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Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( +22.03.2025)
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych
Kategorie
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TVTranskript
00:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:30Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Untertitelung des ZDF, 2020
01:02Untertitelung des ZDF, 2020
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01:29Untertitelung des ZDF, 2020
01:31Ich weiß nicht, was mein Vater mag oder was er nicht mag.
01:34Ich habe ihn 15 Jahre nicht gesehen.
01:37Hier wird normalerweise getanzt.
01:39Nein.
01:40Nein, nicht tanzen.
01:42Hier stellen Sie bitte einen großen Tisch hin.
01:44Riesig groß.
01:46Pool-Billiard.
01:51Aber die stehen im Anbau.
01:53Dann bringen Sie eben einen rüber.
01:54Ja, was meinen Sie, wie schwer die sind?
01:57Mein Vater geht als einer der besten Pool-Billiard-Spieler in Chicago.
02:01Galt.
02:06Das ist doch egal.
02:10Hier kommt ein Tisch hin.
02:12Dann kann er zeigen, was er will.
02:19Was machst denn du hier?
02:20Onkel Werner hat mir gesagt, dass Sie hier sind.
02:25Wolfram hat dich etwas gefragt.
02:27Ich wollte mich an den Vorbereitungen für das Fest beteiligen.
02:33Ich bin mir nicht sicher, ob dein Großvater will, dass du dabei bist.
02:38Was soll das? Ich bin seine Enkelin.
02:40Ich wüsste nicht, was das ändert.
02:42Können wir mal weitermachen?
02:43Ich muss nach vorne in die Wirtschaft.
02:44Ja.
02:45Wir werden also etwa 30 Personen sein, plus, minus.
02:46Na ja, so zwei, drei.
02:47Fabian?
02:48Fabian?
02:50Fabian?
02:51Fabian?
02:52Ich muss nach vorne in die Wirtschaft.
02:53Ja, wir werden also etwa 30 Personen sein, plus, minus, naja, so zwei, drei.
03:07Fabian?
03:22Wo kommst du denn her?
03:26Ich war nebenan.
03:28Ich hab die Miete gezahlt.
03:29Ach, mein Gott, können wir das nicht übers Konto machen?
03:32Jetzt lasst sie doch, wenn sie es nur mal in den Bar wollen, die beiden alten Leute.
03:37Hast du schlechte Laune?
03:43Merkt man das?
03:52Ich glaube, ich schaffe das nicht mehr, dann auf der Intensivstation.
04:11Ich lasse mich versetzen.
04:16Das hast du doch sowieso nur zur Selbstbestrafung gemacht.
04:22Es ist genug.
04:25Lass das bitte.
04:30Möchtest du mitkommen auf die Wiedersehensfeier?
04:33Was soll ich denn da?
04:35Ich mag solche Partys nicht.
04:38Eigentlich wollen die mich da auch nicht haben.
04:40Warum meinst du wohl, ist dein Großvater nicht zur Beerdigung deiner Eltern gekommen?
04:45Ein Vater, der nicht zur Beerdigung seines Sohnes kommt, also...
04:49Weil er mich für schuldig hält in seinem Tod.
04:52Aber er ist reich, mein Großvater.
05:03Ziemlich reich sogar.
05:04Ich bin fast mechanisch.
05:05Und an das ist ein Herz.
05:06Für mich.
05:06Ist der noch frei?
05:32Entschuldigung.
05:36Hans?
05:41Hey, Hans Bredow, was machst du denn hier?
05:50Wiedererkannt hast du mich wenigstens noch.
05:53Und woher hast du gewusst, wo du mich findest?
05:58Dein Bruder Werner war seine Genugtuung, mir zu sagen, wann, wo und in welchem Zug.
06:04Möchtest du, möchtest du was trinken?
06:07Von hier nehme ich nichts.
06:09Bescheide.
06:11Danke.
06:13Tja, es hätte genügt, wenn du zu meiner Feuer gekommen wärst.
06:22Das tue ich sicher nicht.
06:24Ganz sicher nicht.
06:25Ich kriege von dir noch 400.000 Mark, Viktor.
06:37Du erinnerst dich vielleicht daran, dass wir mal Geschäftspartner waren.
06:44Ja, ich erinnere mich.
06:46Du hast dich veruntreut und bist damit nach Südamerika abgehauen.
06:50Ich hatte ja gedacht, du kommst zur Beerdigung deines Sohnes.
06:55Damals war das noch nicht verjährt.
06:59Gab noch andere Gründe.
07:01Lass mir das.
07:04Willst du mich...
07:07Möchtest du mich jetzt umruhen?
07:12Ja.
07:15Da sind so viele Zeugen hier.
07:27Wie früher.
07:35Außerdem, du hast vergessen, dass das Schwarzgeld war, die 400.000.
07:40Das ist jetzt auch verheert.
07:42Die Zinsen kommen noch dazu.
07:44Wie stellst du dir vor, dass ich das Geld wieder kriege?
07:47Ich stelle mir gar nichts vor.
07:50Ich verstehe dich nicht.
07:51Wir waren doch Freunde und du bist inzwischen reich geworden.
07:54Was soll das?
08:01Wir waren keine Freunde.
08:04Freunde.
08:09Das müssen wir für DIPABS machen.
08:14Wir waren keine Freunde.
08:16Wir waren für DIPABS.
08:19Wir waren für DIPABS.
08:20Ich bin nur bei DIPABS.
08:22Wir waren für DIPABS.
08:25Wir waren für DIPABS.
08:27Ich war für DIPABS.
08:31Wir waren für DIPABS.
08:33Das Hotel gab es früher noch nicht.
08:38Das ist neu, stimmt's?
08:40Two cups of coffee, that's eight for you, please.
08:53Moment.
08:57Keep the change.
08:59Thanks a lot.
08:59Have a nice day.
09:01Hat sich überhaupt nicht verändert, der geile Bock.
09:03Nimm dich zusammen.
09:08Heide, wenn du jetzt Vater sagst, werde ich böse.
09:11Ja, Papa.
09:14Hat sich nicht verändert.
09:16Wie?
09:17Kann ich bitte Ihren Pass haben?
09:19Ja, ja.
09:27Ja, bitte.
09:28Danke.
09:30Tja, also wann beginnt die große Feier heute Abend?
09:34Deine große Feier heute Abend beginnt um 19 Uhr.
09:37Aha.
09:38Kommt, äh, kommt Sonja auch?
09:40Ja.
09:41Nein.
09:43Ja, Herr.
09:45Suite 236, bitte.
09:47Der Schlüssel steckt oben.
09:48Das Gepäck kommt gleich nah.
09:49Danke.
09:49Du hast die Suite 236, ja, hm?
09:55Der Schlüssel ist oben.
09:58Ich, äh, möchte, dass Sonja kommt.
10:01Sag dir das.
10:02Bitte.
10:03Herr Vater.
10:09Ja, bitte.
10:10Ihr Tee, Herr Wanderer.
10:11Stellen Sie den Tee bitte auf den Schreibtisch ab.
10:14Schepetisch ab.
10:14Schepetisch ab.
10:44Haben Sie sonst noch einen Wunsch?
10:54Dann bekäme ich hier noch eine kleine Unterschrift, bitte.
10:59Herr Ober, haben Sie da drin schon einen guten Champagner für mich stehen?
11:02Nein, aber gleich, mein Herr.
11:03Bitte da oben.
11:05Herr Ober, Zigaretten, meine Marke.
11:12Selbstverständlich, komme sofort.
11:14Hey.
11:24Du hast Van Damme Pfeffer Minztee gebracht, er wollte aber Jogitee.
11:27Was ist denn Jogitee?
11:29Das weiß ich auch nicht.
11:31Das ist ein Job, Mann.
11:32Irgendwo lauert mir heute dauernd einer auf.
11:53Da bist du ja wieder.
11:57Ja.
11:59Da bin ich wieder.
12:02Lange her.
12:03Ja, von wem sind die Blumen?
12:06Sind die von dir, Bruderherz?
12:08Die sind von mir.
12:12Ich denke, du hast doch eine kleine Rente.
12:16Wäre doch nicht nötig gewesen.
12:19Weißt du noch, wie wichtig dieser Satz für unsere Mutter war?
12:23Ja, ja?
12:25Warum warst du nicht auf dem Bahnhof?
12:28Das wollte ich deinem Sohn überlassen.
12:30Wie kommst du dazu, Hans Bredow zu sagen, in welchem Zug ich sitze?
12:32Ich denke, ihr wart Freunde.
12:35Ach, was?
12:36Unsinn, du weißt ganz genau, was passiert ist.
12:41Du hast mich nie an deinem Leben teilhaben lassen.
12:45Du hast mich immer nur benutzt.
12:55Meine Herren, guten Tag.
12:57Ihr Champagner.
12:58Stellen Sie ihn da auf die Bar.
13:02Gibst du denn bitte was?
13:24Oh, vielen Dank.
13:26Danke sehr.
13:32Wie geht's deiner Frau?
13:41Wie geht's deiner Frau?
13:45Sie ist seit sechs Jahren tot.
13:48Ich habe es dir geschrieben.
13:54Vielleicht bin ich ein bisschen viel umgezogen.
13:57Ja.
13:58Ich gehe jetzt.
14:00Ich hole dich vor der Feierabend.
14:02Der Alte ist da.
14:20Komm schon.
14:27Der Alte ist da.
14:28Der sieht ja aus, als ob er hier gar nicht mehr wegfällt.
14:40Bei der Polizei gibt's kein Trinkgeld, Gerd.
14:42Kann ich auch sonst mal was hören?
14:45Über Van Damme beispielsweise?
14:46Na ja, der hängt immer über den Münchner Stadtplan und trinkt die ganze Zeit Tee.
14:52Dann hat er ein paar Auslandsgespräche geführt, aber das hat der Kollege vom Rauschgiftdezernat schon weitergegeben.
14:57Und die Morddrohung gegen ihn, muss man die Ernst nehmen?
15:01Wenn der die Amsterdamer Heroin-Connection wieder aufbauen will, dann wird er nicht alt.
15:06Ja, das wirst du schon machen.
15:08Wer hat eigentlich das Thema neben ihm?
15:10Victor Lorenz, ein deutscher Amerikaner.
15:13Wie lange geht er in die Schicht hier?
15:17Bis morgen früh.
15:18Aber wenn ihr Kollegen glaubt, dass ich danach im Büro erscheine, dann habt ihr euch getäuscht.
15:22Hat keiner was gesagt?
15:40Haben Sie das Länderspiel gestern gesehen?
15:42Also der Riedle, erste Sahne.
15:52Das ist Victor Lorenz, der Amerikaner.
16:02Und Van Damme?
16:04Sitzt oben auf seinem Zimmer.
16:16Taxi bitte, mein Herr.
16:18Ja, bitte.
16:22Grüß Gott, wohin geht's denn?
16:31Tja, das ist eine gute Frage.
16:38Wo müssen wir denn überhaupt hin?
16:40Das ist ziemlich weit draußen.
16:42Lohengringplatz, da ist schon ein Restaurant.
16:44Wir werden das schon finden.
16:45Also los.
16:46Ich muss dir noch was sagen.
17:01Noch vor der Feier.
17:03Es geht um Sonja.
17:05Ja, was ist das mit dir?
17:07Dass du damals nicht auf der Beerdigung warst von deinem Sohn und deiner Schwiegertochter,
17:12das ist dein Problem.
17:13Genau so sehe ich das auch.
17:22Es geht um den Freund von Sonja und Fabian.
17:26Fabian, schöner Name.
17:29Fabian ist damals schwer verletzt worden bei dem Unfall und sitzt seitdem im Rollstuhl.
17:34Sonja braucht dringend 150.000 Dollar, damit ihr Freund in Amerika operiert werden kann.
17:40Die Krankenkasse will das nicht mehr bezahlen.
17:43Ja, und sie kann nicht warten, bis ihr erbt?
17:47Nein.
17:47Das kann sie nicht.
17:49Die Operation muss in den nächsten zwölf Monaten gemacht werden.
17:53Sonst ist es zu spät.
17:56Sie dir nie darüber geschrieben?
17:59Nein, hat sie nicht.
18:00Sie hat sie nicht getraut, weil sie sich schuldig fühlt an dem Unfall damals.
18:09Ist sie das nicht?
18:09Nein.
18:09Kinder, seid mal ein bisschen ruhig.
18:36Wir haben eine kleine Überraschung für euch.
18:40Ihr sollt mal ruhig sein.
18:42Onkel Viktor, weitgereist, hat sein Leben meist hier und da verbracht.
18:55Er ist lang nicht da gewesen, hat die Briefe nie gelesen, die wir ihm geschrieben haben.
19:00Und jetzt sollen wir uns laben.
19:02An der Tafel seid uns groß, dass ihr das vergessen groß.
19:07Dabei lieben wir ihn sehr.
19:08Und nun kam er übers Meer, weil er Angst hat vor den Fliegen, mit dem Schiff hierher.
19:15Und wir hoffen, er bleibt da, der Onkel aus Amerika.
19:19So, das habt ihr ganz wunderbar gemacht.
19:45Hier, fünf Dollar für jeden.
19:47Jetzt marsch ab ins Bett.
19:49Wie heißt denn?
19:50Marget.
19:51Marget und du?
19:52Daniel.
19:52Daniel, wunderbar, Daniel.
19:54Wunderbar.
19:54Ich bin schon nach Hause, Uncle Viktor.
19:56Was bin ich?
20:01Du musst jetzt was reden, Vater.
20:03Oh, ich muss gar nicht.
20:07Soll ich denn reden, sag du was?
20:08Warum hast du deinen Freund nicht mitgekommen?
20:21Er wollte nicht mitkommen.
20:22Es war ein Schiff
20:24das war die Nummer.
20:26Ich bin gesund.
20:27Dieses kleine Biest.
20:57Ich bin doch keine 100 Mark nicht, wenn ich auch sonst nur um Geld spiele.
21:07Außerdem, wenn ich den hier verloren hätte, der ist mein letzter gewesen.
21:27Das letzte Glas.
21:39Na doch.
21:51Guten Abend.
21:59Schön, dass du mal wieder da bist.
22:04Ich hab das Gefühl, wir beide haben was zu besprechen.
22:09Ja?
22:11Ja.
22:13Vielleicht bringst du mich nachher in mein Hotel?
22:19Jetzt kriegst du keinen Akkohol.
22:33Nie mehr, nie wieder.
22:38Wenn du willst, kann ich dich in meinen Wagen mitnehmen, Großvater.
22:41Er ist nicht mehr ganz neu.
22:43Du sollst mich nicht verdammt, sag nicht Großvater zu mir.
22:59Das klingt schon wie du.
23:11Wieso telefoniert Van Damme jetzt hier unten?
23:14Vom Münzfern-Sprecher.
23:19Sie hat wahrscheinlich gemerkt, dass er abgehört wird.
23:32Der war vorhin auch schon mal da.
23:34Der ist ja richtig was los hier.
23:36Als der vorher den alten Amerikaner gesehen würde, mit dem jungen Mädchen hoch ist.
23:40Der ruft gleich an, Champagner.
23:46So stelle ich mir das auch vor, ja.
23:56Einen Whisky Sour, bitte.
24:10Imagine, mein Schatz!
24:20Ach, keine Ahnung.
24:26Eis, Wasser?
24:50Nein, danke. Ich möchte nichts.
24:56Ich zahle dir das Taxi nach Hause.
25:08Bitte, verstehe doch.
25:26Mein Gott, was bist du für ein schönes Mädchen gewahrt.
25:31Na komm, komm schon mir zur Liebe, zur Feier des Tages.
25:59Na komm.
26:02Das war dann mehr als Menscheneska.
26:06Das ist ein schrecklicher Satz.
26:10Das war dann mehr als Menscheneska.
26:19Das ist ein schrecklicher Satz.
26:23Wenn ich, wenn ich dir die 150.000 für die Operation von deinem Freund gebe,
26:34was wäre denn das wert?
26:47Ich brauche das Geld für die Operation von Fabian.
26:51Und wie machst du deinen Vater wieder lebendig und deine Mutter?
26:58Was willst du von mir?
27:00Ich will...
27:11Ich will, dass du...
27:15ein bisschen netter zu mir bist.
27:30Macht 5128 Mark.
27:33Ja.
27:36Waren das wirklich 33 Essen?
27:45Wolfram.
27:51Wenn du glaubst, dass dein Vater das bezahlt hat, hast du dich geirrt.
27:54Ich fahre sofort zu Vater ins Hotel.
28:09Kannst du nicht schlafen?
28:11Oder was macht ihr hier um die Uhrzeit?
28:15Mir ist langweilig ohne dich.
28:20Die Kollegen meinen, sie hätten jetzt bald genügend Beweise gegen Van Damme zusammen.
28:24Und woher hast du das?
28:25Ich war auf der Besprechung.
28:27Wir haben jemanden aus der Ruinszene, der bereit ist, gegen Van Damme auszusagen.
28:32Und was hat das mit mir zu tun?
28:34Wenn er erst mal sitzt, gibt's kein Trinkgeld mehr.
28:45Oben im Zimmer liegt ein Toter.
28:50Oben auf 236, da ist ein Toter.
29:09Die Brieföffner gehören zur Standardausrüstung im Hotel.
29:12Jedenfalls in den Suiten.
29:15Der Pass lag noch unten an der Rezeption.
29:17Viktor Lorenz aus Chicago.
29:20Gestern Nacht um halb zwei kam er mit einem jungen Mädchen hier hoch.
29:24Wann ist das Mädchen wieder weg?
29:26Das haben wir nicht mitbekommen.
29:34Der Täter war ziemlich cool.
29:35Er hat vom Brieföffner Blut- und Fingerabdrücke abgewaschen.
29:37So cool auch wieder nicht, sonst hätte er den Brieföffner auf den Schreibtisch gelegt.
29:43Vielleicht hält er uns für nicht ganz so blöd.
29:45Da hat doch ein Kampf stattgefunden.
29:47Oder sehe ich das falsch?
29:48Das siehst du richtig.
29:50Die Tür war nur angelehnt?
29:52Quasi.
29:56Drei Einstiche von vorne, zwei von hinten.
29:59Die drei von vorne zuerst, wie es aussieht.
30:00Weil er so da liegt?
30:02Ja, genau.
30:03Ich merke mich nach der Obduktion.
30:05Okay? Servus.
30:07Moment, Doktor, Moment.
30:10Ich weiß schon, weißt du fürs Leben.
30:12Also zwischen zwei und drei Uhr er war der Nacht.
30:15Danke, Doktor.
30:16Okay, Servus.
30:18Hast du das Gefühl, dass hier irgendwas gestohlen worden ist?
30:20Nein.
30:22Und woher willst du das wissen?
30:25Es war nichts durchwühlt.
30:27Etwas Geld haben wir bei ihm gefunden.
30:29Und amerikanische Kreditkarten.
30:31Hat er Wertsachen?
30:32Unten im Safe.
30:33Nein, hat er nicht.
30:35Der Tote muss von hier, von der Gegend stammen.
30:38Die Verwandtschaft hat ihn ins Hotel gebracht.
30:42Ich möchte alle verfügbaren Unterlagen über Hotelgäste
30:45so schnell wie möglich im Büro haben, ja?
30:47Der Film.
30:49Was?
30:51Ah.
30:52Den bitte sofort entwickeln und Abzüge machen, ja?
30:54Auf welche Größe?
30:551824.
30:56Okay.
30:57Der Kollege und ich haben nämlich gestern Abend in der Hotelhalle
30:59ein paar Fotos gemacht.
31:05Du warst doch auch noch bei ihm im Hotel.
31:08Du hast doch noch mit Vater gesprochen, wegen der Rechnung.
31:11Und was war da?
31:13Was haben Sie da vorgefunden?
31:16Was ist los, Herr Lube?
31:17Wenn Sie uns bitte alleine lassen würden, Frau Lorenz.
31:24Wir haben keine Geheimnisse.
31:26Aus.
31:27Herr Lorenz, was ist passiert im Hotel?
31:43Ich war gar nicht im Hotel.
31:46Sie haben Ihre Frau gelogen?
31:48Warum haben Sie Ihre Frau gelogen?
31:50Ich habe ein paar Straßen weiter im Auto gesessen und gewartet, bis,
31:53bis die Zeit rum war.
31:55Herr Lorenz, ich bin bereit, Ihre Situation zu respektieren.
31:59Aber Sie machen es einem verdammt schwer.
32:00Was wollten Sie noch so spät von Ihrem Vater im Hotel?
32:03Ich wollte mit ihm reden.
32:04Worüber wollten Sie mit ihm reden?
32:07Meine Frau wollte, dass er die Rechnung für die Feier bezahlt.
32:12Wir haben Schulden, wissen Sie.
32:14Aber ich konnte nicht mit ihm darüber reden.
32:19Ich hatte nicht den Mut.
32:20Und jetzt ist Ihr Vater tot und Sie erben.
32:29Das ist eine ungeheure Unterstellung. Verlassen Sie meine Wohnung.
32:33Hat Sie jemand gesehen, als Sie in dem Auto waren, bis die Zeit rum war?
32:37Wie soll ich das wissen?
32:38Sie kommen bitte heute im Laufe des Tages in mein Büro.
32:42Ich brauche ein Protokoll von Ihrer Aussage.
32:44Was sind Sie von wo?
32:46Selbstständiger Kaufmann.
32:47Wie heißt Ihre Nichte, Herr Lorenz?
32:49Lorenz!
32:51Sonja Lorenz!
32:52Wo finden wir Sie?
32:53Im städtischen Krankenhaus, auf der Intensivstation.
32:55Sie arbeitet dort.
32:57Auf Wiedersehen, Herr Lorenz.
33:02Danke, wir finden dann alleine raus, Herr Lorenz.
33:08Danke, Herr Lorenz.
33:38Fö rabbitsным
34:02Lorenz?
34:03Ich wollte, ich wollte sehen, dass du keine Dummheiten machst.
34:09Was für Dummheiten soll ich machen? Verstehe ich nicht.
34:11Wie bitte?
34:12Ich bin weg von der Arbeit, weil mich das geschockt hat. Ist das falsch oder was?
34:17Jetzt hör bitte auf.
34:18Sie werden bald wissen, dass du Geld brauchst für die Operation von Fabian in den USA.
34:23Begreifst du, was das heißt?
34:25Jetzt hör bitte auf. Ich muss jetzt an die Tür, es hat geklingelt.
34:33Guten Tag. Frau Lorenz?
34:40Ja.
34:42Sie wissen schon, warum wir kommen?
34:44Ja.
34:46Ihr Großvater ist am Ort in Ruhe.
34:50Guten Tag.
34:51Guten Tag. Mein Name ist Fabian Walter.
34:55Mein Name ist Heimann. Das sind meine Kollegen Herr Kress, Herr Johnson.
34:58Guten Tag.
35:00Das Ganze ist furchtbar.
35:02Ja. Gestern haben sie noch alle zusammen gefeiert und plötzlich, plötzlich gibt es einen Mord.
35:07Sie waren nicht auf der Feier gestern, nein.
35:11Nein.
35:24Möglicherweise sind Sie die Letzte, die Ihren Großvater lebend gesehen hat.
35:27Sie haben ihn doch ins Hotel gebracht.
35:30Mhm.
35:30Frau Lorenz, wir haben Kenntnis davon, dass Sie damals den Wagen gefahren haben, bei dem Unfall, bei dem Ihre Eltern ums Leben gekommen sind.
35:40Ich war auch im Wagen. Ich lebe noch, wie Sie sehen.
35:44Wir haben zwei benutzte Gläser im Hotelzimmer des Toten gefunden. Haben Sie aus einem getrunken?
35:49Sonja trinkt seit dem Unfall keinen Alkohol mehr.
35:55Doch.
35:56Ich habe aus dem Glas getrunken.
36:03Whisky.
36:05Keiner hat gesehen, dass Sie weggegangen sind, Frau Lorenz.
36:08Ich bin mit dem Lift direkt in die Garage gefahren.
36:14Wann war das?
36:17Um zwei. Er hat mich noch zur Tür von seinem Zimmer gebracht.
36:21Ist Ihnen was aufgefallen, als Sie gegangen sind?
36:25Nein. Nichts.
36:26Was studieren Sie?
36:39Maschinenbau an der Fernuniversität.
36:43Sie sind sich bewusst, dass niemand von Ihnen bis jetzt meiner Freundin sein Beileid am Tod Ihres Großvaters ausgesprochen hat.
36:48Das tut uns natürlich leid, Entschuldigung.
36:51Wer hat Sie eigentlich angerufen im Krankenhaus?
36:56Mein Onkel Werner?
37:00Woher wusste er davon?
37:02Jetzt hören Sie mal auf! Woher Sie da sitzen?
37:11Hast du mich gerufen?
37:13Ja, Werner. Ich möchte Fotos haben von dieser Wiedersehensfeier.
37:16Da hat doch sicher jemand fotografiert.
37:19Ist gut.
37:26Sie sind aber schnell gekommen.
37:46Bitte.
37:48Nehmen Sie Platz.
37:56Ist Ihnen inzwischen jemand eingefallen, der Sie gesehen hat, wie Sie im Wagen gewartet haben, bevor Sie wieder nach Hause gefahren sind?
38:09Nein.
38:12Waren Sie bei meiner Nichte?
38:14Ja, waren wir.
38:15Und?
38:16Was hat Sie gesagt?
38:19Herr Lorenz, ich sehe mich nicht in der Lage, das mit Ihnen zu besprechen.
38:21Hat Sie Ihnen gesagt, dass Sie dringend Geld braucht?
38:27Ziemlich viel sogar.
38:29Für eine Operation von Ihrem Freund.
38:31In den Staaten.
38:33Ne?
38:34Hat Sie das?
38:37Nein.
38:38Interessiert Sie wohl auch nicht, was?
38:41Ach, wissen Sie, es gibt viele Gründe, mit dem Finger auf andere zu zeigen.
38:44Ich erlebe das dauernd bei meiner Arbeit.
38:45Und, Sonja, hat meinen Bruder und meine Schwägerin umgebracht.
38:54Kann man das so sagen?
38:56Ja, ich kann das sagen.
38:57Dann nehme ich Ihre Aussage jetzt zu Protokoll.
38:58Bitte bleiben Sie da.
38:59Mein Name ist Heimann, Kriminalpolizei.
39:23Das ist mein Kollege, Herr Johnson.
39:27Ihre Nachbarn haben uns erzählt, dass Sie immer hier sind.
39:29Wo muss ich sitzen?
39:31Ja, ich bin hier.
39:33Nicht, ich darf nicht, ich bin hier.
39:43Waren Sie schon bei Sonja?
39:45Ja, waren wir schon.
39:46Sie ist ein so liebes Mädchen.
39:49Sag Sie, haben Sie einen Bruder, der Kellner ist?
39:54Nicht, dass ich wüsste, nein.
39:55Wie wird man mit so einem Unglück fertig?
40:00Ich meine, diesen Autounfall damals.
40:03Sie wird nicht damit fertig.
40:06Ja, so ist es.
40:09Ich weiß ja nicht, was mein Bruder so getrieben hat in Amerika.
40:12Aber hier hat er bestimmt einen Feind, dem er übel mitgespielt hat.
40:19Und wer ist das?
40:21Sein früherer Freund und Partner, Hans Bredow.
40:25Den hat er vor 15 Jahren um 400.000 Mark betrogen.
40:29Und er ist damit auf und davon.
40:33Ich glaube nicht, dass er das vergessen hat.
40:35Und wo finden wir diesen Hans Bredow?
40:40Woher soll ich das wissen?
40:56Was war jetzt los?
40:57Aber genauso gut könnten Sie mich für den Mörder halten.
41:03Warum sollten Sie Ihren Bruder umgebracht haben?
41:06Weil er ein Albtraum von einem Menschen war.
41:09Ich weiß nicht, dass ich mich für den Mörder halten habe.
41:39Ich bin ja bei dir, Sonja, Sonjulein.
42:09Sie haben Besuch.
42:11Ah ja, danke. Warten Sie bitte draußen.
42:21Guten Tag, Herr Kress.
42:23Guten Tag.
42:24Ich bin Hans Bredow.
42:26Ah ja.
42:29Was führt Sie zu mir?
42:31Der Bruder von Viktor Lorenz hat mich angerufen.
42:33Er hat mir gesagt, Sie würden mich suchen.
42:37Suchen? Bitte nehmen Sie Platz.
42:39Danke. Ich bedauere den Tod von Viktor.
42:43So was wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.
42:47Was war der Tote für Sie, Herr Bredow?
42:51Sie wissen sicher, was vor 15 Jahren passiert ist.
42:55Ja, das wissen wir.
42:56Und Sie kommen jetzt sozusagen vorsichtshalber.
43:04Mein Kollege Herr Riedmann, Herr Bredow.
43:06Die Fotos.
43:09Was für Fotos?
43:10Na, die Fotos von Henry.
43:11Ah ja.
43:13Entschuldigung.
43:13So, Herr Bredow, wo war man stehen geblieben?
43:38Sie meinten, ich sei vorsichtshalber hier.
43:43Sie haben recht.
43:45Ich bin vorsichtshalber gekommen.
43:48Ich will nicht, dass Sie denken, dass ich wegen 400.000 Mark meinen früheren Freund und Partner umgebracht habe.
43:54Das sind meine Kollegen Herr Johnson und Herr Heimann.
44:00Herr Bredow.
44:02Herr Bredow?
44:03Deine Fotos sind da, Herr Bredow ist vorsichtshalber gekommen.
44:10Werner Lorenz hat ihn angerufen.
44:12Ja, das hat er getan.
44:16Er hatte mir ja auch gesagt, mit welchem Zug sein Bruder hier ankommt.
44:20Und da waren Sie dann auch?
44:21Ja, ich war im Zug.
44:23Sein Sohn war am Bahnhof.
44:26Waren Sie auch auf der Feier?
44:28Ja, das glauben Sie doch wohl selbst nicht.
44:37Wo waren Sie dann?
44:39Zu Hause, wo sonst?
44:41Waren Sie auch im Hotel?
44:42Im Hotel?
44:46Ja, ach ja, im Hotel war ich auch.
44:48Ja, stimmt.
44:50Ich wollte noch einmal mit Victor reden.
44:52Und dann haben Sie telefoniert, ja?
44:54Ja.
44:55Aber er wollte mich nicht sehen.
44:57Von wo aus haben Sie telefoniert?
44:59Von wo soll ich telefoniert haben?
45:03Sagen Sie mal.
45:07Was soll das?
45:09Sie haben vom Münzfern-Sprecher aus der Halle angerufen.
45:12Ist das richtig?
45:13Das, äh, stimmt das, Herr Bredow?
45:15Das können Sie gar nicht wissen.
45:17Wir wissen es aber.
45:20Ich will Ihnen sagen, warum Sie den Münzfern-Sprecher in der Hotelhalle benutzt haben, Herr Bredow.
45:24Und Sie wollten an der Rezeption nicht gesehen werden.
45:27So sieht das nämlich aus.
45:29Und jetzt hätten wir natürlich gerne gewusst, warum Sie nicht gesehen werden wollten.
45:34Herr Bredow.
45:35Warum?
45:37Entschuldigung, das ist schon der Störer.
45:38Die Fotos von der Freie.
45:40Ich muss mit Ihnen sprechen.
45:41Ich muss sofort mit Ihnen sprechen.
45:43Das ist Herr Bredow, ein früherer Freund Ihres Großvaters.
45:46Sagen Sie, was machen Sie eigentlich mit mir?
45:50Ich komme gleich rüber zu Ihnen, bitte.
45:56Ich habe Victor Lorenz nicht getötet.
45:59Wir lassen das mal so stehen.
46:01Herr Dorsen soll Ihre Aussage protokollieren.
46:04Wenn Sie bitte Platz nehmen würden, Herr Bredow.
46:06Wieso können Sie sowas wissen?
46:12Ich rede nochmal mit dem Empfangschef im Hotel.
46:17Wieso wissen Sie das?
46:19Ich bin mir nicht sicher, ob Sie verstehen, in was für einem Zustand, in was für einer Situation ich mich befinde.
46:24Ich versuche mir, darüber klar zu werden.
46:31Ich habe schulthaft zwei Menschen in den Tod gefahren.
46:34Meine Eltern.
46:36Ein Mensch ist dabei zum Krüppel geworden.
46:38Mein Freund.
46:41Wir hören Ihnen zu.
46:44Bitte reden Sie weiter.
46:45Das, was ich angerichtet habe, hat das Ausmaß einer antiken Tragödie.
46:51Niemand kann damit wirklich leben.
46:52Ich jedenfalls nicht.
46:58Eigentlich müsste ich mir das Leben nehmen, aber dazu, Herr Kress, bin ich zu feige.
47:11Glauben Sie, dass ein solcher Mensch sich schuldhaft noch einen Toten auflädt?
47:17Glauben Sie das wirklich?
47:19Komisch.
47:22Einen Moment lang habe ich gedacht, das ist die Einleitung zu einem Geständnis.
47:29Ich hätte mir denken können, dass ein Polizist so etwas wie eine Weichte nicht versteht.
47:34Moment, es gibt durchaus Gründe, warum Sie Ihren Großvater getötet haben könnten.
47:38Das wissen wir inzwischen.
47:39Ich habe Ihnen um Geld gebeten für die Operation von Fabian, meinem Freund.
47:44Er wollte es mir nicht geben, da haben wir Streit bekommen.
47:47Jetzt ist er tot.
47:48Jetzt kann er mir das Geld nicht mehr verweigern.
47:50Jetzt bekomme ich es.
47:53So sehen Sie das doch.
47:53Also, wenn das jetzt doch ein Geständnis war, dann muss ich Sie festnehmen.
48:05Nein, nein.
48:07Das war keins.
48:09Und ich dachte, Sie erzählen uns, was in der Suite gewesen ist.
48:11Wissen Sie was?
48:17Wir treffen uns morgen früh um 8 Uhr im Hotel.
48:20Wir spielen alles einfach mal durch.
48:22So, jetzt hätte ich Zeit. Wie sieht es denn aus?
48:46Das ist unsere Lieblingsfrage.
48:48Sie wissen, dass es für uns ein harter Schlag ist.
48:50Warum waren Sie in der Nacht auch hier?
48:55Ich habe einen Kollegen vertreten. Der ist Vater geworden.
48:59Der. Den meine ich.
49:01Aber ja, den kenne ich.
49:03Der ist sogar in der Nacht um 3 Uhr hier noch umgegeistert.
49:05Der ist aus dem Lift raus.
49:08Dann ist er sofort wieder rein, weil er gesehen hat, dass er falsch war.
49:11Und dann weiter in die Garage nach unten.
49:14In die Garage?
49:15In die Garage.
49:20Ja, Herrgott, mach mal daneben mich.
49:30Also, was ist denn nun? Kommst du endlich?
49:36Ich krieg kein Zeugen.
49:39Wenn die den Mörder nicht finden, dann...
49:42bin ich.
49:44Ich trage mich.
50:0510 nach 8.
50:3510 nach 8.
51:05Wir haben unter den Fingernägern des toten Hautreste gefunden.
51:11Es muss also so etwas wie einen Kampf gegeben haben.
51:14Soll ich mich jetzt ausziehen oder was soll das heißen?
51:23Ich habe an der Rezeption Bescheid gesagt.
51:30Frau Lorenz, wir sind in unserem Beruf gehalten für Menschen, die wir verdächtigen, auch entlastend zu sammeln.
51:36Das nehme ich persönlich sehr ernst.
51:39Lassen Sie uns das bitte so sehen, ja?
51:41Wir werden jetzt die Situation dieser Nacht nochmal nachstellen, um Sie zu rekonstruieren.
51:49Ich warte hier schon die ganze Zeit auf Sie.
51:52Man hat mir gesagt, dass Sie hier sind.
51:54Ich würde gerne mit Ihnen sprechen.
51:58Ja, gleich?
51:59Ja, gleich.
52:02Oben in der Suite.
52:04Herr Heimann kommt mit.
52:05Was starren Sie mich so an?
52:31Nur so.
52:38Man kommt nicht nach 15 Jahren wieder und tut so, als wenn nichts gewesen wäre.
52:43Ich habe immer für ihn und unsere Mutter gerade stehen müssen.
52:47Immer.
52:48Er hat mein ganzes Leben versaut.
52:50Und plötzlich steht er wieder, als wenn nichts wäre.
52:53Er mit seiner arroganten Fresse.
52:59Herr Lorenz.
53:02Ich habe draußen um die Ecke gewartet im Gang, bis die Kleine weg war, bis Sonja weg war.
53:09Und dann bin ich rein.
53:11Hier.
53:12Da stand er, wie früher, lässig und böse, mit einem Glas Whisky in der Hand.
53:21Und sofort ging der Streit wieder los.
53:23Ich habe ihm das mit Bredow vorgeworfen.
53:25Dann stellte er das Glas ab und kam auf mich zu.
53:29Er war immer schon gewalttätig.
53:31Ich bin dann rückwärts aus Angst vor ihm.
53:35Er hat mich verletzt.
53:36Dann hatte ich plötzlich den Brieföffner in der Hand und habe zugestochen.
53:46Dreimal.
53:48Dann ist er umgekippt.
53:50Ich habe mir weiter auf ihn eingestochen.
53:53Auf seinen Rücken.
53:55Ich konnte nicht mehr aufhören.
53:56So viel Wut hatte ich.
53:58Ich wollte, ich wollte, dass er nie mehr aufsteht.
54:03Dann habe ich den Brieföffner abgewaschen.
54:06Hatten Sie das gestern schon?
54:12Ja, das war gestern auch schon da.
54:19Sie gestatten.
54:36Glauben Sie, dass ich das war, ja?
54:44Glauben Sie das?
54:50Entschuldigung, ich bin gleich wieder da.
54:53Er ist im Restaurant.
54:55Wie viele Leute sind bei ihm?
54:560,2.
54:57Wir haben alle Beweise gegen Verdam.
54:59Auf geht's.
55:15Hallo.
55:16Hallo, Herr Wander.
55:17Können Sie mir nicht einen letzten desservieren?
55:21Wie wär's mit einem Apfeltee?
55:23Ich hab heute leider schon frei, Herr Wander.
55:26Sie sind eine gute Tarnung für einen Bullen.
55:29Übrigens, der abgestochene Amerikaner.
55:32Da lief eine junge Frau mit blutigen Händen herum.
55:35Soll ich Ihnen Sie beschreiben?
55:38Danke, ich glaube, ich weiß, wo das ist.
55:40Entschuldigung, wo ist denn diese junge Dame, die vorher hergesessen hat?
55:42Die ist nach oben gelaufen.
55:46Ich glaube, ich muss aber halt ein anderes Hotel suchen.
55:49Bitte lassen Sie nicht weiterreden.
55:59Er lügt.
56:01Er will mich nur schützen.
56:03Hör auf, Sonja.
56:09Ich hab mich...
56:11Ich hab mich gewehrt.
56:19Ich hab die Wunden überall.
56:26Nur nicht im Gesicht.
56:28Und an den Händen.
56:31Victor, mein...
56:35Großvater...
56:40...hat versucht, mich zu vergewaltigen.
56:46Da hab ich zugestochen.
56:49Und Herr Lorenz?
56:51Wie konnte der das alles wissen?
56:56Ich bin in der Nacht noch zu ihm gegangen.
56:59Und hab ihm alles erzählt.
57:04Er ist dann nochmal hierher.
57:06Und hat den Brieföffner abgewaschen.
57:08Ich musste es jemandem erzählen.
57:18Er hat mir eine Nachricht aus Chicago bekommen.
57:20Victor Lorenz ist da abgehauen.
57:21Er hat einen Riesenberg Schulden hinterlassen.
57:23Nur Schulden.
57:25Das darfst du nie erfahren.
57:26Nie.
57:26Er ist da so viel.
57:28Untertitelung. BR 2018
57:58Untertitelung. BR 2018
58:28Untertitelung. BR 2018
58:58Untertitelung. BR 2018
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