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  • vor 6 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:26Das ist doch schon wieder.
00:31Das ist schon ein Schauresis, novats!
00:46Oh, Gottes Willen.
00:50Gottes Willen.
01:00Gottes Willen.
01:31Gottes Willen.
01:32Störe ich?
01:36Vom Arbeitsinspektorat.
01:39Ist heute früh passiert.
01:41Felix Preisinger, 39, verheiratet, zwei Kinder,
01:45hat sich beim Entfernen eines Graffitis schwer verletzt
01:48und ist kurz darauf im Krankenhaus gestorben.
01:51Aus und Co.?
01:52Eigentlich gar Aus und Co. Ja, auch makaber.
01:55Aber das gar ist bei der Aktion abgestürzt.
01:58Zuerst hat alles nach einem Unfall ausgesehen.
02:01Aber inzwischen sind sich die Sachverständigen sicher,
02:04dass vorher an der Halterung von dem Schriftzug
02:07etwas manipuliert worden ist.
02:25Was schaust du denn da, Angelika? Hier sind die Buchstaben runtergekommen.
02:29Was? Ähm, ja, wann war das noch einmal genau?
02:32Kurz nach sieben.
02:34Gut, da wird hier noch nicht viel los gewesen sein.
02:36Ein Rentner ist zufällig vorbeigekommen, den hat Safrost erwischt
02:39und der hat die Rettung gerufen.
02:41Wo ist der Tote?
02:42Noch in der Pato im Krankenhaus.
02:44Der Stefan soll sich den auf jeden Fall anschauen.
02:46Aber sag einmal, wie ist der aufs Dach gekommen?
02:49Naja, der wird bei sowas einen Generalschlüssel haben.
02:52Ja, schon. Aber ich mein, wo ist die Eingangstür?
02:54Weil das ist ja kein...
02:59Vielleicht...
03:00Hm?
03:03Na bitte, sag ich's doch.
03:05Sagst du doch.
03:05Ja.
03:06Wissen wir, wem das Haus gehört?
03:08Einer gewissen Mila Herrmann.
03:11Ah, da schau her, die wohnt sogar da im obersten Stock.
03:13Naja, und wenn ihr das Haus gehört, dann wird sie sicher auch den Auftrag
03:17zur Graffiti-Entfernung gegeben haben.
03:19Ja, das werden wir sie am besten selbst fragen, also wenn sie zu Hause ist.
03:22Ah, das ist ja wirklich sehr aufmerksam.
03:25So.
03:31Du, können wir da nicht auch anrufen?
03:35Kommst du?
03:35Ja.
03:39Zlatko, sag einmal, wie oft muss ich dich eigentlich anrufen?
03:43Sorry Prinzessin, hab viel zum tun.
03:45Ja, leider nicht mit mir.
03:46Na, immer noch so.
03:48Und ich hab gedacht, du bist dem Zlatko dankbar,
03:50weil er dir endlich dein Zeugenauftrieben hat.
03:52Das bin ich eh.
03:53Aber trotzdem versteh ich nicht, warum du mich nicht informiert hast,
03:56bevor du mit ihm zum Starnage rennst.
03:57Naja, was hätte ich tun sollen?
03:59Ich weiß, dass der Typ euch sehr, sehr wichtig ist
04:00und dich hab ich irgendwie nicht erreicht.
04:02Ja, trotzdem hättest mich informieren sollen.
04:04Vorher.
04:04Bevor der Starnage ihn in die Finger bekommt.
04:07Das Letzte, was ich jetzt brauchen kann, sind neue Zweifel in dem Fall.
04:11Die Bursche sagt die Wahrheit.
04:13Da bin ich mir ganz sicher.
04:14Ja.
04:15Aber ich hab noch immer kein Motiv.
04:18Na, dann drehst halt nochmal jeden Stein um im Leben vom Nico Schnabel.
04:22Apropos.
04:22Dein Protokoll über die Festnahme von Philipp Letten habe ich noch immer nicht.
04:27Hoffentlich vergisst nicht, wer dich in deinem Fall so tatkräftig unterstützt hat.
04:32Pussy, Baby.
04:33Ja.
04:35Pussy.
04:41Ja.
04:42Ja.
04:42Ja, Frani, wo bist du?
04:43Ich bin am Weg.
04:45Am Weg.
04:46Na gut.
04:47Sag mal, haben Sie sich die Sachverständigen eigentlich auch das Dach angeschaut oder nur die Buchstaben?
04:52Das heißt, woher soll ich das wissen?
04:55Ja, dann sei bitte so gut und find's heraus.
04:56Ja.
04:57Ich werd dann einmal...
04:58Ich werd...
04:58Angelika?
05:01Hallo?
05:04Hallo?
05:07Hallo?
05:08Angelika?
05:11Angelika?
05:12Ja, Frani?
05:13Bist du noch dran?
05:14Ja, ich bin da.
05:16Okay.
05:17Also auf die Spurensicherung soll sich auf jeden Fall das Dach genauer anschauen.
05:19Vielleicht finden Sie ja ein paar Schrauben oder Fingerabdrücke.
05:23Gut.
05:24Ich geh mal mich drauf.
05:28Ja, Frau Herrmann?
05:30Ja, guten Tag.
05:31Chefinspektor Fradecek.
05:32Chefinspektorin, schnell.
05:33Es geht um...
05:34Es geht um den Herrn Preisinger.
05:36Wissen Sie, wer mir heute schon alles ein Loch im Bauch gefragt hat?
05:38Ich hab keine Zeit.
05:39Ich bin am Weg in die Oper.
05:40Ach, schön wie da oben.
05:42Aber Sie haben ihn beauftragt, das Graffiti zu entfernen, ja?
05:44Ja.
05:44Natürlich.
05:45Aber ich hab nicht gewusst, dass es so schnell geht.
05:47Ich hab den Auftrag erst vorgestern bestätigt.
05:50Hat er schon öfter für Sie gearbeitet?
05:52Nein.
05:53Aber in den letzten zwei Monaten hat er mich mehrfach kontaktiert,
05:56wegen der Schäden an meinem Haus.
05:59Wieder schon.
05:59Wieder schon.
06:00Na, da sind Sie ja.
06:02Warum gehen Sie nicht ans Telefon?
06:04Herr Kavloda, ich hab jetzt wirklich keine Zeit.
06:06Ja, ja, natürlich nicht.
06:07Aber vor Gericht werden Sie sich Zeit nehmen.
06:09Um ein Haar wäre ich heute früh draufgegangen.
06:11Und dieser arme junge Mann, der...
06:13Wie geht's ihm überhaupt?
06:14Bitte, Herr Kavloda, bitte, ja?
06:16Ihr Dach ist in einem elenden Zustand.
06:19Und diese Schrift hätt längst abmontiert werden müssen.
06:22Das sag ich Ihnen seit Jahren.
06:23Das war ja nur eine Frage der Zeit, bis Menschen verletzt werden.
06:27Das wird Sie teuer zu stehen kommen.
06:28Sehr teuer.
06:29So knapp hat mich das verfehlt.
06:31So knapp hat mich das muss.
06:32Hallo?
06:33Sind Sie verrückt?
06:34Ich dachte, wenn ich nicht verfügt wäre, dann wäre ich jetzt tot.
06:37Entschuldigen Sie.
06:39Entschuldigung.
06:40Hallo, hallo, hallo.
06:41Grüß Gott, grüß Gott.
06:42Sind Sie der Herr, der heute die Rettung gerufen hat?
06:44Der Herr Kavloda?
06:45Ja, ja, ja.
06:46Und Sie, wer sind Sie?
06:47Chefinspektor Franitschek.
06:49Chefinspektorin Schnell.
06:49Ja.
06:50Inspektoren.
06:51Ja.
06:52Wunderbar.
06:53Bitte kommen Sie mit.
06:55So, bitte hier.
06:56Da.
06:59Aha.
07:00Na da.
07:01Sehen Sie das nicht?
07:02Doch, doch.
07:04Blätter in einem Abfluss.
07:05Ja.
07:06Dreck.
07:07Moder, Ungeziefer und das trotz täglicher Säuberung meinerseits.
07:12Und nur weil diese Herrmann nicht willens ist, das Laub in ihrem Garten zügig zu entfernen.
07:17Die lässt das wochenlang herumliegen, damit der Wind zu mir herüberweht.
07:21Na ja, ja, klar.
07:22Sicher.
07:22Sagen Sie, Herr Kavloda, zu dem, was heute früh passiert ist.
07:25Ja.
07:26Na, fällt Ihnen da vielleicht noch irgendwas Besonderes ein?
07:29Oder hat der Verunglückte vielleicht noch was sagen können?
07:32Was hätte er denn sagen sollen, dieser arme junge Mann?
07:36Autsch.
07:37Die Herrmann ist schuld.
07:38Das können Sie mir glauben.
08:04Rott und Preisinger, Gebäude und Fassadenreinigung.
08:08Der Felix Preisinger war seit vier Jahren einer von zwei Geschäftsführern.
08:12Der, beziehungsweise die zweite, ist eine Daniela Roth.
08:16Mhm.
08:17Aber seit wann krackelt ein Geschäftsführer selber auf Hauswenden herum?
08:22Frau Roth.
08:24Chefinspektor Franitschek.
08:25Chefinspektorin Schnell.
08:26Guten Tag.
08:26Rott, grüß Sie.
08:27Grüß Sie.
08:28Sie sind von der...
08:29Mordkommission, ja.
08:31Ein Herr vom Arbeitsinspektorat hat schon angedeutet, dass die Sache mit dem Felix kein
08:35Unfall gewesen ist.
08:36Schaut ganz danach aus.
08:37Sonst wären wir ja nicht da.
08:38Leider.
08:39Es ist mir unbegreiflich, wie so was passiert sein kann.
08:42Warum war er eigentlich alleine dort?
08:45Normalerweise wird doch so eine Arbeit mindestens von zwei Leuten gemacht.
08:48Also ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, was der Felix überhaupt dort gemacht hat.
08:52Wie meinen Sie das?
08:53Naja, erstens kümmert sich der Felix um unsere Kunden.
08:55Der macht Akquise und solche Sachen.
08:57Der steigt nicht mehr selber auf die Häuser.
08:59Schon lang nicht mehr.
08:59Sag ich doch.
09:00Gibt es denn jemanden, der einen Grund hat, den Herrn Preisinger zu töten oder ihn zumindest
09:05schwer zu verletzen?
09:06Ich weiß nicht.
09:07Also der Felix, der ist eigentlich mit allen immer sehr gut ausgekommen.
09:11Außer vielleicht...
09:12Ja?
09:14Wir haben ein paar Probleme mit Arbeitern, die wir nicht mehr beschäftigen können.
09:17Was für Probleme?
09:20Geldforderungen, Ausfallsgarantien.
09:20Was wollen Sie damit andeuten, dass einer Ihrer Mitarbeiter etwas damit zu tun haben könnte?
09:26Ja, was anderes fällt mir dazu jetzt nicht ein.
09:28Aber Sie haben doch gerade gesagt, dass Sie gar nicht gebußt haben, dass der Herr Preisinger
09:31dort heute arbeitet.
09:32Woher soll es dann einer Ihrer Mitarbeiter wissen?
09:34Ja eh, also das war jetzt nur so eine Idee.
09:37Ich will jetzt überhaupt niemanden beschuldigen.
09:38Haben Sie aber gerade getan.
09:39Ist das dein Treibtisch?
09:40Ja?
09:40Ja.
09:41Gehen wir.
09:42Den Laptop müssen wir mitnehmen.
09:43Danke.
09:43Wiederschauen.
09:44Wiederschauen.
09:46Wiederschauen.
09:50Wiederschauen.
09:55Tschüssi.
09:56Tschüssi.
09:56Tschüssi.
09:58Tschüssi.
09:59Tschüssi.
09:59Ich glaub wir müssen reden.
10:01Worüber denn?
10:03Ich glaub sie haben nicht bemerkt, dass du mich seit ein paar Tagen immer wieder verfolgst.
10:07Weiß die Anna davon?
10:09Wenn Sie der Anna nochmal was antun.
10:11Ha!
10:12Antun?
10:13Wer hat hier wem was angetan?
10:17Sie fahren hier nicht weg, bevor ich nicht weiß, was Sie vorhaben.
10:22Tatsächlich.
10:25Ich sag dir was, du kleiner Superheld.
10:27Ihr könnt's einpacken.
10:29Alle miteinander.
10:30Du, deine Mutter und die Anna.
10:32Ihr seid's tot.
10:33Hörst mich?
10:38Tot.
11:07Nöhn placen.
11:19D 하지만 Penina ...
11:23Kifis kannst du malen, Herr Koma.
11:24D Kurtz schlimuter.
11:24Know das ...
11:31für mich, das Interむus.
11:52Guten Morgen, Herr Schnabel.
11:54Noch Sie trauen sich was, einfach hier aufzutauchen.
11:57Wenn ich Sie angerufen hätte, wäre es nicht reingegangen, oder?
12:00Wo sie recht hat, hat sie recht.
12:01Trotzdem, ich habe Ihnen nichts zu sagen.
12:03Aber ich Ihnen. Es gibt neue Entwicklungen im Mordfall Ihres Sohnes.
12:07Tatsächlich. Haben Sie unerwarteterweise was gearbeitet?
12:10Herr Schnabel, ich weiß, das Ganze ist sehr schwer für Sie, aber ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen über
12:15Ihren Sohn stellen.
12:17Bis jetzt war ich Ihnen gegenüber nicht sehr kooperativ, stimmt's?
12:22Also, was sind das für neue Entwicklungen?
12:26Es würde mir sehr helfen, wenn Sie mir mehr von Ihrem Sohn und seiner Verbindung zu Anna Moser erzählen.
12:32Da hat sie nicht besonders gemocht.
12:35Warum?
12:38Da sie meine Freundin war.
12:41Und vermutlich noch aus anderen Gründen.
12:48Da hat es der Nicker manchmal gesessen.
12:52Für zu selten. Nur wenn ich Ihnen überredet habe, ein Event für meine Firma zu organisieren.
12:56Hat er die Geräte benutzt?
12:59Manchmal.
13:00Ich würde Sie gerne mitnehmen.
13:04Morgen.
13:05Morgen.
13:06Magst du einen Espresso?
13:07Ja, sehr, sehr gern.
13:08Der Tote ist inzwischen schon beim Stefan. Und was die Familienangelegenheiten angeht, bitte.
13:14Drei Zimmer Mithuhen um durchschnittliches Einkommen.
13:16Weder Lebensversicherung noch sonst ein Vermögen, für das es sich zum Morgen lohnt.
13:20Hast du das geschrieben?
13:22Ja.
13:23Mit seiner Frau habe ich noch nicht reden können, aber seine Schwiegermutter sagt, dass er ein hart arbeitender Familienvater war,
13:30der alles für seine Familie getan hat.
13:32Na ja, wenn es die Schwiegermutter sagt. Und die Firma?
13:35Ist 2007 von der Frau Roth gegründet worden. Zwölf Angestellte, 20 Zeitarbeiter. Aber vor zwei Jahren waren sie noch doppelt
13:43so groß.
13:44Schulden?
13:45Das nicht, aber die üblichen Probleme. Fast nur Kleinkunden, räumige Zahler, Zahlungsausfälle. Also viel Arbeit bei viel zu wenig Ertrag.
13:55Womit wir wieder bei den entlassenen Arbeitern wären.
13:57Ja, ich habe die Roth eh schon um meine Liste gebeten. Na ja, und der Kemal checkt sowieso die ganzen
14:03Telefonate von Preisinger. Bitte.
14:05Gut, danke.
14:06Okay.
14:38Herr Mittermeier?
14:40Ja, schnell, Gerichtsmedizin.
14:42Es geht um den Unfall gestern, Hermesgasse 12.
14:47Die Chefin.
14:48Ja?
14:49Wir wissen, wie weit ich mit dem Laptop von Felix Preisinger bin.
14:52Seit wann kannst du hellsehen?
14:53Tja.
14:55Also, euer Opfer hat keine dunkle Seite.
14:57Zumindest nicht auf diesem Laptop.
14:59Jede Menge Geschäftskorrespondenz, Abrechnungen, Kundenmails und Angebote.
15:03Das Einzige, was heraussticht, ist so eine Excel-Datei.
15:06Und warum sticht die hier raus?
15:07Nein, da sind Uhrzeiten eingetragen, GPS-Daten und Tätigkeiten.
15:11Also, fast so wie ein Überwachungsprotokoll.
15:14Schau mal.
15:15Da.
15:16Walken.
15:167 Uhr bis 7.30 Uhr täglich.
15:18Bäckerei, 7.35 Uhr.
15:20Arzt, Tarok und so weiter und so fort.
15:23Wie lange gehen die Aufzeichnungen?
15:24Na, über die letzten drei Monate.
15:26Wart im selben Orden sind noch ein paar Fotos.
15:29Da.
15:30Da.
15:33Mhm.
15:36Fingerabdrücke?
15:37Ich sag's ja, sie kommt eh grad.
15:39Ciao, Flora.
15:40Also, anscheinend hat der Preisinger schon ein paar Monate lang jemanden beobachten lassen.
15:44Und wen?
15:44Unseren sensiblen Nachbarn.
15:46Aus dem Kavlo da?
15:47Den Namen hast du gleich gemerkt, gell?
15:48Ja, und warum hat er den Kavlo da beobachtet?
15:51Vielleicht wollte er ihm den Garaus machen?
15:54Also, du glaubst, er wollte eigentlich Treffer seines eigenen Anschlags geworden?
15:58Warum nicht?
15:59Du hast übrigens Spuren am Tag dort hinterlassen.
16:02Wirklich?
16:03Ja.
16:04Fingerabdrücke auf einer Schraube.
16:07So unwahrscheinlich das auch klingen mag, aber es ist durchaus möglich.
16:12Da hab ich mir nämlich gedacht, bei dem Kratzer, das könnte von einem Draht stammen, weil
16:17ich in der Wunde Spuren von Korrosionsschutz zurückgefunden hab.
16:20Das ist so ein Öl, mit dem man Drähte behandelt, um sie vor Korrosion zu schützen.
16:25Ja, Stefan, das ist sicher total Interessantes mit dem Draht.
16:28Weiter.
16:29Ja, ich hab mir in jedem Fall die entsprechenden, in Frage kommenden Materialien schicken lassen
16:35und siehe da, ich bin richtig gelegen.
16:39Das eine Ende war in seiner Hand und das andere Ende war in der Leuchtreklame oben eingehaut.
16:44Ja, aber sonst, wenn das alles zusammenpasst, bleibt die Frage, wieso will der Preisiger
16:49den Kavlo da umbringen?
16:50Das müsst ihr jetzt rausfinden.
16:53Ja.
16:53Wirklich?
16:55Du solltest dir die Mila Herrmann vornehmen.
16:58Was, weil der Wind ihr Laub zum Kavlo da hinüber weht?
17:01Nein, weil sie den Kavlo da nicht leiden kann.
17:03Danke, Stefan, schau.
17:04Tja, also dort kraxel ich sicher nimmer rauf.
17:07Du kannst sie ja anrufen.
17:11Was ist das?
17:12Gibt's jetzt endlich Klo wohl ihren Sportersatz, oder wie?
17:14Nein, das ist für meine Nerven.
17:19Guten Tag.
17:20Alles klar.
17:22Inspektor.
17:23Hallo.
17:25Und wie haben Sie mich gefunden?
17:26Ja, Sie trinken doch immer am Dienstag und am Freitag zwischen halb vier und vier genau hier Kaffee, nicht?
17:32Stehe ich unter Beobachtung?
17:34Genau, darüber würde ich mich gern mit Ihnen unterhalten.
17:36Danke.
17:38Guten Tag.
17:39Grüß Gott.
17:39Für mich einen Espresso bitte.
17:41Ja.
17:42Nein, lieber doch Cappuccino.
17:43Danke.
17:44Ja.
17:44Aber mit ganz wenig Milchschon.
17:46Ja.
17:47Lassen Sie die Milch ganz weg.
17:49Also einen Espresso.
17:50Ja.
17:51Ich geh noch einen großen Braunen bitte.
17:52Und was sagt Ihr Herz dazu?
17:55Mein Herz mag Kaffee.
17:56Genau wie ich.
17:58Sie mögen Kräutertee.
18:01Sie gibt auf mich acht.
18:04Sagen Sie, kennen Sie einen Felix Preisinger?
18:07Ja.
18:10Die Firma Rott und Preisinger, sagt Ihnen das was?
18:12Fassaden- und Gebäudereinigung.
18:14Ja, nicht, dass ich wüsste.
18:16Haben Sie die vielleicht mal verklagt?
18:19Das wüsste ich.
18:23Der Felix Preisinger.
18:25Vielen Dank.
18:26Das ist der Mann, der gestern verunglückt ist.
18:30Das gibt's doch nicht.
18:31Ja, hat Sie beobachtet oder beobachten lassen.
18:35Das ist ja sogar das Trag beim Baby.
18:38Das morgendliche Walken.
18:43Ich will Sie wirklich nicht beunruhigen, Herr Kabloder, aber es gibt Hinweise, dass der
18:48Chaos eigentlich Sie hätte treffen sollen.
18:53Aber ich habe diesen jungen Mann noch nie vorher gesehen.
18:57Und die Firma kennen Sie auch nicht?
18:59Sicher nicht?
18:59Nein, das habe ich ja gesagt.
19:01Da muss die Herrmann dahinter stecken.
19:04Die hat nämlich einen Prozess gegen mich verloren und jetzt hat sie Angst, dass sie den
19:07nächsten Abend wieder verliert.
19:08Ah, da geht's um das Laub, dass der Wind auf ihrer Terrasse weht, nicht?
19:12Hör ich da einen süffisanten Unterton?
19:15Nein.
19:17Die Herrmann würde alles tun, damit sie mich loswird.
19:21Entschuldigung, sind Sie gut?
19:23Ich krieg doch einen Cappuccino.
19:25Danke.
19:26Es gibt viele, denen sein Ableben das Leben erleichtern wird.
19:29Franks den Apotheker oder die Pächterin vom Modegeschäft unten am Platz.
19:34Sogar seine Tochter ist zu ihm auf Distanz gegangen.
19:36Ja, nur dass Sie halt den Herrn Preisinger beauftragt haben, Frau Jammann.
19:40Ja, weil er das beste Angebot gemacht hat.
19:42Nicht um den Kavlo dazu erschlagen.
19:44Glauben Sie mir, mir sind schon dümmere Mordpläne untergekommen.
19:48Das muss ich mir nicht anhören.
19:50Schauen Sie, ich denke mir so.
19:53Wenn es den Preisinger nicht selbst erwischt hätte, dann hätte er sicher alle Spuren und
19:56Beweise beseitigt.
19:58Und Sie als Auftraggeberin wären wahrscheinlich damit durchgekommen.
20:01Und das wäre gar nicht so dumm.
20:03Ich sag Ihnen jetzt was.
20:05Ich würde viel dafür geben, wenn ich endlich meinen Frieden von Kavlo da hätte.
20:08Aber ich habe mit dem Anschlag auf ihn nichts zu tun.
20:12Wollen Sie einen Kaffee?
20:15Nein, danke.
20:18Schauen Sie, schon wieder schlampern.
20:20Ich verstehe den Max nicht.
20:22Den Max?
20:23Der Wirt.
20:24Wir kennen uns seit einer Ewigkeit.
20:27Sind Freunde quasi.
20:29Aber dass er jemand auf der falschen Stelle spart, verstehe ich einfach nicht.
20:33Wann ist denn das Schild runtergekommen?
20:35Vorletzte Woche.
20:36Seit meine Frau tot ist, komme ich zweimal in der Woche her zum Mittagessen.
20:40Montag und Freitag.
20:42Richtig, ja, am Freitag ist das Schild runtergekommen.
20:46Vor oder nach dem Essen?
20:48Davor.
20:55Danke.
20:56Was?
20:56Du draußen oder her?
20:58Max, das ist nicht wegen mir.
21:00Die Dame, die Trauinspektor will mit dir reden.
21:03Das wäre noch schöner.
21:03Wie hat es wegen den Bauverschritten?
21:05Aber das ist doch nur zu deiner Sicherheit.
21:06Stell dir vor, wenn etwas passiert.
21:08Dann müsstest du Schmerzensgeld zahlen.
21:10Du, ich werde da gerne aufregen.
21:11Entschuldigen Sie, Herr...
21:12Herr Krutzler, ich soll mit niemandem von der Behörde reden, sagt mein Anwalt.
21:15Ja, gut, ich bin aber nicht vom Bauinspektorat.
21:17Ach so, nicht?
21:18Nein.
21:18Na, das sag ich doch.
21:19So, geht's jetzt, ja?
21:20Geht's?
21:21Ich würde Ihnen nämlich gerne eine Frage stellen.
21:22Bitte.
21:22Okay?
21:23Gut.
21:24Arbeitet deine Firma Rott und Preisinger für Sie?
21:26Wieso?
21:27Max, ja, dann rein.
21:28Ja, die haben Fensterputz bei mir.
21:30Das erste und das letzte Mal.
21:32Und wann?
21:33Vorletzte Woche.
21:34Am Freitag.
21:35Vor dem Essen?
21:37Ja.
21:39Na ja, nein, das muss ein Zufall sein.
21:42Also sind so gut, Herr Kabler, dann haben Sie vielleicht irgendwo was zu schreiben.
21:45Ah, da.
21:46Darf ich?
21:46Ja, bitte.
21:47Danke.
21:48Sind so gut, wenn Ihnen noch einmal so ein Zufall passiert, dann rufen Sie mich bitte
21:52sofort unter dieser Nummer an.
21:55Versprechen Sie mir das?
21:57Ja.
21:57Ja?
21:59Gut, danke.
22:00Danke auch.
22:01Wiederschauen.
22:01Wiederschauen.
22:06Komm, jetzt gib mir ein Bier.
22:09Gut.
22:14Der Schnabel hat uns in der Hand.
22:15Wir müssen rausfinden, was er vorhat.
22:17Ich hab doch gesagt, ich kümmere mich drum.
22:19Ja?
22:20Und wann?
22:21Ich hab mit ihm telefoniert.
22:23Er lässt uns in Ruhe.
22:25Wann hast du mit ihm geredet?
22:26Heute Morgen.
22:29Hast du ihn angerufen?
22:31Er hat mich angerufen.
22:35Warum?
22:36Er wollte, dass du aufhörst, ihm nachzuspionieren.
22:41Hast du ihn getroffen?
22:44Und wenn?
22:47Was hast du ihm versprochen?
22:49Dass du mit ihm ins Bett gehst?
22:53Geh.
22:55Anna.
22:55Hau ab, los.
22:57Raus!
23:00Raus!
23:08Raus!
23:19Rahus!
23:31Was ist das?
24:06Na ja, das kann schon einmal sein, dass sich bei einem alten Auto die Handbremse löst.
24:12Ja, sicher.
24:16Also, wenn ich so überlege, dann hat das Ganze vor vier Wochen angefangen.
24:23War es das mit den Zufällen?
24:25Mhm. Da bin ich in einen Lieferwagen hineingelaufen, der aus einer Einfahrt geschossen ist.
24:36Sollen wir Ihre Tochter anrufen, Herr Kappner?
24:38Nein, nein, nein, danke. Nein, nein. Ich will nur einfach ins Bett.
24:43Ja, das verstehe ich gut. Der Kollege bringt Sie nach Hause, ja?
24:46Und morgen in der Früh telefonieren wir miteinander und dann setzen wir uns zusammen und gehen einmal alle diese Zufälle
24:51durch, ja?
24:52Ja. Äh, bitte nicht vor. 11.30 Uhr. Ich habe einen Termin bei Gericht morgen früh.
24:59Ja, den würde ich aber an Ihrer Stelle auslassen.
25:02Um meinen Fall zu verlieren? Sicher nicht.
25:07Passen Sie auf sich auf.
25:08Nein.
25:09Und gerade vergeht nicht. Oder?
25:13Nein. Schlafen Sie schon.
25:14Bis morgen dann.
25:15Sie auch.
25:17Danke.
25:26Also das Auto gehört der Dame, die dort in dem Haus wohnt. Sie ist 82, dass sie seit einem nicht
25:31mehr da mitgefahren ist und dass sie seitdem immer vor dem Haus gestanden ist.
25:35Verstehe. Ciao. Und was ist mit dem Mehrringerbau?
25:39Was soll damit sein?
25:41Nein, hast du angerufen?
25:43Dann glaubst du, da hebt noch jemand ab jetzt?
25:45Ja gut, dann machen wir das morgen als erstes.
25:48Und der Kemal soll herausfinden, ob es eine Verbindung gibt zwischen Mehrringerbau und Rott und Preisinger.
26:15Hallo.
26:18Na, ist du allein?
26:21Mein Papa ist in der Küche.
26:26Wo ist denn deine Freundin?
26:28Anna. Kannst du einmal ihren Namen aussprechen?
26:35Wo ist sie denn, deine Anna?
26:38Bei sich zu Haus.
26:41Ist irgendwas passiert?
26:44Was soll passiert sein?
26:52Was schaust du denn da?
26:56Was willst du?
27:01Wie geht's dir?
27:07Ist es mir geht?
27:08Ja.
27:09Wie geht es dir?
27:13Hm?
27:20Was passiert, wenn doch irgendwann mal was rauskommt?
27:24Wenn ein Beweis auftaucht.
27:33Warum sollte das passieren?
27:37Vielleicht, weil du das so willst.
27:44Stefan?
27:52Alles okay?
27:54Hey, was ist denn passiert?
27:56Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
27:58Es ist gut!
28:07Alles okay?
28:13Okay.
28:19Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:20Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:24Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:29Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:32Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:33Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:33Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:34Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:36Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:42Wenn du mit dem Scherz-Message schnittst.
28:53Das war's.
29:17Hallo, Christian?
29:19Ja, hallo. Störe ich dich?
29:23Und wie lange noch?
29:26Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag zum Arbeiten, oder?
29:32Nein, ich müsste was erzählen über die Mose, aber das geht nicht am Telefon.
29:40Ja, okay.
29:47Oh, Chefinspektor.
29:49Herr Staatsanwalt.
29:51Hallo.
29:53Hi.
29:55Wow, Champagner.
29:57Haben wir was zu feiern?
29:59Dass du mich angerufen hast.
30:02Und du wolltest mir was über die Mose erzählen.
30:05Wollte ich das?
30:07Eigentlich nicht.
30:10Eigentlich wollte ich dich was fragen.
30:14Warum bist du hergekommen?
30:18Hierher?
30:20Du weißt ganz genau, was ich meine.
30:24Aus Graz hergekommen.
30:27Aus Graz nach Wien.
30:29Du hast deinen Richterstuhl in Graz aufgegeben für einen Staatsanwaltschafts-
30:32Schleuders.
30:33Das heißt in Wien.
30:35Das müsste doch einen Grund haben.
30:42Vielleicht habe ich Sehnsucht gehabt.
30:48Oder eine offene Rechte.
30:55Vielleicht sogar beides.
31:02Warum bist du halt so zugeknöpft?
31:04Schienzt?
31:05Ja.
31:10Sag einmal, kannst du mir eine Sache erklären?
31:13Sorry.
31:17Wieso hast du mich gerade heute angerufen?
31:20Hm?
31:24Noch so lange Zeit?
31:27Privat?
31:47Ich habe einen Fehler gemacht.
31:50Ich schätze mich.
32:04Oh, ich gehe.
32:08Ich kann mich doch nicht hören.
32:08Ich bin so dran.
32:08Ich bin so süß.
32:08Wenn ich mich zu versenken.
32:09Ich bin so schön.
32:09Ich bin so lange.
32:09Ich bin so schnell da.
32:12Ich bin so lange.
32:14Ich bin so viel mehr.
32:14Ich bin so gut.
32:14Ich bin so eine Sache.
32:26Sieh mal, weißt du, wie spät es ist?
32:28Halb elf.
32:29Sehr witzig.
32:31Ich hab mir Sorgen um dich gemacht.
32:32Wo warst du?
32:33Also sag mal, das fragt mich ja nicht einmal der Steffan.
32:36Ich hoffe, du hast trotzdem die Mehringer Borgästin BH angerufen.
32:39Ja, natürlich.
32:40Aber die sagen, diese Mulde ist von der Frau bestellt worden,
32:43an der auch das alte Auto gehört.
32:45Das ist natürlich blöd, ja.
32:47Das sagt die alte Dame auch.
32:48Servus, Franny.
32:49Servus.
32:50Chefin, wo warst du denn?
32:52Habt ihr hier abgesprochen, oder was?
32:54Du wolltest doch alles über eine Verbindung von der Mehringer Borgästin BH
32:57zu Rott und Preisinger wissen.
32:58Ach so, wollte ich das?
32:59Ja.
33:01Und dann schieß los.
33:04Ich versteh's nicht.
33:05Was?
33:06Was verstehst du nicht?
33:07Was, was, was?
33:08Ich versteh's nicht, warum wir da sind.
33:10Was, das gehört am Mehringer Borg.
33:11Und?
33:11Na ja, und Rott und Preisinger sind nun einmal die Pächter von der Mehringer Borg.
33:16Ja, schon.
33:16Aber warum sollte die Rott dem Kabel oder am Mulde in den Spazierweg stellen und ein Auto
33:20manipulieren?
33:21Das weiß ich da auch nicht, Angelika.
33:23Aber es ist nun einmal die einzige Verbindung, die wir haben.
33:26Ich bin müde.
33:27Das liegt sicher an deinem gestrigen Abend.
33:30Oh, brillant kombiniert sollte es zur Kriminalpolizei gehen.
33:33Hey, gute Idee.
33:34Das hab ich mir auch schon überlegt.
33:36Grüß Sie, Frau Rott.
33:38Ah, die Inspektoren.
33:40Entschuldigung, Sie kommen bestimmt wegen einer Liste von unseren Mitarbeitern.
33:43Eigentlich nicht, nein.
33:44Sagen Sie, haben Sie Verbindungen zur Mehringer Bau, GSMBH?
33:47Zur Mehringer Bau?
33:48Ja.
33:49Frau Rott, Ihr ganzes Firmengelände ist von der Mehringer Bau gepachtet.
33:53Ja, sicher.
33:53Und?
33:54Und?
33:54Haben Sie bei denen eine Mulde bestellt?
33:56Eine Mulde?
33:57Ja, eine Mulde.
33:57Ach, und wozu?
33:58Entschuldigung.
33:59Sagen Sie es uns.
34:00Ja, schnell.
34:03Nein, das glaub ich jetzt nicht.
34:08Ja, gut.
34:09Danke.
34:10Was ist?
34:14Der Jürgen Kabel, oder er ist tot?
34:17Was?
34:18Du bist dir sicher, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist?
34:22Schau dir im Moment so aus.
34:25Das kann ja gar nicht sein.
34:27Und wieso nicht?
34:33Wann ist er denn gestorben?
34:35Vor 50 Stunden.
34:36Also in den frühen Morgenstunden.
34:46Die Frau von der Bäckerei hat mich angerufen.
34:49Die hat sich Sorgen gemacht, weil mein Vater in der Früh das Kornweckerl nicht geholt hat.
34:53Sie waren aber erst um 12 Uhr hier.
34:56Ich habe auch nicht früher weg können aus dem Spital.
34:59Außerdem hat es überhaupt keinen Grund gegeben, sich Sorgen zu machen.
35:01Mein Vater war topfit.
35:03Und der Schlüssel ist also innen gesteckt, ja?
35:07Ja, deswegen habe ich ja den Schlüsseldienst rufen müssen.
35:10Aber was sollen diese Fragen überhaupt?
35:12Wann haben Sie denn Ihren Vater das letzte Mal gesehen?
35:14Ja, gesehen haben wir uns kaum.
35:18Telefoniert, vielleicht vor einer Woche.
35:20Wir haben nicht sehr viel Kontakt gehabt.
35:21Trotzdem hat er Ihnen alles vermacht.
35:23Da, meiner innig geliebten Tochter.
35:25Ja, wem denn sonst?
35:27Meine Mutter hat er schon vor Jahren ins Grab gebracht.
35:30Das Haus, zwei Wohnungen, sein Geld und seinen schönen Garten.
35:33Seinen schönen Garten.
35:39Nun, Servus.
35:48Na, das ist ein schöner Garten.
35:51Na, schau her, da werden in Zukunft zwei Wohntürme errichtet werden.
35:56Mit 600 freifinanzierten Wohnungen, Wahnsinn.
35:59Ja, geh mal.
36:00Sei so gut, find bitte alles über ein Donau-Living-Project heraus und die Massai-Gruf.
36:04Ja?
36:05Ja?
36:06Ja, das war schon ein Mehrringer-Project.
36:07Ja, danke.
36:08Ciao.
36:10Allerdings kenne ich den Herrn Kavlo da.
36:12Kaffee?
36:13Nein, danke.
36:15Tee? Wasser?
36:16Oder vielleicht doch einen Kaffee?
36:17Ja?
36:17Nein, vergessen Sie es.
36:18Oder vielleicht du, Franny?
36:19Nein, danke.
36:20Nein, danke.
36:21Aber nur nicht persönlich.
36:23Nein, streitbarer älterer Herr.
36:25Er hat mit seiner unglaublichen Sturheit den Preis für sein kleines Grundstück ganz schön
36:27in die Höhe getrieben.
36:28Und am Ende hat er gewonnen.
36:29Weil er tot ist?
36:34Tod?
36:36Ich verstehe nicht.
36:37Ja, er ist tot, Herr Roth.
36:39Nachdem vorher schon mehrfach Anschläge auf ihn verübt worden sind.
36:43Und Sie denken, ich habe heute Vormittag noch eine E-Mail von ihm bekommen.
36:49Er ist auf unser letztes Angebot eingegangen.
36:51Aha.
36:52Ja, endlich.
36:55Sagen Sie, sagt Ihnen zufälligerweise eine Daniela Roth von der Firma Roth und Preisinger
37:00was?
37:01Sie ist meine Schwester, ja.
37:03Ah, die liebe Schwester.
37:04Warum wundert mich das nicht?
37:05War Ihre Schwester irgendwie in dieses Donau-Living, Herr Kavl oder letztes Angebot, Dings involviert?
37:11Die Daniela, wieso denn?
37:13Ich meine, Ihr Geschäft beginnt doch erst, wenn meins zu Ende ist, wenn die Häuser stehen.
37:16Na ja, ich nehme mal an, danach werden Sie ja einen Auftrag erteilt haben, oder?
37:20Ja, manchmal.
37:21Und wie viel ist es denn da gegangen bei dem letzten Angebot an den Herrn Kavlodar?
37:25Das kann ich Ihnen leider nicht sagen.
37:27Aber glauben Sie mal, der Herr Kavlodar hat sehr genau gewusst, wie er uns unter Druck
37:30setzen kann.
37:31Das Mail ist um 10.41 Uhr verschickt worden.
37:36Aber da war der Kavlodar laut Stefan schon tot.
37:38Und um 12 Uhr ist die Frist abgelaufen.
37:40Hier mit Angebot, fristgerecht an Jürgen Kavlodar.
37:44Also wer auch immer das Mail geschickt hat, der muss von dem Angebot gewusst haben.
37:47Die Tochter?
37:48Die Tochter, die erbt ja sowieso den Garten und das Geld.
37:51Die muss ich ja nicht extra umbringen.
37:52Vielleicht wollte er ja gar nicht verkaufen und hätte die Frist ganz einfach verstreichen
37:55lassen.
37:57Weißt du, was ich glaube, ich weiß da jemanden, der vielleicht genaueres darüber weiß?
38:00Dann nix wie hin.
38:01Wohin auch immer.
38:11Na, hallo, hallo.
38:13Du solltest doch auf mich warten.
38:14Ja, sorry, Kemal.
38:15Du, aber diese Computer könnten der Schlüssel im Fall Schnabel sein.
38:18Oder auch nur ein Riesenreinfall.
38:20Schau, wir schauen es uns mal an, dann wissen wir es, okay?
38:22Du, aber ganz diskret.
38:23Ich habe Angst, dass ich den Fall endgültig vergeige.
38:26Bitte, das wirst du nicht.
38:27Bestimmt nicht.
38:28Danke.
38:29Aber dafür müsst du mich mal herlassen.
38:31Ach so, ja.
38:38Gut.
38:42Also, was suchen wir?
38:44Das wissen wir, wenn wir es gefunden haben.
38:47Okay.
38:48Okay.
38:49Willst du auch?
38:50Grundsätzlich ja, aber nein, danke.
38:54Für mich auch nicht, danke.
38:57Also, der Herr Kavlo, der war gegen dieses Projekt.
39:00Wissen Sie aber warum?
39:01Das gehört einem eigentlich wurscht, weil einem war er ja nicht.
39:03Das ist ihm mehr ums Prinzip gegangen, so David gegen Goliath.
39:07Und was ist mit seiner Tochter?
39:09Was soll mit der sein?
39:10Die sind wie Katz und Maus.
39:11Der Jürgen hat halt nie nachgeben wollen.
39:13Der wollte halt immer Recht behalten.
39:16Offen Jürgen.
39:17Off den Jürgen.
39:19Sagen Sie, erinnern Sie sich noch, wann er Ihnen davon erzählt hat?
39:21Also, von dem Angebot meine ich.
39:23Die Verhandlungen sind schon länger gegangen.
39:25Mindestens ein Jahr.
39:27Aber letzten Monat, Anfang September, ist so richtig hart geworden.
39:30Da haben sie ihn dann bombardiert mit Briefen und mit Anrufen.
39:34Da hat er es dann mit den Unfällen angefangen.
39:40Jetzt hast du eine Lokalrunde.
39:43Was?
39:43Wieso?
39:44Wegen der Klingel.
39:47Mein Vater hat mir nie von diesem Angebot erzählt.
39:50Gut, wer hat es Ihnen denn dann erzählt?
39:52Ein Herr Rott?
39:53Hat Sie der kontaktiert?
39:53Oder vielleicht eine Frau Rott?
39:54Mir hat niemand was erzählt.
39:56Niemand.
39:56Warum wissen Sie es denn dann?
39:57Mein Vater hat sich nie mit irgendwen besprochen.
40:00Nicht einmal mit meiner Mutter.
40:01Es war immer alles nach seinem Kopf.
40:03Das hat sie auch ins Grab gebracht.
40:04So, gut, jetzt passen Sie mal auf.
40:06Dieses Mail wurde heute um 10.41 Uhr von hier verschickt.
40:08Haben Sie das geschrieben?
40:10Frau Kavlota, antworten Sie mir jetzt.
40:12Bitte, sofort.
40:13Ist das Ihr Mail?
40:13Ja!
40:19Ich war um 10 schon hier.
40:23Weil die Bäckerin sich Sorgen gemacht hat.
40:28Er war tot.
40:30Ich schwöre es.
40:32Und dann habe ich da die Briefe von der Masai Group gefunden.
40:36Zwei Millionen.
40:37Ja, aber Sie hätten den Garten ja sowieso geerbt.
40:39Ja, und dieses Angebot?
40:41Zwei Millionen?
40:42Ich habe ja nicht gewusst, ob das noch gültig ist, wenn er tot ist.
40:47Alles klar.
40:49Ja, ja, natürlich.
40:51Tja, die Gier ist ein Hund.
40:53Die Tochter hat den Accountant Kavlota das Namen eröffnet und von ihrem Handy das Mail geschrieben.
40:57Ganz genau.
40:58Hallo.
40:59Ich sehe, wir wissen, was vor einem Monat passiert ist.
41:02Ja, so ist es.
41:03Genau vor einem Monat, am 1. September, ist der Termin festgelegt worden für die Gemeinderatssitzung,
41:08in der über die Umwidmung des Grundstücks im Bauland entschieden werden soll.
41:12Ja.
41:13Die Sitzung ist übermorgen.
41:14Am 3.
41:15Ich brauche dringend ein Espresso.
41:18Chefin.
41:19Danke.
41:20Danke, Kemmerl.
41:22Du, und nur fünf Tage später, nach dieser Sitzung, soll schon die erste Bauverhandlung sein.
41:27Ich meine, das ist schon ein bemerkenswert enger Zeitplan.
41:30Darum der ganze Druck auf den Kavlota.
41:31Ja, weil wenn Ihnen nicht die ganze Fläche gehört, dann können Sie sich die Umwidmung in die Hohre schmieren.
41:36Und der schöne Wohntraum geht baden.
41:37Ja, nur leider ist das immer noch kein handfester Beweis für die Verbindung vom Kavlota zu Rott und Preisinger.
41:44Na, was wollt ihr jetzt machen?
41:46Ich nehme mal an, der Herr Rott wird kooperativ sein.
41:48So ganz kurz vor so einem entscheidenden Termin.
41:53Danke, Kemmerl.
41:54Gehen wir vorne.
41:55Danke, Kemmerl.
41:56Ja.
41:58Ciao.
41:59Frau Chefin, ich mache mal arbeiten.
42:02Hey, Bernie.
42:04Das ist eine Überraschung.
42:05Hallo.
42:07Die Polizei war heute bei mir im Büro.
42:10Und?
42:12Die wollten unter anderem wissen, ob du was mit dem Donner-Leving-Projekt zu tun hast.
42:16Ja, habe ich nicht.
42:17Also, zumindest nicht offiziell, nur wegen dir halt.
42:21Hast du Kontakt zum Herrn Kavlota aufgenommen?
42:25Wie kommst du denn drauf?
42:26Die Polizei hat andere Töten gemacht.
42:28Schau, die Hauptsache ist doch, dass du diese Bauwidmung durchbringst.
42:36Hey, Bernie.
42:38Was ist denn los?
42:41Ich will es sehen, es wird jetzt alles leichter.
42:44Leichter?
42:46Daniela, der Herr Kavlota ist tot.
42:48Dieser störrische alte Mann.
42:50Schau dich mal an.
42:51Ich meine, du bist ein seelisches Frack nach diesem Jahr.
42:53Aber die Polizei denkt, dass ich im Tod...
42:54Jetzt sei einfach froh, dass es vorbei ist.
42:57Jetzt gehen wir an die Zukunft denken, okay?
42:59An den Generalauftrag, den ich dir versprochen habe.
43:01Ja, sicher.
43:03Hätte ich zuschauen sollen, wie die das ganze Projekt da unter den Fingern zerbröselt?
43:08Der Felix, der hat sofort gecheckt, dass wir das einfach nicht zulassen können.
43:11Dann stimmt das also.
43:14Was?
43:15Dass Sie den Herrn Preisinger dazu angestiftet haben, den Herrn Kavlota umzubringen?
43:20Bernie?
43:22Ich hätte schon irgendwie hingekriegt.
43:24Anders und besser.
43:26Kann ich jetzt bitte gehen?
43:27Hey, ich habe niemanden irgendwas da.
43:31Der Herr Preisinger ist tot und der Herr Kavlota auch.
43:34Daran sind Sie mit Schuld.
43:36Wie genau, dass wir das Gericht klären, aber ein paar Jahre werden für Sie schon rausspringen.
43:39Kollegen, abführen.
43:45Das war ein Herzstillstand.
43:48Vermutlich sogar im Schlaf.
43:51Du bist da sicher, da hat niemand nachgeholfen?
43:53Seine Tochter ist Ärztin.
43:55So etwas kommt vor.
43:56Jetzt akzeptiere es einfach.
44:04Wegen gestern.
44:08Ich kann nicht länger.
44:10Ich kann so nicht weitermachen.
44:12Ich werde ausziehen.
44:15Verstehst du, Stefan?
44:17Die Situation bei uns zu Hause.
44:19Ich muss da was ändern.
44:22Du musst.
44:23Du wirst.
44:24Du kannst nicht.
44:28Es geht aber nicht um dich, Angelika.
44:32Du bist es immer noch nicht begriffen.
44:34Untertitelung des ZDF, 2020
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