- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:04Das darf doch nicht wahr sein, Gabinian!
00:09Erst letztes Jahr ist der Anzug beim Schneider gewesen, um ihn weitermachen zu lassen.
00:13Was musst du denn jetzt anziehen beim Geburtstag von Bachmeier?
00:16Nein, das dunkle Schakett und, keine Ahnung, die greien Hosen vielleicht?
00:22Schmann, wie schaut denn das aus?
00:23Du bist Ehrenmitglied im Schützenverein und beim 80. vom Alterspräsidenten musst du...
00:28Ich muss gar nichts.
00:29Doch, abnehmen.
00:31Wieso, Barack, das ist doch schön.
00:32Und überhaupt, wenn ich mir einen Triangel in die Hosen gerissen hätte, könnte ich den Anzug auch nicht anziehen.
00:36Du, du mit deiner hinterfotzigen Logik.
00:39Der Anzug passt einzig und allein deswegen nicht, weil du völlig haltlos alles in dich reinstopfst.
00:46Das ist überhaupt nicht wahr.
00:48Außer dem ist der Geburtstag erst Ende der Woche.
00:50Bis dahin habe ich die paar Kilo leicht mit abgenommen.
00:53Und wie, wenn man fragen darf?
00:55Erinnere dich einmal daran, was dir der Doktor letzten Monat gesagt hat.
00:57Dass du mit deiner Gesundheit spielst.
00:59Ja, ja.
01:00Jetzt pass mal auf.
01:03Ich habe da was von der Frau Balthasar bekommen.
01:06Ein Präparat.
01:07Ich glaube aus Amerika oder so.
01:08Das ist absolut bahnbrechend.
01:10Da kannst du essen, was du willst und nimmst trotzdem ab.
01:13Blödsinn, sowas gibt es nicht.
01:15Gibt es eben schon.
01:16Schau dir doch die Frau Balthasar an.
01:17Sechs Kilo in einer Woche.
01:19Das ist garantiert gesundheitsschädlich.
01:20Ist es eben nicht.
01:21Das hat sie von dem Arzt bekommen.
01:23Schau, beim Penicillin damals war es doch auch so.
01:26Da hat es geheißen, es ist gesundheitsschädlich.
01:27Heute nimmt sie die ganze Welt.
01:29Der Fortschnitt lässt sich eben nicht aufhalten.
01:31Die haben wir jahrelang geforscht.
01:32Und jetzt ist es soweit.
01:33Und ich bin dabei.
01:35Und da?
01:37Weit unter 200 Euro.
01:38Wie viel?
01:40196 Euro.
01:42Ich glaube du spinnst.
01:44Ja, eigentlich 196,80.
01:47Die Produktion ist noch nicht angelaufen auf dem deutschen Markt offiziell.
01:51Das wird später billiger.
01:52Und bis zum Ende der Woche passt der Antrieb.
01:54Das tut mich wundern.
01:56Magst du wecken?
01:57Sofort.
01:58Wer verliert, muss zwei Wochen Stalldienst machen.
02:01Adam ist Mörtl.
02:03Da seid ihr.
02:05Das Frühstück ist fertig.
02:06Ich habe am Ort Hunger.
02:07Ich auch.
02:30Ich habe am Ort Hunger.
02:32Ich habe am Ort Hunger.
02:33Guten Morgen.
02:34Hey.
02:56Diese ganzen Diäten sind doch alle für die Katzen.
03:00Da brauchst du Monate, um eine Packung abzunehmen.
03:02Und in zwei Wochen hast du alles wieder drauf.
03:03Das nennt man Jojo-Effekt.
03:05Genau.
03:06Gescheit.
03:06Ja, das stimmt.
03:07Das ist einmal in seinem Heftel gestanden.
03:09Hast du es in meinem Lebensmittelgeschäft auslegt.
03:11Du Unkelkabinian.
03:12Hast du es schon einmal mit Tränkos probiert?
03:14Schweinsbrüllen ohne Knödel.
03:16Das ist mir zu fett.
03:17Und Sauna?
03:18Sauna.
03:19Da nimmst du fast nichts ab.
03:20Und wenn du Becher hast, haust du den gesamten Kreislauf zusammen.
03:22Vor allem bei Föden.
03:23Ja, ja, ja.
03:48Einen wunderschönen Sonntagmorgen wünsche ich euch.
03:51Kein Wort mehr über dieses Thema.
03:53Auf dem sind die blöden Kommentare können verzichten.
03:55Hey Ulrich, ich war jetzt schon in der Kirche und habe Frühstück gemacht.
03:58Wo gehst du hin?
03:59Zur Tankstelle runter und ein paar Semmeln holen.
04:01Geschmarrn.
04:02Ich habe jetzt ein Abend frisches Brot gepackt und setz dich.
04:04Da kann ich natürlich nicht Nein sagen.
04:06Wieso nicht?
04:08Dein Brot ist tausendmal besser als diese billigen Fabriksemme.
04:13Fui Teufel.
04:14Ich müsste schwein, wenn ich das in der Früh essen tät.
04:17Du Ulrich, hast du schon mal Abmerkungskur gemacht?
04:20Habe ich das nötig?
04:21Der Onkel Kabilen macht gerade eine Kuh.
04:23Den wird so blöd daher.
04:24Den will ich mich nur ärgern.
04:25Ich würde nachher gerne in die Keltenausstellung.
04:27Machst du nicht mit?
04:28Ich wollte eigentlich nach München, aber...
04:30Kultur ist nicht so ganz das, was der Herr Sartori mag.
04:32Haben Sie Auto schon gewaschen?
04:33Was ist denn das für eine Kuh?
04:35Das ist so eine Kuh, da kann man so viel essen, wie man mag.
04:37Die macht er schon, seit ich ihn kenne.
04:42Nur, weil die Marie so gut kocht.
05:01Ach, ich weiß noch einen.
05:02Wir machen die Österreicher Marmelade-Krapfen-Ausdrücken.
05:11Oh, die rammen auf.
05:17Na, Sartori?
05:19Na, wo?
05:22Na komm gleich, danke.
05:23Tja, Mordanschlag auf einen Arzt.
05:27Mordzeit.
05:32Die Gäste gehen bitte in den Nebenraum,
05:34Sie werden dann später befragt.
05:35Personal bleibt hier.
05:38Wer hat den Dr. Wolf gefunden?
05:40Ich.
05:41Sie heißen?
05:42Hans-Peter Dornberger, ich bin Ihr Masseur.
05:44Wer hat hier alles Zugang zu seiner?
05:47Jeder vom Personal, Dr. Wolf natürlich.
05:50Ein Schlüssel liegt im Sekretariat.
05:52Den hat heute noch niemand genommen.
05:53Ah, und was ist mit den Gästen?
05:57Naja, die kommen ja nur zu bestimmten Zeiten hinein
05:59und immer nur in Begleitung von Herrn Hoffmann.
06:00Hat irgendjemand den Dr. Wolf gesehen,
06:02bevor der in die Sauna gegangen ist?
06:07Also niemand.
06:11Wie viele Gäste befinden sich da momentan im Haus?
06:1434, glaube ich.
06:21Vincent?
06:21Hi, Andi!
06:22Bist du allein?
06:23Ja klar, aber der hat doch gesagt,
06:25sturmfreie Bude.
06:26Mama ist in der Stadt und...
06:27Der Onkel in der Arbeit.
06:29Hast du es dabei?
06:30Klar.
06:31Wo?
06:33Hier.
06:34Der XF 9092.
06:36Das neueste, was der ZW zu bieten hat.
06:38Und das ist wirklich die stärkste Funkanlage?
06:41Das hat auf jeden Fall mein Onkel gesagt.
06:43Wo gibt's denn hier Strom?
06:52Du, ist es eigentlich erlaubt, du weißt ja, mein Onkel ist bei der Polizei.
06:58Klar, CB dürfen wir alle machen.
07:00Hier, probier's gleich mal.
07:01Hallo?
07:03Hört uns jemand?
07:04Einstecken muss es natürlich schon noch.
07:07Hello, Testing.
07:09Hier Radio Rosenheim.
07:11Sie nehmen am besten gleich mal die Personalien der Gäste und der Angestellten auf, ja?
07:15Herr Hofer, die Witze waren auch schon mal besser.
07:18Das heißt, der Witze ist vielleicht zu viel verlangt?
07:20Allerdings.
07:21Einer muss es machen.
07:22Ja, dann muss der Mann seinen Mittagsschlag unterbrechen.
07:24Der schläft nicht, der angelt am Sonntag.
07:26Ja, dann muss er halt halt drauf verzichten.
07:27Sie rufen ihn an.
07:28So, kisch.
07:29Gut.
07:31Ja, ja.
07:32Hört Sie so freundlich, würde ich mir zeigen, wo Sie Ihren Chef gefunden haben?
07:34Ja, Herr Moher, Saturi.
07:36Na?
07:37Hat schon was angebissen?
07:39Herr Moher, hören Sie mal zu.
07:40Wir brauchen Sie jetzt bringen.
07:42Ja, ich weiß.
07:43Ja, ich weiß, aber dann hätten Sie Fischer werden müssen.
07:46Ja, also.
07:48Hotel, Wellnesshotel Bayern.
07:50Und zwar pronto.
07:52Sie?
07:52Also.
07:54Roger Trucker 02.
07:56Wir hören dich auch laut und deutlich.
07:58Wo bist du denn?
07:59Ah, neun, kurz vor Würzburg.
08:01Boah, geil, das Teil ist ja nicht bis nach Würzburg.
08:04Was gut ist Neues.
08:06What's up?
08:11Also, erzählen Sie mal.
08:13Ich war auf meinem Zimmer und da hörte ich jemanden rufen.
08:16Ich bin also raus auf dem Flur und da kam ja der Fonsi.
08:19Der Fonsi?
08:20Ja, der Alphons Hofmann, der ist hier für die Bäderabteilung zuständig.
08:24Der kam ja entgegen.
08:25Von wo?
08:26Von oben, denke ich.
08:28Wir sind dann zusammen hier in die Sauna gelaufen und dann haben wir gesehen, dass die Tür mit einer Eisenstange
08:32verrammelt war.
08:33Mit der?
08:34Ja, genau.
08:35Wir haben dann die Tür aufgemacht und den Dr. Wolf rausgezogen, weil der war ja bereits ohnmächtig.
08:39Die Sekretärin hat dann den Rettungsdienst gerufen und die Polizei.
08:42Ja, dann verdankt der Mann Ihnen ja sein Leben.
08:44Weiß man schon, wie es ihm geht?
08:46Liegt auf der Intensivstation, wenn wir die Ärzte denken, er kommt durch, hoffentlich.
08:51So, das ist der Bademeister Herr Hoffmann und Frau Nathalie Hochmeier.
08:56Sie ist zuständig für die Körperertüchtigung der Gäste.
08:59Ist doch so.
09:00Bis auf den zweideutigen Unterton, ja.
09:02Hatte der Dr. Wolf Freunde? War der beliebt?
09:04Doch, schon.
09:05Wie erklären Sie sich dann das hier?
09:09Dann fahren wir doch mal andersrum.
09:11Hatte der Herr Dr. Wolf Feinde?
09:19Also nicht.
09:21Ich muss ins Bad, wenn da was passiert.
09:24Ist gut.
09:25Ich komme nach, ich habe noch ein paar Fragen an Sie.
09:28Frau Hochmeier, wissen Sie, wie dem der Lippenstift gehört, mit dem das geschrieben ist?
09:33Die Farbe von meinem ist ähnlich.
09:35Haben Sie ihn zufällig dabei?
09:38Nein, der ist oben im Büro.
09:40Soll ich ihn holen?
09:41Wenn Sie nicht so viele Umstände machen.
09:44Ach, ich komme mit.
09:50So.
09:55Vielleicht ein bisschen.
09:59Was?
10:11Ja, bin ich jetzt steppert, oder was?
10:17Der ist weg.
10:18Ja, mich brauchen Sie nicht anschauen.
10:20Ich habe ihn nicht weg.
10:21Der Wahnsinn.
10:22Meine Leid.
10:24Herr Kommissar, Sie müssen uns das gehen lassen.
10:26Ihr musst zur Gymnastik, die warten schon.
10:28Ich halte sie nicht auf, bitte.
10:34Und Bedienungen haben die dort.
10:35Ich sag's dir.
10:36Super Kurven.
10:38Ich glaube, die kenne ich.
10:39Ist das nicht die Miriam?
10:40Du, Andi.
10:41Die Stockler vom Kommissariat.
10:43Die hast auch Miriam.
10:44Vielleicht hat er einen Wochenendjob.
10:48Und kreisen, kreisen, jawohl, und schwingen.
10:54Schön weiter kreisen, die Damen.
10:56Herr Hoffmann?
10:56Ja?
10:57War der Dr. Wolf jeden Morgen in der Sauna?
10:59Ja, das weiß ich nicht.
11:00Aber ziemlich häufig jedenfalls.
11:01Wo waren Sie heute um neun?
11:03Wieso?
11:04Fragen stelle ich, Sie antworten.
11:06Ja, so bist du.
11:07Also.
11:08Ich war in meiner Wude.
11:09Das heißt, Apartment muss man da hinsagen.
11:12Am Sonntag geht's bei mir erst um 10 Uhr los.
11:13Und da hab ich meine Steuer gemacht, Zettel abgeheftet und sortiert.
11:16Von wann bis wann?
11:18Na ja, von 8 Uhr bis Viertel nach neun.
11:20Hat sich da jemand gesehen?
11:21Na, wie denn? Ich bin ja Solo zur Zeit.
11:24Glauben Sie mir vielleicht nicht?
11:26Wie war das mit den Fragen?
11:27Also, wie Sie den Herrn Dornberger getroffen haben, wo wollten Sie da hin?
11:32Ja, die Pumpe einschalten vom Schwimmbad.
11:34Hier, jetzt sind wir jetzt im ersten Stock.
11:35Ja.
11:36Wenn man die Pumpe einschalten will, dann muss man am Apartment von Herrn Dornberger vorbei.
11:40Ja.
11:40Und wenn man von der Sauna kommt, muss man auch am Apartment von Herrn Dornberger vorbei.
11:44Ja.
11:46Das Protokoll machen wir später, aber dann haben Sie Zeit.
11:51Heute am Sonntag?
11:52Ja, freilich heute noch.
11:55Ja, aber vor 5 Uhr komme ich da nicht weg.
11:56Gut, dann um halbe 6 Uhr.
11:58Im Kommissariat in Rosenheim.
12:00Jetzt können Sie.
12:00Ja.
12:03Ja.
12:04Ja, was ist, meine Damen?
12:06Schwingen.
12:06Und schwingen.
12:08Und treten.
12:09Ja, treten.
12:11Jetzt pass mal auf.
12:12Das Ding sendet euer Flugfunk.
12:14Mensch, Andi.
12:14Man hat bloß keinen Schmarrn.
12:15Sei kein Schisser.
12:17Veränderst du hier die Frequenz?
12:20Hallo?
12:22Hier, Rosenheim Tower.
12:23Bodenkontrolle.
12:24Bitte melden Sie uns Ihre Position.
12:27Flugleitung Empfing.
12:28Hallo?
12:28Mensch, Andi.
12:29Geh hier auf.
12:30Ihr könnt doch nicht den Flugfunk stören.
12:32Ja, seid krisch.
12:35Ich hole kleine Polizei.
12:36Zu spät.
12:37Die wohnt hier schon.
12:40Von hier aus haben Sie den Dr. Wolf um Hilfe rufen, Herr.
12:43Ja, klar.
12:44Die Tür war ja offen.
12:45Wissen Sie, ich hatte geraucht.
12:46Er hat Durchzug gemacht.
12:47Wir sollen eigentlich nicht rauchen.
12:49Der Dr. Wolf mag das nicht.
12:50Und dann kam der Herr Hoffmann.
12:51Richtig, ja.
12:54Sie haben vorher gesagt,
12:56der kam von oben?
12:57Ja.
12:58Haben Sie das gesehen?
12:59Na, um die Uhr zählt.
13:00So wievieler warst du?
13:03Kurz vor halb zehn.
13:04Das Hirschspiel hatte gerade angefangen.
13:05Das war ich fast jeden Sonntag.
13:07Aha.
13:10Was haben wir denn da?
13:13Sagen Sie mal, wir gucken der Lippenstift hierher.
13:16Das weiß ich nicht.
13:18Den muss jemand dahin gelegt haben.
13:20Freilich.
13:21Herr Thornberger muss die leider vorläufig festnehmen.
13:23Komm, es bitteschön.
13:30Fünf Ränken.
13:31Servus, Michi.
13:32Und, hast du was gefangen?
13:33So gut haben die noch nie Bissen wie heute und dann ruft sie mich an.
13:36Naja, die Kriminalität gehört an so einen Feiertag verboten.
13:39Also abführen.
13:40Ich schaue noch nach.
13:40Das ist unser Zordi.
13:41Alles klar.
13:42So, kommen wir jetzt her.
13:48Entschuldigung.
13:49Ja, warten Sie halt einen Moment.
13:56Und rechts.
13:58Und links.
14:00Und rechts.
14:01Und links.
14:03Rechts.
14:04Die Bärzahl 5 Euro und die Wanderkaste.
14:07Und links.
14:10Rufa, mitmachen könnte auch nicht schaden.
14:12Was war mit dem Lippenstift?
14:14Und?
14:15Aber komischerweise nicht aufzufinden.
14:18Da, da.
14:19Lagt man da bei dem Zimmer.
14:21Sauber.
14:23Das ist schon bei Michi im Auto.
14:24Und, hast du da was?
14:26Der Bademeister muss ziemlich in Stress mit diesem Dr. Wolf gehabt haben.
14:31Wollte ihn so reintlassen.
14:32Sagt zumindest ist sie.
14:34Und der Hoffmann ist geschieden und hat schwer in den Unterhaltszahlern für seine Ex-Frau zu kämpfen.
14:39Na, Geld geht tötet.
14:40Klingt schwer nach einem Racheärkt.
14:42Vielleicht kann uns ja dieser Dornberger, der Masseur, mehr darüber erzählen.
14:46Ja, ne, wie gesagt, der wäre schon selten blöd, das in seinem eigenen Zimmer zu verstecken.
14:50Außerdem hat er den Arzt aus der Sauna befreit.
14:52Ach so, nein.
14:54Irgendwo erkenne ich den.
14:55Den Dornberger?
14:56Nein, nicht den Dornberger.
14:57Das ist ein Arzt, den Dr. Wolf.
14:59Ich weiß noch nicht, woher.
15:01Das hilft uns ja ungemein.
15:06Magst du mitfahren, Corbinian?
15:07Ich hab's schon einem Kollegen versprochen.
15:09Danke.
15:10Alles klar.
15:11Bitte.
15:13Bitte.
15:14Das Auto passt zu Ihnen.
15:22Ja, Michi, was machst du denn, Bruder?
15:24Kann ich dir helfen?
15:25Ja, aufsperren kannst du.
15:27Wieso ich?
15:27Weil ich führ hier oben keinen Schlüssel ab.
15:29Da hast du wieder recht.
15:33Dann muss ich daheim gewassen haben.
15:35Nach dem Auto.
15:36Oder er liegt da drin auf dem Schreibtisch.
15:38Könnte auch sein.
15:39Na gut, dass Sie mich haben.
15:48Kommisch, der passt nicht.
15:49Aber das muss der Richtige sein.
15:51Wo waren Sie denn heute Nacht?
15:52Könnte es sein, dass das gar nicht die Schlüssel ist.
15:54Nichts bald.
15:56Was ist mit dem vierten Humor?
15:57Da war ich schon, der ist auf Rundgang.
15:58Jetzt sagen Sie nicht, dass das ganze Theater umsonst war.
16:02Ja, vielleicht helfen ja die Kollegen aus dem Einbruchsdezernat.
16:04Na, sehr lustig.
16:06Die Witze machen wir hier schon selber.
16:08Guten Tag, die Herren.
16:10Ja, da kommt ja die Hilfe.
16:11Auch am Sonntag aktiv, was?
16:12Freilich.
16:13Können wir hilflich sein?
16:14Logisch, Sie können uns die Tür abspüren.
16:16Das wäre sehr freundlich.
16:23Vielleicht ein bisschen viel gefeiert gestern Abend, was?
16:25Die Tür war offen.
16:27Wiederschauen, die Herren.
16:28Sie können schön, aber am Beschlossenen.
16:36So, ne?
16:38Ein Sonntag voller Überraschungen.
16:40Wir stören doch hoffentlich nicht, oder?
16:44Ja, Obermeier.
16:46Was soll denn das?
16:48Xau, was war das?
16:49Alter, Sie sitzt.
16:51Ich wollte eigentlich nur den Brief schreiben.
16:54Nein, diktieren.
16:55Die Frau Stockel...
16:56Die Frau Stockel hat aber am Freitag noch ganz anders ausgeschaut.
17:00So tut man also diktieren.
17:03Herr Ufer, jetzt quälen Sie halt den Kollegen nicht so.
17:06Ich meine, der Tatbestand ist ja wohl ziemlich eindeutig, oder?
17:10Ja, wie will Sie das sagen?
17:12Was hat denn die Frau Stockel damit zu tun?
17:14Na ja, ich kenne die Miriam, die Frau Stockel schon, da war sie noch so klein.
17:18Und wo ich jetzt die Jessica kennengelernt habe, da...
17:20Da haben Sie die Frau Stockel um einen Zweitschlüssel gebeten, hm?
17:23Ich habe ja gesagt, ich müsste am Wochenende ein paar Briefe schreiben.
17:26Und dann hast du dich entschlossen zu diktieren.
17:29Ja, diktieren.
17:31Diktieren.
17:32Ich habe gesagt, hm?
17:37Deine Frau, hm?
17:39Was?
17:40Verheiratet sind wir auch?
17:41Sauber.
17:43Wenn meinst du, ich wäre sonst hier?
17:45Auch wieder war.
17:46Ich bitte dich, Herr Hauptkommissar.
17:51Verrate niemandem etwas.
17:53Na, ich weiß nicht.
17:54Diktieren am Wochenende fällt das nicht unter berufliche Fortbildungsmaßnahmen?
17:59Ja, ja, genau.
18:00Du sagst es.
18:01Fortbildung.
18:01Na ja, ich weiß nicht.
18:04Bitte.
18:06Aber dann suchen Sie sich in Zukunft ein anderes Schulzimmer, Herr Obermeier.
18:09Schulzimmer?
18:10Mhm.
18:11Für Ihre beruflichen Fortbildungsmaßnahmen.
18:15Schulzimmer.
18:17Brillant.
18:17Jetzt aber.
18:21Obermeier.
18:29Wiederschauen.
18:30In der Lohnbuchhaltung arbeitest du das ganze Wochenende.
18:33Oh.
18:36Der Saffer.
18:38Euch geht es ja zu wie bei der Sitte.
18:39Ja, sehr witzig, Herr Dornberger.
18:41Sie haben ja guckt mich gleich, Michi.
18:42Ja.
18:43Dass du dich jetzt ja auch nicht verplatterst, ja?
18:45Ich?
18:46Ja, du.
18:47Ein Ehe-Drama ist das Letzte, was wir jetzt bei der Polizei brauchen können.
18:51Alles klar.
18:52Ja?
18:59Ja, grüß Gott.
19:00So, Hochmeier.
19:01Jetzt wird es aber Zeit.
19:02Oh, das tut mir aber leid.
19:03Ich habe mich einfach ein bisschen verspätet, gell?
19:05Aber jetzt bin ich ganz für Sie da.
19:07Ich glaube, das ist halt völlig, wenn Sie Ihre Aussage machen.
19:09Gert's schön.
19:10Gerne.
19:14Ja, Chef, was ist jetzt mit mir?
19:16Ich habe auch noch ein paar Fische im Auto.
19:17Ja, ja, ist ja gut.
19:18Schönes Wochenende.
19:18Pfiat dich.
19:19Danke.
19:19Okay, wir bringen dir ein paar Renken mit.
19:20Super, Herr Dornberger.
19:21Gernos.
19:25So, Sie wie es wollt.
19:26Sie behaupten also, dass Ihnen der Lippenstift ins Zimmer gelegt worden ist.
19:30Glauben Sie wirklich, ich wäre so blöd, den Lippenstift selbst unter mein Sofa zu legen?
19:33Na, nachdem ich mitbekommen habe, was Sie ja so für witzig halten, trage ich Ihnen so ziemlich alles zu.
19:40So gut, nehmen wir mal an, Sie waren es nicht.
19:42Wer war es dann?
19:42Keine Ahnung.
19:43Ich weiß es nicht.
19:45Was war zwischen Herrn Hoffmann und Dr. Wolf?
19:47Na ja, es ging vor allen Dingen um das Verhalten den Gästen gegenüber.
19:50Die Klientel der Wellnessfarm ist relativ betucht und dem Hoffmann ist das völlig egal.
19:55Der redet so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
19:57Wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef?
19:59Wie so ein Angestellter zu seinem Vorgesetzten, so leicht distanziert, guten Tag und auf Wiedersehen.
20:05Wie das halt so ist?
20:06Keine Differenzen, keine Witze.
20:08Nein.
20:09Ich tat meine Arbeit und er ließ mich in Ruhe.
20:12Gut, das wär's dann als Weilen.
20:13Wenn Sie sich zu unserer Verfügung heute...
20:15Ich komme jetzt immer wieder gern.
20:16Heute ist ja richtig was los.
20:17Da geht's raus.
20:22Hör mal, das muss Polizeifunk sein.
20:23Warum möchtest du das wissen?
20:25Das wegen der Frequenz.
20:26Das dürfen wir jetzt echt nicht.
20:28Hallo?
20:29Kann mich jemand hören?
20:30Hier spricht Polizeimeister Michael Mohr.
20:33Hallo?
20:34Herr Sacker, wir sehen Sie da.
20:35Hey Andi, das ist ein Kollege von meinem Onkel.
20:37Hör auf.
20:40Also, wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef?
20:42Unser Verhältnis?
20:45Bestens?
20:45Wie darf ich das verstehen?
20:48Wie es wollen.
20:49Der Dr. Wolff ist doch verheiratet, oder?
20:51Ja, ja.
20:53Seine Frau lebt auf Mallorca.
20:54Die kommt so ein, zweimal im Jahr nach München.
20:57Sie wissen aber gut Bescheid.
20:58Sie haben was mit ihm, oder?
20:59Sie sind aber neugierig.
21:00Nein.
21:02Berufskrankheit.
21:02Also?
21:03Ich hab Ihnen doch gesagt, wir verstehen uns bestens.
21:11Frau Hochmeier, kommt Ihnen der irgendwie bekannt vor?
21:15Sieht aus wie der meine.
21:17Vielleicht die gleiche Marke kann schon sein.
21:19Wie verstehen Sie sich denn mit Ihrem lustigen Kollegen, dem Herrn Dornberger?
21:23Och.
21:24Wir kennen uns nur oberflächlich.
21:27Warum Franks denn?
21:29Wollt man mit ihm auch ein Verhältnis andichten?
21:32Ich frag mich nur, wie Ihr Lippenstift in sein Zimmer kommt.
21:36Ich hab nicht die geringste Ahnung, lieber Herr Satori.
21:39So.
21:44Herr Hoffmann, warum haben Sie uns heute Morgen verschwiegen, dass Sie Streit mit dem Chef
21:48gehabt haben?
21:48Wieso?
21:49Wer sagt das?
21:52Die Natalie?
21:54Die soll bloß still sein.
21:56Die hat's grad nötig.
21:57Die hat ja selber mit Ihrem Streit gehabt.
21:59Wir müssen schon ein bisschen konkreter werden.
22:04Also, bitte, ich höre.
22:05Das täten Sie ja sowieso erfahren.
22:08Die Hochmeier, der hat was mit ihm.
22:10Aber das weiß ich der ganze Land.
22:12Nett und weiter?
22:13Ja.
22:14Angebrüllt hat's ihn.
22:15Dass er nix unternehmen täte wegen seiner Scheidung.
22:22Und dass da in Zukunft tote Hose ist.
22:24Sexuell hat's das gemeint.
22:26Und dann nicht bald was passiert.
22:28Ja.
22:29Genau so hat's das gesagt.
22:31So, so.
22:32Ihn soll der Herr Dr. Wolf aber mit Entlassung gedroht haben.
22:35Ja, mei.
22:36Da hat's schon Meinungsverschiedenheiten gegeben.
22:40Aber wenn ihn deswegen nicht umbringen wollen,
22:42dann hätte ihn doch nicht nachher
22:44mit dem Dornberger wieder aus der Sauna rauszogen, oder?
22:46Ja, das reicht.
22:47Bitte, Herr Hofmann, Sie können ihm gehen.
22:49Vorerst.
22:50Dankeschön.
22:53Wiedersehen.
22:54So, Entschuldigung.
22:55Wiederschein.
22:58Der Lippenstift ist bei der Spurensicherung im Briefkasten.
23:02Was machen Sie da?
23:04Die Stock hat am Freitag so Kekse gehabt.
23:06Die müssen da irgendwo sein.
23:07Denkst du, sie sind auf Diät?
23:09Das ist keine Diät, sondern eine Kur.
23:11Außerdem bräuchte ich jetzt eine Nervennahrung.
23:13Ah, was haben Sie?
23:15Wollen Sie auch welche?
23:17Das ist voll Mundraub, ja.
23:18Schmarrn, bis die Stockl das merkt,
23:20hat die längst eine neue Schachtel.
23:21Außerdem können wir es auf den Obermeier schieben.
23:23Da haben Sie auch wieder recht.
23:26Was ist mit Ihrer speziellen Freundin,
23:29der Frau Hochmeier?
23:30Meine spezielle Freundin, die Frau Hochmeier,
23:32ist ein ganz schönes Luder.
23:34Aber ein toter Dr. Wolf würde ja gar nichts bringen.
23:36Aber weiss man es,
23:37so eine Affäre kann ganz schön kompliziert werden.
23:39Ja, wenn Sie das sagen.
23:47Du darfst mich doch nicht so erschrecken.
23:51Was stand auf dieser Saunatür?
23:55Geldgier tötet.
23:57Das ist es.
23:59Geldgieriges Ungeheuer.
24:03Geldgieriges Ungeheuer.
24:04So haben die Eltern von einem Mädchen aus München,
24:06den Dr. Wolf genannt.
24:08Die haben für den Tod ihrer Tochter verantwortlich gemacht.
24:11Geht's ein bisschen.
24:12Was?
24:13Geht's wieder?
24:15Geht's ein bisschen genauer.
24:16Den Rest hab ich vergessen.
24:18Aber vielleicht weiß die Rosi mehr.
24:20Was ist die Tote?
24:22Das ist eine Bekannte von mir aus München.
24:24Das Mädchen war eine Arbeitskollegin von ihr.
24:27Hoffentlich hat die ein besseres Gedächtnis als sie.
24:33Sie und ihre Freundinnen
24:35haben so ein paar komische Abmagerungskuren ausprobiert.
24:38Die Rosi hat damals in kürzester Zeit
24:40fast 10 Kilometer abgenommen.
24:41Die sah echt super aus.
24:42Härtenschlank, durchtrainierter Körper,
24:44Zornbosen.
24:46Ja, aber irgendwie
24:48irgendwie haben wir nicht zusammengepasst.
24:52Den Coconut Kiss vom Ritschi,
24:54den müssen Sie unbedingt probieren.
24:55Der Beste in der ganzen Stadt.
24:57Das kriegen Sie in Rosenheim nicht.
24:58Gern, Ritschi?
24:59Auf jeden Fall.
25:00Du meinst, dass mir sowas schmeckt?
25:01Logisch.
25:02Das ist mal was anderes als nur Weißbier.
25:04Bitte sehr, die Herren.
25:06Wohlbekommst.
25:07Danke.
25:07Danke sehr.
25:09Zum Wohl.
25:14Und?
25:15Ja, da haben Sie recht.
25:16So was gibt es in Rosenheim nicht.
25:18Erstens hätte ich mir in Rosenheim Maracuja-Saft statt Orangensaft genommen.
25:23Zweitens gehört da eine Spritze Renatin rein.
25:25Drittens muss das eine Amarena-Pirsche sein,
25:28keine Cocktail-Pirsche.
25:29Viertens sind es die falschen Gläser.
25:31Sonst schmeckt das ganz gut.
25:42Ich glaube, das ist die Rosi.
25:45Die Gärtner-Stanke.
25:47Servus, Rosi.
25:48Grüße, Ullrich.
25:52Na?
25:55Was treibt denn dich in Taubstadt?
25:56Ach, du natürlich.
25:58Wenn du auf unsere letzte Verabredung anspielst.
26:00Der Tag könnte stimmen, nur das Ja ist falsch.
26:02Gut schaust du aus.
26:03Bisschen kräftiger als früher, aber steht da gut.
26:07Deine windigen Komplimente kannst du sparen.
26:09Ich weiß, dass ich zugelegt habe.
26:10Dich haben sie heute mal in irgendein Kauf versetzt.
26:13Kauf.
26:14Rosenheim, Rosenheim ist in Kreisstadt.
26:15Das ist übrigens mein Kollege, der Herr Hofer.
26:18Grüß Gott.
26:18Grüß Gott.
26:19Na, auch nicht gerade magersüchtig.
26:21Ja, ich kann essen, was ich will.
26:22Ich nehme einfach nicht ab.
26:23Geht mir genauso.
26:25Du sagst mir, Rosi, du hast doch damals in wahnsinnig kurzer Zeit so viel abgenommen.
26:29Ach, hör mir bloß auf.
26:30Ich war ja anfangs auch ganz begeistert, bis da meine Kollegin gestorben ist.
26:34Verena Maurer, von der hatte ich die Tabletten zum Abnehmen.
26:37Nie mehr im Leben werde ich irgendein Mittel nehmen, das mir andere besorgen oder empfehlen.
26:40Wie konnte ich nur so blöd sein?
26:41Und diese Tabletten, die habt ihr von diesem Dr. Wolf, gell?
26:45Verena hat mir das jedenfalls erzählt.
26:47Aber bei der Verhandlung, da hat der Arzt alles abgestritten.
26:50Er hat gesagt, der Ren hat sich das Mittel selbst besorgt und der Richter hat ihn dann natürlich auch freigesprochen.
26:56Eine große Sauerei war das.
26:58Wissen Sie, was die für Symptome gehabt hat?
27:01Ja, ganz genau kann ich Ihnen die beschreiben, weil die habe ich auch gehabt.
27:04Den ganzen Tag über Schwindelgefühl, Schweißausbrüche.
27:08Dann, wenn ich was zum Essen gesehen habe, ist mir direkt schlecht geworden.
27:12Und, na, das erzähle ich lieber nicht, das ist ein bisschen eklig.
27:15Danke.
27:17Entschuldigen Sie mich mal kurz.
27:23Und deine Freundin, die Verena, hat hier allein gewohnt?
27:25Ja.
27:27Das heißt, sie hat einen Freund gehabt, der war vielleicht ab und zu bei ihr.
27:31Weiß ich nicht.
27:32Kanntest du ihn?
27:33Nee.
27:35Das heißt, ich glaube, er hieß Peter.
27:37Und Nachname?
27:39Na, mit Vornamen. Nachnamen weiß ich nicht.
27:41Er war bei Verenas Beerdigung.
27:43Er hat sehr geweint.
27:44Er musste sehr geliebt haben.
27:46Ja.
27:49Jetzt krieg ich die Scheiße Blöden nicht raus.
27:54Mein Gott, bin ich blöd.
28:00Herrschaft.
28:08Mein Gott, die Balthasar.
28:10Verenas Vater ist dann vor sechs, sieben Monaten an Krebs gestorben.
28:14Ihr Mutter hat mir Krate geschickt.
28:16Sie wohnt in Marburg.
28:17Fand ich echt nett, dass sie sich an mich erinnert hat, oder?
28:21Ja, Frau Balthasar, Hofer hier, grüß Gott.
28:24Passen Sie mir genau auf.
28:25Die Tabletten, die Sie mir gegeben haben, ja?
28:28Setzen Sie die sofort ab.
28:29Nehmen Sie keine einzige mehr davon.
28:31Du glaubst aber auch, dass die Verena an diesen Pillen gestorben ist, oder?
28:36Rosi hat mir gerade erzählt, dass ihre Freundin die Verena über 200 Euro im Monat hinlegen musste für dieses Zeug.
28:42Unglaublich, oder?
28:42Ich ja auch.
28:43Der Wahnsinn.
28:45Schauen Sie aus.
28:46Haben Sie gebadet.
28:47Richi, hättest du mal ein Glas Wasser für mich, bitteschön?
28:50So farb.
28:51Nein, der Wasserhahn war kaputt.
28:54Aber diese Pillen, die habt ihr von diesem Dr. Wolf, oder?
28:57Diese Sau, diese geldgierige Sau.
29:00Wenn der Schuld an Verenas Tod ist, dann bin ich ganz froh, dass ihn einen um die Ecke bringen wollte.
29:04Bitte schön.
29:05Danke.
29:06Wie finde ich denn den Freund von dieser Verena?
29:08Gar nicht.
29:10Der ist weg aus Deutschland.
29:11Ich glaube, nach Italien.
29:13Was macht er da?
29:14Der ist Stoffdesigner.
29:19In Florenz.
29:21Magst du auch was trinken?
29:23Also eigentlich habe ich noch gar nicht gefrühstückt.
29:28So.
29:29Bitte.
29:31Für mich nicht, danke.
29:32Was ist denn mit Ihnen los?
29:34Bittest du nicht gut?
29:35Na schmarrn.
29:36Ich mag jetzt noch keins.
29:37Oh, hier trinkst du ich.
29:38Prost.
29:38Bitte.
29:41Woher kennst du dich denn mit Cocktails so gut aus?
29:45Die Marie, die hat ja mein Freund gekriegt, der war Warggeber.
29:48Der hat einen guten Kokonatkies gemacht.
29:50Blöd gelaufen, was?
29:52Allerdings bin ich ja schön planiert.
29:56Marie, warte ich helft dir.
29:58Danke.
29:59Regulasch magst du doch, oder?
30:01Logisch.
30:01Regulasch ist das Lieblingsessen vom Onkel Karpini.
30:04Und meins auch?
30:05Meins auch.
30:05Und meins erst.
30:06Aber nur, wenn es von dir ist.
30:07Danke.
30:09Weil ich sage einmal, wir haben ja noch einen Joghurt im Haus.
30:13Einen Kühlschrank.
30:14Und mein Gulasch?
30:15Ja.
30:17Wir haben doch eine Wette laufen, oder?
30:18Aber ich habe gedacht, du darfst alles essen.
30:19Herr Hofer, jetzt übertreiben Sie es nicht mit dem Abnehmen.
30:21Denken Sie nur noch das arme Mädchen.
30:23Welches Mädchen?
30:25Ich glaube, das können wir ruhig erzählen.
30:26Das stand ja sogar in der Presse.
30:28Wir waren halt in München wegen einer jungen Frau,
30:30die an Schlankheitspülen gestorben ist.
30:34Kapinien.
30:36Angebliches Wundermittel aus Amerika.
30:37Nimmst du das auch?
30:39Ich meine, wir kommen Sie ins Tor drauf.
30:42Korbinian.
30:43Ja.
30:46Bei Sie bist du so freundlich und bringen die Tabletten immer ins Labor.
30:54Na, merci.
30:55Korbinian.
31:01Hi, Gordon.
31:03Guten.
31:13Ja, Herrschaftszeiten.
31:14Das ist jetzt schon das zweite Mal.
31:16Das geht es doch überhaupt gar nicht.
31:18Frau Stockler.
31:18Zu Ihnen wollte ich gerade.
31:19Ich brauche dringend die Akte.
31:20Ich sage Ihnen eins.
31:21Diese neue Putzfrau.
31:23Das ist so eine Sauerei.
31:25Frau Sinoglün ist äußerst gewissenhaft.
31:27Bei mir ist alles picobello.
31:29Um das geht es überhaupt nicht.
31:30Ich frisst mir ständig meine Kekse zusammen.
31:33Bis auf einen Anstandsrest.
31:35Obissen.
31:36Und das fuchst mir am allermeisten.
31:38Frau Sinoglün hat am Samstag sauber gemacht.
31:40Gestern waren die Herrn Hofer und Satori da.
31:42Vielleicht sollten Sie ja da mal nachfragen.
31:45Der Hofer.
31:46Das schaut ihm wieder mal ähnlich.
31:47Da war er sich zu geizt.
31:48Jetzt verschonen Sie mich bitte mit Ihren Keksgeschichten.
31:50Ich brauche dringend die Akte Kellermann.
31:52Wer hat die bearbeitet?
31:53Der Hofer.
31:54Da kann ich Ihnen leider nicht garantieren,
31:56ob ich die finde.
31:59Und die Keks habe ich geschwind gekriegt.
32:01Fahrest du schon gleich weiter zur Klinik?
32:03Ich glaube, der Wolf ist vernehmungsfähig.
32:05Vielleicht hat er ja gesehen,
32:05wer ihn eng gesperrt hat.
32:07Alles klar, Chef.
32:10Und pass auf, gell.
32:11Der hat ABS.
32:12Ja.
32:13Und ISP.
32:13Warte.
32:14Und GPS.
32:16MSG.
32:35Warum haben Sie nicht auf mich gewartet?
32:37Scheiß Farbe.
32:38Ich habe gedacht, Sie wollten noch ins Labor.
32:40Ach so, stimmt ja.
32:41Morgen später.
32:42Ich könnte mir vorstellen,
32:43dass die einiges über die Tabletten weiß.
32:45Aha.
32:47Morgen.
32:48Guten Morgen, Herr Satori.
32:50Sie fangen aber früh an.
32:51Tja, haben Sie im Moment Zeit für mich?
32:53Jetzt?
32:54Aha.
32:55Ich muss im Ort noch was erledigen.
32:57Ja, kein Problem.
32:58Fahr Sie.
32:59Einsteigen.
33:00Super.
33:01Ein Z8?
33:03Das ist meine.
33:08Na ja.
33:14Anschneiden.
33:16Ah.
33:27Die Brille nicht doch ein bisschen zu gewagt?
33:29Nein, überhaupt nicht.
33:31Ich möchte hier draußen keine Kulturrevolution auslösen.
33:36Sie ist dann ein bisschen spießig, oder?
33:39Eigentlich nicht.
33:40Wieso?
33:42Weil Sie so komisch reagiert haben,
33:43dass ich was mit am Anfang der 20er älter ist.
33:46Aber ich wäre doch bescheuert,
33:47wenn ich das nicht mitnehme und hätte.
33:50Der Roman ist schließlich total narrisch auf mir.
33:52Zweimal Gehaltserhöhung in 15 Monaten.
33:54Letztes Jahr war man auf Mauritius.
33:56Ich esse in die besten Restaurants.
33:57Ich weiß sicher schon, wer hier spießig er ist.
34:00Wissen Sie, wie viel Kohle der macht?
34:02Mit seinen Schlankheitspillen.
34:03Zum Beispiel.
34:09Ja, ja.
34:21Was machen Sie denn da, Herr Hofer?
34:22Na, schauen Sie.
34:24Genau die gleiche Stange wie die von der Saunertür.
34:27Schöne Prüge haben Sie da.
34:29Gell?
34:30Hat Ihnen da die Frau Hochmeier beim Aussuchen geholfen?
34:32So ein Schmarrn.
34:33Super, ist die stark, finde ich.
34:34Die war reduziert.
34:36Also schaut's aus.
34:37Dann bezahlen Sie in München mindestens 50 mehr.
34:39Ich?
34:40Sie bestimmt nicht.
34:42Und übrigens, die Frau Hochmeier hat mir quasi bestätigt,
34:45dass der Herr Dr. Wolf mit Tabletten handelt.
34:47Gell?
34:48Das ist schön.
34:49Schauen Sie, was ich gerade gefunden habe.
34:51Ach, einer.
34:53Das ist der Lippenstift, mit dem auch die Saunertür geschrieben wurde.
34:56Der andere wurde dem Dornberger untergejubelt, um uns zu täuschen.
35:01Gell, Schau, Hochmeier?
35:03Laut Spurensicherung wurde der Lippenstift, den wir beim Dornberger gefunden haben,
35:07an einem Stein abgewetzt.
35:08Mit dem hat keiner für eine Glasplatte geschrieben.
35:11Aha.
35:16Ja, ich habe dem Dornberger den Lippenstift aufs Zimmer gelegt.
35:20Und warum?
35:21Ja, weil ich Schiss gehabt habe.
35:23War ja schließlich mein Lippenstift auf der Saunatür.
35:25Und weil ich den Dornberger nicht ausstehen kann.
35:29Aber ich habe den Roman da nicht reingeschmiert.
35:31Das müssen Sie mir schon glauben.
35:32Schau, Hochmeier, Sie sind vorläufig festgenommen.
35:37So, da haben Sie es.
35:38Hier ist das Geld.
35:40Danke.
35:41Aber 500 kann ich Ihnen heute nicht rausgeben.
35:43Dann halten Sie es.
35:44Das verrechnen wir nächstes Mal.
35:45Was geht's?
35:46Du musst doch Gymnastik wieder schaffen.
35:50So, Hochmeier machen wir Geschäfte, hm?
35:52Wieso?
35:52Das frage ich Sie.
35:54Na, die hat sich bloß was ausklingen von mir.
35:57Freilich.
35:57Weil Sie so reich und Ihre Gäste so arm sind, hm?
36:00Alles klar.
36:01Ich habe die Adresse.
36:03Und das hier.
36:06Du Mistkerl.
36:06Bringst du es ins Dresszeugs unter die Leute,
36:08obwohl du genau weißt, dass du daran schon jemand gestreut bist.
36:10Herr Hofmeier!
36:11Hör auf!
36:13Du und die Hochmeier.
36:14Ihr habt diese Scheißpillen für diesen Dr. Wolf verkauft.
36:16Na, ich nicht.
36:18Na, freilich.
36:19Und dann seid ihr zu gierig geworden.
36:20Hat euch nicht genügend abgegeben, oder wie?
36:22Dann habt ihr versucht, ihn aus dem Weg zu räumen.
36:24Und dabei ist euch der Dornberger in die Quere gekommen.
36:26Ja, nein.
36:27Deshalb haben Sie ja versucht,
36:28ihn die Littgeschichte drunter zu jubeln.
36:29So schaut es aus.
36:30Ich habe nämlich nichts zu tun, ja?
36:31Ja, freilich.
36:32Herr Hofmann, Sie sind vorläufig festgenommen.
36:34Wegen Mordversuchs.
36:35Gehen wir.
36:39Herr Hofmann, an Sie stehen!
36:41Hey!
36:45Hofmann!
37:05Das ist alles okay.
37:10Gehen Sie zur Seite.
37:15Das war jetzt nötig, oder?
37:21Ja, Herr Hofmann, hier ist ein Torredner.
37:22Also packen wir's.
37:27Herr Kommissar, ich war das nicht.
37:29Das müssen Sie mal glauben.
37:30Wir haben eine Liste sämtliche Personen, die Ihnen Sie dieses Präparat verkauft haben,
37:34bevor es noch mehr Tote gibt.
37:35Wovon reden wir denn jetzt überhaupt?
37:36Herr Dornberger, Sie mischen sich nicht ein.
37:39Sie sind später dran verstanden?
37:42Herr Kommissar, ich habe Schulden.
37:44Wegen meiner Scheidung.
37:45Und wie der Herr Dr. Wolf mir das angetragen hat, ich meine...
37:47Ihr Herr Dr. Wolf ist ein skrupelloser Verbrecher.
37:51Ja, wer mir das angetragen hat, ich meine, die Natalie hat mich gefragt, ob ich da mit tun will mit
37:55den Tabletten.
37:56Stimmt nicht, der lügt.
37:58Also, wie viel haben Sie dafür bekommen?
38:00Ja, 20 Prozent.
38:01Tja, blöd ist er auch noch.
38:0420 Prozent bei dem Risiko, wenn sie einen anzeigt.
38:07Da hat keiner nicht mehr gesagt.
38:09Die haben das alle wollen.
38:10Und Sie?
38:12Ich sag ohne Anwalt nix mehr.
38:15Auch recht.
38:16Also, warum haben Sie versucht, den Chef umzubringen?
38:19Ich war das nicht.
38:20Hat Ihnen die Frau Hoffenheiter geholfen, oder?
38:22Ich hab damit nix zu tun.
38:23Herr Hofer, der Alphans...
38:24Sag Sie mal, Herr Dornberger, Sie ist ein Rechtsbeistand.
38:26Herr Hofer, kommen Sie doch mal.
38:27Muss das jetzt sein?
38:28Ja, das muss sein. Ich muss Ihnen was zeigen.
38:35Was denn?
38:38Ich kann mich doch hier nicht.
38:42Von einem gewissen Alessandro.
38:44Ehemaliger Arbeitskollege von unserem Dornberger.
38:47Lieber Hans-Peter, ich wünsche dir alles Gute in deinem neuen Beruf als...
38:52...Masseur.
38:54Klingelt's?
38:56Hans-Peter.
38:57Peter hat Ihre Rose gesagt.
38:59Der Freund von der Verena Maurer, der...
39:01Stoff, das ist ja nicht in Italien gegangen ist.
39:03Ihr.
39:04Genau.
39:06Herr Dornberger.
39:07Da setze endlich, bis ich euch endlich...
39:09Moment, hör aber mal.
39:09Wir sind noch nicht fertig.
39:11Herr Dornberger, seit wann arbeiten Sie hier?
39:14Seit drei Monaten.
39:15Und davor?
39:18War ich in Italien.
39:20Als Masseur?
39:21Nein.
39:23Verena Maurer war Ihre Freundin.
39:29Was ist denn jetzt los?
39:31Sie halten den Mund.
39:33Abführen.
39:34Alles klar.
39:37Da bitte keine Handschellen.
39:39Herr Dornberger, Sie sind vorläufig festgenommen wegen Mordversuchs an Dr. Wolf.
39:43Immerhin haben Sie den Dr. Wolf selber aus der Sauna befreit.
39:46Das würde man Ihnen anrechnen.
39:48Dann haben Sie die Ausbildung zum Masseur also nur gemacht, um an diesen Dr. Wolf ranzukommen?
39:53Ja.
39:54Sie waren ja wirklich zu allem entschlossen.
39:56Und dann haben Sie sich nochmal anders überlegt.
39:59Als ich ihn in unserem Leben habe kämpfen sehen, da empfand ich einfach nur noch Verachtung.
40:03Der ganze Hass war weg.
40:05Seinen Tod hätte Verena auch nicht mehr lebendig gemacht, oder?
40:09Abführen.
40:10Ja.
40:11Genau.
40:15Das schaut super aus.
40:17Wie die Anastasia.
40:18Wie die Zahntochter.
40:19Wie die Zahntochter.
40:19Ja, alles.
40:20Danke.
40:21Das sehen wir.
40:23Also, wer sollen das alles essen?
40:25Sie natürlich.
40:26Das ist aber lieb von euch.
40:27So gut, wenn die Kekse allein wieder nicht.
40:29Doch.
40:31Herr Mohr sagte mir, wo ich sie finde.
40:35Bravo, die Herren.
40:37Übers Wochenende ein Fall zum Abschluss bringen.
40:39Das nenne ich effektiv.
40:41Sozusagen außerhalb der Arbeitszeit.
40:43Du gehörst mit einer Woche Sonneurlaub.
40:45Oder wenigstens die Überstunden.
40:49Da habe ich was für Sie.
40:51Das sind die Tabletten meiner Frau als Beweismittel im Prozess gegen Dr. Wolf.
40:56Mein Weib brechen jetzt magere Zeiten an.
40:59Und diesmal wird der Mistkerl verurteilt werden.
41:02So.
41:03Für Sie.
41:04Für meine Frau.
41:05Sie stankt.
41:06Hey.
41:06Hey.
41:07Sie können schön lassen es machen.
41:08Grüß Gott beinand.
41:12Servus, Marie.
41:13Hallo.
41:14Herr Marie, was machst denn du da?
41:16Will den Ulrich abholen?
41:19Wir gehen in die Keltenausstellung.
41:22Hast du mal zehn Euro für mich?
41:24Ich glaube, ich habe nicht genug Geld dabei.
41:25Marie, ich mache das schon.
41:26Wieso?
41:27Du kannst es doch leisten.
41:28Das Geld für die Tabletten hast du ja jetzt gespart.
41:32Ja, von wegen.
41:33Schau mal.
41:39Der ist ja ganz neu.
41:41Ja.
41:44So geht es natürlich auch.
41:46Ich habe doch gesagt, bis Ende der Woche passt der Anzug.
41:48Der Anzug vielleicht.
41:51Mach dir nichts draus, Schatz.
41:52Zwei Wochen Stalldienst nimmst du schon ab.
41:54Zehn Euro bitte.
41:56Das Autorin lehnt dich zu heim.
41:59So.
42:00Prost.
42:01Prost.
42:02Prost.
42:03Den eblen Spender.
42:04Spenderin.
42:07Ah, super.
42:09Tschau, tschau.
42:10Ciao.
42:11Danke schön.
42:11Herr Marie.
42:14Herr Rufer.
42:16Herrn Guten.
42:18Danke.
42:21Zum Wur.
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