Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 1 Tag

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:04Liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:06Was ist jetzt schon wieder?
00:09Weizbüren waren wir noch erstaunt.
00:16So ein Klump.
00:18Misskügel geschissener.
00:20Zackelt sie mit, nehmen wir mal.
00:21Ich schmeiß sie doch nicht mehr weg.
00:28Er ist auf Seiten.
00:37Also geht doch.
00:39Also.
00:40Liebster Herr Balthasar.
00:44Lieber Herr Balthasar, liebe Frau Schiedlmeier, liebe Frau Stockl.
00:53Heute zu Ihrem 60. Geburtstag wünsche ich Ihnen, dass euer...
01:11Pfff!
01:15Pfff!
01:15Pfff!
01:16Pfff!
01:16Pfff!
01:17Pfff!
01:22Na, kein Kinderhüpfburg.
01:25Guten Morgen, Frau Stockl.
01:27Guten Morgen!
01:28Guten Morgen, Herr Balthasar.
01:29Was verschafft uns die Ehre so früh am Morgen?
01:31Stören Sie uns nicht, Herr Satori?
01:33Dies ist eine wichtige Strategiesitzung.
01:36Für den Herr Balthasar seinen 60. Geburtstag.
01:39Ich dachte, 60 wird man von ganz allein?
01:41Ja, aber so ein Geburtstag feiert sich nicht eben ganz von allein.
01:45Das haben Sie wunderbar auf den Punkt gebracht, Frau Stockl.
01:47Mein Geburtstag soll ein Fest werden, von dem man noch lange spricht.
01:51Ja, das dürfte aber nicht allzu leicht werden.
01:53Das heißt, es soll kreativ sein, Herr Sartori.
01:56Kreativ. Ich hab's.
01:58Wir garantieren Ihnen ein unvergessliches Fest.
02:02Eventagentur Surprise.
02:03Und es heißt Überraschung.
02:06Überraschung? Das ist genau das, was ich brauche.
02:10Lassen Sie sich die Unterlagen kommen, Frau Stock.
02:14Tut's wahr sofort!
02:23Äh, Kippe Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
02:26Ja, Herr Hofer, sind Sie immer noch auf dem Acker.
02:29Was? Wer ist vom Himmel gefallen?
02:36A Leiche ist vom Himmel gefallen.
02:39Mei, den hat's aber gebreselt.
02:41Was meinst du, wie du aussiehst, wie du vom Himmel fällst?
02:44Ich hoffe bloß, dass sich noch einer runterfällt.
02:46Sehr witzig.
02:48Ich hoffe, Sie werden zugeben, die ganze Sache klingt ein bisschen merkwürdig.
02:51Aber genau so war's.
02:52Ich bin auf dem Traktor gesessen, hab das Stroh eingefahren.
02:54Dann hast du bei sich rums gemacht und dann lag er da.
02:56Und weit und breit nichts zum Sehen?
02:59Vielleicht stehen Sie unter Schock.
03:00Da übersieht man leicht mehr was.
03:01Von wegen Schock, da war nix.
03:03Kein Flugzeug, kein Ballon, kein Hubschrauber, kein Zeppelin.
03:06Nicht einmal ein Drachenfliegen.
03:07Wenn eine Wolke davor war.
03:08Ja, das wird zumindest Hubschrauber und Flugzeug ausschließen.
03:11Da müsste ich was hören.
03:11Das hängt aber wiederum von der Höhe an.
03:13Stimmt.
03:14Vielleicht war's ein UFO.
03:16Ja.
03:18Herr Morse, Sie sind wieder eine große Hilfe für uns.
03:20Und jetzt rufen Sie bitte bei der Gerichtsmedizin an.
03:22Vielleicht.
03:24Vielleicht ein paar Nerventropfen für dich.
03:26Michi, schleicht dich.
03:27Kein UFOs jagen.
03:37Peter Brettschneider.
03:39Brettschneider Ballooning.
03:40Eine Ballonschirma.
03:53Ist gut?
03:54Danke, Herr.
03:57Was darf's denn sein?
03:59Ballon fahren?
04:01Zegelfliegmann haben.
04:02Danke.
04:02Total gern.
04:04Aber heute geht's leider nicht.
04:05Hofer, mein Name ist Kripp Rosenheim.
04:06Das ist mein Kollege Satori.
04:08Wie ist Ihr Name?
04:09Anberger.
04:10Wieso?
04:10Kannten Sie einen gewissen Peter Brettschneider?
04:12Wieso kannten?
04:13Weil er heute morgen leider tot aufgefunden wurde.
04:16Er ist auf dem Feld gestürzt.
04:17Wahrscheinlich aus ziemlich großer Höhe.
04:19Ich hab's geahnt.
04:20Wir suchen ihn schon seit Stunden, wissen Sie?
04:23Wo ist denn sein Ballon?
04:24Den haben wir noch nicht gefunden.
04:26Die Firma hier gehört die Herrn Brettschneider?
04:28Ja.
04:28Das heißt uns beiden.
04:29Wir sind Partner.
04:31Wir haben hier Karin.
04:32Wer ist das?
04:33Karin Brettschneider, seine Frau.
04:34Er gehört das Hotel zur Krone.
04:36Herr Amberger!
04:37Die Flugleinstelle in München hat angerufen.
04:40Hallo.
04:40Es wurde ein Ballon gefunden.
04:42Im Fischbachtal.
04:43Im Gutachter sauschen unterwegs.
04:45Benni, die Herren hier sind von der Kripo.
04:47Der Peter ist heute aus dem Ballon gefallen und auf dem Feld gestürzt.
04:50Ach du Scheiße.
04:53Wer sind Sie?
04:55Hallo.
04:55Wer sind Sie?
04:57Benni.
04:58Benni Beuthner.
04:59Herr Beuthner arbeitet seit ein paar Wochen als Aushilfe hier.
05:01Du holst mal bitte den Hänger.
05:02Ich muss los zur Unfallstelle.
05:03Und teilt die Stellung hier, solange ich nicht da bin, ja?
05:05Jetzt mit Ihnen.
05:06Kommen Sie mit?
05:13Kreativ sind es ja diese Eventagenturen.
05:16Pollis Putzfidile Pudeltressur.
05:19Das ist mir zu kreativ, Frau Stockl.
05:21Mein Geburtstag ist doch kein Zirkus.
05:24Wie fährst du dann hiermit?
05:26Schwäbeln, der Bauchredner.
05:28Als Bauchredner langt mir der Hofer.
05:30Aber wir müssen uns bis morgen entscheiden, Herr Beuthner.
05:33Ich weiß, ich weiß.
05:35Was machen wir mit dem Essen?
05:39Fingerfood.
05:40Asiatisch, thailändisch, chinesisch, italienisch...
05:42Fingerfood?
05:43Ja, kalte Platte, kleine Häppchen.
05:47Oh Gott, der Polizeipräsident.
05:49Herr Präsident, ich muss weg.
05:51Und was machen wir mit dem Essen?
05:53Entscheiden Sie das.
05:54Ja, Herr Präsident, guten Morgen.
05:56Von mir aus amerikanisch, asiatisch oder arktisch.
06:00Arktisch?
06:01Nein, Herr Präsident, ich bin gleich bei Ihnen.
06:04Jetzt wird er ganz dort.
06:15Schauen wir uns an.
06:23So vor einer Stunde haben wir dann den Funkkontakt verloren.
06:25War noch jemand im Korb?
06:27Nee, zum Glück niemand mehr.
06:30Normalerweise werden die Dinger doch gechartert, oder?
06:31Ja.
06:32Stimmt.
06:33Normalerweise.
06:35Aber was war beim Peter schon normal?
06:36Bitte nichts anfassen.
06:38Entschuldigung.
06:39Was war beim Peter schon normal?
06:40Wie meinest du das?
06:42Na ja, der...
06:43War wie verrückt, wenn es ums Ballonfahren ging.
06:45Jetzt ist es also über die Sahara und dieses Jahr wollte er über den Atlantik.
06:49Schon die ganze Zeit dafür trainiert.
06:50Also mich würden keine zehn Pferde in so ein Ding reinkriegen.
06:53Ich würde es schon einmal probieren.
06:54Also große Balance gibt es aber nicht.
06:56Nehmen wir halt ein Zeppelet.
07:22Das können Sie gleich mir geben.
07:26Wer sind Sie bitte?
07:27Dr. Martina Hoffmann.
07:28Vom Luftfahrtbundesamt.
07:30Satori.
07:30Kripo Rosenheim.
07:32Angenehm.
07:33Freut mich.
07:36Ich wäre der Kollege.
07:37Hofer.
07:38Ebenfalls Kripo Rosenheim.
07:39Das ist der Herr Amberger.
07:40Dem gehört die Ballonfirma.
07:42Das ist der Herr Amberger.
07:42Guten Tag.
07:43Dürfte ich?
07:45Bitte.
07:46Dankeschön.
07:47Ja.
07:48Wollt ihr es gleich mal anschauen?
07:49Ja.
07:49Schauen wir es mal an.
07:55Frau Doktor, was meinen Sie?
07:57Ich meine, ein erwachsener Mann fällt ja nicht einfach so aus einem Korb.
08:01Ja, da haben Sie vollkommen recht.
08:03Unter normalen Umständen könnte das niemals passieren.
08:05Haben Sie da drinnen jetzt irgendwas entdeckt?
08:07Ist Ihnen etwas Ungewöhnliches aufgefallen?
08:09Also die Gasflaschen sind noch halb voll.
08:12Der Brenner ist in tadellosem Zustand.
08:15Warum stürzt dann der Ballon ab, wenn alles funktioniert?
08:18Die Flugleitstelle in München hat auf ihrem Radar beobachtet, dass der Ballon viel zu hoch geflogen ist.
08:24Deswegen haben Sie nichts gesehen.
08:25Genau.
08:26Und warum fliegt das hoch, wenn er ein Höhenmesser dabei hatte?
08:33Vielleicht war der Höhenmesser ja defekt.
08:35Ach so.
08:37Jetzt meinen Sie, wie lange ich ihn noch brauche?
08:40Gut.
08:41Der Tod Ihres Partners scheint Sie äußerst zu berühren.
08:45Wir haben uns in letzter Zeit nicht mehr etwas verstanden.
08:47Nennen Sie das mal?
08:48Zucker?
08:49Ja.
08:52Machst du das ein bisschen genauer?
08:54Na ja, sagen wir mal so.
08:56Während ich irgendwelche Touristen in der Gegend rumfliegen durfte,
08:58um den Laden hier am Laufen zu halten,
09:00hat der Peter nur noch seine großen Ballon-Abenteuer im Kopf.
09:03Wieso haben Sie sich eigentlich überhaupt darauf entlassen?
09:05Weil ich blöd war.
09:07Weil der Peter es ganz gut verstanden hat, andere Leute für seine Ideen zu begeistern.
09:10Er war ein, ja, richtig charismatischer Typ.
09:14Hielt sich für Reinhold Messner der Lüfte, eh,
09:16und wollte eine Menge Kohle damit machen.
09:19Aber dann kam es, wie es kommen musste.
09:21Das Geld kam nicht rein, sondern ging raus.
09:23Für Peters fixe Idee.
09:25Auch ihr gilt?
09:26Mhm.
09:27Das kann man wohl sagen.
09:29Dann hat das Erbe wie in den Laden hier investiert.
09:35Also ich muss schon sagen,
09:37Sie sind schwer beeindruckt.
09:39Aber Frauen und Technik, das geht für Sie nicht zusammen.
09:43Sagen wir mal so, es gibt da gewisse Erfahrungswerte.
09:47Aha.
09:48Mhm.
09:50Ihre Erfahrungswerte?
09:52Mhm.
09:52Mhm.
09:54Aber Ausnahme steht Ihnen doch immer die Regel, oder?
09:56Ja.
09:57Wenn die Ausnahmen immer so hübsch wären.
10:00Ich habe mich einfach schon immer für Technik interessiert.
10:04Vor allem fürs Fliegen.
10:07Sie auch?
10:08Ähm, nee.
10:10Mir reicht schon der Ausblick aus meinem Cabrio.
10:14Ja.
10:14Sagen Sie, wie wäre es denn nachher, wenn wir fertig sind mit einem kleinen Ausflug?
10:22Zu mir oder zu Ihnen.
10:25Also wenn Sie mich fragen, hat er die doch sowieso nur wegen ihrem Hotel geheiratet.
10:29Auch wenn ihr das nicht so wahrhaben wollte.
10:32Und als es mit der Krone dann nicht mehr so lief.
10:34Das ist doch ein wunderschönes Hotel, dass dies nicht mehr läuft.
10:36Herr Amberger?
10:37Ja?
10:41Sagen Sie mal, ist Ihnen an diesem Gerät niemals etwas aufgefallen?
10:45Nee, wieso?
10:46Der Peter hat immer seine eigenen Geräte gehabt, den habe ich nie benutzt.
10:49Und wann ist er zuletzt mit dem Ballon gefahren?
10:51Gestern erst.
10:52Da war alles in Ordnung.
10:54Also ist der Höhenmesser in der Nacht von gestern auf heute manipuliert worden.
10:57Oh.
10:58Entschuldigung.
11:02Ja?
11:03Ah, Herr Forst!
11:04Der Höhenmesser ist manipuliert worden?
11:06Ja, definitiv.
11:08Die Extrapolation stimmt nicht mehr.
11:10Ach so.
11:12Wissen Sie, dieses Gerät rechnet nicht korrekt.
11:16Es zeigt so wenig Höhe an.
11:17Inwiefern?
11:18Also, Herr Brettschneider dachte beispielsweise, er wäre erst auf 6.000 Höhenmeter.
11:23Dabei war er schon längst auf 7.000.
11:24Also, und warum hat er das nicht schon am Boden gemerkt?
11:27Weil es dann noch stimmt.
11:29Diese Fehlfunktion macht sich erst in größeren Höhen bemerkbar.
11:31Ach so.
11:32Und laut unseren Flugdaten ist er sogar auf Höhen geflogen, wo man eigentlich seine Spezialausrüstung bräuchte.
11:36Die hat der arme Brettschneider aber leider nicht gehabt.
11:39Genau.
11:40Und deshalb ist ihm auch der Brenner ausgegangen.
11:42Obwohl noch genug Gas in den Flaschen war.
11:45Ja, aber davon fällt mir doch nicht aus dem Korb.
11:47Na ja, er wird versucht haben, den Brenner wieder in Gang zu setzen.
11:50Und dabei ist er auf den Rand des Korbes gestiegen.
11:53Und dann hat er das Bewusstsein verloren.
11:56Ja.
11:57Und ist auf meine schöne Wiese gefallen.
11:59Sauber, sag ich.
12:03Na, Frau Doktor, wie schaut's aus?
12:06Sie haben's ja ganz schön eilig.
12:08Ich werde Ihnen das Gutachten morgen vorbeibringen.
12:10Ach, das heißt, Sie bleiben über Nacht hier?
12:12Das bietet sich zumindest an.
12:16Haben Sie denn eine Idee für ein Hotel?
12:18Logisch.
12:19Mhm.
12:21Im Hotel von dem Brettschneiders.
12:23Da wollen wir gerade hin.
12:24Ist ganz in der Nähe.
12:25Fahren Sie uns hinterher?
12:26Gut.
12:27Ach, eins noch.
12:29Wieso waren Sie eigentlich so schnell hier?
12:30Reine Intuition, Herr Sartori.
12:32Dafür zünde ich eine Kerze an.
12:34Und ich gleich zwei.
12:42Guten Tag.
12:43Ist gut.
12:44Wir hätten gerne ein Zimmer.
12:45Einzel oder doppelt?
12:48Wir sind zu dritt.
12:49Nein, das sind wir für die Dame.
12:51Wir sind die Herren Hofer und Sartori von der Grippe Rosenheim.
12:54Wir würden gegen die Frau Brettschneider sprechen.
12:57Wir hätten ein paar Fragen.
12:59Ich hab gedacht, das war ein Unfall.
13:01So wie's aussieht, war das kein Unfall.
13:03Der Höhenmesser am Ballon ihres Mannes war eindeutig manipuliert.
13:08Haben Sie eine Idee, wer das getan haben könnte?
13:10Hat der Mann Feinde?
13:15Frau Brettschneider.
13:16Wie war das Verhältnis von Ihrem Mann und seinem Geschäftspartner?
13:21Na ja, die beiden haben Sie nicht besonders gut verstanden.
13:24Und was heißt das nicht besonders gut?
13:27Wissen Sie, die Brettschneider-Balloning war kurz vor der Pleite.
13:32Und mein Mann trägt die Hauptschuld an dieser finanziellen Misere.
13:37Weil er für seine Ballonfahrten ab und zu Geld aus der Firmenkasse genommen hat.
13:42Und da war der Herr Armberger natürlich wütend drüber.
13:45Profitiert der Herr Armberger irgendwie vom Tod Ihres Mannes?
13:50Profitieren?
13:52Also, die Firma geht nach dem Ableben des einen auf den anderen über.
13:57Frau Brettschneider, hat der Mann eine Lebensversicherung?
14:01Das weiß ich nicht.
14:03Um solche Sachen habe ich mich nicht gekümmert.
14:07Glauben Sie, dass der Armberger was damit zu tun hat?
14:10Frau Brettschneider, wo waren Sie gestern Abend?
14:14Ich habe hier noch Abrechnung gemacht und bin dann um so gegen zehn ins Bett.
14:23Und wann haben Sie Ihren Mann zum letzten Mal gesehen?
14:27Heute früh, als er weg ist.
14:31Entschuldigung, Frau Brettschneider?
14:33Ich bin jetzt fertig mit dem Wasserhähn in den Zimmer 20.
14:35Ich muss jetzt los.
14:36Danke, Benni. Wissen, Schatz, ich habe dir noch was zu essen gemacht in der Küche.
14:41Kennst du die Herren von der Kriminalpolizei?
14:43Hallo?
14:44Ja, ja.
14:46Die Herren befürchten, es war kein Unfall, sondern Mord.
14:49Mord?
14:50Gut.
14:52Dann bereiten Sie doch schon mal alles vor.
14:55Ja, und wenn ich mich nicht mal melde, dann bleibt es dabei.
14:58Wiederhören.
15:00Grüß Gott, Frau Doktor.
15:01Grüß Gott.
15:02Ich würde noch einen Begleiter für eine Stadtrundfahrt suchen.
15:05Ja, das trifft sich gut.
15:06Ich kenne Rosenheim wie meine Westentasche.
15:08Ach so?
15:09Mhm.
15:10Und was mit Ihnen, Herr Hofer?
15:12Ja, lieben Kern, da bin ich sofort mit dabei.
15:15Ja, es ist leider nur ein Zweisitzer.
15:17Wiedersehen.
15:17Und was, was mit Ihrer Landwirtschaft, Herr Hofer?
15:20Ich dachte, da haben Sie abends immer so wahnsinnig viel zu tun.
15:23Stimmt.
15:24Ah, das hätte ich jetzt glatt vergessen.
15:26Tja, da werden Sie aber leider doch mit meinem Kollegen vorlieb nehmen müssen.
15:29Vielleicht ein andermal.
15:31Trotzdem.
15:32Viel Spaß.
15:32Dankeschön.
15:34Viel Spaß.
15:37Wiedersehen.
15:39So, und was machen wir jetzt?
15:41Stadtrundfahrt oder doch lieber Kino?
15:44Sehe ich so langweilig aus?
15:46Viel mehr gibt's hier nicht.
15:49Ich hab da eine Idee.
15:51Da bin ich ja gespannt.
16:04Sowas nennen Sie also Stadtrundfahrt.
16:07Warten Sie es ab, Sie werden begeistert sein.
16:10Von oben sieht doch alles noch viel besser aus.
16:14Die Sache hat nur einen Haken.
16:18Ich hab nämlich Höhenangst.
16:21Sie können sich ja an mir festhalten.
16:23Das Angebot nehme ich gern an, aber wie fliegt denn dieses Ding da?
16:27Ich?
16:28Was?
16:30Ertrauen Sie mir.
16:31Warten Sie mir?
16:32Komm her!
16:33Komm her!
16:59Lieber Werner Balthasar, liebe Kollegen und Kolleginnen,
17:15werter Herr Präsident, werter Herr Präsident, welchen meinst denn eigentlich diesmal, meinst den amerikanischen oder den russischen oder meinst vielleicht
17:27doch den vom Schützenverein, weil den haben wir nämlich vorhin schon mal irgendwo hier unten gehabt.
17:30Jetzt rät dich ab. Also, wenn edle Menschen aus edlem Anlass, das hast du mich völlig draus gebracht, ich werde
17:38nur narrisch.
17:39Ja, ich werde auch bald narrisch. Schau dir das einmal an da. Warum schreibst du denn deine Rede für den
17:44Balthasar nicht selber auf?
17:46Nein, weil das freie Rede heißt. Und eine freie Rede, das ist Sturm, das ist Drang, das ist...
17:53Das ist die freie Rede, dass ich nicht lache. Hier liegt der halbe Regenwald zu meinen Füßen.
17:58Kapinian, bitte. Warum redest du nicht einfacher so, wie der der Schnabel gewachsen ist?
18:02Mir ist kein Schnabel gewachsen. Außerdem, warum muss ausgerechnet ich diese blöde Rede halten?
18:08Weil du am längsten dabei bist und ihn am besten kennst.
18:12Am besten kennst? Wie soll man jemanden kennen, der mehr mit den Großkupferten und die anderen Amigos beieinander ist als
18:17wie im Büro?
18:17Man muss halt ein paar Nachforschungen anstellen.
18:21Ein Täterprofil?
18:23Du kannst natürlich auch auf eine göttliche Eingebung hoffen.
18:28Das ist eine gute Idee.
18:29Was?
18:30Die göttliche Eingebung.
18:35Was macht die Höhenangst?
18:37Ist wie weggeblasen.
18:40Ich glaube, ich habe mich in den Händen einer Frau nicht so sicher gefühlt.
18:44Und wie ist das so?
18:47Ungewohnt.
18:50Aber schön.
18:54Wollen wir es ja zusammen einen Drink nehmen?
18:56Oder soll ich dir ein Taxi bestellen?
19:01Ich schlage vor, du nimmst dir einen Drink und ich nehme ein Taxi.
19:06Gute Nacht.
19:10Gute Nacht.
19:17Bis morgen.
19:24Frau Stockel.
19:25Was sagen Sie?
19:28Alles wird gut.
19:35Morgen, Frau Stockel.
19:38Ja, Herr Balthasar, was machen Sie denn da?
19:42Sie beähren uns aber oft in letzter Zeit, Herr Balthasar.
19:44Ich weiß nicht, ob wir Sie hinaus wollen, aber große Dinge werfen halt Ihren Schatten voraus.
19:51Ja, und Ihre Kosten.
19:53Ich habe ihm gerade eine Dinner-Performance vorgeschlagen.
19:55Die ist ihm aber zu teuer.
19:57Erlebnis-Gastronomie, gell?
19:59Naja, halt so eine Aufführung beim Essen.
20:01Das heißt, aus dem Schwein Sachsen geturnt und gezaubert wird.
20:03Zaubern?
20:05Das ist es, Herr Balthasar.
20:07Magic Cops.
20:08Wir zaubern Ihnen einen Abend, den Sie nie vergessen werden.
20:11Zaubern?
20:12Das ist gut.
20:13Das gefällt dem Polizeipräsidenten.
20:15Also, ich lege das in Ihre bewährten Hände, Frau Stockel.
20:18Und vielleicht zaubern die uns ja auch die Tagesberichte von einigen Kollegen herbei.
20:24Wie meinten Sie schon?
20:26Keine Ahnung.
20:27Frau Stockel, ich dachte immer, wir sind die Magic Cops.
20:29Ihr könnt es doch gar nicht zaubern.
20:34Für Sie, Frau Stockel.
20:36Danke.
20:38Wahnsinn.
20:40Echt Magic.
20:44Ah, der Herr Kommissare.
20:47Der Herr Amberger ist noch nicht da.
20:49Das macht gar nichts.
20:50Wir wollten nämlich auch mit Ihnen sprechen.
20:53Wie kann ich Ihnen helfen?
20:55Wie lange arbeiten Sie denn schon hier?
20:58Seit sechs Wochen.
20:59Sie sind nicht das unsere Gegend, gell?
21:01Nee, ich bin aus Berlin.
21:03Aus Berlin?
21:04Ich stehe aus Berlin.
21:06Kannen Sie den Herrn Brettschneider näher?
21:08Nee, nicht besonders.
21:10Mit ihm kommt man immer nur über seinen Ballonfahren reden und das war ein ganz verrückter Typ.
21:14Und die Frau Brettschneider?
21:16Ja, die kenne ich ein bisschen besser.
21:18Ich helfe ja ab und zu im Hotel.
21:20Ihr Mann hatte nicht viel Zeit dazu.
21:21Da vergitzt man sich manchmal zum Essen ein.
21:23Mehr nicht.
21:24So, Sie haben Sie, was in dem Schrank drin ist?
21:26Brettschneider?
21:28Keine Ahnung.
21:42Keine Ahnung.
21:44Dann schauen wir mal.
21:54Dann schau her.
21:57Was macht denn der Brettschneider mit so viel Geld?
21:59Beziehungsweise, was wollte er damit machen?
22:02Was ist das?
22:03Erd auch.
22:05Herr Amberger, Sie kommen gerade recht.
22:06Scott, machen Sie schon wieder hier?
22:09Ermitteln wir es sonst.
22:12Du, ich warte übrigens immer noch auf meinen Kompass, ist er inzwischen rebellisch.
22:15Sagen Sie, Herr Amberger hat bei Ihnen jeder so viel Geld im Schrank?
22:21Was ist das?
22:23Was ist mit diesem Geld, Herr Amberger?
22:47Wo der Herr Brettschneider tot ist, gehört die Firma ja Ihnen allein.
22:57Wo der Herr Brettschneider tot ist, gehört die Firma ja Ihnen allein.
23:01Einer davon sind Sie.
23:03Lächerlich.
23:31Lächerlich.
23:33Lächerlich.
23:34Ja, das stimmt schon.
23:35Aber wie hast denn du dir das vorgestellt?
23:38Einen Tiefgang braucht es, dann ein bisschen was fürs Herz und lustig muss sein, das ist
23:42wichtig.
23:43Über den Balthasar.
23:47Gut, also sehen wir uns um neun im Fitnessstudio.
23:49Bis später.
23:50Ciao.
23:52Herr Amber, bitte.
23:54Was wollen Sie denn mit dem alten Fetzen?
23:56Haben Sie ein Loch in der Hose?
23:58Schmarrn.
23:59Das ist der Talisman von Brettschneider.
24:01Weil viel gebracht hat der mir nicht.
24:02Tja, bringen Sie es bitte trotzdem in die Spurensicherung.
24:05Ja, ist recht.
24:07Ach und dann, fahren Sie zur Bavaria-Ballooning und hören Sie ein bisschen um.
24:10Vielleicht hat jemand was gesehen oder gehört.
24:13Na?
24:15Herr Sattori, die sind gerade für Sie abgegeben worden.
24:19Was für mich?
24:20Ja.
24:21Ich dachte auch erst, die wären für den Balthasar sein Geburtstag.
24:26Sehen wir uns heute Abend?
24:29Was?
24:30Martina.
24:31Ach so.
24:32Steht da.
24:33Danke.
24:36Also, wenn Sie mich fragen, Herr Sattori.
24:39Der Zahn ist scharfer, Werner.
24:42Danke, Herr Maumann.
24:43Er ist wirklich.
24:43Na klar.
24:44Das wäre ich ohne Siegen.
24:48Weißt du.
24:48Du kannst die Rechnung machen.
24:50Was?
24:51Du zahlst?
24:52Bar?
24:53Nein.
24:54Frag doch nicht so blöd.
24:55Schreib es auf.
24:56Wie immer.
24:58Danke für die Einladung.
24:59Du, nichts zu danken.
25:00Ich bin dir dankbar.
25:02Ohne die wäre das nichts mehr geworden mit der Rede.
25:04Du hast gesagt, du möchtest auch mit mir reden.
25:06Ja.
25:06Ich habe gehört, du ermittelst den Fall Peter Brettschneider.
25:09Ja.
25:10Hast du den gekannt?
25:11Du, ich habe die beiden getraut vor 19 Jahren.
25:14Hast du nicht gewusst, dass er ursprünglich Pichlau ist?
25:17Pichlau?
25:19Pichlau.
25:19Pichlau.
25:20Bei der Hochzeit hat er den Namen seiner Braut angenommen.
25:23Ich habe ihn daran angesprochen.
25:25Ja.
25:25Und er ist meinen ganzen Fragen ausgewichen, wie wenn ihm seine Vergangenheit peinlich
25:30gewesen wäre.
25:32Das Einzige, was er aus ihm rausgekriegt hat, war, dass er aus Berlin stammt.
25:36Aus Berlin?
25:37Das ist dann schon komisch.
25:39Noch so ein Zugröster.
25:41Ja, das war doch nicht nötig.
25:45Dann danach, Finger weg, gell?
25:47Der gehört mir.
25:48Schaut aber aus wie Geburtstag, Strauß.
25:50Aber erstens haben sie noch nicht Geburtstag.
25:52Und zweitens hat den mir jemand verehrt.
25:54Also bitte.
25:55So.
25:58Ja, dann hoffe ich, dass Sie neben Ihren Frauengeschichten noch zum Arbeiten kommen.
26:02Sagen wir es mal so, ich gebe mir Mühe.
26:05Apropos, wie schaut es denn aus?
26:07Wissen Sie schon, wer es war?
26:09Die Frau Brettschneider profitiert am meisten vom Tod ihres Mannes.
26:13Inwiefern?
26:14Insofern, als dass sie 250.000 Euro aus einer Lebensversicherung kassiert.
26:18Na, ist doch alles klar.
26:20Das allein ist kein Beweis, aber danke für den Tipp.
26:25Ach, Frau Stockel.
26:29Herr Hofer.
26:30Frau Stockel.
26:31Wegen Erna habe ich mich ganz schön blamiert.
26:34Ich sollte doch Erkundigungen über diesen Pichlau in Berlin einholen.
26:37Wissen Sie, was die Kollegen gesagt haben?
26:38Keine Ahnung.
26:43Peter Pichlau ist seit 20 Jahren tot.
27:01Wenn Ihr Mann nicht Peter Pichlau war, wer war der dann?
27:04Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden.
27:07Ja.
27:07Was hat Ihnen denn der Mann über sich und seine Familie erzählt?
27:10Die Eltern sind früh gestorben und Geschwister waren keine da.
27:13Ich war mit meinem Mann sogar mal in Berlin und habe das Elternhaus angeschaut.
27:17Und?
27:18War da der Name noch im Klingelschild?
27:19So ein Blödsinn.
27:20Das Haus war noch längst verkauft.
27:22Also ich glaube, seine Eltern hatten gar kein Haus.
27:25Frau Brettschneider.
27:27Sie waren eine gute Partie für Ihren Mann.
27:29Deswegen, deswegen, nur deswegen wollte er sie heiraten.
27:31Mein Mann war finanziell unabhängig von mir.
27:34Außerdem hat er keine Geheimnisse vor mir.
27:36Ja, scheinbar doch.
27:37Frau Brettschneider, Ihr Mann hat Sie sein Leben lang angelogen.
27:40Jetzt wollen Sie nicht mal wissen, warum.
27:42Mein Mann ist tot.
27:44Was ändert denn das jetzt noch?
27:46Das ist auch eine Art von Vergangenheitsbewältigung.
27:48Allerdings.
27:50Wo haben Sie denn?
27:52Nicht wirklich.
27:53Tannen Sie es ihr zu?
27:55Auch nicht wirklich.
27:56Nein, es sei denn, es hat dir jemand dabei geholfen.
28:00Ja.
28:01Sehr schön.
28:25Herr Beuthner, darf ich fragen, was Sie da machen?
28:30Frau Brettschneider hat mich gebeten,
28:31immer nach dem Wagen von einem Gast zu schauen.
28:33Das ist nur eine Kleinigkeit.
28:34Die Tachowelle ist immer einmal.
28:35Ja.
28:39Sie sind ja technisch ziemlich begabt, ja.
28:41Was haben Sie eigentlich gemacht,
28:42bevor Sie bei der Brettschneider Balloning angefangen haben?
28:46Eine Feinmechanikerlehre.
28:47Na ja, dann habe ich ein bisschen gejobbt.
28:48Mal hier, mal da.
28:49Und wie kommt man dann zu so einer Ballonfirma?
28:51Tja.
28:52Wie kommt man zu Grepe Rosenheim?
28:57Wiederschauen.
29:17Ich bin's.
29:19Komm rein, die Tür ist offen.
29:23Oh.
29:24Entschuldigung.
29:25Oh.
29:26Ich störe ich.
29:26Nein.
29:28Ich bin gleich fertig.
29:37Ich wollte mich nur bedanken.
29:41Wofür denn?
29:43Ja, die Hosen.
29:48Ich war mir nicht sicher, ob du Hosen überhaupt machst.
29:52Also eins muss man dir echt lassen.
29:55Du hast echt Stil.
29:57Ah ja?
29:58Mhm.
30:00Sag mal.
30:02Ist es eigentlich schwer, so ein Höhenmesser zu manipulieren?
30:05Ja.
30:06Sehr.
30:08Eigentlich fast unmöglich.
30:10Ah.
30:11Man braucht dafür unglaubliches, technisches Fingerspitzengefühl.
30:16Ach so.
30:18Und...
30:19Macht das einen Unterschied, ob so ein Höhenmesser analog oder...
30:23...digital ist?
30:24Ja.
30:26Einen sehr großen.
30:28Ah, wusste ich gar nicht.
30:52Wasjan das ...
30:53Ah, etwas ist gar nicht.
31:01Not Eißen, das ...
31:05Keine Ahnung.
31:08Wird schon wieder auffahren.
31:12Ah, nee.
31:19Oh, du Scheiße.
31:20Was denn?
31:22Ich hab total verpennt.
31:25Ja, ich komm ja schon.
31:33Morgen.
31:35Morgen, Herr Moll.
31:36Habe ich Ihnen aufgeblickt?
31:38Nein.
31:39Was wollen Sie denn hier, Herr Moll?
31:41Ich hab Sie überall gesucht.
31:43Im Büro waren Sie nicht und daheim waren Sie auch nicht.
31:45Nur den vielleicht ist er bei der Frau Doktor.
31:46So, haben Sie sich gedacht?
31:48Ja, schon.
31:50Lieber Kollege.
31:52Alles gut.
31:53Herr Moll, ich komm gleich, gell?
31:54Ja.
31:55Ach, und behalten Sie es für sich, ja?
31:58Kriminaler, ja.
32:04Komm her, ich bin's, der Michi.
32:06Und ich hab' mir recht gehabt.
32:09Ja, und die Milch, die bring ich dann auch mit, gell?
32:12Ja.
32:14Servus.
32:15Ja.
32:17So, und jetzt passt einmal auf.
32:20Laut Spurensicherung
32:21ist dieses Stückchen Stoff
32:23in der ehemaligen DDR hergestellt worden.
32:26Ja, und wenn man genau schaut,
32:28da erkennt man sogar noch die Produktionsnummer.
32:31Aber das ist noch nicht alles.
32:32Dieses Material
32:34hat sämtliche Eigenschaften,
32:36die auch eine gute Ballonseide auszeichnen.
32:38Das heißt,
32:40Reißfest,
32:42Feuerfest,
32:45also quasi,
32:47und vor allem
32:54geringes Eigengewicht.
32:56Michi, du klingst wie ein Handelsvertreter für Ballonseide.
32:58Äh.
33:00Jetzt Moment mal.
33:03Dem Brettschneider bei dieser Stoff ist noch ziemlich wichtig.
33:05Das ist zwar sein Teil, Mann.
33:06Noch viel mehr.
33:07Es war sein Schlüssel zum Glück, laut Amberger.
33:10Was hat das mit der DDR zu tun?
33:12Na ja, es sind doch immer wieder Leute
33:13mit einem Ballon über die Mauer geflüchtet.
33:15Quasi in ihr neues Glück.
33:17Ach so, und Sie glauben,
33:18dass dieses Stückchen Stoff
33:19von dem Ballon stammt,
33:21mit dem der Brettschneider über die Mauer gekupft ist?
33:23Ganz genau.
33:23Aber wieso hat er niemandem davon erzählt?
33:27Wozu die falsche Identität?
33:29Ja, keine Ahnung.
33:31Ich ruf mal in Berlin an.
33:33Vielleicht gibt's ja eine Liste mit allen DDR-Flüchtlingen.
33:42Wagner-Christian, Tag der Flucht, 4. Mai 76.
33:45Mitte der 70er.
33:47Das ist jetzt früh.
33:50Holger Daschmann, geflohen am 26. Oktober 82, Jahrgang 65.
33:55Der ist jung.
33:56Aber wie wär's mit dem hier?
33:59Friedrich Beutner.
34:01Beutner?
34:02Wie der Benni?
34:04Friedrich Beutner, Tag der Flucht, 6.03. 85.
34:07Verheiratet mit Anna Beutner, geborene Seligmann.
34:09Ein Kind, Benjamin Beutner, geboren am 6.03. 80.
34:14Der Benni ist der Sohn von Peter Brettschneider.
34:16Beide kommen aus Berlin, zum Alter Passau.
34:20Jetzt sind wir der Reihe nach.
34:21Der Friedrich Beutner flieht vor 19 Jahren aus der DDR.
34:26In Rosenheim trifft er dann auf die attraktive Hotelierstochter Karin Brettschneider und will sie heiraten.
34:30Kann aber nicht, weil er schon verheiratet ist und ein Kind hat.
34:33Also nimmt er die Identität eines gewissen Pichlern an.
34:36Keiner bemerkt bloß.
34:37Jahrelang gibt's keine Probleme, aber dann taucht sein Sohn auf.
34:42Ein bisschen höher, ein bisschen höher.
34:52Hey, was soll denn das?
34:54Benni, hast du einen Moment Zeit? Ich muss dich ganz dringend sprechen.
34:56Nee, der Junge bleibt hier, der hat zu tun. Das sehen Sie doch.
34:58Amberger, dann machen Sie doch bitte alleine weiter.
35:00Moment mal, wir haben aber gleich eine Fahrt.
35:01Sie werden doch alleine zurechtkommen. Ich brauche ihn ganz dringend.
35:04Nein, der war auch hier. Moment mal, hey!
35:17Was ist denn los, Frau Brettschneider?
35:19Benni, du weißt, dass ich dich sehr gern habe.
35:22Ich muss dir jetzt was sagen.
35:24Ich habe gehört, wie du dich mit meinem Mann gestritten hast.
35:26Ich weiß, wer du bist.
35:37Warum sind Sie nicht zur Polizei gegangen?
35:39Weil ich es nicht so gern habe.
35:41Ich habe mir immer einen Sohn.
35:42So einen Jungen wie dich habe ich mir immer gewünscht.
35:4930.000 hat er mir geboten, damit ich aus seinem Leben verschwinde.
35:53Dabei wollte ich doch nur hören, dass es ihm leid tut.
35:55Du brauchst dich nicht so rechtfertigen von mir.
35:58Ich will aber, dass ich es verstehe.
36:00Er hat ihn sitzen lassen, einfach so.
36:03Meine Mutter ist wegen angeblicher Beihilfe zur Flucht im Gefängnis gelandet.
36:07Und mich haben sie in ein Heim gesteckt.
36:09Und wo ist deine Mutter jetzt?
36:13Sie ist noch im Gefängnis krank geworden.
36:16Und vor einem Jahr gestorben.
36:19Er hat unser Leben zerstört.
36:22Und dafür sollte er büßen.
36:24Von mir erfährt niemand was.
36:25Ich verrate ihn nicht, Benni.
36:26Ich verspreche es dir.
36:28Herr Beuthner!
36:42Hol mal einen Wagen!
36:43Ja!
36:44Moment!
36:54Herr Beuthner!
36:58Leute, was soll denn der Schwaren?
37:00Seid so vernünftig!
37:01Bleiben Sie stehen oder ich löse die Sicherungsleine.
37:04Benni!
37:04Benni, bitte lass es!
37:06Du kannst es nicht!
37:12Ich wollte es nicht!
37:13Jedenfalls nicht so!
37:15Ich wollte ihm doch nur einen Denkzettel verpassen!
37:16Ja, wir glauben ihn ja.
37:18Und der Staatsanwalt wird ihn auch glauben, wenn er ihre Geschichte hört.
37:21Also raus da!
37:23Kein Schritt her!
37:24Ich meine es ernst!
37:29Scheiße!
37:31Scheiße!
37:31Oder ein Schwarm!
37:37Hilfe!
37:38Hilfe!
37:42Hey!
37:43Wie die Fahrerschuleleine!
37:45Welche?
37:46Die rote!
37:48Ja, die rote Leine!
37:49Genau die!
37:52Die rote!
37:53Woher haben Sie das Bus?
37:54Nein?
37:55Ja, die Privatstunden.
37:56Das ist ja, Privatstunden.
38:11Martina?
38:14Wo willst du denn hin?
38:15Ich dachte, wir waren verabredet.
38:17Ich habe versucht, dich zu erreichen.
38:20Wenn nicht der Job ruft.
38:22Und wo?
38:23Oh, mein.
38:25Im Norden.
38:27Flensburg.
38:27Na, ganz toll.
38:31Was machen wir jetzt?
38:34Telefonieren.
38:35Ach, komm.
38:36Ja, aber es vertauscht bin ich, oder?
38:38Na ja, weißt du,
38:40es gibt da so gewisse Erfahrungswerte, die...
38:43Deine Erfahrungswerte.
38:45Aber die Ausnahme bestätigt doch direkt, oder?
39:02Ich gebe ein Glas auf unseren lieben Werner Altersaar.
39:07Prost!
39:08Prost!
39:11Danke, danke, liebe Freunde.
39:13Liebe Kolleginnen und Kollegen,
39:16werter Herr Präsident,
39:17weil unser Chef und Hirte seine Chefin so lieb hat,
39:21hat er sich nicht nehmen lassen,
39:23höchstpersönlich...
39:24Pass auf, Herr Präsident,
39:25jetzt werde ich zaubert!
39:26Moment, da!
39:27... eine außergewöhnliche künstlerische Darbietung
39:29zu unserer Kurzweil und Belustigung zu engagieren.
39:32Meine Damen und Herren,
39:34die Marvelous Magic Cops!
39:36Hallo, hallo, wunderbar!
39:40Herr Hofer,
39:41viel Dank!
39:42Ich bin so ein Wunder,
39:43in der Regel.
39:44Wunderbar!
39:52Jetzt wird gezaubert!
39:54Pass auf!
39:55Wir sind's!
39:56Wir sind's!
39:56Jawohl!
40:04Ach!
40:15Wir sind's!
40:36Das ist mir jetzt furchtbar peinlich,
40:38Herr Präsident!
40:39Äh,
40:39das ist ein Missgriff von der Sekretär!
40:41Äh,
40:42wissen Sie,
40:42die amüsiert sich dahinter!
40:44Wissen Sie was?
40:46Das ist jetzt unsere Flasche!
40:48Kommen Sie,
40:49Herr Präsident!
40:54Wie geht's?
41:01Wie war denn Ihre Rede?
41:03Ein Furios!
41:04Können Sie,
41:05die jubeln immer noch?
41:14Sie sind fertig mit der Welt?
41:16Ja,
41:16natürlich!
41:19Ich würde sagen,
41:19das nächste Jahr tanzen wir,
41:20weil das können wir schon lange.
41:22Genau,
41:22weil wenn hier irgendwas magic ist.
41:24Weil das sein mir ist?
41:25Genau!
41:25wie ist es?
41:26Ja.
41:26Ja.
41:26Ja.
41:26Ja.
Kommentare

Empfohlen