- vor 3 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah.
00:03Ich habe übrigens letztens in der 76er Runde gespielt.
00:06Ich habe gehört, ihr Platzrekord liegt bei 77 Schlägen.
00:09Morgen früh auf dem Golfplatz, ich bin da.
00:12So ein Wetteinsatz, der muss schon beiden wehtun.
00:14Mein Haus?
00:16Mein Auto?
00:18Meine Frau?
00:19Ihre Frau?
00:20Du hast ja vollkommen recht, wir brauchen dringend ein Konzept für die neue Kristallsparte.
00:24Ja, aber das überlassen wir doch bei seiner Fachmann.
00:27Frau Hund, schicken Sie doch bitte den ersten Bewerber rein.
00:29Entschuldigung.
00:31Mein Fehler.
00:32Das gehört eben.
00:34Ja.
00:36Sie suchen einen PR-Manager?
00:37Genau.
00:38Achso, ich habe mich gar nicht vorgestellt.
00:40Beuter mein Name, bin PR-Konzert.
00:42Noch können Sie sich zurückziehen, wenn Sie einer vernichtenden Niederlage entgehen wollen.
00:46Das gleiche gilt für Sie.
00:47Du hast dich in die Geschichte dieses Platzes eingespielt.
00:49Du hast den lokalen Matador Oskar Castellof, bam, vernichtet.
00:53Die Unessenz bekommt von mir, also eigentlich bekommt er einen Kuss von dir.
01:00Du hast mich als Wetteinsatz benutzt.
01:02Entschuldigen Sie doch Ehrenschulden, Herr Castellof.
01:03Halt mich unverschämt, ist im Baul.
01:05Der andere Castellof.
01:06Der andere.
01:07Der andere.
01:07Der andere.
01:07Das war's.
01:37I know we'll make it through.
02:07I know we'll make it through.
02:09I know we'll make it through.
02:39I know we'll make it through.
02:41I know we'll make it through.
02:43I know we'll make it through.
02:45Kompliment, der Golfplatz ist wirklich eine Reise wert.
02:48Das höre ich gern. Setzen Sie sich doch.
02:51Gerne, dankeschön.
02:54Und darf ich fragen, für wen Sie gerade tätig sind?
02:56Momentan bin ich glücklicherweise im Urlaub. Aber mein letzter Arbeitgeber war Benzdorf.
03:01Der Porzellanhersteller?
03:01Der Porzellanhersteller?
03:02Ja, genau. Die wollten ein neues Image aufbauen, sich ein bisschen verjüngen, etc.
03:06Ja, ich kenne die Kampagne. Das war großartige Arbeit.
03:09Danke. Bin ganz zufrieden gewesen, ja.
03:11Also, wenn ich ehrlich bin, dann suchen wir gerade jemanden wie Sie händeringend.
03:17Das heißt, die bisherigen Bewerbungsgespräche waren noch nicht so erfolgreich?
03:21Ja, das kann man so sagen.
03:23Wie ich der Presse entnehme, versuchen Sie gerade ein neues Geschäftsfeld zu erschließen.
03:26Richtig. Unsere Firma steckt gerade in einem Umstrukturierungsprozess.
03:30Und neben den traditionellen Produkten aus den Bereichen Augenoptik und Medizintechnik
03:34wird Kastellof Optik in Zukunft auch Kristallschmuck produzieren.
03:39Verstehe. Das heißt, Sie brauchen einen neuen Slogan.
03:42Ein Slogan, der für Kristallherstellung steht und Ihren bisherigen Kunden trotzdem suggeriert,
03:47dass Ihre Kernkompetenz im Bereich Linsenproduktion weiterhin Bestand hat.
03:51Das heißt, stellt sich die Frage nach einer markanten Gemeinsamkeit.
03:58Handwerkliche Präzision?
04:01Thema Glas.
04:03Okay, Thema Glas.
04:06Genau. Kastellof Optik.
04:10Immer, immer den richtigen Blick für den perfekten Schliff.
04:21Neben der Präzision des Schliffs ist vor allem die Qualität des Rollings von entscheidender Bedeutung.
04:28Und was wir hier machen, ist reine Handarbeit.
04:31Jedes Objekt ist ein Einzelstück und damit was ganz Besonderes.
04:35Haben Sie das geschliffen, Frau Lobinger?
04:37Ja, ich habe ein bisschen herumprobiert.
04:39Das ist wirklich großartig. Sie haben Talent.
04:41Ach, wirklich?
04:42Ja, und wenn Sie weiter solche Fortschritte machen, dann würde ich gern mit Ihnen darüber sprechen, ob Sie Ausbilderin werden möchten.
04:48Hätten Sie Interesse?
04:49Und wie? Ich habe nicht gedacht, dass mir Kristallschleifen so einen Spaß machen.
04:53Das freut mich.
04:55Gut, dann kann das ja noch ein bisschen probiert werden.
04:58Okay.
04:58Okay.
04:59Entschuldigung.
05:00Die Umschulung geht gut voran.
05:05Die Leute lernen schnell.
05:06Wir haben richtig Lust auf diesen neuen Job.
05:08Ja, wir haben Glück, dass sich so viele haben anlernen lassen.
05:11Sonst hätten wir den Auftrag von Berlin vergessen können.
05:13Dein Verdienst.
05:14Du hast die Leute einfach angesteckt mit deiner Begeisterung.
05:16Was? Außerdem meintest du die Umschulung genauso wie ich.
05:18Was meinst du, wie viele eignen sich dann zum Ausbilder?
05:20Na, Frau Lobinger auf jeden Fall und noch drei weitere.
05:23Und?
05:24Wie kommst du mit deinen Entwürfen voran?
05:26Mühsam.
05:27Die Form muss ich als Kettenanhänger eignen, darf aber nicht zu filigran sein.
05:31Sonst schaffen wir die Herstellung von hunderttausend Stück nie.
05:33Nicht vergessen, Kreativität ist harte Arbeit.
05:36Der richtige Einfall, der kommt schon noch.
05:42Ist das nicht doch ein Märchen?
05:44Ich bin mit einem Bergschulden von Berliner Schönroder gekommen.
05:47Und jetzt stehe ich hier, bin Kristallschleiferin und leite sogar eine industrielle Schmuckproduktion.
05:53Es ist ein Märchen.
05:54Dabei habe ich nicht mal den Frosch geküsst, sondern gleich den Prinzen.
05:58Und damit uns nicht langweilig wird, steht auch gleich richtig was auf dem Spiel bei unserem ersten gemeinsamen Projekt.
06:06Die Zukunft von Kastelhoff Optik.
06:11Obwohl es am Anfang ganz und gar nicht so aussah, sind alle mit Begeisterung dabei.
06:16Jetzt müssen nur noch meine Entwürfe so gut werden, dass Berloven damit zufrieden ist.
06:20Jetzt machen Sie schon Platz da. Sehen Sie das denn nicht? Meine Frau ist bewusstlos.
06:25Raus da!
06:26Wir brauchen ein Kissen. Los, Bewegung.
06:31Jetzt sagt er was.
06:33Markmann! Wo bleiben Sie denn?
06:34Ich bin schon da.
06:35Wo stecken Sie denn die ganze Zeit? Das ist ein Notfall.
06:38Hat denn das dieser Trottel nicht gesagt?
06:39Tim, ich glaube, es ist was, wenn du jetzt gehst, okay?
06:41Was ist passiert?
06:42Sie ist ohnmächtig geworden. Plötzlich lag sie da.
06:45Ist sie gestürzt? Hat sie sich am Kopf verletzt?
06:46Das weiß ich nicht. Fragen Sie doch diesen...
06:48Wo ist denn jetzt ihr Kumpel?
06:50Die einzige Gelegenheit, wo er mal nützlich sein könnte, verpasst er.
06:52Wen wundert das?
06:53Und sonst hat niemand mitbekommen, wieso ihre Frau das Bewusstsein verloren hat.
06:59Wir haben Golf gespielt.
07:01Sie hat sich aufgeregt über irgendwas.
07:04Sie war unsere Schiedsrichterin.
07:05Genau. Außerdem hat sie heute Morgen schon geklagt.
07:07Über Schwindel.
07:10Kreislaufprobleme sind bei Schwangeren nicht ungewöhnlich.
07:12Okay. Mir fällt es denn dazu nicht ein?
07:14Was ist mit dem Baby?
07:16Der Puls ist schwach, aber die Atmung geht regelmäßig.
07:19Ich gehe davon aus, dass mit dem Baby alles in Ordnung ist.
07:21Was soll das heißen? Du gehst davon aus...
07:22Und jetzt wäre ich mit der Patientin gerne allein.
07:29Das gilt auch für Sie, Herr Kastelhoff.
07:42Da sind Sie, Herr Wiener.
07:56So, zweimal Antipasti, Paprika extra und Bruschetta ohne Knoblauch.
08:14Das fehlt dir gerade noch.
08:15Stell dich doch mal nicht so an. Das macht doch nicht viel Mühe.
08:17Nee, das meine ich nicht. Schau doch mal.
08:20Kaum zu glauben. Du hast Kundschaft.
08:23Guck doch mal hin.
08:24Die tatschen mit ihren speckigen Fingern auf meiner Lampe herum.
08:27Das ist ein Gebrauchsgegenstand.
08:29Nein, das ist Tiffany.
08:30Ja, umso besser.
08:33Dann kriegst du wenigstens einen anständigen Preis, wenn du sie verkaufst.
08:37Entschuldigung.
08:38Ihr interessiert euch für die Lampe?
08:40Ja.
08:41Das ist eine Original Tiffany Tischleuchte.
08:43Ein ganz edles Teil.
08:44Das ist eine absolute Rarität.
08:46Okay.
08:50Schön.
08:51Wirklich.
08:52Jetzt komm.
08:55Los, hinterher. Sag Ihnen, dass Sie die Lampe kaufen können.
08:57Und denn der Kaugummi dranhängt, oder was?
08:59Nein, die beiden hätten die Lampe mit Kusshand genommen.
09:01Warum haben Sie denn nicht?
09:03Ja, wahrscheinlich dachten Sie, dass sie zur Einrichtung gehört.
09:06So gut, wie du das Preisschild versteckt hast.
09:10Es soll nicht von der Lampe ablenken, ja?
09:13Robert, so wird das nichts.
09:15Erstens kannst du dir deine Kunden nicht aussuchen.
09:17Und zweitens wirst du mit deinem Verkaufstalent
09:19deine Antiquitäten in 100 Jahren nicht los.
09:22Was du brauchst, ist eine Strategie.
09:27Zwei Produktlinien.
09:29Ein Image.
09:31Also meines Erachtens sollten Sie sich als modernes,
09:33wegweisendes Hightech-Unternehmen
09:34mit einer traditionellen, werteorientierten Firmenphilosophie verkaufen.
09:38Genau, das sind wir ja auch.
09:40Ja, also im Falle Castell of Optic ganz konkret gesprochen.
09:43Innovative Produktentwicklung bei höchster Qualität,
09:46Präzision und absoluter Zuverlässigkeit.
09:49Sozusagen Kernkompetenz ja, aber eben auf allen Gebieten.
09:52Das sind jetzt nur spontane Gedanken.
09:56Eigentlich geht es mich auch gar nichts an.
09:59Also, es war wirklich so nett, Sie kennenzulernen.
10:01Ich wünsche Ihnen noch viel Glück mit dem Projekt
10:02und Sie finden den richtigen Berater bestimmt noch.
10:06Schönen Tag.
10:07Warten Sie kurz.
10:08Hätten Sie zufällig eine Visitenkarte?
10:10Äh, zufällig ja.
10:12Ich denke schon.
10:15So.
10:17Bitte schön.
10:18Danke.
10:23War das jetzt eine Halluzination?
10:26Nein.
10:27Der Typ war echt.
10:31Die Schliffkante hier, die muss absolut sauber sein.
10:33Der Grat, der muss noch weg.
10:35Das ist gar nicht so einfach.
10:35Na, das sieht doch schon viel besser aus.
10:39Sehr gut.
10:40Hört mich auch.
10:41Sie machen das wirklich sehr gut.
10:43Aber ob das reicht, die anderen einzuarbeiten?
10:45Natürlich.
10:46Sie haben alle grundlegenden Techniken
10:47in Rekordzeit gelernt und umgesetzt.
10:49Und zur Not bin ich ja auch noch da.
10:50Und mein Vater.
10:52Also, wann soll es denn losgehen mit der Produktion?
10:54Ich meine, so richtig.
10:55Also, so schnell als möglich.
10:57Oh, Entschuldigung.
11:03Alisa Lenz?
11:04Frau Lenz, ich grüße Sie.
11:06Bellhofen hier.
11:07Ach, hallo, Herr Bellhofen.
11:08Wie geht's Ihnen denn?
11:08Danke, aber das wollte ich Sie gerade fragen.
11:11Wie weit sind Sie mit den Entwürfen für unsere Kollektion?
11:14Die Entwürfe?
11:16Tja, die, also, da arbeite ich dran.
11:19Prima, das höre ich gern.
11:21Also, wenn Sie wollen, können Sie sich die Zeichnung auch gerne mal ansehen,
11:24wenn Sie zufällig in der Nähe sind.
11:25Das trifft sich ausgezeichnet.
11:27Passt es Ihnen heute Nachmittag?
11:29Heute?
11:30Ich bin zufällig in Ihrer Gegend unterwegs.
11:32Das ist ja, also, das ist ja eine große Überraschung.
11:37Dann, ähm, ja, bis nachher.
11:39Auf Wiedersehen, Herr Bellhofen.
11:40Bis bald.
11:41Ja, geht nur noch eine winzige Kleinigkeit.
11:45Meine Entwürfe.
11:46Hier, Robert.
11:53So sehen richtige Preisschilder aus.
11:57Wächster Zeit, dass wir hier mal ein bisschen Schwung in deinen Antiquitätenhandel bringen.
12:01Was ist das denn?
12:04Nene, das sieht ja aus wie bei einem Discounter.
12:06Ja, genau.
12:07Die übersieht garantiert niemand.
12:09Betty, ich verkaufe hier hochwertige Antiquitäten.
12:12Mit diesen Schildern sieht das ja aus wie ihr billiger Ramsch.
12:15Also, man kann dir einiges nachsagen, aber will ich bist du nun wirklich nicht.
12:18Bist du denn wahnsinnig?
12:20Das ist ja ein völlig überrissener Preis.
12:22Ist doch durchgestrichen.
12:23Der richtige steht runter.
12:24Da, schön groß.
12:26Ja, aber so viel hat das vorher gekostet.
12:28Ja, aber jetzt ziehen die Sachen wie echte Schnäppchen aus.
12:30Das sind doch keine Restposten.
12:32Aber das ist Betrug.
12:34Robert, du betrügst doch niemanden.
12:35Die Preise sind absolut fair.
12:38Das durchgeschrechnete da.
12:39Das ist alles andere als fair.
12:41Das ist Verkaufspsychologie.
12:42Das machen alle so.
12:43Ich hab doch gesagt, du brauchst eine Strategie.
12:45Das war unerträglich.
13:13Die beiden haben sich immer weiter hochgeschaukelt.
13:16Und sind am Ende mit ihren Golfschlägern aufeinander losgegangen?
13:18Nein, aber viel hat nicht mehr gefehlt.
13:21Also, ich glaube, ihr Kreislauf hat nur wegen der Aufregung schlapp gemacht.
13:25Kein Grund zur Beunruhigung.
13:26Sie sind gut.
13:27Sie waren ja nicht dabei.
13:28Es ist auch reichlich unkonventionell, mit den zwei potenziellen Vätern Ihres Kindes einen Ausflug auf den Golfplatz zu machen.
13:37Haben Sie denn seit Beginn der Schwangerschaft Probleme mit dem Kreislauf?
13:40Nein, aber mir geht's schon seit heute Morgen nicht so gut.
13:43Dana, Sie sind schwanger.
13:44Sie dürfen sich nicht zu viel zumuten.
13:45Oskar wollte unbedingt, dass ich mitkomme.
13:49Ich hätte wissen müssen, dass so was passiert.
13:50Ich schwöre Ihnen, wenn meiner Frau oder dem Kind irgendwas passiert ist, dann sind Sie dran.
13:58Wenn ich gewusst hätte, dass Ihre Frau zusammenbricht, dann hätte ich mich doch nicht auf diese beknackte Wette eingelassen.
14:04Jetzt tun Sie doch nicht so, als ob das meine Idee gewesen wäre.
14:07Ein Kuss von meiner Frau.
14:09Lächerlich.
14:09Sie haben doch trotzdem mitgemacht.
14:19Eigentlich war die Sache zwischen mir und Jonas geklärt.
14:22Dann taucht er plötzlich im Country Club auf und schmeißt diese wilde Party.
14:27Verdrängung aus Taktik.
14:29Allerdings keine wirklich gute.
14:31Ich glaube, Sie müssen ihn sehr verletzt haben.
14:37Egal, was zwischen mir und Jonas war.
14:39Ich habe mich für Oskar entschieden.
14:42Jonas muss das akzeptieren.
14:45Und Oskar darf auf keinen Fall erfahren, dass Jonas auch der Vater des Kindes sein könnte.
14:50Das wäre die absolute Katastrophe.
14:52Keine Sorge, von mir wird es niemand erfahren.
14:55Aber Sie müssen in Zukunft mehr Rücksicht auf sich nehmen.
14:58Und den Mann auch.
15:00Ich werde mit ihm drüber reden.
15:03Ich glaube, das übernehmen besser ich.
15:09Ich bin mir sicher, dass es dem Baby gut geht.
15:27Danke.
15:28Anna, Liebling.
15:34Wie bist du ja endlich?
15:36Wie geht es dir?
15:36Ist alles in Ordnung?
15:37Ihrer Frau geht es gut.
15:38Trotzdem sollte man zur Sicherheit noch einen Unterscheid machen.
15:40Wieso?
15:41Ist irgendwas mit dem Baby?
15:42Ich glaube nicht, aber sicher ist sicher.
15:45Dana, es tut mir so leid, wenn ich gewusst hätte, dass du dich so aufregst.
15:48Schon gut, Oskar.
15:49Achten Sie darauf, dass sie sich nicht übernimmt.
15:52Natürlich.
15:52Ab jetzt wirst du dich schonen.
15:57Wenn du irgendwas brauchst, sag mir Bescheid.
15:59Ich erfülle dir jeden Wunsch.
16:01Und jetzt fangen wir jetzt mal zum Arzt, ja?
16:02Vielleicht sollte ich vorher noch deine Schulden bezahlen.
16:06Ich habe ihm bereits Geld angeboten.
16:09Ich habe diese Herausforderung nicht wegen des Einsatzes angenommen.
16:19Was sollte das denn nun wieder heißen?
16:22Ja.
16:27Störe ich?
16:28Nein, ganz im Gegenteil.
16:30Ich habe schon seit Stunden gehofft, dass du mich endlich erlöst.
16:34Und wie kommst du voran?
16:35Die Umschulung läuft großartig.
16:36Frau Laubinger ist auf dem besten Wege, selbst Leute anzulernen.
16:39Aber es gibt ein Problem.
16:41Sieh, wie mehr Geld und eine Woche Sonderurlaub.
16:43Schlimmer.
16:44Wenn ich nicht bald ein paar richtige Ideen habe, dann gibt es nichts zu schleifen.
16:47Komm her.
16:48Lass dich mal von deiner Muse küssen.
16:49Das gibt es doch nicht.
16:59Ein paar Stunden steht Bellhofer auf der Matte und ich habe überhaupt nichts Braubbares zu Papier gebracht.
17:04Wir haben alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt.
17:06Die Leute machen einen super Job, Oskar ist auf unserer Seite und alles scheitert daran, weil ich nur eine Grütze im Kopf habe.
17:10Also deine Grütze hat bisher großartig funktioniert.
17:13Aber heute nicht.
17:15Am liebsten wäre ich jetzt wieder mit dir im Harz.
17:17In unserer Scheune.
17:19Sterne gucken, ohne Bellhofen.
17:20Der wird auch nur stören.
17:21Das klingt ja fast so, als würde dein Ritter dich mal wieder mit seinem stolzen Ross entführen.
17:26Ja, und wenn wir dann nach Stunden endlich am Ortsausgangsschild von Schoenroda angekommen sind, kommt uns Bellhofen entgegen.
17:33Was willst du nur damit sagen?
17:34Dass dein stolzes Ross zuweilen Schwierigkeiten hatte, überhaupt in Gang zu kommen.
17:37Ich wäre jetzt auch gerne mit dir in unserer Heute.
17:41Ohne Stress, ohne Termine, einfach im Heu liegen und sterben gucken.
17:44Obwohl der Ausflug ganz schön ungemütlich angefangen hat.
17:46Erinnerst du dich noch an diesen fiesen Platzregen?
17:49Ich erinnere mich vor allem an die ganzen Regentropfen auf deiner Haut.
17:52Wie tausend kleine Sterne.
17:53Stopp.
17:55Das ist es.
17:56Was? Wovon redest du?
17:58Du bist die beste Muse, die ich mir vorstellen kann.
18:00Danke.
18:02Ja.
18:05Genau.
18:07Was ist denn da?
18:14Ich habe noch ein paar von deinen Sachen geholt.
18:16Warum?
18:17Genau, um sie hier in Mona Lisa zu verkaufen.
18:20Du, das sind Liebhaberstücke dabei.
18:21Das sind viel zu wertvoll, um den Puccino schlürfenden und Tramenzini-mampfenden Gästen an Tatschen zu lassen.
18:26Du kannst ja eine Käseklocke drüber stülpen, an Tatschen verboten.
18:29Sehr witzig.
18:31Robert, wenn du so weitermachst, dann setzt der ganze Kram noch Schimmel an.
18:34Außerdem stört das mein Chi.
18:36Ich verbiete dir, die Sachen zu verhökern.
18:37Also nicht ohne meine Erlaubnis.
18:40Gut.
18:42Nein.
18:52Den Dress kannst du verkaufen.
18:54Siehst du, war doch gar nicht so schlimm.
18:56So, jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:05Ich verraschere mich noch.
19:06Es ist mir nur noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:08Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:09Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:11Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:14Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:16Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:19Ich verraschere mich noch überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:21Ich hab's MIDI draufài in den ganzen Kram hinstelle.
19:22Ich ble das samen überlegen, wo ich den ganzen Kram hinstelle.
19:29Ich leine bereit.
19:31Jetzt leine bereit.
19:33Du bist die Kram hinstelle.
19:46Ich leine.
19:47Du bist Kristen.
19:48enscheele.
19:49$600.
20:17Bien.
20:18$5?
20:19$5.
20:20$5,20?
20:21$5,50 – mein letztes Angebot.
20:24Okay.
20:25Dankeschön.
20:32Stopp!
20:37Gib das hier!
20:40Das wird mir!
20:43Aber was soll das?
20:44Was machst du denn?
20:45Herr, es ist Migration schon bezahlt.
20:46Dieses Grammophon ist unverkäuflich, ja?
20:49Warum? Weil das ist nur ein Grammophon und der Preis ist absolut okay.
20:52Ich sag dir, unverkäuflich!
20:56Ja, mir leid.
21:07Stand by.
21:12Stand by.
21:16Stand by.
21:20And I won't be scared.
21:25All the hard times that will come.
21:29We'll get to our level.
21:35Then we get through and then we just go on and on.
21:40So stand by.
21:42Stand by.
21:49Stand by.
21:54Stand by.
21:59Stand by.
22:01Hey, wie geht's denn Dana?
22:07Keine Ahnung.
22:08Der Mann hat sich zum Arzt gefahren.
22:10Mach keinen Scheiß, Alter.
22:11Ist das mit dem Baby?
22:12Ich weiß es nicht.
22:13Ich hoffe nicht.
22:14Hey, ich hoffe auch, Mann.
22:16Es sah so krass aus, wie die einfach umgekippt ist.
22:18Übrigens, ich weiß es immer noch nicht, dass du dieser Loch-9-Variante so straight durchgezogen hast.
22:29Hast du gesehen, wie der Kastellow aus der Wäsche geschaut hat?
22:31Du hast ihn einfach weggefegt vom Platz.
22:34Es war so bescheuert, Dana da mit reinzuziehen.
22:36Die ganze Aktion.
22:37Hast du wenigstens deinen Kuss bekommen?
22:39Mein Gott, darum ging's doch überhaupt nicht.
22:41Und was dann?
22:42Dir zu zeigen, dass Oskar ein Arschloch ist.
22:44Sie als Wetteinsatz zu benutzen.
22:46Ja, Mann, es tut mir echt leid, dass sie mit ihm so auf heile Familie macht.
22:50Was soll's.
22:56Hey, komm, pass auf.
22:57Wir rufen die Mädels an und dann bringe ich dich ein bisschen auf andere Gedanken.
23:00Nein, Timmy.
23:02Ich will das so nicht mehr.
23:03Wegen Dana?
23:04Auch.
23:05Aber vor allem wegen mir.
23:07Ich war im Krankenhaus.
23:08Ich hatte eine Leber-OP.
23:10Ja, aber du bist doch wieder voll gut drauf.
23:12Ich wäre fast gestorben.
23:13Ich habe eine zweite Chance geschenkt bekommen.
23:17Und die werde ich definitiv nicht einfach so wegwerfen.
23:19Das heißt jetzt also keine Partys mehr, kein Country Club, Schluss mit lustig, nie wieder auf den Putz hauen.
23:25Keine Ahnung.
23:26Aber so wie bisher will ich das einfach nicht mehr.
23:31Okay.
23:32Schade.
23:33Aber.
23:33Best tommy...
23:39Stand by.
23:40Okay.
23:41Aber.
23:43Aber.
23:43Untertitelung des ZDF, 2020
24:13Können Sie schon was sehen? Ist alles okay?
24:17Seien Sie unbesorgt. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass irgendetwas nicht okay ist.
24:26Entschuldigung.
24:28Entschuldigung.
24:30Christian, was ist denn?
24:33Wie, was für ein neuer BR-Chef?
24:36Im Country Club?
24:38Nein, die gehört den Neuen.
24:40Ich kann jetzt unmöglich weg.
24:43Ja, dann musst du das eben ohne mich regeln.
24:47Ja, hallo.
24:49Was haben wir denn da?
24:51Christian, ich muss jetzt Schluss machen.
24:54Das Herz.
24:56Wo ist es denn? Das schwarze hier? Das graue?
24:58Alles ist völlig normal, wie es in der achten Woche sein sollte.
25:05Gott sei Dank.
25:07Ist das dein Herz?
25:09Mhm.
25:11Mein Sohn.
25:13Sieht gut aus.
25:14Jetzt müssen Sie mir aber doch mal erklären, woran Sie erkennen, dass das ein Sohn ist.
25:20Dann glauben Sie mir, ein Vater spürt sowas.
25:22Hey, hast du kurz Zeit? Das ist wirklich wichtig.
25:30Hätte ich jetzt was passiert?
25:31Ja, allerdings. Da will ich dem Mann helfen, seine Antiquitäten zu verkaufen und der fällt mir sowas von in den Rücken.
25:35Robert, was ist mit ihm?
25:37Ja, was wohl? Der hat nicht mal alle Tassen im Schrank.
25:39Berti, nimm's mir nicht übel, aber...
25:41Schöner Entwurf.
25:41Ja, ich muss die Ergebnisse gleich bei Herrn Bellrufen präsentieren und dafür noch ein bisschen reichen.
25:45Ja, verstehe.
25:47Aber weißt du, dass Robert eigentlich so stur sein kann wie ein Stein?
25:49Was der für einen Stress gemacht hat, nur weil ich sein olles Grammophon verkaufen wollte.
25:54Monas Grammophon?
25:55Keine Ahnung, staubt im Mona Lisa rum.
25:57Berti, dieses Grammophon hat Vergangenheit.
26:01Sonst wäre es ja auch keine Antiquität.
26:03Nein, eine Vergangenheit, die untrennbar mit Mona verbunden ist.
26:07Robert hat es Mona geschenkt.
26:08Und als Mona nach Italien zurückgegangen ist, da hat sie es bei Robert zurückgelassen,
26:12damit er für sie darauf aufpasst.
26:15Ach so.
26:17Also, für die einen ist es nur ein Grammophon und für Robert ein Stück Mona.
26:21Ja.
26:21Und Robert ist nun mal ein bisschen empfindlich, wenn es um das Thema Mona geht.
26:25Wie du beim Thema Oliver.
26:27Oliver ist Vergangenheit.
26:29Ja, aber das ist Mona für Robert doch auch.
26:31Ja, aber im Gegensatz zu Robert bin ich längst über meinen Ex hinweg und sehr, sehr glücklich mit Christian.
26:36Weißt du was, das gönne ich dir so richtig.
26:39Danke.
26:40Und noch dankbar wäre ich dir jetzt im Moment, wenn du mich einfacher nur arbeitest.
26:43Ja, ja, ja, ja, ich bin ja schon direkt.
26:45Und ganz viel Glück bei deinen Entwürfen.
26:47Die werden ihn vom Hocker hauen.
26:48Ja, ich habe auch ein gutes Gefühl.
26:49Ja.
26:49Ihre Ideen im Country Club haben uns sehr beeindruckt, Herr Wolter.
27:02Und das nach der schlechtesten Golfrunde meines Lebens.
27:04Wir sind weniger an Ihren golferischen Qualitäten interessiert als in Ihren Fähigkeiten als Marketing- und PR-Profi.
27:10Beuhigend.
27:12Sie wissen, dass wir einen PR-Berater suchen.
27:15Und wir glauben, dass Sie der Richtige für unser Unternehmen sind.
27:20Ich fühle mich sehr geehrt. Vielen Dank.
27:21Und das sind wirklich alles Kampagnen, die Sie eigenverantwortlich entwickelt haben?
27:27Ja, ja, ist richtig.
27:28Absolut brillant.
27:30Sehr erfolgreich.
27:32Schon erstaunlich anhand Ihrer kurzen Berufserfahrung.
27:34Ja, ja, da war viel Glück dabei.
27:36Der richtige Zeitpunkt, der richtige Geistesblöse.
27:38Sie kennen das.
27:43Herr Wolter, machen wir es kurz.
27:45Könnten Sie sich vorstellen, der neue PR-Chef von Kostel of Optik zu werden?
27:57Herr Lisa.
27:59Jonas, was gibt's?
28:02Ähm...
28:03Ich muss mit jemandem reden.
28:05Hast du kurz Zeit?
28:07Na klar.
28:08Sofa?
28:19Deiner hat dann einen Kreislaufzusammenbruch.
28:22Auf dem Golfplatz.
28:23Was? Und wie geht's ihr jetzt?
28:25Ich hoffe gut.
28:26Was gab's jetzt im Arzt gefahren.
28:28Wie ist das denn passiert?
28:30Ich hatte Streit mit ihrem Mann und
28:32sie hat das alles mitbekommen.
28:34Das ist ja auch egal.
28:38Hauptsache, es geht ihr bald wieder besser.
28:43Ich hab mich benommen wie ein Idiot.
28:45Anstatt Rücksicht auf ihre Gesundheit zu nehmen,
28:48bin ich ihr im Country Club einfach nur auf die Nerven gegangen.
28:50Oh, ich hab einen auf dicke Hose gemacht.
28:53Vollkommen ignoriert, wie sie sich dabei fühlt.
28:55Jonas, du warst verletzt und irgendwie auch nicht ganz zurechnungsfähig.
29:03Das hat Dana bestimmt auch gemerkt.
29:06Danke, das hilft mir ja sehr.
29:07Wir haben uns alle Sorgen um dich gemacht.
29:09Mama, Papa, Lars, ich.
29:10Ich bin froh, dass es dir wieder besser geht.
29:12Ja.
29:14Die wilde Phase ist vorbei.
29:16Und wie soll es jetzt weitergehen?
29:19Ich werde Dana in Ruhe lassen und
29:21mich von ihr fernhalten.
29:22Ich denke, das ist das Beste.
29:24Ich hatte dabei eigentlich an dich gedacht.
29:26Ich nehme eine Auszeit.
29:30Ich hoffe ein paar Tage ab.
29:31Wohin denn?
29:32Skandinavien.
29:33Paulus ist ja gerade auf Tour.
29:35Klingt gut.
29:37Komm mal hier.
29:39Pass auf dich auf, Bruder, jetzt.
29:41Und du passt auf dich auf, okay?
29:50Ach, und, ähm,
29:53grüß doch Liliana von mir.
29:54Vielleicht besuche ich sie mal, wenn ich zurück bin.
29:58Alles gut.
29:59Alles gut.
30:00Ich bin froh, wenn ich sie nicht.
30:06Robert, kann ich mit dir reden?
30:32Das mit dem Grammophon tut mir leid.
30:45Du darfst dieses Grammophon nie verkaufen, Betty. Ja? Hast du mich verstanden? Niemals.
30:50Das habe ich verstanden.
30:55Tut mir leid, ich bin gerade nicht so gut drauf.
31:00Kein Wunder, das wäre ich bei der Musik auch nicht.
31:12Es tut mir wirklich leid wegen des Grammophons.
31:16Ich hatte keine Ahnung, dass es Mona gehört hat. Schon gut.
31:23Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt eine Ahnung hast, was Liebeskummer ist.
31:35PR-Chef bei Castell auf Optik. Hm. So ein Jobangebot bekommt man nicht jeden Tag.
31:55Dann sagen Sie einfach ja.
31:57Ja, ich habe da noch ein paar Verpflichtungen. Ich komme gerade aus Hannover von einem Kunden.
32:03Und in Berlin gibt es auch noch ein paar Aufträge zu erledigen.
32:07Ich nehme an, Sie wollen uns damit sagen, dass Sie auf eine Festanstellung verzichten wollen.
32:11Ich will Ihnen damit sagen, dass man über alles reden kann. Also wenn die Konditionen stimmen natürlich.
32:15Aber grundsätzlich wären Sie interessiert.
32:17Grundsätzlich bin ich sehr interessiert, ja. Geben Sie mir auch noch ein bisschen Bedenkzeit.
32:22Kein Problem. Ich kann was verstehen. Ich wollte Sie ohnehin jetzt alleine lassen.
32:26Danke.
32:27Wir sehen uns später. Gerne.
32:29Vielleicht kann ich Ihnen in der Zwischenzeit den Betrieb zeigen und Ihre Fragen beantworten, damit Sie sich ein Bild machen können.
32:34Ja, wunderbar.
32:35Gut, dann zeige ich Ihnen jetzt mal die Werkshallen.
32:50So. Also du warst jetzt mit deinem richtigen Schafzüchter zusammen. Das wusste ich ja gar nicht.
32:56In Neuseeland?
32:57Nein, in Schottland. Da habe ich auf einer Farm gearbeitet.
33:00Ach so. Und was war denn bei den Kiwis?
33:03Ne, das war ja vorher. Nachdem ich da weg bin, habe ich Greg kennengelernt und der hat mir einen Job auf seiner Farm angeboten.
33:11Gott, war ich eine Niete am Anfang. Die armen Schafe, die sahen ja aus wie gerupfte Hühner.
33:17Und dieser Greg, das war denn eine richtige Beziehung?
33:21Das wurde einer. Das war toll. Ich glaube, irgendwie bin ich immer noch in ihn verliebt.
33:29Und dann hat er dich verlassen?
33:31Im Gegenteil. Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht.
33:34Was? Warum hast du ihn denn nicht geheiratet?
33:39Na, weil das bedeutet hätte, dass ich für immer in den Highlands bleibe und ich wollte doch noch so viel von der Welt sehen.
33:44Also, du wolltest dann lieber die Freiheit, als mit Greg zusammen zu sein?
33:49Ich wollte ja, dass er mitkommt. Aber er konnte sich eben damals sein Leben ohne seine Farm nicht vorstellen.
33:57Also waren ihm seine Schafe auch wichtiger als ich.
34:01Hm. Hast du es das nicht bereut?
34:02Ich wäre in Schottland gar nicht glücklich geworden, obwohl ich Greg geliebt habe.
34:10War es das wirklich wert, die Liebe aufzugeben, um weiter in der Weltgeschichte herumzureisen?
34:18Weißt du, ich wollte immer unabhängig sein.
34:22Ich war noch nicht so weit, das aufzugeben.
34:28Manchmal passen Menschen einfach nicht zusammen, obwohl sie sich lieben.
34:32Es ist traurig, aber eben auch die Realität.
34:37Ja.
34:39Manchmal frage ich mich, ob Mona und ich wirklich zusammengepasst hätten.
34:45Ich glaube, du solltest aufhören, darüber nachzudenken.
34:48Weil du es eh nie herausfinden wirst.
34:52Wahrscheinlich hast du recht.
35:09Frau Lenz, das ist also Ihr Himmelreich.
35:13Hallo, Herr Bellhofen.
35:15Sieht so aus, als könnten Sie gleich mit der Kristallspukproduktion loslegen.
35:18Ja, die Leute sind hochmotiviert und auf dem besten Weg.
35:21Ich nehme an, das Gleiche gilt auch für Ihre Entwürfe.
35:24Ich bin schon sehr gespannt.
35:25Ich denke schon.
35:27Ja, dann lassen Sie mal sehen.
35:29Ja.
35:31Die Kristallanhänger, die wir schleifen, sind reine Handarbeit.
35:36Jedes Stück ist ein Unikat.
35:38Und die Motive, die ich gewählt habe, sind klassisch und zeitlos und auch in der Natur einzigartig.
35:44Genau wie Ihre Gegenstücke aus Astall.
35:47Regentropfen.
35:48Und Sterne.
35:49Ja, es gibt sie millionenfach und trotzdem gleicht keiner dem anderen.
35:51Wie Kaffeebohnen.
35:52Stimmt.
35:53Wie Kaffeebohnen.
35:54Stimmt, wie Kaffeebohnen.
35:55Ja.
35:56Faszinierend.
35:57Findern Sie?
35:58Also wenn Sie und sich noch irgendwelche Änderungen oder Anmerkungen.
36:01Stimmt, wie Kaffeebohnen.
36:07Faszinierend.
36:09Finden Sie?
36:11Also, wenn Sie noch irgendwelche Änderungen oder Anmerkungen...
36:13Nein, das kommt überhaupt nicht in Frage. Ich will das alles genau so.
36:18Ach, Sie sind wirklich ein Talent.
36:20Danke.
36:22Nein, Frau Lenz, ich habe zu danken.
36:26Für eine wundervolle Kollektion.
36:30Du, es ist erstaunlich, wie gut die Kollegen das Kristallschleifen lernen.
36:41Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht.
36:43Naja, im Moment lernen Sie erstmal die wichtigsten Handgriffe für Ihre speziellen Aufgabengebiete.
36:48Und das funktioniert auch?
36:50Das wird dann die Produktionsphase zeigen, aber Alisa und ich sind da sehr optimistisch.
36:54Leute sind hochmotiviert und mit Spaß dabei.
36:57Das hört sich doch gut an.
36:58Ja.
36:58Guten Appetit.
37:02Hi, Jonas.
37:03Oh, hallo.
37:04Kann ich mal mit euch reden?
37:06Ja, natürlich.
37:07Worum geht's?
37:11Um mich.
37:13Und darum, wie ich mich in letzter Zeit aufgeführt habe.
37:16Es war falsch, Bernhard Hund, um 50.000 Euro zu erpressen.
37:22Moment.
37:23Du hast ihn nicht erpresst.
37:24Du hast dein Schmerzensgeld eingefordert und das war dein gutes Recht.
37:27Ja, aber das ist kein Grund, das Geld gleich im Country Club auf den Kopf zu hauen.
37:32Ich habe in letzter Zeit wenig Rücksicht genommen und damit viele Menschen verletzt.
37:36Und ich wollte euch sagen, dass mir das sehr leid tut.
37:38Ab jetzt werde ich mich wieder zusammenreißen.
37:42Du hast in den letzten Wochen viel durchgemacht, Jonas.
37:45Ja.
37:46Aber das ist jetzt vorbei.
37:48Mir geht es wieder gut.
37:49Und ich werde mir jetzt Gedanken darüber machen, was ich in Zukunft mit meinem Leben anfangen will.
37:53Das ist ein guter Gedanke.
37:56Und?
37:57Hast du schon eine Idee?
37:58Ja, ich gehe jetzt erst mal für ein paar Tage weg.
38:01Und dann sehen wir weiter.
38:04Okay.
38:09Bis Ende der Woche haben Sie die Designentwürfe in allen Details auf dem Tisch.
38:13Und dann sollten wir auch gleich mit der Produktion beginnen können.
38:15Ja, daran zweifle ich keine Sekunde, Frau Lenz.
38:18Es ist ein Vergnügen, mit Ihnen Geschäfte zu machen.
38:22Ich hoffe, das sagen Sie immer noch, wenn ich Sie mit meinen horrenden Preisen über den Tisch gezogen habe.
38:26Na, darauf freue ich mich besonders.
38:29Sie sind sicher ein ganz zäher Bruch.
38:33Hallo.
38:35Herr Kappelhoff.
38:35Na, Herr Kasselhoff.
38:36Störe ich?
38:37Oh, keineswegs.
38:39Sie haben sich eine sehr gute Kooperationspartnerin für Ihren neuen Geschäftsbereich ausgesucht.
38:44Gratuliere.
38:45Klingt so, als haben Ihnen die Entwürfe gefallen.
38:47Frau Lenz hat sich selbst übertroffen.
38:50Ja, Sie halten mich auf dem Laufenden?
38:53Auf jeden Fall. Auf Wiedersehen, Herr Kasselhoff.
38:55Auf Wiedersehen.
38:56Bis bald.
39:03Geschafft.
39:06Ich habe auch eine Überraschung für dich.
39:08Das kannst du gar nicht toppen.
39:09Wortschreit.
39:10Ich habe zufällig den Mann getroffen, der deine Objekte mit dem richtigen Konzept auf den Markt bringt.
39:14Einen neuen PR-Chef?
39:15Und was für einen.
39:17Er hat sich noch nicht endgültig entschieden, aber ich bin sehr zuversichtlich.
39:20Wenn du willst, dann können wir ihn gleich treffen.
39:21Ja, das klingt gut. Ich bin gerade richtig in Schwung.
39:23Sag mal, du hast mir noch gar nicht erzählt, um welche Motive es überhaupt geht bei deinen Entwürfen,
39:27beziehungsweise um welches Thema.
39:28Das Thema sind wir und unser Ausflug in den Harz.
39:33Wegen Tropfen und Sterne.
39:34Hast du alles, Jonas?
40:01Ich will doch bloß ein paar Tage nach Schweden.
40:04Naja, weit genug weg, um Unfug anzustellen.
40:07Vielen Dank, aber davon hatte ich in letzter Zeit wirklich mehr als genug.
40:09Hauptsache, du mutest dir nicht zu viel zu.
40:12Und, äh, was machst du da in Schweden?
40:14Paolo ist da gerade auf Tour und ich will ein bisschen mit seiner Band mitfahren.
40:18Nein, Mama, du musst dir keine Sorgen machen.
40:20Paolo ist zwar Musiker, aber sehr katholisch.
40:22Keine Drogen und kein Alkohol.
40:24Versprochen.
40:25Naja, wir können schon verstehen, dass du mal raus mussten.
40:28Also, lass dir den Wind um die Nase wehen und komm auf andere Gedanken.
40:33Mach ich.
40:33Vielleicht weiß ich dann auch, was ich mit meiner Zukunft anfangen will.
40:38Pass auf dich auf, Jonas, ja?
40:40Wir haben dich lieb.
40:43Wir reden über alles, wenn du wieder da bist.
40:45Ja.
40:48Mach's gut.
40:49Mach's gut.
40:52Ach, soll ich dich noch irgendwo hinbringen?
40:54Ah, danke.
40:55Ich hab mir ein Taxi bestellt.
40:56Ciao.
40:58Tschüss, mein Großer.
40:58Auf meine Glückssträhne.
41:06Auf meine allerbeste alte Freundin.
41:09Sag mal, hat Betty dir jemals von diesem Greg erzählt?
41:12Er kommt einfach nicht drüber hinweg.
41:14Worüber denn?
41:14Dass es schon mal einen Mann in deinem Leben gab oder dass du Schafe scheren kannst?
41:17Nein, wahrscheinlich eher, dass es tatsächlich mal jemand gab, der es auf sich genommen hätte, mich zu heiraten.
41:22Ich frage jetzt wirklich, ob er wusste, was ihn erwartet.
41:25Wie gut, dass ich nicht nachtragend bin.
41:28Na, Moment mal, da kenne ich dich aber auch anders.
41:29So ein Quatsch.
41:30Mein zweiter Name ist Sanftmut.
41:32Ich hab noch nie jemand lange was übel genommen.
41:34Oder hab ich dir jemals meinen Sonnenbrand wieder auf die Nase gebunden?
41:37Bevor oder nachdem ich drei Tage lang den Abwasch machen musste?
41:40Wir sollten auf jeden Fall möglichst bald eine Pressekonferenz ansetzen.
41:42Ja, gute Idee.
41:43Das ist übrigens schon unsere Kooperationspartnerin.
41:46Dass du dich hierher drauf umfährst.
41:49Oliver?
41:53Wenn man sich in einer Ehe nicht mal vertrauen kann, dann hat das doch alles gar keinen Sinn mehr, oder?
41:58Willst du mit mir noch Brauenschweck ziehen oder nicht?
42:01Für dich würde ich auf alles für dich richten, Anissa Lenz.
42:04Sogar auf Oliver Wotter.
42:05Ich hab ihm gestern den Vertrag per Kurier ins Hotel schicken lassen.
42:08Von mir unterzeichnet.
42:09Wie bitte?
42:09Du brauchst handfeste Beweise.
42:11Du musst rauskriegen, was er vorhat.
42:13Und du glaubst, was sagt er mir, wenn ich ihn ganz nett frage?
42:15Ich dachte da eigentlich an elegantere Methoden.
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