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  • vor 1 Woche

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Kurzfilme
Transkript
00:00Jetzt gehen wir zum Standesamt und dann kriegen wir 13 Millionen.
00:03Wage es nicht, das Wort Hochzeit noch einmal in den Mund zu nehmen.
00:07Du wirst auf das Sorgerecht verzichten.
00:09Zugunsten von Dana und Filme.
00:11Edith sagt, Oscar verzichtet auf das Sorgerecht.
00:17Ja.
00:19Was, ich bin gleich wieder da.
00:20Ja.
00:26Hallo, mein Kleiner.
00:27Papa ist endlich wieder da.
00:29Guck mal hier.
00:31Gleich kannst du schlafen.
00:33Wenn du aufwachst, sind wir beide ganz weit weg.
00:35Wo ist David?
00:35Dana, ich...
00:36Ich habe keine Ahnung.
00:38Eben war er noch hier.
00:39Ich war auch nur eine Minute draußen nach dem Anruf.
00:41Oscar.
00:43Ist ja verrückt.
00:44Was?
00:45Wie kommst du denn zu dem Taschentuch meiner Mutter?
00:47Mein Vater hatte eine Affäre mit deiner Mutter.
00:50Das bedeutet, dass deine Mutter mit dem Tod meiner Mutter zu tun hat.
00:53Haben sie meine Mutter die Brücke runtergestoßen.
00:55Soweit ich mich erinnere, waren wir damals nicht alleine auf der Brücke geblieben.
01:01Luise und ich.
01:02Wir waren noch auf der Brücke.
01:03Heinrich.
01:04Sie wollen sagen, mein Vater.
01:06So many souls around you
01:15But it never feels like calm
01:18Home is where there's no mistaking
01:22And I'm a million miles from you
01:27But if we stay strong
01:31I know we'll make it through
01:36Mein Vater soll meine Mutter umgebracht haben.
01:48Wissen Sie überhaupt, was Sie da sagen?
01:49Ich weiß, dass das nicht leid ist für Sie
01:53Aber ihr wolltet ja unbedingt die Wahrheit hören
01:56Mein Vater hätte meiner Mutter Nina gekrümmt, der hat sie geliebt
02:00Ich fürchte nur, es gibt keine andere Erklärung für das, was passiert ist
02:06Sie war noch dabei
02:09Luise hatte von der Affäre erfahren und wollte sich mit mir treffen
02:18Auf der Brücke
02:19Ja, sie hat mich gebeten
02:23Diese Affäre zu beenden
02:26Und Sie?
02:28Ich war natürlich einverstanden
02:30So konntest du ja nicht weitergehen
02:32Und dann?
02:33Ja, und
02:37Dann kam Heinrich und die beiden haben angefangen
02:42Sich zu streiten
02:45Und als der Streit
02:48Immer heftiger wurde, habe ich mich zurückgezogen
02:51Am nächsten Tag habe ich erfahren, dass
02:54Luise einen Unfall hatte
02:58Ich glaube Ihnen kein Wort
03:01Hanna
03:04Nein!
03:14Ruderum, wo bist du denn?
03:16Ich versuche schon die ganze Zeit, dich zu erreichen
03:17Ich bin bei Herrn Faber
03:19Was ist denn los?
03:21Gudrun, ist David bei dir?
03:23David?
03:24Nein
03:24Karl passt doch auf ihn auf
03:26Warte doch
03:27Gudrun, David ist verschwunden
03:30Was?
03:33Oskar hat ihn
03:33Ich wusste immer, dass er es schaffen würde
03:35Ich komme sofort
03:37Ja, ja ist gut
03:38Und?
03:41Gibt es was Neues wegen David?
03:42Habt ihr irgendwas gehört?
03:43Scheiße
03:44Papa, ich dachte, du passt auf ihn auf
03:46Ja, das habe ich doch
03:47Aber dann kam dieser Anruf
03:48Dass jemand meinen Lieferwagen gerammt hat
03:50Und da bin ich kurz raus
03:51Und als ich zurückkomme
03:52Ist der Kinderwagen leer
03:53Ausgehalten, oder?
03:57Das ist doch Quatsch
03:57Wie soll er denn hier reinkommen?
03:59Die Tür nicht abgeschlossen
04:00Und warum verdammt nochmal
04:03Stehen wir hier so rum?
04:04Wir müssen die Polizei rufen
04:05Anna, jetzt warte doch
04:21Warum sagt deine Mutter sowas?
04:25Du kanntest meinen Vater nicht
04:27Wird es mal hören sollen
04:28Wie er von Mama geredet hat
04:30Über all ihre gemeinsamen Jahre
04:31Deine Eltern haben sich geliebt
04:33Keine Frage
04:33Es ist nur
04:34Glaubst du, Eva?
04:37Glaubst du, Papa hat mich angelungen?
04:39Glaubst du, er hat 25 Jahre lang
04:41So ein Geheimnis vor mir gehabt?
04:42Mein Vater ist kein Mörder
04:43Nein
04:44Das sagt auch niemand
04:46Sie hat doch geliebt
04:49Es weiß noch niemand, was damals passiert ist
04:55Deine Eltern haben sich gestritten
04:58Deine Mutter ist ausgerutscht
05:00Gestürzt
05:01Lass du mich mal kurz erleiden
05:06Okay
05:13Meine liebe Elisabeth
05:38Ich weiß nicht, was da mit uns passiert
05:40Ich hätte nie gedacht, dass wir uns einmal so nahe kommen würden
05:43Und jetzt bin ich vollkommen durch
05:45Geliebte
05:46Du hast recht
05:47Was bringt es, sich in Gewissensbissen zu verlieren?
05:51Lass uns den Augenblick genießen
05:53Denn der ist gerade wunderschön
05:55Ich kann es kaum mehr
05:56Ich weiß nicht, was mit mir
05:57Was mit uns los ist
05:59Ich habe Angst davor, dass etwas kaputt geht
06:02Was mir sehr wichtig ist
06:04Und will doch auch nicht einfach
06:05Liebste Elisabeth
06:06Es ist passiert
06:08Ich bin mir sicher
06:09Luise weiß, dass es eine andere Frau in meinem Leben gibt
06:12Können wir noch mal reden?
06:17Hallo, Mutter?
06:21Oh, Maximilian
06:22Was hast du gesagt?
06:26Was machst du denn da?
06:28Was machst du mit deinen Gedanken?
06:30Alte Geschichten
06:31Genau, über die wollte ich mit dir reden
06:35Alte Geschichten
06:36Du meinst die von Luise und ihrem Mann?
06:40Und von dir
06:41Ich muss Hannah helfen, da Klarheit zu bekommen
06:44Aber was kann ich dabei tun?
06:47Ich habe euch schon alles...
06:47Versuch dich einfach zu erinnern
06:49Jede Kleinigkeit kann von Bedeutung sein
06:52Was ist damals passiert, als Hannes Mutter starb?
07:01Guten Appetit wünsche ich
07:03Johann!
07:06Hallo Kitty
07:06Ich habe dir was mitgebracht
07:08Och, ist das schön
07:10Danke
07:11Das wäre aber nicht nötig gewesen
07:12Ach, wenn es danach geht
07:13Dann hätten wir vieles uns ersparen können
07:15In der Vergangenheit
07:16Dieses Katz-und-Maus-Spiel
07:17Oh nein
07:18Ich finde es ganz gut
07:19So konnten wir uns wenigstens richtig kennenlernen
07:21Tja, da können wir ja gefahrlos
07:23Jetzt ein bisschen enger zusammenrücken, oder?
07:27Wenn du das möchtest
07:29Von ganzem Herzen
07:31Kannst du mich denn ertragen
07:34Von morgens bis abends?
07:35Och, Kitty
07:36Auch von abends bis morgens
07:37Wenn du verstehst, was ich meine
07:39Ja, so verkalkt bin ich ja nur auch noch nicht
07:42Und wenn es uns zu eng wird
07:45Dann geht jeder in seine eigene Wohnung
07:48In sein eigenes Reich
07:50Ja, Kitty
07:51Genau darüber wollte ich mit dir sprechen
07:54Siehst du das?
07:55Auch etwas Gutes
07:56Dass man sich so lange kennt
07:57Man versteht sich auch ohne Worte
07:59Ach ja
07:59Siehst du
08:00Da bin ich so wie du
08:02Ich brauche auch meine eigenen vier Wände
08:04Zu Hause kann man doch so sein, wie man will
08:07Und sich dann auf den anderen freuen
08:10Meinst du nicht auch?
08:13Ja, da hast du wohl wie immer recht, Kitty
08:16Den Schrei werde ich niemals vergessen
08:25Und vor allen Dingen
08:29Diese Stille danach
08:31Da warst du schon nicht mal auf der Brücke
08:38Nein, ich war schon viel zu weit weg
08:42Ich konnte die beiden nur noch hören
08:46Du hast ja so gehört
08:49Der Streit war sehr laut
08:52Und? Hast du was verstanden?
08:55Ich meine
08:55Was haben sie gesagt?
08:58Nein, ich
08:58Ach Maximilian, warum fragst du mich das alles?
09:00Ich möchte, dass du dich erinnerst
09:01Ich wollte das alles überhaupt nicht hören
09:06Ich wollte einfach nur weg
09:08Ich weiß, es war nicht richtig, dass ich davon gelaufen bin
09:11Aber bin ich deswegen schuld an Luises Tod?
09:21Dass du mit irgendjemandem
09:22Darüber reden kannst
09:24Nein, mit wem denn?
09:28Du warst doch damals noch viel zu klein
09:30Hätte ich es deinem Vater sagen sollen?
09:36Hätte ich ihm sagen sollen, dass ich ihn betrüge?
09:42Und Hannas Vater?
09:44Hast du ihn wieder gesehen?
09:49Erst kurz vor seinem Tod
09:50Du glaubst mir doch, oder?
09:57Auf diese Frage hättest du immer sofort ein Ja gehört
09:59Aber es ist einfach zu viel passiert
10:01Außerdem passt hier einfach einiges nicht zu dem, was mir Hanna über ihren Vater erzählt hat
10:06Maximilian
10:09Ich hätte dir das alles so gerne erspart
10:12Aber du lässt mir ja keine Wahl
10:14Hier, lies
10:18Das sind die letzten Zeilen, die Heinrich mir geschrieben hat
10:22Liebe Elisabeth
10:27Warum höre ich Elisabeth?
10:30Eine Marotte
10:33An unserem ersten Abend waren wir im Kino
10:36Einem Film
10:39Ein Platz an der Sonne
10:41Mit Elisabeth Taylor
10:45Und seitdem nannte er mich Elisabeth
10:46Oh mein Gott
10:56Oh mein Gott
10:58Du musst hier draußen irgendwo gewartet haben, bis ich rausgekommen bin.
11:28Dann hat er sich David geholt.
11:29Dieses miese Schwein, ich könnte ihn wirklich...
11:31Alles nur, weil ich so dumm war, auf ihn reinzufallen.
11:33Woher solltest du denn wissen, dass Oskar am Telefon ist, wenn eine Frau am Hai ihn trotzdem so...
11:37Halt doch bitte auf!
11:39Entschuldigung, aber es bringt doch nichts.
11:41Du hast vollkommen recht.
11:44Hat denn die Polizei noch irgendwas gesagt?
11:46Ja, sie tun, was sie können, sie halten die Augen offen. Super.
11:48Das war alles?
11:49Für eine Fahndung ist es angeblich doch zu früh, weil der leibliche Vater ja lediglich mit seinem Sohn spazieren gehen könnte.
11:54Das haben sie gesagt?
11:55Ja, wir sollen abwarten.
11:57Ich kann aber nicht einfach hier rumstehen und nichts tun.
11:59Du hast recht, wir müssen Oskar suchen.
12:00Er kann sich ja nicht in Luft aufgelöst haben.
12:02Er muss sich irgendwo verstecken.
12:03Ich werde Edithragen.
12:04Vielleicht hat sie was gehört.
12:06Und ich rede mit Caro.
12:07Oskar musste ja schon mal flüchten, vielleicht weiß sie ja, wo er steckt.
12:09Gut, ich höre mich ein bisschen bei den Nachbarn um.
12:11Vielleicht ist ja irgendjemandem was aufgefallen.
12:12Ja, gut.
12:13Tschüss.
12:13Papa hat Mama nie was anfangen können.
12:26Nie im Leben.
12:27Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann sind das für sie auch eine Vermutung.
12:32Also direkt dabei war sie ja nicht, oder?
12:35Die hat nur gehört, wie meine Eltern sich gestritten haben.
12:38Da.
12:38Dann schreifen wir mal.
12:40Kannst du dir das denn vorstellen, dass deine Eltern sich so gestritten haben?
12:43Grund genug hatten sie ja.
12:48Papa hatte eine Affäre.
12:50Steht leider außer Frage.
12:52Kannst du dich denn an irgendetwas damals erinnern?
12:56Ich war einfach noch zu klein.
13:00Wir könnten Oma Gitti fragen.
13:02Schau.
13:04Vielleicht hatten deine Eltern ja schon länger Streit.
13:07Grundsätzliche Differenzen, Auseinandersetzungen, die dann auf der Brücke eskaliert sind.
13:11Das willst du Oma Gitti fragen.
13:12und dir dann erklären, dass ihr Sohn seine Frau umgebracht hat.
13:16Nein, natürlich nicht für dieses.
13:20Aber was sollen wir machen?
13:25Ich muss nochmal zu der Brücke.
13:27Was? Bist du dir sicher?
13:30Vielleicht begreife ich dann, was damals passiert ist.
13:34Ja, aber was soll das bringen?
13:36Ich meine, du wirst ja nichts mehr finden.
13:37Das sind 25 Jahre her.
13:40Hast du eine bessere Idee?
13:42Ich könnte nochmal in die Polizeiakte reinschauen.
13:48Geht es denn?
13:49Na, bei laufenden Ermittlungen ist es schwierig.
13:51Aber der Fall ist doch schon lange abgeschlossen.
13:53Ich meine natürlich für die Polizei.
13:55Nein.
13:55Und als euer Familienanwalt dürfte das wohl kein Problem sein.
13:59Gib mir einfach zwei bis drei Stunden.
14:03Danke.
14:05Und ich kriege eine ganze Spalte?
14:07Na klar, dass Robertus das Haus im Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
14:10Für Feinschmecker ist dein Laden die erste Adresse.
14:12Das hört man gerne.
14:14Außerdem bist du der einzige jodelnde Schweizer in der Region.
14:16Ja, das kann ja unter uns bleiben.
14:18Warum?
14:20Das stand schon mal in einem Reiseführer.
14:22Danach konnte ich mich drei Wochen lang nicht vor Touristen retten, die mich jodeln hören wollten.
14:26Also bitte.
14:27Na gut, okay.
14:29Ja, ich werde es nicht erwähnen.
14:30Was denkst du?
14:37Ich habe mich gerade gefragt, wie lange du wohl noch hier bleibst.
14:40Das weiß ich noch nicht so genau.
14:43Also dann bleibst du bis...
14:45Zur Hochzeit von Hannah und Maximilian.
14:47Entschuldigung, ich wollte dich jetzt nicht...
14:49Nee, ist schon okay. Ich freue mich, dass die beiden heiraten.
14:53Also dann bleibst du hier?
14:55Warum denn?
14:57Naja, also wenn du jetzt hier bleibst bis zur Hochzeit,
14:59dann könnten wir ja zusammen die Feier für sie organisieren.
15:03Wir beide als Wedding Planner?
15:05Ja, sozusagen als das Hochzeitsgeschenk.
15:08Meinst du nicht?
15:09Doch, ja, finde ich gut.
15:11Ja, also dann bist du dabei.
15:12Ich bin dabei.
15:13Also, aber natürlich nur, wenn die beiden es wollen.
15:16Ja, warum sollten Sie nicht?
15:17Stimmt.
15:18Wir werden Ihnen ein Fest organisieren, von dem werden noch Ihre Urenkel schwärmen.
15:21Genau.
15:23Okay, da kommt aber einiges auf uns zu.
15:25Lass mal überlegen.
15:26Da müssen wir uns um alles kümmern.
15:29Gästeliste?
15:30Deko, Musik, Catering, Geschenke, Brautkleid.
15:33Ja, da kommt einiges zusammen.
15:35Aber das schaffen wir. Wir sind doch ein gutes Team.
15:38Sind wir doch, oder?
15:39Ja, klar.
15:40Gut, dann kann da nichts mehr schief gehen.
15:42Ja.
15:42So, ich bin wieder da. Dankeschön, ja?
15:54Hey, Florian, hat Lina was gemerkt?
15:56Natürlich hat sie gemerkt, dass wir ihr was verheimlicht haben.
15:58Ja.
15:58Aber viel wichtiger, hast du die Bewerbung abgeschickt.
16:01Ich hab's abgeschickt direkt nach Hollywood.
16:04Du, was ich mich noch frage...
16:05Ob du das Porto bezahlt hast?
16:07Nein.
16:08Ich frage mich, was ist denn, wenn der Schule die Arbeitsprobe und die Bewerbung gefällt?
16:11Dann nehmen Sie sie an, das ist doch super.
16:12Ja, und wer zahlt das? Die Schule ist doch schweineteuer. Sie muss ja auch noch von irgendwas leben.
16:17Dann machen wir uns dann Gedanken drüber, wenn's weit ist, würde ich sagen.
16:20Und zur Not brauche ich einfach Maximilian an. Wozu habe ich so einen super Bruder?
16:23Ja, die Familie.
16:25Ja.
16:26Hey.
16:27Ich brauche unbedingt deine Hilfe.
16:28Möchtest du dich auch im Ausland bewerben?
16:30Was? Nein.
16:31Oskar hat David entführt.
16:35Oskar, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
16:37Wer denn sonst?
16:40Ich meine, so dumm kann er doch gar nicht sein.
16:43Edith, Oskar hat nichts zu verlieren. Er hat keinen Job, kein Geld, keinen Rückhalt in der Familie.
16:49Ja, er hat nur noch dieses Kind.
16:52Das hat er sich jetzt geholt.
16:54Bitte, Edith. Du musst mir helfen, ihn zu finden.
16:57Wenn er sich erstmal ins Ausland absetzt, dann sehe ich David vielleicht nie wieder.
17:01Habt ihr schon die Polizei verständigt?
17:03Ja, natürlich, aber die wollen erstmal warten.
17:05Auch weil Oskar der leibliche Vater ist.
17:08Bitte.
17:09Edith, du musst uns helfen.
17:11Ja, aber was soll ich denn tun?
17:13Du musst Oskar zwingen, David zurückzubringen.
17:17Dazu müsste ich doch erstmal wissen, wo er überhaupt steckt und ob er dann auch auf mich hören würde.
17:21Du bist die Einzige, die Einfluss auf ihn hat.
17:24Edith, es geht hier um mein Kind.
17:25Das verstehe ich ja, Dana, aber ich weiß nicht, was ich machen soll.
17:28Verdammt nochmal, Edith.
17:30Du hattest die Idee, den Vaterschaftstest zu fälschen.
17:33Und du hast Oskar dazu gebracht, auf das Sorgerecht zu verzichten.
17:36Jetzt musst du auch dafür sorgen, dass er ihn wieder zurückbringt.
17:40Dana, ich...
17:41Was?
17:45Ich verstehe.
17:47Du willst mir gar nicht helfen.
17:49Gut, dann werde ich Oskar eben selbst finden.
17:53Aber eins sage ich dir.
17:55Wenn meinem Kind etwas passiert, dann gnade dir Gott.
17:57Ich weiß wirklich nicht, wo er sich verstecken könnte.
18:10Vor allem nicht mit einem Kind.
18:11Caro, denk doch bitte noch mal.
18:11Ich denke doch darüber nach.
18:12Er hat mir nichts von einem Versteck erzählt.
18:14Er muss doch irgendwo sein.
18:16Ja.
18:17Lass uns doch einfach nochmal logisch darüber nachdenken.
18:20Und wir müssen uns in seine Situation hineinversetzen.
18:23Vielleicht kommen wir ihm dann auf die Schliche.
18:24Logisch.
18:25Oskar hat doch nichts mit Logik zu tun.
18:27Hast du eine bessere Idee?
18:29Erklär mir mal eines.
18:30Pass auf.
18:32Erst sorgt Oskar dafür, dass David zu ihm kommt.
18:35Dann tritt er auf einmal das Sorgerecht ab.
18:36Bringt uns alle seine Sachen vorbei.
18:38Und jetzt entführt er ihn.
18:39Das macht doch keinen Sinn.
18:40Nein, das macht keinen Sinn.
18:42Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
18:45Hä?
18:45Oskar.
18:48Er hat nicht freiwillig auf David verzichtet.
18:51Edith, sie hat was gegen ihn in der Hand.
18:54Und weiter?
18:55Ich bin mir nicht ganz so sicher, aber ich...
18:57Ich glaube, dass diese ganze Entführungsgeschichte, dass das eine spontane Aktion von ihm war.
19:03Spontan?
19:03Weil er plötzlich seine Vatergefühle entdeckt hat, oder was?
19:06Nein.
19:07Oskar ist eigentlich auch nicht so der spontane Typ, aber...
19:10Dafür ging das alles viel zu schnell.
19:12Und deshalb hat er wahrscheinlich auch noch keinen ausgereiften Plan.
19:14Wenn man allerdings mit einem Baby flüchten will, dann...
19:18Braucht man Babysachen.
19:20Windeln.
19:20Brei und so ein Zeug.
19:22Außerdem braucht er einen Pass.
19:24Sonst kommt er mit David nirgendwo durch.
19:25Ja.
19:27Und diesen Pass, den wird er sich hier besorgen.
19:28Hier kennt er die meisten Leute.
19:32Also...
19:32Muss er doch hier in der Gegend sein.
19:35Siehst du, und irgendjemand wird ihn gesehen haben.
19:37Pass auf, wir machen Handzettel mit Fotos von Oskar und David drauf.
19:40Und die verteilen wir überall.
19:41Das ist eine gute Idee.
19:42Siehst du, mit Logi kommt man nämlich eben doch weiter.
19:46Herzlichen Dank.
19:47Dankeschön, wiedersehen.
19:48Schönen Tag auch.
19:50So.
19:51Und die Hochzeitstorte.
19:53Ja, dann müssen wir eigentlich das Wichtigste haben.
19:55Ja.
19:56Naja, bis auf das Go von Brautbar, ne?
19:58Meinst du?
19:59Ja, fragen müssen wir schon.
20:00Hast recht.
20:03Wer als Erster die Gelegenheit hat, der fragt.
20:05Gut.
20:09Hallo, ihr beiden.
20:10Maximilian.
20:11Hallo, Maximilian.
20:12Wir haben gerade von dir gesprochen.
20:14Ja?
20:15Ja.
20:16Wir...
20:17Wir wollten dich was fragen.
20:18Was?
20:23Nicht so wichtig.
20:24Vielleicht trinkst du erst mal einen Kaffee, hm?
20:30Tschüss.
20:31Tschüss.
20:32Tschüss.
20:33Maximilian.
20:35Was ist los?
20:35Ist jemand gestorben?
20:36Ist jemand umgebracht worden?
20:42Was?
20:43Wie bitte?
20:44Was riechst du denn da?
20:51Wasser?
20:56So.
21:00Reden hilft manchmal.
21:03Das ist Hannes Mutter.
21:06Ja.
21:06Gee, ist ja vor Jahren von der Brücke gestürzt.
21:09Das Hannes noch ganz klein war.
21:10Ein Unfall.
21:11Nein.
21:13Das war kein Unfall.
21:15Sieht alles so aus, als hätte Heinrich Sommer sie auf dem Gewissen.
21:19Hannes Vater?
21:22Ich habe einen Beweis.
21:24Einen Brief.
21:25So eine Art Geständnis.
21:28Meine Mutter hatte mit Hannes Vater ein Verhältnis.
21:33Ach, und deshalb...
21:34Sieht so aus.
21:39Und jetzt?
21:43Jetzt muss ich mit Hanna reden.
21:46Ich habe nur keine Ahnung, wie ich das anstellen soll.
21:49Ja.
21:49Du musst dich um Hanna kümmern.
21:51Das ist jetzt das Allerwichtigste.
21:53Ich bin die Polizeiakte schon mal durchgegangen, aber mir ist nichts aufgefallen.
22:21Können wir sie trotzdem noch mal zusammen durchgehen?
22:25Ja, sicher.
22:28Dein Fußgänger hat deine Mutter damals unterhalb der Teufelsbrücke gefunden.
22:31Dem Namen hatte ich früher immer schon Angst.
22:35Mama machte ja den Ort auch nicht.
22:37Ich glaube, wir waren ein einziges Mal da.
22:40Also, die Leiche wurde aufgrund der...
22:43Dein Onkel hat den Tod festgestellt und den Totenschein noch unterschrieben.
22:52Er war auch derjenige, der deine Mutter identifiziert hat.
22:55Ich weiß.
22:55Bei Polizeiakte gibt es keinerlei Hinweise auf irgendeine Fremdbeteiligung oder sonst irgendetwas
23:03Auffälliges.
23:04Außer vielleicht, dass die Tod auf dem Rücken lag.
23:06Das heißt, sie ist rückwärts.
23:12Das ist durchaus möglich, ja.
23:16So hat er sie angeguckt.
23:19Hanna, willst du lieber das ja auch aneignen?
23:21Nee, das ist schon in Ordnung.
23:23Die Untersuchung auf der Brücke hat ergeben, dass das Geländer zwar morsch war, aber erst
23:32durch eine gewisse Krafteinwirkung zerbrochen ist.
23:35Man ist damals davon ausgegangen, dass deine Mutter sich entweder dagegen gelehnt hat oder
23:38irgendwie dagegen gestolpert ist oder so.
23:42Oder jemand hat sie dagegen gedrückt.
23:44Oder geschleudert.
23:47Nee.
23:48Mein Vater hätte meiner Mutter niemals wehtun können.
23:50Nicht in meinem Streit.
23:51Nicht Papa.
23:53Ja, mein Schatz, pass auf dich auf, ja.
23:57Und schon dich.
23:58Und grüß Christian.
24:00Ja, bis bald.
24:01Ganz bald.
24:02Tschüss.
24:03War das Alisa?
24:04Ja, ganz liebe Grüße.
24:05Es geht ihr gut und das Baby kommt bald.
24:08Wenigstens eine positive Nachricht.
24:10Sie fragt, ob wir zur Geburt kommen.
24:12Was hast du ihr gesagt?
24:13Ich hab's offen gelassen.
24:16Hast du ihr erzählt, was hier los ist?
24:17Ja, natürlich nicht.
24:18Ich will sie nicht beunruhigen so kurz vor der Geburt.
24:21Das ist besser so.
24:22Und hast du was erfahren, Karl?
24:25Ich hab mit allen Nachbarn gesprochen.
24:27Niemand hat irgendwas gesehen oder bemerkt.
24:30Aber sie wollen die Augen offen halten.
24:37Vielleicht sehen wir David nie wieder.
24:40Gudrun.
24:42Er ist erst ein paar Stunden weg.
24:44Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.
24:45Laut Polizeiakte wäre es also möglich, dass mein Vater etwas mit Mamas Tod zu tun hat.
24:59Aber was weiß so eine Akte schon von der Wahrheit?
25:03Sicher, Gefühle sind normalerweise auch kein Beweis.
25:07Aber ich bin mir trotzdem ganz sicher, dass mein Vater unschuldig ist.
25:10Papa und Gewalt.
25:12Und Schubsen oder Stoßen.
25:15Das passt einfach nicht.
25:19Ganz egal, was Edith Kastellhoff gehört oder gesehen haben will.
25:22Wahrscheinlich erzählt sie das alles nur, um Maximilian und mich wieder auseinander zu bringen.
25:26Anna!
25:26Ich sag Oma Gitti besser nichts davon.
25:31Das belastet sie nur.
25:36Ach, ihr bist du.
25:39Hast du mich nicht gehört?
25:41Nee, ich war grad so in Gedanken.
25:43Wo warst du denn die ganze Zeit?
25:45Ich...
25:46Ich hatte noch was mit Stefan zu besprechen.
25:48Ah, und Maximilian, was war denn los beim Frühstück?
25:52Wahrscheinlich haben wir einfach ein bisschen wenig geschlafen.
25:53Ach so.
25:55Du, es wird langsam Zeit, dass ihr euch mal Gedanken macht für die Hochzeit.
25:58Stimmt.
25:59Ja.
25:59Zum Beispiel, wo sie stattfinden soll.
26:02Ich meine, hier haben deine Eltern geheiratet, ich hab hier geheiratet.
26:06Ich weiß.
26:06Ja, aber Maximilian hat natürlich ganz andere Möglichkeiten.
26:10Also wenn ihr irgendwo anders feiern wollt, dann könnt ihr das tun.
26:13Ich hab nichts dagegen.
26:15Ich werd's mal mit ihm besprechen.
26:16Tu das.
26:17Ja.
26:23Ja, Herr Dr. Schumann ist Teilnehmer der Erste Tagung.
26:30Richten Sie ihm bitte aus, dass er mich dringend zurückrufen soll.
26:33Edith Kastelhoff.
26:34Ja.
26:35Vielen Dank.
26:39Mutter.
26:40Ja, ja.
26:42Hast du einen Moment?
26:42Ja, natürlich.
26:44Heute hatte ich überhaupt noch keine Zeit für dich.
26:46Wie geht's dir?
26:49Um mich mache ich mir keine Sorgen.
26:51Sondern?
26:53Nina geht es nicht gut.
26:55Sie hat einen Job in einer Kartonfabrik angenommen und schuftet davon früh bis spät für den Hungerlohn.
27:02Um ihrem Traum, Maskenbündnerin zu werden, kommen sie damit keinen Millimeter näher.
27:06Deshalb hab ich beschlossen, ihr zu helfen.
27:08Und, ähm...
27:09Ich find es wirklich sehr nett, wie du dich für sie einsetzt.
27:14Sag mal, geht's dir gut?
27:15Ja.
27:17Ich hab dich nur gerade angeschaut und mir dabei gedacht.
27:21Vielleicht war ja doch nicht alles falsch, was ich in meinem Leben gemacht habe.
27:24Wer behauptet denn sowas?
27:27Es gibt Dinge, die ich getan habe, die hätte ich...
27:31Na, wie auch immer.
27:32Also, wenn du die Sache mit Oskar meinst, der Typ war bestimmt nicht die beste Entscheidung deines Lebens,
27:36aber, hey, wir sind hier noch rechtzeitig losgeworden.
27:40Ja, da hast du recht.
27:43Florian.
27:45Du musst mir etwas versprechen.
27:47Was denn?
27:48Egal, was kommt, bleib dir immer selbst treu und steh zu den Dingen, die du tust.
27:54Okay?
27:55Ich kann's zumindest versuchen.
27:57Na, Wohnungsfrage geklärt?
28:15Ja.
28:16Das heißt, ihr wohnt in Zukunft zusammen?
28:19Nein.
28:20Aber ihr habt über das Thema gesprochen.
28:24Nein.
28:24Nicht?
28:25Nein.
28:26Nein, nein, ja, ja.
28:28Ist das alles, was du zu sagen hast?
28:30Es war von Anfang an klar, dass Kitty nichts davon hält.
28:33Und ich hab mir so viel Mühe gegeben.
28:35Wir haben beschlossen, dass jeder in seiner eigenen Wohnung bleibt.
28:41Ja, sehr romantisch finde ich das aber nicht.
28:44Hat aber auch seine Vorzüge.
28:47Jeder lebt, wie es ihm gefällt.
28:48Und wenn wir Lust haben, uns zu sehen, dann tun wir das.
28:51Ach ja.
28:52Und in welcher Wohnung, bitteschön, wird Kitty dich besuchen?
28:55Hast du dir darüber mal Gedanken gemacht?
28:57Ja.
28:59Dann hast du eine Lösung.
29:02Nein.
29:03Aber du wirst schnellstens eine finden.
29:06Ja.
29:15Wir können jetzt unmöglich von hier weg.
29:18Und wenn nun du nach Kanada fährst?
29:21Ich weiß nicht.
29:23Ich hab kein gutes Gefühl, solange ich nicht weiß, was mit David ist.
29:27Dana.
29:28Was sagt Frau Kostelhoff? Weiß sie, wo Oskar ist?
29:30Nein, sie sagt, sie weiß nichts.
29:32Kann sie uns irgendwie helfen?
29:34Angeblich hat sie keinen Einfluss mehr auf ihn.
29:44Hallo.
29:45Wo warst du so lange?
29:47Im Copyshop.
29:48Hier.
29:50Verdacht auf Kindesentführung.
29:52Wer hat diesen Mann gesehen?
29:54Ein Steckbrief.
29:55Na ja, klar. Früher hat doch sowas auch funktioniert.
29:57Ja, im Wilden Westen.
29:58Nein, wir müssen irgendwas tun.
30:00Also ich finde, das ist eine gute Idee.
30:02Es können nicht genug Leute in der Stadt die Augen offen halten.
30:04Oskar ist doch bestimmt schon über alle Berge.
30:06Das ist er mit Sicherheit nicht.
30:08Er braucht nämlich einen Pass für David, sonst kommt er nicht weit.
30:13Los, wo erwarten wir?
30:14Die neue Musik from Niesenklaaschleung.
30:27Die Nachkinenklaaschleung.
30:28Die Nachkinenklaaschleung
30:29Das war's.
30:59Das war's.
31:29Oh, schlaf dich schon aus.
31:37Wir haben noch eine anstrengende Reise bei uns.
31:39Was gibt's?
31:43Sind die Papiere fertig?
31:45Was?
31:46Nein, ich kann nicht bis übermorgen warten.
31:49Och, die Beste sofort, für mich gemeint so.
31:50Dann strengt sie sich an.
31:54Wofür bezahle ich sie?
31:57Gut.
31:59Und mein Kleiner, es tut mir leid.
32:00Papa, hast du laut geredet, hm?
32:04Ja, mach dir keine Sorgen.
32:06Es ist alles in Ordnung.
32:07Du musst jetzt schlafen.
32:10Du musst jetzt schlafen.
32:11Mach die Augen zu mir im Schlaf.
32:12Oh, und wenn du aufwachst, gibt's was Leckeres zu essen.
32:17Und dann geh zum Flughafen.
32:19Flugzeuge gucken.
32:20Ja, wenn wir da angekommen sind, dann werden wir es richtig bequem haben.
32:26Nur du und ich.
32:28Genau das, was wir uns immer gewünscht haben, Kleiner.
32:30Habt ihr euch schon überlegt, wo eure Hochzeitsreise hingehen soll?
32:54Was?
32:55Die Hochzeitsreise, wo soll die hingehen?
32:58Nach La Gomera.
33:00Oh, da, wo ihr euch kennengelernt habt.
33:03Genau, das haben wir noch gar nicht besprochen.
33:06Ich erinnere mich noch genau an die Hochzeit deiner Eltern.
33:10Meine Güte, war das ein Fest.
33:13Nach der Trauung in der Kirche sind die mit einem Boot auf den See hinaus.
33:19Es war traumhaft schönes Wetter.
33:21Ich geh mich nochmal auf den Ziehen.
33:22Schon wieder?
33:27Hallo, Gitti.
33:28Maximilian, hallo.
33:30Ist Hanna nicht da?
33:31Die kommt gleich wieder.
33:33Prima.
33:34Du, ich bin so glücklich, dass ihr euch wieder gefunden habt.
33:37Oh, entschuldige.
33:38Entschuldige, zieh mal aus, ich klopfe das weg.
33:40Hoppala.
33:41Ah, hier.
33:43Oh.
33:44Das ist doch die Handschrift von Heinrich.
33:49Wie kommst du an den Brief?
33:53Ja.
33:53Das ist ein Brief von Annas Vater an meine Mutter.
34:02Und was willst du damit?
34:03Die Wohnung kostet 1000 Euro kalt.
34:11Also, was bin ich denn größers?
34:14Was?
34:15Nein, ich bin ein solventer Mieter, ja.
34:17Also, wie?
34:18Also, ist ja eine Frechheit.
34:20Mietwucher.
34:20So.
34:22So.
34:27Ja.
34:28Äh, hier, Wallenberg.
34:30Guten Tag.
34:30Ich rufe wegen ihrer Annonce an.
34:33Ach.
34:35Die Wohnung ist bereits vergeben.
34:37Ja, da kann man nichts machen.
34:38Ja.
34:38Vielen Dank.
34:39Wiederhören.
34:39Janira, du hast gewonnen.
34:45Also, setz dich zu mir und sag mir, was du denkst.
34:49Ich arbeite hier ganz friedlich.
34:51Ich denke gar nichts.
34:52Du denkst so laut, dass man es bis hin hört.
34:54Also.
34:57Also, gut.
35:00Ich verstehe ja, dass du und Gitti, dass ihr beide auf eure Autonomie pocht.
35:05Es geht um Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
35:08Unabhängig und Selbstständig ist man im Kopf und im Herzen.
35:13Da ist es egal, ob man zusammen wohnt oder nicht.
35:15Eben, da kann man ja auch getrennt wohnen.
35:18Ja, technisch gesehen schon.
35:20Aber hier geht es um Liebe.
35:22Die soll wachsen und gedeihen.
35:24Und da ist es wichtig, dass man alles miteinander teilt.
35:27Was schlägst du jetzt also vor?
35:28Ich schlage vor, dass du dir einen Ruck gibst.
35:31Und Gitti auch.
35:32Und wenn sie nicht dazu bereit ist, dann gehst du mit gutem Beispiel voran.
35:36Außerdem gibt es im Fischergrug noch ein sehr schönes Gästezimmer.
35:40Ja, da wohnst du doch.
35:41Aber nicht für ewig.
35:43Und wenn es euch zu eng wird, dann ziehst du einfach eine Tür weiter,
35:47wachst sie zu und alles ist gut.
35:49Bitte?
35:50Ist das das Brot und Salz?
35:52Gott, er halt's.
35:53Für den Einzug.
35:56Red nochmal mit Gitti.
35:57Du wirst es nicht bereuen.
35:58Gut.
36:07Eine Schicht pro Tag reicht schon, aber eine Doppelschicht mit nur einer Stunde Pause dazwischen.
36:12Das hält keiner aus.
36:13Noch ein Männerschicht.
36:15Bei Schichtanfang, da laufen gnadenlos die Bände an.
36:18Die warten nicht auf dich.
36:19Entweder du kommst hinterher oder die Kartons türmen sich.
36:23Ich hab echt keine Ahnung, wie lange ich das noch aushalte.
36:25Hey, vielleicht dauert das ja gar nicht mehr so lange, wie du denkst.
36:31Ach ja, was hab ich denn für eine Alternative?
36:33Ich hab was für dich.
36:36Ein Geschenk?
36:38Auspacken.
36:38Ich mach uns so lange was zu essen.
36:44Der große Almanach für Maskenbildner.
36:47Das ist ein super Buch.
36:50Das war mir bisher nur zu teuer.
36:51Dann lag ich ja richtig.
36:53Klar.
36:54Danke.
36:55Ich werd's ja auch brauchen.
36:58Ganz sicher.
36:59Irgendwann.
37:01Ja, damit kannst du die Zeit nutzen, wenn du jetzt erstmal was anderes machst.
37:04Denn du musst immer up to date sein.
37:06Vielleicht kommt irgendwann die große Chance und hey, dann musst du vorbereitet sein.
37:09Sonst hängt die Konkurrenz sich ab.
37:11Sag mal, willst du eigentlich Fisch oder Hühnchen?
37:13Vielleicht kommt die große Chance, als du denkst.
37:26Gitti, bitte.
37:30Gitti, bitte.
37:36Deine Mutter?
37:38Ist die geheimnisvolle Elisabeth?
37:40Und was willst du mit dem alten Brief von ihr?
37:43Gitti, ich will das erstmal mit Hannah besprechen.
37:48Was willst du erstmal mit mir besprechen?
37:56Du hast meiner Mutter wahrscheinlich Unrecht getan.
37:58Gitti, würdest du uns kurz einen Augenblick allein lassen?
38:04Du kannst mich doch nicht.
38:06Mama, bitte.
38:09Wollte sowieso gehen.
38:10Was ist passiert?
38:16Glaubst du jetzt etwa auch, dass mein Vater meine Mutter umgebracht hat?
38:19Hannah.
38:21Wie bitte?
38:23Mein Sohn soll seine Frau umgebracht haben?
38:25Wer sagt denn sowas?
38:27Raus mit der Sprache!
38:28Wer wagt das?
38:29Edith Castellow.
38:32Und es gibt gute Gründe, das zu glauben?
38:34Es gibt gute Gründe, dich auf der Stelle rauszuschmeißen.
38:36Mein Sohn hat nie einer Fliege auf noch was zu...
38:40Oma, Oma, bitte beruhig dich, komm.
38:41Ich lasse es nicht zu,
38:44dass man den guten Ruf meines Sohnes in den Schmutz zieht.
38:46Gibt es mir doch niemanden.
38:56Was ist passiert?
39:01Hier.
39:06Die Not hat mir den gegeben.
39:09Das ist der letzte Brief deines Vaters an sie.
39:21Wie kann Edith Castellow so etwas sagen?
39:25Ausgerechnet sie!
39:28Du warst immer ein guter Junge.
39:31Hast niemandem etwas zu leide getan.
39:33Ich bin schon gar nicht deiner Luise.
39:40Du hast sie doch geliebt.
39:43Wie kann diese Menschen sowas sagen?
39:46Gitti?
39:49Johann!
39:49Gitti, ich habe dich mit jemand reden hören.
39:52Alles in Ordnung?
39:54Sie ziehen über Heinrich her.
39:57Sie sagen, er hätte seine Luise ermordet.
40:00Sag, dass das nicht wahr sein kann.
40:01Es ist nicht wahr.
40:03Bitte sag es, sag es.
40:04Natürlich nicht.
40:06Ich kannte Heinrich ja nicht so gut,
40:08aber dass er irgendjemandem etwas antun könnte,
40:11also Gitti, das kann ich mir nicht vorstellen.
40:14Eben.
40:15Was hast du da?
40:17Na gut.
40:19Ja, das war, weil Mira in eurem Gästezimmer wohnt.
40:23Ist das nicht ein bisschen zu spät, um ihr zum Einzug alles Gute zu wünschen?
40:30Besser später als nie.
40:32Ja.
40:33Och du, meine Spätlese.
40:36Och.
40:37Ich bin so froh, dass du da bist.
40:41Das finde ich auch.
40:42Warte mal.
40:46Das lasse ich mir nicht gefallen.
40:48Auch von einer Edith Castelloff nicht.
40:51Jetzt, wo es zu spät ist, weiß ich, dass wir uns niemals auf diese Affäre hätten einlassen dürfen.
40:57Wir haben uns und andere Menschen unglücklich gemacht.
41:00Wir haben beide einen schweren Fehler gemacht.
41:03Aber mich trifft die größte Schuld.
41:05Mich allein.
41:05Und ich werde damit leben müssen.
41:09Ich bin schuld am Tod meiner geliebten Frau.
41:14Ich habe sie getötet.
41:27Jetzt, wo ich das Sorggeräusch bekommen habe,
41:30da muss ich euch auch nicht mehr zur Last warten.
41:32Dana, wo willst du denn hin?
41:33Es wird sie schon finden.
41:36Dann machst du Fieber?
41:38Wir würden gern eure Hochzeit organisieren.
41:40Als Hochzeitsgeschenk sozusagen.
41:41Wenn Sie nicht aufhören, solche abscheulichen Lügengeschichten von meinem Sohn zu erzählen,
41:46dann zeige ich sie an.
41:47Er erklärt heute Gitti, dass er aus seiner Wohnung raus muss.
41:50Johann sitzt auf der Straße.
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