- vor 11 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Robert, kein Mensch will dich ausboten.
00:03Unterstütz mich doch lieber.
00:04Der ganze Mist nervt mich einfach.
00:06Was bist du zu uncool?
00:10Pass auf.
00:11Es gibt einen Weg, wie die Geschichte auch für dich akzeptabel wird.
00:14Ich hab nochmal nachgedacht.
00:15Ach, vergiss es einfach.
00:17Mach doch, was du willst.
00:19Das interessiert dich doch eh nicht, wie ich mich fühle oder was ich denke.
00:21Wieso bist du denn jetzt so stur?
00:23Genau. Was willst du denn eigentlich?
00:24Willst du dein Leben um jeden Preis kaputt machen oder was?
00:27Hau endlich ab!
00:29Weißt du was?
00:30Dass du nix wie Neid, nur weil du selber nix auf die Reihe kriegst in deinem Leben.
00:33Wie reicht's jetzt?
00:34Ey, ey, hab ich hier einen Knall oder was?
00:37Fahr jetzt lieber.
00:38Du, wir sind noch nicht fertig miteinander, das Sorge da.
00:42Tut mir leid, aber der Spinner macht mich krank.
00:44Pass bloß auf!
00:48Tut mir echt leid.
00:50Ja, ist ja gut.
00:51Da bin ich abatmend.
00:52Sowieso alles zweitrangig jetzt.
00:55Ich muss mit dir wegen was ganz anderem reden.
00:57Was ist denn?
00:58Warum krieg ich irgendwelche komischen Fotos geschickt von dir und einer anderen Frau?
01:01Ich weiß nicht, wovon du redest.
01:02Was für Fotos?
01:03Was, du weißt nicht, wovon ich rede.
01:05Willst du mich für dumm verkaufen oder was?
01:16Mei, der schöne Schweinzbraten.
01:21Den hast du ja gestern Abend gar nicht angerührt.
01:24Nein.
01:26Und frühstücken tust du auch nicht?
01:28Nein.
01:29Bist du aber heute Morgen besonders mundfaul.
01:32Mei.
01:33Ja, was soll denn das heißen, Mei?
01:35Kann ich nicht einfach mal da sitzen und nichts essen und nichts reden müssen?
01:39Weißt du was?
01:40Da empfehle ich dir auch ein Zimmerappartement in Rosenheim.
01:43Täusche ich mich oder ist deine Laune auch nicht besser?
01:47Gut beobachtet.
01:48Aber ich, ich lasse es wenigstens nicht an anderen aus.
01:52Gut.
02:02Morgen, Marie.
02:03Morgen.
02:06Ist was?
02:08Tut mir leid, jetzt nicht die Laune.
02:11Hat er dir wieder das Frühstück weggepressen?
02:13Nein, das Gegenteil.
02:15Es ist eigentlich vegan-Leo.
02:17Wird schon wieder über mich hergezogen, ne?
02:18Ja, stört uns nicht.
02:20Vor drei Monaten hat er mir einen heiligen Eil geschmarrn,
02:23dass er Karten sagt, wenn der Lionel Richie nach München kommt.
02:26Und morgen ist das Konzert auf dem Königsplatz.
02:29Weil vielleicht hat er die Karten, ja.
02:31Ja, freilich.
02:32Und warum sagt er es dann nicht?
02:33Vielleicht wollte er dich überraschen.
02:34Ach, schmarrn.
02:35Vergessen hat er es.
02:36So schaut es aus.
02:37Geil, ihr sagt es mir vor Jahr nichts zum Leo.
02:39Ich will, dass er einmal an was denkt, was mir wichtig ist.
02:42Klar?
02:42Klar.
02:44Klar.
02:46Satori.
02:47Ah, Frau Stockl, guten Morgen.
02:50Wo?
02:53Gut, wir fahren hin.
02:54Ciao.
02:54Eine Leiche?
02:55Eine Leiche.
02:56Auf geht's.
02:58Packen wir es.
03:00Das war ja klar.
03:01In aller Herkunftsfäll wieder eine Leiche.
03:03Mei, das wäre sehr langweilig.
03:05Die könnten sich doch mal einen Nachmittag umbringen.
03:15Und Sie haben den Toten gefunden, Frau Meidinger.
03:17Als ich vom Joggen zurückkam, dann lag er da vorm Haus.
03:20Ich dachte noch, er ist vielleicht ungefallen und ohnmächtig geworden oder so.
03:24Dann habe ich das ganze Blut gesehen.
03:27Minka!
03:30Gibt es schon Papa, gell?
03:31Den habe ich vor ein paar Tagen in Pflege genommen.
03:33Minka!
03:34Er ist da Minka, oder?
03:35Don Pedro.
03:36Minka ist meine Katze.
03:38Die ist schon seit ein paar Tagen verschwunden.
03:40Seitdem ich vom Joggen zurück bin, nennt er ständig ihren Namen.
03:44Schauen wir mal ein bisschen um.
03:53Sagen Sie, wie haben Sie sich denn mit Ihrem Freund verstanden?
03:59Wenn Sie jetzt da fertig sind, geht es bitte runter und machen Sie die Absperrung.
04:02Ist recht verstanden?
04:03Ist recht.
04:05Ja.
04:06Der Doktor ist schon gegangen, weil beim Nachbarn drüben gibt es nämlich eine trächtige Kuh.
04:10Was?
04:11Eine trächtige Kuh.
04:12Haben die einen Tierarzt geschickt, oder was?
04:13Nein, die trächtige Kuh ist an der Bayern auf dem Fuß gestiegen.
04:17Mei, weißt du, einmal, wenn du mich ausreden lassen kannst.
04:19Er red halt.
04:21So, der Tod ist vor etwa einer Stunde eingetreten.
04:25Aber das wissen wir eigentlich eh schon von der Frau Meidinger.
04:28Der war nicht der Chef in der Band.
04:30Ja, könnte sein, dass sie lügt und die Leiche liegt schon seit gestern da.
04:33Ja, da könntest du jetzt in gewisser Weise recht haben.
04:35In gewisser Weise?
04:36Gewiss.
04:37Todesursache.
04:38Kopf, äh, die Schädelfraktur.
04:40Schlag mit einem kantigen Gegenstand auf den Hinterkopf.
04:44Aber das Werkzeug haben wir noch nicht gefunden.
04:47Tatwerkzeug.
04:48Genau.
04:49Haben die die Reifenspuren schon untersucht?
04:51Nein.
04:52Die sind doch sicher von dem Wagen da unten.
04:54Was für ein Wagen?
04:55Bei der gelbe.
04:56Okay, das glaubst du selber nicht.
04:58Die Reifen sind doch viel zu schmal für die riesenbreite Spur.
05:01Das sollst du dir die Spurensicherung noch mal anschauen.
05:02Ja, aber...
05:03Kein Aber, Michi.
05:04Nicht immer diese Widerworte.
05:06Ich hab's das gesagt.
05:07Jawohl.
05:09Können wir denn die anderen Bandmitglieder erreichen?
05:12Unser Schlagzeuger und der Bassist sind für zwei Wochen mit einer Tanzband unterwegs.
05:17Nico ist noch da.
05:19Nico Bressnach, unser Saxophonist.
05:21Der wohnt auf dem Boot am Chiemsee.
05:25Hat irgendjemand einen Grund, ihren Freund umzubringen?
05:29Nein.
05:30Also, das kann ich mir nicht vorstellen.
05:33Ich mein...
05:35Robert war kein einfacher Mensch, aber...
05:37Frau Meilinger,
05:38wer war heute noch auf dem Hof aus Zielen und dem Himmkühler?
05:41Niemand.
05:43Also,
05:44niemand, den ich gesehen hätte.
05:48Warum?
05:49Na, hätte ja sein können.
05:58Vorsicht!
05:59Sacker!
06:01Mei.
06:02Jetzt nehmen Sie halt den ersten Gang.
06:13Ich sag Ihnen, die Meidinger lügt.
06:15Möglich.
06:16Wie kommen Sie drauf?
06:18Na, auf dem Hof sind Reifenspuren.
06:20Ziemlich frische.
06:21Die sind auf keinen Fall von der Meidinger im Kleinwagen.
06:24Das muss irgendwas Größeres gewesen sein.
06:25Zum Beispiel ein Geländewagen.
06:27Und warum haben wir es da nicht danach befragt?
06:28Das machen wir schon noch, wenn wir mehr wissen.
06:31Da, schau her.
06:35Tornet verschoben.
06:38Fragt sich nur, warum.
06:52Mädels hat das hier.
06:53Da muss irgendwo ein Nest sein.
06:55Da muss echt irgendwo ein Nest sein.
06:56Herr Bresnach?
06:59Kriminalpolizei.
07:01Der Name ist Sartore.
07:02Das ist mein Kollege Hofmann.
07:03Grüße Gott.
07:04Hübsche Katze haben Sie da.
07:06Schiffskatze.
07:07Das ist Ihre, ja?
07:08Ja, das ist der Felix.
07:09Der Felix.
07:11Herr Bresnach, ich nehme an, Sie wissen, dass der Herr Köhler tot ist.
07:20Ja, ja, die Tessa hat mich gerade angerufen.
07:30Haben Sie eine Idee, wer das gewesen sein könnte?
07:33Nein, überhaupt nicht.
07:35Das ist so unfassbar, dass jemand sowas machen kann.
07:38Das begreife ich nicht.
07:40Wir wissen, dass der Herr Köhler nichts zum Vererben gehabt hat.
07:43Haben Sie eine Ahnung, wer von seinem Tod profitieren wird?
07:46Keine Ahnung.
07:48Wo waren Sie heute Morgen zwischen neun und halb elf?
07:51Hier auf meinem Boot.
07:53Hat sich jemand gesehen?
07:55Na?
07:56Na, das ist schon mal schlecht.
07:59Ähm, laut Auskunft der Telefongesellschaft hat der Herr Köhler Sie heute Morgen so gegen neun angerufen.
08:04Worum ging es denn bei dem Gespräch?
08:06Ja, ja, hat ein paar Fragen gehabt zur Tournee.
08:09Er wollte ein paar Daten wissen.
08:11Ich dachte, die Tournee ist verschoben worden.
08:14Ja, hat Ihnen das die Tessa gar nicht gesagt?
08:16Nee.
08:18Die Tessa hat vorgehabt, die Band zu verlassen, wegen ihrer Solokarriere.
08:22Jetzt hat keiner gewusst, ob es in einem Monat die Band überhaupt noch gibt.
08:25Und was hat Ihr Freund, Robert Köhler, hast du gesagt?
08:27Der ist total ausgerast.
08:29Der hat gesagt zur Tessa, wenn du die Band verlässt, dann ist es aus zwischen uns.
08:33Total heftig war das.
08:35Ja, und hat sie diesen Solo-Vertrag schon unterschrieben?
08:38Keine Ahnung.
08:39Sagen Sie, bei so einer Solokarriere, da geht es doch sicher um einen Haufen Geld.
08:43Na ja, klar, Geld.
08:44Aber da müssen Sie am besten den Klaus Zimmer fragen, das ist ihr Manager.
08:48Der wohnt irgendwo bei Holzkirchen in Vöching oder so.
08:52Gut, danke. Das war's dann erstmal. Wiederschauen.
09:07Zimmer Music Audio Productions.
09:09Hm, ich bin's.
09:11Die Polizei ist jetzt weg.
09:13Was hast du denn denen gesagt?
09:14Ja, über dich habe ich gar nichts gesagt.
09:17Super.
09:18Das war echt cool.
09:20Ich meine, das muss ja nicht unbedingt sein, gell?
09:23Wenn der Plattenvertrag platzt.
09:24Ich meine, da hängt so viel Geld dran. Verstehst du schon, oder?
09:27Ja, ja, schon klar.
09:29Du, bis später.
09:36Was?
09:38Wo hast du die zuletzt gesehen?
09:41Im Pilzpub?
09:42Echt?
09:43Und die ist jetzt mit dem zusammen?
09:45Na, vielleicht stopp ich.
09:46Das gibt's ja nicht.
09:46Du, mit wem waren die ja vorher zusammen?
09:48Entschuldigung, vielleicht stopp ich.
09:48Mit der Sigi, mit der Steinleiter, Sigrid.
09:52Was das noch damals auf dem Lockenball?
09:54Frau Stockel.
09:56Du, Steffi muss jetzt aufhören, gell?
09:57Für dich, servus.
09:59Für dich.
10:03Frau Stockel, wir sind am Verhungern.
10:05Werden Sie bitte so nett und würden uns was zum Essen besorgen.
10:07Für Sie doch gerne.
10:09Danke.
10:14Arbeiten Sie jetzt nur noch viel.
10:17Ich stell das mal als Nein.
10:18Dann sind Sie bitte so freundlich und suchen mir die Adresse von einem gewissen Klaus-Zimmer heraus.
10:22Der Mann ist Musikproduzent und wohnt in Vöching.
10:25Das ist ganz ein bisschen urtig, ja?
10:26Ja, und was soll ich jetzt als erstes machen?
10:28Rufen Sie eine Freundin an, Frau Stee.
10:39Wohin fahren Sie eigentlich?
10:44Ja, wo ist es denn, das Telefon?
10:47Das ist es nicht.
10:50Das ist es auch nicht.
10:55Ja, da ist es ja.
10:56Genau, da ist es.
10:58Hofer, grüß Gott.
11:00Ja, servus.
11:05Das Katzenhaare.
11:07So früh gleich.
11:08Gut.
11:09Ja, danke, servus.
11:13Die Spurensicherung hat sich den Wagen von dem Herrn Bresnach angeschaut.
11:16Von dem stammen die Reifenspuren jedenfalls nicht, aber zu 95 Prozent von einem Geländewagen.
11:21Und was war mit Katzenhaaren?
11:24Ja, die haben es überall an dem Wagen von Bresnach gefunden.
11:27Wahrscheinlich von seiner Mieze.
11:28Von seiner Freundin.
11:29Von seiner Katze.
11:31Apropos Freundin.
11:33Genau betrachtet ist der Köhler, der Solo-Karriere seiner Freundin im Weg standen.
11:37Sagen wir mal so, er hat mit allen Mitteln versucht zu verhindern, dass er sich frei entfalten kann.
11:41Aber so kann man es auch sagen.
11:43Den Zustand kenne ich.
11:44Geht mir jeden Tag so.
11:46Aber Sie haben recht.
11:47Mord wäre vielleicht eine Lösung.
11:49Es stellt sich nur die Frage.
11:51Es stellt sich nur die Frage, wie ich Sie umbringe.
11:56Es stellt sich nur die Frage, warum dieser depperte Papagei die ganze Zeit Minka schreit.
12:00Vor allem genau seitdem der Robert Köhler tot ist.
12:02Planen Sie ihn vor.
12:03Fragen Sie ihn.
12:04Man hat es dir gut angeflogen.
12:08Einmal die Chavata.
12:11Grazie, Signora.
12:12Prego.
12:14Und einmal ein lieber Käse vom Schormaier.
12:17Was?
12:18Sie bringen mir was mit?
12:20Ja.
12:21Ich arbeite nämlich nicht nur für ihn.
12:25Nehmen Sie jetzt die Semmi oder nicht?
12:27Das ist jetzt gerade blöd.
12:28Ich habe gerade überhaupt keinen Hunger.
12:32Was?
12:33Das ist ein lieber Käse vom Schormaier.
12:36Ja.
12:37Das stimmt doch was nicht, oder?
12:39Da ist alles prima in Ordnung.
12:42Ist sonst noch was?
12:45Ja, die Adresse vom Zimmer.
12:49Das kann man ja kaum lesen.
12:50Was ist denn das für eine Sache, Laura?
12:51Sache.
12:52Ich habe es probiert.
12:54Sie sind mein Zeuge, Herr Sartori.
12:55Aber beim Hofer, da ist ja Hopfen und Malz verloren.
12:57Und meine Leberkasse-Seminar.
12:59Aua!
13:00Jetzt geht ein Kaffee tringer.
13:02Frau Stockl, aufringen ist schlecht für einen Kreislauf.
13:05Frau Stockl, warten Sie doch.
13:06Das kann ich doch erklären.
13:08Frau Stockl!
13:12Weg.
13:13Weg?
13:14Von mir aus.
13:22Hey, was ist denn jetzt los?
13:23Hey, hey!
13:25Wir wollen unter Geld.
13:26Was denn für ein Geld?
13:32Her mit der Kohle, Mann.
13:33Was denn für eine Kohle?
13:46Was denn für eine Kohle?
13:48Also ich finde, wir sollten dem Leo einen kleinen Tipp geben, wegen dem Konzertmorgen.
13:53Besonders nett ist es nicht, dass wir uns da so ins offene Messer laufen lassen.
13:55Seit wann sorgen Sie sich um den Leo?
13:58Es geht mir eigentlich mehr um die Marie.
13:59Die ist doch tot unglücklich, wenn er die Karten vergisst.
14:02Ja, das schon, aber wir haben ja versprochen, dass wir nichts sagen, oder?
14:05Schauen Sie mal.
14:07Oder?
14:07Passt.
14:09Meine Rede.
14:12Grüß Gott.
14:23Was denn für eine Polizei?
14:25Jetzt sind wir, ja?
14:26Ja.
14:27Wann ist die zwei Tüten?
14:29Das sind zwei Freunde von mir!
14:31Das freuen wir, ja.
14:32Können Sie eine Anzeige erstatten?
14:33Na, Schmarrn, das ist ein Missverständnis.
14:35Schaut jetzt ein bisschen wild aus, gell?
14:38Kleine Meinungsverschiedenheit.
14:39Okay.
14:41Kleine Meinungsverschiedenheit, Alter.
14:42Ja.
14:42Worum ging es bei dieser kleinen Meinungsverschiedenheit?
14:46Nix, gar nix.
14:47Herr Zimmer, ich glaube, Sie haben Probleme.
14:49Wollen Sie nicht lieber darüber reden, ne?
14:55Herr Zimmer, Sie sind doch der Manager von dieser Tessa Meidinger.
14:58Habe ich recht?
14:59Das ist richtig.
15:00Ich kümmere mich gerade um die Solokarriere von ihr.
15:03Es gibt einen Plattenvertrag, der muss jetzt nur noch unterschrieben werden.
15:06War das Ihre Idee mit der Solokarriere?
15:09Die Tessa hat so eine geile Stimme und eine super Ausstrahlung.
15:12Die wird abgehen wie eine Rakete.
15:15Dann warum nicht mit der Band?
15:17Die Band.
15:18Könntest du vergessen.
15:20Die ist besseres Mittelmaß.
15:22Da kann sich Tessa überhaupt gar nicht entfalten.
15:24Außerdem liegt es auch an gewissen personellen Strukturen.
15:30Namentlich zum Beispiel an Herrn Robert Köhler, ja?
15:34Das Problem hat Sie erledigt.
15:35Ich nehme an, Sie wissen, dass der Robert Köhler tot ist.
15:38Naja, Tessa hat es mir erzählt.
15:39Herr Zimmer, wo waren Sie heute Morgen zwischen neun und halb elf?
15:42Hier in meinem Büro.
15:44Allein.
15:48Sieh, das ist ein ziemlich uncooler Verdacht, muss ich sagen.
15:51Uncool.
15:52Ist das Ihr Geländewagen da unten?
15:54Ja, wieso?
15:55Was haben Sie denn da für Reifen drauf?
15:57Keine Ahnung, müsste ich nachschauen.
15:59Wieso wollen Sie denn das wissen?
16:00Weil auf dem Hof, auf dem der Herr Köhler ermordet worden ist,
16:03heute Morgen ein Geländewagen war.
16:04Und der hat natürlich Reifenspuren hinterlassen.
16:07Und diese Reifen sind ziemlich selten.
16:11Also gut, ich habe die Tessa auf den Hof gefahren und bin aber gleich wieder weg.
16:14Im Rückspiegel habe ich noch gesehen, dass die beiden gestritten haben.
16:18Als ich weggefahren bin vom Hof, hat der Robert Köhler noch gelebt.
16:23Ich schwöre es.
16:25Ich frage mich nur, warum uns die Frau Meidinger nichts davon erzählt hat,
16:27dass Sie auf dem Hof waren.
16:30Weil ich Sie darum gebeten habe.
16:32Ich kann momentan keine negative Publicity gebrauchen.
16:35Wie gesagt, der Plattenvertrag steht kurz vorm Abschluss.
16:38Ja, das ist gerade eine ganz sensible Phase.
16:41Sensible Phase?
16:43Sehr sensibel.
16:49Ja, schön, Frau Stockl.
16:52Warum holt Sie es nicht ab?
16:55Das ist doch nicht der Ernst.
16:57Das hätte ich nie geglaubt, dass Sie wirklich zum Frisur gehen.
17:02Frau Stockl, wissen Sie was?
17:06Hallo?
17:08Aufgelegt.
17:10Also, die Spurensicherung hat bei dem Toten einige Fotos gefunden.
17:14Die Kollegen haben sogar gemeint, das wäre interessant für uns.
17:17Was ist da drauf?
17:18Das weiß sie nicht.
17:20Sie kann es auch nicht abholen, weil sie jetzt zwei Überstunden abfeiert und beim Frisur ist.
17:25Ist die immer noch sauer auf Sie?
17:27Ja, schaut ganz sauer aus.
17:29Was machen wir jetzt mit dem Zimmer?
17:30Ich meine, die zwei Typen vorhin waren mit Sicherheit Geldeintreiber.
17:33Wahrscheinlich steckt er bis zum Hals in Schulden.
17:35Und die Meidinger ist sein letzter Strohhalm.
17:39Genau.
17:40Jedenfalls hätte er ein Motiv gehabt, ihn umzubringen.
17:43Und er hat kein Alibi.
17:44Und er war kurz vor dem Mahd auf dem Hof.
17:47Ruf uns doch gleich mal an wegen einem Durchsuchungsbeschluss.
17:50Und jetzt fahren wir noch mal zur Meidinger und schauen, was er uns jetzt erzählt.
17:54Herr Hofer, ist irgendwas?
17:57Geht's dir nicht gut?
17:58Das ist irgendwie komisch.
18:01Das ist ja kein Wunder.
18:03Sie haben am ganzen Tag noch nichts gegessen.
18:05Das ist Unterzucker.
18:07Herr Hofer.
18:09Herr Hofer.
18:11Hallo, aufwacht.
18:12Das hat sich wahnsinnig.
18:14Entschuldige, so fest war es nun auch wieder.
18:19Aha, jetzt verstehe ich.
18:21Der Herr Kollege hat Zahnschmerzen.
18:25Ja, aber sonst ist nicht der Marie direkt wieder unnötig auf.
18:29Unnötig?
18:29Ja.
18:30Und nichts dagegen unternehmen?
18:31Nein, das vergeht von selber wieder.
18:33Ja.
18:34Und ich bin der Weihnachtsmann.
18:36Herr Hofer, ich glaube, ich fahre sie lieber heim.
18:38Die Meidinger kann ich auch allein befragen.
18:40Gell?
18:40Also, von mir raus.
18:42Von mir.
18:42Also helfen sie mir gar nichts.
19:06Was glaubst du, wer es getan hat?
19:10Was ist mit deinem Manager?
19:11Zimmer?
19:12Zimmer?
19:12Mhm.
19:13Oh, oh.
19:14Bist du sicher?
19:17Minka!
19:20Wie es Minka wohl geht?
19:21Minka!
19:23Komm, Tessa.
19:24Die kommt hier wieder zurück.
19:26Wir werden sehen.
19:29Du, ich muss ein bisschen alleine sein, glaube ich.
19:32Ich fahre in die Stadt oder so.
19:37Jawus!
19:45Servus, Leo.
19:47Ach, Ulrich.
19:48Hab ich die Ehre.
19:50Wo hast du meinen Kollegen?
19:51Ach, den habe ich heimgefahren.
19:52Der hat, äh, ich darf nicht drüber reden.
19:55Dienstgeheimnis.
19:56Dienstgeheimnis?
19:57An der Kammer so quasi.
19:59Ja, so quasi.
19:59Du sag einmal, Leo, du hast doch mal was vor, oder?
20:01Nein.
20:02Nein?
20:04Naja, freilich, äh, Bier zapfen halt.
20:06Ist bei dem schönen Wetter.
20:08Ja, eben, drum.
20:11Also, weißt du, äh, in München.
20:13München.
20:14Ja, da wo ich herkomme, da sind wir ins Konzert gegangen.
20:16Da sind wir draußen gesessen, so, so richtig Open Air halt.
20:20Aha.
20:21Gitarre, Schlagzeug, alles was du dir vorstellen kannst.
20:23Und meine, meine Freundin, die ist doch total auf Abfall.
20:25Mhm.
20:26Leo, Frauen, die stehen da gerne halt drauf.
20:28Auf dieses Draußensitzen, Musik hören, was trinken und...
20:30Leo, sechs Maßen, da bin ich schon, gell?
20:32Ah, ja.
20:34Was hast du jetzt gesagt?
20:36Open Air.
20:37Ah, Open Air.
20:38Ja, toll.
20:40Du, Ulrich, ich bin gerade ein bisschen im Stress.
20:43Ja, ich seh schon.
20:45Aber Leo, Leo, tu mir bitte eingefallen.
20:49Denk noch mal drüber nach.
20:51Über was?
20:52Ja, über Open Air.
20:53Ah, jetzt hab ich's.
20:56Du meinst, ich hab ja jeden Tag, jeden Tag, Open Air.
21:02Das meinst du?
21:04Feiter war's?
21:06Nein.
21:07Ich, ich, ich hab nur auf mein Ohr geschaut.
21:09Ich, äh, ich muss nicht mehr wieder los.
21:10Bis spät dran.
21:11Ja.
21:12Und du, äh, wegen...
21:15Für dich.
21:22So, mein Ding, ja?
21:24Ich war gerade auf ihrem Hof und ich darf doch...
21:28Ich hab's zu Hause nicht mehr ausgehalten.
21:31Wir haben vorhin mit dem Manager gesprochen, den wir im Zimmer und...
21:34Naja.
21:35Ich weiß.
21:37Da hab ich sie angelogen.
21:39Tut mir leid.
21:41Jetzt mal angenommen, ihr Freund würde noch leben.
21:42Wie würden sie sich entscheiden?
21:44Für einen Freund oder für die Karriere?
21:47Hat er's unter Druck gesetzt?
21:49Nein.
21:50Überhaupt nicht.
21:51Wie kommen sie da rauf?
21:52Er...
21:53Er hatte einfach nur panische Angst, dass er nicht reinpasst in die Welt, in die ich gehe.
21:57Dass kein Platz mehr für ihn ist.
21:59Konnte ich auch verstehen, aber ich...
22:01Ich wollte halt auch mein eigenes Leben leben.
22:04Verstehe.
22:07Der Zimmer hat uns von einem Streit erzählt, den sie heute Morgen mit ihrem Freund hatten.
22:11Wem ging's da?
22:12Das ist doch überhaupt nicht mehr wichtig.
22:14Naja, vielleicht stand er ihren Karriereplänen ja im Weg, Frau Meiding.
22:17Warum lassen Sie mich nicht einfach in Ruhe?
22:24Bitte.
22:27Gut.
22:31Aber wir sprechen uns noch.
22:49Ich bin ja gestern auch schon früh ins Bett.
22:53Stimmt, ich hab dich gar nicht mehr gesehen.
22:54Was machst du denn da?
22:56Rühren.
23:00Haferbrei.
23:01Machst du probieren?
23:04Du hast doch seit Jahren keinen Haferbrei mehr gegessen.
23:07Nein, ich hab mir gedacht, probier's den einfach mal.
23:11Vielleicht schmeckt er da ja.
23:13Ihr nehmt's mich alle nicht ernst, oder?
23:15Was heißt ihr?
23:16Die Männer.
23:18Hat's der Leo echt vergessen?
23:21Ja.
23:22Und jetzt ist spät.
23:23Das Konzert ist heut.
23:31Magst du auch einen?
23:33Nein, danke.
23:34Du wirklich nicht.
23:37Soll ich dir einen Termin machen, oder schaffst du es selber?
23:39Was ist der Termin?
23:41Mein Kopf, wie lange kenne ich dich?
23:43Seit meiner Geburt?
23:45Nein, seit meiner Geburt.
23:46Du hast Zahnschmerzen, du wolltest es nicht zugeben.
23:49Wieso soll ich das nicht zugeben wollen?
23:51Weil's der Feigling bist, sag ich doch.
23:53Männer.
24:06Ja, es ist doch Zeit, dass dir irgendwo so ein Schachtel gewesen ist.
24:11Sie meinen die Schmerztabletten?
24:12Ja.
24:13Haben Sie die irgendwo gesehen?
24:14Nein.
24:16Frau Stockel kommt heute übrigens später.
24:18Na ja, das ist ja nichts Neues.
24:21Neues aber, dass er das Foto von der Spurensicherung doch noch gestern abgeholt hat.
24:27Und, wo ist es jetzt?
24:31Irgendwo auf ihrem Schreibtisch.
24:33Na super.
24:37Ich kann nicht nur sagen.
24:39Zeit noch.
24:40Frau Stockel, das finde ich jetzt auch nichts.
24:45Lass es mich mal.
24:47Bin ich ja mittlerweile ein Experte.
24:49So.
24:50Bitte schön.
24:55Da.
24:57Da ist doch.
24:59Ja.
24:59A Pow.
25:00Ah, Mann.
25:02Ach.
25:02Hab's dir einen roten Schädel?
25:04Sag's noch einmal, dass man auf ihrem Schreibtisch nichts findet.
25:07Auf ihrem Schreibtisch finden wir nichts.
25:09Sag's das nochmal.
25:10Auf ihrem Schreibtisch finden wir nichts.
25:11Sag's das nochmal.
25:12Auf ihrem Schreibtisch finden wir nichts.
25:13Sag's das nochmal.
25:14Das mag ich nicht mehr.
25:17Ja, das ist allerdings höchst interessant.
25:23Allerdings.
25:25Und die auch noch.
25:31Oh oh, Grübo.
25:35Morgen.
25:36Grüß Gott.
25:38Schwärzer.
25:40Wer hat was von Ihnen?
25:41Schleit steht halt nicht auf Schleimer.
25:43Fragen Sie eine Hand.
25:44Stehst du auf Schleimer?
25:45Möcke.
25:46Schleimer.
25:47Scheidevogel.
25:48Frau Meidinger.
25:49Servus.
25:49Frau Meidinger.
25:53Guten Morgen.
25:54Gut.
25:55Sie schon wieder?
25:58Tja, so schnell sieht man sich wieder.
26:00Wir haben doch gestern...
26:01Wir sind nur ein paar Fragen offen geblieben.
26:03Wenn Sie sich mal die Fotos anschauen möchten, die Frau.
26:06Aber das ist...
26:08Ja, genau.
26:09Leitens wird zu, das ist Robert Köhle in den Armen einer anderen Frau.
26:12Die Fotos hat die Spurensicherung bei Ihrem Freund gefunden.
26:19Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
26:21Ich hab die Fotos noch nie gesehen.
26:22So, jetzt hör mal auf mit dem Schmarrn.
26:24Natürlich kennen Sie die Fotos.
26:25Ihre Finger abdrückst ihn drauf.
26:27Vielleicht haben Sie ja was von dem Verhältnis geahnt.
26:29Und den Detektiv beauftragt.
26:30Und er hat es Ihnen als Beweismittel geschickt.
26:32Dann gab es Streit mit Ihrem Freund.
26:33Dann haben Sie ihn erschlagen.
26:34Ach, so war das bestimmt nicht.
26:35Sondern?
26:37Mir wurden die Fotos anonym geschickt.
26:40Ich hab Sie Robert gezeigt.
26:41Natürlich haben wir uns gestritten.
26:42Aber deswegen bringe ich ihn doch nicht um.
26:45Er hat mir versichert, dass es ein einmaliger Ausrutscher gewesen ist.
26:49Das sagen Sie mir, die Burschen.
26:51Warum haben Sie uns nichts davon erzählt?
26:53Das war eine Sache zwischen mir und Robert.
26:55Das geht niemandem was an.
26:56So.
26:57Nachdem Robert Kühler tot ist, geht es uns eben schon was an.
27:00Ach ja?
27:00Ja.
27:02Dann fragen Sie doch mal Klaus Zimmer.
27:04Der hat wirklich einen Hass auf ihn gehabt.
27:06Der war auf 180, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe.
27:09Gestern Morgen?
27:10Ja.
27:12Kurz bevor Robert umgebracht worden ist, hat er noch gesagt,
27:14wir sind noch nicht fertig miteinander.
27:16Vielleicht ist er ja zurückgekommen.
27:17Was ich aber nicht verstehe, erst decken Sie ihn,
27:19und jetzt hauen Sie den Platz in die Pfanne.
27:21Wie passt denn das zusammen?
27:22Er macht sich halt auch seine Gedanken.
27:24Die nehmen wir wieder mit.
27:25Ja, das braucht sie bestimmt nicht.
27:27Eben.
27:31Laden Sie den Zimmer vor.
27:32Ja genau, jetzt gleich.
27:34Ja, danke Frau Stockel.
27:36Ohne Sie müssten wir zusperren.
27:38Bis dann.
27:38Ciao.
27:39Ich habe den Zimmer aufs Kommissariat bestellt.
27:42Und der Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung ist auch endlich da.
27:44Für wann haben Sie den bestellt?
27:46Für jetzt?
27:47Dann muss ich ein bisschen warten.
27:48Wieso?
27:49Ich habe mir die Fotos noch mal angeschaut.
27:50Fällt Ihnen da was auf?
27:52Wenn Sie Ihre Wurstfinger ein bisschen zur Seite schieben vielleicht schon.
27:56Wurstfinger?
27:57Ich finde die nahezu grazil.
27:59Grazil ist was anderes.
28:01Gut.
28:01Das ist auf jeden Fall ein Plakat vom letzten Volksfest.
28:04Dann ist es längst vorbei.
28:06Richtig.
28:06Wo hängt es?
28:08Am Hafen.
28:11Treffer.
28:14Ah ja genau, da ist es ja.
28:15Wie gesagt.
28:19Bleiben wir doch was bei mir, gell?
28:20Ja, ich war fleißig.
28:21Ja.
28:23Ja.
28:25Ja.
28:26Was soll ich denn hier?
28:27Dann muss ich am Wochenende mal her.
28:29Gute Idee.
28:38Gute Idee.
28:42Gute Idee.
28:45Gute Idee.
28:45Gute Idee.
28:46Gute Idee.
28:49Gute Idee.
28:50Ich Benneche juber.
28:50Hier sind die Damen.
28:56Was ist jetzt?
28:57Nix.
28:58Da ist eh kein Platz mehr oder?
29:01Sagen Sie, Herr Bresnach.
29:02Haben Sie ein Fotoapparat?
29:05Wieso?
29:05Ich würde es Ihnen sagen, es schaut harmlos aus aber, es hat so gefährlich hết.
29:09Richtig gefährlich.
29:11Heiz oder Log hat doch jeder X Fotoapparat, oder?
29:13Sehen Sie, ich würde sagen, diese Fotos sind von Ihrem Boot aus gemacht worden.
29:17habe ich recht. Und, haben Sie die Fotos gemacht? Ja. Dann haben Sie es anonym der Frau Meidinger
29:26geschickt. Ja. Na, also geht doch. Vorsicht.
29:51Ja, der ist schon da. Ja, ich richt's ihm aus. Das war der Herr Satori. Ein bisschen dauert's noch, aber
29:59jetzt kriegen Sie erst einmal einen schönen Kaffee von mir.
30:01Das ist nett von Ihnen, danke. Und dann kennen Sie diese Stars wirklich höchstpersönlich. Zucker wollten Sie, gell?
30:09Äh, ja, wissen Sie, mit dem einen oder anderen macht man schon einmal die ganze Nacht durch, gell?
30:14Echt? Ja. Na ja, die sind privat oft ganz anders, gell? Ja, das kann ich mir vorstellen. Erzählst doch noch
30:22ein bisschen mehr.
30:26Jetzt wollen Sie aber einen ganz süßen aus mir machen, gell? Ups.
30:37Süß.
30:42Er hat gesagt, er verlässt sie, wenn sie jetzt ohne ihn Karriere macht. Da hat ja doch einer die Augen
30:47öffnen müssen.
30:48Deswegen die Fotos. Aber anonym? Das hätten Sie ihr doch auch selber sagen können.
30:54Nein, das wollte ich nicht. Ich wollte nur, dass die Tester sich nicht ihr Leben versaut wegen so einem Windbeutel
30:59da.
31:00So einem Windbeutel? Ich hab gedacht, der Robert Köhler war ihr Freund.
31:05Ja, trotzdem. Ich meine, es wäre auf jeden Fall das Beste gewesen, die hätten sich sauber getrennt.
31:11Weil die Tester hat wirklich was Besseres verdient.
31:14Sie zum Beispiel, oder?
31:16Nein, ich bin nur ein Freund. Aber auf einen Freund muss man sich verlassen können.
31:20Das soll ich erinnern. Wer war denn die Frau auf die Fotos?
31:23Ach, das war irgendeine Geschäftsfrau aus München. Aber die ist jetzt auf einem Segeltörn irgendwo in der Karibik.
31:29Danke sehr, Herr Pressner. Was glauben Sie, wie hätte sich die Frau Meidinger letztendlich entschieden? Für oder gegen die Karriere?
31:35Nein, das ist schwer zu sagen. Aber wahrscheinlich für die Karriere.
31:39Weil für den Klaus Zimmer war sie ja im Prinzip die letzte Chance. Der hätte sich schon noch rumgekriegt.
31:44Oder er hätte das Hindernis Robert Köhler beseitigt.
31:50Er hat so jetzt nichts gesagt.
31:52Trauen Sie es ihm zu.
31:54Na kommen Sie, wir sind da unter uns.
32:00Na ja.
32:03Da sind schon ab und zu mal die Fetzen geflogen.
32:06Einmal hat der Zimmer dem Robert gedroht, dass er ihn umbringt.
32:10Ich habe ihm ja das halt so gesagt.
32:13Ich hätte nicht geglaubt, dass er es ernst meint.
32:25Sei du wenigstens lieb zu deinen Hähnen.
32:27Da.
32:31Ach, du bist das.
32:32Was ist denn das für eine Begrüßung?
32:34Tut mir leid, aber ich habe viel zu tun.
32:36Was ist denn los?
32:37Nix.
32:38Na ja, Hauptsache ist, dass du bis morgen Abend alles geschafft hast.
32:42Bieso morgen Abend?
32:44Jetzt sag bloß, du hast es vergessen.
32:46Das würde mich echt enttäuschen.
32:48Was ist denn morgen Abend?
32:50Na, das Lionel Richie Konzert.
32:52Hast du das echt vergessen?
32:53Leo, das Konzert ist heute.
32:57Das Konzert heute war ausverkauft.
33:00Aber morgen gibt es ein Zusatzkonzert.
33:02Und da gehen wir zwei hin.
33:05Du hast doch nicht geglaubt, dass ich sowas vergesse.
33:08Nein, du bist so süß.
33:13Ist das alles?
33:17Süß und der aufmerksamste Freund, den es auf der ganzen Welt gibt.
33:29Ich habe noch mehr Süßes für Sie.
33:31Na, bitteschön.
33:33Morgen, Frau Totl.
33:34Wer wills?
33:35Wir haben Sie schon vermisst.
33:37Unsere neue Frisur.
33:39Afro-Luke, oder wie?
33:41Sie, das finde ich ziemlich uncool, wie Sie mich erwarten lassen.
33:44Jetzt sind wir zu Ihnen kommen gleich.
33:45Danke.
33:46Was sagen Sie noch?
33:47Der Leo Bernrieder hat angerufen.
33:50Er wollte nur sagen, danke für den Tipp wegen der Marie.
33:54Der Herr Sartori hat den Bernrieder wohl an was erinnert.
33:56So, so.
33:58Ah ja, genau.
33:58Und eine ehemalige Kollegin aus München.
34:00Bitteschön.
34:02Oje, die Antje.
34:07Oh.
34:17Niko?
34:22Niko?
34:37Niko?
34:38Und warum haben Sie es dann verschwiegen, dass Sie mit dem Köhler Streit hatten?
34:41Ich habe es vergessen.
34:43Vergessen?
34:43Ja, vergessen.
34:44Wir haben ja eh ständig stritten.
34:46Aber deswegen bringt mir doch nicht gleich jemand um, oder?
34:48Ach, hören Sie doch auf.
34:49Der Herr Köhler...
34:52Der Herr Köhler stand Tessas Solo-Karriere im Weg.
34:55Ja?
34:55Und da Sie ja, wie wir herausgefunden haben, pleite sind,
34:58war die Frau Meidinger quasi ihre letzte Chance, wieder zu Geld zu kommen.
35:01Pleite?
35:01Was heißt denn pleite?
35:02Jeder hat einmal ein berufliches Tief, oder?
35:04Ich bin halt kein Beamter, der monatlich sein Gehalt kriegt, auch wenn er mal nicht...
35:08Vorsicht, zusammenreißen wir.
35:10Schon gut.
35:11Der Herr Köhler muss also zum Schweigen gebracht werden.
35:14Oder die Solo-Karriere wird nichts.
35:16Und Ihre zwei speziellen Freunde von gestern, Herr Zimmer, befördern Sie ins Krankenhaus,
35:21wenn nicht sogar auf den Friedhof.
35:24Also sind Sie nochmal zurückgefahren.
35:25Es kam zum Streit, dann haben Sie eine Erschlagung.
35:31Sie waren das?
35:32Nein, ich weiß nicht.
35:34Jetzt sehen wir, wir haben einen Durchsuchungsbeschluss.
35:35Für Ihre Wohnung, Ihr Büro und für Ihren Wagen.
35:37Und mit dem Wagen fangen wir an, und zwar jetzt gleich.
35:40Frau Stockel, bitte.
35:41Die Akte von der Spurensicherung, die wollten Sie doch noch haben.
35:44Danke, Frau Stockel.
35:45Bitte.
35:46Bitte.
35:48Bitte.
35:49Wie bitte?
35:50Bitte.
35:51Bitte.
35:51Danke.
35:56Und, kommen Sie mit?
35:58Das mit dem Auto schaffen Sie alleine.
36:00Ich möchte hier noch was checken.
36:02Sie sollten lieber checken, ob es beim Zahnarzt noch einen Termin für Sie gibt.
36:05Geh mir in den Zimmer.
36:09Die braucht keinen Zahnarzt.
36:11Das kann aber ziemlich uncool eitern, kann das, gell?
36:13Äußerst uncool.
36:14Uncool.
36:17Machen Sie mal den Koffer und aufhören.
36:18Jawohl.
36:32Sauer.
36:36Schau her.
36:37Schau her, ist so glücklich.
36:38Was haben wir denn da?
36:40Keine Ahnung.
36:41Das Ding war aber in Ihrem Wagen drin.
36:43Ich weiß noch nicht, wie das Teil da reingekommen ist.
36:45Vielleicht hat es der Heilige Geist rein.
36:49Das könnte doch Blut sein, oder?
36:50Auf alle Fehler.
36:52Herr Zimmer, Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Robert Köhler
36:56ermordet zu haben.
36:57Festnehmen.
36:58Cool.
36:58Sie, Sie machen einen Fehler.
36:59Ich werde doch nicht mit diesem Drum in der Gegend spazieren fahren.
37:02Das wäre doch ein Schmarrn.
37:05Das hätte ich doch schon längst verschwinden lassen.
37:07Sie.
37:08Vielleicht sollten Sie Ihren Kofferraum öfters mal aufräumen, Herr Zimmer.
37:11Wiese.
37:12So eine ziemlich uncoole Nummer, muss ich schon sagen.
37:14Ich weiß, ziemlich uncool.
37:21Mensch, Tessa, das ist aber schön.
37:23Warum hast du nicht angerufen?
37:26Bei dir war nur die Mailbox an.
37:29Du warst das, oder?
37:31Du hast mir die Fotos geschickt.
37:34Warum?
37:35Tessa, lass dir das mal erklären, ja?
37:50Wenn das die Mordwaffe ist, warum fahrt er die dann tagelang spazieren?
37:56Gute Frage, Miss Markel.
37:58Und wenn er es nicht war, wer hat ihm dann das Drum in den Kofferraum reingelegt?
38:03Nicht schlecht, Frau Stockl.
38:05Ich glaube, Sie sollten öfters zum Frisier gehen.
38:09Was hat er denn?
38:11Zahnschmerzen.
38:11Die sind aber angeblich vorbei.
38:13Geh, Herr Hofer.
38:14Ja.
38:15Sagen Sie mal, das mit Ihrer Katz.
38:17Ich hab keine Katz.
38:18Ich mein, die von der Frau Meidinger.
38:20Das ist der doch ziemlich nahegegangen, oder?
38:22Wahrscheinlich.
38:22Und?
38:23Jetzt mal angenommen, die Katz wird tot.
38:25Herr Hofer.
38:26Frau Stockl, es ist nur eine Katz.
38:27Sie sind so ein roher Mensch.
38:29Für die Frau Meidinger war das nicht nur eine Katz.
38:31Frau Stockl, es übertreiben Sie halt nicht immer so.
38:38Ups.
38:41Also, die Spurensicherung hat auch in Bresnachs Kofferraum Katzenhalle gefunden.
38:46Das ist komisch.
38:47Warum transportiert eine lebende Katze im Kofferraum?
38:49Und wenn die Katz tot war?
38:51Wie tot?
38:51Beim Haustod.
38:52Zum Beispiel, weil es der Bresnach überfahren hat.
38:57Weil soll der Papagei das wissen?
38:59Weil der Kühler und der Bresnach über die Katze miteinander gestritten haben.
39:04Und da ist tausendmal der Name Minka gefallen.
39:07Minka, Minka, Minka, Minka, Minka.
39:11Bingo.
39:12Komm jetzt.
39:20Das ist gut, die Herrschaften.
39:25Ja, wir wissen jetzt, warum der Papagei seit dem Tod von Robert Köhler immer wieder Minka sagt.
39:29Weil beim letzten Gespräch von Herrn Köhler vor seinem Tod der Name Minka ziemlich häufig gefallen ist.
39:35Was ist mit Minka?
39:36Der Mörder von Herrn Köhler hat ihre Katze überfahren.
39:39Und darüber hat er mit Herrn Köhler gestritten.
39:42Sie, Herr Bresnach, Sie haben die Minka überfahren.
39:46Was?
39:47Wie kommen die Katzen alle sonst in Ihren Kopf heran?
39:49Das war ein Unfall, Tessa.
39:50Warum hast du mir das nicht gesagt?
39:52Weil er Angst gehabt hat, dass Sie ihm nicht verzeihen.
39:55Der Robert hat es rausgekriegt mit den Fotos, dass die von mir waren.
39:58Und er wollte es dir verraten.
40:00Ich nehme an, der war ganz schön sauer auf Sie.
40:03Ja, und dann haben wir gestritten.
40:04Und dann hat es heftiger gestritten und dann hat es miteinander gerauft.
40:06Ja, und plötzlich war dieses scheiß Holzscheit in meiner Hand.
40:09Und damit haben Sie ihn dann erschlagen.
40:11Sag mal, bist du wahnsinnig geworden, oder was?
40:13Aber ich konnte doch nicht anders, Tessa.
40:15Der wollte dir dein Leben zerstören.
40:16Verstehst du die ganzen Gemeinheiten, die er dir angetan hat?
40:18Tessa!
40:21Tessa!
40:21Herr Bresnach!
40:26Herr Bresnach!
40:42Ja, und wie er mitgekriegt hat, dass der Zimmer unter Verdacht steht, ist er schnell nach Vöcheln gefahren und hat
40:47ihm das Holzscheit in den Wagen gelegt.
40:49Ich habe doch gleich gesagt, dass der das Teil nicht in der Gegend rumfahrt.
40:52Ja, ja.
40:54Wie weißt du, es sind das alles schon vorher, weißt du, Frau Stockl?
40:56Sieh vorsichtig, sonst gehe ich gleich wieder zum Friseur.
40:59Ja.
41:00Gibt es dann Rasterlocken?
41:02Krippe Rosenheim Apparat Stockl, grüß Gott.
41:06Ja, wir kommen.
41:07Moment.
41:10Es darf schon wieder Laich geben.
41:11Schon wieder Laich?
41:12Nils Bohrweg.
41:16Ich weiß, wo das ist. Auf geht's.
41:17Ja, das weiß ich auch.
41:34Servus, Mi!
41:35Servus, Michi!
41:37Schaut's aus, alles klar?
41:38Alles klar.
41:41Wo ist der Tote?
41:42Da gibt's keinen Toten.
41:44Für.
41:51Kommt er mit den...
41:55Nein, das ist ein Scherz.
41:56Nein, neben mir, ja.
41:58Schau, wir wollen doch nur dein Becker.
42:00Das gebe ich schon gern her.
42:01Herr Hofer, Sie brauchen überhaupt keine Angst, wir sind alle bei Ihnen.
42:05Auf geht's.
42:05Der Traum wird gesparen.
42:06Machen wir das jetzt mal einen Termin.
42:08Nächste Woche zum Beispiel.
42:09Auf geht's.
42:09Oder drüben ist die Woche.
42:10Auf geht's.
42:11Und da drauf drüben ist die Woche.
42:12Wie ist die Woche zum nächsten Mal.
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