieder mitnehmen.
34:17Aber nicht damit denken.
34:18Die habe ich der Stockl abgekauft.
34:20Für 50 Euro kannst du wieder haben.
34:22Für 50 Euro?
34:23Du hast doch wenigstens 10 dafür gezahlt, oder?
34:26So.
34:27Das ist die feine Art, oder wie?
34:29Einem armen Bauern das letzte Geld aus der Tasche ziehen.
34:32Das nennst du Freundschaft.
34:33Aber eine gute Beurteilung willst du doch von mir haben für die Beförderung, gell?
34:36Logisch.
34:3740 Euro.
34:3820.
34:3930.
34:40Freundschaftspreis.
34:41Für einen armen Bauern.
34:43Hast du im Handel auch eine Fortbildung gemacht?
34:45Nein, das ist cool von Haus aus.
34:47Ja.
34:49Das habe ich mir schon gedacht, dass das ein bisschen übereifriger ist.
34:52Naja, das ist ja niemandem zu Schaden gekommen.
34:55Wann?
34:57Nein, du kennst ja meine Schwester.
34:58Die hat doch schon immer gemacht, was ihr gerade einfällt.
35:01Nein?
35:01Sicher.
35:07Die ist gut.
35:08Also, nur mit vielen Dank von Sie.
35:10Ja, servus.
35:11Piaati.
35:14Na, haben Sie Ihre Familienangelegenheiten geregelt?
35:18Ja, das kann man so sagen.
35:19Es gibt Neues von den Kollegen aus Frankfurt.
35:21So, was denn?
35:22Die Befragung der Hotelangestellten ist jetzt abgeschlossen.
35:25Der Partie bestätigt zwar, dass der Konradi mittags so gegen halb zwölf im Hotel war,
35:30aber danach hat ihn niemand mehr gesehen.
35:32Bis nachts um halb eins.
35:33Das heißt?
35:34Das heißt, dass er von mittags um zwölf bis nachts um halb eins so ziemlich überall gewesen sein kann.
35:38Auch in Rosenheim?
35:40Ja, um seine Frau zu ermorden.
35:46Fragt sich nur, wie er das gemacht hat.
35:50Tja.
35:55Umkehrten eigentlich die Perücken?
36:11Ähm, Frau Stockl, die bräuchte ich noch einmal. Danke.
36:15Ich glaube nicht, dass Ihnen das rot steht.
36:17Sind Sie sich da sicher?
36:20Nicht wirklich.
36:21Wiebfalls.
36:22Danke, Frau Stockl.
36:24Gern geschehen.
36:25Wofür?
36:28Wofür?
36:36Hey, komm her.
36:38Komm her, mein Mensch.
36:40Komm her.
36:43Grüß Gott, Herr Konradi.
36:44Grüß Gott.
36:46Ich grüße Sie.
36:50Großartige Tiere, nicht wahr?
36:53Sie vereinigen in sich alles, was man zum Erfolg braucht.
36:56Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Zielsicherheit.
37:00Aber ich glaube, meine Herren, Sie sind nicht wegen der Falken gekommen.
37:03In gewisser Weise schon, Herr Konradi.
37:07Sagen Sie, hat sich Ihre Frau eigentlich auch für Hobby interessiert?
37:10Nein, leider nicht.
37:12Verena mochte die Falken nicht sehr.
37:15Ich glaube sogar, sie hatte regelrecht Angst davor.
37:19Sie trainieren Ihre Tiere damit, ja?
37:23Mit dem Federspiel, ja.
37:25Lassen Sie mal sehen.
37:26Gerne.
37:29Komm, Artus, wir fliegen.
37:30Wir fliegen.
37:32Wir fliegen.
37:39Wo ist mein Dester?
37:50Woa!
37:51Gut, ja.
37:55Woa!
38:04Komm her, ja.
38:09Gut, Herr Vos.
38:15Komm her, ja, du bist mein Bester, komm her, du bist mein Bester, ja.
38:20Herr Conradi, wie fühlt sich jemand wie Sie, dem Erfolg alles bedeutet?
38:29Wenn er plötzlich den Boden unter den Füßen verliert, die Firma Magrott, die Freiwelle Berge,
38:34wie glaubwürdig ist man dann noch als Autor, neumal kluger Ratschläge, ja?
38:39Was wollen Sie von mir?
38:41Wir vermuten, dass Sie Ihre Frau getötet haben, Herr Conradi.
38:45Ich war in Frankfurt in meinem Hotel, das wissen Sie ganz genau.
38:47Das stimmt nicht ganz.
38:49Wir haben Beweise, dass Sie Ihr Hotelzimmer mehrere Stunden vor der Tatzeit verlassen haben
38:52und erst später in der Nacht zurück waren.
38:55Und das heißt, Sie haben für die eigentliche Tatzeit kein Alibi, Herr Conradi.
39:04Frigatos!
39:09Und wie glauben Sie, habe ich meine Frau umgebracht?
39:12Ja, das hat gewissermaßen einer Ihrer Falken für Sie erledigt.
39:17Darf ich mal?
39:24Sie haben gewusst, dass Ihre Frau sich jeden Mittwoch mit dem Probst in seiner Jagdhütte getroffen hat.
39:30Hey!
39:31Komm!
39:33Arthus!
39:34Dann haben Sie ganz einfach einen Ihrer Falken mit Hilfe einer Perücke
39:38auf die roten Haare Ihrer Frau abgerichtet.
39:42Arthus!
39:43Hey!
39:44Na, komm!
39:46Hey!
39:48Arthus!
39:49Am Mittwoch sind Sie dann von Frankfurt hergefahren
39:51und haben Ihre Frau mit dem Falken vor der Jagdhütte abgepasst.
39:55Denn Sie konnten damit rechnen,
39:56dass der Angriff des Tieres
39:58Ihre Frau aufgrund ihrer Herzkrankheit
40:01zu Tode erschrecken wird.
40:05Ja, so ist es schön.
40:07Ruhig, Arthus, ruhig.
40:17Tja, genau so haben Sie es gemacht, Herr Konradi.
40:22Ja, genau so haben Sie es gemacht, Herr Konradi.
40:35Tja, jetzt können Sie im Gefängniszeitmanagement Kurse geben.
40:39Da haben Sie nämlich Zeit genug.
40:41Sie sind vorläufig festgenommen.
40:44Gehen wir.
40:59Ich gebe Ihnen noch mal den 13er Schlüssel.
41:01Hallo.
41:02Servus, beinahe.
41:04Du, ein kleines Dankeschön
41:07von gestern Nacht.
41:09Jakobin, Jan.
41:13Jetzt läuft er wieder.
41:15Gott sei Dank.
41:17Ja, für den Anfang schon einmal ganz schön.
41:19Danke.
41:20Bitte sind Sie.
41:23Cool.
41:25Eine Lederjacke.
41:26Eine Lederjacke.
41:27Eine Lederjacke.
41:29Ist nicht schlecht.
41:32Danke, Ugelkobin.
41:33Dafür heuchelt er auch im Stall.
41:35Sehen Sie.
41:36So löse ich meine Zeitprobleme.
41:39Raffiniert.
41:39Hat das jetzt sein müssen, ha?
41:41Wie Rocker schaut er jetzt aus.
41:42Das klärt sich ja auch so, Baby.
41:45Marie, kennst du die Haken nicht mehr?
41:47Wieso?
41:48Ja, das ist ja deine.
41:53Jetzt, wo du das sagst.
41:56Aber wir verbieten wollen.
41:57Das war ganz was anderes damals.
42:00Von wegen.
42:01Der Vincent, ich kann dir Geschichten erzählen von deiner Mutter.
42:04Die glaubst du nicht.
42:04Das würde mich jetzt allerdings auch interessieren.
42:07Und mich erst.
42:09Mich auch.
42:10Na, dann pass du mal auf.
42:11Und da steh dich.
42:13In dieser Lederjacke hat deine Mutter,
42:15das ist auch Mutter.
42:16Nein, nein, nein.
42:16Nein.
42:17Als Zentral haben wir sie hier.
42:18Das ist ja so Marie.
42:19Nein.
42:19Stundenlang über die Weide.
42:20Nein, nein.
42:21Nein, nein.
42:21Drei Wochen lang war die Mutter sauer.
42:23Das ist nicht.
42:23Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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