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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:01Also, Frau Freiter, das sind alles Zahlungsanweisungen an Mitarbeiter von Kulur.
00:08Ja, der letzten 13 Monate. Alle, die da aufgelistet sind, haben von uns Gehälter erhalten.
00:13Also ganz normal nach Abzug von Steuern, Sozialversicherung etc.
00:18Entschuldigung, hätten Sie auch was wollen?
00:20Nein, danke.
00:22Wenn alles so normal ist, was wollen Sie denn dann von uns?
00:26Ich arbeite seit zwei Jahren in der Lohnverrechnung.
00:28Chef bin ich erst seit einem Monat.
00:30Chefin, was ist mit dem früheren Chef passiert?
00:33Es verunglückt. Abgestürzt bei einer Klettertour.
00:36Deswegen haben sie mich befördert, weil ich seine Assistentin war.
00:40Und dann habe ich einen Anruf bekommen. Das war ganz komisch.
00:43Ein Mann hat mir gratuliert zum neuen Job und hat gesagt, sie verlassen sich drauf, dass alles so weiterläuft wie
00:47bisher.
00:48Und was hat er damit gemeint?
00:49Ich habe es zuerst auch nicht verstanden, bis ich mir die Personaldaten genauer angeschaut habe.
00:55Diese drei. Blaha, Kurtulus und Lena.
00:58Die gibt es nicht. Also, vielleicht gibt es sie, aber sie arbeiten nicht bei uns und sie haben trotzdem Gehälter
01:03erhalten.
01:03Das heißt, es geht um Lohnbetrug?
01:05Bei den dreien sind in den letzten 13 Monaten fast 50.000 Euro zusammengekommen.
01:10Wow. Wieso fällt das niemandem auf?
01:12Wir haben über 500 Mitarbeiter in Österreich.
01:14Dazu kommen Teilzeitkräfte, Aushilfen, das Büro in Wien.
01:17Die Gehälter werden aber direkt von der Deutschen Zentrale überwiesen.
01:21Also, damit ich das richtig verstehe.
01:22Wenn einmal einer drinnen ist im System, dann bekommt er regelmäßig Geld, auch wenn er gar nicht für die Firma
01:27arbeitet?
01:27Den Job hätte ich auch gern.
01:29Natürlich werden wir schon misstrauisch, wenn etwas auffällig ist.
01:32Also, zum Beispiel bei Abbuchungen ohne Abzügen oder wenn mehrere Leute einer einzigen Bankverbindung zugeordnet sind.
01:38Aber bei den dreien ist nichts auffällig.
01:41Na gut, das heißt also, wir sollen sie finden und das Geld zurückholen, richtig?
01:45Vor allem sollen sie die finden, die dahinter stecken.
01:49Der Victor, also der frühere Chef, war ein super Kletterer.
01:53Plötzlich ist er einfach abgestürzt.
01:57Dann dieser kryptische Anruf.
01:59Und als ich gestern aus dem Büro gekommen bin, ist mir ein Mann gefolgt.
02:02Fast bis nach Hause.
02:04Ich habe einfach Angst, dass mir auch was passiert.
02:08Fast bis nach Hause.
03:00Das sind alles Bankdaten, Adressen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen von Mitarbeitern, Teilzeitkräften und Aushilfen bei Coolware.
03:07Die Frage ist nur, wie kommen solche Phantomangestellten überhaupt ins System?
03:12Ehrlich? Das ist mir so wurscht. Das ist so fad, Euro.
03:22Nein! Echt?
03:26Ja.
03:30Cool. Aber cool mit 3 O, so wie bei Coolware.
03:34Jedenfalls die Finanzheide, die hat Angst, aber verheimlichen tut sie uns trotzdem was.
03:38Aber warum soll sie uns beauftragen, wenn sie selber was mit dem Lohnbetrug zu tun hat?
03:43Ach, die Becher sind aus.
03:45Ach, die Becher sind aus.
03:46Ja, ist eh besser für die Umwelt.
03:49Angelika, bei 50.000, da kassieren wir eine ordentliche Provision, wenn wir das Geld wieder beschaffen.
03:55Außerdem haben wir zurzeit eh keinen anderen Fall.
03:57Hey, weißt du was? Ich rufe den Kemal an. Vielleicht fällt dem ja was ein.
04:00Nein.
04:01Wirklich?
04:02Übrigens, diese Blaha, die hat vielleicht keine Anzüge verkauft bei Coolware, aber sie wohnt in Wien, hat eine Festnetznummer und
04:09einen Eintrag im Wählerregister.
04:11Und Kurtulus und Lena?
04:13Ich bin erst bei B.
04:16Das geht nicht!
04:20Steffen?
04:21Das ist ja eine Überraschung.
04:24Du musst dich ja hier klingen, ihr habt ihr da.
04:26Ja, ein bisschen nervig.
04:29Nein, kann man ja abstellen.
04:30Ja.
04:31Schön, dass du uns einmal besuchst.
04:33Ja, ich war gerade zufällig hier in der Gegend und dann habe ich mir gedacht, schaust du mal vorbei.
04:40Und?
04:41Wie gefreut es dir?
04:43Ja, ich habe es mir ein bisschen anders vorgestellt.
04:46Wie denn?
04:47Nicht so blau.
04:49Magst du einen Kaffee?
04:51Ja.
04:51Ah, nein.
04:53Becher sind aus.
04:55Ist eh besser für die Umwelt.
04:58Vielleicht einen Tee?
05:01Danke.
05:03Ja, du, ich habe noch keine Zeit gehabt, das Richtige zu finden.
05:07Ja, ist im Moment auch ein bisschen schwierig mit Wohnungen.
05:10Ja, und Zeit.
05:11Apropos Zeit.
05:12Zeit ist ja Geld.
05:13Weißt du, wir haben da im Moment einen wahnsinnig spannenden Auftrag.
05:16Und da würde ich dich bitten, schickst du mir die Adresse von der Plaha aufs Handy.
05:19Ich schaue dann dort vorbei.
05:20Klar.
05:21Und das, das kriegt der Kämei.
05:26Und ja, schön.
05:34Schön, dass du gekommen bist.
05:37Ja, also dann, ciao.
05:39Ja, dann, bis.
05:41Ja.
05:42Ciao.
05:43Bis dann.
06:04Hallo.
06:05Nur ganz kurz, bitte.
06:07Ich möchte zur Frau Blaha.
06:09Was wollen Sie?
06:11Zur Frau Blaha.
06:17Hallo.
06:18Ich bin gelähmt, aber nicht derisch.
06:19Zweiter Stock.
06:20Ja, aber da ist offenbar niemand zu Hause.
06:22Doch, doch.
06:22Die Frau Blaha ist immer da.
06:24Sind Sie die Neue vom Sozialdienst?
06:26Nein, ich wollte nur mal schauen, wie es ihr so geht.
06:29Die eine Frau Blaha kann ich Ihnen nicht aufmachen.
06:31Die hat es gescheit erwischt.
06:33Zuerst war sie arbeitslos und dann hat sie mit Mitte 50 einen Schlaganfall gekriegt.
06:37Und jetzt kann sie sich kaum mehr bewegen.
06:39Oh je.
06:39Drei Mal am Tag kommt er vorbei.
06:41Vom Sozialdienst?
06:42Ja, und von seinem christlichen Verein.
06:44Okay.
06:45Und kommt sonst noch jemand?
06:46Also Freunde oder nähere Verwandte?
06:48Nein, die Frau Blaha hat nur eine Tochter und die lebt im Ausland.
06:51Aber wenn Sie wollen, ich kann Ihnen gerne die Frau vom Sozialdienst anrufen.
06:55Und die kann dann organisieren, dass Sie sie besuchen können.
06:57Das ist ja nett, aber das mache ich dann lieber selber.
06:59Wenn Sie mir nur vielleicht die Nummer geben könnten.
07:02Okay.
07:03Moment.
07:04Danke.
07:09Also die Frau Blaha, die bedrückt niemanden, die ist dazu gar nicht in der Lage.
07:13Ich glaube, da benutzt jemand ihren Namen.
07:17Ja.
07:18Ja eh, aber wie soll ich jetzt an Ihre Kontoauszüge kommen?
07:21Warte einen Moment.
07:23Ah, der Kemal, meld mich, ja?
07:25Ja, Kemal?
07:25Du sollst nicht zu mir ins Büro kommen, habe ich dir gesagt.
07:28Und schon gar nicht kannst du einfach in den Koffer dort stehen lassen.
07:31Ja, aber du warst nicht da.
07:35Hallo?
07:36Herrlich, Frani.
07:36Was denkst du sich dabei?
07:37Dass du der Einzige bist, der uns bei unserem Auftrag schnell weiterhelfen kann.
07:41Ja.
07:42Ich habe ja nichts gegen einen Nebenjob für euch, aber nicht im Kommissariat.
07:45Bitte.
07:46Fühl dich wie zu Hause.
07:48Ja, kaum zu glauben, aber ich habe es gemacht, was wir letzte Woche besprochen haben.
07:53Ich habe es gemacht und es war total okay.
07:56Was genau war denn das, was wir letztens besprochen haben?
07:59Nee, dass ich mich stellen muss.
08:02Dass ich mich mehr mit ihr auseinandersetzen muss.
08:05Aber dieses Ausweichen, das bringt nichts, das ist mir klar geworden.
08:08Das ist, als ob ich...
08:13Und deshalb bin ich hingegangen, einfach so, in ihr neues Büro.
08:18Wie haben Sie sich denn dabei gefühlt?
08:21Ich mich...
08:22Meine Gott, was fühlt man bei sowas?
08:25Das war ein kurzer Besuch, ihr Kollege war ja auch da.
08:29Das war einfach okay.
08:31Oder was, wie...
08:32Und hat es Ihnen geholfen, aus Ihrer, wie haben Sie es letzte Woche genannt, Einsamkeitsblase zu entkommen?
08:40Einsamkeitsblase, habe ich es wirklich gesagt.
08:42Nein, ich muss Sie einfach öfter sehen, mich persönlich mit ihr auseinandersetzen.
08:48Dann...
08:49Ja, dann wird dieses...
08:51Diese Stimmung zwischen uns wieder normal.
08:54Mhm.
08:56Was verstehst du denn in dem Zusammenhang unter normal?
08:59Ja, normal.
09:00Normal halt.
09:03So wie es früher war, so wie...
09:07Ja, bis war er, bevor er sich unseren Sohn verorten hat.
09:15Du, er ist sauer auf dich.
09:17Aber er arbeitet.
09:21Hallo.
09:23Na?
09:25Schon alles fertig analysiert?
09:27Ja, der Papierkram interessiert mich nicht.
09:29Warum bist denn da wir?
09:31Blaha, Kurtulis und Lena.
09:33Der Franny wollte wissen, was die drei verbindet, außer die Gehälter von Coolware.
09:36Und? Was verbindet die drei?
09:40Ja, die drei sind, oder besser gesagt, waren alle Kunden bei derselben Personalvermittlung.
09:44Jobalot.
09:45Und laut ihrer Homepage haben die über 100.000 zertifizierte Lebensläufe von mittleren Angestellten und Fachkräften.
09:51Und ich habe mit diesem Kurtulis telefoniert.
09:54Der hat seit eineinhalb Jahren einen fixen Job in Malaysia vermittelt von Jobalot.
09:58Aber von Coolware hat er noch nie was gehört.
10:01Und glaubst du ihm?
10:02Ja, eigentlich schon.
10:04Aber ich meine, das muss man doch mitkriegen, wenn man plötzlich Geld überwiesen kriegt, oder?
10:07Er sagt, dass er sein österreichisches Konto nie checkt, weil er es eh nicht benutzt und weil man es auch
10:12nicht überziehen kann.
10:13Aha.
10:13Darum macht er sich da keine Sorgen, aber er wird bei der Bank nachfragen.
10:16Verstehe.
10:17Und die Frau Lena?
10:19Da habe ich leider noch keine Nummer gefunden.
10:21Tippern?
10:25Sag, geh mal, könntest du vielleicht, also nur eventuell, die Konten von Kurtulis, Blaher und Lena einsehen?
10:32Nein.
10:33Das geht leider zu weit.
10:35Aber glaubt's mir, die Sache ist viel größer als nur die drei.
10:38Ich meine, da hat jemand das Lohnverrechnungssystem einer Firma manipuliert.
10:41Das Ganze ist viel zu aufwendig, um dann nur mit drei fehlangestellten Geld abzuziehen.
10:46Ich finde, wir sollten das dem Betrugsdezernat übergeben.
10:49Also sag einmal, geht's noch?
10:51Was?
10:51Wir haben eine Klientin, die uns für unsere Diskretion bezahlt.
10:54Außerdem brauche ich eine Espressomaschine.
10:56Na, warte mal, ich hab da was.
10:59Ich weiß zufällig, dass es vor circa zwei Jahren einen ganz ähnlichen Fall gegeben hat, bei einer großen Versicherung.
11:05Aber damals haben sie den, der die Fake-Angestellten ins System geschleust hat, erwischt und fristlos entlassen.
11:10Ein gewisser Jakob Brieger.
11:12Aha.
11:12Und du glaubst, dass er es wieder probiert hat, bei einer anderen Firma?
11:15Ja, wenn möglich.
11:16Also wenn er das technisch drauf hat.
11:18Ja gut, ich würde sagen, wir statten diesem Herrn Jakob Brieger mal einen Besuch ab.
11:21Haben wir Adresse?
11:22Ja.
11:31Ja.
11:36Genau.
11:40Das war's für heute.
12:08Das war's für heute.
12:36Das war's für heute.
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17:48Dann schaue ich mir morgen diese Personalvermittlung Chopperlot ein bisschen genauer an.
18:31Oh, shit!
18:33Oh, shit!
18:53Entschuldigen Sie, ich möchte etwas danken.
18:55Danke.
19:13Guten Morgen. Was kann ich für Sie tun?
19:17Ja, guten Morgen. Ich heiße Franicek Harald. Ich suche einen Job.
19:22Haben Sie einen Termin?
19:24Nein, ich wollte mich nur erst erkundigen, wie es so läuft hier bei Ihnen.
19:28Was ich tun muss, was es kostet, weil auf der Website, das war ein bisschen unklar für mich.
19:34Also die Kosten, die hängen vom Aufwand ab, den wir haben, um etwas Passendes für Sie zu finden.
19:39Aber keine Sorge, wir finden immer was für unsere Klienten.
19:42Haben Sie Ihre Unterlagen dabei?
19:44Ja, also was man halt so hat nach ein paar Jahren beim Wachdienst.
19:50Füllen Sie bitte unseren Fragebogen aus. Ich werde inzwischen sehen, ob einer von den Beratern für Sie Zeit hat.
19:55Danke.
20:08Klopf, klopf, klopf. Haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?
20:11Was machen Sie da?
20:12Ich wollte mir den Ort des Verbrechens anschauen.
20:15Wieso?
20:16Nein, kleiner Scherz, entspannen Sie sich.
20:18Nein, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.
20:21Die schlechte Zeit, bitte.
20:23Nein, die Reihenfolge, die müssen Sie schon mir überlassen.
20:27Entschuldigung.
20:29Wir haben nämlich neue Erkenntnisse zu den Hinter...
20:33Entschuldigung, könnte ich ein Glas warten?
20:34Setzen Sie sich, ich hole Ihnen was zu trinken.
20:36Das ist nett.
21:01Ich habe einen Ohrring verloren. Danke.
21:07Sie haben die Ohrringe drin.
21:10Was ist mir denn dann runtergefallen?
21:14Was sind das jetzt für neue Erkenntnisse?
21:18Danke. Wir haben Kurtulus und Blaha gefunden.
21:22Ist das jetzt gut oder schlecht?
21:24Na ja, wie man es nimmt. Der Herr Kurtulus ist in Malaysien und die Frau Blaha liegt nach einem Schlaganfall
21:28zu Hause im Bett.
21:30Mein Kollege ist an der Frau Lena dran, aber wir sind ziemlich sicher, dass die Identitäten gezielt benutzt worden sind.
21:36Aber wie geht das also? Die müssen ja irgendwie bei uns ins System gekommen sein.
21:40Hat vielleicht Ihr früherer Chef was damit zu tun?
21:43Der Victor?
21:44Nein.
21:47Das sind andere Leute, die uns das unterscheiden wollen.
21:49Mhm.
21:51Aber wissen Sie, was ich nicht verstehe?
21:52Wenn Sie mit dem Betrug nichts zu tun haben, warum gehen Sie denn dann nicht einfach zur Firmenleitung?
21:57Das geht nicht.
21:59Mir wird doch da keiner glauben, dass ich von der Manipulation nichts gewusst habe.
22:01Ah.
22:04Mhm.
22:28Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist derzeit leider nicht erreichbar.
22:32Sie können aber eine Nachricht abfragen.
22:34Super.
22:35Ja.
22:40Ja.
22:50Ja.
22:52Ja.
22:57Ja.
22:58Ja.
23:05Alles ausgefüllt.
23:06Super.
23:07Danke vielmals.
23:08Wiedersehen.
23:08Wiedersehen.
23:10Wiedersehen.
23:12Entschuldigen Sie, aber dauert es noch länger?
23:15Sie können gerne einen Termin für nächste Woche vereinbaren.
23:17Nein, nein, ich warte schon.
23:18Aber sagen Sie, diese Fragen, die sind schon sehr persönlich.
23:22Damit wir Sie besser kennenlernen.
23:24Aber ich kenne Sie ja auch noch nicht, Frau.
23:27Mais.
23:28Herr Franicek, wir wollen Sie bei Ihrer Arbeitssuche unterstützen.
23:32Dazu müssen wir wissen, wer Sie sind.
23:33Na ja schon, aber Krankheiten, Familiensituationen, Hobbys, ich meine, das ist schon sehr privat.
23:39Was passiert eigentlich mit den Daten?
23:41Ihre freiwilligen Auskünfte werden in unser System eingegeben, das dadurch eine passende Stelle für Sie vorschlägt.
23:49Ah ja.
23:56Ich war gerade zufällig in der Nähe.
23:57Hey Iris.
23:58Hallo.
23:59Tee.
23:59Ein Schluck Milch, ein Stück Zucker im umweltfreundlichen Dauerbecher.
24:02Danke.
24:03Stößer, sehr her, bitte.
24:05Und?
24:06Viel zu tun?
24:09Was willst du denn wissen?
24:13Hat die Maja schon was über die Hintergründe zum Fall Breger erzählt?
24:17Es wäre nämlich wichtig für unseren Auftrag.
24:19Ich war noch überhaupt nicht da.
24:21Ach so.
24:21Ach so.
24:23Ja, schaut, dann...
24:24Was, was ich mir wünschen würde?
24:26Was?
24:27Dass sich einmal was ändert.
24:29Was soll sich ändern?
24:30Dass du da nicht immer nur rein spazierst, weil du was wissen willst von mir, obwohl du weißt, dass ich's
24:35dir nicht sagen darf und trotzdem davon ausgehst, dass ich's dir sage.
24:39Was dann meistens eh so ist.
24:44Ach so, ich hab gedacht, wir sind jetzt wieder so, dass wir miteinander... Möchtest du nicht, dass ich vorbeikomme?
24:50Nein, du kannst jederzeit vorbeikommen, aber bitte nicht nur, weil du was wissen willst von mir.
24:56Ach so.
24:59Ja, klar.
25:00Nein, da hast du...
25:01Hast du schon recht.
25:04Sorry.
25:05Mach ich.
25:06Also beim nächsten Mal mach ich das dann.
25:09Na gut, dann grüß die Maja von mir und...
25:11Ah, Maja!
25:12Auf jeden Fall.
25:15Also dann...
25:17Kannst du dir mal bitte sagen, sie soll mich nicht immer in ihre Aufträge reinziehen?
25:20Ja, sag sie bitte selbst.
25:21Ja, aber auf mich hört sie nicht.
25:23Aber auf mich?
25:26Sie wollt was über den Jakob Rieger wissen, stimmt's?
25:29Ja, der ist seit ungefähr einer Woche tot.
25:30Der war nicht krank, sondern er hat einfach aufgehört zu essen und zu trinken.
25:34Dann irgendwann haben die Organe versorgt.
25:37Und wie lange hat er das gemacht?
25:39Also, gehungert?
25:39Fünf, sechs Wochen, genau, kann ich dir das nicht sagen.
25:42Boah, ich schaff das nicht einmal zwei Tage.
25:45Und sukzessive die Nahrungsaufnahme reduziert, bis sich der Körper drein gewillnt hat,
25:49und dann hat er aufgehört zu trinken.
25:51Und ohne Wasser...
25:53geht's vielleicht zwei, drei Tage noch.
25:56Und Nachkastler hat ein Foto von seinen Kindern gehabt,
25:59die hat er schon ein halbes Jahr nicht mehr sehen dürfen.
26:01Das hat seine Ex-Frau gerichtlich durchgesetzt.
26:05Es ist schon arg.
26:06So über Wochen dem Tod ins Auge schauen.
26:09Und wahrscheinlich hat er gehofft, dass irgendwer vorbeikommt und ihn rettet.
26:28Ja, Hanni, du, ich melde mich.
26:32Frau Prieger?
26:34Hallo.
26:35Ich heiße wieder Seifert.
26:36Ah, Angelika Schnell.
26:37Ja?
26:38Haben Sie vielleicht einen Augenblick Zeit?
26:40Sind Sie von der Polizei?
26:41Nein, nein, nein, nein.
26:42Ich bin von der Privatermittlung Frasch.
26:44Also so wie Schnell, nur ohne F.
26:46Also rasch.
26:47Verstehen Sie?
26:48Ich kann jetzt nicht.
26:49Nur einen Augenblick, bitte.
26:50Es geht um Ihren Ex-Mann.
26:52Hallo.
26:53Hallo.
26:53Hallo.
26:55Geht ihr schon nochmal ins Porto?
26:58Und dann ruft sie die Oma an und sagt, dass wir in einer halben Stunde da sind.
27:02Bin gleich da.
27:05Süß.
27:08Der Jakob ist ganz unerwartet verstorben.
27:11Ja, ich weiß.
27:12Tut mir sehr leid.
27:16Wissen Sie denn auch, hier gestorben ist?
27:19Ist das so wichtig?
27:22Er ist tot und das ist schlimm genug für die Kinder.
27:27Warum hat denn der Herr Prieger seine Kinder im letzten halben Jahr nicht sehen dürfen?
27:31Woher wissen Sie das?
27:35Entschuldigung, wer sind Sie gleich nochmal und was wollen Sie von mir?
27:38Ich finde es nur einfach so furchtbar, was sich Ihr Mann angetan hat.
27:42Und ich, ich würde gerne, ich...
27:47Glauben Sie, dass sein Tod mit den Betrugsvorwürfen von vor zwei Jahren zu tun hat?
27:51Lassen Sie uns bitte in Ruhe.
28:01Was ist jetzt mit der Tatjana Mais von der Jopalot Personalvermittlung?
28:05Sie arbeitet seit knapp drei Jahren dort, aber...
28:09ist komisch.
28:11Ihre Sozialversicherungsnummer gibt es erst seitdem sie bei Jopalot ist.
28:15Das könnte bedeuten, dass sie gar keine Österreicherin ist.
28:19Ja, sonst finde ich gerade gar nichts wie Sie.
28:22Wieso hast du eigentlich gerade so viel Zeit für uns?
28:25Ja, Zwangsurlaub, mein Lieber.
28:27Na, ich muss Überstunden abbauen.
28:29Da haben wir ja richtig gelieb gehabt, hm?
28:31Ja, gell?
28:32Ich muss doch mal einfach mal dritt, ja.
28:42Das ist toll, das war ich jetzt.
28:45Das ist schon so viel Zeit, wie ich in Würfel fand.
28:54WESCHLENSCH
28:55Das ist wirklich nicht so großartig.
28:56Ich bin so großartig.
28:59WESCHLENSCH
29:08UNTERTITELUNG
29:35UNTERTITELUNG
29:38Hallo!
29:40Ich bin's gleich, Sarri.
29:44Was die Leute so alles im Internet bestellen, ne?
29:47Ich bin nur froh, dass es keine Waschmaschine ist.
29:50Das ist am schwerer.
29:51Also ich glaube, das ist für mich.
29:53Schnell.
29:54Ja.
29:55Wäscherei?
29:56Ja.
29:59Wozu brauchen Sie das Bett?
30:00Zum Schlafen.
30:03Und wer tragt das jetzt rein?
30:05Das ist nur bis zum Gehsteig bezahlt.
30:08Ah.
30:10Danke!
30:34Das ist nur bis zum Gehsteig.
30:36Das ist für mich.
30:39Ich selber komme.
30:43Wir kommen zum Gehsteig.
30:46Auf, dich.
30:49Der wird zusammengelegt.
31:15UNTERTITELUNG
31:27UNTERTITELUNG
31:51UNTERTITELUNG
31:53UNTERTITELUNG
31:54UNTERTITELUNG
31:55Mhh, hey!
31:58Das hat aber gedauert.
31:59Hallo, ich hab gekocht.
32:03Er war so ein Typ bei uns,
32:05der sich als ehemaliger Mitarbeiter
32:06von einem Wachdienst ausgeben.
32:08Dabei ist er pensionierter Kriminalpolizist.
32:10Du, ich brauch noch ein paar Stunden.
32:13Hast du sie schon informiert?
32:16Wir müssen ihnen sagen, dass wir aufgefahren sind, Timo.
32:18Nur dann können sie uns schützen.
32:19Wir sind aber noch nicht aufgeflogen.
32:21Bevor wir uns abmelden, machen wir alle Konten leer.
32:23Wir werden es brauchen.
32:26Also, wenn ihr mehr solche Aufträge habt,
32:28dann sattel ich um auf Privatwirtschaft.
32:29Ja, dazu müssten wir ein bisschen mehr erwirtschaften,
32:32lieber Kemal.
32:34Der Kurtulus hat sich übrigens gemeldet.
32:35Er hat tatsächlich 13 Monate lang Geld
32:38von Kulwer bekommen.
32:39Darauf soll ich schlafen? Ist ja viel zu dünn.
32:41Aber die wird doch dick, wenn du das auspackst.
32:43Ach so? Ja.
32:44Genau, 1531 Euro und 14 Cent
32:48haben sie ihm monatlich überwiesen.
32:51Ich werde es zurückgeben müssen.
32:52Ja, das geht leider nicht.
32:53Wieso? Weil das Geld nach dem Eingang
32:56sofort wieder abgebucht worden ist.
32:58Ja. Auf ein Konto im Bankhaus Spiecher.
33:00Die Privatbank hier in Wien.
33:02Auf das Konto können wir aber keine Einsicht nehmen,
33:04weil das wird zu weit gehen. Geld gehen wir an.
33:06Aber dafür weiß ich, dass die Daten der Fake-Angestellten
33:08über den Rechner von Viktor Schneeberg eingeben worden sind.
33:11Er ist der Chef von...
33:12War. War?
33:14War der Chef, ja. Von der Finanz-Heidi.
33:16Warum überrascht mich das nicht?
33:18Also mich hat er schon überrascht.
33:19Weil er ist oder war nicht nur Ihr Chef.
33:22Das legen ein paar Fotos in einem seiner privaten Warten nahe.
33:28Und? Weiter?
33:29Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder, Kemal?
33:32Wegen dieser Info über dieses Bandscherl
33:34mache ich mich mit dem Keylogger strafbar.
33:36Bitte, Kemal, sag mir, dass da noch was kommt.
33:38Na, pass mal auf.
33:39Also, eine Woche nachdem er die falschen Angestellten angelegt hat,
33:42wurde bei der Coolway ein komplettes Systemupdate durchgeführt.
33:45Von einer externen Firma.
33:46Und dabei ist ein Trojaner installiert worden.
33:49Aber von wem? Vom Schneeberger?
33:50Na, dazu muss da ein IT-Experte sein.
33:52Ich würde sagen, es war einer von den externen Technikern.
33:55Super, das heißt, wir müssen diese Firma auch unter die Lupe nehmen.
33:59Ja, da bin ich schon dabei.
34:01Du bist so fleißig für uns, hm?
34:03Er muss Überstunden abbauen.
34:05Ja, das waren noch Zeiten.
34:07Na, jedenfalls heißt das ja auch, dass seither jemand Zugriff auf das System der Firma hat.
34:11Ja, er kontrolliert das.
34:13Aber er weiß nicht, dass ich jetzt auch drinnen bin und ihn beobachte.
34:17Ach Gott, das ist alles sowas von illegal.
34:19Ja, aber es fühlt sich sowas von geil an.
34:22Na, jedenfalls der, der den Trojaner installiert hat, ist vermutlich auch derjenige, der die Finanzheide bedroht.
34:29Und der Schneeberger hat ihm geholfen.
34:30Ob freiwillig oder nicht, das wird uns hoffentlich seine Freundin sagen.
34:33Aha, und worauf schließt ihr das?
34:34Instinkt, Kemmerle, Instinkt.
34:36Du hast deinen Computer, wir haben unseren Instinkt.
34:38Ganz genau.
34:39Und mein Instinkt sagt mir jetzt gerade, dass wir, also in dem Fall du, die Verbindung vom Schneeberger zu Jobelot
34:45suchen solltest.
34:46Ganz genau.
34:47Geh, Frani, sei so gut.
34:48Packst du die Matratze aus.
34:49Bitte, danke.
34:51Ja, aber wo gehst du hin?
34:53Ja?
34:53Sie folgt wahrscheinlich auch im Instinkt.
34:56Hey, Maja.
34:57Hallo.
34:58Hallo.
34:59Hallo.
34:59Hallo, Frieda.
35:00Einen grünen Tee, bitte.
35:01Oder nein, lieber einen Jasmin-Tee.
35:03Und Nudelbox mit Garnelen.
35:05Aber ohne die Nudeln, bitte.
35:06Lieber mit Brokkoli.
35:07Scharf und eine kleine Portion.
35:09Danke.
35:10Dein SMS hat mich ziemlich überrascht.
35:12Mich auch.
35:14Der Tote in dem Haus, ja?
35:16Der Jakob Rieger.
35:17Warum ist denn der damals wegen dem Betrug nicht angeklagt worden?
35:20Die Beweise haben nicht ausgereicht.
35:22Außerdem hat er so drauf beharrt, unschuldig zu sein.
35:25Er hat der Versicherung den Schaden erstattet und ist dann fristlos entlassen worden.
35:29Und jetzt ist er verhungert.
35:31Danke.
35:32Sag, und seine Frau?
35:34Hat die damals was damit zu tun gehabt?
35:36Die wohnt jetzt in einem schicken Haus und er...
35:38Das weiß man noch nicht genau.
35:40Mann?
35:41Mhm.
35:44Was ist los, Maja?
35:47Euer Auftrag.
35:49Coolwear mit drei O.
35:51Hat der Kemal geplaudert?
35:52Du hast dem Kemal die Unterlagen in dem Koffer ins Büro gebracht.
35:56Schau mal.
35:57Diese Methode von Lohnbetrug.
35:59Das ist dasselbe System wie im Fall Prieger.
36:02Die Kollegen von der Wirtschaftskriminalität sind eh schon an der Sache dran.
36:05Die wollen die Drahtsia diesmal unbedingt kriegen.
36:08Sag einmal, benutzt ihr uns?
36:11Jetzt reg dich doch nicht auf.
36:13Ihr und eure Klientin, ihr habt sie einfach ein bisschen nervös gemacht.
36:16Schau, es werden Konten aufgelöst, Gelder verschoben.
36:20Das PK7 steht kurz vorm Zugriff.
36:22Du musst jetzt nur noch den Keylocker so schnell wie möglich verschwinden lassen.
36:27Weil der Fall hält sonst nicht vor Gericht.
36:34Zuerst will ich wissen, was das PK7 über die Frau Seifert hat. Ja?
36:55Ich hab's Ihnen doch schon gesagt. Das kann ich nicht. Das ist zu kurzfristig.
36:59Das fällt auf mich zurück. Verstehen Sie denn das nicht?
37:04Lassen Sie meine Kinder da raus.
37:08Hallo?
37:17Da?
37:20Angelika Schnell, die von heute früh.
37:22Was wollen Sie?
37:24Ich würde Ihnen gern helfen.
37:31Sie will's nicht tun.
37:33Dann mach weiter Druck. Ich bin noch nicht fertig.
37:35Wir müssen verschwinden.
37:36Erst müssen unsere Spuren verschwinden. Also bitte.
37:44Wie kommen Sie darauf, dass ich Hilfe brauche?
37:47Wegen Ihrem Mann.
37:48Sein plötzlicher Tod. Es ist alles so furchtbar.
37:52Ich weiß nicht, das tut mir einfach so leid.
37:55Wie geht's denn Ihren Kindern? Geht's Ihren Kindern gut?
37:59Ja, denen geht's gut. Die sind gerade beim...
38:03Was soll das?
38:09Sie werden vielleicht abgehört.
38:11Was?
38:12Ja.
38:14Ich muss zu meinen Kindern. Die haben damit gedroht, dass...
38:16Keine Sorge, die Polizei ist zu ihrer Mutter unterwegs.
38:19Die Polizei weiß, dass...
38:21Ja.
38:23Haben Sie eine Idee, wer Sie bedroht?
38:25Nein.
38:26Ich habe nie jemanden getroffen.
38:30Ich bekomme mal ein E-Mail, mal einen Anruf.
38:33Verstehe.
38:36Also Ihr Mann wurde erpresst, damit er den Zugang zum System der Versicherung ermöglicht.
38:41Und als er dann aussteigen wollte, haben Sie ihn auffliegen lassen. Ist das richtig?
38:47Aber Sie, ich verstehe das nicht. Warum machen Sie damit?
38:50Ich habe doch gar keine Wahl gehabt.
38:54Die waren richtig sauer. Die haben uns bedroht.
38:56Ich habe am Anfang auch gedacht, ich kann uns irgendwie rausholen, wenn ich nur ein paar Konten in verschiedenen Ländern
39:00verwalte.
39:02Aber es wurde immer mehr.
39:05Haben Sie mit einem von denen da vorhin telefoniert?
39:09Ja.
39:11Die wollten jetzt, dass ich ein Konto in einem Steuerparadies eröffne.
39:15Diesmal auf meinen Namen.
39:17Na klar. Damit es so aussieht, als wären Sie die Auftraggeberin.
39:23Ich möchte jetzt zu meinen Kindern.
39:26Natürlich.
39:29Ich wünsche Ihnen viel Glück.
39:50Wer?"
39:52Warum bist du denn nicht daheim?
39:57Angelika, wir müssen reden.
40:00Du machst dir Sorgen wegen dem Key-Locker.
40:03Ich verstehe das total.
40:04Gleich morgen in der Früh hole ich ihn ab.
40:06Woher dieser plötzliche Sinneswandel?
40:09Einsicht?
40:12Einsicht?
40:13Ja, ich...
40:14Ich möchte nicht, dass du deinen Anspruch auf die Pension verlierst.
40:21Nein, unsere Auftragslage hat sich geändert.
40:23Wir arbeiten jetzt für die Polizei.
40:27Das hab ich mir schon gedacht.
40:34Morgen.
40:35Guten Morgen.
41:05Herr Doktor Schnell, kommen Sie bitte.
41:08Komm schon.
41:20Und die wird wirklich abgehört?
41:22Die vom PK-7 können Sie nicht ausschließen.
41:25Aber wer die sind, die dahinter stecken, wissen Sie auch nicht.
41:28Naja, sie haben einen Verdacht.
41:29Aber Sie müssten sie natürlich erwischen, während Sie die Daten manipulieren.
41:32Na, wie soll das gehen?
41:34Praxis bitte den Kemal.
41:40Was machen Sie da?
41:42Was soll das?
41:43Unser Auftrag ist erledigt, Frau Hofreiter, und das ist unsere Rechnung.
41:49Aber haben Sie die gefunden, die mich bedroht haben?
41:52Die haben leider herausgefunden, dass Sie uns beauftragt haben.
41:54Das macht die Sache unmöglich.
41:57Außerdem glaube ich Ihnen das nicht, dass Sie von Lena Kurtulus und Blaha erst erfahren haben,
42:01als Sie Chefin geworden sind.
42:02Ich glaube, Sie waren beunruhigt wegen diesem Kletterunfall, der ja vielleicht gar keiner war.
42:06Das stimmt nicht, ich hab...
42:09Wollt Ihr Chef aussteigen?
42:11Wart Ihnen jemand bedroht?
42:13Ich hab wirklich nichts gewusst.
42:15Bis vor drei Monaten.
42:18Ich war so verliebt in den Viktor.
42:21Und dann bin ich bei einer Routinekontrolle über die Blaha gestolpert.
42:24Ist er erpresst worden?
42:26Mir hat er gesagt, er braucht das Geld von der Blaha, weil er sich mit Kryptowährungen verspekuliert hat.
42:32Was machen Sie jetzt?
42:35Nix, wir sind nicht von der Polizei.
42:37Aber Sie sollten zur Polizei gehen und denen alles erzählen, was Sie wissen.
42:40Das geht nicht.
42:42Ich verliere sofort meinen Job.
42:45Besser, als Sie verlieren Ihr Leben, oder?
42:48Wiederschauen.
42:48Wiederschauen.
42:56Polizei!
42:58Polizei!
43:01Fischer!
43:04Fischer!
43:05Fischer!
43:05Fischer!
43:06Fischer!
43:10Fischer!
43:18Abruf, Leute!
43:19Abruf!
43:24Findest du wirklich, dass wir sowas hier brauchen?
43:26Bei mir zu Hause war sie so allein.
43:28Da hab ich mir gedacht, findest Sie da gut oder besser da drüben?
43:35Hallo!
43:36Da ist der Herr.
43:38Der Doppelagent und sein Führungsoffizier.
43:40Na, was hab ich dir gesagt?
43:41Sie ist immer noch sauer auf mich.
43:43Ich?
43:43Ich bin nicht sauer.
43:44Nein, sauer bin ich nicht.
43:45Ich mag's noch nicht, wenn man mich benutzt.
43:47Willkommen in meiner Welt!
43:48Ihr habt sicher noch nicht gefrühstückt, oder?
43:51Ich hab einen Freund im Betrugsreternat.
43:52Wie er die Unterlagen gesehen hat, sind die komplett ausgeflückt.
43:54Und dann haben die vom PK7 die Idee gehabt, dass du uns hilfst.
43:58Na, das war eine einmalige Chance.
43:59Ich mein, offiziell hätte man nie einen Keylogger installieren dürfen.
44:02Mhm.
44:03Na und, habt ihr die Hacker wenigstens erwischt?
44:06Leider nein.
44:08Na und die Drahtzieher?
44:10Auch nicht.
44:12Super, super, super.
44:14Nur, dass das gleich warst.
44:16In dem Fall zahlen wir dir nix.
44:18In dem Fall?
44:19Was wird denn da eigentlich aus unserer tollen Provision?
44:21Naja.
44:22Ich hab was gut bei dir.
44:23Gell, Maja?
44:25Was Großes.
44:26Ja?
44:26Und bei dir?
44:27Ja, was Gleiches.
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