- vor 1 Tag
Kategorie
📺
TVTranskript
00:00Musik
00:49Das hat sich ja schon wieder viel besser angehört, na? Die Lunge ist wieder frei. Niest er noch ab und
00:57zu?
00:58Ja, aber wenigstens ist der Husten weg. Der hat sich ja wirklich schrecklich angehört.
01:03Du kommst jetzt noch ein Viertelstündchen und das Rotlicht, aber dann musst du wieder zurück zu den anderen, ist das
01:08klar?
01:09Übernehmen Sie das? Das Wolfsrudel ist heute mit der Staubbeimpfung dran. Oh oh, den ist ja nicht zu spaßen.
01:17Ich stelle mir einfach vor, dass das ja auch nur große Hunde sind. Und mit Hunden kann ich eigentlich ganz
01:24gut.
01:29Musik
01:42So.
01:48Hau rein Lobo! Und die anderen, haltet euch gefälligst zurück! Er ist der Chef! Der lässt euch schon was übrig.
02:01Ich wollte den Narkose impfen, aber Kowalik meinte, das wäre nicht nötig.
02:08Meinen Vorgänger, Doktor Vogel, hätten Sie ja auch nicht gefressen.
02:11Moment, der Horst das sagt. Der ist ja selber ein halber Wolf, solange wie der mit den Tieren arbeitet.
02:16Herr Kowalik? Guten Tag!
02:18Tag, Frau Doktor. Kann sofort losgehen.
02:21Warten wir lieber, bis Sie satt sind.
02:28Lobo?
02:31Was ist denn mit Lobos Hinterlauf? Sieht aus, als ob er hinkt.
02:35Naja, das ist seine Hüfte. Die Zipperlein kommen. So ist das mit uns alten Eltern.
02:45ZEB-O, schäuzen die ZEB-E, das ist ein ZEB-E.
02:58ZEB-E.
03:16So, das war's.
03:38Na, dann halt mal still, Grauhaar. Ist ja nicht das erste Mal.
03:44Wie alt ist Lobo denn?
03:46Der hat schon ein paar Jährchen auf dem Puckel.
03:4814.
03:51Wie geht's eigentlich Ihrem Vater?
03:53Ich hab ihn lange nicht gesehen.
03:55Ganz gut.
03:56Er vermisst den Zoo.
03:58Oh, das kann ich sehr gut verstehen.
04:02Ist schon hart, plötzlich zum alten Eisen zu gehören.
04:08Fertig.
04:12Der geht aber nicht zauber.
04:15Das ist die Hüfte.
04:17Ich würde ihn gern röntgen.
04:19Muss das sein.
04:20Ich nehme ihn nicht gern aus dem Rudel.
04:23Wenn der Chef fehlt, das bringt Unruhe rein.
04:26Trotzdem, die Gesundheit geht vor.
04:29Ich glaube, da werden wir nicht drum rum kommen.
04:32Nächsten?
04:33Boris!
04:35Boris!
04:37Na komm!
04:38Na komm!
04:39Ja, da seid ihr hier.
04:40Na, no, no.
04:43So.
05:07Und jetzt pass auf, dass du dich nicht wieder erkältest.
05:15Na, na, no, no.
05:16Na, na, schluckig.
05:21Was macht denn Frau Dr. Mertens da drin?
05:25Staubeimpfung.
05:25Ist die denn verrückt?
05:27Da passiert doch nichts.
05:28Lobo sehe ich mir morgen an.
05:30Die Viere brauchen erst mal Ruhe.
05:32Grüße Sie Ihren Vater von mir.
05:34Das mache ich.
05:35Ihnen sollte man die Ohren langziehen,
05:38sich derart in Gefahr zu bringen.
05:39Da war keine Gefahr.
05:40Da war nur ein Rudel satter und zufriedener Wölfe.
05:44Sie werden erwartet, seit einer Stunde.
05:46Tut mir leid, habe ich vergessen.
05:48Vergessen?
05:49Darf ich mir noch die Hände waschen?
05:57Ich finde, jeder von unseren Tierpflegern
05:59verdient einen riesen Respekt,
06:00aber so einen wie ihn, das gibt es nicht noch mal.
06:04Kann man so sagen.
06:05Ein sturer, alter Knochen.
06:07Ja, aber absolut souverän im Umgang mit den Tieren.
06:10Sie meinen, mit seinen Wölfen?
06:12Ich habe mich völlig sicher gefühlt.
06:14Er erkennt jede Regung
06:15und die Tiere vertrauen ihm vollkommen.
06:17Das hintersteckt natürlich jahrzehntelange Erfahrt
06:19und feinstes Gespür.
06:21Zugegeben.
06:21Aber hat er deshalb das Recht auf einen Sonderstatus?
06:24Wieso Sonderstatus?
06:26Alle anderen Tierpfleger
06:27betreuen ganz selbstverständlich mehrere Tierarten.
06:30Nur der Kollege Kurwolek
06:31ist nur für seine Wölfe zuständig.
06:33Da ist er nun mal der Fachmann.
06:35Das sind so alte Gewohnheitsrechte
06:37aus der Zeit ihres Vaters.
06:38Er konnte noch aus dem Vollen schöpfen
06:39und nach beliebem Personal einstellen.
06:42Aber die Zeiten haben sich geändert.
06:46Das klingt ja so,
06:47als würden Sie ihn loswerden wollen.
06:49In zwei Monaten wird Kurwolek 65.
06:52Dann kann er seinen Ruhestand genießen.
07:07Auseinander!
07:09Immer wieder, immer wieder denken Sie,
07:11Sie haben schon was zu melken.
07:13Nein, Sie müssen mir uns nicht unterkriegen.
07:15Haut ab!
07:17Auseinander!
07:18Hau ab!
07:26Los!
07:27Los!
07:32Ey!
07:34Ey, hoch auf!
07:35Los, raus!
07:42Komm mal auf, bring mal ein Eis!
07:43Zwei große Pusten!
07:45Habt ihr euch das verdient?
07:48Warte, warte, warte, ich übernehme das!
07:52So, das wird wohl reichen.
07:54Komm, Murphy!
07:56Ist das dir heiß?
07:57Nein, mir ist gar nicht heiß.
07:58Ich glaube, du kannst den abgehört.
07:59Nein, mir ist nicht heiß.
08:00Nein!
08:00Komm, mach!
08:01Ich bin hier!
08:06Nein!
08:07Nein!
08:08Nein!
08:09Nein!
08:10Nein!
08:11Nein!
08:12Nein!
08:13Nein!
08:14Nein!
08:15Nein!
08:15Nein!
08:17Nein!
08:18Nein!
08:18Nein!
08:39Nein!
08:40Nein!
08:42Schlafen!
08:43Was ist denn los?
08:44Komm her, komm her!
08:49Und, hat's geschmeckt? Super!
08:51Hervorragend!
08:52Dir nicht?
08:55Ich bin schon da, ich räume ab.
08:57Lass das mal, Christoph und ich, wir wollen euch noch was sagen.
09:03Also, ist es so, dass Susanne und ich...
09:06Ihr habt euch verknallt!
09:09Ja, also erstmal haben wir uns immer sehr gefreut, wenn wir uns gesehen haben.
09:13Also, ich glaube ich immer ein bisschen mehr als du.
09:15Das stimmt nicht.
09:17Ja, dann hast du das immer ganz gut versteckt.
09:18Ich bin eine Frau?
09:20Ja. Also, wir haben uns nie gelangweilt, wenn wir uns mal unterhalten haben oder was zusammen unternommen haben.
09:27Und wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können und dass wir uns gegenseitig helfen, wenn's einmal kompliziert wird.
09:33Jonas, lass das bitte!
09:36Wollt ihr heiraten?
09:37Das geht doch gar nicht. Mama ist doch schon verheiratet.
09:41Ja, das macht man ja nicht einfach so. Also, da müssten wir uns schon ein bisschen länger kennen.
09:46Eben.
09:48Was Christoph damit sagen wollte, ist, dass wir in Zukunft mehr Zeit miteinander verbringen wollen als bisher.
09:54Wir alle zusammen.
09:55Ja, und wir hoffen natürlich, dass ihr euch auch weiterhin so gut versteht.
09:59Klar.
10:15Ist gut. Ich mach das schon.
10:17Das wollte ich nicht.
10:19Hör mir mal zu. Jonas, du bist für mich der wichtigste Mensch auf der Welt.
10:23Das weißt du doch, oder?
10:25Und das wird auch immer so bleiben, bis du eines Tages mal zu mir sagst,
10:29Anna, ich bin jetzt erwachsen, ich komm jetzt alleine klar.
10:34Nee.
10:37Das werden wir ja sehen.
10:40Kriege ich jetzt einen Kuss?
10:43Und jetzt hol Biesen und Schaufel.
10:45Mach ich.
10:54Das habe ich befürchtet.
10:57Er hat eine Anthrose.
10:58Und das bedeutet?
11:00Das bedeutet, dass Lobo ziemliche Schmerzen hat, sind wir mal hier.
11:04Der Knochen ist stark angegriffen und das umliegende Gewebe ziemlich entzündet.
11:08Und was kann man da machen?
11:12Bei einem Menschen würde man in so einem Fall ein künstliches Hüftgelenk einsetzen.
11:18Eine Endoprothese.
11:20Aber bei einem Wolf?
11:21Keine Chance.
11:22Es ist nur noch nicht gemacht worden, aber möglich ist es schon.
11:26Bei Hunden ist so etwas inzwischen Gang und Gebe.
11:28Na ja, bei so einem Struppi.
11:32Aber Lobo mit einem künstlichen Hüftgelenk, das hält nicht.
11:42Wie stabil ist denn sowas?
11:46Ob er nochmal zu alter Form aufläuft, ist natürlich fraglich.
11:49Und nach der OP braucht er erstmal strikte Ruhe.
11:54Die Alternative wäre, dass das Gelenk völlig versteift und er sich nicht mehr bewegen kann.
11:59Und Sie würden das tatsächlich versuchen?
12:02So ein Implantat kostet natürlich Geld.
12:05Und ich könnte das nur zusammen mit einem Spezialisten machen.
12:11Aber ich frag mal Dr. Fehrmann, ob er uns das Geld zur Verfügung stellt.
12:15So schnell schicken wir Lobo nicht aufs alten Teil.
12:24Ich soll 1500 Euro für ein künstliches Hüftgelenk ausgeben?
12:28Für einen altersschwachen Wolf?
12:30Mit der Prothese wäre er nicht altersschwach.
12:32Damit könnte er noch gut und gern vier, fünf Jahre leben. Schmerzfrei.
12:36Das hat Ihnen doch dieser Kowalik eingeredet.
12:38Für das Geld bekomme ich ein gesundes und kräftiges Jungtier.
12:43Wenn Lobo sich nicht mehr bewegen kann, dann wird er vom Rudel weggebissen.
12:46Und wir müssen ihn separat unterbringen. Das kostet auch Geld.
12:49Bei allem Respekt vor dem Alter. Auch Fürsorge hat Ihre Grenzen.
12:52Wer ausgedient hat, hat ausgedient.
12:56Ich hoffe für Sie, dass nicht eines Tages irgendjemand dasselbe zu Ihnen sagen wird.
13:10Okay, noch fünf Minuten.
13:18Na, mein Grauer, bist du wieder ganz munter, ja?
13:23Na dann.
13:29So, jetzt zeig erst mal den anderen, dass du wieder da bist.
13:34Gleich gibt's was zu fressen.
13:43Der Frau Dr. Mertens wird dich das glauben. Die mehnt das, was sie sagt.
13:47Die redet nicht nur. Und die tut was. Die kommt ganz nach dem Vater.
13:51Ich bin gespannt.
13:54Bist du da draußen los?
14:04So.
14:23So.
14:30Weißer Lobo, du es!
14:41Ich hole Lobo hier raus!
14:47Hast du hier nicht, mein Grauer?
14:52Ach, verflucht!
15:02Oh, die Wunden sind ziemlich tief.
15:06Wir haben Glück, dass er noch lebt.
15:10Die haben ihn beinahe tot gebissen.
15:14Ich bräuchte noch Tupfer.
15:17Lieder?
15:19Danke.
15:19Ich hätte ihn nicht wieder ins Rudel lassen dürfen.
15:23Das war nicht Ihre Schuld, das wissen Sie.
15:27Die Tiere sind nur Ihrem Instinkt gefolgt.
15:30Na, du kommst wieder auf die Beine.
15:34Ich denke schon.
15:38Aber ich glaube, seine große Zeit ist jetzt wohl endgültig vorbei.
15:43Wir behalten ihn vorerst in der Krankenstation und bei guter Pflege
15:49hat er noch einen langen, geruhsamen Lebensabend vor sich.
16:04Wir können hier noch ein bisschen fernsehen und dann geht's ab ins Bett.
16:09Und Christopher und ich, wir sind auch bald wieder da.
16:10Warum müsst ihr denn überhaupt weggehen?
16:13Weil Christopher und ich gerne mal ein bisschen für uns sein wollen.
16:17Außerdem seid ihr beide groß genug, um mal den Abend alleine zu Hause zu verbringen.
16:21Oh, mein, mein Herz kratzt.
16:24Zeig hier.
16:28Ich sehe nichts.
16:29Aber du kriegst eine Lutschtablette.
16:33Mamo.
16:36Das sind sie.
16:40Komm, lass mich mal die Tür aufmachen.
16:49Ja, ja, du, wir wussten beide, dass es irgendwann passiert.
17:00Aber, dass sie sich so erwischt hat.
17:07Grauer, mein Grauer.
17:11Jetzt gehören wir beide zum alten Eisen, du.
17:15Ja, aber wir müssen auch nicht undankbar sein, du.
17:18Wir hatten sehr schöne Zeiten.
17:23Wir beide zusammen.
17:25Und was sehen?
17:28Das wird wieder.
17:30Hörst du?
17:31Es wird wieder.
17:35Ja, so ein roter Hals kann man vorkommen.
17:38Besonders, wenn man so gerne Eis isst wie du.
17:40Hier, diese Lutschtabletten sind gut.
17:42Und wenn du willst, machst du dir heute Nacht noch einen Schal um den Hals.
17:44Und das Fenster bleibt offen wegen der frischen Luft.
17:47Ja?
17:47Gute Nacht.
17:49Gute Nacht.
17:52Gute Nacht.
17:54Zähneputzen nicht vergessen.
18:00Kann es sein, dass da jemand nicht alleine bleiben möchte?
18:04Der ist es nicht gewöhnt.
18:06Ich komme mir vor wie eine Rabenmutter.
18:08Das bist du nicht.
18:09Und das hast du schon tausendmal bewiesen.
18:12Komm.
18:12Aus dem ist Rebecca da.
18:14Da haben wir die Handys an.
18:17Hm?
18:18Okay.
18:20Genau, du bist auch hier und passt auf die Beine auf.
18:26Ist schön hier, ne?
18:28Hm.
18:37Ich wollte nur mal sehen, ob es an ist.
18:45Du machst dir doch Sorgen.
18:47Nein, nein, es ist alles in Ordnung.
18:55Komm, wir gehen.
18:57Ich sagte doch, es ist alles in Ordnung.
19:00Ich würde gern sicher gehen, mich selber davon überzeugen.
19:03Ja?
19:04Ja.
19:05Wir zahlen.
19:07Wir zahlen.
19:13Ah, du fein aufgepasst.
19:19Siehst du, alles ruhig.
19:21Gott sei Dank.
19:23So, was machen wir jetzt mit dem abgebrochenen Abend?
19:25Wie wäre es mit einem Glas Wein?
19:28Ich weiß was Schöneres.
19:54Ich liebe dich.
19:55Ich liebe dich.
20:21Ich kann nicht schlafen.
20:35Die Lampe brennt, er fühlt sich wohl.
20:38Aus.
20:42Er niest.
20:44An.
20:48Aus.
20:57Ja, ganz klar.
21:00Er simuliert.
21:01Ja, er hat entdeckt, wie man erreicht, was man will.
21:07Du kleiner Trickser.
21:10Ich hol dich da jetzt raus und bring dich wieder zu den anderen.
21:12Dann kannst du mit denen spielen und nicht mit mir.
21:14Hörst du?
21:24Hat er was gefressen?
21:27Sich bewegt?
21:30Kein Stück.
21:34Er liegt nur da und sieht mich an wie.
21:37Hat er doch keinen Zweck.
21:41Die Wunde macht ihm zu schaffen.
21:44Das war bestimmt seine erste Niederlage.
21:47Das war sein Wörterlob.
21:50Das war sein Untergang.
22:00Das künstliche Hüftgelenk hat sich dann auch erledigt.
22:05Das hat doch nichts mit Lobos Stellung im Rudel zu tun.
22:09Das würde Ihnen in jedem Fall helfen.
22:30Herr Weidner, wo ist denn Herr Kowollig?
22:33Hat er frei?
22:34Der ist an der Krankenstation bei Lobo.
22:36Und Sie machen seine Arbeit?
22:38Ja, soll er sich erst mal um seinen alten Freund kümmern.
22:40Ich kicke das jetzt schon alles in die Reihe.
22:41Ja, das glaube ich Ihnen.
22:42Aber Ihr Kollege hat Pflichten wie jeder andere auch.
22:45Aber das ist doch ganz normal, wenn eines von unseren Tieren krank ist,
22:47dass man da so oft wie möglich bei ihm ist.
22:49Dagegen ist doch nichts einzuwenden.
22:52Aber teilen Sie Herrn Kowollig mit,
22:53dass er in Zukunft auch woanders eingesetzt wird.
22:55Und nicht nur bei seinen Lieblingen.
22:57Wollen Sie ihm das nicht lieber selber sagen?
22:58Sie sind der Cheftierpfleger, also sein Vorgesetzter.
23:01Außerdem geht es hier nicht um ein Machtwort,
23:03sondern um schlichte Arbeitsdisziplin.
23:09Sie wollen ihn also operieren?
23:12Wenn er wieder bei Kräften ist
23:14und ich Fährmann überredet habe, dass er es finanziert, ja?
23:17Sie haben doch schon mit ihm gesprochen.
23:20Er will also nicht.
23:24Ich habe ein bisschen was gespart.
23:26Das kommt überhaupt nicht in Frage.
23:28Das behalten Sie mal schön selber.
23:32Vielleicht kriegt mein Gauer doch noch eine Chance.
23:37Wir finden einen Weg.
23:41Ich habe da schon eine Idee.
23:43Ja?
23:49Was sagst du denn jetzt dazu, Papa?
23:51Das ist doch gar keine Frage.
23:52Natürlich beteiligen wir uns an den Kosten für Lobos,
23:54künstliches Hüftgelenk.
23:55Das ist mich dem alten Kowollig schuldig.
23:57Oder was meinst du, Charlotte?
23:59Ich meine nur, dass du das ja diplomatisch machen musst,
24:03damit Dr. Fährmann sich nicht übergangen fühlt.
24:05Ach, wolltest du damit sagen, dass ich undiplomatisch bin?
24:08Ich will damit nur sagen,
24:10dass Dr. Fährmann jetzt der Zoodirektor ist und nicht du.
24:14Mach mal wieder an.
24:17Mertens?
24:19Was?
24:21Ich fahre sofort los.
24:23Das war Jonas' Klassenlehrerin.
24:25Jonas ist im Unterricht zusammengebrochen.
24:27Was?
24:41In den ersten Unterrichtsstunden war er sehr unruhig,
24:44sehr zappelig.
24:45So kenne ich ihn gar nicht.
24:47Und in der dritten Stunde saß er plötzlich ganz still
24:51und starrte vor sich hin und atmete schwer.
24:54Ich habe ihn gefragt, ja, ob ihm was fehlt.
24:57Und da hat er mit dem Kopf geschüttelt
24:59und dann ist er umgekippt.
25:00So einfach vom Stuhl runter.
25:02Und hatte so Schaum vorm Mund.
25:05Schaum?
25:06Ja, wie beim Zähneputzen.
25:08Mach mal auf.
25:10Da dachte ich, es ist besser, wenn ich sie sofort anrufe.
25:14Wie geht's dir denn jetzt?
25:16Schlau.
25:18Komm, trink mal was.
25:19Was tut dir denn weh?
25:21Alles.
25:23Dann müssen wir sofort ins Krankenhaus.
25:37Mir geht's schon besser.
25:39Nein, nein.
25:40Du musst zum Arzt.
25:41Aber nicht zu Rebecca's Vater.
25:44Warum denn nicht?
25:45Der hat doch...
25:50Der hat doch keine Ahnung.
25:53Ich denke schon, dass er weiß.
25:55Warum du Schaum vorm Mund hast und nach Seife riechst.
25:57Ich habe dafür nämlich nur eine Erklärung.
26:01Dass du mir ein Schrecken einjagst,
26:03ist ja nicht so schlimm.
26:04Aber deine arme Lehrerin...
26:06Also, ins Krankenhaus und untersuchen lassen?
26:10Oder nach Hause und mir erklären, was los ist?
26:13Nach Hause.
26:26Tollwut?
26:31Wir sollten glauben, du hast Tollwut.
26:34Du solltest eigentlich wissen, dass man mit so etwas nicht spaßt.
26:37War ja kein Spaß.
26:39Sondern?
26:42Du wolltest, dass ich mir Sorgen mache?
26:45Weil ich zu viel Zeit mit Christoph verbringe?
26:50Jonas.
26:52Du weißt, dass ich immer für dich da bin.
26:56Aber...
26:57Du musst auch lernen,
26:58dass nicht alles immer nur nach dir gehen kann.
27:00Ich habe auch Wünsche.
27:02Und es gehört nur mal dazu,
27:03dass jeder auf den anderen ein bisschen Rücksicht nimmt.
27:05Mach ich ja.
27:11Das werden wir hier sehen.
27:16Welche Stunden hast du jetzt versäumt?
27:18Deutsch.
27:19Und Sport.
27:21Dann räumst du jetzt dein Zimmer auf.
27:22Das ist dein Sport.
27:23Und dann liest du ein Buch.
27:25Aber nicht das.
27:25Das ist meins.
27:26Du Erdmännchen.
27:28Hä?
27:29Das erkläre ich dir später.
27:36Bitte.
27:37Wenn du meinst, ich soll die Tiger füttern,
27:39fütte ich die Tiger.
27:41Also nimm es mir nicht übel, Horst.
27:43Ist doch nur, damit der Fährmann nicht wieder meckert.
27:45Du weißt doch, wie er ist.
27:46Und was steht sonst noch an?
27:48Kängurus ausmisten.
27:49Und dann anschließend wälze ich mich in Hasenmist.
27:51Und dann gehe ich wieder zu meinen Wölfen.
27:54So aggressiv wie du bist,
27:56lasse ich dich nicht zu tentieren.
27:57Das spüren die nämlich.
27:58Und dann werden die auch bloß noch nervös.
27:59Und was soll ich sonst machen?
28:00Fährmann legt mir das so aus,
28:02dass ich die Arbeit verweigere.
28:03Ich habe nicht gesagt,
28:04dass du nichts machen sollst.
28:06Komm mit.
28:07Und wir haben mal wieder geschmeidig.
28:18Na komm, setz dich hin.
28:23So.
28:25Hier sind noch ein paar Statistiken.
28:27Die kannst du für mich fertig machen.
28:28Das hört sich spannend an.
28:31Ach Mensch, Horst.
28:32Ich kann auch nichts dafür,
28:33wenn mir der Fährmann sagt,
28:34ich soll dir Arbeit geben.
28:36Yes.
28:36Ich schaue später noch mal rein.
28:38Schon gut, schon gut, schon gut.
28:52Guten Tag.
28:53Guten Tag.
28:54Hereinspaziert.
28:55Danke sehr.
28:57Wie geht es denn dem Herrn Jonas?
28:59Der junge Herr ist oben
29:01und räumt sein Zimmer auf.
29:02Ich denke, der ist krank.
29:05Mittelschweres Eifersuchtssyndrom.
29:09Ich...
29:09Hm.
29:10Ja, dann muss ich ihm mal erklären,
29:11dass ich ihm seine Mutter
29:12nicht wegnehmen will.
29:13Willst du nicht?
29:16Doch.
29:18Aber nicht so.
29:19Siehst du,
29:20es ist ganz schön schwer,
29:21ihm das zu erklären.
29:23Ich habe ja mal
29:24sechs Semester
29:25Kinderpsychologie studiert.
29:27Versuch's.
29:40Hallo, Jonas.
29:42Ich brauche dir mal
29:43deine Hilfe.
29:46Ich habe hier Fotos drauf
29:47und ich würde dir gerne ausdrucken.
29:49Kannst du mir dabei helfen?
29:58Dein Fieber ist wieder weg?
30:01Ja.
30:03Wird sich Rebecca aber freuen.
30:07Sie hat mich übrigens heute gefragt,
30:09ob deine Mutter
30:09ihre neue Mutter wird.
30:14Interessiert es dich,
30:15was ich geantwortet habe?
30:17Ich habe ihr gesagt,
30:18sie braucht keine neue Mutter,
30:19weil sie ja eine Mutter hat.
30:20Wie du einen Vater hast.
30:22Die kann man ja nicht einfach austauschen.
30:24Wozu auch,
30:24wenn sie euch lieben.
30:26Und ich schätze mal,
30:27dein Vater liebt dich sehr.
30:30Ja.
30:33Ich würde dir gerne
30:34meine Freundschaft anbieten.
30:36Also, wenn du irgendjemandem
30:37einen Rat brauchst oder Hilfe.
30:40Ich bin für dich da.
30:44Mama.
30:46Ich würde dir gerne
30:46noch was vorschlagen.
30:49Wenn dich irgendwas an mir nervt,
30:52dann sag's mir.
30:52Ich mache es umgekehrt genauso.
30:54Weil da gehen wir uns
30:55nicht andauernd auf die Nerven,
30:56sondern nur manchmal.
30:58Und manchmal kann man
30:58ganz gut verkraften.
31:00Und dann kann man auch was ändern.
31:02Okay?
31:04Ich muss jetzt noch ein Buch lesen.
31:28Ich hätte noch ein Semester
31:30anhängen sollen.
31:33Da gibt's nur eine Lösung.
31:35Ja.
31:37Abwarten.
31:40Ja, wir müssen Jonas
31:41schon noch etwas Zeit geben,
31:42aber auch ich muss für klare
31:44Verhältnisse sorgen.
31:47Die Scheidung muss so schnell wie möglich
31:49über die Bühne.
31:51Dann klammert sich Jonas
31:52nicht weiter in eine Illusion.
31:55Ob er mich akzeptiert,
31:57hat es damit nicht gesagt.
31:59Er muss dich akzeptieren.
32:02Das ist schließlich auch mein Leben.
32:29Mein Sohn braucht klare Verhältnisse.
32:31Und ich auch.
32:32Ich hab's so dick.
32:34Die Scheidung vorzuziehen
32:35wird nicht ganz einfach.
32:37Danke.
32:39Ich finde in den Schriftsätzen
32:40des Gegenanwalts
32:41immer nur Forderungen,
32:42die das Verfahren verzögern könnten.
32:44Ich wäre bereit,
32:45ihm in einzelnen Punkten
32:46entgegenzukommen.
32:47Mhm.
32:48Und in welchen?
32:51Wenn er das raushaben will,
32:53soll er es haben.
32:54Und was das Geld betrifft,
32:55werden wir uns auch einigen.
32:57Ich verdiene ja was
32:58und brauche keinen Unterhalt.
32:59Ich kann nur warnen,
33:00auf was man verzichtet,
33:01das kriegt man nicht.
33:02Nicht wieder.
33:03Aber wenn Sie bereit sind,
33:05der Gegenpartei
33:06Zugeständnisse zu machen,
33:08gäbe es durchaus Chancen
33:09auf eine rasche Scheidung.
33:11Sie und Ihr Mann
33:12müssten übereinstimmend erklären,
33:14dass Sie sich bereits
33:14vor einem Jahr getrennt haben
33:16und dass Sie seitdem weder zusammen gewohnt
33:18noch sexuellen Kontakt
33:20miteinander hatten,
33:22dann sparen wir uns das gesetzlich
33:23vorgeschriebene Trennungsjahr.
33:27Ich denke,
33:29dazu kann ich Ihnen überreden.
33:37Wir hatten eine schöne Zeit.
33:41Wir zwei.
33:48Ohne dich.
33:52Witz.
33:55Sehr
33:58einsam.
34:01Mein Grauer.
34:05Mach die Häuser zu.
34:11Schlaf.
34:14Schlaf.
34:20Strenge dich nicht an.
34:23Ganz ruhig.
34:25Ganz ruhig.
34:30Hat sich die Wunde entzündet?
34:35Er will nicht mehr.
34:40Das ist bestimmt der Kreislauf.
34:41Ich hole ein Stärkungsmittel.
34:43Lassen Sie es.
34:46Wir verlängern es nur.
34:50Unnötig.
34:54Hat er Schmerzen?
34:57Er ist einfach nur müde.
35:00Müde und halt.
35:18Vielen Dank, Frau Doktor.
35:22Sie haben getan, was Sie konnten.
35:29Aber
35:31wenn ich ihn nicht untersucht hätte.
35:38Wenn ich ihn nicht aus dem Rudel rausgenommen hätte.
35:45Hätt sie ihn auch erwischen.
35:47Meine Zeit hier im Zoo
35:49ist auch vorbei.
36:07Tja, wenn das Ihr Entschluss ist,
36:09ich kann Sie nicht daran hindern.
36:11Brauchen Sie eine Beurteilung?
36:14Ich weiß, was ich gemacht habe.
36:19Das reicht.
36:22Ach, Herr Kowalik.
36:24Wir bekommen morgen einen Welpen
36:26aus der Wolfsregion in Brandenburg.
36:28Die Mutter hat das Tier nicht angenommen.
36:31Und die Kollegen haben ihn
36:32mit der Flasche großgezogen.
36:34Wir wollen versuchen,
36:35unser Rudel mit neuem Blut aufzufrischen.
36:38Sie sind doch der Experte.
37:01Ein prachtvolles Tier.
37:03Der hat das Zeug zum Leitwolf.
37:05Oder was sagen Sie?
37:08Die Rangordnung regelt das Rudel selbst.
37:10Das ist nicht wie bei den Menschen.
37:13Ein Risiko ist doch schon,
37:14ein fremdes Tier zu integrieren.
37:16Wenn das schief geht,
37:17bedeutet das für den Welpen
37:19ein schreckliches Ende.
37:20So kräftig und gesund,
37:21wie er aussieht,
37:22setzt er sich schon durch.
37:25Unter bestimmten Bedingungen vielleicht.
37:27Aber es wäre schon gut,
37:28wenn wir einen erfahrenen Tierpfleger
37:30hätten, der das Rudel vorbereitet.
37:32Sie hätten Herrn Kowalik
37:33nicht einfach so gehen lassen dürfen.
37:34Da wird sich ein jüngerer Kollege finden.
37:36Wie Sie meinen,
37:37wir müssen den Welpen
37:38sowieso erst in Quarantäne nehmen.
38:02Im Kot sind Eier von Hundespulwürmern,
38:05aber nur ein leichter Befall.
38:06Das ist nicht problematisch.
38:08Ansonsten ist der Kern gesund.
38:11In dem Fall hat Dr. Fehrmann jedenfalls recht.
38:14Es ist ein prächtiges Tier.
38:16Hat eben nur einen bitteren Beigeschmack.
38:19Haben Sie ein Wohnmittel da?
38:21Ich hole es hier schon.
38:23Mischen Sie ihm die Tabletten ins Futter.
38:26Aber das wissen Sie ja.
38:27Ich kümmere mich vorläufig drum.
38:29Danke.
38:30Ui.
38:31Hallo.
38:33Du wolltest mich sprechen?
38:34Aha.
38:36Darf man erfahren, worum es geht?
38:37Um unsere Scheidung.
38:39Wir beschäftigen noch zwei gut bezahlte Anwälte.
38:41Warum machen die das nicht?
38:43Weil das eine Sache zwischen uns beiden ist.
38:47Okay, gehen wir ins Café?
38:49Ja.
38:54Wir geben bei Gericht an, dass wir seit einem Jahr getrennt sind.
38:58Dann gilt unsere Ehe als unheilbar zu rüttet
39:01und wir haben die Sache rasch hinter uns.
39:05Du weißt es ja wirklich eigentlich.
39:09Könntest du dir das vorstellen?
39:15Ja, vorstellen kann ich mir alles.
39:21Aber was habe ich davon?
39:23Klare Verhältnisse.
39:24Und du bist ungebunden.
39:26Dass dir daran liegt, kann ich verstehen.
39:29Dann bist du endlich frei für deinen Kinderarzt.
39:33Aber mir nimmst du meine Familie.
39:36Nun übertreib mal nicht, ja?
39:37Mein ganzes Leben ist ein Scherbenhaufen.
39:43Okay.
39:44Nehmen wir mal an, ich geh drauf ein.
39:46Wir haben noch eine Menge anderer Dinge zu klären.
39:50Die Gütertrennung.
39:56Wer zum Beispiel behält das Haus?
39:58Das kannst du haben.
40:00Wie?
40:01Ja.
40:02Und alles andere, was ich nicht brauche.
40:05Ist das dein Ernst?
40:06Ja, mach eine Liste.
40:07Schreib auf, was du haben willst.
40:09Wir einigen uns schon.
40:14Ich kann ja mal drüber nachdenken.
40:16Ist wahrscheinlich wirklich besser, wenn wir die Sache so schnell wie möglich über die Bühne kriegen.
40:21Schon wegen Jonas.
40:25Jonas bleibt bei mir.
40:33Ich weiß nicht, ob das so klug war.
40:38Wahrscheinlich nicht.
40:41Aber ehe sich das alles noch länger hinzieht,
40:45lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
40:48Du musst wissen, was das bedeutet.
40:50Dein Mann kann das natürlich nach Strich und Faden ausnutzen.
40:54Dein Mann kann das natürlich nach Strich und Faden ausnutzen.
40:55Ich kann einfach nicht mehr.
40:57Das war überhaupt zu ein schrecklicher Tag.
41:02Manchmal ist mir das alles einfach zu viel.
41:06Ich ziehe einen Schlussstrich.
41:08Und wir beide fangen ganz von vorne an.
41:13Ich habe eine Überraschung für euch.
41:14Wir wollten, dass ihr euch einen schönen Abend macht
41:16und was zusammen unternehmt.
41:18Wir bleiben auch hier.
41:20Und nerven.
41:21Das ist lieb von euch.
41:23Aber mir ist heute nicht so.
41:24Hey, hey, hey.
41:25Bisschen abwechslung zu dir ganz groß.
41:28Was meinst du doch auf?
41:30Klar.
41:31Ihr könnt da nicht immer Rücksicht auf uns nehmen.
41:32Und wir machen keinen Blödsinn und streiten uns nicht.
41:36Was ist denn im Wort?
41:42Und wenn ich dann arm und mittellos bin
41:44und kein Dach mehr über dem Kopf habe?
41:48Dann wird's schwierig.
41:51Aber dann kommst du zu mir.
41:53Ich baue dir ein wunderschönes Haus.
41:56Und wir lieben uns bis ans Ende unserer Tage.
42:01Glaubst du, dass du es so lange mit mir aushältst?
42:05Keine Ahnung.
42:25Und wie lange liegt er schon so da?
42:27Seit gestern.
42:28Gefressen hat er auch nix.
42:30Na, der ist einsam.
42:31Dann lassen Sie ihn doch ins Gehege zu den anderen.
42:34Wir haben Ihnen doch gesagt, was dann mit ihm passiert.
42:40Wir müssen schnell handeln und vor allem richtig.
42:42Dann tun Sie das.
42:54Wir wissen einfach nicht, wie wir ihn aufhalten sollen.
42:57Und wie wir ihn integrieren können, schon gar nicht.
43:00Wir haben keinen Pfleger, der auf Wölfe spezialisiert ist, so wie Sie.
43:04Dann müssen Sie sich einen suchen.
43:08Bin ich ja gerade dabei.
43:14Nein.
43:17Kommen Sie mit.
43:26Mit der Decke hat Lobo früher immer gespielt.
43:30Versuchen Sie es mal damit.
43:32Was mache ich mit der?
43:34Einfach zu ihm reinschmeißen.
43:36Werden schon sehen, was dann passiert.
43:37Und dann?
43:40Es gibt eine Methode.
43:42Die Wölfe aushungern, dann überfüttern.
43:46Und wenn sie dann satt da liegen, kann man den Welpen einsetzen.
43:51Wenn sie dann anfangen vorzuwürgen, ist da angenommen.
43:54Die Methode ist nicht ohne Risiko.
43:58Wollen Sie das nicht selber machen?
44:01Bin ich mir im Dienst.
44:03Herr Kowalik.
44:31Bestimmte Instinkte müssen bei ihm erst noch geweckt werden.
44:35Dann ist er auf die Integration ins Rudel bestens vorbereitet.
44:38Wenn das so einfach ist, warum sind Sie da nicht schon früher drauf gekommen?
44:42Weil das nur jemand weiß, der wirklich was von Wölfen versteht.
44:47Den Tipp habe ich von Herrn Kowalik.
44:50Ich halte es immer noch für einen Riesenfehler, dass Sie ihn einfach so umgehen lassen.
44:54Das war einzig und allein seine Entscheidung.
44:57Tun Sie doch nicht so.
44:59Für Sie hat sich doch dadurch ein Problem ganz von alleine gelöst.
45:02Herr Kowalik hat von Anfang an nicht in Ihr Schema gepasst.
45:05Ich sag's nochmal.
45:06Es war seine Entscheidung.
45:10Natürlich ist mir klar, dass man nach einem Spezialisten wie Kowalik lange suchen muss.
45:15In gewisser Weise bedauere ich Sie ja auch, dass er gegangen ist.
45:20Wenn das so ist, dann haben Sie bestimmt nichts dagegen, wenn wir ihn davon überzeugen, dass er zurückkommt.
45:26Den Sturkopf? Zwecklos.
45:30Ja oder nein?
45:34Der agt sich doch lieber eher die Hand ab.
45:37Soweit ich sehe, sind noch beide dran.
45:43Sie haben gewonnen.
45:45Wieder mal.
45:47Da seid ihr ja wieder.
45:48Ihr habt wohl gedacht, ihr seid mich los.
45:53Na ja, ja, ja, ja.
46:01Ist ja gut.
46:03Ist ja gut.
46:04Man denkt ja nicht, ihr könnt mir in Zukunft vom Kopf rumtanzen.
46:08Hier bin ich der Chef.
46:14Und was schwierig, ihn zu überzeugen?
46:17Kowalik muss man nicht überzeugen, dass es einer vom Zoo durch und durch ist.
46:20So einen packt man bei der Ehre.
46:22Und wenn er dann immer noch nicht spurt, dann gibt es noch ein allerletztes Mittel.
46:26Das wäre?
46:26Ich habe ihm gedroht, ihm deine Mutter auf den Hals zu hetzen.
46:30Die hat nur jeden auf Trab gebracht.
46:32Ja, dich zum Beispiel.
46:33Ja.
46:34Na, Annett?
46:35Was macht unser kleines Immolant?
46:37Der ist geheilt.
46:39Und sonst ich den ganzen Tag.
46:52Und jetzt kommt einfach.
46:54Hahaha
47:25Musik
Kommentare