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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Hanna Sommer, möchtest du meine Frau werden?
00:03Ja, ja.
00:08Hanna, du musst sofort kommen. Das ist ein Franzose.
00:11Er spricht Französisch.
00:13Doch, und ich sehe erstmal nichts Außergewöhnliches.
00:16Das ist der Schneider aus Paris.
00:19Du wirst eine wundervolle Frau.
00:21Und Robert und ich, wir kümmern uns darum, dass das Fest für alle,
00:25für dich, für euch und für alle anderen ein unvergessliches Erlebnis wird.
00:28Auf unser Papier.
00:30Happy End?
00:33Na, ich hoffe doch, wir fangen erst richtig an.
00:36Also, Gitti, darf ich bei dir einziehen?
00:39Ach, du darfst. Natürlich.
00:45So ist das Geld.
00:47Lass mich nun los.
00:48Erst wenn du deine Schulden begleicht,
00:50weißt du, wie viel man so umgewertet ist.
00:52Ich hab keine Angst vor dir.
00:53Lass sie los.
00:56Sag bloß, sie will sich mit mir anlegen.
00:57Maladix.
00:57So many souls around you
01:09But it never feels like home
01:12Home is where there's no mistaking
01:16And I'm a million miles from you
01:22But if we stay strong
01:26I know we'll make it through
01:31Oskar, kannst du mich hören?
01:37Oskar!
01:39Er atmet noch, aber das sieht nicht gut aus.
01:41Ruf den Notarzt.
01:42Er muss sofort ins Krankenhaus.
01:44Nein, nicht ins Krankenhaus.
01:46Oskar, du bist gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen.
01:50Niemand darf wissen, dass ich hier bin.
01:53Hast du große Schmerzen?
01:54Ich bin gleich wieder fit.
01:56Oskar, ist es wirklich besser, wenn du in dein Krankenhaus bist?
01:58Nein, hab ich gesagt.
01:59Was machen wir denn jetzt mit ihm?
02:00Hol bitte ein Glas Wasser, Julian.
02:03Bitte.
02:06Oskar, du brauchst Hilfe.
02:08Ich kann hier nichts für dich tun.
02:10Doch.
02:11Du kannst mir das Gefängnis ersparen.
02:14Gib mir noch ein paar Minuten.
02:15Ich muss mich ausruhen.
02:16Dann verschwinde ich.
02:17Bitte.
02:19Das Gefängnis schaffe ich nicht nochmal.
02:21Das ist meine letzte Bitte.
02:22Was verlangst du da von mir?
02:24Ist doch klar.
02:25Er will, dass wir ihn verstecken.
02:27Die Polizei sucht überall nach ihm.
02:28In der ganzen Stadt hängen Flugblätter.
02:30Mutter, was wir brauchen,
02:32das ist kein Arzt, sondern die Polizei.
02:33Nein.
02:34Geh, bitte nicht.
02:36Ich bin bitte.
02:37Zweimal Fisch und drei Sommersalat.
02:49Ja, kommt sofort.
02:50Die armen Purschen sind auch schon fertig.
02:53Heißt der Sommersalat eigentlich Sommersalat,
02:55wenn du ihn erfunden hast?
02:57Natürlich.
02:58Oder gibt's im Castel Cuisine auch einen Sommersalat?
03:00Ja, noch nicht,
03:00aber den sollten wir mal schleunigst einführen.
03:03Mit dem Kleid hast du Hanna eine sehr große Freude gemacht.
03:05Ach so, dann hat Pierre schon Maß genommen.
03:07Ja, das Kleid wird bezaubernd.
03:11Ja, das wird wirklich was ganz Besonderes.
03:14Naja, es soll schließlich zu meiner Braut passen.
03:17Danke.
03:19Wie war's mit Alex?
03:20Ganz gut.
03:22Die Hochzeitsfeier nimmt langsam Gestalt an.
03:25Eins ist allerdings schade.
03:28Was denn?
03:29Finn wird nicht bei der Feier dabei sein.
03:32Warum das denn?
03:33Maja fährt mit ihm in Urlaub.
03:38Das ist wirklich schade.
03:40Ja.
03:42Hast du mal was zu schreiben?
03:44Alex sagte, ich sollte mir mal langsam ein paar Gedanken
03:45über die Hochzeitsrede machen.
03:47Gute Idee.
03:48Hier, warte.
03:49Wird es schön?
03:51Danke.
03:53Obwohl ich gar nicht weiß,
03:55ob ich mich so richtig konzentrieren kann.
03:57Also ich kümmere mich jetzt um den Fisch.
03:59Okay.
04:00Okay.
04:00Okay.
04:03Dana.
04:07Hi.
04:07Hi.
04:08Na?
04:10Wie war die Golfstunde?
04:12Okay.
04:14Und ihr geht spazieren oder was?
04:16Wir waren deine Eltern besuchen.
04:17Ich hab mich nochmal bedankt,
04:18dass wir bei ihnen wohnen durften.
04:22Ja.
04:22Jonas, ich weiß, wie schwer das für dich ist.
04:27Mir fällt die Trennung auch nicht leicht.
04:29Trennungen sind nie leicht, Dana.
04:31Aber jeder von uns muss jetzt seinen eigenen Weg gehen.
04:33Ja.
04:34Aber du kannst den Weg zusammen mit David gehen, ich nicht.
04:38David ist mein Sohn.
04:39Aber David ist doch auch mein Sohn.
04:41Nach all der Zeit, nach allem, was passiert ist, Dana,
04:42verstehst du das nicht?
04:44Aber wir können nicht seinetwegen zusammenbleiben.
04:47Nein.
04:48Nein.
04:48Nein.
04:48Aber es ist einfach komisch.
04:51Weißt du, bis vor kurzem waren wir eine glückliche Familie
04:53und dann plötzlich...
04:55Aber ich komm schon irgendwann damit klar.
05:01Hey, ich kann David aufwachsen sehen
05:02und wir sind Freunde.
05:03Das ist doch viel wert.
05:06Was ist?
05:09Jonas.
05:11David und ich, wir bleiben nicht hier.
05:13Wie?
05:14Wir gehen nach Düsseldorf.
05:15Und, kommst du voran?
05:26Nicht wirklich.
05:28Ach, lass mal sehen.
05:31Obwohl, ich glaube, ich lasse mich lieber überraschen.
05:35Ich glaube, ich muss das spontan machen.
05:37Aus dem Bauch raus.
05:40Das passt auch viel besser zu uns.
05:42Stimmt.
05:43So, ich muss noch mal los.
05:47Ich habe auch einen Termin mit der Rättsabteilung.
05:50Was?
05:50Wieso denn?
05:52Meine Mutter hat mir Castel Cuisine komplett überschrieben.
05:57Was?
05:59Ist es Ihr Ernst?
06:00Ja, offensichtlich.
06:03Warum denn das?
06:05Naja.
06:07Florian und ich, wir können uns nicht vorstellen,
06:09mit ihr zusammen zu arbeiten.
06:10Und sie will nicht an Fremden verkaufen.
06:14Außerdem spielt sie mit dem Gedanken,
06:15sich irgendwo anders was aufzubauen.
06:17Das klingt fast so, als wollte sie sich freikaufen.
06:20Nein.
06:22Selbst meine Mutter weiß,
06:23dass sie nicht Geld wiedergutmachen kann,
06:24was sie deiner Familie angetan hat.
06:28Ich glaube mir, wenn ich den Eindruck gehabt hätte,
06:30dass sie das damit bezweckt, hätte ich abgelehnt.
06:33Gut.
06:33Wir sehen uns dann beim Brautschuhkaufen.
06:40Ich hol dich ab.
06:41Oh ja.
06:50Dankeschön.
06:51Wiedersehen.
06:51Wiedersehen.
06:53Wiedersehen.
06:53Diese Idioten haben mich gekündigt.
07:06In der Verpackungsfabrik?
07:08Ja, hatte ich einen anderen Job.
07:11Entschuldigung.
07:12Aber wieso?
07:13Du hast dich doch so angestrengt.
07:15Ja, und ich habe mich einen Tag krank gemeldet.
07:18Was krank?
07:18Du wurdest entführt.
07:19In der Probezeit?
07:21Nein, so etwas darf es nicht geben.
07:22Tut uns leid.
07:23Auf Wiedersehen und raus mit Ihnen.
07:26Also,
07:26also ich werde mit Herrn Faber sprechen.
07:29Das ist doch nicht legal, so was.
07:31Anscheinend doch.
07:34Für euch.
07:38Für mich.
07:40Noch eine Unglücksnachricht verkrafte ich heute nicht.
07:42Ach, Lina, mach doch einfach auf.
07:49Und?
07:52Ich fass es nicht.
07:55Ist das jetzt sehr gut oder sehr schlecht?
07:57Es ist der Wahnsinn.
07:59Gut.
08:00Die, die ISMA, die internationale Schule für Make-up-Artists in Kalifornien, bietet mir
08:05einen Ausbildungsplatz mit Stipendium an.
08:09Ich kann in den USA studieren.
08:13Ich verstehe das gar nicht.
08:15Ja, aber warum denn nicht?
08:16Ich habe mich doch gar nicht beworben.
08:25Gute Bessung.
08:26Danke.
08:28Du willst, Oskar, also einfach so laufen lassen, ne?
08:31Florian, bitte.
08:32Pass auf, wenn du die Polizei nicht rufst, dann tue ich das.
08:35Lass das bitte mich entscheiden, ja?
08:41Und?
08:42Den verschobenen Lendenwirbel habe ich ihm wieder eingerenkt.
08:45Und der Kopf?
08:46Ein leichtes Schüttel-Hirntrauma.
08:48Eine Gehirnerschütterung?
08:49Deshalb braucht er jetzt auch Ruhe und sollte möglichst die nächsten 24 Stunden unter Beobachtung bleiben.
08:54Ein leichtes Kreislaufmittel kann bei Bedarf verabreicht werden.
08:58Ich danke Ihnen vielmals.
08:59Dann wird er schon wieder.
09:02Ich danke Ihnen.
09:04Und wie gesagt, wir beide haben uns nie gesehen.
09:08Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.
09:10Edith, könnte ich vielleicht heute Nacht hier schlafen?
09:19Ja, sicher.
09:20Danke.
09:22Super.
09:24Florian, komm doch mal her.
09:27Bitte.
09:28Was willst du?
09:34Jetzt hör mal gut zu, ich sag das nur einmal.
09:37Du verrätst niemanden, dass ich hier bin.
09:38Und es bist du dran.
09:40Deine kleine Freundin gleich mit.
09:41Wie bitte?
09:42Nur, dass du dir keine falschen Hoffnungen machst.
09:44Selbst wenn ich ins Gefängnis käme,
09:47ich kenne genug Leute, die mir gerne gefallen tun und sich um deine süße Freundin kümmern würden.
09:51Mit dem größten Vorknügen.
09:52Hast du was verstanden?
09:54Habt du was verstanden?
09:56Ja.
09:57Sehr gut.
09:59Danke, Florian.
10:00Du bist ein guter Junge.
10:03Der Typ wird verlangt.
10:07Hey, Lina.
10:08Was geht's?
10:11Ja, ja, klar will ich dich hören.
10:15Wie, du bist schon auf dem Weg hierher?
10:17Du bist doch eine kleine Freundin, oder?
10:18Pass auf, ich hol dich ab, ja?
10:23Ich komm dir entgegen.
10:24Okay.
10:25Bis gleich.
10:26Tschüss.
10:30Sag ich dir.
10:32Ist ein guter Junge.
10:32Verdammt nochmal, ich brauch den Pass aber jetzt nicht, irgendwann nächste Woche oder nächstes Jahr, also.
10:52Ich weiß, dass überall Flugblätter hängen.
10:54Ein Grund mehr für sie, sich zu beeilen.
10:56Außerdem werden sie für ihre Arbeit mehr als gut bezahlt.
10:59Gibt es Schwierigkeiten mit deinem Pass?
11:01Diese Vorschau kriegt es einfach nicht auf die Reihe.
11:06Ohne kommst du nicht weit.
11:10Alternativ könntest du dich natürlich auch in unseren Wäldern niederlassen.
11:14Edith, bitte mir brummt der Kopf aufs Hochschau.
11:16Entschuldige.
11:17Tee?
11:18Gerne.
11:19Du solltest auch eine Kleinigkeit essen.
11:22Später.
11:23Später.
11:31Woran denkst du?
11:33An uns.
11:35Wir beide teilen inzwischen ja eine Menge Erinnerungen.
11:38Findest du nicht?
11:39Zum Beispiel die, dass du mich vor wenigen Minuten noch erwürgen wolltest.
11:45Edith, ich, das...
11:47Ja, es tut dir wahnsinnig leid und du hast das nicht gewollt.
11:50Ich weiß.
11:51Ja.
11:54Dafür hast du aber ganz schön fest zugedrückt.
11:56Edith, es tut mir wirklich leid, ich hab die Kontrolle verloren.
11:59Und das nicht zum ersten Mal, Oskar.
12:01Du siehst ja, wie weit dich das gebracht hat.
12:04Du bist auf der Flucht, obdachlos, mittellos und völlig alleine.
12:08Und voll und ganz von dir abhängig.
12:10Allerdings.
12:12Aber das ist nicht das, was ich mir immer erträumt habe.
12:24Jonas, was machst du hier? Du hast doch gar keinen Schüler.
12:26Hey, ähm, ich wollte dir nur sagen, dass Dana und David nach Düsseldorf gehen.
12:31Sie sagt zwar, dass ich David jederzeit sehen kann, aber weg ist er ja dann trotzdem.
12:35Okay, das halt langsam. Das heißt, dass, äh, dass es das mit dir und Dana war, oder was?
12:43Ja.
12:45Hart, oder?
12:47Vor allem wegen David.
12:49Muss ich durch.
12:51Aber bis zur Hochzeit von Hannah und Maximilian werden Sie noch bleiben, oder?
12:54Ja, steckt schon.
12:57Frau Hund?
12:58Ja?
12:58Es gibt ein kleines Problem im Restaurant.
13:01Okay, ja.
13:02Ja, und da es sich um einen Stammgast handelt, vielleicht sogar um ein größeres.
13:06Ja, jetzt sagen Sie schon.
13:08Ja, der Gast wünscht Austern, wie sie auch auf der Tageskarte aufgeführt sind.
13:12Bringen Sie ihm welche, oder soll ich Ihnen beim Tragen helfen?
13:15Ja, leider wurde versäumt, frische Ware nachzubestellen und die Vorräte sind bald zu schöpft.
13:19Okay.
13:20Dann, dann sagen Sie das dem Gast.
13:22Ja, das habe ich bereits getan.
13:23Ja.
13:23Er besteht aber darauf, Austern zu bekommen.
13:25Was mache ich also nun, Chefin?
13:28Bitten Sie ihn um ein wenig Geduld.
13:32Ich werde versuchen, Nachschub zu organisieren.
13:36Äh, Maitre?
13:38Streichen Sie die Austern bitte von der Tageskarte, ja?
13:41Sehr gerne.
13:42Mhm.
13:42Sehr gerne.
13:43Hallo, Süße.
13:57Hey.
13:59Na?
14:01Du hast News bekommen?
14:03Ja.
14:04Und ich fasse es überhaupt nicht.
14:06Ich habe eine Zusage bekommen von der Internationalen Schule für Make-up-Artists in Kalifornien.
14:10Nee.
14:10Obwohl ich mich da nie beworben habe.
14:12Ist das nicht total abgefahren?
14:15Ja, krass.
14:17Ich denke, Karl und Gudrun stecken dahinter.
14:22Die haben denen bestimmt eine Arbeitsgruppe von mir geschickt.
14:25Eben haben sie natürlich so getan, als wüssten sie von nichts.
14:29Aber ich kenne die beiden doch.
14:31Die wollen als allererstes, dass ich eine ordentliche Ausbildung mache.
14:34Auf jeden Fall.
14:35Oder gäbe es da vielleicht noch jemand anderes, der sich so für mich ins Zeug legen würde?
14:43Ich weiß nicht.
14:44Jemand, der mich vielleicht über alles liebt und nur das Beste für mich will?
14:49Na, wenn du schon so fragst.
14:50Danke.
14:55Das ist wirklich die größte Freude, die du mir machen konntest.
15:01Keiner wäre auf die unglaubliche Idee gekommen, da einfach eine Bewerbung hinzuschicken.
15:05Keiner außer dir.
15:06Du könntest dich aber ruhig ein bisschen für mich mitfreuen.
15:11Oder ist irgendwas?
15:12Nein.
15:13Ich dachte nur, dass wir darauf anstoßen sollten.
15:15Ihr habt doch bestimmt in der Villa was im Kühler liegen, oder?
15:18Lass uns das im Castell Cuisine machen.
15:20Wir müssen ja noch Caro Bescheid sagen.
15:21Die hätte man auch mitgeholfen.
15:22Klar.
15:23Wenn das so ist.
15:24Ja, ja, ich würde dir ja gerne helfen, aber ich habe heute leider keine Austern da.
15:33Ja, und der Großmarkt hat auch schon zu.
15:34Mist.
15:35Hast du vielleicht eine Idee, wo ich sonst noch welche herbekommen könnte?
15:38Oh nein, aber das könnte natürlich dauern.
15:41Dann wird das wohl nichts auf die Schnelle.
15:43Ja, also Kaviar.
15:45Warum probierst du es nicht mit Kaviar?
15:46Aber davon habt ihr noch genug auf Lager.
15:48Kaviar, das ist es.
15:49Ich danke dir, Robert.
15:51Ja.
15:52Wofür?
15:53Ein Kunde, den du nicht bedienen kannst?
15:56Ja, dazu sehe ich mich bemühe, alle Menschen glücklich zu machen.
15:59Alexander, es gelingt mir nicht immer.
16:01Nicht aufgeben.
16:02Hanna wünscht sich übrigens für die Hochzeit eine Raubteetressur.
16:04Und falls du noch eine Kapelle für den Abend auf Lager hast, also vielleicht im Sonderangebot?
16:09Ja, du, ich kann mal im Lager nachschauen.
16:11Bis vor kurzem hatte ich da noch eine Kapelle auf Vorrat.
16:14Die hat er immer geprobt.
16:15Kaffee?
16:15Gerne.
16:17Maximilian hat sich übrigens für eine Location für die Hochzeit entschieden.
16:20Er hat mir auch einen Grundriss gegeben.
16:21Willst du mal sehen?
16:21Natürlich.
16:26Voila.
16:29Hey, ich glaube, das kenne ich.
16:31Echt?
16:31Du hattest eine gute Wahl getroffen für unsere Traumhochzeit.
16:34Für Ihre Traumhochzeit.
16:38Natürlich.
16:40Du verstehst mich.
16:40Ja, verstehe.
16:46Du, Robert, vielleicht hast du meine Einladung nach Berlin ein bisschen zu persönlich genommen.
16:53Was meinst du?
16:55Na ja, der Versprecher gerade.
16:57Vielleicht hast du recht.
17:12Weißt du, da war immer noch ein Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht zwischen uns mehr wird als nur ein gutes Team.
17:23Robert, ich mag dich wirklich sehr gern.
17:25Aber mehr ist da nicht drin.
17:27Na ja, das Wichtigste im Leben sind doch gute Freunde, oder?
17:30Das stimmt.
17:33Freunde?
17:36Freunde.
17:36Freunde.
17:36Ja, wir freuen uns auch. Wiederhören.
17:50Ganz schön viel Arbeit, dein neuer Job, ne?
17:52Na ja, auf jeden Fall geht der Tag schnell rum, wenn man so viel zum Organisieren hat.
17:56Ich hoffe nur, dass sich der Typ mit den Austern beruhigt.
18:00Oh Gott, lass ihn doch toben.
18:01Bist du verrückt?
18:02Das ist ein Stammgast.
18:04Und wenn der eine Welle macht, dann bin ich meinen Job schneller los, als ich bis 13.
18:07Caro, so ein Blödsinn.
18:09Du hattest doch eine super Lösung.
18:10Ja, aber leider keine Austern.
18:12Hey, Zaubern gehört nicht zum Anforderungsprofil einer Restaurantmanagerin.
18:16Problem auf 12 Uhr.
18:19Ich, ähm, ich muss los, viel Glück.
18:23Und, ist der Gast glücklich und zufrieden?
18:26Ja, die Variation mit dem Kaviar hat er sehr dankend angenommen.
18:29Ja, da wäre er auch schön dumm gewesen zu dem Preis.
18:31Hey.
18:32Hi.
18:32Ja, Kaviar zum Preis von Austern erlebt man in dem Haus nicht oft.
18:35Das war ja wohl selbstverständlich.
18:37Wie Sie meinen.
18:38Jedenfalls würde der Gast erst gerne sein Wein zurückgeben.
18:40Wieso hat er Kork?
18:41Nein, nein, er hat ihm recht gut geschmeckt.
18:44Äh, immerhin ist nur noch die halbe Flasche übrig.
18:47Die halbe.
18:47Ja, und die würde nicht mehr zu Kaviar passen und er musste lange warten.
18:50Und deswegen hat er sich jetzt eine neue Flasche ausgesucht und die kostet wahrscheinlich das Doppelte.
18:55Das Dreifache.
18:56Aha, ja, das war klar.
18:58Sie finden das amüsant?
19:00Ja, irgendwie schon.
19:02Gut.
19:05Wenn der Herr Krieg haben will, dann bekommt er ihn.
19:07Bitte?
19:08Er ist ein Dammgast.
19:09Ja, und?
19:10Wenn er das bleiben will, dann soll er sich auch so verhalten.
19:13Also entweder er trinkt jetzt seinen Wein.
19:16Und lässt es sich schmecken.
19:17Oder?
19:17Oder ich werde ihm zeigen, wo bei uns der Ausgang ist.
19:21Sind Sie verrückt geworden?
19:22Nein, das bin ich ganz und gar nicht.
19:24Also, worauf warten Sie?
19:27Auf Ihre Verantwortung.
19:28Roma, was machst du denn da?
19:41Ich schaffe ein bisschen Platz für Johans Sachen.
19:43Wenn wir ihm schon anbieten, hier zu wohnen, dann muss er sich ja ein bisschen häuslich machen können.
19:49Ach hier, guck.
19:50Das für deine Brautschuhe habe ich gesammelt.
19:54Weiß schon, die Tradition habe ich doch erzählt.
19:58Und danke, Oma.
19:59Der Tisch muss noch in den Keller.
20:01Vielleicht hat es Johan so einen kleinen Schrank, der da hinpasst.
20:04Okay, dann lass mich das mal machen.
20:05Ja.
20:06Wenn, dann mach es gleich genau, damit er...
20:10Hallo.
20:11Zu spät.
20:12Wie, ich jetzt?
20:13Nee, ich.
20:14So, darf ich eintreten?
20:17Sie dürfen, Herr von Dussel.
20:19Ach Gott, sei doch nicht so förmlich.
20:21Ja, schließlich wohnst du jetzt hier.
20:25Ja.
20:27Darüber freue ich mich auch wirklich sehr.
20:29Aber ich hoffe, ich bringe dich alles durcheinander.
20:31Nee, wir wollten noch ein bisschen Platz machen für deine Möbel.
20:33Auch den Tisch, den kannst du gleich wieder zurückstellen.
20:35Wieso hast du keine kleine Kommode, die wir hinstellen könnten?
20:38Nein, ich bedauere keine kleine Kommode.
20:40Oder so einen alten Tisch, so halten.
20:44Auch nicht.
20:45Ich habe nämlich überhaupt keine Möbel.
20:53Möbel los.
20:57Ja, aber die Tischdecken, die wir bei Ihnen bestellt haben, die haben alle einen Grauschleier.
21:03Ja, die können wir leider nicht auflegen.
21:05Ja, die müssten nochmal gereinigt werden.
21:07Das wäre sehr freundlich.
21:08Danke.
21:09Wiederhören.
21:10Schön, wie Sie alles im Griff haben.
21:12Sie würden das natürlich alles viel besser machen.
21:14Jedenfalls von Stammgästen werden wir nicht vorzeitig gehen.
21:18Das heißt, der Herr ist gegangen?
21:20Ja, er war von Ihrem Angebot nicht besonders angetan und hat das Restaurant verlassen, freiwillig.
21:25Und zwar für immer.
21:26Moment mal.
21:30Bitte?
21:31Ich brauche vielleicht eine Brille.
21:34Aber kann es vielleicht sein, dass Sie sich darüber freuen?
21:36Sagen wir mal so, Ihre ungewöhnlichen Methoden passen nicht ganz zu dem Stil, den wir in diesem Haus hier pflegen.
21:41Ich weiß ganz genau, welchen...
21:43Ich weiß ganz genau, welchen Stil man hier von uns erwartet.
21:46Aber wissen Sie, was ich auch weiß?
21:48Dass Sie es überhaupt nicht toll finden, dass ich hier die Restaurantleiterin bin.
21:51Die vorläufige Restaurantleiterin, um genau zu sein.
21:57Wissen Sie was?
21:58Ich würde die Idee ja gar nicht schlecht finden, wenn wir das eventuell in meinem Büro besprechen.
22:01Die Gäste wollen hier entspannen.
22:04Kommst du auch bitte?
22:04Ja.
22:04Als ich damals nach Frankreich ausgewandert bin, du weißt schon, auf das Weingut da,
22:21da dachte ich ja nie, dass ich nochmal zurückkehren würde.
22:23Also du hast gar keine Möbel?
22:24Ja.
22:25Ja, seitdem ich wieder in Deutschland bin, da wohne ich möbliert.
22:28Warum sagst du denn, das ist nicht vorher meine Güte, ich zermacht da mir das Hirn,
22:32um hier ein bisschen Platz für dich zu schaffen und du hast gar nichts.
22:35Ich hab schon einiges.
22:36Was denn?
22:36Ja, innere Werte.
22:38Die brauchen ja keinen Platz.
22:39Dass du immer das letzte Wort haben musst?
22:41Muss ich nicht.
22:44Komm, wir gehen rüber.
22:49Ah, salut, Finn, hier ist Hanna.
22:51Du, ich wollte dich was in der Hochzeit fragen.
22:53Papa hat mir schon alles erzählt.
22:55Ich find's voll cool.
22:57Schön.
22:58Ich wollte mir nämlich für Maximilian eine Überraschung überlegen.
23:01Und dazu brauche ich deine Hilfe.
23:02Klar, was soll ich machen?
23:04Ähm, kannst du mir vorhin nochmal Maya geben?
23:06Ist sie da?
23:07Ja, Sekunde.
23:08Mama, Hanna will dich mal sprechen.
23:10Ja, ich komme.
23:12Hallo, Hanna.
23:13Hallo, Maya, wie geht's Ihnen?
23:14Danke, gut.
23:16Nein, eigentlich sogar richtig gut.
23:18Und jeden Tag noch ein bisschen besser.
23:19Das freut mich.
23:21Danke.
23:22Was kann ich für Sie tun?
23:24Ähm, es geht um die Hochzeit.
23:27Und jetzt.
23:28Ich kann verstehen, wenn es für Sie irgendwie...
23:30Ich habe die Dinge akzeptiert, wie sie sind.
23:32Und ich wünsche Ihnen und Maximilian wirklich alles Gute.
23:36Wenn das so ist, dann hätte ich eine kleine Bitte.
23:40Jetzt machen Sie mich aber neugierig.
23:42Ja, es geht um Finn.
23:45Sie haben ja einen Urlaub geplant und leider überschneidet er sich genau mit dem Hochzeitstermin.
23:48Ich denke, ich weiß, worauf Sie hinaus wollen.
23:51Ja?
23:51Ich denke, Sie, da lässt sich irgendwas machen.
23:54Wie gesagt, ich wünsche Ihnen und Maximilian wirklich alles Gute.
23:59Da werde ich Ihnen doch diesen Wunsch nicht abschlagen.
24:01Es waren aber auf die Schnelle, keine neuen Austern aufzutreiben.
24:08Und deshalb habe ich dem Gast als Alternative die Kaviar-Variationen vorgeschlagen.
24:11Die das dreifache kosten.
24:13Sie sollten den Gast aber darüber hinwegtrösten, dass wir ihm seinen Wunsch nach Austern nicht erfüllen können.
24:17Den neuen Wein haben Sie ihm auch abgeschlagen.
24:19Ach ja, aber doch nur deshalb, weil der Ersatzwein, den er haben wollte.
24:21Das war doch eine Unverschämtheit.
24:23Der Gast ist nun mal König.
24:24Ja, aber auch nur, wenn er sich so verhält.
24:25Diesen Gast haben wir jeweils verloren und zwar für immer.
24:28Und zwar nur, weil Sie nicht darauf geachtet haben, dass wir frische Austern vorrätig haben.
24:31Wenn ich da kurz einhaken darf.
24:34Der Restaurantmanager ist keinesfalls verantwortlich für die Vorratshaltung der Küche.
24:38Hingegen liegt es in seiner Verantwortung, sich um kreative und vor allen Dingen machbare Lösungen zu kümmern.
24:43Und mit Verlaub, Mätre, Sie wären auch nicht in der Lage gewesen, so kurzfristig neue Austern anzuschaffen.
24:47Richtig?
24:48Richtig.
24:49Dein Vorschlag war also der Situation absolut angemessen.
24:54Und wahrscheinlich der einzige Weg, den Gast doch noch irgendwie zufriedenzustellen.
24:59Dass er deine Bemühungen nicht zu schätzen wusste und unverschämt wurde, ist allerdings bedauerlich.
25:05Jedoch eher für ihn.
25:06Wenn er in Zukunft nicht mehr unser Gast sein möchte.
25:08Aber kein Aber.
25:11Du hast einen hervorragenden Job gemacht.
25:13Ich darf dir gratulieren.
25:15Gratulieren?
25:16Ja.
25:16Ich befördere dich hiermit zur festen Restaurantleiterin dieser Filiale.
25:21Das ist nicht dein Ernst.
25:22Doch.
25:24Die Schlüssel zu deinem Büro.
25:26Den Weg kennst du ja.
25:30Auf gute Zusammenarbeit.
25:32Auf gute Zusammenarbeit.
25:33Das ist echt der Wahnsinn.
25:34Ich dachte, ich muss wieder an einen Empfang zurück.
25:36Das möchte ich unbedingt Kinder erzählen.
25:37Ich weiß überhaupt nicht, was ich ansehen soll.
25:40Vielleicht wäre da ja auch eine kleine Gehaltserhöhung drin.
25:44Caro.
25:44Oh, ein Scherz.
25:46Ich liebe deinen Humor.
25:47Danke, Maximilian.
25:49Ciao.
25:50Tschüss.
25:54Danke.
25:57Das war sehr gut.
26:02Und der Kopf?
26:05Solange ich mich nicht bewege, geht's.
26:06Wo willst du eigentlich hin, wenn du deinen Pass hast?
26:11Irgendwie weg.
26:12Ich hab mir nicht so richtig darüber nachgedacht.
26:14Mit meinem Geld hättest du überall auf der Welt neu anfangen können.
26:20Fehlte nicht viel.
26:23Das sagte Icarus auch, als er der Sonne entgegenflog.
26:27Und er dann ins Meer stürzte, weil ihm das Wachse auf den Flügeln schmolz.
26:33Ja.
26:35Zu viel gewollt.
26:38Und am Ende nichts bekommen.
26:41Und vor allem zu spät, um alles wieder rückgängig und wieder gut zu machen.
26:49Oder?
26:49Oskar, du bist gerade ins Meer gestürzt.
26:57Und schon willst du das Unmögliche wieder möglich machen.
27:01Jetzt tru dich erst mal aus.
27:03Du hast noch sehr viel vor in nächster Zeit.
27:05Du hast noch sehr viel vor in nächster Zeit.
27:35Hallo Mama.
27:50Es gibt Neuigkeiten.
27:53Ich bin ab heute die Restaurantmanagerin.
27:57Ja, so richtig.
27:58Ich hab sogar mein eigenes Büro.
28:00Super, oder?
28:02Du, ich ruf heute Abend nochmal an.
28:03Okay, grüß Papa.
28:05Bis dann.
28:05Tschüss.
28:14Pst, die Chefin kommt.
28:16Nein, ihr wisst es schon.
28:18Das ist toll, oder?
28:19Ein paar Sekunden vorher hab ich wirklich gedacht, ich müsste wieder zurück in den Empfang.
28:22Und zack, war ich Restaurantleiterin.
28:24Weil ich nämlich doch alles richtig gemacht habe.
28:26Und ich hab sogar mein eigenes Büro.
28:28Oh, na jetzt startest du aber durch.
28:30Kein Wunder, dass die Kollegen alle neidisch gucken.
28:33Jetzt haben wir sogar zwei Gründe zum Anstoßen.
28:36Lina ist angenommen worden.
28:38Nein, in L.A.
28:39Ja.
28:39Ich gratuliere.
28:40Danke.
28:41Sogar mit Stipendium.
28:43Nein.
28:44Danke, dass du Florian bei der Bewerbung helfen hast.
28:46Das werde ich euch bei nie vergessen.
28:48Ist schon okay.
28:50Aber eins erwarten wir schon.
28:53Du musst berühmt werden.
28:56Für mich bitte nur einen kleinen Schluck.
28:57Ich bin schließlich noch im Dienst.
29:00Äh, Frau Rund, ich wollte gar nicht Ihre Meinung zu einem kleinen Problem im Weinkeller hören.
29:04Passt gerade?
29:05Ja, sehr gerne.
29:06Ich komme sofort.
29:07Danke.
29:09Tja, die Pflicht ruft.
29:11Fühlt euch wie zu Hause.
29:15Na dann.
29:17Auf L.A.
29:19Und auf deine Karriere in Hollywood.
29:27Wenn es nur halb so toll wird, wie ich es mir vorstelle, dann wird das der Wahnsinn.
29:32Die Sache hat nur einen Haken.
29:34Und der Bär?
29:36Naja, L.A. ist nicht gerade um die Ecke.
29:40Stimmt.
29:41Und man kann nicht immer so ins Auto oder in die Bahn springen, um den anderen zu sehen.
29:47Na, dann gibt's wohl nur eins.
29:52Dass wir uns trennen.
29:55Alles andere macht wohl keinen Sinn.
29:58Nicht wirklich.
29:59Es sei denn, ich komme mit.
30:05Oh, du Monster!
30:08Was du kannst, kann ich schon sagen.
30:11Und das würdest du wirklich tun?
30:13Hey.
30:14Die coolste Stadt der Welt.
30:16Die heißeste Braut dazu.
30:18Was gibt's Besseres?
30:19Das wäre himmlisch.
30:21Und wir haben sogar noch Zeit, bis das Semester anfängt.
30:22Ja, und können einen super Sommer verbringen.
30:25Ich bin dabei.
30:27Hauptsache, dein Ockel läuft uns nicht über den Weg.
30:30Was ist denn?
30:31Ja, das einzige Monster, das ich wirklich nie wiedersehen will.
30:34Glaubst du, er ist hier noch irgendwo in der Gegend?
30:39Oskar?
30:41Nein, der weiß auch, dass er überall gesucht wird.
30:44Der ist bestimmt schon längst in Südamerika.
30:46So, jetzt macht Mamedi erst mal was zum Essen.
31:06Dana.
31:19Schön, dass ihr da seid.
31:21Ähm, wir waren spazieren.
31:23Weißt du, was komisch ist?
31:25Obwohl Oskar ein paar Tage weg ist, rieche ich immer noch sein Aftershave im Haus.
31:30Ach ja?
31:30Ja.
31:31Ist aber seltsam.
31:34Sag mal, Dana, mir...
31:36Es ist so schwindlig.
31:38Kannst du mir einen Gefallen tun und dieses Kreislaufmittel in der Apotheke holen?
31:42Ich wollte schon Susanne fragen, aber die ist schon für eine andere Besorgung unterwegs.
31:47Natürlich.
31:48Eigentlich müsste David jetzt essen.
31:50Das übernehme ich.
31:51Ja, würdest du das tun?
31:52Ja.
31:53Der Preis im Kühlschrank.
31:54Mami ist gleich zurück.
31:56Danke dir.
31:57Danke dir.
32:06Ich hoffe, wir sind gleich da.
32:11Das wird's langsam richtig schwer.
32:15Du musst doch üben.
32:17Du willst mich doch morgen über die Schwelle tragen, oder?
32:19Glaub mir, dafür brauche ich keine Übung.
32:25Aber wir sollten langsam mal zur Bank das ganze Kleingeld eintauschen.
32:29Brauchen wir nicht.
32:30Die Brautschuladen, die haben eine Zählmaschine.
32:32Wir sind nämlich die Ersten, die mit so einem Ding da ankommen.
32:34Dann ist es dir gut.
32:37Finn wird sich einen Spaß draus machen, das hier alles per Hand nachzuzählen.
32:42Schade, dass er nicht kommt, ne?
32:44Ja.
32:46Aber Maya hat einen Urlaub mit ihm geplant, um da jetzt reinzufunken, ist leer.
32:50Verstehe ich schon.
32:52Wir sollten uns langsam mal Gedanken machen, wie unsere Trauzeugen werden.
32:57Könntest du dir denn vorstellen?
32:59Also, ich nehme auf jeden Fall Alex.
33:01Wer sagt, wie ich denken kann, haben wir immer gesagt, dass ich ihre Trauzeugin werde und so alles.
33:06Ich hätte gerne an meiner Seite.
33:07Und du?
33:09Eigentlich Robert.
33:10Die.
33:11Oder Stefan.
33:13Stefan?
33:14Danke.
33:16Ich mag ihn.
33:18Und irgendwie ist er ja eng mit unserer Geschichte verwoben.
33:23Außerdem weiß ich, wie wichtig er dir ist.
33:25Und dann fange ich doch gleich mal an, am ersten Tag unserer Ehe dich unendlich glücklich zu machen.
33:29Du bist unglaublich.
33:33Aber Robert wird irgendwann Partneronkel.
33:36Was ist der Deal?
33:38Ich liebe dich.
33:41So.
33:42Sitze und nun ist klar.
33:44Brautkleid ist in Arbeit.
33:46Hochzeitstorte.
33:47Hochzeitstorte.
33:48Ja.
33:49Aufbau und Eindrucken.
33:51Guten Tag.
33:52Was kann ich für Sie?
33:57Ich, ähm, also ich, ähm, weil ich soll, die Hochzeitstorte.
34:03Oder bin ich hier verkehrt?
34:04Nein.
34:06Zwischen dir.
34:07Richtig.
34:08Gut.
34:10Ja.
34:11Ich, ich habe mir da was überlegt.
34:15Ja.
34:16Wegen der Hochzeitstorte.
34:17Sehr schön.
34:18Ich dachte an mehrere Etagen.
34:21Vier.
34:26Obendrauf das Brautpaar.
34:28Aus Marzipan.
34:29Die Torte in Weiß.
34:31Oder vielleicht besser noch...
34:32Creme mit Blüten.
34:33Mit Blüten?
34:34Ja.
34:34Mit Blüten, die sich holen.
34:36Ja.
34:36Lila.
34:37Lila.
34:38Flieder.
34:38Wie Flieder.
34:39Ja.
34:39Wann ist denn Ihre Trauung?
34:45Die Trauung, die ist, äh, übermorgen.
34:48Übermorgen schon.
34:49Ja, schon.
34:51Zu knapp?
34:52Nein.
34:53Nein.
34:54Ich...
34:55Ich muss da mal gehen.
34:58Schon?
34:59Ich muss mich um Ihre Hochzeitsorte kümmern.
35:02Ja, die Hochzeitsorte.
35:03Ja.
35:04Ja.
35:07Wie heißen Sie denn?
35:09Sarah Heidel?
35:16Wie schön.
35:20Nein, nein, nein.
35:20Um Gottes Willen nicht umbauen.
35:22Ich hab das Restaurant so gekauft, wie es aussieht, weil es so aussieht.
35:25Gomera halt.
35:27Genau, den Innenhof unbedingt zu lassen.
35:30Also, die ganzen Lavendelbüsche.
35:32Ah, danke schön.
35:33Der kommt ja wie gerufen.
35:35Und, äh, den Gastraum, Terrakotta-Farm.
35:38Herr Kastelhoff, äh, kleinen Moment.
35:43Verstehe.
35:44Ich kann mich auf Sie verlassen?
35:47Prima.
35:47Frohes Schaffen.
35:48Tja.
35:50Ich komm ja mit dieser, mit dieser Liste überhaupt nicht zurecht.
35:52Können Sie die Schrift von Herrn Brinkmann entziffern?
35:54Nee.
35:55Das kann ja kein Mensch.
35:56Bin mir sicher, er selbst nicht.
35:58Sag mal, wann kommt eigentlich dein Brautkleid?
36:01Ach, ich hab noch nichts gehört.
36:03Weißt du irgendwas?
36:04Ich, äh, Brautkleid?
36:06Nee, wieso?
36:07Äh, weil du grad so wichtig telefoniert hast.
36:09Da ging es nicht ums Wortkleid.
36:12Aber ich bin mir sicher, Monsieur Pierre ist rechtzeitig da.
36:18Das ist das erste Mal, dass ich den Fischerruck schließe und nicht wirklich drüber freue.
36:23Ja, nichts, der wird nicht geschlossen.
36:25Soll ich mich zu Tode langweilen?
36:27Schaffst du das denn?
36:30Na, also erstens hab ich Johann zur Seite, der tüchtig hilft.
36:34Ja, steht zu dienst.
36:35Dankeschön.
36:36Und zweitens, borgt mir Maximilian den Zouchef von Castel Cuisine für die Zeit, wo ihr weg seid.
36:42Natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast.
36:45Und das alles hinter meinem Rücken?
36:48Wieso?
36:48Jetzt weißt du doch Bescheid.
36:49Ja.
36:57Alisa, ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich erst später kommen kann.
37:04Keine Chance, ich hab nochmal alle meine Golftermine gecheckt.
37:09Ja, bei mir geht's jetzt richtig los.
37:13Das mach ich, auf jeden Fall.
37:15Bis bald.
37:20Jonas, rate, was passiert ist.
37:23Keine Ahnung.
37:25Ja, rate.
37:27Okay, ähm, der Mettra hat in der Küche doch noch Ostern gefunden, hat sie selber gegessen.
37:31Die waren allerdings schlecht, deswegen hat er eine Fischvergiftung bekommen und ist ins Krankenhaus gefahren worden.
37:34Nein, besser.
37:37Auf die Intensivstation?
37:38Noch viel besser.
37:39Nee, oder?
37:42Maximilian hat mich befördert und ich bin ab heute die neue Restaurantmanagerin.
37:47Was?
37:48Ist das nicht unglaublich?
37:49Das ist großartig, komm her.
37:55Ja.
37:56Ja, dann, äh, dann muss ich jetzt ja quasi Gas geben, sonst stehe ich ja neben dir als kompletter Loser da.
38:00Ja, das kannst du doch auch.
38:01Du hast doch jetzt ganz viel Zeit.
38:03Hab ich.
38:04Und die werde ich auch nutzen.
38:05So, schönen Tag noch.
38:11Wiederschauen.
38:13Hallo.
38:16Also, Herr Brinkmann, Ihre Liste, ja, also, die konnten wir ja leider kaum bis gar nicht entziffern.
38:23Wo?
38:26Hier.
38:26Hier.
38:27Bitte.
38:28Zum Beispiel.
38:28Steht doch klar und deutlich.
38:31Oh, oh, Hochzeitstorte.
38:33Ja, die hab ich bestellt.
38:34Bei der Konditorei Heil.
38:36Ja, so was Hübsches.
38:40Zartes.
38:42So was Künstlerisches, aber auch Praktisches.
38:45So viel Scham.
38:46Ja, was Sie da alles reininterpretieren?
38:48Also, Hauptsache ist doch, dass sie schmeckt.
38:50Was?
38:50Wie?
38:52Was schmeckt?
38:53Na, die Torte.
38:55Ja, natürlich.
38:58Ja, Reden, Finger, Rosenblätter.
39:01Meinten Sie eigentlich, dass ich als Organisator eine Rede halten müsste?
39:05Gottes Willen.
39:06Die Gäste kommen ja um die Hochzeit zu besuchen und nicht im Tiefschlaf zu fallen.
39:10Wie meinen Sie das?
39:11Jeder weiß auch um Ihre Qualitäten, Herr Brinkmann, aber Vorträge zu halten, das ist nicht Ihre Kernkompetenz.
39:18Hören Sie mal.
39:19Vielleicht verzichten Sie auf Ihre Rede.
39:21Und vielleicht sollten Sie sich stattdessen wichtige Stationen aus der Liebesgeschichte des Brautbars präsentieren.
39:29Sie meinen also, ich soll Theater spielen?
39:30Oh, ja und nein.
39:32Also, Sie zeigen Momente aus dem Leben von Hanna und Maximilian.
39:37Eine Geschichte über die Wege und die Irrwege der Liebe.
39:41Hm, also so wie in einer Telenovela in Wallenberg.
39:45Was verstehen Sie doch mehr davon als ich?
39:47Herr Brinkmann, ich weiß ja, dass Sie als Kind schon in der WG Ihrer Mutter,
39:51Aufführung vorgestellt haben.
39:53Ja, das schon, aber die Liebesgeschichte von einem Freund nachzuspielen, das ist, also das...
39:59Wobei jede Liebesgeschichte auf ihre Art einzigartig ist.
40:03Ich bin Frau Kostalov, Sie können mir den Umschlag also gerne geben.
40:13Erst wenn ich das Geld habe.
40:16Okay.
40:17Was bekommen Sie denn?
40:19Wie vereinbart.
40:2010.000 Euro.
40:23Wie viel?
40:26Was haben Sie denn da drin?
40:28Die blaue Mauritius?
40:29Vergessen Sie es einfach.
40:32Moment!
40:33Moment!
40:35Wer war denn das?
40:36Der war so ein Typ, der wollte 10.000 Euro für...
40:39Deshalb habe ich Oscars Aftershave in der Villa gerochen.
40:46Du hältst ihn hier versteckt?
40:47Hast du denn gar nichts begriffen?
40:50Wo ist David?
40:52Dana, jetzt sei nicht albern!
40:53Wo ist der?
40:54Seelen ruhig in der Bibliothek!
40:56Und was Oskar angeht, ich habe keine Ahnung, wo der steckt.
40:58Ich habe dir kein Wort.
40:59Wo hast du ihn versteckt?
41:00Das Schlafzimmer?
41:01Mein Gott, wenn du dir so sicher bist, dann geh doch und zieh nach.
41:04Ja, das werde ich auch, aber nicht allein.
41:05Was soll denn das jetzt heißen?
41:08Dana, jetzt bitte beruhige dich.
41:11Guten Tag, Kostalov, hier.
41:14Der Kindesentführer, Oskar Kostalov, hält sich hier in der Villa versteckt.
41:16Können Sie bitte schnell kommen?
41:17Du bist der beste Trauzeuge, den wir uns wünschen können.
41:24Du bist der Bräutigam.
41:27Ich und Caro, du bist die Braut.
41:29Ich, ich wollte Ihnen noch einmal sagen, dass dieser Unfall nie meine Absicht war.
41:35Meine Schwester könnte noch am Leben sein, Edith.
41:37Sie könnte sehen, wie ihre Tochter übermorgen heiratet.
41:40Ja, das weiß ich.
41:41Ich habe all die Jahre mit dieser furchtbaren Schuld gelebt.
41:44Edith.
41:47Edith.
41:48Edith.
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