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  • vor 22 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Auf geht's, Schnellwittchen! Komm!
00:18Popinian, jetzt komm endlich! Bring den Müll mit!
00:24Vincent, hol deinen Onkel. Komm!
00:26Komm!
00:30Herrschaftszeiten, immer diese Hetzerei. Ich war doch quasi nur beim Essen.
00:34Bist du doch irgendwie immer, wo dein Herz ist.
00:38Wollen Sie nicht noch mal mitkommen? Lade Sie rein auf den Mars.
00:41Danke mir. Reicht's noch von gestern.
00:43Guck mal, kann das sein, dass Ihr gestern das Besäufnis einen traurigen Anweis gehabt hat?
00:48Ich bin da nur noch versehen draufgestiegen.
00:53Was lesen Sie da?
00:55Kriminalistik und Wissenschaft.
00:57Ich bin auch nicht schaden.
00:59Los jetzt, Popinian. Ihr wisst genau, dass ich dem Leo im Festzelt helfen muss.
01:03Habt ihr eine Ahnung, wie es da heute zugeht?
01:05Ja, ich wollte nicht doch mitkommen.
01:08So ein Festzelt, das machen wir ein prima Mittel gegen Liebeskummer.
01:11Danke. Ich möchte einfach noch mal in Ruhe.
01:14Hast du einen Führerschein?
01:15Nein, also raus mit dir. Komm.
01:19Setz dich hin.
01:19Hey, jo.
01:26Hey, jo.
01:45Jetzt weiße Vincent so, das ist doch Quartausend Meter Lauf.
01:47Ihr könnt doch hier Zeit lassen, der Vincent will bestimmt noch Karussell fahren, ne?
01:51Ich wohne doch am Freeball fahren.
01:56Na dann, viel Spaß. Und heb dir deine Bratwürstel besser für hinterher auf.
02:03Komm doch, Feigling.
02:04Ich bin doch Gastronaut.
02:06Holt die Tasche her.
02:07Die Frau Stocke, die steht ihr dann aber gut.
02:12Sie werden aber jeder nicht schmarrnig haben, oder?
02:14Ach, das ist doch bloß ein Gaudi.
02:15Ein Gaudi.
02:17Sonst hätten Sie Lust, mit dem Vincent in Freeball zu fahren?
02:21Ha, haben Sie Schiss?
02:22Ich bitte Sie, ich und Schiss?
02:24Nein, ich muss bloß schnell wo hin.
02:25Ah, ich verstehe. Komm Vincent, wir zwei fahren.
02:28Seit wann hat denn der Onkel ein Blasenproblem?
02:30Der folgt im Ruf des Bieres.
02:32Schau mal.
02:33Was magst du denn fahren?
02:34Mit dem Teil da vorne.
02:35Was machen die?
02:36Das wird ja sein.
02:38Mit dem magst du fahren?
02:40Ja.
02:54Was magst du?
03:04Oh, oh, oh, oh, oh.
03:30Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
03:59Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
04:11Oh, oh, oh, oh, oh.
04:16Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
04:49Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
04:50Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
05:20Oh, oh, oh, oh, oh.
05:52Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
06:20Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
06:48Oh, oh, oh, oh.
07:14Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
07:32oh.
07:38Es geht Kriminalpolizei. Mein Name ist Sartor, ist mein Kollege Hofer.
07:42Grüß Gott.
07:44Kapilian, bist du das?
07:46Gerade eben war das noch.
07:48Ihr kennt mich nicht mehr. Die Kati. Wir waren noch miteinander im Tanzkurs.
07:53Kati Feldmann. Früher. Jetzt verwitwete die Kati Haller.
07:57Nein. Die Feldmann-Kati.
08:01Na, servus. Servus.
08:05Frau Haller, wir hatten ein paar Fragen wegen dem Herrn Birner.
08:09Nein, gar nicht.
08:25Das ist schon gut, Kati.
08:27Dankeschön.
08:30Seit fast zehn Jahren bin ich jetzt da.
08:32Ja, das ist so ein feiner Mensch, der Herr Birner war.
08:37Ich verstehe das nicht. Wer macht denn sowas?
08:41Ein Mörder wahrscheinlich.
08:44Wer hat denn alles gewusst, dass der Herr Birner heute ausreitet?
08:48Jeder hier. Der Herr Birner ist jeden Morgen ausgeritten. Immer die gleiche Runde.
08:54Kati, kannst du mir da ein bisschen umschauen?
08:55Ach komm, das kann doch dein Kollege machen.
08:58Was suchen Sie denn?
09:00Dein Arbeitszimmer zum Beispiel.
09:02Da gehen Sie jetzt über den Hof und dann die dritte Tür links.
09:05Danke.
09:08Bis später.
09:11Moment.
09:20Kati, kannst du dir erinnern, ob der Herr Birner mit irgendjemand in letzter Zeit Streit gehabt hat?
09:26Ja, mit dem Gerhard Leutzer.
09:30Das war unser Gestützleiter.
09:34Und der hat sich eingebildet, dass sich der Herr Birner an seinem Alibaba vergriffen hat.
09:39An seinem was?
09:41Am Leutzer, seinem Araberhengst. Der hat Alibaba gekoßen.
09:45Na, wir haben die Viecher. Wirst du da drauf kommen?
09:48Ja, vielleicht kriegen die Märchen Alibaba und die 40 Räuber.
09:52Nein, Kati, ich meine, wieso hat der Herr Leutzer gedacht, dass der Herr Birner was mit seinem Pferd gemacht hat?
09:58Ach so.
09:59Ja.
10:00Ach so.
10:01Ja, also vor einer Woche war wieder so eine Prämierung.
10:04Und da waren sie immer ganz narrisch mit ihren Rössern, die Herren.
10:08Und in der Früh ist dann der Alibaba tot im Stall gelegen.
10:11Und das war schon tragisch, weil der war ja dem Gerhard sein Ein und Alles.
10:15Und dann ist er dem Birner an die Gurkel.
10:17Ja.
10:18Ja, und ich bin dazwischen.
10:20Er hat ihn dann natürlich sofort gekündigt.
10:23Aber, ich bin so froh, dass du mal wieder da bist.
10:27Noch gerade in so einer schweren Stunde.
10:29Ja.
10:30Verheiratet bist du immer noch nicht.
10:33Nein.
10:37Ah, schön.
10:53Das große Wiedersehen schon beendet.
10:55Sehr witzig.
10:57Es war auch wieder mal super.
10:58Danke, dass Sie mich mit ihr allein lassen haben.
11:00Wieso, das ist doch nett.
11:01Die Kati ist mir schon vor 25 Jahren auf Nerven gegangen.
11:05Dauernd wollte sie mit mir schiebertanzen.
11:07Danke.
11:07Also ich finde, Sie wären ein schönes Paar.
11:09Die Frau riecht wie ein Feilchenbeet, haben Sie es nicht gemerkt.
11:12Sie hat sich schon damals bloß mit Feilchenseife gewascht und das macht es heute noch.
11:15Und ich hasse Feilchenduft.
11:18Außerdem ist sie wirklich nicht gerade die hellste.
11:20Na ja, dann passen Sie doch gut zusammen, oder?
11:22Genau.
11:24Zumindest hat mir die Kati erzählt, dass der Birner, dass der Birner als der Krebshilfe
11:29vermacht hat.
11:30Er hat nämlich keine Nachkommen.
11:32Das heißt, Hauptgleich fällt als Mordmotiv wahrscheinlich aus.
11:35Was ist denn das eigentlich?
11:36Der Birner wollte sich ein Reiterhotel bauen.
11:38Hotel Equinox soll es heißen.
11:40Wie?
11:41Equinox.
11:43Das klingt ja eher nach einer Schlaftabletten.
11:46Bei der Frau-Genehmigung und Finanzierung waren alles schon perfekt.
11:49Aber dann hat ihm sein Pechter, ein gewisser Herr Gruber, einen Strich durch die Rechnung
11:53gemacht.
11:53Das ist der Ökobauer?
11:54Genau.
11:55An dem kenne ich.
11:56Er hätte mir einen Haufen Geld als Ablöse geboten, aber der Gruber wollte partout nicht
11:59weg von dem Grundstück.
12:01Und da hat ihm der Birner letzte Woche wohl eine Räumungsklage geschickt.
12:04Das heißt, wir haben schon zwei, die den Birner am liebsten zum Teufel gewünschen hätten.
12:09Wieso zwei?
12:10Kapinian, ich habe Kaffee für dich gekauft.
12:13Das erzähle ich Ihnen nachher.
12:14Gehen wir da irgendwo hinten raus?
12:17Herr Hofer, Herr Hofer.
12:19Ich verstehe Sie nicht.
12:20Wir hätten schon mal Chancen bei einer und dann steigen wir durchs Fenster raus.
12:23Das ist halt der Unterschied zwischen uns zwei.
12:26Wir laufen die Weibe hinterher und jeder geben sie einen Korn.
12:29Das ist ja unser Alpenkorn, Lohr.
12:30Herr Hofer!
12:45Bitteschön!
12:47Der vorläufige Bericht der Spurensicherung in der Sache Birner.
12:50Danke, Frau Stöckler.
12:57Dass du eine Fahrt im Freefall alles ausrichten kannst.
13:02Willst du einen Kaffee?
13:09Ist irgendwas?
13:11Nein, Sie schauen nur halt besonders fesch aus, Frau Stöckl.
13:14Fast wie...
13:15Wie eine Fee.
13:17Wie eine Fee.
13:23Und?
13:25Achso.
13:26Ja.
13:29Todeszeit von ungefähr 10.30 Uhr.
13:31Die Kugel, die zum Tod geführt hat, stammt aus der gleichen Waffe wie die, die im Baum eingeschlagen hat.
13:36Interessant.
13:37Die Abdrücke am Tater sind von Bergschuh und der Marke Alpinsport, Größe 44.
13:42Ist doch schon was.
13:43Ja.
13:44Jetzt müssen wir nur noch einen Verdächtigen finden, der so blöd ist, dass er die Schuhe im Schuhschrank aufhebt und
13:49mit der Tatwaffe sein Zimmer dekoriert.
13:51Professor Hartung hat eine interessante Theorie.
13:54Ja, lesen wir uns weiter.
13:55Ein Attentat?
13:56Ich erzähle Ihnen dann später, wie man in der Praxis Mörder fängt.
13:59Wo wollen Sie denn hin?
14:00Den blöden Verdächtigen suchen.
14:01Ich schaue als erstes mal bei den Grubers.
14:03Kommen Sie mit?
14:04Wissen Sie was über diese Grubers?
14:05Ja, die haben vor 15 Jahren den alten Einüthof von Birna gebracht.
14:09Und der Grubaut hat gemeint, er müsste den Bauern erzählen, wie die Landwirtschaft funktioniert.
14:13Ja, ein Lehrer halt, ein typischer, ein Gescheithaferl.
14:16Ja, und zum richtigen Skandal kam es dann, wie er seinen Sohn von der Schule genommen hat, um ihn selber
14:20zu unterrichten.
14:21Was war mit der Schulpflicht?
14:23Der hat den Freistaat verklagt.
14:24Und er hat lachen, er hat gewonnen, weil er und seine Frau beide ausgebildete Pädagogen sind.
14:39Keiner da.
14:40Das ist ein Museumsstück.
14:42Irrer doch auf.
14:44Na ja, ich warte ein paar Jahre, dann verkaufe ich Ihnen das Oltzahne.
14:46Na dann viel Glück.
14:53Hallo?
14:57Hallo?
14:59Hallo, ist da jemand?
15:01Hallo?
15:06Ist gut?
15:08Kann ich Ihnen hilflich sein?
15:09Das hoffe ich doch.
15:10Kriminalpolizei, mein Name ist Autor, ist mein Kollege Rufer.
15:12Gut, gut.
15:13Wir möchten den Herrn Gruber sprechen.
15:15Christian Gruber.
15:15Ja.
15:16Wenn ich den Grund dafür erfahren dürfte.
15:18Können Sie mir sagen, wie Sie sind?
15:19Ich bin Florian Gruber, ich bin der Sohn.
15:21Es geht um den Mord an Alfons Birne.
15:23Achso.
15:24Nein, jetzt werden wir gehen, den Vater sehen.
15:30Jetzt kommen Sie mit.
15:31So, ein Rotzlöffel.
15:47Papa, die sind zwei Herren von der Kriminalpolizei.
15:53Kleinen Moment.
15:57Grüß Gott, die Herren.
15:59Grüß Gott.
16:04Wundern Sie sich nicht, ich bin überzeugter Naturist.
16:08Aber ich laufe nur meinen eigenen vier Wänden nackt rum.
16:12Ist das ja jetzt ein Problem für Sie?
16:14Nicht wirklich.
16:15Wer es mag?
16:16Ja, ich kann mir vorstellen, warum Sie da sind.
16:18Aber ich habe den Birner nicht hingebracht.
16:21Auch wenn ich nicht sehr traurig bin, ehrlich gesagt.
16:23Achso.
16:23Ja, dieser Mensch wollte mein Lebenswerk zerstören.
16:26Aber der hat Ihnen doch Ersatzangeboten für den Hof, oder?
16:29Wissen Sie, so kann man nur reden, wenn man keine Ahnung hat.
16:34Was glauben Sie, wie lange es dauert, den Boden zu entgiften?
16:37Bei diesem ganzen chemischen Scheißdreck, den man hier hundert Jahre lang in diese Erde gepresst hat.
16:41Was glauben Sie, wie lange es dauert, so einen Apfel zu ernten?
16:47Das hier kann man nicht einfach ersetzen.
16:50Ja, da haben Sie recht.
16:51Sagen Sie uns lieber, was für Schuhgrüße Sie haben, falls Sie Schuhe tragen.
16:5644.
16:58Waren Sie gestern Morgen zwischen 10 und 11?
17:00Da war mein Mann in Brandenburg, auf dem Sonntagsmarkt.
17:04Dafür gibt es bestimmt genug Zeugen.
17:06Ich bin übrigens...
17:07Auch Naturistin.
17:09Ja, das auch.
17:10Edith Grober.
17:11Hofer.
17:12Schöne Äpfel haben Sie da.
17:14Sagen Sie, darf ich Sie fragen, wo Sie gestern Morgen zwischen 10 und 11 waren?
17:18Ich war draußen auf dem Feld.
17:22Angezogen.
17:26Gibt es da ein Ding?
17:28Ich meine, konnte es jemand bestätigen?
17:30Ja, ich.
17:31Und meine Mutter hat ja wohl auch kaum Schuhgrüße 44, nicht wahr?
17:34Sagen Sie, wenn das Ganze jetzt hier in Verhör ausartet,
17:36dann schlage ich nämlich vor, dass meine Eltern nur noch in Gegenwart ihres Rechtsbeistandes...
17:40Jetzt komm, lass sie doch, lass sie doch.
17:42Wir haben nichts zu verbergen.
17:44Mein Sohn studiert Jura, sechstes Semester.
17:47Erst kurz vorm Abschluss.
17:49Na, du bist doch höchstens 16.
17:52Ich bin 19.
17:54Mit 16 habe ich das Begabtenabitur gemacht.
17:57Das habe ich nicht nur meinem Intellekt, sondern vor allen Dingen auch meinen Eltern zu verdanken.
18:01Sie können mich also siezen, wenn Sie möchten.
18:03Ist recht, ja.
18:05Sagen Sie, haben Sie eine Waffe im Haus?
18:07Kaliber 7,92.
18:09Wir sind Pazifisten.
18:11Bestimmt auch Vegetarier.
18:14Ähm.
18:18Ja, ich glaube, das war's dann.
18:19Genau.
18:21Vielleicht müssen wir Sie nochmal auf dem Präsidium sprechen.
18:24Danke, bitte schön.
18:25Wenn Sie sich dann vielleicht was anziehen, unser Chef legt großen Wert auf korrekte Kleidung.
18:34Die Stockel will Polizei zeichnen.
18:37Lass die Porträtieren.
18:38Hör für besondere Anlässe.
18:42Hallo, Herr Hofer.
18:44Hallo, Herr Satur.
18:47Frau Stockel, ist irgendwas Besonderes?
18:50Nein, was soll sein?
18:52Ich hab jetzt Feierabend.
18:54Ich geh jetzt.
18:55Was?
18:56Jetzt schon?
18:57Es ist kurz noch ein Treibhaus, Frau Stockel.
18:59Ich bin ja auch schon seit halb sieben im Büro.
19:02Sie?
19:03Seit halb sieben?
19:04Ja, das nennt man jetzt Gleitzeit.
19:06Das hab ich alles von Balthasar besprochen.
19:07Schönen Feierabend noch.
19:10Die, was hab ich denn zum Dienst bekassen?
19:12Sie wird diese in letzter Zeit auch gepresert.
19:20Grüepp Rosenheim, Hofer.
19:23Nein, die ist leider schon weg.
19:25Ja, morgen wieder.
19:26Wahrscheinlich.
19:27Ist gut, wie der Herr.
19:34Grüepp Rosenheim, Hofer.
19:36Nein, da sind Sie bei mir leider völlig falsch.
19:38Ja, völlig.
19:40Ja, tut mir auch leid, wie der Herr.
19:42Also, ob ich sonst nichts zu tun hätte.
19:45Gott sei Dank gibt es eine Rufunleitung.
19:48Wohin leiten Sie das um?
19:50Zum Chef ins Büro, beziehungsweise in sein Vorzimmer.
19:53Das nennt man dann Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
19:56So, ab jetzt klingen Sie bloß noch beim Rumpelstil.
19:59Rumpelstilchen.
20:00Hallo, Polizei.
20:02Ach, da seid ihr.
20:03Ich hab ein paar Basisinfos über den Gerhard Leutzer.
20:05Und, ist was Brauchbares dabei?
20:07Das kann man wohl sagen.
20:08Der hat schon einmal die Nerven verloren.
20:09Und zwar 1994.
20:1112 Monate auf Bewährung wegen Körperverletzung.
20:13Außerdem hat er einen Jagdschein und ein Jagdgewehr.
20:167,92 Millimeter Kaliber, mein Lieber.
20:19Nicht schlecht erspricht.
20:21Und du bringst in Erfahrung,
20:23ob der Gruber tatsächlich in Brandenburg war, ja?
20:25Ja, mach ich.
20:26Soll ich...
20:26Und fangst bitte beim Notar nach,
20:28ob der Birner wirklich alles der Krebsforschung vermacht hat.
20:31Ja, mach ich.
20:33Ja, sagen Sie mal, meine Herren,
20:35wer hat denn die Rufumleitung in mein Vorzimmer gelegt?
20:42Wir.
20:43Ach so.
20:44Herr May, wir haben uns gedacht,
20:45wenn Sie schon die Arbeitszeit unserer Sekretärin
20:47so großzügig gleiten lassen,
20:48dann können Ihre Damen das vielleicht kompensieren.
20:51Mein Sekretariat, Herr Satori,
20:53hat Besseres zu tun,
20:55als sich mit Ihren Freundinnen zu unterhalten.
20:57Was?
20:58Ja.
20:59Da hat eine Dame angerufen.
21:00Die möchte sich entschuldigen,
21:02dass Sie gestern Ihr Date hat platzen lassen.
21:05Sie bittet um Rückruf.
21:06Also doch.
21:07Also ich möchte nicht,
21:08dass sowas nochmal vorkommt.
21:09Hat der Kollege sicher auch nicht.
21:11Haben Sie mich da verstanden?
21:13Ja.
21:14Ja.
21:14Ich soll das eilig.
21:15Oder wohin sieht das uns der Hausverdächtige abhaut?
21:17Das stimmt verständlich nicht.
21:19Jetzt machen Sie Ihre Arbeit.
21:22Ja, ja.
21:38Ich sage es nicht.
21:42Ja, ja.
21:44Ja, ja.
21:46Entschuldigung.
21:51Ach.
21:54Frau Hofer, haben Sie einen Moment Zeit für mich?
21:57Ja, Frau Stockl, gut schauen Sie aus.
22:00Äh, um was geht's denn?
22:04Haben Sie den schon mal gesehen?
22:06Sind Sie jetzt unter die Ermittler gegangen?
22:08Nein, das ist rein privat, wenn Sie mich verstehen.
22:11Ich verstehe.
22:12Hm, schaut gar nicht schlecht aus.
22:15Ein richtig G'schneckerl, gell?
22:19Ja, wissen Sie was?
22:20Wenn ich ihn sehe, gebe ich ihm Ihre Nummer, ja?
22:22Ich hab gewusst, dass Sie mich verstehen, so von Frau zu Frau.
22:25Aber, sag's heute, niemandem nix, gell?
22:27Großes Frauen-Ehrenwort, Frau Stockl.
22:29Danke.
22:30Ja.
22:33Achtung.
22:35Ja, was kommt denn da für ein netter Hoster her?
22:38Ja, ich bin der Anabel, grüß dich.
22:40Servus, Stockl.
22:41Ja, schau dich.
22:43So.
22:45So, sind Sie der Leute?
22:49Ja, wieso?
22:50Wo für Krippe Rosenheim hätte ich ein paar Fragen, wenn Sie?
22:52Jetzt?
22:53Jetzt.
22:54Gehen wir raus, da ist es ruhiger.
22:56Ziggy?
22:57Ja, von mir raus, gehen wir's.
22:58Na komm, setz dich doch gleich zu.
23:00Was soll denn das?
23:01Ach, geh, sei doch nicht so schwierig.
23:03Jetzt haben wir's noch müssen.
23:04Wollen wir doch.
23:04Göt euch.
23:05Servus.
23:07Los, beeilt euch.
23:08Herr Leutzer,
23:09da ist ja recht.
23:11Wir haben gehört, dass Sie letzte Woche einen Streit mit dem Alfons Birner gehabt haben.
23:14Der Dreckskerl.
23:16Hat meinen Alibaba auf dem gewissen.
23:18Nur damit sein Schlewittchen endlich mal gewinnt, hat er meinem Hengst Heukops gegeben.
23:22Heukops?
23:23Was ist da schlimm dran?
23:25Ja, Trockenfutter, wenn das ein Pferd nicht gewohnt ist, kriegt's Schlundverstopfung.
23:28Das hat der Birner genau gewusst.
23:31Der hat meinen Hengst eiskalt umgebracht.
23:33Und deswegen haben Sie den Birner erschossen?
23:35Nein, natürlich nicht.
23:36Eine biblische Rachekraise, oder?
23:38Wo waren's denn gestern Morgen zwischen 10 und 11?
23:40Ist das die Tatzeit?
23:42Mhm.
23:43Ist ja recht.
23:44Pass zur Auftrag, das hat ein Kiemer.
23:46In Miesbach.
23:47Was haben's da gemacht?
23:49Eine komische Geschichte.
23:50Wieso?
23:52Samstag hat mich jemand angerufen und hat was erzählt.
23:54Von dem Gestüt, was sie in Miesbach aufbauen wollten mit mir als Pferdewirt.
23:59Am Sonntag um 10 hatten wir eine Verabredung auf einer Weide.
24:02Na, dann haben Sie ja ein Alibi.
24:04Nein, es kam niemand.
24:06Na, und der ominöse Anrufer?
24:09Mann oder Frau?
24:11Ich denke, ein Mann.
24:12Oder eine Frau mit einer tiefen Stimme.
24:15Sag mal, wo ist denn der Gerhard?
24:17Was naus?
24:18Was naus?
24:19Ist der wahnsinnig worden?
24:22Ey Leute, was haben Sie denn für eine Schuhgröße?
24:2644.
24:27Und der Jackewehr hat Kaliber 7,92.
24:30Das schaut vielleicht ganz, ganz schlecht aus für Sie.
24:33Stinger, die Äubel.
24:33Was macht's denn hier?
24:34Können Sie mir sagen, was hier los ist?
24:36Leo, das schaut schlecht aus.
24:37Wir müssen hier den Schuhgröße entführen.
24:39Jetzt geht's heute auf Zeiten.
24:40Ja.
24:41Mordverdacht.
24:42Spinnst du?
24:43Für den Gerhard lege ich die Hand ins Feuer.
24:45Den kenne ich seit der Schule.
24:47Kobinian Pitschen.
24:48Du siehst doch, wie es hier zugeht.
24:50Hör zu.
24:51Ich bürge für ihn.
24:52Auf Zeiten.
24:53Morgen früh steht er bei euch auf dem Präsidium.
24:55Und wenn ich ihn selber hinbringe.
24:57Ja, ja.
24:58Versprochen.
24:59Jetzt mal langsam, ja?
25:01Wissen Sie was?
25:02Ich opfere mich, bleib da und pass auf ihn auf.
25:05Mir kommt keiner aus.
25:06Die Frage ist bloß, ob das nach der vierten Mass auch noch der Fall ist.
25:09Das geht nach der fünften, der sechsten, der siebten.
25:10Das geht nach der zehnten Mass noch.
25:12Herr Holzer, ich würde mir gerne mal Ihre Wohnung anschauen.
25:14Kein Problem.
25:16Sie können durch die Garage in meine Wohnung.
25:18Also dann kann ich ihn jetzt wieder haben, oder?
25:19Ja, freu dich kannst du es haben.
25:20Also komm, dann geh weiter.
25:21Damit ich etliche Bier haben kann.
25:22Servus.
25:23Mir wird der wichtigerste Job.
25:33Servus.
26:03Musik
26:09Leute, wir haben in Ihrer Wohnung Jagdgewehr Kaliber 792 gefunden.
26:12Logisch, das ist immer in meinem Waffenschrank.
26:15Wollen Sie mich jetzt deswegen festnehmen?
26:17Und warum waren Ihre Bergschuhe in der Gefliertruhe?
26:19Wolltest Sie schon mal auf den Winter einstimmen, oder was?
26:21Was? Das ist ein Witz.
26:23Die sind in meinem Schuhschrank.
26:25So wie es ausschaut, waren Sie damit zuletzt im Wald.
26:28Wahrscheinlich am Tatort.
26:29Das ist ein Scherz, oder?
26:31Herr Leutzer, Sie sind aktenkundig.
26:33Sie haben schon mal die Nerven verloren.
26:34Das ist zehn Jahre her.
26:36Da hat so ein Depp meine Verlobte ausgespannt.
26:38Der hat gekriegt, was er verdient hat.
26:40Leider hatte die Richterin kein Verständnis dafür.
26:42Ich glaube nicht, dass Sie bald morgen auf mehr Verständnis hoffen dürfen.
26:45Das ist doch lächerlich. Hören Sie auf.
26:48Herr Rai.
26:48Der Laborbericht.
26:51Die Faseranalyse kommt erst morgen.
26:53Ich habe es gesagt.
26:54Ja.
27:02Ihr Jagdgewehr ist eindeutig, als die Tatwaffe identifiziert worden.
27:05Und Ihre Bergschuh hat der Täter auch getragen, Herr Leutzer.
27:10Das ist Wahnsinn.
27:11Das gibt es nicht.
27:12Ich glaube, es ist Zeit für ein Geschenknis.
27:13Was soll ich denn gestehen?
27:15Ich war es nicht.
27:16Das ist eine Falle.
27:17Und Ihr Rindviecher fallen auch noch drauf rein.
27:19Soll man das jetzt auch ins Protokoll aufnehmen?
27:21Oder wollen Sie auf die Beamtenbeleidigung wieder verzichten?
27:24Entschuldigung, aber sehen Sie das denn nicht?
27:27Man hat mich nach Miesbach gelockt.
27:29Meine Schuhe und mein Gewehr genommen und will mir den Mord in die Schuhe schieben.
27:33Besonders plausibel klingt das aber nicht, Herr Leutzer.
27:35So muss es gewesen sein.
27:36Denken Sie doch mal nach.
27:38Ich bin doch nicht so blöd.
27:40Vielleicht ja doch.
27:44Herr Leutzer, Sie sind vorläufig festgenommen.
27:52Ich weiß nicht, irgendwie glaube ich diesem Leutzer.
27:54Weil er das Bier so gut einschenkt, oder?
27:56Ich weiß nicht, wie ich dem Leo beibringen soll.
27:58Dass er keinen Schrankklinik mehr hat.
28:00Bewerben Sie sich drum den Job?
28:01Dann wäre ich ja selber mein bester Kunde.
28:04Ach so, die Herren Kommissare.
28:06Ja, Sie lassen sich es aber gut gehen um die Zeit.
28:09Haben Sie denn Ihren Fall schon gelöst?
28:12Also der Laborbericht spricht eindeutig gegen diesen Leutzer, aber...
28:15Aha.
28:16Das ist ja prima.
28:17Dann soll die Stock als Protokoll aufsetzen.
28:19Wir übergeben sie der Staatsanwaltschaft und schließen die Akte.
28:23Oder nicht?
28:25Schon, aber dieser Christian Gruber...
28:27Genau.
28:28Ich wollte Sie fragen, in Ihrem Vorbericht.
28:31Da heißt es, diese Grubers sind Naturisten.
28:34Was heißt denn das, bitte?
28:35Na, dass die Textilbranche denen gar nichts verdient.
28:38Was?
28:42Ach so.
28:47Frau Stocke, könnten Sie mir bitte das Protokoll in der Salle Birner schreiben?
28:51Da habe ich jetzt leider keine Zeit mehr, weil ich bin quasi auf dem Sprung.
28:55Na, heute gleitet Ihre Zeit aber mit Lichtgeschwindigkeit.
28:57Wir haben ja nicht einmal zwei.
28:59Na, hat es Ihnen keine Sorgen.
29:00Ich mache Ihnen das morgen ruckzuck.
29:02So, so ruckzuck.
29:03Nehmen Sie jetzt Energiedeins zu sich oder haben Sie sich etwa verliebt?
29:09Und...
29:09Hat einer Ehre-Schwester was gesagt?
29:12Wissen Sie was?
29:13Das geht Sie jetzt gar nichts an.
29:17Gehen Sie jetzt zu tief, finde ich, he?
29:20Und?
29:21Gibt es schon was Neues?
29:25Der Gruber war tatsächlich in Brandenburg.
29:27Aber erst um elf, als der Markt angefangen hat.
29:29Da schaue ich ja.
29:31Ich bin es gerade abgefahren mit 50 vom Tator bis nach Brandenburg.
29:34Wie der Bulldog vom Gruber.
29:38Genau 29.
29:3950 fahrt ihr Auto überhaupt so langsam?
29:41Mit angezogener Handbremse.
29:43Jedenfalls hätte der Gruber das locker schaffen können.
29:45Ja, und wie kommt er an das Quälen, an die Schuhe?
29:49Nein.
29:50Wenn der Leutzer nie abschließt.
29:53Aber warum würde der Gruber ausgleichend dem Leutzer den Mord in die Bergschuhe schieben wollen?
29:58Die müssen sich ja kennen.
29:59Was sind doch mal Ihre Kathi-Fragen?
30:01Die müssen doch daraus wissen.
30:03Ähm, Herr Satz-Holri, wie wäre das, wenn Sie das vielleicht übernehmen würden?
30:08Ah, ah.
30:09Sie sind doch unser Weiberheld.
30:11Und du selber gesagt.
30:12Ich überprüfe inzwischen nochmal den Gruber.
30:14Beziehungsweise es soll der Mord machen.
30:21Das geht meine Schwester nicht besser.
30:23Da hat ich deinen Kugelhub, das ist ein Traum.
30:26Das könntest du öfter haben, Karpinian.
30:30Weswegen ich eigentlich gekommen bin, was ich dich fragen möchte.
30:34Der Leutzer und der Gruber, also der Pächter von deinem Birner, haben die sich gekannt?
30:39Nein, die haben absolut nichts miteinander zu schaffen gehabt, soviel ich weiß.
30:43Gar nichts.
30:47Kathi, das geht um den Markt.
30:49Du musst mir alles sagen, was du weißt.
30:52Der Herr Birner hat mir immer gepredigt, Diskretion ist alles.
30:55Und ich bin keine, die sich über anderes Maul zerreißt.
30:58Das weiß ich doch.
31:00Aber Kathi, mir kannst du es doch sagen.
31:03Kannten sich die beiden.
31:05Hatte der Gruber was mit der Vergiftung vom Alibaba zu tun?
31:08Nein, die kannten sich nicht.
31:13Aber...
31:16Der Herr Birner hat einmal gesagt, also eher angedeutet, dass der Leutzer und die Frau Gruber miteinander, weißt du schon...
31:27Die zwei?
31:29Das passt durch die Faust aufs Hauge.
31:33Kathi muss jetzt los.
31:34Oh, jetzt schon.
31:35Du, ich hätte ein Schweinsbrat machen wollen.
31:37Kathi, Kathi, Kathi.
31:38Da läuft ein Mörder frei rum.
31:40Da muss ich mich umkümmern.
31:54Dann bist du denn so nervös.
31:57Hast du mich wirklich auf dem Feld gesehen gestern?
32:00Ich dachte, du wolltest dich mit ein paar Freunden treffen.
32:03Ich habe keine Freunde.
32:05Im Gegensatz zu anderen.
32:08Wie meinst du das denn?
32:09Na, also...
32:11Außerdem ist es doch egal, ob ich dich auf dem Feld gesehen habe oder nicht.
32:14Du warst doch da, oder?
32:16Ja, natürlich.
32:23Deine Haut ist wieder schlimmer.
32:24Ja.
32:26Der Haut hat es meint, wir haben die Neurodermitis gerade ganz gut im Griff, aber...
32:31Es juckt halt trotzdem.
32:34Schau.
32:39Der Leutzer und die Gruber.
32:41Was, Herr Herr?
32:42Die haben es denn aus ihrer Katti rausgekitzelt?
32:45Tja.
32:46Ein Mann wie ich hat halt so seine Methoden.
32:52Edith und der Leutzer.
32:54Also so.
32:55Und wer behauptet das?
32:57Zuverlässige Quellen.
32:59Ja, wer das behauptet, lügt.
33:00Das stimmt einfach nicht.
33:08Sie wollen mir also wirklich erzählen, dass Sie nichts von dem Verhältnis Ihrer Frau wussten?
33:12Das ist aber traurig.
33:14Also, wenn es so gewesen wäre, hätte ich es gewusst.
33:16Und dann hätte ich auch was dagegen unternommen.
33:20Das haben Sie doch.
33:22Kaffee.
33:23Danke jetzt nicht.
33:25Sie haben den Leutzer nach Niesbach gelockt.
33:28Haben sich seine Schuhe und sein Gewehr unter Nadel gerissen.
33:31Und dann haben Sie den Herrn Birner erschossen.
33:33So konnten Sie den Bierhof behalten.
33:34Und den neben Buhl haben Sie auch ausgeschaltet.
33:36Zwei Fliegen mit einer Kopp.
33:38Fast perfekter Mord.
33:39Bis auf Ihr Alibi.
33:42Aber ich war in Brandenburg.
33:44Wärst um elf.
33:46Der Herr Birner ist aber schon um zehn Uhr dreißig erschossen worden.
33:49Und das konnten Sie leicht schaffen.
33:50Habe ich selbst ausprobiert.
33:52Ach, das ist ja irre.
33:54Sie haben einfach zu viel Fantasie.
33:56Und Sie haben kein Alibi, Herr Gruber.
34:01Also wissen Sie was?
34:02Ich kenne hier einen Verein.
34:03Und den Quatsch, den Sie hier erzählen, den müssen Sie erst mal beweisen.
34:08Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
34:09Sie kommen mit dem Haftbefehl wieder.
34:11Und so lange gehen Sie erst mal bitte, ja?
34:14Raus.
34:16Raus.
34:17Ja, Sie haben vollkommen recht.
34:21Sie können mir doch nicht einfach einen Mord in die Schuhe schieben.
34:24Wiederschauen.
34:43Ach, hier bist du.
34:45Haben die überhaupt mit dir gesprochen?
34:47Ja.
34:49Ist das alles, was du dazu zu sagen hast?
34:55Und jetzt verdächtigen sie dich.
34:57Mhm.
34:59Aber du hast noch nichts damit zu tun.
35:04Was glaubst du denn?
35:07Ich weiß gar nicht, so.
35:15Christina, es tut mir leid.
35:18Das mit dem Leutzer, das war nur...
35:21Ich habe mich so allein gefühlt.
35:22Das Einzige, worüber wir in letzter Zeit noch geredet haben, ist Florian.
35:26Wenn wir den Jungen nicht hätten...
35:27Wenn der Junge uns nicht hätte.
35:30Warum willst du alles zerstören?
35:33Du wusstest, es ist schon länger, nicht?
35:35Ich will nicht, dass unsere Familie auseinanderbricht.
35:38Und ich will nicht, dass der Junge was davon mitkriegt.
35:40Deswegen habe ich nichts gesagt.
35:43Aber er ist ja nicht blöd.
35:45Er hat es auch so mitgekriegt.
35:46Ich rede mit ihm.
35:48Christian, ich habe mich doch ganz klar für meine Familie entschieden.
35:52Und Florian ist mir nicht böse.
35:54Er hat sogar für mich gelogen.
35:56Er kann mich gar nicht auf dem Feld gesehen haben, als der Birne erschossen wurde.
35:58Wo war er dann?
36:01Platzieren.
36:04Lass dich von der Polizei nicht verrückt machen.
36:09So.
36:10Und jetzt habe ich einen Mordshunger.
36:13Hm?
36:22Guten Morgen, Frau Stockler.
36:23Morgen.
36:24Ja, das schaut ja super aus.
36:25Sehr schick.
36:26Sagen Sie, zu dem Birnerprotokoll sind Sie nicht gekommen, gell?
36:29So.
36:31Da sagen Sie jetzt nichts mehr, gell?
36:33Bitteschön, das Protokoll.
36:34So schön.
36:35Ja, da sind Sie baff.
36:36Aber die ganze Arbeit hätte ich mir sparen können, weil unten im Verhörraum sitzt nämlich
36:39der Gruber und will ein Geständnis abliefern.
36:42Frau Stockler, jetzt wollen Sie mich auf den Arm nehmen.
36:44Ich, Sie.
36:46Niemals.
36:47Da hebe ich mir ja am Bruch.
36:50Bitteschön.
36:52So.
36:53Und jetzt gängern Sie und lassen Sie den armen Mann nicht so lange warten, weil sonst überlegt
36:57er sich's noch anders.
36:58Ja, das verstehe ich.
36:59Entschuldigung.
37:01Bitteschön.
37:02Wiederschauen.
37:02Oh, das ist doch so.
37:03Ich freue mich, Herr Kuhner.
37:06Einen schönen Tag noch.
37:08Das ist doch so.
37:09Ja, das ist doch so.
37:19Herr Hofer, Gott sei Dank.
37:21Ich war's.
37:22Ich, ich hab den Gerhard Leutzer aus seiner Wohnung gelockt und ich habe mir sein, sein
37:27Gewehr und seine Bergschuhe besorgt.
37:30Und dann weiß ja jeder, dass er nie abschließt.
37:32Bin ich in den Wald und habe auf den Alfons Birner gewartet.
37:36Aber ich hab nur auf Schneewittchen gezielt.
37:39Ich, ich wollte, ich wollte, ich wollte ihn nur warnen.
37:41Ich wollte den Gerhard Leutzer Schwierigkeiten machen und ich wollte die beiden gegeneinander
37:47ausspielen.
37:48Meine Motive kennen Sie ja.
37:49Der eine wollte mir meine Frau wegnehmen und der andere mein Land.
37:53Sie wollen also damit sorgen, dass Sie den Birner erschossen haben?
37:56Ja.
37:57Dann wiederholst du das jetzt, bittchen.
38:02Herr Saturi.
38:04Frau Gruber.
38:05Was machen Sie denn hier?
38:08Ich habe den Birner erschossen.
38:12Frau Gruber, überlegen Sie sich gut, was Sie da sagen.
38:14Der Gerhard Leutzer, der wollte unbedingt wieder mit mir zusammen sein.
38:16Hat mich total unter Druck gesetzt.
38:18Lassen Sie uns drin weiterreden.
38:20Nein, jetzt hören Sie zu.
38:21Der hat sogar gedroht, alles meinem Mann zu erzählen.
38:24Dann kam letzte Woche dieses Räumungsklager.
38:26Der Christian war so verzweifelt, der hat gesagt, wenn wir vom Hof müssen, bringt er sich um.
38:29Verstehen Sie?
38:31Das war sein Lebenswerk.
38:33Dann habe ich den Schluss gefasst und mir diesen Plan ausgedacht.
38:40Frau Stockl, wo ist denn der Hofmann?
38:42Der ist im Verhörraum.
38:43Da würde ich den aber jetzt nicht stören.
38:44Der wäre gerade der Mord an Birner gestanden.
38:46Was?
38:47Von wem?
38:48Machen Sie der Frau Gruber einen Kaffee.
38:50Sie bleiben hier und rühren Sie nicht von der Stelle.
38:53Einen Tee.
38:58Frau Gruber hat den Mord gestanden.
39:00Ja, er hat den Abstand gestanden.
39:02Was?
39:02Was hat jetzt meine Frau damit zu tun?
39:04Na ja, die sitzt oben und sagt, dass sie den Birner erschossen hat.
39:06Ach, das ist doch Quatsch.
39:07Wahrscheinlich will sie mir helfen, aber ich habe den Alfons Birner umgebracht.
39:11Ich glaube, Sie wollen mich verarschen, oder?
39:12Ja.
39:13Nein.
39:14Ich würde sagen, wir machen oben weiter.
39:16Auf geht's.
39:21Ja, und Sie nehmen die Stomband.
39:35So, bitte.
39:37Was ist los, Edith?
39:39Christian, du musst nicht für mich gerade stehen.
39:41Ich habe dir mein Satori alles erzählt.
39:44Geh und kümmere dich um Florian.
39:45Ich habe Alfons Birner getötet.
39:47Ich und kein anderer.
39:48Das ist Unsinn.
39:49Ich habe ihn getötet.
39:51Wenn Sie sich jetzt mal entscheiden könnten.
39:53Entschuldigung, wenn ich störe.
39:55Die Faseranalyse vom Laborwärter.
39:57Danke, Herr Moor.
39:59Der Täter hat keinen Fingerabdrücken hinterlassen, nur Fußspuren.
40:02Herr Moor, das wissen wir schon.
40:03Die Fußspuren stammen von Bergschuhen von Gerhard Leutzer.
40:07Das wissen wir auch.
40:08Und in den Bergschuhen haben sich Faserrückstände von Socken gefunden.
40:11Socken?
40:13Socken.
40:17Socken.
40:26Ich sage Ihnen doch, mein Sohn ist nicht da rein.
40:28Sie haben heute schon genug gesagt.
40:33Was macht was?
40:35Wir haben es gleich.
40:36Na, Michi.
40:37Das ist also die Augenblicke, wo man sich freut, dass man zur Polizei gegangen ist, oder?
40:41Logisch.
40:41Es gibt nichts Schöneres, es in die dreckigen Socken von fremden Leuten herumzuwühlen.
40:46Sie, schauen Sie mal.
40:50Das schaut mal nach ganz nach Silkex aus.
40:56Herr Gruber.
40:57Alles gut.
41:09Papa.
41:09Papa.
41:12Ich habe das alles nur wegen uns gemacht.
41:16Ich wollte einfach, dass alles wieder so ist wie früher.
41:20Mama.
41:29So, da, da.
41:30Jetzt gibt es was Feins.
41:32Was soll ich das trinken?
41:33Wir zwei.
41:34Wer sonst?
41:35So.
41:36Willst du mich abfüllen, oder was?
41:37Freilich.
41:38Prost.
41:39Prost.
41:59Ich glaube, ich werde lesbisch.
42:04Wisstens was?
42:05Sag mal du.
42:07Sag mal du.
42:09Herr Hofer, Ulrich.
42:11Nein, Korbinian.
42:13Nein, ich Ulrich.
42:15Ach so.
42:18Angenehm, Hofer.
42:19Sag Tori.
42:20Prost.
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