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00:00Transcription by CastingWords
00:30So langsam wird es ernst bei der Rallye Dakar. Wir beginnen einzutauchen in tiefere südamerikanische Gefilde.
00:37Der Biwak ist noch leer aufgrund einer sehr, sehr langen Verbindungsetappe nach der heutigen ersten Prüfung.
00:45Wir warten nach wie vor aufs Eintreffen der Autos, der Teilnehmer und auch der Motorräder.
00:51600 Kilometer Verbindungsetappe standen auf dem Programm nach der ersten Speziale, die gleich heute Morgen losging.
00:57Und erneut hatte es die Speziale in sich, wie uns Fred Leckhien, der Deputy Director, also der Assistent der Geschäftsleitung, von der ausrichtenden ASO erklärt.
01:16Die Prüfung an sich wurde zunächst einmal von einer sehr, sehr schnellen Teilstrecke eröffnet.
01:27Daraufhin schloss sich gleich einmal ein von der Navigation her sehr schwieriger Teilbereich an, in dem sich viele Fahrer verpflanzt haben.
01:36Die Navigation wurde heute zum ersten Mal richtig schwierig.
01:39Und hinten raus gab es noch sehr, sehr dünnen und tiefen Sand, in dem sich vor allen Dingen die Motorradfahrer festgefahren haben.
01:47Wir wurden selbst überrascht davon, wie tief und wie weich der Sand dort war.
01:50Aber damit hatten wir nicht gerechnet, dass es dort schon so viele gegeben würden, die sich festfahren.
01:57600 Kilometer an Verbindungsetappe hinten raus waren zwar keine große Herausforderung mehr, aber auch die wollten zunächst einmal bewältigt werden.
02:04Das Wetter ist so, wie wir erwartet haben. Es ist sehr, sehr heiß. Es hat kurz vor Weihnachten mal ein bisschen geregnet in Argentinien.
02:15Mittlerweile aber sind die äußeren Bedingungen perfekt.
02:17Und darum ging es heute auf dem Weg von Santa Rosa nach Puerto Madryn.
02:37Und dann, unmittelbar nach dem Losfahren aus dem Biwag heute Morgen, wurde es schon zum ersten Mal deutlich hügeliger.
02:45Danach gab es eine Sektion mit sehr viel dichtem Bewuchs, mit sehr viel Unterholz.
02:50Und etwa, na bummelig, 35 Kilometer vor dem Zierlauf begann dann die Phase des tiefen, tiefen Sandes, der teilweise an Wüsten erinnerte.
02:58Der allerdings nur auf sehr engen Wegstrecken zu durchqueren war.
03:01Es war also kein weites, offenes Gelände im tiefen Sand, sondern, und das machte die Schwierigkeit aus, nur eine Straße, auf der man dann wie einem Feldweg durch den tiefen Sand hindurch fliegen müsste.
03:12Auch bei Volkswagen sitzen noch keine Aktiven zu Hause, wohnt aber Donatus Wichelhaus, der Motorenmann.
03:17Donatus Wichelhaus, Motorenchefentwickler bei Volkswagen.
03:21Sie haben gerade die Liaison absolviert, 600 Kilometer. Wie viele Informationen haben Sie denn bekommen über die Etappe heute schon?
03:27Gut, die Informationen sind nur sehr, sehr schwierig zu bekommen.
03:30Wir haben eigentlich die verlässlichste Informationsquelle in Form eines SMS-Systems.
03:34So bekommen wir wenigstens die Zeiten und die Resultate mit.
03:37Allerdings alles weiter erst abends im Biwak.
03:39Das ist halt die Besonderheit der Dakar und auch die Schwierigkeit, letztendlich so viel Informationen schon vorab zu sammeln,
03:44dass der Service soweit vorbereitet ist, um dann möglichst schnell die Autos wieder instand zu setzen.
03:49Die ersten beiden Etappen dieses Jahr waren sehr, sehr lange.
03:51Jetzt nicht nur die Wertung, sondern auch die Liaison.
03:53Wie ist denn der Volkswagen mit dem Motor zurzeit?
03:56Also im Moment liegen wir voll im Plan.
03:58Die Daten, die wir so täglich sammeln, zeigen, dass alles I.O. ist.
04:03Aber die Rallye ist ja sehr, sehr lange und es ist ja eine Zuverlässigkeitsprüfung, die wir ja auch hier hervorragend bestehen wollen.
04:08Und von daher kann man im Moment noch nicht viel sagen, aber der Trend ist gut.
04:12Vielen Dank.
04:13Und Donatos Wichelhaus hat ebenso wie Sportchef Chris Nissen oder der technische Direktor Andreas Laugner durchaus Grund zur Zufriedenheit,
04:39denn seine Marke hat heute die Führung übernommen.
04:42Nasser Al-Attiyah im BMW X3 war zwar zunächst ähnlich schnell wie die VW Race Touareg,
04:49dann aber hat seine Beifahrerin Christina Törner einen Navigationsfehler gemacht.
04:53Und der führte dazu, dass der Araber, der den Tag als Spitzenreiter begonnen hatte,
04:58einmal komplett umdrehen musste, um einen dieser so wichtigen Wegpunkte überhaupt noch zu erwischen,
05:04sonst hätte seine Strafe gehagelt.
05:05Und Christina Törner sagte nachher mit Selbstironie, der größte Vorteil von VW war heute,
05:11dass Nasser Al-Attiyah eine blonde Beifahrerin hatte.
05:14Vollen Profit daraus geschlagen hat Carlos Sainz die Speerspitze im Aufgebot außen Niedersachsen,
05:20setzt sich vom Fleck weg in Führung,
05:23wird zwischendurch einmal von Stefan Peter Hansel im Mittelsektor in Mitsubishi von der Spitze verdrängt.
05:30Carlos Sainz hat in Michel Perrin einen sehr routinierten Beifahrer,
05:32Stefan Peter Hansel seinerseits in David Cotrey ebenso.
05:36Trotzdem war Peter Hansel vor einer kleinen Ehrenrunde nicht gefeit,
05:40denn hier sehen Sie eindrucksvoll, worauf es ankam auf der heutigen Etappe.
05:43Mitten in der Pampa sind auf einmal Weidezäune mit ganz kleinen Pforten, mit solchen kleinen Gattern.
05:48Und die muss man sehr genau anpeilen, um durchfahren zu können.
05:51Ansonsten endet man entweder im Zaun oder muss einen riesen Umweg machen,
05:55wie beispielsweise Nasser Al-Attiyah, der entthronte Spitzenreiter.
05:58Geniel de Villiers, auch dessen Co-Dirk von Sitzewitz aus Eutin in Schleswig-Holstein,
06:04hat einmal kurz daneben gelangt, wenn auch längst nicht so dramatisch wie Christina Törner.
06:09Stefan Peter Hansel auf der heutigen, ähm, Geniel de Villiers auf der heutigen Prüfung.
06:13Dritter hinter Carlos Sainz, dem Sieger, und Stefan Peter Hansel.
06:17Carlos Sainz setzt sich damit in der Gesamtwertung in Führung,
06:19vor Geniel de Villiers, seinen südafrikanischen Teamkollegen.
06:22Luc Al-Fond hätte heute um Haaresbreite Mark Miller in ein Auffahrunfahr verwickelt,
06:32nachdem Mark Miller im VW langsam fahren musste, aufgrund von Orientierungsschwierigkeiten.
06:36Luc Al-Fond trotzdem Fünfter in der heutigen Tageswertung.
06:42Während Nasser Al-Attiyah nach dem Verpassen eines Wegpunktes bis auf die neunte Position zurückgefallen ist,
06:47in der heutigen Tageswertung.
06:49Sainz gewinnt die Tageswertung vor Peter Hansel, de Villiers, Nani Roma und Luc Al-Fond.
07:09Und das schlägt sich in eine Veränderung in der Gesamtwertung nieder, nach der zweiten Etappe.
07:13Führt dort Carlos Sainz vor Geniel de Villiers,
07:15Stefan Peter Hansel auf der dritten Position und Nasser Al-Attiyah, der Spitzenreiter im BMW X3 von X-Raid,
07:22zurückgefallen auf die vierte Stelle vor Juan Roma.
07:26VW untermauert also seine Siegansprüche, aber Mitsubishi hängt den Wolfsburgern dicht im Nacken.
07:38Dominic Serrier, der Teammanager von Mitsubishi, steht als nächster Interviewpartner bei unserer nächsten Live-Schalte hinein,
07:44in den immer noch weitestgehend verlassenen Biwak als Interviewpartner für sie parat.
07:49Der Amtskollege also von Chris Nissen aus Mitsubishi Sicht, Dominic Serrier, der Teamchef jener Marke,
08:10die die letzten Rallye Dakar am Stück gewonnen hat, die Rekordsieger bei der Rallye Dakar,
08:14die hier allerdings mit einem ganz neuen Auto antreten, Dominic Serrier, im Gespräch mit Gernot Bauer,
08:19über die Tageswertung und über die Herausforderung an den neuen Diesel Mitsubishi Lanzer.
08:23Wie ist das jetzt für Sie?
08:25Für uns ist das in dem Tablet, wie wir erwähnt haben. Wir sind relativ gut.
08:29Ich wünsche mir nicht, dass wir in den zwei, drei oder vier ersten Tagen aufhören können.
08:34Der Rallye wird sehr lang, also wir sind in den fünf ersten Jahren. Das ist super.
08:38Wir wollten heute ganz bewusst nicht zu viel riskieren. An den ersten Tagen kann man die Rallye nicht gewinnen,
08:45man kann sie nur verlieren und die ersten Tage waren in diesem Jahr deutlich schwieriger
08:48als bei den bisherigen Ausgaben der Rallye Dakar. Also haben wir unseren Fahrern bewusst gesagt,
08:53sie mögen sich zurücknehmen.
08:57Wir liegen von der Leistungsausbeute unseres neuen Turbodiesels schon sehr nahe an den VW und auch an den BMW ran.
09:03Das war ein großer Schritt, den wir gegangen sind und auch ein sehr gewagter Schritt, aber er wird sich lohnen.
09:08Bei den Motorrädern bleibt der Reifenverschleiß ein Riesenthema, aber nicht nur das.
09:30Heute in aller Herrgottsfrühe ging es los für Spitzenreiter Marc Koba.
09:34Er beendete den Tag auf seiner KTM auch als Führender.
09:38Doch der Spanier Marc Koma hatte seinerseits mit großen Schwierigkeiten zu bekämpfen.
09:42Bereits nach circa 100 Kilometern kletterte die Öltemperatur dramatisch an.
09:46Der Ölkühler seiner KTM war kaputt.
09:50Marc Koma musste anhalten, in einer nahegelegenen Ortschaft neues Öl kaufen,
09:54den Ölkühler extra manuell abklemmen.
09:56Den braucht man nämlich nur auf wirklich langsamen Etappen.
09:59Das kostete ihn zwölfeinhalb Minuten und ein Großteil seines Vorsprungs.
10:07Cyril Dupré stürzte auf seiner Aufholjagd, die nach seinen Reifenproblemen vom gestrigen Tag nötig gewesen war.
10:13Er stürzte bei langsamer Geschwindigkeit über ein Grasbüschel.
10:16Hat deswegen aber nicht so viel Platz und vor allen Dingen so viel Zeit gut machen können,
10:20wie man das KTM intern von ihm eigentlich erwartet hatte.
10:24Und der Franzose nach wie vor reichlich angesäuert hat zwischendurch Navigationsprobleme.
10:29Vor allen Dingen in der weiten Pampa, die immer und immer hügelliger geworden ist,
10:34je weiter man in die Prüfung reinfuhr, fehlten den Fahrern vielfach die Orientierungspunkte.
10:38Und dann musste man diese Weidezäune suchen.
10:41Und man musste nach den Pforten, nach den Gattern im Weidezaun förmlich fahnden,
10:44wenn man sich einmal verfranst hatte, wie Cyril Dupré passiert ist.
10:47Der Sturz an sich bei etwa 20 kmh harmlos verlaufen.
10:53Über ein Grasbüschel, quasi gestolpert mit seiner KTM.
10:59Nur leichter Flurschaden im Bereich des vorderen Kotflügels.
11:08Franz Verhoeven, derjenige, der davon profitierte, dass den Spitzenleuten unbiel wieder fuhr.
11:15Nur Franz Verhoeven, der Holländer, auf seiner KTM.
11:20Federfrei und schnell genug durch die Pampa und hinein nach Patagonien gefahren.
11:25Er ist der Tagessieger und schiebt sich auf Platz 2 in der Gesamtwertung vor.
11:29Während Cyril Joannion aus Frankreich den schlimmsten Unfall der bisherigen Dakar erlebte.
11:33Da war der französische Privatier zwar bewusstlos, aber weitgehend unverletzt abtransportiert worden.
11:41Franz Verhoeven gewinnt also die Tagesetappe vor Cyril Dupré, trotz dessen Sturzes.
11:45Dann David Frettinje auf der Yamaha auf Rang 3, der sich mit dem kleinen agilen Bike sehr stark geschlagen hat.
11:52Und sich in eine Ausgangsposition des Geheimfavoriten herein manövriert.
11:56Denn auf diesen Wertungsprüfungen, da ist die Yamaha normalerweise längst nicht so schnell wie die größeren, schwereren Maschinen von KTM.
12:02Und trotzdem liegt Frettinje hinter Marc Comer und Franz Verhoeven auf Rang 3 in der Gesamtwertung.
12:07Und das lässt sich gut an für die Yamaha, denn deren Terror, die engeren Passagen, da wo man Wendigkeit braucht und vor allen Dingen da wo auch die Reifen noch mehr herangenommen werden, das kommt erst noch.
12:18David Frettinje hat vielleicht später einen Reifenvorteil im Vergleich auch zu Spitzenreiter Marc Comer, der allgemein als schnellster Motorradfahrer gilt, aber nicht unbedingt als derjenige, der mit dem Material am schonendsten umgeht.
12:30Marc Comer, der Spitzenreiter in der Motorradwertung, trotz der Schwierigkeiten des heutigen Tages.
12:37Die Prüfung an sich war wirklich toll, aber die Verbindungsetappe hinten raus mit 600 Kilometern, die war mir eine Spur zu lang.
12:52Zum Glück bin ich hier endlich angekommen, das war nicht selbstverständlich, so wie mein Tag gelaufen ist.
13:00Ich habe einiges an Zeit verloren, liege aber immer noch in Führung.
13:04Und jetzt beginnt die wahre Dakar.
13:07Sie beginnt heute Abend um 23 Uhr mit der nächsten Analyse, mit der ausführlichen Analyse dessen, was Sie jetzt gerade in den Highlights gesehen haben.
13:18Wir hören uns also gegen 11 Uhr heute Abend wieder. Bis dahin, tschüss. Vielen Dank fürs Zugucken.
13:22Ihr Norbert Okenga.
13:23I'm sure.
13:24Ich bin jetzt mal.
13:28Ich bin jetzt mal.
13:30Ich bin jetzt mal.
16:32Das sind Bilder von der Strecke von gestern, als der Service Truck ankommt, leiten Masuoka und seinen Beifahrer ihn zunächst so hin, dass der neue Racing Lancer zurückgezogen werden kann in den Service, in den Biwak.
16:46Und dort hat man die ganze Nacht am Boliden geschraubt, hat versucht, den V6 3 Liter wieder zum Leben zu erwecken.
16:52Alles vergebens, Hiroshi Masuoka musste heute Morgen die Segel streichen.
16:57Spitzenreiter auf dem ultraschnellen Geläuf, ein Auto, das vermeintlich den schnellsten Motor aller Teilnehmer hat.
17:08Er hat den stärksten Motor, nämlich Nasser Alatia im BMW X3 aus dem privaten BMW-Team von Sven Quant.
17:15Er führt nach der ersten Etappe bei den Motorrädern liegt Marc Koma, der KTM-Werkspilot, in Führung.
17:23Nachdem sein Teamkollege und Mitfavorit Cyril Dupré Schwierigkeiten hatte, mit gleich zwei Reifenschehen, die ihn weit, weit zurückgeworfen haben.
17:32Nämlich insgesamt 40 Minuten.
17:55Schwierigkeiten ganz anderer Art setzen sich bereits frühzeitig in der LKW-Wertung ein.
18:00Das erwischte auch einen Servicetrack vom KTM-Werksteam.
18:06Wir mussten schon gleich einmal die Pumpe der Servolenkung wechseln.
18:11Und außerdem hatten wir zwei Reifenschäden.
18:16Noch schlimmer wurde es für die Besatzung dieses LKWs.
18:20Gleich einmal ein kerniger Ausritt in den Graben.
18:22Das Ende aller Hoffnungen am ersten Tag.
18:26Natürlich sind wir alle unglaublich enttäuscht.
18:28Wir haben alle erwartet, dass wir hier zwei Wochen lang gigantische Abenteuer erleben werden.
18:32In einem wirklich atemberaubenden sportlichen Wettstreit.
18:35Dass dann nach einem so blöden Unfall schon am ersten Tag alles zu Ende sein muss, ist eine riesen Enttäuschung.
18:41Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, bei so einer Rallye kann so viel schief gehen und so viel passieren,
18:46dass wir noch Glück haben, dass wir heil und verletzt davon gekommen sind.
18:50Und Landsmann Marcel van Vliet ist der Sieger der LKW-Wertung des ersten Tages.
18:55Nur zwei Sekunden vor Gerardus de Roy.
18:57Das war ein Präludium, das es in sich hatte.
19:09Und heute geht es direkt weiter.
19:11Und zwar gleich mal ohne Verbindungsetappe direkt hinein in die gewertete Speziale.
19:15Von der südlichsten Stadt der Rallye runter auf die südlichste Prüfung der Rallye von Santa Rosa in Richtung Puerto Madryn aus de Pampa
19:23ins nördliche Patagonien hinein und dann an die Küste des Atlantiks.
19:28Erneut stehen zunächst sehr, sehr schnelle Strecken auf dem Programm,
19:31sodass Nasser Al-Attiyah mit dem in Sachen PS gut bestückten BMW als einer der Favoriten gelten muss.
19:37Aber auch Carlos Sainz aus dem VW-Lager muss man bei solchen Bedingungen vorne auf der Rechnung haben.
19:42Der VW-Motor hängt nicht allzu viel hinter dem BMW hinterher.
19:46Und prompt ist Carlos Sainz jetzt auch am Abend der neue Spitzenreiter als erster zurückgekehrt ins Biwak.
19:51Carlos Sainz hat Nasser Al-Attiyah die Führung abnehmen können.
19:55VW führt bei der Rallye Dakar.
19:58Carlos Sainz steht parat zum Interview mit meinem Kollegen Gernot Bauer.
20:01Von Platz 2 zum Sieg der Wertungsprüfung reingefahren.
20:23Vor allem der Mittelteil der Prüfung war sehr, sehr schwierig.
20:26Da hat Michel Perrin, mein Beifahrer, sehr gut gearbeitet.
20:28Wir dürfen aber noch nicht allzu viel reinlesen in das Resultat, denn die Rallye hat gerade erst begonnen.
20:34In Argentinien fühle ich mich schon seit der WM-Zeit sehr wohl.
20:37Ich kann hier Spanisch sprechen, das ist schon mal ein Vorteil.
20:39Wir haben gesehen, dass heute die Navigation sehr schwierig gewesen ist.
20:42Einige Male mussten Konkurrenten von uns umdrehen und sich neu orientieren.
20:46Das ist uns Gott sei Dank nicht passiert, das war der Schlüssel zum Erfolg.
20:53Auch heute war es manchmal sehr staubig.
20:55Wir sind oft durch sehr tiefen Sand hindurch gefahren.
20:58Die Orientierung war allein deswegen schon nicht einfach.
21:00Man hat sich schwer getan, im Cockpit den richtigen Durchblick zu behalten.
21:11Morgen steht in 551 gewerteten, gezeiteten Kilometern die längste Speziale der ganzen Veranstaltung an.
21:18Da kommt es zunächst einmal darauf an, ohne technische Probleme und ohne Navigationsschwierigkeiten über die Runden zu kommen.
21:25Carlos Sainz, der neue Spitzenreiter, tritt noch auf die Euphoriebremse.
21:29In der Tat, bis zum 18. Januar tobt noch die Rallye durch Argentinien und Chile.
21:34Da steht noch einiges auf dem Programm.
21:36Das weiß auch VW-Sportchef Chris Nissen, der als nächster zum Interview bereitsteht.
21:40Chris Nissen, die Rallye läuft wunderbar für Volkswagen bis jetzt.
21:53Wie sehen Sie denn die Leistung des ganzen Teams heute?
21:55Ja, wir können ja nur zufrieden sein.
21:57Gestern war ein schwieriger Tag, heute war noch schwieriger.
22:00Die Performance ist da von allen Fahrerpaarungen.
22:02Die Autos laufen wunderbar.
22:04Aber wir wissen alle, wir haben ungefähr 10 Prozent von der Rallye.
22:07Aber ein guter Start ist ja immer gut.
22:09Also, Volkswagen hat ein guter Start ins Neujahr gehabt.
22:12Wo denken Sie denn, dass die Rallye sich entscheiden wird?
22:14Carlos hat mir vorhin im Vorgespräch noch erzählt, dass es jetzt nur noch Peanuts sind am Anfang.
22:18Bis jetzt war es für Fahrzeuge und Fahrer relativ einfach.
22:22Die Tage waren auch nicht so lang.
22:24Ich denke, die Rallye wird sich irgendwo kurz nach dem Rest-Day entscheiden, will ich jetzt nicht sagen.
22:29Aber da kommen die richtig harten Tage.
22:31Und deswegen ist es auch wichtig, jetzt die Strategie zu halten, nämlich nicht so hart zu pushen.
22:34Es ist wichtig, volle Konzentration.
22:37Und nicht jetzt zu denken, ach, wir sind vorne und es geht ja locker.
22:40Wir müssen jetzt voll weitermachen.
22:41Jeder muss seinen Job machen.
22:43Aber ich vertraue das Team.
22:45Ich weiß, die können es.
22:46Und ich bin ganz überzeugt, wir werden bis zum Schluss um den Sieg mitfahren.
22:51Die Tatsache, dass Sie jetzt die Rallye anführen, bedeutet zusätzlichen Druck für Sie oder nicht?
22:55Nein, wir werden weiterfahren mit dem gleichen Reifendruck.
22:58Und den Siegsdruck, den hatten wir ja schon vorher.
23:00Nein, ich will jetzt nicht sagen, wir sehen das locker.
23:04Aber das ist so bei diesen Rallys.
23:05Die Startposition ist immer wichtig.
23:07Und Carlos hat keine gute Startposition für morgen.
23:10Das ist sehr schwierig, von vorne weg zu fahren.
23:12Das hat man gesehen bei Peter Hansel am ersten Tag.
23:15Das hat man gesehen bei Nasser heute.
23:17Und damit müssen wir leben.
23:18Also das heißt, wenn er morgen nicht einen weiteren Tag in Sieg fährt, wenn er morgen nicht mehr in die Führung ist,
23:24hat er es lange nicht, dass wir nicht gewinnen können.
23:26Wir wissen, was wir wollen, nämlich jeden Tag einen perfekten Job machen.
23:30Alles Gute dafür. Vielen Dank für Ihre Zeit.
23:31Vielen Dank für's Zuschauen.
24:01Das war die erste Live-Schaltung aus dem Biwak heute Abend nach der Zielankunft in Argentinien.
24:11Jetzt schauen wir zurück auf das, was die Geschichte des Tages gewesen ist.
24:13Beispielsweise dieser spektakuläre Hohlweg mit furchtbar tiefen Sand, der alle Teilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt hat.
24:20Gerade da, als die Spitze der Autos durch den Hohlweg durch musste,
24:24hatten sich die Motorradfahrer, die Amateure unter den Motorradfahrern, so richtig tief eingegraben in diesen Fesh-Fesh-Sand.
24:30Und das führte zu einigen haarigen Situationen.
24:34Die Autos durften auf keinen Fall stehen bleiben, denn dann blieben auch sie stecken.
24:38Deswegen mussten sie in relativer Rücksichtslosigkeit an den Motorrädern vorbeidreschen
24:42oder sich darauf verlassen, dass Zuschauer ihnen aus der misslichen Lage halten.
24:48Zum Glück gab's an dieser Stelle jede Menge Zuschauer, die da Hand anlegten.
24:52Das war nicht immer so auf der heutigen Etappe, als es rausging ins Pampasgras, in die Steppe.
24:57Da war es deutlich weniger mit Zuschauern geliefert.
24:59Carlos Sainz, einer derjenigen, die volle Lotte an den Motorradfahrern vorbeifuhren, um ja nicht stecken zu bleiben.
25:05Denn Carlos Sainz war auf dem Weg zum Tagessieg.
25:08Bedrängt war er von Genniel de Villiers, seinem südafrikanischen Teamkollegen in der VW-Werksmannschaft.
25:21Sainz und sein Beifahrer Michel Perrin, auf den heute viel mehr Arbeit wartete als am Erfüllungstag,
25:27machten ihre Sache aber mit Abstand am besten.
25:29Fast federfreie Navigation, wenn auch hier einmal ein massiver Verbremser.
25:33Aber Carlos Sainz mit rauchenden Colts und stehenden Rädern von der Strecke abgekommen,
25:37taucht dann in seinen eigenen Staub ein.
25:40Und wie Sie sehen, sehen Sie nichts mehr.
25:42Wer weiter hinten fuhr, der hatte permanent mit solchen schlechten Sichtbedingungen zu kämpfen.
25:47Carlos Sainz und Michel Perrin dagegen fuhren recht weit vorne und hatten nur dann Schwierigkeiten,
25:52wenn sie sich gerade selbst ausgebremst hatten oder wenn sie Motorräder und Quads überholen mussten, wie hier.
25:58Irgendwann stach Sainz dann durch seinen eigenen Staub hindurch, fuhr wieder im freien Gelände,
26:03und konnte seinen Tagessieg komplett machen.
26:10Geniel de Villiers beendet die Prüfung auf der dritten Position,
26:15denn Dirk von Zitzewitz, seinem Beifahrer, ist einmal ein Orientierungsfehler unterlaufen.
26:19Und das, das werden Sie gleich an der Totalen sehen, passiert hier ganz leicht am Hallen,
26:24diesen unübersichtlichen, zunächst immer hügeliger werdenden Gelände in der Steppe.
26:29Worauf es ankommt, ist, die vielen Bauernhöfe richtig zu durchqueren,
26:35denn die sind abgegrenzt mit langen, langen Weidezaunflächen.
26:38Und es gibt immer nur eine Pforte, einen Gatter, durch das man ganz genau hindurchschießen muss.
26:43Wenn man solch einen Gatter nicht erwischt, kommt man vom Weg ab und muss sich dann ganz neu orientieren.
26:50Das ist Dirk von Zitzewitz heute einmal passiert,
26:52und deswegen konnte Geniel de Villiers letztlich den heißen Reifen von Carlos Sainz nicht mitgehen.
26:57Sainz gewinnt die Etappe und setzt sich in Führung.
26:59Und Gignel de Villiers auf Rang der Rhein.
27:06Stéphane-Peter Hansel, ein alter Wüstenfuchs und Fahrensmann, Rekordsieger bei der alten Rallye Dakar,
27:13hat in Jean-Paul Cotterie ebenfalls einen sehr routinierten Beifahrer.
27:17Und dem ist bis auf eine kleine Ehrenrunde kein Malheur passiert,
27:21sodass auch Stéphane-Peter Hansel und Jean-Paul Cotterie immer richtig durch diese Löcher im Weidezaun durchkamen,
27:26fast immer zumindest. Der Lohn, Platz 2 und 5 Minuten gut gemacht auf dem bisherigen Spitzenreiter Nasser Al-Attia.
27:34Damit ist der von Peter Hansel im neuen Mitsubishi zweiter in der Gesamtwertung.
27:43Juan Roma, ehemaliger Motorradfahrer wie Peter Hansel, vierter in der Wertungsprüfung.
27:48Drei Minuten hat er auf Carlos Sainz verloren.
27:56Luc Alfon steuert seinen roten Diamanten ebenfalls unter die ersten fünf.
28:01Fünfter in der Tageswertung, vierter in der Gesamtwertung.
28:04Und das, obwohl er sogar um Haaresbreite einen Auffahrunfall produziert hätte.
28:08Als nämlich VW-Pilot Marc Miller nach einem Orientierungsfehler knapp und langsam vor ihm hervor,
28:14übersah Luc Alfon den VW Reis Touareg im dichten Staub treiben und wäre fast in ihn reingebrummt.
28:19Auch Alfon verirrt sich einmal im hohen Gras der Steppe.
28:25Dort nämlich gibt es nur noch sehr, sehr wenige Zuschauer.
28:30Die Zuschauer erfüllen heute eine Doppelfunktion bei dieser Rallye.
28:32Wo sie den Wegesrand säumen, da machen sie die Navigation ganz einfach,
28:36weil man einfach weiß, da muss man längs fahren.
28:37Wenn man keine Zuschauer mehr sieht, ist man richtig.
28:39Aber im Hinterland war das eben nicht mehr so, weil es dort dünner besiedelt ist.
28:42Orlando Terranova, der Lokalmatador.
28:48Er kommt aus Argentinien, fährt ebenfalls fürs X-Rate-Team von Sven Quandt aus Trebor in den privaten BMW X3.
28:55Er ist 8er in der Tageswertung und auch 8er im Gesamtklassenraum.
29:06Hat einen der erfahrensten Beifahrer an seiner Seite, das hat sich heute bezahlt gemacht.
29:10Nasser Al-Attiyah, er hat seine Führung verloren heute nach einem Navigationsfehler von seiner Beifahrerin Christina Törner.
29:19Die hat nämlich einmal eine solche Pforte glattweg verpasst und dadurch wurde der BMW auf den Geländen, auf den Wiesen,
29:27so weit vom richtigen Weg abgedriftet, dass man drohte einen Wegpunkt zu verpassen.
29:32Einen jener Kontrollpunkte, die man im 200 Meter Abstand maximal passieren muss.
29:37Nasser Al-Attiyah musste deswegen einmal komplett wieder umdrehen.
29:40Einen Umweg fahren, verlor viel Zeit und scherte dann mit unwirklicher Präzision auch noch genau hinter Carlos Sainz wieder ein.
29:47Schluckte dessen Staub und überlässt VW deswegen die Führung.
29:53Christina Törner, die Schwedin, hat nachher mit eigenen Worten gesagt,
29:56das Glück von VW war, dass wir heute eine Blondine auf dem Beifahrersitz hatten.
29:59Jürgen aus Schicheri sahen Sie gerade in einem weiteren BMW X3, hat sich den Ärger von Teamchef Sven Quandt zugezogen gestern
30:06nach einem vermeidbaren Unfall auf einer Etappe, die fast an Australien erinnerte.
30:10Robbie Gordon, 10er auf der Prüfung, 10er in der Gesamtwertung.
30:14Und Christoph Holowczyk mit einem ehemaligen Werks-Nissan, einem solchen Auto, was auch Colin McRae früher schon mal gefahren hat,
30:20erreicht Santa Rosa als 6. und ist 9. in der Gesamtwertung.
30:24Die Werke rücken also die Relation zurecht.
30:39Carlos Sainz und Michel Perreur gewinnen vor Stéphane-Peter Hansel und Jean-Paul Cotteret.
30:43Dann Geneal de Villiers mit dem Oitiner-Beifahrer Dirk von Zitzewitz auf der dritten Position.
30:48Das sorgt dafür, dass Sainz und de Villiers jetzt auch in Führung liegen mit ihren VW.
30:52Dieter Deppinger auf Platz 28 vorgefahren, Stefan Schotte 56, Matthias Kahle 68, direkt vor Ivan Muller, dem Tourenwagen-Weltmeister.
31:03Wir hatten eine sehr staubige Prüfung und einmal haben wir 5 Minuten verloren, weil wir uns verfahren haben.
31:08Wir mussten einen U-Turn umdrehen und wieder zurückfahren, aber prinzipiell hat alles funktioniert.
31:14Carlos und Geneal sind vor uns hergefahren, wir mussten ihnen nachfahren.
31:17Das hat uns etwas weitere Zeit gekostet, weil wir keinen Weg vorbeigefunden haben in dichten Staub.
31:22VW also jetzt in Führung auf dem möglichen Weg, ihr ausgegebenes Ziel zu erreichen.
31:29Ein Ziel, das ganz klar lautet, dieses Jahr soll der Dakar-Sieg nach Wolfsburg geholt werden.
31:41Dazu wurde der Race Tour Rec 2 unter der Regie des neuen technischen Direktors Andreas Lautner in vielen Bereichen überarbeitet.
31:48Bei der Zuverlässigkeit, beim Schwerpunkt, aber auch bei der Orientierung der Fahrer, beispielsweise bei der weiter abgeflachten Motorhaube, sodass die Piloten besser aus dem Auto raussehen können.
31:58Das Wichtigste bei dieser Rallye ist die Zuverlässigkeit.
32:01Wir hatten bei allen Tests, die wir absolviert haben, kein Problem mit dem Motor, keins mit dem Getriebe und auch keins mit irgendeiner anderen Komponente des Autos.
32:08Das sind beste Voraussetzungen für eine Rallye, die so lang und so hart ist wie die Dakar in diesem Jahr.
32:13Da braucht man vor allen Dingen Zuverlässigkeit und ich glaube, die haben wir mit unserem Paket jetzt sehr gut erreicht.
32:18Zur akribischen Vorbereitung gehörte auch die Anpassung des Motors an die Höhenlage, die zu erwarten steht.
32:29Dazu gab es eigene Klimakammern zum Testen.
32:32Für uns ist der große Unterschied zu der bisherigen Dakar die Höhe, die wir hier vorführen in Argentinien.
32:37Und deswegen mussten wir auch mit unserer Motorabstimmung in eine sogenannte Höhenkammer gehen, um eben zu simulieren, was auf 4200 Meter Höhe tatsächlich passiert.
32:45Wir haben logischerweise dem Motor wird weniger Verbrennungsluft zugeführt. Wir müssen darauf reagieren.
32:50Und bei einem turboaufgeladenen Dieselmotor ist das insbesondere die Abstimmung der Turbolader-Drehzahl, die da erforderlich ist.
32:57Insgesamt 80 Leute arbeiten bei VW Motorsport in Hannover am Race-Tour-Rechtprogramm für die Rallye Dakar.
33:07Unter der Federführung des erfahrenen Ex-Piloten Chris Nissen aus Dänemark.
33:11Wir wissen, dass die ersten Tage, da braucht man halt Geduld und dann kommen die harten Tage.
33:18Und da brauchen wir ein starkes Team, da brauchen wir das Auto 100% in Ordnung, die Fahrer.
33:23Weil das sind sehr lange Tage, sehr anspruchsvolle Tage.
33:26Und am Ende von so einem Tag kommen die Fehler leichter.
33:30Da gleichen sich die Fehler ein.
33:31Dann treffen die Fahrer Steine oder fahren leicht neben der Spur.
33:34Und das kann für das Auto nicht immer gut sein.
33:37Deswegen, wir werden von Anfang an alles tun, was wir können, als eine geschlossene Mannschaft,
33:44als erster Dieselflache zu sehen in Buenos Aires.
33:46Und damit den historischen Win, den historischen Sieg als erster Dieselfahrzeug.
33:51Um die Mannschaft entsprechend zusammenzuschweißen, gab es extra ein Fitnesstraining in den Höhenlagen der Schweiz.
33:57So dass die Fahrer ebenso gut vorbereitet sein sollten, wie die Touareg von VW.
34:04Live-Bilder aus dem Biwak, diesmal von der BMW-Mannschaft, die die Führung durch Nasser Alatia verloren haben.
34:15Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit dem nächsten Interviewpartner, live aus Argentinien.
34:26Ein Mythos-Boutinier ist und der Tag der eingespielten Fahrer-Beifahrer-Kombinationen.
34:31Carlos Sainz und Michel Perrin holen für VW die Führung.
34:33Und Stefan Peter Hansel und Jean-Paul Cotteret für Mitsubishi zählen ebenfalls zu diesen eingespielt,
34:39routiniert miteinander zusammenarbeiteten Kombinationen im Auto,
34:43in diesen spektakulären Prototypen bei der Rallye Dakar.
34:46Stefan Peter Hansel ist Peter Carlos Sainz, neuer Zweitplatzierter in der Tageswertung, in der Gesamtwertung auch.
34:53Stefan Peter Hansel, der zweite Etappe der heute.
34:55Stefan, es war schwierig heute, oder?
34:58Es war ein sehr schwieriger Tag, weil so viel Staub in der Luft stand.
35:05Es gab zwar einen größeren Abstand zwischen dem letzten Motorrad und dem ersten Autos,
35:18trotzdem mussten wir aber wiederum sehr viele Motorräder überholen, und das hat uns sehr unter Druck gesetzt.
35:22Morgen stehen eher technische Wertungsprüfungen auf dem Programm, technischen Kilometer.
35:27Das heißt, da könnte es ein bisschen einfacher werden vom Reihenfahrerischen.
35:30Heute musste man sehr konzentriert zu Werke gehen, eben weil man so wenig sehen konnte, auch sehr auf Verdacht fahren.
35:36Das Wichtigste war, die Gatter, die Pforten nicht zu verpassen.
35:42Wenn man das einmal gemacht hat, dann kam man sofort aus dem richtigen Rhythmus raus und musste sich jetzt mühsam wieder in den Rhythmus zurückfinden.
35:48Dieselbe Geschichte wird sich auch in den nächsten Tagen wiederholen, denn auch da fahren wir vielfach durch private Farmgelände hindurch.
35:56In Afrika hat man viel offeneres Gelände. Das ist eine ganz andere Geschichte als hier, wo man sich auf diesen einen Trichter, auf diesen einen Durchlass ganz gezielt hinarbeiten muss.
36:08Wir wussten, dass unser neues Auto mit dem Dieselmotor sehr gut sein würde.
36:13Wir versuchen, vorsichtig mit der Technik umzugehen, und wir attackieren noch nicht allzu viel in dieser ersten Phase der Rallye.
36:20Es macht viel Freude, mit dem neuen Auto zu fahren. Wir haben sehr viel Drehmoment zur Verfügung, viel mehr als vorher.
36:25Und daraus sollten wir im Laufe der Rallye noch jede Menge Profit schlagen können.
36:36Und damit hinein in die Zweiradwertung, wo das KTM-Werksteam vor einer riesigen Herausforderung steht, wie alle anderen, beim richtigen Umgang mit der Bereifung.
36:46Denn die wird hier in Argentinien bei den hohen Temperaturen viel härter angenommen, als das in Afrika der Fall gewesen ist.
36:52Das ist ein härterer Fahrbahnbelag und höhere Temperaturen und die Reifen das große Thema.
36:57Jonas Street, der 5-platzierte.
37:03Bei mir läuft bis jetzt alles nach Plan.
37:04Ich versuche, möglichst ruhig und gleichmäßig zu fahren, um das Motorrad nicht kaputt zu reißen.
37:10Bei Favoriten sind schon nicht mehr voll mit dabei, werden da bei ihm Podesträume wach.
37:24Ich gehe immer noch zwölf Tage an, da ist es viel zu früh, solche Rückschlüsse schon zu ziehen.
37:28Man darf sich in dieser Phase noch nicht solchen Gedanken hingeben, sondern muss sich vor allen Dingen auf das konzentrieren, was direkt vor einem liegt.
37:34Und das ist zunächst einmal eine weitere anspruchsvolle Etappe.
37:45Für uns Motorradfahrer ist das hier eine riesige Herausforderung.
37:48Man sitzt sehr lange im Sattel, beziehungsweise die meisten Zeit steht man sogar in den Fußrasten.
37:52Abends muss man noch auf sich ein eingestelltes Roadbook vorbereiten.
37:55Die Anforderungen an die eigene Konstitution, die sind schon unbeschreiblich hoch bei solch einer Rallye.
38:06Zwei Tage habe ich jetzt schon geschafft.
38:07Zwölf weitere Fehlerfreie müssen mir noch gelingen.
38:10Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht und wie das in der Endabrechnung aussieht.
38:12Einer der Favoriten, der wohl schon alle Sieghoffnungen eingebüßt hat, ist Cyril Dupré, der KTM-Werksfahrer.
38:35Und bekannterweise jener Mann, für den Jonah Street theoretisch hätte als Wasserträger fahren können in diesem Jahr,
38:41wenn er nicht ein entsprechendes Angebot abgelehnt hätte.
38:44Mit dabei dagegen ist noch Tina Mayer, die 37-Jährige aus Hamburg mit ihrer KTM.
38:53Also, da kann man sich doch wohl dran gewöhnen, an solche Bilder, oder?
39:01Also Mama, guck mal, es geht mir gut.
39:05Die Frohnatur als Betriebspöpere vom Finanzamt.
39:13Den Schreibtisch in regelmäßigen Abständen gegen den Sattel einer Enduro- oder Rallye-Maschine eintauscht.
39:18Christina Mayer unterwegs auf dem Weg in Richtung Patagonien.
39:23Fünf Fahrer haben sich komplett verfranst.
39:26Miram Stanovic, Helio Rodriguez, Michel Marchini, Einas Winters.
39:31Und in der Gruppe auch mit dabei Cyril Dupré.
39:33Der Mann, der eigentlich heute 40 Minuten wieder hätte gut machen sollen, zumindest einen Großteil davon.
39:38Aber Cyril Dupré hat auch am heutigen Tag wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt.
39:43Dass er hier in der Gruppe hängt und sich mitorientieren muss, das hat einen Hintergrund.
39:49Er hat nämlich bereits frühzeitig einen Leck an einem Stoßdämpfer am hinteren feststellen müssen.
39:54Der ist irgendwann komplett festgelaufen.
39:58Infolgedessen ist er über den Sattel abgestiegen.
40:01Frontal hat sich dabei, Sie sehen, ist das Visier komplett ramponiert.
40:04Muss für den Rest der Zeit ohne Visier fahren.
40:06Und was noch viel schlimmer ist, ohne Roadbook, ohne die gesamte Einrichtung zur Orientierung, die allesamt oben untergebracht ist.
40:13Das heißt, er muss sich an Mitstreiter anhängen, an Miran Stanowink, an Helio Rodriguez, Michel Marchini und Einas Winters.
40:21Und hoffen, dass die ihm den richtigen Weg weisen.
40:22Das hat in dem einen Fall nicht so ganz geklappt.
40:25Er hat hier die Pforte verpasst.
40:28Und daraufhin entscheidet sich Cyril Dupré zu einem Nothalt im offenen Gelände.
40:31Um zumindest provisorisch an seinen Orientierungseinrichtungen im Lenker zu arbeiten.
40:39Cyril Dupré, die Ursache für den großen Zeitverlust des gestrigen Tages, waren zwei Reifenschäden.
40:44Er hat darauf reagiert.
40:45Er fährt wie das gesamte Pirelli-Werksteam nicht mehr auf Michelin, sondern auf Pirelli-Bereifung.
40:51Michelin hat KTM die Unterstützung aufgekündigt, nachdem KTM in der Motocross-WM auf Pirelli gewechselt hat.
40:57Und die Pirellis haben kein so gutes Mousse-System wie die Michelin mit ihren Sonderanfertigungen für die Rallye Dakar.
41:07Das Pirelli-Mousse taugt eigentlich nur für kürzere Etappen.
41:10Trotzdem hat Cyril Dupré nach den Erfahrungen des Vortages heute als einziger Werksfahrer der Österreicher auf ein Mousse-System gesetzt im Pirelli-Reifen.
41:18Er ist damit gut gefahren.
41:19Er hat Zeit gut gemacht, nur aufgrund des Sturzes und der Folgen nicht so viel wie erwartet.
41:23Franz Verhöfen, der große Nutznießer des heutigen Tages.
41:28Er holt sich seine erste Bestzeit bei einer Rallye Dakar und liegt in der Gesamtwertung jetzt auf der zweiten Position.
41:41David Frettinje mit seiner 450er Yamaha, mit der viel kleineren, viel leichteren Yamaha,
41:49pirscht sich heran an eine aussichtsreiche Position.
41:51Er ist dritter in der Gesamtwertung und das, obwohl er auf diesen schnellen Prüfungen normalerweise viel mehr Boden verlieren müsste,
41:57auf die schnelleren, dickeren KTM-Maschinen.
42:00Mit David Frettinje muss man unter Umständen in den nächsten Tagen rechnen.
42:03Roddy Villadoms liegt hinter Frettinje, dem Yamaha-Fahrer, auf der vierten Position,
42:09auf der heutigen Prüfung zumindest, nur elfter in der Gesamtwertung.
42:12Er ist der Ersatzteilfahrer für Spitzenreiter.
42:15Der Mark Coma muss sich deswegen also wie ein Schattenmann hinter ihm bewegen.
42:22Jonah Street auf der fünften Position hat sich ja mal in dem etwas längeren Gras verpflanzt.
42:27Toys Visser, sechster auf seiner erst zweiten Dakar überhaupt.
42:33Und Mark Coma hat die Spitze verteidigen können, trotz eines dramatischen Tags für den Ibera im Diensten des KTM-Teams.
42:41Gestern hat er ganz am Ende der Speziale einen Vogel erwischt und totgefahren.
42:46Und er ist genau gegen seinen Ölkühler geflogen.
42:49Der Ölkühler ist abends nicht richtig durchgecheckt worden,
42:53sodass bereits nach 108 Kilometern heute die Öltemperatur auf beängstigende Werte anstieg.
43:01Coma musste Öl nachkaufen in einem Dorf, musste dann den Ölkühler abklemmen
43:05und konnte die Prüfung mit Zeitverlust von 12,5 Minuten zurückfahren.
43:09Paul Allers-Ulle-Valsetter, sechster in der Gesamtwertung.
43:12Mark Coma verteidigt trotz der Schwierigkeiten seine Führungsposition vor Franz Verhöfen.
43:23Andere hatten weniger Glück heute, beispielsweise auch Gérard Fares,
43:28der auf einer Straßen-KTM unterwegs ist, auf einer Serien-KTM unterwegs ist
43:32und der als zweiter Wasserträger für Spitzenreiter Mark Coma eingeteilt ist.
43:38Dieser Hohlweg, der hat es wirklich in sich gehabt, für Werksfahrer, ebenso wie für Privatfahrer.
43:42Der Motorradfahrer überrascht davon, wie tief der Sand ist,
43:48hier bereits sich am zweiten Tag einzugraben.
43:50Das ist keinem im Vorfeld klar gewesen, dass es dort so haarig zur Sache gehen könnte.
44:04Der Radfahrer ist erwischt es ebenso wie die vielen, vielen Privatfahrer.
44:08Und auch David Castot, den großen Pechvogel des gestrigen Tages, den sie dort den Tränen nahen sahen.
44:16Schlimmer noch, erwischte es aber Pedro Oliveira aus Portugal und auch Cyril Joanon aus Frankreich,
44:22die beide nach schweren Stürzen zunächst mit dem Hubschrauber ausgeflohen werden mussten.
44:27Beide allerdings mittlerweile als unverletzt wieder entlassen aus den jeweiligen Krankenhäusern.
44:32Cyril Joanon verfängt sich in einem dieser Weidezäune hier und wird deswegen von der Maschine katapultiert.
44:40Alarmierende Bilder, die zum Glück noch einmal glimpflich ausgegangen sind.
45:02Norman Kronzeder aus Deutschland ist auf Rang 67 geführt derzeit.
45:12Und auch Tina Mayer, die sie gerade sahen, ist ins Ziel gekommen, wenn auch nach einem strapaziösen, sehr harten Tag.
45:18Bei den Quads hat Christoph Leclerc aus Frankreich seinen zweiten Tagessieg einheimsen können.
45:23Leclerc führt auch in der Gesamtwertung der vierrädrigen Motorräder.
45:26Die Ergebnisse der zwei Räder.
45:36Franz Werhöfen aus Holland vor Cyril Dupré und David Fritigny, der sich heranraubt, auch bis auf Rang 3 in der Gesamtwertung.
45:45Die Spitzenposition verteidigt Marc Koma trotz verlorener 12,5 Minuten vor Franz Werhöfen.
45:50David Fritigny und in Polen Jermitschachowa.
45:56Ich wollte es eigentlich nur ruhig angehen lassen heute, das war meine Strategie gewesen.
46:03Die ersten 15, die hatte ich angepeilt, damit wäre ich schon zufrieden gewesen.
46:08In der Mitte der Prüfung war es sehr hart zu navigieren, aber ich habe die richtige Route gefunden und habe gesehen, dass keine anderen Gegner mehr vor mir waren.
46:14Das war prima.
46:15Heute hatten wir wirklich alles, enge Sektionen, Sand, technische, einige navigatorische, sehr anspruchsvolle Passagen mit den vielen Zäunen, die man durchfahren musste.
46:24Wenn man da einmal die Pforte verpasst hat, dann kam man kaum mehr aus dem Land richtig raus, da muss man wirklich sehr vorsichtig sein.
46:37Cyril Dupré, Glück im Unglück für den Franzosen heute.
46:42Ja, die richtige Reifenwahl getroffen, bereits vorausgreifend auf das, was in Chile erwartet wird.
46:46Denn da, so weiß man bei KTR mittlerweile, kommt man ohne Moose nicht mehr aus, da reicht es nicht mehr, nur mit Schläuchen, mit doppelter Beschlauchung in den Mandeln zu fahren.
46:54Da muss man wieder Moose-System verwenden.
46:56Trotzdem hat Cyril Dupré heute weniger Boden gut gemacht, als er es eigentlich hätte schaffen können, ohne den Sturz nach gerade mal 5 Kilometern.
47:07Cyril Dupré sitzt jetzt gerade dabei, sein Roadbook für den morgigen Tag zu präparieren.
47:11Da erwarten wir wieder eine sehr schwierige Etappe.
47:20550 Kilometer insgesamt, das ist ein ganz schönes Stück Arbeit, was da vor uns liegt.
47:26Das Roadbook umfasst insgesamt 14 Seiten.
47:28Es gibt sehr viele Richtungswechsel und es gibt auch sehr viele Terrainwechsel, die auf uns warten da.
47:36Die Landschaft wird sich im Verlauf des Tages dramatisch ändern, das heißt auch das Anforderungsprofil für uns Motorradfahrer.
47:42Wir stehen immer noch am Anfang der Rallye, ich hatte jetzt zwei Tage lang Pech.
47:48Ich hoffe, dass die Pechstränge damit jetzt ein Ende findet und dass Pech für die nächsten 14 Tage aufgebraucht ist.
47:54Bei der Navigation hatte ich auch den ersten beiden Prüfungen am wenigsten zu kämpfen.
48:09Wenn man langsam fährt, ist das immer einfach, aber je schneller man wird, desto schwieriger wird auch die Navigationsfrage natürlich.
48:18Morgen starte ich als Zweiter.
48:27Wir haben die Art, wie wir das Roadbook vorbereiten, ein bisschen überarbeitet, um es für uns einfacher nachvollziehbar zu machen.
48:33Wir arbeiten jetzt mit anderen Farben, als es bisher der Fall war, mit mehr Alarmfarben, um ein bisschen mehr die Orientierung zu erleichtern.
48:42Gleich geht es weiter mit der LKW-Wertung, mit den heimlichen Königen der Wüste.
48:48Die Schwergewichte der Rallye laufen gerade ein, live im Biwak.
49:06Die LKWs, diejenigen, die immer am spätesten starten und auch am spätesten wieder heimkommen,
49:11gleichzeitig aber die spektakulärsten Bilder überhaupt lieferten.
49:14Und auch bei den LKWs gab es heute einen Führungswechsel.
49:18Und auch bei den LKWs, die immer am besten über alle Fährnisse hinwegfahren können.
49:39Der jüngste Sohn von Jan de Roi, dem legendären Dakar-Helden aus Holland, ist der neue Spitzenreiter.
49:47Herados de Roi hat Marcel van Vliet, seinem Landsmann, die Spitze abspenstig machen können.
49:54Vierter Auskabirauf im KMAS ebenfalls vorbeigegangen an Marcel van Vliet.
49:58Vierter Auskabirauf der neue zweitplatzierte.
50:00Hinter Herados de Roi.
50:04Hans Stacy, der große Favorit aus Holland, kann immer noch nicht vorne mitmischen.
50:17Hatte gestern Schwierigkeiten mit dem Leitungssystem in seinem MAN.
50:21Jetzt liegt der MAN schon auf Platz 17.
50:23Aber weiter nach vorne hat es noch nicht für ihn gereicht.
50:26Marcel van Vliet fiel zurück von der ersten auf die dritte Position in seinem GINAV.
50:31Thomas Tomitschek hat seinen Tatra in einem Überschlag buxiert.
50:39Es braucht einige Zeit, bis er wieder auf allen Vieren steht.
50:47André de Azevedo ist als Sechsplatzierter der beste Tatra im Wettbewerb.
50:51Und Franz Echter, Detlef Ruf und Arthur Klein, die Deutschen, sind 13. des Tages geworden.
50:56Und auf Rang 11 der beste MAN im Wettbewerb überhaupt, nachdem Hans Stacy immer noch mit den Nachwählen der technischen Gebrechen im Leitungssystem vom ersten Tag zu kämpfen hat.
51:22Wir sehen, dass Cyril hat gerade seinen Roadbook vorbereitet.
51:24Du bist schon durch. Was erwartet uns denn morgen auf der Etappe?
51:27Erstmal muss ich korrigieren, durch bin ich noch lange nicht.
51:29Ich habe den ersten Durchgang gerade gemacht.
51:31Es erwartet uns eine sehr lange Strecke, 550 Kilometer Speziale.
51:35Wir haben ein anderes Terrain morgen.
51:36Es wird sehr hart der Boden.
51:37Wir werden viele Steine dabei haben.
51:39Wir werden viele Löcher, Schlaglöcher haben.
51:41Was heute oder den ersten beiden Tagen noch nicht so drin war.
51:43Insofern ein anderes Gelände.
51:45Es wird sehr schnell losgehen.
51:47Dann wird für 150 Kilometer etwas twisty werden, also enger werden.
51:50Mit auch vielen Navigationen dabei.
51:52Und die letzten 300 Kilometer werden, glaube ich, so ziemlich Vollgas, was geht sein.
51:57Wie schwierig ist es für dich denn, sich in diesen Staubwolken, die hier wirklich immens sind, zurechtzufinden
52:01und dann auch den korrespondienten Punkt auf dem Display zu finden?
52:05Also das ist teilweise wirklich ganz extrem.
52:07Es ist nicht so tragisch, wenn wir keine Navigationsbereiche haben.
52:10Sprich, wenn ich also praktisch nur ansagen muss, es kommt ein Loch oder es kommt eine Abbiegung.
52:14Aber dann diese Abbiegung unter Umständen im Staub überhaupt zu sehen, ist unheimlich schwierig.
52:18Solange das Rotburg akkurat ist von der Kilometerangabe, geht es noch relativ gut.
52:22Und bis jetzt muss ich sagen, Hut ab, das Rotburg war sehr gut.
52:25Wir danken uns dafür und wünschen alles Gute für die Morgenetappe. Vielen Dank.
52:29Gerne.
52:32Morgen geht es also von Puerto Madri nach Jacobacci.
52:35Wie zunächst nochmal 70 Kilometer Verbindungsetappe, dann 616 Kilometer in die Prüfung rein
52:40und dann nochmal 8 Kilometer Verbindungsetappe.
52:43Wie üblich, direkt mit dem Zielanlauf gegen 7 Uhr die erste Live-Schalte aus dem Biwak 19.15 Uhr
52:48und um 23 Uhr dann die Analyse des Tages.
52:51Bis dahin, tschüss, vielen Dank fürs Zugucken.
52:53Ihr Norbert Orkenga.
52:56Sehr, sehr, sehr.
53:05Bis dahin, tschüss.
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