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Kurzfilme
Transkript
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02:18Das sieht nach wie ein Durchschuss aus, obwohl die Halsschleitader durchschlagen.
02:22Das ist verblutet.
02:24Das Projektier steckt ihr da hinten in der Wand.
02:26Wo ist die Waffe?
02:28Äh, sorry. Ich war als erster hier. Der Mann hatte die Waffe noch in der Hand. Ihr Kollege hat die
02:32vorhin gesichert.
02:34Glock 17, 9mm mit Schalldämpfer. Zwei Kugeln fehlen im Magazin.
02:40Das ist die typische Polizeiwaffe. Oder man sieht her. Was hat der beruflich gemacht?
02:45Das wissen wir noch nicht.
02:57Der Mann legt noch! Schnell!
03:01Atem, Wägel, sichern, die KG-Ableitung an und legt mir den Zugang!
03:05In welches Krankenhaus bringt ihr hin?
03:07Roman, oder?
03:08Sanker Traun.
03:09Okay, Sanker Traun.
03:10Ihr müsst euch schon einig werden, das ist ein Tatverlecht.
03:11Er muss vier oder fünf Kramille haben. Offenbar hat er den ganzen Wodka-Intus.
03:15Er hat sein Leben gerettet, der das Anteil wieder erbrochen hat.
03:17Und das ganze Blut?
03:19Ist nicht seins. Er hat nicht einen einzigen Kratzer. Was soll das von der Frau sein?
03:25Tut mir leid, war eine Asphyxie. Ich hab mich zuerst um die Frau gebrannt.
03:28Wird er durchkommen?
03:29Wir konnten sein Kreislauf stabilisieren, aber mir weiß ich noch nicht.
03:32Okay, danke.
03:34Ich melde mich.
03:38Das ist Jakob Torrenz. 49 Jahre. Er ist bei der Spionageabwehrabteilung 4 im BRV. Er hat einen Waffenschein für eine
03:46Glock.
03:47Verfassungsschützer? Ist das unser Aufgabenbereich?
03:49Wenn er nicht im Dienst ist, dann sind wir zuständig.
03:52Ich schicke eine Streife zum Krankenhaus.
03:55Er ist hier gemeldet mit Nadiella Torrenz.
03:58Ist das seine Frau?
04:00Nein, seine Tochter. Minderjährig.
04:17Wer auch immer es war, der muss von hier geschossen haben.
04:22Du glaubst nicht, dass er das war?
04:23Ich weiß nicht.
04:24Er hat sie erschossen. Dann dringt er sich Mut an, um sich selbst zu erschießen.
04:30Schafft es aber nicht und fällt ins Delirium.
04:33Der arbeitet beim Verfassungsschutz.
04:35Wenn er die Absicht gehabt hätte, sich umzubringen, dann hätte er es gemacht.
04:38Hoppla. Ich hätte mal das Outfit.
04:41Na dann ist ja auch der Grund für Ihren Besuch, Hitler.
04:43Die Tod ist Helen Vogt. Jetzt 29 Jahre alt. Gemeldet im Kreuzberg.
05:04Oh, das tut mir geht.
06:00Untertitelung des ZDF, 2020
06:30Untertitelung des ZDF, 2020
07:00Untertitelung des ZDF, 2020
07:06Wer seid ihr?
07:11Wenn ihr nicht mit aufs Präsidium wollt, müsst ihr mir eure Namen verraten und wie ihr hier reingekommen seid.
07:17Ich ermittle in einem Mordfall, also nehmt die Sache ernst.
07:20Wir dürfen uns hier treffen.
07:22Okay, und weiter?
07:24Wir haben hier gefickt. Was wollen Sie noch wissen?
07:28Zum Beispiel, wer du bist. Zeig mir mal deinen Ausweis.
07:32Ich hab keinen. Aber ich brauch ja auch noch keinen. Ich bin ja noch nicht 16.
07:36Woher kennt ihr Helen Vogt?
07:37Helen ist unsere Betreuerin.
07:40Wir wohnen momentan in einem Jugendheim.
07:42Betreuerin? Was muss ich mir darunter vorstellen?
07:43Na ja, sie ist wie eine Sozialpädagogin. Sie redet mit uns und passt auf uns auf.
07:50Und eure Betreuerin stellt euch ihre private Wohnung zur Verfügung?
07:54Erlaubst du das anderen auch?
07:57Nein, nur uns.
07:58Können wir jetzt gehen?
08:00Ja, wir fahren aufs Präsidium.
08:02Wollen Sie uns die Freiheit entziehen?
08:07Ich kann euch ja auch ins Heim fahren lassen. Dann werden die Personalien dort aufgenommen.
08:21Tag, Tag.
08:44Das geht jetzt nicht so.
08:48Guten Tag.
08:49Guten Tag.
08:51Was ist mit Ihnen? Wie geht es Ihnen?
08:52Das kann ich Ihnen nicht sagen. Dann müssen Sie die behandelnde Ärztin fragen.
08:55Haben Sie die entsprechende Patientenverfügung?
08:57Darf ich fragen, wer Sie sind?
08:59Ja, natürlich.
09:00Mein Name ist Schumann. LK.
09:03Und Sie?
09:04Ich bin seine Freundin. Wir wohnen im selben Haus.
09:08Also auch Nachbarin?
09:10Das eine schließt das andere nicht aus, oder?
09:12Wie heißen Sie?
09:13Karin Richter. Und ja, ich habe eine Patientenverfügung.
09:16Bitte kommen Sie rein.
09:21Was machen Sie hier?
09:23Ihr Freund steht unter Mordverdacht.
09:28Kennen Sie die Frau?
09:33Bitte, nehmen Sie doch ganz kurz Platz.
09:42Sie kennen die Frau also?
09:44Ja, das ist Helm Vogt.
09:47Können Sie mir sagen, was Frau Vogt bei Helm Torrens gemacht haben könnte?
09:50Ja, das kann ich.
09:53Helm ist...
09:55Sie ist vom Jugendamt.
09:57Danny, Jacks Tochter, ist in einer schwierigen Situation.
10:02Was meinen Sie mit schwierig?
10:04Sie ist in einem schwierigen Alter und hat vor ein paar Jahren ihre Mutter verloren.
10:08Sie ist manchmal ein bisschen impulsiv.
10:14Jack war überfordert mit ihr.
10:17Ich auch.
10:18Sie kennen die Familie gut, ja?
10:20Ja, schon lange.
10:21Ich kümmere mich auch um Danny.
10:23Schule und alles.
10:26Und, ähm, was ist genau passiert?
10:31Wissen Sie, wo Herr Torrens gestern Abend war?
10:34Sonntags ist er immer bei seinen Treffen.
10:36Er ist seit einem halben Jahr trocken.
10:39Ist bei den anonymen Alkoholikern?
10:41Mhm.
10:44Also, Ihnen ist er momentan noch gerade geschrieben.
10:48Und, äh, das Heim, in das die Jugendlichen heute früh gebracht wurden, ist das dasselbe?
10:54Hier sind Tannys verboten.
10:56Ist das dasselbe, in dem auch Danny ist?
10:59Und leise sprechen macht's auch nicht besser.
11:23Guten Tag.
11:24Guten Tag.
11:25Schumann LKA.
11:26Wir haben einen Termin bei Dr. Gaul.
11:27Einen kleinen Moment, ich melde Sie her.
11:29Danke.
11:29Frau Vogt war die Betreuerin von Daniela Torrens.
11:32Helen hat einen super Job gemacht.
11:34Die konnte durchgreifen.
11:36Aber dat muss man ja auch.
11:38Zu uns Kollegen war sie immer akkurat.
11:41Akkurat?
11:42Ja, man konnte sich auf sie verlassen.
11:45Wie war denn das Verhältnis von Frau Vogt zu den Jugendlichen?
11:47Normal.
11:50Sie hatte einen strengen Ruf.
11:52Sie konnte resolut durchgreifen.
11:55Sie hatten Respekt vor ihr, auf jeden Fall, ja.
11:57Ich frag nur, weil gestern Morgen
11:59habe ich zwei ihrer Schützlinge in Frau Vogts Wohnung eingetroffen.
12:02Was, wen denn?
12:03Hatte Frau Vogt Lieblinge?
12:05Nee.
12:06Das geht doch nicht in so einem Job.
12:07Da muss man neutral bleiben.
12:09Wie kommt's denn, dass sie ihre Wohnung als Liebesnest zur Verfügung gestellt hat?
12:13Das kann ich mir nicht vorstellen.
12:16Frau Vogt war eine ausgezeichnete Sozialarbeiterin, die hatte einen guten Draht zu den Jugendlichen.
12:20Weshalb kam denn Danny hier in das Heim?
12:22Wir sind kein Heim.
12:23Wir sind ein betreutes Wohnprojekt für schwer erzielbare Jugendliche.
12:26Danny kam aus instabilen Verhältnissen.
12:29Inwiefern instabil?
12:30Sie hat halt angefangen, mit Steinen zu werfen.
12:33Auf Menschen?
12:34Ja.
12:36Ihre Mutter war gestorben,
12:37ihr Vater hatte eine neue Freundin
12:38und sie kam damit offenbar nicht zurecht.
12:41Hey, Leute.
12:57Ihr seid jetzt wie lange zusammen?
13:00Zu lange.
13:02Danny, kommst du mal bitte?
13:04Wer bist denn du?
13:07Das ist meine Kollegin, Kommissarin Kleiderfeld.
13:09Ah, okay.
13:10Was gibt's denn jetzt schon wieder?
13:12Das ist der Hauptkommissar Schumann von der Mordkommission.
13:14Der möchte gerne mal mit dir reden.
13:16Mordkommission?
13:16Wir können auch hier reden.
13:18Danny, komm.
13:19Nein, nein, schon gut.
13:21Danny, dein Vater liegt im Krankenhaus.
13:23Wir können dich hinfahren.
13:25Wie, und das sagt ihr mir erst jetzt?
13:27Vorhin hast du uns ja deinen Namen nicht verraten.
13:29Was ist mit meinem Vater?
13:31Das alte Problem.
13:33Was geht das die Mordkommission an?
13:35Wer ist denn tot?
13:36Na hellen, Idiot.
13:41Habe ich richtig kombiniert?
13:43Wie war euer Verhältnis zu Frau Vogt?
13:45Sie war eine Hexe.
13:46Felix.
13:47Stimmt aber.
13:48Der hat meinen Jungen gefoltert.
13:49Hör doch mal auf mit dem Quatsch.
13:51Ja, doch.
13:52Der hat ihn geschlagen und ausgepeitscht.
13:54Aber dem hat's gefallen.
13:56Wir hast nur dich mit Helen verstanden.
13:59Wieso ich?
14:02Nur, wenn wir in ihrer Wohnung vögeln durften.
14:07Helen Vogt wurde tot aufgefunden in der Wohnung deines Vaters.
14:13Hat mein Vater sie...
14:14Das versuchen wir gerade rauszufinden.
14:16Also, wie war dein Verhältnis zu ihr?
14:21Das geht sie den Scheißdreck an.
14:23Lass uns wie Erwachsene miteinander reden, okay?
14:25Je schneller wir hier durch sind, desto schneller kannst du dich wieder mit Ralf beschäftigen.
14:28Okay.
14:29Wo warst du vorgestern Abend zwischen 19 und 22 Uhr?
14:32Krass, du bist verdächtig.
14:35Ja, ist das so?
14:37Verdächtigen sie mich?
14:38Es ist unser Job, rauszufinden, ob du verdächtig bist.
14:43Ich hab Fußball geschaut.
14:44Hier im Heim mit Ralf.
14:46Mhm.
14:47Und wer hat gewonnen?
14:48Ich interessier mich nicht für Fußball.
14:52Ich interessier mich für Ralf.
14:57Papa.
15:03Sonny.
15:04Alles gut.
15:05Ich bin jetzt da.
15:08Guten Tag, Herr Tauerns.
15:10Mein Name ist Schumann.
15:11Ich bin vom LKA.
15:15Wie ist das passiert, Papa?
15:17Ups.
15:27Ich weiß nicht.
15:31Ich hatte wohl einen Rückfall.
15:33Ja.
15:34Sie haben sich ins Koma getrunken.
15:38Helene ist tot, Papa.
15:40Helene.
15:41Was?
15:42Helene?
15:45Ist das wahr?
15:47Helene ist tot?
15:49Erfass, sie wurde mal ins Haus gefunden.
15:52Ja doch, und sie werden heute entlassen,
15:53aber wir müssen sie in Untersuchungshaft überlegen.
15:55Ich verstehe nicht.
15:59Sie wollen mich festnehmen?
16:01Sie wurden neben der Leiche gefunden mit der Tatwaffel in der Hand
16:04und mit dem Blut des Opfers an ihrem Körper.
16:08Hallo.
16:13Hey.
16:15Schön, dass du wach bist.
16:16Herren.
16:17Die Ärztin hat mich angerufen.
16:20Hallo, Danny.
16:21Willst du auch einen Kaffee?
16:22Da ist nur kein Zucker drin.
16:24Nein, danke.
16:25Wirklich nicht.
16:26Nimm ruhig.
16:27Nein.
16:35Danke, dass du da bist.
16:36Ist doch klar.
16:38Danny.
16:40Mach dir keine Sorge.
16:44Das wird sich alles klären.
16:47Komm her.
16:54Soll ich dich mitnehmen?
16:56Nein, ich fahre sie ins Heim.
16:58Okay.
17:01Weißt du schon, wann wieder nach Hause kommen darfst?
17:03Nee, keine Ahnung.
17:05Ist ja jetzt eh Geschichte.
17:13Jack und ich haben einen Antrag gestellt,
17:15dass Danny wieder zu uns kommen kann.
17:18Helen sagte letzte Woche,
17:19dass sie das noch nicht entschieden hat.
17:25mein Taxi ist da.
17:29Dann
17:30bis bald, ja?
17:38Tschüss.
17:41Tschüss.
17:42Tschüss.
17:44Tschüss.
17:49Tschüss.
17:54Ich weiß, wie es ist, jemanden zu verlieren.
17:56Es geht hier doch nicht um Helen.
17:59Klar.
18:00Und deine Mutter?
18:02Ist jetzt zwei Jahre her.
18:03Wieso sollte mich das noch belasten?
18:05Na ja.
18:07Deine Mutter ist tot und Karin Richter versucht ziemlich massiv,
18:10ihren Platz einzunehmen.
18:12Sie wissen also, wie es ist, jemanden zu verlieren?
18:14Wie denn?
18:19Alles fliegt dir um die Ohren.
18:21Alles, woran du mal geglaubt hast.
18:28Seit meine Mama tot ist,
18:30muss ich doch jetzt für meinen Vater da sein.
18:36Wieso hat Helen, Ralf und dir eigentlich ihre Wohnung überlassen?
18:39Hatte die ihren Deal?
18:41Quatsch.
18:41Kein Deal.
18:43Helen hat Zeit mit deinem Vater verbracht, du nicht.
18:47Sie hat den Antrag auf deine baldige Entlassung abgelehnt.
18:52Ja, dann nennen sie es halt Deal.
18:53Ich durfte mit Ralf in ihre Wohnung.
18:57Und du hast ihr was dafür erlaubt, deinen Vater zu treffen?
19:02Ja.
19:04Wieso konntest du das erscheinen?
19:08Ich bin minderjährig.
19:10Helen war meine Jugendpflegerin und hat meinen Vater gefickt.
19:14Wer hätte sich denn das auf ihre Karriere ausgewirkt?
19:16Gil futstal mir.
19:24No.
19:34Vielen Dank.
19:44Wir drüben.
19:46Ich probe mich richtig, liebe Antwort.泡
19:46sich die Chungpläne zu armen und darf sich zurück stupid, den bocaح��도
20:04Magst du was trinken?
20:06Gerne.
20:29Wie lange kennen wir uns jetzt?
20:3413 Jahre.
20:38Ich bin seit 13 Jahren zum ersten Mal in deiner Wohnung.
20:44Ich wohne jetzt seit zwei Jahren hier.
20:58Komisch oder?
21:02Ungewohnt.
21:13Warum haben wir es eigentlich immer vermieden, eine richtige Beziehung zu haben?
21:20Ich weiß, wir hatten eine Abmachung.
21:35Als der Schwangerschaftstest negativ war, da war ich eine ganze Weile sehr traurig.
22:00Willst du mich deswegen nicht mehr sehen?
22:02Wo ist es?
22:03Du hast du eine Liebe.
22:14Du hast die Liebe.
22:29Das war's für heute.
23:09Gibt es Anzeichen eines Kampfes?
23:11Nein, nichts.
23:13Prämontale Traumata?
23:14Hat sie versucht zu fliegen?
23:15Nein, sie ist im Stehen von vorne erschossen worden.
23:18Dann kannte sie den Täter.
23:21Hat ihm den Schuss nicht zugetraut.
23:22Die Kugel tritt aus seiner Glock durchschnittlich mit 45 Newton aus dem Hinnung aus.
23:26Sie hat die innere Halsschlagader sauber durchschlagen.
23:29Gestorben ist sie dann an einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns.
23:32Das dauert schon seine Zeit.
23:34Zehn Minuten vielleicht.
23:36Erst dürfte sie das Augenlicht verloren haben, war aber noch bei Bewusstsein.
23:40Man muss schon ein enorm guter Schütze sein, um die Karotis so genau zu treffen.
23:46Oder ein enorm schlechter.
23:54Bruno, also Torrens hat der Schmauch an den Fingern, am rechten Daumen, am Handgelenk, am unteren Ärmel, in der Ellenbeuge,
24:02an der Schulter und am Kinn.
24:04Also wenn der Mann nicht geschossen hat.
24:06Ist das der komplette Bericht oder kommt da noch was?
24:09Das ist der vorläufige.
24:10Wurde nachgewiesen, dass mit der Waffe zweimal geschossen wurde?
24:12Wo ist die zweite Hülse?
24:13Aber Bruno, eine Leiche, ein Täter voller Schmauch von einem Schuss, eine Hülse und eine Kugel in der Wand.
24:18Was willst du noch?
24:19Ja, aber die Schmauchspuren allein beweisen nicht, dass er der Täter ist.
24:22Es fehlen zwei Patronen im Magazin.
24:24Ich will wissen, wer den zweiten Schuss abgefeuert hat und wo die zweite Kugel ist.
24:29Ist die KTU schon durch mit der Wohnung?
24:30Ja, sind sie.
24:45Tag.
24:46Hallo.
24:47Darf ich reinkommen?
24:48Ja, natürlich, aber ich habe nicht so viel Zeit.
24:51Nur kurz.
24:53Gut, bitte.
25:01Ich brauche eigentlich immer so ein bisschen Zeit für mich vor einem Termin, um runterzukommen und Stress abzubauen.
25:08Was machen Sie denn beruflich?
25:10Ich bin Hebamme.
25:16Ganz schön große Wohnung.
25:20Ja, ich habe noch einen alten Mietvertrag.
25:23Kann ich eigentlich schon wieder rüber in Jakes Wohnung?
25:26Warum wollen Sie das?
25:28Ein paar frische Sachen für ihn holen.
25:29Das ist nicht nötig.
25:31Herr Torrens bekommt in der Untersuchungshaft alles, was er braucht.
25:34Gut.
25:36Wie lange sind Sie denn schon mit Herrn Torrens zusammen?
25:39Seit etwa zwei Jahren.
25:43Kannten Sie seine verstorbene Frau?
25:45Wendy?
25:46Ja, sehr gut.
25:47Wir waren sehr eng miteinander befreundet.
25:50Ich habe Danny auf die Welt gebracht, so haben wir uns kennengelernt.
25:53Wann ist sie denn gestorben?
25:54So vor zwei Jahren.
25:56Als sie krank war, der Wendy, da habe ich versucht, mich so gut wie möglich um sie zu kümmern.
26:02Das war eine schwere Zeit für uns alle.
26:06Dann waren Herr Torrens und Sie schon vor Ihrem Tod zusammen?
26:11Nein.
26:13Wir hatten schon vorher Gefühle füreinander, aber wir sind erst danach so richtig zusammengekommen.
26:24Sie haben ja hier den perfekten Blick in seine Wohnung.
26:26Ja, er auch in meine.
26:32War das nicht schwer für Sie, dass ein Verhältnis mit Helen Vogt hatte?
26:39Natürlich war das schwer für mich.
26:43Er war damals gerade mitten in einem Alkoholentzug, da ist es ihm passiert.
26:47Könnten Sie das akzeptieren?
26:53Jack und ich haben einander schon so vieles verziehen.
26:57So, Herr Schumann, ich muss jetzt ein Kind auf die Welt bringen.
27:22Wiedersehen, Herr Schumann.
27:24Wiedersehen.
27:26Wiedersehen.
27:29geil.
27:53Ja.rawal
28:25Untertitelung des ZDF, 2020
28:55Untertitelung des ZDF, 2020
29:25Untertitelung des ZDF, 2020
29:44Deshalb ist es mein größter Wunsch, dass du, mein geliebter Jack, eine neue Frau heiratest,
29:50die für dich und Danny sorgen kann und euch ein gutes Leben bereitet.
29:54Und genau dafür sehe ich Karin an deiner Seite.
29:59Das ist ja mein Testament. Jack Torrens Frau hat gleich für ihre Nachfolgerin gesorgt.
30:05Ja, und Jack ist ihrer Verfügung post mortem nachgekommen.
30:08Er hat's für seine Tochter getan. Die braucht doch irgendwen, der sich um sie kümmert.
30:11Ja, aber sowas kannst du doch nicht verfügen.
30:13Die Mutter hat sich auf ihren Tod vorbereitet.
30:17Merkwürdig hart. Hat ja auch nicht funktioniert.
30:20Jack hatte eine Affäre und Danny hat das ausgenutzt.
30:23Das ist im Spädi. Gleich unten im Haus nebenan von Jack Torrens Wohnung.
30:27Vorgestern Abend, 21.18 Uhr.
30:36Torrens hat sich vorher Mut angetrunken.
30:38Helen Vogt hat den erneuten Antrag abgelehnt, dass Danny wieder nach Hause kann.
30:42Torrens will seine Tochter wiederhaben, bedroht sie mit seiner Dienstwaffe und schießt.
30:47Schmauch.
30:49Was ist das Letzte, an das Sie sich genau erinnern können?
30:53Ich.
30:54Das einzige, woran ich mich erinnere, ist, dass ich bei einem Treffen war.
30:58Da würden Sie mir das jetzt nicht glauben, bei den anonymen Alkoholikern.
31:01Doch, das glaube ich Ihnen.
31:03Herr Torrens.
31:06Sie stehen unter Mordverdacht.
31:08Ist Ihnen das klar?
31:12Die Waffe, die Sie in der Hand hielten, als man sie gefunden hat, wurde als die Tatwaffe identifiziert.
31:19Ihre Dienstwaffe.
31:24Haben Sie vielleicht eine Kopfschmerzobelette?
31:28Meine Dienstwaffe habe ich immer vorschriftsmäßig in meinem Safe.
31:35Wer hat Zugang zu dem Safe?
31:39Nur ich.
31:41Wie ist der Code?
31:4557-2001.
31:48Ist das nicht Ihr Hochzeitstag?
31:52Ja.
31:53Sie haben sich einen Code ausgedacht, der auf jedem zweiten Andenken an Ihre verstorbene Frau aufgedruckt ist?
31:59Das kann doch jeder herausfinden.
32:01Das ist ein unzureichend gesicherter Ort für die Aufbewahrung einer Schusswaffe.
32:06Das Verstöß gegen das Waffengesetz.
32:32Das war die Betreuerin meiner Tochter.
32:37Das weiß ich auch schon.
32:40Und ich weiß auch, dass Helen Vogt unter ihrem Trenchcode etwas anhatte, das nicht unbedingt dem Arbeitsoutfit einer Sozialpädagogin entspricht.
32:48Also.
32:50Aber ich habe sie noch nicht bezahlt.
32:52So war sie nicht.
32:54Wie würden Sie sie denn beschreiben?
33:00Sie und ich, wir passten gut zusammen.
33:03Wie hat sich Ihre Tochter mit ihr verstanden?
33:06Meine Tochter tut sich schwer mit Autoritäten, aber mit Helen kam sie klar.
33:11Herr Torrens, es gibt Indizien, die darauf hindeuten, dass Sie Helen Vogt erschossen haben.
33:16Schmauchspuren an Ihrer Hand und an Ihrem Ärmel.
33:18Ich weiß es nicht mehr.
33:21Scheiße, ich kriege es nicht mehr zusammen.
33:28Gut, gut.
33:31Erzählen Sie mir mal von der Affäre mit Helen Vogt.
33:35Was wollen Sie wissen?
33:37Wie lange ging das schon?
33:42Seit Danny im Heim war.
33:45Also knapp ein Jahr.
33:47Und wie muss ich mir das vorstellen?
33:51Sonntags kamen die Sozialpädagogin, um sie auszupeitschen?
33:54Ach Gott, Sie haben doch gar keine Ahnung.
33:56Ja, dann erzählen Sie es mir doch.
34:01Es begann mit kleinen Gesten.
34:05Moment, Ahnen.
34:10Empfinden Sie Lust, wenn man Ihnen Schmerzen zufügt?
34:14Warum geht es nicht?
34:18Das war mit Karin Richter. Sind Sie noch mit ihr zusammen?
34:24Karin ist im Laufe der Jahre ein Teil der Familie geworden.
34:27Ich liebe sie.
34:29Aber mehr wie eine beste Freundin.
34:34Haben Sie Ihnen das mal so gesagt?
34:38Es war gut, was wir hatten.
34:40Wir haben einander gut getan.
34:43Karin war eine enorme Stütze während der Krankheit meiner Frau und als sie gestorben ist.
34:47Ich war nicht vorhanden.
34:48Sie hat sich um Danny gekümmert, um unser Zuhause.
34:51Und hat mich ertragen.
34:53Ich glaube nur nicht, dass wir noch so zusammen sind, wie Sie es meinen.
34:57Und kam Helen damit zurecht?
34:59Sie wusste, dass Karin immer ein Teil meines Lebens sein würde.
35:02Und umgekehrt auch?
35:08Und umgekehrt auch.
35:11Konnten Sie ihm geben, was er wollte?
35:14Also geschlagen habe ich ihn nicht, wenn Sie das meinen.
35:17Wollte er das?
35:20Das konnten Sie nicht.
35:22Aber Helen Vogt, die konnte das.
35:26Jack und ich, wir kannten uns seit über 15 Jahren.
35:29Wir sind uns sehr nah.
35:32Sie hatten also doch schon ein Verhältnis vor Wendys Erkrankung.
35:40Wusste Wendy davon?
35:42Und Danny?
35:46Man kann es sich leider nicht aussuchen, wie man sich verliebt.
35:53Wendy hat sie quasi zu ihrer Nachfolgerin auserkoren.
35:57Aber in diesem Fall bedeutete das, Sie sind zu dritt.
36:04Ich wusste gar nichts von diesem Brief.
36:11Sie hat mir ihren Wunsch persönlich mitgeteilt, kurz vor ihrem Tod.
36:15Und alle haben sich gefügt.
36:18Nur Danny nicht.
36:19Die hat rebelliert.
36:20Die hat sie mit einem Stein beworfen.
36:23Ich liebe Danny und ich denke, sie mich auch.
36:26Ich habe sie mit großgezogen.
36:30Es ist einfach nur eine sehr schwierige Situation für sie.
36:34Sie hat ihre Mutter verloren.
36:35Sie möchte ihren Vater jetzt für sich alleine haben.
36:38Das verstehe ich auch.
36:40Und dafür greift sie dann eben zu.
36:43Manchmal zu etwas drastischen Mitteln.
36:46Und da haben Sie das Jugendamt eingeschaltet.
36:49Ja.
36:52Wie hat denn Herr Torrens reagiert?
36:57Jack war in dieser Zeit oft sehr...
37:01sehr ungerecht.
37:02Alkoholiker sind selten gerecht.
37:06Hat Jack nicht versucht, das irgendwie zu verhindern,
37:08dass Danny ins Heim kommt?
37:12Es ging ihm sehr schlecht.
37:14Er konnte es nicht.
37:18Vielleicht wollte er es auch nicht.
37:21Er ist gut.
37:45Und er ist gut.
37:47Ich weiß nicht.
37:48Ich weiß nicht.
37:48Amen.
38:18Amen.
38:51Amen.
39:21Amen.
39:50Amen.
39:51Helen Vogt wollte dagegen übereinziehen.
39:54Dominar- und Jugendamt in seinem Haus, das war doch ganz praktisch.
39:58Ja, praktisch für ihn, ja.
40:03Haben Sie von hier aus zugeschaut, wenn Jack und Helen Sex hatten?
40:07Nein, ich bin keine Voyeurin. Und auch keine Masochistin.
40:13Waren Sie vorgestern Abend hier, am Sonntag?
40:17Ja.
40:18Helen?
40:19Mhm.
40:20Haben Sie was beobachtet gegenüber?
40:26Frau Richter, wenn Sie Informationen zurückhalten, die zur Lösung eines Mordfalls beitragen können,
40:31dann machen Sie sich strafbar.
40:39Wen haben Sie beobachtet?
40:47Haben Sie Jack gesehen?
40:55War es Danny?
41:02Frau Richter, wen haben Sie gesehen?
41:04Es war dunkel. Danny war es nicht. Ich hätte sie erkannt, ganz sicher.
41:07Wer war es dann?
41:08Weiß ich nicht.
41:14Wer war es dann?
41:22Weiß ich nicht.
41:25Beide, die hierости nicht superーん.
41:29Hey.
41:30Hey.
41:31Benni!
41:32Benni!
41:33Benni?
41:33Komm doch mal auf.
41:34Scheiße!
41:35Komm doch nicht weg!
41:37Du schluckst.
41:38Ich bin ein Schreie.
41:40Du Arsch!
41:41Hau ab!
41:41Sie will ich nicht wiedersehen.
41:43Du Arsch!
41:43Ich habe sie geschlagen und nicht getötet.
41:45Also, was wollen Sie noch?
41:49Hey, nein!
41:52Komm, du schaust das.
41:57Okay?
42:01Dieses Mädchen, wie heißt sie noch?
42:03Caro, warum hast du ihr die Nase gebrochen?
42:08Glauben Sie, ich mache das aus Spaß?
42:26Mein Freund Ralf hat mit mir Schluss gemacht.
42:28Und dann fängt er an mir, dieser Scheißkuh rumzumachen.
42:31Warum hast du ihm denn nicht eine rein?
42:33Was? Nein.
42:36Ich liebe ihn doch.
42:38Ich will ihm nicht wehtun.
42:40Du willst ihm nicht wehtun.
42:42Aber du willst ihn auch für dich allein haben.
42:43Außerdem hat die Kuh des längst verdient.
42:45Die klaut mir meine ganzen Sachen.
42:48Was hat sie denn dir noch geklaut?
42:49Außer deinen Freund.
42:51Da ist so einiges weggekommen.
42:54Mein iPod, meine Kopfhörer, meine Ohrringe.
42:58Die wurden dann aber aber eh gefunden.
43:01Letzte Woche meine Schlüsselanhänger.
43:05Und was ist da so besonders dran?
43:08Es ist ein Amulett zum Aufklappen.
43:11Mit linksem Foto von mir, als ich klein war.
43:13Und rechts einem von meiner Mutter.
43:16Hier wissen alle, dass mir der wichtig ist.
43:22Halb, hast du mal einen Moment für uns?
43:25Ja.
43:25Laura, könnt ihr uns mal alleine lassen?
43:29Hi.
43:30Wie war das Spiel am Sonntag?
43:32Spannend. Wieso?
43:34Na ja, wenn Danny die ganze Zeit an dir dranhängt,
43:35konntest du das Spiel dann überhaupt richtig sehen?
43:40Die Frau hat sie nicht mehr alle.
43:43Die hat einen auf Mutter und Hausfrau gemacht.
43:45Und mein Vater war einfach nur froh, dass sich jemand um mich kümmert.
43:49Dabei kann ich schon ganz gut alleine.
43:51Ich habe nicht den Eindruck, dass Karin sich bei deinem Vater nur um den Haushalt gekümmert hat.
43:54Ja, mein Vater hat einfach keinen Geschmack.
43:57Und da dachtest du, wenn du dir mal eben einen Stein an den Kopf wirfst,
44:01das wäre eine gute Möglichkeit, um sie loszuwerden?
44:06Karin wollte schon immer was von meinem Vater.
44:09Aber kaum war meine Mutter tot, da hat sie sich hingekrallt, als hätte sie ein Recht darauf.
44:15Das ist wie eine symbolische Steinigung.
44:18Drittes Buch Mose.
44:21Du liest das Alte Testament?
44:23Quatsch.
44:24Das habe ich einfach gegoogelt.
44:32Woher wissen Sie, wie es ist, jemanden zu verlieren?
44:39Ich habe schon viele gehen sehen.
44:44Haben Sie Kinder?
44:50Ich hatte eine Tochter.
44:55Weißt du,
44:57das, was dir passiert ist,
45:00das hat dich aber zu dem gemacht, was du heute bist.
45:05Und das ist ja gar nicht mal so übel.
45:16Helen hat deinen Vater wahrscheinlich geliebt.
45:19Die hat ihn geschlagen.
45:21Und mein Vater fand es auch noch gut.
45:23Sie wollten bei euch eins hin, oder?
45:25Ja, der Horror.
45:26Darf ich mal ganz kurz stören?
45:28Greif hat eben ausgesagt,
45:29dass du Sonntagabend nicht die ganze Zeit bei ihm warst und Fußball geschaut hast.
45:36Ja, ich hatte keine Lust drauf.
45:38Dann hast du uns falsche Angaben gemacht, Dani.
45:40Wo bist du hingegangen?
45:46Ich war bei Helen.
45:48Bei ihr zu Hause.
45:50Und du wusstest, dass sie nicht da ist?
45:55Sonntags ist immer großer Ficktag im Hause Torrens.
46:00Helen bei meinem Vater und Ralf und ich bei Helen.
46:02Nein, aber diese Woche war Fußball.
46:04Ja, deswegen war ich ja so sauer.
46:07Aber wir haben es ja dann montagfrüh nachgeholt, wie ihr wisst.
46:12Hat dich jemand gesehen?
46:12Könnte es jemand bezeugen?
46:16Ich glaube nicht.
46:18Das ist ja das Problem am Alleineseiten.
46:26Sie ist wieder da.
46:29Die Erinnerung.
46:31Nach meinem Treffen bei den anonymen Alkoholikern bin ich nach Hause.
46:36Ich war mit Helen verabredet.
46:41Ich habe sie erschossen.
46:48Danach habe ich mich vorsätzlich in ein Delirium versetzt, um zu vergessen.
46:52Und jetzt können Sie sich an alles wieder erinnern?
46:55Ja.
46:57Ich habe Helen-Fug erschossen.
47:01Nur zum Verständnis.
47:03Sie sind nach Hause gekommen und haben Helen-Fug erschossen.
47:07Dann sind Sie runter auf die Straße zum Späti, um sich mit Alkohol einzudecken.
47:12Ja.
47:13Sind wieder nach oben gekommen und haben sich betrunken?
47:16Ja.
47:18Und wann haben Sie sich mit dem Blut eingeschmiert, mit dem wir Sie gefunden haben?
47:26Ich habe mich von ihr verabschiedet.
47:29Sie erschießen sie, kaufen Alkohol, kommen wieder, knien sich runter zu ihr und umarmen sie.
47:37Wollen Sie mich verarschen?
47:39Was war denn das Motiv?
47:41Ich hatte meine Gründe.
47:43Kommen Sie mal mit.
47:45Kommen Sie.
48:04Zeigen Sie mir, von wo Sie geschossen haben.
48:33Und jetzt legen Sie an, als wollten Sie schießen.
48:46Danke.
48:49Haben Sie im Dienst schon mal auf jemanden geschossen?
48:53Wie viele Stunden am Schießstand haben Sie absolviert?
48:56Über 200.
48:59Dann kennen Sie sich aus mit Ballistik.
49:11Ich habe nicht hier gestanden, richtig?
49:16Nein, Herr Torons, Sie haben nicht von dort geschossen.
49:21Der Schuss wurde von hier abgefeuert.
49:24Und Sie wollen mir weismachen, dass ein Beamter von Verfassungsschutz mit einer Tötungsabsicht seinem Opfer in den Hals geschossen hätte?
49:35Eine Frau, die er liebt?
49:38Selbst wenn er eine Tötungsabsicht hätte, würde er sein Opfer doch nicht leiden lassen wollen, oder?
49:46Sie haben Helen Vogt geliebt.
49:48Sie haben mit ihr zusammen die Familienfotos abgehängt.
49:51Sie wollten hier mit ihr leben.
49:54Sie wollten einen Neubeginn, richtig?
50:00Sie hatten Schmauchspuren an der rechten Hand von einem einzigen Schuss.
50:03Wo wurde der abgefeuert?
50:10Im Keller.
50:12Wo genau?
50:29Wir haben einen Nachbar.
50:31Dann lässt du mich nicht benutzen.
50:44Hier.
51:04Warum sollten Sie das alles auf sich nehmen, wenn Sie nicht jemanden decken würden?
51:11Jemand, der Ihnen nahe steht.
51:13Näher als sonst irgendjemand.
51:21Es gibt nur zwei Menschen, die es wirklich gehasst hätten, wenn Helen hier eingezogen wäre.
51:27Karin Richter.
51:29Und ihre Tochter.
51:48Ich habe als Vater versagt.
51:55Warum glauben Sie, dass Ihre Tochter Helen umgebracht hat?
52:00Was macht Sie da so sicher?
52:07Als ich nach Hause kam, war niemand da.
52:12Helen ins Leiche.
52:14Nicht anfassen.
52:18Ich nehme Ihre Leiche, meine Waffe.
52:23Dann bin ich in den Keller und habe einen Schuss abgefeuert, um mir Schmauchspuren zuzufügen.
52:40Dann habe ich mich vorsätzlich in ein Delirium gesoffen.
52:47Ihnen ist klar, dass ich all das, was ich Ihnen jetzt gesagt habe, leugnen werde.
52:53Sie haben nichts.
52:56Keine Augenzeugen, keine Beweise.
53:00Keine Fingerabdrücke, nur meine.
53:03Als hätten Sie Danny längst verhaftet.
53:07Sie haben nichts.
53:31Ja, Karin besucht mich hin und wieder.
53:33Und das gefällt dir nicht?
53:34Sie meint, sie sei von meiner Mutter dazu ennannt worden, auf uns aufzupassen.
53:39Wie haben sich Karin und Helen eigentlich verstanden?
53:43Die müssen sich ganz schön in die Haare bekommen haben, als Helen letzte Woche da war und Karins Schlüssel haben
53:48wollte.
53:50Was für ein Schlüssel?
53:51Na, den Hausschlüssel von uns zu Hause.
53:53Den Karin noch hatte.
53:55Helen wollte doch bei uns einziehen und wollte dann natürlich Karins Schlüssel kriegen.
54:06Ist das der Anhänger, der dir gestohlen wurde?
54:09Es war nicht Karo, die mir den geklaut hat, richtig?
54:18Als Karin letzte Woche hier war, haben wir darüber gesprochen, dass Helen bald bei uns einziehen wird.
54:25Und da habe ich zu Karin gesagt, dass mein Vater jetzt endlich jemanden gefunden hat, mit dem es im Bett
54:32klappt und den er aufrichtig liebt.
54:37Wird Karin da reagiert?
54:45Ich will zu meinem Vater.
54:51Nach dem Tod seiner Frau haben Sie Jacks Familie zusammengehalten.
54:55Sie haben sich schon lange ein Leben an seiner Seite gewünscht.
54:59Und kaum lernte Helen kennen, darf sie bei ihm einziehen.
55:04Wie hat er Ihnen das eigentlich erklärt?
55:08Gar nicht.
55:10Er begann mich aus seinem Leben auszuschließen.
55:13Nach acht Jahren Beziehung.
55:15Nicht gerade fährt.
55:16Nee, fährst du's nicht, ey.
55:23Ich hätte auch Kinder haben können.
55:27Nach einem Partner suchen, ein eigenes Leben führen können.
55:32Ich war immer viel da.
55:36Habe ihm alles gegeben, immer heimlich.
55:40Es war so schrecklich, diese ganze Lügerei.
55:44Für ihn war's praktisch.
55:47Er hatte eine Familie und die liebte in dem selben Haus.
55:53Er war ständig bei mir.
55:57in meinem Bett, in meinem Bett, in meinem Bett, all die Jahre lang.
56:07Ab wann haben Sie das mit Helen nicht mehr ausgehalten?
56:09Ab Anfang an nicht.
56:15Aber, als sie zu mir kam und den Schlüssel haben wollte, dann...
56:21Sonntag bin ich rüber in seine Wohnung, hab die Waffe aus dem Safe genommen und auf sie gewartet.
56:32Und dann...
56:33Und dann...
56:43...
56:43...
56:43...
56:43...
56:49Warum haben Sie den Verdacht auf Danny gelenkt?
56:57Ich...
57:03Ich weiß nicht.
57:32Ich weiß nicht.
57:50Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:51Don't tell me to stop
57:55Tell the rain not to drop
58:01Tell the wind don't blow
58:06Just cause you said so
58:10Tell me love ain't true
58:16It's just something else we do
58:21Tell me everything I'm not
58:25But don't tell me to stop
58:31Till the sun don't shine
58:36Don't even get up this time
58:41Let it fall by the ground
58:43Let it fall by the ground
58:44Or am I dead?
58:45Vielen Dank.
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