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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah
00:30Wir gründen ein Joint Venture
00:32Wir teilen die Firma in zwei Bereiche auf
00:34Einmal den traditionellen Bereich für Linsen und optische Geräte
00:38Und dann den neuen Bereich für die Schmuckproduktion
00:40Ich bin froh, dass Oskar eingelenkt hat
00:42Ehrlich gesagt gehen wir langsam die Argumente aus
00:44Zumal ich den Plan mit den Schmuckkristallen gar nicht so schlecht finde
00:48Aha
00:50Ein Wechsel auf der Betriebsversammlung ruhig die Seiten beinhaltet
00:52Das schließt nicht deine Entscheidung, wie viel deine Freiheit wert ist
00:56Moment mal
00:58Moment mal
01:00Wollen Sie uns das verdrohen?
01:02Allerdings!
01:04Wenn Sie uns zwingen diese Umstrukturierung mitzutragen
01:06Dann treten wir den Streik!
01:08Streik?
01:10To walk these streets without you
01:14I hate being on my own
01:16So many souls around you
01:20But it never feels like home
01:22Home is where there's no mistaking
01:26And I'm a million miles from you
01:32But if we stay strong
01:36I know we'll make it through
01:42Streik!
01:46Ganz genau!
01:48Niemand von uns will diese Umstrukturierung
01:50Weil sie auf unsere Kosten gehen
01:52Die Pläne müssen vom Tisch, sonst rüber für einen Finger mehr
01:54Damit sorgen Sie aber ganz direkt dafür, dass sich unsere wirtschaftliche Situation wesentlich verschlechtert
02:00Dieser neue Produktionszweig ist notwendig
02:02Andernfalls müssen wir die Firma spätestens Anfang nächsten Jahres schließen
02:06Ach ja? Und warum hat die Firma es jetzt plötzlich nötig diesen Kristallteniff zu produzieren?
02:12Nur weil der Juniorchef sein Bett mit einer Kristallsteiferin teilt?
02:16Wir wissen, dass wir Ihnen sehr viel abverlangen
02:22Die Umstrukturierung bedeuten Überstunden und Umschulungen
02:27Aber sie sind notwendig, um Castell of Optik lebensfähig zu machen
02:31Damit wir Ihnen auch weiterhin sichere Arbeitsplätze bieten können
02:34Alles Lügen!
02:36Die Umstrukturierung sind nur ein Vorwand, um Leute zu entlassen
02:40Was glaubt ihr, was mit denen passiert, die die Umschulungen nicht mitmachen?
02:44Oder die es einfach nicht schaffen?
02:46Die fliegen raus, ist doch klar!
02:48Wir sind Feindoptikaten!
02:50Und wir bleiben es auch!
02:54Die können Ihren Kahlschlag früher bekommen, als du nie bist
02:56Wilde Streiks sind ein Kündigungsgrund
02:58Oskar
02:59Wir haben Ihre Positionen gehört
03:05Und Ihre Sorgen und Nöte sind uns ein Anliegen
03:08Das war schon immer so bei Castell of Optik
03:11Und das wird auch so bleiben
03:13Ich schlage vor, wir unterbrechen die Betriebsversammlung für eine Stunde
03:18Und Sie kehren zurück an Ihre Arbeitsplätze, bis sich die Gemüter etwas beruhigt haben
03:22Ganz großes Kino
03:40Hast du schon wieder vergessen, was du mir sagen wolltest?
03:42Nein
03:45Schatz, ich glaube...
03:47Wow!
03:49Das muss ja wirklich was Wichtiges sein, wenn du so rummeierst
03:52Kann ich dir dabei irgendwie helfen?
03:58Also, du weißt ja selbst, was bei uns in letzter Zeit los war
04:02Die Operation meiner Mutter, der ganze Stress
04:04Ja, das war alles ziemlich heftig für dich
04:05Und in der ganzen Aufregung habe ich einmal vergessen, die Pille zu nehmen
04:08Ist das schlimm? Ich...
04:12Ich meine, du musst am Morgen eben zwei
04:16Ganz so einfach ist das leider nicht, Lars
04:20Jedenfalls glaube ich...
04:22Ich weiß...
04:24Ach man, das ist echt der unpassendste Moment überhaupt
04:26Wir stehen beide kurz vorm Abi
04:28Du hast eine Profikarriere als Fußballer in Aussicht, ich mein Studium
04:31Lars, ich bin schwanger
04:33Ihr wollt euch das bieten lassen?
04:39Also, ich halte es nicht für richtig, jetzt auf Konfrontationskurs zu gehen
04:42Wir brauchen die Motivation und den Leistungswillen unserer Mitarbeiter
04:45Gerade jetzt in dieser Krise
04:46Entschuldige aber, das ist BWL-Uni-Grundkurs-Geschwafel
04:49Um ein Unternehmen zu führen, braucht man im wahren Leben eine starke Hand
04:53Ja, und was bedeutet das, starke Hand? Kündigung?
04:55Wenn es sein muss, auch die
04:56Was Hund da anzettelt, ist ein wilder Streik
04:58Wenn wir den jetzt kündigen, bekommen wir vor jedem Arbeitsgericht der Welt Recht
05:02Aber Kündigungen würden die Situation nur verschärfen, Oskar
05:05Und die Befürchtungen der Belegschaft bestätigen
05:07Und was wollt ihr jetzt tun? Einladungskarten zu den Umschulungen verschicken?
05:10Oder die Leute mit Kaffee und Kuchen dahin locken?
05:12Was ist denn deine Strategie? Wenn ich spürf wie draus?
05:15Zur Erinnerung, es war eure Idee jetzt auf Kristallentchen zu setzen
05:18Ich krieg den Eindruck, ihr wollt die Umstrukturierung gar nicht
05:21Oskar, ich möchte diese Diskussion nicht noch einmal führen
05:23Die Umstrukturierung ist beschlossene Sache, es geht nur noch um den richtigen Weg
05:27Mit den nachhaltigsten Ergebnissen
05:29Und davon müssen wir die Mitarbeiter überzeugen und nicht dazu zwingen
05:32Ludwig hatte nur die Autorität, weil er die Leute geachtet hat
05:36Mir wird niemand gekündigt
05:38Das höchste Gut in dieser Firma war immer das Vertrauen
05:41Dann müssen wir das Vertrauen eben wieder herstellen
05:43Wir müssen den Mitarbeitern zeigen, dass wir ihnen vertrauen und sie uns vertrauen können
05:47Und wie soll das gehen? Sollen wir das Psychospielchen machen?
05:50Du lässt dich fallen, ich fang dich auf
05:52Nein, wir müssen den Leuten eine Garantie bieten
05:57Niemand wird zu den Umschulungen gezogen
05:59Keiner muss als Kristallschleifer arbeiten
06:01Dann könnt ihr einpacken
06:03Wow!
06:04Genau!
06:05Wow!
06:06Genau!
06:07Wow!
06:08Du bekommst ein Baby
06:10Bekommen ist zu viel gesagt
06:12Jetzt bin ich erst mal schwanger
06:13Wir werden Eltern
06:17Sozusagen
06:19Das ist ja der Wahnsinn
06:20Und dass ich noch keine Wohnung gefunden habe
06:21Wir brauchen die Eltern
06:22Sozusagen
06:23Das ist ja der Wahnsinn
06:24Und dass ich noch keine Wohnung gefunden habe
06:25Wir brauchen die Eltern
06:27Du bekommst zu viel gesagt
06:28Jetzt bin ich erst mal schwanger
06:30Wir werden Eltern
06:32Sozusagen
06:34Das ist ja der Wahnsinn
06:36Und dass ich noch keine Wohnung gefunden habe
06:39Wir brauchen natürlich jetzt ein größere für das Kind
06:41Hey, mach dir keinen Kopf
06:43Ich verdiene genug Geld um dich um das Kind zu ernähren
06:46Und beim Studieren, das geht auch mit Baby
06:49Da gibt es bestimmt so eine Art Betreuung oder sowas
06:52Das ist der Hammer
06:54Das muss ich sofort meinen Trainer erzählen
06:57Auf gar keinen Fall
06:59Ich muss das erstmal selber auf die Reihe kriegen
07:06Ja, natürlich
07:08Das bleibt erstmal unser Geheimnis
07:11Was ist?
07:12Wollen wir Mona Lisa darauf anstoßen?
07:14Mit einem Saft
07:16Ordentlich viel Vitamine, oder?
07:19Ich wollte eigentlich lieber nach Hause
07:21Ja, dann bring ich dich heim
07:22Schatz, ich bin nicht krank
07:23Aber schwanger
07:28Dann wollen wir mal sehen, was sich die Damen und Herren jetzt wieder überlegt haben
07:32Wenn Sie uns mit irgendwelchen Vergünstigungen kommen wollen, vergessen Sie es
07:34Wir sind nicht bestechlich
07:36Der wichtigste Werte dieser Firma ist das Vertrauen
07:39Das Vertrauen, das wir in Sie als Belegschaft haben
07:42Und das Vertrauen, das Sie in uns als Führung haben
07:44Aber dieses Vertrauen ist in letzter Zeit erschüttert
07:46Deswegen haben wir uns entschieden, Ihnen dieses Vertrauen zu demonstrieren
07:56Niemand wird dazu gezwungen, an diesen Umschulungen teilzunehmen
08:00Und niemand wird deswegen gekündigt
08:01Jedem unserer Mitarbeiter steht es frei zu wählen, ob er lieber in unserer neuen Sparte Kristallschmuck arbeiten möchte
08:09Oder weiter als Feinoptiker
08:11Und wie wollen Sie denn umstrukturieren?
08:13Wie wollen Sie den Berlhofen Auftrag erfüllen, wenn jemand kommt?
08:16Genau! Warum sollten wir da hingehen?
08:18Diese Antwort kann Ihnen natürlich nur jemand geben, der etwas vom Kristallschleifen versteht
08:30Ich bin gelernte Feinoptikerin, genau wie Sie
08:33Und zum Kristallschleifen bin ich nur gekommen, weil das der Beruf meines Vaters war
08:37Nein, es war nicht sein Beruf, sondern seine Leidenschaft
08:41Mein Vater hat immer gesagt, das Geheimnis des Kristallschleifens ist nicht die Technik, sondern die Liebe, mit der man das Kristallglas bearbeitet
08:54Und diese Liebe gibt der Kristall durch sein Strahlen zurück
08:58Ich werde diese Worte nie vergessen, denn Sie haben mir eine Welt eröffnet
09:03Eine Welt, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte
09:07Wissen Sie, es ist ein ganz unbeschreibliches Gefühl, einen geschliffenen Kristall ins Licht zu halten
09:12Und sein Funkeln in allen Farben des Regenbogens zu sehen und die Liebe zu spüren, die in Ihnen hineingesteckt wurde
09:19Aber Liebe, Gefühle überhaupt, lassen sich nicht erzwingen
09:24Und darum ist es Ihre freie Entscheidung
09:27Wir können ohnehin nur einen Teil von Ihnen fortbilden
09:30Aber wer sich dazu entschließt, den lade ich ein zu einer Reise in einer faszinierenden, ja überwältigenden Welt voll strahlender Schönheit
09:42Und wer weiß, vielleicht entdeckt ja der ein oder andere eine Leidenschaft in sich, die für mich inzwischen zur Erfüllung geworden ist
09:51Danke
09:52Danke
09:53Sie werden schon noch kommen
10:06Ja, bestimmt werden Sie kommen
10:07Sie werden schon noch kommen.
10:19Ja, bestimmt werden Sie kommen.
10:21Egal wie es ausgeht, Alisa.
10:23Ich danke dir für deinen Mut und für deinen Einsatz.
10:26Mit deiner Rede hast du den Streik schon abgewendet.
10:28Allein das ist ein Riesenerfolg.
10:30Ja, das ging aber nur, weil wir alle ein Risiko eingegangen sind.
10:33Keinen Druck ausüben und die Leute frei entscheiden lassen.
10:35Hoffentlich erkennen die Leute die Chance, die wir ihnen bieten.
10:38Natürlich tun sie das.
10:39Ich habe doch gesehen, wie sie an deinen Lippen hängen.
10:41Ja, zum Schluss hatte ich auch das Gefühl, ich habe sie richtig erreicht.
10:43Weil du von Herzen gesprochen hast, das merken die Menschen.
10:50Wir dachten, es schadet vielleicht nicht, wenn wir uns hier mal umschauen.
10:57Schön, dass Sie hier gekommen sind.
11:01Ja gut, dann zeige ich Ihnen als erstes die Maschinen.
11:03Gut, die sind eigentlich wie Ihre, also im Prinzip jedenfalls.
11:07Aha.
11:07Wir sind hier überflüssig.
11:10Ja, und dann erzähle ich Ihnen ein bisschen was über die unterschiedlichen Schleiftechniken.
11:13Oder nein?
11:14Besser noch, ich führe Ihnen das vor.
11:18Und dann sind Sie dran.
11:19Das hast du ja klasse hingekriegt.
11:27Wirklich toll.
11:28Ich?
11:28Wieso, was kann ich dafür, wenn ihr, Alisa Lenz, das Wort überlasst?
11:31Dann hättest du eben verhindern müssen, dass man ihr zuhören kann.
11:34Ein kleiner Tumult hätte gereicht.
11:36Weißt du, was deine Kollegen nämlich gerade machen?
11:38Sie dackeln brav in das Atelier der kleinen Lenz und entdecken dort ihre neue Leidenschaft für Kristallentchen.
11:43Das ist vielleicht gar keine schlechte Idee, es mal was Neues zu machen, als immer nur Linsen zu schleifen.
11:47Habe ich dich nach deiner Meinung gefragt?
11:50Du hattest einen Auftrag, der hieß, einen Streik anzetteln und dafür sorgen, dass die Belegschaft sich gar nicht erst auf diesen Schwachsinn einlässt.
11:56Ich habe getan, was ich konnte, Oskar.
11:58Wenn du deine Firmenleitung nicht im Griff hast, ist das dein Problem.
12:00Wir beide sind jetzt quitt.
12:01Quitt?
12:02Träum weiter.
12:04Ich zeige dich an.
12:05Aber wir hatten eine Abfahrt.
12:05Du hast mehr 50.000 Euro geklaut.
12:07Du hast Bewährung wegen Fahrerflucht.
12:09Du stehst immer noch mit einem Bein im Knast.
12:10Unter zwei Jahren kommst du nicht weg.
12:13Mann, kannst du froh sein, dass ich dich noch brauche?
12:40Toll, Bernhard, du warst einfach toll.
12:42Ich bin so stolz auf dich.
12:45Ja, die Kollegen haben nur dir zu verdanken, dass sie jetzt wählen können, ob sie auf Kristallschliff umsatteln oder nicht.
12:50Mal gucken, was draus will.
12:51Ja, jetzt sei doch nicht so bescheiden.
12:53Du hast gekämpft, erfolgreich.
12:56Man hat es geschlagen wie damals, als du mir zum ersten Mal aufgefallen bist.
12:59So, die erste Hürde wäre genommen.
13:08Jetzt können wir nur hoffen.
13:11Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Alisa unsere Mitarbeiter durch ihre Begeisterung nicht anstecken wird.
13:17Wahrscheinlich wollen sie gar nicht mehr zurück in ihre optische Abteilung.
13:19Du siehst erschöpft aus.
13:24Ja, du hast recht. Ich bin auch etwas müde.
13:28Die Operation hat dich viel Kraft gekostet.
13:31Und nicht nur die.
13:33Ja, mein Streit mit Jonas und meine Hypnose-Therapie.
13:36Kastelhoff?
13:46Nein, ich möchte kein Interview geben.
13:50Nur so viel, es wird kein einziger entlassen.
13:53Wiederhören.
13:55Schon wieder die Presse?
13:58Ja.
14:00Es ist gut, dass wir morgen diese Pressekonferenz einberufen haben.
14:03So können wir einiges richtigstellen.
14:05Für die Zeit danach brauchen wir dringend jemanden für die PR.
14:08Eigentlich sollte der oder diejenige sich auch schon um die Pressekonferenz kümmern.
14:12Das ist ja eigentlich mein Bereich.
14:14Die Firma wird in nächster Zeit komplett neu aufgestellt.
14:17Und das muss nach außen kommuniziert werden.
14:19Also brauchen wir einen Profi, der das Vollzeit macht.
14:21Vielleicht hast du recht.
14:23Ich werde gleich eine Stellenausschreibung formulieren.
14:25Ich habe schon einen Wurf vorbereitet. Den können wir später besprechen.
14:29Danke, Christian.
14:35Es dürfte euch eigentlich bekannt sein, dass es im Country Club einen Dresscode gibt.
14:50Und Bördemantel und Latschen im Restaurant gehören definitiv nicht dazu.
14:53Hey, zwei so knackige Jungs an der Bar.
14:56Jetzt steigere doch den Umsatz.
14:57Ach ja, habe ich ja noch gar nicht gemerkt.
15:00Das ist ganz einfach.
15:01Wir nehmen noch zweimal die gleichen, klar.
15:04Sehen Sie?
15:06Umsatzsteigerung um 100 Prozent.
15:08Und wenn du meine Einladung jetzt annimmst, dann steigern wir den Umsatz sogar um 150 Prozent.
15:12Was möchtest du trinken?
15:13Nein, danke. Könnt ihr die bitte wieder in den Spur?
15:15Ja, wir gehen selbstverständlich sofort zurück an den Pool.
15:17Mann, Mann, Mann, Alter. Dich hat es echt erwischt.
15:22Für mich halt die Klappe.
15:24Ich meine, sie sieht wirklich gut aus.
15:26Sehr gut sogar.
15:29Aber sie ist verheiratet.
15:30Und sie ist schwanger.
15:32Und sie hat dir, wie oft, zehnmal, 15mal schon eine Abfuhr erteilt.
15:36Ja, und genau deswegen will ich auch nichts mehr von ihr wissen.
15:38Okay? Ist vorbei.
15:39Ja, ist ja super.
15:41Dann sorge aber auch mal dafür, dass das in deinem Großhirn ankommt.
15:44Und was konkret empfiehlt mir Dr. Sommer?
15:46Ja, die Standardtherapie. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
15:52Gut, vielleicht sollten wir den Club wechseln.
15:57Komm, wir gehen auch noch eine Runde schwimmen.
16:00Die Cocktails in den Spa-Bereich, bitte.
16:04Mann, du willst sie doch noch.
16:06Blödsinn.
16:08Warum hängen wir dann die ganze Zeit hier ab?
16:10Na, weil es der coolste Club der Stadt ist?
16:12Merkwürdig.
16:15Irgendwie bist du der Einzige, der sich hier nicht amüsiert, hm?
16:17Ja.
16:17Ja.
16:17Ja.
16:18Ja.
16:18Ja.
16:19Ja.
16:19Ja.
16:20Ja.
16:20Ja.
16:21Ja.
16:21Ja.
16:22Ja.
16:23Ja.
16:24Ja.
16:25Ja.
16:26Ja.
16:27Ja.
16:28Ja.
16:29Ja.
16:30Ja.
16:31Ja.
16:32Ja.
16:33Ja.
16:34Ja.
16:35Ja.
16:36Ja.
16:37Ja.
16:38Ja.
16:39Ja.
16:40Ja.
16:41Ja.
16:42Ja.
16:43Ja.
16:44Ja.
16:45Ja.
16:46Ja.
16:47Ja.
16:48Läuft super.
16:49Aber wie war denn die Betriebsversammlung?
16:51Ganz gut, du.
16:52Ich danke für uns alle.
16:53Schön.
16:54Ja.
16:55Dann hat er richtig aufgedreht und dafür gekämpft, dass sich jeder Mitarbeiter jetzt frei entscheiden
16:59kann, ob er als Kristallschleife arbeitet oder nicht.
17:01Hm.
17:02Ja.
17:03Er war wie früher.
17:04Früher hat er sich nichts gefallen lassen von der Chefetage.
17:05Immer schön dagegen gehalten.
17:07Er ist in den letzten Jahren immer näher an Oskar Castellow herangerückt.
17:11Ja.
17:12Na ja.
17:13Jedenfalls hat er sich durchgesetzt.
17:15Das ist doch ein tolles Ergebnis.
17:16Ja.
17:17Aber er kann sich irgendwie gar nicht richtig freuen.
17:19Ihr habt immer noch nicht miteinander geredet, oder?
17:22Nein.
17:23Hm.
17:24Ich hatte gehofft, dass sich alles wieder einrenkt, aber weißt du, als ich ihn gesehen habe,
17:29so kämpferisch, da dachte ich, es geht auch so.
17:30Aber jetzt...
17:31Vielleicht sollte ich doch nochmal mit ihm über alles reden.
17:36Hm.
17:37Hm.
17:38Ja.
17:39Ja.
17:40Ja.
17:41Ja.
17:42Ja.
17:43Ja.
17:44Ja.
17:45Ja.
17:46Ja.
17:47Ja.
17:48Ja.
17:49Ja.
17:50Ja.
17:51Ja.
17:52Ja.
17:53Ja.
17:54Ja.
17:56Ja.
17:57Ja.
17:58Ja.
17:59Ja.
18:06Ja.
18:08Ja.
18:10Ja.
18:11Untertitelung des ZDF, 2020
18:41Untertitelung des ZDF, 2020
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21:23Untertitelung des ZDF, 2020
21:25Untertitelung des ZDF, 2020
21:27Oh, das ist richtig gut gelaufen.
21:33Ja, du hast es sehr gut gemacht.
21:36Ja, du machst aber auch sehr gut.
21:40Ja, mir sind auch schon einige Mitarbeiter aufgefallen, die wir zu Vorarbeitern ausbilden können.
21:45Wir sollten allerdings bald anfangen, den Auftrag abzuarbeiten.
21:48Bist du mit deinen Entwürfen fertig?
21:50Ich bin noch nicht zufrieden.
21:52Oh, Nachtschicht?
21:54Zumindest Abendschicht.
21:55Na okay, aber mach nicht zu lang. Ich schätze, morgen früh sind die Nächsten ran.
22:01Hoffentlich.
22:04Mir sind gerade einige Mitarbeiter begegnet, die mir ganz begeistert ihre Probestücke gezeigt haben.
22:08Rosi Laubinger sprach von einer Offenbarung.
22:11Frau Laubinger, glaube ich, hat es jetzt wirklich gepackt.
22:16Es war ein weiter Weg bis hierhin, ne?
22:19Ja, wenn ich mir vorstelle, wie das alles angefangen hat.
22:22Meine ersten Versuche, die alte Schleifmaschine in Gang zu setzen.
22:27Und dann unser Entschluss, das Atelier zu eröffnen.
22:29Und jetzt stehe ich vor einer Belegschaft und soll Ihnen Kristallschleifen beibringen.
22:34Aber...
22:34Ob ich es jemals schaffe, den Regenbogenkristall so in meinen Vater zu schleifen?
22:40Habe ich irgendwas Falsches gesagt?
23:02Ach, nein, nein.
23:04Ich habe mich nur an etwas erinnert aus meinem Traum.
23:06Ich bin mir ganz sicher, irgendwann wirst du diesen Regenbogenkristall meistern.
23:21Wie gut, dass du dir das im letzten Moment nochmal anders überlegt hast.
23:25Sonst müsste ich jetzt weiß Gott, wo nach dir suchen.
23:27Na, weit wäre ich wahrscheinlich nicht gekommen.
23:29Weißt du, wir beide, wir haben schon so oft wieder von vorne angefangen.
23:33Aber diesmal schaffen wir es.
23:35Aber vielleicht ist dazu noch etwas nötig.
23:39Was denn?
23:41Ja, der Abschiedsbrief.
23:44Du hast ihn doch aufgehoben, oder?
23:46Ja.
23:47Aber woher warst du das?
23:48Du warst in den letzten Tagen immer so abwesend.
23:53Du hast ausgesehen, als würdest du bei irgendetwas nachdenken.
23:56Wahrscheinlich hast du dich gefragt, ob du es nicht doch noch machen sollst.
24:06Du hast recht, Conny.
24:09Mit diesem Blödsinn ist jetzt endgültig Schluss.
24:11Und keine heimlichen Hypotheken mehr auf unser Haus.
24:19Weißt du, ich glaube, du bist so viel stärker, als du denkst.
24:23Ja, das ist mir heute nochmal richtig klar geworden.
24:26Wie du vor den Kollegen so stark und selbstbewusst das Wort ergriffen hast.
24:29Ach, da ist es doch.
24:30Nein, wirklich.
24:31Da habe ich ihn wieder aufblitzen sehen, den Bern hatte, in den ich mich damals heiß über Kopf verliebt habe.
24:36Und den, den lasse ich jetzt nicht mehr los.
24:41Sucht Kastellow optische Werke im Zuge einer grundlegenden Umstrukturierung,
24:53einen PR-Berater als Pressesprecher,
24:56sowie zur Planung und Durchführung sämtlicher Presseaktivitäten.
24:59Hans, Hans, du musst mich gehen lassen.
25:03Du musst mich gehen lassen, Hans.
25:05Hans, bitte.
25:07Halt mich nicht fest.
25:08Lass mich gehen.
25:08Ich muss fest.
25:10Alles gut?
25:11Bist du eingelegt?
25:13Ja.
25:16Vielleicht wäre es besser, wenn du mit deiner Hypnose-Therapie weitermachst.
25:21Ja, vielleicht.
25:24Ich weiß nur nicht, ob ich unbedingt wissen will, welche Erinnerungen noch in mir schlummern.
25:30Wir müssen die Stellenanzeige auch noch auf unserer Homepage stellen.
25:33Schon erledigt.
25:34Aber du fährst jetzt erst mal nach Hause und ruhst dich richtig aus.
25:39Aber nur, damit ich endlich Ruhe vor dir habe.
25:41Sorry, Mama.
25:55Sorry, Mama.
26:09Egal, Hauptsache, es ist jemand am Empfang.
26:11Ich muss mich nochmal kurz weg.
26:12Habe ich was verpasst?
26:13Ja, wo willst denn du hin?
26:16Caroline, Mama, gibt es Dinge, die sind viel wichtiger als die Firma.
26:18Jetzt sag's schon.
26:20Ich muss ein paar Läckereien besorgen.
26:22Für Bernhard und mich.
26:23Schweinshaxe mit Sauerkraut?
26:24Du hast ja keine Ahnung, Caroline.
26:27Käsetorte und Ragouf.
26:29Seit wann macht man Bernhard denn Torte?
26:32Nicht seit wann.
26:33Die Frage lautet eher, seit wann nicht mehr.
26:35Vor 20 Jahren war das unser absolutes Liebling.
26:39Mama tut es einfach gut, da anzuknüpfen, wo alles begann.
26:43Ich muss jetzt los.
26:44Ja.
26:45Tschüss.
26:45Tschüss.
26:54Also ich glaube nicht, dass ich mich an das Leben hier gewöhnen könnte.
27:00Bietet einfach null Abwechslung.
27:02Du musst ja nicht die ganze Zeit hier rumhängen.
27:05Hey, bis du die 50.000 Schmerzensgeld aufgebraucht hast, das dauert.
27:09Kannst mir ja Bescheid geben, wenn du soweit bist und den Club wechseln willst.
27:20Da kommt der Ehemann von deiner Herzdame.
27:22Ah, jetzt wird es ja doch noch spannend.
27:25Gar nichts wird spannend.
27:26Komm, wir gehen.
27:27Hey, hey, hey, gehen.
27:29Wie willst du sie denn erobern, wenn du in einem Scheidenmoment kneifst?
27:32Wer hat denn gesagt, dass ich sie erobern will?
27:34Ja.
27:35Oskar.
27:36Hallo.
27:39Ist eigentlich noch irgendeine Chance, dich auch mal zu Hause anzutreffen in dieser Zeit?
27:42Hörst du, du findest mich, wenn du mich brauchst.
27:48Ah, danke schön.
27:52Bitte, mein Schatz.
27:57Hey.
27:59Hey.
28:01So behandelt man aber keine Lady.
28:03Man sagt zumindest Danke, ne?
28:04Stimmt's.
28:05Bist du verrückt?
28:08Na, das war ja klar.
28:10Wie kommt es, dass immer, wenn es penetrant und nervig wird, dein Lenz in der Nähe ist?
28:14Ne.
28:16Verstehen Sie meinen Kumpel, Jonas völlig falsch.
28:18Tim, ehrlich.
28:18Sie sehen Feierabend.
28:19Nein.
28:24Sie tun mir echt leid, wissen Sie das?
28:25Ihr Tag muss echt unterirdisch gewesen sein.
28:28Aber wissen Sie was?
28:29Ich gebe Ihnen einen auf.
28:31Danke.
28:32Nicht nötig.
28:33Na, verstehe.
28:37Aber Sie sollten trotzdem aufhören, Ihre Perle so zu behandeln.
28:40Ist nicht gut für die Ehe, wenn Sie verstehen, was ich meine.
28:44Wobei, da kommt es natürlich auch immer auf die Perspektive an, ne?
28:47Timmy, halt die Klappe.
28:48Warum denn?
28:48Hören Sie auf Ihren Freund.
28:50Sonst behandle ich Sie gleich mal ein bisschen anders.
28:54Sag mal, hast du sie noch alle?
28:56Was denn?
28:57Ich sage eben nur die Wahrheit.
28:57Das solltest du vielleicht auch mal versuchen.
28:59Und, was machen wir jetzt mit dem Rest des Abends?
29:17Wollen wir uns was Leckeres beim Italiener bestellen?
29:20Klingt nicht schlecht, aber...
29:21Okay, vor der Nacht besorge ich uns noch einen Film.
29:24Wobei ich nicht glaube, dass wir dazu kommen werden, den anzusehen.
29:26Wahrscheinlich eher nicht.
29:28Gut, wenn wir uns da einig sind, dann können wir den Punkt ja schon mal überspringen.
29:31Äh, das müssen wir sowieso und das Essen kannst du mir direkt ins Atelier liefern lassen.
29:36Also doch noch arbeiten?
29:37Ja, ich bin noch nicht zufrieden mit den Entwürfen für Bellhofen und die müssen so schnell wie möglich fertig werden.
29:41Das reicht auch morgen.
29:42Anweisung vom Chef.
29:43Gut, wenn es dem Chef lieber ist, dass ich die ganze Nacht kein Auge zumache, rumzapple, im Zimmer auf und abgehe, im Schlaf spreche...
29:49Das hat man also davon, wenn man mit einer medienadierten Kristallschleiterin zusammen ist.
29:53Genau.
30:00Für Liliana war der Tag sehr anstrengend.
30:03Sie wirkte vorhin so erschöpft, dass ich sie gebeten habe, nach Hause zu gehen.
30:07Ich glaube aber nicht, dass es nur der aktuelle Stress in der Firma ist.
30:09Das Beste wäre es, sie würde die Hypnose-Therapie weitermachen und sich ihr in Erinnerung stellen.
30:15Das habe ich ihr auch vorgeschlagen, aber...
30:16Sie hat Angst vor dem, was auf sie zukommt.
30:20Ich rede auch mal mit ihr.
30:21Oh, Schatz, das ist süß von dir.
30:43Nein, du bist süß.
30:45Und der Bauch, der bald wächst, der wird noch süßer.
30:48Mann, ich muss mich total zu Hause zusammenreißen, damit ich nichts erzähle.
30:51Schatz, können wir einen kurzen Moment mal vernünftig miteinander reden?
30:55Ich bin nur vernünftig.
30:56Ich freue mich einfach nur total.
30:58Ja, eben.
30:58Wie jetzt?
31:00Du redest die ganze Zeit nur von dir.
31:02Wie du dich freust, was du alles planst.
31:05Ist dir eigentlich klar, was es für mich bedeutet, dass ich schwanger bin?
31:08Das bedeutet, dass du Mutter wirst.
31:11Oder hast du im Biologieunterricht nicht aufgepasst?
31:13Kennen wir gleich ein Abo.
31:14Das ist kein Witz.
31:16Was ist los?
31:17Ich weiß überhaupt nicht, was dein Problem ist.
31:19Was mein Problem ist?
31:21Ich weiß noch nicht, ob ich das Kind bekommen will.
31:25Wir haben beide noch nicht mal das Abi, geschweige denn ein Studium oder eine Ausbildung.
31:29Ich brauche keine Ausbildung.
31:30Ich habe meinen Traumjob.
31:32Und mein, wenn ich so weitermache, dann kann ich in fünf Jahren in einer Profiliga spielen.
31:35Ja, du!
31:35Ich habe noch gar nichts.
31:40Außerdem wissen wir überhaupt nicht, wie das mit uns weitergeht und wie das alles wird in Braunschweig.
31:44Was meinst du damit, wie alles wird?
31:47Wir wollen doch zusammen sein, oder hast du da irgendwelche Bedenken?
31:49Nein, das meine ich auch nicht, Schatz.
31:51Ich bin 17.
31:53Ich bin so jung, um Mutter zu werden.
31:54Verstehst du das nicht?
32:01Die Ruhe tut wirklich gut nach dem ganzen Tova-Bohu in der Firma.
32:05Ich bin dir so dankbar, wie du heute das Ruder herumgerissen hast.
32:09Wenn ich mir vorstelle, dass die Belegschaft auch noch in Streik getreten wäre.
32:12Aber ich konnte nur so überzeugend sein, weil ich wusste, wir alle können nur gewinnen bei der Umstrukturierung.
32:17Ab heute ist das bestimmt auch jedem Mitarbeiter klar.
32:19Aber die Firma ist nicht das Einzige, was dich beschäftigt, oder?
32:26Schickt dich Christian?
32:28Nein.
32:28Ich schicke mich schon selbst, aber ich habe gerade mit ihm besprochen.
32:33Irgendwas gilt ich.
32:34Die Erinnerungen überfallen mich wie ein Blitz.
32:40Immer dieselben Bilder.
32:41Vor allem die aus der Hypnosesitzung.
32:43Als du dich an den Streit mit unserem Vater erinnert hast.
32:45Es ist schrecklich zu wissen, dass ich ihn und euch kaltblütig im Stich gelassen habe.
32:53Ja, aber Jana, du weißt doch gar nicht, ob das wirklich so war.
32:56Du kennst immer noch nicht deine ganze Geschichte.
32:58Du wirst deine Gründe gehabt haben, so zu handeln.
33:00Aber welche liebende Mutter würde so etwas tun?
33:02Es ist ein furchtbares Gefühl, nichts über sich selbst zu wissen.
33:08Diese Ungewissheit ist eine furchtbare Qual für mich.
33:13Darum wäre es vielleicht auch das Beste der Sache, auf den Grund zu gehen.
33:17Du meinst, ich soll die Hypnose-Therapie weitermachen?
33:23Über was soll ich finden?
33:26Ich weiß nicht, ob ich das verkrafte.
33:29Natürlich verkraftest du das.
33:30Denn du kannst nur dich selbst finden.
33:34Du warst früher kein anderer Mensch als heute.
33:35Der Charakter verändert sich nicht.
33:38Ja, vielleicht.
33:42Vielleicht mache ich es.
34:00Das ist eine kleine Überraschung für dich.
34:24Die du dir nach Feierabend verdient hast.
34:26Also, die wir uns verdient haben.
34:30Ich habe Ragu fargekocht.
34:32Wie damals, wenn du mich nur zum Wochenende besucht hast, weißt du noch?
34:36Und zum Nachtisch gibt es.
34:37Rate mal.
34:39Ach, Conny, ich weiß nicht mehr.
34:42Eine Käsetorte.
34:44Und, wie findest du das?
34:47Spitze.
34:47Erinnerst du dich gar nicht mehr?
34:50Das gab es doch immer zum Nachtisch.
34:52Nach dem Ragu und vor dem eigentlichen Nachtisch.
34:57Ja, ich erinnere mich.
35:00Weißt du, ich habe mir gedacht, jetzt, wo wir keine Geheimnisse mehr voneinander haben,
35:03können wir nochmal ganz von vorne anfangen.
35:07Komm.
35:07Jetzt sitze ich erst mal.
35:08Ich bin gleich wieder da, ja?
35:31Was willst du denn dann machen mit dem Kind?
35:36Ich weiß es nicht.
35:37Ich weiß nicht mal, was ich denken soll.
35:39Wie soll ich wissen, was ich tun will?
35:42Aber irgendeine Entscheidung müssen wir treffen.
35:46Entweder ja oder nein.
35:51Morgen ist erst mal der Arzttermin.
35:53Mitberatung.
35:55Möchtest du mitkommen?
35:57Auf alle Fälle.
36:00Es ist einfach der falsche Zeitpunkt.
36:04Sagen wir so, es ist einfach nicht der günstigste.
36:07Also wenn es so ist und wir uns für das Kind entscheiden sollten,
36:12also wenn du das bekommen willst, dann werde ich der absolute Super-Daddy.
36:15Kannst dich drauf verlassen.
36:19Trotzdem, du könntest ihr ein paar Jahre Zeit damit lassen.
36:21Hey Mann, Jonas, warum hast du es denn jetzt so eilig?
36:36Wir hängen den ganzen Tag hier ab, um die Kurven von deiner First Lady da anzuschauen.
36:39Und jetzt, wenn es richtig spannend wird, dann machst du die Mücke.
36:43Bitte.
36:44Entschuldige, Donna.
36:45Frau Kastelhoff, wollen Sie wirklich weiter mit diesem Holzklotz dort das Bett teilen?
36:54Ich meine, es gibt hier echte Alternativen.
36:55Halt bitte die Klappe, Timmy.
36:58Passen Sie auf, was Sie sagen.
36:59Ich habe Sie gewarnt.
36:59Sie sollten wirklich auf Ihren Freund hören.
37:05Beleidigung kann teuer werden.
37:08Bei mir ist eh nichts zu holen.
37:10Im Unterschied zu Ihnen.
37:12Frau Kastelhoff, Sie werden im Spa gebraucht.
37:14Jetzt gleich?
37:15Sofort.
37:15Kann das nicht warten?
37:16Ja, dann nein.
37:17Okay, ich gehe kurz in den Spa.
37:18Ich bin gleich weiter.
37:25Hey, hey.
37:26Ja, das war's.
37:27Abflugzimmer.
37:28Sie haben wirklich eine tolle Frau.
37:33Bemassen Sie es nicht.
37:34Sind Sie und Ihr Kumpel jetzt in der Eheberatungsbranche tätig, Lenz?
37:40Ja, so kann man es auch nennen.
37:42Mein Kumpel hat Ihre Frau schon zu einiges beigebracht.
37:46Was soll das heißen?
37:48Was hat er ihr beigebracht?
37:58Das war's.
38:10So, jetzt kommt es los.
38:29Nein, weiter.
38:32Nein, ich habe eine viel bessere Idee.
38:34Weißt du, was wir jetzt machen?
38:36Was?
38:37Wir gehen an den Strand Hüschel suchen
38:38und dann waffeln wir eine wunderschöne Kike für dich.
38:42Au, Jana.
38:49Jana?
38:52Alisa?
38:58Ist alles in Ordnung?
39:02Ich hatte gerade einen Traum.
39:05Du warst noch ganz klein
39:08und wir beide sind zusammen über eine Wiese gelaufen
39:13und haben gespielt
39:14und dann wollten wir Muscheln sammeln am Strand
39:18und wollten daraus eine Kette machen.
39:21Das war kein Traum.
39:23Das ist wirklich passiert.
39:25Ich habe noch ein Foto, wo ich genau diese Muschelkette trage.
39:28Du meinst, ich habe mich daran erinnert?
39:30Das war so ein schönes Gefühl.
39:33Siehst du?
39:34Es lohnt sich, wenn du dich deine Erinnerung stellst.
39:38Du meinst,
39:39weil sich nicht nur das Dunkel zeigt,
39:41sondern auch das Licht.
39:43Jana, du warst bestimmt eine wunderbare Mutter.
39:47Du bist es immer noch.
39:48Wenn ich jetzt die Augen schließe,
40:03könnte ich mir glatt vorstellen,
40:04nochmal 20 Jahre jünger zu sein.
40:07Und mir gegenüber sitzt dieser
40:09dieser schneidige Kerl mit der frechen Klappe,
40:13in den ich mich heiß über Kopf verliebt habe.
40:15Bernhard,
40:20brauchen wir nicht gleich nach oben gehen?
40:22Könne ich, kann ich.
40:24Ja, aber wieso denn nicht?
40:27Ich habe das nicht verdient.
40:29Das alles nicht.
40:31Aber Bernhard.
40:32Ich bin überhaupt nicht mehr der,
40:34an den du dich verliebt hast.
40:36Ich bin ein ganz anderer.
40:38Natürlich bist du nicht mehr der Gleiche.
40:41Aber ich war einfach heute Morgen so angetan,
40:43als ich dich dachte.
40:44Der Streik,
40:45zu dem ich heute aufgerufen habe,
40:48der war nicht meine Idee.
40:51Nicht?
40:52Wissen Idee war es dann.
40:56Es war die Idee von Oskar Kastelhoff.
40:59Er wollte die Umstrukturierung in der Firma verändern.
41:02Und ich musste für ihn springen.
41:06König, es hat sich überhaupt nichts geändert.
41:08Ich bin immer noch Oskars Handlanger.
41:11Dein erbärmlicher Lügner und Versager dazu.
41:16Vielleicht muss ich irgendwann mal keine Angst mehr vor meiner Vergangenheit haben.
41:27Du wirst dich noch an ganz viele schöne Dinge erinnern.
41:30Wollen Sie kneifen?
41:32Und was, wenn du verlierst?
41:33Auf diesem Platz bin ich unschlagbar.
41:36Noch können Sie sich zurückziehen,
41:37wenn Sie einer vernichtenden Niederlage entgehen wollen.
41:40Das Gleiche gilt für Sie.
41:41Ich habe jetzt das Ergebnis.
41:44Und?
41:44Und?
41:45Ist sie schwanger?
41:47Du wusstest.
41:47Du wusstest.
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