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KurzfilmeTranskript
00:27Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:34Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:23Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:31Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:55Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:19Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:23Warte, dann bitte ich auch einen Angriff gegen den Haus.
02:25Ja, kann man das vielleicht weg tun, dass...
02:27Danke.
02:28Na, du bist mir schon abgegangen.
02:30Und was machst du da?
02:31Ja, ich bin im Dienst, was soll ich machen?
02:32Meine Mutter ist zu Hause.
02:34Todeszeitpunkt?
02:36Ferntemperatur 36,2, also bei einer Stunde hätte sie noch gelebt.
02:41Warum teilst du dir deinen Dienst eigentlich immer ganz genauso ein,
02:43dass dann deine Mutter bei den Kindern ist?
02:45Du hast von sieben Tagen in der Woche zwei Tage die Kinder.
02:48Servus, Schöfin.
02:49Hallo.
02:50Die Tote heißt Valerie Leski, einige Zeugen haben sie erkannt.
02:53Sie hat gleich da in dem Haus gewohnt.
02:55Ja, nicht im Erdgeschoss nehme ich an.
02:57Aber ob der Sturz die Todesursache ist?
03:00Schaut euch mal die Spuren am Hals an.
03:04Da tut mir gleich alles weh.
03:06Das ist nicht ansteckend, Franny Jack.
03:07Komm, wir schauen uns die Wohnung vom Opfer an.
03:09Ich muss nämlich weg.
03:10Wieso, die Kinder?
03:11Ja, die sind doch bei mir.
03:12Eben? Wann kriege ich den Bericht?
03:14Ja, ich beeile mich ja.
03:16Ja, davon gehe ich aus, nachdem unsere Kinder bei dir zu Hause warten.
03:21Na, endlich!
03:23Das ist die Nachbarin der wahnsinnigen Nervensäge.
03:28Ich warte schon die ganze Zeit auf Sie.
03:31Also, die Frau Leski, das war ein richtiges Flitschern.
03:34Das habe ich gewusst, dass da einmal sowas passieren wird.
03:36Immer in der Weltgeschichte herumfahren als Frau
03:39und ständig Männer besuchen.
03:41Das ist wirklich kein Wunder, dass sie jetzt so da liegt.
03:44Das haben da alle gesagt.
03:45Da können Sie jeden fragen.
03:47Das ist nicht nur meine private Meinung, wenn Sie das meinen.
03:50So, Sie erzählen uns jetzt, was passiert ist,
03:52und zwar mit so wenig Worten wie möglich.
03:54Was passiert? Wieso?
03:55Wie soll ich das wissen?
03:57Haben Sie irgendwas gesehen, was uns weiterhelfen könnte?
04:00Was meinen Sie jetzt?
04:01Ist Ihnen in den letzten zwei Stunden was aufgefallen,
04:04was für uns wichtig sein könnte?
04:05Nein, gar nichts.
04:06Ich war einkaufen.
04:07Ich habe ein Alibi, wenn Sie das meinen.
04:11Gratuliere.
04:12Sie sind so lieb.
04:12Erzählen Sie alles, was Sie über Ihre Nachbarin wissen,
04:15meinem Kollegen.
04:15Kommen Sie mit.
04:17Was wie mir?
04:19Gibt es sonst noch Zeugen?
04:20Keiner hat was gesehen oder gehört.
04:21Ja, wie immer.
04:23Das Schloss war intakt und zugesperrt.
04:25Das heißt, er hat den Täter reingelassen.
04:27Oder er hat einen Schlüssel gehabt.
04:29Oder er hat den Täter reingelassen.
05:01Das ist sie.
05:10Musik
05:36Das kommt mit
05:38Musik
05:51Musik
05:52Musik
05:52Musik
05:54Musik
05:55Musik
06:01Musik
06:01Ne Fäingern
06:02und
06:04Also, sie hat das Opfer im letzten halben Jahr immer wieder mit einem dunkelhaarigen Mann gesehen, der heute sogar kurz
06:10unter den Schaulustigen aufgetaucht sein soll.
06:13Das ist das Handy vom Opfer. Es ist aber kein einziger Fingerabdruck drauf,
06:17Danke. Es ist höchstwahrscheinlich was gelöscht worden.
06:19Vergleich die Nummern, die am Handy aufscheinen, mit denen, die wir über die Ruftaten erfassern kriegen.
06:24X.
06:25Was haben wir denn da?
06:26G. Sehr diskret, die Dame.
06:30Franiček, alle Termine vom ersten Monat durchchecken und den Buchstaben zuordnen.
06:34Vielleicht kriegen wir über die Ruchdatenerfassung und die eingetragenen Termine die Namen.
06:38Schaut eigentlich ganz friedlich aus da.
06:40Nirgends eine Spur von irgendeinem Kampf, ne?
06:43Ja.
06:44Da wollte jemand, dass es so ausschaut, als wäre hier nichts passiert.
06:46Und warum bitte?
06:47Das weiß ich noch nicht.
06:49Aber sogar die Eingangstür war wieder zugespürt.
06:51Also im Affekt ist das nicht passiert.
06:53Wer sind die Angehörigen?
06:54Es gibt eine Schwester, Elisabeth Schwarz, Lehrerin, verheiratet mit Philipp Schwarz, Versicherungsvertreter.
07:00Wer sagt hier?
07:07Knobel nicht, wenn du nicht verlieren kannst.
07:17Sind Sie sicher, dass das meine Schwester ist?
07:19Eine Nachbarin hat sie eindeutig identifiziert.
07:22Und wir haben viele Fotos von ihr in ihrer Wohnung gefunden.
07:26Wann haben Sie Ihre Schwester zum letzten Mal gesehen?
07:29Heute, vor der Schule.
07:31Ich war kurz bei ihr.
07:33Ich habe ihr Blumen gebracht.
07:34Sie hat heute Geburtstag.
07:36Was ist denn passiert?
07:39Ein Unfall?
07:41Sie ist vom Balkon gestürzt und möglicherweise hat da jemand ein bisschen nachgeholfen.
07:47Näheres wissen wir noch nicht.
07:49Wann genau waren Sie heute bei ihr?
07:517.35 Uhr.
07:53Sie hat sich geärgert, weil ich Sie so früh aufgeweckt habe.
07:56War Sie allein?
07:57Kann sein, weiß ich nicht.
07:58Sie hat die Blumen genommen, eine Tür wieder zugemacht.
08:01Wie gesagt, sie hat sich nicht sehr gefreut, dass ich gekommen bin.
08:03Dann bin ich in die Schule zum Unterricht.
08:06Sport?
08:07Englisch.
08:08Deutsch.
08:09Haben Sie Kinder?
08:13Nein.
08:15Frau Schwarz, wissen Sie, mit wem Ihre Schwester in letzter Zeit liiert war?
08:20Meine Schwester, die war viel unterwegs.
08:24Reiseleiterin in Venen.
08:26Sie hat ja dann dauernd wechselnde Bekanntschaften gehabt.
08:29Lassen Sie sich ruhig Zeit.
08:35Mochten Sie Ihre Schwester?
08:37Ja.
08:40Sehr.
08:41Und Sie wissen nicht, mit wem Sie zusammen war?
08:44Ich habe Ihnen noch gesagt, es hat sehr oft gewechselt.
08:49Könnten Sie sich trotzdem vielleicht diese Fotos durchschauen?
08:55Vielleicht kommt Ihnen ja jemand bekannt vor.
09:03Vor einiger Zeit hat sie mir von einem Italiener erzählt, der hier lebt, verheiratet ist, Kinder hat.
09:08Was weiß ich, ich habe ihn nie kennengelernt.
09:13Wir haben nie über solche Dinge geredet.
09:16Solche Dinge? Sie meinen Männer?
09:19Na ja, ich habe ihr so gewünscht, dass sie mal jemanden trifft, der sie wirklich liebt, der sie glücklich macht.
09:26Ich weiß gar nicht, ob sie das überhaupt gewollt hätte.
09:29Sie hat mir mal gesagt, dass sie niemals so spießig leben könnte wie wir.
09:34Mein Mann.
09:36Ist das Ihr Mann?
09:38Ja.
09:39Und das ist.
09:42Sagen Sie, wo ist Ihr Mann jetzt eigentlich?
09:45In Oberösterreich, auf einem Seminar.
09:47Kommt heute Abend zurück.
09:49Ich würde Sie gern morgen früh in meinem Büro sprechen.
09:52Beide.
09:53Ist das möglich?
09:54Natürlich.
09:55Aber ich glaube nicht, dass er Ihnen helfen kann.
09:57Mein Mann und meine Schwester, die haben immer...
10:00Wir müssen einfach so viel wie möglich über Ihre Schwester wissen.
10:02Das ist alles.
10:05Und wissen Sie, die, die sich mit dem Opfer nicht verstanden haben,
10:08die sind bei einem Mordfall eh wichtiger als alle anderen.
10:12Ich bring Sie raus.
10:14Raniček, du fährst jetzt ins Büro.
10:15Dann bestellst du die Nachbarin hin und schaust mit ihr die Fotos durch.
10:18Vielleicht erkennt sie ja den Italiener.
10:19Na, bitte, muss das sein.
10:21Du sollst sie nicht heiraten, nur mit ihr die Fotos durchschauen.
10:23Bindet's mir den Italiener und zwar flott.
10:25Bis morgen.
10:26Und was machst du bitte?
10:27Ich muss nach Hause kochen.
10:30Das ist jetzt ein Witz, oder?
10:31Wieso?
10:33Sonst eh rund um die Uhr im Dienst.
10:34Ihr schafft's das schon.
10:36Entschuldige, aber du kannst doch gar nicht kochen.
10:38Dafür gibt's Kochbücher.
10:40Ja.
10:40Und vergiss die Nachbarn nicht.
10:45G-Punkt, sehr oft.
10:48E, bis vor einem Monat, aber nur in Venedig.
10:54Und X, immer wieder mal.
10:58Sag mal, ansonsten wissen wir nix über den.
11:01Nur verheiratete Italiener mit Kindern, wohnhaft in Wien eventuell.
11:05Ja, ganz genau alle durchrufen.
11:07Wer keine Familie hat, scheidet aus.
11:09Na, bravo.
11:10Wo ist denn eigentlich die Schnelle?
11:12Im Sondereinsatz, sie kocht.
11:14Sie macht vor uns.
11:19Ja.
11:20Fuck!
11:50Es ist offen!
12:03Ich bin noch nicht ganz fertig.
12:05Mir ist leider was dazwischen gekommen, also beruflich.
12:08Aber eingekauft habe ich alles.
12:15Soll ich vielleicht was für uns kochen?
12:16Nein, nein, das mache ich schon.
12:18Sie können kochen?
12:22Er kann kochen.
12:26Nein, du hast mir schon drei Witze erzählt.
12:28Und du hast gesagt, einer noch.
12:29Und jetzt gibst du mir bitte deinen Papa, ja?
12:31Wenn du mir jetzt nicht sofort deinen Papa gibst, dann...
12:34Hallo?
12:35Das ist er.
12:36Nein, das ist er.
12:37Nicht auflegen, bitte.
12:39Ich hasse Kinder.
12:42Das ist er.
12:44Julio, bitte sehr.
12:46Nein.
12:47Danke.
12:49Danke, danke.
12:50Das muss dieser G-Punkt sein.
12:57Da Julio.
12:58Sag ich ja, da Julio.
12:59Nicht der Julio, sondern da Julio.
13:03Ristorante da Julio.
13:04Da Julio, sehr einfach.
13:05Was ist denn?
13:06Kann ich jetzt bitte gehen?
13:07Ja, bitte, danke.
13:08Auf Wiederschauen.
13:09Na ja.
13:10Man will ja nur helfen.
13:11Ja.
13:12Wiederschauen.
13:13Na ja.
13:14Dann schauen wir mal.
13:18Da Julio.
13:26Und, wohnen Sie da drüben eigentlich allein?
13:30Allerdings.
13:31Keine Frau.
13:32Nein.
13:35Und Valerie Leski?
13:38Valerie.
13:39Die hab ich ja schon ewig nicht mehr gesehen.
13:41Verrücktes Huhn.
13:43Woher kennen Sie sich?
13:44Ich, ähm, wir, also, wir waren mal gemeinsam unterwegs.
13:49Und woher wissen Sie, dass wir uns kennen?
13:52Auf den Beginn einer wunderbaren Nachbarschaft.
14:02Angelika.
14:03Peter.
14:09So, jetzt kommt noch der Ingwer dazu.
14:11Es gibt eine ganz eigene Schärfe.
14:14Man darf bloß nicht zu viel nehmen, sonst schmeckt's nämlich seifig.
14:17Bisschen Koriander wär noch ganz gut.
14:19Und Chili.
14:21Ich mag's nämlich ganz scharf.
14:23Und du?
14:45Und du?
14:47Und ich was?
14:49Entschuldige, ich war grad ganz woanders.
14:51Und wo warst du?
14:53Das ist nichts Wichtiges.
14:54Beruflich.
14:55Wie war die Frage?
14:57Willst du's scharf?
14:58Alles kommt drauf an.
15:08Ja?
15:10Du rufst mich an, weil Jan schlecht ist?
15:14Irr ich mich, oder hat dein Sohn heute die Kinder?
15:17Ja, wie wär's, wenn du ihn bei der Arbeit störst?
15:19Ich hab zu tun.
15:23Wie schlecht ist ihm denn?
15:28Ich hab zu tun.
15:37Wie schlecht ist ihm denn?
15:40Ja, vielleicht hat er was Schlechtes gegessen.
15:44Ja, eine Mutter gehört zu ihren Kindern, find ich ja auch, ja.
15:49Also wo zum Beispiel warst du, bevor du hierher gekommen bist?
15:52Venedig.
15:55Ich hab eigentlich gar nicht vorgehört, wie der hierher zurückzukommen war.
15:58Venedig? Wieso ausgerechnet Venedig?
16:00Ich wollte weg.
16:02Und für einen Restaurator gibt's in Venedig immer genug zu tun.
16:10Warum bist du wieder zurückgekommen?
16:13Wegen meiner Mutter.
16:15Sie ist gestorben.
16:17Ja?
16:18Und hat mir das Haus hier vererbt.
16:21Wir haben uns eigentlich nie verstanden.
16:24Also ich mein, ich hab schon gedacht,
16:28also mein Ex-Mann und seine Mutter.
16:31Wie soll ich das beschreiben?
16:34Also meine Schwiegermutter nennt mich seit 15 Jahren Susi.
16:38So hat meine Vorgängerin geheißen.
16:40Seit wir geschieden sind, sagt sie dann auch manchmal die Dings.
16:44Jedenfalls ist sie jetzt wieder sehr glücklich.
16:46Jetzt hat sie ihren Liebling wieder für sich.
16:59Wie kann ich jetzt gerufen?
17:03Äh, Mama, was machst du da?
17:06Falsche Frage, was macht ihr da?
17:18Ja, willst du uns nichts vorstellen?
17:20Nein.
17:22Ja, also von mir aus, Stefan, Peter, Peter, Stefan, Katrin.
17:27Hallo.
17:30Ja, ich, ich wette mal. Langsam, oder?
17:34Na, das kommt überhaupt nicht in Frage. Warum?
17:36Wiederschauen.
17:37Katrin!
17:39Ich bring dich noch zur Tür, ja?
17:44Wiederschauen.
17:46Wiederschauen.
17:48Sag mal, geht das schon lang, so?
17:51Ja, es ist vor zwei Wochen hier eingezogen.
18:12Schmeckt's?
18:14Ja, was wäre ich machen sollen? Der Jan ist krank und er wollte unbedingt nach Haus.
18:17Er war zu Haus. Bei dir zu Haus.
18:19Er wollte zu seiner Mama.
18:21So hat er das gesagt?
18:23Ja, nicht genau so, aber meine Mutter hat gemeint...
18:25Na dann.
18:27Oh Gott, jetzt kommt das wieder.
18:34Das ist übrigens der vorläufige Obduktionsbericht.
18:38Sie war mit Sicherheit schon tot vor dem Sturz.
18:42Sonst noch was Auffälliges?
18:44Keine Spuren dürfen Sexualdelikte hinweisen.
18:51Ist das was Ernstes mit dem Nachbarn?
18:55Wenn du nicht gekommen wärst, könnte ich dir die Frage beantworten.
19:01Ja, Franicek?
19:04Gut gemacht.
19:05Ja, wir treffen uns gleich dort, ja?
19:07So, ich muss jetzt leider weg. Nachdem die Kinder jetzt hier sind, musst du leider dableiben.
19:10Keine Ahnung, wie lange das dauern wird.
19:16Julio Tomasi, Besitzer von einem Restaurant in Venedig und einem in Wien.
19:20Sie, die Leske, war mit ihren Reisegruppen immer beim Essen.
19:24Apropos, wie war denn deine Essen?
19:25Was wissen wir sonst noch?
19:27Regelmäßige Treffen der beiden im letzten halben Jahr, so steht's zumindest im Kalender von der Leske.
19:32Der Herr Tomasi hat auch eine Ehefrau, Antonia, sie haben drei Kinder miteinander.
19:36Wen hast du jetzt eigentlich gekocht?
19:38Packen wir's.
19:43Kennst du die Frau?
19:44Ja, wahrscheinlich eine von den Gästen, ich weiß es wirklich nicht.
19:47Mhm.
19:50Was glaubst du eigentlich, wer du bist, ha?
19:53Haltst du uns für völlig deppert?
19:54Wir können die ja mitnehmen, das ist doch nicht so lustig, kapito?
19:57Franicek, bitte.
20:00Was mein Kollege meint ist, dass es uns ein bisschen unglaubwürdig vorkommt, dass Sie sich an diese Frau nicht erinnern
20:05können.
20:05Und dass es unsere Lebenszeit erheblich weniger vergeuden würde, wenn Sie noch einmal auf die Frage meines Kollegen antworten würden.
20:10Kennen Sie diese Frau?
20:11Na bitte.
20:13Bravo.
20:13Das ist doch schon einmal ein Anfang.
20:16Wo hast du das denn kennengelernt?
20:19Wir haben Geschäfte gemacht miteinander. Sie ist gekommen mit ihrer Reisegruppe in meine Restaurante a Venezia.
20:25Und ab und zu haben wir uns auch getroffen, privat. Aber warum kommen Sie da mit zu mir? Was wollen
20:30Sie?
20:30Valerie Leski ist heute Mittag ermordet worden.
20:33Wo warst du denn zwischen 13 und 14 Uhr heute, ha?
20:35Wir waren hier.
20:38Ah, doch schau her, die Frau Gemahlin.
20:41Na, sehr fein.
20:42Dann haben Sie ja beide ein Alibi.
20:47Blöderweise hat uns eine Zeugin erzählt, dass sie ihren Mann am Tatort gesehen hat.
20:55Ja, ich war da. Es stimmt. Ich habe auf sie gewartet. Ich wollte sie abholen, aber...
21:00Sie haben vom Verhältnis ihres Mannes mit Valerie Leski gewusst.
21:04Sie ist zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass sie ist in meinem Mann verliebt.
21:09Und dass sie...
21:12Das war vor ein paar Monate.
21:15Ich habe ihr gesagt, sie soll es machen, diskret. Ich will keine Probleme. Das war ihr alles.
21:19Hast du eine Unschuldung? Du bist ein Mann!
21:22Das ist ein Mann!
21:23Mach du eine Unschuldung!
21:25Gib mir die Wahrheit!
21:26Er glaubt, sie war es.
21:29Ich habe drei Kinder.
21:31Ich wurde sie nicht alleine lassen, um ins Gefängnis zu gehen.
21:35Wegen so einer...
21:37Putana!
21:38Hatten sie einen Schlüssel zu Valerie Leskis Wohnung?
21:42No.
21:43Nein.
21:44Das hätte sie nicht gewollt, Valerie. Sie wollte keine Überraschungen.
21:48Vielen Dank.
21:49Das war's.
21:51Fürs Erste.
21:56Einer von den beiden war es.
21:58Warum?
21:59Das sagt mir mein Instinkt.
22:01Deshalb warst du mit ihm per Du?
22:02Das ist mir gar nicht aufgefallen.
22:04Vielleicht solltest du mal ein bisschen an deinem Instinkt arbeiten.
22:06Bis morgen.
22:08Frau Obergeschät.
22:19Trotz allem alles Gute, Peter.
22:29Bin ich jetzt schon ganz paranoid.
22:41Morgen!
22:48Oh!
22:50Maja, was ist das?
22:51Das ist Gute-Laune-Tee.
22:53Ja, genau so schmeckt's auch.
22:54Ist die Kaffeemaschine kaputt?
22:56Ich hab mir gedacht, du brauchst da mal was Gesundes.
22:58Nerv den Franetschek mit sowas und hol mir einen Kaffee.
23:02Und dann schau, wo die Rufdaten bleiben.
23:04Das kann nicht sein, dass das immer so lange dauert.
23:11Ist was?
23:12Ich warte auf das Wort mit zwei Tee.
23:15Flott.
23:19Ja, mein Süßer.
23:20Ist die noch schlecht?
23:24Mhm.
23:26Mhm.
23:28Ja.
23:30Ja, das ist gut.
23:58Na und?
24:01Oder wenn du's nicht einmal besser wüsstest.
24:03Weißt du, was das Blöde ist, Franetschek?
24:05Dass ich's wirklich immer besser weiß.
24:07Deswegen bin ja auch ich die Chefin.
24:09Du bist die Chefin, weil sie unbedingt eine Frau wollten.
24:12Das ist alles.
24:12Ja, das auch.
24:16Ich weiß ja nicht, ob's dich tröstet, aber jahrhundertelang war's umgekehrt.
24:23Guten Morgen.
24:24Guten Morgen.
24:25Danke.
24:26Danke.
24:27Die Rufdaten sind da.
24:30Das ist tatsächlich eine Nummer von der Rufnummernliste aus Valeris Handy gelöscht worden.
24:35Was glaubt ihr welche?
24:37Was wird das?
24:38Ein Quiz?
24:39Hm?
24:41Die von Philipp Schwarz.
24:43Das war ja ihr Schwager.
24:44Sie hat ihn dauernd angerufen, aber immer nur ganz kurz.
24:46Es schaut ein bisschen nach Telefon-Terror aus.
24:50Ah, da ist er ja schon.
24:53Kannst gleich sein Konto mit überprüfen.
24:56Wenn's schon dabei bist.
25:06Was können Sie uns über Ihre Schwägerin erzählen?
25:12Ich...
25:14Ich wüsste nicht, was...
25:15Mein Mann und meine Schwester haben sich nicht besonders gut verstanden.
25:19Ich verstehe.
25:21Und warum nicht?
25:22Valerie war kein sehr einfacher Mensch.
25:25Ah, ja.
25:26Sie war sehr eifersüchtig.
25:29Schon als kleines Mädchen hatte sie immer Angst zu kurz zu kommen.
25:32Und als ich...
25:33Als wir dann geheiratet haben, hat sie sich ausgeschlossen gefühlt und gedacht, ich interessiere mich nicht mehr für sie.
25:39Ja, was absolut nicht gestimmt hat.
25:41Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen und hat uns ständig provoziert.
25:43So schlimm war's auch wieder nicht.
25:56Wann genau haben Sie Ihre Schwägerin zum letzten Mal gesehen?
25:59Oh mein Gott, äh...
26:02Keine Ahnung.
26:04Ich weiß es nicht mehr eigentlich so genau.
26:07Ich verstehe.
26:08Vor drei Jahren.
26:09War am Geburtstag.
26:11Richtig.
26:12Haben Sie irgendeine Idee, wer Ihre Schwägerin von der Terrasse gestoßen haben könnte?
26:17Brauchen Sie ein Glas Wasser?
26:20Oh je.
26:22Die zweite Tür rechts.
26:30Na, was ist jetzt?
26:32Jetzt frag ich ihn schon nach dieser gelöschten Handynummer.
26:35Oh je, Pst.
26:37Na, wissen Sie...
26:41Meine Frau hat ihre Schwester vergöttert. Ich hab das nie verstanden, aber...
26:45Sie wollte sie immer beschützen.
26:47Dabei hat Valerie sich ihr gegenüber immer noch schlecht benommen.
26:51Deshalb waren Sie so wütend auf Ihre Schwägerin.
26:54Wütend? Nein, ich...
26:57Ich bin nicht wütend.
26:59Ich liebe meine Frau.
27:02Und es tut mir so weh, wenn sie so leidet.
27:04Das ist alles.
27:08Ja.
27:10Das war's eigentlich auch schon.
27:14Moment noch bitte.
27:15Wir bräuchten noch kurz Ihre Finger.
27:20Fingerabdrücke von uns?
27:22Wieso?
27:23Wozu ist das denn gut?
27:24Brauchen wir für das AFIS
27:29automationsunterstütztes Fingeridentifizierungssystem?
27:30Ja, die Fingerabdrücke werden klassifiziert
27:32und am Ende der Ermittlungen sofort wieder vernichtet.
27:34Es steht alles da drüben.
27:36Von Ihnen, Herr Schwarz, werden wir dann ja wohl keine Fingerabdrücke finden.
27:39Nehme ich an.
27:40Nein.
27:42Ja, dann. Wiederschauen.
27:43Auf Wiederschauen.
27:46Waschbecken finden Sie am Gang links, ja?
27:48Sag einmal, der lügt doch.
27:50Allerdings.
27:51Na und, warum hast du denn da nicht auseinandergenommen?
27:54Alles, was ich wissen wollte, habe ich erfahren.
27:56Echt?
27:56Ein Schwachsinn.
27:57Er liebt sie, aber irgendwas war mit seiner Schwägerin, das war ihm sehr, sehr unangenehm.
28:02Aber das müssen wir eh selber rausfinden.
28:04Das erzählt er uns nicht freiwillig.
28:06Und den Bericht bitte bis morgen.
28:07Danke.
28:10Muss das sein.
28:10Entschuldigung.
28:12Übrigens, unsere Kinder lassen ihre Mutti liebgrüßen.
28:15Bitte, bitte bemühe ich euch gar nicht, mein schlechtes Gewissen zu machen.
28:18Ich habe zwei Stunden geschlafen.
28:20Es hätte sich nicht ausgezahlt, nach rauszufahren.
28:22Ich habe mit ihnen telefoniert, es ist alles in Ordnung.
28:25Also, was hast du für mich?
28:27Ringknabelbruch.
28:28Die letzte Struktur des Kehlkopfes kurz vorm Übergang zur Trachea.
28:32Stefan.
28:34Weißt du, bei Frauen in eurem Alter, da ist das schon ein bisschen verknöchert
28:37und bricht deshalb leichter, wenn man stranguliert wird.
28:39Sie ist also stranguliert worden?
28:41Definitiv.
28:42Am Hals minimale Spuren von blauen Faserresten, Seide, könnte von einem Schal stammen.
28:47Warum?
28:47Warum hat der Täter sie dann auch noch von der Terrasse geschmissen?
28:50Vielleicht wollte er sicher gehen.
28:51Es gibt auf jeden Fall keine Abwehrspuren und an den Fingerspitzen gibt es die Ordnung wiederherstellen.
28:58Sie soll tot sein, aber die Tat soll nicht passiert sein.
29:02Ja, deswegen hat er sie ja auch nicht liegen lassen.
29:05Gibt es Abwehrspuren?
29:07Das habe ich dir gerade gesagt.
29:08Du hörst mir nicht zu, ne?
29:09Oh ja, doch, doch, ja.
29:11Nun, was habe ich gesagt?
29:13Stefan, wenn ich solche Gespräche dringend brauchen würde, wäre ich noch mit dir verheiratet.
29:16Also, was ist mit den Abwehrspuren?
29:18Keine.
29:20Faserreiste an den Fingerspitzen, aber keine fremde DNA.
29:23Na, das wäre ja eh ein Wunder gewesen.
29:25Wieso?
29:26Schau, du greifst auf automatisch zum Gürtel.
29:31Versuchst überhaupt nicht dich zu wehren.
29:34Sehr lustig.
29:37Ja, Franicek, die Tatwaffe ist höchstwahrscheinlich ein blaues Seidentuch.
29:40Er soll das im Umkreis vom Tatortags absuchen, ja?
29:42Ich bin gleich dort.
29:44Tschau.
29:55Ach.
29:58Ey.
30:05...
30:24Verraten Sie mir, was Sie hier suchen!
30:30Ich kann sie auch vorläufig festnehmen, wenn Ihnen das lieber ist.
30:37Vor einem Jahr habe ich Valerie zufällig bei so einem Fortbildungsseminar getroffen.
30:42Sie war besessen von der Idee, mit mir ins Bett zu gehen, die bürgerliche Fassade einzureißen. Lächerlich.
30:49Ist aber dann irgendwie doch passiert.
30:53Haben uns ein paar Mal getroffen.
30:56Ich habe mich verachtet dafür.
30:59Bin aber dann doch immer wieder hin.
31:00Können Sie sich vorstellen, warum Valerie Babykleidung in ihrem Kleiderschrank aufbewahrt hat?
31:06Wollte sie ein Kind?
31:10Vor einer Woche hat sie mich angerufen und gesagt, dass sie mich sprechen will.
31:14Ich habe mir dann erzählt, dass sie schwanger ist und dass sie das Kind auf jeden Fall behalten möchte.
31:23Mit mir.
31:25Verstehen Sie das?
31:27Das war eine Katastrophe.
31:29Meine Frau und ich, wir haben das jahrelang versucht.
31:31Wir haben alles ausprobiert und
31:34es hat nicht geklappt.
31:38Und dann das.
31:43Ich habe mich umgedreht und bin gegangen.
31:45Danach habe ich sie nie wieder gesehen.
31:47Vor einer Woche ist eine sehr hohe Summe auf Valeries Konto eingegangen.
31:50Hat sie sie erpresst?
31:52Nein.
31:54Was wollten Sie dann heute hier?
31:56Ich wollte nicht, dass man hier was findet, was meine Frau darauf bringen könnte.
32:00Dass ich ein Verhältnis mit Valerie hatte.
32:03Was würde passieren?
32:05Sie würde das nicht überleben.
32:10Keine Fingerabdrücke von Philipp Schwarz in der Wohnung.
32:12Okay.
32:14Interessant.
32:14Was wollte er dann dort?
32:19Peter Pfeiler.
32:23Fingerabdrücke, Wohnung negativ.
32:27Gegenstand Gondel positiv.
32:34Strafregisterauszug, Peter Pfeiler.
32:381987 verurteilt wegen Körperverletzung mit Todesfolge.
32:45Wegen guter Führung auf Bewährung entlassen.
33:24Die Tür ist meistens offen.
33:29Suchst du was?
33:30Nicht direkt.
33:31Weil du meinen Kalender in der Hand hast.
33:37Kannst du mir sagen, was das hier zu bedeuten hat?
33:40Kannst du mir erklären, warum dieses was angeht?
33:41Valerie Leski ist ermordet worden.
33:44Hab ich gelesen, ja.
33:46Ich leite die Ermittlungen in diesem Fall.
33:59Du hast das alles auch rausgefunden.
34:00Ja, das war nicht besonders schwer.
34:03Hättest mich auch fragen können.
34:04Normalerweise frage ich die Leute, mit denen ich privat verkehre, nicht, ob sie jemanden
34:07umgebracht haben.
34:08Warum hast du mir das nicht gesagt?
34:09Du hast mir auch nicht gesagt, warum du mich nach Valerie Leski gefragt hast.
34:11Das ist ja wohl nicht ganz dasselbe.
34:20Hättest du dich weiter mit mir getroffen, wenn du es gewusst hättest?
34:28Warst du in ihrer Wohnung, zwischen 13 und 14 Uhr?
34:31Ich habe Valerie ein paar Mal in Venedig getroffen.
34:33Das letzte Mal vor einem Monat.
34:35Das war alles.
34:36Wir haben ein Geschenk gefunden in ihrer Wohnung.
34:38Mit deinen Fingerabdrücken drauf.
34:39Ja und?
34:40Ich habe ihr ein Geburtstagsgeschenk geschickt.
34:42Wo ist das Problem?
34:52Einmal Mörder, immer Mörder.
34:54Stimmt.
34:57Aus.
34:58Aus.
34:59Aus.
35:11Aus.
35:25Aus.
35:27Aus.
35:32Ein Einser auf die Mathe-Schularbeit? Wie geht denn das?
35:35Der Mathelehrer war nicht da und er hat eine Schularbeitsaufsicht geschickt.
35:38Die war urcool und ich konnte alles in Ruhe abschreiben.
35:42Eine Schularbeitsaufsicht? Aha.
35:44Mami, warum schimpfst du gar nicht wegen dem Abschreiben?
35:47Was? Achso, ja genau. Obwohl, erzähl das dem Papa. Der soll das machen.
35:54Unser Nachbar ist der Mördermama, stimmt's?
35:56Und der Papa hat gesagt, er ist schon ein Gefall dran.
35:59Na, da wird er den Fall ja bald gelöst haben, der Papa.
36:08Was ist eigentlich hier los? Leitest du jetzt die Ermittlungen oder was?
36:11Nein, der Stefan hat uns nur ein paar neue Hinweise gegeben.
36:14Der Stefan?
36:16Ja, Hinweise, die du unter Umständen anders interpretierst.
36:19Als wir das tun würden, ne?
36:20Ihr seid jetzt alle völlig wahnsinnig. Ich hab den längst überprüft.
36:23Er hat das Opfer flüchtig gekannt und hat kein Motiv und ein Alibi.
36:27Du, überprüfe lieber noch einmal das Alibi von der Elisabeth Schwarz.
36:30Die war an diesem Tag in der Schule und hat sogar eine Schularbeit gehabt. Das hab ich überprüft.
36:34Aber vielleicht hat sie eine Schularbeitsaufsicht gehabt und war dazwischen weg.
36:38Was ist mit dem Konto?
36:39Ja, schau, da hab ich was gefunden. Ich hab's dir ausgedruckt.
36:43Danke.
36:46Was ist jetzt mit dem Peter Feiler?
36:49Schau, der hat schon einmal jemanden umgebracht und der könnte auch diesmal der Mörder sein.
36:52Ja, oder Jack the Ripper.
36:54Der hat schon einmal jemanden umgebracht.
36:56Kannst du eigentlich mit Sicherheit ausschließen, dass die Valerie schwanger war?
37:00Absolut, warum?
37:01Weil sie das behauptet hat.
37:02Und weil das ein Motiv ist für jemanden, der sein Leben lang ein Kind wollte.
37:05Schau mal, das ist genau die Summe, die auf Valerie's Konto überwiesen wurde und da abgehoben.
37:10Allerdings nicht von Philipp Schwarz, sondern von seiner Ehefrau Elisabeth.
37:14Und noch was ist mir aufgefallen.
37:16Exakt diese Summe ist in den letzten Jahren mehrmals auf ein anderes Konto überwiesen worden.
37:22Gynäkologisches Institut in vitro.
37:25Gut gemacht.
37:27Gut.
37:28Könnt ihr euch ein Beispiel nehmen?
37:29Wir fahren jetzt in die Schule von der Elisabeth Schwarz.
37:31Wer wir?
37:32Ich wir oder er wir?
37:34Der Franitschek?
37:36Der hat doch was dringenderes zu tun.
37:37Der verfolgt gemeinsam mit dem Stefan die heiße Spur, die zu meinem Nachwarn führt.
37:49Frau Professor?
37:51Es tut mir leid, ich habe jetzt überhaupt keine Zeit.
37:53Ja, so geht es mir auch immer.
37:55Es dauert nicht lang.
37:56Es tut mir furchtbar leid, dass ich Sie noch einmal stören muss.
38:00Aber ich mache es ganz schnell, versprochen.
38:02Was war das nochmal, was ich Sie fragen wollte?
38:04Ah ja, da ist es schon wieder, die Blumen.
38:06Sie haben Ihrer Schwester Blumen mitgebracht, stimmt das?
38:08Ja, stimmt.
38:09Sie hat die Blumen genommen, die Tür zugeworfen, danach sind Sie weggegangen
38:12und dann haben Sie sie nicht mehr lebend gesehen.
38:14War das so?
38:15Genau.
38:16Das heißt, Sie haben die Wohnung Ihrer Schwester an diesem Tag nicht mehr betreten?
38:21Seltsam.
38:24Auf der Blumenvase, in der Ihre Blumen gestanden sind, haben wir Ihre Fingerabdrücke gefunden,
38:28genauso wie am Wasserhahn.
38:33Was wollen Sie von mir?
38:34Warum spüren Sie mir nach?
38:35Hat Ihre Schwester Ihnen erzählt, dass sie schwanger war?
38:38Dass Sie all das, was Sie in den letzten Jahren so herbeigesehnt haben, ganz leicht geschafft
38:42hat?
38:43Und hat sie Ihnen auch verraten, wer der Vater ist?
38:45Eine Ihrer zahlreichen Bettgenossen, was weiß ich.
38:48Hat mich auch nicht interessiert.
38:49Doch, doch.
38:50Das hat Sie sogar sehr interessiert.
38:52Das hat Sie sogar so sehr interessiert, dass Sie Ihr Geld gegeben haben.
38:54Ich nehme an, Sie wollten ihr das Kind abkaufen, nachdem sie Ihnen erzählt hat, dass Ihr Mann der
39:00Vater des Kindes ist.
39:01Sie haben mir genau dieselbe Summe bezahlt, die Sie all die Jahre für den vergeblichen
39:05Versuch mit in vitro Fertilisation schwanger zu werden bezahlt haben.
39:09Ich nehme an, Ihre Schwester ist nicht darauf eingegangen.
39:14Meine Schwester hat gesagt, sie würde lieber abtreiben, als das Kind mir zu geben.
39:19Sie wollte es mit meinem Mann, oder gar nicht?
39:22Nach dem Mord haben Sie Ihrem Mann alles erzählt.
39:25Er war in der Wohnung, er wollte Ihnen helfen, Ihre Spuren zu verwischen.
39:29Uns gegenüber hat er behauptet, dass er seine Fingerabdrücke verschwinden lassen wollte.
39:33Aber wir haben gar keine Fingerabdrücke von ihm gefunden.
39:35Wissen Sie auch warum?
39:37Weil er nämlich gar nie in dieser Wohnung war.
39:40Aus Valeries Notizbuch wissen wir, dass die beiden immer in einem kleinen Hotel in der
39:43Nähe waren.
39:44Er wollte Ihnen helfen, weil er sich schuldig gefühlt hat.
39:48Aber er war mindestens genauso froh wie Sie, dass sie aus Ihrem Leben verschwunden ist.
39:55Ich habe ein Halibi.
39:57Ich habe mit Ihrer Kollegin gesprochen, die zwischen 13 und 14 Uhr als Schularbeitsaufsicht in
40:02Ihrer Klasse war.
40:03Während Sie nochmal zurück in die Wohnung Ihrer Schwester gegangen sind.
40:06Ich sage es ja nur ungern, Frau Schwarz, aber ich muss Sie jetzt verhaften.
40:09Sie stehen unter dringendem Verdacht, Ihre Schwester Valerie Leski ermordet zu haben.
40:20Ich...
40:22Ich muss mich noch um die Supplierung meiner Klasse kümmern.
40:26Darf ich noch mal ins Lehrerzimmer?
40:27Natürlich.
40:49Gibt es da einen anderen Ausgang?
40:50Ja, da durchs Lehrerzimmer.
40:52Was ist denn?
40:53Philipp Schwarz hat eine SMS gekriegt.
40:55Sie kann sich nicht verzeihen und ihm auch nicht.
40:57Seither kann er sie nicht erreichen.
41:02Du bleibst da.
41:03Hol die Rettung und die Feuerwehr.
41:27Du bleibst da.
41:28Ich will nur mein altes Leben wieder leben.
41:32Ich habe ihr vorgeschlagen, dass wir das Kind für sie großziehen.
41:37Sie hat mich ausgelacht.
41:40in die Strampelhose gezeigt.
41:47Dann habe ich ein Tuch genommen.
41:52Zugezogen.
41:56Ich habe schon viele Menschen sinnlos sterben sehen.
41:59Bleiben Sie am Leben.
42:01Tun Sie es für mich.
42:03Bitte.
42:07Es war ganz einfach.
42:17Ich bin Xué villain.
42:33Schwarz.
42:34Geist mal wieder.
42:43UNTERTITELUNG
43:33UNTERTITELUNG
44:03UNTERTITELUNG
44:05UNTERTITELUNG
44:05Moment mal!
44:11Raubtierfütterung!
44:11Pizza! Pizza! Pizza!
44:18Mir geht das, du hast vielleicht Lust auf Pizza.
44:24Allerdings.
44:38Oh!
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