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  • vor 43 Minuten
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( +22.03.2025)
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych

Kategorie

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TV
Transkript
00:07Musik
00:43Hast du auch gewinkt?
00:45Was? Nein, ich hab nicht aufgepasst.
00:52Du bist wirklich unmöglich.
00:58Wir haben doch für morgen alles. Ich weiß eigentlich gar nicht, was du willst.
01:02Ich will noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
01:06Ah, Frau Fernandes.
01:09Sie vergessen uns nicht für morgen zum Saubermachen?
01:12Nein, ich bringe Geschwister mit.
01:14Sehr gut. Sehr gut.
01:17Wann kommt denn eigentlich dein, dein...
01:21Ich hole Sven um 16 Uhr vom Flughafen ab.
01:24Ja, das glaube ich weniger. Um 16 Uhr kommt Dr. Hartl zur Untersuchung.
01:27Er bringt mir ein neues Asthmamittel mit.
01:30Ich habe mir übrigens erlaubt, ein paar Erkundigungen über das Vorleben von deinem Sven einzuholen.
01:38Dass du dich nicht schämst, Mutter.
01:40Das war nämlich bitter nötig, mein Kind.
01:43Weißt du eigentlich, wer dieser Sven Gerstenberg ist?
01:47Er hat es mir selber gesagt.
01:57Guten Tag, meine Damen. Kann ich helfen?
02:01Nein, lassen Sie das.
02:03Herr Kreuzer, meine Tochter macht das lieber alleine.
02:05Mein Gott, das wissen Sie doch jetzt schon lange genug.
02:08Selbstverständlich.
02:09So, Herr Kreuzer.
02:10Jetzt zeigen Sie mir mal, was Sie alles in der Abteilung Petit Four haben.
02:14Mit Vergnügen, gnädige Frau. Gestatt, dass ich übernehme.
02:20So.
02:23Moment, halt. Stopp. Drennen Sie mich um.
02:27Bitte.
02:29Ich habe übrigens deinen Herrn Gerstenberg für morgen eingeladen.
02:36Bitte, was hast du?
02:37Ich habe in dem Hotel, wo er gewöhnlich absteigt, eine Nachricht hinterlassen,
02:42dass er morgen zu meinem Geburtstag eingeladen ist.
03:01Bavaria 1231 am Bavaria 1237. Zielperson aufgenommen.
03:15Johnson, ja?
03:17Wer?
03:18Noch einmal.
03:21Nein, er ist nicht, aber ich werde es ihm ausrichten, ja?
03:24Danke, Ende.
03:30Puh.
03:32Leo ist wie ein Elefant.
03:35Was heißt denn das?
03:37Na, Elefanten vergessen nichts, auch wenn sie 300 Jahre alt werden.
03:40Werden sie doch gar nicht.
03:42Afrikanische schon, Gerd.
03:45Walter vom Betrugsdezernat lässt Kress ausrichten.
03:47Sven Gerstenberg wäre wieder im Lande.
03:50Also, dass die vom Betrug immer noch hinter ihm her sind,
03:53das kann ich auch noch nachvollziehen, aber...
03:55Aber was haben wir denn mit zu tun?
03:58Das hat doch vor acht Jahren schon zu nichts geführt.
04:00Nicht mehr zu einer Anklageerhebung.
04:07Ist da irgendwas?
04:08protografierungen.
04:08Ich weiß jetzt was.
04:15Ich weiß, es ist nicht nur, was habe ich keine Säder gemacht.
04:19Ich habe keinen Säder gemacht.
04:24Vielleicht um das?
04:24Wir kommen etwas zu tun.
04:25Und wir machen uns, ja?
04:25Okay.
04:26Ich bin Peter Luuk.
04:26Ich bin Dinger, wir kommen jetzt.
04:27slowly, ich bin schon.
04:27Und wir kommen jetzt nicht mehr.
04:27Ich bin die Säder.
04:27Und wir kommen schon mal.
04:28Ich bin zu.
04:30Was haben heute?
04:30Ich bin natürlich.
04:32Ich bin, ja.
04:32Ich bin, ja.
04:33Ich bin.
04:38Ich bin, ja.
05:02Frau Wesemann, würden Sie sich bitte ums Gepäck kümmern?
05:09So, 140 zu 95.
05:11Falls ich das noch nicht gesagt habe, Dr. Hartl, Sie sind natürlich für morgen zu meinem Geburtstag eingeladen, so um
05:17drei Uhr herum.
05:18Das wird ganz zwanglos sein. Wir sind gewissermaßen unter uns.
05:21Ach schön. Was kann einem armen alten Junggesellen wie mir Besseres passieren, als so eine nette Einladung zu betonen?
05:27Single nennt man das heutzutage, Dr. Single.
05:30Oh, ja, das hatte ich vergessen.
05:34Ach, bitte nehmen Sie das wirklich nur bei einem akuten Asthmaanfall, ja? Versprochen?
05:40Versprochen.
05:41Gut. Am besten, Sie stellen jetzt Ihre Mutter auf den Nachttisch.
05:46Auf den Nachttisch kommt gar nichts. Ich habe eine Klingel. Und wenn etwas ist, dann kommt Marion und hilft mir.
05:53Das wäre es für heute. Ja. Wiedersehen.
06:04Also, dann bis morgen.
06:08Auf Wiedersehen.
06:09Auf Wiedersehen.
06:13Oh, das sieht ja verheerend aus. Die Schicksalslinie ist eine reine Katastrophe für einen Arzt.
06:20Ich weiß, das haben Sie mir schon zweimal gesagt.
06:23Nehmen Sie es nicht so ernst, Doktor. Sie gehen, Mutter.
06:25Sie sollten mich ernst nehmen, Doktor. Von mir erben nur Leute, die mich ernst nehmen.
06:36Sie überleben uns alle.
06:47Wo sollen eigentlich Stefan und seine Frau schlafen?
06:51Na, wo?
06:52Hier natürlich.
06:54Denkst du, ich werde deinen Bruder ins Hotel schicken?
07:03Nimm's doch an.
07:11Nicht hier.
07:20Du bist du ja.
07:23Ich stehe mir die Beine in den Bauch am Flughafen.
07:27Was?
07:29Oh, jetzt sei nicht traurig, Marion. Ich habe mir schon gedacht, dass es wegen deiner Mutter nicht geht.
07:34Ich bin schon im Hotel.
07:37Sag mal, weinst du?
07:39Nein.
07:42Ich bin so froh, dass du da bist.
07:49Ich komme.
08:07Ihr Sohn und Ihre Schwiegertochter möchten Sie begrüßen.
08:12Wo ist der rote Teppich für den verlorenen Sohn?
08:17Ich hoffe, ihr habt eure Klapperkiste in der Garage versteckt.
08:21Du wirst ja immer jünger.
08:24Guten Tag.
08:27Neugierig bin ich.
08:29Einfach so neugierig.
08:31Völlig ungezielt.
08:32Ja.
08:34Was wird aus so einem Menschen wie Sven Gerstenberg?
08:36Jung, gut aussehend.
08:38Geschäfte machen, clever.
08:40Und eines Tages ist ein Kompagnon tot.
08:43Einfach so.
08:44Wenn ich mal das Wort von Gerd benutzen darf.
08:47Wir ermitteln, aber es führt zu gar nichts.
08:49Das kann immer noch ein Unglücksfall gewesen sein, Leo.
08:52Ich meine, so ist es nicht.
08:53Ja.
08:55Gerstenberg geht zu seiner Mutter nach Stockholm
08:57und macht von dort aus merkwürdige Geschäfte mit hiesigen Partnern.
09:01So merkwürdig, dass eines Tages sogar das Betrugsdezernat auf ihn aufmerksam wird.
09:05Aber es reicht nicht.
09:07Es sei denn, Sie kriegen einen Haftbefehl aus dem Ausland.
09:11Und demnächst wird er hier eine gute Partie machen.
09:14Mit viel, viel Geld im Rücken.
09:16Aha.
09:17Und da soll ich nicht neugierig werden?
09:19Bei so einer Biografie?
09:25Du sollst nicht auf die Uhr sehen.
09:29Mach ich ja gar nicht.
09:35Ist deine Mutter dich halt gehen lassen?
09:40Hat sie ja nichts.
09:42Ich bin einfach gegangen.
09:47Manchmal
09:51weiß ich nicht, wie ich dich trösten soll.
09:57Einfach in dem du mich liebst.
10:01Ich liebe dich ja.
10:06Nicht genug.
10:08Oh ja.
10:10Mehr als mein Leben.
10:13Geht nicht.
10:17Du lügst.
10:32Wie ich vorhin kam, hatte ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde unten im Hotel.
10:39Ist das ein Wunder?
10:43Du weißt genau, was ich meine.
10:50Vielleicht sollten wir uns treten.
10:52Und ich hätte eine wunderschöne Erinnerung an dich.
10:56Sag mal, ähm...
10:58Bist du verrückt geworden?
11:06Schau mich an, ne?
11:10In meinem Gesicht sind zehn Jahre meines Lebens geschrieben, die nicht mein Leben waren.
11:16Na, dann sieh mal in mein Gesicht.
11:20Was siehst du da?
11:23Dass die Männer unten wegen dir da sind.
11:26Jetzt hör mal auf, ja.
11:30Ist dieser...
11:31Dieser, wie heißt der?
11:32Dieser Chris auch wieder dabei?
11:34Aufhören.
11:36Nein.
11:37Warum soll der?
11:40Komm.
11:41Lass es doch einfach abhauen.
11:44Komm, ich bin ja nach Schweden.
11:48Warum hast du Angst?
11:52Wovon sollen wir leben?
11:54Wovon?
11:58Bleibst du heute Nacht hier?
12:01Bitte.
12:03Komm, bleib.
12:05Nein, Sven, es geht nicht.
12:10Ich kann Mutter nicht so lange allein lassen.
12:15Ich habe Angst.
12:29Wieso ist da drüben Licht?
12:33Tust du, als ob du das erste Mal hier bist.
12:36Die Haushälterin wohnt da, Frau Wesemann mit ihrem Bruder.
12:40Ich werde nie verstehen, dass du dir das gefallen lässt.
12:45Was verstehst du nicht?
12:47Das Marion hier alles erbt und eine Million dazu, das verstehe ich nicht.
12:51Das ist, weil sie Mutter pflegt, Herr Gott, nochmal.
12:57Vielleicht hat sie ja inzwischen das Testament geändert, deine Mutter.
13:01Nichts hat sie geändert.
13:03Wir kriegen einen halben Millionen Schluss.
13:05Und wieso lässt du dir gefallen, dass dieser idiotische Arzt etwas kriegt?
13:10Weil...
13:26Geh du zur Mutter, bitte.
13:30Wieso, ich?
13:32Es ist deine Mutter.
13:41Ich muss dir das schon sagen dürfen, Stefan.
13:44Ich verstehe dich überhaupt nicht.
13:47Mutter, jetzt lass doch.
13:49Wenn du dich beruflich gut fühlst,
13:52warum musst du dann in eine andere Stadt?
13:57Ich mach mir überhaupt ziemliche Sorgen um euch.
14:01Wegen dieser...
14:02Wegen dieser schrecklichen Sekte.
14:06Das ist keine schreckliche Sekte, Mutter.
14:08Ja, ja.
14:12Also, wenn das wieder das Thema ist,
14:14reißen wir sofort ab.
14:19Wenn wir genug Geld hätten,
14:20dann würden wir nach Amerika gehen.
14:23Weit weg von hier.
14:24Ihr habt aber nicht genug Geld.
14:27Marion.
14:48Wie du das aushältst?
14:50Diese Frage solltest du besser nicht stellen.
14:55Oder möchtest du Mutter übernehmen?
14:57Sie braucht sich nur wirklich keine Sorgen,
14:59um uns zu machen.
15:01Sie macht sich aber welche.
15:03Und ich auch.
15:05Wo ist eigentlich die Haushälterin?
15:08Die holt die Sachen für die Geburtstagsfeier von Mutter.
15:14Verklemmte Jungfer.
15:15Psst.
15:23Psst.
15:26Psst.
15:26Psst.
15:26Psst.
15:27Psst.
15:35Brauchst du was?
15:36Nein.
15:38Was sagst du zu deinem Bruder?
15:41Und zu einer Frau?
15:44Mutter.
15:48Tag.
15:56Herr Wagenke.
15:57Herr Walthoff.
15:59Guten Tag zusammen.
16:01Guten Tag.
16:02Wir wollten nur wissen,
16:03ob Leo Kress mittlerweile zum Betrugsdezernat übergelaufen ist.
16:07Ja, aber...
16:08Nein?
16:11Entschuldigung, dann gehen wir wieder.
16:22Machen wir weiter.
16:35Oh, hallo.
16:36Wie geht's?
16:37Danke.
16:38Heute ist schwer was los hier.
16:41Danke.
16:44Von Herrn Baron von Arzenbach.
16:47Das ist ja tiefe Verehrung für die gnädige Frau.
16:52Das ist mein ältester Verehrer.
16:57Wie wüsste dich?
17:00Was ist?
17:05Ich habe ja gewusst, dass du eine gute Partie bist.
17:07Ich habe ja gewusst, aber das hier, das ist was anderes.
17:15Na und?
17:25So deine Mutter lebt, hat sie keine Chance zu heiraten.
17:42Ich kann solche Sätze von dir nicht leiden.
17:44Nein, ganz falsch.
17:47Die Kinder ist dir sowieso schon zu alt.
17:51Wir Kinder hätten, hätten wir längst Geld von Mutter bekommen.
17:56Das ist doch nicht so an.
17:57Hm, wen soll ich sonst ansehen?
17:59Dr. Hartl, geben Sie mir jetzt Ihre Hand.
18:06Man muss seinem Schicksal ins Auge sehen können.
18:10Er will einfach nicht.
18:18Sie haben ein Laster, Doktor, das sehe ich.
18:24Ja, aber was für eines.
18:26Sehr schwer.
18:28Ich glaube, es ist ziemlich schlimm.
18:31Mutter, das ist die Wahrheit.
18:34Wahrheit ist was ganz anderes.
18:39Stefan, du kommst auch noch dran.
18:42Und deine Frau.
18:44Stefan?
18:52Die Lebenslinie ist gut.
18:54Lang.
18:56Uralt wirst du werden.
18:59Und eine Erbschaft.
19:01Du wirst bald eine Erbschaft machen.
19:04Soll das ein Witz sein, Mutter?
19:06Ziemlich viel Geld sogar.
19:08Hm.
19:09Wenigstens für deine Verhältnisse.
19:11Ach, Mutter.
19:12Was soll das? Hör bitte auf.
19:13Ihr sollt mich nicht dauernd unterbrechen.
19:16Mutter?
19:17Der Champagner.
19:19Der Rest würde dich sowieso beleidigen.
19:21Ich kenne dich.
19:22Na, dann kommen Sie mal her.
19:26Oh, Schiene.
19:29Du wirst ja an.
19:33Ich kenne dich.
19:36Marion?
19:37Marion?
19:43Also,
19:46ich wünsche dir noch viele, viele Jahre mit uns.
19:53Mutter.
20:06Ich bin sehr glücklich, an Ihrem Ehrentag wieder dabei sein zu dürfen, Frau Bruckner.
20:10Alles, alles Gute.
20:11Doktor, haben Sie gewusst, dass die alten Chinesen ihren Arzt nur bezahlt haben, solange sie gesund waren?
20:18Mutter.
20:20Frau Fese, was ist los?
20:23Aber, gnädige Frau, Sie wissen doch, dass ich am Tage keinen Alkohol vertrage.
20:30Also, dann.
20:32Lass ihn noch mal.
20:34Ja, auch von mir.
20:36Herzlichen Glückwunsch.
20:39Kommen Sie mal ein Stückchen näher.
20:56Ja, Sie werden einen Mord begehen.
21:03Jetzt hör aber auf, Mutter.
21:05Nein, nein.
21:07Machen Sie nur weiter.
21:10Sie haben gute Nerven.
21:12Ja.
21:14Habe ich...
21:16außer dem Mord nichts?
21:20Sie bringen Menschen Unglück.
21:23Es wäre wirklich besser, du hörst jetzt auf, Mutter.
21:28Ja, Mutter.
21:29Ach, das Ganze ist doch nur ins Spiel.
21:32Das glauben aber auch nur Sie, Doktor.
21:36Ja.
21:46Ja.
21:52Ja.
21:54Ja.
21:57Ja.
22:11Ob Ihre Mutter schon schläft?
22:13Ich denke, Sie haben mir etwas verordnet, Doktor.
22:16Ich habe es ihr aber nicht gegeben. Sie schläft auch so gut.
22:21Sie nimmt genug Medikamente.
22:23Haben Sie wenigstens das neue Asthma-Mittel ins Bett gestellt?
22:26Sie haben doch gehört, dass sie das nicht will.
22:28Und wie wollen Sie hier hören, ob Ihre Mutter etwas braucht?
22:31Wir haben doch mehrere Klingen im Haus, Doktor.
22:33Einer ist in meinem Zimmer, die zweite ist da, die dritte ist außen und einer ist in der Küche, wo
22:38auch die Schalter ist.
22:52Hast du was gesucht?
22:54Wo ist Frau Wiesemann?
22:56Marion hat gesagt, sie kann Schluss machen für heute.
22:59Nicht wahr?
23:01Sie entschuldigen mich einen Moment.
23:03Wollen Sie jetzt noch zur Mutter?
23:05Oh nein.
23:08Zur Toilette, wenn Sie gestatten.
23:10Und wenn Sie wiederkommen,
23:14dann sagen Sie uns,
23:17welches Laster Sie haben.
23:18Doktor?
23:21Wenn Sie mir sagen, welchen Mord Sie begehen werden,
23:22sage ich Ihnen, welches Laster ich habe.
23:27Ich steiche.
23:35Schüsse Sie sich gut.
23:37cultured remedy schmerzen.
23:46Das ist ja sehr wichtig.
23:48Sie geben Ihnen環 umbrella.
23:50V laboratory Betriebe.
23:53Sie finden Sie
24:23Untertitelung. BR 2018
24:25Hotel war Continental. Guten Abend. Wen möchten Sie? Einen Augenblick bitte.
24:31Entschuldigung, sind Sie Herr Warnke? Ja. Telefon für Sie. Sie können von diesem Apparat sprechen.
24:36Danke. Ja, bitte, Herr Warnke. Was meinst du, Leo? Nein, er ist bis jetzt noch nicht hierher ins Hotel zurückgekommen.
24:46Wieso? Aber ich bitte dich, Leo Kress, ich...
24:52Gutschön, ich werde dir morgen im Büro alles erzählen.
25:00Wir bringen Sie besser ins Krankenhaus. Vielleicht können wir ja noch was tun.
25:05Raus! Los! Raus! Verschwinden Sie!
25:09Sind Sie Warn?
25:18Entschuldigung.
25:31Entschuldigung.
25:58Man hat mich weggeschickt.
25:59Ja, der Doktor wird schon wissen, was er tut, nicht?
26:21Ich spreche Ihnen zum Tod Ihrer Mutter mein herzliches Beileid aus.
26:27Aber... Was... Was ist passiert?
26:32Wahrscheinlich hat Ihre Mutter einen Assenanfall gehabt. Und dann kam ein Herzstillstand dazu.
26:38Kommen Sie, wir können nichts mehr machen.
27:00Ich möchte Ihnen zum Tode Ihrer Mutter mein Beileid aussprechen.
27:05Sie wissen, dass Ihre Mutter und mich fast so etwas wie...
27:12Wie eine Freundschaft verbannt.
27:23Du hast die Kringel von Mutter nicht angestellt.
27:28Was habe ich?
27:33Natürlich habe ich sie angestellt.
27:36Sie ist aber ausgestellt.
27:39Ich habe nachgesehen.
27:43Was wirst du damit sagen?
27:48Haben Sie nicht bemerkt?
27:50Die Hand Ihrer Mutter ist noch immer am Klingelknopf.
27:54Was ist?
27:58Was ist passiert?
28:06Meine Mutter.
28:10Mutter ist gestorben.
28:15Das war's.
28:41Können Sie mir bitte Herrn Warnke geben?
28:52Das war's.
29:19Was macht er denn hier?
29:23Komm.
29:26Ich hab halt so einen Kaffee gemacht.
29:36Weißt du, was ich gesagt habe?
29:38Ich war da und hab nachgeschaut.
29:39Die Schaltung war ausgeschaltet.
29:41Ich weiß es ganz genau.
29:43Willst du mich der Lüge bezichtigen?
30:13Wir können doch nicht die ganze Zeit so rumsitzen.
30:14Wir müssen irgendwas tun.
30:17Einen Notar anrufen und den Rechtsanwalt.
30:20Dann mach das doch.
30:31Und Ihnen?
30:34Hat sie auch nicht gesagt, wo sie hingefahren ist?
30:36Nein.
30:37Das wollte sie nicht.
30:38Sie hat gesagt.
30:39Ich soll hier warten.
30:41So, ich hab den Totenschein ausgestellt.
30:44Ich komm dann später noch mal wieder.
30:46Aber jetzt geh ich erst mal schlafen.
30:47Vielleicht haben Sie Verständnis dafür.
30:50Sagen Sie...
30:51Ja?
30:52Haben Sie in Ihrer Praxis immer solche Scheine parat?
30:57Wieso?
30:58Totenscheine muss ich haben.
30:59Die gehören auch zum Leben.
31:01Wenn Sie verstehen, was ich meine.
31:05Also dann.
31:10Was soll denn das?
31:16Verzahlen.
31:34Essen Sie die Torte noch?
31:36Tja.
31:41Übrigens, ich mach jetzt ein paar Stunden frei.
31:44Frau Marion ist damit einverstanden.
31:46So.
31:51Kannst du dich nicht wenigstens hier beherrschen?
32:11Ich sehe keine Möglichkeit einzugreifen.
32:14Kennen wir nicht mehr aus, Leo.
32:18Falls du auf Gerstenberg anspielst,
32:20lass mich weder von dir noch von dir zu irgendwas provozieren.
32:23Na, wer will denn sowas?
32:24Ach, übrigens.
32:26Das Beerdigungsunternehmen heißt Erwin Günther
32:29und ist in Freimann.
32:31Der Arzt heißt Dr. Rudolf Hartl.
32:34Aufweg 7a.
32:35Ihr wollt euch lustig machen über mich.
32:37Ich find das nicht sehr hilfreich.
32:41Guten Tag, Frau Marion Bruckner.
32:44Danke.
32:51Sind Sie Herr Kress?
32:53Ja.
32:55Meine Kollegen, Herr Heimann, Herr Johnson.
32:58Guten Tag.
32:59Frau Bruckner, ich, äh,
33:02ich versuche zu begreifen, was Sie von uns wollen.
33:05Mein Freund Sven Gerstenberg hat mir gesagt, wer Sie sind.
33:11Bitte nehmen Sie Platz.
33:18Ich möchte Sie bitten, dass Sie den Tod meiner Mutter untersuchen.
33:23Sie ist heute Nacht gestorben.
33:25Und wir haben davon gehört, ja.
33:28Ich kann nicht sitzen, wenn Sie beide hinter meinem Rücken stehen.
33:37Wieso kommen Sie gerade zu uns?
33:40Sie sind doch die Mordkommission.
33:42Ja.
33:44Warum wollen Sie, dass wir den Tod Ihrer Mutter untersuchen?
33:47Weil mein Bruder und meine Schwägerin mich beschuldigen werden, den Tod meiner Mutter bewusst herbeigeführt zu haben.
33:56Wie sollen Sie das denn gemacht haben?
34:01Indem ich die Notklingel, die meine Mutter am Bett hat, nicht angestellt habe.
34:10Ich habe Sie aber angestellt.
34:12Und irgendein anderer hat Sie wieder abgestellt?
34:13Oder wie?
34:14Ja, so sieht es aus.
34:17Meine Mutter hat einen Asthmaanfall gehabt mit anschließendem Herzstillstand.
34:21Woher wollen Sie das wissen?
34:24Das hat doch Dr. Hartl gesagt, unser Hausarzt.
34:28Setzen Sie sich doch wieder.
34:31Nein, danke.
34:32Um eine Obduktion an der Leiche Ihrer Mutter vornehmen zu können, brauchen wir Ihre Erlaubnis.
34:38Ja, bitte.
34:39Ich frage mich die ganze Zeit, wer ein Interesse am Tod Ihrer Mutter haben könnte.
34:47Wollen Sie nicht darüber sprechen?
34:49Muss ich das?
34:50Ich denke, wir sollen den Tod Ihrer Mutter untersuchen.
34:53Was für ein Interesse sollte Ihr Bruder, Sie oder sonst wer am Tod Ihrer Mutter haben?
34:59Ich möchte nicht darüber reden.
35:02Bitte nehmen Sie wieder Platz.
35:05Sie wehren sich nicht dagegen, dass ich Sie damit einbeziehe?
35:09Nein.
35:11Ich hätte vielleicht auch Gründe gehabt.
35:19Wir machen jetzt ein Protokoll von Ihrer Aussage.
35:22Ihr beide könnt schon mal drüben anfangen, ja?
35:29Wir nehmen erst mal alles auf Band auf, Frau Bruckner.
35:33Wissen Sie, was mir auffällt, Herr Kress?
35:35Nein.
35:38Niemand von Ihnen hat mir ein Beileid zum Tod meiner Mutter ausgesprochen.
35:43Oh.
35:45Keiner.
35:48Das ist wahr.
35:51Das tut mir leid.
35:52Das tut mir leid.
35:57Ja.
36:20Das tut mir leid.
36:22Das tut mir leid.
36:22dass wir es endlich machen werden.
36:25Nein.
36:27Darauf habe ich mein halbes Leben lang gewartet.
36:31Wir gehen ans Meer?
36:34Ja.
36:36Wir fahren ans Meer.
36:38Wo immer die Sonne scheint.
36:41Tag und Nacht?
36:43Ja.
36:45Wo es immer warm ist.
36:48Und dort bleiben wir.
36:52Ja.
36:57Dem Augenschein nach hat der Hausarzt recht gehabt.
37:02Ja.
37:04Was heißt das, Herr Doktor?
37:07Nichts.
37:09In zwei Stunden kann ich Ihnen mehr sagen.
37:11Ich muss noch auf Hilfe warten.
37:14Ich kann das gar nicht fassen. Was soll das?
37:16Wieso gehst du zur Polizei?
37:24Ich habe das überhaupt nicht so gemeint mit der Schaltung.
37:27Natürlich hast du das so gemeint.
37:29Es geht ja auch um was, oder nicht?
37:34Ich will auf der Stelle hier wegfahren.
37:36Das will ich Ihnen nicht raten.
37:39Wenn ich das mal von der Seite der Polizei aussehe.
37:42Nein.
37:42Sie haben es gerade nötig.
37:44Gerade Sie!
37:56Bitte.
37:57Entschuldigung. Oben bin ich fertig.
37:58Jetzt würde ich gerne in das Zimmer gehen, in dem die Tote heute Nacht geschlafen hat.
38:04Die Tote, wie Sie sagen, war meine Mutter.
38:07Entschuldigung.
38:08Bitte.
38:10Danke. Ich komme schon zurecht.
38:11Heute.
38:30Jetzt gebe ich das mal rein.
38:32Ich muss doch mal ein paar Tage vorlesen, hier.
38:38Ich muss noch nicht nachdenken.
38:41Ich werde es nicht nachdenken.
38:41Wenn ich so nachdenken soll, ich gehe das mal herpassen.
38:41Aber, wenn ich mich etwas nachdenken würde,
38:45Ja, sehen Sie, das ist meine Art, auf den Tod zu reagieren.
38:54Ich suche die Antworten auf meine Fragen in der Musik.
39:00Praktizieren Sie eigentlich noch?
39:02Sie meinen, ob ich meine Approbation noch habe?
39:05Möchten Sie die sehen?
39:06Nein, nein, schon gut.
39:07Warum haben Sie eigentlich nicht noch Hilfe geholt für Frau Bruckner?
39:10Ja, Notarzt, Krankenhaus, was auch immer.
39:14Weil Sie schon seit einer halben Stunde tot war.
39:16Und das können Sie so beurteilen, ja.
39:22Ja, ich glaube, das kann ich schon.
39:30Bitte.
39:32Das bin ich auch.
39:34Nur damit Sie mich nicht falsch beurteilen.
39:39Haben Sie viele Patienten?
39:41Och, wissen Sie, eigentlich bin ich ein ziemlich guter Arzt.
39:47Das ist nicht die Frage, entschuldigen Sie.
39:51Kassenpatienten kaum noch.
39:53Die meiste Zeit habe ich mich um Frau Bruckner gekümmert.
39:57Ja.
39:59Da gab es nichts falsch zu machen.
40:01Die Lähmung war endgültig, erst mal ebenfalls.
40:04Und wovon leben Sie?
40:06Oh, Frau Bruckner war ziemlich reich, wenn ich das so sagen darf.
40:10Außerdem bin ich anspruchslos.
40:12Nur die Musik bedeutet mir alles.
40:14Bitte schön.
40:17Wollen Sie nicht setzen?
40:26Ein ganz großes Mysterium für mich ist, dass Frau Bruckner gestern ihren Tod vorausgesagt hat.
40:34Sie können sich gar nicht vorstellen, wie mich das beschäftigt.
40:37Sie hat immer sehr gern aus der Hand gelesen.
40:40Und gestern hat sie ihrem Sohn Stefan eine beträchtliche Erbschaft prophezeit.
40:46Und Sven Gerstenberg hat sie gesagt, dass er einen Mord begehen wird.
40:51Das ist der, der, der Freund von Marion.
40:54Und der Tochter?
40:55Marion, oh nein, Marion hat sich nie aus der Hand lesen lassen.
40:58Und was hat sie Ihnen gesagt?
41:14Mir hat sie gesagt, ich hätte ein schlimmes Laster.
41:18Erstaunen Sie was?
41:20So jemand wie ich muss doch für Polizisten ein Albtraum sein.
41:25Ach, wissen Sie...
41:27Na gut, dann will ich gleich mal weitermachen.
41:29Dann wissen Sie, warum Sie hier sind.
41:31Im Testament von Frau Bruckner bin ich mit 200.000 Mark bedacht.
41:38Übrigens kennt jeder in der Familie das Testament.
41:42Stefan bekommt 500.000, kann auch sehr gut gebrauchen.
41:46Marion kann endlich mit ihrem Sven nach Schweden.
41:48Das ist vielleicht die letzte Chance in ihrem Leben.
41:52Mit wie viel?
41:54Eine Million.
41:56Und dann natürlich das schöne Haus und das Grundstück.
41:59Und dann gibt es natürlich noch mich.
42:02Wir müssen Sie bitten, mit ins Haus von Frau Bruckner zu kommen, Herr Dr. Hartl.
42:07Ich habe keine Ahnung,
42:10wo die Schaltung für den Notruf ist, wenn Sie das meinen.
42:13Frau Bruckner war eine bemerkenswerte Frau.
42:16Eine solche Familie hat sie nicht verdient.
42:19Was haben Sie denn für ein Laster?
42:30Ach so, ja, das.
42:34Ich bin homosexuell.
42:36Das wusste sie natürlich.
42:39Ich ziehe mir eine andere Jacke an.
43:02Hallo, Werner.
43:03Hallo, Leo.
43:05Das ist Herr Dr. Hartl, der Hausarzt.
43:08Mein Kollege Herr Riedmann.
43:10Ja.
43:13Das ist alles genau, wie ich Ihnen gesagt habe.
43:17Völlig unverändert.
43:19Ach, die Klingel.
43:21Nicht anfassen.
43:26Die Klingel hatte sie in der Hand, als ich sie gefunden habe.
43:32Moment.
43:38Bei Bruckner, Kressamapparat.
43:41Ach, Doktor.
43:43Ja, Moment, bitte.
43:45Herr Doktor, seien Sie so nett und lassen uns im Moment allein, ja?
43:51Aber gehen Sie bitte nicht weg.
43:56Kann jemand mithören?
43:57Nein, das glaube ich nicht.
43:58Sie hat Ihren eigenen Anschluss hier.
44:01So, Doktor, da bin ich wieder.
44:04Was?
44:05Sind Sie sicher?
44:06Ja, aber
44:08wir haben doch nichts gesehen.
44:09Keine Druckstelle, nichts.
44:11Also, wie soll das gehen?
44:15Na, das ist ja ein Ding.
44:17Ja, danke erst mal.
44:19Das Protokoll hat Zeit bis morgen.
44:21Danke, Doktor.
44:24Tja.
44:25Das ist ein richtiger handfester Mord.
44:28Jemand hat die Frau Bruckner mit irgendwas erstickt.
44:33Mit was?
44:40Hier drauf ist Schminke von dem Gesicht der Toten.
44:45Du schaffst mich, Werner.
44:50Und Sie waren eigentlich alle zu der Zeitung, die es geht, hier in diesem Raum?
44:55Oder wie war das?
44:56Was?
44:57Ja.
45:01Ich weiß überhaupt nicht, warum Sie hier sind.
45:06Was wollen Sie von uns?
45:08Das kann ich Ihnen sagen.
45:10Wir fragen uns, wer von Ihnen Ihre Mutter getötet hat.
45:23Mit einem Kissen erstickt, wie es aussieht.
45:26Mein Gott.
45:29Aber, wer von Ihnen hat in der Zeit, die in Frage kommt, diesen Raum verlassen?
45:36Das kann nicht sein mit dem Tod.
45:38Das ist aber so, Herr Dr. Hart.
45:40Mit ziemlicher Sicherheit ist es so.
45:42Jeder von uns ist mal rausgegangen.
45:47Sven nicht, nein.
45:48Sven nicht.
45:49Komm, Maria.
45:51Ich war in der Küche.
45:52Und ich habe es geholt.
45:55Das sage ich doch.
45:59Jeder.
46:01Furchtbar.
46:03Ja.
46:05Sagen Sie es euch.
46:10Jemand von uns hat Mutter umgebracht.
46:14Ich für meine Person weise das ganz entschieden von mir.
46:18Wer von Ihnen hat Frau Brückner zu Bett gebracht?
46:23Ich.
46:24Alleine?
46:26Ich war ja sonst auch immer mit Mutter allein.
46:30Seit zehn Jahren.
46:32Zeigen Sie mir jetzt bitte den Schalter für den Notruf.
46:42Dann müssen Sie die Klingel überprüfen.
46:44Ja, gut.
47:12Das ist sehr merkwürdig, was hier geschieht.
47:15Wollen Sie so tun, als sei nichts passiert?
47:17Wie würden Sie denn den Tod Ihrer Mutter erklären?
47:48Ich habe mich schon gefragt, ob Sie sich die Klingel überprüfen.
47:50wie bei der Haushälterin da drüben auch eine Klingel ist.
47:53Ja.
47:53Kann man doch anrufen?
47:55Ja, Sie müssen nur die sechs wählen.
47:57Danke.
47:58Jetzt bist du bitte mal so gut.
48:00Nummer sechs, die Haushälterin möchte bitte rüberkommen.
48:03Frau Gruppner, Herr Glebsenberg und Herr Dr. Hartl,
48:06warten Sie bitte einen Moment in der Küche, ja?
48:09Oh, danke.
48:14Telefon!
48:16Telefon!
48:19Telefon!
48:21Ja, Wesemann?
48:25Frau Wesemann,
48:27würden Sie bitte zu uns kommen?
48:29Ja, ich komme rüber.
48:32Wer war das?
48:34Die Polizei.
48:47Ich nehme an,
48:48dass man uns schon kräftig angeschwärzt hat.
48:52Dass wir Schulden haben,
48:54dass wir einer Sekte nachlaufen und sowas alles.
48:57Nicht wahr?
48:58Nö.
49:00Aber ich finde das ganz interessant.
49:03Sie glauben doch nicht im Ernst,
49:04dass ich und meine Frau...
49:06Menschen werden oft für sehr viel weniger Geld umgebracht,
49:08als für eine halbe Million.
49:10Also doch.
49:12Na klar.
49:13Na, nein.
49:14Na, nein.
49:15Klar ist gar nichts.
49:16Vielleicht sollten Sie sich mal mit meiner Schwester beschäftigen.
49:18Oder mit Herrn Gerstenberg.
49:20Oder mit Herrn Gerstenberg.
49:20Das wäre auch ganz gut.
49:23Das war ziemlich mies eben.
49:32Oder mit Herrn Dr. Hartl.
49:34Was glauben Sie wohl,
49:36warum der so viel Geld von Mutter erbt?
49:38Ja.
49:38Warum?
49:40Weil er ihr vorgemacht hat,
49:41dass er ganz in ihrem Leiden aufgeht.
49:43Der Quacksalber.
49:45Die ganzen Jahre?
49:47Das war anstrengend.
49:50Und Sie sind nie auf die Idee gekommen,
49:52nach so vielen Jahren,
49:53sich die Pflege Ihrer Mutter mit Ihrer Schwester zu teilen.
49:55Wieso denn?
49:57Sie hat es doch so haben wollen.
50:01Wir...
50:02Wir leben viel zu beengt.
50:04Außerdem wollte Mutter nicht.
50:07Was war das für ein Unfall,
50:08bei dem Ihre Mutter sich die Querschnittslähmung geholt hat?
50:15Was meinen Sie wohl,
50:18warum wir so in Sack und Asche gehen?
50:25Ich habe den Wagen meiner Mutter gefahren.
50:30Ich war betrunken.
51:09Was haben Sie denen gesagt?
51:14Was soll ich denen gesagt haben?
51:52Was machen Sie denn beruflich so inzwischen?
51:55Ich bin Anlageberater.
51:59Finanzberater.
52:01Ah ja.
52:02Sie haben ja eine richtige Spur gezogen.
52:04Quer durch Europa mit Ihren Geschäften.
52:07Ja.
52:08Habe ich das?
52:10Ja, dann wissen Sie mehr als ich, Herr Kreiser.
52:13Stefan Bruckner meint,
52:14wir sollten uns mal mit Ihnen beschäftigen.
52:16Ich meine,
52:17wir sollten auf einem Niveau
52:19miteinander umgehen,
52:22wie wir das vor acht Jahren
52:24schon einmal getan haben.
52:27Am Tod meines Freundes.
52:29Das Leben von Marion Bruckner
52:31ist jetzt völlig verändert, ne?
52:34Ja.
52:36Ihr Leben auch?
52:38Ja.
52:40Wir werden heiraten
52:41und nach Stockholm gehen.
52:43Was wäre denn sonst
52:44aus Ihrer Beziehung geworden?
52:48eigentlich waren wir
52:49fast am Ende angekommen.
52:54Was bedeutet Ihnen das Geld,
52:56das Frau Bruckner
52:57jetzt geerbt hat?
53:03Viel.
53:04Es geht mir nicht so gut,
53:05wie Sie meinen.
53:07Wo überall waren Sie eigentlich
53:08heute Nacht,
53:09als Sie diesen Raum hier
53:10verlassen hatten?
53:12In der Küche,
53:13das habe ich schon gesagt.
53:14Wie lang waren Sie in der Küche?
53:16Ja, was schätzen Sie?
53:17Fünf Minuten,
53:18ungefähr,
53:19mehr nicht.
53:20Henry.
53:22Henry.
53:22Warte mal.
53:27Die alte Dame
53:28hat mir aus der Hand gelesen.
53:33Das war eine unglaubliche Situation.
53:36Ja, ich weiß,
53:37sie hat ihren Mord angekündigt.
53:40Lassen Sie das.
53:42Herr Kress,
53:43das funktioniert nicht.
53:45Wie schon mal.
54:07Nur eine Frage,
54:09oder zwei,
54:10Frau Bruckner.
54:12Wie lange waren Sie
54:13bei Herrn Gerstenberg
54:14gestern Nacht in der Küche?
54:16So eine Minute vielleicht,
54:18nicht länger.
54:20Frau Bruckner,
54:21wovor versuchen Sie,
54:22Herrn Gerstenberg zu schützen?
54:23Erst sagen Sie,
54:24er hat diesen Raum
54:25gar nicht verlassen,
54:26jetzt sagen Sie sowas.
54:27Ach was?
54:28Ich brauche niemanden
54:29zu schützen.
54:36Guten Tag.
54:38Du hast gesagt,
54:39wir könnten jederzeit stören.
54:43Und jetzt stören wir.
54:44Aber es ist gleich vorbei.
54:46Grüß Gott.
54:48Herr Gerstenberg,
54:50seit zwei Stunden
54:51liegt ein Haftbefehl
54:52aus der Schweiz
54:53gegen Sie vor.
54:54Die wollen Sie nämlich haben.
54:56Wir übrigens auch.
54:57Und die Engländer,
54:58die Franzosen,
54:59die Spanier.
54:59Was,
55:00was soll das,
55:01wenn?
55:02Was soll das heißen?
55:08Du sollst mir
55:09keine Angst machen?
55:10Bei meinen Vorstrafen,
55:12du,
55:14der wird's wohl diesmal
55:15für acht Jahre reichen.
55:18Brauchst du Herrn Gerstenberg noch,
55:19Leo?
55:20Nein,
55:21wir kommen sowieso
55:21auch gleich ins Presidium.
55:27dann darf ich Sie jetzt bitten,
55:29mit uns zu kommen.
55:30Ja.
55:41Sie können nicht immer gewinnen,
55:43Herr Kress.
55:45Der Tod meines Freundes
55:47war wirklich ein Unfall.
56:02Das ist mir alles egal.
56:07Es war so.
56:13Bist du dir eigentlich klar darüber,
56:15dass dieser furchtbare Mensch aus Schweden
56:17nur hinter deinem Geld her ist?
56:19Mutter,
56:20lass das bitte.
56:22Warum meinst du,
56:23habe ich ihm einen Mord prophezeit?
56:26Meinen habe ich ihm prophezeit.
56:28Das wird er tun,
56:29um an dein Geld zu kommen.
56:30Nein.
56:32Wenn er zu dir sagt,
56:33ich liebe dich,
56:35an was denkt er?
56:37An dein Geld denkt er.
56:39Schau ihm doch in die Augen,
56:41dann weißt du es.
56:42Nein.
56:43Er wird mir nie wieder
56:44in dieses Haus kommen.
56:45Du wirst diese Beziehung abbrechen.
56:47Nein.
56:48Nein.
56:49Nein.
56:51Nein.
56:52Nein.
56:52Ich...
56:52Nein.
56:54Nein.
57:01Ich habe
57:03meine Mutter getötet.
57:09Ich konnte das nicht mehr aushalten.
57:13Sie hat versucht,
57:14mein Leben zu zerstören.
57:19ich möchte das nicht mehr aushalten.
57:20das hat aber auch nichts.
57:21Aber ich wollte ich ihn nur.
57:25Ich bin froh.
58:06Ich bin froh.
58:24Ich bin froh.
58:58Ich bin froh.
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