- vor 20 Stunden
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SpaßTranskript
00:12Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:32Ja?
00:33Zu mir sagst du, Mom, so viel Geld soll man nicht spielen. Was machst du?
00:36Ich finde, du hast völlig recht, Vincent.
00:39Und deshalb haben wir eigentlich auch nur zum Spaß gespielt.
00:42Geh, Herr Hofer? Ist doch so.
00:44Ich spiele doch nicht zum Spaß Karten. Und du sagst, dass du in die Schuld kommst.
00:47Damit ich nicht mitkriege, wie du das Geld einschiebst, geh,
00:50finde ich total unfair, dass du sowas darfst.
00:52Und der Mama erzähle ich's auch.
00:54Mama!
00:55Psst!
00:57Hast du mich gerufen?
00:58Nein, nein, hat er nicht. Passt schon alles.
01:02Bitte.
01:06Ja, wir haben wirklich was zum Spaß gespielt.
01:10Aber ein kleiner Einsatz muss schon sein.
01:12Nur so zum Spaß, gell?
01:13Ich würde sagen, der Verlierer macht eine Woche Stalldienst.
01:15Puh, sonst noch was.
01:17Zweiter Vorschlag. Sie leihen mir schon einen Tag ein Auto.
01:20Was? Ich soll Ihnen mein Cabrio leihen?
01:22Auto ist tabu.
01:24Vincent, was sagst du?
01:25Ich finde, das ist ein fairer Vorschlag.
01:27Bitte.
01:31Von mir aus.
01:34Ich bin sein.
01:38detention aus.
01:40Ich
02:10Untertitelung des ZDF, 2020
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06:47Untertitelung des ZDF, 2020
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06:48Untertitelung des ZDF, 2020
06:57Wo ist denn der Mann noch nicht da?
06:59Keine Ahnung.
07:02Das ist die Leiche.
07:03Ja, das ist die Leiche.
07:14Dankeschön.
07:19Dann schauen wir doch erstmal, ob dein Ausweis dabei hat.
07:22Das geht mal uns sparen.
07:23Das ist der Plätscher, Sebastian.
07:24Der Fischereimeister von dem Seeabschnitter.
07:28Morgen, Herr Mohr.
07:29Jetzt aber Zeit.
07:32Immer schön langsam, Herr Sartori.
07:34In der Ruhe liegt die Kraft.
07:35Ja, ja, auf geht's.
07:37Protokoll aufnehmen.
07:38Was sagen Sie zu den Verbrennungen auf der Brust?
07:43Wahrscheinlich hat er geraucht.
07:44Und dabei ist ihm der Zigarettenstummel ins Hemd reingefallen.
07:47Er ist hektisch geworden.
07:48Er hat die Balance verloren.
07:50Und dann ist er ins Wasser gefallen.
07:51Ist doch ganz logisch.
07:52Danke, Herr Mohr.
07:54Also, ich glaube, die stammen möglicherweise von einer Leuchtkugel aus einer Signalpistole.
07:57Alles klar.
07:58Ich schaue gleich, ob ich eine finde.
08:00Herr Mohr, wenn die Waffe hier überhaupt irgendwo zu finden ist, dann liegt sie mit Sicherheit
08:03nicht hier im flachen Wasser.
08:04Deswegen haben wir die Taucher da.
08:06Also, ich bin ein Dorfbild.
08:09Haben Sie was gesagt, Herr Sartori?
08:11Ich habe gesagt, Sie sind und bleiben ein Dorfpolizist, Herr Mohr.
08:13Nein, ich glaube, wir haben Sie jetzt.
08:15Den Rest machen die Kollegen vom ID.
08:17Wenn was ist, bin mobil erreichbar.
08:18Alles klar.
08:26Wir brauchen Sie gar nicht schauen.
08:28Es ist noch alles dran.
08:29Ich habe nichts weggebissen.
08:31Ich weiß nicht.
08:32Ich weiß aber nicht so genau.
08:33Ach ja, die Angehörigen sollten benachrichtigt werden.
08:37Vielleicht finden Sie bei der Gelegenheit gleich ein richtiges Mordmotiv.
08:44Ich habe ein Bier.
09:08Das war ein Weißbier.
09:10Wir haben einen Durst.
09:11Ja.
09:13Wehe, wenn es nicht kalt ist.
09:16Leo, ein Bier.
09:20Sag ich mal, das dauert.
09:22Soll ich dir helfen?
09:24Was bist du denn heute so unleidlich?
09:26Ein Leichen aller Hergut zu früh, da brauche ich ein Bier.
09:30Hast du einen Hunger auch?
09:32Nein.
09:33Nur Durst.
09:35Es gäbe einen frischen Fisch von gestern und ein Regulasch von heute.
09:40Nein, danke.
09:41Wirklich nicht.
09:43Wen hat es denn erwischt?
09:46Ein Blödscher, Sebastian.
09:48Der schwimmt tot im See.
09:50Nein, sag.
09:51Gestern war er noch hier, der alte Zornpinkel.
09:53Wieso Zornpinkel?
09:54Weil er einen fetzen Streit mit dem Freddy gehabt hat.
09:56Wer ist der Freddy?
09:57Das ist einer von den Lehrlingen von der Semmerwerft.
10:00Der hat mir einen frischen Fisch vorbeibracht.
10:01Um was ist er bei dem Streit gegangen?
10:05Ja, der Blödscher hat gemeint, der Freddy hätte in seinem Seeabschnitt gewildert.
10:10Und dann sind die Fetzen geflogen.
10:12Und?
10:13Hat er?
10:15Ich denke schon.
10:16Nein.
10:17Eigentlich bin ich mir sicher.
10:18Er liefert schließlich zweimal die Woche.
10:21Und weiter?
10:22Ja, nix weiter.
10:24Dann sind sie wieder auseinandergegangen.
10:25Jeder für sich.
10:28Leo.
10:29Ja?
10:30Nimm mich her.
10:34Sag mal, hab ich dich da richtig verstanden?
10:36Ich meine, kann das sein, dass du Sachen unter der Hand einkaufst und hier wieder verkaufst?
10:41Ja, geh weiter, bring dich frei.
10:43Mach schon.
10:47Pass mal auf.
10:49Bist du nicht zufrieden, wenn du ein Regulasch um 7,50 Euro kriegst?
10:53Und ein Saibling um 8,90 Euro?
10:56Doch, schon.
10:57Na also, die Leute wollen halt sparen, verstehst?
11:02Gut, Leo.
11:03Aber lass dich nicht erwischen, gell?
11:09Leo, noch was?
11:10Ja?
11:13Was kriegst du denn für das Bier?
11:16Für das Bier?
11:17Mhm.
11:20Das geht aufs Haus.
11:21Bei dir so.
11:31Sie wissen aber schon, dass das sehr, sehr teuer wird.
11:34Das wird teuer, Herr Mohr.
11:35Das sollten Sie doch eigentlich am besten wissen.
11:38Hören Sie bitte so freundlich und würden aufhören, mir mit Ihren komischen Andeutungen auf den Merv zu gehen, Herr Mohr.
11:42Ja, danke.
11:45Frau Stockl, schauen Sie doch bitte mal im Zentralen Strafregister nach Vorstrafen wegen Fischwilderei.
11:49Danke.
11:50Ja.
12:05Für diesen, Herr Russbesteck, Herr.
12:06Noch irgendwas?
12:07Ich bin schon weg.
12:11Servus.
12:13Servus.
12:13Servus.
12:14Servus.
12:17Haben wir noch eine Spritztour gemacht?
12:20Ich habe dienstlich zu tun gehabt.
12:22Der vorläufige Bericht von der Gerichtsmedizin ist da.
12:25Der Blätschacher wurde von einer Leuchtkugel mitten in die Brust getroffen.
12:28Der Schock hat einen Herzinfarkt ausgelöst.
12:30Es ist also genauso, wie ich gesagt habe.
12:35Respekt, Herr Kollege.
12:37Und dann habe ich noch mit der Witwe von diesem Blätschacher gesprochen.
12:40Ihr Mann hatte Streit mit einem Jachtbesitzer wegen irgendeiner Boje.
12:43Und er war einem Fischwilder auf der Spur.
12:45Ich denke, der Fischwilder ist die wesentlich heißere Fährte.
12:48Ist das bei Ihnen angekommen?
12:50Ja, ja.
12:51Ja, und was sagen Sie dazu?
12:53Ich bin ganz Ihrer Meinung.
12:57Ist irgendwas?
13:00Ich brauche einen Kaffee.
13:09Geh, Frau Stocktl.
13:10Wie dünn soll denn der Kaffee noch werden?
13:12Ja, schafft.
13:13Jetzt nicht.
13:13Ich habe zu tun.
13:14Entschuldigung.
13:17Entschuldige.
13:18Alles in Ordnung, bitte?
13:19Ja, bei mir schon.
13:20Aber unser Kollege, unser Obergscheiter, der wird Sie wundern.
13:24Der ist mir nämlich heute in der frühen Leidtabt in meine Radarfalle.
13:28Zauber.
13:28Und wo?
13:29In der Ausfallstraße, die runterführt zum See.
13:32Unterwegs ist er gewesen mit seinem Cabrio, mit seinem Schicken mindestens 50 kmh zu schnell.
13:38Das kostet ihm drei Monate den Führerschein und außerdem noch ein paar saftige Euros oben drauf.
13:42Halleluja.
13:43Alles kannst laut sagen.
13:44Servus.
13:45Ja.
13:47Ja.
13:49Frau Stocktl.
13:52Entschuldigung.
13:53Entschuldigung.
13:54Wie schaut es aus?
13:56Bitte, ist fertig.
13:58Danke.
13:59Sehen Sie sowas nicht, meine effektive Mitarbeit.
14:02Eine Auflistung der Vorbestraften gemäß § 293 Fischwilderei.
14:07Jetzt muss man nur noch herausfinden, wem davon der Plätscher auf der Spur war.
14:10Das weiß ich längst.
14:12Mei, mei, mei, mei.
14:13Das hätten Sie auch eher sagen können, oder?
14:15Dann hätte ich mir die ganze Arbeit gespart.
14:17Das sehe ich allerdings genauso.
14:18Ja, mir hat doch keiner gefragt.
14:20Außerdem habe ich ganz andere Probleme, von denen Sie überhaupt keine Ahnung haben.
14:30Das wäre wohl eine Unverschämtheit.
14:32Wieso?
14:33Ja, wieso.
14:33Schauen Sie mal das Auto an.
14:34Das schaut aus wie Ihr Traktor.
14:36Okay, jetzt sind wir da eins einmal nicht.
14:43Ich kümmere mich drum.
14:44Und überhaupt können Sie wieder fahren.
14:46Ich habe ja meinen Spaß gehabt und so spannend ist das Ding auch wieder nicht.
14:50Das hätten Sie sich aber auch früh überlegen können.
15:11So, der Rest kommt erst morgen.
15:13Gut, dann nehme ich das schon einmal mit.
15:15Ach so, ja, fünf von den Schrauben bräuchte ich noch.
15:21Wissen Sie, was da passiert ist in der Außenhausener Bucht?
15:24Die gibt es nur im Zehnerpack.
15:27Was ist denn passiert in der Außenhausener Bucht?
15:30Ah ja, da haben Sie einen Toten gefunden.
15:34Was kosten die Schrauben?
15:35Ja, so um die 30 Euro.
15:38Wird wohl ein Badeunfall gewesen sein, oder?
15:40Geh weiter.
15:42So eine Schrauben kriegst du in jedem Haushaltswarenladen um ein Zehntel.
15:46Also, ich habe was vom Mord gehört.
15:51Das ist ein Spezialstall.
15:52Absolut rostfrei.
15:54Das hat seinen Preis.
15:55Gut.
15:56Wir haben uns aus der Zeitung erfahren, was da was war.
15:59Ach, war das heute?
16:00Ja, bitte.
16:11Gut.
16:12Sagen Sie, wir suchen einen Herrn Kranz.
16:15Der ist da unten.
16:16Danke.
16:16So kann das sein, dass wir uns heute schon einmal begegnet sind.
16:19Mir?
16:20Ja, Sie sind doch wie ein Wahnsinn über die Sehstrasse heraufgebrettert, oder?
16:25Nein, wir täuschen Sie einen.
16:27Ich war halt noch gar nicht auf der Sehstrasse unterwegs.
16:29Ach so.
16:30Ja, dann.
16:31Ich will schauen.
16:43Hallo.
16:44Ist du da, Freddy?
16:45Wer will denn das wissen?
16:47Kriminalkolizei.
16:48Mein Name ist der Tore, das ist mein Kollege Hofer.
16:50Ach, da schau her.
16:51Die Sheriffs.
16:52Kennst du einen Sebastian Bletscher?
16:55Nee, wer soll denn das sein?
16:57Du, die Sheriffs mögen das überhaupt nicht, wenn irgendein hinterhergelaufener Ratzlöffel
17:02einen auf ahnungslos macht.
17:04Also, kennst du ihn?
17:05Wieso denn überhaupt?
17:07Die Fragen stellen wir.
17:09Jetzt weiß ich, wen Sie meinen.
17:11Sie meinen meinen Freund, den Fischer.
17:13Das hätten Sie doch gleich sagen können.
17:15Würden Sie das bitte mal halten?
17:17Du hast im Rosenbräu mit deinem Freund, dem Fischer, eine heftige Auseinandersetzung gehabt.
17:22Wer hat denn das gesagt?
17:23Du hast in seinem Revier gefischt.
17:24Fisch will da rein, hat man sowas.
17:26Das ist eine ganz üble Verleumdung.
17:28Hat er das behauptet, oder was?
17:30Den haben Sie heute früh aus der Astenhausener Bucht gefischt.
17:33Und zwar tot.
17:34Ermordet.
17:36Das tut mir aber leid.
17:38Was denn du heute früh?
17:40Sie meinen doch nicht etwa, dass ich irgendwas...
17:41Keine Fragen stellen, antworten.
17:44Also gut.
17:45Weil ich leider noch nicht im Lotto gewonnen habe, war ich hier.
17:49Bei der Arbeit.
17:51Mhm.
17:53Wir sprechen uns noch, gell?
17:56Hoppla.
17:58Entschuldigung.
18:10Das wäre der unverschämteste Täter, der mir immer so mit dem Weg gelaufen ist.
18:14Na, Kings.
18:15Aber der wird sich nur wundern.
18:17Der wird gleich mal sein Alive überprüfen.
18:19Das machen sie.
18:20Und was machen Sie?
18:22Schon wieder Brotzeit?
18:23Schön wär's.
18:24Na, ich hab da einen dringenden Termin im Büro.
18:27Ähm, ich nehm den Bus.
18:30Das machen sie.
18:36Also, wie Sie diesen Vergaser repariert haben, super.
18:39Das hab ich doch gern gemacht.
18:40Für eine schöne Dame wie Sie.
18:43So.
18:44Und jetzt sind wir da.
18:48Ja, ich muss sagen, das ist besser als Busfahren.
18:51Möchten Sie vielleicht meine Telefonnummer haben?
18:53Gern.
19:02Bitte sehr.
19:03Super, danke.
19:04Und vielen Dank fürs Mitnehmen, gell?
19:06Bitte.
19:07Also, servus.
19:08Servus.
19:09Du, Michi, tut mir leid, dass ich ein bisschen spät dran bin.
19:11Du hast schon recht.
19:12Michi.
19:14Servus.
19:15Michi, wir müssen miteinander reden.
19:17Über was denn?
19:18Über unseren gemeinsamen Kollegen Satori.
19:21Ich wüsste nicht, was über den noch zu reden ist.
19:23Jetzt pass einmal auf.
19:25Ich stimme dir ja vollkommen zu, dass der Satori manchmal ein bisschen daneben ist.
19:30Ein bisschen ist gut.
19:31Einen Dorfpolizisten hat er mich geheißen.
19:33Das ist natürlich schwer daneben.
19:34Das ist bodenlos.
19:35Genau.
19:36Trotzdem ist er ein Kollege und es wäre eine Riesenkatastrophe für ihn, wenn er bloß wegen
19:41einer blöden Geschwindigkeitsübertretung seinen Führerschein verlieren täte.
19:44Ich habe aber kein Mitleid mit ihm.
19:46Ich im Prinzip ja auch nicht.
19:48Aber schau, Michi, das wäre doch auch für uns eine Riesenkatastrophe.
19:52Jetzt stell dir vor, der hat keinen Führerschein mehr.
19:54Wer fährt denn die ganze Zeit durch die Gegend?
19:56Ich und vor allem du.
19:58Das ist ja wieder wahr.
19:59Das wäre eine schöne Bescherung.
20:01Das wäre sogar ziemlich blöd.
20:04Ich denke, wir sollten die Angelegenheit doch besser unter der Hand regeln.
20:09Was?
20:10Ich soll wegen dem Satori offizielles Beweismaterial unter den Tisch fallen lassen?
20:14Das beruhigt dich.
20:15Michi, schau, wie ist es denn oft?
20:17So ein Foto ist ein bisschen unscharf und dann wird sich das Verfahren sowieso eingestellt.
20:21Es ist doch letztlich alles reine Ermessensfrage.
20:24Also.
20:27Ist recht, aber ihr muss sich entschuldigen, weil sonst geht gar nichts.
20:31Natürlich, Michi, freilich.
20:33Der Dent quasi braucht dich großartig nur über eine gute Formulierung nach.
20:36Dann muss er sich aber uns das Scheiß einfallen lassen, weil sonst...
20:40Herr Mohr, servus.
20:44Einen schönen Tag.
20:45Danke, wünsche ich auch.
20:47Kavirian.
20:50Was wollte denn der schon wieder?
20:53Der wollte uns besuchen, ob wir irgendwas brauchen.
20:57Also ich bin jedenfalls froh, wenn ich ihn nicht sehe.
20:59Herr Kollege, schauen Sie, es ist doch immerhin ein Kollege.
21:02Da sollte man doch im Mindestmaß ein Interesse aufbühren.
21:06Das sagt der Richtige.
21:08Ich habe übrigens das Alibi von Freddy Kranz überprüft.
21:11Und?
21:12Windelweich.
21:30Ne?
21:32Schön hat es das mal.
21:33Sehr schön.
21:35Da ist der Fünfer.
21:46Na, ist er so zu ihrer Zufriedenheit?
21:50Ja.
21:51Sogar gewachst.
21:52Ja, logisch.
21:53Was sein muss, muss sein.
21:57So.
21:58Morgen früh, wenn wir mal schauen, ob der See seine Geheimnisse preisgibt.
22:02Wie?
22:03Ja, der Moin-Michi hat für morgen früh noch einmal Taka organisiert.
22:06War gar nicht so einfach.
22:08Die waren alle schon belegt.
22:09Wird es geschafft, hätte sie durchgesetzt.
22:11Ja.
22:12Sie können ja für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen.
22:15Das gerade nicht, aber wenn einer gute Arbeit macht, muss man es anerkennen.
22:19Ja.
22:20Ich denke drüber nach.
22:21Der Vincent hätte Hausaufgaben machen sollen.
22:22Er sagt, du hast ihm stattdessen Angst, das Auto zu waschen.
22:26Ja, das ist im Prinzip auch richtig.
22:27Also irgendwie geht das nicht so weiter, dass ich ihm was anschaffe und du dann das Gegenteil sagst.
22:32Na, das kann ich doch nicht riechen, dass du ihm was anschaffst, bevor ich ihm was anschaffe.
22:35Also ich habe gelesen, in der Erziehung muss eine Linie drin sein.
22:39Mischen Sie doch nicht ein, das sind Familienangelegenheiten.
22:41Und überhaupt, über die Erziehung meines Neffen brauchen Sie sich keine Sorgen machen.
22:45Sei stark.
22:46Der Ulli hat vollkommen recht.
22:50Na toll.
23:06Wahrscheinlich die Tatwaffe.
23:08Und die hier hat im Schilfgürtel gelegen.
23:12Das war das im Zubehörschopf von der Semmerwerft, wo dieser Kranz arbeitet.
23:16Ich habe mich da gestern noch ein bisschen umgesehen.
23:18Und, haben Sie passend ja auch gefunden?
23:20Na, ehrlich gesagt, die waren ja alle ein bisschen zu klein.
23:22Wundert mich eh, dass Sie noch keine haben.
23:24Farblich abgestimmt zum Auto natürlich.
23:26Gott sei Dank.
23:28Wie, Gott sei Dank.
23:29Ihre grätzigen Bemerkungen sind wir schon richtig abgegangen.
23:32Ich hatte schon befürchtet, Sie sind ernsthaft krank.
23:34Das war doch nicht grätzig.
23:35War doch bloß ein Scherz am Rande.
23:53Ich habe doch gesagt, dass ich gestern nicht in der Assenhausener Bucht war.
23:56Komischerweise haben wir Käppi am Tatort gefunden.
23:59Wenn du deine Lügerei machst, deine Lage ist nur noch schlimmer.
24:03Also gut, ich war da.
24:05Also warum nicht gleich so?
24:07Was ist dann passiert?
24:08Ja, ich war fischen.
24:09Und da hat mich der Blätschacher erwischt.
24:11Dann der Streit mit ihm bekommen, nehme ich an.
24:13Nein, so weit kam es nicht.
24:14Ich bin ja abgehauen.
24:16War es nicht vielleicht eher so, dass du Streit mit ihm hattest und ihn dann mit der Signalpistole erschossen hast?
24:20Ich bring doch keinen um.
24:22Muss ja kein Absicht gewesen sein.
24:23Vielleicht war es ein Unfall.
24:24Nein, ich war es nicht.
24:25Und außerdem, was soll ich mit einer Signalpistole beim Schwarzfischen?
24:28Keine Ahnung.
24:29Jedenfalls schaut das Ganze nicht so gut aus für dich.
24:32Da war einer.
24:33Der kann genau sagen, was passiert ist.
24:35Der wer?
24:36Ja, keine Ahnung, wie der heißt.
24:38Ach, die Geschichte vom großen Unbekannten, oder was?
24:42Auf der Yacht, die an der Boje in der Bucht hängt.
24:44Da war einer.
24:45Der kann hundertprozentig bezeugen, dass das so war, wie ich es euch erzählt habe.
24:48Also, wenn du fragwürdig musst du erzählen.
24:51Das Problem ist, dass wir immer noch nicht wissen, ob da irgendwelche Fingerabdrücke drauf sind, ob es überhaupt die Zeit
24:55drauf ist.
24:58Kann ich jetzt arbeiten gehen?
25:04Vorläufig.
25:07Morgen.
25:08Morgen.
25:09Morgen.
25:10Morgen.
25:11Herr Stöckl, wir brauchen den Besitzer einer Jacht in der Assenhausener Bucht.
25:13Schauen Sie doch bitte meinen Computer nach.
25:15Ach und, kann ich die haben?
25:16Ja klar, gern.
25:17Danke.
25:18Wollt ihr einen Kaffee auch noch?
25:19Gern.
25:20Bleibt sitzen, das mache ich schon.
25:22Suchen Sie in aller Ruhe den Besitzer der Segeljacht raus.
25:26Der Herr Sartori braucht diese Information ganz drinnen.
25:28Sagen Sie mal, was ist denn heute mit Ihnen los?
25:30Das sind ja die Hilfsbereitschaft in Person.
25:32Nix ist los.
25:33Was soll denn sein?
25:35Herr Sartori, die Kaffee mit Milch und Zucker?
25:37Mit allem.
25:38Gut.
25:41Kommen Sie voran?
25:43Ich habe ihn jetzt ein bisschen stärker gemacht.
25:46Der von der Stöckl ist ja immer zu dünn.
25:48Und ich weiß, dass die kaffeemäßig doch eher italienische Typs sind.
25:52Espresso.
25:52Okay.
25:55Herr Hofer, was wollen Sie?
25:58Ja, ich habe mir gedacht, wir sollten noch einmal über den Kollegen Mohr sprechen.
26:02Was ist denn mit dem schon wieder?
26:03Herr Schanz, der Mohr Michi, der hat es zurzeit nicht leicht.
26:07Das Leben ist hart aber gerecht.
26:08So kann man es auch sehen.
26:09Aber bei ihm ist es so, dass seine Mutter krank ist.
26:12Und jetzt hat ihn auch noch seine Freundin verlassen.
26:15Also der hat im Moment schwer zum Beißen.
26:17Ja, und was hat es mit mir zu tun?
26:19Ich habe mir gedacht, man möchte etwas Gutes tun.
26:21Also wenn man den Dorfpolizisten aus der Welt schaffen könnte, das wäre echt spitze.
26:25Das sehe ich genauso.
26:27Na, da haben Sie mich jetzt falsch verstanden.
26:29Ich meine, wenn Sie sich vielleicht eventuell entschuldigen würden dafür, dass Sie einen Dorfpolizist genannt haben.
26:34Ja, und warum?
26:35Das stimmt doch, oder?
26:38Ich habe es.
26:39Der Besitzer der Yacht, die in der Aßenhausener Bucht liegt, heißt Elwanger.
26:43Stefan Elwanger, Immobilienmakler.
26:45Rosenheim, Stadtplatz 8.
26:46Danke, Frau Stockel.
26:48Sehen Sie, das ist halt der Unterschied.
26:50Die Frau Stockel hilft, der Moor bremst.
26:52Ja, heutzutage.
26:53Sie sollten die Vorgeschichte berücksichtigen.
26:56Wissen Sie, was dreimal der gleiche Computerkurs den Steuerzahler gekostet hat?
27:00Herr Hofer, Sie sind ein Scheißal!
27:03Stockel, jetzt hören Sie einfach nicht hin.
27:07Ausgezeichnete Arbeit.
27:08Danke.
27:21Diese Entschuldigung beim Moor, das muss ja keine Riesensache werden.
27:24Aber im Hinblick aufs Betriebsklima war es einfach gut.
27:27Dass Sie vom Betriebsklima reden, war das nötig, die Stockel so runterzumachen?
27:31Nein, natürlich nicht.
27:32Aber das biege ich wieder hin.
27:34Ich meine, wenn man einen Fehler gemacht hat, dann muss man halt dazu stehen.
27:38und den wieder ausbilden.
27:39Was ganz Neues.
27:40Ja, bitte.
27:42Hier ist der Torik Kriminalpolizei.
27:43Wir hätten gerne Herrn Ellwanger gesprochen.
27:45Der ist gerade zu Tisch.
27:46Aber wenn es was Dringendes ist, dann finden Sie ihn im Sandhau hoch.
27:50Ja, gut, danke.
27:54Betriebsklima.
27:55Ja.
27:58Da, schau her, die Klima.
28:00Sind Sie zufällig der Herr Ellwanger?
28:02Ja, aber jetzt weiß ich gar nicht, die kennen wir uns.
28:07Kriminalpolizei.
28:08Mein Name ist Arturius, mein Kollege Hofer.
28:10Wir bräuchten eine Auskunft.
28:12Ja, was für eine?
28:13Ihnen gehört doch die Yacht in der Assenhausener Bucht an der Boje, oder?
28:16Bestimmt was nicht mit meinem Boot.
28:18Wir möchten gerne wissen, ob Sie gestern in der Früh
28:22irgendwas Außergewöhnliches gesehen haben in der Bucht.
28:24Äh, wie außergewöhnlich?
28:27Na ja, zum Beispiel einen Streit zwischen einem Fischer und einer anderen Person.
28:29Gestern in der Früh, sagen Sie.
28:31So gegen acht.
28:33Oh, da muss ich leider passen, weil gestern früh, da war ich gar nicht auf meinem Boot.
28:39Ansonsten wären Sie ja auf der Seeschpraße unterwegs gewesen, gell?
28:42Ach so, jetzt kenn ich's.
28:44Sie sind doch der Herr, der mich mit einem Verkehrsraudi verwechselt hat, oder?
28:47Wo waren Sie gestern früh?
28:49Ja, da, in meinem Laden.
28:51Du, ich leg das wie, gell?
28:53Gibt's da viel Zeugen?
28:55Nein, leider nicht.
28:58Irgendwie schade.
29:02Ja, muss dann weiter.
29:05Widerschauen, die Herren.
29:06Servus.
29:09Habe ich mir gleich gedacht, dass es mit dem Entlassungszeugen nicht stimmt.
29:12Ich weiß nicht.
29:14Kaum besitzt einen eine Yacht,
29:16schon ist er ein Herr, der keinen Grund hätte zum Lügen.
29:19Schon interessant.
29:22Wissen Sie was?
29:23Ich kauf dir noch ein paar Blumen.
29:25Für wen denn?
29:26Für die Stockel, damit das Betriebsklima wieder in Ordnung kommt.
29:30Und wie der Moin, Michi, vielleicht solltest du uns doch mal überlegen.
29:34Also gut, bevor es mir noch tagelang noch mit in den Ohren liegen,
29:37ich nenne den Dorfpolizisten zurück.
29:39Zufrieden?
29:40Danke.
29:48Frau Stockel, nehmen Sie sich das nicht so zu Herzen.
29:50Der Hofer ist einfach ein Bauer und die reden alle so.
29:53Er hat das bestimmt nicht so gemeint.
29:55Frau Stockel, ich möchte Pardon bitten.
29:58Um Gottes Willen, bitte, bitte bleibst draußen.
30:01Was ist denn los?
30:02Betreten Sie nicht mein Büro.
30:04Aber das sind doch bloß ein paar Blumen, Frau Stockel.
30:05Was haben Sie denn?
30:06Also so schlimm sind die doch auch nicht.
30:08Ich tue es in die Vase.
30:11Sie sind doch schön.
30:12Ja, finde ich auch.
30:14Das ist ein arroganter Zipfel.
30:25Denk dir nix, Michi.
30:26Der ist aus der Stadt.
30:27Da sind noch mal so komisch drauf.
30:29Aber er meint bestimmt nicht so.
30:31Wie sehen Sie das Amt?
30:31Ich weiß nicht, ob das werbringt, so wie der drauf ist.
30:34Michi, Michi, den Dorfpolizisten nimmt er zurück.
30:37Und es tut ihm auch total leid, hat er gesagt.
30:42Frau Stockel, Sie mögen die Blumen nicht.
30:45Bloß, weil es von mir sind.
30:47Nein, aber ich bin allergisch auf Nelken.
30:50Ach so, dann bin ich ja beruhigt.
30:53Ich meine, es tut mir leid.
30:56Servus.
31:02Redi, komm mal raus da.
31:04Ah, die Kommissare.
31:05Und, haben Sie mit dem Typen von der Yacht geredet?
31:08Schon, ja.
31:09Der hat sicherlich dasselbe erzählt wie ich, oder?
31:11Das hat er leider nicht.
31:12Der Elwanger war gestern gar nicht auf seinem Boot.
31:14Jetzt raus da.
31:15Wieso?
31:16Dass die Vorläufe festnehmen.
31:17Also raus da.
31:19Hör doch auf mit der Schnecke da.
31:20Was soll denn der Schmarrn?
31:21Das bringt doch nichts.
31:22Schlappt das jetzt.
31:25Jetzt.
31:26Wir räumen uns.
31:27Auf geht's.
31:31So, Entlob.
31:32Bravo.
31:35Wie nix du schön.
31:42Frau Stocklir Satori.
31:44Fahndungsmeldung.
31:46Kranz Friedrich, genannt Freddy.
31:49Danke.
31:52Haben Sie heute Abend schon was vor?
31:54Nee, wieso?
32:13So, meine Herren, es gibt's was Deines.
32:16So, das ist zwei Wochen gebeizt.
32:19Und ich war heute geräuchert.
32:21Vom Riedhof.
32:22So, Herr Kollege, ich bitte.
32:26Danke.
32:27Ich glaube, das ist mir zu fett.
32:28Das ist nicht fett, das ist ein Kreicherz.
32:30Bringen wir es doch einfach hinter uns.
32:32Im Hinblick auf ein gutes Betriebsklima,
32:35das meinem Kollegen neuerdings so wichtig ist,
32:37ist der Dorfpolizist hier mit zurückgenommen.
32:42Ja, Entschuldigung, ist das keine?
32:45Soll ich vielleicht vorhin auf den Knien rutschen?
32:46Nein, das nicht.
32:47Der hat halt nur nicht richtig rausgehört,
32:49dass sich den wirklich leid tut.
32:50Wer glaubt doch noch immer, dass er im Recht ist.
32:52Michi, so kommt es wirklich nicht zu.
32:54Sehen wir es mal einfach so, Herr Mohr.
32:58Kriminalistische Glanzleistung war das ja wohl keine.
33:00An dem See rum zu warten und zu hoffen,
33:02dass man über die Tatwaffe stolpert, oder?
33:05Natürlich glaubt er das noch immer und leid tut es ihm auch nicht.
33:07Das war schlicht und ergreifend bescheuert.
33:12Entschuldigung.
33:18So, jetzt ist er aus.
33:19Jetzt ist er dran.
33:21Wo?
33:22Michi.
33:22Und wenn er seinen Führerschein für immer verliert,
33:24ist das auch wurscht.
33:25Und morgen geht das Beweismaterial an die Bußgeldstelle.
33:28Punktum.
33:29Ja, danke.
33:32Die haben das Boot vorm Kranz gefunden,
33:34aber von ihm fehlt jede Spur.
33:36Was ist da, meine Herren?
33:37Ich würde mich jetzt gern zurückziehen.
33:40Ja, das war's.
33:41Mahlzeit.
33:42Mahlzeit.
33:55Guten Morgen, die Herren.
33:57Guten Morgen.
33:58Ich sehe Blumen.
34:00Gibt's da was zum Feiern, von dem ich nichts weiß?
34:02Nein, nein.
34:03Guten Morgen.
34:05Die Blumen sind nur so.
34:06Nur so?
34:07Nur so.
34:07So, so.
34:08Ja, kommen wir zur Sache.
34:10Ja, sagen Sie, wie hat das denn passieren können,
34:12dass Ihnen gestern der Verdächtige,
34:14dieses Birscherl da, hat entwischen können?
34:17Naja, also der Kollege Hofer ist dieses...
34:19Also, das war quasi, der Kollege meint quasi,
34:23also das war so, also der Grund hierfür,
34:25der liegt also eher in der Beantwortung einer Materialfrage
34:29als bei uns, Herr Balthasar.
34:31Ihre süffisant spitzfindigen Formulierungen, Herr Hofer,
34:35die lassen mich auf so eine Art unausgelasteten Zustand schließen.
34:38Ganz im Gegenteil, ich muss dringend telefonieren.
34:40Es geht um den entscheidenden Hinweis zu klären,
34:42wo uns das Fall ist.
34:43Servus.
34:46Das Wort, was dem Kollegen Hofer nicht eingefallen ist,
34:49ist, äh...
34:52Ich möchte mich entschuldigen, Frau Stockel.
34:59Mei, sind die schön!
35:02Und keinen Elten.
35:04Hab ich extra geschaut.
35:09Jetzt ist es so, Frau Stockel, ich hätte dann noch eine Bitte.
35:13Das hätte man ja denken können.
35:15Ach, Frau Stockel.
35:16Sie können niemandem eine Freude machen ohne Hintergedanken.
35:19Erzählen Sie mir doch erst einmal zu.
35:20Das kommt jetzt wirklich ganz zufällig zusammen,
35:22das müssen Sie mir glauben.
35:24Der Mohr Michi, der hat vorgestern an der Seestraße
35:27eine Radarüberwachung aufgebaut gehabt.
35:29Und da bräuchte ich jetzt die Unterlagen drüber.
35:31Und was haben wir mit den Verkehrssachen zu tun?
35:33Nix.
35:34Aber es ist möglicherweise wichtig für die Klärung des Falles.
35:37Und warum holen Sie es nicht selber?
35:39Weil ich einen dringenden Anruferwartung nicht weg kann.
35:42Frau Stockel, sind Sie gut.
35:44Bitte.
35:46Na gut.
35:47Danke.
35:48Also ich bin ja gespannt, wie lange das wieder anhält.
35:54Na, das wird hergehen müssen.
36:01Das war ja wieder typisch.
36:03Die bockern Sie Suppe ein und ich darf es auslöpfen.
36:06Das tut mir echt leid, aber das ist gerade nicht anders gegangen.
36:09Was war denn das eigentlich für ein wichtiger Anruf,
36:11unseren Fall betreffend?
36:12Das war leider auch ein Flop.
36:14So, Herr Hofer, die Unterlagen.
36:16Super, wunderbar, danke, sehr verstanden.
36:18Der Moor wundert sich bloß.
36:20Und den kümmere ich mich später.
36:22Na gut, dann gehe ich jetzt zum Essen.
36:24Das ist eine gute Idee des Morgens.
36:26Wollen Sie nicht auch gleich Mittag machen?
36:28Ich halte aber die Stellung hier.
36:29Ich habe eigentlich gar keinen Hunger.
36:30Dann begleiten Sie doch die Frau Stockel.
36:32Die muss immer allein gehen.
36:33Die ist doch nicht schön zu zweit.
36:35Ist die doch am besten.
36:36Sie ist Kavalier.
36:37Okay, gute Idee.
36:38Meid, ich darf mich freuen.
36:40Mahlzeit.
36:41Der ist so nett.
36:42Das ist schon fast verdächtig.
36:44Sehr verdächtig.
36:46Mahlzeit.
36:47Mahlzeit.
36:48Mahlzeit.
36:49So, ich habe eine Bede.
36:54Oh ja.
36:59Ich schaue die Schirifotte.
37:14Ja.
37:29Ich bin's. Es gibt Arbeit.
37:33Nein, jetzt. Es brennt. Es brennt!
37:40Der Herr Jagdbesitzer, Ellwanger, ist am Morgen der Tat auch in eine Radarfalle gefahren.
37:46Wer denn noch?
37:48Niemann bestimmt das. Es hat halt mehrere erwischt.
37:54Der Ellwanger war um halb neun auf der Seestraße Richtung Stadt unterwegs.
38:00Das heißt, er hat gelogen. Er war nicht den ganzen Vormittag in seinem Immobilienladen, er war auch am See.
38:09Vielleicht ist er auf seinem Boot.
38:11Ja.
38:25Geht rein! Los!
38:32Ich nehme an, Sie haben Ihre wieder nicht dabei, oder?
38:35Der Jagd in Bürscherl.
38:38Stehenbleiben!
38:40Du hast doch kein Blödsinn, Herr Kranz.
38:42Bleiben Sie, wo Sie sind, und warten weg!
38:44Wir haben doch gar keine. Und wenn du deine Kanone wegsteckst, können wir in aller Ruhe reden.
38:50Aber auf seinem Boot. Er hat genau gesehen, dass ich nichts gemacht habe. Er hat's gerade zugegeben.
38:56Das ist Blödsinn.
38:56Jetzt sagt, wie es war!
38:59Jetzt macht's heute endlich was!
39:00Dann schießt er erst recht.
39:03Und die Tatwaffe untersucht.
39:06Es waren Ihre Fingerabdrücke drauf, Herr Ellwanger.
39:09Jetzt redet endlich!
39:10Ja, ich war auf meinem Schiff.
39:13Der Fischer hat ihn verfolgt, und der ist ihm abgekaut.
39:16Sehen Sie, ich bin nonnschuldig.
39:18Ja, und wie ist es dann weitergegangen?
39:20Es war ein Unfall.
39:21Ja, ja.
39:23Weiter, die Burje, wo mein Boot liegt, die hat mir der Blödschercher vermietet.
39:28Ich habe mir versprochen, dass er den Mietvertrag um fünf Jahre verlängert.
39:30Auf das hin habe ich mir ein neues Boot gekauft und wollte das Ganze schriftlich fixieren.
39:35Aber der Blödschercher hat die übelste Laune gehabt, weil er ihm abgekommen ist.
39:38Und dann haben Sie es einfach so weggeblasen.
39:41Schmarrn.
39:41Was schmarrn?
39:42Er war wütend.
39:44Der Blödschercher hat vollkommen durchgedeht.
39:45Jetzt mag er gar nicht mehr, hat er gesagt.
39:47Dann hat er mir die Burje zum nächsten Ersten gekündigt.
39:50Ja, okay, und weiter?
39:52Ja, ich bin ins Boot, hab die Signalpistole geholt und wollte zwingen, dass er sich an die Abmachung hält.
40:01Jetzt ist das Ding losgegangen.
40:03Sau blöd klaffend, hat er das so.
40:04Aha, das war wirklich ein Unfall.
40:10Jetzt wird der Staatsanwalt entscheiden.
40:12So, jetzt gehen wir.
40:15Und zwar beide.
40:30Stöcke macht wieder quasi.
40:33Meine Herren, ich bin sprachlos.
40:36Ach, das ist zu viel der Erde.
40:37So schwierig war die Lösung des Falles auch wieder nicht.
40:39War eigentlich ganz logisch.
40:41Ich spreche von einem ungeheuren Skandal.
40:44Einem Vorfall, wie er in der Geschichte dieser Behörde beispiellos ist.
40:49Sie haben Beweise vernichtet.
40:51Fotos, die Sie als Verkehrsraude enttarnt hätten.
40:54Also ich weiß nicht, wovon Sie reden.
40:56Ach, leugnen Sie doch nicht.
40:58Kollege Mohr hat mir den Vorfall detailliert geschildert.
41:01Also ich verstehe nur, Bahnhof.
41:03Ist ja auch ganz klar.
41:04Der Kollege Sartori hat mit dem Fall überhaupt nichts zu tun.
41:07Ich hab die Fotos von der Radioüberwachung angefordert,
41:10weil ich sie für einen Fall gebraucht hab.
41:13Hat sich ja herausgestellt, dass sie der entscheidende Schlüssel zur Lösung des Falles waren.
41:16Bloß, wie ich sie gehabt hab, ist mir ein kleines Missgeschick passiert.
41:21Ach, das wird ja immer besser.
41:22Das Ganze ist ein Komplott.
41:25Sie haben Ihren Kollegen gedeckt.
41:26Ja, das würde mir nie erlauben.
41:29Na, Schmarrn, von Decken kann keine Rede sein.
41:31Schauen Sie selber.
41:36Das ist mir einfach ganz blöd ins Feuer gefallen.
41:38Sie halten ja zusammen wie Pech und Schwefel.
41:42Aber ich werde die Wahrheit schon noch ans Licht bringen.
41:45Darauf können Sie sich verlassen.
41:53Das ganze Theater mit der Entschuldigung war bloß,
41:56um zu vertuschen, dass Sie mit meinem Wagen
41:57wie eine gesenkte Sau durch die Gegend gefahren sind.
42:00Also was sind denn das für Ausdruck wie gesenkte Sau?
42:02So weit rein müssen sie auch nicht.
42:03Bloß wir ja bis halt schnell gefahren sind.
42:05Und überhaupt, Sie brauchen ja gerade reden.
42:07Sie sind eh bekannter als der Schuhmacher von Rosenheim.
42:09Was, ich?
42:10Ich fahr nie zu schnell.
42:17Ich fahr nie zu schnell.
42:20Vielen Dank.
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