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  • vor 20 Stunden

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Spaß
Transkript
00:00Jesus, den du, o Jungfrau, von deinem Geist empfangen hast.
00:03Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
00:12Freu dich, du Himmelskönigin, freu dich, Maria.
00:21Heilige Maria, freu dich, das Leid ist all dahin.
00:32Halleluja.
00:33Nächstes Jahr gehst du auch ganz vorne mit.
00:34Ich guck aber nicht. Freust dich gar nicht.
00:38Der Pfarrer wählt jedes Jahr ein paar Kinder aus, die die Prozession zur Kapelle der heiligen Bergmadonna anführen dürfen.
00:44Ich hab aber keinen Bock im Nachthämmertrum zum Laufen.
00:46Das schadet nicht, dein Onkel hat es damals auch gemacht.
00:49Ach, gibt's die Kleine auch in Zeltgröße?
00:51Also, als Kind war ich sehr schlank. Sogar bis Ende 20.
00:54Ja, das stimmt.
00:55Aber sonst glauben Sie es nicht.
00:57Doch, doch, ich versuch's nur noch etwas vorzustellen.
01:00Gärtenschlank war ich.
01:01Das stimmt.
01:03Ich hab' mir los.
01:05Wo sind wir?
01:16Herr Dornberger!
01:17Herr Dornberger!
01:19Herr Dornberger!
01:22Ach, Herr Feißel, haben Sie mich aber erschreckt.
01:24Ja, das hab' ich gemerkt.
01:25Ist mein Bruder da?
01:26Nein.
01:27Wissen Sie, wo er steckt?
01:28Bei der Prozession.
01:29Wie sich's gehört.
01:31Ich muss ja arbeiten.
01:33Ach so, die Prozession.
01:35Wenn's was Dringendes ist, können Sie am Handy anrufen und das hat er immer dabei.
01:38Sehen wir.
01:39Danke!
01:40Danke!
02:04Und?
02:05Jedes Jahr wird es schlimmer mit dem Verkehr.
02:07Du schaust es schon.
02:08Du gehst dir leicht.
02:10Herr Satori.
02:11Das bin ich.
02:14Wer ist denn das da?
02:15Das ist der Andreas Feitler, Brauereibesitzer.
02:18Ich war einmal früher mit seiner Frau.
02:20Wie bitte?
02:21In der Kirchenkindergruppe.
02:25Übernimm du!
02:26Ich würde sagen, ihr Einsatzkollege?
02:28Nein.
02:29Doch, Sie machen das.
02:30Nein, ich bin du das.
02:32Das war aber nicht ausgemacht.
02:37Was muss das sein?
02:40Benedicide filius meus.
02:42So, jetzt.
02:44Können wir sehen.
02:44Herr Rufa, es tut mir leid, aber das wird mir jetzt echt zu viel.
02:47Ja.
02:49Bleibs da.
02:50Können Sie nicht versündigen.
02:51Das bringt Unglück.
02:54Ja.
03:01Er ist erstanden von dem Tod.
03:08Freilich Maria.
03:11Ja.
03:17Tati.
03:18Ich kann so nicht ewig weiter...
03:20Wirklich, du musst...
03:22Du musst das deinem Mann sagen.
03:23Bitte.
03:23Bitte.
03:25Ja.
03:25Ich sag's ihm schon.
03:29Da bin ich schon.
03:31Nein.
03:33Das las ich nicht so.
03:48Was ist denn das?
03:49Wer ist denn das?
03:52Das ist er.
03:54Du musst weg.
03:55Ich lebe.
03:56Komm.
03:57Leg da.
03:58Durch die Küche.
04:03Was?
04:08Kataria.
04:08Kataria!
04:11Kataria!
04:15Da bist du.
04:17Wo ist er?
04:18Ist die Prozession schon vorbei?
04:21Ich kriege dich schon.
04:23Ich kriege dich, du!
04:37Die mich wissen nur, ich...
04:38Wer?
04:39Wer?
04:40Wer?
04:41Wer?
04:41Wer?
04:41Wer?
04:41Wer?
04:42Wer?
04:43Wer?
04:56Wer?
04:57Da hast du dich also versteckt.
04:59Wie versteckt?
05:02Was ist denn?
05:03Wenn du nicht die Finger von meiner Frau nimmst,
05:05dann verschlag ich dich.
05:07Ich weiß überhaupt nicht, was ich meine.
05:08Du nicht so scheinheitlich, du Drecksauto-Prägerte.
05:11Ich weiß ganz genau, dass ihr zwei was habt miteinander.
05:14Du Drecksauto!
05:17Herr Hund, weg schon.
05:19Spätzer, sie ist nicht dein Eigentum, ja?
05:31Ja!
05:33Ja!
05:35Ja!
05:46Ja!
05:48Ja!
06:02Wenn du brav bist, dann darfst du nächstes Jahr auch mit den anderen vorn drangehen.
06:05Ich bin aber nicht brav.
06:06wo er das wohl her hat.
06:09Da fällt mir eigentlich nur der Onkel Korbinian ein.
06:13Also, Herr Pfarrer.
06:14Das täte mich aber auch mal interessieren, was der Hofer so alles auf dem Kerbholz hat.
06:18Na, Stockler.
06:19Ich bin nicht neigierig.
06:20Das will ich auch hoffen.
06:22Komm, Finstel.
06:23Sagt sie mal, habt ihr keinen Mombacher Bauernfinsterl?
06:26A was?
06:27Ach, Schwarm.
06:32So, geliebte Schwester, jetzt ein Bier.
06:36Prost!
06:38Prost!
06:43Prost!
06:44Sag einmal, wie war es das mit den Schlössern an der Kirchentür?
06:48Du weißt genau, dass ich dir das gebeichtet hab.
06:49Aber erst, nachdem ich es eh rausgefunden hab.
06:52Na, egal.
06:53Ist voll dross die Mutterspeichgeheimnis.
06:57Oh, Bittchen!
06:58Hast du nicht ausgeschaltet?
07:00Ja, wie doch nicht.
07:02Hofer, hallo.
07:03Ja, ich komm gleich.
07:06Wo war es denn?
07:07Bei dir daheim.
07:08Ich wollte dich warnen.
07:09Der Andreas ist komplett durchgedreht.
07:11Und du bist ja nicht ans Telefon.
07:12Ja, ich war in der Brauerei.
07:16Er auch.
07:18Was ist passiert?
07:20Komm, komm, komm.
07:25Ach, scheiße.
07:26Was soll denn das?
07:28Passt halt auf.
07:29Schönen Gruß von der Bergmadonner.
07:31Bergmadonner.
07:32So ein Schmarrn.
07:33Servus.
07:33Wer hat ihn gefunden?
07:34Der Pförtner, der Dornberger.
07:36Aha, und wo?
07:36Da vorn.
07:38Herr Dornberger?
07:41Grüß Gott, Herr Dornberger.
07:43Sie haben den Toten gefunden.
07:44Ja, ich hab meine Runde gemacht.
07:47Und plötzlich, mei, da ist er halt im Kessel drin.
07:51Was ist denn, Herr Maasin schlecht?
07:55War der Ast schon da?
07:56Der braucht keinen Arzt mehr.
08:00Der Gerichtsmediziner, Herr Maasin.
08:02Aber sagen Sie mal, Sie haben doch bestimmt gesehen, wann der Herr Feitl gekommen ist.
08:05Oder vielleicht auch mit wem er gekommen ist.
08:07Oh, mei.
08:08Wo sagst du, mei?
08:09Sie, ich bin immer der Jüngste.
08:12Und ich laufe immer ein bissl ein.
08:14War sonst irgendjemand da?
08:16Vielleicht irgendjemand, der sonst am Sonntag nicht da ist?
08:18Ja, der Bruder vom Herrn Feitl, der Markus Feitl, der hat ihn gesucht.
08:22Und?
08:23Da war er noch nicht da.
08:25Und dann ist der Markus wieder gegangen.
08:28Ja, danke.
08:30Ja, war der schon da?
08:32Der kommt.
08:34Also, bitte, jetzt schon.
08:40Er ist einfach da gelegen.
08:43So, hat sich nimmer geführt.
08:45Johannes, es war ein Unfall.
08:48Du hast es nicht mit Absicht gemacht.
08:51Ich hab ihn umgebracht.
08:53Das weißt du doch gar nicht.
08:54Vielleicht lebt er ja noch.
08:57Hat sich jemand gesehen?
08:59Ich weiß nicht.
09:01Nein.
09:06Scheiße.
09:07Das Video.
09:12Und?
09:13Haben Sie es gefunden?
09:14Der hat kein Handy.
09:15Ist das so wichtig?
09:16Ja, das ist sehr wichtig.
09:18Der Andreas Feitl ist während der Prozession angerufen worden.
09:21Mich würde interessieren, von wem.
09:22Also, jetzt schauen Sie sich das Handy herkriegen.
09:24Irgendwo hier muss er sein.
09:25Warum sitzt du denn so gratis?
09:27Das Handy vom Feitl ist weg.
09:29War eine super Spur gewesen.
09:31Aber die Spur ist auch nicht schlecht.
09:44Die Videoanlage haben wir schon ziemlich lang.
09:47Da hat es vor einigen Jahren paar anonyme Drohungen gegeben.
09:50Von seinem Lebensmittelerpresser.
09:52Und da hat es der Feitl einbauen lassen.
09:54Ist damals was passiert?
09:55Nein, aber seitdem haben wir das Ding halt.
09:57Und im Pförtnerhaus gibt es einen Überwachungsmonitor.
10:00Oh, scheiße.
10:01Ich sag nichts.
10:03Jetzt wenigstens aufgezeichnet.
10:04Ja, ja, natürlich.
10:05Das können wir uns gleich anschauen.
10:06Das ist der Herr Dachtler, unser Braumeister und Betriebsleiter.
10:09Hofer, Kripp Rosenheim.
10:11Das ist mein Kollege Sattori.
10:12Sie arbeiten auch am Sonntag hier?
10:14Nein.
10:15Ja.
10:16Wie jetzt?
10:19Nein, ich hab halt gehört, was passiert ist.
10:21Da bin ich gleich hergefahren.
10:23Wissen Sie jetzt schon genau, was da war?
10:25Na ja, also der Feitl ist wahrscheinlich niedergeschlagen worden.
10:27Und dann hat ihn jemand in so einen offenen Sudkessel reingeworfen.
10:29Da ist er dann ertrunken.
10:30Vermutlich.
10:32Ertrunken?
10:32Ja, ertrunken.
10:35Wieso?
10:37Wie kann ein Mensch so etwas tun?
10:40Tja, wer hätte Grund, den Herrn Feitl umzubringen?
10:46Hm?
10:48Also ich möchte doch dann jemanden mit reinziehen.
10:50Ja, ja, also wer jetzt?
10:52Sein Bruder vielleicht.
10:54Sie haben gesagt, dass sein Bruder heute da war, gell?
10:57Und worum ging's bei diesem Streit?
11:00Was Streit?
11:02Ja, Streit, ja, ums Geld vermutlich.
11:05Ja, dann müssen Sie schon Bruder selber, Frau.
11:08Ja, das machen wir.
11:09Danke, Ernstweil.
11:16Herr Dachtler, einen Moment noch.
11:23Danke.
11:32Ist er weg?
11:34Da müssen da einer drin sein.
11:47Da, schau her.
11:49Der Pfarrer ist auch schon da.
11:51Wenn Sie mal mit ihm reden, vielleicht ist der Herrgott dann wieder gnädig mit Ihnen.
11:55Wenn er's gut mit mir meinen würde, dann müsste ich nicht am Sonntag mit Ihnen Dienst schieben.
12:01Moment, war jetzt, Kathi.
12:02Ist furchtbar, was mit deinem Mann passiert ist.
12:04Danke.
12:05Was ist denn mit der Vitrine passiert?
12:07Ich hab nicht aufgepasst.
12:09Beim Putzen.
12:10Ach, Sie putzen selbst.
12:11Ab und zu.
12:13Kathi, tut mir leid.
12:14Aber wir müssen dir noch ein paar Fragen stellen.
12:18Entschuldigung.
12:19Ich geh jetzt an.
12:21Das mit dem Ölwechsel, das mach ich dann morgen.
12:23Ja, ist in Ordnung.
12:26Also dann.
12:29Ähm, wer ist das?
12:31Der Herr Stelzer.
12:33Ist der Fahrer von meinem Mann.
12:35Naja, Fahrer ist vielleicht nicht ganz richtig.
12:39Der ist mehr so Mädchen für alles.
12:43Du magst ihn nicht besonders gern.
12:47Ich hab ständig Ärger mit dem.
12:49Erst neulich hat er sich wieder was geleistet.
12:51Was gravierend ist?
12:54Keine Ahnung.
12:55Ich weiß nicht, dass irgendwas war.
12:58Wer könnte denn da mehr wissen?
13:00Vielleicht der Dachtler?
13:03Unser Braumeister?
13:04Mhm.
13:07Ja.
13:08Vielleicht.
13:10Ich hab's ihn schon kennengelernt.
13:17Könnt's nicht morgen weitermachen?
13:19Entschuldige, du predigst auch am Sonntag und nicht am Montag.
13:25Ja.
13:39Würden Sie sagen, dass Sie eine glückliche Ehe geführt haben?
13:42Was?
13:43Sei so gut, Kathi.
13:44Es ist nur der Vollständigkeit halber.
13:46Ja.
13:46Und weil's da draußen im Flur aussieht wie nach einem Ehekrach.
13:48Krach?
13:50Wir haben keinen Krach gehabt.
13:52Gelegentlich haben wir einen Streit, aber das kommt überall vor.
13:54Aber sonst war alles in Ordnung.
13:56Ja.
13:57Wir hatten eine gute Ehe.
14:01Warum waren Sie eigentlich heute nicht auf dieser Prozession?
14:05Wir waren nicht gut.
14:07Waren Sie allein zu Hause?
14:10Eins noch, Katharina.
14:12Dein Mann und sein Bruder, die sollen irgendwie Streit gehabt haben.
14:15Weißt du da was drüber?
14:16Immer noch der die Geschichte, oder?
14:20Du, ich weiß wirklich nicht, was da zwischen den beiden war.
14:24So, jetzt reicht's aber.
14:26Ich bring euch raus.
14:30Sehen wir uns nachher noch im Golden Adler.
14:32Ja, natürlich.
14:34Warum nicht?
14:35Sagen wir um sechs.
14:36Gut.
14:37Also dann.
14:38Bis später.
14:39Fertig.
14:42In der Ehe hat's jedenfalls ziemlich gekrinselt.
14:45Jetzt kommen wir alles lang.
14:49Der Andreas Veitl und sein Bruder Markus, die sind seit Jahren verfeindet.
14:53Ich meine richtig verfeindet.
14:54Die hassen sich.
14:55Aber mit der Brauerei hat ja der Markus Veitl nichts zu tun, oder?
14:57Nein.
14:58Der hat sich damals auszahlen lassen.
15:00Und hat dann, wie man so hört, in München gute Geschäfte gemacht.
15:03Erlebnis-Gastronomie.
15:05Eat and Fun heißt der Laden.
15:07Werden Sie kennen.
15:08Nee, kenn ich nicht.
15:09Sie können sich gar nicht vorstellen, wie groß München ist.
15:13Warum waren die denn verfeindet?
15:14Wegen der Katharina.
15:17Der Andreas hatte damals den Markus ausgespannt.
15:20Ach, Sie meinen, da läuft wieder was zwischen der Katharina und dem Markus Veitl?
15:23Haben Sie ja gesehen.
15:25Wenn der Flurschaden wirklich auf den Ehenstreich zurückzuführen ist,
15:28dann hat die Katharina nichts zum Laden gehabt.
15:31Ja, vielleicht hat der Schwager ja wirklich gemeint,
15:34er müsste die Eheprobleme auf etwas drastische Weise lösen.
15:40Er ist sehr freundlich.
15:46So, bitteschön.
15:50Servus, Hofer.
15:51Servus, Elva.
15:54Grüß dich, Hofer.
15:57Na, habt ihr schon was rausgefunden?
15:59Ja, also dies und das.
16:01Sag mal, Herr Pfarrer, Katharina und der Andreas,
16:04irgendwas hat da zwischen den beiden gestimmt.
16:05Was fragst du mich?
16:06Na ja, als guter Hirte weiß man doch Bescheid über die Sünden seiner Schäflein.
16:11Was soll das werden?
16:12Wolltest du das ja aus dem Beichtstuhl pladen?
16:14Nein, natürlich nicht.
16:16Aber du weißt doch irgendwas, oder?
16:18Also, ob ich was weiß, fällt auch unter das Beichtgeheimnis.
16:21Gell?
16:24Und jetzt kommen wir einmal zu den anderen Sünden.
16:27Tut mir leid, ich würde ja gerne aber auf leisches Sünden weichen,
16:30aber in letzter Zeit hat sich da aus der Füllerei nicht viel gerührt.
16:34Nein, nein.
16:35Ich rede jetzt von Vincent.
16:36Es geht um massive Sachbeschädigung.
16:40Ah, zu Gott, Herr Pfarrer, Herr Kollege.
16:42Setz dich nachher, Herr Sartori.
16:44Wir haben's gleich.
16:45Danke.
16:46Was hab ich gehört?
16:47Es geht um Sachbeschädigung.
16:48Nein, da haben Sie sich verheert.
16:50So.
16:51Er hat mein Fahrradschloss zugekriegt mit dem Kleber.
16:55Naja, ich mein, deswegen würde ich da nicht hingehen.
16:59Aber dasselbe hat er auch mit dem Sicherheitsschloss von der Kirchentür gemacht.
17:04So, ein Viertel Wein von Herrn Pfarrer.
17:06Servus, Herr Thori.
17:07Servus, Helga.
17:08Du schaust ja bezaubernd aus.
17:10Danke.
17:10Ich hätte gerne einen Chardonnay und einen Victoria-Barsch.
17:13Kommt sofort, gell?
17:14Äh, Eva.
17:15Oh, Entschuldige.
17:16Ein Weißbär, oder?
17:17Ja, bitte.
17:19Also, gibt's Beweise?
17:21Ein Beständnis?
17:22Ein Zeugen, der allerdings nicht genannt werden möchte.
17:25Ein anonymer Zeuge?
17:26Ist das nicht ein bisschen abgrenzwertig, oder?
17:28Der Zeuge ist absolut zuverlässig.
17:31Er spielt ihn mit der Fußballmannschaft.
17:33FC Heiligenschein.
17:35Das war ein Judas.
17:35Außerdem gleich der Tathergang auf verblüffende Weise einem Verbrechen, das vor 25 Jahren begangen
17:43wurde.
17:43Und zwar vom Onkel des heutigen Täters.
17:49Wie haben wir das mit dem Beichtbeheimnis, oder?
17:52Gut.
17:53Wird für den Schaden aufgekommen.
17:55Und den Buben, dem Zeuge die Hamelbeine lang.
17:58Blasbaum, Herzlichkeit, Waldenkabinian.
17:59So, der Schaden, Weißbier.
18:03Bar ist leider aus.
18:05Ach, schade.
18:07Und das Geld steckst du in die nächste Kollekte.
18:10Prost.
18:12Prost.
18:14Prost.
18:19Er kackt.
18:21Es rückt sich bedecklich, ne?
18:27Ich kann das gar nicht gewesen sein, verstehst?
18:30Irgendjemand hat deinen Mann da gefunden und dann in den Kessel reingeworfen.
18:34Ich hab ihn nicht umgebracht.
18:36Und was willst du das machen?
18:38Ich geh zur Polizei.
18:41Sag die Wahrheit.
18:44Und du meinst, die glauben dir?
18:45Ja.
18:47Weil ich nichts zu verheimlichen hab.
18:48Mensch, begreif doch, du hast die Polizei schon belogen.
18:51Und wenn's keinen anderen finden, stecken sie dich ins Gefängnis.
18:54Dein Wahrheit glaubt dir niemand.
18:56Kathi, ich weiß nicht, ob ich das durchstehe.
18:58Wir stehen das gemeinsam durch.
19:00Ich liebe dich.
19:02Ich lasse hinzu, dass wir dich einsperren.
19:04Ich liebe dich.
19:19Ich muss dich sprechen.
19:21Was willst du denn?
19:23Mein Bruder, dein Mann.
19:25Er hat mich praktisch ruiniert.
19:26Wie?
19:27Er kennt den Banker meiner Bank in München.
19:29Ich weiß nicht, wie er es geschafft hat.
19:30Auf jeden Fall haben die mir die Kredite gekündigt.
19:33Es tut mir leid, aber was hab ich damit zu tun?
19:35Ich brauche Geld.
19:36Hunderttausend.
19:37Morgen ohne Bar.
19:39Spinnst du?
19:39Dafür kriegst du von mir eine Videokassette.
19:42Ich werd nicht zur Polizei gehen und sagen, wer ihn umgebracht hat.
19:46Fairer Vorschlag, oder?
19:50Ist der eigentlich da?
19:52Der Braumeister Dachtler.
19:56Schönen Tag noch.
19:57Ruf mich morgen an, wenn du das Geld hast.
20:13Vincent, ich muss mit dir reden.
20:14Was ist denn los?
20:16Wer hat dem Pfarrer die Schlösser verklebt?
20:18Ich wollt es nicht.
20:19Lass mich nicht an, es hat jemand gesehen.
20:21Ich wollt es wirklich nicht.
20:22Ich weiß doch, wo du es her hast.
20:25Gut.
20:25Ich werde dir nie wieder was aus meiner Jugend erzählen.
20:28Eine Woche Hausarrest.
20:29Das ist total unfair.
20:30Zwei Wochen.
20:31Du bist so was von geschert.
20:33Du reißt dich zusammen, gell.
20:36Jetzt langt's aber.
20:38Schaut, dass du ins Haus nicht kommst.
20:40Ich glaub's ja nicht.
20:41Also beim Staatsanwalt würden sie dafür kein Haftbefehl kriegen.
20:44Anonymer Zeuge.
20:46Da am Hof brauch ich einen Staatsanwalt.
20:48Da schau ich dem Buben in die Augen und dann weiß ich, ob er lügt.
20:58Morgen.
20:59Guten Morgen.
21:02Und?
21:02Will er wieder nicht?
21:03Der will.
21:05Bloß ein bisschen Kühlwasser hat gefehlt.
21:07Mhm.
21:08Falls dennoch.
21:09Ich nehm's natürlich gerne mit.
21:11Ist doch selbstverständlich.
21:12Das ist lieb, danke.
21:16Was ist denn jetzt los?
21:17Warte, scheint's die Batterie, oder?
21:18Die Batterie ist neu.
21:20Ich will sie auch nicht nerven, aber die Bergmaton hat ein Gedächtnis wie ein Elefant.
21:25Ja, Satori.
21:28Und deswegen rufen sie extra an.
21:31Na, dann suchen sie halt weiter.
21:33Mann.
21:35Ach, Herr Hofer.
21:36Moment.
21:37Ich fahr doch mit.
21:39Das war der Moor.
21:41Ich hab das Handy immer noch nicht gefunden.
21:43Die Pfeifen.
21:44Der Moor ist und bleibt ein Haupttaucher.
21:49Scheiß Autofahrer.
21:50Danke.
21:51Ich zeige ihn mir mitten auf dem Gehweg herstellen müssen, Herr.
21:54Glaubenswicht.
21:54Danke.
21:57Ja, hier muss sein.
22:01Grüß Gott.
22:02Grüß Gott.
22:03Was kann ich für Sie tun?
22:04Gripe Rosenheim.
22:05Sie können uns ein paar Fragen beantworten.
22:07Es geht um meinen Bruder.
22:08Ja.
22:09Ich hab schon gehört.
22:11Kommen Sie rein.
22:12Danke.
22:17Sie waren gestern Vormittag in der Brauerei?
22:19Ja.
22:21Aber mein Bruder war nicht da und da bin ich wieder gegangen.
22:24Was wollten Sie denn von Ihrem Bruder?
22:25Ich brauchte von ihm eine Auskunft.
22:29Aha.
22:29Worüber?
22:32Ich denke nicht, dass sie das etwas angeht.
22:33Es heißt, sie hat einen Streit mit Ihrem Bruder.
22:37Hm.
22:38Heißt es das?
22:39Heißt es.
22:39Worum ging's?
22:40Wir hatten keinen Streit.
22:41Wir mögen uns nicht.
22:43Das ist etwas anderes.
22:44Ist das so?
22:44Haben Sie die Katharina in letzter Zeit gesehen?
22:46Kaum.
22:47Warum fragen Sie?
22:48Na, Sie waren auch mal recht eng mit der Kathi.
22:50Das geht niemanden etwas an.
22:52Außerdem heirate ich nächsten Samstag.
22:55Sie heiraten?
22:56Ja.
22:58Ist das verboten?
22:59Nicht unbedingt.
23:01Was war denn das Interessant dafür?
23:02Was war denn das?
23:03Was war denn das?
23:03Bankbriefe?
23:04Ja, vielleicht hat er Geldprobleme.
23:05Na, nein, das ist teuer.
23:07Was ist denn hier los?
23:13Es soll in letzter Zeit Ärger gegeben haben wegen einem gewissen Herrn Stelzer.
23:19Ja.
23:20Allerdings.
23:22Warum ging's denn?
23:24Er hat drei Fässer Bier unterschlagen.
23:27Da haben wir ihn entlassen müssen.
23:29Der Feitl war einverstanden.
23:31Ja.
23:34Er hat ihn ja sonst immer gedeckt.
23:37Aber das mal ist es halt nicht anders gegangen.
23:40Ist die Tür immer auf?
23:42Ja.
23:43Ja.
23:43Meistens schon.
23:44Warum?
23:49Das gibt's ja nicht.
23:51Das ist er.
23:52Das ist der Stelzer.
23:56Entschuldigen Sie.
23:57Wo fahren Sie denn das hin?
23:58Dahinter.
23:59Warten Sie einen Moment.
24:01Ich weiß nicht.
24:03Herr Stelzer.
24:04Ja.
24:05Was machen Sie da?
24:07Sie haben hier nichts mehr verloren.
24:08So.
24:11Was ist das?
24:16Kündigung zurückgezogen.
24:17Ja, und das gilt da.
24:19Weil das war bevor, dass er gestorben ist.
24:21Tja, wann sonst?
24:22Warum hat er die Kündigung denn zurückgezogen?
24:25Mei.
24:25Ihr werdet ja da eingesehen haben, dass das nicht okay war.
24:27Jetzt erzählen Sie doch nichts.
24:28Sie haben doch selber zugegeben, dass Sie das Bier unterschlagen haben.
24:31Mei.
24:32Mei.
24:33Mei.
24:34Mehr haben Sie nicht zu sagen, oder was?
24:35Nein.
24:36Dann sag ich jetzt was.
24:38Jetzt sind Sie wieder gekündigt, und zwar endgültig, und zwar von mir.
24:42Das würde ich jetzt an Ihrer Stelle nicht machen.
24:50Höher.
24:57Ja.
24:59Danke.
25:08Und?
25:11Hey.
25:12Wahrscheinlich dem Feitel beim Kampf aus der Jörgke gefallen, und dann hat sie einen
25:15kleinen Spaziergang gemacht.
25:16Kleinen Spaziergang?
25:17Aha.
25:18Und wer war der letzte Anrufer?
25:19Meinst du jetzt drauf rumtippen?
25:21Das muss erst in die Spurensicherung.
25:34Ist aber eine hübsche Summe, Frau Feitel.
25:37Entschuldige, Katze.
25:38Wir wollten, dass Sie das nicht machen können.
25:39Die jetzt nicht erschrecken.
25:42Wozu brauchen Sie denn so viel Geld?
25:45Ich verschaffe mir nur einen Überblick, wie viel Bargeldreserve noch da ist.
25:51Reicht Ihnen das noch nicht?
25:53Sag einmal, Katzi.
25:55Für was brauchst du denn das ganze Geld?
25:57Na ja.
25:58Jetzt kommen alle möglichen Sachen auf mich zu.
26:00Weißt ja.
26:01Allein schon die Beerdigung.
26:03Logisch.
26:04So was muss man ja heutzutage bar bezahlen, gell?
26:07Frau Feitel, äh, kennen Sie einen Herrn Münchmeier?
26:12Nein.
26:16Das ist der Schreibtisch vom Andreas.
26:19Ach so.
26:20Also Privatwagen Münchmeier sagt Ihnen gar nichts.
26:23Ich hör den Namen zum ersten Mal.
26:25Ich wüsste nicht, was wir mit denen zu tun hätten.
26:34Okay, danke, ja. Ciao.
26:38Das war ein alter Schulfreund von mir.
26:40Er ist beim Bankhaus Münchmeier in München.
26:42Ist die gleiche Bank, bei der auch der Markus Feitel ist.
26:46Eine widerliche Spezlwirtschaft.
26:48Er ruft mich zurück.
26:49Was versprechen Sie sich davon?
26:52Na ja, zwei Dinge würden mich interessieren.
26:53Erstens, was hatte der Brauerei Feitel mit der Bank von seinem Bruder zu tun?
26:57Und zweitens, wozu braucht seine Witwe so viel Bargeld?
27:00Da füllen wir eigentlich nur einen Grund ein.
27:02Ach, das gibt's doch nicht schon wieder abgestürzt.
27:05Immer noch im Klinsch mit der Bergmadonna.
27:07Also langsam glaub ich's auch.
27:12Ach, bei dem Handy. Was haben Sie denn da rausgefunden?
27:14Jetzt passen Sie auf, der letzte Anrufer war Andreas Feitel.
27:18Was? Das versteh ich nicht.
27:20Der Anruf kam von einem Handy, das auf seinen Namen angemeldet ist.
27:24Ein Zweithandy quasi.
27:25Na ja, wahrscheinlich von seiner Frau.
27:27Nein, die hat ein eigenes.
27:29Es weiß auch keiner, wo das Zweithandy abgeblieben ist.
27:32Darf ich mal?
27:34Bitte?
27:38Aber so blöd kann doch keiner sein.
27:40Na, warte mal's ab.
27:48Sie glauben gar nicht, wie blöd manche Leute sind.
27:50Und? Wie heißt er?
27:52Stelzer.
27:54Ich hab mit der ganzen Schicht nichts zu tun.
27:57Wie kommt ihr dann an das Handy von ihrem Chef?
27:59Das hat er mal geliehen.
28:00Ihr hört doch auf mit dem Scheiß.
28:03Ihr Liehen ist glaubt mir noch kein Mensch.
28:05Wir waren gut befreundet da, Andreas und ich.
28:08Und das ist der Grund, dass er Ihnen das Handy gegeben hat.
28:11Ja? Nein?
28:12Glaubt doch.
28:16Warum hat er ihn dann erst gekündigt und kurz darauf hat er sie wieder eingestellt?
28:24Herr Stelzer.
28:25Ich finde, das sind ein bisschen viel offene Fragen auf einmal.
28:28Sie haben den Feitel auf der Prozession angerufen und kurz darauf wieder von jemanden umgebracht.
28:32Schon komisch.
28:39Wie passiert sowas? Die sind schon jetzt einmal.
28:42Da kennt ihr mir kein Strick draus dran.
28:44Wir müssen uns aber eine sehr gute Erklärung liefern.
28:47Also, warum haben Sie ihn angerufen?
28:49Sie müssten nichts sagen.
28:52Herr Stelzer, ich verhafte Sie wegen Morde, sondern...
28:54Geh erst auf!
28:58Wenn das so ist, dann sage ich natürlich was.
29:02Okay, ich habe den Feitel angerufen.
29:05Ich habe ihn angerufen, weil...
29:08Weil...
29:09Ja?
29:11Sie haben Sachen mit dem Bier rausgekriegt.
29:14Und dann haben sie mich gefeiert.
29:16Dann habe ich zum Andreas gesagt, wenn du die Kündigung zurücknimmst, dann sage ich dir was.
29:22Was wegen deiner Frau.
29:24Aha, was war das?
29:25Ich habe natürlich gewusst, dass sie was mit dem Dachtler hat.
29:29Ja, wir haben ausgemacht, dass ich die Frau Freitl beobacht und dass ihn anrufe, wie mit dem Dachtler was läuft.
29:35Deswegen hat er mir sein Handy geliehen für Stängers.
29:37Ach, und am Sonntag lief was?
29:39Kann man sagen.
30:01Ich glaube, das hat keinen Sinn.
30:03Der Feitel Markus, der hat das Video.
30:05Und da sieht man drauf, wie ich deinen Mann niederhaue.
30:08Dann ist sicher alles vorbei.
30:12Ich zahle ihm, was er will.
30:14Dann ist das Video weg.
30:18Sag mal, für wie blöd heilst du den eigentlich?
30:21Der macht sich doch eine Kopie.
30:26Der hat keinen Sinn.
30:30Nein!
30:31Nein!
30:33Du gehst nicht zur Polizei.
30:35Hörst du?
30:46Ich brauche dich.
30:49Aber riss noch mal dran.
30:52Trau mir.
30:53Bitte, Hannes.
30:55Na, trau mir.
30:59Der Herr Pfader.
31:05Korbinian, warte mal.
31:06Ich hab grad einen eiligen Einsatz.
31:08Ganz kurz.
31:09Es ist wegen dem Vincent.
31:11Der war's gar nicht.
31:12Jetzt hab ich ihm schon zwei Wochen Hausarbrist aufgebrummt.
31:15Es tut mir leid, aber der Bub, der den Vincent angeblich gesehen hat,
31:20der wollte ihm nur eins auswischen.
31:22Verstehst?
31:23Das ist mir sehr peinlich.
31:25Ja, und mir erst.
31:26Ja, ist ja recht.
31:39Herr Tachtler.
31:45Ich bin's.
31:47Ich hab das Geld.
31:49Nein, nicht jetzt.
31:50Heute Abend 19 Uhr in der Brauerei.
31:57Der Andreas Feitler hat sich also mit seiner Frau erwischt.
32:00Nein, nicht direkt.
32:03Er hat mich auf Katharina angesprochen und dann ist er zum Streit gekommen.
32:10Dann hat's ihr so ein kleines Handgemenge gegeben.
32:14Dann plötzlich geht der richtig auf mich los.
32:18Da hab ich mich wehren müssen.
32:21Und natürlich ist dann der Feitl zu Bohnen gegangen.
32:24In meiner Panik bin ich dann davor gerennt.
32:26Aber in den Kessel hab ich nicht mehr gehalten.
32:28Hör auf mit den Märchen.
32:31Kurz nach der Tat haben Sie uns auch angelogen.
32:33Haben Sie getan, als wüssten Sie von nichts.
32:34Warum?
32:35Na, wenn Sie nicht umgebracht werden...
32:36Ja, ich hab ja gedacht, dass ich ihn umgebracht hab,
32:38bis ich dann das gehört hab, dass er in dem Kessel war.
32:41Denkt gehört hab?
32:42Was ist das für ein Schmarrn, Herr Tachtler?
32:44Für wie behalten Sie uns eigentlich?
32:46Ich schwör's euch.
32:47Ich hab den da nicht reingeworfen.
32:50Wie ich weg bin, ist der am Bungling.
32:52Jetzt auf einmal.
32:54Jetzt hab's endlich die Wahrheit.
32:56Ich hab's euch gesagt.
32:58Ich weiß nicht.
32:59Ich hab ihn nicht umgebracht.
33:00Ich geh jetzt.
33:01Ich hab mit diesem Mard nichts zu tun.
33:04Wir sind noch nicht hier.
33:06So los, lass!
33:12Schatz doch auf, Herr Tachtler!
33:14Komm her, du!
33:18Du!
33:19Du!
33:34Du!
33:35Du sauernd bist, Ragnar!
33:36Ach, du sittig, Dagnar, du Freiliger!
33:40Du niederfallischer,
33:41euer Sassi, komm, du!
33:51Da steht für Sie
33:52eine sehr mutige Frau.
33:57Und damit haben Sie sich keinen Gefeuer getan, Herr Dagnar.
34:08So, Frau Stocker,
34:09und jetzt runter damit. Prost!
34:11Na, so eine Aufregung! Ist das wirklich
34:13ein Mörder? Na, ich glaub's euch eher nicht.
34:15Du kannst dem Herrn Hofer voll vertrauen.
34:17Der schaut den Leuten in die Augen und weiß,
34:19ob sie liegen oder nicht, gell?
34:20Jetzt hören Sie mit dem Winzeln da auf!
34:22Das war die Justiz, der Turm, ich geb's ja zu!
34:24Was? Der Winzeln hat auch was damit zum Tor!
34:26Nein! Fangen Sie endlich an!
34:30Also irgendwie möchte ich dem Dachler ja fast glauben,
34:32bis eben war nicht gespielt.
34:34Ruhig halten!
34:35Ah!
34:36Aua!
34:38Mit Gefühlen!
34:38Ja, also, Tori!
34:39Ich bemühe mich!
34:40Was?
34:40Ach, Helmut, du bist!
34:41Ah!
34:43Aua!
34:44Aua!
34:53Verstehe, also, sein Bruder, der Andreas,
34:55hat einen Trauer zu dem Bänker in München gehabt.
34:57Mhm.
34:58Und der hat's geschafft, dass er dem Markus
34:59sämtliche Kredite sperrt.
35:00Genau.
35:02Ich frag jetzt nur, warum macht er so was?
35:03Das hab ich dir doch schon gesagt.
35:04Die haben sich gehasst ohne Ende.
35:06Ja, Michi, hallo, pass auf.
35:07Wir machen jetzt eine Durchsuchung.
35:09Markus Feitel heißt der Mann.
35:11Reifenstuhlweg 14.
35:13Nein, das ist in München.
35:15Scheiße, das nicht ins Hemd.
35:17Das ist ja 480 KB.
35:18Amtshilfe ersuchen.
35:20Der Freilich sitzt gleich.
35:22Schwingst die Rufe los.
35:26Ja, sag einmal.
35:28Das war jetzt aber nicht ganz vorschriftsmäßig, gell?
35:31Ich glaub, der Feitel ist grad an uns vorbeigefahren.
35:33Echt?
35:37Scheiße!
35:38Hey!
35:38Wo ist denn jetzt hin?
35:40Rechts oder links?
35:42Links geht's zur Breierei.
35:45Katharina!
35:51Katharina!
35:55Katharina!
36:03Katharina!
36:16Katharina!
36:18Katharina!
36:21Katharina!
36:25Halt!
36:26Töntel!
36:32Halt!
36:46Nimm es Platz!
36:55So, was ist denn das jetzt?
36:57Das ist eine Leihgabe vom LKA.
36:59Und das ist die Videokassette, mit der Sie versucht haben, die Frau Feitel zu erpressen.
37:03Das mit der Erpressung stimmt doch nicht.
37:10Na bitte, Sie glauben doch nicht wirklich, dass ich eine Kassette habe?
37:13Ich glaube, dass Sie nicht so blöd waren, die Originalkassette aus der Hand zu geben.
37:17Herr Mohr?
37:19So, und das ist jetzt die richtige Kassette.
37:21Da steht nämlich drauf, Eigentum der Graf Arco Brauerei GmbH, Videoüberwachung von Sonntag, den 8.6.
37:29Und gefunden haben wir das Ding in Ihrer Wohnung, in der Klospülung.
37:33Und jetzt sagen Sie mal, für wie dumm halten Sie uns denn eigentlich?
37:37Bitte.
37:56Das war's ja wohl.
37:57Ja, nix da. Man hat ja nur nicht gesehen, wie der in den Kessel geschmissen wird.
38:00Nach dem, was man sieht, ja?
38:02Kann man sich ja den Rest wohl denken, oder?
38:05Ja, ja, Herr Feitel. Jetzt setzen Sie sich wieder hin.
38:07Wir sind noch nicht fertig.
38:10Drecksau.
38:12Der Herr Feitel hat nämlich eine Kleinigkeit vergessen.
38:29Der Herr Feitel hat nämlich eine Kleinigkeit vergessen.
38:47Wir haben das Bild digitalisiert und den Ausschnitt vergrößert.
38:57was man sieht, was man sieht aus.
39:21Der Herr Feitel hat nämlich eine Kleinigkeit dieses Bild digitalisiert.
39:24Du hast den Andreas umbraucht und du wolltest den Hannes ins Gefängnis bringen.
39:33Hannes ist vorbei! Erste doch die Schiene weg!
39:41Sie räumen jetzt endlich mal den Schreibtisch auf. Ist ja lebensgefährlich.
39:46Michi, aufhören.
39:52Vincent!
39:54Vincent!
39:56Da bist du!
39:58Du, Vincent, das tut mir leid. Ich schau, dass ich es wieder irgendwie gut mache.
40:03Vincent!
40:05Jetzt lass dich bloß mit irgendwelchen Peanuts abspeisen.
40:08Da muss halt schon eine anstandige Haftentschädigung rüberwachsen lassen.
40:12Ich wüsste da schon was.
40:14Was du willst, Vincent?
40:15Ich hab keinen Bock, nächstes Jahr bei der scheiß Prozession mitzumachen.
40:19Vincent!
40:19Du regelst das!
40:21Das entscheidet doch der Pfarrer Vincent!
40:25Ja, also ich werd mal mit ihm reden. Ich schau, was ich machen kann.
40:28Können Sie es ihm gleich sagen?
40:33Guten Abend alle miteinander!
40:35Grüß dich!
40:36Grüß dich!
40:36Da haben wir uns ja sauber probiert!
40:38Grüß Gott, Herr Pfarrer!
40:39Grüß dich!
40:39Grüß dich!
40:42Grüß dich!
40:54Grüß dich!
40:55Grüß Gott, Herr Pfarrer!
40:56Grüß Gott, Herr Sartori!
40:57Grüß Gott, Herr Pfarrer Baba!
41:02Grüß Gott, Herr Pfarrer!
41:11Grüß Gott, ja, estava präsent網it!
41:27Aber geschadet hat es noch keinem.
41:30So ein bisschen Demut.
41:32Alles gut, in Gottes Namen.
41:35Ich mache mit.
41:36Frieden.
41:47Ja?
41:49Wer?
41:51Ja, Moment.
41:54Das ist für Sie.
41:58Was?
42:00Ein Surhaxen am Abend?
42:02Ja, bist du narrisch geworden, Philomena?
42:05Der Doktor hat mir doch das verboten.
42:07Du kochst mir noch ins Grab neu am Abend, ein Surhaxen.
42:10Nein, nein, das ist unmöglich, Philomena, unmöglich.
42:14Was?
42:15Nein, du hast nichts anderes.
42:17Nein, du hast nichts anderes.
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