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SpaßTranskript
00:08Zuerst machst du den Stress und dann kommst du zu spät.
00:10Ja, hörst du auf Zeiten, ich kann doch nichts dafür, wenn dir die Uniformen erst die letzte Sekunde daherbringen.
00:15Schau es denn überhaupt aus, komm her.
00:18Dunkelkabinian, darf ich nicht einmal bei einer Feuerwehrübung dabei sein?
00:21Das wird ja so passen. Teilnehmen darfst du erst, wenn du dir einen Mausguck stehnen kannst.
00:25Erzähl doch den Baum nicht so ein Blödsinn, der klappt das noch.
00:28Das kann ich schon.
00:30So schaust du aus.
00:32Gut, schaust du aus.
00:33Und du erst?
00:35Jetzt seid ihr, dass du mir andere davon überzeugst. Nicht immer noch mehr.
00:39Was sind denn das für Töne? Willst du mich loswerden, he?
00:43Wo bleibt denn überhaupt so, Ulrich? Fahrt ja nicht mit uns.
00:46Ich fahrgab, fahrt es.
00:47Fahrt ja mit.
00:48Auf geht's, Leute, packen wir es. Ich habe halt noch mehr Fahrten.
00:50Ja, ja.
00:51Ulrich!
00:54Bin schon da.
00:58Na du, Marie, hilf mir doch bitte mehr mit dem Ding da.
01:03Das stimmt was nicht.
01:05Ganz im Gegenteil.
01:07Verstehe ich nicht.
01:08Die Marie ist halt fasziniert von der Makellosigkeit ihrer Erscheinung.
01:13Mei, ist angeboren.
01:16Gehen wir da anbauen?
01:18Ja.
01:21Hat jemand meine Videokamera gesehen?
01:24Wir haben die Präsidium verschlampt zusammen.
01:26Komm, steig rein.
01:28So.
01:30Einst du.
01:35Ja, und dieser Bauunternehmer mit seinen Verbindungen hat quasi dafür gesorgt, dass ich...
01:49...ausgeschmissen haben sie mir aus meiner Stadt.
01:52Ja, und jetzt bin ich hier.
01:55Du traust dich wenigstens erst.
01:58Ich weiß gar nicht, warum ich dir das erzähle.
02:00Ich habe das eigentlich noch nie jemand erzählt.
02:02Schön, dass du es mir sagst.
02:04Du sagst doch nicht weiter.
02:06Und du?
02:07Wir nicht.
02:08Ja, was machst du so?
02:11Ich weiß nicht, was ich tun soll.
02:13Beruflich oder privat?
02:16Privat.
02:19Du musst halt einfach auf deinen Bauch hören.
02:22Im Moment kribbelt er ganz schön.
02:33Du, gut sagst du das.
02:35Was soll denn das?
02:36Wie sie jetzt alle ein heiles Eheleben vorspielen, oder was?
02:38Du, ich wollte schon lange mal mit dir reden.
02:41Na, warte mal da.
02:42Ihr wisst nicht, was wir noch miteinander zum Reden hätten.
02:47Darf ich bitte?
02:48Ich kann gar nicht tanzen.
02:49Ich meine zumindest nicht sowas.
02:50Was willst du?
02:50Du kannst doch so Madeline zurückweisen.
02:52Ich bring's dir bei.
03:12jetzt ist es, was wir noch einmal gesehen haben.
03:16Deshalb ist es schon immer um die lightly sind.
03:24Schöne Frau wie dich. Mach das doch nur interessanter.
03:29Worauf könnte ich verzichten.
03:32Dein Mann.
03:36Ein Zwiefacher. Magst du?
03:38Freilich.
03:41Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, eins, zwei.
03:44Das ist immer noch genauso gut wie früher.
03:48Du liest immer noch wenig Fede in meiner Hand.
03:50Mein Baby ist der sanfteste Mensch auf der ganzen Welt.
03:54Also, ich sage Ihnen das jetzt ganz ehrlich.
03:57Mein Baby hat keine Schwächen.
03:59Außer, dass er vielleicht ein bisschen eifersüchtig ist.
04:02Aber dafür gebe ich ihm auch keinen Grund.
04:04Gell, Beatit?
04:05Sind Sie jetzt sicher vor dem Ulrich, seine Nachstellung?
04:09Was denn für ein Ulrich?
04:11Also, ich bin zu Recht schön, Herr Kriminalrat.
04:14Das hätte es jetzt nicht gebraucht.
04:16Das hat er nicht so gemeint.
04:18Sagen Sie es ihm, dass Sie es nicht so gemeint haben.
04:21Das habe ich nicht so gemeint.
04:31Die Pause!
04:36Wer ist der Toni?
04:39Virtuos gespielt hier mal. Passt wie der Armstrong.
04:42Der Radlfahrer?
04:43Spielt er jetzt auch eine Trompete?
04:45Genau.
04:46Danke.
04:49Und du sagst es mir einfach so?
04:51Ja, mei.
04:52Ja, mei. Ist das alles, was da dazu einfacht?
04:54Schau, was soll ich denn jetzt?
04:55Willst du das gar noch nicht wahr sein?
04:57Erst versprichst du mir das Blaue vom Himmel und wenn es drauf ankommt, dann stehst du mir so ins Eck
05:01oder was?
05:01Sag dich doch nicht so auf.
05:03Als wenn ich es nicht geahnt hätte.
05:06Ich dumme Kuh. Du hast mir das versprochen.
05:08Hey, was man halt so sagt.
05:11Ist das ein Amethyst?
05:14Ja. Und Perlen.
05:15Aha.
05:16Das hat meine Großmutter zur Hochzeit geschenkt gekriegt.
05:18Schön sind die.
05:20Ja.
05:22Was machst denn du da?
05:24Ich glaube, Sie verstehen da was falsch.
05:26Da gibt es nichts falsch zum Verstehen.
05:27Ich kann dir das erklären.
05:28Start bis mit dir reden später.
05:31Jetzt lass uns halt los.
05:37Bibi!
05:38Bibi, bitte!
05:39Bibi, hör auf!
05:40Bibi!
05:43Hörts, halt auf!
05:45Bibi!
05:46Und ihr spielt's was?
05:47Alles klar, Chef.
05:49Bibi!
05:50Bibi!
05:52Sieh mal!
05:53Lässt die Zange!
06:01Sieh mal!
06:05Sieh mal!
06:06Sieh mal!
06:06Sieh mal!
06:06Sieh mal!
06:06Sieh mal!
06:07Bibi!
06:08Vorwache, Sieh mal!
06:15Bibi!
06:16Ich wollte dem Ulrich doch nur meinen Halsschmuck zeigen!
06:20Da war nix!
06:22Ja, genauso war's!
06:24Du!
06:31Bibi!
06:45Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
06:46Und?
06:49Nichts mehr.
06:50Okay, da muss ich hier sein.
06:52Michi, lass alles absperren!
06:54Alles klar! Ihr bleibt auf der Seite und du könntest mit mir liegen!
06:57Ich mach nur das Biesl und nix.
06:59Ich kann einen aushalten.
07:01Wo bleibt denn der Arzt?
07:03Und da haben wir einen riesen Unfall am Endtal-Dreieck.
07:06Und heute kommt alles zusammen. Und?
07:08Oh, ein Einstich von einem ziemlich breiten Messer.
07:11Das würde ich sagen.
07:13Und außerdem hat er an der Stirn ein Glaukom.
07:15Ach, so ein Glaukom.
07:17Ja, so ein Ding da.
07:19Ein Feigerl.
07:20Du meinst der Hämatom?
07:21Ja.
07:22Das ist vom Sturz?
07:23Das würde ja heißen, dass er noch gelebt hat.
07:25Ja, vielleicht hat er noch gelebt.
07:27Minuten oder so nach dem Messerstich.
07:29Oder ist es von der Schlägerei?
07:31Ist der überhaupt tot?
07:37Pumpen tut nichts mehr.
07:40Die Tatwaffe muss noch hier sein.
07:41Ja, worauf warten Sie dann? Durchsuchen?
07:44Wir wollen heim oder wollt ihr uns alle verhaften?
07:46Messer, bitte.
07:48Da hast du das.
07:51Also Sie haben wirklich rein gar nichts gesehen?
07:53Nein.
07:54Wie ist Ihr Name?
07:55Christentia Michelbauer.
07:56Wo waren Sie?
07:57Fixle, schnappt euch doch den Hutschenreiter.
07:59Das ist der einzige, der ein großes Messer hat.
08:01Was soll jetzt dies?
08:14Wieso soll denn der Baby auf dem Ferstl losgehen, ha?
08:17Der war doch auf Erna eifersüchtig.
08:20Mit dem Ulrich Ferstl hat der Baby nichts am Hut gehabt.
08:23Stimmt.
08:25Aber untersucht wird es trotzdem.
08:31Meine Herren!
08:33So können wir damit weiter.
08:34Ist die Tatwaffe gefunden worden?
08:37Nein.
08:38Was ist denn mit dem Arzt?
08:40Ist noch an der Unfallstelle.
08:42Spuren?
08:42Gesichert.
08:44Ja, dann lösen Sie den Ball auf.
08:48Sperren Sie den Tatort ab, lassen Sie die Leiche wegbringen.
08:51Die Verhöre, die können wir ja im Präsidium genauso gut führen.
08:55Haben Sie eigentlich recht, Chef?
08:57Was?
08:59Wird erledigt.
09:00Ja, morgen kümmern Sie sich um den Abtransport der Leiche, ja?
09:03Den Rest machen wir.
09:04Alles klar.
09:08Herrschaften!
09:14Die Fahrt ist zu Ende.
09:15Ihr könnt nach Hause gehen.
09:21Ja, Mensch, wo ist denn der Tote?
09:23Äh, weiß nicht.
09:24Habt ihr den Schaub transportiert?
09:25Nein.
09:26Nicht, dass ich wüsste.
09:27Dann wird der Schaub transportiert worden sein.
09:29Was ist denn der Vincent?
09:30Ja, Moment, Sie haben doch gerade gesagt.
09:31Was denn?
09:31Macht Schluss!
09:32Der Vincent weiß nicht.
09:34Das reicht doch, was heute passiert ist.
09:36Vincent?
09:36Vincent!
09:44Morgen, Frau Stockel.
09:46Morgen, Herr Saturi.
09:47Ah, Herr Saturi.
09:49Wegen gestern.
09:50Das tut mir leid.
09:52Schon vergessen.
09:53Frau Stockel, hab ich meine Videokamera gestern irgendwo hier liegen lassen.
09:55Na, ich hab's nicht gesehen.
09:57Aber wollen Sie vielleicht einen Kaffee?
09:59Gern.
10:03Morgen.
10:05Morgen.
10:08Guten Morgen.
10:08Morgen.
10:10Morgen.
10:13Morgen.
10:14Regens.
10:16Also, die Faktenlage ist kurzgesagter so, dass sich die Leiche des verstorbenen
10:22Herrn Ferstl-Ulrich nicht im Leichenschauhaus befindet.
10:26Und wo ist sie dann?
10:27Vielleicht in der Pathologie?
10:29Auch nicht.
10:30Herrschaft!
10:32Die Leiche war ja schon weg, wo ich sie hab abtransportieren lassen wollen.
10:36Und der Wirt, der Herr, der Herr Bernrieder, hat gesagt, dass sie schon abtransportiert
10:40worden ist.
10:41Ja, und haben Sie es überprüft?
10:42Herr Gottes Willen, wer steht denn eine Leiche?
10:44Michi!
10:45Jetzt mal langsam.
10:47Wollen Sie damit sagen, dass Sie den ordnungsgemäßen Abtransport der Leiche dem Leo überlassen haben?
10:55Herr Morph!
10:55Kann mir vielleicht einer der Herren erklären, wie ein Toter an Tatort verlassen kann?
11:06Oder war der vielleicht am Ende gar nicht tot?
11:13Wenn Sie es so waren, dann möchte ich allerdings jetzt nicht in Ihre Haut stecken.
11:18Bringen Sie mir die Leiche!
11:19Oder Sie können sich gleich ein Revier für den Streifendienst aussuchen.
11:40Es war doch schon so spät und den Toten nimmt doch niemand!
11:44Hör auf, Michi!
11:45Das hast du versemmelt!
11:46Moment!
11:48Ich glaube, ich weiß, wo die Leiche ist.
11:50Auf geht's!
11:52Ja, aber...
11:53Du bleibst da!
11:54Und checkst die Vergangenheit von diesem Walross!
11:56Baby Hutschenreiter!
11:58Walross!
11:59Der muss reden!
12:05Der Ulrich Ferstl wollte sich von hier trennen.
12:07Das war bei dem Gespräch ganz eindeutig.
12:09Warum sollten wir ihn dann hier finden, wenn er sich trennen will?
12:12Glauben Sie, dass ein Toter aufsteht und wandeln kann mit der Nazareth?
12:15Na, wenn der liebe Herrgott die Hand im Spiel hat, ist alles möglich.
12:18Und glauben Sie, dass Ihr Herrgott den Ulrich Ferstl wieder auferstehen lassen?
12:21Na, wenn ich ehrlich bin, nicht wirklich.
12:24Wenn also Ihr Herrgott seine Hand nicht im Spiel hatte, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
12:28Entweder, die Leiche ist gestohlen worden, oder der Tote war gar nicht tot.
12:32Ja, da warn ich's mir. Sie haben selber den Puls gefühlt.
12:35Mhm. Sie haben den Puls gefühlt.
12:39Na also, da!
12:45Blut!
12:59Blut!
13:01Nehmen Sie mich bitte.
13:03Ja.
13:07Ist das der Karl einer, Luki?
13:09Luki!
13:12Entschuldigung.
13:31Blut!
13:34Blut!
13:35Blut!
13:36Blut!
13:37Blut!
13:43Blut!
13:44Blut!
13:47Blut!
13:48Blut!
13:49Blut!
13:50Da steckst also!
13:51Was warst du denn da?
13:54Sag her!
13:58Also doch!
13:59Mama!
14:00Ich kann dir das erklären!
14:01Du hast nicht nur den Ulrich angelogen, sondern auch mich!
14:04Mama!
14:04Ich wollt einen Film für euch machen!
14:06Ich wollt euch überraschen!
14:08Ehrlich!
14:09Ich schwör meinen Bauch vom Onkel Corbinian!
14:11Das ist aber ein dicker Schwur!
14:15Was hast du denn aufgenommen?
14:17Sag her!
14:20Gerade ist es noch gegangen!
14:22Mei!
14:23Wenn's du dich kaputt gemacht hast!
14:26Das wird teuer, das sag ich dir!
14:27Die Reparatur, die zahlst du von deinem Taschengeld!
14:29Verstehst du mich?
14:31Mama!
14:39So!
14:40Jetzt ganz fest drauf drücken!
14:42Und keine aufregenden Befragungen!
14:46Wie ist es möglich, dass ein eigentlich Toter ist aus eigener Kraft bis zu dieser Wohnenschaft?
14:50Weil kein Arzt den Tod festgestellt hat, sondern halt der Sanitäter!
14:54Das war ja leider kein Arzt in der Nähe!
14:55Jetzt passen Sie mal auf!
14:57Ein Stich in die Nieren löst einen Schock aus, der im Extremfall einen Kreislauf vollkommen zum Erliegen bringt!
15:02Und dann hat es selbst ein erfahrener Notarzt schwer, überhaupt noch einen Puls zu führen!
15:06Jetzt gibt es aber den Fall, dass so ein Kreislauf sich auch noch einmal für kurze Zeit stabilisiert!
15:11Und das scheint bei dem Herrn Ferstl dabei gewesen zu sein!
15:14Aber jetzt ist er tot!
15:15Können Sie nicht lesen! Das ist ein Totenschein!
15:18Der Mann ist tot!
15:19Alles so?
15:23Bleibt ja das auch!
15:29Kannst du mir ein paar Fragen beantworten?
15:33Du hattest was mit diesem Ulrich Ferstl, oder?
15:36Mhm!
15:38Wie lange ging das schon?
15:40Über ein Jahr!
15:42Er hatte ja einen Schlüssel von deiner Wohnung!
15:45Du hast aber nicht gehört, wie er heute Nacht gekommen ist!
15:49Du hast aber einen guten Schlaf!
15:51Ich habe ein Schlaftablett genommen!
15:53Warum haben Sie denn nicht schlafen können?
15:55Vielleicht wegen dem Streit, den Sie mit dem Ulrich Ferstl gehabt haben?
16:01Worum ging es denn da dabei?
16:04Woher wissen Sie das?
16:05Von meinem werten Herrn Kollegen!
16:07Spionierst du mir nach?
16:08Frau Unterberger, wir sind bei der Polizei und nicht beim Bundesnachrichtendienst!
16:12Also waren Sie bitteschön so freundlich und würden mir eine Frage beantworten!
16:14Ja, ich wollte mit ihm Schluss machen und er wollte nicht!
16:17Komisch!
16:18Bei meinem Kollegen hat sich das so angehört, als hätte der Ulrich Ferstl Ihnen die eh versprochen gehabt!
16:22Und dieses Versprechen wollte jetzt nicht mehr einhalten!
16:25Oder, Herr Kollege?
16:26Ich habe das Gespräch halt zufällig mitgehört!
16:28Und du warst ziemlich sauer auf ihn!
16:31Zufällig hast du das Gespräch mitgehört?
16:33Natürlich war ich sauer auf ihn!
16:36Der Ulrich konnte ziemlich verletzend sein, wenn er wollte und er hat gewollt!
16:43Ich würde mich ganz gerne ausruhen!
16:47Gleich haben wir es! Eine Frage noch!
16:49Wann haben Sie gestern den Feuerwehrball verlassen?
16:53So um halb zwölf!
16:54Ja, hat dich jemand gesehen?
16:56Ja, jeder an meinem Tisch hat mich gesehen!
16:59Da sind die Namen drin, das könnt ihr überprüfen!
17:04Also!
17:06Gehen wir!
17:08Das ist die Adresse vom Amtsarzt!
17:10Da gehen Sie heute nachmittag hin und lassen Sie eine Blutprobe machen!
17:13Aber zuverlässig, gell?
17:14Sonst müssen wir Sie vorführen lassen!
17:16Also, Wiedersehen!
17:27Was ist jetzt nötig, die Frau so anzugehen?
17:29Das Alibi von dir ist alles andere als wasserdicht!
17:31Wieso denn?
17:32Nein, die verabschiedet sich, geht raus, holt ein Messer, kommt zurück und sticht ihn ab!
17:36Und bei der Schlägerei hat niemand bemerkt, dass die noch einmal zurückgekommen ist!
17:39Warum sollst du das tun? Wegen dem bisschen Streit!
17:42In jeder Beziehung gibt es Streit!
17:44Weil er sein Eheversprech nicht halten hat wollen!
17:47Nichts ist gefährlicher, als eine Frau, die in ihre Ehre gekränkt ist!
17:50Ach, stimmt! Sie sind ja unser Frauenexperte, gell?
17:54Was komisch ist, dass Sie immer noch allein sind!
17:55Sie persönlich brauchen es nicht gleich werden!
17:58Nur weil Sie sich ärgern!
18:09Was ich nicht verstehe, ist, dass wir das Messer noch nicht gefunden haben!
18:14Was?
18:30Wollt Ihr was trinken?
18:31Na, danke!
18:33Das ist mein Kollege Sartori!
18:38Aurelia, wir kommen von der Theresia Unterberger.
18:43Wir haben dort einen Mann gefunden, tot.
18:48Das scheint dich gar nicht zu wundern.
18:52Der Ulrich hat mit der Unterberger ein Verhältnis gehabt, schon über ein Jahr.
18:56Hat er das nichts ausgemacht?
19:00Am Anfang schon, aber dann haben wir uns arrangiert.
19:04Was heißt es, Sie haben sich arrangiert?
19:07Ja, er lebt sein Leben und ich lebe meins.
19:10Wollte er sich nicht scheiden lassen?
19:12Nein, nie.
19:13Ich meine, er hat immer mit einer anderen Frau zusammengelebt.
19:17Scheidung war nie ein Thema.
19:20Jedenfalls bis jetzt.
19:22Können wir uns ein bisschen umsehen?
19:24Ja, bitte.
19:25Danke. Stefan?
19:33Ist das ein Däffrecker?
19:35Nein, ein Sperrl.
19:37Also.
19:39Das ist ein Däffrecker.
19:40Der Kriegsrat vom Hofer.
19:44Andreas Hofer.
19:47Schön.
19:50Das ist überhaupt eine saubere Sammlung bei uns.
19:55Mein Mann hat Geld geerbt.
19:57Viel Geld.
19:59Hat mich mit einer anderen betrogen.
20:01Ich hätte viele Gründe gehabt, ihn umzubringen.
20:04Das denkst du?
20:06Der bricht mir nicht meinen Kopf.
20:09Du hast immer schon ein bisschen viel nachgedacht.
20:13Aber ich bin doch jetzt die Hauptverdächtige.
20:15Stimmt's?
20:16Du bist eine Verdächtige.
20:17Stimmt.
20:20Glaubst du, dass ich ihn umgebracht habe?
20:23Das glaub ich mir, wenn man den Beruf schon lange hat gewöhnt.
20:29Weißt du noch, wie ich mir damals den Arm ausgerenkt habe?
20:32Ja.
20:33Du hast mir den Arm genommen, hast dich hingesetzt und hast gesagt,
20:37es tut jetzt ein bisschen weh.
20:39Aber lange nicht so, wie wenn man jetzt nichts machen täte.
20:43Und dann hast du kurz, aber sehr heftig an meinem Arm gezogen.
20:46Und es hat sehr weh getan.
20:48Aber ziemlich schnell war es besser.
20:52Du hast immer für alles Erlösung gewusst.
20:54Ich habe ihn nicht umgebracht.
20:56Das findest du raus.
21:01Ich fahre ins Nachlassgericht.
21:04Sie können ja weiter Witwen trösten.
21:18Wiederschauen.
21:19Auf Wiederschauen.
21:21Und wegen der Sache Hutschenreuther, wenn Sie mir das bitte gleich rüberschicken.
21:26Der Tod ist, als er wieder aufgetaucht hat.
21:28Wie erfreulich erfreulich.
21:30In der Wohnung von der Theresia Unterberger, seiner Geliebten.
21:33Also interessant.
21:34Sie, die Feststellung der vorläufigen Todesursache durch den Sanitäter.
21:39Also, das ist ein Vorgang, der nicht unbedingt in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollte.
21:43Verstehen Sie das?
21:45Selbstverständlich.
21:45Glaubst du auch noch von der Presse?
21:47Also bei mir nicht.
21:48Bei mir auch nicht.
21:50Wenn was kommt, an mich durchstellen.
21:52Und wegen der Unterberger machen Sie Druck.
21:54Es ist gut, wenn der Fall schnell aufgekehrt ist.
21:56Selbstverständlich.
22:04Herrschaftszeiten, immer wenn ich ein Kaffee möchte, ist die Kanne leer.
22:06Glaubst du das?
22:07Frau Stocker, warum holen Sie euch das Wasser auf der Toilette, wo wir doch hier auch einen
22:11schönen Wachsachen haben?
22:12Das Wasser dort ist weicher.
22:14Ach so.
22:17Der Bericht aus der Pathologie.
22:19Danke.
22:20Ich weiß ja schnell, Frau Doktor.
22:22Was steht denn drin?
22:24Das weiß doch eh nicht.
22:25Ja, Frau Stocker.
22:27Das war doch das erste Mal, dass Sie den Bericht aus der Pathologie nicht lesen.
22:34Ohreinstich in die Niere.
22:36Todesursache war der hohe Blutverlust.
22:38Zeitpunkt des Todes?
22:39Zwischen ein und zwei Uhr morgens.
22:413,4 Promille hat der gehabt.
22:43Der Breite kann Messerstich mehr.
22:45Irgendwas über die Tatwaffe?
22:48Klingenbreite 3 bis 4 Zentimeter.
22:51Und was sagt denn Ihre kriminalistische Intelligenz dazu?
22:55Ich würde sagen, ein Brotmesser.
22:57Jedenfalls kein Hirschfänger.
22:59Servus.
23:00Da.
23:00Der Hutschenreiter hat eine Vorstrafe wegen leichter Körperverletzung.
23:04Da schau her.
23:05Haben Sie das gewusst, Frau Stocker?
23:08Machen Sie sich um mich keine Sorgen.
23:10Der Baby ist eine Seele von einem Menschen.
23:13Nicht überprüft, das Alibi von Ihrer Unterberger.
23:16Ja, ist recht.
23:18Hofer, Kripp, Rosenheim.
23:20Servus.
23:22Ist für Sie.
23:24Ach, und Herr Mohr, führe uns den Hutschenreiter zum Verhör vor.
23:27Ist gut, ja.
23:28Was?
23:29Der Vincent.
23:31Der Hutschenreiter.
23:33Und den Akku hat es auch geladen.
23:34Mhm.
23:36Uli, ich wollte bloß einen Filmfeld machen.
23:38Ja, ich weiß, du hast es ja nicht mit Absicht gemacht, aber es ärgert mich trotzdem.
23:42Wir bezahlen selbstverständlich die Reparatur.
23:44Gern, Vincent?
23:45Ja, Mama.
23:51Dann lass ich, mach einen Garantiefall draus und, aber das Nächste mir fragst du mich, okay?
23:56Großes Kriminaler, Herr Lord.
24:41Ja, Karpinion, was machst denn du da?
24:43Magst du ein Weißbier?
24:45Ein Weißbier.
24:46Sag mal, Leo, die Spülmaschinen im Festsaal, ist das halt gestern Abend geklärt worden?
24:50Ihr habt doch den Festsaal versiegelt.
24:52Das kann ja nicht.
24:53Und Weißwürst?
24:54Na, du danke, ich hab schon.
24:55Rosi, bringst du ein paar Weißwürst?
25:01Ist das das Messer?
25:02Was meinst du jetzt?
25:04Du weißt schon, das ist, wo der Fersler mit der Stocher geworden ist.
25:08Apropos, weißt du, warum der Fersler so verhasst war?
25:12Sein Vater war ein großer Immobilienmakler.
25:14Fersl und Bauberger, kennst du doch.
25:16Das war seine Firma.
25:18Naja, und der ist vor einem halben Jahr gestorben und hat dem Jungen alles vermacht.
25:22Von der Loreto-Wiesen bis zum Riedergarten.
25:25Und das Erste, was der gemacht hat, war, die Pacht, beziehungsweise die Miete bei all seinen Klienten zu erhöhen.
25:30Bei dir auch?
25:32Um die Erbschaftssteuer zu bezahlen, hat er gesagt.
25:35Na, das hat viele nicht gepasst.
25:37Ist für Hund, der Fersl.
25:38Wesen.
25:39Wesen.
25:42Einen guten Herr Kommissar.
25:44Die hat doch schon.
25:45Weißwürst geht immer.
25:54Herr Kollege, wann Sie einkaufen, he?
25:56Ihr feiner Herr Neff hat meine Videokamera ruiniert, das wird teuer.
25:59So, ruiniert hat er sie.
26:01Ja, ruiniert hat er sie.
26:02Sie lässt ihn immer nicht mehr einschalten.
26:03Ja, wenn das stimmt, werden wir den Schaden selbstverständlich ersetzen.
26:06Was soll denn das heißen, wenn das stimmt?
26:08Warum Sie sich erfinden, das einfach, oder was?
26:10Das heißt, dass ich erst mit dem Vincent darüber reden möchte.
26:12Trägen Sie einen nicht so auf, ist ja bloß eine Videokamera.
26:14Ist ja bloß eine Videokamera, Sie haben leicht reden.
26:16Wissen Sie, was das Ding gekostet hat?
26:18Nein.
26:20Was haben Sie inzwischen gemacht?
26:22Weißwürste getestet, oder?
26:23Nein, ich habe ermittelt.
26:25Ach so.
26:26Ja, der Ulrich Fersl hat bei allen seinen Klienten die Pacht erhöht.
26:30Deswegen war das so verhasst.
26:31Da haben viele Leute einen Grund gehabt, dem was anzutun.
26:34Wegen einer Pachterhöhung bringe ich keinen um, Herr Hofer.
26:35Ihre Aurelia Fersl, die ist die Schlüsselfigur in dem Fall.
26:38Jetzt fahren Sie weiter, Sie halten den ganzen Verkehr auf.
26:41Das glaube ich nicht.
26:43Verzweiler, was soll ich nicht?
26:45Die Frau erbt die halbe Innenstadt von Rosenheim.
26:48Ja!
26:48Sie war am Tatort und sich hat sogar ein doppeltes Motiv.
26:51Eifersucht und Geld.
26:52Und wenn Sie jetzt versuchen, Sie aus alter Verbundenheit zu schützen,
26:55dann kommen Sie selber in die Bredouille.
26:57Niemand will die schützen.
26:59Und überhaupt sind Sie der Letzte, der mir einen Vortrag wegen Befangenheit halten kann.
27:02So wie Sie die Unterbärgerin für Höhe angesäuselt haben.
27:04Das ist ja wohl ein Unterschied, ob man eine Frau schützt, weil sie gerade unter Schock steht
27:07oder ob man sich von seiner Jugendliebe einkochen lässt,
27:09obwohl sie die Hauptverdächtige in einem Mordfall ist, oder?
27:12So.
27:13Was?
27:14Frau Brüner!
27:15Passen Sie mal auf!
27:16Ihr impertinenter Ton geht mir schon lange auf den Wecker.
27:18Wenn Sie hier einen einkochen lässt, dann sind Sie das.
27:20Ja, ist ja gut!
27:21Sie haben doch überhaupt kein wirkliches Interesse an der Kriminalistik.
27:24Was für Sie zählt, ist doch nur, dass Sie früh genug aus dem Kommissariat rauskommen,
27:28dass Sie sich in den Biergarten reinsetzen.
27:29Sie?
27:29Sie führen Ihre Ersatzkriege, weil Sie aus Ihrem Paradies in München rausgeflogen sind.
27:34Hören Sie mal zu!
27:35Wissen Sie, was Sie sind?
27:37Nebenerwerbskommissaren!
27:38Feierabend, Kriminaler!
27:39Drei-Münfte, wie Sie lieber zwei Augen zudrücken als ein blaues Auge riskieren!
27:43Sie ersatz, James Bund!
27:44Was?
27:44Sie spielen, dass bloß den Beschützer von der Unterbeerarbeitsklamp, dass bei ihr landen können!
27:48Das nehmen Sie zurück!
27:49Gleich zeig doch vor!
27:50Das nehmen Sie zurück, sonst tragen wir es gleich hier aus!
27:53Gar nichts, nehme ich zurück!
27:54Jetzt gehen Sie mal ein bisschen auseinander und zeigen mal Ihre Ausweise!
27:56Zeit versorgt!
27:57Es schreit gleich!
27:58Ach so, es handelt sich also um eine Ermittlung.
28:01Das ist gut, Frau Stoppflin.
28:03Das geht ins Labor.
28:05Das kann er nicht machen.
28:06Was?
28:07Das geht's weit!
28:09Wer kann was nicht machen?
28:12Der Baby ist doch kein Verbrecher!
28:15Der was angekettet werden muss!
28:22Medico, was haben Sie den Auftrag ausgeführt?
28:24Geh, Herr Mohr!
28:26Nehmen Sie ihm die Handscheine ab!
28:28Aber nur für Ihre Verantwortung!
28:30Warum haben Sie denn den wieder vollführen lassen?
28:32Das werden Sie gleich sehen!
28:40Sagen Sie, Herr Hutschenreuther, stimmt es, dass Sie Ihren Steinmetzbetrieb vor zwei Wochen
28:44geschlossen und Insolvenz angemeldet haben?
28:51Und warum?
28:52Ich meine, es war ein gut geführtes Geschäft, beste Lage, derer gegenüber vom Friedhof?
28:58Ja, mei, es sollte noch mal klaffen.
29:01Der Ferstl hat die Pacht erhöht.
29:02Und deshalb haben Sie ihn erstochen?
29:06Na, mein Hirschfänger ist für richtiges Wild reserviert, nicht für so einen Aasgeier.
29:11Sie haben ihn ja nicht mit dem Hirschfänger das Stocher, sondern mit dem Brotmesser.
29:14Ja, Sie sind nach der Lauferei zur Theke gegangen, haben das Brotmesser genommen und zugestochen.
29:19Und dann haben Sie das Messer in die Spülmaschine gesteckt und eingeschalten.
29:22Das ganze Blut wird abgewaschen.
29:24Was Sie aber nicht bedacht haben, ist, dass die Fingerabdrücke nicht abwaschen werden.
29:29Ich habe ihn nicht umgebracht.
29:31Darum finden Sie auf keinem Messer irgendeinen Fingerabdruck.
29:36Dürfen wir jetzt gehen?
29:39Vorläufig.
29:40Aber halten Sie sich zu unserer Verfügung.
29:48Was soll man machen ohne Ergebnis von der Spurensicherung?
29:50Na, wir hätten ihn bis morgen da breiten können.
29:52Ach, das können wir doch der Stockel nicht antun.
29:54Außerdem ist er ja sozusagen polizeibekannt, oder?
29:57So nachsichtig kenne ich Sie gar nicht. Sie sind verliebt.
30:01Musst nur lang arbeiten.
30:03Heute wird spät. Ich habe nur ein paar Sachen aufzuarbeiten.
30:06Was ist entschuldigt beim Herrn Saturi?
30:08Mach ich schon noch.
30:09Du hast es mir versprochen.
30:11Ja, ja.
30:13Ich kann sowas halt nicht so gut.
30:19Bist mir jetzt bis.
30:25Dann bis morgen.
30:32Du sag mal, den Buben habe ich heute noch überhaupt nicht gesehen.
30:35Kannst du nicht? Der hat Hausarrest.
30:38Wegen der Videokamera, gell?
30:40Der Saturi habe ich heute schon angerannt.
30:42Du, die Reparatur, das ist zu immer von mir.
30:44Weil ich möchte es nicht, dass der Ulrich deswegen Scherereien hat.
30:49Was ist, was ich dem Kopf von den Buben vorgegangen?
30:51Jetzt tu nicht so.
30:53Du warst schlimmer.
30:54Ich?
30:54Ja, find's lieber raus, wo der Ulrich die Kamera zur Reparatur hingebracht hat.
31:00Na, das weiß ich schon.
31:02Ich war Schlimmer.
31:12Kabinian!
31:15Was ist denn los?
31:16Kabinian, bei der Untersuchung von dem Alibi von der Unterberger habe ich noch einen Zeugen gefunden.
31:21Und der hat gesagt, dass er sie kurz vor zwölf noch einmal im Festzeug gesehen hat.
31:25Also eine Viertelstunde später, als was sie dir gesagt hat.
31:28Ich hab's doch gewusst.
31:29Du, ich sag das dem Saturi und soll sie sofort vorführen.
31:32Der wollte nicht einmal auf dich warten.
31:34Was ist denn mit dem los?
31:35Keine Ahnung.
31:36Vielleicht hat er eine berufliche Sinnkrise.
31:38Gut, dass du mir auch noch verhäst.
31:40Du, Kabinian.
31:42Wege dem Abtransport von der Leiche.
31:44Vergiss es.
31:50Warum hast du mir das nicht gleich erzählt?
31:52Morgen.
31:53Na, Sie sind aber heute besonders fleißig.
31:56Würden Sie mich da vielleicht informieren?
31:58Frau Unterberger ist um kurz vor zwölf von dem Zeugen noch einmal im Festsaal gesehen worden.
32:02Sie sagt, sie hat ihre Handtasche dort vergessen.
32:05Also, warum hast du uns das nicht gleich erzählt?
32:08Ich hab's vergessen.
32:12Hast du vielleicht noch was vergessen?
32:14Zum Beispiel, dass du den Ulrich Ferstl erstochen hast.
32:18Was?
32:18Na ja, er hat ja doch die Ehe versprochen.
32:21Jetzt wollte er sein Versprechen plötzlich nicht mehr einhalten.
32:23Du warst natürlich wütend auf ihn.
32:25Du bist raus in den Biergarten gegangen.
32:28Dann hast du den Lärm von der Schlägerei gehört und bist nochmal zurückgekommen.
32:32Und da stand er plötzlich vor dir.
32:34Du hast die Nerven verloren, hast dir ein Messer aus der Schublade genommen und auf ihn eingestommen.
32:39Einen merkwürdigen Beruf hast du dort ausgesucht.
32:44Niemand hat was gesehen.
32:46Du nimmst das Messer, steckst es in die Geschirrspülmaschine, schaltest ein.
32:50Dann läuft was schief.
32:54Der Ferstl ist nämlich so betrunken, dass er gar nicht mitgekriegt hat, wer überhaupt auf ihn eingestochen hat.
32:59Er geht davon aus, dass es seine Frau war.
33:01Aus Eifersucht.
33:02Und deshalb geht er jetzt nicht nach Hause, sondern zu dir.
33:06Er schafft es aber nur, bis ins Badezimmer, wo er schließlich verblutet.
33:10Von all dem hast du nichts mitbekommen, weil du eine Schlaftablette genommen hast.
33:14Das hat die Blutuntersuchung bestätigt.
33:15Als wir ihn dann am nächsten Morgen bei dir finden, musst du uns nicht mal was vorspielen.
33:19Schock ist nämlich echt.
33:21Dass du mir sowas zutraust.
33:29Theresia, wir sind noch nicht fertig.
33:31Ich habe den Ulrich Ferstl geliebt.
33:34Aber der Alkohol und diese verfluchte Erbschaft, die haben ihn total verändert.
33:38Er hat mich verletzt, ja.
33:39Aber deswegen einen Menschen umbringen.
33:42Auf dem Feuerwehrball, da warst du mir sofort sympathisch.
33:45Du warst so offen, so unverstellt.
33:47Ich habe gedacht, endlich einmal ein Mann, der nicht so verdruckst ist wie die meisten anderen Männer.
33:55Tja, leider habe ich mich getäuscht.
33:58Du bist so einer, der für den persönlichen Erfolg über Leichen geht.
34:01Wenn du für deine ungeheuren Anschuldigungen auch nur irgendeinen winzigen Beweis vorlegen kannst,
34:07dann kannst du mich ja verhaften.
34:09Aber jetzt gehe ich.
34:21Wenn eine Frau liebt, dann liebt sie.
34:24Verstehen Sie mich.
34:33So habe ich das gestern nicht mehr in den Kopf.
34:41Und?
34:49Und?
34:51Ja, mein.
34:52Jede Menge erstklassiger Verdächtiger.
34:54Nicht einmal einen zweiklassigen Beweis.
34:56Was sagt denn das Labor?
34:57Drei Minuten Spülgang mit 60 Grad.
34:59Da bleiben keine Spuren übrig.
35:01Fingerabdruck?
35:02Nichts.
35:03Das ist ja fix nochmal.
35:04Mir rennen die Leute von der Presse in die Tür ein.
35:07Irgendwo macht der Täter doch immer einen Fehler.
35:09Was ist denn mit der Ehefrau?
35:12Die erbt doch alles.
35:14Das ist doch ein erstklassiges Motiv.
35:15Das ist das Revier von meinem Kollegen.
35:17Ja, ich konnte mit unserem Verdacht konfrontieren.
35:19Und wenn sie dann leugnet, stehen wir wieder mit runtergelassenen Hosen da.
35:22Was?
35:23Bildlich gesprochen, Chef.
35:25Na ziehen Sie sich die Hosen wieder rauf und lassen Sie sich mal was einfallen.
35:29Wofür zahlt Ihnen der Freistaat das viele Geld?
35:33Das ist viele Geld.
35:35Da müssen wir noch lachen.
35:46So, Tori?
35:47Du, Ulrich.
35:48Es ist zwecks der Kamera.
36:12Das darf doch nicht wahr sein.
36:14Ja, Kovalea.
36:16Genau in dem Moment, Herrschau.
36:17Das konnte doch der Bull nicht wissen, dass da sowas passieren wird.
36:20Das wollte ich auch.
36:21Wenn ich die ganze Zeit den Busen von der Kelle eingefilmt hätte, dann...
36:24Das tut mir ja leid.
36:26Ulrich.
36:30Ist schon gut.
36:31Keine Frage.
36:33Entschuldigung.
36:34Kabinian, schau.
36:35Akte Ferstl.
36:37Mir ist da was aufgefallen.
36:57Was soll denn das?
37:06warum müssen wir uns eigentlich hier treffen
37:12warum sagst du nix
37:18kennst du den valentin
37:20meinst du den schnapsbruder
37:21der bei jeder feier rumschnaut
37:24das war früher mal ein sehr vermögender
37:26großhändler voll geld im osterhandel
37:28macht ja traurig aber warum erzählst du
37:31das jetzt der hat seine frau umbracht
37:35mit dem jagdgewehr schossen
37:37war ein unfall sie haben stritten dann
37:41hat er zur waffe gegriffen und hat
37:42abgedrückt die beweislage war damals
37:45eindeutig aber er hatte mit seinem geld
37:49ein paar zeugen gekauft die haben
37:50behauptet sie hätten ihn beim
37:51garten springen also wurde er nie
37:54angeklagt und der mord ist nie
37:57aufgeklärt worden und kaum zwei jahre später
38:02hatte das geschäft verkaufen müssen
38:04nicht mehr als ein jahr oder braucht
38:06bis er das ganze geld verspült gehabt hat
38:09ist dir was aufgefallen was denn
38:12beim valentin redet mit sich selber der
38:18redet mit seiner frau
38:23schau ihre her wir wissen dass du und dein
38:25mann das ihr gütertren und vereinbart
38:27gehabt hat wenn er sich scheiden hätte
38:29lassen was du leer ausgemacht
38:32zuerst ertragst jahrelang seine
38:33demütigungen und dann stehst plötzlich mit
38:35leeren händen daher heiratet eine junge
38:38und sie kriegt alles die villa die möbel
38:40den schmuck die bilder die versteht doch
38:45überhaupt nichts von kunst
38:47aurelia ein freiwilliges geständnis bringt
38:53einen großen straferlass
39:00wie hast du damals immer gesagt
39:03das tut jetzt ein bisschen weh
39:06aber lang nicht so wie wenn wir jetzt nichts
39:08machen
39:09es ist eben bei
39:17ich wollte schon anrufen und dir alles
39:19sagen
39:21ja ich war es
39:25ich kann es einfach nicht ertragen dass die
39:27alles entkriegen sollen
39:29und ich habe ihn auch immer noch geliebt
39:32obwohl er so wild sauer war
39:35aber er wollte die theresa und der berger
39:37gar nicht heiraten
39:40was
39:46ich habe auf dem feuerwehrball zufällig ein
39:47gespräch von den beiden mitbekommen
39:50er wollte weg von ihr
39:52was
39:56warum hat er das mir nicht gesagt
40:00warum hat er das mir nicht gesagt
40:03nein
40:18irgendwie
40:19wird es nichts mit uns zwei
40:33Herr Satori, wissen Sie, was ich Ihnen hoch anrechne?
40:40Dass Sie mir auf dem Feuerwehrball vor allen Leuten recht geben haben.
40:45Das finde ich ganz stark.
40:59Ist schon gut.
41:06Ich wollte mich nur entschuldigen.
41:13Komm jetzt.
41:18Wir gehen.
41:20Nein, Baby.
41:22Ich habe Kopfweh.
41:24Die Herren Kommissare bringen mich nach Hause.
41:28Was?
41:55Ich glaube, der Baby hutschen wollte.
41:59Wenn Sie nicht einmal den Mund halten, Herr Satori, bei uns im Oberland gibt es eh keine Elche.
42:07Wenn Sie nicht der Baby hutschen, rollt er alle, der Schlangen hat.
42:10Ja.
42:13Ja.
42:16Ja.
42:18Ja.
42:19Ja.
42:19Ja.
42:20Ja.
42:21Ja.
42:21Ja.
42:21Ja.
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