Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Monaten

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:18Liebe ist genug
00:37Liebe ist genug
00:58Hypothermie
00:59Sie reagiert immer noch nicht
01:13Ich rede noch mit dem Hausarzt
01:15und sind wir auf der sicheren Seite
01:45Gut
01:47Ja, ich bin gleich unten
01:53Frau Schreiner muss warten
01:55die Notaufnahme
01:55Können Sie gleich mitkommen?
01:57Ich habe zu Hause ein Buch
01:58Übung für jede Schwangerschaftswoche
02:00Mir hat das sehr geholfen
02:01Danke, ich komme zurecht
02:04Aber sie kommt nicht wieder zu sich
02:06Was gibt's?
02:07Herzstillstand durch Hypothermie
02:08Helfen Sie uns
02:09Ich muss mehr sein Bild machen
02:10Das Kind ist im Eis eingebrochen
02:12Der Vater hat sie aus dem Wasser rausgezogen
02:13Er wollte dann mit ihr in die Klinik fahren
02:15Er hatte dabei einen Autounfall
02:16Er hat eine Kopfplatzwunde
02:18Ein blutendes Bein
02:19Er verweigert jegliche Untersuchung
02:21Kommen Sie bitte von der Trage weg
02:22Lassen Sie mich los!
02:24Herr Körner, Sie behindern unsere Arbeit
02:26Ich bleib bei meiner Tochter
02:27Dein hindert mich niemand
02:30Sie sind selbstverletzt
02:31Sie müssen untersucht werden
02:32Erst wenn es meiner Tochter besser geht
02:33Vollstuhl bitte
02:33Ihr Herz schlägt wieder
02:35Herr Jude
02:41Vitalinsuffizienz
02:41Schluck Echo Echo
02:42Na, wohnst du jetzt hier?
02:44Schabdruckme
02:45Mit was quälst du dich denn rum?
02:48Klappenfehler
02:50Drittes Staatsexamen
02:52Übermorgen ist Prüfung
02:53Und warum gehst du da nicht nach Hause
02:54und lernst in Ruhe?
02:56Irgendwie kann ich mich hier besser konzentrieren
02:58Aber hier ist es doch total unruhig
03:00Vielleicht ist es ja das gerade
03:04Schwesternzimmer Schwester Ulrike
03:07Ja, danke
03:09Monika
03:10Könntest du Frau Bremer vom CT abholen?
03:12Ja klar
03:12Danke
03:14Na, soll ich dich was abfragen?
03:15Oh ja
03:18Also, Herr Brenner
03:22Haben wir es bei einem Klappenvizium
03:24mit einer angeborenen oder erworbenen Funktionsstörung zu tun?
03:28Beides ist möglich
03:29Die Klappen des linken Herzens sind am häufigsten betroffen
03:33Leichtgradige Veränderungen
03:34Entschuldigung
03:38Mutti
03:39Das ist ja schön, dass du anrufst
03:42Aber das fragst du noch
03:44Natürlich passt mir das
03:47Ich freue mich
03:48Ja, tschüss Mutti
03:50So, jetzt muss ich doch nach Hause
03:52Meine Mutti denkt doch wirklich an alles
03:54Sie kommt extra
03:56und stellt mir den Rücken für die Prüfung
03:58Das ist ja direkt rührend
04:00Ja
04:06Tut mir leid wegen eben
04:11Wir konnten Ihre Tochter wiederbeleben
04:13aber es hat sich ein Lungenödem gebildet
04:15Was machen Sie dagegen?
04:18Um eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu gewährleisten
04:20haben wir Sie an ein sogenanntes ECMO angeschlossen
04:22Das Gerät reichert das Blut Ihrer Tochter mit Sauerstoff an
04:25Aber sie ist immer noch so kalt
04:27Wir erwärmen Sie nur ganz langsam
04:29um Gehirn, Herz und Lunge zu schützen
04:32Wir tun alles, was möglich ist, Herr Körner
04:34Jetzt würde ich mir gerne Ihre Verletzung ansehen
04:38Bitte kommen Sie
04:39Irgendes für meine Tochter da sein
04:41Sie haben eine Wunde am Kopf
04:43Wir müssen ein CT machen, um eine Hirnblutung auszuschließen
04:46Ihr Bein blutet, möglicherweise haben Sie innere Verletzungen
04:48Jule
04:50Hey, kannst du mich hören?
04:56Sie ist einfach losgelaufen
04:59Nach ein paar Metern ist sie eingebrochen
05:03Als ich sie aus dem Wasser hatte, war sie wie weggetreten
05:08Und der Unfall?
05:11Wir sind ins Schleudern geraten
05:13Jule war hinten im Kindersitz angeschnallt
05:16Zum Glück
05:17Wie können wir Ihre Frau erreichen, Herr Körner?
05:22Das ist nicht möglich
05:41Ich bin sicher, Herr Körner
06:05Hey, Jule, ich bin's, Papa.
06:11Du musst keine Angst haben.
06:15Mach nur die Augen auf.
06:18Wir kriegen ihn hier nicht weg.
06:20Ja, das gefällt mir nicht bei seiner Verfassung.
06:22Was können wir denn hier machen? Fürs Erste.
06:25Die Kopfverletzung richtig versorgen, dabei abtasten, um eine Frakturgruppe auszuschließen.
06:29Und das Bein können wir auch grob untersuchen. Und er muss aus den nassen Sachen raus.
06:38Mein Junge.
06:39Mutti.
06:42Schön.
06:43Sag mal, hast du abgenommen?
06:45Ja, kann sein, der ganze Stress. Aber jetzt bist du ja da.
06:50Ich muss dir jemanden vorstellen.
06:53Das ist Horst.
06:57Mein Sohn Hans-Peter.
06:58Steighofer.
07:00Tja, das wird ja Zeit, dass ich Sie kennenlerne.
07:03Ihre Mutter spricht ja andauernd von Ihnen.
07:04Man könnte direkt ein bisschen eifersüchtig werden.
07:08Brenner.
07:10Freut mich, freut mich sehr.
07:11Sei doch nicht so förmlich.
07:13Ja, also ich bin der Horst.
07:17Gut, dann hole ich mal den Rest vom Gebeck.
07:21Und bring das Wasser mit.
07:23Mach ich. Wir haben genug im Haus.
07:25Bleib nicht so lange.
07:31Danke für die Blumen.
07:32Du hättest mir sagen können, dass du einen Bekannten mitbringst.
07:36Krant da.
07:37Wo leben wir denn?
07:40Horst ist mein Freund.
07:42Mein Partner, wenn du so willst.
07:44Will ich das?
07:45Wir haben uns auf der Reise in die Provence kennengelernt.
07:47Ein Herr, der mit älteren Damen verreist.
07:50Mutti.
07:50Der macht das von Berufs wegen.
07:52Er ist Reiseleiter.
07:55Hier lang.
07:59Ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich verstanden hat, dass er ernsthaft verletzt sein könnte.
08:03Er lässt nicht mit sich reden.
08:05Nachvollziehbar an seiner Situation.
08:06Der Mann steht bestimmt unter Schock.
08:08Wie geht es dem Kind aktuell?
08:09Das ICM-O zeigt Wirkung.
08:11Sie braucht weniger Katecholamine.
08:13Die Temperatur liegt im Moment bei 34 Grad.
08:15Die Pupillen sind lichtreagibel.
08:16Es sieht soweit alles gut aus.
08:18Frau Dr. Globisch, kommen Sie bitte.
08:19Ja.
08:21Und das kann man dem Patienten nicht erklären?
08:22Ich durfte mir nur kurz die Wunde am Kopf ansehen.
08:25Keine Stufe, Taspa.
08:26Tiefe Risswunde am Bein.
08:27Ich habe ein Verband draufgepackt.
08:29Das war's?
08:30Er hat mir unterschrieben, dass er jegliche darüber hinausgehende Diagnostik ablehnt.
08:34Sehr umsichtig.
08:35Aber damit ist die Sache nicht erledigt.
08:37Ich weiß.
08:38Herr Körner hustet Blut.
08:40Wir müssen also auch von einem Thorax-Trauma ausgehen.
08:43Ich gehe gleich runter und rede mit ihm.
08:45Ja, unbedingt.
08:50Und dann?
08:51Denkst du an dauernd Wasser?
08:54Horst hat, wenn du erst Durst hast, bist du schon unterversorgt.
08:57Ja, aber das ist wirklich viel.
09:00Vielleicht solltest du mal...
09:01Junge, sei du Arzt.
09:03Siehst du überall Symptome.
09:05Nee, geht's prima.
09:07So gut wie lange nicht.
09:08Horst hat mich schon im Bus interessiert.
09:10Seine Stimme.
09:13Naja, nicht das Übliche.
09:15Wenn du verstehst, was ich meine.
09:16Nein.
09:18Ich weiß gar nicht, wie ich dir das beschreiben soll.
09:20In der Provence.
09:23In den Lavendelfeldern.
09:25Das ist eine ganz besondere Stimmung.
09:27Die haben auch ein ganz anderes Licht als hier.
09:31Bisher hast du ihn mit keinem Wort erlehnt.
09:33Ich wollte erst sicher sein.
09:37Reiseflirt.
09:37Bin ich so blöd zu glauben, dass das reicht.
09:40Ja, und jetzt glaubst du es?
09:41Ja, warum duscht er jetzt?
09:43Na, Horst achtet auf sich.
09:46Nicht alle Männer tun das.
09:48Könnte ich ja Dinge erzählen.
09:50Bitte keine Einzelheiten.
09:52Entschuldigung.
09:54Ja?
09:55Jetzt gleich?
09:57Ja, in Ordnung.
09:58Ich komme.
09:59Die Klinik.
10:00Ach, schade.
10:02Ja, einmal Arzt, immer Arzt.
10:07Na, haben Horst und ich ein bisschen Zeit für uns.
10:10Wenn du noch duschen willst, weißt du ja, wo alles ist.
10:13Hans-Peter, gibt's ein Problem?
10:16Nein, Mutti.
10:17Alles bestens.
10:25Guten Tag, Roland Heilmann.
10:28Ich bin hier der Klinikleiter.
10:29Schwester?
10:36Herr Körner, wir tun alles für Ihre Tochter.
10:42Sie müssen jetzt an sich denken.
10:47Ich muss jetzt für Jule da sein.
10:53Haben Sie Kinder?
10:55Ja.
10:59Und waren die mal ernsthaft krank?
11:07Dann wissen Sie, warum ich hier nicht weggehe.
11:10Dafür hat jeder Verständnis.
11:12Aber Sie können nur für Ihre Tochter da sein,
11:14wenn es Ihnen selbst gut geht.
11:16Ich bin in Ordnung.
11:24Vor zwei Jahren ist meine Frau,
11:27Julis Mutter, an Krebs gestorben.
11:30Es ging ihr schon länger schlecht.
11:34Ich hatte an dem Nachmittag
11:36eine Besprechung auf der Baustelle.
11:38Nicht mal eine halbe Stunde.
11:41Ich dachte, da bist du ja Nullkommanichts wieder da.
11:45War ich auch.
11:50Aber meine Frau war tot.
11:54Ich verstehe.
11:56Ja.
11:58Sie verstehen.
12:00Ich hätte bei ihr bleiben müssen.
12:06Als meine Frau gestorben ist,
12:11konnte ich auch nicht bei ihr sein.
12:33Wir müssen ihn irgendwie
12:34von mit der Tochter wegkriegen.
12:36Uns läuft die Zeit davon.
12:42Herr Körner hat vor zwei Jahren
12:44seine Frau verloren
12:45und ist nun komplett
12:46auf das Kind fokussiert.
12:48Wenn man ihn sidieren könnte.
12:50Glasrohr und Betäubungspfeil
12:52funktionieren in der Tiermedizin.
12:53Hier ist sowas Körperverletzung.
12:56Ich versuche nur,
12:57mich an der Lösung zu nähern.
12:59Das Kind zu einer Behandlung bringen,
13:01wo der Vater nicht mit darf.
13:03Aber welche?
13:04Wir können Sie unmöglich
13:05durch die Klinik kutschieren.
13:06Er folgt ja sowieso überall hin.
13:08Im Moment geht der Vater davon aus,
13:09dass Julias Überleben von seiner Anwesenheit abhängt.
13:12Ja, es geht ihr ja auch besser.
13:13Wir müssen den Vater nur davon überzeugen.
13:15eher das Gegenteil.
13:19Verstehe.
13:21Verstehe.
13:22Also ich nicht.
13:25Sie wollen dem Vater doch nicht vorgaukeln,
13:27das Kind wäre gestorben,
13:28nur damit Sie ihn zur Behandlung kriegen.
13:29Moment mal.
13:30Wir schalten auf den Testmodus
13:32und simulieren einen Herzstillstand.
13:34Stopp.
13:34Ende der Diskussion.
13:35Es ist völlig unkalkulierbar,
13:37was diese Todesnachricht
13:38bei dem Mann bewirkt.
13:40Ja, aber...
13:40Vielleicht bricht uns auch komplett zusammen.
13:42Ja, du hast recht, Roland.
13:44Aber wir müssen eine Lösung finden
13:46und da sollte jeder
13:46auch noch so absurde Gedanke erlaubt sein.
13:48Dieser hier ist abschließend erörtert.
13:50Das ist unethisch und zynisch.
13:51Das wird es bei uns nicht geben.
13:52Punkt.
13:56Schwester Carola
13:57ruht mir gleich zur Behandlung ab.
13:58Ja?
13:58Das war noch ein kleiner Moment.
14:00Ach, das tut mir leid.
14:00Ich wollte dich da eigentlich raushalten.
14:02Rufbereitschaft ist Rufbereitschaft.
14:03Bärbel, bitte zum Röntgen.
14:05Aber übermorgen ist eine Prüfung
14:06und das Familienprogramm.
14:08War eher eine Überraschungsparty.
14:10Hier.
14:10Verdacht auf Schlüsselbeinfraktur in der 3.
14:12Du sollst schon mal die Anamnese machen.
14:14Dr. Schneider kommt gleich dazu.
14:16Schwester Ulrike?
14:17Ja?
14:17Rauchen Sie bitte.
14:20Wenn du wieder gesund bist,
14:21dann verreisen wir.
14:23Hörst du?
14:25An die Ostsee.
14:29Wo wir mal mit Mama waren.
14:32Weißt du noch?
14:38Mama hat dir den Strohut auf.
14:42Der Wind war so stark.
14:45Und er hat den Strohut einfach weggeblasen.
14:50Herr Körner.
14:53Sie können doch nicht mehr.
14:56Jule ist im Moment stabil.
15:00Sie können wirklich nichts für sie tun.
15:09Ich glaube, es entspannt sich gerade.
15:16Du kannst dich wieder deiner Mutter widmen.
15:17Ist im Moment nicht so nötig.
15:19Wieso? Hast du nicht was an Überraschungsparty gesagt?
15:21Meine Mutter hat nur das dringende Bedürfnis,
15:24mir ihren neuesten Lover aufs Auge zu drücken.
15:26Oh, und?
15:27Typ alternder Gigolo-Reiseleiter.
15:29Im Sonnenstudio verbruzelt, eine Spur zu schick.
15:32Und wenn der redet, denkst du, er moderiert eine Gala.
15:34Moment mal, höre ich deinen eifersüchtigen Unterton?
15:36Warte, ich übersetze es mal kurz für mich.
15:38Du hast gedacht, du hast Mutti ganz für dich alleine.
15:41Und dann, korrigiere mich,
15:42kommt die plötzlich mit einem Kerl.
15:44Ach, darum geht's doch nicht.
15:45Und es ist kein alter Schnarchsack,
15:46dem Haare aus den Ohren wachsen,
15:47sondern Mr. Silberlocke.
15:49Und schlank ist er wahrscheinlich auch noch, ne?
15:51Natürlich.
15:52Sie fühlt sich auf wie ein verliebter Teenager.
15:55Freut sich, wenn sie Zeit füreinander haben.
15:56Ja klar, in dem Alter ist jeder Tag kostbar.
15:59Ich sag dir mal was.
16:00Alleinstehende Mütter und Väter,
16:01die sich nochmal auf jemand einlassen.
16:03Das ist ein Segen für alle.
16:08Herr Körner.
16:11Jule braucht Ihren Vater, wenn Sie wieder wach sind.
16:17Herr Körner.
16:45Herr Körner, beruhigen Sie sich.
16:48Ich bin tot.
16:50Was passiert?
16:55Herr Körner.
16:56Herr Körner.
16:59Können Sie mich hören?
17:00Gucken Sie mich an.
17:01Herr Körner, bleiben Sie bei mir.
17:02Machen Sie die Augen auf.
17:03Herr Flieger.
17:04Herr Körner.
17:05Herr Körner.
17:06Sofort tun Sie die.
17:07Herr Körner.
17:38Jule, ich hab das nur für euch gemacht.
17:45Wie sieht's aus?
17:46Ein tiefer Lungenriss, ausgedehnt als im CT zu sehen war.
17:50Der linke Unterlappen ist komplett zerstört.
17:52Das Zwerchwell hat auch was abbekommen.
17:54Wie willst du vorgehen?
17:56Segment Resektion. Danach übernehmen wir den Zwerchwell-Einriss.
18:00Sein Blutdruck ist im Sinkflug.
18:02Kein Wundern, es läuft hier und läuft.
18:04Er hat mit Sicherheit schon eine Verbrauchs-Koagulopathie.
18:07Er hat sich so unnötig in Gefahr gebracht.
18:13Kommst du, Liebes?
18:16Ich dachte, ich zauber uns was.
18:19Du zauberst was in deinem Training.
18:20Korst ist ein begnadeter Koch.
18:22Rat mal, wer die Servietten so kurz vollgefaltet hat.
18:25Ich lehn mich da mal ganz weit aus dem Fenster.
18:28Das hat er auf Kreuzfahrten gelernt, nicht wahr?
18:31Na ja, so oft wie ich beim Captain's Dinner war.
18:33Übrigens, das sollten wir auch noch machen.
18:35Eine kleine Kreuzfahrt.
18:36So.
18:37Eins nach dem anderen.
18:38Und hier ist das Beste ein Chateau des Valentins.
18:43Den haben wir aus der Provence mitgebracht.
18:45Auf mich müsst ihr da leider verzichten.
18:48Was?
18:49Deine Mutter hat dich als Gourmet geschildert?
18:51Ich habe übermorgen Prüfung.
18:52Ich muss noch lernen.
18:53Na ja, dann.
18:54Ich vergesse.
18:55Ich dachte, deswegen bist du hier.
18:57Ja, ja, natürlich.
18:59Oh, ich bin im Moment ein bisschen aus der Zeit, nicht aus.
19:03Wir lassen Sie eine Flasche da.
19:05So, jetzt aber.
19:06Die Suppe wird ja sonst kalt.
19:08Ja.
19:09Guten Appetit.
19:10Oh.
19:11Ich brauche ja mehr Licht.
19:14Saugen.
19:16Wir hätten keine Minute später anfangen dürfen.
19:19Wie haben Sie das eigentlich geschafft?
19:21Ich meine Ihnen doch noch umzustimmen.
19:32Sie haben den Patienten doch nicht etwa vorgemacht, seine Tochter wäre gestochen.
19:36So was in der Art.
19:37Er ist daraufhin kollabiert.
19:38Frau Dr. Peters, wir hatten diese Variante eindeutig und mit Nachdruck verworfen.
19:42Hatten wir, aber wenn ich nicht gehandelt hätte, wäre er jetzt tot.
19:44Das wissen wir nicht.
19:45Ich schlose jetzt zurück zum Patienten.
19:4719 Uhr in meinem Büro.
19:49Und beten Sie, dass das hier gut ausgeht.
19:52Schere.
19:56Na ja, an das Ende vom Lied könnt ihr euch ja denken.
19:58Das Flugzeug war weg und ich stand muttersehend allein am Airport.
20:03Klingt irgendwie wie der Schluss von Casablanca.
20:06Ja, ein bisschen.
20:08Hm.
20:10Macht schöne Kirchenfenster.
20:12So nennt man das, wenn im Wein bleibt.
20:14Ich weiß, wie man das nennt.
20:16Woher weißt du plötzlich so viel über Wein?
20:18Tja.
20:19Hätte ich auch nicht gedacht, dass mir das nochmal passiert.
20:30Ja, ähm.
20:32Ich freue mich wirklich für euch.
20:34Ich bin noch ein bisschen neidisch.
20:37Du konzentrierst dich erstmal auf deinen Beruf.
20:39Genau das richtige Stichwort.
20:41Bleib doch mal ein bisschen.
20:44Die wollten dir was zeigen.
20:50Aber das ist das Haus in der Provence, dem wir gewohnt haben.
20:53Ist das nicht wundervoll?
20:55Mhm.
20:56Der Garten.
20:57Ganz alt und verwunschen.
20:59Sowas hab ich mir schon immer gewünscht.
21:01Wir haben uns gleich verlegt in das Haus.
21:03Ja.
21:04Wir wollen's kaufen.
21:06Der Entfernung.
21:08Wie oft seid ihr denn wirklich dort?
21:10Immer.
21:11Wir ziehen da hin.
21:12Du?
21:13Du kannst doch kaum Französisch.
21:14Das lerne ich.
21:16Einen guten Lehrer hab ich ja.
21:18Horst arbeitet noch ein bisschen von dort aus.
21:20Und dann genießen wir unser Rentnerleben.
21:22La vie de retretré.
21:24Oui, c'est vrai.
21:29Aber das ist doch sicher teuer.
21:31Ja.
21:32Richtig.
21:35Und damit das alles rund läuft, werde ich das Haus verkaufen.
21:38Welches Haus denn jetzt wieder?
21:40Hm, was?
21:53Sowas ist mir ja überhaupt noch nicht passiert.
21:55Mir auch nicht.
21:56Aber ich bin erst mal froh, dass er das überlebt hat.
22:01Wir alle.
22:03Aber du musst jetzt reagieren, Roland.
22:07Wissen wir denn, wie er das Ganze aufnimmt?
22:08Wir lassen ihn bis morgen schlafen, so kann er sich am besten erholen.
22:12Wenn er aufwacht, sehen wir weiter.
22:22Woran denkst du?
22:24Keine Ahnung.
22:27Dass er auch seine Frau verloren hat und jetzt mit dem Kind allein ist?
22:36Ah, da Sie schon mal dabei sind, Schwester Anke hat angerufen.
22:38Die ist noch mal eine Woche krank.
22:42Sie müssten sie austragen.
22:45Ach so, ja.
22:49Das war jetzt bei Schwester Sybille.
22:53Ist alles in Ordnung?
22:59Ja.
23:00Alles in Ordnung.
23:13Ich denke, du willst noch Lärm.
23:16Das ist mein Elternhaus.
23:19Na und?
23:21Mein Elternhaus gibt's gar nicht mehr.
23:23Da verläuft jetzt eine Hochstraße.
23:26Entschuldige bitte, aber ich lebe hier.
23:28Junge.
23:29Was willst du mit dem großen Haus?
23:31Du bist bald Arzt.
23:32Da kannst du dir eine schöne Wohnung nehmen.
23:34Wer weiß, vielleicht bleibst du gar nicht in Leipzig.
23:36Und deshalb willst du mich von jetzt auf gleich auf die Straße setzen?
23:42Ich hätte nicht gedacht, dass du so egoistisch sein kannst.
23:45So lass ich nicht mit mir reden.
23:48Komm erst mal zur Vernunft.
23:55Wir haben hin und her überlegt, wie wir es dir sagen.
23:59Lese wollte dir einen Brief schreiben und ich hab gemeint, wenn man sich gegenübersteht,
24:02geht's leichter.
24:03Ja.
24:03Und der Chateau Le Valentin sollte ein bisschen nachhelfen.
24:07Oder?
24:07Ich kann mir vorstellen, wie es in dir aussieht.
24:10Du siehst mich heute zum ersten Mal und gleich stehen solche Veränderungen ins Haus.
24:15Wenn du bitte das Wort Haus in nächster Zeit verkneifen könntest.
24:19Hans-Peter, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie deine Mutter aufblüht, wenn wir in Frankreich sind.
24:24Findest du nicht, dass sie ein Recht darauf hat?
24:26Erzähl ich mir, was gut für meine Mutter ist.
24:36Sie haben gegen meine ausdrückliche Weisung einen Patienten bewusst getäuscht und damit sein Leben riskiert.
24:41Ist Ihnen das überhaupt klar?
24:43Ja.
24:44Ich dulde Sie etwas nicht.
24:45Die Arbeit in der Sachsen-Klinik ist Teamarbeit für solche Alleingänge.
24:48Ist hier nicht der Ort.
24:49Jawohl.
24:50Mir haben Sie dazu nichts zu sagen.
24:52Nein.
24:53Dann entziehe ich Ihnen hier mit die Patienten Clemens und Julia Körner.
24:57Und morgen erfahren Sie, was sonst noch auf Sie zukommt.
24:59Gut.
25:02Wollen Sie wirklich nichts dazu sagen?
25:07Der Mann wäre gestorben.
25:08Es ging um Sekunden.
25:10Was hätten Sie ihn so in einem Moment gemacht?
25:13Das ist ja nicht die Frage.
25:16War es das dann?
25:17Ja.
25:25Sie wird weniger mitgenommen als du.
25:27Ihr Gemüt möchte ich haben.
25:29Oder besser nicht.
25:32Ab jetzt bist du die behandelnde Ärztin.
25:34Wieso?
25:35Du hast das selbst gesagt.
25:36Ich muss reagieren.
25:38Also mach es einfach.
25:39Ist gut.
25:41Gehen wir doch irgendwo was trinken?
25:43Gerne.
25:44Du musst noch telefonieren.
25:45Ich warte unten auf dich.
25:53Ach, Frau Kollegin, da sind Sie ja.
25:55Die ganze Klinik spricht von Ihnen.
25:58Darf ich Sie meiner aller...
25:59Nein, Sie dürfen nicht.
26:02Guten Abend.
26:06Und ein Hauch des Todes zog durch den Raum.
26:11Lieber medizinischer Nachwuchs, das ist aber nichts, was Sie nachmachen sollten.
26:15Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.
26:17Und ehrlich gesagt, interessiert mich das heute auch nicht.
26:19Ach.
26:21Sie haben noch gar nicht gehört, dass Frau Dr. Peters eine ganz besondere Methode hat, Patienten zur OP zu überreden?
26:26Tut mir leid, ich kann mich jetzt damit nicht befassen.
26:42Danke.
26:43Schönen Feierabend.
26:44Ja, danke.
26:45Das wünsche ich Ihnen auch.
26:51Wiedersehen.
26:52So.
26:53Dann gehen wir hin.
26:54Wie immer.
27:17Sag mal, hast du das von der Peters gehört?
27:23Irgendwie sind Vater und Tochter nach einem Unfall in die Klinik gekommen.
27:30Die Körners?
27:31Ja.
27:33Und sie wollte den Vater von der Tochter trennen, um ihn auf den Tisch zu kriegen.
27:38Stell dir vor, sie hat ihm gesagt, sein Kind wäre tot.
27:45Hat Dr. Peters dir das erzählt?
27:47Das wird sie mir gerade erzählen.
27:49Nein, im Ärztezimmer ging es darum.
27:52Wie krank ist das denn?
27:56Vielleicht wusste sie keinen anderen Weg.
28:00Es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht.
28:04Auch wenn man so ehrgeizig ist wie unsere Frau Kollegin.
28:11Hast du irgendwas?
28:15Ich bin einfach müde.
28:18Dann geh doch ins Bett.
28:20Ich mache ihr fertig.
28:21Danke.
28:25Danke.
28:30Egoistisch.
28:34Hat er mich noch nie genannt.
28:37Bin ich egoistisch?
28:41Er hätte mich nicht so überfahren dürfen.
28:46Musst du ja nicht damit rechnen, dass du mal eigene Pläne hast mit dem Haus.
28:51Was will er alleine hier?
28:53Vielleicht will er doch noch eine Familie gründen.
28:56Ach, vielleicht will er doch noch.
29:01Wir haben was Konkretes vor.
29:06Bis heute Nachmittag war ja alles gut.
29:11Du weißt, dass meine Ersparnisse nicht reichen für das, was wir vorhaben.
29:17Wenn du dich nicht mehr wohlfühlst damit, dann lassen wir das Ganze.
29:20Ich brauche morgen nur den Makler anzurufen.
29:23Ich brauche morgen nur den Makler anzurufen.
29:28Wichtig ist doch nur, dass wir zusammen sind.
29:40Habe ich mir doch gedacht.
29:43Ich habe lange gelernt und da dachte ich...
29:45Dass es je gemütlicher ist als zu Hause?
29:48Tja, da störe ich nur das junge Glück.
29:51Du klingst wie ein 14-Jähriger, der Panik kriegt bei dem Gedanken, dass seine Eltern noch Sex haben könnten.
29:55Ach bitte, ja.
29:57Er kann kochen, kennt sich hervorragend mit Wein aus, kann Servietten kunstvoll verhalten und ist auch noch witzig.
30:04Und er macht vor allem deine Mutter glücklich.
30:06Aber wie klingt das? Sie wollen nach Frankreich gehen und hier das Haus verkaufen.
30:10Franz Peter, hast du Angst, dass es der falsche Partner für deine Mutter ist?
30:16Oder geht es dir um dein trautes Heim?
30:22Du solltest versuchen zu schlafen.
30:25Ich muss morgen nochmal mit ihm reden.
30:28Ja. Ja, unbedingt.
30:32Das war lieb von dir vorhin.
30:35Dass es auch so geht.
30:38Ohne Haus in Frankreich.
30:42Aber warum sollen wir darauf verzichten?
30:45Wir sind beide noch gut in Schuss, aber wir haben nicht mehr alle Zeit der Welt.
30:49Ja, das stimmt.
30:52Aber weißt du...
30:54Ich möchte nicht zwischen dir und deinem Sohn stehen.
31:01Ich bin kinderlos.
31:03Was?
31:04Wenn wir ihm jetzt sagen, dass er das Haus in der Provence eines Tages erben wird?
31:09Erstmal geht es um uns.
31:13Und vielleicht verkaufen sie das Haus später wieder.
31:15Und suchen uns was Neues.
31:19Na, du hast ja noch einiges vor.
31:21Ja.
31:22Seid ich dich, Kettel?
31:29Red nochmal mit ihr.
31:30Sie war heute bestimmt überfordert, dir das alles beizubringen.
31:32Ja, und mir wirbelt es mein ganzes Leben durcheinander.
31:35Dein ganzes Leben.
31:36Die Hälfte spielt sich doch hier ab.
31:38Ach, je nachdem wie ich übermorgen in der Prüfung aussehe.
31:41Ganz schön alt, wenn du jetzt nicht pennst.
31:44Gute Nacht.
31:45Gute Nacht.
31:55Gute Nacht.
31:58Gute Nacht.
32:10Gute Nacht.
32:18Was ist denn los?
32:20Kannst du nie schlafen?
32:26Du hast doch vorhin von Herrn Körner erzählt. Von seiner Tochter.
32:31Ja, und?
32:37Das war ich.
32:39Ich habe den Kontrollmonitor ausgeschaltet.
32:43Und er dachte, seine Tochter wäre tot.
32:47Du hast was?
32:48Der Mann war schwer verletzt.
32:50Er wäre gestorben und Julia hätte jetzt keinen Vater mehr.
32:54Die Mutter ist seit Jahren tot.
32:56Und dann denkst du, du kannst...
32:57Ich muss an Oskar denken.
32:59An Max und Paulina.
33:05Ich konnte nicht anders.
33:06Was?
33:09Also, ich als Arzt...
33:13Sag mal, weißt du, was das für Folgen haben kann?
33:16Möglicherweise heißt das...
33:18Oberschwester Ade.
33:20Ja, dann ist das eben so.
33:28Ja, und was wird jetzt?
33:34Sag du es mir.
33:40Du musst morgen zur Heimann gehen.
33:49Oder wissen die es schon?
33:51Dann wäre Doktor Globisch anders zu mir gewesen heute Abend.
33:56Das heißt, die Peter stickt dich in der Sache.
34:02Vielleicht hätte er sie es selbst gemacht, wenn ich ihr nicht zuvor gekommen wäre.
34:09Hat sie aber nicht.
34:29Guten Morgen.
34:31Guten Morgen.
34:32Wissen Sie, wie es Herrn Körner und seiner Tochter geht?
34:34Das kann Ihnen Frau Doktor Globisch sagen.
34:37Dr. Heilmann hat mir gestern nach der OP beide Patienten entzogen.
34:40Danke.
34:41Er glaubt, dass Sie...
34:43Das haben Sie aber richtig gestellt.
34:46Sie hätten sagen müssen, dass ich es gemacht habe.
34:52Sie nehmen meine Schuld auf sich?
34:55Meine Schultern sind hier im Moment etwas breiter als Ihre.
34:58Und letzten Endes ist es egal, wer den Schalter umgelegt hat.
35:00Aber ich hatte gestern schon die Aussprache mit Dr. Heilmann.
35:04Was hat er gesagt?
35:06Ja, die Laola-Wähler hat er nicht gemacht.
35:10Ich sag's mal so.
35:11Sie haben das Recht zu schweigen.
35:14Guten Morgen.
35:15Guten Morgen.
35:19Lassen Sie die Dinge, wie sie sind.
35:21Ich glaube, wir haben beide zu tun.
35:33Guten Morgen.
35:38Guten Morgen.
35:39Einmal Brötchen für alle und alles ist in Butter.
35:42Ich dachte, wir wollten...
35:43Du kommst einfach in die Nacht raus, kommst nicht wieder und ich mach keine Auge zu.
35:47Ich hab doch angerufen.
35:48Ja, heute Morgen.
35:49Wo ist eigentlich Horst? Ich dachte, wir wollten gemeinsam frühstücken.
35:53Spazieren.
35:54Ist das doch seine Art, wegzulaufen, wenn's schwierig wird.
35:58Warum sagst du sowas?
36:00Der hat uns bestimmt mit Absicht alleine gelassen.
36:06Morgen.
36:07Wie war die Nacht?
36:10Alles ganz ruhig.
36:11Und geht's Ihnen wieder besser?
36:14Na, weil Sie standen doch gestern so ein bisschen neben sich.
36:18Guten Morgen.
36:19Schwester Asu.
36:20Morgen.
36:21Sie waren doch gestern mit Dr. Peters bei den Körners.
36:23Ja.
36:24Die ETS hat gerade eingerufen. Herr Körners wach.
36:27Schön.
36:27Kommen Sie bitte mit?
36:29Mich kennt er nicht und Sie sind ein bekanntes Gesicht für ihn.
36:31Ja, natürlich.
36:36Sind Sie über die Vorgänge im Bilde?
36:39Ja, soweit.
36:40Gut.
36:49Warum haben Sie nicht wieder aufwachen lassen?
36:53Weil Sie unser Patient sind?
36:58Meine Tochter ist tot.
37:03Ich hab jetzt niemanden mehr.
37:07Niemanden.
37:08Verstehen Sie?
37:09Herr Körner, wir müssen Ihnen was sagen.
37:16Herr Körner, nachdem Sie gestern zusammengebrochen sind, wurden Sie ins CT gebracht.
37:20Währenddessen haben wir Ihre Tochter erfolgreich reanimiert.
37:25Was soll das heißen?
37:27Bei einer Unterkühlung sind die Grenzen zwischen Leben und Tod oft fließend.
37:31Die Symptomatik ist diffus.
37:33Was ist mit Jule?
37:34Ihre Tochter lebt.
37:36Was?
37:36Wir haben Sie ganz langsam auf Körpertemperatur gebracht.
37:40Und wir erwarten in Kürze, dass sie wieder aufwacht.
37:43Dann können Sie zu ihr.
37:47Ganz ruhig.
37:48Bleiben Sie ruhig und atmen Sie.
37:50Sie bekommen 5 Milligramm Naromol.
37:53Zur Beruhigung.
37:55Sie lebt?
37:55Sie kommen bald zu ihr, versprochen.
37:58Kommen Sie bitte.
38:02Sie lebt.
38:11Im Gespräch mit Patienten entscheide ich als Ärztin, welche Informationen er zu welchem Zeitpunkt erhält. Ist das klar?
38:18Natürlich. Entschuldigen Sie bitte.
38:20Sie bleiben jetzt bei Herrn Körner, bis er sich beruhigt hat.
38:23Ich gehe zu seiner Tochter und dann gebe ich Ihnen Bescheid, wann wir die beiden zusammenbringen.
38:26Noch Fragen?
38:26Nein.
38:37Hey, mein Schatz.
38:41Jule.
38:57Sie ist so warm.
39:00Herr Körner, Sie können nur ein paar Minuten hierbleiben. Ihre Tochter ist noch nicht wirklich wach und Sie müssen sich
39:06von Ihrer OP erholen.
39:07Okay.
39:09Hey, Jochen.
39:12Dann bin ich wieder.
39:14Immer noch eine Nacht weg.
39:17Aber jetzt bin ich wieder da.
39:27Papa.
39:29Hey.
39:32Wie geht's?
39:35Gut.
39:36Gut.
39:37Ich möchte mein Gespräch mit Ihnen und Dr. Heimann bitten.
39:42Wir kommen bald nach Hause.
39:43Ich muss Ihnen was sagen.
39:46Was du tust.
39:47Gut.
39:48Wir lassen Sie dann rufen.
39:51Welche?
39:57Ihr Verhalten war in höchstem Maße unprofessionell.
40:01Gerade von Ihnen hätte ich das nicht erwartet.
40:02Ich habe an meine Kinder gedacht.
40:04Können Sie mir sagen, wie ich Sie als Oberschwester halten soll, wenn sich das in der Klinik herumspricht?
40:10Jeder anderen Schwester würde ich jetzt fristlos kündigen.
40:14Ich weiß.
40:14Was?
40:15Ich bespreche mit Frau Dr. Globisch, wie wir auf Ihre Kompetenzüberschreitung personalrechtlich reagieren.
40:21Gehen Sie jetzt an Ihre Arbeit.
40:31Das war aber äußerst väterlich.
40:34Du siehst doch, wie nah es ihr geht.
40:36Und wie nah es dir geht.
40:41Trotzdem werden wir Sie abmahnen, wenn du das schon mit Frau Dr. Globisch besprechen möchtest.
40:44Ja. Und Frau Peters nehme ich mir auch noch mal zur Brust.
40:48Was haben die beiden sich dabei gedacht?
40:50Irgendwie haben die beiden ein Draht zueinander.
40:53Dankeschön.
40:54Und? Geht's besser?
40:56Jule ist wach.
40:58Ich meinte eigentlich dich. War es schlimm?
41:03Ach, du machst Sachen.
41:06Essen wir nachher zusammen?
41:08Mhm. Ich liebe dich.
41:11Richtig auch. Obwohl du unmöglich bist.
41:15Gute Nachrichten. Ich habe Herrn Körner zu seiner Tochter gebracht. Sie ist aufgewacht.
41:20Kann man schon was sagen?
41:21Sie hat ganz normal reagiert.
41:22Das heißt, sie hat keine bleibenden Schäden erlitten.
41:25Ich war vorhin doch bei Dr. Heilmann.
41:28Ja.
41:29Schon gehört.
41:30Hat die Sache für Sie jetzt noch Folgen?
41:33Warten wir ab. Und wenn, das war es doch wert, oder?
41:36Danke nochmal.
41:40Wie Sie das alles durchgezogen haben, das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.
41:43Ich meine, wenn Sie etwas wirklich wollen, dann...
41:46Wissen Sie doch, seit meiner Entbindung.
41:50Ja. Stimmt.
41:54Herr Dr. Peters?
41:55Ja.
41:56Es wurde für Sie abgegeben.
42:08Danke.
42:14Ehrlich gesagt, ich habe mir meinen Besuch bei dir anders vorgestellt.
42:17Ich mir auch. Ich dachte, du kommst, um mir Mut zu machen für meine Prüfung.
42:23Stattdessen schmeißt du mich aus unserem Haus...
42:25aus meinem Haus, in dem du all die Jahre sehr günstig gelebt hast.
42:29Vergiss das bitte nicht.
42:33Bist nicht überzeugt von Horst?
42:37Kannst du mir nicht wenigstens glauben, dass ich...
42:39Es wird doch alles immer schwieriger, je älter man wird.
42:44Und dann plötzlich triffst du nochmal auf jemanden.
42:48Ich meine, gerade du müsstest das doch verstehen.
42:50Hier geht es gerade nicht um mich.
42:52Ja, aber das ist doch nicht gut, dass du immer alleine bist.
42:55Brauchst du nicht, wir...
42:56Wir wollen doch...
42:58Wir wollten...
42:59Wir...
43:00Wir wollten...
43:02Mutti, was ist denn mit dir?
43:03Hier ist es...
43:06Liebe Irma...
43:08Mutti!
43:10Mutti!
43:13Mutti!
43:14Mach die Augen auf!
43:17Mutti!
Kommentare

Empfohlen