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KurzfilmeTranskript
00:01Du bedeutest mir einfach noch so viel.
00:03Mir geht's doch genauso.
00:05Komm nicht mehr aufs Schloss.
00:08Geh David in nächster Zeit aus dem Weg.
00:11David ist erwachsen.
00:13Er kann selber entscheiden, ob er mich sehen will oder nicht.
00:16Ich krieg Lena nicht aus dem Kopf.
00:18Ich hab's versucht, aber es geht nicht.
00:21Was willst du mir damit sagen?
00:23Sie spürt, dass ich sie liebe.
00:25Ich werde in den nächsten Jahren sehr viel Zeit mit Letizia verbringen.
00:28Ich werde sozusagen ihre Ersatzmama, während Katharina sich um ihre Arbeit kümmert.
00:32Sie ist nicht tot.
00:34Was hast du vor?
00:36Ich will aufs Schloss fahren natürlich.
00:38Moni, mach jetzt keinen Fehler.
00:40Hattest du nicht gesagt, das Cortison darf nur einen Arzt spritzen?
00:43Alle Ärzte sind in Notfälle involviert oder unerreicht beim Feierabend.
00:47Ohne das Cortison stirbt er.
00:49Aber du darfst das nicht.
00:51Schwester Linda hat vielleicht nicht regelkonform, aber richtig gehandelt.
00:54Und deswegen ist eine Abmahnung völlig überzogen.
00:57Dann hätten wir jetzt die Staatsanwaltschaft im Haus, das ist Ihnen klar, oder?
01:01Ja, ich Ihnen auch.
01:07Bitte ruf mich an, wenn du irgendwann Hilfe brauchst, okay?
01:09Ich glaub nicht, dass das eine gute Idee wäre.
01:12Nein!
01:13Bleiben Sie hier!
01:15Frau Meier, bitte.
01:16Nein!
01:16Sie dürfen nicht gehen.
01:17Auf gar keinen Fall.
01:18Geben Sie mir sofort meine Tochter zurück.
01:20Es ist nicht Ihre Tochter.
01:24Es ist meine.
01:30Geben Sie mir sofort.
02:05Was machst du denn da, Vanessa?
02:06Gib uns jetzt...
02:07Bleib stehen!
02:10Die Tizia ist mein Kind.
02:13Und sie wird bei mir bleiben.
02:14Wenn Sie nicht sofort tun, was David sagt, dann rufe ich die Polizei.
02:18Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
02:19Es ist mir hingehalten.
02:20Mir reicht's ja.
02:20David, lass!
02:21Was ist das?
02:24Vanessa, gibst mir jetzt ganz in Ruhe das Kind wieder zurück und wir werden darüber reden.
02:29Es gibt nichts zu reden.
02:33Vanessa.
02:34Bleib stehen!
02:37Bleib!
02:47Deine Mama lässt dich nie wieder allein.
02:49Das verspreche ich dir.
02:51Das ist gut.
02:55Vanessa.
02:58Ich hab gesagt, sie soll mich mit meiner Tochter alleine lassen.
03:02Vanessa, das ist nicht Ihre Tochter.
03:05Das ist nicht Letizia.
03:08Ihre Tochter ist tot.
03:10Ist es das, was Sie glauben, dass ich verrückt geworden bin?
03:13Ich weiß nur, dass ich sehr, sehr große Angst um mein kleines Mädchen habe.
03:20Katharina.
03:21Es ist mein Kind.
03:25Ich habe Letizia im Krankenhaus abgegeben.
03:29Anonym.
03:31Mathilda ist Letizia.
03:33Das glaube ich nicht.
03:35Das ist nicht Ihre Tochter.
03:38David.
03:40David, geh zurück.
03:42Bleib stehen!
03:45Vanessa, leg die Schere weg.
03:47Geh zurück.
03:49Vanessa, leg sofort die Schere weg.
03:50Ich gehe jetzt mit meinem Kind auf mein Zimmer.
03:53Und ihr lasst mich.
04:01Jetzt.
04:14Ich werde aus Andreas einfach nicht schlau.
04:17Er scheint damit einverstanden zu sein, dass ich eine Abmahnung vom Krankenhaus bekomme.
04:21Ich dachte, er wusste von der Abmahnung nichts, bis du den Brief bekommen hast.
04:24Das glaube ich ihm nicht.
04:27Außerdem hat er die Haltung des Krankenhauses mir gegenüber verteidigt.
04:30Und dann höre ich, wie er mich am Telefon gegenüber der Klinikleitung in Schutz nimmt.
04:35Was soll ich denn davon halten?
04:36Was genau hat er denn gesagt?
04:38Dass es Vorschriften gibt, die mir als Krankenschwester verbieten, einem Patienten Kortison zu spritzen.
04:44Habt ihr im Krankenhaus darüber gesprochen?
04:47Wo denn sonst?
04:48Im Krankenhaus kann er nicht anders.
04:50Andreas ist in erster Linie Oberarzt.
04:52Er leitet eure Station.
04:54Er muss die Standards aufrechterhalten.
04:56Er muss das Vorbild sein.
05:00Meinst du?
05:01Ja, sicher.
05:03Was er dann der Klinikleitung erzählt, das ist seine persönliche Meinung.
05:08Frag ihn doch ganz einfach, ob er wirklich auf deiner Seite steht.
05:11Ich kann mir das jedenfalls gut vorstellen.
05:14Du meinst, seine persönliche Meinung ist, dass er mich mag?
05:18Er mag dich ganz bestimmt.
05:21Vielleicht sogar viel mehr als das.
05:25Wenn ich die Männer doch nur einmal verstehen könnte.
05:28Ja, da sprichst du mir heute ausnahmsweise mal richtig aus der Seele.
05:35Redest du jetzt von Andreas oder von Frank?
05:43Frank ist ausgezogen und sucht sich eine eigene Wohnung.
05:47Habt ihr euch gestritten?
05:48Er sagt, er kann sich gut vorstellen, dass wir wieder zusammenkommen.
05:52Siehst du, ich hab immer gewusst, dass er mehr will.
05:56Ja, weiß ich, hast du immer gesagt, aber das nutzt mir jetzt auch nichts.
06:00Wo liegt denn jetzt eigentlich das Problem?
06:02Ich meine, du müsstest dich doch freuen.
06:05Ich weiß einfach nicht, was ich will und was ich von Frank halten soll.
06:09Ich wünschte, er wäre schon früher so gewesen.
06:12So wie jetzt.
06:14Naja, zumindest ist es tröstlich, dass ich nicht die Einzige bin, die die Männer nicht versteht.
06:24Atelier Pia Sander, guten Tag.
06:28Äh, ja, einen Moment bitte, ja.
06:31Kennst du eine Firma Dream On?
06:38Gregor, es tut mir leid, wie es gelaufen ist.
06:41Aber wir sollten über unsere Zusammenarbeit sprechen.
06:44Er sagt nicht, du willst dich von mir noch als Produzent trennen.
06:48Ich will dir nicht noch mehr wehtun.
06:50Und ich fürchte, das würde ich tun, wenn wir beide weiterhin zusammenarbeiten.
06:54Wir sollten das Maya erklären.
06:57Ich werde mich auch von Maya trennen.
07:03Du, du willst auf den Vertrag mit dem Label verzichten?
07:06Ich habe eine Idee, wie ich meine Musik bekannt mache, auch ohne Maya.
07:13Gregor, es tut mir wirklich sehr, sehr leid.
07:17Ich liebe dich unglaublich gern.
07:22Du weißt mich gern.
07:25Und David liebst du.
07:27Was soll ich da noch machen?
07:33Lena, ich wünsche dir alles Glück dieser Welt.
07:36Und egal, was du tust und mit wem du zusammen bist.
07:41Du wirst immer in meinem Herzen bleiben.
07:49Du hast mir immer Mut gemacht.
07:51Du hast mich unterstützt.
07:54Ich weiß nicht, wo ich ohne dich wäre.
07:57Ich wünsche dir auch alles Gute.
08:13Ich wünsche dir auch alles Gute.
08:28Sie behauptet, Mathilda sei ihr Baby?
08:33Sie meint, ihre eigene Tochter Letizia sei gar nicht gestorben,
08:36sondern sie hätte sie im Krankenhaus abgegeben.
08:37Warum sollte Vanessa so etwas tun?
08:39Es ist doch vollkommen egal, warum sie so etwas tut.
08:41Fakt ist, sie ist verrückt geworden.
08:42Und sie hat sich mit unserem Baby in ihrem Zimmer eingesperrt.
08:48So viel Schreierei.
08:51Ich weiß.
08:54Aber wenn Katharina nicht das Haus verlassen hätte,
08:56dann hätte es überhaupt keinen Streit gegeben.
08:59Es tut mir so leid.
09:01Und?
09:02Was sagt die Polizei?
09:04Sie meinen, eigentlich sei das Jugendamt dafür zuständig.
09:07Aber wenn das Leben des Kindes bedroht ist,
09:09dann kommen sie natürlich.
09:10Ja, aber das ist doch gut.
09:11Aber vielleicht ist das Kind wirklich Vanessas Baby.
09:15Also vom Alter käme es hin.
09:17Das ist genau der Grund, warum Vanessa so durcheinander ist.
09:21Die kleine Mathilda erinnert sich so sehr an ihre Letizia.
09:23Durcheinander?
09:24Diese Frau ist verrückt und gemeingefährlich.
09:26Wer sonst würde sich mit einem Baby einschließen?
09:29Ich muss jetzt zu meiner Tochter.
09:30Das halte ich für keine gute Idee.
09:33Was ist, wenn sie Mathilda etwas antut?
09:35Sie wird ihr nichts antun.
09:36Sie hält sie doch für ihre eigene Tochter.
09:39Ich lass dich nie wieder alleine.
09:42Hörst du?
09:44Das verspreche ich dir.
09:47Nie wieder.
09:49Also ich glaube auch nicht,
09:50dass Vanessa dem Kind irgendetwas tut.
09:54Katharina, Vanessa hat uns mit einer Schere bedroht.
09:56Wir sollten sie jetzt nicht in die Ecke drängen.
09:58Aber ich kann hier nicht einfach nur rumstehen und warten.
10:01Ich werde selber ganz verrückt dabei.
10:03Ich werde Vater anrufen.
10:04Er soll Vanessa zur Vernunft bringen.
10:05Das ist eine gute Idee.
10:09Vater, David hier.
10:11Wenn du diese Nachricht hörst,
10:12bitte melde dich sofort bei mir.
10:14Es ist dringend.
10:17Wenn Mathilda etwas passiert,
10:20das werde ich nicht überleben.
10:34Hast du dich entschieden, nach Berlin zu gehen?
10:39Ja, zumindest weg aus Köln.
10:42Das habe ich mir gedacht.
10:43Heißt das,
10:45du willst das Tango wirklich aufgeben?
10:48Ja.
10:50Sag mal,
10:54als wir neulich über das Thema gesprochen haben
10:56und du mir den Posten angeboten hast,
10:59hast du das ernst gemeint?
11:01Wieso?
11:02Hast du es dir überlegt?
11:06Wenn es wirklich okay für dich ist,
11:09dann
11:10bewerbe ich mich hiermit offiziell als Geschäftsführerin für das Tango.
11:15Okay.
11:16Gut.
11:21Hi.
11:24Störe ich?
11:25Quatsch.
11:25Komm rein.
11:28Wenn du zu Conny willst,
11:29dann muss ich dich enttäuschen.
11:30Die ist im Tango.
11:31Nein, ich will zu dir.
11:32Ich habe mich von der Plattenfirma getrennt.
11:35Ich nehme meine Karriere jetzt in die eigene Hand.
11:38Wie, und was hast du vor?
11:40Ich will das Video ins Internet stellen.
11:42Love of my life ist dazu einem Verkaufsrenner geworden.
11:46Was meinst du?
11:47Das ist eine gute Idee.
11:49Ich habe eine Liste von Websites, die in Frage kämen.
11:54Hier.
11:55Da können wir gucken, wer interessiert ist
11:57und wie hoch die Klickzahlen sind.
11:59So finden wir unser Zielpublikum.
12:01Eben.
12:02Wir laufen nicht dem Publikumsgeschmack hinterher,
12:04sondern wir produzieren das, was uns wirklich gefällt,
12:06wo wir hinterstehen.
12:07Du wirst deine eigene Produzentin.
12:09Das ist gut.
12:11Das ist sehr gut.
12:12Und?
12:14Du, das war der Geschäftsführer von Dream On.
12:17Das ist eine der größten Modeketten in Düsseldorf.
12:19Das ist ja irre.
12:20Und was wollte der?
12:22Die haben Modelle von mir gesehen
12:24und jetzt wollen sie,
12:25dass ich eine Abendkollektion hinwerfe.
12:27Das ist ja toll.
12:29Linda, eine eigene Kollektion.
12:32Weißt du, was das bedeutet?
12:35Morgen treffen wir uns, um uns kennenzulernen
12:37und alle Details zu besprechen.
12:38Und was bedeutet das jetzt genau?
12:41Ja, also das weiß ich jetzt auch nicht so genau.
12:45Aber wenn es stimmt, was er gesagt hat,
12:47dann heißt das,
12:50dass ich für die nächsten zwei Jahre
12:51finanziell abgesichert bin.
12:54Pia.
12:58Pia, das ist vielleicht eine ganz große Eintrittskarte.
13:01Stell dir mal vor,
13:02Geschäftsreisen nach Paris und Mailand.
13:04Wer weiß, wenn du da alles kennenlernst.
13:05Ja, jetzt übertreibt man nicht gleich.
13:07Es kann doch sein,
13:08diese Modeschöpfer,
13:09da sind ein paar ganz attraktive Exemplare dabei.
13:12Weltmännisch sozusagen.
13:13Es geht doch jetzt nicht um einen anderen Mann.
13:19Was ist denn nun?
13:21Wäre dir lieber,
13:22Frank bleibt bei dir wohnen.
13:23Nein.
13:27Ja.
13:29Mann, ich weiß es doch nicht.
13:56Es ist etwas passiert.
13:57Haben Sie noch nichts gehört?
13:58Nein.
13:59Was denn?
14:00Wir wurden angerufen,
14:01weil ihre Verlobte das Pflegekind ihres Sohnes
14:03hinten ihre Gewalt gebracht haben soll.
14:05Vanessa?
14:06Begleiten Sie uns?
14:07Warum sollte Vanessa das tun?
14:08Das wissen wir auch nicht,
14:09aber wenn Sie uns helfen,
14:10können wir das gemeinsam rausfinden.
14:11Gut, dass du da bist.
14:12Was ist denn passiert?
14:13Die Polizei behauptet,
14:14Vanessa hat ein Kind in ihrer Gewalt.
14:16Vanessa ist offenbar völlig durcheinander.
14:18Sie erhält Mathilda für ihre verstorbene Tochter.
14:21Wo ist Vanessa jetzt?
14:23Sie hat sich in eurem Schlafzimmer eingeschlossen.
14:24Mit dem Baby.
14:34Warum ruft ihr eigentlich gleich die Polizei?
14:36So etwas kann man doch innerhalb der Familie regeln.
14:38Ich habe die Polizei gerufen,
14:39weil mein Kind in Gefahr ist.
14:41Das ist doch Unsinn.
14:42Hören Sie,
14:43ich habe hier alles unter Kontrolle.
14:45Sie können wieder gehen.
14:46Katharina hat das einzig Richtige getan.
14:48Du warst ja nicht dabei.
14:49Du hast Vanessa nicht erlebt.
14:50Also ich möchte mir gerne mal ein Bild
14:51von der Situation machen.
14:52Wo befindet sich das Zimmer?
14:53Ich zeige es Ihnen, ja?
14:54Moment, Moment.
14:56Geben Sie mir eine Minute Zeit
14:57und lassen mich das alleine regeln.
14:59Ich bringe das Kind gesund und munter zurück.
15:02Ich denke,
15:03die Idee von Herrn von Arnsberg ist richtig.
15:05Wir sollten ihn alleine gehen lassen.
15:07Mein Vater kennt Vanessa von uns allen am besten.
15:10Dem Kind wird nichts passieren.
15:24Frank!
15:27Wolltest du zu mir?
15:28Nein, ich habe nur noch ein paar Sachen geholt.
15:31Verstehe.
15:33Und?
15:34Wie ist es bei Toni?
15:36Ganz okay.
15:37Ich sehe ihn hier kaum.
15:40Und was?
15:41Ein Geburtstagsgeschenk für morgen?
15:43Lass es das aber noch nicht heute aufmachen.
15:45Nein, nein.
15:46Das ist von einer Kundin.
15:48Sie wollte ganz dringend ein Kleid früher haben.
15:50Dann hat sie es rechtzeitig bekommen
15:51und sich mit einer Kleinigkeit bedankt.
15:54Deine Kunden mögen dich.
15:55Es läuft gut bei dir.
15:58Beruflich auf jeden Fall.
16:00Ach, du stell dir vor,
16:01Dream On hat sich bei mir gemeldet.
16:02Das ist eine große Modekette aus Düsseldorf.
16:05Sie wollen morgen mit mir
16:06über einen exklusiven Auftrag sprechen.
16:08Wenn ich den Auftrag wirklich bekomme,
16:10dann habe ich für die nächste Zeit ausgesorgt.
16:13Würde mich für dich freuen.
16:17Wie geht es dir denn so?
16:19Ganz gut.
16:20Auf heute meine erste Wohnungsbesichtigung.
16:24Ach.
16:26Du bist schon auf der Suche.
16:28Was hast du gedacht?
16:30Ich dachte...
16:31Was?
16:34Nichts.
16:37Tja.
16:38Ich muss los.
16:39Innerhalb der Stunde ist die Besichtigung.
16:41Nochmals herzlichen Glückwunsch
16:42für deinen neuen Auftrag.
16:43Danke.
16:45Danke.
16:49Danke.
16:51Danke.
16:54Danke.
17:04Wo ist Luca?
17:05Bei deinem Freund.
17:08Hast du einen Schnuller finden können?
17:09Oder irgendwas,
17:11mit dem ich einen DNA-Test machen kann?
17:12Das geht jetzt nicht.
17:14Warum denn nicht?
17:15Die Polizei ist im Haus.
17:16Ich habe den Wagen draußen gesehen.
17:17Was ist denn los?
17:18Es geht um Vanessa.
17:22Vanessa.
17:24Vanessa.
17:27Vanessa, bist du da?
17:29Bist du alleine, Raphael?
17:31Ja.
17:32Die Polizei ist unten.
17:35Vanessa, los, mach auf.
17:36Ich muss wissen,
17:37was hier vor sich geht.
17:53Offenbar wollte Frau Jung gerade das Haus verlassen,
17:55als sich Vanessa das Kind geschnappt hat.
17:58Was?
17:59Sie glaubt doch nicht,
18:00dass es damit durchkommt?
18:01Niemand glaubt ja,
18:02dass es ihr Kind ist.
18:04Die Familie hält sie für verrückt
18:05und sie wollen ja das Kind wieder wegnehmen.
18:08Ich muss das sofort aufklären.
18:10Du hast Mathilda wirklich hier oben?
18:12Bist du verrückt geworden?
18:14Dieses Mädchen heißt Letizia
18:15und sie ist meine Tochter.
18:27Vanessa.
18:30Ich weiß,
18:31du hast deine Tochter verloren
18:32und du hast eine wirklich harte Zeit hinter dir,
18:34aber...
18:35Ich habe dich angelogen, Raphael.
18:37Bitte.
18:41Ich habe dir gesagt,
18:42dass Letizia tot ist,
18:43weil ich wusste,
18:44dass du mich sonst nicht heiraten würdest.
18:46Aber in Wirklichkeit
18:49habe ich sie in ein Krankenhaus abgegeben,
18:50Anony.
18:53Vanessa,
18:54so habe ich das nie gemeint.
18:55Ich...
18:56Ich wollte doch nicht,
18:58dass du dein Kind aussetzt.
18:59Ich dachte,
19:00du lässt es bei Tony Weiss,
19:02oder...
19:04Vanessa.
19:05Ich bin's.
19:13Vanessa.
19:22Sie haben hier nichts zu suchen.
19:24Ich verlasse das Schloss nicht ohne meine Tochter.
19:31Also, Lena,
19:32wenn ich jetzt Enter drücke,
19:33gibt es kein Zurück, ja,
19:34dann ist das Video im Netz.
19:36Letzte Shows Nein zu sagen.
19:38Was glaubst du?
19:39Anlieg los.
19:43Ja.
19:46Dankeschön.
19:46Auf vielen, vielen Dank.
19:55Was ist hier denn los?
19:58Tom hat mein Video ins Internet gestellt.
20:00Ja.
20:00Ich dachte,
20:00deinem Platten-Label gefällt das Video nicht.
20:02Lena hat bei dem Label gekündigt.
20:04Was hast du?
20:05Conny, es gibt so viel zu erzählen.
20:07Ich fang noch mal ganz neu an.
20:08Mit meinem Video,
20:09mit meiner Musik,
20:10mit meinem ganzen Leben.
20:11Jetzt mal der Reihe nach.
20:12Erst hast du dich von Gregor getrennt
20:13und jetzt auch noch von deinem Platten-Label.
20:15Und ich fühle mich wahnsinnig frei und glücklich.
20:21Champagner?
20:23Champagner.
20:38Hallo Andreas.
20:39Linda.
20:40Hast du einen Moment?
20:42Ja, und zwar habe ich gestern zufällig gehört,
20:46wie du mich bei der Klinikleitung verteidigt hast
20:48und dafür wollte ich mich bei dir bedanken.
20:52Darüber wollte ich auch mit dir reden.
20:55Ach ja?
21:01Die Klinikleitung hat beschlossen,
21:02dich aufgrund deines Fehlverhaltens
21:03in eine andere Abteilung zu versetzen.
21:07Fehlverhalten?
21:08Was heißt hier Fehlverhalten?
21:10Hast du ihr nicht gesagt,
21:11dass ich dem Patienten das Leben gerettet habe?
21:13Es geht nicht darum, was ich davon halte,
21:14sondern einzig und allein darum,
21:16dass du dich über die Regeln der Klinik hinweg gesetzt hast.
21:18Um für das Leben eines Patienten zu kämpfen.
21:20Du hättest einen Arzt rufen müssen.
21:22Habe ich getan, es war keine Erreichbarheit.
21:23Das hier ist ein Krankenhaus, es ist voll von Ärzten.
21:25Was hätte ich denn tun sollen?
21:26Die einzelnen Stockwerke abklappern,
21:28während der Mann stirbt?
21:29Es war ein Notfall.
21:30Ich möchte das jetzt nicht weiter diskutieren.
21:33Fakt ist, du wirst in die Endoskopie versetzt.
21:36Die schicken mich in den Keller?
21:39Es tut mir leid.
21:41Du sollst dich bei der Klinikleitung melden.
21:44Das werde ich nicht mitmachen.
21:46Lieber kündige ich.
21:56Und was ist mit deiner Karriere als Sängerin?
21:58Entweder es läuft so, wie ich es will,
22:00oder es läuft überhaupt nicht.
22:02Aber dann habe ich es wenigstens versucht.
22:04Ich werde nicht glücklich,
22:05wenn mir jemand vorschreibt,
22:06wie ich meine Musik zu machen.
22:08Musstest du dich mit Gregor auch verbiegen?
22:11Nee, Gregor ist eigentlich immer auf mich eingegangen.
22:15Er ist der perfekte Mann.
22:17Aber ich hatte nur David im Kopf.
22:20Soll ich dir mal was sagen?
22:23Du hast David im Kopf, seit du ihn kennst.
22:28Ich liebe ihn.
22:29Ich kann nichts dagegen tun.
22:31Aber als er und ich,
22:33als wir uns im Park getroffen haben,
22:34da habe ich gespürt,
22:35dass es ihm genauso geht.
22:38Das mit David und mir,
22:39das ist Schicksal.
22:41Ich will keinen anderen Mann.
22:44Ist er noch mit Katharina zusammen?
22:47Ja.
22:49Und ich will keine Beziehung zerstören.
22:54Was ist, wenn David anders denkt als du?
22:57Wenn er sich nicht für dich entscheidet?
22:59Ich weiß es nicht.
23:01Ich weiß nicht.
23:03Dann werde ich warten.
23:05Oder du holst ihn dir zurück.
23:08David und Katharina adoptieren gerade ein Kind.
23:11Sie gründen eine Familie.
23:14Natürlich möchte ich mit ihm zusammen sein,
23:15aber wenn er sich für Katharina und das Baby entscheidet,
23:19dann werde ich nicht kämpfen.
23:21Lena.
23:25Zu viel hin und her mit dir und David.
23:29Und jetzt weißt du endlich, was du willst.
23:32Vielleicht ist es eure letzte Chance.
23:34Ich weiß nicht.
23:56Wann ist das Kind, lebt also tatsächlich noch?
23:58Ja.
24:01Wo ist das Baby?
24:02Wie geht es dem Kind?
24:02Wo ist meine Tochter?
24:04Es ist nicht ihre Tochter.
24:06Das Kind, das sie in Pflege haben,
24:08ist die Tochter von Vanessa und mir.
24:10Schöne Gut.
24:11Und trotzdem gibt es Frau Meyer nicht das Recht,
24:13sich im Zimmer mit deinem Baby zu verbarrikadieren.
24:15Das ist ihre Ansicht.
24:16Ich weiß nur, dass ich meine Tochter wiedergefunden habe
24:18und ich sie so schnell nicht weggeben werde.
24:21Hörst du, Vanessa?
24:23Wir behalten unser Baby.
24:25Hören Sie, die Pflegschaft wurde mir übergeben für dieses Kind.
24:28Das heißt, ich bin verantwortlich für das Wohlergehen dieses Kindes.
24:32Frau Jung, ich kann Sie verstehen.
24:34Und trotzdem können wir zurzeit nicht viel machen,
24:36ohne dass die Situation eskaliert.
24:37Diese Frau hat das Kind heimlich abgegeben
24:40und aller Welt erzählt, dass es gestorben sei.
24:43Wollen Sie einer Frau wie dieser so ein Baby geben?
24:45Wir können vor Ort jetzt hier nichts machen.
24:47Das klärt das Jugendamt.
24:48Ja.
24:49Und das wird sich im Zweifelsfall für mich entscheiden.
24:52Das werden wir ja sehen.
24:53Ich würde jetzt mal vorschlagen, Sie beruhigen sich beide.
24:58Frau Meier, ich gehe davon aus, dass Sie mich gut hören können.
25:01Wenn Sie jetzt nicht umgehend das Zimmer mit dem Baby verlassen,
25:04bin ich gezwungen, die Tür einzutreten,
25:06um mich von dem Gesundheitszustand des Kindes zu überzeugen.
25:08In meinem Schloss werden keine Türen eingetreten.
25:13Vanessa, Vanessa, ich flehe Sie an.
25:16Sie und ich, wir beide, wir wollen doch beide nur das Beste für Mathilda.
25:20Oh Gott.
25:22Ich glaube, ich werde gleich wahnsinnig.
25:28Ich komme heraus.
25:31Aber ich rede nur mit Raphael alleine.
25:35Alle anderen sollen das Zimmer verlassen.
25:37Auch du, Toni.
25:39Frau Meier, ich glaube nicht, dass Sie in der Position sind,
25:41Forderungen zu stellen.
25:43Bitte geben Sie mir noch eine Chance, Frau Keller.
25:46Bevor die Situation hier weiter eskaliert.
26:16Das ist der Anschluss von David Arendt.
26:18Ich bin gerade nicht da, aber ihr könnt jetzt sprechen.
26:21Hallo, David.
26:25Es ist schön, deine Stimme zu hören.
26:30Deswegen rufe ich natürlich nicht an.
26:33Ich bin auf dem Weg zum Schloss und ich muss dir was erzählen.
26:36Und da dachte ich, ja, also wie gesagt, ich bin gleich da und es wäre schön, wenn du ein bisschen
26:43Zeit hättest.
26:47Mach's gut.
26:51Es ist schön, deine Stimme zu hören.
26:53Oh Mann, Lena.
27:17Linda, hast du mit der Klinikleitung gesprochen?
27:21Ich denke nicht daran.
27:23Wenn die etwas von mir wollen, sollen sie mich selbst ansprechen.
27:25Das haben sie durch mich.
27:29Hast du das freiwillig gemacht, um mich noch mehr zu demütigen?
27:40Was soll das?
27:42Ich will dich doch nicht demütigen.
27:44Ich habe mich angeboten, damit du nicht durch einen Brief von deiner Versetzung erfährst.
27:47Tu mir bitte den Gefallen und sprich mit der Klinikleitung und nimm diese Versetzung an.
27:51Das muss ja nicht für immer sein.
27:53Das wäre ein Schuldeingeständnis.
27:55Das wäre eine Geste und zwar die richtige.
27:57Du hast gegen die Sicherheitsbestimmungen verstoßen.
27:59Da muss die Klinik reagieren.
28:01Hast du dir mal überlegt, was passiert wäre, wenn ich nicht gehandelt hätte?
28:04Die wollten dich feuern.
28:06Ich habe das abgewendet.
28:07Und wenn du diese Stelle nicht annimmst, dann werden die das tun.
28:09Verstehst du das?
28:11Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, bevor du das nächste Mal jemanden beschimpfst,
28:14der ist eigentlich gut mit dir mein.
28:17So.
28:18Und jetzt muss ich arbeiten.
28:37Hey!
28:40Was meinst du, steht mir der Business-Look?
28:46Also wenn das ein Versuch sein soll, mich in Verkleidung zu verführen,
28:49dann bin ich dabei.
28:50Nein, im Ernst.
28:51Meinst du, ein professionelleres Auftreten würde mir aufstehen?
28:55Also persönlich gefällt mir der legere Look eigentlich besser,
28:58aber es sieht gut aus.
29:00Warum?
29:00Was ist denn los?
29:02Ich habe vorhin mit Gregor telefoniert
29:04und es gibt tatsächlich eine reale Chance,
29:07dass ich Geschäftsführerin im Tango werde.
29:09Nein.
29:10Hey, gratuliere.
29:12Danke.
29:13Es ist nur schade, dass du es nicht lange machen kannst.
29:16Wieso?
29:17Ich habe heute Morgen mein Drehbuch nach Amerika geschickt.
29:21Naja, so.
29:21Früher oder später, dann müssen wir wahrscheinlich nach Los Angeles umsiedeln.
29:25Wenn denen die Geschichte nur halb so gut gefällt wie mir,
29:28dann holen sie dich garantiert nach Amerika.
29:29Sag mal,
29:31wie ernst ist das denn mit deinem Angebot?
29:34Naja, also wenn ich schon Business-Kleidung anprobiere,
29:37dann kannst du davon ausgehen, dass es sehr ernst ist.
29:42Conny,
29:45weißt du, was mir ernst und sehr wichtig ist?
29:48Was?
29:51Dass wir zwei zusammenbleiben.
29:55Ja.
29:56Mhm.
30:19Hallo, Lena.
30:21Du hast meine Nachricht bekommen.
30:22Ja, aber ich bin leider nur hier, um dir zu sagen,
30:25dass ich jetzt keine Zeit habe.
30:26Du siehst ja selbst.
30:29Was ist denn passiert?
30:31Es geht um Katharinas Baby.
30:32Dem Baby selbst geht es gut, aber
30:35es ist etwas vorgefallen, dass
30:38wenn ich jetzt davon anfange zu erzählen,
30:40dann werde ich nicht mehr fertig.
30:41Außerdem will ich dir das nicht zwischen Tür und Angel erklären.
30:43Ich muss wieder rein.
30:45Meinst du, wir können uns heute noch sehen?
30:46Ich muss dir unbedingt was erzählen.
30:48Wenn es irgendwie geht, dann komme ich vorbei, okay?
30:50Okay, aber nur wenn es geht.
30:50Ich versuch's, ja.
30:52Und meinst du, für Katharina ist es in Ordnung?
30:57Mit ihr gibt's kein Problem.
31:00Wegen ihr muss ich dir auch noch was sagen.
31:03Ja.
31:09Es ist wirklich unglaublich.
31:12Du stehst vor mir und du bist
31:15wie ein Sonnenstrahl.
31:17War ein Sommermorgen.
31:20Ja, und ich
31:22hab nicht mal die Zeit, dir alles zu sagen,
31:23was ich dir sagen muss.
31:25Ich muss wieder rein.
31:28Ich lebe mich.
31:29Ich warte auf dich.
31:33Ich versuch's wirklich, ja?
31:35Ich komm vorbei.
31:35Ich freu mich.
31:37Ich mich auch.
31:39Ich versuch's wirklich.
31:41Mhm.
31:51Er fühlt dasselbe, was ich fühle.
31:53Genau so.
31:55David liebt mich.
31:57Es kann gar nicht anders sein.
32:01Und ich kann ewig warten, wenn es sein muss.
32:05Du wirst auch mein Sonnenstrahl.
32:21Ich kann es immer noch nicht fassen.
32:25Nachdem ich dem Krankenhaus jahrelang
32:27gute Dienste geleistet habe,
32:28wollen die mich jetzt einfach so abschieben.
32:30Ich dachte, Andreas hat sich für dich eingesetzt.
32:32Das hab ich auch gedacht.
32:34Aber im Grunde ist er doch nur einer von denen,
32:37die sich lieber an Paragrafen halten,
32:39als an ihre Gefühle.
32:41Hast du denn mal mit ihm geredet?
32:44Naja, geredet würde ich das nicht nennen.
32:46Er hat mich vor den Kollegen runtergeputzt.
32:49Ich müsse mich an die Vorschriften halten.
32:52Schließlich sind wir Krankenschwestern
32:53ja austauschbar und ersetzbar.
32:54Nicht so wie diese Halbgötter in Weiß
32:56und die sich immer und überall
32:58für etwas Besseres halten.
33:00Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen,
33:02wenn sich der Halbgott mal kurz
33:03in das Gespräch einlöscht.
33:05Was schleichst du denn hier rein?
33:07Ich schleiche hier nicht rein.
33:08Ich hatte gehofft, dich hier zu finden.
33:10Es tut mir leid,
33:11wenn ich irgendwas gehört haben sollte,
33:12was nicht für meine Ohren bestimmt war.
33:14Du kannst dir ruhig anhören,
33:15was ich zu sagen habe.
33:16Ich hab nichts zu verheimlichen.
33:17Gut.
33:18Darf ich dann jetzt kurz?
33:19Soll ich euch besser allein lassen?
33:20Nein, nein, bleib hier.
33:21Ich muss gleich wieder weg.
33:27Linda.
33:29Ich weiß, dass die Entscheidung
33:30der Klinikleitung hart und ungerecht wirkt.
33:32Und du kannst mir glauben,
33:34dass ich auf meine Rolle
33:35bei der ganzen Sache
33:35nicht besonders stolz bin.
33:39Warum stellst du dich
33:40dann nicht auf meine Seite?
33:41Weil ich als Oberarzt
33:43der Klinik gegenüber Verpflichtungen habe.
33:44Und als Mensch?
33:45Als Mensch weiß ich,
33:47dass du nur das Beste wolltest
33:48und eine tolle Frau
33:48und Krankenschwester bist.
33:49Und deswegen bitte ich dich,
33:50nimm die Stelle in der Endoskopie an.
33:54Das ist alles,
33:55was du mir zu sagen hast.
33:58Ich weiß, wie sehr du deinen Job liebst
34:00und dass du den Umgang
34:01mit den Patienten brauchst,
34:02aber...
34:02Diese Versetzung
34:04ist eine Ungerechtigkeit.
34:06Ich werde meinen Dienst
34:06im Keller nicht antreten.
34:08Mehr sage ich dazu nicht.
34:12Ich dachte,
34:13ich kann dir mehr bedeuten.
34:15Tut mir leid.
34:20Wie kann man nur
34:20sein eigenes Kind weggeben?
34:24Du hattest mich mit meinem Kind
34:25doch nicht zurückgewollt.
34:26Aber das kann doch nicht bedeuten,
34:28dass du es einfach so aussetzt.
34:29Ich habe sie nicht ausgesetzt.
34:31Ich habe sie in einem Krankenhaus abgegeben,
34:33weil ich wusste,
34:34dass sie dort gut behandelt wird.
34:37Dann wusstest du also von Anfang an,
34:39dass Mathilda dein Baby ist.
34:43Deswegen hast du dir
34:44so viel Mühe gegeben.
34:46Meine Wiege vom Speicher
34:47runterholen lassen
34:48und das alles.
34:51Das wäre alles perfekt gewesen.
34:55Wir hätten geheiratet
34:56und ich hätte trotzdem
34:57in der Nähe meines Kindes sein können.
35:01Ich wusste schon immer,
35:02dass es dir viel bedeutet,
35:03hier zu leben.
35:04Das Schloss, der Luxus.
35:06Es ist bis heute
35:07nur nicht klar gewesen,
35:08wie viel.
35:09Dass du bereit bist,
35:10so ein Opfer zu bringen.
35:13Doch nicht nur der Luxus, Raphael.
35:16Es ging mir auch immer um dich.
35:21Auch wenn du mir das
35:22jetzt nicht mehr glaubst.
35:37willst du mich bei den anderen warten?
35:41Und mir anhören,
35:41wie Katharina mir mein Kind wegnehmen will?
35:44Nein, danke.
35:45Sie kann dir dein Kind
35:46nicht wegnehmen.
35:48Du bist ihr Vater.
35:51Hast du was gefunden?
35:55Der war in Davids Zimmer.
36:00Danke.
36:01Damit werde ich beweisen,
36:03dass ich der Vater bin.
36:05Hat Vanessa erklärt,
36:06warum sie dir das Kind
36:07weggenommen hat?
36:08Das braucht sie nicht,
36:09das weiß ich.
36:11Ihr Graf
36:11hat sie mit dem Kind
36:12nicht zurückgenommen.
36:14Dann hätte sie dir das Kind
36:15doch überlassen können.
36:16Ich verstehe das auch nicht.
36:19Ich kann's kaum glauben.
36:22Wir waren zusammen
36:23am Friedhof.
36:25Wir haben gemeinsam
36:26um das Kind geweint.
36:30Ist unfassbar.
36:33Ich weiß.
36:34Ist schrecklich.
36:37Aber
36:38Letizia lebt.
36:40Und sie ist gesund.
36:43Diesmal wird sie
36:44für immer bei mir bleiben.
36:50So einer Frau
36:51will man das Sorgerecht geben.
36:52Da werde ich gegen angehen.
36:53Und was ist mit dem Vater
36:54der Kleinen?
36:56Ich kenne Toni.
36:58Und er würde sich
36:59um das Baby kümmern.
37:00und er würde es gut machen.
37:02Boah, willst du das wissen?
37:04Warum hat er sich
37:05bisher nicht gekümmert?
37:08Hör zu,
37:08ich kann mir vorstellen,
37:09wie schwer dir das fällt.
37:10Ach, wirklich?
37:17Es gibt Dinge im Leben,
37:19die liegen einfach nicht
37:20in unseren Händen.
37:30Ich kann mir ein Leben
37:30ohne Mathilda
37:31nicht mehr vorstellen.
37:35Erst verliere ich dich.
37:40Und dann das Baby.
37:42Ich halte das nicht auf.
37:48Bleibst du bitte bei mir?
37:52Wenigstens für heute.
37:53Natürlich.
38:17Ja?
38:20Hey.
38:25Micha hat gerade angerufen. Ich soll dir einen ganz lieben Gruß ausrichten.
38:28Danke.
38:30Vielleicht schreibe ich ihm nachher noch eine SMS.
38:33Also vielleicht.
38:35Vielleicht?
38:38Vielleicht bekomme ich auch Besuch.
38:40Ja, oder auch nicht.
38:49Was ist denn los?
38:52Ich war vorhin auf dem Schloss. Ich habe David getroffen.
38:56David?
38:57Ja, das hört sich bestimmt komisch für euch an, nach dem ganzen Hin und Her.
39:01Aber mir ist klar geworden, dass ich nur mit ihm glücklich werden kann und will.
39:06Ist David nicht mit Katharina zusammen?
39:08Doch.
39:11Aber du hoffst, dass er es sich anders überlegt, wenn du ihm deine Liebe gestehst.
39:15Ich glaube so sehr daran.
39:19Ja, natürlich kann ich ihn nicht drängen, Katharina zu verlassen, aber ich will ihm sagen, was ich fühle.
39:28Ist das egoistisch?
39:31Ich kann dich so gut verstehen.
39:33Als er mich gesehen hat, da hat er sich total gefreut.
39:40Vielleicht bilde ich mir das auch alles nur ein, weil ich mich so gefreut habe, ihn zu sehen.
39:44Und in Wirklichkeit wollte er mir sagen, wie glücklich er mit Katharina und dem Baby ist.
39:48Aber wäre er dann, also, hätte er dann gesagt, dass er kommen würde?
39:54Du darfst nicht enttäuscht sein, wenn er anders denkt als du.
39:58Darüber möchte ich gar nicht nachdenken.
40:02Wer liebt, hat keine Wahl.
40:07Wenn zwei Menschen sich wirklich lieben, dann gibt es ein unsichtbares Band zwischen ihnen.
40:14Nichts kann sie trennen.
40:18Sie finden zueinander, weißt du.
40:22So oder so.
40:33Wir müssen langsam zu einer Entscheidung kommen.
40:37Da unten warten alle, dass du das Kind zurückbringst.
40:39Liebst du mich?
40:41Was hat das damit zu tun?
40:42Alles.
40:44Wenn du mich wirklich liebst, dann finden wir eine Lösung.
40:49Wir könnten Letizia zusammen großziehen.
40:52Ich habe dich noch nie so erlebt wie jetzt mit diesem Kind.
40:57Ich kenne dich gar nicht wieder.
41:01Raphael, du bist doch selbst von deinem liebevollen Ziehvater großgezogen worden.
41:06Kannst du nicht das Gleiche für Letizia machen?
41:11Ich habe immer davon geträumt, mit dir hier zusammen auf dem Schloss zu leben.
41:15Dass wir erfolgreich sind.
41:16Dass wir zusammen in eine Zukunft blicken.
41:20Aber das erste Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, wir könnten wirklich zusammen glücklich werden.
41:27Raphael, du musst nur über deinen Schatten springen und zu meinem Kind ja sagen.
41:37Du machst dir etwas vor, Vanessa.
41:40Das ist das Kind von diesem Toni Weiß, mit dem du mich betrogen hast.
41:44Ich werde dieses Kind niemals akzeptieren.
42:01Ich werde ihm sagen, wie es in mir aussieht.
42:05Dass ich ihn liebe, wie ich noch nie jemanden geliebt habe.
42:08Sander, kann ich Sie kurz sprechen?
42:10Was gibt's denn?
42:12Ich, äh, ich muss einen Vaterschaftstest machen.
42:15Können Sie mir dabei helfen?
42:17Das Baby bleibt, wie seine Entscheidung gefällt ist, in der Obhut von Frau Jung.
42:21Daran kann ich nichts ändern.
42:22Deswegen bin ich auch nicht hier.
42:24Ich möchte eine Selbstanzeige machen.
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