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Kurzfilme
Transkript
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00:52Fuck!
00:55Okay.
00:581.085 und...
01:01308...
01:04Ja, und denk mir...
01:06Ach komm schon.
01:08Alles von mich.
01:09Warum gehst du noch nicht auf, ey?
01:16Denk nach, denk nach, denk nach.
01:44Was gibt's?
01:45Hier wurde Alarm ausgelöst. Darf ich fragen, wer Sie sind?
01:48Jan Philipp Rosen, der Enkel.
01:50Wir sehen wohl besser nach, was?
01:53Dürfen Sie das denn?
02:02Den Ausweis, bitte.
02:26Da oben ist eine Leiche.
02:28Was?
02:36Jan Philipp Rosen wird festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachtes seine Großmutter Elisabeth Rosen ermordet zu haben.
02:43Der Beschuldigte hat sich Zugang zum Haus verschafft und versucht, den Tresor zu öffnen.
02:47Wobei es zu einer Auseinandersetzung kam, in deren Verlauf Frau Rosen mit einem Winkelhaken erschlagen wurde.
02:56Man hat mich reingelegt, definitiv.
02:58Wer hat sie reingelegt?
03:00Weiß ich nicht.
03:01Ihre Großmutter hat sie angerufen und gebeten, ins Haus zu gehen.
03:04Ja, aus Köln. Und ich sollte die Unterlagen aus dem Tresor holen und sie ihr faxen.
03:08Aber der Tresor-Code war falsch.
03:10Aber das wusste ich doch nicht.
03:12Ihre Großmutter war nicht in Köln, sondern zur gleichen Zeit im Haus.
03:17Quasi ein Stock über dem Tresor.
03:19Ja.
03:23Geht's Ihnen gut?
03:27Haben Sie was genommen?
03:29Da stimmt was nicht.
03:31Das stimmt.
03:32Das hört sich alles ein bisschen wunderlich an.
03:36Aber der Schlüssel lag wirklich unter dem Blumenkübel.
03:38Und sie hat mir diesen Code genannt.
03:40Können Sie sich noch erinnern, um wie viel Uhr Ihre Großmutter sie angerufen hat?
03:45Gegen eins, Viertel nach eins.
03:46Kurz danach muss sie dann ermordet worden sein.
03:48Aber doch nicht von mir.
03:50Ich bring doch nicht meine Oma um.
03:51Das ist doch irre.
03:52Das ist alles eine riesige Verschwörung.
03:54Von wem denn?
03:55Das weiß ich nicht.
03:57Aber wer immer mir den Mord in die Schuhe schieben will, will, dass meine Firma liquidiert wird.
04:01Wir haben eine Firma?
04:02Wir arbeiten an einer App.
04:03Und das kann wirklich was Großes werden und Leben verändern.
04:06Und die wollen einen Source-Code.
04:08Wer sind die?
04:09Das weiß ich nicht.
04:10Aber wer immer sich meine Firma unter den Nagel reißen will, das sind dann die.
04:20Sagen Sie, wie sind Sie eigentlich auf mich gekommen?
04:25Van Ackern hatte keine Zeit.
04:27Das ist der Anwalt unseres Verlags.
04:29Und dann hat der Richter mir eine Liste gegeben.
04:33Das ist der Anwalt unseres Verlags.
04:34Das ist der Anwalt unseres Verlags.
04:37Das ist der Anwalt unseres Verlags.
05:00Bist du sicher, dass du dich nicht verhört hast?
05:02Ja, natürlich.
05:03Das macht überhaupt keinen Sinn.
05:05Alter, die Geschichte ist so groteskig, denkt sich doch niemand freiwillig aus.
05:08Hat der Typ Vorstrafen?
05:10Ja, hier.
05:12Sachbeschädigung, Ruhe, Störung, Drogenbesitz.
05:15Also nur Kleinkram.
05:16Überprüfen wir jetzt eine Story oder gehen wir davon aus, dass das war?
05:19Natürlich nicht.
05:20Nicht überprüfen?
05:21Natürlich schon.
05:22Also war er es.
05:23Das Ding, das liegt wieder auf dem Arsch.
05:36Hallo.
05:43Schön, dass du wieder da bist.
05:45Hallo.
05:45Schön, euch zu sagen.
05:46Nein, nein, nein.
05:47Du bist da.
05:47Was hast du denn hier drin?
05:49Verdammt.
05:50Können wir das Dach zumachen?
05:55Gibt's was Neues bei euch?
05:56Ich glaub's nicht, was alles passiert ist, ja.
05:59Meine Ehe läuft direkt auf eine Scheidung zu.
06:01Gabi hat Benni die Kanzlei angeboten.
06:04Ja, und?
06:05Er hat das Angebot ausgeschlagen, der Idiot.
06:07Das einzig Gute daran ist, dass wir dadurch vielleicht endlich mal Gabi loswerden.
06:11Hey, halt das fest.
06:12Pass doch auf.
06:13Ja, Mann.
06:14Renas hat kurz vor seinem Freitod Leo erzählt, dass seine Mutter wahrscheinlich noch lebt.
06:19Das ist überhaupt gar nicht sicher.
06:21Na, aus dem wollte ich das gerne selber erzählen.
06:23Ja, kannst du ja jetzt machen.
06:24Ja, es ist ja nun zu spät, oder?
06:26Ja.
06:27Wo willst du eigentlich hin?
06:28Wieder zurück in eine alte WG?
06:29Äh, nö.
06:30Zimmer ist weg.
06:31Ich dachte, ich könnte vielleicht zu dir.
06:33Sorry, nee.
06:34Das ist wirklich total eng bei mir, ja.
06:36Klar kannst du zu mir jetzt.
06:38Cool.
06:39Und kannst du mich vielleicht jetzt in der Stadt absetzen?
06:42Was willst du jetzt in der Stadt?
06:44Termine.
06:45Termine.
06:47Ich muss langsam anfangen, die abzuarbeiten.
07:04Frau Strauß, kann ich Sie kurz...
07:06Guten Tag erstmal, Herr Hornberg.
07:09Ja.
07:11Theo von Ackeren.
07:13Benjamin.
07:14Freut mich, dich zu sehen.
07:16Ah, Sie kennen sich?
07:17Ja, länger her.
07:19Ich war mal in der Kanzlei seines Schwiegervaters.
07:22Ja, bis er selbst Oskar Rengers zu Bund getrieben hat.
07:26Ja, und das will was heißen, nicht?
07:27Gott hat ihn selig.
07:29Mhm.
07:30Frau Rosen, Jan Philipps Mutter.
07:33Wir freuen uns sehr, dass Sie meinen Sohn vertreten.
07:36Offenbar hat er meinen Beistand dringender nötig als gedacht, ja?
07:40Wir sind nicht hier, um Jan Philipp zu schaden.
07:43Trotzdem ungewöhnlich, zuerst zur Staatsanwaltschaft zu rennen, anstatt zu seinem Verteidiger.
07:47Es dürfte dir nicht entgangen sein, dass Jan Philipp so seine Probleme hat.
07:50Ach ja?
07:51Ja.
07:52Mein Sohn wurde mehrfach psychiatrisch behandelt.
07:54Und er hat Drogenprobleme eher erst schwierig.
07:58Und deswegen werden hinter seinem Rücken Absprachen getroffen.
08:01Es geht hier nicht um Absprachen, Herr Hornberg.
08:03Ich weiß nicht, ob Sie das wissen, aber Jan Philipps Vater, mein Mann, war ebenfalls sehr krank.
08:11Was hatte er denn?
08:12Er war bipolar.
08:14Gut.
08:15Dass sein Vater psychisch krank war, erklärt weder, dass er ein Mörder ist, noch diesen kleinen Stuhlkreis hier.
08:23Es geht rein informell um die Einschätzung der Schuldfähigkeit Ihres Mandanten.
08:27Ach ja?
08:28Informell?
08:29Deswegen gibst du hier den Reserve-Staatsanwalt.
08:34Denken Sie nicht, er müsste behandelt werden?
08:36Doch.
08:37Aber wissen Sie, was Maßregelvollzug bedeutet?
08:39Ja.
08:40Aber er würde behandelt werden.
08:42Ja?
08:43In einem Gefängnis geht er vor die Hunde.
08:44Was?
08:45Wie viel?
08:47Das weißt du nicht?
08:49Ich komme.
08:52Es tut mir leid.
08:53Ich muss zu einem wichtigen Termin.
08:54Ich muss Sie bitte zu gehen, ja?
09:00Frau Strauß.
09:01Was?
09:02Die Ermittlungsakte.
09:03Oh.
09:07Hier.
09:09Was ist denn los?
09:10Meine Tochter, die...
09:12Die...
09:13Entschuldigung.
09:31Ach du Scheiße.
09:32Die aufstrebende Firma deines Mandanten.
09:36Boah, was für eine Sichtbügel.
09:40Ja, und hier die Unterlagen einfach.
09:45Das sind Firmenunterlagen, die hier rumliegen.
09:48Von der Rechtsform her ist es eine GBL.
09:53Die BBA sagt aus, dass die nächsten Monat nicht mal mehr Kohle haben, um die Stromrechnung zu bezahlen.
10:02Guck mal, ja, so sieht die Q-App aus, über die er gesprochen hat.
10:07Heilung durch Selbsthypnose.
10:09Zehn verkaufte Apps.
10:10Hier, die Bewertung.
10:13Habt ihr mir in Winkler schon zig E-Mails geschrieben, darauf hingewiesen, dass meine Katze, meine Frau wahnsinnig geworden sind.
10:17Und ich kann nur jedem abraten, diese App zu kaufen.
10:20Also erfolgreich sieht das hier nicht aus, ja?
10:25Findest du auch.
10:31Du hast also wieder Drogen genommen?
10:35Nein, Mama, keine Drogenwachmacher.
10:37Ich hab die ganze Nacht durchgearbeitet.
10:41Wenn du Schulden hast, warum hast du dir nichts gesagt?
10:44Ich bin noch nicht wegen Geld zu Oma.
10:46Ich wollte ihr helfen.
10:47Jan, du bist ein lieber Junge, das weiß ich.
10:53Aber du und deine Pläne, das...
10:57Jan, du bist immer so überschwänglich, das...
11:04Du weißt, dass das mit deiner Krankheit zu tun hat.
11:10Ich bin nicht krank.
11:13Junge, wenn du...
11:16Wenn du einen Fehler gemacht hast, ich...
11:19Ich verzeihe dir.
11:22Du glaubst wirklich, dass ich das war?
11:32Du bist ganz dein Vater.
11:35War jemand gewalttätig?
11:36Er war furchtbar.
11:38Er hat meine Mutter...
11:39Mein Mann!
11:40Er war schwierig.
11:45Ich bin nicht...
11:46Ich bin nicht Papa.
11:53Es tut mir leid, Jan.
11:54Ich kann nichts mehr für dich tun.
12:12Glauben Sie mir denn?
12:16Ich bin Ihr Anwalt.
12:25Ich habe mir Ihre Firma genauer angeschaut.
12:27Haben Sie Ahnung von Softwareentwicklung?
12:29Nein.
12:32Aber von Unternehmensbewertung.
12:55Jetzt also die Scheidung.
12:58Ich hatte dir ein sehr gutes Angebot gemacht.
13:01Ich habe die Kanzlei ausgeschlagen.
13:04Und nicht dich.
13:07Du kannst dir nicht einfach die Rosinen rauspicken.
13:11Du wärst die Rosine gewesen?
13:18Wir sollten das einvernehmlich klären.
13:20Schon wegen Nina.
13:22Wie zu klären gibt es ja nicht.
13:24Mein ganzes Geld steckt in der Hälfte dieses Hauses.
13:27So wie deins.
13:29Und das haben wir beide an Nina überschrieben.
13:33Dann sind wir uns einig, dass es nicht verkauft wird.
13:36Ja.
13:37Gut.
13:39Was noch?
13:42Anspruch auf Versorgungsausgleich
13:43wirst du nicht haben als Alleinerbin von Renners Vermögen.
13:47Und jetzt Inhaberin der Kanzlei.
14:01Hier steht was von Fingerabdrücken, die nicht zuzuordnen sind.
14:04Das war interessant, oder?
14:04Ja, wenn man denjenigen findet, dem sie gehören schon, ja.
14:11Im Todeszeitpunkt zwischen 13 und 15 Uhr.
14:13Wann soll eine Oma Rosenlin angerufen haben?
14:16Moment, das kann ich dir sagen.
14:18Hier, 13.18 Uhr.
14:20Muss sie da ja noch gelebt haben.
14:23Wenn Jan Philips Geschichte stimmt,
14:26dann muss vor ihm noch jemand anderes im Haus gewesen sein.
14:30Ich schreibe mir was von einer Alarmanlage
14:32und von kodierten Schlüsseln.
14:33Wie viele Schlüssel gibt es zu dem Haus?
14:35Zwei.
14:35Einen hat Mutter Doris
14:37und den anderen Jan Philips Bruder Karl.
14:41Das heißt, es könnte noch mehr Schlüssel geben?
14:43Ich weiß von den beiden.
14:46Du hast doch mal eine Zeit,
14:47sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, oder?
14:49Ja, weil es gibt nur einen,
14:51der sich um die wirklich wichtigen Sachen kümmert.
14:53Ja, weil der andere hier immer nur in seinen Papieren rumwürgen.
14:54So langweilig ist das.
14:56Bis gleich.
14:58Ciao.
14:58Ciao.
15:07Ciao.
15:39Alles okay, Mama?
15:41Ja, ja.
15:45Willst du das durchhalten?
15:47Die Verhandlungen, alles, was jetzt im Verlag losgeht?
15:50Ich kann dir helfen, wenn du willst.
15:53Bis jetzt habe ich ja auch alles durchgehalten.
15:58Ich geh schon.
16:07Das ist ein Privathaus, Herr Füßler.
16:09Ich kann dir nichts für Sie tun.
16:10Bitte wenden Sie sich an den Verlag.
16:11Wir haben hier keine Manuskripte.
16:13Bitte, Herr Rosen.
16:14Das ist mein einziges Exemplar.
16:16Sie wissen schon, was hier passiert ist.
16:18Ja, das tut mir auch sehr leid, aber ich...
16:20Ich kann nichts für Sie tun.
16:21Bitte wenden Sie sich an den Verlag.
16:22Sie sagen geschickens, aber da kommt nichts.
16:24Herr Füßler, bitte, ich kann Ihnen nicht helfen.
16:25Bitte gehen Sie jetzt.
16:32Moin, Sie sind.
16:33Moin.
16:34Von der Tatort reingeworgen.
16:36Für mal Laudi.
16:38Ja, ja, natürlich.
16:39Kommt rein.
16:47Das wäre dann oben im ersten Stock.
17:14Das wäre dann oben im ersten Stock.
17:17Das wäre dann oben im ersten Stock.
17:20Das wäre dann oben im ersten Stock.
17:22Ich bin jetzt oben im ersten Stock.
17:23Das war's.
18:01Kommen Sie zu euch da oben.
18:03Jo, geht schon. Danke.
18:15Das ist der Dampf vom Rom.
18:16Du hast mir nur all das Fach Chinesisch her.
18:18Ich bin nämlich halt weiter.
18:20Früher hast du Autozeitschriften gelesen.
18:23Hier. Und die freigegebenen Code.
18:25Na und?
18:27Es gibt genau drei Schlüssel, die das Eingangsschloss öffnen
18:29und dabei die Alarmanlage außer Kraft setzen.
18:31Also ein Schlüssel war oben bei der toten Oma Rosen.
18:35Den anderen hat die Mutter Doris und der dritte beim Bruder Karl.
18:38Mit welchem Schlüssel ist Jan Philipp ins Haus reingekommen?
19:02Ich hab keine Ahnung. Meiner war's jedenfalls nicht.
19:05Und den dritten Schlüssel hat Ihr Sohn Karl?
19:07Ja, schon immer.
19:08Entschuldigung, Frau Rosen.
19:09Ach, Herr Fissler.
19:10Denken Sie, Sie können so mit mir umgehen?
19:12Denken Sie, weil ich aus keiner Literatenfamilie komme, bin ich nichts wert?
19:15Geht es immer noch um Ihr Manuskript?
19:17Ich lasse mich nicht länger von Ihnen hinhalten.
19:19Sie haben ein einziges Exemplar.
19:21Gehen Sie es mir zurück.
19:22Warum verschicken Sie denn so was?
19:24Weil ich Künstler bin, nicht einer von diesen Lohnschreibern.
19:27Ich schreibe mit der Hand.
19:28Mama, die warten alle auf Dich.
19:31Ich will mein Manuskript zurück.
19:34Herr Fissler, machen Sie bitte keinen Ärger.
19:37Gehen Sie bitte.
19:39Fass mich nicht an.
19:42Das werden Sie bereuen.
19:47Einer Ihrer Autoren?
19:49Ja, ein Lyriker.
19:52Früher war er Türsteher.
20:02Scheiße.
20:23Die Szene gerade tut mir leid.
20:25Wir wurden einander gar nicht vorgestellt.
20:26Karl Rosen.
20:28Herr Hornberg, Jan Philipps Anwalt.
20:30Mhm.
20:31Das ist keine leichte Aufgabe, was?
20:34Glauben Sie, er kommt mit uns Rechnungsfähigkeit davon?
20:36Glauben Sie denn, er war es?
20:39War es denn nicht?
20:41Noch gilt die Unschuldsvermutung.
20:44Aber warum ich hier bin?
20:45Es geht um den Schlüssel, mit dem Ihr Bruder in die Villa gegangen ist.
20:49Könnte ich mal Ihren sehen?
20:50Nein, tut mir leid, der wurde mir gestohlen.
20:52Ach ja, wann war das?
20:54Keine Ahnung, ist schon einige Tage her, aber ich habe es der Polizei gemeldet.
20:58Ich habe diesen Schlüssel nicht gestohlen.
21:00Ihr Bruder hat den Diebstahl angezeigt und die Polizei vermutet, dass Sie den Schlüssel geklaut haben,
21:05weil es Karls Exemplar war, was man bei Ihnen sichergestellt hat.
21:08Ja, aber das stimmt nicht.
21:10Schauen Sie hier.
21:12Der Schlüssel wurde in der Galerie Rosen am 16. entwendet.
21:17So steht es in der Anzeige.
21:19Ja, das kann gar nicht sein.
21:21Am 16. war ich in München, da war Softwaremesse.
21:23Können Sie das belegen?
21:25Ja, klar.
21:36Na, wo sieht sich das aus?
21:37Na, wie er hängt.
21:39Na, sieht nicht aus.
21:40Ja, komm, was?
21:41Musst du passen, kommst du mehr?
21:42Komm, wir gehen neben die Gauten.
21:43Nee, in was zur anderen passt du vor.
21:44Nicht, ja?
21:46Was?
21:47Pass auf, was machst du denn du?
21:48Entschuldigung, verzeihung.
21:49Alles gut?
21:54Alles gut?
21:55Ja.
21:58Wo ist ich?
21:59Entschuldigung.
22:00Uns Augenhauen.
22:02Komm, mit mir.
22:03Nichts dopamine.
22:04Nichts dopamine.
22:05Gute.
22:05Das geht nicht.
22:06Ich bin nichtją.
22:18Musik
22:36Die Versicherung ist bezahlt.
22:39Der wird sein Geld schon kriegen.
22:41Der soll sich nicht so anstellen.
22:42Ist gut.
22:43Du, ich muss jetzt weg.
22:44Ich lege auf.
22:45Bis dann.
22:46Ciao, ciao.
22:48Herr Hornberg.
22:49Herr Rosen.
22:50Was führt Sie zu mir?
22:51Ihre Anzeige.
22:52Die Polizei geht davon aus, dass der Schlüssel, der bei Ihrem Bruder gefunden wurde, Ihrer ist.
22:57Mhm.
22:58Können Sie sich noch daran erinnern, an welchem Tag er genau gestohlen wurde?
23:02Ich, äh, das wird der 15. gewesen sein.
23:05Das war das letzte Mal, dass Jan Philipp hier war.
23:07Der 15.? Sind Sie sicher?
23:09Ja.
23:11Weil in der Anzeige steht der 16.
23:15Naja, ich meine, es wird schon stimmen. Ist das nicht egal?
23:22Nicht ganz.
23:23Am 16. war mein Mandant nachweislich nicht in der Stadt.
23:27Er kann es also gar nicht gewesen sein.
23:31Hier ist auch alles relativ offen, oder?
23:33Kann nicht jeder hier reinkommen und den Schlüssel nehmen?
23:38Ja, ich meine, es wird schon.
24:15Und das ist ganz klar.
24:19Ja.
24:19Ja, ich meine, es wird schon mal ein bisschen.
24:20Ja, ich weiß nicht.
24:25Nein, ich weiß nicht.
24:26Ach, stecken Sie denn den Kopf immer mit Van Ackeren zusammen?
24:31Geht's immer noch um die Unzurechnungsfähigkeit?
24:33Regen Sie sich doch nicht schon wieder auf, Herr Hornberg.
24:36Wie geht's denn Ihrer Tochter?
24:38Gut soweit.
24:40Frau Pauli vom Schreibdienst kümmert sich gerade um Sie.
24:42Was ist da nicht passiert?
24:44Sie hat Medikamente gegessen.
24:50Hallo, mein Schatz.
24:52Wie bitte?
24:53Maus nicht für einen, bitte.
24:55Pass auf, pass auf, die Mama kommt gleich, ja?
24:57Alles ist gut, ich komme, ich komme.
24:59Ciao.
25:01Ich halte Helmut hin.
25:04Danke.
25:13Heli, sag mal was.
25:14Was soll ich denn sagen?
25:17Ach, ich bin schockiert, dass die Renners Jahre lang vorgemacht hat, dass deine Mutter tot ist.
25:23Sag noch mal was.
25:26Kannst du mir das Geburtsdatum von ihr nennen?
25:29Was soll ich machen?
25:30Kannst du mir das Geburtsdatum von deiner Mutter nennen?
25:3416.03., 51.
25:39Leo, jetzt hör doch mal auf mit dem Scheiß.
25:41Komm doch mal mit dir her.
25:41Schau laut, nicht schau laut.
25:43Flüstert mal was.
25:48Die Cousine von deiner Mutter führt dir einen Stammbaum.
25:51Ich schreibe ihr jetzt eine E-Mail, okay?
25:52Das Ganze vergessen.
25:54Die haben auch schon probiert.
25:55Die hatten keinen Kontakt, die mochten sich hier nicht.
25:58Leo, willst du sie überhaupt finden?
26:03Leo!
26:26Entschuldigung.
26:29Können wir das hier bitte alles kurz halten?
26:32Ja.
26:34Also, der Verdacht der Staatsanwaltschaft beruht auf der Annahme, dass mein Mandant den Schlüssel
26:41des Tatorts seinem Bruder entwendet hat.
26:44Und diese Annahme ist komplett falsch.
26:45Sie beziehen sich da auf dieses Zugticket und eine Hotelrechnung.
26:49Ja, genau.
26:50Mein Mandant war an dem Tag in München.
26:52Also, er kann den Diebstahl gar nicht begangen haben.
26:55Richtig.
26:55Ihr seid alle total verrückt.
27:01Claudia, die Verteidigung hat Bewahrsmittel vorgelegt, die ich nicht ignorieren kann.
27:05Offenbar stimmt etwas mit dieser Diebstahlsgeschichte nicht.
27:09Ja, das kann ich ganz leicht erklären.
27:13Das hier ist der handschriftliche Bericht des Beamten, der die Anzeige aufgenommen hat.
27:17Und dahinter befindet sich die Abschrift für die Akten.
27:19Für Sie habe ich natürlich auch eine Kopie, Herr Hornberg.
27:23Notiert wurde der 15.
27:24In der Akte steht der 16.
27:26Eine etwas bauchige 5, leicht zu verwechseln mit einer 6.
27:30Ja, der Beamte hat den Irrtum schon eingeräumt.
27:32Ja, das war es ganz einfach.
27:35Ach ja, und was haben Sie am 15. gemacht?
27:37Darauf müssen Sie nicht antworten.
27:39Weiß ich nicht.
27:41Und der Anruf von Elisabeth Rosens Handy auf das meines Mandanten,
27:44das passt doch jetzt gar nicht mehr ins Bild Ihres Tathergangs.
27:47Doch, doch, das passt schon.
27:48Ähm, laut Netzbetreiber kam der Anruf nämlich nicht aus Köln, wie ihr Mandant behauptet,
27:54sondern aus der Villa.
27:56Das macht doch alles überhaupt gar keinen Sinn.
27:58Doch.
27:59Das hier ist die Aussage einer jungen Schriftstellerin.
28:03Sofie Pallas.
28:05Elisabeth Rosen hat ihr erstes Buch verlegt.
28:07Kommen Sie zum Punkt, Claudia.
28:10Natürlich.
28:11Frau Pallas hatte eine Beziehung mit ihrem Mandanten, die sie vor einiger Zeit beendete.
28:15Und Frau Rosen hat ihrem Mandanten 20.000 Euro Startkapital für seine Firma geliehen.
28:19Und Frau Pallas hat nun Frau Rosen darüber informiert, dass das Geld weg und die Firma pleite ist.
28:24Warum sollte sie sowas tun?
28:27Fragen Sie ihren Mandanten.
28:29Offenbar kam er mit der Trennung nicht zurecht.
28:31Und wann wurde Frau Rosen von dieser Frau Pallas informiert?
28:36Einen Tag vor dem Mord.
28:44So was müssen Sie mir doch sagen.
28:46Aber das stimmt nicht.
28:47Was stimmt nicht?
28:48Dass das Geld weg ist oder dass die Pallas sie verraten hat?
28:50Oma wollte das Geld nie zurück.
28:53Wer bezahlt Sie dafür?
28:55Ich steck mich alle unter einer Decke.
28:56Ihr wollt mich doch in der Klass sehen.
28:58Alles in Ordnung?
28:59Das ist kaputt.
29:00Das ist alles eine Verschwörung.
29:04Ach.
29:05Wie geht's Ihnen?
29:06Gut.
29:06Ich brüche Ihnen die Tasse ab.
29:08Das kannst du dir nicht vorstellen.
29:17Du warst nicht dabei.
29:17Der ist total ausgetickt.
29:19Das ist der völlig wahnsinnig.
29:20Ich kann wirklich von Glück reden, dass der Helmholtz seinen gnadenreichen Tag hatte.
29:24Seine Ex hat ihn also voll auflaufen lassen.
29:26Ja.
29:27Sie wollte ihm eins auswischen, weil er sie nicht in Ruhe gelassen hat.
29:32Sympathisches Mädchen.
29:34Eine Schriftstellerin.
29:35Sie ist nicht zufällig Sophia Pallas.
29:37Was?
29:38Doch.
29:38Woher weißt du das, Leo?
29:44Hallo?
29:44Leo?
29:45Scheiße.
30:05Ich bin wieder.
30:19Guten Morgen.
30:21Guten Morgen.
30:24Danke.
30:25Sag mal, weißt du, was mich die ganze Zeit umtreibt?
30:28Wie bist du eigentlich auf diese Pallas gekommen?
30:31Ich hab diesen dichtenden Türsteher noch mal genauer angesehen.
30:36Herr Fisseler.
30:37Genau.
30:37Jetzt rate mal, mit wem der zusammen ist.
30:39Keine Ahnung.
30:42Ach, mit der Pallas.
30:45Die übrigens händeringend nach dem neuen Verlag für ihn dieses Buch sucht.
30:48Und die Rosen verlegt ihn nicht mehr.
30:56Fisseler hat das Original seines Manuskripts an Elisabeth Rosen geschickt,
30:59ohne davon eine Kopie anzufertigen und hat es seitdem nicht wiedergesehen.
31:02Warum macht er denn sowas?
31:03Künstler.
31:04Haben Sie denn Beweise dafür, dass er im Haus des Opfers war?
31:07Im Ermittlungsbericht werden nicht identifizierbare Fingerabdrücke erwähnt.
31:10Ich wette, die sind von ihm.
31:11Also keine Beweise.
31:12Für eine erkennungsdienstliche Behandlung brauche ich schon mehr, Herr Romberg.
31:14Und jetzt entschuldigen Sie mich, ich muss um meine Tochter her.
31:21Könnte ich entfliehen diesem Grab,
31:25zurückziehen mich ins Innere gar,
31:27würde ich mein Leben geben,
31:30doch fesseln,
31:32reißen mich herab.
31:47Können Sie mir das signieren?
31:56Was da rein?
31:57Ja, bitte.
32:00Sagen wir Sie mal, sind Sie nicht?
32:02Ich habe Sie doch schon mal gesehen.
32:04Das kann sein, ja.
32:06Soll Sie von Jan Philipp Rosen grüßen.
32:08Sind Sie sein Anwalt?
32:09Nein, sein Anwalt ist ein Freund von mir.
32:13Aber ich bin auch auf Jan Philipps Seite, was man nicht von vielen Leuten behaupten kann.
32:17Kann man davon leben? Gedichtbände im Selbstverlag?
32:19Was wollen Sie?
32:21Am Tatort wurden Fingerabdrücke gefunden, die nicht zuzuordnen sind.
32:25Wir wollen rausfinden, ob das vielleicht Ihre sind.
32:28Sagen Sie mal, Sie kreuzen hier auf
32:31und unterstellen mir einen Mord.
32:35Geben Sie es her.
32:36Auf keinen Fall, dass ihr mich bezahlt, ja?
32:38Geben Sie es her, Sie Drecksack.
32:39Nein, auf keinen Fall.
32:40Sie Drecksack.
32:41Sie Drecksack.
32:42Sie Drecksack.
32:43Sie arbeiten auch für diese Arschwächer,
32:44die Ihr Geld und Ihren Scheißverlag geerbt haben
32:47und die auch für irgendwas gearbeitet haben.
32:50Ihr Dekollet und alles mit mir machen, was?
32:52Hör auf!
32:53Lass mich!
32:53Ich mach dich fertig, du!
32:55Verdammt noch mal!
32:57Ich weiß nicht nur noch!
32:58Ich weiß nicht nur noch!
33:00Geben Sie sich ein, Mann!
33:02Dann unterstellen mir einen Mord, verdammt noch mal!
33:06Hol es will!
33:09Er rasch wird gern mal aus, Ihr Freund, ja?
33:11Er beruhigt sich.
33:13Das ist alles nur wegen meiner Aussage, oder?
33:14Sie hätten beide Grund auf Elisabeth Rosensauer zu sein.
33:17Blöken muggt ihm nur seinen Text zurück.
33:19Und mir sind diese Rosen scheißegal.
33:21Den Laden gibt es sowieso nicht mehr lang.
33:23Wie meinen Sie das?
33:24Gib mal einen Muggl, die wollen verkaufen in einem Konzern.
33:27Da gibt es bald nur noch Heimat-Krimis und Fußballer-Biografien.
33:31Bleibt!
33:32Ich melde dich, ja?
33:33Ciao!
33:41Glauben Sie im Ernst, ich lasse jeden Gedichtband, den Sie mir schicken, erkennungsdienstlich behandeln?
33:45Ich sag Ihnen jetzt mal was dazu, Herr Hornberg.
33:47Damit Sie endlich Ruhe geben.
33:50Ja.
33:51Ich danke Ihnen, ja.
33:52Tschüss.
33:55Was ist?
33:57Die nicht identifizierbaren Fingerabdrücke vom Tatort.
34:00Irgend so ein Volltrottel von Streifenpolizisten hat Sachen im Haus angefasst.
34:04Ernsthaft?
34:09Was ist das?
34:10Das sind Fotos vom Tatort und aus dem Haus.
34:13Hier, guck mal.
34:14Oma Rosens Schreibtisch.
34:15Da ist ein Timer drauf.
34:17Den hab ich mal vergrößern lassen.
34:19Hier.
34:20Der Tattag.
34:21Und zwei Tage später dieser Termin.
34:23Hello, I.
34:24Eine Abkürzung steht normalerweise für Letter of Intent.
34:27Das ist eine Absichtserklärung.
34:28Machst du, wenn du was verkaufen willst oder so.
34:29Vielleicht wollten die den Verlag verkaufen.
34:32So viel hat sowas angedeutet.
34:34Und wofür steht dann O.V. Penderin?
34:37O.V.
34:39Olaf von Penderin.
34:42Wer ist es?
34:43Kennt ihr nicht?
34:45Ist ein Medienunternehmer.
34:48Und wer kennst du denn?
34:59Haben Sie der Staatsanwältin gesagt, dass es mir leid tut?
35:02Ja.
35:04Die hat mich auf den Kieker und die hört nicht eher auf, bis ich am Ende bin.
35:07Nein, darum geht's nicht.
35:12Kommt meine Mutter nochmal?
35:14Wenn Sie möchten, rede ich mit ihr.
35:19Will Ihre Mutter eigentlich den Verlag verkaufen?
35:21Dem Verlag geht's gut, aber ich weiß, dass sie aufhören will.
35:25Warum?
35:26Sie ist Quereinsteigerin.
35:28Erbe war eigentlich mein Vater.
35:31Was hat Ihre Mutter früher gemacht?
35:34Sekretärin von meinem Vater.
35:36Und ging das im Zusammenspiel mit Ihrer Großmutter immer gut?
35:42Meine Mutter hat sich durchgesetzt.
35:44Mehr digital, weniger Papier.
35:46Sie hat sehr viel investiert in hochauflösende Lesegeräte.
35:49Speziell für Bildbände.
35:51War quasi meine Idee.
35:54Meine Mutter hat sehr viel geleistet und will sich das nicht länger antun.
35:57Die nächste Generation steht quasi in den Startlöchern.
36:01Ich bin nie gefragt worden.
36:03Und Ihr Bruder Karl?
36:05Er hat im Verlag gelernt.
36:06Er sollte es auch eigentlich machen.
36:09Und hat angefangen, Kunst an Neureiche zu verticken.
36:11Scheint wohl mehr einzubringen.
36:14Hätte Ihre Großmutter einem Verkauf zugestimmt?
36:19Niemals.
36:26Ehrlich gesagt, ich hab kein gutes Gefühl dabei, dass du mitkommst.
36:29Ich schon.
36:36So, jetzt hier rechts.
36:39Benni, komm.
36:40Was machst du da?
36:42Ich hab hier einen Schniffer.
36:44Damit kriegen wir Zugang zu Ihren Daten.
36:47So, pass du auf, dass keiner kommt.
36:49Leo.
37:03Leo, das ist nicht gut.
37:05Das ist nicht gut.
37:12Weil Technikfragen Leo vertrauen.
37:15Du bist nicht lustig.
37:18Ich geh jetzt zu vernackeln.
37:22Nein.
37:24War der nicht zu zweit angemeldet?
37:27Nein.
37:36Es funktioniert.
38:15Es funktioniert.
38:35Alter, was machst du hier?
38:41Entschuldigung.
38:42Wie war es?
38:43Die Behinderin will anscheinend wirklich den Verlag kaufen.
38:46Und Oma Rosen hat nichts dagegen.
38:48Im Gegenteil, sie hat den Lief anscheinend sogar eingefädelt.
38:52Also kein Motiv, die alte Dame.
38:54So bringt man Zeit nicht.
38:55Okay.
38:56Was ist das da unten?
38:58Das ist eine kleine Kette, die ich vorbereitet habe.
39:02Halt fest.
39:03Und steck dir schon mal so ein Teil ins Ohr.
39:05Sag mal.
39:07Ein weiteres.
39:08Wie gehst du eigentlich dein Part?
39:09So weich.
39:11Micha Maas, hör auf, geh weg.
39:13Ich höre nichts.
39:14Was ist das?
39:15Das hier muss ich auch erst mal.
39:19Nee, Pumuk Fisseler.
39:21Gedichte und Aphorismen.
39:22Da wird sich einer freuen.
39:28So.
39:32Jetzt aber ist sehr gut gelaufen, finde ich.
39:35Ich weiß nicht.
39:36Irgendwas ist cool.
39:37Irgendwas.
39:40Ich weiß nicht.
39:41Dieser Anwalt, der ahnt irgendwas.
39:46Lass dich doch von dem nicht ins Box holen, die Halben.
39:48Das ist der Typ Kuscheladvokat.
39:50Eine Frechheit ist doch.
39:52Der Audit ist in drei Tagen.
39:53Was mache ich denn jetzt bloß?
39:54Bis dahin muss alles sauber sein.
39:56Ich habe das im Griff.
39:58Wirklich?
39:59Das habe ich dir doch versprochen.
40:03Mhm.
40:08Die sind ein paar.
40:10Geh weg, da Mädchen.
40:13Die Belgier sind immer noch da unten.
40:15Ich dachte, das wäre links über die Bühne gegangen.
40:17Nein, die stehen mit dem ganzen Zeug noch am Hof.
40:20Okay, ich kümmere mich drum.
40:25Schau weg.
40:32Sag mal, ihr seid ja immer noch da.
40:33Das hat halt ein bisschen gedauert.
40:35Bis heute Abend muss das ganze Zeit weg.
40:37Das kannst du halt nicht von mir weg, oder?
40:38Ja, das hoffe ich aber auch.
40:39Kein Ding.
40:40Alter, komm, hoffentlich gut.
40:43So, ich gebe dir schon mal 200.
40:45Was weiß ich.
40:45Okay, 300.
40:48Moment.
40:49Ich brauch noch ein Depot.
40:50Schäfer ist einfach, wir sollen bei ihm.
40:55Bakào.
41:24Untertitelung des ZDF, 2020
41:31Ah, schön, dass Sie uns beehren, Herr Hornberg
41:34Fangen wir an
41:36Dr. Feinleber, Ihr Antrag bitte
41:41Frau Gabi Hornberg, geborene Remmers, beantragt hiermit die Scheidung der am 26.03.2001 geschlossenen Ehe mit Herrn Benjamin Hornberg
42:09Herr Hornberg
42:15Sind Sie bei uns?
42:17Ja, ich schließe mich den Anträgen der Staatsanwaltschaft an
42:21Also Sie wissen schon, dass Sie hier in Ihrem Scheidungsverfahren sitzen, nicht in einem Strafprozess
42:26Ja, Entschuldigung, ich, ähm, der Kollege hat recht mit allem, was er sagt
42:31Gut, dann kommen wir zum Versorgungsausgleich
42:39Da gibt es eine neue Schätzung des Nachlasses von Oskar Renners
42:49Sie sind Alleinerben, Frau Hornberg?
42:53Ja
42:55Kennen Sie die neuen Unterlagen, Herr Hornberg?
42:58Was? Nein, was haben wir noch unterlagen? Ich dachte, es wäre alles besprochen
43:02Herr Hornberg, laut Festsetzung des Nachlassgerichtes verfügt Frau Renners über keinerlei Vermögen
43:08Im Gegenteil, es ergeben sich aus dem Erbe Mietforderungen in fünfstelliger Höhe
43:14Moment, Moment, Entschuldigung, du erbst ein vermietetes Bürohaus in Frankfurts bester Lage?
43:20Nein, Herr Hornberg, die Immobilie gehörte offenbar nicht Herrn Renners, sondern einer Firma
43:26Cranston National Incorporated Trinidad und der ist, Frau Hornberg, noch geldschuldig
43:34Willst du mich verarschen?
43:38Ich beantrage eine Unterbrechung, ich möchte erst die Unterlagen einsehen
43:41Sie sind kein Erbe, Herr Hornberg, ich bezweifle, dass Sie da Einsicht haben können
43:45Die Festsetzung des Nachlassgerichtes ist amtlich
43:48Dann lege ich Rechtsmittel ein
43:50Ich erkenne hiermit einen Unterhaltsanspruch für Frau Hornberg, geborene Renners, an
43:55Die Frist für Rechtsmittel läuft ab Zustellung des Urteils
44:22Hallo Fremder
44:26Na, endlich
44:27Komm, Fadu, ich will nicht mehr mit dem Auto fahren
44:56Alter, du stinkst!
44:59Ich komm von der Müllkiponie
45:00Ich hoffe, es hat sich gelohnt
45:02Was ist dir denn über die Leber gelaufen?
45:05Er hatte heute einen Gerichtstermin mit Gabi
45:07Ach
45:08Pass mal auf, pack mal das Teil aus da
45:11Hier, ich hab dir was mitgebracht, vielleicht hebt das deine Stimmung
45:14Alter, es stinkt ja noch mehr
45:16Was ist das?
45:17Ein Reader, einer von den Rosenreaders
45:19Was soll ich denn mit einem kaputten Reader? Habe ich selber zu Hause
45:22Da liegen fünf Paletten auf der Müllkippe, niegelnagelneu
45:25Aber warum sollten die sowas tun?
45:27Ja, folgende Vermutung, die wollen den Verlag verkaufen
45:29Die haben eine völlige Fehlerinvestition getätigt
45:31Da mit den Jazzreadern
45:32Und das wollen sie jetzt verschleiern
45:33Du meinst, die wollen die Bilanz aufhübschen, bevor sie den Verlag verkaufen?
45:37Ganz genau
45:39Die Frage ist nur, was das jetzt mit dem Mord zu tun hat
45:45Was ist das mit dem Mord zu tun?
46:18Benni, guck mal hier, was ich gefunden habe
46:20Was ist das?
46:22Das ist eine gelöschte Datei, die ich vorhin mit dem Schniffer direkt vom Verlag selber aus dem Backup rausgesogen habe
46:27Ein Aktenvermerk?
46:28Ja, 16 Tage halt
46:30Lege ich hiermit da kein Einverständnis mit diesem Vorgehen
46:33Im Gegenteil, fühle mich durch das Verhalten der Geschäftsleitung hinter das Licht geführt
46:36Plädiere für einen Abbruch der Verkaufsverhandlungen und eine geordnete Insolvenz
46:41Unterschrieben Elisabeth Rosen nach Diktat Verheißen?
46:44Der Vermerk im Kalender, O.V. Penderin
46:45Das war nicht der Termin, um den Verlag zu verkaufen
46:48Im Gegenteil, die wollten den Verkauf verhindern
46:50Was natürlich Doris und Van Ackerin überhaupt nicht geschmeckt hat
46:53Herr Philipp hatte recht
46:55Die beiden haben ihn zum Bauernopfer gemacht
47:00Die eigene Mutter
47:06Das ist deine Ausrede?
47:07Das ist doch keine Ausrede, Clown
47:08Nenn mich nicht so, verdammt nochmal, wir sind nicht mehr zusammen
47:10Es ist doch alles wieder gut jetzt, so schlimm war es doch gar nicht
47:13Sie hat drei Stunden lang geheult und sie musste Kohle trinken
47:16Sie ist gerade mal vier
47:17Das ist doch kein Ding
47:19Das findest du komisch, ja?
47:20Ich kann dich auch wegen Kindsvorgefährdung anzeigen
47:22Und dann schauen wir mal, was das Jugendamt dazu sagt
47:24Immer noch witzig?
47:39Komm ich ungelegen?
47:45Mein Ex, der größte Fehler meines Lebens
47:49Kenn ich
47:51Ja
47:51Aber deswegen sind Sie ja nicht hier
47:53Nee
47:55Haben Sie meinen Scheiben bekommen?
47:57Die große Verlagsverschwörung?
47:59Ich frage mich, wo Sie das immer alles herhaben?
48:01Bitte überprüfen Sie das Alibi von Doris Rosen
48:06Bewundernswert, dass Sie immer noch glauben, dass jemand sein Unschuldig ist
48:08Er wurde reingelegt
48:09Im Ernst? Von seiner eigenen Mutter?
48:12Der Bilanzbetrug ist der Schlüssel zu dem Ganzen, Frau Strauß
48:16Ich bin nicht für Wirtschaftssachen zuständig
48:18Aber es steht doch in einem direkten Zusammenhang
48:20Aber ich habe alles an die entsprechende Stelle weitergeleitet
48:22Und bis Sie was sagen, warten wir
48:24Oder Sie bringen mir was viel Konkreteres
48:32Bilanzbetrug von von Ackeren, ja?
48:35Das haben wir früher in Renners Kanzlei rauf und runter dekliniert
48:39Mit der Strauß?
48:40Geht die der Sache im Verlag, ne?
48:42Ja, ja, muss sie
48:43Bleibt nur noch dieser Anruf
48:46Warum behauptet Jan Philipp, dass seine Oma ihn aus Köln angerufen hat?
48:49Vielleicht wurde er wirklich reingelegt
48:54Klemm mich da mal hinter
48:56Mach das
48:57Ich konfrontiere die Rosen jetzt mal mit dem Bilanzbetrug
49:01Bin gespannt, wie sie reagiert
49:03Herr Hornberg sagt, dass ich recht habe
49:05Und dass es eine Verschwörung gibt
49:06Und dass du Bescheid weißt
49:08Das stimmt nicht, mein Junge
49:11Ihnen gehen wohl die Ideen raus
49:13Ihre Firma ist pleite
49:14Und sie wollen sie verkaufen, bevor das aufliegt
49:18Stimmt das?
49:21Fünf Paletten davon entsorgt auf einer Mülldeponie in Belgien
49:26Damit niemand merkt, was für ein Riesenflop das Gerät ist
49:29Dazu eine Aktennotiz von ihrer Schwiegermutter
49:31Wo sie für eine geordnete Insolvenz des Verlages plädiert
49:35Zwei Wochen vor ihrem Tod
49:36Mama
49:39Soll ihr Sohn hier enden?
49:41Als Bauernopfer für ihren Bilanzbetrug?
49:43Nein
49:44Dann machen sie eine Aussage und sagen sie die Wahrheit
50:08Zwei Wochenende
50:16Tio, ich kann nicht mehr, was machen wir denn bloß?
50:19Es wird alles gut, Doris
50:20Steig einfach ein, lass ihn Ruhe
50:23Du hast richtig Ärger an, Herr Backe
50:25Betrug
50:27Urkundenfälschung
50:30Was hast du mit dem Mord zu tun?
50:33Du traust mir wirklich alles zu, ja?
50:35Komm
50:40Na, machen Sie sich wieder unbeliebt, Herr Hornberg?
50:43Was für unbeliebt wie Staatsanwälte?
50:45Keine Angst, das Wirtschaftsdezernat kommt sich dem Verlag vor
50:49Sehr schön, das freut mich
50:50Na, freuen Sie sich nicht zu früh, wir haben das Alibi von Frau Rosen überprüft
50:54Sie fahrt zum Tatzeitpunkt in dem Wochenende aus dem Schwarzwald
50:56Das bezeugt auch Ihr Anwalt
50:58Ihr Anwalt, die beiden sind ein Paar
51:00Ach wirklich, die beiden?
51:02Das erklärt einiges
51:04Was meinen Sie damit?
51:06Dass eine Nachbarin in schlecht zu verstehenden Schwäbisch bezeugt
51:09Die beiden gemeinsam in dem Wochenende ausgesehen zu haben
51:12Zur Tatzeit?
51:13Ja, zur Tatzeit
51:15Es tut mir leid, Herr Hornberg, aber es haut leider nicht hin mit Ihren neuen Tatberächtigen
51:18Schönen Tag noch
51:25Schönen Tag noch
51:56Hornberg?
51:57Hallo, Benni, Gaby hier
51:59Oskar hat dir alle seine Krawatten vermacht
52:02Kommst du sie holen?
52:03Ja, hallo?
52:05Hallo?
52:09Was ist denn los? Schlechte Neuigkeiten?
52:12Hey, komischer Anruf
52:14Vom Gaby?
52:17Ja, warum weißt du das?
52:22Hallo, Benni
52:24Gabi hier
52:25Oskar hat dir alle seine Krawatten vermacht
52:28Kommst du sie holen?
52:30Das war genau der Anruf
52:32Hörst du mein Telefon ab?
52:33Das habe ich aus alten Nachrichten von deinem Anrufbeantworter zusammengeschnitten
52:36Den solltest du vielleicht zwischendurch mal löschen
52:38Das ging ratzfatz
52:39Eine halbe Stunde, eine gute Audiosoftware und fertig ist der Lack
52:43Es war nicht mehr perfekt gemacht und du bist trotzdem noch reingefallen
52:46Aber warum?
52:49Hier, da oben
52:50Ist der Schreibtisch von Oma Rosen
52:53Okay
52:53Das ist schwarze Teil, weißt du was das ist?
52:56Nee
52:58Nach Diktat verreist, du erinnerst dich?
53:00Ja
53:05Ach, du meinst, dass der Anruf bei Jan Philipp von der Oma gar nicht, sondern so wie jetzt hier war
53:10Von den Diktaten, die auf dem Diktiergerät gespeichert waren, zusammen gebastelt
53:18Aber meinst du, Doris Rosen oder Van Ackeren, die können sowas?
53:24Ich denke da an jemand anderen
53:46Abblasen
53:47Ja
53:47Ist das euer Ernst?
53:49Ja, dieser Anwalt, der ahnt schon was
53:51Das ist nur eine Frage der Zeit, bis Penderin wird davon
53:53Ach, scheiße, Herrgott noch mal
53:55Und was machen wir mit Jan Philipp? Der hält das nicht durch
53:58Meinst du, der Pisser interessiert mich jetzt?
54:01Der hat sein Leben wegen die Wand gefahren, der war ja gerade mal geboren
54:05Er ist dein Bruder
54:06Und wegen dem haben wir doch den ganzen Salat
54:09Die ganze Mühe und jetzt habe ich nichts davon
54:12Wovon denn, Karl?
54:13Was meinst du denn, wie es jetzt hier weitergeht?
54:15Aber bei dir läuft es doch
54:16Ich habe nicht genug Geld, um die Versicherung zu bezahlen für die nächste Ausstellung
54:19Ich brauche das Geld
54:20Geht es dir denn immer nur ums Geld?
54:22Natürlich, wohin denn sonst?
54:24Mein Gott
54:26Ich glaube, dass ihr so und so dringend Geld braucht
54:30Dass ihr selbst vor einem Mord nicht zurückschreckt
54:32Was machen Sie denn hier?
54:37Jan, hör zu
54:39Tu mir einen Gefallen
54:40Ich brauche Papiere
54:42Sehr wichtig
54:43Zwei Seiten
54:45Im Tresor
54:46Hausschlüssel findet man unter dem Blumenkasten
54:50Links am Eingang
54:52Notiere den Code
54:54Tresor
54:551081
54:57Noch mal
54:591081
55:01Bitte Faxe an die Rezeption
55:04Hotel Coronal Köln
55:06Hallo?
55:08Hörst du mich?
55:09Junge
55:10Hotel Coronal Köln
55:12Bitte ohne Verzögerung
55:15Respekt
55:18Das muss sie viele Stunden gekostet haben
55:19Das aus den Diktaten zusammenzuschneiden
55:22Und zu blöd, wenn man die Spuren dann nicht vom Computer löscht
55:37Du warst das?
55:44Bist du denn völlig verrückt?
55:46Bist du wahnsinnig?
55:52Du bist nicht mehr mein Sohn
55:54Du
55:54Du bist nicht mehrız
55:56Das müssen sie verzweigt werden
56:06Posthu
56:06Vom
56:06Tresor
56:06Das müssen sie
56:18Vom
56:19Auf
56:19Vom
56:28Vielen Dank, Herr Hornberg.
56:36Ja, bitte.
56:45Du hast eine Vorladung bekommen.
56:47Vom Dezernat für Wirtschaftskriminalität.
56:51Du warst dann wohl mit der Anwärtskarriere.
57:13Elise Oswald, Seniorenresidenz Wiesbaden.
57:18Du hast deine Mutter gefunden?
57:21Brenners, die hat das Heim bezahlt.
57:24Die Rechnung aus der Kanzlei.
57:28Gabi hat dich in die Kanzlei gelassen?
57:32Du hast Gabi nicht gefragt. Du bist einfach so innig.
57:37Ich will es gar nicht wissen.
57:41Warst du schon bei ihr?
57:44Mütter und Söhne.
57:45Das kann schwierig sein. Das weißt du doch.
57:47Das haben wir heute gesehen.
57:51Wenn du willst, komm ich mit.
57:54Also wenn du hinfahren willst.
57:56Bis zum nächsten Mal.
57:58stuff
58:07Untertitelung des ZDF, 2020
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