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  • vor 7 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:06UNTERTITELUNG
00:07Wie kann man freiwillig so ein schreckliches Kleid anziehen?
00:09Was? Ihr glaubt, ihr habt das Kleid schon längst gekauft?
00:11Ja, der Katrin ist, aber ich brauch auch was Gescheites.
00:14Also sagt die Katrin, was auch immer das sein soll.
00:18Wahnsinn, was so ein dreijahr altes Auto hat noch gekostet.
00:21Unfassbar.
00:22Ah, wir haben eine Anfrage, und zwar von einer gewissen Gabriele Schneider-Dong.
00:27Oh Gott, ich hör überall nur mehr Hochzeitsglocken.
00:32Das ist ein Wahnsinn, was das alles kostet.
00:35Das kann doch egal sein, wann der Stefan eh alles zahlt.
00:39Also sie schreibt, mein Freund Herr Neuss ist seit einer Woche verschwunden,
00:42und ob wir nach ihm suchen können.
00:44Herr Neusser Staat in Vietnam, da wissen wir, wo die ist.
00:47Der steht, er hat mich seit sechs Monaten regelmäßig besucht, seit einer Woche nicht mehr.
00:52Ich mach mir große Sorgen, wenn wir den Auftrag übernehmen,
00:55dann sollen wir so frasch wie möglich sofort vorbeikommen.
01:00Bitte klingeln Sie zweimal im Abstand von drei Sekunden.
01:03Das ist ein Witz.
01:04Nein, da ist auch eine Adresse dabei, und bitte die Adresse gibts.
01:09Warum rufst du es nicht ganz einfach an?
01:11Weil keine Telefonnummer dabei ist, das ist doch jetzt egal, Angelika.
01:14Wir haben zur Zeit jeden Auftrag nötig.
01:17Ahhhh.
01:46Glaubst du wirklich, dass da wer wohnt?
01:48Warum nicht?
01:49Nur weil das Gitter ein bisschen rostig ist.
01:51Da, Schneidertank.
01:52Ahja.
01:53Also.
01:55Bitte.
01:55Nach Ihnen.
01:56Vielen Dank.
02:07Besser als unsere.
02:10Jetzt.
02:16Bitte sehr nach Ihnen.
02:17Danke.
02:19Hallo?
02:20Hallo?
02:22Hallo?
02:22Hallo?
02:31Frau Schneider-Dong?
02:33Hier oben bin ich.
02:41Ja, kommen Sie nur.
02:47Guten Tag.
02:49Das ist mein Kollege, der Harald Franitschek.
02:51Angelika Schnell.
02:52Private Ermittlungsfrau.
02:53Frasch.
02:54Ihr Name ist ja wirklich Programm.
02:56Ja, wir tun was wir können.
02:57Sie müssen ihn finden.
02:59Ich mach mir große Sorgen um Hanoi.
03:01Ich mach mir Sorgen um Sie, wenn Sie da unten jedem einfach die Tür aufsperren.
03:04Hier kommt nur herein, wer einen Schlüssel hat.
03:07Oder wenn man weiß, wie man läuten soll.
03:09Und wie ist das bei Ihrem verschwundenen Freund?
03:11Hat der einen Schlüssel oder muss der läuten?
03:14Darüber hab ich noch nie nachgedacht.
03:17Hanoi ist einfach da.
03:19Hanoi?
03:19Und wie heißt Ihr Freund wirklich?
03:21Das weiß ich nicht.
03:23Er ist sehr zurückhaltend, verstehen Sie?
03:25Er besucht mich, hält meine Hand und manchmal singt er für mich.
03:31Schauen Sie nicht so, als ob ich verrückt wär.
03:34Wir müssen was unternehmen.
03:36Warten Sie, ich helfe Ihnen.
03:39Dort hinein, bitte.
03:42Da, bitte.
03:43Ja, ja.
03:48Tee?
03:49Ja, gern.
03:50Ich mach das.
03:51Danke.
03:52Du auch?
03:53Nein, danke.
03:54Sagen Sie, leben Sie ganz allein in diesem großen Haus?
03:57Meine Tochter kommt mich zwei oder dreimal die Woche besuchen und schaut, ob ich noch lebe.
04:02Das tue ich.
04:03Und wie.
04:04Aber Sie haben kein Telefon?
04:06Nur mein Handy.
04:07Kein Festnetz, keinen Fernseher.
04:09Ich muss sparen.
04:11Das Tablet borg ich mir manchmal von meiner Enkelin.
04:13Und damit hab ich Ihnen auch geschrieben, Frau Schnell.
04:16Aber wenn Sie hier ein Handy haben, dann hätten Sie uns ja auch anrufen können.
04:20Besser, Sie kommen her, hab ich mir gedacht.
04:23Hier müssen Sie sich meine Geschichte anhören.
04:25Da hat sie nicht ganz unrecht, hm?
04:28Gut, ähm, also Sie wissen nicht seinen richtigen Namen, aber können Sie den Hanoi vielleicht
04:32ein bisschen beschreiben?
04:34Hanoi ist aus Vietnam.
04:35Da bin ich sicher.
04:37Mein Mann war auch von dort, deshalb weiß ich das.
04:40Außerdem spreche ich vietnamaßisch.
04:43Beeindruckend.
04:44Wo haben Sie ihn denn kennengelernt?
04:46Also den Hanoi meine ich.
04:47Das muss jetzt unter uns bleiben, weil meine Tochter sucht nämlich nur einen Vorwand,
04:54um mich in ein Heim abzuschieben.
04:56Aber es ist wahr.
04:58Glauben Sie mir.
04:59In meinem Haus geschehen seltsame Dinge.
05:02Seltsame Dinge?
05:04Was für seltsame Dinge?
05:06Seit der Pandemie höre ich ein- bis zweimal im Monat Geräusche.
05:11Von unten.
05:12In der Nacht.
05:12Manchmal auch Stimmen.
05:14Vor ungefähr einem halben Jahr wollte ich nachschauen, was da los ist.
05:18Und dabei bin ich die Treppe runtergefallen.
05:21Woher?
05:22Ich war offenbar kurz bewusstlos, denn wie ich wieder aufwach, war er da.
05:28Da Hanoi.
05:28Mhm.
05:30Er hat mich aufgehoben und heraufgetragen.
05:33Ich habe grüß dich Hanoi zu ihm gesagt und er hat gelacht.
05:38Und das war ungefähr vor einem halben Jahr und seitdem besucht er Sie regelmäßig, ja?
05:41Zweimal die Woche.
05:43Immer in der Nacht nehme ich an.
05:44Nur wenn es unten wieder mal laut war, dann sehe ich ihn danach tagelang nicht.
05:49Also ich finde, wir sollten die Polizei verständigen.
05:52Aber auf keinen Fall.
05:53Deswegen habe ich doch Sie kontaktiert.
05:55Sie haben keine Befugnis, mich einweisen zu lassen.
05:58Nein.
05:59Bitte.
06:00Es muss ihm was passiert sein.
06:02Seit einer Woche ist es absolut still da unten und trotzdem hat er mich nicht besucht.
06:08Bitte.
06:09Sie müssen ihn für mich finden.
06:13Wir versuchen es.
06:15Frau Schneiderdorf.
06:18Wir versuchen es.
06:20Ernsthaft?
06:21Die Frau ist doch nicht mehr ganz dicht.
06:22Nur wenn man was nicht sieht, heißt es noch lange nicht, dass es nicht da ist, okay?
06:25Das sagt die Frau mit Visionen.
06:27Was bringt uns das, wenn wir ihr sagen, dass sie sich den Hanoi nur einbildet?
06:30Ja, aber was bringt es uns, wenn wir sie nicht sagen?
06:32Okay, pass auf.
06:33Wir machen es so.
06:34Wir sagen ihr, wir suchen ihn und dann gehe ich zu ihr und sage ihr, dass wir ihn gefunden haben
06:37und dass er wieder zurück ist in Vietnam oder wo und dass sie sich keine Sorgen machen muss, okay?
06:41Und unser Honorar?
06:44Und unser Honorar?
06:44Honorar?
06:45Echt jetzt?
06:47Ja.
06:51Hi.
06:54Sorry.
06:59Wir waren auch mal im Restaurant wegen der Tischdeko.
07:02Aha.
07:03Ja.
07:03Ja, der Typ dort will einfach nicht begreifen.
07:05Hi.
07:05Hi.
07:05Weißt du schon?
07:06Ähm, ja.
07:07Einen Käsetoast bitte und einen Sohle-Citron.
07:09Okay.
07:10Danke.
07:11Ah.
07:11Oder, äh, Entschuldige.
07:13Ähm, vielleicht auch keinen Käsetoast, sondern nur ein mineralen Stilles.
07:16Okay.
07:17Danke dir.
07:18Mein Kleid ist jetzt schon so eng.
07:19Wir sind schon ein bisschen laufgeregt, ja?
07:21Ah, ja.
07:22Hey, ich freue mich so wahnsinnig, dass ich die ganze Zeit vergesse mich zu freuen.
07:25Verstehst du das?
07:26Was glaubst du, wie es mir geht?
07:27Echt, ich bin so glücklich.
07:29Es ist...
07:31Schön.
07:32Ach.
07:34Du, was anderes.
07:35Ähm, ich war gestern mit dem Jan.
07:38Ah.
07:39Ja.
07:41Und weiß er schon was?
08:21Ähm, wir haben schon zu.
08:22Ich weiß.
08:23Sind Sie von der Privatermittlung Frasch?
08:25Ein Teil davon?
08:26Und Sie sind?
08:27Laura Puschmann.
08:29Meine Großmutter hat sich heute mit der Suche nach jemandem beauftragt.
08:32Ach, hat sie Ihnen das erzählt, ja?
08:33Ich borg der Omi manchmal mein Tablet.
08:35Und heute, wie ich es wieder mitnehme, habe ich den Suchverlauf und das Mail gesehen.
08:39Es ist so, meine Omi ist eine ganz tolle Frau.
08:42Aber sie ist viel allein und hört manchmal Stimmen oder sieht Leute, die schon lange nicht mehr da sind.
08:48Also wollen Sie mir damit sagen, dass Ihre Großmutter dement ist?
08:51Nein, aber die Omi bildet sich halt manchmal Sachen ein, diese Geschichte mit Herneu.
08:55Das ist totaler Blödsinn.
08:57Es gibt niemanden, der die Omi im Haus besucht außer mir und meiner Mutter.
09:00Verstehe.
09:01Heißt das, der Auftrag ist hiermit storniert?
09:04Wenn es die Klientin so möchte.
09:06Super, danke.
09:08Aber sagen Sie bitte nicht, dass ich hier war.
09:10Ich möchte nicht, dass Sie glaubt, dass ich hinter Ihrem Rücken irgendwas mache.
09:14Alles klar.
09:15Danke.
09:31Na danke, wir kaufen nichts.
09:32Entschuldigen Sie, sind Sie die Tochter von der Frau Schneider-Dong?
09:35Ja.
09:37Tina Buschmann.
09:38Hat meine Mutter was bei Ihnen bestellt?
09:40Nein, ich will Sie nur besuchen.
09:41Besuchen?
09:42Ja.
09:42Aha.
09:43Von welcher Organisation sind Sie?
09:44Äh, von keiner.
09:47Können Sie vielleicht einfach Ihre Mutter fragen, ob sie mich sehen will?
09:49Angelika, schnell.
09:50Was ist denn da unten los, Tau?
09:53Nix, Mama.
09:54Nur irgendwer, der uns irgendwas verkaufen will.
09:56Wiederschauen.
09:59Wiederschauen.
10:17Ich will Sie hin und an an, Schuyter.
10:21Du kannst als Tücher hinweg.
10:22Nein.
10:33Ja, das muss ich auch tun.政ishment,
10:36in zwei Seine Malpr pinch, Schüri. Je flee vorbei,
10:39dei Ausz mehrfach. Ich
10:41Nix, viel behaupten
10:41Wiederschauen. Es ist
11:05waren sie das vorhin an der tür ja ihre tochter war nicht gerade sehr gastfreundlich gut dass
11:10sie kaum nicht gesagt haben dass sie für mich arbeiten sie wird ausflippen warum nennen sie
11:18ihre tochter eigentlich tau weil sie so heißt freundlichkeit nicht china ich weiß auch nicht
11:28warum das kind diesen namen nicht mag haben sie hanoi gefunden haben frau schneidert und wir haben
11:37ich bin mir sicher hanoi ist wieder zurück in seiner heimat und er sind sicherheit und ich
11:43bin fest davon überzeugt er denkt an sie behandeln sie mich nicht wie eine idiotin oder glauben sie
11:49ich habe ihn erfunden wir sehen alle manchmal etwas das es nicht gibt schwachsinn hallo ist
11:59ein mensch aus fleisch und blut und ich will dass sie ihn suchen einen menschen zu suchen von dem er
12:06nicht weiß wie er heißt und nicht wie er aussieht das ist unglaublich schwierig dass wenn es nicht
12:10sogar unmöglich ist außerdem war ihre enkelin bei uns im büro und hat den auftritt storniert das
12:16kann sie aber nicht oder hören sie frau schnell hanoi existiert und ich kann es ihnen beweisen
12:31sind sie nicht wunderbar wunderbar ja meistens es sich seine kunstwerke auf damit meine tochter
12:41nichts mitkriegt aber manchmal muss ich sie einfach aufheben das das kann ich natürlich
12:49total verstehen sie denken ich spiel nein nein auch gut es gibt auch noch andere privater mittler in
12:56Wien jetzt gehen sie gut aber vorher schauen sie bitte noch die räume unten an vielleicht
13:07finden sie ja wenigstens die ursache für den nächtlichen lärm die schlüssel sind unten in
13:12der schale beim eingang da sind keine schlüssel dann machen es hat die augen auf
13:33auf
14:08Ja, ich bin schon am Weg.
14:25Wieso holst du deine Socken eigentlich nicht selber?
14:29Ich bin doch nicht der Backesel.
14:34Weiter, wo?
14:36Die Schwarze?
14:38Ja.
14:39Ach.
14:59Es ist offen.
15:01Ich verstehe noch nicht, warum du unbedingt heute am Abend.
15:11Ja.
15:13Es ist schon gut.
15:16Ja, ich weiß, dass du das alles für uns machst.
15:19Was?
15:20Muss sie?
15:20Muss sie?
15:21Ja.
15:26Ja.
15:37Ja.
15:39Ja.
15:39Ja.
15:41Wenn ich meinen Versuch von vor einem halben Jahr nicht mitzähl.
15:45Bald drei Jahre, nach meinem Schlaganfall halt.
15:49Also das mit den Schlüsseln ist wirklich merkwürdig.
15:52Die liegen sonst immer unten in der Schale.
15:54Vielleicht sollten sie einfach einmal ihre Tochter fragen.
15:57Wieso?
15:58Ja.
15:59Die weiß doch, dass die Schlüssel immer da sein müssen.
16:03Das ist immer noch unser Haus, hm?
16:06Verstehen Sie?
16:07Ist das ihr Mann?
16:08Hm.
16:10Hm.
16:10Van Bien.
16:12Vier Jahre, zwei Monate und 21 Tage ist es her, dass er mich verlassen hat.
16:17Aber ich spüre ihn noch immer, wie er da unten an seinem Schreibtisch sitzt und arbeitet.
16:24Schön.
16:25Er war um einiges älter als ich.
16:29Ich habe bei ihm studiert und später mit ihm gearbeitet.
16:32China, Vietnam, Burma.
16:36Wir waren viel unterwegs.
16:41Irgendwann schaffe ich es wieder hinunter.
16:44Und dann werde ich alles aufarbeiten, was er nicht mehr geschafft hat.
16:49Ja.
16:51Darf ich ein Foto machen?
16:53Dann, bitte.
16:55Glauben Sie mir endlich, dass es Hanoi gibt?
16:57Ich glaube Ihnen, dass in Ihrem Haus sehr seltsame Dinge vor sich gehen.
17:13Ich komme gerade von der Frau Schneider-Dong.
17:15Ja, das habe ich mir schon gedacht.
17:17Ich habe es nicht übers Herz gebracht, den Auftrag abzugeben.
17:20Gib bitte, Angelika.
17:22Ja, ich wollte nicht, dass sie traurig ist.
17:23Hast du einen Euro?
17:25Zudem kommt mir das total komisch vor, dass Ihre Tochter ihr das verheimlicht,
17:28dass sie ihr das ganze Erdgeschoss mit Kisten und Taschen voll haben.
17:30Und in einer von diesen Kisten ist der Omi nur dieser Hanoi versteckt?
17:34Franni, du bist sowas von...
17:36Na, was?
17:37Dieser Hanoi ist doch eine reine Einbildung.
17:39Ein Hirngespinst von einer alten einsamen Frau, die in einer anderen Welt lebt.
17:43Was weißt denn du von Frauen und ihrer anderen Welt, ha?
17:47Na, genug. Ich kenne ja dich.
17:49Ja, sehr witzig. Gut.
17:52Dann sag mir bitte, was ist...
17:55Hm? Was ist das?
17:58Na, was? Vergammeltes Gemüse?
17:59Nein, das sind versteckte Geschenke. Das ist der Beweis dafür, dass der Hanoi existiert.
18:04Bitte, das sind höchstens die Resten von einem vietnamesischen Lieferservice.
18:08Bitte, Angelika, sei vernünftig.
18:09Wir haben zwei Anfragen für Observationen.
18:12Lass mich raten. Fremdgehen?
18:13Ja, einmal fremdgehen und einmal ein Hund, der absichtlich in den Garten vom Nachbarn...
18:18Naja, du weißt schon.
18:19Tu da keinen Zwang an. Da ist mir wirklich ein vietnamesischer Geist lieber.
18:23Hm.
18:25Im Übrigen habe ich der Frau Schneider-Dom zugesagt, dass ich heute bei ihr übernacht...
18:29Was?
18:30Um etwaigen nächtlichen Geräuschen auf den Grund zu gehen.
18:35Hm.
18:36Danke für den Kaffee.
18:38Baba!
18:42Liebe Katrin,
18:45lieber Giovanni,
18:47liebe Gäste,
18:49was für ein wunderbarer Tag,
18:51was für ein Moment in eurem Leben,
18:54wo ihr euch das Ja wart,
18:56na...
18:57ist schon fad.
19:00Ich bin...
19:01Was bin ich?
19:04Ich...
19:04bin der stolzeste Papa der Welt.
19:08Und wenn ich dran denk, was ihr zwei für kleine Hutschen wart...
19:12Ja, Jan und du.
19:13Wie die Mama und ich.
19:15Ich beneide dich nicht um diese Aufgabe.
19:17Hallo, Julius.
19:18Na, okay.
19:20Ich freue mich drauf.
19:22Wirklich.
19:24Ich möchte nur nicht wie ein alter Mann rüberkommen,
19:27der abgestandene Lebensweisheiten absondern.
19:29Ja, im Vergleich zu früher bist du aber ein älterer, weiser Mann.
19:32Vielleicht bin ich ja wirklich ein anderer Mann.
19:38Was kann ich diesmal für dich tun?
19:40Nix, ich...
19:42Wann hast du denn das letzte Mal was vom Jan gehört?
19:45Die Katrin hat ihn vorgestern besucht.
19:47Ah ja?
19:47Geht ihm gut.
19:49Er weiß aber immer noch nicht, ob er für die Hochzeit raus darf.
19:53Ah, okay.
19:55Ich habe ihn schon so lange nicht gesehen.
19:58Na, er braucht eben Abstand von uns. Ich verstehe das gut.
20:01Ja, eh.
20:02Er hat der Katrin gesagt, dass ihm das mit der Tischlerei großen Spaß macht.
20:06Ach so.
20:06Und dass er sich vielleicht später als Kunsttischler selbstständig machen möchte.
20:10Später. Bis der Jan rauskommt, ist er 30.
20:13Man kann auch mit 30 noch was Neues anfangen.
20:15Ja.
20:15Und der Jan schafft das.
20:17Ja, ja, natürlich. Das ist ja klar.
20:20Klar, trotzdem...
20:22Trotzdem glaube ich manchmal, es war ein Fehler.
20:29Schau, von heute aus betrachtet wird das, was du gemacht hast,
20:33das hat seine Richtigkeit gehabt, auch wenn ich das anders gesehen habe.
20:38Aber das, was du jetzt machst, ist sinnlos.
20:40Das ist kontraproduktiv.
20:41Weil es ist, wie es ist.
20:42Er wird irgendwann rauskommen und wird ein neues Leben anfangen.
20:45Sein Leben.
20:46Und ich werde ihn dabei unterstützen.
20:47Und was du machst, das ist deine Sache.
20:49Oder wolltest du wirklich mit mir über damals reden?
20:56Nein.
20:58Nein, nein.
21:00Gut, dann viel Spaß noch euch beiden, ja?
21:04Ciao.
21:04Ciao.
21:19Ja.
21:41Brauchen Sie noch was?
21:43Sonst ist auch niemand da, der mich bedient.
21:47Glauben Sie wirklich, dass Herr Neu heute Nacht zurückkommt?
21:52Schauen wir mal.
21:54Ich bin jedenfalls da.
21:58Machen Sie bitte die Tür zu.
22:00Ja.
22:02Ich bin ja immer ein besondererundet.
22:10Ja.
22:14Ja.
22:15Ja.
23:01Was machen Sie da? Mit wem reden Sie da?
23:03Wer sind Sie? Angelika Schnell. Haben Sie vergessen, dass ich heute hier übernachte?
23:08Ach so, ja. Haben Sie was entdeckt? Nur Sie.
23:14Ich habe gedacht, vielleicht hört er mich und kommt wieder.
23:19Schlafen Sie noch ein bisschen.
23:25Ja, Frani, so schwer es mir fällt, aber ich muss zugeben, du hast recht gehabt.
23:30Die Frau Schneidertag hat wirklich eine blühende Fantasie. Jetzt habe ich sie gerade erwischt,
23:34Sie. Hallo?
24:02Scheiße! Scheiße! Scheiße! Scheiße! Scheiße! Wer ist das?
24:08Von einer Privatermittlung. Glaubst du wegen uns?
24:11Keine Ahnung. Aber das Haus da ist nicht mehr sicher. Letzte Woche der Chineser und jetzt
24:16die da. Wir müssen die Sachen wegbringen.
24:19Ja, und wohin?
24:20Wir brauchen einen LKW.
24:22Was jetzt?
24:23Na, wann sagst du so? Wir müssen die Sachen heute ausnahmsweise bei mir packen.
24:28Ja, und was machen wir mit Hannes seine Sachen?
24:30Die Frage ist eher, was machen wir mit ihr? Wo ist denn eigentlich der Chines?
24:35Man hat da keine Sorgen, das habe ich schon im Griff.
24:58So, guten Appetit ihr Lieben.
25:03Ja, Frani, so schwer es mir fällt, aber ich muss zugeben, du hast recht gehabt, die
25:07Frau Schneidertag hat wirklich eine blühende Fantasie. Jetzt habe ich sie gerade erwischt,
25:10wie sie...
25:16Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist derzeit leider nicht erreichbar.
25:22So schwer es mir fällt, aber ich muss zugeben, du hast recht gehabt, die Frau Schneidertag
25:26hat wirklich eine blühende Fantasie.
25:29Das gefällt mir nicht.
25:30Das gefällt mir gar nicht.
25:32Ihr zwei holt die Stellung, ja?
25:41Tag.
25:49Guten Morgen.
25:51Hallo.
25:52Franetschek, Harald Franetschek, Privatermittlungen Frasch.
25:55Ja, und?
25:56Ich möchte an die Frau Schneidertag sprechen.
25:59Ja, meiner Mutter geht es heute nicht so besonders gut.
26:01Das tut mir sehr leid, aber es ist wirklich dringend.
26:03Es geht um meine Kollegin.
26:04Darf ich bitte?
26:05Danke.
26:14Oh.
26:16Guten Morgen.
26:19Frau Netschek.
26:20Grüße, Frau Schneidertag.
26:21Sagen Sie meine Kollegin, die Frau Schneidertag, die hat doch heute bei Ihnen übernachtet,
26:25oder?
26:25Wie ich aufgewacht bin, war sie weg.
26:27Aber gut, dass Sie da sind.
26:29Und ich möchte nämlich...
26:32Ja?
26:33Vergessen Sie meinen Auftrag.
26:35Die Sache mit Hanoi...
26:38Ishiguro, ich sag's ihm einfach.
26:41Sie haben recht.
26:43Einen Hanoi gibt es nicht.
26:45Ich hab ihn erfunden, weil ich ein bisschen...
26:48Und was ist mit den Geräuschen, die Sie jede Nacht unten hören?
26:51Sie hat's doch gerade gesagt.
26:53Meine Mutter hat einfach eine intensive Vorstellungskraft.
26:56Mhm.
26:58So.
26:58Hast du jetzt mit ihnen eigentlich einen Vertrag unterschrieben?
27:00Nein.
27:02Passt.
27:03Tja.
27:04Dann war's das, Herr Franetschek.
27:06Und tschüss.
27:07Na gut.
27:08Auf Wiederschauen.
27:12Du bist mir noch eine Erklärung schuldig.
27:15Welche?
27:17Warum hast du die Schlüssel aus der Schale genommen?
27:20Du holst mir deine Schlüssel.
27:23Die müssen immer dort sein.
27:25Für mich?
27:26Für den Fall?
27:27Für den Fall was?
27:29Dass du wieder runter gehst.
27:31Durchs Haus laufen kannst.
27:33Und den ganzen Tag in Papas Arbeitszimmer verbringst.
27:35Mama.
28:09Was machen Sie da?
28:11Die Tür war offen und da habe ich mir gedacht...
28:14Geben Sie mir bitte die Schlüssel.
28:15Was denn für Schlüssel?
28:21Tut mir leid.
28:22Und jetzt raus.
28:24Ja.
28:25Sehen Sie, der Mann mit dem Mistkübel gehört irgendwie zu Ihnen?
28:28Verschwinden Sie aber sofort.
28:29Du schau'n.
28:32Ja.
28:34Ja.
28:36Ja.
28:55Ja.
28:58Ja.
29:10Scheiße.
29:12Ja.
29:17Ja.
29:17Ja.
29:18Ja.
29:19Lass dich einmal.
29:23Das wird wahr sein.
29:27Angelika, endlich wo warst du, wenn du mir solche Sorgen machst.
29:30Alles gut.
29:30Und warum drehst du bitte dein Handy ab?
29:32Bitte, gib mir fünf Minuten, okay?
29:34Und find in der Zwischenzeit heraus, wo eine gewisse Tao oder Tina Puschmann wohnt.
29:38Wer soll das sein, die Tochter von der Schneider Tong?
29:40Ja.
29:41Bei der war ich übrigens heute früh wegen dir.
29:43Ich hab dich gesucht und, na egal, sie hat den Auftrag storniert.
29:48Echt?
29:48Ja.
29:49Sie hat gesagt, sie hat diesen Hanoi nur erfunden.
29:53Das glaub ich nicht.
29:54Und warum, wenn ich fragen darf?
30:04Machen Sie die Tür auf, Frau Schneider Tong.
30:08Vielleicht muss drei Sekunden warten.
30:15Machen Sie auf, Sie sind unserer Erklärung schuldig.
30:18Vielleicht hört sie uns einfach nicht.
30:19Gut, dann anders.
30:22Anders.
30:33Die kommt immer wieder.
30:38Das ist aber jetzt nicht der Ernst.
30:48Das ist aber jetzt nicht der Ernst.
31:04Wie sind Sie herein gekommen?
31:05Auf dieselbe Art wie die Leute, die die Räume unten als Warnlager nutzen.
31:08Leute?
31:10Was für Warnlager?
31:12Ja, mir ist das alles zu viel.
31:17Und ihr Freund der Hanoi, machen Sie sich um den gar keine Sorgen mehr?
31:20Hanoi gibt es nicht.
31:22Das habe ich Ihrem Kollegen doch schon gesagt.
31:24Ich bin verwirrt.
31:25Zu viele Erinnerungen.
31:26Nein, Frau Schneider Tong, Sie sind nicht verwirrt.
31:29Hat Sie vielleicht Ihre Tochter dazu überredet, den Auftrag zurückzuziehen?
31:34Was vielleicht dieser Mann, der sich vor Ihrem Haus um den Müll kümmert?
31:38Frau Schneider Tong, irgendwer setzt Sie doch unter Druck.
31:40Walter, mal kurz bitte.
31:42Schauen Sie, Ihre Tochter hat gestern für jemanden den Wintergarten aufgesperrt,
31:46damit er ohne Schlüssel in Ihr Haus kann.
31:49Warum macht Sie denn sowas?
31:51Darum geht es jetzt nicht.
31:53Nein, worum geht es denn dann?
31:56Sind Privatermittler eigentlich an eine Schweigepflicht gebunden?
31:59So wie Anwälte, meine ich.
32:02Ja.
32:02Das weiß ich jetzt.
32:03Naja, wenn es sich nicht um eine schwere Straftat handelt, dann bleibt es unter uns.
32:08Lizenzprüfer.
32:09Bravo.
32:10Dann rufe ich jetzt meine Enkelin an.
32:13Sie soll Ihnen alles erzählen.
32:18Wir haben im ersten Lockdown angefangen, uns um Geflüchtete zu kümmern.
32:21Das hat sich dann so entwickelt.
32:23Wir?
32:24Ein paar Freunde und ich.
32:25Den Sui habe ich erst später kennengelernt.
32:27Er ist schon länger in Wien.
32:28Illegal halt.
32:30Ja, und darum habe ich ihm angeboten, hier zu wohnen.
32:33Er würde gerne studieren, aber meistens arbeitet er bei irgendwelchen Cousins.
32:37Wenn ich die Omi besuche, schaue ich nach ihm, bringe ihm, was er braucht.
32:40Ich habe ihm gesagt, dass er aufpassen soll, damit ihn keiner sieht.
32:42Und rein und raus kann er da.
32:45Lass du mich kurz raus, bitte.
32:47Und hat er Ihnen nie was von Leuten erzählt, die er nachts ein- und ausgeht?
32:51Er hat mir ja nicht einmal gesagt, dass er die Omi gefunden hat, wie sie die Treppe runtergefallen ist.
32:57Das ist noch alles von Corona.
33:03Na gut.
33:06Der Sui ist seit letzter Woche verschwunden.
33:08Zuerst habe ich gedacht, er ist bei irgendjemand aus der Community, aber jetzt nirgendwo auftaucht.
33:12Ich mache mir scheiß Sorgen um ihn.
33:14Heute in der Früh hat mir das Kind alles gebeichtet.
33:16Darum haben Sie den Auftrag storniert?
33:18Was hätte ich denn sonst tun sollen?
33:21Meine kleine Lynn ist verliebt.
33:23Bin ich nicht.
33:25Aber ich habe mich urgeschreckt, als ich gesehen habe, dass sie Privatdetektive engagiert hat.
33:28Wäre da die Polizei lieber gewesen?
33:30Nein.
33:31Wie auch immer, wir müssen ihn auf jeden Fall finden.
33:33Ich befürchte, euer Freund ist in großer Gefahr.
33:35Glauben Sie?
33:36Ja.
33:36Ja, wir vermuten nämlich, dass er vor einer Woche genau auf dieselben Leute getroffen ist, die auch gestern Nacht hier
33:41im Haus waren.
33:42Und die sind nicht simperlich?
33:43Nein.
33:44Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass meine Tochter was damit zu tun hat.
33:48Ja, aber vielleicht der Hannes.
33:50Der verscherbelt doch seit Corona alles Mögliche übers Internet.
33:53Und, wo finden wir den Hannes?
34:00Gut, schauen wir mal.
34:02Das ist alles, was besteht.
34:04Kannst du mir noch die vier Kisten?
34:06Ja, okay.
34:09Hallo.
34:12Sie waren doch heute bei der...
34:13Ja, die Frau Schneider-Dong möchte halt so gern wissen, wo die Sachen aus ihrem Haus hinverschwunden sind.
34:18Sie möchte.
34:19Geh bitte, forschen können Sie miteinander.
34:20Schauen Sie, Sie bringen die Sachen zurück.
34:23Sie verzichtet auf die Anzeige.
34:24Das kann sie nicht, die Sachen können mich mir.
34:26Na bitte, hätte man wenigstens das geklärt.
34:29Aber sie hat Ihnen weder gestattet, die Sachen dort zu lagern, noch sie heute Nacht wieder herauszuholen.
34:34Sind Sie von der Polizei, oder?
34:36Sagen wir mal, der Zoll schickt mich.
34:39Also, wo haben Sie und Ihre Kollegen die gefälschten Marken waren hingebracht?
34:43Das, das, das...
34:45Jetzt sagen Sie mir erst mal einen Ausweis.
34:48Einen schönen Tag noch.
34:50Ciao.
34:59Also, der Allerhellste ist das nicht.
35:01Hast du ihn wiedererkannt?
35:02Die waren beide kleiner und kräftiger.
35:04Der eine hat irgendwie so herb gerochen, so wie trockenes Gras oder so.
35:08Schau her, jetzt hat er es aber eilig.
35:10Ah, ja.
35:11Los, komm.
35:12Ah ja, hinterher.
35:13Ah shit, wir haben ja gar kein Auto.
35:15Brauchst du ein Taxi, bitte?
35:17Ein Taxi?
35:18Ja.
35:19Ich brauche ein Taxi.
35:26Irgendwas ist mit meinem Hinterrad, oder was jetzt geht's schon?
35:30Irgendwas eiert.
35:31Da vorne ist er.
35:33Ja, genau.
35:36Das war cool, oder?
35:38Richtig.
35:38Ja, ja, ja.
36:20Gustl, da war so ein Typ in der Spedition, der hat auch im Haus von der Alten rumgeschnüffelt.
36:26Ja, was glaubst du, warum ich die Sachen von dort weghaben wollte?
36:29Stimmt das, dass die Sachen stolen sind?
36:30Seit wann interessiert dich das?
36:32Mit etwas Illegalen wollte ich nie was zu tun haben. Das habe ich in Flore von Anfang an gesagt.
36:35Bist du naiv oder nur deppert? Du verdienst gutes Geld mit dem Zeug, also scheiß da nicht ins Hemd.
36:41Wo habt ihr die Sachen jetzt hingebracht?
36:42Viel Wissen macht Kopfhör.
36:44Ja, aber was ist mit meiner Waren?
36:45Verschwind.
36:52Hallo.
36:52Wir haben leider schon geschlossen.
36:54Ah, schade. So schöne Sachen haben sie da.
36:59Was suchen sie denn?
37:00Ich suche eine Spezialausgabe vom Schnitzler, Arthur. Die Schachnovelle, genau.
37:10Die Schachnovelle?
37:11Ja.
37:11Die ist vom Zweig, Stefan.
37:13Ah.
37:14Da steckt vielleicht irgendwo ein altes Tauschenbüchel drin, aber ich habe leider keine Zeit zum Suchen.
37:22Was verkaufen sie denn sonst noch so? Außer Büchern und Bildern? Vielleicht Markenkosmetik? Parfäus, Designerhandtaschen?
37:31Tut mir leid.
37:32Nein.
37:33Kommen Sie einfach am Flohmarkt vorbei. Jeden Samstag ab sechs.
37:35Am Samstag?
37:36Jetzt bitte.
37:38Gut.
37:39Gut, gut.
37:43Übrigens, die Kollegen vom Raubdezernat, die freuen sich schon total. Also, bis Samstag dann. Ciao.
38:06Der Altwandandler ist einer von den beiden.
38:08Und jetzt? Wir können die Maja ja nicht bitten, einen verschleppten, illegalen Vietnamesen für uns zu suchen.
38:14Und was soll das heißen? Wir können ihn ja auch nicht zulassen, dass der neu gefangen gehalten wird. Oder noch
38:18Schlimmeres, oder?
38:19Nein, natürlich nicht. Apropos. Ich habe was gefunden im Haus von der Schneider-Dom.
38:28Dieser Gusselniederegger ist kein Unbekannter beim BKA. Offiziell verkauft er Altwand, aber das ganz große Geschäft macht er mit Hehlerei.
38:35Sie haben sie nur bis jetzt nicht nachweisen können.
38:37Ja, weil der Sündenbock ist sein Halbbruder, der Florian Thaler. Und das war wahrscheinlich auch der zweite Mann im Haus.
38:42Danke.
38:43Also, ihr seid wirklich... Ich weiß nicht, ob euch diesmal helfen kann.
38:46Was, du bist doch die Chefinspektorin.
38:49Aber das ist ja nicht mein Ressort.
38:50Hörst, Maja, du weißt doch, wie sowas geht, oder?
38:52Ja, da gibt es dem Kollegen Maja vom Raubdezernat, Maja mit A-Y, einen Tipp und ist der für immer
38:58was schuldig.
38:59So ist es.
39:00Und, ähm, was sollte ich tun? Also, nur für den Fall, dass ich was tue?
39:04Du solltest die Lager und das Geschäft vom Gusselniederegger durchsuchen lassen.
39:07Die Lager? Wie viel sind denn das bitte?
39:09Ja, wenn wir das wüssten, Maja, dann wäre es ja für dich keine Herausforderung.
39:13Und in einer davon finden wir hoffentlich den Lin Min Sui.
39:16Wen?
39:16Unseren Hanoi.
39:17Ach so.
39:18Hoffentlich. Bitte, wenn ihr den findet, der muss sofort verschwinden.
39:21Wenn der erwischt wird...
39:22Hast du ihn nie gesehen, das ist ja klar.
39:26Mausi Bärli, wieso bist du denn jetzt so?
39:29Bitte, schau mich an.
39:32Ich hab das doch für uns getan.
39:34Du bist unbeackbar.
39:35Du hast zugelassen, dass diese gefährlichen Leute im Haus von meiner Mutter ein- und ausgehen.
39:39Der Flori ist nicht gefährlich.
39:40Aber sein Bruder schon.
39:42Boah, wenn ich mir mal vorstelle, dass du den ins Haus gelassen hast.
39:45Mit geförschtem und gestohlenem War.
39:48Verschwingt sich, verschwingt sich.
39:48Ich hab nicht gewusst, was die alles bei deiner Mama unterstellen.
39:51Bärli, ich schwör's.
39:53Du kannst ja den Bärli sonst wo hinstecken.
39:55Und sie kommen gerade richtig da und nehmen sie mit.
39:57Die kann ich ihm nicht mehr sehen.
39:58Ich sag Ihnen was.
39:59Vielleicht verzeiht Ihnen ihr Bärli ja, wenn Sie anfangen, uns zu helfen.
40:02Helfen?
40:03Rufen Sie den Florian Thaler an.
40:05Warum?
40:06Warum?
40:07Weil der doch sicher weiß, wo die Sachen jetzt sind.
40:09Ganz genau.
40:10Ja, sagen Sie ihm, Sie wollen die Waren abholen.
40:12Und zwar heute noch.
40:14Es wird dem Gustl aber nicht gefallen.
40:16Ach so, gut.
40:16Ja, wir können auch gleich die Polizei informieren, wenn Ihnen das lieber ist.
40:20Komm.
40:20Wartens, wartens.
40:21Ich ruf an.
40:23Lass.
40:23Ich mach's schon.
40:24Ja, dann tu.
40:28Werli.
40:35Da schau, ungefähr da haben sie mich einfach rausgeschmissen und liegen lassen.
40:39Tja, bei dir haben sie sich halt nicht getraut, dich einfach so verschwinden zu lassen.
40:44Aber bei ihm?
40:46Du bist immer so positiv.
40:48Na ja.
40:49Das sah man.
41:08Ach, nimm dein Zeig und verschwind.
41:13Das ist aber nicht alles.
41:14Schöner Gruß vom Gustl.
41:16Der Rest ist leer gehört, weil du uns so viele Probleme gemacht hast.
41:19Wo ist er denn?
41:20Das wird man auch gern wissen.
41:21Na, wenn's?
41:24Du bist ja wirklich depperter, als die Polizei erlaubt.
41:27Er wird gleich da sein, wenn wir sehen, wer von uns 200 depperter ist.
41:30Hannes hat mich angerufen.
41:32Ich bin nur da, um ihm beim Einladen zu helfen.
41:35Was ist denn das eigentlich alles?
41:37Das?
41:38Das gehört alles dem Hannes.
41:39Ah ja.
41:40So viele Taschen, ha?
41:41Spinnst du jetzt?
41:42Fragen Sie bitte einfach nur den Gustav Niederegger, ja?
41:44Der hat hier das Lager die letzten Monate dem Hannes zur Verfügung gestellt.
41:48Das ist nicht wahr.
41:49Du hast mich reingekriegt.
41:49Du hast mir die Sachen besorgt und gesagt, dein Bruder hat sie günstig von einem Freund.
41:53Gestohlen hat er sie.
41:54Er redet nur Blödsinn, ja.
41:55Das ist ja kein Wunder, er ist ja ziemlich blöd.
41:57Ja, und was hast du mit dem Chinesen gemacht, ha?
41:59Wo ist der?
41:59Das ist ja eine Entführung, dafür kommst du ins Gefängnis.
42:01Wen dieser Blitzkneiser da meint, ist der junge Vietnamese, der sich vor einer Woche
42:06im Haus von der Frau Schneider-Dong überrascht hat.
42:09Entschuldigung, ich weiß jetzt gerade nicht, wovon Sie reden.
42:13Ja, klar.
42:14Was haben Sie denn gemacht mit ihm?
42:17Ist er vielleicht da irgendwo?
42:19Bitte.
42:19Wo ist er?
42:21Sie und ihr Bruder haben mich vorgestern niedergeschlagen, weggeschleppt und dann ganz einfach
42:28liegen lassen und ich sage Ihnen jetzt einmal was, ich werde Sie anzeigen.
42:31Und zwar wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Hehlerei, gell?
42:35Ah, und mein Handy genau, wegen Diebstahl und bei Ihren Vorstrafen.
42:39Das gibt ein sattes Schlafmaß.
42:41Das ist schon gut, ich habe es schon begriffen.
42:44Ich habe nicht viel getan mit ihm.
42:46Ehrlich.
42:48Nur einen gesperrt habe ich ihn.
42:50Wo?
42:53Sie wissen, wo er ist?
42:56Ja, hoffentlich.
42:57Geh mal.
43:10So, da hinter dem Rekal.
43:14Wenn der Dala uns nicht angeklungen hat, nehmen wir mal die Kisten raus.
43:20So.
43:21Hallo?
43:22Sui?
43:23Hallo?
43:24Wo soll er denn da?
43:25Schauen Sie mal da.
43:26Da.
43:27Was ist?
43:28Was ist da?
43:28Hör mal das weg.
43:36Warte, ich kann das nicht allein.
43:37Was?
43:39Was?
43:45Sui!
43:45Hanoi.
43:46Sui!
43:47Sui.
43:48Vorsicht, Vorsicht.
43:49Han ist okay?
43:51Hol uns ein Wasser, bitte.
43:52Ja.
43:53Kannst du aufstehen?
43:55Okay, komm.
43:56Alles ist gut, wir sind da.
43:57Dann.
43:59Okay.
44:00Ganz vorsichtig.
44:07Wie geht es deiner Großmutter?
44:09Alles in Ordnung?
44:12Jetzt ist erst einmal wichtig, wie es dir geht.
44:14Okay?
44:15Und jetzt?
44:16Was passiert jetzt mit ihm?
44:18Gib ihm noch einen Schluck.
44:22Er schaut ein bisschen aus wie dein Großvater.
44:25Wie er jung war, natürlich.
44:28Kann er hierbleiben, Umi?
44:31Also unsere Arbeit ist getan.
44:33Der Rest, der geht uns wirklich nichts an.
44:37Oder?
44:41Mingzui.
44:41Tschau mung bahn.
44:43Tentam nyagutoi.
44:45Kamen bahn.
44:50Komm bitte.
44:52Lass mich dozt.
44:57Bravo, Angelika.
44:58Jetzt haben wir auch noch Schlepper.
45:00Wieso?
45:01Wir haben ja gar kein Auto.
45:04Das ist das, was wir haben.
45:19Untertitelung des ZDF, 2020
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