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Spaß
Transkript
00:00Zweigel, Zweigel, Zweigel, Astel, Astel, Astel, Astel, Astel, Baum, Baum in der Aue,
00:03Trunk den Gönnenau, steht ein Birnbaum, Schäbbelau, Juh, he,
00:06Trunk den Gönnenau, steht ein Birnbaum, Schäbbelau,
00:09Was ist an dem Zweigel, ein wunderschönes Nest,
00:13Trunk den Gönnenau, ist Abendessen schon fertig?
00:16Ach.
00:17Was ist los?
00:19Schlagzeug will er lernen.
00:20Schon wieder eine neue Mode?
00:22Gar nicht.
00:23Sein Lehrer hat neulich auch gesagt, dass er musikalische Begabung hat.
00:26Eben.
00:27Die hat er von mir.
00:27Tja, natürlich.
00:30Außerdem fördert das Lernen eines Instruments die Intelligenz, heißt's immer.
00:35Genau.
00:37Ja, aber Schlagzeug, kann das nicht was Gescheites sein?
00:40Gitarre zum Beispiel, ich hab Gitarre gelernt,
00:42da kann man sich selber beim Singen begleiten, das ist super.
00:44Ich glaub, der Vincent denkt da weniger an Stubenmusik, oder Vincent?
00:47Der Phil Collins zum Beispiel, der hat mit 13 Jahren angefangen, Schlagzeug zu spielen.
00:52Und mit 16 hat er sich erst die Bank gegründet.
00:54Und was ist so jetzt?
00:55Jetzt ist er Multimillionär.
00:57Ja.
00:57Vincent, ich glaub, ich hab da was für dich.
01:15Du siehst mir wieder zauberhaft aus, Liebling.
01:18Das Wein, Mann.
01:19Nein, nein, glaub mir.
01:20Corinna, warte.
01:22Ich, ich muss mit dir reden.
01:24Bitte.
01:25Es ist dringend.
01:27Also jetzt nicht.
01:28Du siehst doch.
01:30Kommst du?
01:33Willst du wirklich, dass alles kaputt geht wegen diesem...
01:36Vorsicht.
01:41Das wird dir noch leidtun.
01:51Das wird dir noch leidtun.
02:01Ich hab in München ein paar Bands gespielt.
02:03Voll krass.
02:04Ist aber eine Zeit lang her.
02:05Also wenn du willst, kannst du es bei dir drüben aufbauen.
02:07Echt jetzt?
02:08Ohne Schmarrn.
02:09Aber nur leihweise.
02:10Und hau nicht so rein.
02:11Das wird dir noch leidtun.
02:40Das wird dir noch leidtun.
03:08Morgen.
03:09Guten Morgen.
03:10Na, Frau Stöckel, was gibt's Neues?
03:13Julia Roberts hat schon wieder Eheprobleme.
03:15Was, schon wieder?
03:16Ja.
03:18Aber George Clooney hat einen neuen Film.
03:21Ich weiß gar nicht, was die Damen an dem so finden.
03:23Mei.
03:24Der ist halt was fürs Auge.
03:26Der schaut einfach traumhaft aus.
03:28Im Gegensatz zu manchen anderen Männern hier.
03:30Tja.
03:31Schau ich vielleicht nicht traumhaft aus.
03:56Kripo Rosenheim Apparat Stöckel, grüß Gott.
03:59Ja.
04:01Ja.
04:04Es gab er der Laich.
04:07Eizsel.
04:08Morgen zusammen.
04:10Morgen.
04:10Machst du mich so gestresst ein?
04:12Ja, du bist gut.
04:13Habt's ja nicht gesehen, was da unten los ist.
04:15Hat noch nicht einmal gefrühstückt.
04:16Ist das ein Weltuntergang?
04:18Und?
04:19Was ist das?
04:20Ach so.
04:22Corinna Burger, 52 Jahre alt, verschieden.
04:26Was?
04:26Geschieden.
04:28Das ist doch diese Opernsängerin, oder?
04:29Ja, genau.
04:30Woher kennen Sie die denn?
04:31Wenn Sie ab und zu meins Föhen-Tor schauen würden, Hofer, dann würden Sie die Dame auch
04:35kennen.
04:36Frau Bulger war die Prima Donna des diesjährigen Münchner Opernsommers.
04:40Du liest auch Föhen-Tor.
04:42Ja, logisch.
04:44Er wirkt, oder?
04:46Ja, schon.
04:47Todeszaltpunkt.
04:48Der Doktor sagt zwischen zwei und drei Uhr morgens.
04:51Sie muss sich sehr gewehrt haben, weil unter ihren Fingernägel haben sie so Hautpartikel
04:56gefunden.
04:56Die sind wahrscheinlich vom Täter.
04:58DNA-Analyse?
04:59Läuft gut.
05:00Die hat gestern Abend noch Besuch gehabt.
05:02Wissen wir schon von wem?
05:03Ja, nicht genau.
05:05Man weiß nur, dass sie bis 24 Uhr in der Hotelbar war.
05:09Dort hat sie noch einmal gesungen und dann ist sie aber schnell weg.
05:12Mit einem gewissen Fred Hunstein.
05:14Das war der Pianist.
05:15Wo ist der jetzt?
05:16Was weiß ich?
05:17Und schauen Sie aus dem Herdringer.
05:18Was jetzt sofort?
05:20Wollen Sie gleich ins Frühstücken gehen?
05:22Ist das selbst schon untersucht worden?
05:24Ja, aber es fehlt nichts.
05:25Das bestätigt auch die Frau Mayrhofer, die persönliche Assistentin von der Frau Burger.
05:30Die hat die Frau Burger auch heute in der Früh gefahren.
05:34Ja, mit der werden wir dann gleich mal reden.
05:35Ja, Sie warten, ich schon draußen.
05:39Frau Mayrhofer?
05:41Ja?
05:43Kriminalpolizei, mein Name ist der Thuris, mein Kollege Hofer.
05:46Grüß Sie, Frau.
05:47Ich habe heute Morgen bei ihr geklopft.
05:50Aber sie hat mich aufgemacht.
05:51Und dann habe ich jemanden vom Personal verständigt.
05:56Und der hat dann mit dem Generalschlüssel die Tür geöffnet.
06:00Da lag sie dann.
06:02Sie waren die Assistentin von der Frau Burger.
06:05Was waren denn das Ihre Aufgaben?
06:07Alles Mögliche.
06:09Ich habe Termine für Sie gemacht.
06:12Manchmal auch Besorgungen.
06:14Eben schauen, dass alles läuft.
06:16Können Sie sich vorstellen, was das gewesen ist?
06:17Hatten Sie Feinde?
06:19Natürlich gab es immer irgendwelche, die ihr den Erfolg geneidet haben.
06:22Aber sie deswegen gleich ums.
06:25Wann haben Sie denn die Frau Burger zum letzten Mal gesehen?
06:28Das war gestern Nacht.
06:31In der Bar.
06:32Auf besonderen Wunsch eines Gastes hat sie noch gesungen.
06:36Und dann ist sie irgendwann auf ihr Zimmer gegangen.
06:39Zusammen mit dem Herrn Hundstein.
06:41Die haben Pianisten?
06:43Ja.
06:44Wurde es normal, dass die mit dem Hundstein aufs Zimmer ist?
06:49Es wusste schließlich jeder, dass die beiden was miteinander haben.
06:52Und was haben Sie gemacht, nachdem die beiden weg waren?
06:56Ich bin mit dem Barkeeper noch in die Disco gegangen.
07:00So gegen fünf Uhr morgens war ich dann wieder zurück.
07:04Aber wenn ich gewusst hätte, dass Sie in der Zeit nicht jemandem vielleicht der Tier helfen kann.
07:10Danke.
07:11Entschuldigung.
07:12Ich verstehe darauf, dass die Sache jetzt sofort...
07:16Selbstverständlich, wir machen Ihnen das.
07:17Wir machen das.
07:18Das ist ganz klar.
07:19Ja.
07:21Also, ihr seid so.
07:22Aber...
07:22Also, das ist die Gästeliste.
07:25Und das ist eine Liste vom Personal, die in der Tat noch im Hotel gewesen sind.
07:29Hast du die Leute schon befragt?
07:31Wann hätte ich denn sollen?
07:32Junge Mann!
07:34Gnädige Frau, wenn Sie sich bitte einen Augenblick gedulden würden.
07:37Bitte.
07:37Gehör mir.
07:38Der junge Mann wird sich selbstverständlich sofort musikieren.
07:41Gehör mir.
07:41Dankeschön.
07:41Natürlich.
07:42Ich bitte.
07:44Also, Sie wollen Ihren Rechtschaden nehmen.
07:47Draußen am Parkplatz...
07:48Ich bin die Kriminalpolizei.
07:50Mein Name ist Satori.
07:51Das ist mein Kollege Hofer.
07:53Grüß Gott.
07:54Grüß Gott.
07:55Wir würden gern den Herrn Huhnstein sprechen.
07:58Der Herr Huhnstein?
07:59Der ist, soviel ich weiß, heute Morgen schon ziemlich früh weg.
08:02Hat er ausgecheckt?
08:03Nein, also Gepäck hatte er keins dabei.
08:04Sie haben ja jetzt zur Zeit wahnsinnig viel zu tun, gell, so in der Hauptsaison.
08:09Nein, im Gegenteil.
08:11Wir sind momentan nur halb belegt.
08:13Halb.
08:14Sagen Sie, gibt es eine Möglichkeit, dass hier jemand unbemerkt reinkommt?
08:18Jemand Fremdes?
08:20Das kann ich mir nicht vorstellen.
08:22Die Rezeption ist die ganze Nacht besetzt.
08:24Und soweit ich weiß, ist vergangene Nacht niemandem was aufgefahren.
08:27Die Frau Burger, war die Stammgast im Hotel oder war die zum ersten Mal hier?
08:32Die Frau Burger, die ist jeden Sommer, wenn sie in München war, ist sie hergekommen.
08:36Wegen der schönen Landschaft?
08:38Nicht nur, auch wegen dem Herrn Hofägger.
08:41Das ist der Geschäftsführer hier.
08:44Er hat ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen.
08:47Ach, noch ein Verehrer.
08:49Er hat sie angebetet.
08:53Soll vorkommen.
08:55Der Hofägger war der gestern Abend auch?
08:57Äh, ja, ja, bis er heimgeht, ist es meistens so eins.
09:01Eins.
09:02Und wo ist er jetzt?
09:04Außer Haus, irgendein wichtiger Termin.
09:08Ah.
09:09Gut, danke, das war's dann erstmal.
09:11Wiederschauen.
09:12Ach so?
09:13Wiederschauen.
09:14Ähm, wieder, nein, eins noch.
09:17Wenn der Herr Hunstein auftaucht, dann sagen Sie ihm bitte, er soll gleich bei uns im Kommissariat vorbeischauen.
09:26Hauptkommissar.
09:27Ja, mei.
09:29Also, bis dann.
09:32Wiedersehen.
09:33Wiedersehen.
09:35Entschuldigung.
09:38Ich bin mir ganz sicher, dass Sie bei der Dame gute Chancen haben.
09:42Okay, Blödsinn.
09:43Herr Hofer, ich hab für sowas eine Nase.
09:45Meine Herren, eine Katastrophe.
09:47Was ist denn passiert?
09:48Ja, begreifen Sie nicht.
09:50Der Fall Burger.
09:51Die ganze Welt schaut auf uns.
09:53Haben Sie schon wenigstens eine heiße Spur?
09:55Ja, wenn Sie uns das anfangen, äh...
09:58Wir sind da an was dran.
10:00Genau.
10:01Ich wusste, auf Sie kann ich mich verlassen.
10:04Bitte schön.
10:05Danke.
10:07Auf mich vielleicht nicht, hm?
10:20Ich denke, der Tatsch interessiert Sie nicht.
10:37Paar Stockl.
10:38Man sagt ihr jede Menge Affären nach und jetzt hat sie sie gerade von ihrem dritten Ehemann
10:43einen Gewissen von und zu scheiden lassen.
10:45Als Kinder?
10:47Nein, aber eine Finca auf Malle.
10:50Scheint ja einen Haufen Geld zu haben, hm?
10:52Mehrere Millionen.
10:54Wagt sich nur, wer das ganze Geld erbt, wenn es keine Kinder hat.
11:00Guten Tag, die Herren.
11:01Die Dame.
11:02Ja, entschuldigen Sie, ich sollte mich bei Ihnen melden.
11:04Meiter Fred Hunstein!
11:05Ah ja, auf Sie warten eh.
11:07Wunderbar.
11:07Kommen Sie gleich mit.
11:08Da geht es lang.
11:12Vielleicht schon ein bisschen jung für die Frau Burger, finden Sie nicht, Frau Stockl?
11:14Bei mir schon keiner.
11:15Ich sage dir auch keiner was, wenn die eine jüngere Freundin hat.
11:17Ja, das ist ja auch was anderes.
11:19Ah, ach so.
11:21Ach und Frau Stockl, vielen Dank für Ihre Information.
11:24Die haben uns sehr weitergeholfen.
11:25Darf ich mir das auslegen?
11:26Gern.
11:26Danke.
11:27Gern geschehen.
11:29Da sind ja meine Klatschblätter doch ganz ergiebig, gell?
11:35Sie haben die Bar zusammen mit der Frau Burger verlassen.
11:37Und dann sind Sie noch mit ihr aufs Zimmer, oder?
11:41Kommen Sie darauf?
11:42Nein, hätte er sein können.
11:44Entschuldigen Sie, ich habe die Frau Burger bis zur Tür begleitet und dann habe ich mich selbst hingelegt.
11:48Kann es jemand bezeugen?
11:50Ja, wie?
11:51Ich war allein.
11:53Herr Hunstein, wie war Ihr Verhältnis so, Frau Burger?
11:55Ich meine, so privat?
11:57Ich habe für Sie gearbeitet.
11:59Gearbeitet?
11:59So nennt man das jetzt.
12:01Wir haben da was ganz anderes gehört.
12:05Warum fragen Sie mich nicht gleich, ob ich mit ihr im Bett war?
12:07Gut, waren Sie mit ihr im Bett?
12:09Ja, ja.
12:10Hin und wieder.
12:11Und wie war's?
12:12Ich meine, hat Sie den Altersunterschied nicht gestört?
12:15Es war sehr schön.
12:16Und ich mag reifere Frauen.
12:19Und wie hat die Frau Burger das gesehen?
12:22Wissen Sie, die Frau Burger ist eine...
12:24War...
12:25Eine große Künstlerin.
12:27Nur hatte sie das Gefühl, dass sie nicht mehr jung und begehrenswert ist.
12:31Und dieses Gefühl konnten Sie ihr zurückgeben?
12:34Allerdings, ich denke schon.
12:36Und ansonsten ist in der Nacht nichts Besonderes vorgefallen?
12:40Nein.
12:41Nein.
12:42Doch kurz vor dem Abendessen, da gab es einen Streit zwischen Frau Burger und diesem Herrn...
12:47Hofäcker.
12:48Worum ging es mir an dem Streit?
12:51Nun, er wollte Sie unbedingt sprechen.
12:53Weswegen hat er nicht gesagt?
12:54Nein.
12:56Auf alle Fälle gegen Ende des Streits, da hat er ihr gedroht.
13:01Sie würde etwas bereuen oder so ähnlich.
13:05Den Vertrauen, was haben Sie da im Holz?
13:08Da habe ich mich beim Rasieren geschnitten.
13:10Äh, hat die Frau Burger Ihnen gegenüber mal was von einem Testament erwähnt?
13:14Nein.
13:15Nein, nicht, dass ich mich erinnere.
13:21Na, Stocke.
13:23Wo ist denn der Mohr?
13:25So was brauchen wir?
13:26Mohr?
13:27Wir bräuchten von meinen Hundstellen die Speichelprobe für die DNA und die Fingerabdruck.
13:32Muss das sein?
13:33Ja.
13:35Aber das kann doch ich machen.
13:37Servus.
13:39Es scheint ja auf großem Fuß zu leben, der Herr Pianist.
13:41Das braucht sich nur an der besten Kost.
13:43Ich meine, die Burger hat ihn ausgehalten.
13:46Möglich wäre es ja.
13:47Warum hätte er sie dann umbringen sollen?
13:50Wenn ihr habt.
13:51Naja, ich weiß nicht.
13:54Das ist nichts Neues, dass Sie nichts wissen.
13:56Auf jeden Fall soll die Stocken mal versuchen rauszukriegen, ob es ein Testament gibt.
14:06Machst du schon wieder für ihr Gesicht? Schmeckt es dir nicht?
14:09Doch, doch.
14:11Aber...
14:13Hast du irgendwo einen Sechser?
14:22Ich schimpf auch nicht.
14:23Ich verspreche es.
14:26Es ist wegen Ulrichs seinem Schlagzeug.
14:29Was ist damit?
14:30Die Trommel ist kaputt.
14:32Nein.
14:34Du hast versprochen, dass du nicht schimpfst.
14:36Ich kann da wirklich nichts dafür.
14:38Der Tollhammer, Max, der hat da so viel drauf gehabt, da ist die Trommel einfach gerissen.
14:42Mei, mei, mei, mei.
14:44Na, was soll ich jetzt tun?
14:46Nein.
14:47Irgendwas fällt mir schon ein.
14:50Jetzt iss.
15:06Herr Hofäcker, Hofer, mein Name.
15:10Das ist mein Kollege Sattori, Kripo-Rosenheim.
15:13Sie hat ja wirklich eine schöne Stimme.
15:16Schön.
15:19Keine konnte die hohen Töne so singen wie Sie.
15:22Ja, schön.
15:22Jetzt dürfen Sie mal singen, Herr Hofäcker.
15:25Wir haben gehört, dass Sie gestern einen Streit hatten mit Frau Burger.
15:28Ach ja?
15:29Wer sagt das?
15:30Herr Hunstein?
15:31Mhm.
15:31Mein Gott.
15:34Na ja.
15:35Ich habe vielleicht etwas die Kontenance verloren.
15:38Wegen Herrn Hunstein.
15:39Ich konnte Ihre Vorliebe für diese jungen Männer nie nachvollziehen.
15:43Und dann dieser Gigolo.
15:44Ein mittelmäßiger Barpianist mehr nicht.
15:47Die Frau Burger war da aber ganz andere Ansicht.
15:49Ja.
15:50Weil sie blind war.
15:51Sonst hätte sie es gemerkt, dass es ihr ausnützt.
15:54Sie meinen finanziell?
15:55Sie hat sehr gerne junge Künstler unterstützt.
15:57Aber bei diesem...
16:00Bei diesem Hunstein, da hat sie wirklich übertrieben.
16:02Und das alles wollten Sie Ihre letzte Nacht sagen
16:05und sind deshalb später nochmal zu ihr aufs Zimmer?
16:07Nein.
16:09Nach Ihrem Auftritt bin ich sofort nach Hause.
16:11Wie viel war das?
16:13Das muss gegen eins gewesen sein.
16:15Kann es jemand bezeugen?
16:16Die Empfangsdame, Frau Bauer.
16:18Ich glaube, sie muss mich gesehen haben, als ich nach Hause bin.
16:21Und wo waren Sie zwischen zwei und drei Uhr morgens?
16:23In meinem Bett.
16:25Allein.
16:26Eine Frage noch.
16:27Ihr Hotel ist zur Zeit nur halb ausgebucht.
16:31Während der Hauptsaison?
16:32Die Belegungen sind allgemein rückläufig.
16:35Deswegen haben wir auch letztes Jahr modernisiert.
16:37Wir haben eine Sauna eingebaut, ein Schwimmbad.
16:39Ich denke, das wird sich ausziehen.
16:41Das Testament von der Burger liegt auf Mallorca.
16:44Das war noch meine Dienstreise.
16:46Ich weiß, wem die Burger noch alles Hoffnung auf ihr Erbe gemacht hat.
16:49Wir sollten mal diese wirtschaftliche Situation vom Hofergeber prüfen.
16:52Bitte, da haben Sie auch eine Wanderkarte drin.
16:54Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt.
16:56Hallo.
16:57Hallo.
16:59Gott, ähm, wo ist denn die Frau Mayrhofer?
17:02Die Frau Mayrhofer müsste eigentlich gerade in der Suite von der Frau Burger sein.
17:06Gut, danke.
17:08Ach, eins noch.
17:09Wann hat denn der Herr Hofergeber das Hotel verlassen gestern?
17:11Äh, um halb eins.
17:12Ich weiß das so genau, weil ich da Dienstschluss gehabt habe.
17:16Dienstschluss.
17:16Widerschauen.
17:18Danke, Herr Gern.
17:19Ja, mein Alibi, müssen Sie das nicht auch überprüfen?
17:22Wollen Sie fragen?
17:24Da haben Sie völlig recht.
17:25Das muss ich sogar auf Herz und Nieren überprüfen.
17:29Also, wo waren Sie letzte Nacht zwischen zwei und drei?
17:33Zu Hause.
17:34Allein?
17:35Ja.
17:37Na, dann haben Sie quasi kein Zeugen.
17:43Und heute Abend, was machen Sie da?
17:45Gehört das auch noch zur Befragung?
17:47Nicht direkt.
17:48Ich gehe ins La Compasita.
17:51Da ist heute eine argentinische Nacht.
17:53Auch allein?
17:57Bis jetzt schon.
18:00Vielleicht wollen Sie mich ja begleiten.
18:04Wann?
18:05Um halb acht?
18:08Gerne.
18:11Halb acht.
18:16Respekt, Herr Kollege.
18:18Dich nicht besser machen können.
18:21Können Sie überhaupt Tango tanzen?
18:23Wieso Tango?
18:24Bei einer argentinischen Nacht.
18:30Also, Zimmer elf ist fertig.
18:32Ja, gerichtet.
18:32Einen kleinen Moment, bitte.
18:33Müsst du gleich soweit sein.
18:35Ja.
18:39Was hat denn die Polizei von Ihnen gewollt?
18:41Die haben die Frau Mayerhofer gesucht.
18:44Aha.
18:45Sonst nichts?
18:46Nein, sonst nichts.
18:52Ich, ähm, ich muss noch mal für eine Stunde weg, ja?
18:58Bisschen in Ordnung, ja?
19:00Wie lange ging es schon zwischen der Frau Burger und dem Herrn Hunstein?
19:03Seit ich dort arbeite.
19:05Ein halbes Jahr ungefähr.
19:06Dann wissen Sie ja ein bisschen besser Bescheid über die Beziehung der beiden.
19:08Na ja.
19:10Anfangs ging die Sache mehr von ihr aus.
19:12Sie hat ihn in ihre Villa nach Mallorca mitgenommen und hat ihn mit Geschenken überschüttet.
19:16Wollen Sie damit andeuten, dass, ja, dass sie ihn gekauft hat?
19:20Sagen wir mal so.
19:22Sie war ein Star und sie war gewohnt zu bekommen, was sie wollte.
19:25Ich glaube, er war ja fast ein bisschen lästig.
19:29Aber das hätte sie nie zugegeben.
19:30Frau Mayhofer, Sie wissen doch sicher, dass die Frau Burger eine Menge zu vererben hat.
19:34Wer kriegt denn jetzt alles?
19:36Darüber hat sie mit mir nie gesprochen.
19:41Dem Hunstein, dem hat sie schon ziemlich Hoffnungen gemacht.
19:46Und dem Hofäcker?
19:47Der Hofäcker.
19:49Der war sowas wie ein Fels in der Brandung.
19:51Immer liebenswürdig, immer für sie da.
19:54Wie weit es allerdings ging, weiß ich nicht.
19:58Wissen Sie schon was über das Testament von der Burger?
20:01Tja, das könnte ein Problem werden, weil die Kollegen auf Mallorca bekanntlich Spanisch sprechen.
20:05Wie wäre es mit dem Antonio Banderas als Dolmetscher?
20:07Guter Tipp, Herr Sartori, aber ich glaube, ich schaffe das schon.
20:11Außer den Würgemalen am Hals gibt es keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung.
20:14Auch keine Spuren von Gift oder Ähnlichem.
20:16Das muss ja nichts heißen.
20:19Haben Sie heute noch was Größeres vor, Herr Hofer?
20:21Das ist ja ganz so was, gell.
20:23Eine Frau vielleicht?
20:27Darf man auch fragen, wer?
20:29Fragen dürfen Sie schon.
20:31Aber Antwort werden Sie kennenbekommen.
20:33Weil wenn ich Ihnen das jetzt sage, dann weiß ich es morgen die ganze Stadt.
20:36Wollen Sie damit sagen, dass ich vielleicht ein Tratschen bin?
20:39Nein, das würde ich mir noch nie erlauben, Frau Stockel.
20:41Frau Stockel hat einfach nur ein großes Mitteilungsbedürfnis, gell?
20:44Also.
20:45Ja, Herr Sartori.
20:48Ja, dann gehen wir wieder rüber.
20:50Genau.
20:51Wiedersehen.
21:09Ich habe im Computer was über den Hundstein gefunden.
21:12Letztes Jahr haben ihn zwei Frauen auf Unterhalt verklagt.
21:20Können Sie überhaupt zu, Herr Hofer?
21:22Ja, ja, freilich.
21:24Allerdings hat sich der feine Herr geweigert, für seine unehelichen Kinder zu zahlen.
21:28Und?
21:28Haben Sie gepfändet?
21:29Man hat es versucht, aber da war nicht viel zu holen aus der Schuld.
21:32Das heißt?
21:33Zwei, drei, vier, vier, vier und zwei.
21:36Vielleicht hat der Hund schon ja geglaubt, dass er durch diese Erbschaft all seine Schulden
21:39auf Einschlag auswählen kann.
21:41Na, Moment.
21:45Nur zur Information.
21:46Die faxen uns das Testament aus Malle so bald wie möglich.
21:49Gracias.
21:51Tut Ihnen was weh, Herr Hofer?
21:53Schmarrn.
21:54Na, Herr Hofer, vielleicht wäre es wirklich doch besser, wenn Sie mal einen Tanzkurs machen.
21:57Einen Tanzkurs?
22:00Sagen Sie mal, Frau Stockel, nachdem Sie so perfekt Spanisch sprechen, könnte das sein,
22:05liebste Frau Stockel, dass Sie schon mal einen Tango-Kurs besucht haben?
22:07Ja, doch.
22:11Ach, Sie meinen, ich soll Ihnen was vorführen?
22:15Das wäre total nett.
22:17Gut.
22:18Super.
22:18Darf ich bitten, Herr Hofer?
22:20Gerne.
22:22Stolzerhaltung.
22:23So.
22:24Richtig.
22:25Und jetzt gehen Sie mit dem linken Fuß zur Seite.
22:32So.
22:33Und mit dem rechten nach vorne.
22:35Und mit dem linken nach vorne.
22:39Dann gehen Sie wieder leicht zur Seite.
22:41Und jetzt mit dem rechten nach hinten.
22:44Und ich lasse mich fallen und mache...
22:46So.
22:46Tschüss, Söster.
22:48So, und das ist nun unser Allerheiligstes, die Mordkommission.
22:56Was soll denn?
22:58Hallo?
22:59Hallo, Herr?
23:01Bitte warten Sie noch.
23:02Hallo?
23:06Das wird Konsequenzen haben.
23:08Okay.
23:17Hoppla.
23:18Servus, Marie.
23:19Servus.
23:19Du, warte mal kurz.
23:20Ich habe wahnsinnig viel zu tun.
23:22Du, äh, wo ist denn der Vincent?
23:24Wieso?
23:25Ja, wegen meinem Schlagzeug.
23:27Wegen meinem Schlagzeug?
23:28Achso, was soll damit sein?
23:30Ja, keine Ahnung.
23:31Ich wollte ihm nur ein paar Rufs zeigen.
23:33Ach.
23:33Weißt du, das ist im Moment ganz schlecht, weil...
23:38Ja, der, also die Probengradienten für die Musikschule, weißt du, der hat es gleich dort gelassen.
23:43Das war aber nicht ausgemacht.
23:47Na dann, viel Spaß.
23:50Und viel Glück.
24:03Wenn es an meiner Schwester ging, hätte man den Hof schon längst verkauft.
24:07Warum denn?
24:08Na ja, zu viel Arbeit.
24:10Und da die Milchwirtschaft, das ist ja eh mehr Nostalgie, dass es wirklich rentiert.
24:16Und wenn Sie auf Fleischproduktion umstellen täten?
24:19Das klingt ja fast so, als wären Sie vom Fach.
24:21Ich?
24:22Na, pff, ich habe mich halt ein bisschen damit beschäftigt.
24:24Nur so, nur aus Interesse.
24:26Ah, gut, scheiße.
24:29Ja, an den argentinischen Wein könnte mich natürlich gewöhnen.
24:34Ich bin ja sonst eher ein Freund der bayerischen Weizenbrause.
24:37Weißbier.
24:38Weißbier.
24:39Allein schon die Farbe.
24:41Das leuchtet so schön.
24:43Obwohl das Leuchten in Ihren Augen tausendmal schöner ist.
24:54Soll man nicht vielleicht endlich du sagen?
24:59Ich glaube, ich nicht.
25:00Irene.
25:15Und, wie wäre es?
25:20Aber auf deine Verantwortung.
25:39Warum?
25:41Ja, das le עם Heim 결과.
25:43입니다.
25:45Ich glaube, ich sage, es war leider.
25:46Die so, wenn sie zu hören können.
25:50Ich bin ja, wenne es?
26:03Oder die immer so gut von nerfunde,
26:04products zu ben Bowserbindern.
26:04Und, wie war das mit 보� strangst hier?
26:04Wo ist ihre Frau hin zu lernen?
26:04Ja, das ist eine ganze Zeit.
26:08Jura.
26:23Kobinian.
26:24Ja, Schönheit.
26:30Nichts.
26:32So ein wunderschöner Abend.
26:36Ja.
26:38Dann fahre ich jetzt nach Hause.
26:41Und frage dich zärtlich, ob wir uns nächste Uhr wiedersehen.
27:31So sieht also die Ermittlungsarbeit der Rosenheimer Polizei aus.
27:40Guten Morgen.
27:42Morgen.
27:43Sind wir schon da, Herr Hofer?
27:44Ja, freilich.
27:46Was gibt's Neues im Falle Burger?
27:49In einer Stunde ist Pressekonferenz.
27:51Was erzähle ich denen, bitteschön?
27:54Ähm.
27:54Dass es hier im Kommissariat ausschaut wie in einer ...
27:57In einer ...
27:58Disco?
28:00Dankeschön, Herr St. Tobi.
28:02Moin.
28:03Gibt's bei Ihnen wenigstens was Neues?
28:05Ja, selbstverständlich.
28:07Wie geht denn Blechschuhen?
28:08Blechschuhen?
28:08Ja, Blechschuhen am Parkplatz am Hotel.
28:10Ein silberner Simmer-BMW.
28:12Sagten Sie Blechschaden?
28:14Ja.
28:14Wir ermitteln hier in einem Mordfall, falls Sie das vergessen haben sollten.
28:20Meine Herren, ich habe den Eindruck, Sie verkennen den Ernst der Lage.
28:23Bis heute Mittag, 12 Uhr, erwarte ich von Ihnen an den ausführlichen Bericht.
28:40Apropos Bericht.
28:42Ich habe auch ein bisschen recherchiert im Fall Hofecker.
28:46Der hat sich ganz schön ins Zeug gelegt wegen seinem Hotelumbau.
28:49Aber finanziert ist das Ganze noch lange nicht.
28:51Dem Mann meiner Freundin Rosi Schulter noch einige 10.000 Euro.
28:55Danke, Frau Stockler.
28:56Wird wärmen ohne Sie.
29:01Moment, das ist doch die Frau Burger, oder?
29:04Ja.
29:05Bei ihrem letzten Auftritt.
29:07Mal schauen Sie mal das Kleid.
29:09Und der Schmuck.
29:10Ist das nicht toll?
29:11Mei, wenn mir jemand irgendwann mal so was schenkend hätte.
29:16Den Schmuck, den haben wir doch nicht bei der Frau Burger gefunden, oder?
29:18Nicht, dass ich wüsste.
29:20Sie meinen, den hat jemand geklaut?
29:22Genau.
29:23Aber wieso hat die Maierhoferin nichts davon erzählt?
29:26Das müsste ja durchgefahren sein.
29:27Gute Frage.
29:29Ja, mei, ist das Alibi von der Frau Maierhofer schon überprüft?
29:31Ja, schon.
29:32Aber das ist eben stichfest.
29:33Der Parkgeber hat's bestätigt.
29:35Trotzdem.
29:37Liebste Frau Stockl.
29:40Sind Sie doch bitte so lieb.
29:42Schicke Bluse übrigens.
29:43Versuchen Sie doch bitte mal ein bisschen was über die Maierhofer rauszukriegen.
29:47Sie wissen schon.
29:48Geburtszeit, Lebenslauf, frühere Arbeitgeber und so weiter und so fort.
29:50Das können Sie doch.
29:51Ja.
29:52Frau Stockl, Sie sind die beste Sekretärin, die ich hab.
29:59Hä?
30:12Ein silberner Zimmer-BMW.
30:15Hat dort irgendjemand was über den silbernen Zimmer erzählt?
30:17Ja, der Maier eben.
30:19Sie schweben immer noch auf Wolke 7, gell?
30:20Nein.
30:25Michi, hast du nicht einen silbernen Zimmer-BMW gesucht?
30:28Ja, mit Blechschaden.
30:30Gib dir die Nummer durch.
30:33ROAT 398.
30:35Ja.
30:37Gut, bis später.
30:38Sascha.
30:39Jetzt reg dich nicht wieder aus.
30:40Aber ich hab dir doch gesagt, dass du...
30:42Grüß Gott.
30:42Grüß Gott.
30:43Grüß Gott.
30:44Grüß Gott.
30:45Vielen Dank für den Tipp, Herr Seiler. War nett von Ihnen.
30:49Gern geschehen, Frau Maierhofer.
30:51Grüß Gott.
30:52Grüß Gott.
30:52Ja, woher wissen Sie denn, dass ich hier klettere?
30:55Von der Frau Bauer.
30:56Rezeption.
30:57Aber ich hab Ihnen doch schon alles gesagt, oder?
30:59Tja, nicht ganz.
31:01Sie haben uns verschwiegen, dass das Collier von der Frau Burger verschwunden ist.
31:04Das Collier?
31:06Ja, aber ich dachte, hat sie das denn nicht dem Hofäcker zurückgegeben?
31:11Wieso?
31:12Naja, das war doch ein Geschenk von ihm.
31:15Und so wie die beiden zuletzt zueinander standen, wäre das doch möglich, oder?
31:19Entschuldigung.
31:21Sagen Sie, wissen Sie, ob die Frau Burger Schlafmittel genommen hat?
31:25Davon weiß ich nichts.
31:27Wär schon möglich.
31:28Na ja.
31:28Die Finger drücken auf den Schleppanen Gläsern.
31:30Sie vom Mondstein.
31:31So, schön.
31:33Wir melden uns wieder.
31:34Wiederschauen.
31:35Bitte.
31:35Fahren Sie nicht runter.
31:45So.
31:51Und Sie halten uns auf dem Laufen, okay?
31:53Danke.
31:54Hallo.
31:56Junger Mann.
31:57Oh Gott.
31:58Wir gehen denn schon bevor, okay?
32:00Mhm.
32:00Wiederschauen.
32:02Gnädige Frau, was gibt's denn Neues?
32:24Herr Hohenstein?
32:29Herr Hohenstein.
32:30Herr Hohenstein, Zimmerservice.
32:32Ich werde Ihre Menübar auffüllen.
32:42Gnädige Frau, Herr Hohenstein.
32:45Gnädige Frau, Herr Hohenstein.
32:55Angelogen?
32:55In den Schleppanen Gläsern waren Ihre Fingerabdrück.
32:59Ja, mein Gott.
33:00Ich war danach noch kurz bei ihr.
33:02Ich bring noch niemanden um.
33:03Und warum wollten Sie dann jetzt abreisen?
33:04Sie wollten doch kurz abreisen, oder?
33:06Ich habe einen Termin.
33:07In Berlin.
33:08Ein Konzert.
33:09Tja.
33:10Das Konzert wird leider ausfallen.
33:12Herr Hohenstein, Sie sind vorläufig festgenommen.
33:13Abführen.
33:16Lassen Sie mich nicht so grob an, Sie pflegen.
33:19Hohenstein.
33:19Ich weiß ja schon gut.
33:25Moment.
33:30Es ist aber wichtig.
33:31Bei dir ist immer wichtig, sei still.
33:32Und?
33:36Also Collier ist da keins.
33:38Schade.
33:38Ah, dafür habe ich etwas für euch.
33:40Meine alte Lady aus der Hotelhalle.
33:42Sie sagt, sie hat den Hofwecker noch einmal gesehen.
33:44Und zwar in der Tatnacht, wie um Viertel nach zwei aus der Suite von der Burgerkammer ist.
33:49Schaut nicht gut aus für Sie, Herr Hofwecker.
33:50Die Dame ist sogar bereit, dies vor Gericht zu bezeugen.
33:53Ja, gut.
33:55Ich bin noch mal zurück ins Hotel.
33:58Die Sache hat mir einfach keine Ruhe gelassen.
34:00Aber als ich weg bin, da hat sie noch gelebt.
34:03Das müssen Sie mir glauben.
34:04Sie haben uns doch schon mal angelogen.
34:06Aber warum sollte ich denn sowas getan haben?
34:07Herr Hofwecker, wir haben über Sie Erkundigungen eingezogen.
34:11Die Firma Angermeyer zum Beispiel wartet seit Monaten darauf, dass Sie endlich mal Ihre Rechnungen bezahlen.
34:16Sie stecken mit dem Umbau in ziemlichen Zahnamtsschwierigkeiten, habe ich recht?
34:19Aber deswegen bringt man doch niemanden um!
34:21Sie haben nicht nur Angst gehabt, die Frau Pulitzer verlieren,
34:23sondern auch, dass Sie dem Hundstein Ihr gesamtes Vermögen vererbt.
34:26Und als Sie dann in der Nacht nochmal zurück zu ihr sind, gab es Streit?
34:29Nein!
34:31Ja!
34:32Ja!
34:32Ja, wir haben gestritten!
34:33Entschuldigung!
34:35Ich konnte es einfach nicht glauben, dass Sie unsere langjährige Beziehung wegen
34:40diesem Gigolo aufs Spiel setzt!
34:43Und Sie?
34:45Sie hat mich rausgeschmissen.
34:48Gut, danke.
34:49Der Hausarzt von der Frau Burger sagt, dass sie aus Prinzip keine Schlafmittel genommen hat.
34:53Können Sie es bestätigen?
34:55Sie hat zum Einschlafen immer irgendwelche Tees getrunken.
34:59Ob mit Schlafmittel oder nicht, das weiß ich nicht.
35:02Und letzte Nacht?
35:03Ja, was weiß ich.
35:04Fragen Sie doch diese, diese Meierhofer.
35:06Die hat ihr doch immer den Tee hingestellt.
35:16Äh, ich komm gleich nach, gell.
35:18Geh schon mal vor.
35:20Bitte, Herr Hoferger.
35:27Sag einmal, sind das deine Blumen?
35:29Hast du Geburtstag bekommen?
35:32Noch ein Teerer.
35:33Aber gib Blödsinn von den Kollegen.
35:36Zum Abschied.
35:37Abschied?
35:39Heute ist mein letzter Tag hier.
35:41Ich geh.
35:44Eigentlich wollte ich's dir schon gestern sagen.
35:48Aber dann...
35:52Und wohin?
35:54Nach Argentinien.
35:56Ein Onkel von mir hat dort eine Estancia.
35:58Mit 20.000 Rindern.
36:01Wie?
36:02Darum hast du dich so gut ausgekannt mit der Landwirtschaft.
36:10Ja, und...
36:11Das ist wirklich ingültig.
36:13Ich kann nicht mehr zurück.
36:32Wenn ihr die früher kennengelernt hätt...
36:34Du wirst...
36:36... immer in deinem Herzen sein.
36:44Ich werd' dich nie vergessen.
36:54Na endlich!
36:55Ist schon gut, schon gut.
36:56Das sind Lärmschleicher, Sie.
36:58Sie waren doch nur auf Ihr Geld aus.
37:00Was soll denn das heißen?
37:01Sie haben sich ja wohl genauso vielen Hoffnungen gemacht.
37:03Ja, mit Recht.
37:04Sie sind doch an allem schuld.
37:05Ich?
37:06Ja, wieso denn ich?
37:08Nur wegen Ihnen ist doch Corinna in diese Provinz gefahren.
37:12Provinz?
37:13Hm.
37:13Sie aufgeblasener Gockel.
37:15Na, Sie werden sich noch wundern!
37:16Ich glaube, Sie werden sich noch wundern.
37:19Sie werden sich gleich beide wundern.
37:21So wie es aussieht, hat die Frau Burger ihr gesamtes Vermögen einer Stiftung für junge Musiker verbracht.
37:26Ist unmöglich.
37:27Das gibt's doch wohl nicht.
37:28Dumm gelaufen.
37:30Na, was ist jetzt mit uns?
37:32Sie kommen schon noch tragen.
37:35Setzen Sie sich bitte raus.
37:38Sie, also.
37:39Ja, schon gut, schon gut.
37:41Ah, Frau Stockel, wenn Sie so nicht, dann wollen Sie es abheften.
37:44Ja, gern.
37:44Ich hab ja noch was für Sie.
37:45Was denn?
37:47Was hat er denn?
37:48Spinn da wieder.
37:49Pssst, Frau Stockel.
37:51Und?
37:52Ach so.
37:53Ich hab mich mit den früheren Arbeitgebern der Frau Meierhofer unterhalten.
37:56Jedes Mal wohlhabende Leute.
37:59Und weiter?
38:00Ja, und immer ist wertvoller Schmuck gestohlen worden.
38:04Herr Hofer.
38:06Was?
38:07Jedes Mal ist wertvoller Schmuck gestohlen worden.
38:11Wertvoll.
38:12Aber das ist doch schon was, oder?
38:14Naja, aber die Frau Meierhofer, die hat ein Wasser durch das Alibi, Frau Stockel.
38:17Das war doch in den anderen Fällen genau das Gleiche.
38:20Deswegen hat man ihr ja nichts nachweisen können.
38:23Sie meint ja dann Komplizen.
38:25So, jetzt haben wir ihn.
38:27Wien.
38:27Den Halter des Fahrzeuges.
38:29Der Name ist Sascha Seiler, alter Mann, 74, 29 Jahre.
38:34Herr Seiler, das ist doch dieser Typ, mit dem sich die Frau Meierhofer heute Vormittag
38:38in diesem Klettergarten unterhalten hat.
38:40Ja genau, und jetzt frag ich mich, was macht er denn mitten in der Nacht am Parkplatz
38:43vom Hotel?
38:44Gute Frage, Herr Mohr.
38:46Das kann er uns am besten selber erklären.
38:48Fahrmeierhofer?
38:48Ja, ja.
38:51Und was passiert jetzt mit den zwei Herren da draußen?
38:54Lassen Sie sich was einfallen.
38:59Was ist das Ganze?
39:00Was ist das Ganze?
39:01Was ist denn mit den Koppen hier?
39:02Ich muss mit den Koppen hier.
39:03Okay.
39:05Schau her, das letzte Mal haben Sie es nur so getan, als ob Sie sich gar nicht kennen würden.
39:10Herr Seiler!
39:12Was waren Sie denn schon wieder hier?
39:13Ich bin vorläufig festgenommen.
39:15Was?
39:17Sascha!
39:26Herr Seiler, Ende Gelände. Sie haben die Frau Burger ermordet.
39:29Und Sie, Frau Meierhofer, Sie haben mir das Schlafmittel in die Tiere eingetan.
39:32Sie haben bloß nicht damit gerechnet, dass die Frau Burger den Tee nicht trinkt.
39:35An dem Abend ist nämlich was dazwischen gekommen.
39:38Erst der Huhnstein und dann der Hofäcker.
39:40Da hat sie einfach vergessen, den Tee zu trinken.
39:43Als Sie dann nachts bei ihr eingestiegen sind, da hat sie sich überrascht.
39:48Genauso war es doch, oder?
39:51Also.
40:00Sascha, bitte sag nichts.
40:02Komm, Katja, es ist vorbei.
40:04Am Anfang lief alles noch nach Plan.
40:07Als ich durchs Fenster reingeklettert bin, hat sie geschlafen.
40:10Dann ist sie plötzlich aufgewacht.
40:12Hat geschrien wie am Spieß.
40:13Ich konnte nicht anders.
40:14Ja, ich wollte, dass sie endlich still ist.
40:18Er ist kein kaltmütiger Mörder.
40:20Das müssen Sie uns glauben.
40:21Er wollte das nicht.
40:22Ach, und als dann am nächsten Morgen die Polizei kam, haben Sie den Tee weggeschüttet.
40:26Das sollte wirklich das letzte Mal sein.
40:29Mit dem Geld wollten wir weg von hier.
40:31Wir wollten heiraten.
40:33Ja, das können Sie jetzt im Gefängnis.
40:34Auf geht's.
40:41Vincent.
40:44Komm mal her da.
40:49Was ist denn?
40:51Du wolltest mir doch was am Schlagzeug vorspielen.
40:54Ja, weißt du, meine Hand tut es ziemlich weh.
40:55So schlimm wird es schon nicht sein, oder?
40:57Nein, die Tee ist sauber.
41:00Schau mir mal an.
41:03Ja, weißt du, das ist jetzt...
41:07Ich glaube, meiner Hand geht's besser.
41:09Kann das sein, dass ihr zwei mal was beichten müsst?
41:13Ist alles wieder in Ordnung.
41:16Nur das Fell war kaputt.
41:18Aber der Ringo von der Casino-Band hat's schon repariert.
41:20Gegen ein paar Mal das Freibier beim Leo.
41:22Dann steht ja jetzt der Musikerkarriere nichts mehr im Weg, oder, Vincent?
41:25Äh, wo ist mein Kollege?
41:29Bis mal heim.
41:54Argentinien.
41:58Was doch in Bayern so schön ist.
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