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KurzfilmeTranskript
00:00Naja, also wenn du jetzt hier bleibst bis zur Hochzeit, dann könnten wir ja zusammen die Feier für Sie organisieren.
00:06Wir beide als Wedding Planner?
00:08Ja, sozusagen als das Hochzeitsgeschenk.
00:11Maximilian hat mich befördert und ich bin ab heute die neue Restaurantmanagerin.
00:15Das ist großartig, komm her!
00:20Was kann ich für Sie?
00:24Ich, ähm, also ich, ähm, weil ich soll die Hochzeitsorte einschnitten.
00:30Schneider aus Paris.
00:32Hm, dein Maximilian legt sich aber richtig ins Zeug.
00:35Ich weiß, Oma, das alles ist, nee, Maximilianis, vor allem Maximilian, ist ein Traum.
00:46So wie viel mein Sohn mir dachtest, ne?
00:48Ich hab keine Angst vor dir.
00:50Lass sie los!
00:52Sag bloß, du willst dich mit mir anlegen.
00:54Allerdings.
00:56Du willst Oskar also einfach so laufen lassen, ne?
00:59Florian.
01:00Bitte.
01:00Pass auf, wenn du die Polizei nicht rufst, dann tue ich das.
01:03Das darfst, bitte mich entscheiden, ja?
01:04Wo hast du ihn versteckt?
01:05Im Schlafzimmer?
01:06Mein Gott, wenn du dir so sicher bist, dann geh doch und zieh nach.
01:08Ja, das werde ich auch, aber nicht allein.
01:10Was soll denn das jetzt heißen?
01:11Dana, jetzt bitte beruhige dich.
01:15Guten Tag, Kastalov hier.
01:17Der Kindesentführer Oskar Kastalov hält sich hier in der Villa versteckt.
01:20Können Sie bitte schnell kommen?
01:21Die Schlafzimmer.
01:23Die Schlafzimmer.
01:25So many souls around you.
01:29But it never feels like home.
01:32Home is where there's no mistaking.
01:35Anna, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich Oskar noch einmal freiwillig in mein Haus lasse.
02:01Wir wissen beide, dass ich recht habe.
02:03Edith, ich habe dir vertraut, dass ich hier mit David sicher bin.
02:06Aber das sei dir doch auch.
02:07Oder siehst du Oskar irgendwo?
02:10Und was ist das?
02:13Hä?
02:14Was ist das?
02:16Davon hängen noch Hunderte im Kleiderschrank.
02:18Du kannst gerne nachsehen.
02:19Ganz Edith, wo hast du ihn versteckt?
02:28So, da habe ich ihn endlich.
02:30Es tut mir leid, ich kann mich nicht früher losheißen.
02:32Mach doch nicht.
02:33Kann man nicht erwarten, dass alle alles stehen und liegen lassen, nur wegen unserer Hochzeit.
02:37Kann ich euch denn irgendwie helfen?
02:38Oh, ja.
02:40Ja?
02:42Das kannst du.
02:43Schmetz dich mal.
02:44Trotz allem, was passiert ist, warst du nämlich immer für mich da.
02:48Ja.
02:49Du hast immer versucht, mich zu verstehen.
02:51Du bist mein Freund geblieben.
02:54Deshalb wollte ich mich fragen.
02:55Ja, ich will.
02:56Was?
02:57Na ja, aber ich trauzeuge sein.
03:00Ja, das wollt ihr doch, oder?
03:01Danke, Stefan.
03:03Gut, kein Problem.
03:05War übrigens Maximilians Idee.
03:07Echt?
03:08Ich freue mich, dass du dabei bist.
03:10Es wird mir eine Ehre sein, mit dir vor dem Altar zu stehen.
03:13Du bist der beste Trauzeuge, den wir uns wünschen können.
03:18Ähm, können die mal ganz kurz übernehmen?
03:21Na.
03:21Na?
03:35Ich hab's mitbekommen.
03:37Ah.
03:40Was denn?
03:41Ja, dass Stefan dein Trauzeug ist.
03:43So.
03:44Ja.
03:47Ich kann's auch verstehen.
03:48Stefan ist Maximilians Trauzeuge.
03:56Ich?
03:58Wollte eigentlich dich fragen.
04:02Du willst...
04:03Du willst es ich da...
04:04Ja.
04:07Genauso wie wir es uns früher halt träumten.
04:09Aber ich meinte nach allem, was...
04:10Du, ich wollte eigentlich einen Kuchen backen, aber...
04:14Ich hatte einfach keine Zeit.
04:15Ein Versöhnungskuchen wie früher.
04:17Ich glaub, diesmal brauchen wir keinen, oder?
04:22Von mir aus nicht.
04:27Heißt es, ja?
04:29Du wirst es nicht bereuen.
04:32Ich dank dir, Anna.
04:34Komm her.
04:39Frau Kastellow, hier sind zwei Herren von der Polizei.
04:42Guten Tag.
04:43Gut, dass Sie da sind.
04:45Oskar Kastellow war hier in der Villa.
04:46Susanne, haben Sie Herrn Kastellow heute irgendwo gesehen?
04:52Siehst du?
04:54Worauf gründet Ihre Vermutung?
04:56Ich hab ganz deutlich sein Aftershave gerochen.
04:59Und mein Bote war hier.
05:00Und wollte für viel Geld einen Umschlag abgeben.
05:03Dieser Umschlag war für mich.
05:04Frau Kastellow...
05:06Frau Kastellow...
05:10Nach dem, was Sie durch die Entführung Ihres Kindes mitmachen müssen, kann ich Ihre Nervosität verstehen.
05:15Aber Sie verstehen sicherlich auch, der Geruchssinn ist kein ausreichender Beweis.
05:21Sicher.
05:22Tut mir leid.
05:25Ja.
05:25Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten.
05:28Aber danke, dass Sie so schnell kommen konnten.
05:30Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.
05:32Begleiten Sie die Herren bitte raus.
05:33Wir wissen beide, dass ich recht habe.
05:43Dana, vielleicht hat er auch der Polizist recht.
05:46Und deine Angst um David macht dich einfach ein bisschen überempfindlich.
05:49Wann wirst du endlich aus dem lernen, was du durch Oskar erlebt hast?
05:56Dana.
05:57Dana.
05:57Das sind ja heise Neuigkeiten.
06:08Kaum lässt man euch beiden mal alleine.
06:10Da planen wir unsere große Abenteuer XXL-Tour.
06:13Ja, das ist ein alter Traum von uns.
06:16Dann solltet ihr auf jeden Fall einen Abstecher nach L.A. machen und mich und Florian besuchen kommen.
06:21Euch beide?
06:22Ja, er kommt mit.
06:24Er fängt bei Kastell Cuisine in Santa Monica an.
06:27Er hat zusammen mit Caro die Bewerbung abgeschickt.
06:30Das war wirklich eine gute Idee, Florian.
06:33Wie lange soll der Trip durch die Wildnis dann dauern?
06:36Keine Ahnung.
06:37Ja, wir bleiben einfach so lange, bis wir alles gesehen haben, was uns interessiert.
06:40Das hört sich so an, als wären wir demnächst alle ziemlich lange unterwegs.
06:44Sag mal, was haltet ihr eigentlich davon, wenn wir unsere Zukunftspläne mit einem guten Essen im Fischerkrog feiern?
06:49Schade, ich muss noch mal los.
06:50Ich habe schließlich noch einen Job zu kündigen, bevor wir losfliegen.
06:52Hat es nicht noch Zeit? Wir fahren doch nicht gleich morgen.
06:56Wieso eigentlich nicht?
06:57Wieso nicht so schnell losfliegen, wie wir können?
06:59Dann hättest du noch ein bisschen Vorbereitungszeit vor deiner Schule und nicht vor meinem Job.
07:03Aber das besprechen wir später.
07:05Ich muss jetzt noch mal los. Ich komme später nach in den Fischerkrog, okay?
07:07Tschüss.
07:08Okay.
07:20Prima, das freut mich sehr.
07:22Ein Fruchtkontell, bitte.
07:23Ey, Flo.
07:24Quatsch.
07:25Zwei Worte Euro, bitte.
07:27Na, wie fühlt sich das an so?
07:29An der alten Wirkungsstätte?
07:30Na, irgendwie ungewohnt.
07:31Aber ich muss das schließlich noch mal offiziell meine Kündigung eintüten, bevor es dann Amerika geht.
07:37Verstehe.
07:38Ich freue mich natürlich für Nina und dich.
07:40Aber irgendwo finde ich es auch schade, dass du uns nicht erhalten bleibst.
07:43Das steht sentimental.
07:45Komm, so ein großartiger Barkeeper, weil ich auch noch, dass du gar keinen Satz für mich findest.
07:48So habe ich das nicht gemeint.
07:49Jetzt, wo du begriffen hast, wo uns geht, hätten wir prima zusammenarbeiten können.
07:54Das ist ja fast ein Kompliment.
07:56Ja, das ist ein Kompliment. Du hast dich ganz schön gemacht.
07:58Danke.
08:00Ja, das liegt hauptsächlich an Nina.
08:02Durch sie habe ich gemerkt, dass es schön ist, auch anderen Leuten zu helfen.
08:06Ich finde es toll, wie du dich für ihre Ausbildung eingesetzt hast.
08:09Und dass du mit ihr nach Raleigh gehst.
08:10Ja.
08:12Ach so, hier ist übrigens deine Kreditkarte.
08:17Aber diesmal werde ich sie sparsam einsetzen, hm?
08:19Ich habe dir gesagt, ich greife dir unter die Arme in der ersten Zeit.
08:23Ja, aber ich werde mir auch ein gutes Gehalt aushandeln in Santa Monica.
08:26Davon bin ich überzeugt.
08:31Ach, weißt du, Mutter wollte immer, dass ich erwachsen werde und Verantwortung übernehme.
08:37Und jetzt hat sie es auf ihre Art und Weise sogar geschafft.
08:48Richard!
08:56Edith!
08:56Entschuldige den Überfall.
08:58Ich komme direkt aus China.
08:59Ich bin gerade gelandet und ich muss dir einfach kurzer Los sagen.
09:03Schön, dass du wieder da bist.
09:05Ich habe dir eine Kleinigkeit mitgebracht.
09:07Sein Glücksbringer.
09:10Danke.
09:11Edith!
09:11Ich habe dich so vermisst.
09:16Ich dich auch, Richard.
09:17Sehr sogar.
09:19Ist irgendwas?
09:21Nein, nein.
09:22Jetzt komm, nimm mich einfach mal in den Arm.
09:24Es haben zwei sich nun gebunden, die sich gesucht und auch gefunden.
09:49Und wer sie sieht, dem ist klar, die beiden sind ein Jubelpaar.
09:52Robert, die Leute wollen eine Hochzeit feiern und nicht in den Tiefschlaf verfallen.
09:59Danke.
10:00Du gibst mir ja richtig Aufwind.
10:03Tut mir leid, so habe ich das nicht gemeint.
10:04Ja, wie denn?
10:06Na, ich glaube halt einfach, dass bei der Hochzeit jeder irgendeine Rede halten will.
10:10Und das ist doch total langweilig.
10:11Das passt doch gar nicht zu dir.
10:13Aber das wird doch vom Organisator verlangt.
10:16Eine Hochzeit ohne Programm, das funktioniert nicht.
10:19Da muss was stattfinden.
10:20Oder soll ich doch irgendwie Theater spielen oder ein Sketch?
10:26Bis übermorgen.
10:28Wie willst du denn da was einstudieren?
10:30Ja.
10:32Hey, aber wie wäre es denn mit so einem Mittelding zwischen Theater und Rede?
10:38Mittelding?
10:38Ja, es gibt doch dieses Spiel, wie heißt denn das?
10:42Charade.
10:43Da muss man Ereignisse darstellen und das Publikum muss erraten, was das für Ereignisse sind.
10:49Mhm.
10:50Und wir zeigen die wichtigsten Momente des Kennenlernens von Hanno Maximilian.
10:53Ja.
10:54Und ich schreibe Texte dazu.
10:55Ja.
10:57Und wer spielt das Brautpaar?
10:58Was?
11:02Hi.
11:03Du bist der Bräutigam.
11:06Ich.
11:07Und Caro, du bist die Braut.
11:08Ich.
11:10Ich habe keine Zeit, ich muss mein Golftonier üben.
11:12Hallo?
11:13Das passt doch.
11:14Dann fangen wir doch gleich an.
11:15Ja.
11:16Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was die beiden angeht.
11:22Und ich bin so froh für Anna.
11:25Mhm.
11:26Natürlich auch für Maximilian.
11:29Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, meine Nichte zum Altar zu führen.
11:32Aber nach der Trauung, da widme ich mich ganz der Mutter des Bräutigams.
11:37Du wirst doch hoffentlich den einen oder anderen Tanz für mich reservieren.
11:40Komm, komm, komm, komm, lass mich das machen.
11:42Du bist erschöpft von den vielen Vorbereitungen.
11:46Bestimmt halte ich dich sogar von einem Termin ab.
11:48Also wenn du nicht willst, dass ich bleibe, dann sag es mir bitte.
11:52Nein, nein.
11:54Schön.
11:55Ja, warum sollte es für dich auch ein Problem sein, irgendwas zu organisieren?
11:58Das ist ja dein täglich Brot.
12:01Ich werde an dieser Hochzeit nicht teilnehmen.
12:05Ach, kannst du deine Termine nicht verschieben?
12:10Maximilian möchte nichts mehr mit mir zu tun haben.
12:14Wieso?
12:18Wenn ich dir das sage, dann wirst du mich hassen.
12:20Was redest du denn da? Warum sollte ich dich hassen?
12:32Hanna und Maximilian haben etwas in meiner Vergangenheit aufgedeckt,
12:36über das ich lieber geschwiegen hätte.
12:39Jetzt war es nicht so spannend.
12:42So schlimm kann es doch nicht sein.
12:43Oh doch.
12:46Es geht um Luise.
12:49Meine Schwester.
12:56Ihr Tod war kein Selbstmord.
13:02Ich war dabei.
13:03Die ist aus deinem...
13:17...aus unserem Gewächshaus.
13:20Ich dachte, du freust dich vielleicht, wenn du siehst, wie alles wächst und grün ist.
13:23Jetzt ist es bald soweit.
13:30Ich heirate.
13:32Aber das weißt du ja.
13:40Ich hätte euch wirklich gern dabei.
13:43Du hättest Maximilian gemocht.
13:46Obwohl er ein Kesterloff ist.
13:47Weil er anders wächst.
13:51Weil er einfach der Richter ist.
13:57Ich liebe ihn.
13:59Wie du Papa geliebt hast, trotz seiner Fehler und Schwächen.
14:05Mir ist einiges klar geworden.
14:09Wie groß eure Liebe war.
14:10Und wie sehr du gelitten hast, Papa, dass du einmal schwach warst.
14:19Wenn ich Maximilian das Ja-Wort gebe, dann seid ihr bei mir.
14:25Ja.
14:27Im Herzen.
14:28Ich wollte sie halten.
14:39Aber ich war einfach wie gelähmt.
14:43Ja, dann war es zu spät.
14:49Wenigstens bei Hannah habe ich nicht versagt.
14:52Sie konnte ich halten.
14:52Richard, ich habe all die Jahre mit diesem furchtbaren Erlebnis gelebt.
14:59Ich habe versucht, es zu verdrängen.
15:00Ich habe versucht, mich mit Arbeit abzulenken.
15:04Aber das geht nicht.
15:05Jetzt hat es mich eingeholt.
15:07Das hat auch Hannah weiter das Leben gekostet.
15:09Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
15:12Gott sei Dank ist dir nichts passiert.
15:13War das jetzt, dass ich Danke sage,
15:15dass du wenigstens meine Nichte am Leben gelassen hast?
15:17Hör auf, Richard, bitte.
15:18Meine Schwester könnte noch am Leben sein, Edith.
15:20Sie könnte sehen, wie ihre Tochter
15:22übermorgen heiratet.
15:24Ja, das weiß ich.
15:26Ich habe all die Jahre mit dieser furchtbaren Schuld gelebt.
15:29Wie oft habe ich mit dir über den Schmerz gesprochen,
15:31den Luises Tod mir bereitet.
15:33Jedes Mal hättest du die Chance gehabt,
15:34mir die Wahrheit zu sagen.
15:35Aber ich habe mich einfach geschämt.
15:38Und ich wollte dich nicht verlieren.
15:39Ach, komm, Edith.
15:40Das kannst du mir doch nicht erzählen.
15:43Siehst du, genau vor diesem Moment hatte ich Angst.
15:46So wollte ich dir nie gegenüberstehen.
15:48Und jetzt ist es so weit.
15:49Du hast gesehen, wie ich gelitten habe unter Luises Tod.
15:52Ja, unter der Vorstellung,
15:53sie hätte sich selbst das Leben genommen.
15:55Wie konntest du das ertragen,
15:56wenn ich dir irgendetwas bedeute?
16:02Ich weiß, ich weiß gar nicht, was ich fühle.
16:07Ach, Richard.
16:09Ich wünsche, du könntest mich noch einmal so anschauen,
16:12wie vorhin, als du hereingekommen bist.
16:13Ich wünsche, du bist du hier.
16:43Nee, du?
16:46Nein.
16:48Du?
16:49Nee, ich habe das noch nie so richtig verstanden.
16:53Also, weg damit!
17:00So.
17:01Jetzt fangen wir mit den Proben an, ja?
17:03Ja.
17:04Komm mal zu mir.
17:05Ja.
17:06Jetzt haben wir das so vorgestellt.
17:06Also, da schreibt ich hier,
17:10das wäre jetzt das umgedrehte Ruderboot
17:11am Strand von La Gomera.
17:13Oh!
17:14Dieser Sand!
17:15Hier, trag den bloß nicht in mein Büro.
17:16Bitte.
17:17Wir brauchen jetzt ein bisschen Konzentration,
17:18sonst wären wir nie fertig, ja?
17:19Ja.
17:19Also, stellt euch mal hin.
17:22Am Schluss
17:22setzt ihr euch aufs Boot.
17:25Ach so.
17:26Okay.
17:26Nebeneinander.
17:27Und da oben seht ihr die Sternschnuppe.
17:31Die Sternschnuppe?
17:33Die uns aber wahrscheinlich alles andere als Schnuppe ist, oder?
17:35Yes.
17:36Bitte.
17:38Caro Jonas.
17:38Ja.
17:39Wir haben nicht ewig Zeit.
17:40Das ist nämlich der Moment,
17:41in dem Hannah und Maximilian ihren Stern sehen.
17:44Alles klar.
17:44Okay.
17:45Und so, aber zuerst,
17:46ich komme noch zum Stehen,
17:48ich stehe die ganze Locke da,
17:49und wenn ich einen Text sage,
17:50dann unterstützt ihr den mit Bewegung dazu.
17:54Gut.
17:54Und erst dann kommt ihr zum Sitzen,
17:57nehmt euch bei den Händen
17:58und schaut zum Sternenhimmel.
18:01So habe ich mir das gedacht.
18:02Ja.
18:03Gut.
18:04Und ich spreche den Text nach vorne.
18:06Okay.
18:06So, zum Zuschauen.
18:13Bereit?
18:14Ja.
18:14Gut.
18:14Dann fahre ich jetzt an.
18:15Ja.
18:17Ein Mann,
18:19eine Frau.
18:21Sie begegnen sich.
18:23Zufällig.
18:25Es ist Liebe auf den ersten Blick.
18:29Verzauberung.
18:31Magie.
18:33Sie verlieren sich aus den Augen.
18:37Sehr schön.
18:38Dann treffen Sie sich ein zweites Mal.
18:41Wieder ist es ein Zufall.
18:43Sie verabreden sich zur blauen Stunde am Strand.
18:52Zur blauen Stunde am Strand, das heißt, ihr setzt euch hin.
18:54Ja.
18:54Ja, ja, okay.
18:55Also, ja.
19:00Weiße Möwen ziehen ihre Kreise.
19:02Schau mal.
19:04Welle für Welle schlagen im Takt der Herzen unseres Brautpaares.
19:08Die Blicke der beiden Liebenden treffen sich sehnsüchtig.
19:16Ihre Lippen kommen sich näher.
19:21Ihre Lippen kommen sich näher.
19:26Kommt ihr näher.
19:29Näher.
19:30Und näher.
19:32Sie suchen einander.
19:34Es kommt zum Kuss.
19:35Ich kann das nicht.
19:38Ich hab ganz vergessen, dass eine Reisegruppe kommt.
19:40Dann muss ich mich schnell drum kümmern.
19:41Also, ich muss los.
19:43Ja, aber Caro, dann nachher machen wir dann weiter, ja?
19:45Habe ich irgendwas falsch gemacht?
19:58Du, Pfarrer Behrens ist da.
19:59Ich hab ihm gesagt, dass es gerade nicht so gut passt.
20:01Aber das geht schon.
20:02Hallo, Herr Behrens.
20:03Kommen Sie rein.
20:05Ich habe mir vor unserem Morgentermin schon einmal den Ort für die Trauung angesehen.
20:09Und da dachte ich, ich könnte bei Ihnen eine Kleinigkeit essen.
20:10Und bevor ich wieder gehe, würde ich wenigstens kurz guten Tag gesagt haben.
20:15Und mein Lob über das gefüllte Kalbsfilet loswerden.
20:18Es ist wirklich ein Traum.
20:21Dankeschön.
20:22Alex, machst du das kurz fertig, Herr Klapp?
20:24Sie scheinen wirklich ein Herz für Ihre Gäste zu haben.
20:27Der Nachtisch, der duftet auf jeden Fall ganz fantastisch.
20:32Das sind Blutorangen, Sobby.
20:34Das harmonisiert ganz gut mit dem Basilikum.
20:35Versuchen Sie mal.
20:42Das ist anders.
20:45Ich bin wirklich froh, dass Sie den Fischerkrug weiterführen konnten.
20:48Ihre Großmutter hat mir jetzt eben erzählt, dass dieses Lokal schon so gut wie abgerissen war.
20:52Ja, es war ganz schön knapp.
20:55Der neue Eigentümer, der wollte hier ein Wellnessresort hochziehen.
20:58Ja, und was hat Ihnen schließlich davon abgehalten?
21:01Sie haben für ihn gekocht.
21:02Nein, wenn es so einfach gewesen wäre.
21:07Nee, das war nicht mein Verdienst.
21:10Eine Freundin von mir, die hat sich dafür eingesetzt.
21:14Es muss eine gute Freundin gewesen sein.
21:17Ja, eine sehr gute Freundin.
21:18Auf die du dich in Zukunft immer verlassen kannst.
21:22Immer sprachen.
21:24Ja.
21:26Im Guten wie im Schlechten füreinander da zu sein.
21:30Zu vertrauen.
21:32Und zu vergeben.
21:33Wie in einer richtigen Familie.
21:37Da ist man auch immer voneinander da.
21:38Und Alex gehört, seitdem ich denken kann, einfach dazu.
21:41Ich bringe das mal raus.
21:48Danke übrigens, dass ich bei eurem Familienessen dabei sein darf.
21:52Ja.
21:52Was ist eigentlich mit Jonas? Kommt der noch?
21:54Ja, doch, doch.
21:55Aber später, er hat noch mit der Vorbereitung für dieses Golfturnier in Schottland zu tun.
21:59Ich bin froh, dass er seine Karriere wieder in Angriff nimmt.
22:02Guten Appetit.
22:03Danke.
22:05Also ihr Lieben, lasst uns erstmal auf unsere aller Zukunft trinken.
22:10Und auf die Reisenden.
22:12Ja.
22:12Auf die Reisenden.
22:13Auf die Reisenden.
22:17Hallo, Dana.
22:19Hallo.
22:20Setz dich doch.
22:22Gerne, danke.
22:24Was gibt's denn zu feiern?
22:26Wir feiern, dass wir leben.
22:28Uns haben und das Beste daraus machen.
22:30Das klingt doch gut.
22:32Wo kommst du her?
22:33Ich musste mal raus aus der Villa.
22:36Ja, und David schläft immer so schön, wenn wir spazieren gehen.
22:39Hast du Oskar eigentlich inzwischen angezeigt?
22:42Ich hab zusammen mit Stefan eine Klage vorbereitet.
22:45Das find ich gut.
22:46Ja.
22:47Hoffentlich wird er geschnappt.
22:49Hoffentlich.
22:50In Kalifornien werde ich ihm zum Glück nicht mehr begegnen.
22:53Nein, sicherlich nicht.
22:54Auf eine Zukunft ohne Oskar Kastelhoff.
23:00Auf uns.
23:06Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, das hier in meinem Büro zu machen.
23:09Ich bin schließlich jetzt die Restaurantmanagerin.
23:11Wie sieht das aus?
23:12Caro, das ist dein Büro.
23:14Kannst du doch tun und lassen, was du willst.
23:15Ja.
23:15Ja, würde ich auch sagen.
23:16Lass uns die Zeit nutzen, Caro, ja?
23:18Und weitermachen.
23:19Komm schon.
23:20Für Hannah und Maximilian.
23:21Und für Robert.
23:24Danke.
23:25So, wir machen weiter.
23:27Im Bruderboot.
23:28Also, ein Boot mit der Schnuppe und Möwe und so.
23:31Genau.
23:33Fertig?
23:34Keiner von beiden hörte mehr das Meerrauschen.
23:42Für Maximilian und Hannah war die Welt verstummt.
23:46Keine Möwe schrie.
23:49Nicht einmal der Wind.
23:53Nicht einmal der Wind war für sie zu hören.
23:56Nicht einmal die Welt schien sich noch zu drehen.
23:58Und es war auch nicht wichtig.
24:03Einzig wichtig waren die Augen des Anderen.
24:06Die Augen, in denen sich das Versprechen spiegelte,
24:11dass der Stern ihm zu geben schien.
24:15Und das sich jetzt einlöste.
24:18In einem Kuss, der beiden sagte,
24:22dass sie sich gefunden haben.
24:25Ich kann's einfach nicht.
24:34Tut mir leid, aber ihr müsst auf mich verzichten.
24:40Ja.
24:41Die wollen wir noch fertig werden.
24:42Ja, der Fischergrub bleibt auch während der Flitterwochen geöffnet.
24:50Nein, sie werden gar keinen Unterschied feststellen.
24:54Ja, das freut mich.
24:55Mach ich gerne dir.
24:57Gut, wir haben.
25:01Richard.
25:01Mein Brautvater ist also wieder rechtzeitig zurück.
25:16Wie war's in China?
25:21So heiß im Fischerkrub.
25:23Den kann ich gut gebrauchen.
25:29Was denn?
25:29Ich komm grad von Edith.
25:38Sie hat's dir gesagt.
25:42Ich wollte's dir nicht am Telefon erzählen.
25:44Ist doch klar.
25:45Das verstehe ich.
25:47Aber Edith hätte es mir sagen müssen.
25:51Schon längst.
25:51Ich weiß, wie viel sie dir bedeutet.
26:00Aber was bedeutet das für dich?
26:03Ich meine,
26:03die Mutter von Maximilian
26:06ist verantwortlich für den Tod
26:08deiner Mutter.
26:10Wird das nicht immer zwischen euch stehen?
26:11Ich heirate Maximilian.
26:17Nicht seine Mutter.
26:20Und er hat sich klar entschieden.
26:22Für dich.
26:24Für eure Liebe.
26:24Es ist nicht einfach für ihn
26:32mit seiner Mutter zu brechen.
26:35Was soll der denn sonst tun?
26:36Ich weiß nicht.
26:47Ich hoffe einfach,
26:48dass er irgendwann seinen Frieden
26:50mit ihr machen kann.
26:52Vielleicht kannst du das ja auch.
26:53Ich bin im Moment einfach nur
26:59fassungslos.
27:01Ich verstehe das nicht.
27:02Das ist ein und dieselbe Person.
27:05Ich habe so viel
27:06Wärme in ihr gesehen.
27:08Sie war
27:08so herzlich,
27:10so
27:10einfühlsam.
27:13Ich bring dir Edith,
27:14die ich
27:14die ich kenne
27:17nicht zusammen
27:18mit der Frau,
27:19die damals
27:19meine Schwester
27:22hat.
27:41Also wenn du willst,
27:42dann streue ich auf deiner Hochzeit
27:43sogar Blut.
27:44dafür bist du
27:46nun endgültig
27:47zu erwachsen, Flo.
27:51Eure Mutter.
28:03Hättet ihr mal
28:03einen Moment?
28:04Was willst du?
28:07Ich möchte
28:08mit Frau Sommer sprechen.
28:10Ich wollte Ihnen
28:11noch einmal sagen,
28:13dass dieser Unfall
28:14nie meine Absicht war
28:15und dass es mir
28:15ungeheuer leidtut,
28:16was alles ist.
28:17Das ist weder der richtige Ort
28:18noch der richtige Zeitpunkt,
28:19das zu tun.
28:21Dass Sie sich noch
28:22hertrauen,
28:23Frau Castellow.
28:24Ich glaube nicht,
28:25dass Sie hier noch
28:26was zu suchen haben.
28:27Also bitte gehen Sie.
28:28Und zwar auf der Stelle.
28:30Wir haben eine Hochzeit
28:31vorzubereiten.
28:32Oma,
28:33geht die bitte.
28:34Nein.
28:34Hanna,
28:35lassen Sie sie.
28:35Sie haben völlig recht.
28:36Es war dumm,
28:38von mir herzukommen.
28:43Was denkt die,
28:44sich hier noch mal
28:44aufzutauchen?
28:45Ja,
28:46sie hätte wirklich
28:46wissen müssen,
28:47was sie hier
28:47nicht gerade willkommen ist.
28:49Wenn sie das tut,
28:50dann muss ich
28:50ziemlich einsam sein.
28:52Hast du Mitleid mit ihr?
28:54Sie hat sich das
28:55alles selber zuzuschreiben.
28:59Entschuldige.
29:02Ein Glas Champagner,
29:03bitte, ja?
29:04Du kannst Feierabend machen.
29:05Bis morgen.
29:05Ciao.
29:18Dankeschön.
29:21Auf die Braut
29:22ohne Brötigam.
29:27Hallo, Caro.
29:29Hallo.
29:30Gibt es was zu feiern?
29:32Mein erster Tag
29:33als Leiterin
29:33dieses Restaurants
29:34liegt hinter mir.
29:35Gratuliere zu diesem
29:36Karriere-Sprung.
29:38Darf ich?
29:38Bitte.
29:39Danke.
29:40Ja,
29:41es könnte mir
29:42nicht besser gehen.
29:43Schön.
29:44Und bei Ihnen?
29:46Wie immer,
29:46alles gut.
29:47Viel zu tun.
29:48Und jetzt noch
29:49die Hochzeit.
29:50Kann ich das
29:51gleiche haben,
29:51bitte?
29:53Als Trauzeuge
29:54sollte ich mich
29:54wahrscheinlich wirklich
29:55ein bisschen mehr
29:55in die Vorbereitungen
29:56einbringen.
29:58Robert sucht noch
29:59einen Mitspieler
29:59für seine Scharade.
30:01Eine Scharade?
30:02Ja.
30:02Ich sollte die
30:03Hannah spielen,
30:04aber uns ist leider
30:05der Maximilian-Darsteller
30:06abgesprungen.
30:07Oh.
30:09Ja, und jetzt?
30:10Ich weiß es nicht.
30:12Wahrscheinlich liegt es
30:13an mir.
30:14Ich bin wohl eher so
30:14der Typ, den man
30:15vor der Kirche
30:15stehen lässt.
30:16Was?
30:17Das glauben Sie
30:18ja wohl selber nicht,
30:19oder?
30:19Schauen Sie,
30:20Sie sind klug,
30:21charmant,
30:22haben Humor
30:23und sehen auch
30:24noch sehr gut aus.
30:24Dankeschön,
30:25Sie auch.
30:26Also ich meine
30:26natürlich,
30:27Sie sind doch auch
30:28der Typ,
30:28den sich jede Frau
30:29wünschen kann.
30:30und trotzdem
30:31sind Sie Single.
30:33Tja, ich weiß auch nicht.
30:34Ich,
30:35keine Ahnung.
30:36Ja,
30:37mir sagen immer nur
30:38die Männer,
30:39die nichts von mir
30:40wollen,
30:40was für eine tolle
30:41Frau ich bin.
30:43Ja, und die anderen?
30:44Die anderen.
30:47Tja,
30:48die Karriere ruft.
30:49Ich muss los.
30:50Schönen Abend.
30:51Tschüss.
30:51Tschüss.
30:57Wenn ich das nicht
30:57immer wieder lese,
30:58würde ich denken,
30:59ich träume.
31:00Na, dann zeig doch mal her.
31:01Hier,
31:02schwarz auf weiß.
31:04Das ist der Wahnsinn.
31:05Ich gehe auf die
31:05weltberühmte Schule
31:06für Maskenwildner.
31:08Und du kommst mit.
31:11Wie viel Glück
31:11kann man eigentlich haben?
31:12So viel,
31:13wie du willst.
31:17Weißt du,
31:18ich finde,
31:18wir sollten schon
31:18direkt nach der Hochzeit
31:19fliegen.
31:21Aber wir wollen doch noch
31:21vorher zu meinen Eltern.
31:23Ja,
31:24dann schicken wir die Sachen
31:24vor und starten
31:25von München aus.
31:27Okay.
31:27Und wieso hast du es
31:29plötzlich so eilig?
31:31Das wolltest du doch auch.
31:33Ich meine,
31:34wir hätten genug Zeit,
31:35alles vorzubereiten
31:35und könnten mit dem Auto
31:37die Route 66 runtercruisen.
31:39Irgendwas ist doch mit dir.
31:43Jetzt sag schon.
31:45Ich will einfach nur sicher gehen,
31:46dass du Oskar nicht
31:47nochmal über den Weg läufst.
31:49Wer weiß,
31:49wo der sich gerade rumtreibt.
31:50Das heißt,
31:53er ist gar nicht
31:53in Südamerika.
31:55Sondern?
31:57Er war heute
31:58bei meiner Mutter.
32:00In der Villa.
32:01Da sind doch auch
32:02Dana und David.
32:04Ja,
32:04aber sie würde ja niemals zulassen,
32:05dass er denen
32:06irgendwas antut.
32:07Und wir beide
32:08sind ja bald weg.
32:10Und sie hat nicht
32:10die Polizei gerufen?
32:13Nein.
32:14Ich muss dir versprechen,
32:15dass sie das alleine
32:15regeln darf.
32:16Schließlich waren
32:17die beiden ja mal zusammen.
32:18Ja, eben.
32:19Dann glaubst du,
32:19dass sie das Richtige tut?
32:20Stefan.
32:30Ja, Jonas.
32:31Hallo.
32:31Na, gibt's was zu feiern?
32:33Nee, nichts Konkretes.
32:34Für mich das Gleiche, bitte.
32:36Und selber?
32:38Naja,
32:38ich wechsel demnächst
32:39ins Profifach
32:39und bereite mich gerade
32:40auf mein Turnier
32:41in Schottland vor.
32:42Oh, du machst Karriere.
32:43Gratuliere.
32:44Tja,
32:45könnte nicht besser laufen
32:46zur Zeit, ja.
32:47Schön.
32:48Und sonst so,
32:48bei dir?
32:49Wie immer.
32:50Viel zu tun?
32:51Ja, jetzt auch noch
32:52die Hochzeit, ha?
32:52Tja.
32:54Ich überlege schon die ganze Zeit,
32:55wie ich mich am besten
32:55in die Vorbereitungen
32:56einklinke.
32:57Ja.
33:00Robert fehlt noch
33:00ein Mitspieler
33:01für seine Scharade,
33:02der Maximilian-Darsteller.
33:04Ah,
33:04das habe ich auch schon gehört.
33:06Ach,
33:06hat Caro dir das erzählt?
33:08Mhm.
33:10Dann hat sie dir ja
33:10vermutlich auch erzählt,
33:11dass ich derjenige war,
33:12der abgehauen ist.
33:13Du?
33:15Nein,
33:15das hat sie nicht erwähnt.
33:17Was war denn los?
33:18Keine Ahnung.
33:20Wahrscheinlich liegt es an mir.
33:22Ich bin vermutlich
33:23doch der Typ,
33:24der abhaut,
33:24wenn es eng wird.
33:26Das sehe ich aber
33:26überhaupt nicht so.
33:28Schau,
33:28wenn ich da zum Beispiel
33:29an Dana und David denke.
33:30Ja, Stefan,
33:31also,
33:31ich muss dann auch wieder los.
33:32Ich muss morgen früh
33:33auf den Platz.
33:33Also,
33:34schönen Abend dir, ja.
33:36Ja.
33:36Tschüss.
33:37Tschüss.
33:37Ich bin gespannt,
33:46was du zu deinem
33:47Hochzeitsgeschenk sagst.
33:51Gib mir mal einen Tipp.
33:54Lass mich überlegen.
33:56Nein?
33:58Oh,
33:58klein,
33:59zu klein,
34:00zu klein,
34:00zu klein,
34:00zu klein,
34:00zu klein.
34:01Okay, okay, okay.
34:02Also,
34:04eigentlich gehört es dir schon.
34:07Die Braut
34:08gehört im Allgemeinen
34:09nicht zu den Geschenken.
34:12Okay,
34:13ist gut.
34:13Was kriege ich?
34:15Dein Hochzeitsgeschenk
34:16gehört mir irgendwo
34:18auch schon.
34:21Du kennst es sogar.
34:24Wie?
34:25Ich kenne es.
34:26Oh,
34:26jetzt sag schon.
34:28Warte mal,
34:28mich
34:28überfällt gerade
34:30so eine unglaubliche
34:31Müdigkeit.
34:32Ich kann mich gar nicht
34:32mehr erinnern.
34:33Unfair.
34:36Ich glaube,
34:36ich muss ins Bett.
34:37alleine.
34:44Sag bitte.
34:53Kleineschoss.
34:54Nein, nein, nein.
35:24Ich bin's. Ich bin's.
35:39Oskar zum Treffel, was machst du denn hier?
35:43Wo warst du so plötzlich?
35:45Du hast dir doch wohl keine Sorgen gemacht.
35:47Ich konnte mich da von Dana nicht ganz besser liefern lassen.
35:50Auch wenn es dir vielleicht ganz recht gewesen wäre.
35:52Was redest du denn da für ein Blödsinn?
35:54Ich meine, wenn ich das gewollt hätte, hätte ich doch Möglichkeiten genug gehabt.
35:57Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht und ich...
36:00Es schuld mich, ehrlich.
36:02Aber die Sorge kann ich dir nehmen.
36:06Was hast du jetzt vor?
36:08Das, was ich schon die ganze Zeit vorhabe, ich muss verschwinden.
36:11Aber dafür brauche ich immer noch Geld.
36:13Das ist also dein Abschiedsbesuch.
36:19Und das Letzte, was du mir zu sagen hast, ist, dass du Geld brauchst.
36:22Ja, sozusagen.
36:27Schade, Oskar.
36:29Ich war immer für dich da.
36:32Und jetzt, wo ich dich am meisten brauche, lässt du mich im Stich.
36:35Ich lass dich im Stich.
36:38Wer hat dir denn wen aus dem Haus geworfen?
36:40Jetzt verdreh mal nicht die Tatsachen, meine Liebe.
36:46Ich habe doch niemanden mehr.
36:49Außer dir.
36:51Etat, was soll das?
36:53Gib mir Geld und du bist mich los.
36:54Das mit deinen Söhnen, das ringt sich bestimmt bald wieder ein.
36:56Na gut.
37:01Reisende kann man nicht aufhalten.
37:06Aber ich lass dich nicht gerne gehen, Oskar.
37:10Es ist mir wichtig, dass du das weißt.
37:13Was meinst du damit?
37:15Bleib bei mir, Oskar.
37:16Nur noch eine Nacht.
37:19In Erinnerung an uns beide.
37:26Oskar.
37:53Übermorgen heirate ich meine große Liebe.
37:55Ich komme mir vor wie ein Kind kurz vor Weihnachten.
37:59Genau dasselbe aufregende Gefühl von Vorfreude.
38:03Das zieht wie ein Prickeln durch den ganzen Körper.
38:08Vertrauen.
38:11Zu wissen, dass Maximilian niemals etwas tun würde, was mich verletzt oder mir schadet.
38:16Hätte ich geahnt, wie viele Hindernisse wir vorher noch bewältigen mussten.
38:26Dann hätte mich vielleicht irgendwann der Mut verlassen, daran zu glauben, was Oma Gitti immer gesagt hat.
38:32Wahre Liebe bahnt sich immer ihren Weg.
38:35Manchmal lassen wir auch eine alte Liebe wieder neu aufleben.
38:52Man kennt den anderen und macht sich keine Illusionen mehr über seine Schwächen.
38:57Wir ignorieren aufkommendes Misstrauen.
39:01Einfach nur, weil wir uns davor fürchten, allein zu sein.
39:09Oder wir machen uns ein Bild von einem Menschen.
39:12Und sind enttäuscht, wenn er nicht dem entspricht, was wir uns erhofft hatten.
39:16Weil wir moralische Werte haben und nicht davon abweichen wollen oder können.
39:23Wir verschließen unser Herz und glauben, dem anderen das, was er getan hat, niemals verzeihen zu können.
39:43Danke.
39:46Maximilian.
39:57Vielleicht solltest du doch nochmal mit ihr reden.
40:02Du meinst Elit?
40:06Die ist deine Mutter.
40:16Ich könnte es einfach nicht glauben, dass das wirklich das Ende sein soll.
40:33Ich darf es nicht länger nausschieben, Edith.
40:35Ich muss aus dieser Stadt verschwinden.
40:38Sobald ich das Geld in der Tasche habe, bin ich weg.
40:40Edith.
40:45Ich glaube ja nicht, dass ich dich jemals verlassen wollte.
40:48Du warst nun mal die Einzige für mich.
40:50Aber ich fürchte, wir hatten unsere Chance.
40:53Aber doch nur, wenn wir beide es so wollen.
40:59Mir fällt das ja auch nicht leicht.
41:01Aber du weißt genauso gut wie ich, dass ich nicht bleiben kann.
41:03Ich auch nicht.
41:08Was meinst du damit?
41:09Oskar, ich habe in dieser Stadt nichts mehr verloren.
41:13Gib mir einen Tag.
41:15Und ich komme mit dir mit.
41:17Wenn du mich lässt.
41:22Mein Brautkleid.
41:23Du wirst wunderschön darin aussehen.
41:25Möge sie nichts vormachen, Herr Brinkmann.
41:26Sie haben sich verliebt.
41:28Sind sie jetzt unter die Hälsiger gegangen?
41:30Das ist doch in Ordnung für dich, ja?
41:32Ich meine, sie heiratet Maximilian.
41:34Ich habe einfach eingesehen, dass es Menschen gibt, die zusammengehören.
41:38Und deswegen freue ich mich sehr für die beiden und wünsche ihnen das Beste der Welt.
41:41Ich habe nochmal mit Maximilian geredet.
41:43Es könnte sein, dass er seine Mutter doch zur Hochzeit einlädt.
41:45Das kann er doch nicht machen.
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