- vor 21 Stunden
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SpaßTranskript
00:07Musik
00:18Und schön vorsichtig sein, gell?
00:20Und vor allem niemals auf Menschen ziehen.
00:23Auch nicht auf Tiere.
00:27Und vor allem nicht auf Fenster hinziehen.
00:54Schau mal, wer war denn das?
00:56Seit Wunder.
01:00Und wer ist das, dieser Edmundo?
01:03Ein Kollege aus dem Café aus Brasilien.
01:06Ich habe gestern meine Handtaschen vergessen.
01:07Der hat er mir gebracht, nirgst, gell?
01:09Na ja, da fahrt der extra her.
01:13Mein neugieriger großer Bruder, immer in Sorge wegen meinem Umgang.
01:18Mei, ich interessiere mich halt für die Freunde meiner Schwester.
01:20Was?
01:23Was?
01:25Was?
01:31Was?
01:43Was?
02:08Volltreffer, Papa.
02:12Hörg, ich warne dich. Ein Pfeil, der hier rüberfliegt, dann Gnade dir Gott.
02:16Der erste Pfeil, der wirklich rüberfliegt, der landet in deinem Herz, Röndorf.
02:20Gib doch nicht so an, du alter Tattergreis. Ich wundere mich überhaupt, dass du dieses Ding noch halten kannst.
02:27Ernst, hör doch auf, bitte.
02:35Das wagst du nicht, du Robin Hood-Attrappe.
02:41Willst du ihn umbringen?
02:42Ach Gott, da hat keiner Spaß. Wo ist denn dein Humor?
02:46Das ist kein Spaß.
02:47Da rennte ich mich so auf. Es ist ja nichts passiert.
02:50Egal, was du machst, er hat gewonnen, verstehst du?
02:56Morgen, Herr Kollege.
02:59Ja, Kathi, grüß dich.
03:00Hallo, ich bin er.
03:02Ach, ihr kennt euch.
03:04Ja, wir waren früher mal nervös, wie soll ich sagen.
03:07Das ist ja jetzt Geschichte.
03:10Übrigens, das Fenster müsste repariert werden.
03:13Anni, fährst du auch mit?
03:20Probinian, der Vincent muss in die Schule.
03:21Ja, ich arbeite dran.
03:23Ich nehme mich erst auf das Zeichen.
03:25Sagen Sie mir, schau das.
03:36Kannst du nicht einmal ein neues Auto zulegen?
03:38Ja, da waren wir schon in Ordnung.
03:41Und warum fährt er dann nicht?
03:43Nein, weil das ist auch ein finanzielles Problem.
03:48Aber mit dem Traktor in die Schule fahren, das ist doch lustig.
03:51Das macht nicht jeder.
03:52Ja, eben.
03:59Das ist doch cool, oder?
04:02Ja, wahnsinnig.
04:09Geh, lass mich runter.
04:11Was willst du denn da?
04:12Ich fahr meinen Bus.
04:15Ist dir der Traktor nicht mehr gut genug?
04:16Ja, ist das gut.
04:18Ganz arig.
04:19Ja, bist du peinlich.
04:22Ich fahr für wirklich.
04:24Servus.
04:25Bitte fahrt der Herr mit dem Bus.
04:27Ich bin ja hinter dem.
04:30Aber da hat dein Onkel kein Auto nicht.
04:47Morgen, Frau Stocker.
04:48Morgen, Herr Sartori, jetzt wird es aber langsam Zeit.
04:50Sind Sie doch nicht so streng.
04:53Wissen Sie, wie Sie mich heute erinnern?
04:55An die Königin der Nacht?
04:57Jetzt werden Sie lachen.
04:58Das Modell heißt wirklich so.
05:00Ehrlich.
05:00Übrigens.
05:01Da sitzt.
05:02Guten Morgen.
05:04Morgen.
05:06Jetzt übertreiben Sie aber langsam ein bisschen, gell?
05:08Ist schon recht, ja.
05:09Haben wir uns vor Dienstantritt noch die Hände eingecremt.
05:13Sogar mit Duftnote.
05:15Kein Sweet Diesel.
05:17Sie, Herr Hofer.
05:18Frau Stocker, ich habe eine Scheißlaune.
05:20Lassen Sie mir bitte mal in Ruhe, ja?
05:23Frau Stocker, was soll denn das?
05:25Das wollte ich dir einer gerade sagen.
05:27Guten Tag.
05:28Ja.
05:29Ich bin Herr Röhndorf.
05:31Ich weiß.
05:31Ich kenne Sie, was kann ich für Sie tun?
05:33Das ist übrigens mein Kollege Sartori.
05:35Der ist noch nicht so lange bei uns.
05:36Kennt Sie auch noch nichts aus.
05:38Morgen.
05:39Guten Tag.
05:40Mein Nachbar.
05:41Richard Prack hat versucht, mich zu ermorden.
05:44So, so.
05:45Ermorden.
05:46Woher wissen Sie denn das?
05:47Können Sie das beweisen?
05:48Aber natürlich.
05:49Meine Frau hat das gesehen.
05:51Das war ein Mordversuch.
05:53Woher wollten Sie das wissen, dass der Prack sich ermorden wollte?
05:55Ja, aber...
05:55Hat sich nicht getroffen, oder?
05:57Wir kümmern uns drum.
05:58Keine Sorge, wir haben das im Griff.
05:59Auf Wiedersehen.
06:00Danke.
06:01Ich werde mich bei Ihrem Vorgesetzten beschweren.
06:03Ihre Interessenlosigkeit ist skandalös.
06:06Ist recht.
06:09Sagen Sie mir, Herr Kollege, sind Sie total wahnsinnig?
06:11Ich meine, der Mann gibt anders in irgendjemand, der morden will, und Sie interessiert das einfach nicht.
06:15Schauen Sie, Herr Kollege.
06:17Ich suche jetzt meine Post, räume meinen Schreibtisch auf, isse gemütlich Brotzeit,
06:21und dann fahren wir in aller Ruhe zum Prack und fragen, warum er seinen Nachbarn ermorden will.
06:26Obwohl, ich glaube, das im Schreibtisch lasse.
06:32Es folgt eine Aktennotiz in der Sache Röndorf gegen Prack wegen Mordversuchs.
06:37Erst zwei Stunden nach Erstattung der Anzeige beginnen die Ermittlungen.
06:42Mein Kollege Hofer gibt als Begründung für die Verzögerung an, er habe schlechte Laune.
06:47Außerdem weigert er sich über die Angelegenheit zu reden.
06:51Ich werde Ihnen im Folgenden darauf hinweisen, dass...
06:52Jetzt ist er Ruhe.
06:54Was soll denn das?
06:58Sind Sie vielleicht sauer wegen der... wegen der Kathi?
07:02Pfff, so ein Schmarrn.
07:06Schauen Sie, der Röndorf und der Prack, die liegen schon seit 20 Jahren im Klitsch.
07:11Da haben wir mir als Teenager schon drüber gelacht.
07:13Die zwei, die haben schon unzählige Prozesse geführt,
07:15und jeder hat schon allen möglichen Schmarrn über den anderen erzählt.
07:18In einem halben Jahr zum Beispiel, da hat der Prack den Röndorf wegen Kunstdiebstahl angezeigt.
07:24Da, wenn du jetzt mal springst, wenn einer von den beiden schreit,
07:27dann machst du dich zum Teppel.
07:31Aber diesmal hat der Prack auf den Röndorf geschossen,
07:33und das ist immer noch was anderes.
07:35Ja, das wollen wir erst einmal sehen, ob der wirklich auf den geschossen hat.
07:41Sieh, sagen Sie mal, fit ist nicht ein bisschen affig, die Tierenerei.
07:46Na, das ist nur zu meiner Sicherheit,
07:50denn falls wir bei der Angelegenheit Probleme kriegen,
07:52habe ich keine Lust, wegen ihrer schlechten Laune meinen Kopf hinzuhalten.
07:57Sauer.
07:58Aha, man hat mich also angeschwärzt.
08:01Haben Sie auf ihn geschossen, oder nicht?
08:03Ja, das habe ich.
08:04Also.
08:04Haben Sie ihm nicht geglaubt?
08:06Doch.
08:06Aber dass Sie ihn erschießen wollten,
08:08tat ich dann doch meine berechtigten Zweifel.
08:11Ja, warum?
08:12Weil ich ein alter Trottel bin, oder was?
08:14Den man nicht ernst nimmt.
08:17Im Gegensatz zu meinem Kollegen nehme ich die Sache ernst.
08:21Also, wo ist die Tatwaffe?
08:24Das sage ich Ihnen nicht.
08:27Herr Prack, wir können Sie auch verhaften.
08:30Machen wir aber nicht.
08:44Ist das gerade passiert?
08:59Ob Sie es glauben, oder nicht?
09:01Das alte Ekel wird mir fehlen.
09:03Ich glaube es mal nicht, Herr Prack.
09:05Sie verdächtigen doch nicht mich.
09:07Von kurzem drohen Sie, Röndorf ihn umzubringen.
09:09Schießen mit einer Armbrust auf ihn.
09:11Kurz darauf ist Röndorf tot.
09:12Mit einer Armbrust erschossen.
09:14Was glauben Sie denn, wenn ich Verdächtige?
09:15Mich?
09:16Einen senilen, harmlosen Schwäzer?
09:19Das haben jetzt Sie gesagt, Herr Prack.
09:21Wo ist denn Ihre Armbrust?
09:23Weg.
09:24Ist mir ein Panten gekommen.
09:25Aha.
09:25Vor oder nach dem Mord.
09:27Es ist Ihre Aufgabe, das herauszufinden.
09:32Was schnüffeln Sie eigentlich hier rum?
09:34Wir werden ja gleich noch viel mehr rum schnüffeln.
09:37Der Durchsuchungsbeschluss muss jeden Augenblick hier sein.
09:40Wir haben Besuch?
09:41Ja.
09:42Das ist mein Sohn.
09:44Der Herr ist von der Polizei.
09:45Von der Polizei.
09:46Ich kann es mir denken.
09:48Ja, und haben Sie denn schon eine Idee, wer es gewesen sein könnte?
09:50Ja, die Polizei verdächtigt mich.
09:53Tja, das kann man ihr kaum verdenken.
09:56Boris.
09:58Allerdings, mein Vater ist kein Mörder.
10:00Er redet viel, aber ein Mord.
10:02Dazu hat er nicht den Mut.
10:04Was glauben Sie denn, dass es war?
10:05Na, ich würde mir mal Röndorfs Frau vornehmen.
10:07Um die Ehe stand es nicht gerade zum Besten.
10:09Und woher wissen Sie das so genau?
10:12Wir sind Nachbarn.
10:13Da kriegt man so einiges mit.
10:19Herr Prack, wo waren Sie eigentlich die letzten zwei Stunden?
10:21Hier.
10:22Im Haus.
10:23Und Sie?
10:24Ich war auch hier.
10:25Waren Sie beide zusammen?
10:25Nein.
10:26Nein.
10:27Schade.
10:28Weil sonst hätten Sie jetzt ein Alibi.
10:31Wiederschauen.
10:33Wiederschauen.
10:45Das kann doch nicht wahr sein.
10:48Seit Jahren füllen Sie in den harmlosen Kleinkrieg.
10:51Die haben Sie doch nur wichtig gemacht.
10:55Mein Gott, wenn ich den wirklich auf dem Gewissen habe.
11:00Wir wissen ja nicht, ob es wirklich der Prack war.
11:06Er spricht aber leider einiges dafür.
11:12Und die Frau von Röndorfs?
11:15Der Sohn vom Prack meint, dass er nicht alles zum Besten stand zwischen Rönder und seiner Frau.
11:19Vielleicht wollte er aber nur seinen Vater decken.
11:22Die Videokamera geht genau zum Haus vom Prack rüber.
11:25Und die Videokassetten sind alle datiert.
11:28Der muss täglich gefilmt haben.
11:30Ja.
11:32Vielleicht sollte man sich die Videokassetten mal anschauen.
11:35Richten Sie sich schon mal auf einen netten Videoabend zu Hause ein.
11:38Ja, wie Sie jetzt sagen, das teilen wir schön brüderlich, gell?
11:41So gut.
11:45Da, schau her.
11:46Der Boris Prack fühlt sich beobachtet.
11:49Ich glaube, der wartet, bis wir weg sind.
11:52Dann wollen wir ihn nicht mehr länger warten lassen.
12:36Dann wollen wir ihn nicht mehr.
12:37Dann wollen wir ihn nicht mehr.
13:08Grüß Gott bei euch.
13:10Hallo, was macht ihr denn hier?
13:12Rein sind sie nicht.
13:14Das ist der Edmundo aus Rio.
13:15Du kennst ihn eh schon.
13:16Und das ist mein Bruder Corbinian.
13:18Hola.
13:19Ja, servus.
13:20Und das ist der Ulrich Satori.
13:22Der wohnt auch bei uns auf dem Hof.
13:25Ja, ich muss los.
13:29Da seid ihr dann auch mal.
13:30Ja.
13:32Ich komme nach.
13:35Morgen.
13:36Ja, servus.
13:37Ciao.
13:39Du, Bobby, sag mal, wer ist denn die Frau, die bei dem jungen Mann da draußen sitzt?
13:42Keine Ahnung.
13:43Okay.
13:44Red kein Blech, du kennst doch deine Gäste.
13:46Ach, Ulrich, selbst wenn ich die Dame kennen würde, ich bin doch keine Auskunft frei.
13:49Bierchen, Kaffee.
13:51Mit Geschmack?
13:53Kaffee, hinfrei.
13:57Edmundo, gell?
13:59Si.
14:00Aha.
14:02Und?
14:03Fällt es dir hier?
14:05Super in Deutschland.
14:07Ganz super.
14:09Schöner Job, gell?
14:11Guter Job.
14:13Selten gut.
14:15Haben wir ein Arbeitserlaubnis?
14:20Haben wir keine Gülle?
14:23Muss ich auch nicht hinterwissen.
14:26Schön weiter arbeiten.
14:32Tut auch wein.
14:34Bist du also wirklich sicher, dass du nichts über die Dame erzählen magst?
14:37Bin ich.
14:39Servus, Bobby.
14:41Servus, Kobinian.
14:42Er ist ein bisschen verstockt heute.
14:44Ach, verstockt ist er heute.
14:45Pass mal auf, ihr seid richtig gute Freunde für mich.
14:48Fast wie eine Familie.
14:49Bobby, jetzt willst du mir nicht die Ohren voll.
14:51Was willst du denn?
14:52Aber ich bin auch Geschäftsmann und Informationen, Informationen sind Handelswaren, ja?
14:56Mensch, das muss ich euch beiden doch nicht erzählen.
14:58Kaffee?
14:59Weißbier, bitte.
15:00Weißbier.
15:03Ein alkoholfreies Bobby, sag einmal, ist schwierig heutzutage mit dem Personal, gell?
15:08Bitte, ich verstehe kein Wort.
15:10Das sind nette Leute, Brasilianer, gell?
15:13Aber kriegen halt einfach keine Arbeitserlaubnis.
15:16Schon schade.
15:18Kobinian.
15:19Nicht, dass wir uns falsch verstehen, gell?
15:21Ich finde das echt klasse, dass du solchen Leuten eine Chance gibst.
15:24Aber es ist halt leider illegal.
15:27Na gut.
15:27Sie heißt Petra Prack und sie ist die Frau von dem Kunsthändler und das andere neben
15:32ihr ist ihr Sohn.
15:32Was macht denn der so, beruflich?
15:36Eigentlich nix.
15:37Was heißt eigentlich?
15:38Na ja, der Job bei so einem Motorbootverleih, aber ich weiß, dass seine Mama, die steckt
15:43ihm öfter was zu.
15:44Die tut eigentlich alles für ihn, aber es scheint nie zu reichen, denn er hat überall Schulden.
15:48Ja.
15:49Auch bei mir.
15:51Ja.
15:56Und?
15:57Weiter?
15:58Ja, wie weiter?
16:00Frau Prack hat vor ein paar Monaten ihren Mann verlassen.
16:02Das war's.
16:03Meinst du, das wird man nicht selber rausgekriegt?
16:05Ja, sagt man, Kinder, das ist jetzt wirklich der Gipfel der Undankbarkeit.
16:08Schau, Bobby.
16:10Wir machen uns doch quasi mitschuldig.
16:12Ich meine, das sind schwere Vergehen.
16:14Steuer- und Abgabenhinterziehung.
16:15Und dann jetzt hältst du uns so ein Larifari-Zeug.
16:18Das ist nicht schön.
16:19Ja.
16:20Gut.
16:21Mir fällt da noch was ein, und zwar Frau Prack hat sich hier öfters mit jemandem getroffen.
16:25Ja, ihr werdet nicht drauf kommen mit wem.
16:26Nee, so die Auftragung, Bobby, sonst sind wir hinterher enttäuscht.
16:29Und das wäre ja schade.
16:30Eben.
16:32Röndorf, Ernst Röndorf.
16:33Mit dem hat sich hier bestimmt eigentlich fünfmal getroffen.
16:41Hoppala.
16:51Ja, Frau Stocke, das trifft sich gut, dass Sie nur da sind.
16:54Wir brauchen nämlich dringend die Adresse von einer gewissen Frau Petra Prack.
16:58Ah ja, das mache ich gleich morgen in der Früh.
17:00Nein, das machen Sie jetzt.
17:01Ach, so ein Ton ist das hier.
17:03Ich versuche es ihm abzugewöhnen.
17:05Hört auf zum Hetzen.
17:08Wir haben die Tatwaffe.
17:10Sie war in einem Missgiebe auf einer Autobahnraststätte.
17:13Und warum ist das noch nicht im Labor?
17:15Ein bisschen was können Sie auch selber machen.
17:16Und außerdem nicht in diesem Ton.
17:19Sie sagen es.
17:21Scheint aus wie Ölspuren, was da drauf ist.
17:24Vielleicht nimmt der Täter ja die gleiche Hand gehen wie Sie.
17:33Ich bin ein bisschen irritiert.
17:39Der Röndorf, habe ich gehört, hat einen Mordversuch angezeigt.
17:44Kann es sein, dass wir dem nicht nachgegangen sind?
17:47Natürlich sind wir dem nachgegangen, aber der Prack war es wahrscheinlich doch nicht.
17:51Ich hoffe es mal für Sie.
17:55Bei uns bloß kein Mist.
17:57Danke.
17:59Glauben Sie es doch nicht mehr, dass ich zerbrack war?
18:01Natürlich war es, aber ich werde noch früh genug erfahren.
18:06Ich weiß nicht, ob mein Mann imstande wäre, einen Mord zu begehen.
18:09Ja, natürlich.
18:10Er hat Herrn Röndorf gehasst.
18:13Warum denn eigentlich?
18:15Sie waren Konkurrenten.
18:16Nur im Beruf.
18:19Wie meinen Sie das?
18:20Na ja, Sie haben sich öfter mit Röndorf getroffen.
18:26Da war nichts weiter.
18:28Das müssen Sie mir jetzt mal erklären.
18:30Sie verlassen Ihren Mann.
18:31Und dann treffen Sie sich mit seinem ärgsten Feind.
18:36Dafür muss ich doch einen gewissen Grund gegeben haben.
18:39Ich kenne Herrn Röndorf schon wesentlich länger als meinen Mann.
18:43Wir waren mal sehr ineinander verliebt.
18:46Und er hat mich mit meinem Mann bekannt gemacht.
18:49Sie waren damals die besten Freunde.
18:53Und als Sie Richard Prack dann geheiratet haben?
18:55Was war das mit der Freundschaft?
18:57Wann ich irgendwo verstehen?
18:58Mein Mann hat mich einfach mehr fasziniert.
19:01Er war originell, spontan.
19:04Mit Herrn Röndorf wäre ich wahrscheinlich nicht glücklich geworden.
19:06Ja, warum?
19:07Wenn ich fragen darf, haben Sie dann Herrn Prack verlassen?
19:10Unsere Beziehung war tot.
19:12Er war in letzter Zeit nur noch verbittert.
19:17Sie wissen ja wahrscheinlich, dass er sich in finanziellen Schwierigkeiten befindet.
19:27Was bei Ihnen ja anscheinend nicht der Fall ist.
19:30Herr Röndorf hat mir mit einigen seiner Möbel ausgeholfen.
19:33Er hat ja genug davon.
19:34Aber da war nichts weiter, also zwischen Ihnen und dem Herrn Röndorf?
19:39Nein.
19:41Wir waren gute Freunde.
19:43Wussten Sie, dass der Röndorf Ihr Haus mit einer Videokamera beobachtet hat?
19:47Nein, das wusste ich nicht.
19:49Das ganze Haus?
19:51Ja.
19:53Mei, oh mei, wo habe ich nur meinen Kopf gelassen?
20:02Herr Hofer?
20:05Herr Satori?
20:12Ist da wer?
20:17Hallo?
20:30Das ist alles so schnell gegangen und da, wo ich wieder was sehen hätte können, ist es auch schon dunkel
20:33geworden.
20:34Ja, Frau Stockel.
20:35Das ist aber auch saublöd, dass Sie gar nichts gesehen haben.
20:38Sie sind sowas von gemein.
20:40Ich hätte tot sein können.
20:42Schmarrn.
20:43Du hättest doch gar nicht auf Sie abgesehen gehabt, Frau Stockel.
20:45Aber auf was dann?
20:47Die Videos.
20:49Was?
20:50Der hat sich auf die Videos abgesehen.
20:55Das ist richtig langweilig.
20:57Ja.
20:59Nach 34 Bändern.
21:02Das wird eine lange Nacht.
21:06Sag ich mal, dieser Edmundo, also Arbeitserlaubnis hat der keinen können.
21:14Du, Kapinian.
21:16Wenn du da irgendwas unternimmst, dann sind mir geschiedene Leute, das sag ich dir.
21:19Ja, ja.
21:21Der scheint dir sehr am Herzen zu liegen.
21:23Was willst du eigentlich?
21:25Nein, ich möchte bloß wissen, in welcher Art euer Verhältnis so ist.
21:32Er macht mir schöne Augen und ich finde ihn nett.
21:36So ist es.
21:37So ist es.
21:39Ich kann also damit rechnen, dass er bald hier auftaucht.
21:42Rechne vorsichtshalber mit allem.
21:44Schau mal.
21:47Das ist so langweilig.
21:48Ich muss mir das aber anschauen.
21:51Was bist du denn so fred?
21:54Du, halt doch mal kurz, ja?
21:56Schau mal, ob irgendwas passiert.
21:57Ich bin gleich wieder da.
22:30Was hast du denn gemacht?
22:32Ich habe nur zurückspult.
22:34Du hast es doch nicht.
22:37Kathi, du hast es gelöst.
22:38Nein, Spann, ich habe das.
22:41Na doch, schau doch, das Bild ist verschwunden, Kathi.
22:44Kathi, bitte, was war da?
22:46Erinnere dich, das ist wichtig für mich.
22:57An Frauen und Technik, schau dir das an.
23:04Was ist denn jetzt?
23:05Nach was sieht es denn aus?
23:24Morgen, Hedertraut.
23:26Guten Morgen, Herr Verlehrer.
23:29Morgen.
23:30Uns ist was drauf aus Ihren Videos.
23:32Na ja, nichts Interessantes.
23:46Ja, sagen Sie mal, das gibt es ja wohl nicht.
23:48Jetzt brechen die schon im Kommissariat ein.
23:51Na ja, die Welt wird immer schlechter.
23:52Guten Morgen übrigens.
23:54Sie waren doch dabei.
23:55Haben Sie den Täter nicht verhaften können?
23:57Ich meine, wir machen uns hier zum Deppen.
23:59Wenn wir ihn verhaften hätten können,
24:01dann hätte er nicht laufen lassen.
24:02Also, ich habe jetzt eine Vernehmung, danke.
24:05Sie sind bis auf Dezente im Ton, gell?
24:08Und klären Sie endlich den Mord auf.
24:11Selbstverständlich.
24:13Wer glaubst du das?
24:15Warum der Prag erst jetzt pleite ist?
24:17Der Kunstmarkt ist in den letzten Jahren
24:20irgendwann einmal den Keller hinuntergegangen.
24:22Und der Prag ist auf einer riesigen Menge
24:25unverkäuflicher Bildersitzung geblieben.
24:27Schließlich konnte er nur noch mit Krediten überleben.
24:30Und das hat der Röhndorf in letzter Zeit auch hintertreten.
24:33Mit dem er den Banken klargemacht hat,
24:35dass die Sicherheiten vom Prag nicht wert sind.
24:37Verstehe.
24:37Und dann ist ja auch noch der Toulouse-Lautrec verschwunden.
24:41Muss ja mindestens eine halbe Million wert gewesen sein.
24:44Und zwar zufällig zu dem Zeitpunkt,
24:48wie der Prag in Zahlungsschwierigkeiten gekommen ist.
24:51Kommen Sie rein, Frau Prag.
24:52Nimm jetzt Platz, bitte.
24:54Frau Prag, nach meinem Kenntnisstand
24:57hat der Herr Röhndorf hauptsächlich Sie gefilmt.
25:00Interessant, oder?
25:02Was schließen Sie daraus?
25:04Dass der Herr Röhndorf Sie immer noch geliebt hat.
25:07Auch nach all den Jahren.
25:09Jetzt einmal gerade raus.
25:10Hatten Sie ein Verhältnis mit dem Herrn Röhndorf?
25:16Die Frau Röhndorf jetzt da.
25:18Ja, die soll gleich reinkommen.
25:20Grüß Gott, Frau Röhndorf.
25:21Nehmen Sie doch bitte schön Platz hier,
25:23glaube ich, Ihre Nachbarin.
25:25Ja, wir waren gerade dabei,
25:27die Frage zu erörtern,
25:29ob die Frau Prag und ihr Gatte
25:31ein Verhältnis miteinander hatten.
25:32Ach, das hätte sie wohl gern gehabt.
25:35Also nur zu der Information.
25:37Wir hatten wieder ein Verhältnis.
25:38Er wollte sich sogar von dir scheiden lassen.
25:41Och, du träumst wohl.
25:44Fragen Sie Herrn Rechtsanwalt Breitmüller.
25:46Er hatte mich schon alles vorbereitet.
25:48Im Falle einer Scheidung
25:49hätte sie keinen Pfennig bekommen.
25:51Das stand so im Ehevertrag.
25:53Was du nicht alles weißt.
25:55Komm, jetzt hör doch auf,
25:56die hintergangene Ehefrau zu spielen.
25:58Das weiß doch jeder,
25:59dass eure Ehe schon lange am Ende ist.
26:02Frau Röhndorf,
26:03haben Sie gewusst,
26:04dass ihr Mann sich scheiden lassen wollte?
26:08Na gut,
26:09ich habe sie beide herkommen lassen,
26:12weil wir gerne
26:13ihre Fingerabdrücke hätten.
26:17Der Herr Kollege ist auch schon da.
26:19Das ist dann ein Vorbericht.
26:21Wollen Sie auch mal einen Blick drauf werfen?
26:22Danke.
26:28Auf der Armbrust wurden Ölspuren,
26:30Fingerabdrücke von Herrn Prack
26:32und die Abdrücke einer zweiten Person gefunden.
26:35Wahrscheinlich einer Frau.
26:39Wollten Sie gerade was fragen?
26:41Nein.
26:43Gut, Frau Prack,
26:45Sie dürfen draußen warten.
26:47Wenn Sie wollen,
26:48macht Ihnen die Verstocklern Kaffee.
26:50Okay?
26:52So, Frau Röhndorf,
26:55ich habe das Gefühl,
26:57dass Sie uns was erzählen wollen.
26:59Die Fingerabdrücke
27:01sind von mir.
27:05Ich habe die Waffe in meinem Garten gefunden.
27:08In einem Blumenbeet.
27:10Und dann
27:11bin ich zur nächsten Raststätte gefahren
27:14und habe Sie da weggeworfen.
27:16Und warum haben Sie uns nicht verständigt?
27:18Ich war in Panik.
27:20Ich habe gedacht,
27:21die Polizei verdächtigt mich.
27:23Ja, das machen wir jetzt erst recht.
27:26Frau Röhndorf,
27:27ich muss Sie verhaften.
27:28Sie stehen in drüben
27:29in dem Verdacht,
27:30Ihren Garten ermordet zu haben.
27:33Herr Kollege.
27:36Raumschiff,
27:36Frau ins Urlaub.
27:39Gehen wir mal kurz.
27:41Also raus mit der Sprache.
27:42Irgendwas ist doch los wie hier.
27:44Seien Sie krank, eh?
27:45Ich fürchte,
27:45das mit der Verhaftung
27:46war ein bisschen voreilig.
27:47Ach so?
27:48Ja, ich muss Ihnen nämlich was beichten.
27:50Warte.
27:58Tja.
27:58Sie haben das Band zerstört.
28:01Da, schau her.
28:02Der Herr Kollege
28:03vom LKA
28:04vernichtet Beweismaterial.
28:06Was soll denn das jetzt?
28:07Ich bin mir eh ziemlich sicher,
28:08was auf dem Video drauf war.
28:10Nämlich wie der Prax
28:10ein eigenes Bild klaut,
28:11um einen Versicherungsbetrug zu begehen.
28:13Und wenn das so war,
28:14dann hat ihn der Röndorf
28:15hundert Prozent damit erpresst.
28:16Und damit, Herr Kollege,
28:18hätten wir dann
28:18das eigentliche Tatmotiv.
28:19Ja.
28:20Bloß freiwillig
28:21wird das kaum ausplaudern,
28:22so ganz, ohne wie ich weiß.
28:27Abwarten, Herr Kollege, ja?
28:29Warten wir's ab.
28:32Herr Prack,
28:33ich gebe Ihnen jetzt
28:33eine letzte Chance.
28:35Wer hat den Toulouse-Lautrec gestohlen?
28:36Hören Sie doch endlich auf
28:37mit Ihren Verdächtigungen.
28:39Ich bin kein Versicherungsbetrüger.
28:41Ihr Freund Röndorf
28:42hat zufällig ein Video
28:43von dem Diebstahl gemacht.
28:44Was glauben Sie,
28:45wie man das sieht?
28:46Wie er die Alarmanlage ausschaut
28:47und das Bild von der Wand nimmt,
28:48hm?
28:51Herr Prack,
28:52ich wage zu behaupten,
28:53dass Herr Röndorf
28:54Sie mit diesem Video erpresst hat.
28:57Entschuldigung, Herr Sartori.
28:58Können Sie kochen?
29:00Ja, warum?
29:01Wie wär's,
29:02wenn Sie es als Koch versuchen würden?
29:04Als Schauspieler
29:05werden Sie es nicht weit bringen.
29:07Und über Ihre Fähigkeit
29:08als Kriminalinspektor
29:10möchte ich mich nicht auslassen.
29:11Entschuldigung.
29:14Hallo?
29:15Ah, grüß Sie.
29:20Es ist wirklich saublöd,
29:21dass wir nicht wissen,
29:22was auf dem Video ist, gell?
29:24Falls Sie das interessiert,
29:26ich bin morgen
29:26zur Testamentseröffnung Röndorf geladen.
29:36Servus.
29:39Wo ist der Vincent?
29:40Der wird gerade ins Bett gebracht.
29:41Von wem?
29:42Servus, Corbinian.
29:45Wir haben heute Besuch zum Abendessen.
29:47Mhm.
29:48Also früher bin ich vorher informiert,
29:49wenn wir ein Psycho-Kreis haben.
29:58Ich glaube, ich gehe besser.
29:59Nein, nein, nein.
30:00Du bleibst da.
30:01Der berühmt sich schon wieder.
30:11Eine Rose für die Rose von Rosenheim.
30:15Mehr hast du nicht zu bieten.
30:17Doch.
30:18Jetzt werde ich uns gleich
30:19den besten Maitain ganz Rosenheim mixen.
30:31Vorsicht, da stehe ich drauf.
30:32Das ist gut.
30:35Rumpf.
30:35So, in Schlewina hat der schon wieder
30:37den Farb-Rumpf.
30:37Aber ich habe einen Schlag.
30:40So, wenn jetzt kommt der Belli,
30:41was sagst du?
30:45Und der Maxi.
30:47Und der hat immer einen Spieze gehabt.
30:49Aber er gehört trotzdem mir.
30:50Prost, weil ich sage noch auf das Tripple.
30:52Salou.
30:53Salou hast du das bei.
30:54Prost.
30:56So, jetzt bin ich gespannt und ausgeschafft.
30:59Da drüben und einer draufkommt.
31:00Da schau her.
31:02So, der Leih.
31:04Salou hast du, gell?
31:05Salou.
31:05Also, gut, und wir wischen.
31:08So, der Leih.
31:09Wisch das bei.
31:10Aber es ist ja schon mal
31:11einer beim Wischen gestorben,
31:12weißt du dich, gell?
31:13Geh jetzt ins Bett.
31:14Hieb ab.
31:15Gute Nacht.
31:17So, der Leih.
31:18Gute Nacht.
31:20Prost, würde ich sagen, oder?
31:22Schön.
31:27Du weißt, warum ich hier bin.
31:29Ja?
31:29Petra.
31:31Ich kann es mir denken.
31:33Lass es uns doch noch mal versuchen.
31:35Ich meine, wir sind nicht mehr gut.
31:37Also, du schon.
31:38Ich nicht.
31:40Trotzdem können wir es doch noch mal.
31:42Wir können doch noch mal von vorne anfangen.
31:44Sag nicht gleich nein.
31:46Richard, Richard, bitte.
31:48Du hast gedacht,
31:49wenn Ernst nicht mehr ist,
31:51sind alle unsere Probleme gelöst.
31:53Nein.
31:54Nein.
31:56Es ist aus, begreift das doch endlich.
31:57Und zwar aus ganz anderen Gründen.
32:00Das weißt du genau.
32:02Der Tod von Ernst ändert nichts daran.
32:22Und zwar aus wie ich nochUND er selbst.
32:47und war es noch recht lustig ja du das war total nett also wunderbar du bist aber nicht so oder
32:59na wie kommst du denn da drauf
33:10uli
33:13ulrich
33:16was ist denn
33:17mir ist was eingefallen wegen dem video
33:22und was
33:29ich verlese jetzt das testament
33:35der erblas hat übrigens darauf bestanden dass der text sowie
33:40also dass er genauso ist wie er wie ich ihn jetzt vorlesen muss
33:45da wollen sie jetzt endlich anfangen
33:53mein letzter wille
33:57nun da ich pack den alten sack in den ruinen getrieben habe kann ich endlich in frieden sterben
34:05die hälfte meines vermögens erbt meine frau amelie die andere hälfte bekommt petra
34:13auch mein alter freund richard pack soll nicht leer ausgehen ich vermache ihm eine mappe mit
34:19presse ausschnitten die seinen jämmerlichen niedergang in den letzten 30 jahren dokumentieren
34:24die letzte seite der mappe ist noch frei
34:28ich stelle den hinterbliebenen von richard pack anheim dort seine todesanzeige einzukleben
34:35sehr groß wird sie ja nicht ausfallen ernst röndorf
35:08ich kann dir noch nichts geben
35:09du hast doch geerbt
35:11so schnell geht das doch nicht
35:12aber mit dem erbschein kannst du auch locker kredit bei der bank aufnehmen
35:14nein es geht nicht
35:18der
35:19und
35:37der
35:38grüß
35:41Das ist mein Liebes.
35:47Herr Kollege, passen Sie mir auf.
35:49Der Katti ist eingefallen, dass die Person auf dem Video,
35:52also die ist auf einen Stuhl gestiegen und hat Stöckelschuhe angehabt.
35:55Das heißt, es muss eine Frau gewesen sein, die das Bild gestohlen hat.
35:58Und Sie meinen, dass das die Frau Brack war?
36:01Denke ich. Übrigens, die Frau Brack hat eine Jagdhütte in den Bergen.
36:23Untertitelung des ZDF, 2020
36:46Herr Kollege, wieso haben wir da jetzt Fuß gehen müssen?
36:51Da hätten wir auch die Straße nehmen können.
36:53Ich habe gedacht, so wie wir zwei heute Morgen ausschauen,
36:55tut uns ein bisschen Frischluft ganz gut.
36:57Sehr aufmerksam.
36:58Danke, wie wir sagen.
37:17Ich werde mich über Sie beschweren.
37:18Nur zu, bei meinem Chef geben Sie schon Worte nur mal alles.
37:21So.
37:27Bitte.
37:28Und?
37:30Das Bild kommt aufs Revier.
37:32Du hast recht.
37:37Warte mal.
37:42Warte noch.
37:46Das Bild war der letzte Wertgegenstand meines Mannes.
37:49Oder vielmehr, er gehört uns beiden.
37:51Und ich hatte einfach Angst, dass er es verkauft.
37:54Röndorf hat sie mit dem Video erpresst, stimmt's?
37:57Er hat es versucht.
37:58Und dabei sind wir uns wieder näher gekommen.
38:02Lästige Geschichte, so eine Erpressung.
38:04Vor allem, wenn es nicht aufhört.
38:06Da wünscht man sich doch manchmal, der Erpresser wäre tot.
38:09Wie?
38:10Frau Brack, wenn Sie gestehen wollen, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt.
38:14Ich habe Röndorf nicht umgebracht.
38:16Und wer war in unserem Büro, um das Video zu stehlen?
38:19Das war mein Sohn Boris.
38:37Tja, Ihr Sohn ist auch schon da.
38:40Gehen Sie ruhig mit meinen Kollegen schon mal vor, gell?
38:52Was soll das Ganze?
38:53Deine Mutter ist doch keine Mörderin.
38:56Herr Kollege.
38:58Ihre Mutter vielleicht nicht.
39:00Frau Brack, wussten Sie, dass der Herr Röndorf Sie in seinem Testament betrachtet hat?
39:04Ja.
39:05Und Sie haben Ihrem Sohn davon erzählt.
39:07Was war denn die Frage?
39:09Hat er davon gewusst?
39:10Ich werde es mal erwähnt haben, ja.
39:12Frau Brack, es ist doch so.
39:14Ihr Sohn hat Zeit seines Lebens auf Ihre Kosten gelebt.
39:17Und Sie auf Kosten Ihres Mannes.
39:20Aber nachdem Ihr Mann pleite war, versiegt auch die Geldquelle für Sie und Ihren Mann.
39:24Besonders schlecht für ihn, weil er bis zum Hals in Schulden steckt.
39:27Die einzige fette Geldquelle ist eine Erbschaft vom Röndorf.
39:33Und Ihrem Sohn war klar, wenn seine Mutter erbt, dann erbt er sozusagen mit.
39:38Was soll das Ganze?
39:40Das können Sie mir nie beweisen.
39:42Mit der Behauptung wäre er ein bisschen vorsichtig.
39:45Die haben wir in Ihrem Wagen gefunden.
39:47Öl verschmiert.
39:48Mit dem gleichen Öl wie die Tatwaffe und die Decke.
39:53Das warst du gar nicht, oder?
39:55Ich bin mir sicher, das Labor wird es bestätigen.
39:57Überall dasselbe Öl.
39:59Wahrscheinlich von einem Bootsmotor.
40:00Sozusagen ein Altöl mit Charakter.
40:08Wie ist das?
40:09Habe ich das?
40:10Volltreffer.
40:14Das tut mir aber leid.
40:15Muss es nicht.
40:16Mit dem hatten Sie noch eine Rechnung offen.
40:36Herr Kollege.
40:39Sieh, ich habe da zwei Karten für die Rolling Stones.
40:42Hat nicht vielleicht Lust, da hinzugehen?
40:44Mit der Kati.
40:45Kostet nichts.
40:46Mit der Kati?
40:46Und Sie?
40:48Ich habe irgendwie keine Lust.
40:51Ja, freilich.
40:52Raus mit der Wahl.
40:54Na gut, also.
40:55An dem Tag, da kommen wir ex aus Hamburg.
40:57Und das wären wir ganz recht, wenn die Kati da nicht unbedingt.
40:59Sie verstehen schon.
41:00Das ist ja ganz eine miese Tour.
41:03Na gut, dann will ich mir nicht so sein.
41:05Ich opfe mich.
41:06Dankeschön.
41:06Bitte.
41:07Ach, und wenn Sie bei Gelegenheit mal Fenster reparieren.
41:10Ja.
41:10Ja.
41:21Marie, sag mal, soll ich das lieber?
41:23Nein.
41:24Nein, ich brauche das jetzt.
41:27Ist was los?
41:28Mit dem Mundhau oder so?
41:30Ja, verheiratet ist er.
41:32Oder Frauen, zwei Kinder.
41:34In Brasilien.
41:36Oh nein.
41:38Ja, Männer sind Schweine.
41:40Sag mal, interessiert ist die Polizei gar nicht, dass der keine Arbeitserlaubnis hat?
41:43Ja, Marisa kenne ich dich ja gar nicht.
41:45Ich hab's ja nicht so gemahnt.
41:48Ich hab nur so eine Stinkwut auf den gemeinen Kerl.
41:51Das verstehe ich ja, aber weißt, mir werden auch die Hände gebunden.
41:54Ich steh beim Bobby im Wort und außerdem hat der Edmundo gesagt, der versteht was von Dieselmotoren.
42:00Und da hab ich ihn gefragt, ob er sich den Wagen mal anschaut.
42:14Und da hab ich ihn gefragt.
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