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  • vor 19 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00So, Körperschaftssteuer, Firmenhaftpflicht, Unfallversicherung, ja.
00:10Glaubst du, es wird weniger, wenn du das zusammenrechnest?
00:16Wir machen Minikameras, Abwehrgeräte, Funkwanzen.
00:22Funkwanzen? Wozu Funkwanzen?
00:24Na, willst du mitmischen im Privatermittlergeschäft oder nicht?
00:29So, dann.
00:54Ja, und dann noch die Kursgebühr für die Ausbildung zum Privatermittler.
00:57Was? Wozu das denn? Also, wenn wir was können, dann ermitteln.
01:00Das ist behördlich vorgeschrieben. Ohne Schein keine Lizenz.
01:03Du musst das große Ganze sehen, Franny. Was wir brauchen, ist eine wirklich gute Espressomaschine.
01:07Und nicht dieser ganze Kleinscheiß von Funkwanzen.
01:09Unsere Fixkosten sind kein Kleinscheiß. Ganz im Gegenteil.
01:13Uns werden sie die Lizenzen ziehen, noch bevor wir sie haben.
01:17Also, zum Beispiel das da. Diese 2.000 Euro.
01:20Aber was ist damit?
01:21Ich meine, wir können uns unsere Homepage ja wohl selber machen.
01:24Ja?
01:24Ja, oder wir fragen den Kemal, vielleicht kennt er, wie er es billiger macht.
01:27Noch billiger? Das soll wirken wie Dillentanten.
01:30Du bist immer so negativ.
01:32Nein, überhaupt nicht. Nur realistisch.
01:36Punkt, Schach.
01:37Ja, hoffentlich.
01:38Guten Tag.
01:40Frau Schnell?
01:41Ja.
01:42Ich brauche Ihre Hilfe.
01:44Ja, okay. Worum geht es denn?
01:46Es geht um meinen Verlobten.
01:48Ich habe wirklich Angst um ihn. Sie müssen ihn unbedingt finden.
01:52Wollen Sie einen Kaffee?
01:54Wollen Sie einen Euro?
01:55Geld spielt wirklich überhaupt keine Rolle.
02:01Ja.
02:25Sie glauben also, dass Ihr Verlobter entführt worden ist, Frau Forst?
02:29Frost. Wie im Winter.
02:30Ja, wie im Winter, nicht wie im Wald.
02:32Ja, Entschuldigung.
02:32Ich glaube das nicht, ich weiß das.
02:35Schauen Sie, das hier war vor 2 Tagen an meinem Briefkasten.
02:39Puh.
02:40Wir fordern eine Million, das ist aber ganz schön viel Geld.
02:43Ja, das Geld ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass die sich nicht mehr gemeldet haben.
02:47Die? Haben Sie denn eine Ahnung, wer ihn entführt haben könnte?
02:51Ich glaube, es sind seine engsten 3 Mitstreiter aus der Bewegung.
02:54Die wollen verhindern, dass Marius mich heiratet und die Gruppe verlässt.
02:58Marius?
02:59Schreiber.
03:00Ja, das ist der Gründer von der Go-Optimist-Bewegung.
03:04Go-Optimist, das habe ich noch nie gehört.
03:06Go-Optimist, das klingt wie ein Schuhmark.
03:09Nein, wir kämpfen gegen die Ungerechtigkeiten auf der Welt.
03:12Na sicher.
03:14Gut, ich nehme mal an, dass Sie damit nicht bei der Polizei waren.
03:18Ja, aber Frau Frost, wenn Sie so eine Angst um Ihren Liebsten haben, dann wäre das vor 2 Tagen genau
03:21die richtige Entscheidung gewesen.
03:23Ich weiß, aber Marius hat wegen seiner Arbeit schon genug Probleme mit den Behörden.
03:27Entschuldigen Sie, wie sind Sie eigentlich ausgerechnet auf uns gestoßen?
03:33Ich habe alle Berichte über Sie in den Medien verfolgt, Frau Schnell.
03:37Die Sache mit Ihrem Sohn.
03:39Ich dachte, dass Sie verstehen, dass es manchmal das Richtige ist, nicht die Polizei einzuschalten.
03:43Sagen Sie, könnten Sie eigentlich diesen, äh, diesen Dings, diesen, diesen Hut abnehmen?
03:50Nein, das geht nicht.
03:52Es wäre mir sehr peinlich.
03:54Ich habe eine hässliche Narbe.
03:57Entschuldigen Sie, das wollte ich nicht, ich wollte Sie nicht, äh...
04:01Marius stört meine Narbe nicht.
04:03Der liebt mich, wie ich bin.
04:06Bitte, Sie müssen ihn wirklich unbedingt finden, bevor diese Leute ihn zu irgendwas zwingen,
04:10wofür er womöglich noch ins Gefängnis kommt oder so.
04:12Frau Frost, wir werden es versuchen, ja?
04:14Allerdings sind wir sehr teuer.
04:17Ja, das habe ich mir gedacht.
04:20Hier, reicht das für den Anfang?
04:24Ja, das reicht für den Anfang, ja?
04:29Ähm, wenn Sie hier gleich einmal den Vertrag aushüllen, da alle Daten und unterschreiben.
04:38Ja, danke.
04:39Einmal da und dann auf der letzten Seite.
04:53Vielen Dank, und das war's auch schon.
04:55Dankeschön.
04:56Vielen Dank.
04:58Ja, wir melden uns.
05:00Auf Wiedersehen, Frau Frost.
05:04Ob die Frau Frost wie im Winter weiß, dass das verboten ist?
05:08Was?
05:08Ja, das Gesicht von Mummen ist verboten.
05:13Geld spielt keine Rolle.
05:21Dankeschön.
05:21Danke.
05:22Oh, na, servus.
05:23Also, irgendwie habe ich mir ein alternatives Aktivistenbüro ein bisschen anders vorgestellt.
05:28Mehr so...
05:29Wie bei uns?
05:30Was?
05:32Ist es denn bei uns nicht gut genug?
05:34Nein, na, ganz im Gegenteil.
05:35Ich liebe unser Büro.
05:36Wirklich, ich finde, das ist die beste, schönste und tollste Idee, die du überhaupt jemals gehabt hast.
05:40Echt?
05:40Ich weiß eh, aber einen guten Namen bräuchte man halt noch.
05:45Ah, ja?
05:46Was sagst du, Asfra?
05:49Asfra? Was?
05:51Na, Angelika Schnell und Franicek, abgekürzt.
05:56Ah.
05:57Was?
05:59Naja, das ist eigentlich ein bisschen...
06:01Ja, ich weiß eh.
06:03Na, dann lass du dir halt was einfallen.
06:05Ja, ich denke drüber nach.
06:06Hallo, guten Tag.
06:08Guten Tag, Frau Schnell.
06:10Äh, Chef, Franicek.
06:13Borac Kunz.
06:15Ja, freut mich, wir würden sehr gerne mit dem Marius Schreiber reden.
06:18Der Marius ist leider heute nicht da.
06:20Oh, schade.
06:20Aber vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen.
06:22Dürfen wir?
06:23Danke.
06:23Kommen Sie gerne weiter.
06:24Danke, das ist nett.
06:26Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber wir müssten wirklich direkt mit Ihrem Schreiber sprechen.
06:30Aber wenn Sie uns einen Gefallen tun wollen, dann könnten Sie ihn anrufen.
06:36Die Telefonnummer, die wir haben, die ist nämlich leider falsch.
06:41Äh, das wird leider ein bisschen schwierig.
06:44Aha.
06:45Der Marius ist zurzeit irgendwo im peruanischen Regenwald.
06:48Ah, interessant.
06:49Seit wann denn?
06:51Seit einer Woche ungefähr.
06:52Mhm.
06:53Und die Nachricht, dass er kurzfristig zu einer Partnerorganisation nach Beruf liegt, habe
06:56ich von seiner Stellvertreterin.
06:58Aha.
06:58Wann wird er denn voraussichtlich wieder zurückkommen?
07:01Das hat mir die Hannah nicht gesagt.
07:02Die Hannah.
07:03Aber wenn es für Sie um die Petition zur Grundrente für alle geht, bin sowieso ich zuständig.
07:09Nein, um die geht es für uns nicht.
07:11Danke.
07:11Naja, wobei...
07:12Also wenn der Chef im Regenwald ist, dann könnten Sie uns ja vielleicht mit seiner Stellvertreterin
07:16vernetzen, mit dieser...
07:17Hannah.
07:17Hannah.
07:18Murga.
07:18Ja.
07:21Fragen Sie im Tierschutzverein auch hier.
07:23Sie arbeitet diese Woche dort im Papageienhaus.
07:26Ah.
07:28Ansonsten können Sie auch mit dem Marc reden.
07:31Marc?
07:31Marc.
07:31Marc Sanchez.
07:32Ah.
07:34Ich frage mal, wann er Zeit hat.
07:36Danke.
07:39Gut, dann fahre ich zu diesem Marc Sanchez und du redest mit der Hannah Burger.
07:44Oder können wir vielleicht tauschen?
07:46Warum?
07:47Ich hab's nicht so mit Vögeln.
07:49Wie jetzt?
07:49Nicht Vögeln, ich mag keine Vögel.
07:50Also vor allem Papageien.
07:51Ich hasse Papageien, wirklich.
07:53Ich auch.
07:54Echt?
07:55Erinnerst du dich an Hitchcock?
07:56Die Vögel?
07:57Oh Gott.
07:58Boah, grauslich.
08:02Ich bin so mit Vögel.
08:04Ich weiß nicht, dass ich das wieder kenne.
08:09Ich bin so mit Vögel.
08:12Ja.
08:20Ich lege.
08:26Ich bin so mitvielde.
08:27Und wenn man jetzt gibt's nicht die Vögel.
08:34H-Hanna Burger!
08:37Sind Sie die Hanna Burger?
08:39Frau Burger, ich muss kurz mit Ihnen sprechen.
08:42Wenn's geht, aber bitte draußen, ja?
08:44Sehen Sie nicht, dass ich gerade beschäftigt bin.
08:46Aber ich...
08:48H-Hanna Burger!
08:56Frau Burger, ich... Tür zu. Oh.
09:02Müsste den Marius Schreiber sprechen.
09:04Wie bitte?
09:06Ich müsste den Marius Schreiber sprechen.
09:09Aha. Und was wollen Sie von ihm?
09:14Ich...
09:16Bin von den Lotterien. Er hat was gewonnen.
09:20Also, entschuldigen, aber der Trick hat so einen Bart.
09:24Der Marius spielt ja auch nicht.
09:26Sind Sie von der Polizei?
09:27Nein.
09:28Also, um ehrlich zu sein, wir glauben...
09:31Wir glauben, dass ihm was zugestoßen ist.
09:33Flöchse nimmer. Es geht super. Der ist gerade in Südamerika unterwegs.
09:36Ja, im der aruanischen Regenwald. Das hab ich schon gehört.
09:37Ich muss trotzdem mit ihm sprechen.
09:39Sie sind nicht von der Polizei, oder?
09:42Sagen Sie...
09:43Wer sind Sie?
09:44Angelika Schnell, Privatermittlungen.
09:46Und wer hat Sie beauftragt?
09:47Das kann ich schon nicht sagen.
09:49Na gut, ich muss auch nicht weiter mit Ihnen reden.
09:51Ich kann auch nicht mehr länger da bleiben.
09:53Es sind einfach zu viele Vögel.
09:55Zu viele Vögel.
10:09Hey, sag, ist der Marc noch da?
10:12Okay, sag ihm, wir haben Schwierigkeiten.
10:14Wir treffen uns bei VASAP so bald wie möglich, okay?
10:17Okay, passt.
10:33Entschuldigung, ich hab Ihnen beim Spielen zugeschaut.
10:35Und ich find, ähm, Sie spielen sehr gut.
10:38Danke.
10:39Moment, Moment.
10:40Entschuldigen Sie, aber ich glaub, ich kenn Sie.
10:44Sie sind doch der Marc Sanchez, oder?
10:46Funko Optimist.
10:47Und Sie arbeiten dort ganz eng mit dem Marius Schreiber zusammen.
10:50Stimmt, ja.
10:51Wissen Sie vielleicht, wo er ist?
10:53Weil ich versuche ihn schon seit einiger Zeit zu erreichen.
10:56Ich würd nämlich gern irgendwie bei Euch mitmachen.
10:59Sie?
11:00Ja, ich find das cool, Ihre Aktivitäten.
11:03Ja, der Marius ist im Ausland.
11:04Ah ja, sind Sie sicher?
11:07Weil vielleicht wird auch irgendwo von irgendjemandem gegen seinen Willen festgehalten.
11:11Wer sind Sie?
11:13Hm?
11:14Sag mal jemand, der wissen möchte, ob's dem Herrn Schreiber eh gut geht und wo er sich zurzeit wirklich auffällt.
11:19Er ist in Peru, ja?
11:21Wo genau weiß ich nicht?
11:22In Peru.
11:22In Peru, ja?
11:23Wenn Sie mir nicht glauben, dann lesen Sie seinen täglichen Blog von dort, ja?
11:26Oder schreiben Sie meine E-Mail über unsere Homepage.
11:29Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe.
11:30Ja?
11:31Ja.
11:32Na, ich glaub, ich werd den Blog lesen.
11:58Ja, Frani?
12:00Ja.
12:00Ich versuch grad die Hanna-Burger zu verfolgen.
12:03Ja, die sagt auch, er ist in Südiepie.
12:04Aber irgendwie glaub ich ja das nicht.
12:06Außerdem hat die extrem schnell den Tierschutzverein verlassen.
12:08Also nach mir.
12:09Wo bist du?
12:10Ich bin doch bei dem Billard-Café.
12:12Der Sanchez behauptet auch, dass der Schreiber in Peru ist.
12:15Mit einem täglichen Blog von dort.
12:20Du, ich mit mich später, ja?
12:35Oh Gott.
12:38Ja, ja, ist ja gut, meine Güte.
13:04Oh, ein Blick ins Strafregister, das wär jetzt eine Wohltat, wirklich.
13:09Oh, shit.
13:16Na, du hast versprochen, dass du dich mal mit Papa triffst.
13:18Ja, schau Jan, dazu müsst ihr einmal den Hörer abheben, wenn ich ihn anrufe,
13:21damit wir uns was ausmachen können, ja?
13:23Ihr seid so kindisch.
13:25Ich versteh mich, warum versöhnt sie euch nicht?
13:27Ihr wisst doch inzwischen, dass ich das hier schaff.
13:29Ja, ich weiß es.
13:30Aber ich weiß auch, wenn dein Vater nicht mit mir reden will,
13:33dann will er nicht mit mir reden.
13:34Lass ihm noch ein bisschen Zeit.
13:35Wie lang noch?
13:37Ich weiß überhaupt nicht, was ich mit ihm reden soll, wenn er da ist.
13:41Okay, mein Schatz, ich verspreche dir, ich fahr demnächst bei ihm vorbei.
13:45Ja?
13:45Okay.
13:47Sonst geht's dir gut.
13:59Hallo.
14:01Hallo.
14:05Hallo.
14:09Ihr habt sicher toll ausgedacht, deine Schwester und du.
14:12Ich weiß nur nicht, was ihr euch davon verspricht.
14:14Dass ihr vielleicht wieder normal miteinander seid.
14:17Wie normal?
14:18Schau, ihr sagt sie mal, dass ihr mich unterstützen und mir die Zeit hier leichter machen wollt,
14:21aber das könnt ihr nicht.
14:22Die Wahrheit ist, ihr könnt nichts für mich tun.
14:25Das Einzige, was ihr machen könnt, ist...
14:27Versöhn's euch.
14:28Redet's wieder miteinander.
14:29Redet's wieder miteinander.
14:56Danke, Elika.
14:56Wenn du...
15:00Vielleicht ist das doch kein so eine schlechte Idee, wenn wir uns mal treffen.
15:05Sag einfach, wann du Zeit hast.
15:07Okay?
15:10Nein.
15:12Ruf dich an.
15:13Ruf dich an.
15:22Ruf dich an.
15:29Ruf dich an.
15:41Ruf dich an.
15:41Ruf dich an.
15:54Ruf dich an.
15:55Ruf dich an.
16:07Ruf dich an.
16:10Ruf dich an.
16:23Ruf dich an.
16:33Ruf dich an.
16:46Ruf dich an.
16:50Ruf dich an.
16:51Wofür denn?
16:53Ähm...
16:54Keine Ahnung.
16:56Na warte.
16:58Na, der Fronicek.
17:00Ruf dich an.
17:01Ruf dich an.
17:03Ruf dich an.
17:51Ruf dich an.
17:55Ruf dich an.
17:56Ruf dich an.
17:57Ruf dich an.
17:59Ruf dich an.
18:20Ruf dich an.
18:22Sind sie mir gefolgt?
18:23Nein, nicht eigentlich.
18:25Wer ist das?
18:26Das ist meine Partnerin.
18:27Hallo.
18:28Ist sonst noch jemand da?
18:29Reiche ich Ihnen nicht?
18:30Sollen wir lieber die Polizei holen, ja?
18:31Nein.
18:32Wo ist er denn?
18:39Herr Spinnst du, du kannst ja nicht mit reinbringen.
18:42Warte, was ist denn?
18:44Was wollen Sie hier?
18:46Das ist ja, ja.
18:48Sie gehen jetzt bitte wieder.
18:50Sie sind der Herr Schreiber, nehme ich mal an.
18:52Wer fragt?
18:53Boah, das ist eine wahnsinnig freundliche Begrüßung, hm?
18:57Also, ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Sie nicht gegen Ihren Willen hier festgehalten
18:59werden, oder?
19:00Irre ich mich.
19:01Hat sie Ihnen das erzählt, oder was?
19:03Na, wir hätten nicht einkalkulieren können, dass diese verrückte irgendwelche Privatschnüffler
19:07anheuert.
19:08Hat Lucia Sie beauftragt, mich zu suchen, oder?
19:09Jetzt passen Sie einmal auf, Herr Schreiber.
19:11Erstens heißt das Privatermittler.
19:14Zweitens, wer uns beauftragt, das ist unser Betriebsgeheimnis.
19:17Und drittens, erklären Sie uns lieber, was das soll hier, ja?
19:20Ihr ganzes Versteckspiel.
19:21Diese Lucia, ja, die Sie beauftragt hat, die hat massive psychische Probleme.
19:26Die verfolgt und belästigt mich seit Monaten.
19:28Ich weiß nicht, was die sich einbildet.
19:30Ich habe einen einzigen Abend allein mit ihr verbracht, und seitdem lässt sie mich nicht
19:33mehr in Frieden.
19:34Der Marius hat überhaupt keine normalen Veranstaltungen mehr machen können, weil
19:36die immer da ist.
19:37Und immer in der ersten Reihe und immer Fragen stellen, ja?
19:40Und kein anderer kommt zu Wort.
19:41Ich habe versucht, ihr zu erklären, dass dieses Verhalten kontraproduktiv für unsere
19:45Bewegung ist, aber Sie...
19:46Ja, die ist ja immer sturer geworden.
19:48Die wollte ja ins Organisationsteam, ja, damit die bei Marius dran ist.
19:51Ich verstehe Stalking, ne?
19:52Ja, ganz genau Stalking.
19:53Wir haben noch nicht zulassen können, dass Sie unsere Arbeit der letzten Jahre kaputt machen.
19:56Ja, darum Peru und der Regenwald und der tägliche Block, oh ja.
19:59Und dann haben Sie sich selbst entführt?
20:01Na ja, gut, so eine Million.
20:03Eine Million?
20:04Das ist schon ganz schön viel Geld.
20:05Wow, da gehen sich viele gemeinnützige Projekte aus.
20:07Allerdings.
20:12Also eins müssen Sie mir jetzt schon noch erklären.
20:14Wenn Sie sich so verfolgt und belästigt gefühlt haben, warum sind Sie denn dann nicht zur
20:18Polizei gegangen?
20:19Na, was glauben Sie, was ich gemacht habe?
20:21Ich habe sogar Anzeige erstattet gegen Frau von Weißvogel.
20:24Aber die haben vermutlich gedacht, ich spinn.
20:27Sie haben sie ja gesehen, oder?
20:28Jung, hübsch, reich.
20:30Und von so jemandem soll ich mich bedroht fühlen als Mann?
20:33Na grad, dass Sie mich nicht ausgelacht haben, die Kieberer.
20:36Wehe, Sie erzählen ja, dass Sie mich gewunden haben.
20:40Was hältst du davon?
20:42Davon, dass du den Kiemerl ausnützt?
20:44Nein.
20:45Von der Geschichte vom Schreiber.
20:48Du, ich weiß es nicht.
20:51Ich meine, vielleicht haben die vier wirklich versucht,
20:53mit diesem komischen Wisch Geld von dieser Frost oder von Weißvogel oder wie auch immer zu erpressen.
20:59Ich meine, Reich scheint Sie ja wirklich zu sein und vor allem total verliebt in den Schreiber.
21:04Ja, aber der studiert Jus, macht grad seinen Abschluss.
21:07Fällt ihm nichts Blöderes ein?
21:09Eh.
21:11Andererseits geht uns das als Privatermittler alles nichts mehr an.
21:14Wir haben uns einen Auftrag ausgeführt und bekommen unser restliches Honorar.
21:19Ja.
21:20Ja, natürlich, wenn sie ihn wirklich stalkt.
21:23Wir sollten einmal überprüfen, wie sie wirklich heißt.
21:27Du, da kenn ich jemanden, der heißt, glaub ich, Kemal Öztürk.
21:30Ich weiß, was wir machen.
21:32Ah ja?
21:32Ja, ich ruf sie an.
21:40Ja, hallo, Frau Frost.
21:42Angelika Schnell hier.
21:44Ja, nein.
21:46Wir haben...
21:47Nein, es ist...
21:49Es ist besser nicht am Telefon.
21:52Kommen Sie vielleicht morgen in der Früh zu uns?
21:55In die Wäscherei, genau.
21:57Ja, wunderbar.
21:58Gut, danke, bis dann.
21:59Morgen um acht ist sie da.
22:10Äh...
22:10Ja, ich...
22:14Ja, ich komme schon...
22:17Ich bin schon...
22:22Ja...
22:24Ja...
22:32Der Marius ist verschwunden.
22:34Was?
22:34Der Marius ist weg, der ist verschwunden.
22:36Ich glaube, die Verrückte, die hat den entführt.
22:38Hier.
22:39Also, nachdem sie uns gefunden haben, haben wir uns gedacht, der Marius ist nicht mehr sicher
22:43in dem Versteck.
22:44Ja.
22:45Achtung, der Steinke.
22:47Ähm...
22:47Und der Akil hat ihn hierhergebracht.
22:48Das ist das Haus von der Tante.
22:50Okay.
22:50Und ich habe den Marius jetzt vor einer Stunde besuchen wollen.
22:52Und der war dann nicht mehr da.
22:59Na, ist das jetzt wieder so eine Geschichte wie mit Peru?
23:02Wie witzig?
23:02Ich meine, hier schaut's aus, wie der peruanische Regenwald sein sollte.
23:05Unberührt.
23:07Entschuldigung, der Marius war da.
23:09Der hatte ja seine Tasche mitgehabt und meinen Laptop und das Handy vom Akil.
23:12Jetzt ist der weg.
23:14Vielleicht war ihm kalt.
23:15Ja, oder er wollte im Hotel schlafen.
23:17Sie checken's nicht, oder?
23:18Na, es könnte doch sein, dass er einfach keine Lust mehr gehabt hat, sich zu verstecken,
23:21oder nicht?
23:21Die Frau ist scheißgefährlich, ja.
23:23Die ist wie besessen von Marius.
23:25Die hat sich wahrscheinlich eine Waffe gekauft und hat den gezwungen, dass der mit der mitgeht.
23:28Eine Waffe?
23:28Okay.
23:29Woher soll die eine Waffe kriegen?
23:30Der kannst du alles zutrauen.
23:35Was sagst du?
23:37Also, ich finde, wir sollten die Kollegen von der Polizei einschalten.
23:40Schon allein wegen der Spurensicherung.
23:43Und wie erklären wir dann unsere Rolle bei der ganzen Sache?
23:45Na, gar nicht.
23:46Die Frau Burger ruft an und wir verschwinden.
23:49Ich rufe an.
23:50Ja?
23:50Ja, sicher nicht.
23:51Das können Sie schön selber machen.
23:54Ich meine, Sie sind wahrscheinlich schuld, dass sie den überhaupt gefunden hat.
23:57Also...
23:59Das...
24:01Und ihr seid euch also ganz sicher, dass Privatermittler der richtige Job für euch ist?
24:05Naja, also immerhin haben wir ihn ziemlich schnell gefunden, oder?
24:07Aber ich kann euch nicht immer die Erdrüpfung aus dem Feuer holen, gell?
24:11Außerdem ist es mitten in der Nacht.
24:12Schau, Maja, wir wissen ja noch nicht, was wirklich passiert ist.
24:16Und du musst uns nur ein bisserl helfen.
24:18Ein ganz kleines bisserl.
24:19Ein ganz kleines bisserl.
24:20Ja.
24:20Wisst ihr, was los ist, wenn das Latko das erfährt?
24:23Ah, das Latko.
24:27Also wie heißt sie, eure Auftraggeberin?
24:30Lucia Frost.
24:31Oder von Weißvogel.
24:32Da ist ihre Handynummer.
24:33Okay.
24:34Aber das Handy ist leider die ganze Zeit ausgeschalten und deswegen...
24:37Ich brauche noch die Namen von den drei anderen Optimisten.
24:40Schwerbrauch.
24:42Und wenn dieser Frostvogel da bei euch auftaucht, dann haltet ihn bitte fest.
24:46Bis ich da bin.
24:47Egal wie.
24:49Okay.
24:52Gute Nacht.
24:58Yay.
25:05Das gibt's doch nicht.
25:08Morgen.
25:09Morgen.
25:10Du, ich wollte mir gerade einen Kaffee machen.
25:11Magst du auch einen?
25:12Kurzschwarz gern.
25:13Hast du einen Euro?
25:14Ein Euro.
25:15Oder zwei.
25:16Ganz schön teuer.
25:18Na, leider.
25:19Danke.
25:19Darf ich ein bisschen?
25:20Klar.
25:28Morgen.
25:29Hey, Frani.
25:30Servus, Frani.
25:31Servus, Maja.
25:32Habt's die vom Kähmall?
25:34Wie vom Kähmall?
25:35Ah, warte, der Kaffee ist fertig.
25:37Bitte.
25:39Euer Superoptimist hat tatsächlich Anzeige erstattet.
25:42Und zwar gegen diese Lucia von Weißvogel.
25:44Und zwar wegen Stalking und Belästigung.
25:47Sag einmal, was ist denn?
25:48Nix.
25:51Nimm ihn.
25:52Ah, magst du ihn nicht mehr?
25:53Okay.
25:54Danke.
25:55Aber niemand hat es von uns weiter verfolgt.
25:57Also Lucia von Weißvogel.
25:59Ja, von Weißvogel.
26:00Sie ist Deutsche, lebt aber seit einem Jahr in Wien.
26:03Und die Wohnung, in der sie wohnt, ist aus ihrem Vater gemeldet.
26:06Paul von Weißvogel.
26:07Der ist ein sehr erfolgreicher Ingenieur und Erfinder.
26:10Scheiße.
26:11Was hat er denn erfunden?
26:12Na, irgend so eine super Energiespeicherzelle.
26:15Und laut Internet hat er damit auch sehr, sehr viel Geld verdient.
26:17Aha.
26:18Na ja, schon.
26:19Und schon wissen wir, warum Geld kein Problem ist.
26:21Dass es vom Papa ist.
26:23Also ich sage euch was, die kommt heute nicht mehr.
26:24Da können wir warten, solange wir wollen.
26:26Am besten ist, wir fahren in die Wohnung.
26:27Wieso wir?
26:35Wieso wir?
26:35Ja, also da ist niemand da.
26:37Gehen wir wieder.
26:38Was ist das denn ernst?
26:39Entschuldige.
26:40Was ist, wenn die die da drinnen festhält?
26:41Du weißt ja nicht einmal, ob diese zweite Entführungsgeschichte überhaupt stimmt.
26:44Ja, genau.
26:45Und wenn wir jetzt gehen, dann werden wir es auch nicht erfahren.
26:46Also echt, Marja.
26:47Du, was sagt eigentlich die Spurensicherung zu dem Schrebergartenhaus?
26:50Ja, gar nichts.
26:51Ich schicke die doch nicht mit so einer Geschichte los.
26:54Bitte das Latko klicken.
26:55Ah.
26:56Super.
26:57Na klar, ist eh klar.
26:59Nach Ihnen.
26:59Danke.
27:04Na was ist, kommt's hier nicht?
27:06Danke, Angelika.
27:14Sag einmal, willst du, dass ich immer hier pflanze?
27:16Pst.
27:16Oder wie du beim Arbeitsamt?
27:18Es hat niemand gesagt, dass du da sein musst, Meiner.
27:20Ich bin Polizistin, du brichst gerade in der Wohnung ein.
27:22Ich muss mich konzentrieren.
27:23Ah.
27:27Oh, oh, oh, oh.
27:29Hehehehehehe.
27:31Bitte.
27:32Danke.
27:33Okay.
27:35Scott!
28:23Ich glaube, ihr solltet euch das unbedingt einmal anschauen.
28:37Ich gebe die Fahndung raus.
28:38Ja.
28:39Wow.
28:40Ja?
28:41Ja, hallo.
28:42Ich brauche dringende Spurensicherung.
28:43Ich bin die Schlickgasse 32.
28:45Schau dir das an.
28:45Gebt es mal ins Land.
28:46Es hat sich ganz schön viel Mühe gegeben, uns zu beeindrucken.
28:49Allerdings.
28:50Wahnsinn.
28:55Was hast du?
28:57Film Noir Nummer 2, 3, 4, 5, 6 bis 10.
29:06Na, vielleicht hat sie ja das aus diesen Filmen, also so wie sie sich benehmt, das ganze Auftreten.
29:12Ja, ja, die Verkleidung deutet zumindest darauf hin, aber ich...
29:15Was aber?
29:16Na, ich frage mich, wo ist denn die Nummer 1?
29:19Film Noir Nummer 1, 2 bis 10, alles da.
29:22Ja, eins fehlt.
29:26Da schon her.
29:29Nummer 1?
29:30Nummer 1.
29:32Na, hoffentlich hilft uns das weiter.
29:34Ja.
29:35Die Kollegen sind gleich da.
29:37Besser, ihr verschwindet jetzt.
29:39Oder wollt ihr dem Slatko erklären, was ihr mit dem Fall zu tun habt?
29:41Da sind wir schon weg.
29:42Slatko, nein, danke.
29:45Tschüss.
29:46Ah.
29:49Danke.
29:51Was ist?
29:52Na, was ist?
29:54Ich ärgere mich total, dass uns die so gelegt hat.
29:56Ich mein, das ist...
29:57Ja, ich hab mich auch irgendwie blenden lassen und hab nur aufs Geld geschaut.
30:01Naja.
30:03Sag einmal, diese Hannah Burger, die hat doch gesagt, dass der Schreiber das Handy hat von
30:09dem, äh...
30:09Von dem Kellner, dem Akil Tenaris.
30:11Dem Kellner, genau.
30:12Na, vielleicht haben wir Glück und er hat's noch bei sich.
30:14Ja, und wenn schon.
30:15Ich mein, wir haben im Moment keine Möglichkeit, ein Handy zu orten.
30:18Keine Möglichkeit.
30:19Na ja.
30:19Na dann...
30:20Besorgen wir uns die entsprechende Software oder...
30:22Nein, weißt du, war's noch besser.
30:23Ich ruf den Kimmel an.
30:24Ja.
30:25Angelika, wir sind raus.
30:27Der Fall liegt jetzt bei der Maya.
30:32Was?
30:35Ja, Maya, entschuldige, dass ich dich noch einmal störe.
30:38Nein, pass auf, es ist so.
30:39Bevor ich jetzt den Kimmel anrufe, du kriegst das mit, ärgerst dich über mich, sag ich's
30:42dir doch lieber gleich selber.
30:44Könntest du bitte als erstes die Nummer von dem Akil Tenaris überprüfen?
30:47Er steht auf der Liste.
30:49Ja.
30:51Na, das ist, weil...
30:52Na, weil wir wissen, dass der Marius Schreiber das Handy bei der Entführung noch bei sich
30:57gehabt hat.
30:58Ja.
31:00Super.
31:02Baba.
31:04Was ist?
31:05Du bist unmöglich.
31:09Danke.
31:15Nettes Plätzchen, Schätzchen.
31:18Finger weg von der Tasche.
31:22Hier ist er gestanden.
31:24Entschuldige, die schaut hier total ähnlich, oder?
31:26Frazierend ähnlich.
31:28Und dann nur der Hut und der Schleier immer.
31:30Bitte, Sie, Sie müssen ihn finden.
31:32Sein Leben ist in Gefahr.
31:33Ich muss gar nichts.
31:35Oh, die coolte ist wirklich.
31:36Wahnsinnig cool.
31:40Geld ist kein Problem.
31:42Geld ist kein Problem.
31:43Also, das kommt mir alles sehr bekannt vor, ha?
31:45Der Hut ist das Problem.
31:48Der Hut ist das Problem?
31:49Was ist das?
31:50Der Hut ist das Problem.
31:52Nehmen Sie den Hut ab, oder das war's mit uns.
31:56Nein.
31:58Ich kann nicht.
32:00Mein Vater hat...
32:01Zeig mal, schmeckt dir Pokern wirklich?
32:03Ich kann nicht.
32:03Dann war's das mit uns.
32:06Schönen Tag noch, Schätzchen.
32:10Nein, Mr. Milford.
32:12Bitte gehen Sie nicht.
32:14Ich tu, was Sie verlangen.
32:16Nein, das glaub ich jetzt nicht.
32:18Nehmen Sie ihn ab?
32:35Bitte, da haben wir's.
32:37Es gibt's recht.
32:37Die Narbe.
32:38Ich mein, die hat doch einen Knall.
32:40Das ist doch psychisch krank, wenn man sich so in eine viele Geschichte reinsteigert,
32:43oder nicht?
32:44Schon gut.
32:48Ja, bitte.
32:49Wer kommt denn jetzt?
32:51Keine Ahnung.
32:53Guten Tag.
32:54Hallo.
32:55Guten Tag.
32:55Sind Sie...
32:57Ist das hier das Ermittlungsbüro Schnell?
33:00Ja, private Ermittlungen, Frau Nitschek.
33:02Und Schnell.
33:03Und Sie sind?
33:04Ich bin...
33:06Mein Name ist von Weißvogel.
33:09Entschuldigung, ich wollte nicht stören.
33:11Ich...
33:11Aber meine Tochter hat sie doch...
33:15Was ist Ihr Lieblingsfilm?
33:17Sie ist 22, ich weiß.
33:20Aber eigentlich, ähm...
33:23Also ich, ähm...
33:24Ich hab einen Vortrag hier in Wien und da dachte ich mir, ich treff sie.
33:26Also hab ich sie angerufen gestern.
33:29Und äh...
33:30Da sagt sie mir, sie ist in Italien.
33:33Was ist daran so ungewöhnlich?
33:35Was soll sie in Italien?
33:38Naja...
33:38Ich mein, es war vor allem die Art und Weise, wie sie es gesagt hat.
33:41Mhm.
33:43Ähm...
33:43Sie müssen wissen, äh...
33:44Lucia ist...
33:45Sie übertreibt gern, äh...
33:48Steigert sich dann in Dinge rein, die in Wirklichkeit ganz anders sind.
33:50Entschuldigen Sie aber, Herr von Weißvogel, ich weiß jetzt nicht genau, was Sie von uns eigentlich wollen.
33:56Sollen wir Sie suchen oder was?
33:58Ich wüsste gerne, was Sie in Ihrem Auftrag herausgefunden haben, denn ich hab das Gefühl, dass sie mir etwas verheimlicht.
34:05Woher wissen Sie denn überhaupt, dass Ihre Tochter uns engagiert hat?
34:08Wie hat's mir gesagt?
34:09Also, ich mein, sie hat mich um eine nicht unerhebliche Summe Bargeldes gebeten.
34:14Da wollte ich schon wissen, wofür.
34:16Ja, Geld ist kein Problem, klar.
34:17Apropos Geld, wollen Sie einen Kaffee?
34:20Ja.
34:21Haben Sie einen Euro?
34:21Na, das übernehme ich.
34:24Cappuccino?
34:24Gerne.
34:26Ohne Zucker.
34:26Gut.
34:28Hat Ihre Tochter Ihnen auch erzählt, wofür sie uns engagiert hat?
34:32Äh, ja, also wegen Ihres Freundes, dachte ich, also dieser Marius.
34:38Marius.
34:39Genau.
34:39Ich hab ihn persönlich noch nicht kennengelernt, aber man kann ja vieles über seine Projekte im Internet sehen.
34:44Also, manche Sachen sind ja sehr naiv idealistisch, andere gefallen mir.
34:48Ja.
34:49So, bitteschön.
34:50Vielen Dank.
34:51Ähm, aber vor allem, äh, ist sie total verliebt in ihn.
34:56Mhm.
34:57Das war schon von Hochzeit die Rede.
35:00Mhm.
35:02Mhm.
35:03Aber vor drei Wochen war dann plötzlich alles ganz anders.
35:08Da waren ihre neun Freunde von diesem Verein plötzlich, äh, fanatische Aktivisten.
35:13Und sie hatte Angst, dass Marius durch die, äh, ernsthafte Probleme bekommt.
35:19Also, deswegen hat sie sie doch engagiert, oder?
35:24Ich fürchte, im Moment ist eher Ihre Tochter das Problem.
35:39Du bleibst da, und du kommst mit mir.
35:40Super.美gen
35:42Panzer, den siehst du übern möchtest. Ich weiß
35:58nicht, dass sie auch letztes Jahr nicht nicht kennenlernen wurden. Martin Spaß
36:03hat mir vor drei Wochen.
36:21Weg da! Oder ich tue mir was an. Oder ihm. Frau von Weißvogel. Leg uns die Waffe auf den Boden.
36:31Ich bleib da und wir reden miteinander. Okay? Wie geht's dem Marius Schreiber? Kann ich mit ihm reden?
37:02Wir haben noch einen Plan, oder? Du und ich. Ich will dich immer noch unterstützen.
37:08Ich weiß. Wir wollen alle dasselbe. Dass wir was erreichen mit unseren Projekten. Deswegen lässt du mich jetzt gehen, okay?
37:19Aber an unserem Abend damals, da hast du doch gesagt, wir können gemeinsam viel mehr erreichen. Wir. Warum willst du
37:28das nicht mehr?
37:29Aber ich... Wir. Damit meine ich doch uns alle. Alle, die sich bei uns engagieren. Nicht nur dich und mich.
37:38Warum verstehst du das nicht?
37:42Ich weiß nicht. Okay. Gut. Du bleibst da. Ich geh rauf.
37:50Und dann? Ah not.
38:00Lucia!
38:01Woi? Saren sie wahnsinnig? Die werden doch da drin.
38:03Ach, aber man soll der Tochter reden.
38:04Lucia! Kind!
38:05Bitte beruhigen sie sich. Das bringt doch nichts, wenn sie jetzt in ihren Schreien jetzt.
38:08Lucia!
38:08Bitte bleiben sie ruhig, Herr von Weißvogel.
38:12Frau Frost, hallo! Ähm. Na? Wie geht's dem Verlobten? Ich hoffe, gut.
38:19Wissen Sie was? Wir haben uns nämlich gedacht.
38:20Jetzt, wo Sie ihn von den Entführern befreit haben,
38:22wollen Sie ihn doch bestimmt Ihren Vater vorstellen, oder?
38:25Ja.
38:25Oder nicht?
38:27Dürfen wir reinkommen?
38:32Danke.
38:33Gehen wir. Wo gehen wir rein?
38:34Danke.
38:35Bitte bleiben Sie ruhig, das bringt es uns los.
38:43Nicht! Verschwind!
38:44Nein!
38:44Warte!
38:55Papa.
38:57Lucia.
39:00Legen Sie die Waffe auf den Boden und weg vom Herrn Schreiber.
39:02Waffe runter!
39:03Lucia! Lucia!
39:05Lucia, schau mich an!
39:06Das ist die Maja, das ist eine Freundin von mir.
39:08Ich kenne die schon sehr lange.
39:09Waffe weg!
39:09Berühr dich.
39:11Lucia, bleib bei mir. Komm, bleib bei mir. Bitte.
39:14Schau, wen ich dir mitgebracht habe.
39:15Ja, komm.
39:16Und machst du deinen Papa gar nicht richtig begrüßen?
39:22Komm.
39:24Leg die Waffe weg, ja?
39:29Bitte.
39:38Die ist ja gar nicht echt.
39:43Alles okay?
39:44Ja.
39:46Papa, schau.
39:47Das ist Marius.
39:49Marius, das ist mein Papa.
39:51Papa, der ist so großartig.
39:52Sind Sie verletzt?
39:53Na, ist gut schon.
39:53Er hat ganz tolle Ideen, genau wie du, weißt du.
39:56Richtig, alles okay?
39:58Ja.
39:58Komm.
40:00Herr Schreiber, es tut mir wirklich wahnsinnig, wahnsinnig leid.
40:06Aber, Herr Schreiber, bitte, geben Sie meiner Tochter eine Chance.
40:15Ich glaube, was der Herr Weißvogel eigentlich sagen möchte, ist, dass er, wenn Sie von einer
40:20Anzeige absehen, seine Tochter mitnehmen wird und sie in der Sekunde in psychiatrische
40:24Behandlung kommen wird.
40:32Was sagst du dazu?
40:37Ja, okay.
40:40Hilf mir Sie bitte.
40:41Gut.
40:43Dann, äh, gehen Sie jetzt mit mir runter, ja?
40:47Wot ihr?
40:48Magst du mit der Dame mitgehen?
40:49Ich, ich komme gleich nach.
40:51Und dann gehen wir nach Hause.
40:53Hm?
40:56Marius, wir schaffen das alles, ja?
41:00Sie müssen leider auch mitkommen.
41:04Angelika.
41:04Alles Gute für Sie.
41:05Ja.
41:05Komm, wir müssen hinten raus.
41:06Das Latko ist gleich da.
41:07Wir fahren wirklich alles dicht zu einem Herr von Weißvogel.
41:10Bitte beeilen Sie sich.
41:21Wo müssen wir hin?
41:22Da sind sie hin.
41:32Alles gut.
41:33Alles gut.
41:35Was ist hier los, Landauer?
41:37Alles gut.
41:37Die Frau von Weißvogel hat sich ohne Widerstand ergeben.
41:40Aber wie ist das?
41:41Das war alles ein Riesenmissverständnis.
41:45Missverständnis.
41:46Und was ist mit der Waffe?
41:47Es hat doch geheißen, sie ist bewaffnet.
41:49Spielzeug.
41:50Das ist eine Spielzeugwaffe.
41:51Die Frau von Weißvogel hat es in der Hand gehabt und wir haben natürlich über die
41:54Entfernung glaubt, dass sie echt ist, ist ja klar.
41:56Und wegen einem Missverständnis alarmier ich das Sondereinsatzkommando.
41:59Das ist doch scheiße.
42:00Ja, ich habe dir doch gesagt, du sollst erst kommen, wenn ich die Lage gecheckt habe.
42:04Das wird ein Nachspiel haben, Landauer.
42:16Hey.
42:21Ja, also ich habe gedacht, du hast nicht angerufen.
42:26Ja.
42:27Da habe ich einfach vorbeigeschacht.
42:28Ja, das ist gerade ein bisschen ungünstig.
42:35Sieg es nicht.
42:38Ja.
42:45Na gut, dann...
42:50Ciao.
43:08Also ich weiß nicht, dieser Job.
43:11Nichts als Angeber, Verrückte und Lügner.
43:14Das war beim Anderen auch nicht besser.
43:16Na ja, aber da haben wir wenigstens hin und wieder Leute verhaften können.
43:20Also das fehlt mir nicht.
43:23Geht dir das wirklich nicht manchmal ab, dass wir nicht mehr bei der Polizei sind?
43:28Nein.
43:29Oder ja, doch, der Kaffee war dort besser.
43:32Viel besser.
43:33Apropos Kaffee.
43:34Wir haben doch jetzt das Geld von der Frost wie im Winter bekommen.
43:36Da könnten wir uns doch jetzt endlich eine richtig gute Espressomaschine leisten, oder?
43:42Was denn?
43:43Die hat doch das Geld in die Hand gedrückt, die Hunderter.
43:46Ich habe sie dem Vater wieder zurückgegeben.
43:49Was hast du?
43:51Angelika.
43:52Seine Tochter ist nicht gesund.
43:53Es wäre einfach nicht richtig gewesen.
43:55Fraditschek, du bist unmöglich.
43:59Danke.
44:00Na nicht.
44:02Für mich gefällt es.
44:03Schön langsam.
44:04Hallo, hallo.
44:06Maja.
44:06Na?
44:07Habt ihr einen Hunger?
44:08Maja.
44:09Ja, danke.
44:11Bitte.
44:12Das ist ja wie früher.
44:13Ja.
44:14Da, bitte.
44:15Toll.
44:18Danke.
44:21Und da, bitte.
44:22Ah ja, wie früher.
44:24Ja.
44:25Ja.
44:26Habt ihr schon einen Namen zu euren Unternehmen?
44:30Wir denken noch.
44:33Wie wärs mit Schnell und Co.?
44:38Was?
44:38Und ich bin dann der Co.?
44:41Achso.
44:42Entschuldige.
44:43Das ist nicht so toll, ja.
44:44Entschuldige, tut mir leid.
44:45Und wie wärs mit Frasch?
44:48Frasch?
44:50Ja, ne?
44:50So wie Schnell, nur halt Frasch.
44:54Ich glaub, wir denken noch ein bisschen drüber nach.
44:56Ich glaube, wir sehen uns beim nächsten Mal.
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