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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:10Rastockel, Hofer hier. Ja, ich mache noch eine Unfallortbesichtigung von dem Unfall
00:16letzte Woche. Sie wissen schon, es dauert ein bisschen länger.
00:30Entschuldigung, wo geht es denn hier nach Rosenheim? Was? Wo geht es denn hier nach Rosenheim? So.
00:44Was will ich denn hier?
00:59Ist was? Auch wenn Sie sich das vielleicht nicht vorstellen können. Es gibt auch Leute, die haben es eilig.
01:04Wissen Sie, was der Japaner sagt? Hast du es eilig, sagt der Japaner. Gehe langsam. Hast du es sehr eilig,
01:11mache einen Umweg.
01:18Zipfelklatscher, Aufgebrezelter.
01:19Überlegst du ja gut, Paul, das ist eine Menge Geld.
01:22Da brauche ich nichts überlegen.
01:23Paul, lass uns doch noch mal in Ruhe über die Sache reden.
01:30Servus.
01:35Ist Ihre, oder? Geiles Time. Will er sie ihn abkaufen?
01:41Der Andi.
01:45Aber er kriegt es nicht. Nicht ums Verrecken.
01:48Hast du es gehört, Andi? Das Geschäft läuft nicht.
01:51Du warst nicht warten.
01:53Fahr heim.
01:53Treib es nicht zu weit, Paul.
01:59Ach so, und solange Sie noch keine Wohnung haben,
02:01möchten Sie bei mir?
02:03Ich glaube nicht, dass ich lange bleibe.
02:05Haben Sie jetzt ein Zimmer?
02:06Ja, das ist ein Glück, da ist gerade eins frei geworden.
02:08Also, wir müssen los.
02:09Ach, tschau.
02:10Ach, Marie, aber bitte sei pünktlich.
02:11Wir haben heute sicherlich eine Menge Gäste.
02:16Ist gut.
02:21Es wird Ihnen bestimmt gefallen.
02:23Logisch.
02:28Höchstens nach zwei Tagen ist es kalbt.
02:30Und ich muss morgen wieder ins Büro.
02:31Wir sind völlig unterbesetzt.
02:33Mama, in der Früh kann ich dir von der Schule daheimbleiben.
02:35Da ist sowieso so langweilig.
02:36Ja, das sollte so passen.
02:39Na gut, dann pass ich auf.
02:40Mei, was tät ich bloß ohne mein Schwesterherz machen?
02:44Aber um zwei muss ich ins Café, das sage ich der Klein.
02:46Wir sind nämlich auch unterbesetzt.
02:53Wusstest du gar nicht, dass mein Postbote so gut verdient?
02:55Na ja, ich fahre nicht mit dem Rad rum.
02:57Ich lief eine Wertzustellung aus mit dem Auto.
02:59Da bin ich mittags fertig.
03:00Und dann geht das Geschäft los.
03:02Da schau her.
03:02Danke, Spatzl.
03:03Sag mal, wann machen wir zwei jetzt mal aus Spitz-Tour?
03:07Sei froh, dass sie den in Ernst nimmt.
03:10Die Marie, die hat schon Haare auf den Zähnen.
03:12Also ich finde sie sympathisch.
03:14Sehr sogar.
03:16Marie, kannst gleich hierbleiben zum Zahlen.
03:19Oh, ja.
04:04Ich kann die Anzeige fürs Ausdruckshäuschen finden.
04:08Du, heute rühre ich ganz bestimmt an, ganz bestimmt.
04:16Hallo, Hofer. Ja, der Freile bitte schon auf, blöde Frage. Wo?
04:29Morgen. Halt! Was machen Sie da? Satori, Mordkommission.
04:36Der Hallo, das kann ja jeder sagen. Der Hallo ist gestorben.
04:40Wo ist denn der Ausweis?
04:43Bitte.
04:47Ach so, Sie sind der Neue.
04:50Mohr, mein Name. Michael Mohr.
04:52Ich hab den Tatort schon abgesichert, gell?
04:55Gut. Weitermachen.
05:01Morgen. Morgen.
05:08Da hat einer aber ganz schön zugeschlagen.
05:13Aber die Tatwaffe?
05:14Nein, leider noch nicht.
05:17Tatzeit?
05:18Zwischen vier und sechs Stunden ist es her, sagt der Herr Doktor.
05:22Mhm.
05:24Tatzeit zwischen ein und drei Uhr morgens.
05:26Tatwaffe fehlt.
05:28Der Täter muss Blutspritze abbekommen haben.
05:30Reinigungen checken.
05:34Ich dachte, Sie haben den Tatort abgesichert.
05:38Sie, kommen Sie da raus. Bitte gehen Sie hinter die Absperrung aber schnell.
05:41Michael, kommen wir mal her.
05:42Ja.
05:43Sagen Sie mal, darf da jeder?
05:47Da schau her.
05:49Die Straßensperre.
05:51Der Rehnfahrer.
05:52Das ist unser Herr Hauptkommissar, der Herr Hofer.
05:57Aha.
05:59Sartori, auch Hauptkommissar.
06:01Hofer.
06:02Kabinian Hofer.
06:07Michi.
06:09Den Zigarettenstummel hat er im Punkt gefunden.
06:11Ins Labor.
06:12DNA-Analyse. Vorsicht selber.
06:14Alles klar.
06:14Meine Herren.
06:16Der Hit ist als Gras niedergedrückt.
06:17Da muss immer gestanden sein.
06:18Ich schaue es euch noch einmal an.
06:19Das ist der Ausweis von dem Toten.
06:22Paul Brenninger hat er geheißen.
06:24Und 25 Jahre ist er alt geworden.
06:26Brenninger?
06:27Der Briefträger.
06:29Woher kennen jetzt Sie den Toten?
06:30Ich habe gestern zufällig mitgekriegt,
06:32wie jemand sein Motorrad kaufen wollte.
06:33Eine Harley.
06:34Die habe ich schon wegbringen lassen.
06:36Sein Handy.
06:37Haben Sie sein Handy auch gefunden?
06:39Ja, freilich.
06:39Das ist schon im Labor.
06:40Ich kriege die Spuren.
06:41Dann sind Sie ja ein wichtiger Zeuge.
06:43Haben wir sonst schon Zeugen?
06:45Bisher noch nicht.
06:46Wir haben Spuren.
06:47Ich meine, außer der Zigarette.
06:49Nein, noch nicht.
06:59Haben Sie die Seeforelle gesehen?
07:01Die haben hier gut 60 cm.
07:04Jetzt ist sie weg.
07:06Wollen wir über den Mord reden oder über das Fischen?
07:08Ich hätte die Mordwaffe ins Wasser geschmissen.
07:11Die müsste voller Blut gewesen sein.
07:13Blut kann man abwischen.
07:15Wenn man die Nerven hat.
07:16Im Dunkeln.
07:21Bauer ist kein U-Boot.
07:26Na ja.
07:27Wir lassen auf jeden Fall mal die Taucher kommen.
07:29Der Brenning hat so einen 10er SMS-Nachricht gekriegt.
07:32Danach ist er weg.
07:33Ich glaube, der war verabredet.
07:35Vielleicht sogar mit seinem Mörder.
07:36Ja.
07:37Vielleicht.
07:40Da drüben, wo die Leute...
07:43Vielleicht haben die was gesehen.
07:46Vielleicht.
07:49Hallo?
07:51Kriminalpolizei.
07:52Machen Sie bitte auf.
07:57Polizei, was ist denn passiert?
07:58Guten Morgen.
08:00Der Autorin.
08:00Mordkommission.
08:01Das ist der Kollege Hofer.
08:04Da drüben ist ein Mord passiert.
08:06Wir hätten ein paar Fragen.
08:07Mord?
08:08Ja?
08:09Keine 50 Meter von hier.
08:11Ein gewisser Paul Brenninger aus Rosenheim.
08:13Der Paul?
08:15Er ist erschlagen worden.
08:19Aber...
08:20Wem ist wen?
08:22Kann man kurz reinkommen?
08:43Möchten Sie einen Kaffee?
08:44Ja.
08:46Woher kennen Sie den Paul Brenninger Frau?
08:50Entschuldigen Sie.
08:52Hirschfeld.
08:52Lena Hirschfeld.
08:54Von der Realschule.
08:56Der Mord ist so zwischen ein und drei Uhr morgens passiert.
08:58Können Sie sich vorstellen, was der Brenninger um die Zeit hier draußen gemacht hat?
09:01Woher soll ich das wissen?
09:05So sicher schön ruhig hier.
09:08Haben Sie nichts gehört?
09:09Streit oder...
09:10Nein.
09:10Nichts.
09:12Absolut nichts.
09:13Hätte ich doch nur was gehört.
09:19Grüß Gott.
09:21Sie sind von der Polizei, nehme ich an.
09:23Schon gehört, was passiert ist.
09:27Der Herr Hufer, der Herr Satori von der Krippung Rosenheim.
09:30Mein Verlobter, der Herr Huber.
09:32Haben Sie den Herrn Brenninger auch gekannt?
09:34Ich muss noch einen Kaffee schaffen.
09:37Der Paul, der ist doch...
09:38Der war...
09:41Mittelstimmer beim S.V. Rosenheim.
09:44Da bin ich nämlich Hauptsponsor, wissen Sie?
09:46So, so. Dann gehört Ihnen auch das Golfhotel.
09:48Ja.
09:49Der Paul, der hätte was werden können.
09:51So ein wichtiger Profi.
09:52Aber es hat ihm an Reif gefehlt.
09:53An Ehrgeiz, wissen Sie?
09:54Ja.
09:56Nichts Schlechtes über einen Toten.
09:58Haben Sie eine Ahnung, was der da draußen gesucht hat, mitten in der Nacht?
10:02Nein, habe ich nicht.
10:04Ich habe nicht so viel Umgang mit einem Postler.
10:06Gibt's schon Verdacht?
10:07Und wenn wir einen hätten, würde man Ihnen nicht sagen.
10:09Gehen wir, wir haben's hier.
10:15Danke für den Kaffee.
10:17Gern.
10:22Haben Sie das Bett gesehen?
10:23Die hat nicht allein geschlafen.
10:24Aber mit dem Huber auch nicht.
10:25So ein ignorant.
10:26Und Sie spielt da auch noch mit?
10:28Da brauchen Sie sich aber nicht zu wundern bei dem Aufzug.
10:30Sind Sie jetzt Hobby-Landwirt oder Hobby-Kriminaler?
10:32Das werden Sie dann schon sehen.
10:34Sie fragen können.
10:48Entschuldigen Sie bitte.
10:49Das ist ein Behördenparkplatz.
10:52Ich dachte, da ist nur für Einsatzfahrzeuge der Polizei.
10:55Erstens ist das ein Einsatz.
10:58Und zweitens geht's jetzt wohl kaum was an.
11:01Ich bin Kriminalrat Waltersack.
11:06Das tut mir leid, das konnte ich auch nicht wissen.
11:08Ist gut.
11:09Ich wette, Sie sind der Sartori aus München.
11:12Richtig.
11:14Das war das erste Mal aus und dann stellen Sie Ihre Blondinen-Schraubel vor die Eisdiele,
11:17wo sie hingehört.
11:18Wir sehen uns dort oben.
11:20Danke.
11:22Scheiße.
11:23Hey, dazu kommt mir nicht die Traus.
11:24Keine Chance.
11:26Hey.
11:37Servus.
11:49Miriam.
11:49Das ist aber der Name.
11:51Bist du bereit?
11:52Ja, bin bereit.
11:53Bist du auch ganz allein im Büro?
11:55Ja, ich bin allein im Büro.
11:56Keiner, der dir hilft.
11:57Niemand.
11:58Und von wo rufst du denn an, Miriam?
12:00Ich ruf aus Rosenheim an.
12:02Aus dem Outback.
12:03Dann ist die nächste Frage nicht so leicht zu beantworten für dich.
12:06Wie heißt die Straße, in der die Münchner Polizeidirektion liegt?
12:09Mausefalle?
12:10Hamsterkäfig?
12:11Hundezwinger?
12:12Löwengrube?
12:12Oh, mei.
12:13Das liegt mir jetzt auf der Zunge, gell?
12:15Also, ich glaub, Mausefalle ist es nicht, oder?
12:18Das musst du jetzt wissen.
12:20Ach, das ist...
12:23Löwengrube.
12:24Richtig.
12:25Gewonnen, Miriam.
12:26Bleib dran.
12:27Wir machen ein bisschen Musik.
12:33Sie sind der Neue, gell?
12:35Richtig.
12:36Satori.
12:37Sie sind heute bei der Grippe Rosenheim.
12:39Miriam Stockl.
12:40Sie haben mir zu zwei Freikarten verholfen.
12:43Sie haben was gut bei mir.
12:45Herrlich?
12:46Wollen Sie einen Kaffee?
12:49Ich hätte gern was ganz anderes von Ihnen.
12:55Was denn jetzt?
12:57Laden Sie mich bloß nicht zu dem Konzert von diesem Urbau ein.
13:01Okay?
13:02Na, keine Angst.
13:04Ich hab die Karten eh schon verplant.
13:11Wollen, stellen Sie Ihre Sachen bitte auf Ihren Schreibtisch?
13:14Mhm.
13:17Das ist Ihr Schreibtisch.
13:18Danke.
13:19Wir müssen es übrigens selber selber halten.
13:21Da kümmelt sich die Kurzfrage eh drum, ja?
13:22Man sieht's.
13:24Warten Sie, warten Sie.
13:25Ich helfe Ihnen.
13:26Danke.
13:27Sie ist eine echte Lady, Frau Stockl.
13:29Zu zweit geht's halt am besten.
13:38Verzeihung.
13:41Oh, 96.
13:44Ach, da hab ich was nachschauen müssen.
13:47So.
13:47Ja.
13:51Also Ihr Kaffee, Frau Stockl.
13:53Einsame Spitze.
13:54Ein Mann mit Manieren.
13:56Aber sowas kennt man ja bei uns hierin gar nicht auch.
14:00Der Herr Sartori ist ja auch aus München.
14:02Aus München?
14:04Ja, der war ja nie weggangen.
14:07Genau, Herr Sartori.
14:08Erzählen Sie uns doch nochmal,
14:09wieso Sie so plötzlich weg sind aus München.
14:11Das sind übrigens die persönlichen Sachen des Ermordeten.
14:15des Versparen.
14:24Hier rein.
14:25Geht nicht.
14:26So.
14:26Sein ist der Akku leer.
14:28Ah, Akku leer.
14:29Sagen wir schon einen schreitenden Schritt weiter.
14:31Wir brauchen das Ladegerät.
14:33Logisch.
14:34Was ist das in seiner Wohnung?
14:35Ach, das ist die Frau Brenninger, die Schwester des Verstorbenen.
14:39Das ist der Hauptkommissar Sartori und das ist der Hauptkommissar Hofer.
14:42Grüß Gott, Frau Brenninger.
14:44Wenn es Ihnen recht ist, fahrt der Kollege gleich noch mit in die Wohnung.
14:48Ich fahr zur Hauptkommissar.
14:49Ich fahr zur Hauptkommissar.
14:49Da hat er noch gearbeitet, Ihr Bruder, oder?
14:52Herr Kommissar, meinen Sie finden, den der das getan hat?
14:56Ähm.
14:58Ja.
14:59Frau Brenninger, ich werd mich bemühen.
15:02Ich mein, ich versprech's Ihnen.
15:09Ja, was ist der?
15:12Hab ich nie gesehen.
15:18Das war letzte Weihnachtsfeier.
15:21Da ist der Urbauer.
15:24Ein netter Kerl.
15:25Gar nicht abgehoben.
15:27Paul hat ihn gemocht.
15:29Das da ist doch der, der Huber, oder?
15:32Kennen Sie den auch?
15:35Und seine Verlobte, die Frau Hirschfeld?
15:40Ihr Bruder war doch mit ihr befreundet, oder?
15:43Die war hinter ihm her.
15:45Auf Partys und so.
15:47Früher.
15:49Aber die Lena hat ein großes Geschäft.
15:51Da muss schon ein Hotelier her.
15:57In der Wohnung hat der Schlüssel nirgends gepasst.
16:00Ach, und Ladegerät war übrigens auch Künstler.
16:02Das war aus seinem Arbeitstisch bei der Post.
16:05So.
16:07Einmal lieber Käse.
16:09Danke sehr.
16:12Einmal Chiapata con mozzarella.
16:14Buon appetito.
16:16Grazie, bella donna.
16:18Chiapata.
16:18Bayerische Vitamine.
16:21Das ist aber ein schönes Etui.
16:23Das ist aus Indien, gell?
16:25Das ist Shiva.
16:27Die Göttin der Erotik.
16:29Ach, das wissen Sie.
16:30Wo der Schlüssel passt, wissen Sie es auch?
16:33Dann laden Sie jetzt erst einmal das Handy von Brenninger,
16:35aber ohne was zu verstellen.
16:36Können Sie das?
16:37Ich kann noch ganz andere Sachen.
16:44Und mit selbst das nächste Mal.
16:48Die Fahrtroute von Brenninger an seinem letzten Arbeitstag.
16:51Molkerei, Metzgerei, Golfozele und als letztes war der Urbauer.
16:55Und da fahren wir dann noch als erstes hin.
17:02Kriegen Sie die Hütte vom Urbauer.
17:05Wir werden schauen.
17:09So.
17:11Vielen Dank.
17:15So, liebe Leute.
17:16Vielen Dank.
17:17Herr Urbauer.
17:19Jetzt nimmer, liebe Leute.
17:20Das Fernsehen ist schon da.
17:21Und proben muss ich auch.
17:23Wortkommission Rosenheim.
17:24Mein Name ist Hofer.
17:26Das ist der Herr Satori.
17:27Es geht um den Fall Brenninger.
17:29Ja, der Paul.
17:30Schrecklich, so ein junger Mensch.
17:31Aber ich glaube nicht, dass ich Ihnen da helfen kann.
17:34Sie waren wohl einer der Letzten, die Ihn Leben gesehen haben.
17:37Wir haben sich gestern Abend mit ihm unterhalten.
17:38Wegen dem Motorrad.
17:40Erinnern Sie sich an mich?
17:41Ja.
17:43Freilich.
17:45Also.
17:46Kommen Sie rein.
17:47Ja.
17:47Bist du stark, Arko.
17:50Eine Notstudie, Herr.
17:52Ich hab da einen Trepfer nach Südtirol.
17:55Na, danke.
17:56Auch noch einen kleinen würde ich schon nehmen.
17:59Das gehört bei uns quasi zu den Ermittlungen.
18:01So.
18:06Das ist ja so traurig mit dem Paul.
18:09Ja.
18:09Also.
18:10Ich hab ihn gut leiden können, den Burschen.
18:14Komisch.
18:14Ich hab gedacht, Sie sind sauer auf ihn.
18:16Wegen dem Deal.
18:17Sie wollten ihm doch sein Motorrad abkaufen.
18:20Okay.
18:21Das war doch nur ein Spiel.
18:22Wir werden uns schon einig waren.
18:24Prost.
18:25Prost.
18:30Als er die Post gebracht hat, hat er was gesagt, dass er Ärger gehabt hat oder sowas?
18:35Wir haben einen Schnapsel getrunken.
18:37Er war immer ein bisschen befangen, der Paul.
18:39Das geht mir oft so mit den einfachen Leuten.
18:42Und er war angefressen.
18:43Wegen dem Huber, glaube ich.
18:44Dem vom Golfhotel?
18:46Was genau hat er denn gesagt?
18:47Also.
18:48Das weiß ich nicht mehr genau.
18:50So was wir.
18:52Manche glauben, sie sind was Besseres.
18:54Aber dem zeig ich's.
18:55Naja.
18:56Das muss ja nichts fassen.
18:57Wir werden ihn fragen.
19:00Sie.
19:01Der Georg Huber ist ein Freund von mir, gell?
19:03Wir spielen Golf gemeinsam.
19:05Also.
19:06Verstehen Sie mich recht?
19:07Das wäre mir jetzt peinlich.
19:07Wenn wegen so einer Lappalie ...
19:09Keine Sorge.
19:10Wollen Sie noch einen?
19:12Nein, danke.
19:14Da steckt bestimmt was anderes dahinter.
19:16Bei dem Umgang von Paul.
19:19Wie meinen Sie das?
19:20Zu meinem Güte.
19:21Jetzt legen Sie mich nicht auf jedes Wort fest.
19:23Was halt so geredet wird im Club.
19:25So, so.
19:26Was wird denn so geredet im Club?
19:28Ah.
19:29Der war schon ein bissel leichtfertig, der Paul.
19:32Da gibt's bald einmal Probleme.
19:34Andi, kommst du bitte?
19:35Ja.
19:37Meine Herren, das Fernsehen ist da.
19:38Die Pflicht ruft.
19:41Ein Gebet.
19:48Meine neueste Scheibe.
19:51Wissen Sie was?
19:52Ich lasse Ihnen vier Karten für unsere Gala ins Büro schicken.
19:54Sie müssen kommen.
19:55Tun Sie mir die Freude.
19:57Danke.
19:58Danke.
19:59Danke.
20:10Ich dachte, Sie stehen auf Volksmusik.
20:30Ich muss alle überprüfen.
20:33Oh.
20:36Oh.
20:37Oh.
20:38Oh.
20:38Oh.
20:39Oh.
20:44Oh.
20:51Oh.
20:52Auch, die haben Sie mit den Breninger gehabt.
20:53Wer behauptet das?
20:54Sie sollen so gar gesagt haben, dass Sie ihn fertig machen, den Herrn Breninger.
20:57So.
20:58Soll ich das gesagt haben.
21:00Das ist aber sehr interessant.
21:01Wir waren nämlich ganz allein in meinem Büro.
21:02Warum war er denn bei Ihnen im Büro?
21:05Weil ich mir meine Golfschuhe aus England schicken lasse und weil er sie mir gebracht hat per Nachname und weil
21:10ich sie gleich anprobiert habe.
21:11Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ob noch was anderes zu tun.
21:15Ging es um Ihre Verlobte?
21:21Ich meine, weil Sie beide gerade auch Streit hatten.
21:28Mit mir nicht, meine Herren, ja?
21:30So nicht! Ich werde mich mit dem Polizeipräsidenten über Sie unterhalten.
21:34Gut, sagen Sie einen schönen Gruß von mir.
21:37Georg.
21:40Wollen Sie jetzt noch was sagen, Frau Hirschfeld?
21:47Nein.
22:13Ja, Sartori, sagen Sie mir, Herr Hofer, die Wohnung von Brenninger, die haben wir doch versiegelt, oder?
22:18Ja, ich stehe gerade hier vor der Wohnung und ich glaube, ich sehe da oben das Licht von der Taschenlampe.
22:22Hallo?
22:23Hallo?
22:24Scheißverkündung.
23:00So, Vorsicht, das brennt jetzt ein bissel.
23:05Und da hab ich noch Eiswürfel, damit die Beute nicht zu groß wäre.
23:09Halten Sie sich selber fest.
23:14Ich bin so ein Depp.
23:16Das haben jetzt Sie gesagt.
23:18Lass mich überrumpeln wie ein Anfänger.
23:19Warum warten Sie nicht, bis ich da bin? Ich hab extra noch mal angerufen.
23:22Sie waren das.
23:24Ach, Scheiße.
23:26Haben Sie wenigstens gesehen, wer das war?
23:30Bravo.
23:31Es hätte nur so viel gefehlt und wir hätten unseren Mörder gehabt.
23:33Hätten?
23:34Der muss irgendwas Belastendes gesucht haben, weil sonst würde er das Risiko nicht eingehen.
23:38Aber was?
23:40Naja, ich fahr Sie jetzt einmal zum Bobby.
23:43Na, danke. Ich glaube, ich fahr lieber selber.
23:46Freilich. Dass Sie noch einmal überfallen werden.
23:50Vorsicht, Rosenheim ist eben gefährliches Pflaster.
23:57Schauen Sie, Ihr Kopfschmerztabletten. Sie armer.
24:00Und da habe ich Ihnen noch ein paar Wohnungsanzeigen angestrichen, weil Sie kommen eh nicht dazu.
24:05Das ist wirklich ganz reizend von Ihnen, Frau Stockert.
24:07Und die Akkus vom Handy habe ich Ihnen auch noch aufgeladen.
24:09Jetzt müsste man nur noch den PIN-Card wissen.
24:12Aber Sie schaffen das schon, gell?
24:13Morgen, Herr.
24:14Der Chef, persönlich.
24:16Ich möchte Sie beide sprechen.
24:18Alleine.
24:22Sie haben sich hier schnell beliebt gemacht.
24:24Der Präsident hat mich heute Morgen angerufen, wegen Herrn Huber.
24:28Also da war alles korrekt, da war ich auch dabei.
24:30Und diese misslungene Aktion im Haus des Mordopfers?
24:34Ich hätte gehofft, dass Sie solche Eigenmächtigkeit unterlassen.
24:37Nach Ihren Erfahrungen in München.
24:39So viel Glück und wir hatten unseren Mörder gehabt.
24:41Es geht hier nicht um Glück, sondern um ganz klare Sicherheitsvorschriften.
24:46Und die gelten für alle Mitarbeiter dieser Abteilung.
24:50Ich hoffe, Sie finden ihn bald.
24:53Morgen, die Herren.
24:56Warte mal.
24:59Ich habe eine Idee.
25:01Frau Stöckel, wir können einen Kaffee trinken.
25:04Sie, der Gerichtgericht von der Berichtsmedizin.
25:07Ja, der hat schon hier.
25:10Herzlichen Dank, Frau Stöckel.
25:15Der Bericht von der Gerichtsmedizin.
25:21Gehlkopf zertrümmert, Gehirnsubstanz ausgetreten, Wundränder stumpf.
25:27Tatwaffe, ein Gegenstand mit langen, aber nicht scharfen Kanten.
25:30Na also, geht doch.
25:31Haben Sie es?
25:32Na logisch.
25:33Super.
25:3375 Prozent aller Menschen nehmen ihr Geburtsdatum, wenn sie eine Geheimzahl brauchen.
25:37Da schau her, Sperrmast, Uhren im Schamhaar.
25:39Sie, der Brenninger hat Geschlechtsverkehr gehabt, kurz vor seinem Tod.
25:42Bingo, die letzte SMS.
25:44Erwarte dich in einer Stunde.
25:46Geschlechtsverkehr hat er gehabt.
25:47Ja, ja, da rufe ich jetzt gleich mal an.
25:51Ja, es stimmt.
25:53Der Paul war in der Nacht bei mir.
25:56Ich hätte es ihm sowieso gesagt.
25:57Sie haben mit ihm geschlafen?
26:01Der Gerichtsmediziner?
26:02Ja.
26:03Das Ganze geht schon länger, oder?
26:05Ich hätte es dem Georg sagen wollen, aber ich konnte es nicht.
26:08Wann ist denn der Paul Brenninger weg in der Nacht?
26:10So gegen halb drei.
26:12Und Sie meinen, dass ihr Verlobter davon nichts weiß?
26:15Um Gottes Willen.
26:16Aber wenn er es gewusst hätte, dann wäre es doch möglich, dass...
26:18Herr Kommissar, der Georg weiß nichts.
26:30Sie sagen so mal, da in München, was war da eigentlich los?
26:35Ich habe was gehört von einem Bauunternehmer, der in den Mordfall verwickelt war.
26:40Und Sie haben sich mit ihm angelegt.
26:41Und, doch scheißegal, jetzt bin ich hier.
26:45Doch wunderbar.
26:48Ist das Richtige?
26:49Ja, ein Golfschläger, das könnte sein.
26:55Danke.
26:58Der glänzt noch, der liegt noch nicht lange da drin.
27:01Der muss sofort ins Labor.
27:03Geiler, weil Titan.
27:05Der kostet über 500 Mark.
27:09Das war ein super Treib.
27:10Das musst du dir nicht lassen.
27:12Danke.
27:12Sehr nett, danke.
27:14Na, die schon wieder.
27:16Geben auch keine Ruhe.
27:18Herr Ruber,
27:21ich bin mit Titan-Schlägern.
27:23Ja, manchmal. Warum?
27:24Wo waren Sie in der Nacht von Montag auf Dienstag?
27:26So um halb drei.
27:27Wo soll ich gewesen sein? In meinem Bett natürlich.
27:29Gibt es Erzeugen?
27:31Was wollen Sie denn immer mit Ihren impertinenten Fragen?
27:33Herr Ruber, bitte sind Sie nicht, dann begleiten Sie uns auf die Dienststelle.
27:36Wir müssen Sie eingehend befragen.
27:39Ah, jetzt bin ich vielleicht verdächtig, was?
27:40Das ist doch absurd.
27:41Was habe ich mit einem Postler zu tun?
27:43Gereck dich nicht auf, Schorsch.
27:45Die Herren tun doch nur ihre Pflicht.
27:47Eben.
27:47Ja, du rätst dich leicht.
27:50Also nochmal.
27:52Warum haben Sie den Brenninger bedroht?
27:57Das beweisen Sie mir erst einmal.
28:01Sie hatten nach dem Mord Streit mit Ihrer Frau Loppen.
28:04Warum denn?
28:05Hm?
28:09Jetzt nicht.
28:12Also, ist gut, danke.
28:14Servus.
28:16Herr Ruber, der Golfschläger, den wir gefunden haben, ist vom Labor als Tatwaffe identifiziert worden.
28:22Da sind Ihre Initialen drauf.
28:28Wissen Sie, das ist ja ein Wahnsinn.
28:30Die Golfschläger sind im Hotel in meinem Büro, da kann jeder dran.
28:34Den hat wer geklaut.
29:03Ja, Herr Ruber, ich finde, es reicht jetzt.
29:05Wissen wurde, hat Herr Ruber ein Alibi.
29:07Er war in der Stadtratssitzung.
29:09Da habe ich ihn gesehen und ein paar hundert andere Leute auch.
29:12Und umgebracht haben kann er ihn ja trotzdem.
29:14Ja, was glauben Sie denn, was das für einen Wirbel macht, wenn Sie Ihren Huber verhaften?
29:18Das kann den Mann ja ruinieren.
29:20Das ist ein Eilsam.
29:22Was?
29:23Nichts.
29:24Überlegen Sie sich das sehr genau.
29:27Eine Nacht in der Zelle und der Huber, der ist reif.
29:29Aber dafür reicht uns auch eine vorläufige Festnahme.
29:33Gut.
29:37Aber kein Wort an die Presse.
29:47Ja, der springt schon wieder nicht an.
29:49Nein, du machst gar nichts.
29:50Du wartest, bis ich komme.
29:56Herr Sattori.
29:57Herr Sattori, warten Sie.
29:59Was denn?
30:00Herr Sattori, Sie müssen unbedingt helfen.
30:02Sie müssen mir Ihr Auto leihen.
30:03Na, ganz dringender Notfall.
30:04Ich würde Sie sonst nicht bitten.
30:06Also, mein Baby würde ich nicht mal meinen besten Freund leihen.
30:08Also, Herr Sattori.
30:09Ich kann Sie fahren.
30:10Steigen Sie ein.
30:10Ja, super.
30:11Passt.
30:23Der Doktor ist immer noch beim Krauthofer.
30:26Der kommt vor einer Stunde nicht.
30:27Was ist jetzt mit der Liesl?
30:29Das überlebt die Liesl nicht.
30:31Das Kalb liegt falsch.
30:33Das müssen wir rausholen.
30:35Tun Sie mal den Geburtsstrick her.
30:37Was für ein Ding?
30:38Den Geburtsstrick, bitte schön.
30:40Oh.
30:42Vincent, den Geburtsstrick.
30:44Ach, lass, Vincent, ich mach das schon.
30:52Jetzt können Sie es noch gehen.
30:54Das wird eine ziemlich blutige Geschichte.
30:55Naja, so viel schlimmer als eine Obduktion wird es schon nicht werden, oder?
31:02Scheiße.
31:08Das ist ein selbstgebranter Obstler, gell?
31:10Ach, das können Sie auch.
31:11Ja.
31:12Prost?
31:13Prost.
31:14Schau mal, wie es sauft.
31:16Die ist dann mal ganz ohne Doktor gemacht.
31:18Ja.
31:18Und für einen aus der Stadt hat er sich gar nicht schlecht angestellt, oder?
31:21Ja.
31:23Ja.
31:54Danke fürs Herbband.
31:56Ja, ich hab' ich gern gemacht.
32:02Lena, es wird alles gut, glaubst du mir.
32:05Guten Morgen, Frau Hirschfeld, Herr Urbauer.
32:07Es wird aber schon eine Stunde da, bis ich Ihren Verlobten befragt habe.
32:10Herr Kommissar, ich kenne den George Huber seit 20 Jahren.
32:15Der ist manchmal jähzornig.
32:16Aber das ist doch kein Mörder.
32:18Na, na, wenn Sie das sagen.
32:22Lena, wenn ich noch irgendwas für dich tun kann?
32:25Ja.
32:26Du könntest auf der Beerdigung von Paul singen.
32:29Geht das?
32:30Lena, ich dreh's ja so gern.
32:32Schon für dich.
32:33Aber ich darf nicht.
32:35Meine Verträge verbinden mir private Auftritte.
32:38Ja, das ist blöd, aber so ist dieses Business.
32:45Sie wollen mich fertig machen, ist mir schon klar.
32:49Schmarrn, niemand will Sie fertig machen.
32:51Reden will ich mit Ihnen.
32:52Also, setzen Sie sich.
32:54Sie, was machen Sie da?
32:56Verschwinden Sie.
33:02Du hast es getan.
33:06Gib's endlich zu.
33:08Lena, bitte.
33:10Frau Hirschfeld, gibst du die Waffe her.
33:12Bleiben Sie weg.
33:14Er soll es zugeben.
33:16Ich will eine Antwort.
33:18Machen uns doch nicht alle unglücklich.
33:20Welch mit dem Herr Lothry.
33:22Er hat mich geliebt.
33:24Für dich bin ich doch bloß ein Besitz.
33:32Ich habe noch sechs Schuss.
33:34Legen Sie die Waffe hin.
33:41Frau Hirschfeld, jetzt müssen Sie zwei Menschen erschießen.
33:44Gehen Sie da weg.
33:46Frau Hirschfeld, ich habe auch jemanden geliebt.
33:50Eine wunderbare Frau.
33:53Ein Besoffener hat sich über den Haufen gefahren.
33:56Ich habe mir eine Waffe genommen und wollte ihn erschießen.
34:01Aber es wäre nur ein Toter mehr gewesen.
34:03Ich habe den Paul geliebt.
34:06Das weiß ich jetzt.
34:08Heute bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe.
34:12Es hat nichts geändert.
34:14Lena, um Gottes Willen.
34:17Ich war es nicht.
34:19Schwierst du es dir?
34:21Er hat recht, Frau Hirschfeld.
34:23Er war es nicht.
34:24Es gibt Beweise.
34:25Schatz, du hast nur mein eigenes Leben zerstört.
34:27Sonst gescheit.
34:30Geben Sie mir die Waffe.
34:32Ich werde es ja vergessen, die Sache.
34:34Dern Sie es her.
34:36Sonst vernünftig bitte.
34:45Also laut DNA-Analyse ist die Zigarette nicht vom Huber.
34:49Das beweist aber noch nicht dem Huber seine Unschuld.
34:52Der Zigarettenstummel muss nicht unbedingt vom Täter sein.
34:55Göttlich, die Butterbrezen.
34:57Nicht so wackeln.
34:58Sie glauben gar nicht, wie sensibel so ein Seephörerle ist.
35:03Sagen Sie mal, die Steuere von der Frau, hat die gestimmt?
35:08Nein.
35:11Der Brenninger ist ein Spielzeug.
35:13Das ist doch wahnsinnig teuer.
35:14Woher hat der das Geld?
35:16Der Huber hat Geld.
35:17Ja, aber gibt der das dem Brenninger, wenn ihr den hasst?
35:19Halten Sie mal, bitte.
35:20Klar, ich nehme doch die Blinker.
35:22Der Brenninger war ein Briefträger.
35:24Vielleicht hat er was gewusst, was niemand wissen dürfte.
35:26Ja, aber dann müsste er die Briefe geöffnet und irgendwas gefunden haben.
35:30Aber wo ist das?
35:31Der Schlüssel von Brenninger denn nirgends passt.
35:35Ein Tresor?
35:48Abstand ist ein Georg Hauptmann aus München.
36:03Andi Urbauer, der König vom Wilden Kaiser.
36:06Macht auf großen Künstlern und lässt einen anderen für sich singen.
36:09Und verdient die fette Kohle damit.
36:11Deswegen, wenn er in die Öffentlichkeit kommt.
36:12Seine Fans werden ihm das nie verzeihen.
36:14Und der Brenninger, der hat das genau gewusst.
36:18Deswegen wollte er auf der Beerdigung nicht singen.
36:23Herr Urbauer, bei dem Streit mit dem Brenninger,
36:26da ging es nicht um Ihre Haare.
36:28Der Brenninger hat sich erbessert.
36:30Brenninger, mich?
36:31Wer hat einen den Denschmarrn erzählt?
36:34Ja, so ist das Licht besser, Horst.
36:36Viel besser, Dankeschön.
36:38Sind Sie deswegen da?
36:39Wie lange geht es schon, dass jemand anderes für Sie singt?
36:42Ist das das neueste Gerücht?
36:45Kein Gerücht, Herr Urbauer.
36:46Wir haben Beweise.
36:48Hier die neueste Scheibe.
36:50Gesungen von Gero Hauptmann.
36:52Und diesen Brief.
36:54Ich habe den neuen Song jetzt nochmal gesungen.
36:56Schöne Frechheit.
36:58Wo haben Sie denn das her?
36:59Und das ist der Vertragsentwurf.
37:00Da steht genau drin, wie viel Sie diesem Gero zahlen müssen,
37:03dass er für Sie singt.
37:04Der Brenninger hat davon gewusst.
37:05Er hat den Brief nämlich aufgemacht.
37:07Es ist eine Fälschung.
37:09Sie können mir nichts beweisen.
37:16Die gleiche Zigaretten-Sorte haben wir auch am Tatort gefunden.
37:19Wir machen einen Speicheltest.
37:27Ein gutartiger Tumor hat der Chirurg gesagt.
37:31Eine harmlose Operation.
37:34Wissen Sie, was das heißt, wenn man im Krankenhaus aufwacht und die Stimme ist weg?
37:39Stimmband beschädigt.
37:41Aus.
37:41Vorbei.
37:42Ja, das Singen war doch mein Leben.
37:45Was anderes hat es nicht gegeben.
37:46Ja, und da haben Sie beschlossen, jemanden anders für sich singen zu lassen.
37:51Einen Musiker aus dem Münchner Westend, den ich sehr gut bezahlt habe.
37:55Sehr gut, der hätte nie was verraten.
37:58Aber dieser Brenninger, der hat mich immer weiter erpresst.
38:0350.000 Mark hat er schon aus mir herausgeholt.
38:06Am letzten Dienstag wollte er wieder 10.000 haben.
38:09Ich habe zu ihm gesagt, weißt du was, ich gebe dir 20.000.
38:13Aber gib mir vorher dieses Dreckszeug da.
38:15Ja, aber er wollte nicht, oder?
38:19Ich kann eine Nacht darüber schlafen, hat er gesagt.
38:21Dann geht er zur Presse.
38:23Da habe ich ihn vor seinem Liebesnest abgepasst und da ist das passiert.
38:28Schauen Sie, ich bin Künstler.
38:31Ich war überreizt.
38:32Das war Affekt.
38:33Ach, hören Sie doch auf.
38:35Das war kaltblütig geplant.
38:38Sie haben den Golfschläger vom Huber genommen, damit der Verdacht auf ihn fällt.
38:41Nein, das wollte ich nicht.
38:42Nein, jetzt ist Schluss.
38:43Gehen wir.
38:44Auf geht's.
38:47Bitte, meine Herren, da draußen warten hunderte von Fans.
38:51Lassen Sie mal meinen Auftritt, dann können Sie mich einsperren.
38:54Ich bitte Sie, tun Sie es für die Menschen da draußen.
39:00Gut, aber Zugaben gibt es keine mehr.
39:02Im Namen der Berge, ich komm bald zurück.
39:09Ich lieb meine Heimat, hier fand ich mein Glück.
39:15Wo Abend für Abend, wo Abend für Abend die Gipfelter glühen.
39:22Ganz nah bei den Sternen, nur dort will ich sein.
39:29Im Namen der Berge, ich komm wieder an.
39:49Wo Abend für Abend, wo Abend für Abend die Gipfelter glühen.
39:56Ganz nah bei den Sternen, ganz nah bei den Sternen, nur dort will ich sein.
40:03In Namen der Berge, ich komm wieder an.
40:09Ja, ich weiß, ich komm wieder an.
40:39Wer ist eigentlich der Moder, der uns Astrakshäuser zieht?
40:42Mama hat gesagt, er ist A-Beamter.
40:44Na hoffentlich kein Lehrer, die nerven ja bloß rum.
40:47Das ist ja der Ulrich.
40:49Da bin ich ja Lehrer noch lieber gewesen.
40:53Und, gefällt es Ihnen?
40:55Ja, ich glaube, ich nehme die Wohnung.
40:57Bei der entzückende Nachbarschaft.
41:01Schamant.
41:04Ich will jetzt was zu trinken, dann stoß mal auf die entzückende Nachbarschaft an.
41:08Das ist doch eine gute Idee.
41:13Ich habe gerade gesehen, wie Sie meine Schwester angeschaut haben.
41:16Das können Sie gleich vergessen, gell?
41:17Das sind ja fast sizilianische Verhältnisse hier.
41:20Die Marie ist irgendwie resistent gegen meinen Scham.
41:23Hm.
41:25Und über die Arbeit reden wir hier am Hof auch nicht, gell?
41:28Du hast mir recht.
41:29Und bei der Heuernte helfen wir uns alle mit?
41:31Von mir aus?
41:32Also.
41:34Aber wegen der Miete, da müssen wir noch mehr reden.
41:36Wieso?
41:36Das sind nie 40 Quadratmeter.
41:38Das habe ich selber ausgemessen.
41:39Das ist ja noch warm, oder?
41:40Nein.
41:41So haben Sie noch schönes Kapitel.
41:43Also mehr als 400 Mark könntest du für nicht verlangen.
41:44Ich verlange nicht.
41:45Danke für den Strom.
41:46Herr Satur, ich schau mal.
41:48Ganz was Besonderes.
41:49Unser Hausweiler.
41:50Trocken und sauber.
41:52Das schmeckt ja noch bestimmt.
41:52Da bin ich ja gespannt.
41:54Sollen Sie Wein trinken?
41:55Hm.
41:55Dann werden Sie wahrscheinlich warten, Annikchen, oder?
41:57Das hat doch nicht warten.
41:59Was?
42:00Wunderbar.
42:00Super.
42:00Sieg in Wetter.
42:02Willen Sie den tollen Karten?
42:05Oh ja, aber Vorsicht.
42:06Der Onkel Korbini im Scheiß dann dauert.
42:08Sag du Schnaviner.
42:09Das ist gar nicht geil.
42:10Scheiß nie.
42:11Das hat's gar nicht geil.
42:11Das hat's.
42:12Das hat's.
42:12Das hat's.
42:12Das hat's.
42:13Das hat's.
42:13Das hat's.
42:14Das hat's.
42:14Das hat's.
42:14Das hat's.
42:14Das hat's.
42:14Bis zum nächsten Mal.
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