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  • vor 6 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:02Hallo.
00:09Schlag mit einem stumpfen Gegenstand.
00:13Ist jetzt mal süß für zwei dein Tod.
00:24Servus.
00:29Was haben wir denn da, Frau Morawetz?
00:33Ein Gartenhandschub.
00:35Bitte, wer erschlägt jemanden beim Garteln?
00:44Alles in Ordnung bei dir?
00:46Ja, ja. Gehen wir.
00:49Ciao, Flora.
00:50Ciao.
01:19Danke schön.
01:20Danke schön.
01:20Danke.
01:21Angelika.
01:23Könnte ich kurz mit dir reden?
01:26Ich geh schon mal vor, Herr Staatsanwalt.
01:28Ja.
01:32Es tut mir leid, Christian.
01:35Das war ein Fehler, ich ...
01:37Darum geht's nicht.
01:40Wir nehmen die Ermittlungen gegen deinen Sohn wieder auf.
01:46Es gibt da ...
01:48neue Erkenntnisse im Fall Nico Schnabel und deswegen ...
01:53Auf jeden Fall wird Jan ...
01:56ziemlich stark belastet.
01:59Diesmal sehr konkret.
02:04Hey, es tut mir leid.
02:25Entschuldigen Sie, wer hat Sie da reingelassen?
02:29Die von unten.
02:30Die haben mich raufgeschickt sollen.
02:32Mhm.
02:33Weil ich hab nämlich einen Mord zu melden.
02:35Bitte.
02:35Deinen Mord?
02:37Ja.
02:39Na gut.
02:44Und?
02:45Was hast du gefunden?
02:47Nur eine kleine Hektik, meine Liebe.
02:48Komm, iss erst mal was.
02:50Ich kann doch jetzt nichts essen, Kemal.
02:52Na geh, ich hab dir extra dein Lieblingsmenü bestellt.
02:54Kemal, bitte.
02:56Gut.
02:57Der Nico Schnabel war in Karpfenberg.
02:59Wann?
03:00Ungefähr vier Wochen vor seinem Tod.
03:02Und?
03:03Weiter?
03:03Ja, ich hab seine gesamte Festplatte gespiegelt.
03:06Anscheinend hat er dort in der Gegend ein Event für seinen Vater organisiert.
03:09Ja.
03:10Das Body and Soul Weekend.
03:12Zur Eröffnung von einer Therme, die die Firma vom Schnabel dort hingebaut hat.
03:16Naja, und laut seinem Navi ist er am 12. Mai hingefahren und am 15. wieder zurück.
03:20Und?
03:21Am 14. hat er die Melanie Gruber recherchiert.
03:23Was? Ich glaub's nicht.
03:25Und das ist alles monatelang beim Schnabel rumgelegen.
03:28Mhm.
03:29Besser spät als nie.
03:31Das steht jetzt aber nicht echt da.
03:32Na?
03:33Na?
03:34Da steht, streit dich nie mit einer schönen Frau.
03:39Weißt du, was bei mir steht?
03:44Zahl dem Kemal sein Essen und hol dir die Mose und den Jan zum Verhör.
03:47Mhm.
03:48Also, Name?
03:50Christine Zeitzelberger.
03:52Nein.
03:53Ihr Name, Herr...
03:55Bi... Biener.
03:56Eberhard.
03:57Eberhard Biener.
03:59Biener.
04:00Mit mir kurz nicht.
04:02Eberhard.
04:04Und Sie wohnen?
04:05Ja, aber wollen Sie nicht zuerst wissen, was passiert ist?
04:10Sie haben recht, Herr Biener.
04:12Also, schießen Sie los. Erzählen Sie mir, was passiert ist.
04:16Gut, also das war...
04:18Ach so.
04:19Wie ich gestern in der Früh ins Haus gekommen bin.
04:22Entschuldigen Sie, in welches Haus?
04:23Ja, mir tut, wo ich arbeite.
04:25Und, wo arbeiten Sie?
04:26In der Wilhelms-Rubbstraße 133.
04:29Mhm.
04:29Bei meinem Professor Haberzettl.
04:31Der...
04:32ist ja leider...
04:33grad vor ein paar Wochen gestorben.
04:36Das tut mir leid.
04:38Hm?
04:41Ja...
04:41Ja?
04:42Das sollten Sie jetzt aber vielleicht schon einmal aufschreiben.
04:44Weil das ja auch der Nachwort ist.
04:46Von dem Mord?
04:47Ja.
04:48An der Frau Zeitelbauer?
04:49Berger.
04:50Wer ist jetzt der Berger?
04:51Zeitelberger.
04:52Entschuldigen Sie, also...
04:53Ja.
04:54An der Frau Zeitelberger?
04:55Ja.
04:56Aber Herr Biener, warum haben Sie nicht gleich die Polizei gerufen?
04:59Ich...
05:00Ich hab ja einfach gar nicht gewusst, dass sie überhaupt tot ist.
05:03Aha.
05:04Und, äh...
05:05Wie sind Sie dann drauf gekommen?
05:06Ja, was soll denn sonst mit dir?
05:07Was ist jetzt ja nicht?
05:10Ein Pfuhabend, da...
05:13Wollt sie die Lilli abmucksen, nicht?
05:15Und am nächsten Tag war sie dann spurlos verschwunden.
05:17Mhm.
05:17Und, äh...
05:18Wer bitte ist jetzt die Lilli?
05:20Eigentlich heißt sie Liliane.
05:22Liliane a quarta pretensis.
05:25Aber der Herr Professor und ich, wir haben immer nur Lilli zu ihr gesagt.
05:29Weil wir haben sie ja quasi aufgesagt, seit so klein war.
05:31Schön.
05:32Und da kommt dann dieses Weib daher, nicht?
05:35Und sagt, die Lilli muss weg.
05:37Ja, bitte hab ich mich natürlich geweigert, nicht?
05:39Und dann stirbt diese Bisskuhn da hinaus wie eine Furie und kommt mit so einem Muster am Kugelmesser wieder zurück,
05:45das noch da zu rostig war und fang wie ein Gestöger da an der Lilli herum zu hagen.
05:50Viel mehr wie ein paar Blattln hat sie nicht weggebracht.
05:52Weil die Lilli ist ja ja ein Fest, eh.
05:54Entschuldigung, Herr Biner.
05:56Versteh ich Sie richtig?
05:58Sie wollen mir also sagen, dass die Frau Zeitlberger von einer Pflanze gefressen worden ist?
06:03Ja, wenn ich Ihnen sag, weg war's.
06:05Mit Putz und Stinkel.
06:07Und seitdem ist die Lilli.
06:09Sie müssen es eh nicht glauben.
06:10Um ganze drei Zentimeter gewachsen.
06:33Ach, na endlich.
06:34Ist das jetzt die ganze Zeit gewartet?
06:37Hallo.
06:37Ja, Chefinspektorin Schnell.
06:39Das ist der Herr Biner.
06:41Er glaubt, dass eine gewisse Frau Zeitlberger von einer Pflanze gefressen worden ist.
06:46Das glaub ich nicht.
06:46Nur das weiß ich.
06:48Aha.
06:49Und warum wissen Sie das?
06:51Bitte?
06:51Das hab ich alles jedem Kollegen schon erzählt.
06:54Aber der will sich ja nix aufschreiben.
06:56War du nicht?
06:56Ich bin ja schon angerufen unten, dass sie ihn holen aber.
07:00Was haben Sie denn da in Ihrer Tasche, Herr Biner?
07:02Den Beweis bitte.
07:09Da.
07:11Der ist nämlich im Topfer der Lilli gegen.
07:18Na dann wissen wir jetzt wenigstens, wer sie ist.
07:21Na ja, vielleicht sollte man doch noch den Herrn Biner fragen, wenn er schon da ist.
07:23Gut, ich hol ihn.
07:29Herr Biner, bitte.
07:30Herr Biner, bitte.
07:30Die Ermittlungen gegen den Jan werden wieder aufgenommen.
07:35So, Herr Biner, ist das die Frau Zeitlberger?
07:39Ja, Herr Biner.
07:40Wie ist es?
07:45Ja, natürlich ist sie das.
07:48Ja, und die Lilli.
07:50Wenn ich verstehe das alles nicht.
07:52Ja, Herr Biner, die Frau Zeitlberger ist nicht von einer Pflanze gefressen worden,
07:57sondern jemand hat sie erschlagen und in der Donau versenkt.
08:01Ja, und das heißt ja, dann ist ja die Lilli unschuldig.
08:06Ja, Herr Biner, danke.
08:08Und ich hab mir die ganze Zeit schon so gesorgen gehabt.
08:11War ja bei uns gehabt.
08:16Wo?
08:16War sie auch noch nix?
08:18Offensichtlich schon.
08:21Was denn?
08:30Von wem warst du das mit den Ermittlungen?
08:33Der Christian hat's mir heute in der Früh erzählt.
08:36Der Christian?
08:40Schau, vielleicht ist es besser so.
08:43Was?
08:44Für wen ist das besser?
08:45Für wen Jahren, wenn er dann im Gefängnis sitzt?
08:49Nein, Stefan.
08:50Für uns, weil wir dann nimmer mit dieser Lüge leben müssen.
08:52Du?
08:53Du?
08:53Damit du dann erleichtert bist?
08:56Weißt du was?
08:58Ich halte diese Selbstgerechtigkeit, die heute ist nimmer mehr aus.
09:02Diese selbstgerechte Scheiße!
09:20Mein Vater hat vorangrufen.
09:22Frau Mona!
09:23Polizei!
09:26Scheiße, der Schnabel hat uns verpfiffen.
09:28Wir machen nicht auf.
09:29Die kommen doch sicher wieder, sollen wir einfach hier blöd rumsitzen.
09:32Frau Mona!
09:36Der war bei der Polizei.
09:37Warum sind die sonst hier?
09:38Jan, hör mir zu.
09:38Wir müssen jetzt zusammenhalten, okay?
09:41Dann kann uns nichts passieren.
09:43Hey!
09:44Wir sind unbesiegbar.
09:55Und das alles wollte die blöde Gute mir raus rupfen und umhacken lassen.
10:01Ein Kriegs, das die mir aus dem Verkehr gezogen hat, wenn sie mich fragt.
10:05Na, wie ich hier?
10:06Ich weiß wo er ist.
10:18Ich weiß wo er ist.
10:19Danke.
10:20Komm, es ist nur weiter.
10:23Servus.
10:24Na, Schans.
10:26Da ist sie.
10:28Und zu ihr lili.
10:29Und sonst.
10:31Na, boom.
10:35So, weil der Papa schon lange nicht da wach ist.
10:38Ein paar Tropfen.
10:40Und dann ist sie auch wieder gut, gell?
10:45So, Schans.
10:46Da hat sie herumgesabelt, die Schrägschau, die Zwickliche.
10:53Oh, ja.
10:59Na, hat's dich bissen?
11:01Wann haben Sie denn die Frau Zeitelberger zum letzten Mal gesehen, Herr Piner?
11:05Na, am Abend.
11:07Mhm.
11:08Bevor es verschwunden ist.
11:10War das auch der Abend, an dem sie an der Pflanze herumgesägt hat?
11:14Ja.
11:16Dabei hat ich das Haus noch nicht einmal offiziell gehört.
11:20Aber die ist ja schon ammarschiert gekommen, da war der Professor noch nicht einmal geheilt.
11:25Wie man so sagt.
11:26Ist er das?
11:28Ja.
11:30Da waren die Lilien, ein ganz kleiner Ableger, sagst du?
11:33Ja, süß.
11:35Gut.
11:36Ähm, die Frau Zeitelberger hat das Haus also geerbt, ja?
11:38Ja.
11:39Sie war die einzige Tochter, nicht?
11:42Aber gekümmert hat sie sich nie um ihn, solange er noch gelebt hat, der Professor.
11:46Er hat immer noch aufgeregt.
11:47Wie die Wedel, hat sie gesagt, muss nicht der Wedel da so herumstehen, Papa?
11:52Die Halle könnte so schön sein.
11:54Schaffen Sie mir das Zeug aus den Augen, Herr Piner, hat sie gesagt.
11:58Da vertragen ja die meisten die ganze Umstellerei da gar nicht.
12:01Der Maulpap hat da hinten zum Beispiel halt leider gelbe Blaschen gelegt.
12:05Mhm.
12:05Oje.
12:06Ja?
12:07Da dringend hat sie sich ausgebreitet.
12:10Mit den Flascherln und Dupertln und die ganzen Sticker.
12:20Herr Piner, wo waren Sie eigentlich, während die Frau Zeitelberger an der Lille herumgeschnitten hat?
12:27Ich?
12:28Ich bin in den Garten gegangen.
12:30Aber Herr Piner, da haben Sie ja die Lille quasi im Stich lassen.
12:35Der hat die Zeitelberger schon aufgehört gehabt, mit ihrer Herumvandalisiererei.
12:39Aha, und wieso?
12:40Weil ihr Mann gekommen ist.
12:41Ihr Mann?
12:42Ich hab' nicht verstanden, dass sie das auch mit der Raum tut.
12:45Aber er, der Zeitelberger, war ja nichts besser.
12:47Immer hohen Stabliergeld.
12:50Kein Wunder, dass der Professor gesagt hat, der kommt mir nicht ins Haus.
12:53Das heißt, der Mann hat auch da gewohnt?
12:56Der hat, nein.
12:57Aber woher denn?
12:58Der hat im Stich gegeben.
12:59Weil der Professor gestorben ist.
13:01Mhm.
13:01Und hat ihr Bärte gesagt, dass er sich über die Häuser haut.
13:05Deswegen war er ja so grantig.
13:06Das heißt, die haben hier gestritten oder wie?
13:08Und wie?
13:09Ich war im Garten draus.
13:10Ich hab's bis außen schreien gehört.
13:12Und was haben Sie gesagt?
13:14Er hat gesagt, dass er die Hälfte von Gott gehört.
13:17Und da hat sie gesagt, dass er gar nichts kriegt.
13:18Und dann hat er gesagt, das werden wir schon noch sehen.
13:20Und sie hat gesagt, dass er sich schleichen soll.
13:23Oder sie haut die Küberei, nicht?
13:25Also die Polizei.
13:25Ja, und dann?
13:27Ist er gegangen.
13:28Und Sie?
13:29Ja, ich bin auch gegangen.
13:31Und die Frau Zeitlberger?
13:32Die?
13:33Na ja, die ist da geblieben.
13:35Und was hat sie gemacht?
13:36Das weiß ich nicht.
13:38Ich bin ja kein Hellseher.
13:42Gut.
13:43Die haben was miteinander.
13:46Und glauben, dass es keiner merkt.
13:50Haben Sie ihnen mal den Garten angeschaut?
13:53Ja.
13:54Was sagen Sie?
13:55Ja.
13:55Wie ich mit der Nagelschere.
13:59Der jungen Rosenmann und Pampern.
14:02Das ist alles, was er kann.
14:04Aber Frank Gärtner hat ja nicht die geringste Ahnung, Herr Kollege.
14:13Guten Tag.
14:14Frau Petrus?
14:15Ja.
14:15Chefinspektor Franitschek.
14:17Chefinspektorin, schnell.
14:18Hätten Sie einen Augenblick Zeit für uns?
14:19Endlich.
14:20Ich habe schon gedacht, Sie kommen gar nicht mehr.
14:22Danke.
14:23Ich habe es noch nicht fertig gebracht, das Körbel wegzuräumen.
14:26Obwohl ich jedes Mal anfangen muss zu heulen, wenn ich sehe.
14:30Okay, ja.
14:31Frau Petrus, wir sind wegen Ihrer Nachbarin hier, wegen der Frau Zeitlberger.
14:35Ich habe zwar schon alles Ihren Kollegen erzählt, aber ich sage es Ihnen gern noch einmal.
14:38Und egal, was die Frau Zeitlberger behauptet, ich habe Augen im Kopf.
14:42Und ich habe es gesehen.
14:44Sie haben was gesehen?
14:45Was haben Sie denn gesehen?
14:46Na, dass es der Wagen von der Zeitlberger war, der die Shakira tot gefahren hat.
14:52Alles klar.
14:53Ja, ja gut, Frau Petrus, wir sind nicht wegen der Shakira da, sondern wegen der Frau Zeitlberger.
14:59Frau Petrus, die Frau tot, sie ist heute in der Früh aus der Donau gefischt worden.
15:03Was geht das mich an?
15:05Wir gehen von einem Gewaltdelikt aus.
15:07Sie ist umbracht worden?
15:09Ja.
15:10Das wundert mich gar nicht.
15:12So eine grausliche Person.
15:14Wann hat denn die Frau Zeitlberger die Shakira überfahren?
15:17Vorgestern Nacht.
15:18Mhm.
15:18Also, ich war Gassi mit der Shaki und die Zeitlberger brettert mit ihrem Kübel die Straßen runter.
15:23So schnell habe ich gar nicht schauen können.
15:26Sie war platt wie ein paar Latschinken.
15:33Genau.
15:35Gut, danke Frau Petrus.
15:36Sie haben uns wirklich wahnsinnig weitergeholfen.
15:39Gerne.
15:39Danke.
15:39Wiederschauen.
15:42Zuerst der Biner, dann die Petrus und jetzt noch der arbeitslose Zeitlberger.
15:46Da brauche ich vorher was zum Essen.
15:47Mhm.
15:50Was will der eigentlich, dass Daniels heute früh?
15:52Es gibt neue Anhaltspunkte im Fall Nico Schnabel.
15:55Sie nehmen die Ermittlungen gegen den Jan wieder auf.
16:04Hat er gesagt, was?
16:07Nein.
16:08Nein.
16:09Aber nicht das Handyvideo.
16:11Das glaube ich nicht.
16:12Da hätten sie die beiden ja gleich festgenommen.
16:15Das wird schon gut gehen, Angelika.
16:17Ja.
16:21Jetzt hätte ich es fast vergessen.
16:24Ich wollte es unter die Rosen begraben, aber dann habe ich gedacht, wenn ich die Reifen abdrücke.
16:29Sie waren in der Tiefkurt Ruhe.
16:30Seit meinem Mann nicht mehr grillt, ist da eh genug Platz.
16:32Papa Schacki.
16:36Ich werde dich nie vergessen.
17:03Wir haben jetzt einen Zeugen, Jan.
17:08Wir wissen, wer geschossen hat.
17:14Du.
17:17Stimmt's?
17:21Eigentlich sehr raffiniert von euch beiden.
17:24Du gestehst und baust drauf,
17:26dass die Mami eh nicht glaubt,
17:28dass der liebe Jan sowas macht
17:30und alles tut, um dich rauszuhauen.
17:34Herr Gott, wie sie dich bekniet hat,
17:35zu sagen, dass die Anna Moser geschossen hat.
17:39Und irgendwann hast du dir den Gefallen halt getan.
17:42Und ich, Trottel,
17:45strudel mich monatelang ab,
17:47um der Anna eine Tat zu beweisen,
17:49die sie gar nicht begangen hat.
17:50Riskiere meine Karriere und meinen Job.
17:56Schieß doch, schieß.
17:58Sagt Ihnen das was, Frau Moser?
18:03Der Nico Schnabel war in Kapfenberg
18:06und hat dort die Geschichte von der Melanie Gruber gehört.
18:10Er hat gewusst, was sie gemacht haben.
18:13Dass sie ein kleines Kind in der Badewanne ertränkt haben.
18:18Nichts, was die eigenen Freunde wissen sollten.
18:21Und dann, ab nach Wien,
18:23neuer Name, neues Image, reicher Freund.
18:25Und dann kommt der Nico und weiß plötzlich alles.
18:28Schön blöd.
18:32Wir haben einen Zeugen, Frau Moser.
18:35Wir wissen, was wirklich passiert ist.
18:43Habe ich Ihnen das nicht immer gesagt?
18:46Was?
18:48Ihr Zeuge.
18:51Das war der Typ in der Halle,
18:52der den Nico Schnabel erschossen hat.
18:54Der Mörder.
18:58Der will es uns in die Schuhe schieben.
19:09Ja?
19:10Herr Zeitelberger?
19:11Wer will das wissen?
19:14Kriminalpolizei, Chefinspektor Franitschek.
19:15Chefinspektorin Schnell.
19:17Ich sag's Ihnen gleich, ich hab nichts angestellt.
19:19Sind Sie gut, Herr Zeitelberger?
19:20Lassen Sie uns bitte rein, es geht um Ihre Frau.
19:22Die Christl, die Fosen.
19:24Also ich sag's Ihnen gleich, die Geschichte, die die trugt, ja?
19:26Das geht auf keine Kuhhaut.
19:27Eine Lüge...
19:28Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, Ihnen das sagen zu müssen,
19:30aber Ihre Frau ist tot.
19:33Was?
19:34Ja, sie ist heute früh tot in der Donau aufgefunden worden.
19:39Sie ist das so offen?
19:42Wann haben Sie denn Ihre Frau das letzte Mal gesehen?
19:45Meine Frau, die Christl ist echt tot?
19:49Ja, also zumindest hat ein gewisser Herr Biener Sie heute in der Früh identifiziert, ja.
19:53Der Biener, der wird auch froh sein, dass es los ist.
19:55Hat Ihnen der Biener erzählt, dass mich mein Christl rausgeschmissen hat?
19:59Weil Sie die Hälfte erben wollten, ja.
20:01Ich sag's Ihnen gleich, das steht mir zu.
20:03Ich bin ja schließlich der Ehegatte, oder?
20:04Haben Sie Ihre Frau nach diesem Streit noch einmal gesehen, Herr Zeitelberger?
20:08Nein.
20:10Moment, haben Sie gesagt, Sie sind von der Kriminalpolizei?
20:13Ja.
20:14Ja, Ihre Frau ist erschlagen worden.
20:17Ah, deswegen, die Gripo.
20:19Moment, aber vorhin haben Sie da gesagt, dass in der Donau das offen ist.
20:24Ja, also sie wurde umgebracht und danach in der Donau versenkt.
20:27Ihr habt aber trotzdem, oder?
20:29Nur wenn Sie nicht der Täter sind.
20:31Nein, bin ich nicht.
20:32Obwohl, manchmal hätte ich das echt erwirken können und durch ein Fleisch war ich...
20:35Ah ja.
20:38Das hätte ich jetzt vielleicht nicht sagen sollen, oder?
20:40Warum haben Sie denn so einen Zorn auf Sie gehabt?
20:43Weil es eine Piesgurin war.
20:44Dann hat es gemäkert und geahmert.
20:46Das Haus ist zu klein.
20:47Du bist zu dick.
20:50Das Geld ist zu wenig.
20:51Wissen Sie, was ich heute im Horoskop gelesen habe?
20:54Der Tag birgt eine große Überraschung für Sie.
20:57Bingo.
20:59Wiederschauen.
21:01Erben, Erben, Erben.
21:05Hat die irgendwer mögen, die Zettelbürger?
21:12Ja.
21:13Daher haben wir heute zum Verhör am Kommissariat.
21:16Mit der Anna.
21:18Angelika.
21:22Hallo?
21:24Ja.
21:25Wann kommst du?
21:26Ich weiß es noch nicht, aber es wird sicher später.
21:29Was hast du was?
21:30Es geht um deinen Sohn.
21:31Ja, ich kann aber nichts für ihn tun, Stefan.
21:36Niemand kann was für ihn tun.
21:38Pass auf, du hast uns das eingeprockt.
21:44Gehen wir?
22:21Gehen wir?
22:51Untertitelung des ZDF, 2020
23:18Untertitelung des ZDF, 2020
23:24Wer sind Sie? Was machen Sie hier?
23:25Mein Name ist Bachmann. Ich kann mich ausweisen.
23:28Hände über den Kopf.
23:31Sie haben mir noch nicht gesagt, was Sie hier mitten in der Nacht machen.
23:33Sie haben das Polizeisiegel durchgebrochen.
23:36Wirklich?
23:36Ja, wirklich.
23:38Ich hab mir gedacht, das ist ein Scherz von der Christel.
23:42Ausweis da drinnen?
23:43Ja.
23:51Wo ist denn die Christel überhaupt? Und was machen Sie da, Herrin?
23:56Privatdetektiv.
23:57Was haben Sie denn hier gesucht, Herr Bachmann, Richard?
24:00Ricky.
24:01Ich bin ein Freund von der Christel.
24:03Ich bin privat da.
24:04Aha.
24:05Aber Sie haben mir immer noch nicht gesagt, was Sie da machen.
24:09Die Frau Zeitlberger ist ermordet worden.
24:12Die Christel?
24:12Ja.
24:14Was?
24:16Wie sind Sie denn hereingekommen?
24:18Ich hab einen Schlüssel.
24:20Einen Schlüssel? Aha.
24:21Warum schleichen Sie dann mit der Taschenlampe herum?
24:24Ja, ihr wollt die Christel nicht aufwecken.
24:25Obwohl sie Ihnen die Eingangstür zugebiegt hat.
24:27Ja, also an Ihrer Stelle würde ich mich fragen, was ich falsch gemacht hab.
24:31Darf ich jetzt gehen?
24:32Bitte, bitte.
24:33Und meinen?
24:34Kriegen Sie dann morgen.
24:35Ich würd sagen, so um neun in Ihrem Detektivbüro.
24:38Ach, das heißt direkt high.
24:40Vielleicht haben Sie sich ja bis morgen ein besseres Geschichtel überlegt.
24:42Das ist kein Geschichtel.
24:43Gute Nacht, Sherlock Holmes.
24:45Gute Nacht.
25:00Gute Nacht.
25:33Die Zeitlberger hat ein Bandscherl gehabt.
25:35Ja.
25:36Die Schreckschraube.
25:37Behauptet zumindest, diese Rieke Bachmann, ja.
25:41Wieso warst du eigentlich noch so spät dort?
25:46Ich...
25:47Angelika, du hättest auch bei mir übernachten können.
25:50Aber es war doch gut, dass ich dort war, oder nicht?
25:52Morgen.
25:52Eben.
25:53Morgen, Flora.
25:54Na, krieg ich auch so an.
25:56Bei uns ist die Maschinen schon wieder hin.
25:58Klein, stark und ohne Zucker, bitte.
26:00Bitte.
26:00Ich mach schon.
26:02Die Wäscheleine, mit der die Zeitlberger zusammengeschnürt war,
26:05ist definitiv aus der Haber-Zeitl-Villa.
26:07Da sieht man noch die Reste.
26:09Die haben wir im Garten draußen an so einem Metallhaken gefunden.
26:11Die Abschnittrenner passend genau zusammen.
26:13Keine.
26:14Mhm.
26:14Das Leintuch, in dem die Leiche eingewickelt war, ist ziemlich sicher auch aus dem Haus.
26:19Zumindest haben wir genau die gleichen im Schlafzimmerkasten gefunden.
26:21Ja, was ist mit der Mordwaffe, Tatort?
26:23Leider.
26:24Bis jetzt noch nix.
26:25Es waren so viele Steine in diesem Garten.
26:27Und dann auch das ganze Grammuri in dem Haus.
26:30Was übrigens sehr interessant war als Beweismittel, das war dieser Hund.
26:33Wirklich? Wieso?
26:34Naja, die Reifenspur war eins auch.
26:36Eindeutig das Auto von der Zeitlberger.
26:38Zum Glück hat der ein bisschen einen Speck gehabt.
26:40Da hat sich dieses Profil so richtig schön abgedrückt.
26:44Sehr schön. Bitte.
26:45Danke.
26:46Was soll man mit dem eigentlich machen?
26:48Also ewig kann er nicht in der Kühlung bleiben.
26:50Sorgt für ein würdiges Begräbnis.
26:51Wir spinnen dir in der Scharke einen Kranz.
26:53Wem?
26:53Der Scharkierer.
26:54Dem Hund.
26:55Gehen wir.
26:59Das Osparietal ist auf einer Länge von neun Zentimetern und einer Breite von acht Millimetern eingedrückt.
27:05Die Wundränder sind ausgefranst.
27:09Im entsprechenden Gehirnareal finden sich kleine Knochensplitter und zwei größere Blutungen.
27:15Es tut mir leid, Stefan.
27:16Mehrere Adern sind geplatzt.
27:18Ich komme heute auf jeden Fall nach Hause, versprochen.
27:20Du kannst machen, was du willst.
27:23Das Gewebe im betroffenen Bereich ist abgestorben, was darauf schließen lässt, dass das Opfer nicht sofort an seinen Verletzungen gestorben
27:30ist.
27:33Gehen wir?
27:35Ja.
27:46Sie werden im Spiegel jetzt gleich zwei Personen sehen, die Sie aber nicht sehen werden.
27:51Und Sie werden mir dann sagen, ob es sich dabei um den Mann und die Frau handelt, die Sie gesehen
27:54haben in der Halle, wie der Nico Schnabel erschossen worden ist.
27:58Ich habe die beiden doch schon am Foto erkannt.
28:00Sie sind unser wichtigster Zeuge.
28:03Sie haben die Tat gesehen.
28:05Sie müssen das Gericht überzeugen, dass die beiden die Täter sind.
28:08Sie dürfen keine Zweifel haben.
28:10Und das Gericht auch nicht.
28:21Anna.
28:22Wir reden später.
28:24Ich habe mir überlegt, ich ruhe vielleicht auch die Anwältin.
28:26Wir reden später.
28:27Die beobachten uns.
28:30Sind das die beiden?
28:33Ja.
28:35Wer hat auf den Nico Schnabel geschlossen?
28:39Der Mann.
28:41Zweimal.
28:44Können Sie das auch vor Gericht unter Eid bezeugen?
28:48Ja.
28:53Morgen, Herr Bachmann.
28:54Morgen.
28:55Sie sind's.
28:56Ja, wir haben uns gedacht, wir bringen Ihnen Ihren Ausweis vorbei.
29:00Und bei der Gelegenheit fragen wir Sie gleich nach Ihrem Bandschal mit der Frau Zeitlberger.
29:03Das war kein Bandschal.
29:04Ach so?
29:05Wir haben uns geliebt.
29:06Ah, ja, schön.
29:08Wann haben Sie sich denn kennengelernt?
29:10Ja, vor ein paar Wochen.
29:12Okay, und wo?
29:14Wo man sich so kennenlernt.
29:17Na, keine Ahnung, ich weiß nicht, wo lernt man sich denn so kennen?
29:20Im Internet?
29:21Nein, nein, nein, nein, nein.
29:21So was mache ich nicht.
29:23Da rennen nur Depperti umeinander.
29:26Ja.
29:28Sie ist zu mir gekommen.
29:30Wegen Ihrem schwindeligen Garten.
29:32Sie war sich sicher, dass er eine Spuse hat.
29:34Und?
29:35Was, und?
29:35Hat er?
29:38Amtsgeheimnis.
29:39Gehen Sie, Herr Bachmann.
29:40So was gibt es ja bei einem Detektiv gar nicht.
29:43Gut, Herr Bachmann, das ist das Handy von der Frau Zeitlberger.
29:46Sie sind so gut.
29:47Rufen Sie sich doch einmal kurz an.
29:49Wieso?
29:50Wieso, wieso.
29:51Das ist doch egal, wieso.
29:51Tun Sie mir doch einfach den Gefallen.
30:06Okay.
30:08Okay, okay.
30:09Sie hat mir ja eine Nummer nicht gegeben.
30:12Ja, sie war eben ein bisschen komisch.
30:14Aber ich habe sie trotzdem gern geguckt.
30:15Ja, wir haben uns eh schon gewundert.
30:17Ihre Nummer ist nämlich im Handy von der Frau Zeitlberger auch nicht eingespeichert.
30:20Aber da habe ich eine Frage.
30:21Sagen Sie, wie haben Sie sich denn getroffen?
30:22Haben Sie einen Briefdorferl geschickt?
30:24Wir haben uns das eben von Mal zu Mal ausgemacht.
30:26Ja.
30:26Ah ja, klar.
30:28Wie war sie denn so?
30:30Lieb?
30:31Nein.
30:32Was?
30:33Sie sind der Erste, der das sagt.
30:35Gut, was haben Sie denn so miteinander gemacht?
30:39Ja, was man eben so miteinander macht.
30:40Ja, abgesehen davon.
30:42Was sonst noch?
30:44Ferngeschaut.
30:45Ferngesehen.
30:46Ah, okay.
30:46Was war denn die Lieblingsserie von der Frau Zeitlberger?
30:50So eine Schmalzserie.
30:52Wege der Liebe.
30:54So heißt es.
30:55Entschuldigung.
30:55Ja.
30:56Mit einem Grafen und einem Schloss.
30:58Ja.
30:59Ja, so genau.
30:59Ja, weiß ich auch nicht.
31:00Schlafen bei sowas immer ein.
31:02Verstehe, verstehe.
31:02Von Sandberg.
31:04Was?
31:04Erik von Sandberg.
31:05So heißt er, der Graf.
31:06Wege der Liebe.
31:08Das war der Notar.
31:09Wegen dem Testament von Professor Haberzettl.
31:12Rein rechtlich hat nämlich die Zeitlberger das Erbe noch gar nicht angetreten, weil sie
31:17eben vorher verstorben ist.
31:19Ja.
31:20Dreimal der Abstraten, wer jetzt erbt.
31:23Keine Ahnung, die Pflanze?
31:25Ja.
31:27Das ist aber jetzt nicht ernst.
31:30Das ist ja Schmäh, oder?
31:33Haben Sie nix gewusst von dem Testament?
31:35Na, wie denn?
31:38Keine Ahnung, wo ich davon gehabt habe.
31:41Ich habe so immer gewusst, dass der Herr Professor ein herzensguter Mensch ist.
31:46Ganz ein Lieber.
31:48Aber...
31:48Na gut, also haben Sie gewusst, dass die Frau Zeitlberger einen Liebhaber gehabt hat?
31:52Na, und wer witzig, soll das gewesen sein?
31:55Was, Sie haben nie jemanden gesehen, der zu ihr auf Besuch gekommen ist?
31:59Na, nie.
32:00Ich bin hier oben zumal gleich heimgegangen.
32:02Keine Ahnung, was die Zeitlberger der Nacht das alles gemacht hat.
32:07Und ich will es auch gar nicht wissen.
32:11Stimmt das wirklich?
32:12Ja.
32:12Ich habe die Hütten da gehört.
32:15Na, die kommen da her.
32:19Ja, Herr.
32:20Ja.
32:23Die Zeitlberger und ein Liebhaber?
32:25Ja.
32:26Mir ist jedenfalls nix aufgefallen.
32:29Ja, und so schaut er aus.
32:31Richard Bachmann.
32:33Noch nie gesehen.
32:35Na dann.
32:38Haben Sie was auf dem Herzen, Frau Petrus?
32:40Ich kann mich doch auf Ihre Diskussion verlassen.
32:45Geht's um Ihr Verhältnis mit dem schönen, jungen Mann da drücken?
32:47Hallo.
32:49Er heißt Carlos.
32:51Er spricht kein Wort Deutsch.
32:52Nee, das muss er wahrscheinlich auch nicht.
32:54Was wollten Sie uns denn eigentlich erzählen, Frau Petrus?
32:58Also, wenn der Carlos und ich Sex gehabt haben?
33:02Also.
33:03Naja.
33:05Sie hat uns beobachtet.
33:08Ja, die Frau Zeitlberger.
33:10Ich habe die Vorhänge zugezogen, aber wenn ich rausgeschaut habe, da war da dieser Schatten am Fenster.
33:16Ein Voyeur war diese Zeitlberger.
33:19Ein Voyeur.
33:20Wann haben Sie das festgestellt?
33:22Keine Ahnung.
33:23Aber seitdem passen der Carlos und ich auf.
33:25Ich muss vorsichtig sein bis zu meiner Scheidung.
33:28Sie haben keine Ahnung, wie rachsüchtig mein Ehemann ist.
33:30Danke.
33:31Auf Wiederschauen.
33:34Auf Wiederschauen.
33:36Auf Wiederschauen.
33:37Angelika, kannst du mir das bitte sagen?
33:45Hallo, Lili.
33:53Na und?
33:58Bitte.
34:02Aha, okay.
34:12Verstehst du das jetzt?
34:15Ja.
34:17Der Nico Schnabel hat keine Zeit verloren.
34:20Am 15. Mai war er wieder in Wien und hat gleich um halb zwölf die Moser angerufen.
34:25Sie ist nicht hingegangen und er hat ihr eine Nachricht hinterlassen.
34:27Zwei Stunden später dann der Rückruf.
34:29Danach haben sie jede Woche miteinander telefoniert.
34:31Es war immer dasselbe Muster.
34:33Der Schnabel ruft die Moser an, meistens ist nicht gleich hin.
34:36Wahrscheinlich hat sie nicht in Ruhe reden können.
34:37Dann der Rückruf.
34:39Und dann irgendwann am nächsten Tag waren ihre Handys kurze Zeit am selben Handymast eingelockt.
34:43Sie bringt ihm die Drogen und haut wieder ab.
34:45Und im zeitlichen Zusammenhang mit den Treffen gibt es immer wieder WhatsApp-Nachrichten vom Schnabel,
34:49wo er ziemlich eindeutig zur Drogenparty einlädt.
34:54Na bitte Frau Kollegin, geht doch.
34:57Spät.
34:58Aber hoffen wir immer nicht zu spät.
35:00Heißt das?
35:01Nehmen Sie die Waden fest.
35:03Und zwar heute noch.
35:17Jetzt hieb schon ab.
35:20Irgendwann musst du ja mit ihm reden.
35:26Ja?
35:27Sie haben den Jan festgenommen.
35:31Angelika, hörst du, was ich sag?
35:36Ja.
35:40Das ist deine ganze Antwort?
35:57Ich kann auch allein auf diesen schwindlichen Detektiv warten.
36:04Nein, nein.
36:23Der kommt wirklich nur einmal.
36:25Na ja, gestern hat er sein Zeug nicht mitnehmen können.
36:48Grüß dich, Herr Bachmann.
36:50Na?
36:52Waren Sie erfolgreich?
36:53Ernst, mir trifft ihr gleich den Schlag.
36:55Wer hat sie denn beauftragt, der Mann von der Frau Petrus?
36:59Ich sag gar nichts.
37:00Ah, das ist keine gute Idee.
37:01M-m, m-m.
37:03Na ja, wohl.
37:04Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch ist ihm sicher.
37:06Was? Wieso?
37:07Ich hab einen Schlüssel.
37:09Aha, und von wem haben Sie den, Herr Bachmann?
37:12Hm?
37:13Hier.
37:14Ist Ihnen die Frau Zeitelberger draufgekommen,
37:16dass Sie seit Wochen hinter der Frau Petrus her spioniert, ja?
37:18Wann haben Sie denn die Kameras installiert,
37:20wie der alte Haberzettel noch gelebt hat?
37:22Der nicht mitbekommen hat, dass jemand in seinem Haus aus- und eingeht?
37:25Ja, aber dann ist er leider gestorben und dann ist die Frau Zeitelberger gekommen
37:29und die war dann nicht mehr ganz so schwerhörig wie der Herr Professor.
37:32Deswegen hat es auch sterben müssen, stimmt's?
37:34Na?
37:36Na, ich war das nicht, ehrlich.
37:39Ja, ich gebe zu, ich hab die Petrus beobachtet.
37:42Schon eine ganze Zeit.
37:43Mhm.
37:44Aber die ist ja clever.
37:46Nie war was drauf auf die blöden Filme.
37:48Ui.
37:50Und der Petrus hat mir einen 50er versprochen für einen eindeutigen Beweis.
37:53Wow.
37:54Ja, und wie dann der Professor gestorben ist, hab ich mir gedacht,
37:56jetzt ist eh niemand im Haus.
37:59Und dann ist die Zeitelberger angedruckt.
38:02Aber die hat ja geschlafen wie ein Murmeltier,
38:03wenn sie ihre Schmalz-Serie geschaut gehabt hat.
38:06Und da hab ich mir halt gedacht, die können...
38:08Was? Was? Was?
38:09Na ja, für einen 50er, oder?
38:10Na. Na, die war schon tot, ehrlich.
38:15Ich hab sie vom Fenster aus da liegen sehen.
38:18Und hab mir gedacht, das ist ihr schlecht geworden oder so.
38:21Und dann sind sie gleich runter, um ihr zu helfen, ja?
38:24Naja, man ist ja kein Unmensch.
38:26Warum haben sie denn nicht die Polizei gerufen,
38:27wie sie dann gemerkt haben, dass sie gar nicht mehr lebt?
38:29Naja, ich hab mir halt gedacht, das...
38:32Was haben sie sich gedacht?
38:33Mein Gott, so schlimm war das auch nicht.
38:35Sie war ja eh schon tot.
38:36Und da haben sie die Leiche einfach in der Donau versenkt,
38:38damit sie weiter in Ruhe ihre Filmchen drehen können.
38:41Für 50.000 kriege in Griechenland ein Haus,
38:43das kann Mama und Papa sagen.
38:45Und wie lange wollten sie das noch durchziehen?
38:47Naja, ich hab mir gedacht,
38:48irgendwann macht jeder einen Fehler.
39:00Und, glaubst du einem die Geschichte?
39:05Jetzt schauen wir uns erst einmal die Videos an.
39:06Komm.
39:16Das Einzige, was wir bis jetzt sicher wissen,
39:18ist, dass alle die Wahrheit gesagt haben.
39:21Der Herr Zeitlberger ist um zwei nach sechs gegangen,
39:24vier Minuten später der Biene.
39:26Um viertel zwölf ist dann der Bachmann gekommen
39:28und ist eine halbe Stunde später
39:30mit dem Auto von der Zeitlberger wieder weggefahren.
39:36Und um vier Siebzehn,
39:39sag einmal, wie schaffst du das mit den Stabern,
39:41ist er dann zurückgekommen,
39:43in sein Auto gestiegen und weg.
39:54Angelika, du solltest wieder einmal nach Hause gehen.
40:24Ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin,
40:39und da unten gibt es einen Hebel,
40:41wenn du den nicht richtig verstehst.
40:43Hallo.
40:43Morgen, du.
40:44Morgen.
40:45Die Flora hat neue Erkenntnisse, die sie mit uns teilen möchte.
40:49Wir kennen jetzt Tatort und Tatwaffe.
40:51Tatort war die Halle und die Tatwaffe ist das da.
40:55Der Blumentopf?
40:56Wir haben Blut, Haare und Gewebereste drauf gefunden,
40:59die zu denen von der Zettlberger passen.
41:01Aber die ist doch im Garten gefunden worden.
41:03Ja, aber es spricht alles dafür,
41:04dass sie mit dem Hinterkopf auf den Topf geflogen ist
41:06und sich dadurch die tödliche Verletzung zuzogen hat.
41:09Bist du hart?
41:10Gehen wir.
41:11Was? Aber ich hab...
41:13Na gut.
41:16Also.
41:18Ich sag's Ihnen gleich, ich hab die Christel nicht gehaut.
41:21Nicht?
41:22Was haben Sie denn dann gemacht?
41:23Haben Sie sich vielleicht geschubst oder gestoßen?
41:25Nein.
41:26Vielleicht wollten Sie sich ja nur ein bisschen einschüchtern,
41:28damit sich was vom Erbe Ihres Herrn Papa rausrückt.
41:31Nein, so wollte ich es nicht.
41:33Nichts.
41:34Nein.
41:34Nein, wie war es denn dann?
41:37Na?
41:39Ja gut, wir sind ein bisschen handgreiflich geworden.
41:41Aber nicht nur ich.
41:42Da, schauen Sie.
41:43Da.
41:44Da hat's mich geratzt, die Furie.
41:46Ja.
41:47Nur weil ich gesagt hab, dass ich genauso recht hab,
41:49in dem Haus wohnen wie Sie.
41:50Ich bin ja der Ehegatt, das ist doch logisch, oder?
41:53Und dann ist sie zurückgegangen, so auf Drama gewinnt.
41:55Und dann hat sie mich ablehört, ich will dich nie wiedersehen.
41:57Du wirst mein Leben nicht zerstören.
41:58Wissen Sie, die hat immer diese Kitschserien angeschaut im Fernsehen.
42:01Ja, und da reden die Leute genauso.
42:03Und dann ist sie rückwärts über so ein Plätschner gestolpert und hat sie den Kopf angehaut.
42:07Und dann hat sie mal im Zorn das Bladl nachgeschmissen.
42:10Aha, Sie sagen also, sie hat sich den Kopf angehaut und ist danach wieder aufgestanden.
42:14Ja, die war, wo ich zum Unterweg gegangen bin.
42:16Ich weiß nicht, wer der Christl den Schädel eingeschlagen hat, aber ich weiß nicht.
42:19Herr Zeitelberger, haben Sie schon einmal was von Gehirnblutungen gehört?
42:24Ja, und da sind Sie nicht auf den Gedanken gekommen, dass der Sturz auf den Blumentopf den Tod ihrer Frau
42:30verursacht haben könnte?
42:31Gehen Sie bitte, die Christl, die war so eine harte Nuss.
42:34Sie hätten Sie hören, so wie es mir noch nachgebläht hat.
42:36Du Arschloch!
42:38Ich werde es vermissen, mein Christl, mein Gott hab sie selig.
42:44Kann ich jetzt gehen?
42:49Ich meine, ich habe jetzt meine Aussage gemacht.
42:52Herr Lettner, auf Sie wartet eine Anklage wegen schweren Raubs.
42:55Da können wir sich doch nicht einfach so gehen lassen.
42:57Aber Sie haben gesagt, dass...
42:59Dass Ihre Hilfe beim Prozess auf jeden Fall berücksichtigt wird, das habe ich gesagt.
43:02Aber ich gehe nicht mehr zurück in das Loch.
43:03Das hätten Sie sich überlegen müssen, bevor Sie den Apotheker niedergeschlagen haben.
43:07Aber das ist doch...
43:09Scheiße!
43:10Ihr habt mich alle belogen, ihr Arschlöcher!
43:12Es war versprochen!
43:14Herr Lettner, beruhigen Sie sich!
43:15Nein, ich beruhige mich jetzt nicht!
43:17Es wäre ausgemacht, es wäre ich doch gar nicht mitkommen!
43:22Wohin werden Sie nicht mitkommen, Herr Lettner?
43:25Nix!
43:26Wer hat Ihnen was versprochen und mit wem werden Sie nicht mitkommen, Herr Lettner?
43:33Danke!
43:37Eigentlich hat der Biene recht gehabt.
43:39Ich meine, mit der Lili.
43:41Da schneidet die Zeitlberger ein Blatt von ihr ab.
43:43Auf dem rutscht sie dann aus und holt sich am Blumentopf eine tödliche Kopfwunde.
43:47Auge um Auge, Blatt um Blatt.
43:50Wie?
43:52Wie verhaftet man eigentlich eine Pflanze?
43:54Ich gehe zu Fuß.
43:56Was?
43:57Von hier nach Hause?
43:58Da brauchst du ja Stunden.
43:59Ich brauche ein bisschen frische Luft.
44:01Du, und was schreibe ich jetzt in den Bericht?
44:05Unfall?
44:06Mord?
44:07Rache einer Pflanze?
44:08Ja, das Letzte.
44:12Das Letzte.
44:14Es ist dringend!
44:15Herr Schnabel!
44:17Sie haben den Philipp Lettner zu uns geschickt.
44:19Ihn geprieft und ihm gesagt, was er sagen soll.
44:22Das habe ich nicht.
44:23Ich habe ihn lediglich für Sie aufgetrieben.
44:26Etwas, wozu die Polizei wochenlang nicht in der Lage war.
44:28Sie sollten mir dankbar sein.
44:30Sie hatten Zugang zu den Ermittlungsakten.
44:32Jetzt leugnen Sie es doch nicht.
44:33Ich weiß es.
44:34Sie hätten Philipp Lettner sonst was in sein drogenverseuchtes Hirn setzen können.
44:38Er weiß, was Sie ihm alles angeboten haben als Gegengeschäft.
44:41Gar nichts habe ich.
44:43Lettner hat Ihnen das gesagt, was er mir erzählt hat.
44:46Dass Jan schnell meinen Sohn erschossen hat.
44:49Sie meinen Zuflust.
44:51Was soll das heißen?
44:53Wollen Sie mir erzählen, dass Sie wieder nichts unternehmen?
44:56Dass Sie den Mörder meines Sohnes wieder laufen lassen?
44:59Sie allein sind schuld.
45:01Sie tragen die Verantwortung, dass der Mörder Ihres Sohnes freigeht.
45:06Wenn der einzige Zeuge jetzt nutzlos ist.
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