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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah.
00:30Ich muss gleich noch mal kurz weg, aber in zwei Stunden bin ich zurück.
00:36Alisa, willst du meine Frau werden?
00:40Ja, ich will.
00:44Christian, ich möchte nichts lieber auf der Welt als deine Frau werden.
00:50Wir wollen euch was mitteilen.
00:54Willst du?
00:56Ich freue mich so, Alisa.
01:00Als ich die Sachen mit Oliver aus Berlin geholt habe, da ist ich ihn sogar mit auf die Straße gerannt.
01:09Du bist immer noch genauso schön wie damals.
01:26Ich bin ein paar Säte von dir.
01:29Aber es ist niemals wie alt.
01:32Ich bin ein Millionen von dir.
01:35Aber wenn wir stark bleiben,
01:36ich weiß, wir werden es durch.
01:38Ich bin ein Millionen von dir.
01:41Aber wenn wir stark bleiben,
01:46ich weiß, wir werden es durch.
01:56Ja, darf ich vorstellen, das ist Selke Denker die leidenschaftliche Liebe meines Lebens.
02:00Spar dir das Geschleimer, Oliver.
02:02Damit ist jetzt Schluss.
02:03Ich habe deine Geschichten ein für alle Mal satt.
02:06Schatz, willst du die Leute hier wirklich langweilen mit den kleinen Staatsschwierigkeiten unserer Fernbeziehung?
02:11Staatsschwierigkeiten?
02:12Natürlich.
02:15Streite nie mit einem PR-Profi.
02:17Soll ich diesen Leuten mal die Augen über dich öffnen?
02:19Ich glaube, das ist nicht nötig.
02:21Oh, ist das peinlich.
02:22Oder fällt dir auch nur eine plausible Erklärung dafür ein, dass du mich in Berlin ge...
02:29Zumindest weiß er, wie man mit Frauen umgeht.
02:31Oh, Karl.
02:35Ja, naja.
02:36Küssen ist doch nicht die schlechteste Verteidigung, oder?
02:40Wenn Sie uns bitte entschuldigen würden.
02:41Ich wünsche noch einen wunderschönen Abend und wir gehen nach draußen.
02:44Ich kriege noch ein paar Ohrfeigen. Ich bin sicher, die habe ich verdient.
02:48Platz.
02:49Tja, das sieht ja nach einer rosigen Zukunft aus.
03:00Ach, spinnst du eigentlich komplett? Das waren meine neuen Chefs.
03:03Ja, und ich bin die tollste und einzige Frau in deinem Leben. Auf einmal.
03:08Nachdem du deinem Umzugshelfer gesagt hast, dass ich eine dieser Verrückten bin, die in Berlins Straßen Bäume und Autos anscheinen.
03:14Versuch ja nicht, dich rauszureden. Ich habe gerade in Mona Lisa mit dem jungen Mann gesprochen.
03:19Ha!
03:22Und dann kommt nichts.
03:24Wenn man dir die Phrasen nimmt, bleibt nur noch stille.
03:32Silke, das sind keine Phrasen.
03:34Lügner.
03:35Hast du nicht gemerkt, wie schwer das für mich war in letzter Zeit?
03:39Die gemeinsame Arbeit in der Agentur.
03:42Ein gemeinsames Privatleben. Und plötzlich Puff.
03:44Kein Job mehr.
03:46Ich war abhängig von dir, Silke. Und zwar in jeder Hinsicht.
03:50Dabei wollte ich dir was beweisen. Das will ich noch.
03:52Okay. Ich habe dich in Berlin auf der Straße gesehen. Und ich bin auch vor dir geflüchtet. Aber nur, weil ich es sonst nicht geschafft hätte.
04:06Ich will endlich auf eigenen Beinen stehen. Silke.
04:09Warum hast du mir das nicht einfach gesagt?
04:12Weil es niemals funktioniert hätte.
04:14Niemals. Ein Wort von dir.
04:16Ich hätte meinen kompletten Plan über den Haufen geworfen.
04:18Ich meine, wir haben noch eine Chance.
04:22Natürlich. Jetzt mehr denn je, wo ich endlich auf eigenen Füßen stehe.
04:28Ich bin nicht mehr auf der Tasche liegen.
04:33Und in der Zwischenzeit verleugnest du mich.
04:35Verleugnen? Bitte dich.
04:37Ich zitiere.
04:39Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen, das ist Silke Denker, die leidenschaftliche Liebe meines Lebens.
04:44Klingt das wie Verleugnen?
04:46Nein.
04:47Gib uns ein bisschen Zeit.
04:50Sobald ich hier auf eigenen Füßen stehe, wird es leichter.
04:54Für uns.
05:02Warum falle ich auch immer auf einen PR-Profi rein?
05:05Weil ich ein guter PR-Profi bin.
05:09Leider.
05:12Ich melde mich bei dir.
05:14Versprochen.
05:15Und jetzt muss ich erst noch ein bisschen an meiner Karriere basteln.
05:21Okay?
05:24Ich warte auf dich.
05:25Ich warte auf dich.
05:39Puh.
05:40Da haben Sie ja gerade noch mal so die Kurve gekriegt.
05:42Hey.
05:43Hey.
05:44Hey.
05:45Ich hätte nicht gedacht, dich so schnell wiederzusehen.
05:46Vorhin, als die Castellops gekommen sind, hast du dich ja kaum verabschiedet.
05:51Weißt du, ich wollte jetzt keine Laola starten.
05:52Ich dachte, das wäre dir vielleicht peinlich für deine Arbeitgeber.
05:53Du bist ja wirklich in guten Manieren nicht zu überbieten.
05:54Oh, man tut was man kann.
05:55Man kann es aber auch übertreiben.
05:56Was?
05:57Was?
05:58Na, das mit der Langsamkeit und der vornehmen Zurückhaltung.
05:59Was?
06:00Na, das mit der Langsamkeit und der vornehmen Zurückhaltung.
06:01Du bist ja wirklich in guten Manieren nicht zu überbieten.
06:02Oh, man tut was man kann.
06:03Was?
06:04Na, das mit der Langsamkeit und der vornehmen Zurückhaltung.
06:05Ein bisschen rügelhaft kommt manchmal sogar ganz gut.
06:06Zumindest bei mir.
06:07Ich weiß gar nicht, was du meinst.
06:08Dann muss ich es dir wohl zeigen.
06:09Sonst eiern wir hin, ist das ja noch rum.
06:10Und das mit der Verwaltung.
06:11Ja, und da sind die Castellops gekommen, dann hast du dich ja kaum verabschiedet.
06:12Ich wollte jetzt keine Laola starten.
06:13Ich dachte, das wäre dir vielleicht peinlich für deine Arbeitgeber.
06:16Du bist ja wirklich in guten Manieren nicht zu überbieten.
06:18Oh, man tut was man kann.
06:19Man kann es aber auch übertreiben.
06:22Was?
06:23Na, das mit der Langsamkeit und der vornehmen Zurückhaltung.
06:27Ein bisschen rügelhaft kommt manchmal sogar ganz gut.
06:30Zumindest bei mir.
06:32Ich weiß gar nicht, was du meinst.
06:33Dann muss ich es dir wohl zeigen.
06:35Sonst eiern wir hin, ist das ja noch rum.
06:37So sieht also das Privatleben von Oliver aus.
06:46Also, ich denke, das geht uns wirklich nichts an.
06:49Wenn es uns so öffentlich präsentiert wird.
06:52Der Regen ist jedenfalls wunderschön.
06:53Passt du zu seiner Besitzerei?
06:55Weißt du schon, wo du den Inger machen lassen willst?
06:57Ich könnte dir da...
07:00Die Firma, entschuldigt.
07:03Hast du der Lauf?
07:06Was?
07:08Wo?
07:09Vor dem Verwaltungsgebäude.
07:12Ich komme sofort.
07:14Ja, bis gleich.
07:17Die Speditionsfirma hat neuen Quarzsand geliefert.
07:20Ja, den brauchen wir ganz dringend.
07:22Wir wollen morgen mit der neuen Kristallschmelze anfangen.
07:24Dummerweise haben sie ihn genau vor dem Verwaltungsgebäude abgeladen.
07:27Was? Aber das ist Sand im Wert von mehreren Tausend Euro.
07:29Ja, sie haben es gerade erst entdeckt. Ich fahre sofort hin.
07:31Wie, komm mit?
07:33Aber eure Verlobungsfeier...
07:34Das macht doch nichts.
07:35Das ist Alisas erster großer Auftrag.
07:37Natürlich in Verbindung mit Kastellhoff-Optik.
07:40Und das ist ja spätestens seit heute ein großes Familienunternehmen.
07:45Theresa?
07:45Stopp, Schatz, nein!
07:52Sie sollte Theresa doch längst hochgebracht haben.
07:54So schwer ist sie doch gar nicht.
07:55Trotzdem.
07:56Und du rufst mich wirklich an, ja?
07:58Natürlich rufen wir sie an, wenn sie ihre Aufgaben mal wieder vergessen haben.
08:01Vergess der Lauf.
08:02Mit Frau.
08:04Und Gepäck immer noch.
08:05Sie haben ja hoffentlich Terezas Privatnummer.
08:18Arbeiten Sie schon lang hier?
08:20Lange genug.
08:23Und wie sind die Kastellhoffs so?
08:24Als Chefs.
08:27Warum wollen Sie das wissen?
08:29Nur so, ich wollte mich jetzt mal informieren.
08:30Ich bin der neue PR-Chef bei Kastellhoff-Optik.
08:34Ich weiß.
08:36Trotzdem wurden Sie nicht zur Verlobungsfeier von einem des Chefs eingeladen?
08:42Also erstens mal ist das eine Privatfeier.
08:44Und zweitens...
08:46Sagen wir einfach, ich bin kein großer Fan von Verlobungsfeiern.
08:49Weil Sie immer mit Alisa Lenz zusammen waren?
08:57Treffer.
08:59Gut informiert.
09:01So was spricht sich rum.
09:04Machen Sie sich aber nichts draus.
09:06Irgendwie scheinen alle attraktiven Junggesellen Schönroders ihr Herz an Alisa Lenz verloren zu haben.
09:13Okay, okay, okay.
09:15Jetzt bin ich dran.
09:15Sie sind nicht auf die Verlobungsfeier eingeladen, weil Sie mal was mit Christian Kastellhoff hatten.
09:24Treffer.
09:25Da.
09:27Ich war so eine Art Übergangslösung.
09:31Kennen Sie das nicht?
09:32Es gibt so Phasen der Unsicherheit.
09:34Eine Beziehung scheint sich dem Ende zuzuneigen oder steckt sonst irgendwie in einer Krise.
09:38Ja, ja, kenn ich.
09:39Und dann sucht sich einer der beiden jemand anderen.
09:41Oft endet die Beziehung dann tatsächlich.
09:43Aber manchmal wird den beiden klar, dass sie wirklich zusammengehören.
09:48Was an den Gefühlen der Übergangslösung natürlich nichts ändert.
09:53Na, ganz im Gegenteil.
09:58Oliver.
10:00Freut mich.
10:00Gabi.
10:01Oh Gott, Steuerprüfungen sollten echt verboten werden.
10:15Ist halt sowieso niemand so viel an Vaterstaat wie wir Deutsche.
10:18Sag mal, Lipkloss, den kannst du nicht absetzen.
10:21Lipkloss gehört zur Berufsbekleidung einer Kellnerin.
10:24Zur Kleidung?
10:25Ein Lippenstift?
10:25Ja, dann ist es eben Ausstattung.
10:28Jedenfalls gehört es zum Berufsbedarf.
10:31Und wenn wir endlich mal Mona anrufen und nachfragen würden...
10:33Untersteh dich.
10:35Mona hat andere Sorgen als dich und dein Lipkloss.
10:38Robert.
10:40Hi.
10:41Hi.
10:41Und?
10:42Ich hab kapiert, dass du recht hast.
10:44Ich werde mich ab jetzt voll auf Teresa konzentrieren.
10:46Aha.
10:47Ja, sie will Fotografin werden, wie ich auch.
10:50Du, Gemeinsamkeiten sind eine gute Basis.
10:53Eben.
10:54Und sie ist genauso begabt wie ich.
10:56Sie ist draufgängerisch und ein bisschen verrückt und selbstbewusst und...
11:02Dana Kasteloff ist zurück.
11:04Ja, ist sie.
11:06Aber das hat doch mit Teresa nichts zu tun.
11:08Du willst dich mit Teresa nur ablenken.
11:10Dana ist abgehakt, Robert.
11:11Abgehakt sieht anders aus.
11:12Kann es sein, dass bei Mona ein Mann wohnt?
11:23Du hast bei Mona angerufen.
11:25Ja, ich weiß nicht.
11:26Da war ein Mann dran.
11:27Ich kann kein Italienisch.
11:28Blödsinn.
11:28Du hast dich verwählt.
11:30Also abgehakt sieht anders aus.
11:32Komm schon, Robert.
11:34Ruf sie an.
11:42Pronto.
11:51Oder?
11:52Lorenzo Parla.
11:54Mona Schlesner.
11:58Also diese Frau ist einfach so in eurer Verlobungsfeier reingeplatzt.
12:01Ja.
12:01Reichlich dramatischer Auftritt, wenn du mich fragst.
12:04Und ziemlich peinlich.
12:06Für Oliver Wolter.
12:08Ich drücke Alisa und Christian jedenfalls alle Daumen.
12:11Dass sie nicht irgendwann so enden, wie Bernhard und ich.
12:14Bernhard!
12:15Hatten wir nicht ausgemacht, dass du nicht mehr einfach so hier reinplatzt?
12:18Wenn du schon nicht anrufst, dann klingel wenigstens.
12:22Sag mal, was machst du da?
12:23Das gehört doch alles mir.
12:25Ich hab dir gesagt, such deinen Kram zusammen.
12:27Jetzt mach ich das eben.
12:29Ja, aber so geht das nicht.
12:29Wo soll ich denn hin damit?
12:31Bernhard, du brauchst sowieso endlich eine eigene Wohnung.
12:33Und was du nicht mitnehmen willst, das kannst du ja verkaufen.
12:38Verkaufen?
12:38Das hast du doch nicht zu entscheiden.
12:40Das war doch nur ein Vorschlag, Herr Hund.
12:43Hi.
12:45Sorry, die Tür stand offen.
12:47Was ist denn hier los?
12:48Deine Mutter schmeißt meine Sachen raus.
12:49Ich stelle sie vorläufig in den Keller.
12:51Ohne mich zu fragen.
12:52Da muss ich dich auch nicht fragen, Bernhard.
12:54Hast du mich gefragt, als du vor meiner Haustür im Auto kampiert hast?
12:56Ja, genau.
12:57Und das Auto, das wird gerade abgeschleppt.
13:00Darüber sprechen wir noch.
13:01Eigentlich sieht es die Geschäftsleitung nicht so gerne, wenn die Angestellten hier sitzen und was trinken.
13:16Ich hab einen ganz guten Draht nach oben.
13:18Außerdem haben wir ja, bitteschön, eine wichtige Besprechung.
13:22Und die Verlobungsfeuer scheint auch schon vorbei zu sein.
13:25Das wundert mich nicht.
13:30Champagner?
13:31Zwei Champagner, bitte.
13:32Sehr gut.
13:34Okay.
13:36Worum geht es also in unserer wichtigen Besprechung?
13:39Zwei Dinge.
13:40Erstens, um die große Liebe.
13:42Zweitens, wie man sie bekommt.
13:43Du musst es ja wissen mit der großen Liebe.
13:47Meinst du wegen Silke, ja?
13:50Sagen wir einfach, Silke ist eine Art Übergangslösung.
13:55Aber eigentlich liebst du Alisa Lenz.
13:58Ich will, dass sie glücklich wird.
14:00Mit dir?
14:03Deshalb mache ich mir Sorgen um sie.
14:05Nicht, weil du sie wieder zurückhaben willst?
14:07Klar will ich sie wieder zurückhaben.
14:09Aber vor allem will ich Schlimmeres verhindern.
14:12Manchmal führen vollkommen nebensächliche Umstände dazu,
14:15dass zwei Menschen aneinander gekettet werden
14:17und dass ein Leben lang die überhaupt nicht untereinander bestimmt sind.
14:21Schicksal.
14:23Äußere Zwänge.
14:25Äußere Zwänge?
14:27Bei Alisa und Christian?
14:29Die sehen total glücklich aus.
14:31Harmonisch und verliebt.
14:32Richtig.
14:33Du sagst es, sie sehen so aus.
14:35Aber die Dinge sind nicht immer so, wie sie aussehen.
14:38Hallo, ich bin PR-Profi.
14:39Ich weiß sowas.
14:40Hinter dieser Beziehung stehen massive familiäre und vor allem finanzielle Interessen.
14:48Ja, da geht es um das Erbe der Kastellows.
14:51Da geht es um die Zukunft der Firma.
14:53Dankeschön.
14:55Wir waren arrangierte Ehen völlig normal.
14:58Da hat einfach nur mal die Tochter der Haupterbin den Sohn des Patricia Eichen geheiratet.
15:02Das war gut für die Familie, das war gut für die Firma, aber für Christian und Alisa?
15:09So habe ich das noch gar nicht betrachtet.
15:10Ja, ja, solltest du aber mal.
15:14Verstehe mich nicht falsch.
15:15Ich wünsche Christian und Alisa wirklich alles Glück dieser Erde,
15:18aber ich weiß, dass sie es nicht finden werden.
15:20Zumindest nicht miteinander.
15:21Ich wäre Christian ja mit dir glücklich.
15:33Prost.
15:33Das gibt es doch gar nicht.
15:51Ich stelle dir einfach mal den Wagen ab.
15:52Diesen Kaff.
15:53Verfluchte Hundebande.
15:56Was?
15:56Das war ja klar, dass sie nun auch noch meinen Hund beleidigen.
16:01Komm, Waldi, der Mann ist böse.
16:04Böse?
16:05Verschwinden Sie sie!
16:06Dann halt nur, lass doch die Nachbarn in Ruhe.
16:09Entschuldigen Sie bitte, Frau Neumann.
16:11Ist in Ordnung.
16:13Das ist alles deine Schuld.
16:14Erst nimmst du mir mein Haus weg und jetzt auch noch mein Auto.
16:16Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich einen Abschleppdienst angerufen habe.
16:19Dann wäre das Angst!
16:21Ja, keine Ahnung, wer das war.
16:23Aber so wie du die Nachbarn behandlst, ist es auch kein Wunder, wenn die dich loswerden wollen.
16:26Ach, die einzige, die mich hier loswerden will, ist meine eigene Frau.
16:28Ich will mich von dir trennen, Bernhard.
16:30Und zwar mit Anstand und Würde.
16:32Aber das ist mit dir anscheinend leider nicht möglich.
16:33Müsst ihr das hier draußen austragen?
16:35Das ist ja total peinlich.
16:36Halt dich da raus.
16:37Wegen dir kam doch der ganze Streit.
16:41Caro.
16:44So springst du nicht mit unserer Tochter...
16:46mit meiner Tochter um.
16:48Bernhard, es reicht.
16:50Endgültig.
16:51Schluss.
16:53Ja, dann, dann.
16:56Dann, dann geh doch!
17:08In der Spedition ist keiner mehr.
17:11Für heute haben Sie noch Unwetter angesagt.
17:13Also wenn der Sand nass wird, dann leidet die Rieselfähigkeit.
17:15Wir müssen vielleicht die ganze Ladung bequafeln.
17:17Und die Produktion für Bellhofen unterbrechen.
17:19Soll ich Bellhofen anrufen und um einen Aufschub der Lieferfrist bitten?
17:23Wäre vielleicht sinnvoll.
17:25Ja, aber nicht so günstig für unsere Zusammenarbeit, wenn es stimmt, was Oliver sagt und er gerade nicht so zufrieden mit uns ist.
17:30Aber Lisa, wir haben kaum eine andere Möglichkeit.
17:33Ohne Quarz dann keine Kristallschmelze und unsere Vorräte an Kristallglas sind fast erschöpft.
17:37Es sei denn, wir bringen den Sand selbst in die Fabrik.
17:43500 Kubikmeter Sand.
17:45Das ist wertvolles Rohmaterial.
17:46Das können wir nicht einfach verschwenden.
17:48Jeder schnappt sich eine Sackkarte und wir retten, was zu retten ist, bevor der Regen kommt.
17:51Karren stehen im Lager.
17:53Okay.
17:54Okay.
17:54Lorenzo.
18:14Mona wohnt mit einem Lorenzo zusammen.
18:17Aber du wohnst doch auch mit Alisa und mir zusammen.
18:20Ja, Betty, aber in Italien ist wirklich nicht ganz so üblich.
18:22Ja, da muss ich es noch durch so einen blöden Zufall erfahren.
18:26Frauen.
18:29Trotzdem werde ich Teresa nochmal eine Chance geben.
18:31Bestimmt ist das dieser schmalzlockige Sportwagenfahrer, von dem hat Mona immer geschwärmt.
18:36Teresa passt einfach viel besser zu mir als Dana.
18:38Diese Aufschneider passt überhaupt nicht zu Mona.
18:40Dana kann so gefühlskalt sein.
18:42Man tut doch nur so heißblütig.
18:44Ihr geht es immer nur ums Geld.
18:46Mona?
18:48Nein, Dana.
18:50Herr Jonas, Dana wohnt mit ihrem Mann zusammen.
18:53Glaub mir, das bedeutet etwas.
18:55Ich weiß.
18:56Und deshalb konzentriere ich mich jetzt auf Teresa.
18:59Mit ihr ist alles einfacher.
19:01Sie ist nett zu mir, sie küsst mich.
19:03Ja, weißt du, sie hat mal gefragt.
19:05Wie, was denn?
19:06Ja, wohnt sie allein.
19:07Keine Ahnung.
19:08Ja, dann frag sie das als allererstes.
19:10Und wenn sie dir etwas verschweigt, dann ist das kein Sinn.
19:13Verstehst du?
19:14Kein Sinn.
19:14Sonst hast du das gleiche Chaos wie mit Dana.
19:17Und Mona.
19:18Mona.
19:18Herr Wolter, das ist ja nett, ob Sie uns helfen wollen.
19:38Da steht noch eine Sackhalle.
19:39Gut, und was gibt's denn?
19:43Na, Herr Wolter, wollen Sie mit anpacken?
19:46Oliver, wo hast du denn deine leidenschaftliche Freundin gelassen?
19:49Wie hieß sie noch?
19:50Silk.
19:52Ich musste zurück nach Berlin.
19:53Er hat einen wichtigen Termin.
19:54Wenn sie so schleppt, wie sie urfeigt, schade.
19:58Sehr schade.
20:00Und du kommst, um uns zu helfen?
20:02Genau.
20:02Ja.
20:03Nein.
20:04Egal.
20:08Ich wollte eigentlich wieder nochmal über diesen Bellhofenauftrag sprechen.
20:11Alisa, Mama hat einen gerufen.
20:12Ein Atom hat über einen mörderischen Krach mit seiner Frau.
20:15Dann geh doch ruhig und kümmere dich.
20:17Das Wetter scheint dir zu halten.
20:19Wir kommen schon klar.
20:21Bist du sicher?
20:23Klar.
20:23Oliver löst dich ja jetzt ab.
20:25Und über Bellhofen können wir auch beim Sandschleppen reden.
20:27Stimmt's?
20:28Ich verausgabe mich immer wieder gern.
20:30Nur ein Scherz.
20:32Mich hauen, ja?
20:40Danke, dass Sie mir noch einen Tee machen.
20:42Ist doch mein Job.
20:45Den nimmt meine Oma immer gegen Übelkeit.
20:47Der wirkt Wunder.
20:48Aha.
20:53Schmeckt der Tee?
21:11Ja.
21:19Tut mir leid, dass mein Mann vorhin so streng zu Ihnen war.
21:22Schon gut, Frau Kastelhoff.
21:25Obwohl, Sie waren ja so vergnügt mit Jonas Lenz.
21:28Da kann man sich kaum vorstellen, dass Ihnen so etwas die gute Laune verderbt.
21:32Ja.
21:33Mit Jonas gibt's immer was zu lachen.
21:35Der hat so eine witzige Art.
21:44Ja.
21:44Ja, dann wünsche ich Ihnen noch viel Spaß.
21:45Ich würde sagen, gute Arbeit.
21:53Also, ich freue mich schon auf den Muskelkater.
21:54Und Sie, Herr Walter?
21:55Ich habe mir eigentlich überlegt, dass ich morgen für so eine Art Einstein feiere im Country Club.
21:59Für die Abteilungsleiter, für Sie.
22:02Meine Arbeit vorzustellen, ist bestimmt ganz gut fürs Betriebsklima.
22:07Wenn du meinst, du kannst trotz Muskelkater noch ein Glas Säcke stellen.
22:09Ich hoffe, nicht nur ich.
22:11Ihr müsst auch kommen, ist doch klar.
22:13Wir können uns ja mal kurz bitten lassen.
22:15Irgendwo müssen wir ja früh stecken.
22:16Aber dann muss ich mich dringend um die Wünsche von Bellenhofen kümmern.
22:19Okay.
22:20Bis morgen früh.
22:21Schönen Abend.
22:25So eine Verlobungsfeuer macht uns so schnell keiner nach.
22:28Also mit dir würde ich mich auch an der Kiesgrube verloben oder mitten in der Büste.
22:36Hast du den Ring abgenommen?
22:38Nein.
22:39Oder doch?
22:42Oh Gott, bitte nicht.
22:43Wie, du wünschst dir nichts zum Geburtstag?
22:54Du wirst 18, volljährig.
22:57Kannst Autofahrer machen, was du willst.
23:00Ja.
23:00Und was soll ich mir dann jetzt noch wünschen?
23:03Jetzt lass uns lieber nochmal den Stoff hier durchgehen.
23:05Ey, das glaube ich jetzt echt nicht.
23:07Jeder wünscht sich was zum 18.
23:09Na also, du weißt was.
23:16Ich sehe es dir genau an.
23:18Hm.
23:20Ich habe nur nachgedacht.
23:23Ach komm, jetzt sag schon.
23:24Papa hat mir versprochen, mit mir in die USA zu fliegen.
23:32Und mit mir den Nachfolger des Hubble-Teleskops anzusehen.
23:36Hey.
23:38Dein Vater sieht dir bestimmt von oben zu.
23:39Eltern sind echt scheiße.
23:44Hey, wir waren gerade bei...
23:45Ihr wisst überhaupt nicht, wie peinlich das ist.
23:47Absolut unterirdisch.
23:49Meine Mutter und Bernhard tragen ihre Trennung auf offener Straße aus.
23:52Haben sie sich gestritten?
23:53Gestritten?
23:55Angebrüllt.
23:55Ganz schön, Roda darf zuhören, wenn die ihre schmutzige Wäsche waschen.
23:59Ich bin echt froh, dass ich aus diesem Irrenhaus raus bin und jetzt hier wohne.
24:02Ja, das merkt man, dass du dich wie zu Hause fühlst.
24:04Ich würde mich überall zu Hause fühlen.
24:06Hauptsache ich muss mit denen nie, nie wieder was zu tun haben.
24:10Zumindest mit Bernhard, mit denen bin ich echt durch.
24:12Meine Mutter kann froh sein, dass der endlich weg ist.
24:14Wenn er endlich weg ist.
24:19Kommen Sie erst mal rein, Herr Hund.
24:22Möchten Sie einen Tee?
24:24Ja.
24:25Setzen Sie sich.
24:28Mein Wagen ist weg.
24:29Abgeschleppt.
24:31Und ich habe kein Geld, ihn einzulösen.
24:32Ich bin quasi obdachlos.
24:36Sie können erst mal hier übernachten.
24:38Das ist überhaupt kein Problem.
24:39Ich weiß überhaupt nicht, was in Sie gefahren ist.
24:41So kenne ich Conny gar nicht.
24:43Meine Möbel, mein Job, mein Auto.
24:45Alles hat sie mir genommen.
24:46Und sie scheint auch noch Spaß darin zu haben.
24:48Also Ihren Job haben Sie verloren, weil Sie Oscar Castell auf 50.000 Euro gestohlen haben.
24:52Aber ich habe den Diebstahl doch nur wegen Conny zugegeben.
24:55Conny wollte, dass ich ehrlich bin.
24:56Und zum Dank dafür setzt sie mich vor die Tür.
24:58Das ist doch nicht fair.
25:01Sie zerstört mein ganzes Leben.
25:02Sie, sie macht alles kaputt.
25:04Irgendjemand muss diese Frau doch endlich mal stoppen.
25:12Tut mir leid, Herr Letz.
25:13Ich bin manchmal aufbrausend.
25:14Schatz, wir haben den Weg wirklich schon dreimal abgesucht.
25:31Aber irgendwo muss der doch sein.
25:34Wenn wir nur gründlich genug suchen, dann finden wir ihn auch.
25:36Und den Metalldessen auf jeden Fall.
25:37Ich kann mich nicht mehr sagen.
25:58Ist nicht so schlimm.
26:28Du spielst Hausmann?
26:38Wenn mein Nachwuchs dir so viel Kummer macht.
26:40Ist dir immer noch übel?
26:41Es geht schon wieder, danke.
26:43Ich möchte trotzdem, dass du dich hinlegst und ausgust.
26:46Der Flug von den Kanaren war wohl etwas zu viel für dich.
26:50Aber morgen gehe ich wieder in den Country Club.
26:52Von mir aus musst du da gar nicht mehr hin.
26:54Oskar, das Thema hat mich schon.
26:55Ich bin schwanger und nicht krank.
26:58Heute schon.
26:59Aber dieser Job als Geschäftsführerin macht mir wirklich Spaß.
27:03Lassen Sie sich streiten.
27:06Pack lieber das hier aus.
27:09Für mich?
27:10Für euch.
27:11Damit du auch weißt, für wen du das alles hier durchmachst.
27:17Ach, Oskar.
27:27Danke.
27:38Du bist immer noch davon überzeugt, dass es ein Junge wird?
27:42Oskars Liebling wird es in jedem Fall.
27:44Was ist das?
28:09Na, was sieht's denn aus?
28:10Ja, schon klar, aber was macht er hier?
28:15Bäume sägen.
28:16Alles deutsche Eichen mit mindestens einem Meter Durchmesser.
28:19Ha, ha.
28:20Du weißt doch ganz genau, wie ich das gemeint habe.
28:23Man, er pennt hier, weil er sich mit seiner Frau gestritten hat.
28:25Und du kaufst den Grundstück auf dem Mond?
28:31Für 29,95?
28:33Ja, das ist die kleinste Größe.
28:35Am liebsten würde ich gleich ein großes Grundstück kaufen.
28:37So mit 10.000 Quadratmetern.
28:38Willst du jemanden auf den Mond schießen, oder?
28:43Nee, ich brauch ein Geburtsgeschenk für Tamara.
28:47Oh.
28:48Tja, was schenkt man einem Mädchen, das schon alles hat?
28:50Und das nichts will.
28:54Aber hier, ein roboterarm Baukasten?
28:57Eine Brennstoffzelle?
28:59Alter.
29:00Das ist ein Prototyp aus einem echten Wissenschaftslabor.
29:04Mann, Tamara steht da auf so einem Kram.
29:05Ja, aber genau deswegen solltest du ihr ein Geschenk machen mit Spaßfaktor.
29:11Und natürlich was Romantisches.
29:13Ja, es gibt auch Grundstücke für Venus.
29:15Mein Gott, jetzt lass doch mal dein blödes Weltall.
29:17Kannst du ihr nicht irgendwas Irdisches schenken?
29:21Pass auf, ich hab's.
29:24Du schenkst dir Teresas Roller.
29:26Das ist doch die Freiheit pur.
29:28Ja, stimmt, den fand sie ganz cool.
29:31Und im Braunschweig könnte sie den auch gut gebrochen.
29:33Glaubst du, Teresa verkauft den?
29:35Ich weiß es sogar.
29:36Sie braucht nämlich Geld für ihre Fotoausrüstung.
29:39Ja.
29:40Und wie viel soll der kosten?
29:43Weißt du was?
29:44Ich rede mal mit ihr.
29:45Ich bin mir sicher, dass sie dir einen guten Preis macht.
30:01Wie vom Erdboden verschluckt.
30:03Also mehr als die halbe Nacht alles gründlich absuchen können wir auch nicht machen.
30:09Wahrscheinlich liegt er im Country Club und morgen früh finden ihn die Putzfrau.
30:12Aber wir haben ihn doch noch angeguckt, bevor wir gegangen sind.
30:15Und vor allem im Atelier, als du beim Spediteur angerufen hast, da hab ich auch noch dran gedreht, glaube ich.
30:19Das ist doch nur ein Symbol.
30:21Dafür, dass wir zusammengehören.
30:23Das tun wir aber auch so.
30:24Also ich brauch kein Symbol, weil ich weiß, dass ich dich liebe.
30:28Wie verrückt.
30:29Ich liebe dich auch.
30:30Du wolltest besprechen.
30:58Ja, ich hab noch mal über deinen Plan nachgedacht.
31:02Ich finde es reichlich kindisch.
31:05Ich möchte keine angehende Ehe zerstören.
31:07Ich verstehe dich.
31:10Ich hab auch lange darüber nachgedacht.
31:12Könntest du mir glauben?
31:14Aber ich sehe einfach keine andere Möglichkeit.
31:18Hm?
31:19Du liebst Christian.
31:21Ich liebe Alisa.
31:23Wollen wir wirklich zuschauen, wie die beiden sich in eine arrangierte Ehe drängen lassen?
31:27Hm?
31:27Es könnte doch alles so einfach sein.
31:31Wir könnten alle glücklich werden.
31:32Du mit Christian, ich mit Alisa.
31:37Hey, sie ist sportlich.
31:40Konkurrenz.
31:40Verlebtes Geschäft.
31:42Wenn die Beziehung der beiden wirklich so heile und so intakt ist, wie du denkst,
31:45tja,
31:46dann kann nicht so niemand auf der ganzen Welt die beiden auseinanderbringen.
31:49Wenn wir merken sollten,
31:54dass es bei den beiden so ist,
31:56dann hören wir sofort auf.
31:59Versprochen.
32:02Na gut.
32:03Ich sehe sportlich.
32:05Was soll ich tun?
32:05Hm.
32:19Oh, Jonas, musst du mich immer so erschrecken.
32:36Ja, weil du total süß dabei aussiehst.
32:39So, so.
32:40Jetzt bist du nur gekommen, um mir das zu sagen, hm?
32:42Äh, nicht nur.
32:45Ich wollte dich eigentlich was fragen.
32:47Deinen Roller, ähm, wie viel willst du denn dafür?
32:50Wieso? Willst du den haben?
32:52Nein.
32:52Lars, ähm, mein kleiner Bruder,
32:54sucht nach einem tollen Geschenk für seine Freundin und, ähm...
32:56Es ist ja total lieb, dass du das für mich mit willst.
32:58Theresa.
33:00Ah, Jonas.
33:02Das ist ja eine Überraschung.
33:03Guten Morgen.
33:04Guten Morgen.
33:05Und warum kommst du nicht zur Vordertür rein?
33:07Naja, dann wäre es ja keine Überraschung mehr gewesen.
33:11Naja, jedenfalls freue ich mich, wenn du mit mir frühstückst.
33:13Geh doch schon mal raus auf die Terrasse.
33:15Ich komme gleich nach.
33:15Ich muss nur noch kurz was mit Theresa besprechen.
33:17Okay.
33:28Danke, das reicht.
33:29Ach, das kann doch unmöglich genug sein.
33:33Sagen Sie einfach Halt.
33:33Halt.
33:53Ich wollte sowieso nur Brot.
33:56Und, entschuldigen Sie.
33:57Nein, nein, das ist überhaupt kein Problem.
34:00Nimm du den Rast für dich, Schatz.
34:01Danke.
34:10Fehlt irgendetwas?
34:14Ketchup.
34:15Ich esse mein Rührei.
34:17Immer mit Ketchup.
34:18Das haben wir leider nicht.
34:20Ja, es wäre auch ein guter Zeitpunkt, mal mit alten Gewohnheiten zu brechen.
34:25Ja, natürlich ist er im Recht.
34:26Deine Marmelade sieht wirklich lecker aus.
34:35Bisschen neues Rezept.
34:37Aber Mist.
34:42Sagen Sie, Herr Hund, ist das eigentlich Ihr Hemd?
34:46Nein, nein.
34:48Naja, alle seine Sachen waren schmutzig.
34:51Und die anderen Kleider sind alle im abgeschleppten Wagen.
34:54Und da dachte ich, wo du...
34:55Ach so, da dachtest du.
34:58Ich esse, ich esse, es tut mir leid.
35:00Ich hoffe, es macht dir nichts aus.
35:02Nein, nein, das ist, das ist in Ordnung.
35:04Hallo.
35:26Hi.
35:27Hallo.
35:29Und?
35:29Wie war dein Urlaub?
35:32Schön.
35:34Erholsam.
35:36Du siehst aber trotzdem blass aus.
35:40Das Fax, in dem die Speditionsfirma sich für den Vorgang entschuldigt, liegt bereits vor.
35:44Ach, du bist dann so unzuwärst.
35:47Ich hoffe, wir stören da nicht.
35:49Rundsinn.
35:51Dann, Schatz, du sollst es doch eigentlich im Bett bleiben.
35:57Kaffee für Sie?
36:00Gerne.
36:01Aber haltst du nicht wieder so viel Arbeit auf direkt nach dem Urlaub?
36:07Und Sie wollen uns jetzt öfter besuchen, trotz unserer langweiligen Geschäftsthemen?
36:11Wissen Sie, so langweilig finde ich es ja eigentlich gar nicht.
36:15Wer gerne Golf spielt, der interessiert sich doch auch fürs Geschäft.
36:20Ach, apropos, hast du es dir eigentlich nochmal überlegt, ob du ein Werkpraktikum bei Castell auf Optik machen willst?
36:24Ach, nein, noch nicht. Ich brauche noch etwas Bedenkzeit.
36:27Aha.
36:28Zu weit reicht die Interesse dann wohl doch nicht.
36:31Gar nicht.
36:33Danke.
36:35Fühlst du dich nicht tot?
36:36Nein, das ist alles gut. Mir ist nur ein bisschen schwindelig.
36:39Soll ich Paul anrufen?
36:40Paul, kommst du nicht hoch.
36:42Christian hat schon kurz nach unserer ersten Begegnung geahnt, dass wir zusammengehören und deshalb den Ring gekauft.
37:04er hat ihn die ganze Zeit aufgehoben und ich verliere ihn gleich am ersten Tag und merke das noch nicht mal. Das gibt es doch einfach nicht.
37:12Jetzt füppelt er auf.
37:19Er hängt Zeit lang in der Firma auf. Vielleicht findet ihn ja doch noch jemand.
37:22Mach das, aber mach dich nicht verrückt. Wie gesagt, es ist nur...
37:25ein Symbol, ich weiß.
37:28Aber so ein Symbol symbolisiert eben auch etwas. Etwas, das alle Welt wissen soll.
37:34Oliver's Einstein fängt gleich an.
37:36Müssen wir da wirklich hin?
37:37Als Firmenchef habe ich auch gewisse Verpflichtungen. Wir sollten uns wenigstens kurz blicken lassen.
37:44Stimmt. Sonst könnte Oliver noch denken, ich hätte doch ein Problem mit seiner Anwesenheit.
37:48Danna Kasselhoff ist übrigens wieder da.
38:15Also, sie ist aus ihrem Urlaub wieder zurück. Sie könnte hier jeden Moment aufkreuzen.
38:21Ach was.
38:23Ich habe übrigens mit Teresa über den Roller gesprochen. Sie will 700.
38:27Was?
38:28Ey, entschuldige mal. Erstens ist das ein absoluter Freundschaftspreis und zweitens bist du doch bald Profikicker.
38:33Ja, aber jetzt im Moment bin ich nur Abiturient.
38:38Obwohl, ich könnte die Braunschweiger Kickers mal fragen, ob sie mir ein erstes Gehalt vorschießen.
38:41Und Mama und Papa haben so eine Art Ausbildungskonto für mich angelegt.
38:46Na ja, da könnte ich mir bestimmt 200 oder 300 Euro abheben.
38:49Also, Theresa braucht das Geld genauso dringend wie du.
38:52Also, schlag ein oder lass es.
38:53Okay.
39:02Ich werde weder Köchin noch Waschfrau für Bernhard spielen.
39:10Du hast gesagt, dass ich mich um ihn kümmern soll.
39:15Und es war auch deine Idee, dass er hier übernachten darf.
39:17Ja, aber du solltest ihn doch nicht gleich adoptieren.
39:19Noch dazu, wo er meine Freundin auf offener Straße angebrüllt hat.
39:24Ist ja auch schon drastisch, den Hausstand aufzulösen nach 20 Ehejahren.
39:27Du, sie hat ihm oft genug gesagt, dass er seine Sachen abholen soll.
39:31Wo soll er die denn hinbringen ohne eigene Wohnung?
39:33Herr Gott, da muss er sich eben eine suchen. Das kann doch nicht so schwer sein.
39:37Siehst du, jetzt streiten wir schon an ihrer Stelle.
39:45Es tut mir leid, Karl.
39:49Also, wie lange soll er bleiben?
39:53Nicht lange.
39:56Wie lange, Karl?
39:59Höchstens ein paar Tage.
40:00Maximal ein, zwei Wochen.
40:06Wochen?
40:07Näher so lange, bis er eben was gefunden hat.
40:16Die Probleme mit der Spedition haben uns gestern echt Zeit gekostet.
40:19Ja, da kann man sich wirklich Schöneres vorstellen.
40:22VR-technisch gesehen wäre auf jeden Fall eine Verschiebung des Lieferzeitpunkts wirklich schwer zu verkaufen gewesen.
40:27Das Teil spart ja auch ganz neu.
40:28Schön, dass ihr gekommen seid, trotz der Geschichte gestern.
40:33Ja, wir nehmen unsere Pflichten eben sehr ernst.
40:35Was darf es sein? Champagner? Orangensaft mit Sekt?
40:39Lieber nur Orangensaft. Wir wollen auch nur kurz anstoßen.
40:41Mir reicht ein halbes Glas. Ich muss dann gleich nochmal mit Bell-Rufen telefonieren, danke.
40:45Ich habe meinen Einstein wohl doch etwas zu kurzfristig anberaumt.
40:48Ihre Mutter und ihr Onkel konnten leider überhaupt nicht kommen.
40:50Und den Rest der Leute kennen sie ja.
40:55Ah!
40:57Darf ich vorstellen?
40:59Das ist Frau Schöne.
41:00Du interessierst dich neuerdings ja nur noch für Paul.
41:19Ich habe keine Ahnung, wovon du willst.
41:21Ich kaufe dir einen neuen Verlobungsring.
41:22Noch schöner und größer als der letzte.
41:24Also, vielleicht finden wir ihn ja noch.
41:25So ein Ring verschwindet doch nicht so ein.
41:26Was ist denn nur mit Liliana?
41:28Sie trifft sich wieder mit dieser Wahrsagerin, Madame Soraya.
41:31Na ja, vermutlich hofft Liliana, dass sie so doch noch was über ihre Vergangenheit erfährt.
41:35Madame Soraya nimmt Liliana nur aus.
41:36Aber was ist, wenn das Kind wirklich von mir ist?
41:38Es ist egal, ob das Kind von dir ist.
41:43Das Kind von dir ist.
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